Aktualisierung zum wärmsten Jahr jemals: El Nino-Effekt 2015 war 20 mal größer als das Signal der globalen Erwärmung

Sheldon Walker
Ziel dieses Artikels ist es, den Temperaturanstieg von Ende 2014 bis Ende 2015 in zwei Komponenten zu zerlegen – eine El Nino-Komponente und eine Komponente der globalen Erwärmung. Dies ermöglicht den Vergleich der Größenordnung der beiden Komponenten.
Zu diesem Zweck müssen wir uns eine Temperaturreihe auswählen. Monatliche Temperaturdaten von HadCRUT4 werden für die initiale Analyse herangezogen, aber die Ergebnisse von GISTEMP, NOAA und Berkeley werden betrachtet zum Vergleich mit den HadCRUT4-Ergebnissen.


Bild rechts: Wassertemperatur-Anomalie im Pazifik vom 7.2.2016. Quelle

Graphik 1 zeigt die monatliche Temperatur-Anomalie nach HadCRUT4 im Zeitraum 1880 bis 2015. Mit eingezeichnet ist auch eine LOESS-Kurve für die HadCRUT4-Daten. Die LOESS-Kurve wurde erzeugt mittels multipler lokaler Regressionen, wobei für jede Regression Daten von 20 Jahren verwendet worden sind.

Man erkennt in Graphik 1, dass die jüngste Periode konsistenter Erwärmung um das Jahr 1975 eingesetzt und sich bis zum Ende des Zeitraumes (Dezember 2015) fortgesetzt hat. Die LOESS-Kurve zeigt, dass der Erwärmungstrend halbwegs linear verläuft von 1975 bis 2015. Für diesen Zeitraum wird eine lineare Regression durchgeführt.

Graphik 2 zeigt die monatliche Temperatur-Anomalie nach HadCRUT4 von 1975 bis 2015. Ebenfalls eingezeichnet ist eine lineare Regressionslinie über den gleichen Zeitraum. Die Neigung der Regressionslinie beträgt 0,0175°C pro Jahr. Die Gesamterwärmung von 1975 bis 2015 beträgt fast 0,72°C.

Die Temperaturänderung zwischen Ende 2014 und Ende 2015 beträgt 0,371°C (siehe Berechnung 1 – alle Berechnungen werden am Ende dieses Beitrags dokumentiert).

Wir wissen durch die lineare Regression, dass die Temperaturänderung aufgrund der Globalen Erwärmung für ein Jahr 0,0175°C beträgt. Daher können wir berechnen, dass die Erwärmung aufgrund des El Nino 0,3535°C beträgt (siehe Berechnung 2).

Dies bedeutet, dass die Temperaturänderung aufgrund des El Nino über 20 mal größer war als die Temperaturänderung aufgrund der Globalen Erwärmung (siehe Berechnung 3). Mit anderen Worten, El Nino war für über 95% der Temperaturänderung zwischen Ende 2014 und Ende 2015 verantwortlich.

Die Ergebnisse für die unterschiedlichen Temperaturreihen zeigt die folgende Tabelle:

Die prozentuale Änderung aufgrund des El Nino variiert für die 4 Temperaturreihen zwischen 94,3% und 95,3%. Die prozentuale Änderung aufgrund der Globalen Erwärmung variiert zwischen 4,7% und 5,7% in den 4 Temperaturreihen – eine sehr konsistente Ergebnismenge.

Diese Berechnungen sind einfach durchzuführen. Die Ergebnisse sind eindeutig. Sie sollten keine Überraschung sein für jeden, der mit dem Klima vertraut ist. Man denke an den El Nino 1998. Die Temperatur zeigte eine Spitze, um gleich danach wieder abzufallen. Diese Temperaturspitze war nicht auf die Globale Erwärmung, sondern auf den El Nino zurückzuführen. Erwarten die Klimawissenschaftler etwa, dass bei diesem El Nino alles ganz anders ist?

Daher kommt es überraschend, dass eine Reihe von Klimawissenschaftlern Statements abgegeben hat, die den Effekt des El Nino minimieren und den Effekt der Globalen Erwärmung übertreiben.

Bei der Lektüre der folgenden Aussagen sollte man sich immer daran erinnern, dass El Nino für etwa 95% der Temperaturänderung zwischen Ende 2014 und Ende 2015 verantwortlich war. El Nino verursachte eine Temperaturzunahme um 0,32°C, aber die Klimawissenschaftler behaupten, dass es nur wenige hundertstel Grad seien.

1) Zitate aus einem Artikel unter der Überschrift [übersetzt] „Analyse: wie wurde 2015 zum wärmsten Jahr jemals“ bei carbonbrief.org:

Steigende Treibhausgas-Konzentrationen und ein „kleiner Beitrag“ von El Nino im Pazifik führten zusammen zu den Rekordtemperaturen des Jahres 2015, sagt Prof. Adam Scaife vom UKMO.

Wie groß ist der Beitrag zu den Rekordtemperaturen 2015 durch El Nino?

El Nino wurde 2015 immer stärker und erreichte sein Maximum erst in diesem Winter. Daher glauben wir, dass der El Nino nur einen kleinen Beitrag (ein paar hundertstel Grad) zu den Rekordtemperaturen des Jahres 2015 beigetragen hat (Prof. Adam Scaife).

Bedeutet dies, dass menschliche Aktivitäten der größte Treiber der Rekordtemperatur 2015 waren?

Ja. Die nominelle globale mittlere Rekordtemperatur 2015 war im Voraus gut vorhergesagt und gut erklärt worden als primär der globalen Erwärmung geschuldet. Diese wiederum ist hauptsächlich Treibhausgas-Emissionen geschuldet, hauptsächlich menschlichen Ursprungs. El Nino leistete nur einen geringen Beitrag (Prof. Adam Scaife).

2) Zitate aus einem Artikel mit der Überschrift [übersetzt] „Wie stark hat El Nino die globale Temperatur im Jahre 2015 getrieben?“ bei carbonbrief.org:

Carbon Brief hat mit Klimawissenschaftlern gesprochen, die sich mit dieser Frage befasst hatten. Sie scheinen alle darin übereinzustimmen, dass El Nino irgendwo bei 10% für die Rekordwärme 2015 verantwortlich war.

Dr. Gavin Schmidt, Direktor des GISS der NASA, beschrieb den fortgesetzten Anstieg der globalen Temperaturen als „assistiert“ von El Nino.

Als Teil der Berichterstattung von Carbon Brief zum Thema wärmstes Jahr sprachen wir mit Dr. Adam Scaife, Leiter der Abteilung für Langfrist-Vorhersagen am UK Met.-Office. Scaife wies dem El Nino nur eine oberflächliche Rolle zu und sagte Carbon Brief:

Wir glauben, dass El Nino nur einen kleinen Beitrag zu den Rekordtemperaturen 2015 geleistet hat (ein paar hundertstel Grad).

Schmidt schätzte, dass der El Nino für einen Anteil von 0,07°C über der mittleren Erwärmung verantwortlich war, die wir 2015 erlebt haben.

Ein kurzer Vergleich der Zahlen von Schmidt oder Cropper mit der Temperaturanomalie der NASA für das Jahr 2015 von 0,87°C über dem Mittel von 1951 bis 1980 zeigt, dass El Nino einen Beitrag von 8% bis 10% geleistet hat.

Stott sagt Carbon Brief: Eine Schätzung unter 0,1°C infolge El Nino zur globalen jährlichen mittleren Temperatur ist weniger als 10% der Erwärmung von etwa 1°C im Jahre 2015 relativ zum vorindustriellen Niveau.

Mit anderen Worten, El Nino leistete „einen kleinen Beitrag zusätzlich“ zu der Erwärmung durch Treibhausgase, sagt Stott.

[Die Auflistung obiger Aussagen scheint im Original irgendwie durcheinander geraten zu sein. Aber vielleicht irre ich mich da auch. Anm. d. Übers.]

Es gibt keinen Zweifel daran, dass der El Nino, der sich 2015 entwickelt hatte und immer noch im Gange ist, ungewöhnlich stark war, sogar außerordentlich. Aber mit einem Beitrag irgendwo um die 10%-Marke scheint den Wissenschaftlern zufolge klar zu sein, dass El Nino nicht für die Rekordwärme 2015 verantwortlich gemacht werden kann. Tatsächlich soll dieser Beitrag außerordentlich gering gewesen sein.

Alle diese Wissenschaftler scheinen aus dem gleichen Liederbuch vorzusingen!

Ich würde gerne erleben, dass diese Wissenschaftler ihre Kommentare rechtfertigen, und zwar unter Verwendung numerischer Berechnungen, um zu zeigen, woher sie ihre Zahlen haben. Ich habe meine Methode hier vollständig dokumentiert. Falls irgendjemand in meinen Berechnungen einen Fehler entdeckt, bitte melden!

—————————-

Berechnungen.

1)  [December 2015 anomaly] minus [December 2014 anomaly] = 1.005 – 0.634 = 0.371 °C.

2)  [Total warming 2014/2015] minus [warming due to Global Warming] = 0.371 – 0.0175 = 0.3535 °C.

3)  [warming due to El Nino] divided by [warming due to Global Warming] = 0.3535 / 0.0175 = 20.2

4)  [warming due to El Nino] times 100 divided by [Total warming 2014/2015] = 0.3535 * 100 / 0.371 = 95.28 %

5)  [warming due to Global Warming] times 100 divided by [Total warming 2014/2015] = 0.0175 * 100 / 0.371 = 4.72 %

Link: http://wattsupwiththat.com/2016/02/04/hottest-year-ever-update-el-nino-effect-in-2015-was-20-times-larger-than-the-global-warming-signal/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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19 Kommentar(e)

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1

#11: H.Urbahn

Sind Sie Experte. Ich bin interessierter Amateur.
Sprechen wir uns in 1 Jahr wieder wenn der "thermodynamische Schwachsinn" zeigt ob ein neuer Rekord erreicht wurde.

2

... aus Uebertrieben haben schlicht!

3
Leistenschneider/kowatsch

Lieber Herr Björn
Sie schreiben:… Ich würde es zu gerne erleben, dass ein Leugner der globalen Erwärmung sich die Mühe macht…
Sie müssen wissen, niemand leugnet eine globale Erwärmung seit 1850. Um diese zu beweisen, braucht man keine Messungen, man kann auch die deutsche Literatur und die Historie zu Rate ziehen. Aber wenn Sie in den nächsten Zeilen in K9 diese Erwärmung, die niemand bestreitet, dann einem C02-THE zugute schreiben wollen, dann muss ihre CO2-Glaubensgemeinschaft dafür die Beweise erbringen.
Wie Sie wissen, führen wir (Leistenschneider, Kämpfe, Kowatsch) den größten Teil der Wiedererwärmung seit 1850 auf den zunehmenden und seit damals stetig wachsenden Wärmeinseleffekt zurück. Daneben gibt es noch viele andere Gründe, die zu dieser segensreichen Erwärmung geführt haben.
All das können Sie bei EIKE erfahren und mitdiskutieren, die Gründe gegeneinander abwägen und sich ein selbständiges Urteil bilden. Ihr CO2-Erwärmungsglaube bleibt solange falsch, bis er irgendwelche brauchbare Versuchsbeweise oder wenigstens Beobachtungshinweise erbringen kann.
Was wollte ich Ihnen sagen? Erwärmung ja, aber die CO2-Zunahme hat nichts damit zu tun. Im Übrigen werden die Deutschlandtemperaturen WI-bereinigt seit 28 Jahren wieder kälter. Wie erklärt das der C02-Glaube? Trotzdem ist es auch in Amtsberg und bei uns in Hüttlingen immer noch wärmer als vor 150 Jahren. Damals wurde in aller Regel das Obst im Herbst nicht reif und den schwäbischen Most konnte man bei uns erst ab 1880 trinken.

4

Ja Herr Dehren gemaehss eines Herrn Schellmhuber haben wir ja bereits die eigentlich kommende naechste Eiszeit niedergerungen.
Dank unserm neuen Gott: Heisst CO2
, doch wollen das ja viele nicht
, das Mensch da spielt, gar juengst Gericht!

5

Nun alsoH.Urbahn: ... wie ein Treibhaus, mit oben Deckel drauf zu dann langsam aufheizen stelle ich mir das Wirken der Sonnenwaerme, also der Strahlung innerhalb der Atmosphaere auch nicht vor. Doch wenigstens steigt ja mit der Intensitaet der Sonnenstrahlung die Temperatur der "Luft". Wenigstens des in dieser durchstrahlten "Luft" enthaltenen Wassers direkt und indirekt ueber erwaermen des Stickstoff, also der Luft wie beispielsweise ueber Wuestensand oder auch Asphalt.
Insgesamt sehe ich die Atmosphaere als Daemmschicht, deren Temperatur von der Menge der Inhaltsstoffe und der Strahlungsquellen beeinflusst wird, und mit hoeherer Temperatur dieser Schicht geht auch eine erhoehte Abstrahlung, wie in hier
http://tinyurl.com/jelq6o7
genannt einher.

Und El Nino ist ein gutes Beispiel dafuer, welchen Zyklenzeiten, auch Abweichungen dieses natuerliche System unterliegt.

Und dazu noch grob eingeschaetzt steht EL Nino gegen das Klima der Pole.
Ebenso wie Sie Herr Urbahn, sehe ich die Angabe einer Weltdurchschnittstemperatur, als Schwachsinn diese gegeneinander wirkenden thermodynamischen Systeme El Nino und die Pole zu bewerten.
Vielleicht mag man sich mal Gedanken darueber machen wie schnell denn innerter Stickstoff, also durch beispielsweise Verbrennungsmotore aufgeheiztes Gas in atmosphaerischer Umgebung abkuehlt um vielleicht mal eine Hausnummer fuer eine Menschengemachte Erwaermung zu erhalten. Weil Smog und Waermeinseln gibt es ja.

6

#12 Neulen, Holger

Werter Herr Neulen,
bitte nicht übertreiben.
Es fällt sonst auf.

7

Werter herr Neulen,
ihre "wissenschaftlichen" Erklärungsvrsuche in allen Ehren, aber daran stimmt nichts. Einen Treibhauseffekt gibt es nicht. El Ninos entstehen ursächlich durch das Aufheizen des Ozeanwassers am Äquator durch das Sonnenlicht.
MfG

8

Jedenfalls spielt da
http://tinyurl.com/jelq6o7, das CO2 nicht die Bohne eine Rolle, sondern Wasserdampf. Und dieser sei einfach nur aus der Aktivitaet der Sonne in die Atmosphaere eingebracht, ala EL Nino. Gemaehass also dann diesem Modell duerfen dann Autos nichtmal mit Wasserstoff betrieben werden, weil sie dann ja Wasserdampf als Abgas generieren!

Da wird es schleunigst Zeit die Kernfusion als "Energiequelle" technisch nutzbar zu gewinnen. Womit Mensch dann ja auch gefeit ist vor dem "Tod" aus Sonnensterben... - so in ein paar Milliarden Jahren.

9

#10 B. Geyer,
sind Sie Experte für El Ninos? Selbst wenn der jetztige El Nino zu einem Temperaturrekord wie schreiben führen würde (was schon deswegen Unfug ist, weil die Berechnung einer Globaltemperatur thermodynascher Schwachsinn ist), Enso-Ereignisse sind natürliche Phänomene, die durch Sonnenlicht angetrieben werden und haben nichts mit CO2 zu tun.
wenn Sie sich wirklich für Enso- Ereignisse interessieren, dann schauen Sie sich doch erst einmal die Web-seite von B. Tisdale an.
MfG

10

#8: H.Urbahn

Das der 2015/16-ElNino seinen Geist aufgibt bestreitet keiner. Ablauf dürfte dann fast Synchron zum 97/98 ElNino sein. Und dieser hat es trotzdem geschafft die Temperaturen für 98 auf eine neuen Rekord (Seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen) zu bringen. Also kann auch der jetzige ElNino zu einem Temperaturrekord in 2016 führen.

11

Zitat: „Ich würde gerne erleben, dass diese Wissenschaftler ihre Kommentare rechtfertigen, und zwar unter Verwendung numerischer Berechnungen, um zu zeigen, woher sie ihre Zahlen haben.“

Ich würde es zu gerne erleben, dass ein Leugner der globalen Erwärmung sich die Mühe macht, etwas zu verstehen, was er aus wissenschaftlicher Sicht zum Thema Klima gelesen hat. Fürs erste reicht es schon, sich die ENSO-Werte über die letzten 50 Jahre aufzutragen und zu versuchen, einen Trend zu entdecken. Findet er keinen, ist bewiesen, dass ENSO keinen Einfluss auf den Trend der globalen Erwärmung hat.

„Alle diese Wissenschaftler scheinen aus dem gleichen Liederbuch vorzusingen!“

Das nennt sich Physikbuch und die Physik des Treibhauseffektes und der Treibhausgase sind auf der ganzen Welt seit über 100 Jahren im Wesentlichen unverändert.

Werner Björn

12

Herr Geyer,
schauen Sie heute einmal auf WUWT nach. Da finden sie einenausführlichen Artikel dazu, daß der derzeitige El Nino schon seine "Geist aufgibt".
MfG

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#5: H.Urbahn

Sie können mir sicherlich genau sagen welche Stelle Sie meinen?

Und das die NOAA das Ende des ElNino schon sieht ist nicht neues. Auch der 97/98er ElNino hatte (was das bisherige Maximum betrifft) einen ähnlichen Verlauf wie der 15/16er. Also kann man davon ausgehen das das Temperaturmaximum wie schon 97/98 im zweiten Jahr des ElNino kommt. Also 2016

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Und Mauana Loa zum Messen von CO2 liegt ja mitten im Pazifik, wo also die Sonne auf sehr viel Meer"Wasser" trifft und es dort verdunstet. Auch ist ja nicht klar, ob der CO2 Anstieg dort mit einem Ausgasen dieses Gases von der Insel damit zu tun hat.

Und gemaehss der Physik zur Verteilung des Gas muessten anderen Ortens die Konzentrationen von CO2 noch viel hoeher sein als die gemessenen 400ppm. Wie sieht es zu diesen Konzentrationen in Ballungszentren, beispielsweise in Deutschland aus? Was ja dann auch zu Waermeinseleffekt ein wenig beitraegt.

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Werter Herr Geyer,
lesen sie einmal auf der Web-Seite von Bob Tisdale nach. Da können Sie einiges über das Enso Phänomen lernen. Übrigens ist inzwischen die NOAA der Meinung, daß der jetztige El Nino schon wieder zu Ende geht.
MfG

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Holger Neulen #3
Geben Sie sprachlich hier den Yoda oder sind Sie u. U. kein von Hause aus Deutschsprachiger, was einiges erklären würde ?

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Neulen, Holger

Und EL Nino entsteht durch Sonne auf Meer(Pazifik)zu verdunsten "Wasser" oder durch Sonne auf CO2 zu Lufttemperatur erhoehen zu dann verdunsten "Wasser"?

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Wieso wird eigentlich jetzt schon eine Zusammenfassung des ElNino im Vergleich zum Jahre 1998 gemacht?

Der ElNino 98 war ja (wie alle ElNinos) primär in zwei Jahren aktiv: 1997/98. Und im zweiten Jahr hatte er den größten Temperatureinfluss.

Der ElNino 2015/16 ist ja noch im vollen Gange und dürfte seinen temperaturtechnischen Höhepunkt in 2016 haben.

Wenn Sie vergleichen so dürfte man jetzt nur das Jahr 2015 mit dem Jahr 1997 vergleichen. Und in 12 Monaten können Sie dann 1998 mit 2016 vergleichen.

19

Ich finde, dass der Satz:
"Wir wissen durch die lineare Regression, dass die Temperaturänderung aufgrund der Globalen Erwärmung für ein Jahr 0,0175°C beträgt. Daher können wir berechnen, dass die Erwärmung aufgrund des El Nino 0,3535°C beträgt (siehe Berechnung 2). "

ungut gewählt ist, da man von der linearen Regression auch ohne El Nino nicht 1 zu 1 auf den Unterschied von Jahr zu Jahr schließen kann, sondern nur auf das Mittel.