Die bayerische Umweltministerin Frau Scharf: Extremwetter, Extrem-Hochwasser und die Unberechenbarkeit des Wetters nehmen zu. Doch stimmt das wirklich?

von Helmut Kuntz
Bei unseren deutschen Umweltminister(-innen) hat man zunehmend den Eindruck, Sprechpuppen des IPCC (und unserer Kanzlerin) vor sich zu haben. Nachdem Verlautbarungen von Frau Hendricks über den Klimawandel schon legendärer Unsinn sind, nachdem Sie im Klima-Glaubenseifer schon mal Tsunamis dem Klimawandel zuordnet „Die Unschuldigen sind die Leidtragenden“[1] und diesen „„täglich spürt“ [4] [11], will die bayerische Umweltministerin, Frau Scharf Scharf (Klima-Fachausbildung: Wirtschaftsstudium und in der Politik bloß nicht auffallen „kaum als politische Größe wahrgenommen“ [4] [11] ) dem wohl nacheifern und lässt deshalb keine Gelegenheit aus, das unabänderliche Klimamenetekel auch für Bayern an die Wand zu malen.

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Zuletzt mahnte Frau Scharf wieder:

[2]: Extremwetter, Extrem-Hochwasser und die Unberechenbarkeit des Wetters nehmen zu.

BR "Umweltminister in Augsburg", „Zu Gast in der Umwelt-Hauptstadt“ .

Und nahm sich auch gleich der angesagten, 100 Millionen Klimaflüchtlinge an[3], für die Bayern natürlich auch (Klima-) Maßnahmen ergreifen muss.

Das Thema der Klimaflüchtlinge wurde vom Autor schon mehreren exemplarischen Beispielen erörtert „ist der arabische Frühling wirklich wegen unserem CO2 gescheitert?“ und über die „untergehenden“ Malediven „Inselflüchtlinge wegen CO2?“. An den darin dargelegten Einschätzungen haben auch weitergehende Recherchen (für den Autor) nichts verändert. Der aktuelle Artikel von Herrn Puls auf EIKE "Klimaflüchtlinge" bestätigt diese  Einschätzung.

Wie aber ist es mit den Extremwettern und Extremhochwassern? Sehen wir uns dieses viele direkter betreffende Thema, das unberechenbare Wetter im Vor-Alpenraum und Süddeutschland an welches nach unserer bayerischen Umweltministerin früher viel menschenfreundlicher war.

Hochwasser der Vergangenheit im süddeutschen Raum

Erhebliche Zweifel an zunehmendem Extremwettern in Deutschland  kommen einem, wenn man sich die Grafik über die Hochwasser des Mains bei Würzburg aus der Publizierung "Klimawandel in Deutschland"[4] ansieht.

Bild1[4] Hochwassermarken des Mains bei Würzburg seit dem Mittelalter bis 2013 

Nun kann man behaupten, dieser Hochwasserverlauf ist aufgrund des begrenzten Einzugsgebietes des Mains eher lokal beschränkt.

Doch auch die Kölner Bewohner freuen sich. Ihre Stadt hat ebenfalls schon seit längerer Zeit kein extremes Rhein-Hochwasser mehr erleben müssen, wie es die Daten der Stadtentwässerungsbetriebe Köln ausweisen (Bild 2) (Anm.: Die AöR-Pegelangaben unterscheiden sich von den Angaben auf WIKIPEDIA erheblich, die Tendenz ist aber gleich). Eine Ähnlichkeit mit dem Verlauf bei Würzburg ist unverkennbar und zeigt, dass die Tendenz keinesfalls regional beschränkt ist. 

Bild2[5]  Hochwasserpegel Köln 1784 – 2013 lt. Daten der Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR (Grafik vom Autor erstellt). Y-Achse: Rheinpegel (m)

Lediglich der Hochwasserverlauf des Donaupegels bei Passau sieht anders  aus. Dort war der höchste notierte Stand im Jahr 1501. Danach kommt das Jahr 2013 und dann 1594. Man geht allerdings davon aus, dass das (in Passau nicht notierte) Magdalenenhochwasser vom Jahr 1342 auch dort das höchste war. 

Diese historischen Ereignisse lesen sich so:

Die „Jahrtausendflut“ im Jahr 1342:

  • WIKIPEDIA: 1342 Juli: Starke Niederschläge führen in weiten Teilen Mitteleuropas zur schwersten bis heute bekannten Hochwasserkatastrophe, dem Magdalenenhochwasser. Dabei sollen während des Unwetters in Mitteleuropa zahlreiche Erosionsschluchten, sogenannte Runsen eingerissen sein, die sich bis heute in den Wäldern der Mittelgebirge wiederfinden.
  • 22. Juli: In Frankfurt erreicht das Wasser des Mains den höchsten jemals erreichten Stand. Unter anderem wird die Mainbrücke zerstört.

Die Extremhochwasser im 14. Jahrhundert

WIKIPEDIA: Donauhochwasser August 1501

Heftige und großflächige Regenfälle der zweiten Augustwoche 1501 in nördlichen Ostalpenraum und Alpenvorlandes im Einzugsgebiet der Donau, besonders an Inn, Salzach, Traun und Enns, führten zu einem der größten Fluss-Hochwasser der überlieferten Geschichte Mitteleuropas.[2]

Die Donau hatte damals den bisher höchsten (registrierten) Wasserstand der Geschichte.

Fazit

Früher, als der Mensch noch kein CO2 emittierte (und die Landschaft versiegelte und Flüsse begradigte), waren die Hochwasser wesentlich schlimmer. Und das trotz angeblich damals niedrigerer Temperaturen.

Die Hochwasser in der jüngeren Geschichte

Schon die Hochwasserlinien des Mains und Rheins zeigen, dass auch zwischen 1700 bis 1900 weit höhere Pegel als heute „üblich“ regelmäßig erreicht wurden. Um diese Zeit muss das Wetter richtiggehend „verrückt“ gespielt haben.

Eine Studie der Universität Augsburg hat die historische Variabilität der Extremereignisse gezählt. Daraus stammt die folgende Grafik (Bild 3). Danach war um 1850 eine absolute Häufung von Extremwetter-Ereignissen und seitdem – nimmt diese wieder drastisch ab! Weiter kommt die Publizierung zu dem Ergebnis:

[6] „Die Hochwasserentwicklung zwischen dem 17. Jahrhundert und 1930 korreliert mit der Entwicklung der Sonnenflecken. Und das hoch signifikant“

Diese Aussage wird kaltesonnde.de gefallen. Für die CO2-Jünger ist sie aber ein Affront. Sicher der Grund, warum man von dieser Studie nirgendwo etwas liest (nur auf kaltesonne wurde sie damals publiziert).

 

Bild3[6] Darstellung der Hochwasserhäufigkeit im bayerischen Alpenvorland

Diese Ereignishäufigkeit mit damit einhergehenden Extremniederschlägen war nicht lokal beschränkt, sondern auch auf der anderen Äquatorseite zu beobachten. Im Artikel "Klimawandel bedroht die Wüste Namib?" ist dargestellt, welche Sintfluten damals selbst in dieser heutigen Trockenwüste in Südafrika geflossen sind.

Wie sieht es mit den Hochwassern aktuell aus?

Ahnen kann man es bereits an den Verläufen vom Main und Rhein. Aber auch „offiziell“ kann man es nachlesen – so man will.

Der umfangreiche Uba Klimamonitoringbericht Deutschland von 2015 kann nichts (klimaalarmistisches) zu Hochwassern finden und belässt es deshalb bei  unverbindlichen Erwähnungen und Grafiken:

„über eine auch nur regional und sehr schwach ausgeprägte dekadische Variabilität hinaus bislang keine Änderungen auszumachen.“

Für den mittleren Jahresabfluss ist – bei starken Schwankungen zwischen den Jahren – bislang kein signifikanterTrend zu verzeichnen. Auch die Verteilung der Niederschlagsmenge auf hydrologisches Winterhalbjahr (Nov. – Apr.)und Sommerhalbjahr (Mai – Okt.) ist ohne signifikanten Trend.

Der Anteil der Pegel, an denen mindestens einmal in einem Jahr ein markanter Hochwasserabfluss gemessen wurde, zeigt bislang keinen signifikanten Trend. 

Das  CSC Climate Service Center kommt zu dem eindeutigen Schluss:

[8]Niederschlag: 1. Anzahl der Tage mit mindestens 30 mm Niederschlag pro Jahr (Gebietsmittel der Anzahl  der  Tage  mit  mindestens  30  mm  Niederschlag  in  Deutschland):  Es  gibt  keinen  langfristigen Trend; die Anzahl der Tage bleibt konstant.

 

Bild4[8] Anzahl  der  Tage  mit  mindestens  30  mm  Niederschlag  pro  Jahr für Deutschland lt. CSC

Abschließend noch vom Autor aus den Unwetter-Daten der Münchner Rückversicherung erstellte Grafiken.

Bild 5 zeigt die hydrologisch bedingten Schadensereignisse in Deutschland von 1970 – 2010

 

Bild5

Bild 6 zeigt die Gesamt-Schadensereignisse weltweit.

Bild6

Auch in den Daten der weltgrößten Rückversicherung lässt sich der überall und gerade aktuell vor dem Klimagipfel beschworene und unisono wiederholte, unaufhaltsam klimawandel-bedingte Anstieg von Extremereignissen nicht entdecken.

Der Niederschlag im Alpenvorland

Zuerst der Niederschlag auf der Zugspitze. Diese gilt nicht mehr als Alpenvorland, aber es dürfte den Niederschlag im nördlichen Alpenraum wiederspiegeln. Eine Niederschlagszunahme ist seit 1950 nirgends auch nur im Entferntesten  erkennbar. Der Unterschied zu den Werten vor 1950 könnte sogar methodisch bedingt sein, worauf die deutlich unterschiedliche Linien-Änderungsdichte hinweist.

 

Bild7 Niederschlag Zugspitze von 1900 – 2014 Tageswerte und gleitender Jahres-Mittelwert, lt. DWD-Datensatz (Stations ID: 5792). Grafik daraus vom Autor erstellt.

Der Verlauf der Im Voralpenland gelegenen Station Hohenpeißenberg zeigt es noch deutlicher (Bild8): Seit 1910 hat sich der Niederschlag praktisch nicht verändert. Seit dem Jahr 2000 geht er sogar eher zurück. Leider sind die Niederschlagsdaten vor 1880 so lückenhaft, dass eine Darstellung dieser interessanten Werte sinnlos ist.

 

Bild8 Niederschlag Hohenpeißenberg von 1880 – 2014, Tageswerte und gleitender Jahres-Mittelwert, lt. DWD-Datensatz (Stations ID: 2290), Tages- und Jahreswerte Niederschlag (mm). Grafik daraus vom Autor erstellt.

Extremereignisse in der Zukunft

Wenn das Ergebnis welches die Natur produziert nicht der IPCC-Linie entspricht, wird so lange geforscht, bis sich ein geeignetes simulieren lässt.

Anm.: Oder man wollte endlich einmal die Wetterlagen-Ereignisse im Alpen- und Süddeutschen Raum verstehen und die Forschungsmittel dafür bekam man nur mit der Argumentation „Klimahysterie“.

Auf jeden Fall wurde eine WETRAX (Weather Patterns, Cyclone Tracks, and related precipitation extremes)-Studie ins Leben gerufen. Der Aufwand muss enorm gewesen sein:

·       Ministerium für ein lebenswertes Österreich

·       Universität Augsburg

·       ZAMG

·       Bundesanstalt für Gewässerkunde

·       Bayerisches Staatsministerium für Verbraucherschutz

·       Deutscher Wetterdienst

Publiziert wurde das Ergebnis mit dem reisserischen Titel:

[7] Augsburger Forscher erwarten immer mehr Regen und Hochwasser

Forscher aus Augsburg und Wien erwarten in Zukunft immer mehr Regen und Hochwasser in Europa. Der Klimawandel könnte extreme Folgen haben.

Doch was hat die Studie herausgefunden? In Kurzfassung lässt sich sagen:

Zuerst einmal wurde als Referenzzeitraum lediglich die Jahresspanne von 1951 bis 2000 betrachtet. Man war wohl der Meinung, das muss reichen, Jahrtausende Klimaveränderung ausreichend bewerten zu können. Wer die Bilder Nr. 5 und Nr. 3 betrachtet, sieht jedoch deutlich, dass dieser Zeitraum keinerlei Aussage zu irgendwelchen Ereignishäufigkeiten oder Verläufen liefern kann.

Zum Schluss stellte man fest, dass sich so wirklich schlüssig keine Signifikanz der Veränderungen feststellen lässt, außer im Winter, vielleicht auch noch im Herbst (wobei das letzte schlimme Donauhochwasser jedoch im Sommer war). 

Dies hielt die Forscher aber nicht davon ab, fleissig die Zukunft zu simulieren. Leider kam dabei auch nichts Bewegendes heraus, außer, dass sich ab 2071 bis 2100 die wesentlichen Veränderungen ergeben (werden). Allerdings ist interessant, dass dieses Ergebnis ziemlich unabhängig vom angezogenen Emissionsszenario war. Leider fehlt die Erklärung, was es dann mit dem anthropogenen Klimawandel zu tun hat. 

Listung der Simulationsergebnisse (Auszug):

[9] größte Übereinstimmungen bei Starkniederschlagsänderungen:
– Abnahme im Sommer 2071-2100
– Zunahme im Gesamtjahr 2021-2050 (nur teilweise signifikant)
– Zunahme im Herbst 2021-2050 (nur RCP4.5, insignifikant)
– Zunahme im Winter 2071-2100 (nur RCP8.5, kaum signifikant)
– Frühling überwiegend mit Zunahmen (nur z.T. signifikant)

Um einmal zu zeigen, mit welchen Änderungen und Genauigkeitsangaben bei den Simulationen hantiert wird, ein Auszug aus einem anderen  WETRAX-Vortragsfoliensatz:

[10] Wie ändern sich die Starkniederschlagsmengen und –häufigkeiten in der Klimazukunft?
Ein Blick über alle Regionen zeigt allgemein eine Zunahme in der Niederschlagsmenge der Starkniederschlagsereignisse. Auf Jahresbasis lässt sich nur für die auf dem 700hPa Niveau analysierten Zugbahnen eine robuste Zunahme in der Niederschlagsmenge von 2021 bis 2050 um +7% bis +9% und von 2071 bis 2100 um +12% feststellen. Auf saisonaler Basis sind die Änderungen deutlich weniger signifikant, wobei jedoch der Sommer mit einer starken Abnahme der Niederschlagsmenge von 2071 bis 2100 für beide Druckniveaus von -10% bis -23% markant hervortritt!

Man muss es einfach glauben – dass ab 2071 eine Niederschlagsänderung von +12 % eintritt (und der Computer dies heute schon so genau weiß). Aber selbst wenn es so käme, wäre es bei der hohen Klimavariabilität der Vergangenheit (wie es die historischen Hochwasserpegel ausweisen) vernachlässigbar. Und man betrachte dabei, dass diese Erhöhung von einem historisch vergleichsweise niedrigen Niveau aus beginnt.

Allerdings macht gerade dies die Simulationsszenarien eher wahrscheinlich, denn warum sollte das Niederschlagspendel nicht wieder zurückschlagen?

Fazit

Aus dem wahren Klimaverlauf lässt sich  nirgends ableiten, dass in Bayern und Süddeutschland Extremhochwasser wegen eines anthropogenen Klimawandels zunehmen würden! Andererseits  muss man sich fragen, was die Universitätsinstitute antreibt, andere Behauptungen aufgrund kurzfristiger Betrachtungen so massiv zu publizieren.

Vollkommen unplausibel ist die Argumentation, die aktuellen (und zukünftigen) Veränderungen seinen ohne anthropogenen CO2-Eintrag nicht erklärbar. Alleine die Betrachtung der historischen Verläufe zeigt deutlich das Gegenteil.

Der aktuelle Zustand und auch die aktuellen Veränderungen sind gering gegenüber denen der jüngeren und älteren Vergangenheit – sozusagen geradezu paradiesisch -.

Allerdings würde es überhaupt nicht verwundern – eher dürfte es normal sein – wenn das Klima auch einmal wieder in den alten Zustand der vor-industriellen Zeit „zurück-fiele“ und die Flußanwohner das damals viel häufigere, reine Grauen lehren würde.  

Sollte dieses „zurück-Beamen“ wirklich durch anthropogenes CO2 erfolgen (können), wären die Konsequenzen ein Treppenwitz der Geschichte: Umweltminister (-innen) und Bürger sorgen aufgrund ihres Nichtwissens mit Eifer und extrem viel Geld dafür, sich die Lebensgrundlage zu verschlechtern, weil „Klimagurus“ die Klima-Vergangenheit fälschlich zum Paradies erklärt haben.

Aber schon im Alten Testament musste man aus dem Paradies, weil es dem Menschen darin zu gut ging.

Adam und Eva wollten jedoch vom Baum der Erkenntnis naschen, was Gott nicht geduldet hat. Einen solchen Naschdrang würde sich der Autor bei unseren Umweltminister(-innen) jedoch dringendst wünschen, auch wenn  Klimagötter wie Herr Prof. Schellnhuber dies ebenfalls nicht dulden [12] Denn als reine Sprechpuppen sind sie einmal deutlich überbezahlt und zudem ist der Schaden, den sie damit anrichten zu groß. 

Fundstellen

[1]

12.3.2015 beim Besuch einer Schule:

http://www.nwzonline.de/politik/die-unschuldigen-sind-die-leidtragenden_a_25,0,413070643.html

 

 [2]

BR.de Nachrichten 13.11.2015: Umweltminister in Augsburg Signal für mehr Klimaschutz

http://www.br.de/nachrichten/umweltminister-augsburg-klimaschutz-100.html

[3]

StMUV 22. Oktober 2015: Schutz vor den Folgen des Klimawandels in den Alpen

[4]

EIKE 29.10.2015 :Kann man den Klimawandel in Deutschland wirklich täglich spüren? Eine Suche mit überraschendem Ergebnis

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/kann-man-den-klimawandel-in-deutschland-wirklich-taeglich-spueren-eine-suche-mit-ueberraschendem-ergebnis/

[5]

Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR, Hochwassergeschichte

http://www.steb-koeln.de/hochwasser-und-ueberflutungsschutz/hochwasser/Hochwassergeschichte/Hochwassergeschichte.jsp

[6]

Uni Augsburg, Dr. O. Böhm, Publizierung: Das Hochwasser und die Sonnenflecken

Studie: Changes of regional climate variability in central Europe during the past 250 years

http://link.springer.com/article/10.1140%2Fepjp%2Fi2012-12054-6

[7]

Augsburger Allgemeine  23. September 2015: Augsburger Forscher erwarten immer mehr Regen und Hochwasser

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburger-Forscher-erwarten-immer-mehr-Regen-und-Hochwasser-id35572102.html

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12 Kommentare

  1. #11: Rainer Manz
    Sehr geehrter Herr Manz,

    … meine Gebäudeversicherung, die große R&V auch.
    Ich habe dann jedoch der „Kündigung durch R&V“ zugestimmt und den folgenden Disput gewonnen.
    Dilettantisch – lesen Sie mal deren Geschäftsbericht.

  2. „ Andererseits muss man sich fragen, was die Universitätsinstitute antreibt, andere Behauptungen aufgrund kurzfristiger Betrachtungen so massiv zu publizieren.“

    Geld, Geld, Geld….

    „Denn als reine Sprechpuppen sind sie einmal deutlich überbezahlt und zudem ist der Schaden, den sie damit anrichten zu groß.“
    Man mag diejenige(n) als solches (gar zutreffend) abtun – dass diese über das installierte demokratische System in Amt und Position gehievt wurden und (bei den nächsten Wahlen wieder) werden, verdient eine nähere Betrachtung. Das Manko ist nicht die Demokratie an sich, sondern der verherrlichende, verzerrte, staatlich „gebildete“ Blick darauf, der bereits gedanklich eine Infragestellung „eines der besten Systeme“ verbietet und wo man sich bei Kundtun subversiver Gedanken ganz schnell der Frage nach der staatsbürgerlichen Gesinnung und einer schwebenden Existenzvernichtung (weil „Nazi“, oder?) ausgesetzt sieht. Und das besonders in Zeiten bestens geübter politisch korrekter Meinungen und Verhaltensweisen, wo die fragwürdige Kant´sche Absichtsethik in der (sozialistischen) Gesinnungsethik der von „guten Absichten“ Gesegneten gipfelt, koste es was es wolle. „Wir schaffen das!“ Alternativlos!
    Damit „leuchtet“ jedem ein, dass Extremwetterereignisse reihenweise zunehmen…müssen. Nebenbei, „meine“ Gebäudeversicherung nutzt dieses „Argument“ gerne. (Ironie on:) Und ich freue mich über steigende Prämien. Man gibt doch gerne für die gute gerechte Sache! (Ironie off)
    Man bekommt das Gute nicht ohne das Schlechte. Jede Münze hat zwei unterschiedliche Seiten, hat sie nur eine ist sie falsch. So falsch wie diese Gesinnungs-Politik, die mit allen Mitteln den stets „richtigen“ oder neuen Menschen heranziehen will. Nur im Grad der Umsetzung unterscheiden sich hier Diktaturen von Demokratien und ich bin mir nicht sicher, welcher in den Mitteln gefährlicher sind…
    Das demokratische System kann und wird jedenfalls solche (nicht nur weibliche) „Persönlichkeiten“ wie im Artikel genannt in schadenspotenzierende Machtpositionen bringen. Daran lässt sich nichts ändern ohne auch an die Spielregeln zu gehen. Man kann zwar spekulieren, ok, man muss sich eben nach Alternativen (im Rahmen des Systems) umschauen und diese stattdessen an die Macht bringen oder sich selbst als die neue zu wählende Kraft ins Spiel bringen. Wenn man aber (weiter) will, dass ein jeder König auf Zeit werden kann und jeder das gleiche Stimmengewicht hat, dann muss man auch den Zustand hinnehmen, dass Menschen wie im Artikel (zu Recht) kritisiert werden, eben an schadenpotenzierende Positionen gelangen und dort ihr Unheil verrichten.
    Nun man könnte das Anforderungsprofil an die Gewählten anheben, wie mancher hier in der Kritik an den Merkelverein mitschwingen lässt. Damit würde man sich wiederum elitäre Eliten (Adel im Ursprung) heranziehen, die dazu entgegen den Blaublütern der demokratischen Kurzfristigkeit frönen und den Zugang für eben nicht Profil entsprechenden (noch mehr) sperren. Das tut man bereits eindeutig durch die, für eine politische Karriere erforderliche Parteimühle und dem Wähler bereits vorselektierte Kandidaten anzubieten, was die eigentliche Wählerwahl zur unechten Wahl macht.
    Anhand dieser nur angerissenen Aspekte in diesem Getriebe sollte jeder erkennen, dass man besser am Fahrzeug was machen sollte und weniger an den Insassen.
    Wir müssen uns um das, wohin wir (gesellschaftlich) mit was gelangen wollen, kümmern. Das ist die größte Hürde dabei.

  3. Überschwemmungsereignisse
    Lese gerade den brandaktuellen „Edelschinken“ des Umweltbundesamtes: Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel 24/215 durch (681 Seiten zuzüglich ein Anlagendokument).
    Darin steht über Überschwemmungen bis 2050 (ausschließlich aus Simulationen ermittelt):
    „Ein schwacher Wandel in naher Zukunft prognostiziert flächendeckende Rückgänge mit einer Ausnahme im Kreis Schleswig-Flensburg, der eine leichte Zunahme verzeichnet“.

    Also lässt sich eine Zunahme von Überschwemmungen nicht einmal simulieren. Wieder stellt sich die Frage, wie dann eine Umweltministerin auf ihre Aussagen kommt.

  4. Leider ist gerade diese vollkommene Ignoranz gegenüber Wissen die größte Waffe. Wenn man sich auf den Regierungsseiten die Fördermittelvergaben ansieht erkennt man, dass es keinen Klimaunsinn gibt, der nicht als Förderwürdig gilt und in den Vergabereden als wichtige Klimamaßnahme gelobt wird. Deshalb wird keines der Fördermittel-abhängigen Hochschulinstitute – die als einzige die Klimasicht richtig stellen könnten – irgend etwas diesbezüglich veranlassen. Die Sorgfalt ist bei den Einleitungen und Publizierüberschriften erkennbar, welche oft der wirklichen Aussage des Inhalts widersprechen.
    Zudem, gerade lese ich in der SZ, dass Herr Beckenbauer (Interviewaussage) jahrelang alle Unterschriften „für tausende“ Dokumente grundsätzlich „blind“ geleistet hat, weil eine so berühmte Person mit so unendlich vielen (dotierten) Positionen keine Zeit zum Lesen erübrigen kann.
    Man sieht daran, wie sicher Nichtwissen der Karriere dient, wenn man es erst einmal in die richtigen Kreise geschafft hat.

  5. #4: m.paesler,

    eine dieser brunzhummeldumme Quotenfrauen hat sich mit der Entwicklung der Margarineindustrie am unteren Niederrhein an der Universitaet Bonn promoviert. Die Region zu erweitern, waere bei dem IQ dieser Frau sicherlich nicht ratsam gewesen. Ob die Verwandtschaft meiner Frau, die an dieser Entwicklung beteiligt war, mit dieser Darstellung einverstanden waere, wage ich zu bezweifeln. Aber es hilft nichts. Diese Quotenfrau ist heute Bundesministerin fuer Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Davon hat sie noch weniger Ahnung als von der Entwicklung der Margarineindistrie am unteren Niederrhein. Ich haette weniger Skrupel, den vielbesungenen Sanitaetsgefreiten Neumann als Leiter der Berliner Charite vorzuschlagen als Hendricks fuer das Amt des Bundesminister fuer Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

  6. „Das Eis, auf dem die Aufklärung steht, ist ganz dünn; darunter lauert die Geisterwelt der Schamanen mit den Wettergöttern, die ständig Opfer verlangen.“
    Danke, Herr Pesch, für diesen konzentrierten Satz !

  7. #4 Herr Paesler
    Ihr Leserbrief ist am Anfang im Artikel verlinkt „Zu Gast in der Umwelt-Hauptstadt“
    Ich hatte Angst, Frau Umweltministerin Scharf mit meiner Einschätzung (die sich in mehreren meiner Publizierungen findet) vielleicht etwas Unrecht zu tun. Denn so viel und vor allem konsequente Unkenntnis verblüfft eben immer neu. Ihr „Leserbrief“ hat mich dann aber überzeugt, dass nicht nur ich Frau Scharf so bewerte.

  8. Hab natürlich sofort nen Leserbrief an die Augsb.Allg. geschrieben (zu lesen beim Klimarealist), aber wie Herr Pesch sehr richtig sagt, kann man grüne Vollpfosten und brunzhummeldumme Quotenfrauen genauso wenig überzeugen, wie Journalisten oder Dumpfbacken als Leser. Aber man fühlt sich halt verpflichtet zu Klarstellungen….

  9. Sie können Fakten bringen bis zum Erbrechen, es nützt nichts! Der „gefühlte“ Klimawandel ist vollkommen faktenresistent und jeder Klimaprophet wird alle Graphiken vergessen machen; er braucht nur einen Angstspruch zu bringen und schon glauben alle grünen Schlümpfe an die „Klimakatastrophe“.
    Das Eis auf dem die Aufklärung steht ist ganz dünn, darunter lauert die Geisterwelt der Schamanen mit den Wettergöttern die ständig Opfer verlangen. Zum Glück ist es [noch] nicht das Blut der „Klimaleugner“ sondern nur die EEG Umlage; aber wer weiß wohin das alles noch führen wird…

  10. Ok, wir haben jetzt schon eine Grünen-Politikerin die Abraham Lincoln nicht von George Washington unterscheiden kann, und eine Bundesumweltministerin die Taifune mit Tsunamis verwechselt. Schon bezeichnend von welcher grünen Gurkentruppe Deutschland regiert wird….

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