Radioaktivität in der Hand von Terroristen, eine neue Gefahr?

HAZ Phantasiebericht vom 7.4.2016 s. Text

von Dr. Hermann Hinsch
Ja, sagen die Kernkraftgegner, durch die vielen schlecht gesicherten Zwischenlager, z.B. Ahaus, Gorleben, Lubmin.
Stellen wir uns einmal zwei Terroristen vor, Abdel Graus und Abu Rumms.


Abdel Graus: „Wir sollten uns radioaktives Material verschaffen und dann weit verstreuen. Auch könnten wir es mit Sprengstoff vermischen, daraus eine „Schmutzige Bombe“ bauen, und die dann explodieren lassen.“

Abu Rumms: „Bomben sind gut, aber dein Vorschlag wäre doch Sprengstoffverschwendung. Wir könnten nie so viel Radioaktivität verstreuen wie in Fukushima freigesetzt wurde, und dort gab es keine Toten. Dagegen eine normale Bombe in einem Fußballstadion, das gibt Leichen! Allah hat uns nicht befohlen, die Ungläubigen nur zu ängstigen, sondern sie zu töten. So steht es im Koran in der 9. Sure im 4. Vers:

„dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf.“ Und in der 8. Sure, Vers 11: „In die Herzen der Ungläubigen will ich Furcht bringen; darum haut ihnen die Köpfe ab, und haut ihnen ab alle Enden ihrer Finger.“ (Verharmlosende andere Übersetzung: „In die Herzen der Ungläubigen werde ich Schecken werfen. Trefft sie oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab.“)

Abdel Graus: „ Ja, es steht aber auch geschrieben in der 9. Sure, Vers 40: „Zieht aus, leicht und schwer, und kämpft mit eurem Gut und mit eurem Blut für Allahs Sache.“ Das heißt, wir sollen mit allen Mitteln kämpfen. Wollen wir, dass uns der Eintritt ins Paradies verwehrt wird, weil wir im Kampf nachlässig waren und nicht alle Mittel genutzt haben, für den wahren Glauben zu kämpfen?“

Abu Rumms: „Gott ist groß! Natürlich nicht.“

Abdel Graus: „Wenn wir nur wenig Radioaktivität verstreuen, werden sie den Notstand ausrufen, Orte evakuieren, Häuser für unbewohnbar erklären, Straßen, Autobahnen und Bahnstrecken sperren. Aber die Gläubigen werden darüber lachen. Sie sind nicht der Strahlenhysterie verfallen, wie man an den gesegneten Ländern des Islam sieht:

Iran betreibt ein Kernkraftwerk und baut weitere, Pakistan hat 3 KKWs in Betrieb und 2 im Bau, die Vereinigten Emirate haben 3 fast fertiggestellt, die Türkei plant den Bau mehrerer KKWs. Hier aber erzeugen die deutschen Medien und die deutschen Politiker eine Strahlenhysterie; das müssen wir nutzen. Vielleicht ist es nur ein kleiner Schritt, aber einer auf dem Weg zur totalen Machtübernahme des Islams.“

Abu Rumms: „Du hast recht. Packen wir’s an.“

Die Politiker und die Medien tun wirklich alles, um ein solches Szenario möglich zu machen. Ich will hier gar nicht all den Unsinn aufzählen, welchen Frau Kotting-Uhl, Kunsthistorikerin und atompolitische Sprecherin der Grünen, der niedersächsische Umweltminister Wenzel, Bundesbauministerin Hendricks und andere von sich geben. Nur ein besonders ulkiges Beispiel aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 07.04.2016 (also nicht 1. April!): Ein Herr Köpke schreibt da Unzutreffendes, meist über das Zwischenlager Lubmin, aber auch das Folgende:

Hierzu habe ich schon in der ersten Auflage (2009) meines Buches „Das Märchen von der Asse“ geschrieben:

Sollten Sie zufällig Terrorist sein und eine Atombombe bauen wollen, dann lassen Sie sich aber nicht von einem russischen Schwarzhändler Uran 238 andrehen. Es muss schon Uran 235 sein, Uran 238 explodiert nicht.

Uran ist ein in geringen Mengen überall vorkommender Naturstoff, eine Mischung von U 238, 0,7 % U 235 und ganz wenig U 234. Es kostet um die 200 € pro kg. U 235 ist der für Kernkraftwerke brauchbare Wertstoff. Den zieht man heraus. Für das übrig bleibende Abfallprodukt U 238 zahlt nicht einmal der dümmste Terrorist einige Millionen Euro.

Aber wenn Herr Köpke sich nur bei der Zahl vertan hat und in Wirklichkeit U 235 meinte? Das ist zwar teuer, aber für Terroristen ebenfalls wertlos. Die zum Bau einer Bombe benötigte kritische Masse beträgt einige 10 kg, es wird behauptet, mit komplizierten technischen Tricks wären schon 7 kg zur Explosion zu bringen. 1,78 kg sind aber viel zu wenig, und 200 g nur noch für deutsche Zeitungsleser erschreckend.

Wie sieht es mit der Radioaktivität aus? Einen groben Anhalt bietet die alte Einheit Curie. 1 Curie entspricht einem Gramm Radium. Hat man eine Strahlenquelle von einem Curie, dann lässt die sich noch kurzzeitig ohne Abschirmung handhaben, etwa um sie mit einem langen Greifer von einem Behälter in einen anderen zu tun.

Verschlucken von einem Curie wäre jedoch meist tödlich. 1 Curie Uran lässt sich allerdings nicht mehr mit einem Greifer handhaben, und verschlucken geht auch nicht. Uran ist nämlich ausgesprochen schwach aktiv. Erst 3 t U 238 haben die Aktivität von einem Curie, und bei dem etwas stärker radioaktiven U 235 sind es immerhin 0,5 t.

Uran ist also wirklich nur für die Angstpropaganda unserer Politiker geeignet. Vielleicht glauben einige sogar selbst, was sie dem dummen Volk einreden.

Hannover, den 08.04.2016

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12 Kommentar(e)

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1

Für die Äußere Bestrahlung (hier Gamma-Strahlung, beta- und alpha -Strahlung sind in diesem Falle von sehr untergeordneter Bedeutung) sind die drei A's entscheidend
Aktivität,
Abstand,
Aufenthaltsdauer.
Bei Inhalation und Ingestion spielen neben der Aktivität andere Faktoren für die Dosisberechnung eine wichtige Rolle.
MfG

2

Strahlung ist nur dann gefährlich, wenn Dosis und Dosisleistung groß sind. Der Vergleich mit der Flasche Schnaps ist einleuchtend: Diese in einer Stunde hinunter gekippt, ist tödlich. Und ich mache gerade einen Selbstversuch, verputze an jedem Tag im Jahr ein Mon Chéri, das ergibt die Dosis von einer Flasche Schnaps, ist mir aber dennoch recht bekömmlich.

Bei Strahlung wird laut Lehrmeinung die Zeit nicht beachtet, das ist falsch.

3
Martin Landvoigt

#9: S.Bernd

Die Frage nach den Halbwertszeiten ist nicht unabhängig von der Stoffmenge und Ort zu diskutieren. Kurze Halbwertzeiten wie bei Jod 131 mit einer Halbwertszeit von 8 Tagen ist, dass diese zugleich in der Schilddrüse akkumuliert wird.

Wenn man das weiß, kann man recht einfach eine Gesundheitsschädigung vermeiden, und nach 3 Monaten kann man wahrscheinlich schon kontaminiertes Milchpulver gefahrlos verzehren.

Kalium-40 (1,3 Mrd. Jahre), Thorium-232 (14 Mrd. Jahre) und Uran-238 (4,7 Mrd. Jahre) stellen die wichtigsten Quellen dar, die zur Strahlungsexposition führen.
Nach Atom-Unfällen spielen außer Jod-131 noch Cäsium-137 (30 Jahre) und Strontium-90 (28 Jahre) eine größere Rolle.

Da aber die Schädigungen in der Natur weit geringer waren als man vermutete, wird das Thema ohnehin meist völlig überzogen dargestellt.

4

Sehr geehrter Herr Niemann
Dass lange Zerfallszeiten gefährlich sind, dem kann ich nicht zustimmen, wenn ich frage, ob ein Auto, das mit 30km/h fährt eine höhere kinetische Energie entwickelt, als eines, das mit 100 km/h dahinrast? Demnach wäre kurzlebigen Elementen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Der Schwachpunkt dieses Vergleichs ist wohl, dass beim radioaktiven
Zerfall keine (metrischen)Distanzen gemeistert werden.Die Gefahr liegt wohl darin, dass man der (schwächeren) Radioaktivität längere Zeit ausgeliefert ist und steter Tropfen höhlt den Stein.

MfG
S.Bernd

5

@ #6 L. Niemann

Oberhalb der Asse befindet sich mehr Radionuklide, als in der Asse. Außerdem ist ja bekanntlich salziges Wasser leichter als Grundwasser und steigt nach oben. Jedenfalls in der Vorstellungswelt der Grünen und anderer von Strahlenangst erfüllter Gläubiger.

6

#4 Herr Pesch

Was der WDR an Propaganda liefert ist unerträglich und unentschuldbar Herr Pesch.
Ich finde es nicht verwunderlich, wie mit der Absicht statistischer Nebelkerzen, der Islam und seine typischen Eigenarten relativiert werden. Die Zunahme der Personen die vor muslimischen Übergriffen geschützt werden, weil sie den Islam nicht verehren, sondern kritisieren ist auch bittere Realität.
Genauso wie die Tatsache, das Allgemeinwissen unterdrückt wird, wie: „alle Kinder der muslimisch Gläubigen gehen auch in Europa in die Koran-Schulen der Moschee-Vereine“.
Dort lernen sie arabisch, als Schrift und Sprache, sowie die Regeln der Scharia. Es wird den Jungs beigebracht dass sie ihre Schwestern vor den Ungläubigen behüten müssen usw.
Beim traditionellen Opferfest lernen sie das „Kopfabschneiden“ und wenn sie dann vor lauter muslimisch heiligem Zorn verrückt werden, dann knallt`s aber richtig.
Dann werden sie zu „echten Terror-Teufeln“ hinter denen „ältere höllische Herren“ stehen, denen Verharmloser helfen, ob mit oder ohne Vollbart und Verständnis für ihre muslimischen Jungs, die ihrem Glauben „Freiräume in Europa freisprengen“ die wir für unsere Sicherheit und demokratische Freiheit eher energisch verteidigen sollten, wenn wir unsere Kultur nicht verlieren wollen.
Unterwerfung lässt sich nicht prozentual relativieren da gibt’s nur entweder oder.
Beim WDR laufen Atom-Angst-Knallchargen zur Hochform auf, die können zwar als Energie-Experten die Strom-Arten nicht erklären aber das macht ja nix.

7

Prof. Klaus Becker ( † in Jan. 2015), einer der ganz großen in Deutschland in Sachen Strahlen und der viel zur Strahlenhysterie geschrieben hat gab die Empfehlung, bei einer schmutzigen Bombe einen Besen zu nehmen und alles in den nächsten Gulli zu kehren. Dem kann ich zustimmen.

In der ASSE gibt es etwa so viel Radioaktivität mit langer Halbwertszeit (was ja besonders gefährlich sein soll), wie jedes Jahr in Deutschland in der Landwirtschaft als Dünger auf den Feldern verteilt wird (dabei habe ich nicht nur K-40 bedacht, sondern auch das im Phosphat-Dünger enthaltene Uran samt seiner Zerfallsketten).

8
Neulen, Holger

Was ist mit den Journalisten und anderen Terroristen, die täglich lediglich ihre Meinung –also nicht Vortäuschen falscher Tatsache sondern nur ihr Nichtwissen, also dies für mein Geld an Steuer verbreiten dürfen?
Wann leistet die Demokratie hier endlich Ausgleich dafür, diese Leute wenigsten als gefährlich einzustufen.
Denn sie gefährden ja ihr Leben, ihre Gesundheit, anderer besonders bedeutende Rechtsgüter
gegenwärtig damit in erheblichen Maße
, dass also eine Unterbringung gemäß PsychKG
angebracht erscheint
dann könnens ja aus einer Anstalt weiter Meinen, zu dann and´rer auch des Wissens woher das nur Meinen – doch nicht wissen – kommt.

9

Der WDR ist auch mal wieder dabei, Atomangst zu verbreiten:
http://bit.ly/1oYz97R
Atomkraftwerk Tihange: Was tun im Ernstfall?
....
Da werden dann 1.000 zusätzliche Tote/Jahr propagiert, wenn die radioaktive Wolke aus Tihange Aachen erreicht! Welch ein Unsinn, denn bis 200 mSv sind keine gesundheitsschädliche Auswirkungen nachweisbar, und diesen Wert würde man in Aachen wohl kaum erreichen. Der WDR macht sich hier - mal wieder - zum Sprachrohr der Anti-Atombewegung. Neutralität sieht anders aus......

10
Andreas Demmig

Danke an Herr Dr.Hinsch für diese schöne Idee mit den beiden Terroristen.
Den hardcore - Anti-Atomer wird das nicht schrecken. Der hält sogar den GRS für bestechlich.
- so bestechlich wie die vom PIK?

11
Ulrich Walter

bitte jetzt hier nicht auch noch den Menschen-, Frauen-, Ungläubigenverachtenden-Faschismus = ISLAM an die Seite des AGW-Faschismus stellen. Der Merkelwillkommens-, Gesinungs-, Gender-, AGW-Faschismus reicht... 😉

12
Winfried Zeugner

Hallo, etwas zum lachen aus der LVZ vom 12./13 März. Die Regisseurin Frau Dörrie.
"Frau Dörrie, wie muss man sich die Dreharbeiten
zu Ihrem neuen Film vorstellen: Haben Sie die ganze Zeit Geigerzähler parat gehabt?"
"Jeden Tag. Zuvor hatte ich mich aber genau informiert. Ich wusste, das die durchschnittliche Strahlung in Fukuschima nicht
mehr gefährlich ist. Sie bewegt sich auf dem Niveau von München. Sonst wäre ich nicht gefahren." (Ende Zitat)
In München- ist ja kein Wunder, wenn die Wildschweine dort so doll strahlen!
Beste Grüße aus Sachsen.