Richtige und falsche Geschäftsmodelle

Dr. Klaus L.E. Kaiser
[Vorbemerkung des Übersetzers: Der Autor hat diesen Beitrag als „Semi-Satirical“ eingestuft].
Wie unendlich besorgt doch die Behörden um unser Wohlergehen und das zukünftiger Generationen sind! Von lokalen über nationale Regierungen bis hin zu den UN, d. h. der Weltregierung in Wartestellung, tun sie alle ihr Möglichstes, um uns den Glauben einzuimpfen, dass diese Herrschaften alle Rezepte in der Schublade haben, um jeden Einzelnen glücklich zu machen – wir müssen einfach nur zahlen und ihren Anweisungen folgen.
Ist es da nicht schön zu wissen, dass zumindest einige der Okkupanten dieses Planeten sich schon jetzt glücklich fühlen, ohne die Ratschläge der UN-Funktionäre, wie die Dänen in Dänemark?


Die glücklichen Dänen

Der jüngsten „World-Happiness“-Umfrage zufolge liegen die Dänen an erster Stelle – noch. Die „Parksville Qualicum Beach News“ berichten: „Wieder einmal nehmen die Dänen den ersten Platz im ,World-Happiness-Report‘ ein“. Und weiter: „Knud Christensen, ein 39 Jahre alter Sozialarbeiter, kennt einen Grund, warum seine Landsleute sich so zurücklehnen – sie fühlen sich sicher in einem Land ohne wesentliche Naturkatastrophen, mit wenig Korruption und dem nahezu völligen Fehlen drastischer Ereignisse“. Seine einzige Sorge, so scheint es, gilt dem Wetter: es könnte regnen, wie man weiß.

Ich sage: was Wunder! Schließlich sind die Glücklichen Dänen die erfolgreichsten Veräußerer von Windturbinen. Kostenloser Strom durch überreichlich Wind: Bitte hier unterschreiben, und die Turbinen werden brennen, einige buchstäblich.

Anstatt marodierender, über den Atlantik rudernder Wikinger (hier) exportieren die Glücklichen Dänen heute ihr Know-how und die Hardware, um tausende Zugvögel sowohl auf dem eurasischen als auch auf dem nordamerikanischen Kontinent zu schreddern. Wahrlich eine großartige Errungenschaft – es sei denn, man fragt die Greifvögel, Kraniche, Schmetterlinge oder andere geflügelte Kreaturen, die jeden Tag durch diese Flatterstrom erzeugenden Generatoren ums Leben kommen.

Natürlich kann man die Dänen nicht für diese „Kollateralschäden“ verantwortlich machen. Schließlich folgt ihnen diese Sorte Menschen in Kalifornien und Washington auf den Fersen und brennen darauf, Ihnen zu helfen – um ihren Traum zu verwirklichen, egal was es Sie kostet. Will man mehr Strom zu noch höheren Preisen? Ganz einfach: man errichte noch mehr Windturbinen. Wenn Sie das nicht so glücklich wie die Dänen macht, dann versuchen Sie es mit etwas Anderen wie Solarenergie.

Solarenergie als Rettung?

Sicher, wenn in Arizona die Sonne scheint, ist es heiß, zumindest in der Sonora-Wüste mit ihren zahlreichen Riesenkakteen.

In den Bergen nördlich von der Hauptstadt Arizonas, Phönix, können immer noch Straßen durch Schnee unpassierbar sein, während es in der Wüste schon heiß sein kann. Das gilt, wenn eine andere großartige moderne Erfindung zur Rettung kommt – in Gestalt von „Photovoltaik“ oder Solarpaneelen, die Sonnenschein in kühle Wohnstätten umwandeln; zumindest den Plänen zufolge.

Da sind zum Beispiel die zahlreichen Solarkraftwerke in der Mojave-Wüste im Süden Kaliforniens, die mit Milliarden Geldern der Steuerzahler subventioniert worden waren. Es gibt viele davon, wobei einige Photovoltaik-Zellen verwenden, die Sonnenschein direkt in Strom umwandeln, und andere, die mit Spiegeln arbeiten, die das Sonnenlicht zu Türmen reflektieren, in denen eine Arbeitsflüssigkeit Generatoren antreibt, die Strom erzeugen. Es sind einfach unterschiedliche Technologien, um Sie mit Energie zu versorgen, das heißt den Saft, den Sie zu bekommen erwarten, wenn Sie zu hause den Stecker irgendeines Gerätes in die Steckdose stecken – zumindest ist das der altmodische Gedanke, dem ich immer noch verhaftet bin.

Nicht nur, dass eines dieser Systeme, das Kraftwerk Ivanpah, jetzt die Hälfte der so heftig beworbenen „Solarenergie“ erzeugt durch Verbrennen dieser sündigen Kohlenwasserstoffe, sondern auch, dass das mit Milliarden Dollars subventionierte Kraftwerk Abengoa vor der totalen Schließung steht – jedoch nicht wegen eines Mangels an Sonnenschein, sondern wegen des Fehlens weiterer Subventionen der Steuerzahler. Das nahebei gelegene Solarkraftwerk Ivanpah scheint auf der gleichen Schiene zu fahren, trotz des verbrauchten Kohlenwasserstoff-Treibstoffes.

Geschäftsmodelle

Es ist eindeutig: falls Sie in einem Geschäftsbereich tätig sind, der nicht von Millionen oder sogar Milliarden Steuergeld-Subventionen abhängig ist, muss Ihr Geschäftsmodell fehlerhaft sein! Keine futuristische Technologie kann ohne einen kräftigen Zuschlag von Steuerdollars aufkommen. Die Solarkraftwerke in der Mojave-Wüste (hier) sind nur die Spitze des Eis-(Sand-?)Berges generöser Steuersubventionen. Sobald diese „alternativen Dollars“ zu fließen aufhören oder reduziert werden; und selbst wenn diese Reduktion nur gering ausfällt – die alternative Energieerzeugung zerfallen nach allen Seiten, rechts, links und in der Mitte.

Gleichzeitig stehen Kohle-Erzeuger wie die ehrwürdige Peabody Energy Corp., der weltgrößte Kohleerzeuger, dicht vor dem Bankrott, während die von Wind getriebenen Vögel-Zerhacker und die vom Sonnenschein abhängigen Solarkraftwerke sich im Glanz von Steuerzahler-Subventionen räkeln.

Die versprochenen alternativen Energie-Reichtümer kommen nur ziemlich langsam, wohin auch immer man schaut. Tatsächlich erweisen sich die meisten als gigantische Zeitverschwendung, die wertvolle Ressourcen verbrauchen, ohne ihre Versprechen zu erfüllen. Das Windkraftwerk auf El Hierro, Kanarische Inseln, ist nur eines der Beispiele aus jüngster Zeit. Vor einem Jahr war behauptet worden, dass es den Energiebedarf seiner Bevölkerung zu 100% decken könne. Ein Jahr später sieht es ganz anders aus. Der alte Diesel-Generator der Insel liefert den größten Teil der benötigten Energie, da die Wind-/Wasser-Energieerzeugung und -speicherung beklagenswert unzureichend ist.

Dann schaue man auf die Elektroauto- und Elektrobatterie-Unternehmen, die im Südwesten der USA aus dem Boden schießen. Auch ihnen geht es gut wegen der Milliarden Dollar schweren Zuwendungen und Subventionen von der Regierung, die nicht nur für den Bau der Kraftwerke, sondern auch für deren Produkte fließen. Ein bisschen Zuwendung für jedes verkaufte Stück Hardware – alles dank Ihrer großzügigen und offensichtlich niemals endenden Unterstützung mit Ihren Steuergeldern.

Eindeutig: Niemals endende Steuer-Subventionen – das ist das Geschäftsmodell, dem Sie sich verschreiben sollten!

Link: http://canadafreepress.com/print_friendly/right-and-wrong-business-models

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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4 Kommentar(e)

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1
Martin Landvoigt

Zur brennenden Windturbine: Davon müsste es mittlerweile > 50, vielleicht sogar hunderte geben. Die Frage ist aber nicht nur des finanziellen Schadens, sondern auch der Umweltbelastung. Ich denke da nicht an das C=2, sondern an die Rußpartikel, die gesundheitsgefährdende Bestandteile enthalten können. Eine verlässliche Untersuchung dazu wird es vermutlich nie geben.

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Helmut Hassel

@# 2 Fred F. Mueller
Lieber Herr Mueller,
ich werde mal meine Fotos durchchecken und prüfen, welche problemlos nutzbar sind. Ich vermute allerdings, dass da nicht viele frei verfügbare drunter sind.
Ich kann Ihnen auch per E-Mail einiges zuschicken, wenn Sie mir Ihre E-Mail-Adresse zukommen lassen. Meine ist: helmut.hassel@gmx.de

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Fred F. Mueller

@# 1 Helmut Hassel,

Lieber Hr. Hassel,

ich liebe solche Fotos auch, habe aber bisher nur wenige, die ich bei Artikeln verwenden kann, weil hierfür die Berechtigung zur Verwendung gegeben sein muss. Haben Sie Bilder, die dieses Kriterium erfüllen, und falls ja, wären Sie bereit, hiervon das eine oder andere weiterzugeben?

@ Chris Frey: Da haben Sie wieder mal eine gute Perle rausgepickt, danke.

Mfg

4
Helmut Hassel

Es macht Spaß, diesen etwas sarkastischen Artikel zu lesen. Aber das Schönste ist dieses herrliche Foto des brennenden Windkraftwerkes. Ich liebe solche Fotos, ich habe schon eine große Sammlung davon. Blöd nur, dass der Steuerzahler diese Art Feuerwerk subventionieren muss.