EIKE 9. IKEK-Prof. Henrik Svensmark: Der Einfluss kosmischer Strahlung auf das Klima – Cosmic Rays and Climate

Prof. H. Svensmark bei seinem Vortrag

Prof. Dr. Henrik Svensmark, Danish National Space Centre, spricht über den Einfluss der kosmischen Strahlung auf das Klima und präsentiert die neuesten Erkenntnisse und deren Bedeutung für das Verständnis des Klimawandels. Er zeigt, dass Sonnenaktivität und kosmische Strahlung das Klima auf der Erde insbesondere durch Wolkenbildung stark beeinflussen. 9. Internationale Klima- und Energiekonferenz, Essen, Dezember 2015.


Prof Svensmark zeigt einmal mehr, wie durch die kosmische Strahlung unser Klima beeinflusst wird. Als Beispiel zeigt er wie die kosmische Strahlung zur  Bildung von C14 führt.

Video des Vortrags von Prof. Henryk Svensmark anlässlich der  9. IKEK im Dezember 2015 im Haus der Technik

Daraus kann die Sonnenaktivität der vergangenen 10.000 Jahre abgeleitet werden. Diese wiederum korreliert sehr eng mit den bekannten Solarzyklen, insbesondere dem 11 jährigen Zyklus und der Änderung der globalen Mitteltemperatur z.B. über die letzten 1000 Jahre. So ist die kleine Eiszeit zu erkennen, ebenso wie die mittelalterliche Warmperiode, als auch die heutige Rückerwärmung nach dem Ende der kleinen Einszeit. Damit ist erklärbar, dass und die wie die Sonne über die Modulation der kosmischen Strahlung die Temperatur beeinflusst. Im weiteren wendet sich Henryk Svensmark der Frage zu wie man diesen Einfluss quantifizieren könnte. Das gelingt über Bestimmung der Kühlung durch Wolken und erfordert die Kenntnis der Wolkenbedeckung in Abhängigkeit der von der Sonne modulierten kosmischen Strahlung. Die Frage also laute: Wie beeinflussen die kosmische Strahlung die Bildung von Wolken. Wo passiert das und wie stark ist ggf. dieser Prozess? Anhand von einigen Beispielen zeigt er dass auf diese Weise Aerosole gebildet werden, genauso wie von Vulkanen, Schilfmotoren etc. die ihrerseits Voraussetzung für Wolkenbildung sind. Diese Prozesse lassen sich im Labor nachbilden und genau vermessen. Die Laborversuche zeigen eindeutig, dass von der kosmischen. Strahlung erzeugte Ionen die Aerosolbildung verstärken. Dieses Verhalten lässt sich auch im Computer modellieren, und nach Überwindung einiger Schwierigkeiten, besonders bei speziellen Ereignissen wie Sonneneruptionen in der Realität bei Wolken aus flüssigem Wasser (weniges bei Eis) als kräftige Signale nachweisen. Das Ergebnis lautet. Es existiert ein kräftiger Einfluss der Sonne über die kosmische Strahlung auf die Wolkenbildung!

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13 Kommentare

  1. Hallo Hr. Holtz,

    Ich hab’s gesehen. Danke, die Dokumente sind nicht schlecht.
    Manche Leute können einfach nicht begreifen, dass ich mir meine eigenen Gedanken machen will. Mir ist es völlig egal, was diese Personen ungefragt von sich geben, ob sie nun recht haben oder nicht.

    Nach kurzer Durchsicht:
    Nach der Messvorschrift wird eine Thermospannung gemessen, die eine Temperaturdifferenz kennzeichnet. Man misst insgesamt drei Temperatur-Größen Td, Tc und dT = (Ts – Tc) = a*dU.
    Die Dome-Temperatur Td wird nicht nur von H und Rup bestimmt. Der Dome steht im Kontakt mit der Umgebung, damit wird die Dome-Temperatur Td durch alle Energien in dieser lokalen Umgebung mitbestimmt. Das muss ich mir nochmals durch den Kopf gehen lassen, warum die Bilanzierung hier aufhört.

    Grüße
    W. Effmert

  2. #218: W. Effmert sagt:

    Zitat: Kennt jemand eine gute und ausführliche Beschreibung für ein Pyrgeometer?
    Bezug zum Original-Beitrag: „Warum es für die globale Erwärmung nach …“ – ist geschlossen.
    Da Sie ja „mitlesen“, werden Sie diesen Beitrag finden. Hier zwei Dokumente zum PDF Download. Ich hoffe, diese helfen Ihnen weiter.

    A New Look at Calibration and Use of Eppley Precision Infrared Radiometers. Part I: Theory and Application
    http://tinyurl.com/jedg49z

    A New Look at Calibration and Use of Eppley Precision Infrared Radiometers. Part II: Calibration and Use of the Woods Hole Oceanographic Institution Improved Meteorology Precision Infrared Radiometer
    http://tinyurl.com/hejybs3

    Mfg
    Werner Holtz

  3. @ #10 J. Uhlemann

    „“erste kältere Tage vor Beginn des eigentlichen Winters““

    Was hat das mit der Temperaturskala zu tun?

  4. „In Google bekommen ich 17000 resultate wenn ich nach „kältere Temperaturen“ suche.“

    Was beweist das?

    Nichts.

    Und das hier? : „Starke Felder und schnelle Zeiten“

    Beweist nur, daß inzwischen in D das Blöd-Niveau die Sprache „erobert“ hat.

  5. @ #7 J. Uhlemann

    „Warum finde ich dann zum Beispiel im Handelsblatt „Handel hofft auf auf kältere Temperaturen““

    Das ist ganz einfach zu erklären:
    Das Bildungsniveau in Deutschland ist ganz gewaltig abgesenkt worden. Und zwar im Bereich der Mathematik und den Naturwissenschaften. (Die gemessene[n])Zeit[en] kann [können] nicht schnell sein und Temperatur kann nicht kalt oder warm sein. Es handelt sich um Ordinalskalen. Die haben einen Nullpunkt.
    Kalt, warm, schnell etc. sind dem nicht zuordbar, denn da existiert keine Rangfolge.
    Dazu dann die schwierige deutsche Grammatik, die man natürlich verlernen kann. Wegen der Grammatik ist Deutsch (neben anderen gleichartig mit logischer Grammatik ausgestatteten Sprachen) als Wissenschaftssprache besser geeignet als Englisch ohne Grammatik.

    Diese Defizite im Bereich des realen Bildungsdeutschlands machen es dann möglich, daß Geschäftemacher, politische Hasardeure und ähnlich gepolte Lobbyisten incl. der Journaille dann das Märchen von der Vorteilhaftigkeit der sog. „Erneuerbaren Energien“ in die Welt setzen können, denn das Volk ist inzwischen so verblödet, daß man dem sogar den Islam als reine Religion verkaufen kann, obwohl er eindeutig zu politischen Zielen mißbraucht wird bzw. die politische Komponente dort, wo die Mehrheit erreicht ist, überwiegt. Iran, Saudi Arabien, … .

  6. #6: T.Heinzow

    Gut, mein Deutsch ist nicht mehr so gut da es seit über 20 Jahren nur meine Zweitsprache ist.
    Warum finde ich dann zum Beispiel im Handelsblatt „Handel hofft auf auf kältere Temperaturen“

    Motorrad – Winter – Abenteuer By Thomas Sadewasser
    „Kältere Temperaturen sind in Skandinavien selten zu erwarten.“

    In Google bekommen ich 17000 resultate wenn ich nach „kältere Temperaturen“ suche.

  7. “ kältere Temperaturen “ ist genauso dämlich wie “ schnellste Zeit “

    Nur mal so am Rande bemerkt, der Reputation des Bloggers wegen.

    FAZ-Wissenschaftsjournalist Müller-Jung schuf den US-Staat New England. Ein tiefer Blick in dessen Allgemeinbildung war das … .

  8. #3: Juergen Uhlemann sagt: „Was wissen wir wirklich von den kleinen Eiszeiten?“
    =====================================

    Endlich mal einer, der die richtige Frage stellt. Nun, wir wissen, dass die eine z.B. von den Vivaldi-Konzerten und mancher Malerei abgeleitet wird. Übrigens, die „Globaltemperatur“-Vertreter auf beiden Seiten weigern sich hartnäckig, wenn ich sie frage, wie berechnen sie denn ihre mittlere Jahrestemperatur global („Globaltemperatur“) für diese Periode, solche Berechnungen zu präsentieren. „Klimawissenschaft“ eben.

  9. „Wie beeinflussen die kosmische Strahlung die Bildung von Wolken.“

    Kennt doch jeder, der die Wilsonsche Nebelkammer kennt. Und dann gab es da noch die Plutoniumbomben mit den strahlenden Radionukliden … .

    Aber das CO2 insgesamt strahlt ja noch intensiver …

  10. Das die Sonnenaktivität mit den Eiszeiten korrelieren ist klar.

    Das die kosmische Strahlung die Bildung von Wolken beeinflussen wurde von Prof. Henryk Svensmark nachgewiesen.

    Das die Wolken das Klima beinflussen ist auch klar.

    Was ich nicht sehe ist der Beweis dass diese Beinflussung so stark ist um eine kleine Eiszeit einzuleiten. Wenn ich mir die Gemälde von der letzten kleinen Eiszeit anschaue dann sehe ich folgendes eine Winterlandschaft. Die Menschen sind vergnügt und sind auf Schlittschuhen und spilenen auch Eishockey. Was mir auch auffällt sind die Wolken in einigen Gemälden die auch blauen Himmel zeigen.

    Es ist auch klar dass ein wolkenfreier Nachthimmel kältere Temperaturen bringt als ein bedeckter Himmel.

    Was wissen wir wirklich von den kleinen Eiszeiten?

    Beispiel:
    Das Gemälde von Hendrick Avercamp (1585-1634) zeigt zugefrorene Grachten http://tinyurl.com/zc3usek
    In Winter 2012 „Am Wochenende fand erstmals seit 15 Jahren das Kaiserrennen statt – auf Europas längster Eisbahn, der Keizersgracht in Amsterdam“ http://tinyurl.com/hayszwj

    Oder ist es eine kleine Eiszeit wenn wir so etwas erleben:
    28.04.2016 „Wintereinbruch: Großteil der steirischen Apfelernte wohl vernichtet“ http://tinyurl.com/zzwlaqw
    Gut, dies ist nur ein Gebiet und nicht ganz Europa. Aber es gab noch andere Probleme: http://tinyurl.com/jdyxd5a

    Der Astrophysiker Piers Corbyn spricht von der Beeinflussung des Jetstreams durch die Sonnenaktivität und dies ist meines Erachtens ein besserer Beweis. Man sollte nur einmal den „Polar Vortex“ der letzten Winters in Nordamerika betrachten. Wie weit nach Süden ging die kaltfront? Sehr weit! Aber auch in anderen Gegenden ging der Jetstream sehr weit in den Süden. Man konnte die Kaltgebiete mit dem Jetstrem in Verbindumg bringen.
    Wenn die Schwingung des Jetstreams sehr stark ist und eine lange Zeit in einer Position verharrt, dann könnte die Menschen in diesen Gegenden grosse Problem bekommen. Dann wird man eher von einer kleinen Eiszeit reden.

  11. #1: Greg House hier gibts nichts zu meckern!
    Sie wissen offenbar gar nicht worums geht.
    Hier wird keine Heizung aufgedreht, sondern im Gegenteil gekühlt.
    Ein Stachel für die Treibhausvertreter.

  12. Jedes Kleinkind weiß, dass das Aufdrehen der Heizung zur Temperaturerhöhung im Raum führt. Insofern herzlichen Glückwunsch an den Professor für Bestätigung dieser Weisheit.

    Erstaunlich ist allerdings, dass die Ausbildung zum Professor anscheinend nicht ausreichend ist, um den „Globaltemperatur“-Quatsch zu durchschauen. Im Umkehrschluss, wenn die Entdeckung des Professors mit dem „Globaltemperatur“-Quatsch im Einklang ist, dann ist sie auch Quatsch. Logik, meine Damen und Herren Geschworenen. Wer hätte das gedacht.

    Bin gespannt auf mehr Nachrichten aus dem Bereich Klimapseudowissenschaft.

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