OPEC: Investitionen von 10 Billionen Dollar sind nötig, um einen massiven Sprung des Ölpreises zu vermeiden

Nick Cunningham
Der OPEC zufolge müssen bis zum Jahr 2040 10 Billionen Dollar in Öl und Gas investiert werden, um den Energiebedarf der Welt zu decken [soviel zum Stichwort „Peak Oil“. Anm. d. Übers.]
Die OPEC hat ihre Weltenergie-Aussichten 2015 World Oil Outlook 2015 (WOO) Ende Dezember veröffentlicht mit einem wesentlich pessimistischeren Tenor bzgl. des Zustandes der Ölmärkte als in der Vergangenheit. Zum Einen sieht die OPEC keine Rückkehr der Ölpreise zu dreistelligen Preisen während der nächsten 25 Jahre, eine auffallend pessimistische Schlussfolgerung. Man erwartet einen Anstieg der Ölpreise um etwa 5 Dollar pro Jahr im Verlauf dieses Jahrzehnts mit einem Preis von etwa 80 Dollar pro Barrel im Jahre 2020. Von da an sieht man den Ölpreis langsam weiter steigen bis zu einer Marke von 95 Dollar pro Barrel im Jahre 2040.


Längerfristige Projektionen sind notorisch ungenau, und Ölpreise sind fast unmöglich auch nur für ein paar Jahre im Voraus vorherzusagen, geschweige denn auf ein paar Jahrzehnte in die Zukunft. Preismodulationen involvieren eine ganze Palette von Variablen, und geringe Veränderungen bei einigen Hypothesen – wie etwa das globale BIP oder das Tempo des Bevölkerungswachstums – können zu dramatisch anderen Ergebnissen führen. Daher sollten diese Schätzungen lediglich als ein Bezugspunkt betrachtet werden und nicht als einen ernsthaften Versuch, die Rohölpreise 25 Jahre im Voraus vorherzusagen. Nichtsdestotrotz zeigt die Schätzung der OPEC, dass man glaubt, noch ziemlich lange über eine ausreichende Menge Öl zu verfügen – genug, um Preisausschläge wie während der letzten Jahre zu verhindern.

Teilweise hat das mit etwas zu tun, das die OPEC als eine graduelle Verschiebung hin zu Effizienz und Alternativen zu Öl ansieht. Der Report enthält Schätzungen zur Steigerung der Nachfrage während fünf Jahren insgesamt, wobei die Nachfrage graduell sinkt. Beispiel: Die Welt wird zusätzliche 6,1 Millionen Barrel (MB) Öl pro Tag verbrauchen zwischen heute und dem Jahr 2020. Danach verlangsamt sich die Nachfrage jedoch: 3,5 MB zwischen 2020 und 2025, 3,3 MB zwischen 2025 und 2030, 3 MB von 2030 bis 2035 und schließlich 2,5 MB zwischen 2035 und 2040, jeweils pro Tag. Die Gründe hierfür sind vielfältig: langsameres wirtschaftliches Wachstum, abnehmende Bevölkerungsraten, und – ein entscheidender Punkt – Bemühungen bzgl. Effizienz und Klimawandel, die alle den Verbrauch verringern. Tatsächlich hat die OPEC seine Projektion zur Nachfrage nach Öl im Vergleich zum vorigen Bericht WOO 2014 um 1,3 MB pro Tag erniedrigt, weil sie deutlich mehr ernsthafte politische Maßnahmen zur Klima-Abschwächung [climate mitigation] sieht als im vorigen Jahr.

Natürlich könnte man nun argumentieren, dass selbst diese Schätzung – dass nämlich die Welt im Jahre 2040 110 MB pro Tag verbrauchen wird – noch viel zu optimistisch ist. Aus einer ganzen Reihe von Öl exportierenden Ländern kann man das erwarten. Energie-Übergänge sind schwer im Voraus abzuschätzen, aber wenn es dazu kommt, tendieren sie dazu, rapide Änderungen hervorzurufen. Jede Maßnahme [any shot] zur Erreichung der offiziell festgesetzten Klimaziele wird wesentlich ambitioniertere Bemühungen erfordern. Während Regierungen seit Jahren hin und her schwanken, scheinen deren Bemühungen aber jetzt ernsthafter zu werden. Mehr auf den Punkt gebracht: Die Kosten für Elektroautos werden mit der Zeit nur in wirklichen Dollartermen sinken, und die Anpassung sollte weiterhin in nicht-linearer Manier erfolgen. Dies stellt eine bedeutende Bedrohung langfristiger Ölverkäufe dar.

Gleichzeitig hat die OPEC aber auch in dem Report zur Vorsicht gemahnt. Während die Ölmärkte in naher und mittlerer Zukunft noch mit einer Überversorgung konfrontiert sind, werden massive Investitionen in Erkundung und Erzeugung immer noch gebraucht, um die Nachfrage langfristig decken zu können. Die OPEC glaubt, dass dazu 10 Billionen Dollar während der nächsten 25 Jahre ausgegeben werden müssen, um angemessene Ölpreise sicherzustellen. „Werden die richtigen Signale hier nicht jetzt gesetzt, besteht die Möglichkeit, dass der Markt herausfinden könnte, dass es nicht genug neue Kapazität und Infrastruktur gibt, um zukünftig steigende Nachfragen zu decken. Dies hätte offensichtlich eine ruckartige Auswirkung auf die Ölpreise“, heißt es bei der OPEC. Etwa 250 Milliarden Dollar pro Jahr müsste aus Nicht-OPEC-Staaten kommen.

In einer ähnlichen, aber noch beunruhigenderen Schlussfolgerung kam die in Oslo ansässige Rystad Energy jüngst zu dem Ergebnis, dass der gegenwärtige Zustand der Überversorgung „sich schon während der nächsten paar Jahre in sein Gegenteil umkehren könnte“. Wegen der drastischen Kürzungen bei den Investitionen heute wird es innerhalb weniger Jahre zu einer Verknappung kommen. Um die Dinge ins richtige Verhältnis zu setzen, sagt Rystad, dass die Ölindustrie „34 Milliarden Barrel Rohöl in jedem Jahr fördern muss – ähnlich des gegenwärtigen Verbrauchs“. Aber als eine Folge des Preiskollapses hat die Industrie ihre Investitionen in allen Bereichen zurückgefahren, und „im Jahre 2015 wurden nur Investitions-Beschlüsse für lediglich 8 Milliarden Barrel Öl getroffen. Diese Menge ist weniger als 25% dessen, was der Markt langfristig erfordert“. Im Jahre 2015 wurden die Investitionen um 250 Milliarden Dollar zurückgefahren, weitere 70 Milliarden Dollar könnten es in diesem Jahr 2016 sein. Letzteres hat noch nicht den jüngsten Beschluss der OPEC berücksichtigt, wonach die OPEC ihr Produktionsziel aufgeben will, was die Ölpreise auf eine weitere Talfahrt schickt.

Was bedeutet das alles nun für uns? Es könnte massenhaft Ölvorräte in Zukunft geben, aber wie es jetzt aussieht, tätigt die Industrie massiv viel zu wenig Investitionen. Dies illustriert eine besorgliche Spannung innerhalb der Ölindustrie. Ölpreise werden durch marginale Kosten der Erzeugung gesetzt, und Fortschritte bzgl. Effizienz in letzter Zeit haben trotz der marginalen Kosten allgemein zugenommen. Erzeugung zu niedrigen Kosten läuft aus, und die Industrie wird abhängiger von Öl aus der Tiefsee, aus Schiefer oder aus der Arktis, welche allesamt höhere Investitionen erfordern. In vielen Fällen ist diese Art von Projekten bei den jetzigen Preisen nicht profitabel. Die Preisspitzen im Zeitraum 2011 bis 2014 legten den Grundstein für die gegenwärtige Krise, aber der Rückzug heute könnte Bedingungen für eine weitere Preisspitze in der Zukunft schaffen. Die OPEC könnte ein wenig zu optimistisch sein hinsichtlich seiner Forderung nach 95 Dollar für Öl im Jahre 2040.

Gleichzeitig enthalten zukünftige Preisspitzen die Möglichkeit wesentlich stärkerer Einbrüche bzgl. der Nachfrage, besonders falls Alternativen machbarer werden. Dies ist die schwierige Balance, mit der sich die Industrie während der nächsten paar Jahrzehnte befassen muss.

Article Source: OilPrice.org

Oilprice.com by Nick Cunningham

Link: http://canadafreepress.com/article/77796

Übersetzt von Chris Frey EIKE

image_pdfimage_print

Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

Erst Registrieren dann Kommentieren

Zum Kommentieren müssen Sie eingeloggt sein. Bitte hier auf Registrieren klicken, um ein Login zu erhalten.

Kommentar hinzufügen

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

11 Kommentar(e)

Neueste zuerst
nach Bewertung Neueste zuerst Älteste zuerst
1

@R. Heinrich #9
Machen Sie und Wir uns mal frei von den Begriffen Links-Rechts, Konservativ-Liberal oder auch Sozialistisch.....diese Begriffe sind politische/ideologische Begriffe und helfen bei der Findung einer Solidar-Sozialgesellschaft (Volksverständnis) nicht weiter.
Wir als Deutsche und Europäer sind ein ein Volk von Händlern, Tüftlern, Denkern, Dichter, der Kunst der Toleranz und der Offenheit. Auch des Krieges und des Frieden.
Wir Europäer und dazu gehören wir Deutschen genauso...verinnerlichen all diese Fähigkeit und Gaben in Form von Kultur, Tradition und Kunst.

Und Toleranz, und Respekt vor Anderen basiert nicht auf der christlichen und islamischen Religionsvorstellung, sondern reicht an den Anfang des "Mensch sein" zurück.

Seit es den Handel zwischen den Menschen gibt und damit einen MARKT (Der Ort an dem Menschen zusammenkommen um Waren, Dienstleistungen mit einander auszutauschen, einzutauschen...zu handeln), gibt es auch die Toleranz und den Respekt. Den OHNE gegenseitigen Respekt und der Toleranz würde es erst gar keinen Markt und Handel geben. Der Handel und der Markt lebt vom gegenseitigen Respekt und der Toleranz.
Und der freie Wettbewerb durch gegenseitigen Respekt ist nur durch die Freiheit des Markt und damit die Nicht Einmischung von Lobbygruppen und Politischen marktfeindlichen Gesetzgebungen aufrecht zu halten.
Wenn überhaupt, dann hat die Politik zum Wohl einer Gesellschaft (Sozialsystem) nur einen Rahmen für den Markt zu setzen. Jedoch ohne Manipulation des freien Wettbewerb.

Der ESM, das EEG und ich befürchte auch TTIP verstossen somit massiv gegen diesen respektvollen freien Wettbewerbsumgang in einen Markt...einer Gesellschaft.

2
Katrin Meinhardt

#8: Verehrter Herr T. Heinzow, Sie haben sich selbst K.O. geschlagen.

Es existiert kein kommunistischer Pfarrer. Das ist ein Hirngespinst von Ihnen und kein triviales Argument. Entweder war der Kerl Kommunist oder Pfarrer. Beides geht nicht. Das ist logisch.

Und das Gleiche gilt knallhart auch für die inkompetente Frau Dr. Merkel, die sich mit dieser Energiewende (und Begleitaussagen) ihr eigenes Grab schaufelt. Das ist durch und durch unchristlich. Diese Frau ist, genauso wie Obama, eine Versagerin. Statt sich mit dem Kuchen zu beschäftigen, machen die mit Krümmeln rum.

Vor Gericht kommen Sie mit so etwas niemals durch. Lassen Sie das bitte, die Soziologie ist keine Wissenschaft, so ein Blödsinn, sondern eine moderne Priesterschaft. Rede ich deutlich? In der atheistischen Moderne wird die Freiheit bespuckt und verspottet. Man redet zwar immer darüber, aber ständig moralisieren diese (ich rede jetzt nicht unbedingt von Ihnen, hoffentlich fällt Ihnen das auch auf) herum, nörgeln, attackieren die Gewissensfreiheit, welche ein Hohn, usw. et cetera. Die Perversion an sich.

Ein einziger Betrug.

MfG

1. Verdammt, Sie haben vergessen zu erwähnen, dass Frau Dr. Merkel zwei Arme und zwei Beine haben will. Daraus ließen sich kühne Behauptungen ableiten [...]?

2. Wo Sie recht haben werden, jedoch, diese Tante, die Merkel, die macht Europa kaputt? Sie hilft kräftig mit. Ja. Kaputt machen tund das jedoch andere. Die Gleichen, wie früher. Es sind immer die Bösen, verehrter Herr T. Heinzow, die Lügner, die Intriganten, die [...] Es ist so einfach. Es gibt keine Sündenböcke. All die, die es mit der Wahrheit nicht sehr präzise nehmen, die tragen Schuld daran.

3

#1: Hofmann,M

Bitte um Verzeihung wenn dies keine Antwort auf den obigen Artikel ist.
Ich habe soeben Ihre vergebliche Bemühung gelesen den Sc-Sk-Leuten die Vorteile des AfD-Parteiprogramms zu einer realistischen und weniger angstgesteuerten Energiepolitk schmackhaft zu machen. Witzigerweise liefert der dort diskutierte Artikel fast schon die Begründung warum kein Zündfunke überspringt. Man hofft auf die Katharsis des liberalen Originals und möchte mit Patriotismus nicht belästigt werden. http://t1p.de/9nwe
Nun hat L. Erhard zweifellos den Beweis erbracht, daß liberales Wirtschaften unter staatlicher Ordung ein Erfolgsmodell werden kann. Eine Erkenntnis scheint aber bei uns Suchenden noch nicht Allgemeingut zu sein, daß nämlich im utopistischen Menschenbild und der deshalb fehlenden Antwort über Aufbau und Erhalt von Solidargemeinschaften Liberalismus wie Sozialismus Brüder im Geiste sind. Seiner Fesseln entledigt wird Liberalismus nicht weniger Leid anrichten wie sein rot gefärbtes Spiegelbild.
Der ggw. Krieg zwischen neuer Aristokratie und rebellierenden Dunkeldeutschen ist nur scheinbar einer zwischen links oder rechts tatsächlich ist es einer zwischen Internationalisten und Regionalisten. Diesen Grabenbruch, der mitten durch die eingangs erwähnte Partei geht, tektonisch zu entschärfen ohne das "Alternativ" zu verlieren bedarf irgendwann einer befriedigenden Antwort.

4

@ #3

"Die Verteuerung des Stromes ist in diesem Zusammenhang das einzige, was die Energiewendegesetzgebung wirklich gebracht hat."
Das ist das (eine) Ziel der Angela Merkel, seit sie (Umwelt-)Ministerin wurde. Diese Frau, Tochter eines kommunistischen Pfarrers mit excellenten (nur passiven?) StaSi-(IM-)Kontakten, ist Meisterin von nichtssagenden Lippenbekenntnissen. Ihre wahren Ziele - vollständige Destabilisierung Deutschlands und damit auch Europas - hat sie fast erreicht.

5
Richard Steckermeier

Beziehen sich diese prognostizierten Rohölpreise auf die heutige Kaufkraft des US-Dollars? Wenn nicht, dann viel Spaß meine Herren Nostradamus bei der OPEC. Denn kein Mensch kann mir heute sagen, was unsere Währungen in den nächsten Jahrzehnten wert sein werden(evtl. kann man sich in 20 Jahren für 100 Dollar ein ganzes Haus kaufen oder aber auch nur eine Rolle Klopapier, ich weiß es nicht, tendiere aber zu Letzterem).
Bezüglich des Themas Erdöl biotisch oder abiotisch:
Man muss sich diesbezüglich nur vor Augen halten, dass unser Planet fähig ist, Diamanten herzustellen, reiner Kohlenstoff in quasi perfekt vollendeter Form (bezüglich der Molekularstruktur). Aber vergleichbar simple Kohlenwasserstoffketten, wie sie im Erdöl oder Erdgas vorhanden sind, sollen nur aus toten Lebewesen entstanden sein? Aber sicher... Und selbst wenn: die Steinzeit wurde nicht durch die Bronzezeit abgelöst, weil keine Steine mehr vorhanden gewesen wären; selbiges gilt für die Ablösung der Bronzezeit durch die Eisen-/Stahlzeit, Kupfer und Zinn gibts nach wie vor genug (!).

6

@Dr. Peter Steinbock #3
Das ist doch das Ziel eines jeden Kommunistischen System und da gehört die Grünen/Umweltpolitik auch mit dazu....Energie (Strom/Oel und andere Energieträger/Erzeuger) so teuer wie als nur möglich zu machen und sei es zum Schluss mit staatlichen Abgaben in Form von Steuern/Doppelbesteuerung oder eben dem EEG oder Offshoreabgaben.
Der Kommunismus und damit die Unterdrückung der freien Markt-Gesellschaft = Marktwirtschaft lebt doch gerade vom Mangel und von der Armut einer Gesellschaft.
Oder man hat als Land soviele Rohstoffe (Oel) wie Saudi Arabien...dann kann man seine Dikatatur des Volkes auch mit "Wohltaten" erkaufen.
Aber dies wird nur in wenigen Ländern dieser Welt der Fall sein.
Der Großteil der kommunistischen Länder hat die Marktwirtschaft (auch gerne als Konsumgesellschaft bezeichnet) als Feind. Hat den Wohlstand der Gesellschaft und des Einzelnen als Feind. Und die Basis für diesen marktwirtschafltichen Wohlstand einer Gesellschaft ist IMMER BILLIGE Energie. Egal ob in Form von Strom oder Rohstoffen (Oel, Gas, Kohle usw.).

7
Markus Estermeier

#2 verehrte Frau Meinhardt

Gratuliere. Sie sind ja auch mal in der Lage einen Kommentar allgemein verständlich zu schreiben. Danke!

"Das Erdöl. Es wird immer genug davon da sein können."

Die menschliche Erfindungsgabe wird von den Grünlingen allzu gerne unterschätzt. Vermutlich projizieren sie ihren eigenen Intellekt auf den Rest der Menschheit.
Wenn eine Recource knapp und teuer wird, findet man üblicherweise schnell eine Alternative.

8
Michael Poost

Der Ursprung von Erdöl ist abiotisch, daran gibt es für mich keine Zweifel mehr.

9
Dr. Peter Steinbock

Gegen die eventuelle Verteuerung und Verknappung von Öl ist die Energiewende keine Maßnahme, weil mit Wind- und Sonnenstrom ausschließlich bedarfswidriger (d.h. so wie erzeugt nicht einsetzbarer) Zufallsstrom hervorgebracht wird. Ohne komplettes zweites sicheres Kraftwerkssystem zwecks Glättung des Zufallsstroms auf Basis von Öl, Gas oder Kohle ist die Energiewende hohler Zauber, der nur eins bewirkt - den schon teuren deutschen Strom noch mehr zu verteuern. Die Verteuerung des Stromes ist in diesem Zusammenhang das einzige, was die Energiewendegesetzgebung wirklich gebracht hat. Mehr ist auch nicht in Sicht.

10
Katrin Meinhardt

#1: Und ebenso wichtig, wenn nicht noch wichtiger, die Frage, ob das Erdöl auch (und vielleicht vor allem oder gar ausschliesslich, wer kann das schon so genau sagen?) a-biotisch (nicht biotisch) erzeugt wird, ist noch NIE widerlegt worden. Das wird diesen menschenverachtenden und den Mord liebenden Grünlingen bitter aufsteigen. Egal wieviel darüber schon geschrieben worden ist.

Wir Beide (und viele andere) tragen den Sieg gemeinsam davon, sehr verehrter Herr Marc Hofmann. Sobald ein Grünling den Chefposten erklimmen DARF macht der nur Unsinn, das ist absolut sicher. Eine Gefährdung für die Menschheit. Kein TÜV (strenge Prüfung) dürfte dies jemals erlauben. Das ist der Makel der ollen Demokratie. Man hätte immer auf die Katholische Kirche (KK) hören sollen. (Die protestantische Konkurrenz liegt tot am Boden, wegen Luther.) Die KK hat davor (schon immer) gewarnt, wie es sich von Profis gehört. Diese Kantianer machen (halt auch) sehr viel Unsinn. Das Wetter vermessen. Irre. Der Himmel wird irgendwann denen auf den Kopf fallen wollen.

Das Erdöl. Es wird immer genug davon da sein können.

Mit sehr freundlichen Grüßen

11

Die OPEC ist und war schon immer ein marktfeindliches und damit verbraucherfeindliches Mafia Organisation. Die Organisation hat in der Vergangenheit den Oelpreis nach belieben festgelegt.
Durch das Fracking und durch andere weltweit Ölförderungsfirmen (Länder) geräte diese marktfeindliche Mafiaorganisation immer weiter unter Druck. Der Markt...also die Gesellschaft (Technik, Wissen und Risikobereitschaft) zahlen sich somit aus. Der Ölpreis sinkt...das ist gut für die Verbraucher und entzieht den Scheichs ihren Reichtum...einen Reichtum der zu lange zu wenigen Menschen gehört hat und ein Reichtum, der den Religionsfanatismus im Islam unterstützt.

Den niedrigen Ölpreis haben wir also der Marktwirtschaft (Angebotsüberschuss) zu verdanken und damit auch ein mehr an Gerechtigkeit und Freiheit in dieser Welt.
Jetzt ist es jedem Land dieser Welt selbst überlassen was es aus dem billigen Energieträger Oel aus seiner Volkswirtschaft macht....Deutschland z.b. wird durch staatliche Verordnungen und Gesetze den billigen Energieträger Oel weiter verteuern. Merkel und die Grün-Sozialistische Mafia will das nämlich so. Für eine CO2 freie Grün-Kommunistische Gesellschafts Ideologie ist nämlich ein billiger Energiepreis der Teufel selbst.
Diese Grün-Kommunistische CO2 freie DDR Merkel Diktatur lebt nämlich vom Mangel und der Armut einer Gesellschaft. Und da passen billige Rohstoffpreise und ein billiger Ölpreis bzw. Energiepreis überhaupt nicht ins Konzept.