US Klimaregulierungen der EPA sollen „Führung“ zeigen, nicht die globale Erwärmung bekämpfen

Screenshot des Videos der Befragung, s.u.

von Michael Bastasch
Die Leiterin Gina McCarthy der Umweltschutzbehörde EPA hat zugegeben, das ihre Agentur „Führung“ bei der Bekämpfung der globalen Erwärmung zeigen soll, anstatt tatsächlich die projizierte Erwärmung einzudämmen.


McCarthy räumte vieles ein, nachdem sie von David McKinley, dem West Virginia Republikaner gefragt wurde, wer Druck auf die EPA-Chefin ausübt, während die Obama-Regierung mit wirtschaftlich schädlichen Regelungen weiter voran schreitet, die nichts für die Umwelt tun […nicht nützlich sind].

"Ich verstehe das nicht", sagte McKinley in einer Anhörung am Dienstag. "Wenn es keine Auswirkungen auf den Klimawandel auf der ganzen Welt hat, warum unterwerfen wir unsere hart arbeitenden Steuerzahler und Männer und Frauen in den Kohlefeldern zu etwas, das keinen Nutzen hat?"

McKinley bezog sich auf den sogenannten Clean Power-Plan CCP der EPA, der die Bundesstaaten zwingt, Kohlendioxid-Emissionen aus Kohlekraftwerken zu beschneiden. Es wird erwartet, dass CCP die Schließungen von Kohlekraftwerken in den kommenden Jahren verdoppelt und sogar EPA gibt zu, dass es keinen messbaren Einfluss auf die prognostizierte globale Erwärmung haben wird.

EPA argumentiert seit langem, der Sinn des CPP’s ist es, der Welt zu zeigen, dass Amerika die globale Erwärmung ernsthaft bekämpft, um für die Delegierten der Vereinten Nationen Unterstützung zu aktivieren, ein globales Abkommen zu unterzeichnen, die Emissionen zu senken. Fast 200 Länder stimmten dem Beschluss der UN im letzten Jahr zu.

Aber selbst dann ist uns niemand gefolgt ", sagte McKinley. „Seit dem Pariser Abkommen, hat China bereits angekündigt, dass sie 360 Kohlekraftwerke errichten werden. Indien hat angekündigt, dass sie die Verwendung von Kohle verdoppeln."

China versprach seinen Kohleverbrauch einzuschränken, um die schrecklichen Probleme der Luftverschmutzung zu bekämpfen, aber China plant, noch mehr Kohle in Zukunft zu verwenden. Ebenso kündigte Indien an, bis Dezember 2020 seine Kohleproduktion zu verdoppeln.

EPA hat jedoch größere Probleme als globale Besorgnis über Erwärmung. Der Oberste Gerichtshof zwang die Agentur ihre Vorschrift zur Umsetzung der CCP im Februar zu stoppen. Der Gerichtshof unterstützt damit eine Koalition aus 29 Staaten und staatlichen Behörden, welche klagen um den CPP abzuschaffen. [auf Eike hier]

Gefunden auf The Daily Caller am 23. März 2016

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2016/03/23/epa-chief-climate-regs-meant-to-show-leadership-not-fight-global-warming/#ixzz43viMMc94

Video der Befragung und Text auf Climate Depot

VORSITZENDER LAMAR SMITH:

"Der Clean Power-Plan wird die globale Temperatur bestenfalls nur um ein Hundertstel von einem Grad Celsius reduzieren, wie Charles McConnell, der ehemalige Obama [~Staats-] Sekretär aussagte. Zur gleichen Zeit, wird er die Stromkosten erhöhen. Den Amerikanern mit dem niedrigsten Einkommen wird das am meisten wehtun. Wie rechtfertigen Sie eine solche teure, aufwändige und belastende Vorschrift, die wirklich nicht viel Gutes tun wird und sind das nicht alles nur Schmerzen und kein Gewinn?

 LEITERIN GINA MCCARTHY:

"Nein, mein Herr, ich stimme nicht mit Ihnen überein. Wenn Sie die RIA Regulatory Impact Analysis [Gesetzesfolgenabschätzung] ansehen, die wir durchführten, würden Sie feststellen, dass es enorm vorteilhaft ist."

 VORSITZENDER SMITH:

"Betrachten Sie ein Hundertstel eines Grades enorm vorteilhaft zu sein?"

 LEITERIN MCCARTHY:

"Der Wert dieser Regel wird nicht auf diese Weise gemessen. Es wird die starke Inlands Aktion gemessen, die tatsächlich globale Aktionen auslösen können, um eine notwendige Maßnahme zum Schutz der … "

 VORSITZENDER SMITH:

"Sie stimmen nicht mit meinem ein Hundertstel eines Grades überein? Sie stimmen dem Hundertstel eines Grades nicht zu?

 LEITERIN MCCARTHY:

“Ich bestreite nicht, dass diese Aktion an und für sich nicht den Unterschied macht, den wir brauchen, um Klimamaßnahmen zu initiieren, aber was ich sagen will ist, dass, wenn wir nicht im Inland handeln werden wir nie beginnen und wir werden es nie … "

VORSITZENDER SMITH:

„Aber wenn Sie sich die Ergebnisse ansehen, können die Ergebnisse nicht die Kosten rechtfertigen und die Last, die Sie dem amerikanischen Volk meiner Ansicht nach aufzwingen"

Erschienen auf Climate Depot am 15.Juli 2015 – weit vor Paris!

Übersetzt durch Andreas Demmig

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3 Kommentare

  1. Zum Artikel: Gut argumentiert!

    Das Argument der Klimaretter ist also nicht, dass man mit den geforderten nationalen Maßnahmen das Klima rettet, sondern dass man ein Beispiel gibt, wie die Welt eben insgesamt das Klima retten könne. So problematisch die Vorreiter-Rolle denn auch sei, aber was würde es denn bedeuten, wenn

    a) tatsächlich die Welt von den Maßnahmen der USA wirksam zur eigenen CO2 Reduktion betragen würde – und

    b) die angenommene Klimasensitivität überhaupt stimmen würde?

    Zu a): Da die USA und China bereits einen wesentlichen Teil der CO2-Emissionen bilden, und weitere Schwellenländer eben weitere Kohlekraftwerke bauen, dürfte bei sehr viel Optimismus die Einsparung an CO2 Emissionen wohl kaum den Faktor 10 der amerikanischen Einsparungen erreichen. In diesem Fall wäre es eine Reduktion um 0,1 K zu erwarten. Angesichts der Horrorszenarien immer noch ein marginaler Wert – und darum noch immer nicht zu rechtfertigen.

    b) es gibt überwältigend viele wissenschaftliche Untersuchungen, die zumindest die Klimasensitivität erheblich niedriger ansetzen. Manche gehen von einem Wert aus, der sich von 0 nicht wesentlich unterscheidet, andere Rechnen mit 0,5 K im Gegensatz zu 3 K, aber auch IPCCnahe Quellen zeigen überwiegend Werte von rund 1,5 K. Der bloße Glaube an eine hohe CO2-Sensitivität rechtfertigt keineswegs die gewaltigen Investments, mit der die Weltwirtschaft geschädigt wird.

  2. Mein Eindruck ist, das in USA – trotz aller Ungereimtheiten – die Meinungsfreiheit das das vertreten der selbigen noch immer besser funktioniert als bei uns.

    Wenn unsere Medien voll gegen Afd und auch gegen Trump wettern und Frau Clinton unterstützen, so ist das irgendwie zusammenhängend.

  3. Eine hervorragende Rhetorik dieses Herrn Smith. Dazu sollte auch jeder Staatsanwalt bei uns in der Lage sein –wenn er denn dürfte– um die grünbesoffenen Klimaretter öffentlich bloßzustellen.

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