Wetter narrte am Rosenmontag den Wetterdienst

Rosenmontag fällt aus. Bild ragoss-reisen.de

von Dr. Wolfgang Thüne
Die Diskussion um das Wetter zu Karneval in Deutschland hat zumindest eines ins Bewusstsein gerufen. Der Mensch muss das Wetter so nehmen, wie kommt und kann nichts daran ändern. Damit müsste allen jenen, die das Klima schützen und den Klimawandel anhalten wollen, ein Licht aufgehen in Gestalt der Frage, wie man ein Konstrukt wie das Klima, das gänzlich vom Wetter her definiert ist, sich botmäßig machen und disziplinieren kann. Aber dies sei hier nicht weiter diskutiert.


Von vorrangigem Interesse ist die Beantwortung der Frage, was hat sich beim Wetter abgespielt. Die Diskussion um die Absage vieler Umzüge entlang des Rheins erhitzt unverändert die Gemüter. War sie notwendig und wie wird sie begründet? Dies können nicht die Zug-Organisatoren beantworten, sondern nur der Deutsche Wetterdienst.  Er verbreitete am Sonntag um 18.30 Uhr die Meldung, dass „am Vormittag des Rosenmontag von Windstärken um 7 und 8 auszugehen sei. Danach, also ab Mittag, können sie sich auf 9 und gegen 15 Uhr sogar auf 10 steigern“. Solch eine präzise Vorhersage konnten die Veranstalter, in Mainz der MCV, nicht ignorieren und bliesen wehen Herzens den Rosenmontagszug ab.

Doch die Wetter-Wirklichkeit entsprach bei weitem nicht der Wetter-Vorhersage! Was aber bewegte den Deutschen  Wetterdienst zu einer selten detaillierten Prognose? Es ist wohl sein unbändiger Glaube an die „Unfehlbarkeit“ der numerischen Wettervorhersagemodelle, an den Computer als „das elektronische Superhirn der Meteorologen“ (Schwäbische Zeitung vom 7. Dezember 2013). Nach Aussagen des DWD sind genaue Prognosen bis zu sieben Tagen im Voraus möglich. Im Zeitraum von bis zu 36 Stunden liegt die Trefferquote bei 95 Prozent! Von Sonntag 18.30 bis Rosenmontag 14.30 Uhr liegen nur 20 Stunden.

Der DWD meldete schon aufgrund der Vorhersage eines amerikanischen Computers am 2. Februar, dass ein Tief nördlich von Neufundland aufgetaucht sei und Kurs nach Europa nehme, sich zum Orkantief entwickele und genau zum Höhepunkt des Karnevals am Rosenmontag über Deutschland eintreffen werde. Anfangs gehorchte das Tief den Prognosen des Computers. Es wurde auf den Namen „Ruzica“, Röschen, getauft. Das „Röschen“ entwickelte sich prächtig zum Orkan und lag am 7. Februar im Seegebiet zwischen Island und Irland. Seine Kaltfront verlief über England entlang des Null-Meridians über London und Paris quer durch  Frankreich bis zu den Pyrenäen. Sie zeigte keinerlei Besonderheiten. Doch ab hier schlug das Wetter dem Computer ein Schnippchen. Das Orkantief nahm nicht Kurs auf die Deutsche Bucht und wurde von der starken westlichen Höhenströmung gegen die norwegische Küste gedrückt, wo es gespalten wurde. 

Von diesem Zeitpunkt an war sicher, dass kein Orkantief mehr kommen würde. Aber auch entlang der Kaltfront zeigten sich, von Satellitenfotos am Faschingssonntag bestätigt, keinerlei Auffälligkeiten. Weder extremer Regen noch extreme Stürme wurden aus Frankreich gemeldet. Eine Verschlimmerung war nicht in Sicht, so dass die Züge hätten stattfinden können. Die Wetterlage war keinesfalls mit der am 25. und 26. Januar 1990 zu vergleichen, als das Sturmtief „Daria“ Rosenmontagsumzüge zum Abbruch zwang. Dennoch kam um 18.30 Uhr eine Orkanwarnung durch den Wetterdienst.

Das Wetter am Rosenmontag machte aber nicht das, was es hätte tun sollen. Bei Durchzug einer schwachen, der Kaltfront um etwa 4 Stunden voraus laufenden Warmfront am Vormittag fiel etwas Regen und der Wind frischte böig auf. Trotz Umzugsverbot in Mainz organisierte um 13 Uhr die Mainzer Ranzengarde, die „Mutter aller Garden“ von 1837, kurzerhand einen kleinen Gardesspaziergang zu der befreundeten Husarengarde. Dieser ging rund um den Dom, wobei zeitweise die Wolkendecke aufriss und die Sonne schien. Zu dieser Zeit wäre normalerweise der Zug durch Mainz gerollt. Hunderte von begeisterten Narren schlossen sich dem Spaziergang spontan an! Bei den vereinzelten Windböen flog kein Hut vom Kopf! Gegen 16.00 Uhr folgte dann der Durchzug der Kaltfront bei etwas stärkerem Regen und böigerem Wind, aber auch ohne schwere Sturm- oder Orkanböen der Stärke 10 Beaufort. In Köln, wo die Warnung des DWD ignoriert wurde, verlief bei aufgelockerter Bewölkung der Umzug reibungslos. In Düsseldorf war der Umzug abgesagt worden wegen des Orkans „Ruzica“, doch um das Rathaus, welch eine Narretei, stellte man bei Sonnenschein die Motivwagen auf, zum „belure“. Sie wurden nicht vom Winde verweht. 

Es ist nun interessant, wie der Wetterdienst über seine Meteorologen reagierte. Lars Kirchhübel verteidigte die Prognose. Dies tat auch Björn Alexander und meinte, Düsseldorf und Köln hätten nur Glück gehabt: „Köln sei durch die Eifel geschützt“, doch warum hat man das nicht vorher berücksichtigt und bringt es im Nachhinein als Ausrede? Und warum hatte Düsseldorf Glück? Carsten Schwanke (ARD) twitterte: „Die Absage von Düsseldorf  – für mich ein Rätsel“! Wenn aber Köln von der Eifel geschützt wird, warum dann Mainz nicht von Taunus, Hunsrück und Pfälzer Wald? Kennt man die Topographie des Mainzer Beckens bei der Wetterdienstzentrale in Offenbach am Main nicht? Deren Schutz reichte bis zum Frankfurter Flughafen, dessen Betrieb bis in den späten Nachmittag völlig normal verlief. Die witzigste Anmerkung lieferte Jörg Kachelmann. Er meinte, dass es neben den Orkanböen auch das „Risiko eines Tornados in Düsseldorf mit Toten“ hätte geben können. Da sprach der frühere „ARD-Wetterexperte“, aber kein diplomierter Meteorologe. 

Wenn ohne Angabe von Ort und Zeit der Wetterdienst in Deutschland eine einzige Böe von 101 km/h nennt und als Rechtfertigung seiner Orkanwarnung heranzieht, dann ist dies nur eine rein theoretische Rechtfertigung, denn Wettervorhersagen sollen, so sein Anspruch, konkret sein. Verbale Übertreibungen haben bei Wetterberichten nichts zu suchen. 3 Grad sind nicht „mild“, 15 Grad nicht „warm“, die Wolken haben „keinen Regen im Gepäck“ oder lassen Regen zurück. Auch das ewige Zensieren des Wetters samt seiner Benotung sind absolut unangebracht, weil das Wetter nicht uns Menschen gehorcht, sich auch nicht nach unseren Wünschen richtet. Wetterberichte sollen die Menschen sachlich neutral informieren, weder Angst noch Illusionen verbreiten. Maßlose Übertreibungen haben darin nichts zu suchen. Man kann sich auch, wie zu meiner Zeit üblich, für fehlerhafte Vorhersagen entschuldigen und ihr Zustandekommen erklären. Ein Computer hat keine eigene Intelligenz, er kann nicht irren. Aber dies können Menschen, die seine Ergebnisse ohne Abgleich mit der Wirklichkeit blind übernehmen und fortschreiben. 

Was soll nun gemacht werden? Sollen die Züge nachgeholt werden? Fastnacht ist an die Fastenzeit wie das Osterfest gebunden und kann nicht willkürlich verlegt werden. Der Karneval in Rio findet auch nicht im dortigen Winter statt, bei weniger Hitze und der Gefahr von Tropengewittern. Und wer kann garantieren, dass bei einem sommerlichen Termin nicht auch wieder eine Kaltfront mit Gewittern, die ja heute alle ein hohes Unwetterpotential „im Gepäck“ haben, mit Hagel und schweren Sturmböen, den Zug vereitelt? Man denke nur an den Rheinlandpfalztag 2012 in Ingelheim, bei dem der Festumzug am Sonntag, dem 3. Juni, total verregnet war und in Regenfluten versank.

Der Bürger wünscht sich wieder mehr Seriosität bei den Wetterberichten. Er weiß um die Wechselhaftigkeit wie Unbeständigkeit des Wetters. Sich adäquat sofort den aktuellen Gegebenheiten anzupassen und nicht „blind“ Warnungen auszusprechen, dafür ist der DWD da. Nicht ohne triftigen Grund werden alle drei Stunden neue Wetterkarten gezeichnet. Man muss beim Wetter immer mit Überraschungen rechnen. Die Verfallzeit von Vorhersagen kann verdammt kurz sein. Aber es hat den Eindruck, dass sich der Wetterdienst bei der Vorhersage des Klimas in 70 Jahren wohler fühlt als bei nicht einmal 24stündigen Vorhersagen, weil man diese sofort überprüfen und kritisieren kann.

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16 Kommentare

  1. „die globale Mitteltemperatur“ laesst eigentlich nur Fragen offen, wie man denn also damit zum Klimavorkommen auf unsrer Erde Ball treffsichere Aussagen tun will.

    Solange ueber Saettigungszustaende eben zu besagter Luft nichts weiter angegeben ist, bleibt die Frage offen zu 20°C: Hurrican oder nicht.

    Wenn die Meterologen bei DWD die globale Mitteltemperatur also als Indikator fuer das Welt-Klima begriffen haben, muss man diesen Menschen unbedingt noch die Inforamtion geben, dass es auf der Erde Klimazonen gibt, jedoch kein Welt-Klima, wie man in einem Topf wohl Suppe kochen kann.

    Und veilleicht: Taeuschen also Schwindeln koennen gar die Meteorologen nicht, weil steht ja nicht in deren Lehrplan schlicht? Und selber denken duerfen, duerfens wohl dann nicht.

  2. na klar war das eine faule Ausrede für die Landeshauptstadt Düsseldorf,
    mit dem „Wetter“ darf man ja heute jeden politischen Quatsch rechtfertigen.
    Da haben die Grünen in aller Welt mit Ihrem medialen Trommelfeuer wirklich gute Arbeit geleistet.
    Der wahre Grund war neben der karnevalistischen Kritik an der Politik auch der Schiss vor einem möglichen Polizeieinsatz gegen die allzu friedlichen Flüchtlinge. Mir tat auch die Düsseldorfer Müllabfuhr (Privatunternehmen) leid, die frustriert mit einigen Wagen durch die Stadt fuhr und am Rosenmontag um ihr großes Geschäft gebracht wurde.
    Kompliment an die Kölner Karnevalisten, die sich durchsetzen konnten.
    Hier zeigte die Statistik von Polizei und Feuerwehr WENIGER Einsätze als im Vorjahr.

    Wer jetzt noch glaubt, dass das offizielle Wetter und die offizielle Klimaberichterstattung etwas mit der Wahrheit zu tun hat,
    dem ist nicht mehr zu helfen!

  3. Wetterberichte sind auch ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Aus einer „Risikogesellschaft“, die es dem Einzelnen überlässt, Nutzen und Risiken selbst abzuwägen, wird eine staatlich verordnende „Sicherheitsgesellschaft“.

  4. Dr. Wolfgang Thüne schreibt:

    „Die witzigste Anmerkung lieferte Jörg Kachelmann. Er meinte, dass es neben den Orkanböen auch das „Risiko eines Tornados in Düsseldorf mit Toten“ hätte geben können. Da sprach der frühere „ARD-Wetterexperte“, aber kein diplomierter Meteorologe. “

    Richtig ist:
    Kachelmann ist KEIN Diplom(!)-Meteorologe

    Richtig ist auch:
    Kachelmann hat nach eigenen Angaben (Kachelmann auf Twitter am 12.04.2015) alle Vorlesungen zum Thema Meteorologie besucht:
    http://tinyurl.com/hdljhs2

    Richtig ist auch:
    Kachelmann hat sein Geographie, Mathematik und Physik Studium in der Schweiz abgebrochen.
    Kachelmann hätte nie eine Studien-Abschluss in der Schweiz als Meteorologe machen können, weil es den Studiengang „Meteorologie“ in der Schweiz wohl bis heute nicht gibt und vielmehr im Studiengang „Geographie“ als Nebenfach eingelagert ist.
    http://tinyurl.com/zltqb57
    und hier:
    http://tinyurl.com/hwdvs2q

    Deshalb: Die Kritik von Dr. Wolfgang Thüne zielt also nur darauf ab, dass Kachelmann das „Diplom“ nicht hat, trotzdem halte ich Jörg Kachelmann für einen sehr guten „Wetter-Vorhersager.“ Und er hat auch beim „Rosenmontagsturm“ nicht falsch gelegen.
    Ich bin auch bei weitem nicht mit allem einverstanden, was Kachelmann sagt und tut, aber seinen Job als „Wetter-Prophet“ macht er ausgesprochen gut. Allerdings zum Thema „Klima“ schweigt Kachelmann nur noch, nachdem wir seine „Klima“-Altlasten“ bereits thematisiert hatten…

  5. @#2 Greg House
    …schreibt:

    „Auch die bekannten Berechnungen der statistischen „Globaltemperatur“ sind aus wissenschaftlicher Sicht völliger Quatsch.“

    Richtig, volle Zustimmung, allerdings schrieb der staatliche deutsche Wetterdienst (DWD) am 25.1.2016 zum „angeblich wärmsten Jahr 2015“:

    Der DWD schreibt:
    „…;nur die globale Mitteltemperatur ist ein zuverlässiger Indikator für die Erderwärmung.“

    Quelle hier: http://tinyurl.com/jjrufsb (zweitletzter Absatz)

    Tja, wenn das wirklich so ist, hat der DWD damit eindrücklich die Täuschung und den Schwindel über das angeblich „wärmste Jahr 2015“ bestätigt, und jeder kann sich in 7 Minuten anschauen, wie diese Täuschung funktioniert:

  6. zu #2, Herr House, in seinem Buch „Freispruch für CO2“ hat Herr Dr. Thüne alle Widersprüche bezüglich der /Un)These beschrieben. Es bedarf keiner weiteren Wiederholung.

  7. Guten Tag,
    eine kurze Anmerkung zur Warnsituation. Soweit mir bekannt wurden die Windgeschwindigkeiten der bft 10 größtenteils konvektiven Ereignissen auf Grund der Warm-, sowie Kaltfront zugeordnet. Von einem Orkan war seit Sonntag keine Rede mehr. Beim Durchzug der Kaltfront kam es durchaus zu höheren Windgeschwindigkeiten auch im Flachland, nur zum Glück nach den Zeiten der geplanten Umzüge.

    Hinzu kommt die Meldung, dass das Sicherheitskonzept in Düsseldorf besagen soll, das ab Windstärke 8 die Veranstaltung unterbrochen werden muss. (Info durch lokale Medien)

    Gruß

  8. Wie kann man beim DWD von Qualitaetsmanagement schwadronieren, wenn ein einfaeltiger Besserwisser wie Zimmermann (nicht zu verwechseln mit dem „Ei“ vom Colonia Duett) dafuer verantwortlich zeichnet. Dieser Zimmermann war Mitautor bei dem Kommentar von Halpern et al. (2010) zur Arbeit von Gerlich & Tschgeuschner (2009). Obwohl die Manuskriptversion dieses Kommentars von 2009 von den Gutachtern wegen eklatanter physikalischer Schwaechen nicht zur Publikation empfohlen worden war und auch vom Verlag zunaechst zurueckgewiesen wurde, erschien dieser Kommentar kurze Zeit spaeter nahezu unveraendert, also mit allen physikalisch falschen Beschreibungen. Gleichzeitig wurde auch die Antwort von Gerlich & Tscheuschner (2010) gedruckt, in der genuesslich dargelegt wurde, was an diesem Kommentar alles falsch war.

  9. Wie wahr, wie wahr! Jeder erfahrene Synoptiker hat schon am Sonntag erkannt, was da laufen oder besser nicht laufen würde. Den ersten Hinweis gaben die Tendenzen des Luftdrucks, die überhaupt nicht zu einer Orkanentwicklung passten! Die ersieht man aus den aktuellen Wettermeldungen – ganz ohne Computer! Aber wie Herr Thüne sehr richtig sagt – Modelle über alles, über alles in der Welt!

    Zum Stichwort wertfreie Information: mich strt schon lange, dass im aktuellen Wetterbericht gesagt wird „endlich wird es wieder wärmer“, während in den Nachrichten 2 Minuten früher wieder einmal die „ahc so katastrophale Wärme“ beschworen wird.

    Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt

  10. Da hatte der DWD mal einen Orkan verschlafen und danach wurde vorbeugend jeder Schauer zum Potential mit Starkregen hochgejubelt und jeder Sonnentag zum unumstößlichen Beweis für den unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang durch
    „Selbstverbrennung“hingestellt.Daß der Rosenmontags-Sturm leider nicht stattfand,ist
    natürlich nur der Braunkohlenlobby zuzuschreiben,die unserer Klimakanzlerin und dem PIK nicht den Weltuntergang gönnt.Vielleicht hat ja auch EIKE mit dran gedreht.????

  11. „Im Zeitraum von bis zu 36 Stunden liegt die Trefferquote bei 95 Prozent!“

    Völliger Quatsch, was der DWD da behauptet.

    Jedenfalls sagte das US-GFS-Modell für die Zeit der Umzüge schlappe 15-20 kn Wind vorher. Ich habe mich nur gewundert, daß deswegen die Umzüge abgesagt wurden.

    Als 1976 die höchste Sturmflut in Hamburg auflief wußte ich am Abend vorher, daß dem so sein würde, weil extrem starker Schneefall bei starkem Südwind auftrat. Die letzte Wetterkarte hatte ich mittags im Meteorologischen Institut gesehen.

    Auch ist bekannt, daß das Seewetteramt immer 1 bis 2 Windstärken mehr angab, um auf der sicheren Seite zu sein. Sich aber dermaßen zu „irren“ hatte andere Gründe. Eben politische, denn satirische Darstellungen des Flüchtlingsthema waren und sind unerwünscht. Da kam die Kaltfront gerade recht …

  12. Erinnert sich wer an die Klage der Lufthansa gegen den DWD, weil dieser Schneefall und Eisesglaette am Frankfurt/Main Flughafen nicht vorhergesagt hatte. Das freuhzeitig Massnahmen gegen vereisende Landebahnen nicht vorgenommen wurden. Und so der Flugverkehr zu Schaden kam.

    Sollen die Narren doch in eigener Verantwortung im Spielchen treiben, hat man sich wohl so da gedacht, wenn ‚d am Rosenmontag nicht die Sonne lacht.
    Bufftaeaeae, Bufftaeaeae, Bufftaeaeaet

  13. Vermutlich trifft auf den DWD mittlerweile zu, „wer zahlt, schafft an“ und bestellt sich amtliche Wettervorhersagen als Alibi, um Karnevalsumzüge absagen zu können.
    In einem Land, in dem der „Klima-Wahn“ die politischen Strukturen völlig infiziert hat, geben diejenigen den Ton vor, die Meinungen finanzieren https://goo.gl/YxF7pA
    Mir ist keine Institution bekannt, die von umverteilten Steuergeldern finanziert wird, die nicht im Takt und Rhythmus der Lobby-Politik angepasst mitmacht.
    Die Instrumentalisierung des DWD ist eine Sache, bei der die grundsätzliche Haltung zum angeblich bedrohlichen „Klima-Treibhaus-Dach“ als „dröhnendes Schweigen“ ja auch eine interessante Parteinahme ist.

  14. Es ist aber auch eine andere Erklärung für die Absage der Umzüge denkbar. Die Regierung hatte Angst vor Anschlägen und Übergriffen wie in Köln zu Silvester. Traute sich aber nicht das zuzugeben, weitere Proteste der Bevölkerung gegen die die Einwanderungspoltik befürchtend, und bat deswegen den Wetterdienst um Amtshilfe. Er sollte einen Wetterbedingten Grund für die Absage liefern.

  15. Verehrter Herr Thüne,

    ich möchte Sie kurz daran erinnern, worum es bei dem AGW-Konzept geht. Warmisten behaupten, dass CO2 zu der Erdoberfläche zusätzliche Wärme liefert („Treibhauseffekt“) und auch dass mehr CO2 mehr Wärme liefert, als weniger CO2. Deshalb ist es nicht unlogisch im Rahmen dieses Konzeptes zu behaupten, dass weniger CO2 in der Atmosphäre zu IM SCHNITT niedrigeren Temperaturen führen würde, also zu niedrigen „Globaltemperaturen“. Warmisten behaupten nicht, dass das Wetter „diszipliniert“ werden kann, sie behaupten allerdings, dass es dann weniger extremes Wetter geben würde. Daher verfehlt Ihre Argumentation das Ziel.

    Nun ist das mit dem „Treibhauseffekt“ aus physikalischer Sicht blanker Unsinn, da es sich dabei, kurz gefasst, um eine Weitererwärmung des Körpers an der eigenen abgegebenen Wärme („Rückstrahlung“) handelt, was physikalisch völlig unmöglich ist, da es gegen den Energieerhaltungssatz verstößt. Auch die bekannten Berechnungen der statistischen „Globaltemperatur“ sind aus wissenschaftlicher Sicht völliger Quatsch. Ich denke mal, Sie wissen es. Es wäre vielleicht sinnvoll, die Leser an diese Tatsachen öfters zu erinnern in den Artikel, die Sie schreiben.

  16. Sehr geehrter Herr Dr. Thüne,

    ein schöner Beitrag, der genau das widerspiegelt, was ich (man) in früheren Jahrzehnten schon immer wusste: Das Wetter macht was es will, es hat sich aber auch keiner aufgeregt, wenn es nicht exakt der Vorhersage folgte.
    Nur ist es Heutzutage leider viel zu viel überfrachtet mit: Ach, Sturm und Regen – das ist ein Zeichen für den Klimawandel und mein Nachbar mit seinem neuen SUV ist Schuld.

    Es ist vielen Mitbürgern leider überhaupt nicht klar: „ein Konstrukt wie das Klima, das gänzlich vom Wetter her definiert ist“
    Und unsere hochbezahlten Medien tun alles um diesen Zusammenhang runterzuspielen.

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