Neues Buch zur Energiewende: Strom ist nicht gleich Strom

EIKE Redaktion
Der Ingenieur Michael Limburg und der Wissenschaftsjournalist Fred F. Mueller erklären in einfacher, auch für Laien leicht verständlicher Weise, wie unser Stromversorgungssystem funktioniert. Sie zeigen, dass und warum die Energiewende von vornherein zum Scheitern verurteilt ist, weil sie technisch gar nicht zu Ende gebracht werden kann. Der Strombedarf unserer modernen Zivilisation ist gigantisch.


In diesen Mengen kann man Strom nicht sinnvoll speichern, er muss stets sekundengenau in exakt der gerade benötigten Menge produziert und per Leitung bis zum Verbraucher geliefert werden. Anderenfalls bricht das Netz wie ein Kartenhaus zusammen, Bahnen, Fabriken und Heizungen fallen aus und in den Kliniken bleiben lebenserhaltende Geräte stehen.

Speicher wie zum Beispiel Batterien funktionieren nur im Mini-Maßstab, für die riesigen Strommengen, die für uns alle ständig verfügbar sein müssen, reichen sie nicht. Für Batteriespeicher in der erforderlichen Größe gibt es weder genug Geld noch genügend Rohstoffe. Auch andere Speichersysteme wie Power-to-Gas („Windgas“) oder Pressluftspeicher lassen sich weder technisch noch wirtschaftlich sinnvoll realisieren. Der Versuch, unsere Stromerzeugung flächendeckend von zuverlässig funktionierenden Kraftwerken auf unzuverlässige Wind- und Solartechnologie umzustellen, ist daher von vornherein unsinnig.

Michael Limburg, Fred F. Mueller: Strom ist nicht gleich Strom, ISBN/EAN: 9783940431547. 237 Seiten, Format 22,5 x 14,5 cm, Hardcover. TvR Medienverlag, Jena, 2015. Preis 19,90 € oder hier gleich bestellen 

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8 Kommentare

  1. #5: Fred F. Mueller

    Danke Herr Mueller fuer Ihren Komentar.

    Ich hoffe das Buch wird von denen gelesen die vielleicht die Energiewende zum stoppen bringen kann.

    Alles fing mit einem Buch an, wie der folgende Artikel es beschreibt und ich kann mich noch gut daran erinnern. http://tinyurl.com/87l9hs8

    Leider ist der Club of Rome weiterhin sehr aktive und die Mitglieder sagen aus dass sie ihre Finger ueberall haben.

    Sie finden z.B.:
    Professor Dr. Klaus Töpfer
    Hans Joachim Schellnhuber
    Ernst Ulrich von Weizsäcker
    Richard von Weizsäcker
    Liz Mohn

    „The Club of Rome was founded in 1968 at David Rockefeller’s estate in Bellagio, Italy“

    Rockefeller Foundation => United Nation

    „UN Climate Change secretariat and Rockefeller Foundation launch initiative to support women in fighting climate change“

    „Prämiert mit dem Ehrenpreis wird David de Rothschild für seine aufsehenerregenden Expeditionen, mit denen er vor allem junge Menschen für Probleme von Klimawandel und Umweltzerstörungen sensibilisiert.“
    http://tinyurl.com/zbwlzan

    Rockefeller und Rothschild – Verschwörungstheorie oder Fakt?

    Ich sehe die Verbindungen aber ich bin mir nicht klar warum.

  2. @ # 4 Jürgen Uhlemann

    Lieber Hr. Uhlemann,

    Sie haben in einem Punkt völlig Recht: Die Verantwortlichen in den obersten Etagen vieler dieser Unternehmen wollen oft nicht sehen, und bekanntlich ist niemand so blind wie der, der nicht sehen will. Ich habe mit Verantwortlichen wie z.B. einem technischen Chef eines Transportnetzbetreibers zu tun gehabt, der mir vorschwärmte, was für ein tolles Projekt Desertec sei….

    Aber für diese wurde das Buch nicht geschrieben. Es wurde für solche Leser geschrieben, die technisches Interesse mitbringen, die aber nicht das nötige Detailwissen haben. Der Anspruch ist der, dass selbst Auszubildende technischer Berufe verstehen sollen, worum es geht.

    Bei dem Buch haben übrigens diverse Ingenieure aus den mittleren Ebenen des Kraftwerksbereichs mit teils grossem Engagement mitgemacht. Von diesen haben wir viele Tipps und Anregungen erhalten und mit verarbeitet. Wir können sie aber leider nicht nennen, sie würden ihren Job riskieren. Aber sie stehen zu dem, was darin steht, und es ist ihnen ein Anliegen, dass diese Botschaften verbreitet werden.

    Mfg

  3. Bravo, grossartiges Buch!! Ich bestelle sofort 20 Stück und schenke es zu Weihnachten an Freunde, von denen ich annehme, dass sie nicht zu blöde sind, das zu verstehen.

  4. An die EIKE-Redaktion,
    ist dieses Buch nur über Amazon zu beziehen. meine Buchhandlung hat mir heute mitgeteilt, daß der Verlag nicht liefert.
    MfG

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