Globale Erwärmung: Eine große Herausforderung für Wissenschaft und Gesellschaft wurde von Friends of Science (FOS) effektiv angegriffen

Dr. Tim Ball
Es gibt eine große Gruppe Wissenschaftler, die ihren Standpunkt zum Klimawandel selten kundtun. Es sind Wissenschaftler, die zumeist im privaten Sektor arbeiten und deren Möglichkeit, sich zu äußern, aus zwei Gründen geringer sind als die regierungsamtlicher Wissenschaftler. Ein Grund ist die Beobachtung von Upton Sinclair: „Es ist schwierig, einem Mann etwas verständlich zu machen, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er es nicht versteht“.


Ich bin nicht sicher, ob verständlich fair ist, weil viele verstehen, aber oftmals nicht die Zeit oder die Neigung dazu haben. Der andere Grund ist, dass das Gehalt Vieler zu einem Teil aus dem dämonisierten Energie-Sektor stammt, was bedeutet, dass sie zwar verstehen, aber nicht zu sprechen in der Lage sind.

Am Nächsten kommen sie der direkten oder indirekten Äußerung ihrer Meinung gewöhnlich ohne dass sie davon wissen oder ohne Genehmigung seitens der von ihrer wissenschaftlichen Gesellschaft ausgegebenen Statements. Diese Organisationen, wie etwa die nationalen wissenschaftlichen Gesellschaften wurden vorsätzlich vereinnahmt durch die British Royal Society, um die betrügerische und im besten Falle unzureichende Klimawissenschaft des IPCC voranzutreiben. Die Schlacht um die Stimme wissenschaftlicher Gesellschaften geht weiter, wie Judith Curry für die American Meteorological Society AMS erklärt. Führer der AMS haben gezeigt, dass sie sich nicht von ihrer Position hinweg überreden lassen, weil sie an der George Mason University gelistet sind, um eine einseitig ausgerichtete Umfrage durchzuführen.

Einige Wissenschaftler erkennen nur zu genau, was da vor sich geht, und fordern die Verbreitung von Erkenntnissen ausschließlich auf wissenschaftlicher Grundlage. Dies war der Fall beim Professor Emeritus of Physics Hal Lewis von der University of California und der Aktionen seitens der American Physical Society APS. Er wusste um die Herausforderungen bzgl. des Gleichgewichtes zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, wie er in seinem Brief anlässlich seines Austritts aus der APS erklärt:

Erst vor 35 Jahren, als ich der ersten APS-Studie eines umstrittenen sozialen/wissenschaftlichen Themas vorsaß, nämlich der ,Reactor Safety Study‘, gab es trotz zahlreicher Zeloten außerhalb der Universität keinen Hinweis auf übermäßigen Druck auf uns Physiker.

Er weist darauf hin, dass das heutzutage sehr anders ist, besonders beim Thema Klima. Er schrieb:

Es ist natürlich der Betrug um die globale Erwärmung und die buchstäblich Billionen Dollar, die hinter diesem stehen, der so viele Wissenschaftler korrumpiert hat. Er hat die APS nach Art einer Flutwelle vor sich her getrieben. Es ist der größte und erfolgreichste pseudowissenschaftliche Betrug, den ich in einem langen Leben als Physiker erlebt habe. Jeder, der auch nur den leisesten Zweifel daran hat, sollte sich zwingen, die Klimagate-Dokumente zu lesen, die das alles offenlegen. (Montfords Buch bringt die Fakten sehr gut). Ich glaube nicht, dass irgendein echter Physiker, nein Wissenschaftler, dieses Zeug ohne Ekelgefühle lesen kann. Vielmehr würde ich diese Ekelgefühle als Definition des Wortes Wissenschaftler festlegen.

Prof. Lewis hat klar verstanden, aber in seiner Erklärung benennt er auch indirekt die Herausforderung. Er sagt irgendein echter Physiker, nein Wissenschaftler, aber das betrifft nur etwa 20 Prozent der Gesellschaft und nur wenige davon, die – selbst wenn sie gelesen haben, was los war – darüber sprechen würden oder können. Die Herausforderung besteht darin, Änderungen am Bildungssystem vorzunehmen, so dass alle verstehen können, wie die Wissenschaft korrumpiert ist ohne die Erfordernis eines akademischen Grades.

Die Herausforderung im Zusammenhang

Seit 25 Jahren hielt ich eine Wissenschafts-Vorlesung für Kunststudenten, welche für ihre akademische Ausbildung vorgeschrieben war. Der Grund für die Erfordernis derselben war Teil der fortwährenden Diskussion darüber, was ein traditioneller ausgeglichener Grad liberaler Kunst war. Wissenschaftsstudenten mussten zwei Vorlesungen zum Thema Geisteswissenschaft absolvieren. Es war ein Versuch, eine Person zu bilden mit einem weit gefassten Verständnis über Wissen und Gesellschaft. Die Abnahme dieser Objektive ist Teil der Verschiebung von Allgemeinwissen zu Spezialisierung, ein Trend, der meiner Ansicht nach im Zentrum der Herausforderung steht, vor der die Gesellschaft bzgl. der globalen Erwärmung steht. Klimatologie ist eine Allgemeindisziplin; Klimawissenschaft ist eine Mischung von Spezialisten, die jeder ein kleines Segment eines großen komplexen Systems studieren. Wir sahen die Probleme kürzlich bei den Cruz Senate Hearings mit Menschen, die gesprochen, aber nichts verstanden haben. Dies erzeugte ein Vakuum, das wie geschaffen war für die Demagogie von Senator Markey.

Einige Fakultäten an der Universität beklagten sich über diese Pflichtvorlesungen. Beispielsweise wollte ein Physikprofessor, dass alle seine Studenten alle 15 Zeugnisse in Physik vorlegen sollten bis zu einem Studienabschluss. Die Universität zog es vor, die Klagen abzuwiegeln, indem sie Vorlesungen einrichtete, die die Betonung auf Wissenschaft herunterspielte. Ich bin in zwei derartigen Vorlesungen involviert worden, die als Wissenschaftliche Zeugnisse gelistet waren. Ich hielt die Vorlesung ab und lehrte die Studenten, wie die Erde für Studenten arbeitet, welche die zukünftigen Bewohner der Welt waren. Ich erklärte ihnen, wie sie politische Entscheidungen in einer Welt treffen könnten, die einem Umweltaktivismus folgt, der eine Grundkenntnis der Wissenschaft voraussetzt. Ich fungierte auch als Gastdozent und hielt später Gastvorlesungen ab in einer Historie der Wissenschafts-Vorlesungen. Jeder, der eine solche Vorlesung besuchte, würde besser verstehen, was bzgl. des Betruges um die globale Erwärmung vor sich geht, selbst wenn sie die Wissenschaft nicht verstanden. Im Falle der globalen Erwärmung war alles, was sie wissen mussten, wie die wissenschaftliche Methode aussah und wie diese umgangen wurde, um ein vorbestimmtes Ergebnis zu erreichen. Ich denke, dass die Historie der Wissenschaft eine Pflichtvorlesung in allen Hochschulen werden sollte.

Falls die Öffentlichkeit die wissenschaftliche Methode verstehen würde, würde die Herausforderung, vor der die Skeptiker heute stehen, nicht existieren. Es gäbe keine Notwendigkeit für den Auftritt von Spezialisten der Klimawissenschaft wie Prof. Judith Curry, Prof. John Christy und Prof. William Happer vor dem CRUZ-Komitee. Alles, was man brauchen würde, wäre eine Person, die erklärt, auf welche Weise das IPCC die AGW-Hypothese beweisen und nicht widerlegen wollte. Douglas Yates drückte es so aus, was aber nur Wenige verstehen:

Keine wissenschaftliche Theorie erreicht die Akzeptanz in der Öffentlichkeit, solange sie nicht gründlich diskreditiert ist“.

Der Kommentar von Richard Lindzen vor vielen Jahren, dem zufolge der Konsens schon erreicht worden war, bevor die Forschung überhaupt angefangen hatte, wäre unnötig gewesen. Es ist eine Maßzahl dafür, wie wenig die Öffentlichkeit weiß über die wissenschaftliche Methode, von der nur wenige verstanden und verstehen, was er meinte.

Einige Menschen arbeiteten an der Überbrückung des Grabens: FOS ist ein effektives Beispiel

Fehlendes wissenschaftliches Wissen war eines von vielen Problemen, mit denen eine Gruppe von zumeist im Ruhestand befindlichen Wissenschaftlern in Calgary stand. Sie waren besorgt hinsichtlich der Wissenschaft hinter dem propagierten Kyoto-Protokoll. Sie beschlossen, eine Organisation zu gründen, die die Öffentlichkeit über die unzureichende wissenschaftliche Methode dahinter informiert, ebenso wie über die unzulängliche und ungenaue Wissenschaft. Sie riefen mich an, und ich habe mich mit ihnen am Flughafen von Calgary getroffen, um mit ihnen über ihre Pläne zu diskutieren. Das oberste Problem dort, wo die meisten von ihnen lebten war, dass die Orte als synonym mit der teuflischen Energieindustrie galten. Sogar noch problematischer war, dass viele von ihnen auch noch nach ihrem Eintritt in den Ruhestand im „Oil Patch“ arbeiteten. Dort war der Startpunkt für etwas, das zu einer Historie der Herausforderungen wurde, vor denen die Skeptiker der globalen Erwärmung und Klimawandel-Leugner überall standen.

Das Treffen begann mit Fragen über das Klima, um sicher zu sein, dass ihre Standpunkte in Ordnung und des Nachgehens würdig waren. Dann diskutierten wir über die Probleme der Kommunikation, die geteilt ist zwischen 80% Kulturdenken und 20% wissenschaftlichem Denken. Die Gruppe gehörte zu fast 100% in die Wissenschafts-Kategorie, die an das Ideal glaubt, dass saubere Wissenschaft amoralisch und unpolitisch ist. Die Realität war, dass das Kyoto-Protokoll eine politische Antwort war auf ein künstlich fabriziertes Anliegen auf der Grundlage schlechter Wissenschaft.

Man entschied sich, strikt der wissenschaftlichen Linie zu folgen. Ich warnte sie vor persönlichen Angriffen und besonders vor Auswirkungen auf Karriere und Einkommen. Ich drängte sie, für einen unabhängigen Fundraising-Prozess zu sorgen. Sie arrangierten dies mittels eines politischen Wissenschaftlers, Barry Cooper, an der University of Calgary. Auf vorbildliche Weise glaubte und lehrte dieser, dass alle Seiten einer öffentlichen Debatte die Offenlegung erfordern. In der Folge formierte sich die Gruppe zu Friends of Science (FOS).

Die Gruppe hatte einige Mühe, konnte aber mittels des Einsatzes einiger Einzelpersonen wie Albert Jacobs (immer noch aktiv) und Len Maier (kürzlich verstorben) überleben. Die Gruppe wurde unterminiert durch eine Spende in Höhe von 12.000 Dollar von einem Energieunternehmen – wovon die allermeisten Mitglieder jedoch keine Ahnung hatten. Dies wurde zum Kernpunkt von Angriffen und wurde von der Universität zum Anlass genommen, sie aus dem Campus zu werfen. Man findet eine kleine Schwäche und bläht diese zu einer Rechtfertigung auf, eine ganze Agenda über Bord zu werfen. Darum ist das Gesetz fundamental täuschend. Die Prämisse lautet „nobody is perfect“, aber das Gesetz verlangt genau diese perfekte Performance. Verteidiger finden leicht einen wirklichen Betrug, oder – wie es derzeit oftmals der Fall ist – spekulieren über einen solchen, um Zweifel zu säen. Sie glauben, dass dies clever ist, aber es ist der Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. Schlimmer noch, der Betrug ist abhängig von Vorurteilen in der Gesellschaft. Ein Betrug ist für die eine Gruppe verheerend, für die andere aber ohne Konsequenzen. Die grundlegenden wissenschaftlichen Fehler in dem Film von Al Gore ,Eine Unbequeme Wahrheit‘ leben unkorrigiert oder sogar als Vorurteil seiner politischen Standpunkte fort. Hingegen wird der kleinste identifizierte Fehler in anderen Dokumentationen aufgebläht und führt zu der Forderung der vollständigen Ablehnung. Ein ähnlicher Doppelstandard existiert hinsichtlich der Finanzierung. Zuwendungen der Regierung sind neutral und ohne Zweckbindung wie Geld von einer Umweltgruppe. Geld von Energieunternehmen ist sogar noch verwirrender. Falls diese eine Umweltgruppe finanzieren, ist es ,sauberes Geld‘, aber wenn Geld an eine Skeptiker-Gruppe wie FOS fließt, ist das gelenkt und kontrollierend. Nichts davon ist neu, aber die Widersprüche und die Hysterie sind gewaltig.

Trotz all dieser Attacken überlebte FOS und leistete grundlegende Beiträge. Sie hielten sich an die Wissenschaft und erbrachten selbst einige interessante Arbeiten. Ich erinnere mich mit Hochachtung an die Arbeit von Ken Gregory über die „Schwäche der kanadischen Klimamodelle“ (weakness of Canadian Climate models) oder seinen Beitrag auf WUWT zur Klimasensitivität. Im Jahre 2006 nahmen sie Madhav Khandekar in ihre Gruppe auf, um eine Liste begutachteter Anti-AGW-Artikel vorzubereiten, mit der Al Gore widersprochen werden und das Posaunen von Naomi Oreskes widerlegt werden sollte, dass es solche Artikel gar nicht gebe.

Sie leisteten auch sehr effektive Medienarbeit. Beispiel: Ich schrieb mehrere Radiokommentare, die allein aus sachlichen Fragen bestanden wie „Wussten Sie, dass CO2 nur etwa 4% Anteil an der Gesamtmenge der Treibhausgase hat?“. Diese Kommentare wurden in Ontario gesendet und waren so effektiv, dass sie Vorwürfe mittels der Canadian Radio and Television Commission (CRTC) hervorriefen, dass es sich um politische Werbung handele. Überraschenderweise hat die CRTC die Vorwürfe zurückgewiesen.

Über die Jahre haben die FOS vieles von ihrem Geld dazu verwendet, Vollzeit-Assistenten einzustellen, um Kontinuität sicherzustellen und die Grundarbeiten für die im Ruhestand befindlichen Mitglieder zu leisten. Bei der Erreichung des Zieles, direkt der Linie der Wissenschaft zu folgen, half es auch, eine Persönlichkeit mit Medien- und Politikerfahrungen einzustellen. Derzeit haben sie eine solche Persönlichkeit in Gestalt von Michelle Stirling, die exzellente Presseerklärungen verfasst, eine informative Website betreibt und eine sehr effektive Billboard-Werbekampagne im ganzen Land durchführt. Diese sind effektiv, weil die Attacken von Leuten kommen, die die falsche Wissenschaft für eine politische Agenda nutzen.

Ich bin sehr stolz auf meine Verbindung mit der Gruppe und dass ich ihnen helfen konnte, in die Gänge zu kommen. Über die Jahre habe ich viele Beiträge geliefert, bin in ihrem Namen aufgetreten wie z. B. bei der Anhörung der Regierung von Alberta zum Thema Kohlenstoff-Abscheidung. Außerdem wurde ich dreimal geehrt als Chefsprecher auf ihrer AGM [etwa: Jahreshauptversammlung]. Die Wahrheit ist, dass die meisten der Beitragenden sich in einen friedlichen Ruhestand hätten zurückziehen und den Missbrauch durch politische Operationen vermeiden können. Stattdessen zogen sie es vor, ihre Erfahrung und ihr Wissen dazu zu verwenden, die Menschen zu informieren.

Diese Gruppe befasst sich mit der Herausforderung der kommunikativen Wissenschaft in einer vorherrschend von Gefühlen und bequemer Wissenschaft geleiteten Gesellschaft. Sie sind effektiv, wie die hässliche Natur der Angriffe zeigt. Anders als ihre Angreifer, die nur danach trachten, ruhig zu stellen und zu zerstören, liefern sie wertvolle Informationen für Menschen, die zu ihren eigenen Schlussfolgerungen kommen. Sie tun dies mit einem minimalen Budget, unterstützt von Profis, die leidenschaftlich sind hinsichtlich Wissenschaft und der Wahrheit. Damit bieten sie auch der großen Gruppe „arbeitender Wissenschaftler“ ein Vehikel, die im Wesentlichen sonst keine Stimme haben.

Link: http://wattsupwiththat.com/2016/01/08/global-warming-a-major-challenge-for-science-and-society-effectively-tackled-by-friends-of-science-fos/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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2 Kommentar(e)

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Ulrich Walther

mit derAnkündigung dieses "weitsichtigen" Fiat-money Verbrechers äääähhh ceo der DBank, dass es in 10 Jahren kein Bargeld mehr geben wird, ist die nächste "Verschwörungstheorie" offiziell bestätigt somit real. Bald fliegt den Oligarchen ihre co2-Verschwörung um die Ohren.
Mal sehen wie die dr. phüsikerin asozialisiert in Planwirtschaft dann versucht ihr Rückgrat gleich eines Regenwurmes mit debilen Plattitüden herauszuwinden...

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Irgendwann kann man offen sprechen, ohne das die "Klimaleugner-Keule" gezogen wird.

Nach der Kölner Silvesternacht überholen sich die etablierten Parteien auf der rechten Spur. Vor Silvester wäre umgehend die "Nazikeule" herausgeholt worden.

Ich denke, mit dem "Menschgemachten Klimawandel" wird es irgendwann auch so kommen.
Hoffentlich bedarf es nicht erst eines Hungerwinters wie 1946/47. Mit Windmühlen heizt man keine Wohnung.