Geothermie – Grünstrom-Transformation – eine Entdeckung der EEG-Wendephysik

von Helmuth Kuntz
Wie aus billigem Braunkohle- und Atomstrom dank wundersamer EEG-Influenz grüner Strom entsteht


Im Bayerischen Rundfunk kam wieder eine der regelmäßigen Lobeshymnen auf das EEG. Dabei wurde auch die Geothermie im Freistaat als richtungsweisende Erfolgsgeschichte präsentiert.

BR Homepage vom 05.02.2016

Sendung: Unter unserem Himmel Energie aus der Erde – „Geothermie in Bayern

Mit Geothermie Wärme zu erzeugen, funktioniert in Bayern schon seit rund 15 Jahren erfolgreich. In Ballungszentren wie Unterföhring bei München ist die Akzeptanz in der Bevölkerung sehr groß. Die Nachfrage nach der erneuerbaren Fernwärme ist hier derart gestiegen, dass nun ein zweites Mal ein Thermalwasserbrunnen gebohrt wurde.

Auch das Kraftwerk Unterhaching ist eine Erfolgsgeschichte. Es begann europaweit als erste, Strom mit der Energie aus der Erde zu produzieren. Inzwischen ist es im Wärmeverbund mit Grünwald und nun auch ein finanzieller Erfolg.

Wer sich etwas mit dem Thema befasst weiß, dass Geothermie in Deutschland ein Nischendasein fristet – und das aus gutem Grund. Dieses als Erfolgsmodell zu listen zeigt entweder, dass sich das EEG im „Endkampf“ befindet, oder – wahrscheinlicher – der bayerische Propagandafunk inzwischen von den letzten kritischen Redakteuren “gereinigt“ wurde.

Allerdings wäre dies noch kein Grund, einen Artikel zu schreiben. Da das Thema aber eine kleine Pointe des ganzjährigen EEG-Faschings liefert und zeigt wie sich zum genau gleichen Fakt zwei vollkommen gegensätzliche Ableitungen ergeben können, anbei ein kleiner Exkurs in die Tiefen der Erde und des Greenstrom-Wahnsinns.

Geothermie – der Anfang

Begonnen hat es mit einer der typischen Studien eines politik-hörigen Instituts. Geothermie könne in Deutschland 50 % der Energie liefern, sagte 2003 das Büro für Technikfolgenabschätzung (TAB) des Bundestags

Energie Chronik.de: Laut einer Studie, die der Forschungsausschuß des Bundestags 2003 anfertigen ließ, ist das im deutschen Untergrund schlummernde "technische Gesamtpotential" sogar 600mal so groß wie der gesamte Strombedarf. Unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit könne es noch immer die Hälfte des Strombedarfs decken (030503). Das würde bedeuten, daß die ganze Grundlast ohne Kernenergie und Braunkohle bestritten werden könnte. Bescheidenerweise faßten die Verfasser der Studie vorerst nur einen fünfprozentigen Anteil der Geothermie an der Stromerzeugung ins Auge. Dafür errechneten sie dann einen Bedarf von insgesamt 350 Kraftwerken mit einer Leistung von jeweils 10 Megawatt, die jährlich 8000 Stunden in Vollast laufen. 

Rückblickend war in der Studie lediglich eine Aussage wirklichkeitsnah: Die Kosten von Geothermiestrom würden nur noch von Solarstrom übertroffen  (damals mit 58 ct/kWh angesetzt). Im Jahr 2013 betrug die Leistung der deutschen Geothermiekraftwerke 31,3 MW „Geothermie in Zahlen“. Bei einer installierten elektrischen Leistung von 183,6 GW im Jahr 2014 (WiKiPEDIA) sind das anteilige 0,017 %. In allen gängigen Darstellungen (WIKIPEDIA und statistika) kommt Geothermie als Stromlieferant deshalb gar nicht vor. So viel zur Aussagegenauigkeit von EEG-Studien unserer Regierung. 

Trotzdem verkündet der Lobbyverein Bundesverband Geothermie aktuell immer noch: 

Geothermie in Zahlen

Die Geothermie wird im Zusammenspiel mit den anderen Erneuerbaren Energien die Wärme- und Stromversorgung nach und nach von den fossilen Energieträgern (Kohle, Öl und Gas) und der Atomkraft übernehmen.  

Wohl nirgendwo sonst klaffen Aussage und Wirklichkeit so weit auseinander. Aber wir sind ja beim EEG – und da ist nichts unmöglich. Und gerade das Unmögliche wird als Hoffnungsträger bevorzugt gefördert. Um das auch langfristig sicher zu stellen, befindet sich das Büro dieses Vereins in Berlin. 

Unsere Bundesregierung informiert inzwischen allerdings  realistischer. 

Die Bundesregierung: Energiewende: Erdwärme

… Noch bedarf es großer Forschungsanstrengungen, um diese Technologie marktfähig zu machen. Denn die Bohrungen in drei bis vier Kilometer Tiefe sind sehr aufwändig. Findet sich hier natürliches Wasser, so braucht man dieses nur zu fördern. Das ist in Deutschland allerdings nur selten der Fall.

Und am 28. April 2014 auf Anfragen der Grünen:

Geothermie Nachrichten: Geothermie zu teuer für ambitionierten Ausbau

Und detailliert: „Geothermie und CO2-Endlagerung“ Bundestagsdrucksache 16/12615

Es ist festzustellen, dass die Technologie- und Marktentwicklung der Geothermienutzung seit 2003 erheblich langsamer erfolgt ist, als es der o.g. Bericht des Büros für Technikfolgenabschätzung  vorhergesagt hat. Es sind drei Geothermieprojekte zur Strom- und Wärmeerzeugung  in diesem Zeitraum neu errichtet worden (7,4 Megawatt installierte Leistung).

In Bayerns Landesregierung scheint dieses Wissen noch nicht angekommen zu sein. 

Bayerisches Staatsministerium: Tiefengeothermie

Bei höheren Temperaturen ab 80 °C bestehen auch Möglichkeiten, grundlastfähigen Strom zu produzieren. In Bayern sind derzeit 21 hydrothermale Geothermie-Anlagen in Betrieb. In vier dieser Anlagen wird neben Wärme auch Strom erzeugt, so dass neben einer Wärmeleistung von insgesamt 0,211 GW auch eine elektrische Leistung von 0,021 GW aus Geothermie in Bayern zur Verfügung steht.

… Die Stromerzeugung aus Erdwärme hat sich im Zeitraum von 2009 bis 2013 von 0,004 auf 0,49 mehr als verzwölffacht …

Geothermie

Physikalisch ist die Ursache klar. Die Geothermie in Deutschland ist zur sinnvollen Gewinnung von Strom viel zu kalt. Es gibt selbst in den Vorzugslagen nur Heißwasservorkommen zwischen 100 … 200 °C in 3000 … 5000 m Tiefe und das reicht nicht zum sinnvollen Antrieb von Turbinen, weshalb ein Zusatzkreislauf eingebaut werden muss. Zudem ist die Wassertemperatur nach der Gewinnung von Strom für Fernwärme zu kalt. Das für die Stromproduktion verwendete heiße Wasser ist für die Fernwärme also verloren. Konsequenz: Im Winter braucht man das Wasser für die Fern-Heizung und kann kaum Strom produzieren. Im Sommer konkurriert man zunehmend mit der dann überproportionalen Solareinspeisung. Dazu kommt der extrem niedrige Wirkungsgrad. 

Tiefen-Geothermie zur Stromerzeugung“:

Problematisch ist der niedrige Wirkungsgrad der elektrischen Stromerzeugung.
Er liegt bei etwa 10 bis 13%. (Anm.: Bei einer Temperatur von 100°C liegt der Bruttowirkungsgrad bei nur ca. 6 %.) Berücksichtigt man den Eigenbedarf der Anlagen für die Tiefwasserpumpe und den Kühlkreislauf ergibt sich ein – optimierungsbedürftiger – Systemwirkungsgrad von 5 bis 7%.“ 

Auch sonst sieht nicht alles so aus, wie in den Prospekten beschrieben. Sogar die beim Bayerischen Staatsministerium gelistete Grundlastfähigkeit muss man in Frage stellen. 

[1]Grundlastfähigkeit setzt eine Stromsteuerung voraus.
Bei wärmegeführten Kraftwerken wie Unterhaching kann man schon aus diesem Grund nicht von einer Grundlastfähigkeit sprechen. Denn dort wird nur dann Strom produziert, wenn wenig oder keine Heizwärme benötigt wird (z.B. im Sommer, wenn auch Photovoltaik-Anlagen viel Strom produzieren).
Zudem variiert die produzierbare Strommenge in Abhängigkeit zur Witterung um über 30%. Je wärmer das Wetter, desto geringer der Wirkungsgrad.
Ein nennenswerter Beitrag zur Grundlast ist also kaum zu erwarten.

Die „BR-Erfolgsgeschichte“ Unterhaching

Das Geothermiekraftwerk Unterhaching ist eine kombinierte  Anlage mit Fernwärme- und Stromerzeugung. Zur Wirkungsgrad-Verbesserung der Stromerzeugung ist ein Zusatzprozess – „Kalina-Anlage“ – zugeschaltet.

 

Bild 1 Geothermiekraftwerk Unterhaching (Quelle Presseinfo der Betreiberfirma)

 

Bild 2 Geothermiekraftwerk Unterhaching Zusatzkreislauf für die Stromerzeugung (Quelle Presseinfo der Betreiberfirma)

Gewinn hat diese  „Erfolgsgeschichte“ bisher noch nicht gemacht. Die Beschreibung dieser Situation durch den Geschäftsführer ist an Fabulierkunst kaum überbietbar:

Geschäftsführer Hr. Geisinger: Wir sind weiterhin auf dem Kurs zur geplanten Amortisation der Anlage innerhalb von 16 Jahren nach voller Funktionsfähigkeit, welche im Jahr 2009 erreicht wurde. Aber es gab da durchaus gute und weniger gute Jahre 

In anderen Publizierungen wird deutlicher, was „… auf dem Kurs zur geplanten Amortisation …“ bedeutet.

Den Unterhachingern gelang es, die Nachbargemeinde zur Kopplung der Wärmesysteme zu „überreden“. Doch selbst den Grünen Stadträten von Grünwald denen das keinen Gewinn schreibende eigene Geothermiekraftwerk „am Herzen liegt“ war der Einstieg in das hoch defizitäre „Erfolgsmodell“ der Unterhachinger ein Dorn im Auge, obwohl die Partei auf Bundesebene eine andere Meinung verkündet. Aber regional ist der Bürgerzorn eben näher. Unterhaching jedoch benötigte die Fusion dringend um durch die Geldspritze das eigene Projekt vor der drohenden Pleite zu retten. Und in solchen Krisen kann man sich auf CSU-Parteifreunde verlassen. 

Süddeutsche Zeitung, 1. Februar 2016: Geothermie Grünwalder hadern mit Einstieg in Unterhaching

 Vor den Haushaltsberatungen kocht in Grünwald bei Gemeinderäten der Ärger über die Investition ins Unterhachinger Geothermieprojekt hoch. Grüne, SPD, FDP und PBG stoßen sich an den Millionenausgaben und der ausbleibenden Rendite.

Der Haushalt für 2016 wird an diesem Dienstag erstmals von den Gemeinderäten in Grünwald beraten. Es ist der Haushalt einer wohlhabenden Gemeinde, die sich Vieles leisten kann. Manches, das sie sich leistet, findet aber nicht die Zustimmung aller Gemeinderäte. Die 50-prozentige Beteiligung der Erdwärme Grünwald (EWG) an der Geothermie Unterhaching seit 1. Januar 2014 etwa hat viele Kritiker. Dazu gehören die Gemeinderäte der Grünen, Ingrid Reinhart und Antje Wagner, Michael Ritz von der FDP, Achim Zeppenfeld von der SPD und die Fraktion der Parteifreien Bürger Grünwald (PBG). Insgesamt hat die Gemeinde der EWG für die Beteiligung an der Geothermie Unterhaching 23,5 Millionen Euro geliehen.

Die Kritiker haben nichts gegen die Erdwärme Grünwald. "Die PBG steht voll dahinter, die Geothermie für die Grünwalder Bürger als alternative Energieform bereitzustellen", sagt etwa Gemeinderat Tobias Brauner von den Parteifreien. Er hat auch Verständnis dafür, dass dies angesichts der Struktur des Gemeindegebietes "nie wirtschaftlich darstellbar sein" wird. Das falle nach dem Verständnis der Parteifreien auch unter die Daseinsvorsorge einer Gemeinde. "Was wir als PBG nicht mittragen, sind riskante Engagements in anderen Geothermieprojekten wie Unterhaching."

Seit Jahren gibt es technische Probleme

Schon seit Jahren kämpfe die Nachbargeothermie mit technischen und wirtschaftlichen Problemen. Die PBG-Fraktion hatte sowohl die Verbindungsleitung nach Unterhaching, die bereits acht Millionen Euro gekostet hat, als auch die Beteiligung an der Geothermie Unterhaching abgelehnt, da sie die Wirtschaftlichkeit nicht als gegeben sah.

"Das ist keine Win-win-Situation, sondern eher eine Lose-lose", sagt auch PBG-Gemeinderat Oliver Schmidt. "Eine reiche Gemeinde zu sein, berechtigt nicht dazu, einfach aus dem Vollen zu schöpfen." Und sein Fraktionskollege Hubertus Lindner ergänzt: "Wir haben in Grünwald nicht mehr unbegrenzte finanzielle Möglichkeiten." Man habe 2014 rund 60 Millionen Euro aus den Rücklagen entnommen, 2015 zirka 34 Millionen. "Meine Frage in der Haushaltsdebatte wird sein: Wie viel haben wir noch? Wenn wir jetzt auch noch anderen Gemeinden helfen."

"Schlechteste Technik für Stromkraftwerke am Markt"

Wie sich solche Erfolgsmodelle rechnen (sollen)

Dass Geothermie als Stromerzeuger niemals konkurrenzfähig ist, war seit der Studie von 2003 bekannt. Wie beim EEG üblich, führte das nicht zur Vernunft, sondern zur erhöhten Förderung. Der Strom aus Geothermie wird deshalb mit einer Einspeisevergütung von 23 ct/kWh verrechnet (Anm.: Kohlekraft- und KkW-Strom kosten ca. 4 ct/kWh). 

Natürlich ist das nicht alles:

Bild 3 Fördermittel Geothermiekraftwerk Unterhaching. Quelle: Datenblatt: Geothermie Unterhaching (Stand: 01.05.2015) 

Die Grünstrom-Transformation 

Es gibt aber noch einen zusätzlichen Bonus den der Betreiber aber nicht getrennt ausweisen muss. 

Geothermie- Anlagen in Deutschland müssen das Wasser aus den 3.000 … 5000 m Tiefe hoch-pumpen und als Kreislauf auch wieder hinunter-drücken! Das verbraucht unglaublich Energie – und zwar als  Strom. In Zahlen sind es zwischen 30 … 70 % der Gesamtbilanz. Es wird also zur Erzeugung meistens mehr Strom verbraucht, als in das Netz eingespeist – und sich deshalb niemals rentieren. Jedoch das  EEG fand eine Lösung: 

Dieser Eigenverbrauch wird als grüner Strom um etikettiert, auch wenn er von extern aus einem Kohle- oder Kernkraftwerk billig bezogen wird! Und er wird als gelieferter EEG-Strom ausgewiesen und ist damit mit dem vollen Geothermie-Vergütungssatz (vom Kunden) zu bezahlen. Die enorme Preisdifferenz streicht der Betreiber ein:

[1]  Das EEG lässt zu, dass der hohe Eigenstromverbrauch der Kraftwerke aus Industrie-Strom (meist Kohle- oder Atomstrom) zugekauft und als teurer Ökostrom mit 25 cent/kWh verrechnet werden darf.
Abhängig von der Höhe des Eigenbedarfs und des Industriestrompreises ergibt sich daraus eine Nettovergütung von ca. 33 – 69 cent/KWh für den Strom aus tiefer Geothermie, der dem Netz tatsächlich zusätzlich zur Verfügung gestellt wird. So kann auch bei miserabler Brutto-Nettobilanz Geld gemacht werden und der kleine Bürger zahlt die Rechnung.
 

Mit der stetigen Reduzierung der billigen Kraftwerke steigt aber auch für diese Betreiber der Bezugs-Strompreis. Ein Problem, welches die  Strom erzeugenden Geothermiekraftwerke mittelfristig in den Ruin treiben wird. 

Die Listung der Gesamtsubventionierungen sieht wie folgt aus:

EEG-Vergütung für Geothermieprojekte [1] Anlagen, die bis Ende 2015 am Netz sind. Ferner gibt es ohne zeitliche Begrenzung einen Zuschlag von 3 Cent/kWh, wenn das heiße Wasser – was fast immer der Fall ist – sowohl der Strom- als auch der Wärmeversorgung dient. Hinzu gewährt das Gesetz einen "HDR-Bonus" von 4 Cent/kWh, falls anstelle natürlichen Thermalwassers die aufwendigere "Hot-Dry-Rock"-Technik verwendet werden sollte. Solche HDR-Anlagen sind bisher allerdings nicht in Sicht. Im Normalfall ergibt sich deshalb für ein Heizkraftwerk, das mit natürlichen Heißwasservorkommen betrieben wird und bis 2015 ans Netz geht, eine Vergütung zwischen 23 und 22,06 Cent/kWh (080601).

Eigenverbrauch schmälert die Vergütungen nicht

Die Vergütung ist noch höher, wenn man den Eigenverbrauch der geothermischen Kraftwerke berücksichtigt, der bis zu einem Drittel der erzeugten Energie verschlingt. Viel Strom brauchen vor allem die Pumpen, die das heiße Wasser aus der Tiefe fördern und anschließend wieder in den Untergrund pressen. Dieser Eigenverbrauch wird mit Strom aus dem Netz gedeckt. Faktisch erhöht sich so die EEG-Vergütung für den geothermisch erzeugten Strom pro Kilowattstunde nochmals erheblich. Die Betreiber sind begreiflicherweise zurückhaltend mit Angaben, was diesen Punkt angeht. Sie begründen dies gern damit, daß im Normalfall sowohl Strom als auch Fernwärme erzeugt wird und es deshalb sehr schwierig sei, die erforderliche Pumpleistung den einzelnen Energiearten zuzurechnen.

Das Bohrrisiko übernimmt größtenteils der Steuerzahler

Zusätzlich gibt es erhebliche Fördergelder für die Errichtung der Anlagen und zur Verminderung des Risikos einer Fehlbohrung, denn die Bohrlöcher sind der teuerste Teil solcher Projekte. Die bundeseigene KfW-Bank – also der Staat – übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten, falls eine Bohrung schiefgehen sollte. Außerdem fördert die Bundesregierung über ihr Marktanreizprogramm jede Projektbohrung mit bis zu fünf Millionen Euro und die sonstigen geothermischen Anlagen mit bis zu zwei Millionen Euro.

Und so listen sich die Alltagsprobleme: 

VDI-Nachrichten [2]: Ein Beispiel ist das Geothermiekraftwerk Unterhaching. Dort wird mit einer 1471 kW starken Tauchpumpe des amerikanischen Herstellers Centrilift aus 3000 m 123 °C heißes Wasser mit einer Menge von 150 l/s gefördert. Die bislang weltweit leistungsstärkste Pumpe hängt auf 700 m im Bohrloch und hat eine entsprechende Wassersäule über sich.

Seit dem Betriebsstart 2007 haben zehn ESP-Pumpen (Electro-Submersible Pump) laut Betreiber den Geist aufgegeben. Oft waren kaputte Frequenzumrichter, defekte Lager oder heiße Wicklungen die Ursache. "Wir kratzen an der Wirtschaftlichkeit und arbeiten eng mit dem Hersteller zusammen, da es für unsere Bedingungen bislang nicht die Pumpe gibt. Nur eine hat länger gehalten und die Garantiezeit von 12 Monaten überschritten", sagt Wolfgang Geisinger, Geschäftsführer des kommunalen Heizkraftwerkes Unterhaching.

Die Ausfälle kosten richtig Geld. Während die Pumpe mit 1 Mio. € zu Buche schlägt, gibt es auch feste Lieferverträge für die anfallende Wärme. Das Kombikraftwerk deckt 45 % des Wärmebedarfs der 20 000 Einwohner und wechselt automatisch zwischen der Strom- und Wärmeproduktion. "An jedem Tag ohne Pumpe müssen 7000 l Heizöl für die Versorgung angefahren werden.

Fazit

Gleiches EEG-Projekt – zwei vollkommen gegensätzliche Bewertungen des Erfolges.

Aber stopp, da fehlt noch etwas in der Erfolgsbilanz. Es wird ja auch CO2 eingespart:

Bild 4 CO2-Bilanz des Geothermiekraftwerks Unterhaching. Quelle: Datenblatt: Geothermie Unterhaching (Stand: 01.05.2015) 

Das hat Gewicht, denn es geht um unser aller Klima: 

FINANZNACHRICHTEN.de: Unterhaching (ots) – Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat heute die derzeit größte deutsche Geothermieanlage in Unterhaching bei München offiziell eingeweiht. Das Tiefengeothermieprojekt Unterhaching hat seit dem Start vor sieben Jahren einen "Leuchtturmcharakter" für die gesamte Branche. Es bildet den Einstieg dafür, Geothermie zur CO2-freien und umweltfreundlichen Strom- und Wärmeerzeugung in Deutschland wirtschaftlich zu nutzen. In Unterhaching werden die CO2-Emissionen um 60 Prozent gesenkt, jährlich können bis zu 40.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

"Deutschland muss seine Vorreiterrolle beim Klimaschutz weiter ausbauen. Dabei setzen wir auch auf die Geothermie", schließt Bundesumweltminister Gabriel. "Die von uns geschaffenen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Fördermaßnahmen werden den Markt beleben. Der Geothermiebericht der Bundesregierung weist den richtigen Weg.

Bei einer solchen Menge an eingespartem, klima-tödlichen CO2 sind natürlich beliebige Kosten zu rechtfertigen und jegliche Kritik ist unangebracht.

Jedoch, einmal kurz nachgerechnet „Mit CO2-Reduzierung retten wir die Welt“: 

1 Gt = 1.000.000.000 t CO2 bewirkt eine Temperaturerhöhung nach IPCC Forcing von 0,001 °C p.a.

Die Temperatur-Rettung einer CO2-Jahreseinsparung beträgt somit selbst nach dem viel zu hohen IPCC-Forcing nur: 0,000000032 °C p.a.

Um den „Rettungseinfluss“ messbar zu machen (eine amtliche DWD-Temperaturstation zeigt eine Temperaturänderung größer der Mess-Ungenauigkeit von 0,2 °C an) werden 6.260.000 solcher Anlagen benötigt.

Diese würden pro Jahr ungefähr kosten:

6.260.000 x 1 … 2 Mio EUR Verlust pro Anlage, zuzüglich der EEG Übersubventionierung 

Anm.: bei einem realistischen Forcing von 1/3 des IPCC-Wertes wären es 18.750.000 Anlagen wie Unterhaching.

Das hat wahrlich einen Leuchtturmcharakter. Wie gesagt: Der EEG-Fasching geht über das ganze Jahr.

Quellen

[1]

Tiefen-Geothermie zur Stromerzeugung / Zusammenschnitt 27. Dezember 2011: Aus dem Vortrag der „BIF UNAE“ / „BI Schutz Westufer Starnberger See e.V.“ für die „Münchner Umweltakademie“ zu „Mutbürger für Energiewende!“, 15. Dezember 2011

http://alternative-energiequellen.starnberg-web.de/geothermie/tiefen-geothermie-zur-stromerzeugung-zusammenschnitt/

[2]

VDI-Nachrichten Ausgabe 46, 15. November 2013 Torsten Thomas  : Tiefe Geothermie bringt Pumpen an ihre Leistungsgrenzen

http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Wirtschaft/Tiefe-Geothermie-bringt-Pumpen-an-Leistungsgrenzen

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18 Kommentare

  1. @Neulen, Holger#10
    Verharmlosen Sie das EEG nicht. Das EEG ist perfider und hinterhältiger als es nur als eine „Förderung“ ab zu tun….das EEG bedient nämlich die GIER des Menschen. Eine Gier nach einer Gelddruckmaschine die NICHT auf den Regeln der Marktwirtschaft basiert und somit auf einer wirtschaftlichen Wertschöpfungskette von Mehrwertschaffung für die gesamte Gesellschaft sondern auf der AUSBEUTUNG/VERNICHTUNG der Gesellschaft und deren wirtschaftlichen Wertschöpfungskette von geschaffenen Mehrwerten.

  2. @# 12

    Wer heute Forschungsgelder erhalten will, muß etwas mit „Energiewende“ oder „Klimawandel“ machen. Egal wie gross der Blödsinn auch immer sein mag, wenn diese beiden Worte möglicht häufig im Antrag auftauchen, fliesst das Geld wie von alleine.
    ++++++++++++++++++
    Dasselbe gilt für Dokumentarfilme.
    Jeder, der einen unterhaltsamen Film über eine abenteuerliche Reise in ferne Gegenden der Erde dreht und ihn dann ans Staatsfernsehen verkaufen möchte, muß darin möglichst oft auf die drohende menschengemachte Erderwärmung und ihre schlimmen Folgen für die nachkommenden Generationen hinweisen.

  3. @ #11: Neulen, Holger
    Stimmt
    Da haben Sie aber aufgepasst!
    Die Entleerung der Behälter unter Erzeugung massiven Unterdrucks ist mindestens genau so abwegig. Das Projekt ist unnötig und deshalb ein Geldvernichtungs-Projekt. Mit den Windkraftanlagen wird schon genug Müll ins Meer gebaut.

  4. #11: Neulen, Holger sagt:

    am Samstag, 27.02.2016, 20:13

    Herr Buehner in#6 und nichtmal mit Druckluft wollen die da arbeiten, es soll der gross Wasserdruck ja unter Wasser sein, der das Wasser treib in die Kugeln aus Beton hinein.

    Haupsache Forschen was?
    #################################,
    Richtig! Wer heute Forschungsgelder erhalten will, muß etwas mit „Energiewende“ oder „Klimawandel“ machen. Egal wie gross der Blödsinn auch immer sein mag, wenn diese beiden Worte möglicht häufig im Antrag auftauchen, fliesst das Geld wie von alleine.

  5. Jeder der den Carnot-Wirkungsgrad versteht, und die Temperaturen in D bezgl. Geothermie kennt, kann nur lachen (oder weinen) über die Stromerzeugung aus Erdwärme in D. Aber leider wird das Land ja inzwischen von Leuten geführt die ihren Namen tanzen gelernt haben, aber Thermodynamik höchstens noch schreiben können – ohne auch nur ein wenig davon zu verstehen….

  6. Zu # 12
    “Dagegen ist die Formulierung, dass ‚wir‘ Vorreiter zur Rettung der Welt sein müssten, heutzutage oft zu hören und wird sogar allgemein akzeptiert.“
    ++++++++++++++
    Diagnose : Kollektives Helfer- oder Retter- Syndrom!
    Letzeres erklärt die von Merkel verfolgte Politik wohl zutreffender als ihr nur fortschreitenden individuellen Cäsarenwahn zu unterstellen.:-)

  7. #7: Rolf Pietzsch sagt:

    #4 So wollte ich meinen Beitrag nicht verstanden wissen. Mit „Deutschland Erwache“ hab ich nichts am Hut.
    ————–
    Sehr geehrter Herr Pietzsch

    Ihren Beobachtungen in #3 stimme ich voll zu. Marcus Junge sah das wohl als ein Symptom einer Entwicklung, das sich auch in anderen Bereichen wiederfindet. Und auch darin kann ich ihm folgen. Ihre Reaktion der Distanzierung ist zwar verständlich, da sie hier ein politisches Statement sahen, die über ihr Anliegen weit hinaus geht. Allerdings lässt es auch eine weit verbreitet Angst-Reaktion vermuten, die ein irgendwie ‚rechts‘ verortetes Statement sofort negativ einzuordnen und scharf zurück weisen. Mit der Angst vor ‚rechts‘ wird natürlich auch die Herrschaft genau jener zementiert die sie zu Recht kritisierten. Es sind die gleichen Muster, die sich im Sinne eines wohlmeinenden Aktivismus über jede Rationalität hinweg setzen.

    Meiner Meinung ist es falsch, jede konservative Kritik sofort als rechtsextrem einzuordnen und sich reflexhaft zu distanzieren. Auch Marcus Junge sprach nicht von ‚Deutschland erwache‘, sondern vertritt einen resignativen Kulturpessimismus.

    Als Heinrich Heine in den ‚Nachtgedanken‘ 1844 schrieb:
    ‚Denk ich an Deutschland in der Nacht, werd ich um den Schlaf gebracht.‘
    … dachte wohl niemand, dass sich hier ein gefährlicher Nationalist äußere. Diejenigen, die ihn heute zitieren, werden dagegen unter Verdacht gestellt.

    Tasächlich lebt der wilhelminische Geist in einer ganz anderen Gestalt fort. ‚Am deutschen Wesen soll die Welt genesen‘ ist keine gängige Formulierung mehr und würde sich als schräge Überheblichkeit sehr schnell entlarven. Dagegen ist die Formulierung, dass ‚wir‘ Vorreiter zur Rettung der Welt sein müssten, heutzutage oft zu hören und gar akzeptiert. Es sagt aber nichts anderes aus und versteckt imperialistische Züge.

  8. Herr Buehner in#6 und nichtmal mit Druckluft wollen die da arbeiten, es soll der gross Wasserdruck ja unter Wasser sein, der das Wasser treib in die Kugeln aus Beton hinein.

    Haupsache Forschen was?

  9. „Wie beim EEG üblich, führte das nicht zur Vernunft, sondern zur erhöhten Förderung.“
    : Zur Verbesserung der Technologie, wie fuer solche Subventionen offensichtlich ueblich: sollte vielleicht das Vernetzen von den sogenannten HomeTrainer gefoerdert werden. Damit sich HomeFitness wieder lohn bekommt zukueftig jeder HomeRenner 10 Euro die Stunde fuer seinen Strom, den er so beim Laufen auf dem Band oder bei Strampeln so am Fahrrad erzeugt und ins Netz einspeisst.

    Das Runde an der Sache ist, also Synergie es wird dann auch noch Fitness, also gegen Herzkreislauferkrankungen gewirkt.

    Vielleicht sollte man also einen Schlagraum eroeffnen, in dem man einmalige Stromstoesse erzeugen kann, die zum Sondertarif dann ins Netz eingespeist werden. Wo dann also Wutbuerger ihren Agressionen freien Lauf so lassen koennen, das andere dann Strom so von den Schlaegen haben.

  10. #8: Thoms Biemer sagt:
    am Freitag, 26.02.2016, 23:31
    Soweit mir bekannt wird bei den Bohrungen auch Fracking angewendet. Kommt es dabei nicht auch zu Erdbeben wie z.B. in Basel?
    Nunja, ist halt Bio Fracking.
    ==========================
    Sehr geehrter Herr Biemer, das Gefährliche an Geothermie sind die Bohrungen in der Nähe von bebauten Gebieten. Wenn dann z.B. Wasser in Gipsschichten eindringt, quellen diese auf und die Erde hebt sich. In Staufen bei Freiburg sind durch solche Bohrungen mehrere historische Gebäude stark beschädigt worden, Schaden einige Millionen.
    Aber wie Sie sagen, ist ja nur grüner Kollateralschaden.

  11. Soweit mir bekannt wird bei den Bohrungen auch Fracking angewendet. Kommt es dabei nicht auch zu Erdbeben wie z.B. in Basel?
    Nunja, ist halt Bio Fracking.

  12. #4 So wollte ich meinen Beitrag nicht verstanden wissen. Mit „Deutschland Erwache“ hab ich nichts am Hut. Ich halte als Kraftwerksingenieur lediglich die sogenannte Energiewende für Dummheit.

  13. Das ist noch gar nichts!

    Jetzt sollen in großen Meerestiefen kostenlos (Windkraft) große Betonkugeln zur Stromgewinnung, durch gigantische Kompressoren, mit Luft gefüllt werden. Das ganze nennt sich dann Hightech zur Energiespeicherung.

    http://tinyurl.com/goc8cdx

    So wie das aussieht, wird das wieder vom deutschen Deppen bezahlt.

    Warum wird nicht in die, sich weiter entwickelnde, Kernenergie investiert? Die Stromgewinnung ist dann preisgünstig und es werden keine abstrusen Kapital verschlingende, unnötige Speicher benötigt.

  14. Dazu fällt mir nur folgendes Zitat ein:

    „Wenn Medien keine Verantwortung mehr verspüren, zu recherchieren und die Wahrheit herauszufinden, sondern stattdessen die Rolle als Propagandainstrument akzeptieren, ist dies ein Zeichen für einen totalitären oder autoritären Staat.“
    Dr. Paul Craig Roberts über Scheinrealität http://t1p.de/3b69

    Der EEG – Irrsinn ist offenkundig noch immer nicht als das kriminelle Projekt entlarvt worden, mit dem Laienpolitiker, bedeutungsgeile Möchtegern-„Wissenschaftler“
    á la PIK und fanatische Grünen-Parteigänger auf Kosten von Steuerzahlern und Verbrauchern eine neue Pseudo-Industrie erschaffen haben.

    Unter ständigem Verweis auf Klimakatastrophen und Schlimmeres wird damit inzwischen unsere bewährte, stabile Energieversorgung zusehends an die Wand gefahren, während die Profiteure dieser Masche und tumbe Politiker sich als Weltretter feiern lassen.

    Und kein Staatsanwalt erhebt Anklage, keine Demo findet gegen die progressiv steigende Energie-Verteuerung und gegen den Ausstieg aus Kohle und Kernkraft statt, die in den letzten 50 Jahren einen weltweiten Höchststand an Sicherheit, Effizienz und Stabilität erreicht hatten.

    Aber, was will man von einem autoritären System der organisierten Dummheit und Verantwortungslosigkeit, (siehe oben), anderes erwarten, welches die eigene Unfähigkeit mit immer neuen Lügen bemäntelt, Fakten nicht zur Kenntnis nimmt und Kritiker drangsaliert, ihre Existenz bedroht und mundtot macht.

  15. #3: Rolf Pietzsch sagt:

    „Wie viel Dummheit muss man in diesem Land eigentlich noch ertragen?“

    Dabei ist die Geothermie ja nur ein Nebenschauplatz der allumfassenden Dummheit. Ein Volk, welches sich nach 70 Entdeutschung und Umerziehung selber abschaffen will (Refugees welcome, Nie wieder Deutschland, Bomber Harris do it again), welches die zugehörigen Parteien immer und immer wieder wählt, ist halt nicht zu retten. Alles andere sind nur noch Symptome und eine Folge des großen, ursprünglichen Dachschadens.

    Der Punkt mit “ Sonst muss man sich ja richtig Sorgen machen auch um die eigene Zukunft.“ ist sehr lange vorbei, Das war vor Jahrzehnten, so etwa vor 40 bis 50 Jahren. Zeit das auch Sie aufwachen.

  16. Also es wird wirklich höchste Zeit, dass diese Grünlinge endlich von der politischen Bühne verschwinden. Sonst muss man sich ja richtig Sorgen machen auch um die eigene Zukunft. Bohrungen für defizitäre Geothermieanlagen, auch das hot dry rock Verfahren sind gut und müssen sogar bezuschusst werden aber das selbe Verfahren zur Gewinnung von Schiefergas, das Gewinne verspricht, ist hoch gefährlich und deshalb so gut wie verboten. Wie viel Dummheit muss man in diesem Land eigentlich noch ertragen?

  17. Wie dramatisch sich die finanzielle Situation für Unterhaching mittlerweile entwickelt hat illustriert ein Kommentar der SZ vom 13.2.16 :
    Für 1 Euro bekommt man für gewöhnlich einen Schokoriegel oder ca. 5 Kwh. Aber gleich ein ganzes Geothermieunternehmen mit Millionen Umsätzen? In einer nicht öffentlichen Sitzung,so beteuern es zumindest Mitglieder des Unterhachinger Gemeinderats,soll der Bürgermeister Panzer kurz angemerkt haben,im Notfall würde er die Anlage auch für den symbolischen Preis von 1 Euro veräussern.Er will allerdings das Gerücht weder bestätigen noch dementieren:der Käufer würde für 1 Euro neben dem Unternehmen auch dessen Verbindlichkeiten übernehmen.

  18. Die Geothermie wird den gleichen technischen und wirtschafltichen Offenbarungseid leisten wie es schon die Photovoltaik und Biogasanlagen leisten mussten.
    Und selbst das Vorzeige Geothermie Modell von Island ist nicht das Gelbe vom Ei.
    Neulich kam eine Dokumentation über Island. Und dabei wurde auch die Energieversorgung durch Geothermie und deren technische Probleme hingewiesen.

    1. Sind die Geothermiequellen sehr weit von den bewohnten Ortschaften/Städten entfernt. Somit ergibt sich ein Energie-Transportverlust inkl. hoher Wartungs- und Instanhaltungsarbeiten der Infrastruktur.
    2. Sind die Erdbeben, die auf der aktiven Vulkaninsel an der Tagesordnung sind ein großes Problem, die die Technik regelmäig durchschüttel. Diese ganze Geothermie in Island lebt somit auf einen großen Pulverfass. Ein Kernkraftwerk wäre in Island sicherer zu betreiben als das Spiel mit den Elementen (Feuer/Erde) in Bezug auf die Geothermie.

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