Ein Nachruf auf das AKW Grafenrheinfeld

Bild: BR-Mainfranken/Eberhard Schellenberger

Von Manfred Haferburg
Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld ging letztes Jahr außer Betrieb, planmäßig und ordentlich, wie es immer produziert hatte. Der Reaktor ist jetzt brennstofffrei, die notwendige Kühlleistung des Brennelementenlagers geringfügig. Das Buch „Die Wolke“ entpuppte sich als Horrormärchen. Ein paar Milliarden Euro wurden ohne rationale Gründe der produktiven Sphäre Deutschlands entzogen. Tausend hochqualifizierte Arbeitsplätze sind futsch, weg mit Schaden. Den fehlenden Strom macht man jetzt bei Nacht und Windstille mit Braunkohle.


Die Grundschullehrerin Gudrun Pausewang hat Albert Einstein und Niels Bohr besiegt. Sie hatte im Vorwort zum Buch „Die Wolke“ zum Widerstand gegen die „Atommafia“ aufgerufen und warnte vor einem „Ökozid“ der Gesellschaft. Der ist eingetreten und heißt „Energiewende“.

Am 27. Juni 2015 trennte sich die Anlage endgültig vom Stromnetz. Mehr als 30 Jahre hatte der Meiler zuverlässig, störungs- und CO²-frei die Arbeit von mehr als 3.000 Windrädern an Haushalte und Industrie geliefert, auch bei Windstille.

Die äußeren Umstände der Außerbetriebnahme trugen bizarre Züge. Während sich die Betriebsmannschaft loyal bis zum letzten Kilowatt still in ihr Schicksal fügte, feierte vor dem Tor die grüne Szene höhnisch ihren Sieg über die wirtschaftliche und ökologische Vernunft. Vor dem Kraftwerk fand eine „Abschaltparty“ statt, bei der nach dem Herunterzählen der Sekunden die Sektkorken knallten. Sie knallten im Schatten der Dampfschwaden aus den Kühltürmen des Kraftwerkes, das sich zu diesem Zeitpunkt und noch ganze vier Wochen weiter in Betrieb befand. Die Netzagentur hatte nämlich die Abschaltung untersagt, da der Strom gerade dringend gebraucht wurde. Die Medien feierten unverdrossen mit und kein Politiker ließ sich bei der Betriebsmannschaft blicken.

Wer heute durch die Anlage geht, traut seinen Augen nicht. Glänzender rostfreier Stahl, Ordnung und blitzsaubere Gänge – eine Technologie im neuwertigen Zustand. Immer noch wird nachgerüstet. Zu den dreifach-Sicherheitssystemen wird auf Anforderung der Behörde noch ein Kühlsystem für ein paar Millionen installiert.

Die meisten Kernkraftwerke weltweit haben eine Laufzeit von 60 Betriebsjahren. Grafenrheinfeld geht mit seiner überlegenen Sicherheitstechnik nach der Hälfte dieser Zeit in den vorzeitigen Ruhestand. Die Grünen nennen so etwas abfällig „Schrottreaktor“, obwohl sie die Anlage noch nie in Augenschein genommen haben.

Es ist nicht nur die gepflegte Technik, die solcherart verunglimpft wird. Auch die dreihundert Mitarbeiter müssen Verächtlichmachung ertragen. Und mit ihnen die über tausend Fremdfirmenmitarbeiter. Die meisten wohnen in der unmittelbaren Umgebung des Kraftwerkes. Ingenieure, hochqualifizierte Facharbeiter, Physiker, Köche, Wachmänner, Reinigungskräfte, Sekretärinnen, alles Menschen, die über Jahre hohes Verantwortungsbewusstsein gezeigt haben, müssen sich vorwerfen lassen, dass sie ihre Familien leichtfertig einer Katastrophe aussetzen würden, dass sie als „Atommafia“ gar die Zukunft ihrer Kinder gefährden.

Die Abschaltparty ist vorbei. Ein kalter Wind weht über den halbleeren Parkplatz vor der Anlage. Der Katzenjammer schleicht sich an. Die Energieversorger sind die ersten Opfer der vergurkten Energiewende. Sie wurden kalt enteignet. Die Strompreise sind fast doppelt so hoch, wie vor der Energiewende, der Steuerzahler und Stromkunde wird mit Strom zu ständig steigenden Höchstpreisen zur Kasse gebeten, von zwei Kugeln Eisist nicht mehr die Rede. Die Klimakanzlerin mutierte zur Flüchtlingskanzlerin und hat sich still von ihren Klimazielen verabschiedet. Auch sie redet nicht mehr über die 3,5 Cent EEG-Umlage, die sie den Wählern einst zugesichert hatte. Der CO² Ausstoß steigt von Jahr zu Jahr. Die Versorgungssicherheit sinkt.

Die Großindustrie flüchtet leise ins Ausland. Die verbleibenden Industriebosse heulen mit den Wölfen, weil sie begriffen haben, dass es sich besser mit Subventionen überleben lässt.

Weltweit sind mehr als 70 neue AKW im Bau, über 200 sind in Planung. Selbst das tsunamierschütterte Japan fährt seine AKW’s nach Modernisierung wieder an. Kein einziges Land der Welt folgt den deutschen Vorreitern einer archaischen Energievision. Wie auch, nach den spektakulären Pleiten der subventionsvernichtenden Solar- und Windfirmen? Wie auch, bei den Strompreisen? Der Traum von der deutschen Zukunftstechnologie wird schneller ausgeträumt sein, als bis Finnland sein radioaktives Endlager in Olkiluoto in Betrieb nimmt.

Die Deutschen sind im Jahre 2016 mit vollem Speed auf einer energiepolitischen Geisterfahrt unterwegs. Aber das ist ja nicht die einzige Geisterfahrt in diesem Jahr der Herausforderungen und Chancen.

Dem Kraftwerksgelände wird eines Tages wieder ein Rübenacker sein. Vielleicht werden sich dort einmal 20 Windräder drehen. Für die 2.880 anderen, die das Kraftwerk dann vollständig ersetzen könnten, müssen noch Standorte gefunden werden.

Übernommen von ACHGUT hier

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55 Kommentare

  1. #53: Holger Burowski, dumme Schlagworte müssen auch begründet sein! Das fehlt bei ihnen komplett.

    zu 1)
    warum soll bitte die Mortalität ansteigen nach 9-20 Jahren Bestrahlung, die deutlich über dem Normalwert liegt,
    die Zahlen sind ja genannt, bitte lesen!
    zu 2)
    bitte lesen, da steht sogar etwas von 2000 Studenten, die herausgerechnet wurden, ohne dass sich die wesentliche Aussage änderte.
    zu 3)
    nein heist das nicht,
    sondern heist nur, dass es nicht in jedem Haus und jeder Wohnung gleich stark gestrahlt hat.
    zu 4)
    was meinen Sie mit „völlig indifferent“
    Cobalt 60 entspricht in einem Meter Abstand einer im Menschen wirksame Dosis von 0,35 mSv/h = 3068,1 mSv/Jahr!

    Herr Holger Burowski, ich erkenne keine gravierenden Fehler in der „Statistik“, bei der es allerdings nur um Tote durch Krebs geht, die nur eine von vielen Hunderten Arbeiten der gesundheitsfördernden Wirkung von (niedriger) „radioaktiver“ Strahlung ist und Sie akzeptiere nicht, OHNE dass Sie das sachlich begründen können.
    Meine Antwort auf Ihre letzte Frage ist:
    Die Wahrheit ist nicht politisch erwünscht.

  2. #45: Dr. Paul
    „NICHTS ist „fragwürdig“ an ALLEN Statistiken die eine Reduzierung der Krebshäufigkeit durch vermehrte „radioaktive“ (ionisierende) Strahlung nachweist.“

    Statstiken, an denen nichts fragwürdig ist, sind an sich schon fragwürdig. Statistiken sind keine unfehlbaren Schriften. Ich habe mir lediglich erlaubt, Fragen zu der von Ihnen verlinkten Studie zu stellen.

    1.) Wrum steigt die Mortalität nicht wieder an? Die Co60-Strahlenquelle in den Gebäuden ist heute nahezu nicht mehr vorhanden. Trotzdem bleibt die Mortalität weiter niedrig. Warum? Wenn ein Zusammenhang zwischen Mortalität und Stärke der Strahlungsquelle besteht, muss die Mortalität wieder ansteigen! Anderenfalls besteht kein Zusammenhang zwischen Stärke der Strahlunsgquelle und Mortalität. Ein Zusammenhang zwischen dem bloßen Vorhandensein, unabhängig von der Strahlungsstärke, und der Mortalität ist Esoterik.

    2.) Ist die Zusammensetzung der Gruppe der Bewohner der Gebäude und die Zusammensetzung der Referenzgruppe identisch? Wenn nein, können die Statistiken nicht ohne weiters verglichen werden.

    3.) In Tabelle 1 der Studie wird eine Gruppierung nach stark, mittel und wenig vorgenommen. Heißt dass, die wenig Bestrahlten sind später zugezogen? In wie weit wird in der Studie überhaupt die Fluktuation der Bewohner berücksichtigt?

    4.) Wenn eine völlig indifferernte Betrahlung durch Baustahl zu einer derartigen Absenkung der Mortalität führt, frage ich mich, warum man bei der Strahlentherapie eine derartigen hohen Aufwand treibt. Die Studie beweist doch, dass die Mortalität fast auf 0 sinkt, wenn man Co60-Baustahl verbaut. Zu einer anderen Aussage kommt die Studie nicht.

    Wäre sehr schön, wenn Sie akzeptieren, dass es im wissenschaftlichen Bereiche üblich ist, sehr kritisch an Studien heranzugehen, die zu fundamental anderen Ergebnissen kommen, als erwartet. Das hat weder was mit Halbwissen, Ökofaschismus oder andern Kampfparolen zu tun.

  3. # 48 Dr. Horst Denzer

    Häfele hat als Physiker die Physik verraten.
    Diesen Sündenfall machen auch Scharen von Fanatikern nicht kleiner.
    Die starrsinnig von der Physik abgefallene DPG macht den Schaden täglich größer, sie es doch, die den Fanatikern noch heute den Persilschein ausstellt.

  4. #49: Gerhard Kramm sagt:
    „Wenn Sie das Auflisten historischer Fakten als Schwadronieren bezeichnen, dann eruebrigt sich jede Antwort zum „el Nino“-Phaenomen.“

    Dann werde ich Ihnen meine bescheidene Theorie für die momentanen erhöhten Temperaturen in der Arktis vorstellen. Falls Sie nicht darauf antworten, nehme ich an dass sie damit einverstanden sind.

    Der Sturm Ende des Jahres in der Arktis hat einen großen Teil des Meereises aufgebrochen. Das führt zu einer Erwärmung der Oberfläche.

  5. # 47 H. Urbahn

    Bei der Umdeutung der Rolle des CO2 geht es nicht um „grenzenlose Dummheit“, sondern um grenzenloses Raffinement, deutsche Kernkraftwerkstechnik mit allen Mitteln zum Exportschlager zu machen, auch um den Preis der Schleifung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit samt Grundlagen der Physik.

    Carl Friedrich von Weizsäckers Sonderbotschafter Klaus Gottstein verwies selber in den Physikalischen Blättern 1976/11 darauf, daß Deutschland auf den Absatz in der Dritten Welt spekulierte, Exportmärkte brauche, weil Deutschland viel zu klein sei, es in den USA zwar freien Wettbewerb gäbe, man aber gegen die „erfahrene US-Industrie“ auf deren Territorium nicht konkurrieren könne.

    Deutschland zielte auf die aufstrebenden Entwicklungsländer, sah aber die Unsicherheiten der Einhaltung des damit verbundenen Beitritts zum NV-Vertrag und der schwer durchzuführenden Kontrollen durch die IAEO.
    Um nationale Einflüsse im Bereich Energie vollends auszuschalten, machten sich deutsche Physiker von DPG und MPI zum Vorreiter, eine „umfassende Weltordnung“ aufzubauen, gelenkt von Wissenschaftlern, Lenkungswerkzeug CO2.

    Es sollte das „Atomzeitalter“ werden, begründet damit, daß die Kernkraftnutzung aus Klimaschutzgründen unverzichtbar sei, die Nationen also gezwungen wären, Kernkraft einzusetzen.
    So ergab sich dreifache Schein-Legitimation für die Aufgabe von Souveränitätsrechten, begründet mit CO2, mit Schutz vor Strahlengefahr und Vorsorge vor Nichtverbreitung nuklearer Waffen.

    Es ist doch genau das, was Schellnhuber und Edenhofer vertreten, Edenhofer schrieb es EIKE-Beirat Alt „… das ist in Übereinstimmung mit dem Szenario der IEA“.

    Gottstein war es, der seit den 60-er Jahren durch Ost und West tingelte, um die Quantenphysiker Moskaus, der DDR, Europas, USA zusammenzuschließen, damit in Laxenburg bei Wien so ein Weltmodell erarbeitet wird, was der Weizsäcker Schüler Häfele dann auch brav durchzog, verbreitete und die Kirche ins CO2-Missions-Boot holte.

    November 1978 berief Gottstein einen „Workshop on Science and Technology for the Third World“ nach Feldafing ein. Dieser Plan ist noch immer lebendiger Hintergrund des Spuks, warum schreiben denn Siemens-KE-Lobbyisten Bittbriefe, man möge doch gestatten, daß Siemens Kernkraftwerke ins Ausland liefere?
    Kernkraftwerke werden dann genau so in Siemens-smarte Netzsteuerung integriert wie EE-Strom als „Fünftes-Rad-am-Wagen-Strom“, der „Kilowattstunden arbeitslos macht, nicht Menschen“ – so die Parole von Weizsäcker-junior Ernst-Ulrich.

  6. #46: P. Berberich sagt:

    „anstatt über historische Fehler zu schwadronieren, die nicht mehr zu beheben sind, hätte ich gerne Ihre Expertise über folgende Beobachtung: die Tagesmitteltemperaturen nördlich des 80. Breitengrades liegen seit Jahresbeginn etwa 8 °C über dem langjährigen Mittel ( http://ocean.dmi.dk). Was ist die Ursache? Sicher nicht der Treibhaus-Effekt, vielleicht der El Nino, am wahrscheinlichsten die chaotische atmosphärische Zirkulation.“

    Wenn Sie das Auflisten historischer Fakten als Schwadronieren bezeichnen, dann eruebrigt sich jede Antwort zum „el Nino“-Phaenomen.

  7. 1986 schrieb der Spiegel einen Artikel
    „Wolf Häfele und das Ende der Unschuld der Atomindustrie“. Eins muss man aber Herrn Häfele zugute halten. Im Gegensatz zu einem Musikprofessor in Linz und einigen Anhängern der Global Greens (Weltverband der Grünen) hatte er keine Todesstrafe für Leugner der AGW Theorie oder Verurteilung zu 10jähriger Zwangsarbeit in Straflagern gefordert. Frau Hanna Thiele, dies sollten Sie doch berücksichtigen, wenn Sie Häfele mit den Global Greens vergleichen ! Stellen Sie sich vor, unser gemeinsamer Freund Prof. Gerhard Kramm geriete z.B. in die Hände des Linzer Musikprofessors (immer diese Österreicher : 1933 bis 1945 hatte einer von denen Deutschland regiert).
    Frage an Herrn Landvoigt : Kennen Sie einen Kernenergiebefürworter, der die Todesstrafe oder Zwangsarbeit in Straflagern für anti-AGWler gefordert hatte ? Da sind einige AGWler heutzutage schon viel gefährlicher (nicht jedoch Herr Hader und auch nicht Herr Bäumer, die gemäß Frank Endres nett sind und nicht so faschistoide Gedanken haben – wenn doch, korrigieren Sie mich bitte !)

  8. Sehr geehrter Herr Prof. Kramm,
    ich glaube nicht an Verschwörungstheorien, aber an die grenzenlose Dummheit von Menschen auch von Menschen, die eine akademische Ausbildung haben, wenn diese meinen sie würden ihrer Sache in dem Fall der Kernenergie etwas Gutes tun. Ich habe mir Anfang der 70iger Jahre ein kleines Buch von Prof. Flohn zum sogenannten Treibhauseffekt gekauft. Nachdem ich das Buch mit seiner Aussage es gäbe diesen erwärmenden Treibhauseffekt durchgelesen hatte, war mir klar. daß dies nicht richtig war. Diese Auffassung habe ich dann später gegen über Kollegen immer vertreten, wenn diese von der CO2 -vermeidung durch KKW sprachen und ich habe sie auch überzeugen können. Ich weiß nicht was Atomforum und andere mit dem Unfug erreichen wollten, vielleicht wirklich wie Sie sagen die anderen thermischen Kraftwerke aushebeln. Das macht nach meiner Auffassung aber keinen Sinn, wenn man eine Stromversorgung von 70 % durch Kernenergie wie sie die Bundesländer Bayern, BW, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg hatten, die restlichen 30 % auch noch durch KKW zu ersetzen. Dies war auch immer die Auffassung der zuständigen Genehmigungsbehörden, weil dies schlicht und einfach zu teuer gewesen wäre.
    MfG
    Ihr H. Urbahn

  9. #42: Gerhard Kramm sagt:
    „was das Projekt Energiesysteme der IIASA unter der Leitung des Kernenergie-Lobbyisten Häfele an Anti_CO2-Propaganda verbreitet hat, ist belegbar….

    Lieber Herr Kramm,
    anstatt über historische Fehler zu schwadronieren, die nicht mehr zu beheben sind, hätte ich gerne Ihre Expertise über folgende Beobachtung: die Tagesmitteltemperaturen nördlich des 80. Breitengrades liegen seit Jahresbeginn etwa 8 °C über dem langjährigen Mittel ( http://ocean.dmi.dk). Was ist die Ursache? Sicher nicht der Treibhaus-Effekt, vielleicht der El Nino, am wahrscheinlichsten die chaotische atmosphärische Zirkulation.

  10. #43: Holger Burowski legen Sie mir mit Ihrem Halbwissen einfach nichts in den Mund was ich nicht zitiert habe, das ist eine etwas primitive Argumentation. Ich bin zufällig staatlich geprüfter Strahlenschutzsachkundiger und darf auch röntgen 🙂
    NICHTS ist „fragwürdig“ an ALLEN Statistiken die eine Reduzierung der Krebshäufigkeit durch vermehrte „radioaktive“ (ionisierende) Strahlung nachweist. Wer behauptet bitte irgend etwas von „unbegrenzt“??? Wer behauptet denn, dass die Atombombe nicht tödlich wäre???
    Es geht um die Ungefährlichkeit der friedlichen Nutzung von Kernenergie, AUCH bei Unfällen, die als „Super-GAU“ eingestuft werden, die Zukunft der Menschheit, und um die einfache Tatsache, dass es im ganzen Universum keinen strahlungsfreien Fleck gibt.
    Hier einen link mit einer Karte über die High Background Radiation Areas (HBRA)
    http://tinyurl.com/jnu5na7
    X-mal widerlegt ist die LNT-Hypothese! Das ist die bekannte falsche Behauptung der linearen SCHÄDLICHEN Dosiswirkung ohne „Schwellenwert“. Eine sehr unbiologische Hypothese, die auch für keinen Giftstoff der Welt gilt.
    Und warum man „Krebsforschung“ einstellen soll bei den vielen Krebstoten, ist nun wirklich eine abartige Schlussfolgerung von Ihnen. Das Gegenteil ist richtig und notwendig.
    Sicher ist dabei nur, dass man den positiven Effekt auf die Krebsprävention, bei Ärzten und Wissenschaftlern längst bekannt, politisch langsam mal ernst nehmen sollte.
    Die Politik denkt nur leider nicht im Traum daran, was ihre „Menschenfreundlichkeit“ dokumentiert!!!
    Es gibt genügend internationale moralische Appelle von Fachleuten an die Politik das endlich zur Kenntnis zu nehmen, z.B. 2013:

    Commentary: ethical issues of current health-protection policies on low-dose ionizing radiation.

    http://tinyurl.com/zncnsnm

    hier von 10 Wissenschaftlern aus USA, Israel, Polen, Ukraine
    und tatsächlich auch Deutschland (Ludwig E. Feinendegen)

    mfG

  11. zu#43Herr Burowski in Hiroshima hat man alles neu gebaut. Da wurde letztes Jahr sogar unterhalb des Ortes der Detonation(denn die geschah in 800mHöhe über der Erde)gefeiert. Schauen Sie mal über googleMaps ob Sie da in Hiroshima unbebautes, also wegen Radioaktivität gesperrtes Gebiet finden.

    Wie war das mit der Halbwertszeit und dem verstrahl sein weit und breit?

  12. #30: Dr. Paul
    „Die Kobalt60 Exposition mit Dosierungen bis 6Sv,
    die Herr Niemann erwähnte, liegt zeitlich genau zwischen Tschernobyl und Fukoshima.
    http://www.jpands.org/vol9no1/chen.pdf
    6 Sv gilt eigentlich als tödliche Einzel-Dosis für den Menschen wurde dort gut vertragen.“

    Bei den angegebenen 6 Sv, die bei Kurzzeitbestrahlung sehr sicher tödlich wären, handelt es sich um die Summe über 20 Jahre, ist eindeutig in Tabelle 1 zu sehen. Wie kommen Sie auf die Aussage „gut vertragen“?

    Der Vergleich KKW und Cobalt60-Ereignis ist sehr fragwürdig, da es sich bei zweitern um eine Strahlungsquelle handelt, deren Intensität sich alle 5,3 Jahre halbiert. Heute dürfte die Stärke etwa noch 2 bsi 3% des Ausgangswertes sein. Es dürfte für Sie ja sicher nicht schwer sein, die Fläche unter der Strahlungsstärke entsprechend der Halbwertszeit von Co60 zu berechnen und das flächengleiche Rechteck über denselben Zeitraum bestimmen, um die durchschnittliche Strahlungsbelastung über den Zeitraum zu bestimmen.

    Auch die Auswertung in Abbildung 1 über die Krebsmortalität ist mir sehr viel Vorsicht zu genießen.
    1.) Ist die Verteilung (Alter, Geschlecht usw.) zwischen den Bewohnern und der durchschnittlichen Bevölkerung gleich?
    2.) Wieviele Personen sind im Beobachtungszeitraum weg- bzw. zugezogen? Die Mortaltität bleibt gleich, obwohl die Strahlungsquelle permanent an Stärke verliert. Eigentlich müsste die Mortalität wieder zunehmen, da die neu hinzugezogenen Personen eine viel geringere Dosis erhalten. Außerdem ist es für mich sehr unwahrscheinlich, das Strahlung eine Art lebenslange Immunität aufbaut.
    3.) Eigentlich können wir sämtliche Krebsforschung einstellen und auf die ganze, teure Strahlentherapie verzichten, das ideale Mittel ist doch gefunden, Co60 haltiger Baustahl, der völlig indifferent strahlt, aber Wunder wirkt.
    Wäre es nicht angebracht, die ganze Sache etwas kritischer zu sehen, ob die Ergebnisse der Studie wirklich repräsentativ sind?

    „Schneeberger Krankheit“ – Herr Dr. Paul, Sie wissen doch sicher, genauso wie ich, dass die Schneeberger Krankheit eine spezielle Art Lungenkrebs ist und auf das Einatmen von radioaktiven Staub und Radon zurückzuführen ist. Und Sie wissen doch sicher auch genau, dass es entscheident ist, wo sich die Strahlungsquelle befindet, im Körper oder außerhalb.
    Alphastrahler sind außerhalb des Körpers nahezu ungefährlich (Ausnahme Augäpfel und Schleimhäute), vor Betastrahlung schützt eine 30cm starke Ziegelwand, nur Gammastrahlung kommt überall durch. In einer Betonwand fest verbauter Stahl, als Strahlungsquelle, strahlt nur von außen auf die Personen in dem Gebäude. Als gefährlich betrachte ich Strahlungsquellen, die von Außen z.B über die Atemwege in den Körper gelangen. Auch wenn der Mensch selbst eine natürliche Strahlungsquelle ist, heißt dass nicht, dass er unbegrenzt Strahlungsquellen von außen aufnehmen kann.

  13. #28: H.Urbahn:

    Sehr geehrter Herr Urbahn,

    was das Projekt Energiesysteme der IIASA unter der Leitung des Kernenergie-Lobbyisten Haefele an Anti_CO2-Propaganda verbreitet hat, ist belegbar. Das sog. „Zwei-Grad-Ziel“, was heute dem „Selbstverbrenner“ Schellnhuber zugeordnet wird, wurde bereits 1975 in dem IIASA-Working Paper „Can we control carbon dioxide?“ des amerikanischen Volkswirtschaftler Bill Nordhaus formuliert.

    Nach dem sog. Haefele-Manne-Modell von 1975 sollten moeglichst viele konventionelle Kraftwerke durch Kernkraftwerke ersetzt werden. Dem stand allerdings die Angst der Bevoelkerung vor der Nutzung der Kernenergie im Wege. Wie stark diese Angst verbreitet war, belegt das spaeter in Oesterreich durchgefuehrte Referendum zum KKW Zwentendorf. Haefele ging es darum, diese Angst der Bevoelkerung vor der Nutzung der Kernenergie durch eine suggerierte Angst vor einem anthropogen erzeugten Klimawandel, hervorgeufen durch CO2, zu relativieren.

    Spaeter uebernahm der Arbeitskreis Energie (AKE)der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) unter Heinloth diese Strategie. Die „Warnung vor einer drohenden Klimakatastrophe“ des AKE von 1985 und der gemeinsame Aufruf der DPG und der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (DMG), „Warnung vor drohenden weltweiten Klimaaenderungen durch den Menschen“, von 1987 sind beste Besipiele fuer diese aus physikalischer Sicht absurden Versuche, die Kernenergie als Retter vor der anthropogen erzeugten Klimakatastrophe zu etablieren. Unterzeichnet wurde dieser gemeinsame Aufruf der DPG und der DMG von den AKE-Repraesentanten Fricke, Heinloth, Luther, Unger und Voigt sowie auf der Seite der DMG von den Kernenergie-Lobbyisten Georgii, Grassl und Schoenwiese.

    Das hat alles natuerlich mit einer Verschwoerungstheorie zu tun, die allerdings von den Kernenergie-Lobbyisten kreiert wurde, um konventionelle Kraftwerke auszuhebeln. Wie das haeufig so ist, wenn Leute nur mit Spitzhacke und Schaufel umgehen, aber nicht denken koennen, fielen die Kernenergie-Lobbyisten in die Gruben, die sie selbst ausgeworfen hatten. Die Vertreter der sog. erneuerbaren Energien uebernahmen die Anti-CO2-Propaganda und schuerten zugleich die Angst vor der Nutzung der Kernenergie noch weiter, was nach den Unfaellen von Harrisburg und Tschernobyl relativ leicht war. Der Beschluss des Deutschen Bundestages vom Juni 2011 zum Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie beruht auf einer Entwicklung, die von der Kernenergie-Lobby initiiert wurde.

    MfG, Ihr Gerhard Kramm

  14. #34: Horst Maler:

    Wieso sind Sie so entsetzt? Die Kernenergie-Lobby hat mehr als 20 Milliarden D-Mark im Wert der 1970er und 1980er Jahre in den Sand gesetzt.

    Dass eine sog. „spinning reserve“ erforderlich ist, um eine „wind farm“ zu betreiben, ist doch seit zig Jahren bekannt. Dazu eignen sich am besten gasbetrieben Kraftwerke. Dass die Bereitstellung der „spinning reserve“ Kosten verursacht, ist ebenfalls bekannt. Solche „stand-by“-Kraftwerke muessen selbstverstaendlich gewartet werden. Hinzu kommt, dass sie die meiste Zeit im Lehrlauf betrieben werden. Das bedeutet, dass sie dabei nur Brennstoff verpulvern.

  15. # 39 Ferdinand Peters

    Sie liegen richtig, Herr Peters, zentral oder dezentral, um das geht es.
    Dahinter steht der begründete und berechtigte Versuch, die Wirtschaft aus dem Korsett von Rüstungswirtschaft zu befreien, was notgedrungen immer ein autoritäres und geheimes, also undemokratisches ist, um seinen Abschreckungszweck zu erfüllen.

    Die Kernkraftnutzung macht diese Trennung unmöglich, daher der Versuch an uns als „Kaninchen“, daß Alternativen möglich sind.
    Die wären ohne weiteres möglich mit fossilen Kraftwerken, die aber will man nicht, weil die Abhängigkeit von Uran bei gleichzeitigem MUSS, sich zentraler Kontrolle zu unterwerfen (begründet mit Strahlengefahr), das beste Mittel von Machtausübung ist.

    Das aber dürfen wir Deutsch-Kaninchen nicht begreifen, wir könnten uns ja verweigern, schon wieder Opfer von Menschenversuchen zu werden.
    Die ganz großen enzyklischen Schlaumeier haben nun in CO2 Mittel und Weg gefunden, die perfekte Kontrolle auszuüben, ohne daß im Gegenzug die Kernkraft genutzt werden darf.

    Häfele war übrigens voll im Bilde, was dieser Versuch bezweckt, deshalb ging er ja nach Rossendorf um mit Hilfe der in Ost und West versprengten Wissenschaftler des Uran-Vereins die Transformation „Atoms for Peace“ Wirklichkeit werden zu lassen.
    Wäre da nicht die CO2-Verblendung und die beschädigte Demokratie (was uns zur nächsten „Bombe“ wird) könnte man ja gar nichts dagegen haben.

  16. #36+37: Hanna Thiele sagt:

    Sehr verehrte Frau Thiele,
    Ihre Argumentation ist richtig.Die DPG und ideologisch damit verbundene Seilschaften tragen die Verantwortung für die grundlegenden Gedankenmuster unsere Führungskräfte in der Bundesrepublik Deutschland.Trotz den Erkenntnissen der Antike, haben diese HERRSCHAFTEN nicht den richtigen Weg eingeschlagen.Dies ist auf den ersten Blick fatal und gibt Anlass zur Kritik.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass die bevorstehenden Qualen für die Bevölkerung früher oder später zu einer Kehrtwende führen werden.Bildlich gesprochen muss erst wieder ein Tal der Tränen überwunden werden.Dass dauert mindestens 2 Generationen.
    Die große Frage steht im Raum ob die neu zu schaffenden Strukturen zentral oder dezentral organisiert werden.
    An diesem Entscheidungsprozess wird weltweit gearbeitet mit sehr vielen schmerzhaften Operationen.Wir als Bevölkerung bekommen davon nur ein Bruchteil zu sehen und zu spüren.
    Und letztendlich ist es der Natur egal, wie wir als Menschheit mit Ihr umgehen.
    85 % der Menschen auf unserer Erde sind in der Lage, diesen neuen Weg zu gehen.
    Wir könnten sofort damit beginnen, wenn die 15% Beseelten mal die Klappe halten würden und zu Verstand kommen.
    Es ist verdammt verführerisch, wenn man den Trick verraten bekommt, wie Manipulation des Gehirns funktioniert.
    Damit verantwortungsvoll umzugehen kann man nicht lernen.
    Diese Fähigkeit muss aus dem Herzen kommen.
    Sonst wird es nichts mit WIR SCHAFFEN DAS !!!

    Mit dem Kernkraftwerk Grafenrheinfeld tut es mir besonders weh. Mein Fahrlehrer hat hier die schönsten Stunden seines Lebens verbracht, nachdem er sich von seinem angetrauten Weib scheiden ließ.

    Mit herzlichem Glückauf

  17. ZuHerr Maier#34
    http://tinyurl.com/jf8t5av
    und zur Entschädigung für die Ausfallzeiten aus den Baumängeln, muss man nun noch Pokern um zu wissen wieviel dafür zu kriegen. Jedenfalls dies beziffern zu den Ausfallzeiten von Sonne und Wind, können Richterchen ja schlicht, weil man nur den Mittelwert halt nimmt?
    Und muss ja sein weil diese Vorrang haben, so wird da aus fossil sein
    Energie begraben.

    Wie so soziologen nunmal halt so sind
    : Hast mir nicht so richtig die Maschin‘ gegeben
    da Du bös‘ Maschinenbauerkind.

  18. # 35 M. Hofmann

    Es sind keine Personen der Vergangenheit, die ich anklage, es ist die DPG, es ist Keilhacker, Astrid Petersen/KTG/ENS, Breyer als Siemens-Lobbyist, die dafür Verantwortung tragen, daß unsere Kinder über den Lehrstoff verblendet werden, denn der kommt von der DPG, wenn es um Physik geht.

    Und es ist vor allem Aloys Glück/CSU, der mit der Ethik-Komission und seinen Bischöfen die Bürger über den Löffel balbiert hat!

    Die sind es auch, die den Schaden im Falle eines Blackout zu verantworten haben, dazu gehört in vorderster Linie der KE-Lobbyist Grawe, der von der ersten Stunde den Umbau auf EE mitbefördert hat, seit den siebziger Jahren, übertitelt als „ABWEHR DER KLIMABEDROHUNG DURCH ERNEUERBARE ENERGIEQUELLEN“ – so wörtlich.

    Alles, was jetzt abläuft bis hin zu E-Mobilität wurde in den siebziger Jahren geplant, die Grünen gab es da noch gar nicht.
    Fragen Sie die Weizsäckers, fragen Sie Prof. Grawe, Carl Friedrich von Weizsäcker hat es als Beirat des Forschungsministers Mitte der siebziger Jahre losgetreten, das können Sie nicht verdrehen, Herr Hofmann, denn es ist belegbar.

  19. # 26 Martin Landvoigt

    Die Ideologie dahinter existiert, es ist die Idee von der HERRSCHAFT DER WISSENSCHAFT ÜBER UNSERE GESCHICHTLICHE WELT!

    Diese „geschichtliche Welt“, das ist die Menschenwelt, die schon in der Antike die Welt der Götter überwunden hat, um den Grundstein für die Demokratie zu legen.
    Weizsäcker, Gottstein, Häfele, Heinloth, Picht haben den Rückbau ausgerufen, die DPG hat eingestimmt.

    Ich lege Einspruch ein!

  20. @Hanna Thiele #32
    Diese Politiker sind schon lange nicht mehr im Geschäft bzw. haben das Zeitlich schon längst gesegnet. Die trampeln verzweifelt auf den Geistern der Vergangenheit herum. Es waren die Folgepolitiker bzw. Politik die das ganze CO2 Verbotskonstrukt in die politische Gesetzgebung vorangetrieben und ausgebaut haben. Es war die Poltiik der Grünen, der Merkel Union und der SPD wie auch dem Anhängsel einer FDP die die asoziale Energiewende, das marktfeindliche EEG und diese markt- und gesellschaftsfeindlichen CO2 Verbots- Bevormundsgesetze aus den Boden gestampft haben.
    FJS hätte dies nie soweit kommen lassen. Davon können Sie ausgehen. Zuvor hätte er einen Fehler eingestanden und diesen korrigiert. FJS hat Bayern vom Agraland zum Industrieland gewandelt. Und er hat genau gewusst, dass die Kernkraft ein Wettbewerbsvorteil in der Spitzenforschung und Hochtechnologie war und heute immer noch ist. Der Wohlstand und die Wirtschaftskraft Bayern basiert bis heute auf deisen Markt- und Wettbewerbsverständnis von FJS.
    Und dieser hätte sein Verständnis nie einen asozialen und marktfeindlichen EEG bzw. Energiewende bzw. CO2 Verbot geopfert wie es seine Nachfolger in der CSU machen.
    Eine Ausstieg aus der Kernkraft und einen Einstieg in die asoziale Energiewende mit ihren marktfeindlichen EEG hätte es mit FJS nicht gegeben…da wäre er auf die Barrikaden gegangen und hätte sich notfalls von der Bundesregierung verabschiedet. Seehofer ist somit kein würdiger Nachfolger einer FJS CSU…Seehofer taugt hier nur als Bettvorleger von Merkel. Mehr auch nicht. Und das ist nicht nur meine Meinung sondern auch die Meinung vieler ehemals eingefleischter FJS CSU Anhänger.
    Danke!

  21. #29: Dr. Horst Denzer sagt:

    @ 26 : Martin Landvoigt :
    Herr Landvoigt, Sie schrieben :“Ich halte wenig von Verschwörungstheorien. Denn wenn eine Erklärung in sich schlüssig ist, bedarf es keiner weiteren Verschwörungen.“ Dies ist definitiv falsch, denn nach den Gesetzen der Logik kann manchmal mehreres schlüssig sein
    —————–
    Sehr geehrter Herr Denzer

    Das ist korrekt. Eine reale Verschwörung würde nicht aufhören zu existieren, wenn man eine andere plausible Erklärung für bestimmte Ereignisse hätte.

    Die Frage ist viel mehr: Sollten wir von einer Annahme einer möglicherweise nicht vorhandenen Verschwörung ausgehen, wenn sich die Ereignisse eben plausibel anders erklären lassen? Hier greift z.B. das Sparsamkeitsprinzip, das auch in den Wissenschaften Grundlage der Methoden ist.

    ————- #29: Dr. Horst Denzer sagt:
    Wenn Sie nun bedenken, dass sich in den letzten 50 Jahren 10 Verschwörungstheorien über bedeutende Ereignisse als wahr erwiesen haben, sollten Sie Verschwörungstheorien nicht direkt als negativ abtun.
    ————-
    Natürlich kann man keineswegs Verschwörungen grundsätzlich ausschließen, sondern muss im Zweifel eine Einzelfallprüfung vornehmen. Allerdings erweisen sich Verschwörungstheorien oftmals eben nicht als hilfreich zur Lösung von Problemen.

    So auch hier: Wer die Rolle der Atomlobby im Klimawahn als zentral herausstellt, verkennt das Problem, dass es eben eine vorwiegend ideologiegetriebener Trend ist. Es macht dann schlicht wenig unterschied, wer denn da eine Lawine los getreten hat.

    Genau so wenig halte ich von dem ebenso beliebten Erklärungsansatz, dass es eben Profiteure dieser Entwicklung gibt, und dass diese darum auch verantwortlich seien. Dies kann im Einzelfall tatsächlich aus ein dominantes Motiv sein, führt aber zumeist weg von einer sachlichen Klärung, da man mit gegenseitigen Beschuldigungen der Interessengebundenheit eben den Fokus der Debatte verschiebt.

    ————- #29: Dr. Horst Denzer sagt:
    Negativ und teilweise verbrecherisch ist eine Verschwörungstheorie natürlich, wenn sie zu einer Diffamierung benutzt wird.
    ————-
    Wenn wir bei der Logik bleiben, muss ich fragen: Warum?

    Denn wenn es eine reale Verschwörung gäbe, und dessen Offenlegung natürlich die Ertappten bloßstellt, ist die Bezeichnung ‚Diffamierung‘. wohl meist nicht passend.

    Worin ich aber Ihnen zustimme, ist nach der Wirkung von Diskussionsansätzen zu fragen. Was bedeutet die Verschwörungstheorie? Was sind die gesellschaftlichen Folgen?

    Im hier diskutierten Fall bringt es m.E. nichts, wenn man Atomkraftbefürworter dafür anklagt, dass sie in der Vergangenheit und vielleicht Gegenwart den CO2-Wahn befürworteten. Das könnte ggf. geeignet sein, die guten Argumente Pro-KKW zu diskreditieren und Menschen pauschal zu marginalisieren. Einen Nutzen sehe ich darin lediglich für KKW-Gegner.

  22. # 28 Urbahn

    Erzählen Sie hier keine Märchen, Herr Urbahn.
    Es war Franz Josef Strauß, der Kohl/Riesenhuber mithilfe der Atomlobbyisten in DPG und Uni München 1986/87 gezwungen hat, einen „Klimabeirat“ einzuberufen, ohne den wir nie zu einer CO2-Politik und diesem unsäglichen WBGU gekommen wären, auch nicht zum medialen Ober-Physiker Graßl.

    Oder wollen Sie mit Ihren Sätzen sagen, die Amis hätten Strauß das diktiert?
    Offenbar wissen Sie da mehr, also bitte – was denn genau?

  23. # 26 M. Landvoigt

    Offensichtlich sind Sie nicht auf dem Laufenden, Herr Landvoigt
    Sehen Sie sich um, was die DPG in ihrem Arbeitskreis „Physik und Abrüstung“ treibt, da wird die Physik abgerüstet und heraus kommt der FONAS-Friede, über den sich jeder selber schrumpft.

  24. #22:Hallo Herr Holger Burowski, in Ergänzung zu dem dankenswert unermüdlichen Lutz Niemann.
    Auch Tschernobyl hat seine positiven gesundheitlichen Folgen, das ist ja nun lange genug nachuntersucht, Jaworowski ist kein Blödmann:
    http://tinyurl.com/pq25xj3

    Die Kobalt60 Exposition mit Dosierungen bis 6Sv,
    die Herr Niemann erwähnte, liegt zeitlich genau zwischen Tschernobyl und Fukoshima.
    http://www.jpands.org/vol9no1/chen.pdf
    6 Sv gilt eigentlich als tödliche Einzel-Dosis für den Menschen wurde dort gut vertragen.

    Alle drei „menschlichen“ Ereignisse, besonders der SuperGau Fukoshima lassen eigentlich nur den Schluss zu, dass man davon KEINE Angst haben muss, was soll denn bitte noch passieren als ein Erdbeben und eine defekte Kühlung mit Knallgasexplosion.
    Keine akuten Strahlenschäden am Mensch (die sind medizinisch exakt definiert),
    kein einziger Strahlentoter. Das schlägt doch jedes konventionelle Kraftwerk.
    Selbst von diesen neuen Windmühlen auf der Nordsee sind schon einige Arbeiter runtergefallen und ertrunken, bevor nur (bis heute) ein einziges KW Strom produziert wurde.
    Allerdings gab es in Japan noch andere Gebäude, die eingestürzt sind und auch lichterloh gebrannt haben, von den ca.20.000 Toten die ertrunken sind spricht man kaum.

    Natürlich war es auch ein langer wissenschaftlicher Erkenntnisweg von Konrad Röntgen und wie sie alle hießen bis zur Nachkriegszeit.
    Und der „Schneeberger Krebs“ (Uranabbau in der DDR)ist medizinhistorisch die erste und letzte strahlenbedingte Berufserkrankung in Deutschland.

    Aber es gibt keinen physikalischen Unterschied zwischen „menschlich“ erzeugten und „natürlichen“ Strahlen, was allerdings das Denkvermögen eines „Grünen“ überfordert, der ja auch überzeugt ist, dass Vit.C aus sonnenbeschienen Orangen extrahiert chemisch was anderes als „menschengemachtes“ Vit.C.
    Und diese „natürlichen“ Strahlungsquellen bis zu natürlichen Kernreaktoren in Afrika haben es in sich,
    bezüglich radioaktiver Strahlungsintensität,
    HBRAs [High Background Radiation Area] genannt.
    Davon gibt es mehrere auf der Erde, auch von Menschen bewohnt und gut studiert.
    Z.B. der bekannte Kurort im Iran am Kaspischen Meer Ramsar, 6mal höhere Dauerstrahlung als in den evakuierten Gebieten von Fukoshima:
    http://tinyurl.com/boobr5y

    Strahlenangst ist also GEZÜCHTET,
    im Zusammenhang mit der Atombombe
    und das soll so bleiben, weil die USA das so möchte, die haben ihr Arsenal gerade MODERNISIERT und 2015,
    Sie lesen richtig,
    2015 in Nevada 3 Atombombenabwürfe mit Raketen ohne Kernsprengladung durchgeführt,
    wie friedensfördernd!
    Die Atomangst der Welt hilft zur Weltherrschaft.
    Zur Weltherrschaft gehört ökonomisch auch die Energieerzeugung. Deutschland baut ab!

  25. @ 26 : Martin Landvoigt :
    Herr Landvoigt, Sie schrieben :“Ich halte wenig von Verschwörungstheorien. Denn wenn eine Erklärung in sich schlüssig ist, bedarf es keiner weiteren Verschwörungen.“ Dies ist definitiv falsch, denn nach den Gesetzen der Logik kann manchmal mehreres schlüssig sein
    Verschwörung bedeutet ja das Zusammenarbeiten von Personen zur Durchsetzung eines Zieles (positiv oder negativ) ohne dass andere Personen davon Kenntnis nehmen sollen und solange man nicht eindeutig beweisen kann, dass ein Resultat oder eine Gegebenheit das Ergebnis einer Verschwörung ist aber viele Indizien dafür sprechen, nennt man dies eine Verschwörungstheorie. Wenn Sie nun bedenken, dass sich in den letzten 50 Jahren 10 Verschwörungstheorien über bedeutende Ereignisse als wahr erwiesen haben, sollten Sie
    Verschwörungstheorien nicht direkt als negativ abtun. Negativ und teilweise verbrecherisch ist eine Verschwörungstheorie natürlich, wenn sie zu einer Diffamierung benutzt wird.

  26. Frau Thiele,
    lassen Sie doch endlich Ihre Verschwörungstheorie. Ich hatte Ihnen schon einal gesagt, daß CO2 bei der Errichtung der KKW in Deutschland nie eine Rolle gespielt hat, egal was eine „Atomlobby“ öffentlich über CO2 verkündet hat. Da glaube ich doch eher Herrn Bachmann, der diesen ganzen CO2-Zirkus auf eine Verschwörung seine einflußreicher und reicher Amerikaner zurückführt, wie er seinem Buch schreibt. Danach ist er sogar bei dieser Besprechung dabei gewesen.
    MfG

  27. #22: Holger Burowski sagt:

    Das ist eine äußerst kühne Behauptung, die zumindest den Uranbergbau ausschließt und cherry picking ausschließlich auf Reaktoren, die nicht von Tschernobyltyp sind, beschränkt.
    ——–
    Sehr geehrter Herr Burowski

    Es ist zunächst ein Argument. Ich hatte mir einige Seiten auch der Atomkraft-Gegner durchgesehen. Unter anderem waren da die Krebsfälle im Uranbergbau der DDR (Wismut) genant worden. Da ist von 5.275 Fälle von Bronchialkrebs bis 1990 und danach 3.700 Lungenkrebsfälle als Berufskrankheit die Rede. Es gab weit über 100 000 Beschäftigte – über die Jahre wohl eher 300 000. Abgesehen davon, dass hierzu auch die Einflüsse unzureichender Arbeitsschutz-Maßnahmen zählen, sollte die Zahl um die ’normalen‘ Fälle bereinigt werden. Man weist ansonsten die Verursachung davon zu 80 – 90 % dem Rauchen zu:

    ‚Die Wahrscheinlichkeit, bis zum 75. Lebensjahr an Lungenkrebs zu erkranken, liegt bei Männern, die in ihrem gesamten erwachsenes Leben geraucht haben, bei 1:6.‘

    —————— #22: Holger Burowski sagt:
    Gleichfalls ist es äußerts schwer nachweisbar, das Krebserkrankungen ursächlich durch die technische Nutzung von Kernkraft entstanden sind
    —————
    Klartext: Die vermuteten Gefährdungen sind offensichtlich so gering, dass man sie statistisch nicht nachweisen kann. Warum sollte uns das Angst machen? Im Gegensatz zu realen und nachweisbaren Ursachen?

    —————— #22: Holger Burowski sagt:
    Die Frage an dieser Stelle ist, wie wirkt sich eine zusätzliche Strahlenbelastung (zur natürlichen addiert sich ja die durch technische Nutzung entstehende), die täglich wiederkehrt und über Jahre einwirkt, aus?
    ——————–
    Genau das hatte man an vielen Beispielen auch untersucht. Bislang ist nicht erkennbar geworden, dass für den Normalbürger hier irgend eine reale Gefahr besteht. Und über den Bergbau kann man sich streiten.

  28. #25: Hanna Thiele

    Ich halte wenig von Verschwörungstheorien. Denn wenn eine Erklärung in sich schlüssig ist, bedarf es keiner weiteren Verschwörungen.

    Es kann durchaus sein, dass einzelne KKW-Befürworter ebenso in dem CO2-Wahn eine (irrationale) Bedrohung sahen oder glauten, dass das Argument pro KKW ausschlachten ließ. Ich glaube aber nicht, dass die sogenannte Atomlobby jemals so viel Einfluss hatte, dass sie einen Megatrend hat lostreten können. Denn sonst hätten sie sich erfogreicher gegen Anti-Atombewegung durchsetzen können.

    Vielmehr gehe ich von einem Versagen der Atomlobby aus. Die Lobby sollten die Interessen der jeweilig relevanten Gruppe in einer Demokratie vertreten. Das hat sie nicht, bzw. nicht erfolgreich getan. Ich glaube, dass es viele überzeugende Argumente für die Kernkraft gibt – zumindest mich haben diese überzeugt. Wie kann es dann sein, dass die meisten Bundesbürger diese Argumente nicht kennen?

    KKW-Befürworter somit in Sippenhaft nehmen für etwas, was irgndwer irgendwann gesagt hat, ist für mich nicht zielführend. Wer zu früheren Zeiten die CO2-Panik beförderte, kann sich noch auf Unwissen berufen. Heute sollten die meisten Argumente pro-AGW sachlich kaum noch einen Aktivismus rechtfertigen, da sie durchweg widerlegt oder zumindest fragwürdig sind. Wer das nicht sieht, ist zumeist der Ignoranz zu verdächtigen, oder schlimmeren.

  29. # 23 M Landvoigt

    Die europäische Wirtschaft will mit Klima-Innovations-Tand dicke Geschäfte machen, Kernkraftwerke stören dabei, so einfach ist das.
    Vor allem stören die Bürger, die sich nicht für dumm verkaufen lassen wollen.

    Hinter diesem betrügerischen Geschäft mit CO2-Tand steckt die Atomlobby mitsamt PIK, IEA, IAEA, CEA (Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives)

    Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives


    Wenn es nur „Geschäft“ wäre, wäre es fast läßlich, es ist aber Kaufzwang, damit Bürgervergewaltigung.

    Die Trauerreden auf Kernkraftwerke wie Grafenrheinfeld sind angesichts dessen blanke Heuchelei, dann die Protagonisten der Kernenergie wissen ganz genau, wie den Bürgern mit CO2 mitgespielt wird, sie haben den Betrug ja selber eingefädelt!

  30. @ 22
    Man weiß sehr genau, wie

    „sich eine zusätzliche Strahlen“belastung“ (zur natürlichen addiert sich ja die durch technische Nut-zung entstehende), die täglich wiederkehrt und über Jahre einwirkt“

    auf Lebewesen auswirkt. Das weiß man schon lange, früher wurde es healthy-worker-effect genannt, aber niemals quantitativ analysiert. Jetzt wurde der biopositive Effekt von niedrig dosierter gamma-Strahlung durch das Co-60-Ereignis von Taiwan in exzellenter Weise bestätigt: In Taiwan wurde in Gebäuden Stahl mit Kobalt-60 verbaut, so erhielten die Bewohner eine Strahlen-“Belastung“ von 400 Milli-Sievert mit der Folge einer Reduktion der Krebssterblichkeit auf fast NULL.
    Man weiß, daß eine Strahlen-“Belastung“ die Gesundheit von Menschen fördert – aber man redet nicht darüber. Die Menschen leben dann länger, sie „belasten“ durch ihre Atmung die Luft weiter mit CO2 und „belasten“ so das Klima. Und sie „belasten“ durch längeres Leben die Rentenkassen.

    Noch einmal zur deutlichen Erläuterung: Schon das Wort Strahlen“belastung“ ist falsch, es suggeriert eine „Belastung“ der Lebewesen durch Gammastrahlung. Diese wurde aber (fast) nie nachgewiesen, sie ist im Gegenteil nur eine hypothetische Gefahr.

    Durch die friedliche Nutzung der Kernenergie sind seit Beginn von 1945 bis 2007 laut UNSCEAR weltweit insgesamt 147 Todesopfer durch Strahlenunfälle zu beklagen, nach IAEA sind es 162 Todesopfer. Da sind Tschernobyl und Unfälle in der Medizin mit eingeschlossen (z.B. versehentliche Bestrahlungen mit tödlicher Dosis bei der Krebsbehandlung), auch der militärische Bereich in den Anfängen.

  31. #17: M.Kaiser

    Ich weiß nicht, was an den Vorfällen in Fukushima Daichi unklar geblieben ist. Alles wurde minütiös offen gelegt und man weiß eigentlich sehr genau, was da passiert ist. Ich sehe keinen Bedarf an Verschwörungstheorien.

    Derartige Vorgänge können sich nirgendwo wiederholen. Nicht nur, weil es derartige Tsunamis vor allem in Deutschland nicht gibt, sondern auch weil die völlig veralteten Meiler ohnehin kurz vor der Stillegung standen. Die Planungsfehler waren eklatant, und das hätte man nicht erst im Nachhinein erkennen können.

    Um atomwaffenfähiges Material zu produzieren, bedarf es allerdings Reaktoren eines besonderen Designs und passende Aufbereitungsanlagen. Normale kommerzielle Anlagen sind dazu nicht in der Lage.

    Die Verbreitung derartige Anlagen sollte tatsächlich so gut als möglich kontrolliert und verhindert werden. Im Besonderen, wenn die Gefahr besteht, dass radikale Ideologen zugang dazu haben können. Dennoch: Völlig verhindern kann man das ohnehin nicht. Siehe Nordkorea.

    Hierzulande auf Kernkraft zu verzichten, weil man glaubt, dass dadurch die Welt sicherer Würde, entbehrt allerdings der Logik.

  32. #20: Dr.Paul
    „#17: M.Kaiser jedenfalls hat es weder Strahlenkranke noch Strahlentote gegeben!
    Die global verordnete Stralenangst ist politisch Strategie.“

    Das ist eine äußerst kühne Behauptung, die zumindest den Uranbergbau ausschließt und cherry picking ausschließlich auf Reaktoren, die nicht von Tschernobyltyp sind, beschränkt.
    Auch die Statistik, dass die Lebenserwartung von Mitarbeitern in Kernkraftwerken höher ist, als der Durchschnitt der Bevölkerung, ist cherry picking, da die Mitarbeiter nicht den Durchschnitt der Bevölkerung repräsentieren.

    Gleichfalls ist es äußerts schwer nachweisbar, das Krebserkrankungen ursächlich durch die technische Nutzung von Kernkraft entstanden sind (googlen nach Dieter Graupner Rheinsberg), da ja alle Grenzwerte eingehalten wurden. Die Frage an dieser Stelle ist, wie wirkt sich eine zusätzliche Strahlenbelastung (zur natürlichen addiert sich ja die durch technische Nutzung entstehende), die täglich wiederkehrt und über Jahre einwirkt, aus?

  33. #17: M.Kaiser:

    Das Deutsche Atomforum wirbst mit

    >>Kernkraftwerke sind Klimaschützer vom Anfang der Urangewinnung, über den Bau und Betrieb bis hin zu Entsorgung und Rückbau der Anlagen zur „Grünen Wiese“.

  34. #17: M.Kaiser jedenfalls hat es weder Strahlenkranke noch Strahlentote gegeben!
    Die global verordnete Stralenangst ist politisch Strategie.

  35. „Die meisten Kernkraftwerke weltweit haben eine Laufzeit von 60 Betriebsjahren. Grafenrheinfeld geht mit seiner überlegenen Sicherheitstechnik nach der Hälfte dieser Zeit in den vorzeitigen Ruhestand.“

    Wie gut muss es uns doch gehen. Aber der Schein trügt. Viele Städte und Gemeinden sind in Geldnot, im öffentlichen Verkehrswesen können viele Projekte nicht realisiert werden, weil das Geld fehlt. Der Wohnungsbau in den Ballungszentren stagniert, weil die Städte keine Mittel zur Bereitstellung der Infrastruktur haben. Folge: hohe Preise für das Wohnen Aber der Zusammenhang wird leider nicht gesehen.

  36. #13: T.Heinzow
    „Um Deutschland mit Windmühlenstrom unter Nutzung von PSKW zu versorgen braucht man in etwa 3 Obersseen und drei Unterseen mit dem Volumen des Bodensees und einem mittleren Hub von 400m.

    Will man andere Techniken nutzen, sinken die Umwandlungswirkungsgrade. Das bedeutet mehr Windmühlen und mehr Speicherplatz, ob nun in Akkus oder Gasbehältern.“

    Unsinn – 1m³ Wasser 1200 Meter angehoben und einem Umwandlungswirkungsgrad von 0,8 hat eine (potentielle) volumetrische Energiedichte von etwa 9,5 MJ/m³. Ein Kubikmeter Methan unter Normbedingungen (273K, 1013 hPa) und bei einem Umwandlungswirkungsgrad von 0,3 hat eine volumetrische Energiedichte von etwa 10,5 MJ/m³.

    Da Gas nicht unter Normbedingungen, sondern unter Druck, gespeichert wird, ist das Volumen für die Speicherung wesentlich kleiner als das des Bodensees.

  37. # Hr.Kramm:
    Die Kernenergielobby ist abgeschaltet.
    Wir wissen leider weder was in Fukushima wirklich vorgefallen ist noch wissen wir was Merkel weiß und was die Atomkonzerne wissen.Wir können nur vermuten ,daß sie mehr wissen als wir und deshalb ihre AKWs abschalten.
    Was wir allerdings wissen -und das kann jeder nachlesen -das ist die US Doktrin ,daß niemand Atomwaffen besitzen dürfe außer USA und Israel (!) ,die Guten eben.
    Wer AKWs und Kernforschung betreibt ,kann relativ leicht auch Atomwaffen bauen.Souveränen Staaten kann man die Atomwaffen nicht einfach wegnehmen ,nicht souveränen Vasallen dagegen ganz einfach.So mußten hier vor über 20 Jahren bereits alle Kernforschungsanlagen geschlossen werden und danach auch alle AKWs.Wir dürfen froh sein,wenn wir sie durch Windräder ersetzen dürfen.
    Möglicherweise war Fukushima eine Warnung was passiert ,wenn man nicht folgt.Die Meldungen von damals waren ja alles andere als aufschlußreich.Danach hätte sich die Bedienmannschaft wie Vollidioten verhalten.Es gibt aber die Verschwörungstheorie ,daß die Steuerung von Fukushima durch Virenbefall lahmgelegt worden wäre.Dann ist nur noch die Frage zu klären ,wie es zu diesem Befall kommen konnte.Das sind alles natürlich nur krude Verschwörungstheorien und deshalb werden diese gar nicht ernsthaft diskutiert.Genauso krude Verschwörungstheorie ist natürlich auch die Behauptung die Japaner hätten im Geheimen an Atomwaffen gearbeitet.

  38. Sehr geehrter Herr Niemann,

    Frau Thiele hat nicht Sie kritisiert, sondern die nur als laecherlich zu bezeichnende Behauptung von den 300 Mrd. kWh CO2-armen Strom. Mit solchen Behauptungen versucht man die CO2-Treibhausbloedelei zu verteidigen.

    Ich frage mich, wann die Kernenergie-Lobby endlich anfaengt, die Vorteile dieser Form der Stromerzeugung aufzuzeigen. Oder gibt es die nicht?

  39. # 14 Lutz Niemann

    Haben Ihre Lehrer und Professoren auch das böse CO2 im Kohlestrom sichtbar gemacht, so wie es die Physiker der European Nuclear Society ENS Dr. Peter Bucher und Dr. Simon Aegerter schafften, um es zu bilanzieren zugunsten des Atomstroms?
    Waren es denn Grüne, die auf den Kühlturm das Verslein vom CO2-armen Atomstrom schrieben?
    Warum haben die geistvollen KE-Physiker nicht aufgejault angesichts solchen Schwachsinns?
    War es der Geist von hochprozentigem Eau-de-Vie, der sie hinderte?
    Oder war es gar der Geist Mammons???

    Leider können wir Bürger diesen Ungeist der Nuclear Society nicht ungelesen wegklicken, wir sehen am Portemonnaie, daß er nicht nur für Defizite in den Gehirnen sorgt.
    Die Physiker werden uns zum Verderben durch ihren Verrat an der eigenen Wissenschaft!
    Peinlich, daß Peine beteiligt ist, die Stadt meiner Vorfahren, die schon vor 100 Jahren vergeblich für Aufrichtigkeit und friedliches Miteinander eintraten, mein eigener Großvater das sogar mit dem Leben bezahlen mußte, weil Kriegspielen mehr Geld in die Kassen spült als Frieden.
    Knapp 100 Jahre hat es gedauert, bis die Peiner Zeitung es wagte, von „politischem Mord“ zu berichten.

  40. Na ja, Frau Thiele,

    normal klicksele ich Ihren Bemerkungen einfach ungelesen weg, wenn diese durch irgendeine Mailkette bis zu mir gelangen.
    Aber hier, wo Sie sich direkt an mich persönlich wenden, habe ich gelesen. Verstehen tue ich Ihren Text nicht so recht. Mit „geistig-arme KE-Physiker“ bin vermutlich ich gemeint, ich bin ja Physiker, und dazu noch ein Kerni — aber diese Bezeichnung durch Sie stört mich nicht. Vielleicht soll das wieder eine Spitze sein, wie das oft von Ihnen kommt. Aber wenn Sie nach meinen Lehrern fragen, da kann ich Ihnen antworten: Auf dem Gymnasium war das Dr. Dr. Jan Groeneveld (in Peine), sehr guter Mann. Und auf der Uni dann in Braunschweig Prof. Cario, später in Stuttgart waren es viele. Besonders nennen möchte ich da Prof. Seeger, er hatte die Idee zur Sichtbarmachmachung der Flußfäden bei Supraleitern, einfach genial. Die wurden von Träuble und Eßmann dann experimentell sehr erfolgreich sichtbar gemacht. Prof. Seeger halte ich für nobelpreiswürdig, weiß aber nicht, ob er je auf der Liste stand.

    Was mag jetzt für eine Antwort von Ihnen kommen?

  41. @ #6 G. Kramm

    Das mit den Flauten entspringt der Dämlichkeit und Unwissenheit der Menschen über den Jahresgang der mittleren effektiven Windgeschwindigkeit und dem Zusammenhang zwischen potentiell nutzbarer kinetischer Energie des Windes Windes in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit. Daß die Proportionalität kubisch ist, wissen die meisten Menschen nicht.

    Deshalb kapieren die auch nicht, welche Auswirkungen die mehrjährigen Schwankungen im Zuge der NAO und anderer Zirkulationsschwankungen haben. Die Leute können nicht mehr Rechnen und simple Gleichungen aufstellen.

    Um Deutschland mit Windmühlenstrom unter Nutzung von PSKW zu versorgen braucht man in etwa 3 Obersseen und drei Unterseen mit dem Volumen des Bodensees und einem mittleren Hub von 400m.

    Will man andere Techniken nutzen, sinken die Umwandlungswirkungsgrade. Das bedeutet mehr Windmühlen und mehr Speicherplatz, ob nun in Akkus oder Gasbehältern.

    Die meisten Menschen haben nur diffuse Vorstellungen und wissen bestimmt nicht, wie ein hydraulischer Drehmomentwandler funktioniert. Oder wie man den Carnot-Wirkungsgrad berechnet.

  42. #8 Sehr geehrter Herr Niemann,
    Ihrem kommentar kann ich nur zustimmen. Ich erlaube mir noch folgendes Gedicht der Kanzlerin hier hinzuzufügen:
    Aus dem DDR Kindermagazin „FRÖSI“ vom September 1967 ein Beitrag von Angelika Dorothea Kastner (Merkel) (damals 13 Jahre):

    >>Ernst Thälmann schreite du vorran,
    Ich lieb´ den Sozialismus,
    Drum steh ich hier nun meinen Mann,
    Weil Revanchismus weg muss.
    Schon lange will dass rote Heer
    Den Feind eliminieren.
    Ich brauch hierfür kein Schießgewehr,
    Ich werd´ ihn infiltrieren !

    Ich werde Chef der BRD –
    Der Klassenfeind wird´s hassen !-
    Und folg´ dem Plan der SED,
    Sie pleite geh´n zu lassen. < Frau Merkel ist wohl heftig dabei, dies zu verwirklichen. MfG

  43. #9 Lutz Niemann

    Wer unterrichtete denn diejenigen in Physik, die hier ihr Dankgebet für 300 Mrd. kWh CO2-armen Strom ablassen?
    Strom ist Strom, das gilt auch für geistig-arme KE-Physiker.

  44. Da habe ich noch eine wichtige Miene vergessen, das ist die Abschaffung der naturwissenschaftlichen Fächer in unseren Schulen: In SPD-regierten Ländern sollen die 6 Wochenstunden in Physik, Chemie, Biologie ersetzt werden durch 2 Wochenstunden „Natur und Technik“, wobei die Natur an erste Stelle gesetzt wurde. Ich kann in der reinen Natur nicht leben, wie sie in unserer Breite herrschen würde, denn das wäre reiner Urwald mit Bären, Büffeln, Wölfen. Es müssen schon harte Burschen gewesen sein, die Deutschland vor langer Zeit von Süden her besiedelt haben.

  45. Die Bayern können sich bei Franz-Josef Strauß bedanken, er war es, der mit Hilfe Prof. Trümpers/MPI Anfang 1987 Kohl und Riesenhuber über eine Bundesratsinitiative einen „wissenschaftlichen Klimabeirat“ aufgezwungen hat, ohne den es nie zu einem WBGU hätte kommen können.

    Ohne diesen brutalen Überrumpelungsakt hätten wir noch heute eine rationale, sichere und bezahlbare Stromversorgung statt wahnhafter Klimarettungspolitik!
    Mit diesem faulen Trick machte Strauß den von Prof. Fritz Möller/München CO2-gepolten Graßl zum Medienstar, obwohl – oder gerade weil – Graßl für die Physik zu dumm war.
    Graßls Lehrer in Theoretischer Physik, Prof. Bopp, Mitstreiter Weizsäckers bei dessen „Göttinger Achtzehn“, ersparte Graßl den Offenbarungseid im Fach Physik, schrieb quer nach der Prüfung in Theoretischer Mechanik „Dieses Zeugnis schließt auch das Vordiplom in Physik ein“.

    Die Göttinger Achtzehn um Weizsäcker waren es doch, die die ganze Friedens- und Ökologiebewegung überhaupt erst aus dem Hut gezaubert haben, aus der sich epidemische Scharen von Dritte-Welt-Rettern entwickelten wie Gudrun Pausewang.
    Lügen haben kurze Beine, selbst wenn sie Strauß, Weizsäcker und Bischöfe als Väter haben und die Protektion von Bundeswehr und Geheimdienst obendrein.

    Die zweite CO2-Größe neben Graßl, Prof. Schönwiese entstammt ebenfalls diesem Umrüstungsgedanken „Atoms machen Peace – auf dem Umweg über das liebe kleine harmlose Molekül CO2“.
    Es wurde so harmlos untergeschummelt, entwickelt seine Zündkraft mit Verspätung.

    Der Schlachtersohn Strauß hat es geschafft, die ganze Welt zum Schlachtopfer zu machen!

  46. Es sind bei uns in Deutschland die Kaputtmacher am w(m)erkeln, und die haben etliche Mienen gelegt:
    1. Klima
    2. Energiewende mit EEG
    3. Ausstieg aus der Stromversorgung mit KKW’s
    4. Verunglimpfung fortschrittlicher und wichtiger Techniken, z.B. Gentechnik, Chemie
    5. EURO, Maastrich-Vertrag schon 2002 gebrochen (no bail out)
    6. Protest gegen einen noch nicht existierenden Vertrag (TTIP)
    7. Flüchtlinge
    8. Anschlag auf die Autoindustrie mit NO2
    Heute weiß niemand, welcher dieser Mienen das Land in den Abgrund stürzen wird.
    Rezept dazu sind immer die 3 t’s: täuschen, tricksen, tarnen. Frau Merkel soll bei der FDJ ausgebildet worden sein als Sekretärin für „Agitation und Propaganda“, das passt, vielleicht hat sie sehr gut die Rezepte gelernt.
    Thilo Sarrazin hat es schon lange erkannt, aber der Bürger in Deutschland schläft weiter im Fernsehsessel. Was sollen wir machen, außer hier bei EIKE zu meckern und uns so ein wenig den Zorn von der Seele zu schreiben?

  47. Ich denke, ich verstehe Herrn Haferburg recht gut.
    Als 1979 Kollegen, mich im Ruhrgebiet bedrängten, ob ich für oder gegen Atomkraft sei, waren sie total sauer über meine Antworten.
    Ich sagte damals, als Ingenieur kann ich doch eine Technik nicht verteufeln, die nicht nur an Land, sondern auch auf den stärksten Schiffs-Antrieben als Reaktoren überzeugend funktioniert, ohne das daran die Besatzungen Schaden erleiden, das ist eine bemerkenswerte Realität, die man akzeptieren und als Chance begreifen sollte.
    Weiter hab ich gesagt, als Volkswirt frage ich euch, warum wollt ihr eigentlich Anderen den elektrischen Strom, wie z. B. den Chinesen vorenthalten ? Wie seid ihr eigentlich drauf? Seid ihr nur emotional gepolt oder habt ihr noch halbwegs reale Bezüge? Was maßt ihr euch eigentlich an?

    Mein heutiges Fazit, diese ideologisch verbretterten Trottel sind in ihrer Vielzahl völlig bildungsresistent, sie agieren absolut nur emotional, verwechseln Fühlen konsequent mit Denken.

  48. #1: Elmar Oberdörffer:

    Sehr geehrter Herr Oberdoerffer,

    wir brauchen nicht auf Flauten hinzuweisen, denn schon allein der Rueckgang der Windgeschwindigkeit von 10 m/s auf 7,5 m/s ist im Falle der SWT-3.6-107 mit einem Rueckgang der Leistung um 1 MW verbunden.

    Aber es kommt etwas auf uns zu, was man offensichtlich nicht einkalkuliert hat: In einigen Regionen in der Welt wird schon seit Jahrzehnten ein Rueckgang der Windgeschwindigkeit beobachtet. Die Ursachen fuer dieses Phaenomen sind nicht bekannt. Es kann also sein, dass immer mehr Windmuehlen aufgestellt werden muessen, womit noch mehr Umweltfrevel getrieben wird.

  49. „Am 27. Juni 2015 trennte sich die Anlage endgültig vom Stromnetz. Mehr als 30 Jahre hatte der Meiler zuverlässig, störungs- und CO²-frei die Arbeit von mehr als 3.000 Windrädern an Haushalte und Industrie geliefert, auch bei Windstille.“

    Mit der Anti-CO2-Propaganda, mit der Wolf Haefele als Leiter des Projekts Energiesysteme der IIASA in den 1970er Jahre begann, hat die Kernenergie-Lobby diejenigen in allen Parteien stark geredet, die im Juni 2011 den Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie beschlossen haben. Das sog. Zwei-Grad-Ziel, was heute dem Schellnhuber zugerechnet wird, wurde 1975 von dem amerikanischen Volkswirtschaftler Bill Nordhaus in seinem IIASA-Working Paper „Can we control carbon dioxide?“ von 1975 formuliert. Man kann also durchaus vom betrogenen Betrueger reden.

    Es waeren Haefele, Heinloth und ihre Mitstreiter, die Einstein (1917), „Zur Quantentheorie der Strahlung“, negiert haben.

  50. Es ist ein Traeuerspiel, mit der die Vernunft zu Grabe getragen wird. Noch schwebt Deutschlaend im Wirschaftsboom, zum Teil, weil das Ausland sich mit den moderaten Lohnsteigerungen dr Deutschen nicht abfinden wollte. Und auch sonst ist es eher der Schwäche der Mitbewerber geschuldet, dass die deutschen Wirtschaftsdaten noch immer gut aussehen. Aber wie lange noch?

    Zugleich scheint dieser wirtschaftliche Erfolg aber als Danaergeschenk. Man glaubt, aus der wirtschaftlichen Stärke heraus, sich alle leisten zu können, egal wie unvernünftig das ist. Alle volks- und betriebswirtschaftlichen Parameter drehen radikal in den roten Bereich, aber die Bevölkerung will es nicht wahr haben. Da ist die Energiewende im Umfang tatsächlich mit der Flüchtlingspolitik vergleichbar. Neben vielen Milliarden an Kosten holt man sich schier unlösbare Probleme ins Haus. In beiden Fällen ist der nutzen auch nicht gegen zu rechnen. Denn weder gibt es ein Mehr an ‚Klimaschutz‘ (was auch immer das sein mag), noch an Unfall-Sicherheit (die durch AKW Grafenrheinfeld nie wirklich gefährdet war), noch an Versorgungsicherheit (dies ich drastisch verschlechtert), noch an Arbeitplätzen, noch an Konzernergebnissen (die über Steuern, öffentliche Träger und Versicherungsunternehmen das Volk beteiligt ist). Ein Verlust auf ganzer Linie, nur Ideologen dürfen sich freuen, dass die Irrationalität siegte.

    Denk ich an Deutschland in der Nacht, werd ich um den Schlaf gebracht.

  51. Lieber Herr Haferburg,

    die Lehrerin hat keinen von beiden besiegt.
    Albert Einstein ist nicht der Urheber der so hoch gelobten Formel E=m*c2. Diese Formel hat Thomas Young 1807 zuerst veröffentlicht. Einstein hat mit Kernenergie ebenso wie diese Formel nichts zu tun. Das diese Formel nichts mit der Umwandlung von Masse in Energie zu tun hat können Sie schon bei Werner Heisenberg nachlesen.
    Das schwere Atome gespalten werden könnten hat 1934
    die deutsche Chemikerin Ida Noddack erstmalig vermutet.
    Nun war es ja die Vermutung einer Frau und das konnte Nils Bohr und Fritz Kalckar nicht gelten lassen. Sie haben die Vermutung abgestritten und 1937 „mathematisch bewiesen“ das es unmöglich ist. Im Jahr 1938 gelang dann Otto Hahn und Frtz Straßmann die erste Kernspaltung. Aber Sie brauchten noch die Genialität von Lise Meitner, die schon nach Schweden geflüchtet war, um die Ergebnisse ihrer Versuche zu interpretieren.
    Sonst haben Sie ja ganz recht. Aber denken Sie noch mal über Ihren letzten Satz nach. Auch mit dem Wort „könnten“ ist der Sinn des Satzes Unsinn. Windmühlen können kein Wärmeraftwerk ersetzen, sondern nur teilweise den Energieträger, aber zu horrenden Preisen.

    MfG. Horst Maler

  52. Dieser ganze Prozess zeigt die Realitätsfremde der deutschen Politik. Hier in Belgien ist es noch nicht so weit. Die Reaktoren in Tihange und Doel wurden wieder angefahren, um die nationale Stromversorgung zu gewährleisten. Zum Glück.

    Apropos „Schrottreaktoren“. Für die deutsche Presse gibt doch nur Schrottreaktoren, egal ob in Osteuropa, Tihange oder Grafenrheinfeld. Wann schreiben die endlich mal, dass die Energiewende Schrott ist? Wahrscheinlich, wenn es keine nutzvolle Elektrizitätsversorgung mehr gibt. Aber dann gibt’s auch keinen Strom mehr, um dies über die Medien zu verbreiten. 😉

    „Abschalt-Party“. Die Namen der Teilnehmer sollte man veröffentlichen, und denen dann das Stromkabel kappen. Dann können …ä… müssen die ihren Öko-Strom gebrauchen. Mal sehen, ob die dann noch feiern können, …im Kerzenschein im Dunkeln 😉

    Un honi qui mal y pense…

  53. Sehr geehrter Herr Haferburg, 2880 Windräder können das Kraftwerk Grafenrheinfeld nicht ersetzen, auch 10000 nicht, nicht einmal 100000. Windräder liefern Zappelstrom, bei Flaute liefern sie gar nichts, egal, wie viele Windräder da still in der Landschaft herumstehen. Thermische Kraftwerke, egal ob nuklear oder fossil befeuert, liefern zuverlässig und kontinuierlich Strom nach Bedarf. Windräder und PV-Paneele liefern ihren unzuverlässigen, diskontinuierlichen Strom je nach Wetterlage und völlig losgelöst vom Bedarf. Der von unserer Regierung und allen im Bundestag vertretenen Parteien beabsichtigte Ersatz der thermischen Kraftwerke durch Wind- und Solaranlagen wird in eine wirtschaftliche und humanitäre Katastrophe führen.

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