Elektroautos: 5000 Euro Subvention um CO2 für 25 Euro zu sparen.

Tesla E-Autos; Bild Rudolpho Duba /pixelio.de

Von Thilo Spahl
In China verschärfen Elektroautos den Smog und bei uns verbrennen sie Geld


Am einfachsten wäre es, wenn die Bundesregierung ihr 2010 gestecktes Ziel einfach vergessen würde. Erreichen wird sie es ohnehin nicht. Und das ist wohl auch besser so. Bis 2020 werden auf deutschen Straßen keinesfalls eine Million Elektroautos fahren. Da müsste schon ein Wunder geschehen. 2015 wurden gerade einmal 12.363 rein elektrische PKWs zugelassen. Das Interesse an den Stromern ist stabil gering und kann auf absehbare Zeit nur mit massiven zusätzlichen Subventionen wenigstens ein bisschen erhöht werden. Deshalb wird wahrscheinlich im März entschieden, eine Kaufprämie einzuführen. 5000 Euro soll jeder kriegen, der bereit ist, ein Elektro-Auto zu kaufen.

Einige tun es ja schon jetzt. Wer sind sie und warum so wenige? Die Nutzer kann man grob unterscheiden in Überzeugungskäufer, politisch motivierte Käufer und Luxuskäufer. Die ersten sind überzeugt, etwas Gutes zu tun oder haben sich zumindest einem ökologisch korrekten Lifestyle verschrieben und sind wohlhabend genug, es sich leisten zu können. Politisch motiviert ist vor allem der Kauf von Flottenfahrzeuge in Behörden, Verbänden und dergleichen, die mit gutem Beispiel voran gehen sollen und ihr Geld nicht selbst verdienen müssen. Die Luxuskäufer ergänzen ihren privaten Fahrzeugpark um einen Tesla oder einen BMW für Stadtfahrten. Alle drei Gruppen sind relativ klein und werden es auch bleiben.

Die Autos sind aufgrund ihrer bekannten Nachteile (zu hoher Preis, zu geringe Reichweite, zu lange Ladezeiten) schlicht nicht massenmarktfähig. Daran kann die Politik nichts ändern. Hier ist Technologieentwicklung gefragt. Wenn die Ankündigungen von Bosch und anderen wahr gemacht werden und sich der Batteriepreis halbiert, während sich die Leistung verdoppelt, sieht die Situation in fünf oder zehn Jahren vielleicht anders aus. Dann könnte in den 2020er Jahren ein Durchbruch kommen. Jeder potenzielle Käufer, der ein gutes Auto zu einem vernünftigen Preis will, wird so viel Geduld aufbringen. Die Politik will es offenbar nicht. Mit Kaufprämien und diversen Privilegien für E-Autofahrer will man dem gesteckten Ziel mit Gewalt näherkommen, wird damit letztlich aber doch scheitern.

Warum eigentlich? Weil Elektroautos für Umwelt, Klima, Mensch einen so großen Nutzen haben? Die Chinesen mit ihrem Smog-Problem hätten es erkannt und die Führung übernommen, höre ich. Neidisch schaut man ins Reich der Mitte. Dort haben sich die Verkaufszahlen der mit fast 10.000 Dollar Kaufprämie bezuschussten Wagen im letzten Jahr verfünffacht.  Fast 250.000 rein elektrische Autos wurden 2015 neu zugelassen. Bis 2020 sollen es laut Plan fünf Millionen sein.

Nun haben aber Studien der Tsinghua University ergeben, dass Elektroautos im Vergleich zu Benzinern für Emissionen sorgen, die zwei bis fünfmal so hoch sind. Das liegt einfach daran, dass ein Großteil des chinesischen Stroms, mit dem die Akkus aufgeladen werden, aus dreckigen Kohlekraftwerken stammt. Die Forscher haben bewertet, was die bessere Alternative zu herkömmlichen Benzinern ist, Elektroautos oder sehr viel billigere Autos mit Erdgasantrieb. Ihr Ergebnis: Erdgas-Autos kamen bei Treibhausgasen, Feinstaub, Feinststaub, Stickoxiden und Schwefeldioxid auf eine Reduktion von sechs Prozent, sieben Prozent, 20 Prozent, 18 Prozent und 22 Prozent, Elektroautos schnitten bei Treibhausgasen mit 20 Prozent Verringerung besser ab, wiesen dafür bei den vier Schadstoffen Steigerungen um 360 Prozent, 250 Prozent, 120 Prozent, und 370 Prozent auf.

Da CO2 bekanntlich ein Klimagas ist, aber kein Luftschadstoff, bringen Elektroautos in Hinblick auf die Luftverschmutzung allenfalls lokal eine Entlastung, insgesamt aber eine deutliche Verschlechterung. Sehr viel sinnvoller für China wäre es, in sauberere Kraftwerke zu investieren. Erst wenn es hier massive Fortschritte gibt, was noch Jahrzehnte dauern wird, können Elektroautos evtl. als sauberere Alternative gelten.

Bei größerem Anteil von Erneuerbaren und Atomkraft sowie saubereren Kohlekraftwerken, wie in Europa der Fall, verringert sich die Schadstoffbelastung aus der Stromerzeugung, das Gesamtbild wird aber nicht wesentlich besser. Denn zu berücksichtigen sind auch die die Belastungen in Zusammenhang mit dem Herstellprozess, vor allem der Batterien. Unabhängig vom Energiemix der Stromerzeugung haben Elektroautos laut einer norwegischen Studie ein höheres Potenzial für Giftbelastung von Mensch und Wasser, die Eutrophierung von Gewässern sowie Schwermetallbelastungen.

Auch spielt die Nutzungsdauer für die Bewertung eine wichtige Rolle. Da bei Elektroautos der Herstellprozess für einen weit größeren Anteil des über das gesamte Leben des Autos gerechneten CO2-Ausstoßes verantwortlich ist, nehmen die Vorteile der Elektroautos zu, je länger man sie fährt. Bei 100.000 Kilometern liegen sie ungefähr gleichauf mit Benzinern, bei 150.000 haben sie rund 20 Prozent weniger Emissionen, usw. Das heißt aber auch, dass ein Elektrozweitwagen, der nur in der Stadt benutzt wird und unter Umständen nach einer typisch deutschen Nutzungsdauer von 10 Jahren deutlich weniger als 100.000 km runter hat, selbst bei der CO2-Bilanz schlechter abschneidet als der Benziner oder Diesel.

Während viele in Deutschland ausrangierte Benziner und erst recht Diesel anschließend noch viele Jahre in Osteuropa oder Afrika unterwegs sind, ist eine solche nachhaltige Zweitverwertung von Elektroflitzern kaum möglich. Überhaupt sind die CO2-Einsparungen höchst dürftig. Selbst bei einer Nutzungsdauer von rund 150.000 Kilometern entstehen, wie Björn Lomborg vorrechnet, insgesamt lediglich Einsparungen von rund fünf Tonnen CO2. Entsprechend der aktuellen Preise im Europäischen Emissionshandel von rund fünf Euro pro Tonne würde man dafür gerade einmal 25 Euro erhalten. Da muss man fragen: 5000 Euro Subvention, um CO2 im Wert von 25 Euro einzusparen, ist das wirklich ein gutes Geschäft?

Elektroautos sind also nicht die Öko-Autos, die viele in ihnen sehen. Warum dann dieses Drängen der Politik? Es gibt einen weiteren Grund: die Angst um die deutsche Autoindustrie. Die Elektromobilität entscheide zusammen mit der Digitalisierung über die Zukunft der deutschen Automobilbranche schlechthin, sagte Sigmar Gabriel nach dem Auto-Gipfel im Kanzleramt Anfang Februar. Alle sind nervös und fürchten, dass Daimler und BMW bald zu Zulieferern von Google und Apple degradiert werden könnten. Die einst selbstbewusste deutsche Branche hat die Digitalisierungspanik erfasst. Deshalb die Idee, als sogenannter „Leitmarkt“ der Welt zu zeigen, dass wir an der Spitze der Bewegung stehen.
Am Erfolg dieser Strategie kann gezweifelt werden.

Wir haben es bei Solarzellen gelernt: Dass sie in Rekordzahlen auf deutsche Dächer geschraubt werden, heißt trotz immenser Subventionen schon lange nicht mehr, dass sie auch aus deutscher Produktion kommen. Zu Recht wenden viele Kritiker der geplanten Kaufprämie auch ein, dass die deutsche Autoindustrie reich und leistungsfähig genug sein müsste, ohne staatliche Subventionierung Innovationen hervorzubringen. Und eine wichtige Frage ist auch längst noch nicht entschieden: ob die Elektrifizierung des Antriebs kurz- bis mittelfristig wirklich die entscheidende Innovation ist, auf die man setzen muss. Autos sind auch heute schon rollende Computer und werden durch Elektroantrieb keineswegs digitaler. Wirklich verändern werden die Autowelt selbstfahrende Autos. Die Art des Antriebs spielt dafür keine Rolle.

Thilo Spahl ist Diplom-Psychologe und lebt in Berlin. Er ist freier Wissenschaftsautor und Redakteur bei der Zeitschrift NovoArgumente, wo dieser Beitrag zuvor erschien.

 Zuerst erschienen bei NOVO Argumente hier

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18 Kommentare

  1. #13: Leider vermutlich falsche Annahmen, dass 1.moderne E-Mobile 300 km schaffen und 2. selten geladen wird. Zumindest in meinem Bekanntenkreis werden die E-Mobile ständig gehätschelt wie einst das Tamagotchi. Per App werden immer die nächsten Ladestationen gesucht und der Ladezustand gecheckt. Im Winter fährt der E-Mobilist mit dickem Mantel. Toll.

  2. #13 Herr Hader

    „mal angenommen Elektrofahrzeuge haben eine Reichweite von über 300 km“

    Wenn es dafür mal zuverlässige und bezahlbare Speichermodule gibt, können wir dieses Thema gerne noch mal aufgreifen. Derzeit ist es allerdings bestenfalls eine Zweit- oder Drittwagenlösung. Für das Budget eines Durchschnittshaushaltes nicht geeignet.

  3. @ # 15 R. Kuth

    Lieber Hr. Kuth,

    das Problem ist, dass die Schwankungen im Stromangebot nicht nur im sehr kurzfristigen Bereich (unter 15 min), sondern noch viel stärker im langfristigen Bereichen (10 Tage und mehr) auftreten. Wenn im Herbst 10 Tage lang wenig Wind weht, macht Deutschland künftig nur noch eines: Die Kamine an, sonst geht nichts mehr. Vergessen Sie smart grid, vergessen Sie Power to gas, vergessen Sie den Quatsch von den Batterien der E-Mobile, Schauen Sie mal auf die saisonalen Schwankungen im Windaufkommen über das Jahr, und treffen Sie rechtzeitig Vorsorge.

    Mfg

  4. Strom mobil nutzen ist und bleibt eine Krücke – geschuldet den Gesetzmäßigkeiten der erforderlichen chemischen Reaktionen in den Batterien.
    Ohne jetzt eine grüne Brille aufzusetzen: Warum könnte man „überflüssigen“ Strom nicht lieber stationär verbraten? Die Technik dafür gibt es in zuverlässiger Ausführung seit Jahrzehnten´, die erforderlichen Installationen sind vorhanden: Elektro(speicher)heizungen, Warmwasserspeicher mit elektrischem Betrieb etc. und dafür im Verkehr das in der Wärmeezeugung eingesparte Erdgas nutzen, die Technik dafür ist ausgereift, verfügbar und preiswert.

  5. #13: Sind Sie noch in der pubertären Phase, Herr S. Hader? Ihr Beispiel ist dasjenige eines Dilettanten. Ackern Sie erst einmal die anderen und sehr vielen Argumente durch, die gegen E(sel)-Autos sprechen. Eindeutig. Da sind Sie chancenlos.

    Wie kommt so ein Witzbold wie Sie dazu, anderen die Freiheit zu beschneiden? Wer sind Sie? Hhm? Auch Starallüren?

    Zur Erinnerung. Sie dürfen hier nur Leute zum Narren halten, weil ein starker Mann, der Admin, Ihnen das durchgehen lassen will. Mit Intelligenz hat das nix zu tun.

    Auch sollten Sie endlich auf den Planeten Venus ziehen. Gibt es dabei (vielleicht unvorhergesehene) Probleme? Will man Sie dort nicht haben?

  6. Sehr geehrter Herr Estermeier, mal angenommen Elektrofahrzeuge haben eine Reichweite von über 300 km, dann werden die meisten Fahrzeuge nicht jeden Tag an die Steckdose müssen. Im Schnitt legt man mit einem Auto eine Strecke von 30 km pro Tag zurück, wenn ich es noch richtig im Gedächtnis habe. Viele werden ihr Fahrzeug auch beim Arbeitgeber auftanken (bei einem günstigeren Tarif). Bei 400 Fahrzeugen wäre es sehr unwahrscheinlich, dass beispielsweise 100 zur selben Zeit am Abend ihren Akku auftanken wollen.

  7. #11 Herr Hader

    Ich lebe in einem Dorf mit etwa 1200 Haushalten, ohne Industriebetrieb oder sonstigen Großabnehmern. Dementsprechend ist auch die Stromversorgung ausgelegt. Wenn nun jeder dritte Haushalt ein E-Mobil hätte und nach Feierabend das Gefährt an die Steckdose hängen würde, dürfte schlagartig der Ortsnetztrafo das Zeitliche segnen. Also einteilen? Die ersten 100 dürfen ab 18 Uhr an die Steckdose, die nächsten ab 22 Uhr und so weiter?
    Da schlage ich doch mal als Arbeitsbeschaffungsmassnahme einen nächtlichen Ladeservice zugunsten der erwerbstätigen Bevölkerung vor.

  8. „Allerdings wird die Elektromobilität in „Energiewende-Deutschland“ kläglich scheitern, da wir kein stabiles Netz mehr haben werden, um die Fahrzeuge aufzuladen, zumindest, solange Kosten eine Rolle spielen.“

    Sehr geehrter Herr Endres, könnten Sie das etwas genauer ausführen? Eine Instabilität des Stromnetzes durch die eMobilität wäre doch nur dann gegeben, wenn zu einer ganz bestimmten Zeit ganz viele Akkus gleichzeitig aufgeladen werden. Aber wie sollte das passieren?

  9. @#6: Verehrter Herr G. Pesch & Co., dann haben Sie dieses nicht mitbekommmen, Ihnen entgangen? Was halten Sie davon? Ein verfrühter Aprilscherz? Falls das stimmen sollte, ein Fünkchen Wahrheit dran sein, dann ist das […]

    Zitat:

    Als Strafe: Volkswagen soll in den USA Strom-Tankstellen bauen
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 21.02.16 10:47 Uhr

    Die US-Regierung will Volkswagen zum Aufbau eines Netzes von Stromtankstellen verpflichten. Außerdem soll der Konzern in den USA Elektroautos bauen. Die ungewöhnlichen Zwangsmaßnahmen sind Teil der Strafe, die den USA für Volkswagen wegen der Abgas-Manipulationen vorschwebt.

    [Ende des Zitats]

    Das ist ein totalitärer Krieg, mit anderen Mitteln? Jeder Blinde muss doch aus der Ferne erkennen, hier wollen uns einige über den Tisch ziehen. Dieser Umweltkäse ist nur Mittel und Vorwand. Ein weiteres starkes Indiz. MfG

    Wahrscheinlich ist Ihnen das doch bekannt. Mich macht das wütend. Unser Management in Verantwortung ist feige und charakterlos. Der Erfinder des Dieselmotors wurde (damals) (höchst)wahrscheinlich ermordet, auf (hoher) See. (Auch) das, diesen (späten) Verrat, hat er und sein Werk nicht verdient.

  10. #8: Markus Estermeier

    Ich würde liebend gerne so einen Wagen geschenkt haben … um ihn so schnell wie möglich zu verkaufen, z.B. nach Norwegen.

  11. #7 Herr Bernhardt

    Es sollen ja gerade die geködert werden, die sich den Spaß leisten können. Wer sein Auto ganzjährig zuverläßig braucht und sich keinen Zweitwagen leisten kann, würde so ein Ding nicht mal geschenkt nehmen.

  12. Noch ein Argument gegen die Prämie von 5000 EUR für ein Elektroauto, nämlich ein soziales:
    Wenn sich die Käuferschaft vorwiegend aus Überzeugungskäufern, politisch motivierten Käufern und Luxuskäufern besteht, dann wird sich das auch mit einer 5000 EUR Prämie nicht ändern. Für die Masse der Autofahrer ist schnelles Tanken und große Reichweite gefragt. Zu diesen gehören auch eine große Zahl von Pendlern und anderen Menschen, die sich wegen der Nachteile auch mit Prämie kein E-Auto kaufen wollen. Deshalb ist die Prämie in hohem Maße ungerecht. Ich rechne daher auch mit großen Protesten gegen diese Maßnahme, wenn sie wirklich kommt.

  13. Der Irrsin geht munter weiter…
    SPON heute:
    Ab Juli sollen Käufer von Elektroautos 5000 Euro erhalten. Darauf haben sich nach SPIEGEL-Informationen die zuständigen Minister geeinigt.
    ….
    So sollen unter anderem 15.000 Ladestationen entstehen. Außerdem will die Regierung die Batterieforschung subventionieren und dafür sorgen, dass mindestens 20 Prozent der neu angeschafften Fahrzeuge des Bunds Elektroautos sind. Das Konzept der drei Ministerien bildet die Basis für das nächste Treffen mit der Automobilindustrie im Kanzleramt.
    …..
    Ergebniss wird sein, dass weiter Geld an völlig irrsinnigen Batterie Projekten verbrannt wird. Die „Energiewende“ der Schildbürgerstreich des 21. Jahrhunderts.

  14. Mit dem Langfrist-Ziel Elektromobilität habe ich gar kein Problem, und die Batterie-Technologie wird sich weiterentwickeln (wir arbeiten selber an neuen Systemen). Ich rechne in den kommenden 10 – 15 Jahren mit einer Energiedichte von 0,3 kWh/kg. Die „Wunder-Batterie“ sehe ich noch nicht in der Original-Literatur. Die Preise werden zunächst noch ein wenig nachgeben. Allerdings wird die Elektromobilität in „Energiewende-Deutschland“ kläglich scheitern, da wir kein stabiles Netz mehr haben werden, um die Fahrzeuge aufzuladen, zumindest, solange Kosten eine Rolle spielen. Die 1 Million Spielzeug-Autos, die nun subventioniert auf den Markt gepresst werden sollen, spielen mit ihrer ineffizienten Primitiv-Ladetechnik keine große Rolle, und die paar Tesla an der „Schnell-Lade-Buchse“ steckt das Netz auch noch weg. Das hat der Kollege Alt zwar schon mehrfach durch- und vorgerechnet, aber das Infragestellen politischer Entscheidungen gibt es in Deutschland nicht mehr. Zusammen mit der Schmierenpresse hat das System Merkel es geschafft, ein ganzes Volk indokriniert auf ihren Kurs zu bringen: „Yes, we can – wir schaffen das!“. Wir werden alle für ziemlich blöde gehalten.

    Wir hatten gestern hier einen kleinen Vorgeschmack von Dunkeldeutschland: 90 Minuten Stromausfall, die Schäden an den Geräten kann ich noch nicht beziffern. Sogar in diesem winzigen Netz musste ein Knoten nach dem anderen zugeschaltet werden, zumal nur ein Teil des Ortes betroffen war. So ist das eben in „Energiewende-Deutschland“. In der Presse findet sich nichts zu diesem Stromausfall.

  15. #3: Elon Musk, sehr verehrter Herr Hans Meier, soll (!) der sogenannten PayPal-Mafia entstammen. Einer Gruppe von Studenten, die, mit oder ohne Abschluss, einiges bewirkt und dabei sehr reich wurden.

    Diese Gruppe darf, mehr oder weniger, getrost auch der New Age-Bewegung zugerechnet werden. Offiziell wollen die später eingehen in das kosmische Nichts. Inoffiziell wollen die alle möglichst wie der christliche Gott werden und Konkurrenz machen. Kein Witz, sondern absolut Ernst gemeint. Steht so im Kleingedruckten.

    Für die ist nichts unmöglich, was den Willen anbelangt. So denken die im Kopf. Im Geist. Die Software im Kopf.

    Elon Musk war CEO von PayPal, (etwas später in der freien Wildbahn, von Ebay aufgekauft) und wurde Gründer von Tesla Motors und SpaceX. Der will sich etwas beweisen.

    Ein anderes Mitglied von PayPal gründete LinkedIn in 2002. Gibt es immer noch.

    Zwei Ingenieure von PayPal und ein Webdesigner waren die Gründer von YouTube. Google kaufte es.

    Eines der ersten Ingenieure von PayPal gründete Yelp.com in 2004.

    Der Produktmanager von PayPal gründete Kiva.org.

    Ein anderes führendes Mitglied landete bei dem Zahlungsunternehmen Square.

    Viele andere wurden Wagnisfinanziers und versuchen die Geschicke von Silicon Valley California in derem Sinne zu beeinflussen.

    Die zwei Macher von Google sind durch die sogenannte Montessori Schule gegangen. Da werden Kinder derart unterrichtet und geformt, dass die, wenn die malen, malen, weil die es wollen und nicht der Lehrer es wollte. Was will ich damit andeuten? Die lernen von sehr früh an, Probleme völlig anders anzugehen. Was nicht falsch ist, sondern sehr intelligent.

    Werden die jetzt den Batteriemarkt neu aufrollen? Das vermag ich nicht zu beurteilen. Das muss nicht zwangsläufig geschehen. Es ist kein Automatismus. Aber (!!) die werden es versuchen wollen. Und wenn die scheitern, dann haben sie es wenigstens versucht. An Geld und Unabhängigkeit fehlt es denen nicht. Und auch der geisteskranke amerikanische Präsident ist auf einer Linie mit unserer Dr. Merkel. Die kriegen also noch (sehr viel) Geld hinterher geworfen.

    Die Beharrlichkeit von Google hat diese schon sehr weit gebracht. Auf deren Plänen sollen Browser für das Internet nie gestanden haben. Und irgendwann kam ein Umdenken. Sie sagten, wir machen das nur, wenn wir gegenüber den etablierten Produzenten, einen signifikanten Unterschied bringen könnten. Und dann haben die das gemacht. Vgl. die Browser Chrome und Chromium (open-source).

    Und im Originaltext steht, dass von nun an, den Menschen nichts mehr unmöglich sein wird. Tatsache. Das hat mit Glaube nix zu tun. Steht so da. (Was jeder privat damit machen will, sein Whisky).

    Mit sehr freundlichen Grüßen

    Was wollten Sie jetzt damit sagen, Frau K. M.? Ihre Gedanken werden stimmen. Und die anderen versuchen Ihr Weltbild umzuwerfen. Alles andere bringt die Zukunft. Und ich ziehe jeden Verbrennungsmotor vor. 😉 Mercedes sind einfach toll.

  16. Wenn man sich vorstellt, seit wann an der Steigerung der Kapazität der elektrischen Batterien geforscht wird, wo die natürlichen Spannungsunterschiede der Elemente, letztlich aber deutliche Grenzen setzen. Dann sind Erwartungen nach besseren und billigeren Akkus unrealistisch.
    Was in den weit über hundert Jahren Batterie-Forschung alles entwickelt und realisiert wurde und etwa trotzdem glaubt, diese Akku-Autos hätten im Wettbewerb mit Benzin-, Gas-, und Diesel-Fahrzeugen Chancen auf einem freien Käufermarkt, der lässt Glauben richtig teuer werden.
    Wie # 1 Herr Oberdörfer schon sagt, Co2-Vermeudung ist kein wirkliches Argument, um die „Käpt`n-Blaubär-Klima-Katsatrophen-Storry“ mit extrem teuren Elektroautos zu alimentieren.
    Es gibt nicht ein Erzeugnis was durch politische Förderung zum Renner geworden ist.
    Ich hab vor Tagen schon mal zu den Elektroautos hier geschrieben und auf Konstruktions-Merkmale des Tesla und auf Reichweiten verlinkt.
    Zum Thema E-Auto passend, habe ich vor Kurzem Tesla-Werbe-Aktionen in Amsterdam gesehen, wo die „Bodenplatte“ mit Fahrwerk ohne Karosserie ausgestellt war.
    Wer schon mal europäische Fahrwerks-Technik von sportlichen, bzw. sehr gewichtigen Oberklasse-Fahrzeugen gesehen hat, dem fällt sofort das „Tesla-Fahrwerk“ ins Auge https://goo.gl/XghsZy
    Ich hab im ersten Moment gedacht ich seh`nicht recht, was da im „Spitzen-Tesla“ verbaut ist, das ist ja absolut dreist und erbärmlich wenig im Vergleich zu internationaler, und vor allem europäischem Standart, was Sicherheit durch solide Fahrwerks-Ausstattung angeht. Da kommt also der eklatante Unterschied zwischen einem amerikanischen Nobel-Elektro-Auto Tesla von Elon Musk zum Vorschein und wo er technisch bei seiner Konstruktion dramatisch spart.
    Naja, die US-Höchst-Geschwindigkeit ist niedrig, auf allen Straßen geht`s gemächlich zu und meist immer geradeaus.
    Also wozu braucht man denn dann ein robustes „deutsches Fahrwerk“ wie z. B. http://goo.gl/XluRzR zu sehen ist.
    Weiter werden die Tesla-Fahrer sicherlich auch nicht auf deutschen Autobahnen wo es noch geht, entspannt mit 180 km/h oder mehr dahingleiten ohne sich durch ein „hoppeliges Primitiv-Fahrwerk“ verunsichert in Stress bringen zu lassen.
    Wer will mit einer so elend schweren Akku-Kiste überhaupt hohe Geschwindigkeiten fahren, wenn dabei die Reichweite völlig abstürzt, was ja schon bei den viel leichteren „Elektro-Mäusen“ hier http://goo.gl/v9s5Da
    in aller Deutlichkeit aufgefallen ist.

  17. Es sollte eigentlich jedem, der an Sachargumenten interessiert ist klar sein, dass die Bundesregierung offensichtlich keinen rationalen Kurs verfolgt. Die Frage darum: Warum?

    Ich denke, dass es verstärkt um Ideologie und Symbolpolitik geht, um mehr Schein als Sein. Aufkärung ade. Deutschland auf den Weg nach Schilda.

  18. „Da CO2 bekanntlich ein Klimagas ist…“, nein, es wird nur so genannt. In Wirklichkeit ist seine Wirkung auf das Klima vernachlässigbar gering.

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