Anthropogenes CO2 als zusätzlicher Klima-Treiber vernachlässigbar

Friedrich-Karl Ewert (EIKE) zum Schellnhuber-Interview im SPIEGEL
Auf der kommenden Klimakonferenz in Paris soll ein Weltklimavertrag beschlossen werden. Ziel ist die Begrenzung der CO2-Emissionen, basierend auf der unbewiesenen Hypothese von Experten, dass sie eine Erderwärmung verursachen. Die Emissionen müssen verringert werden, damit eine weitere Erwärmung vermieden wird, sonst wäre das Überleben der Menschheit gefährdet. Dafür wird nach Überzeugung von Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung, eine Dekarbonisierung benötigt. Vor diesem Hintergrund hat er dem SPIEGEL ein Interview gegeben, das in Heft 45 veröffentlicht wurde, zu dem kritische Anmerkungen erforderlich sind.


Auch Experten können irren, obwohl sie behaupteten, dass  

 „…die Wissenschaflter solide und historische Beweise haben, die jede der Vorhersagen stüt­zen“ . Dazu einige Beispiele:

·      1865 – Stanley  Jones (anerkannter Ökonom in England): „um 1900 wird in England die Kohle ausgehen“.

·      1885 – US Geological Survey: „geringe oder gar keine Chancen, in Kalifornien Erdöl zu entdecken“

·      1891 –  US Geological Survey: „gleiche Aussage für Kansas und Texas“ (siehe David Osterfeld: Prosperity versus Planing, How Government stiffles economic growth, New York, Oxford University Press)

·      1939 – US Department of the Interior: „Ölvorräte in USA reichen höchstens nur noch 13 Jahre.“

·      1970 –  Life Magazine: „Bis 1990 wird die Luftverschmutzung dafür gesorgt haben, das auf die Erde einfallende Sonnenlicht zu halbieren“ (Januar 1970)

·      1970:  Life Magazine: „Falls sich die gegenwärtigen Trends fortsetzen, wir die Welt bis zum Jahr 2000 um 11 Grad kälter sein. Das ist doppelt so viel, wie nötig wäre um uns in eine Eiszeit zu werfen“ (Kenneth E.F. Watt, in Earth Day, April 1970,).

·      1972 –  Club of Rome (nur einige Beispiele): „Goldvorräte der Erde sind bis 1981 aufge­braucht, Quecksilber und Silber  bis 1985, Zinn bis 1987, Zink bis 1990, Petroleum bis 1992, Kupfer, Blei und Erdgas bis 1993…etc „

·      1998 –  Mojib Latif: „…kalte Winter mit Schnee bis ins Flachland werden der Vergangen­heit angehören…“ Diese Aussage war 1998 allgemeiner Klimakonsens.

 

Friedrich Nietzsche würde seinen Satz „die Unvernunft einer Sache ist kein Grund gegen ihr Dasein sondern eine Bedingung derselben“ durch Prof. Dr, Hans Joachim Schellnhuber bestätigt sehen, und im Zusammenwirken mit bekannten Erkenntnissen von Schiller („Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen…“) und Karl Marx („Die Idee wird zur mate­riellen Gewalt wenn sie die Massen ergreift“) versteht man, warum sich die angeblich von uns Menschen verursachte Erderwärmung zur Pseudoreligion entwickeln konnte (Ivar Giae­ver, Norbert Bolz). Das Modell einer Pseudoreligion muss möglichst falsch und unrealistisch sein, um sich für die Konzeption einer Vorsehung zu eignen; die Kenntnis von Fakten kann dabei nur stö­ren. Deshalb vermittelt das Interview den Eindruck, dass der Direktor des Insti­tuts für Klima­folgenforschung klimatologische  Erscheinungen anders bewertet als es die na­turgegebenen Fakten verlangen.

Die Menschheit wusste schon immer, das es ständig Klimaänderungen gibt, und da es au­ßer lang- und mittelfristigen auch Änderungen im Dekaden-Rhythmus gibt, kann man kein stabiles Klima erwarten – kurzfristige Änderungen sind die Regel. Insbesondere die Solarfor­scher haben längst die Ursachen der Klima-Schwankungen erkannt: Die variable Sonnenakti­vität ("Sonnenflecken-Zyklen") führt zu entsprechenden Änderungen der Einstrahlung auf die Erde. Hinzu kommt: Auch die zyklischen Änderungen der Erdbahn-Parameter verändert die Einstrahlung auf die Erde, seit etwa 100 Jahren bekannt als Milan­kowitsch-Zyklen. Diese naturwissenschaftlichen Erkenntnisse werden seit etwa 30 Jahren von den IPCC-nahen Insti­tuten zurück gestellt zugunsten einer nahezu monokausalen CO2-Praxis! 

Jedenfalls gehört eine "Klima-Vorherrschaft" des CO2 zum Glaubensbekenntnis vieler Klima­forscher, selbstverständlich auch von Prof. Schellnhuber. Wie schon erwähnt, strebt er sogar eine ‚Dekarbonisierung’ an, also eine Verringerung des Kohlenstoff-Kreislaufs, obwohl doch CO2 Baustein und Bestandteil unserer Nahrungsmittel ist. 

Die Strahlungszyklen und deren Ursachen waren gestern, heute dominiert CO2 die Klima-Debatte, und damit bestimmen angeblich wir Menschen über die Natur, denn wir produzieren und  emittieren CO2 als ‚Klimagas’. Ob und wie wir Menschen die Umlaufbahn und die Wärmestrahlung der Sonne zu ändern vermögen, wird nicht erklärt.    

Mein erstes Zusammentreffen mit Prof. Schellnhuber als Referent fand bei einem energie­politischen Dialog im Bundestag statt. Das schlimme Hochwasser des Indus mit der weiten Überschwemmung der Talaue als Folge eines außergewöhnlichen Monsuns im Juli 2010 war für ihn in seinem Referat eine Folge des Klimawandels. Jedoch: Hochwässer und Überflutun­gen der Talaue sind schon immer eine irdische Normalität, denn erst sie lassen die flachen Talauen entstehen. Wer die üblichen geomorphologischen Prozesse jedoch als Folge des Kli­mawandels beurteilt,  berücksichtigt weder Grundlagen der Geologie noch Grundlagen der Hydrologie.  Ähnlich werden im Interview von Schellnhuber auch andere Erscheinungen und Entwicklungen beurteilt, von denen hier einige zitiert und kommentiert werden: 

1.)     Die im Interview dargestellte Temperaturganglinie zeigt für die Zeit von 1965 bis 2014 einen durchgehenden, starken Temperaturanstieg. Er unterscheidet sich substantiell von den in Abb. 1 dargestellten und vom Klimarat IPCC verwendeten Temperaturganglinien der weltweit führenden Institutionen Met Office-CRU, NCDC und GISS, wonach die Temperatur zwischen 1998 und 2014 nicht mehr angestiegen ist. 

Schellnhuber bestreitet, dass der Anstieg eine Pause gemacht hat, und er stellt sich damit in einen diametralen Gegensatz zum Klimarat IPCC, der in seinem jüngsten AR5-Report 2013/14 die Stagnation wie folgt zugesteht [1]: "… Fifteen-year-long hiatus peri­ods are common in both the observed and CMIP5 historical GMST time series"

[1] IPCC, AR5, Climate Change 2013: Technical Summary, p.61; http://tinyurl.com/oxtcp4j

 

2.)     Schellnhuber zeigt sich irritiert über ein an­deres Phänomen: "Zwischen 1945 und 1965 gab es sogar eine spürbare globale Abküh­lung, …die wir bis heute nicht befriedigend er­klären können.“  Wenn man jedoch die kurzeitigen Solarzyklen berücksichtigt, ist die Erklärung einfach: Ohne Supercomputer und Klimasimulationen ergibt die manuelle Auswertung der gemessenen und aufgezeich­neten Temperaturdaten von 1097 Stationen weltweit, dass sich auch im 20. Jh. Abküh­lungs- und Erwärmungsphasen abgewechselt haben;  ein Einfluss von CO2 ist nicht er­kennbar! Der detaillierte Auswertungsbericht  mit der in Abb. 2 dargestellten Grafik wird in Kürze hier bei EIKE publiziert.

 

Abb. 1

 

 

Abb. 2

 

3.)     Schellnhuber: „Natürlich geht die Welt nicht komplett unter wenn die Temperatu­ren um 2,1 oder 2,2 Grad steigen.“                                                                                      Folglich: Nicht komplett, aber teilweise wohl doch? Nein, denn in der geologischen Ver­gangenheit waren sehr viel größere Änderungen die Regel, und allein in den letzten 9000 Jahren gab es schon vier Änderungen solchen Ausmaßes. Anthropogene CO2-Emissionen gab es damals nicht, und die natürliche CO2-Konzentration lag nach den Auswertungen der Eis­bohrkerne nahezu konstant bei 280 ppm !

4.)     Schellnhuber: Schon heute ist es knapp ein Grad wärmer als vor der Industrialisie­rung“. Soll heißen „infolge Industrialisierung .

Falsch, denn während des Mittelalters, also vor der Industrialisierung war es wärmer als heute: Ganz ohne industrielle CO2-Emissionen gab es Ackerbau in Grönland und Wein­ernten in Mittelengland – und dazu Beispiele aus Deutschland (Das schöne Allgäu, Heft 4, 2007):

·      1185: Getreide im Mai, Wein im August. 

·      1186: Blühende Gärten im Januar, reife Äpfel im Februar 

·      1229: Veilchen zu Weihnachten

·      ·     1241:  Kirschen im März

 

 

5.)     Schellnhuber: Treibhausgase sind mir im Boden tatsächlich lieber als in der Luft“.

Dem Sachkundigen nicht, denn was sie von dort aus anrichten können, wird im nächsten Punkt behandelt. Zuvor muss erst die Photosynthese erwähnt werden, der auch Prof. Schellnhuber seine Existenz verdankt. Wer Klimaforschung betreibt, sollte bedenken, dass der CO2-Gehalt der Luft in der geologischen Vergangenheit mit bis zum 20fachen (6000 ppm) schon sehr viel größer war als heute. Es ist der Biosphäre gut bekommen, hat aber auch Eiszeiten nicht verhindert hat (!!). Vor allem aber ist CO2 der Grundbaustein der Nahrungsmittel. Mehr CO2 in der Luft sollten wir begrüßen, denn das ergibt reichere Ernten, und die werden wegen des Bevölkerungswachstums gebraucht.

 

6)   Schellnhuber: Die CO2-Verklappung müsste ….sorgfältig ausgetestet werden“.

      und „Von einem unterirdischen Kohlendioxidspeicher geht kaum Gefahr aus. Das Gas ist

      weder giftig noch explosiv“.

Das nicht, aber es steht unter hohem Druck und es ist schwerer als Sauerstoff.  Wo es in Klüften aufsteigt und die Erdoberfläche erreicht, kann es in Mulden CO2-Seen bilden. Wir würden dort CO2 weder sehen noch riechen, aber mangels Sauerstoff nicht mehr lange le­ben. Genau DAS passierte im August 1986 am Nyos-See in Kamerun: 2000 Menschen star­ben! (https://de.wikipedia.org/wiki/Nyos-See).

Noch bedrohlicher wäre eine andere Gefahr: Wenn CO2-Verpressung, dann wären es große Mengen. Der Bau von Talsperren in seismisch sensiblen Gebieten vergrößert dort die Häufigkeit und die Stärke von Erdbeben. Ähnlich würde das Einpressen großer Men­gen CO2 in den Fels seinen vorher stabilen Spannungszustand verändern, so dass ebenfalls mit Erdbeben zu rechnen wäre.

 

7)  Schellnhuber: "In der Tat erreichen wir 2015 vermutlich die höchste jemals aufge­-

      zeichnete Erdmitteltemperatur“. 

Danach sieht es nicht aus: Zwar veranlassen heiße Sommertage mit Temperaturen bis zu 40° dramatische Warnungen vor der Erderwärmung und verstärken die Agitation für die Reduktion unserer CO2-Emissionen, jedoch wurde geschwiegen, als es im letzten Winter im Nordosten der USA und benachbarten Kanada zu einer Rekordkälte und Schnee­massen kam, wovon „insgesamt über 180 Millionen Amerikaner von Neu­england bis Flo­rida be­troffen waren“ , und schließlich sogar die Niagara-Fälle gefroren waren  (www. Niagara-Fälle gefroren, DiePresse.com). Der dort kälteste Februar seit Beginn der Wet­terauf­zeichnungen passte mit seinem Kälterekord eigentlich nicht zur angeblich fortschreitenden Erwär­mung.

Schellnhubers Beurteilung „die höchste jemals aufgezeichnete Erdmitteltem­peratur ist nichts wert, denn aufgezeichnet wird seit knapp 300 Jahren, was sich in den 4,5 Mrd. Jah­ren der Klimageschichte der Erde ereignet hat wissen wir nicht.

 

 

8)  Schellnhuber: „Wir füttern die Supercomputer an unserem Institut…“ 

Der Weltklimarat (IPPC) hat schon früh betont, dass Voraussagen zum Klima nicht mög­lich sind, weil es ein chaotisches nichtlineares System mit sehr vielen Einflussfaktoren ist. Inzwi­schen  hat die re­ale Entwicklung die Richtigkeit dieser IPCC-Beurteilung bestätigt, denn die Voraussagen haben sich nicht erfüllt – oft ist sogar das Gegenteil eingetreten.  Trotz dieser IPCC-Beurteilung basiert das Modell vom anthropogen verursachten Klima­wandel infolge unse­rer CO2-Emissionen weiterhin auf Klimasimulationsmodellen.  Prof. John Christy, Uni­versity of Alabama, hat die Voraus­sagen der wichtigsten Klima-Com­pu­ter miteinander ver­glichen. Das Kriterium für Wissenschaft­lichkeit wird nicht erfüllt, denn es verlangt, dass mehrere For­schungsansätze zum gleichen Er­gebnis führen, was hier nicht der Fall ist, denn alle Er­gebnisse sind an­ders: für das Jahr 2020 errechnen die Computer Erwärmun­gen zwischen 0,3 und 1,3° C. Welches Ergebnis gilt, wenn alle an­ders sind? Kei­nes!

 

Fazit: Wenn man als Geologe mit Ausbildung und beruflicher Tätigkeit auch in Klimatologie das Interview mit Prof. Schellnhuber gelesen hat und seine Botschaft beurteilen möchte, hat man die Wahl zwischen zwei Modellen: Entweder die Grundlagen der relevanten Wissen­schaftsbereiche sind ihm unbekannt oder die Fakten bleiben unberücksichtigt, denn er weiß schon, wie die Menschheit in Zukunft zu organisieren ist, beschrieben im WBGU-Bericht Welt im Wandel, Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation (2011): „Es geht um einen neuen Weltgesellschaftsvertrag für eine klimaverträgli­che und nachhaltige Weltwirtschaftordnung. Dessen zentrale Idee ist, dass Individuen und Zivilgesellschaften, die Staaten und die Staatengemeinschaft sowie die Wirtschaft und die Wissenschaft für die Vermeidung gefährlichen Klimawandels und für die Abwendung anderer Gefährdungen der Menschheit“Wartet die Welt wirklich auf „Weltverbesserer“ aus Deutschland?

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31 Kommentar(e)

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1
Christian Baumgarten

Muß sich in Deutschland die Geschichte wiederholen?" Wenn daß der Führer wüsste!" habe ich noch heute im Ohr und so glauben immer noch zu viele an diese Angela Merkel, die in ihrer entscheidenden Jugendzeit schon gelernt hat wie man seine Macht behält ohne Rücksicht auf Schwüre oder Wahrheit. Und sie hat auch wieder gewissenlose Helfer um sich geschart.

2

Schnellhuber ist ein Scharlatan.
Beweis: Er hat verkündet, das man sehr genau ausrechnen kann, daß die Himalaja-Gletscher bis 2035 verschwunden sein werden. Die Ausrede des IPCC, daß da ein Schreibfehler war, geht bei Schnellhuber nicht, weil er es vor laufender Kamera ausgesprochen hat.
Wie kann so ein xxxxxxx Professor und Berater der Bundesregierung sein?
Ein Experte wie Christian Wetter hat ihn aber wohl auch zum Freund. Und trotzdem kühlt CO2 - aus trivialen thermodynamischen Gründen.

3

@ #26 G. Kramm

Herr Kramm,
ss gibt ja die Hochsprachen Fortran, C, Algol, Cobol, Pascal, Basic etc. für die verschiedenen Anwendungsbereiche. Und nicht jeder Nutzer muß sich seine Nutzeroberflächen selbst basteln können.
Allerdings sollte eine Erzeugergemeinschaft, die mit der Hypothese des "gefährlichen Klimawandels" an die Öffentlichkeit tritt und Billionen von TEUROS und Dollars verlangt, um die prognostizierte Katastrophe zu verhindern sehr wohl gewillt sein die Daten in Formaten über Schnittstellen anzubieten, die Forscher anderer Disziplinen nutzen können.

Genau das ist aber eben nicht gewollt, denn dann würde ziemlich schnell klar, daß da was faul ist.

12,8 1977 14,3
12,7 1978 13,4
12,8 1979 15,9
13 1980 13,3
12,9 1981 13,6
12,6 1982 13,2
13,5 1983 15,1
12,7 1984 14,5
12,2 1985 12,9
13,7 1986 13,6
13,4 1987 15,3
Die Tabelle gibt den Hindcast der Jahresmaximumtemperaturen (irgendwo im mittleren Westen der USA) der zwei Modelle des GFDL (ESM2G und ESM2M) wieder.
Bereits daran kann man erkennen, wie gut oder schlecht die Modelle sind. Ich verzichte hier auf die Darstellung der gemessenen Werte.

Die hier so beliebte polynomische Regression ergibt für den Zeitraum 1931-2005 folgende Funktionen:
y = 1E-05x3 - 0,0009x2 + 0,0095x + 13,174
-4E-06x3 + 0,0007x2 - 0,0166x + 13,261

Daran kann man eine Menge erkennen.

4
Katrin Meinhardt

#24: f. B. H. T. Heinzow

Zitat:
"[...] Klima auf hunderte Jahre berechnen können zu wollen, aber nicht in der Lage sein ein simples Programm zu schreiben, welches Daten transferiert. [...]"

So ist es, verehrter Herr T. Heinzow.

Sie sind einfach ein Wunder. Es darf und kann Sie überhaupt nicht geben. 🙂

Mit sehr freundlichen Grüßen

P.S.: Und dann kneifen die, und sind (materiell) gar nicht (mehr) da, wenn die strenge Prüfung (vgl. allseits sehr beliebte und hochgeschätzte Inquisition) anstehen wird(, in 70 oder hundert Jahren). Hochintelligent, diese menschenverachtende Spezies und Kohlenstoffdioxid-Hasser.

5

Herr Heinzow,

ich habe selbstverstaendlich mit FORTRAN IV und 66 sowie Algol begonnen, aber auch eine Maschinensprache gelernt. Daneben noch BASIC, was auf einigen HP-Tischrechnern installiert war. Ich habe zudem drei Jahre im Supercomputing (Cray, Fujitsu) gearbeitet. Da lernt man das Handwerkzeug rational einzusetzen, was bei der Simulation von meteorologischen und chemischen Groessen erforderlich ist. Das eigentliche Problem bestand darin, dass man durch die Wahl der Parameter beliebig streuende Ergebnisse erzeugen konnte, wobei die Zahl der Beobachtungen hinsichtlich der chemischen Felder so gering war, dass man keine Basis fuer eine adaequate Modellevaluation hatte.

FORTRAN hat sich natuerlich weiterentwickelt und ich programmiere immer noch mit FORTRAN, und zwar seit Windows 7 mit 64-Bit-Adressierung, was bei astronomischen Berechnungen unabdingbar ist.

6

@ P. Berberich

Man kann Vieles machen, nur wenn jemand ungebräuchliche Dateiformate verwendet, will er was verbergen.
Oder eben es gilt, daß diejenigen, die den Unsinn erfunden haben, eben keine ausgebildeten Informatiker waren, was ja auf die Meteorologen zutrifft.

Dementsprechend sehen dann auch die Quellcodes aus.

Wer die Daten z.B. des GFDL oder des DKRZ nutzen will, muß erst mal deren verquaste Dateispeicherung entschlüsseln. ie Leute da sind noch nicht einmal in der Lage (oder Willens) verständliche Dokumentationen zu verfassen.
Wenn man dann die Daten endlich hat, stellt man beim Vergleich von Modell mit der gemessenen Realität fest, daß die Validierung nicht korrekt vorgenommen wurde.

7

#20,#23:
Man kann zum Importieren von NetCDF-Dateien das Programm NetCDF4Excel verwenden, das man im Internet herunterladen kann. Das Verfahren ist aber bei größeren nc-Dateien sehr langsam. Ich habe deshalb einfach die nc-Dateien mit einem selbst geschriebenen Programm byteweise interpretiert.

8

@ H. Burowski

Um den Header der nc-Dateien zu lesen braucht man kein Java. Nur Irre kommen auf die Idee ein Programm ins Netz zu stellen, mit dem man ein netcdf 3 File in ein mit der Ziffer 4 umschreibt.

Wer übrigens nicht in der Lage ist ein simples Programm mit graphischer Oberfläche zum Wandeln zu liefern, die nette Beschreibung für den NetCDF-Quatsch stammt aus dem Jahr 1994, wird wohl kaum in der Lage sein vernünftge Modelle zu fabrizieren.
In HH gibt es einen Mann, der die ganzen Bugs in den rogrammen finden muß, die die "Klimaleute" in die Programme so einbauen. Klima auf hunderte Jahre berechnen können zu wollen, aber nicht in der Lage sein ein simples Programm zu schreiben, welches Daten transferiert.
Unsereins braucht auch kein Programm zur Herstellung von Klimafilmen etc.

Am besten alles in roten und gelben Farben, um Gefahr zu demonstrieren ...

Wie war das noch vor 26 Jahren. Gab es da Hinweisschilder auf die Minen in den Grenzstraßen und entlang des antifascistischen Schutzzauns?

9
Holger Burowski

#20:T.Heinzow
"Da kann man auch mit etwas Mühe sich den Modelloutput runterladen. Die NetCDF-Dateien zu lesen ist allerdings etwas, was nur Insider können, weil die Herren der "Klimainstitute" wenig Interesse haben, daß´da jemand, der nicht aus der Gemeinde stammt, die kontrollieren kann."

.. und 9/11 ist Fiction. Mit dreimal Klicken kommt man auf die Javabibliothek für dieses Datenformat, die Eclipse kann man kostenlos downloaden und dann dürfte es doch für einen Einser-Studenten kein Problem sein ein paar Klassen als Objekt zu instanzieren und das ganze Datengerassel über eine Factory reinzuziehen. Und mit Swing gibt's dann noch eine anständige Dialogüberfläche.

Schafft man im ICE, vom Hamburg bis Kassel.

10

@ #21 G. Kramm

Die NetCDF-Programme sind das was Windmühlen zur Stromerzeugung sind: Unsinnige ausgereifte Technik aus der Anfangszeit der Computer.
Wer kommt heutzutage noch auf die Idee mit irgendwelchen Unix-Kürzeln Programme zu steuern.
Natürlich kann man das mit Linux auf der Maschinenebene erledigen, nur sind die Beschreibungen milde ausgedrückt lausig. Das liegt daran, daß der Unfug von Leuten fabriziert wurde, die nie richtig gelernt haben zu programmieren und zu dokumentieren. Wie war das denn in den 70er Jahren? Schnellkursus in FOTRAN IV und das war es. Wer seinen Rechner ganz schnell machen wollte mußte lernen auf Maschinenebene zu programmieren. Natürlich war damals Speicherplatz knapp und Datenübermittlung per Glasfaser gab es auch nicht. Aber das ist kein Grund an der archaischen Technik festzuhalten.

11

Sehr geehrter Herr Heinzow,

das ist kein grosses Problem. Ich habe zwar schon lange nicht mehr mit NetCDF-Dateien gearbeitet, aber fuer den Hausgebrauch duerfte es noch reichen. Zudem bin ich mit jemandem verheiratet, der damit ziemlich vertraut ist.

12

@ #19 G. Kramm

"im Zuge der einfaeltigen Besserwisserei nur noch eine global gemittelte oberflaechennahe Lufttemperatur betrachtet wird, obwohl ein globales Klima ein Widerspruch in sich ist."

Richtig, aber dem kann abgeholfen werden, denn inzwischen gibt es eine gute Adresse, wo man nachlesen kann, was die Modelle und ihre Modellierer tatsächlich können.

http://tinyurl.com/n9bbrdr

Da kann man auch mit etwas Mühe sich den Modelloutput runterladen. Die NetCDF-Dateien zu lesen ist allerdings etwas, was nur Insider können, weil die Herren der "Klimainstitute" wenig Interesse haben, daß´da jemand, der nicht aus der Gemeinde stammt, die kontrollieren kann.

13

Herr Wetter,

nun kommen Sie mal ganz schnell runter von Ihrem hohen Ross. Die Leute, die hier diskutieren, sind keine Deppen.

Erst einmal sollten Sie begreifen lernen, dass die Klimatologie nicht auf Physik beruht, sondern auf Statistik, wobei im Zuge der einfaeltigen Besserwisserei nur noch eine global gemittelte oberflaechennahe Lufttemperatur betrachtet wird, obwohl ein globales Klima ein Widerspruch in sich ist. Ein einfacher Blick auf die Koeppen-Geiger-Klimaklassifikation (http://goo.gl/pgh8Hd)untermauert dieses. Es existieren eine Vielzahl von Klimaten auf der Erde, die auf Intervallen der mittleren Temperatur und des Niederschlags beruhen, womit der Bezug zu Erhalt und Wachstum der Vegetation hergestellt ist. Koeppen selbst hat allerdings davor gewarnt, diese daten falsch zu interpretieren. So erwaehnte er z.B., dass etwa 300 mm jaehrlicher Niederschlag, wie er auch in einigen Regionen der Sahara registriert wird, vollkommen ausreicht, in Sibiren riesige Waldgebiete zu bewaessern. Wer wie Schellnhuber und seine Mitstreiter von der Gilde der einfaeltigen Besserwisserei von einem globalen Klima faselt und die Variabilitiaet der Klimate auf der Erde missachtet bzw. negiert, um den Weg zu einer weltumspannenden oekofaschistischen Diktatur zu ebnen, der gehoert wegen erwiesener verfassungswidriger Umtriebe und fachlicher Inkompetenz aus dem Hochschuldienst entfernt.

Folgt man dem 4. Bericht der WG I zum IPCC von 2007, dann waren z.B. die Konzentration von CO2, CH4 und N2O waehrend der vergangenen 2000 Jahren nahezu konstant, bevor um 1850 der Anstieg dieser Konzentrationen einsetzte (https://goo.gl/S6Oynd). Wenn dem so ist, wie war es denn moeglich, dass in den vergangenen 1200 Jahren insbesondere in der Nordhemisphaere zwei Phasen eines ausgepraegten Klimawandels stattfinden konnten, naemlich die Mittelalterliche Warmzeit und die Kleine Eiszeit. Da dei Konzentrationen dieser Gase nahezu konstant waren, koennen diese nicht fuer diese Phasen des Klimawandels verantwortlich gemacht werden. Folglich muessen andere Prozesse existieren, die dafuer verantwortlich gemacht werden koennen, die wir allerdings nicht kennen. Darueber sollten Sie nachdenken.

Kommen wir zur Physik. Ich weis nicht, ob Sie die beiden Arbeiten von Moeller & Manabe (1961) sowie Manabe & Moeller (1961) je gelesen haben. Diese beiden Arbeiten beschaeftigen sich mit der numerischen Loesung der Strahlungsuebertragungsgleichung fuer solare und terrestrische Strahlung sowie der durch Strahlungsfluesse bewirkten zeitlichen Aenderung der Temperatur. Moeller und Manabe erhielten im stationaeren Zustand ein Temperaturprofil, was etwa 350 K nahe der Erdoberflaeche und in Tropopausenhoehe (11 km) einen Wert von etwa 190 K ergab. Das entspricht einem Temperaturgradienten von etwa -15 K/km, was bedeutet, dass die Troposphaere hochgradig instabil geschichtet waere. Das widerspricht nicht nur allen Beobachtungen, sondern auch der Physik. Aus diesem Grunde wurden dann die sog. "radiative-convective models" entwickelt (siehe Manabe & Strickler, 1964), mit deren Hilfe dann dieser physikalisch instabile Zustand verhindert wurde. Was dabeiu auf der Strecke blieb, war die Dynamik der atmosphaerischen Stroemung. Was allerdings schlimm ist, und die Hinweise dazu kann man sogar in den IPCC-Berichten finden, ist die Tatsache, dass Werte fuer die Klimasensitivitaet auf diesem physikalischen Unfug beruhen.

Vielleicht haben Sie sich einmal gefragt, weswegen in der Strahlungsuebertragungsgleichung fuer das langwellige Spektrum die Plancksche Strahlungsfunktion als Quellfunktion erscheint? Das geht nicht auf Planck zurueck, sondern auf Einstein. In seiner Arbeit "Zur Quantentheorie der Strahlung" von 1917 leitete Einstein die Plancksche Strahlungsfunktion her, wobei er die Absorption und die Emission von Lichtquanten durch Moelekuele betrachtete. Bei der Emission unterschied er zwischen einer spontanen Emission und einer vom Strahlungsfeld selbst stimulierten bzw. induzierten Emission. (Lesen Sie nach, was das Wort Laser bedeutet.) Bei der Herleitung ging Einstein davon aus, dass die kanonische Zustandsverteilung der statistischen Mechanik nicht durch diese Prozesse der Absorption und Emission geaendert wird. Das bedeutet, dass die Zahl der Molekuele, die auf Grund der Absorption der Lichtquanten von einem niedrigen in einen hoeheren Energiezustand uebergehen, im statistischen Sinne gleich der Zahl der Molekuele ist, die infolge der spontanen und induzieren Emission von Lichtquanten von diesem hoeheren in den niedrigeren Energiezustand uebergehen. Beide Energiezustaende unterscheiden sich durch die Energie des Lichtquants. Damit gelangte Einstein zu einer Formel, deren Struktur mit der Planckschen Strahlungsformel identisch ist, in der allerdings die sog. Einsteinkoeffizienten auftreten. Spaeter hat Dirac mit seiner Arbeit zur Quantentheorie der Emission und Absorption von Strahlung aus dem Jahre 1927 die Einsteinschen Betrachtungen auch aus Sicht der Quantenmechanik untermauerte. Einsteins Betrachtungen wurden von Fowler & Milne (1925) als "principle of detailed balancing" bezeichnet. Richard Tolman (1925) bezeichnete as als mikroskopische Reversibilitaet. Dieser Begriff wird auch in dem Lehrbuch von Moore/Hummel (1986) zur physikalischen Chemie verwendet.

Milne (1928) war es dann, der die heute noch gueltigen Betrachtungen abschloss, indem er die Einsteinschen Ideen dadurch erweiterte, dass er Kollisionen erster und zweiter Art zwischen Molekuelen und Ionen, Elektronen etc. beruecksichtigte. Dabei kam zwangslaeufig auch der Begriff des lokalen thermodynamischen Gleichgewichts (LTE) ins Spiel, denn die Plancksche Strahlungsfunktion gilt nur unter der Bedingung des thermischen Gleichgewichts. Milne leitete mit seiner Gl. (20) eine Formel her, mit der der Gueltigkeitsbereich des LTE abgeschaetzt werden kann. Danach ist die Annahme des LTE bis in etwa 60 km ueber Meeresniveau zulaessig.

Die DPG und die DMG haben in ihrer gemeinsamen Erklaerung von 1987, "Warnung vor drohenden weltweiten Klimaanderungen durch den Menschen" folgendes behauptet:

"Wasserdampf und Kohlendioxid in der Atmosphaere
haben eine entscheidende Wirkung auf das Klima: Ohne diese Gase wuerde aufgrund der Strahlungsbilanz zwischen Einstrahlung
von der Sonne und Abstrahlung von der Erde die mittlere Temperatur an der Erdoberflache etwa - 18 Grad C betragen. Diese Gase absorbieren jedoch einen Teil der von der Erdoberflaeche
abgestrahlten Waerme und strahlen diese wieder teilweise zurueck (Treibhauseffekt), so daB die mittlere Temperatur an der Erdoberflache bei gegenwaertig + 15 Grad C liegt."

Das, Herr Wetter, ist kompletter physikalischer Unsinn, der aber heute noch in Meteorologievorlesungen verbreitet wird. Erst einmal ist das Konzept der effektiven Strahlungstemperatur fuer eine Erde ohne Atmosphaere, was diese - 18 Grad C liefert, aus physikalischen und mathematischen Gruenden zu verwerfen, und zweitens ist die Emission zumindest bis in einer Hoehe von 60 km ueber Grund von der lokalen Temperatur abhaengig. Und diese Temepratur wird nicht durch die infrarote Strahlung gepraegt.

14

@ #16 K. Meinhardt

"Und in nicht-naturwissenschaftlichen Fächern, leben die gänzlich im Wald."

Das ist eben nicht korrekt, denn es kommt darauf an, welches Gebiet beackert wird. Für die Juristen stimmts, für die Theologen auch. Pädagogen und "ähnliches Gelichter" (ein Kanzler nannte die "faule Säcke") brauchen sowas auch nicht ... . Dementsprechend hoch ist die Zahl der Ökogläubigen bei denen ... . Kaufen Biogemüse, Biomilch ...

15

Ihr Kommentar wurde wg. Regelverletzung gelöscht
mfG
Admin

16
Katrin Meinhardt

#14: Absolut korrekt, verehrter Her T. Heinzow, Sie sind ein Wunder. 🙂

Zitat:
"[...] denn Wissenschaftstheorie und wissenschaftliches Arbeiten sind nicht Teil eines naturwissenschaftlichen Studiums. [...]"

Wenn, dann nur für Minuten, zu wenig, viel zu wenig. Und in nicht-naturwissenschaftlichen Fächern, leben die gänzlich im Wald.

Sie sind ein Wunder. Vielleicht wird es ja doch nix mit dem falschen Bischof. :))

Mit s. & h. Grüßen

Es kann Sie überhaupt nicht geben.

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"Wir füttern die Supercomputer an unserem Institut..."

Das PIK ist viel zu arm, als daß es sich sowas leisten könnte. Und ein Computer ist nur so gut oder so schlecht wie das Programm, welches er abarbeitet. Was 1978 auf dem Supercomputer CDC Cyber 76 lief - die Simulation der Sturmflut vom Januar 1976 (die höchste je in Hamburg aufgetretene Flut) - lief locker später auf einem ATARI ST.

Aber mit dem Wort Supercomputer läßt sich das verdummte Volk beeindrucken, obwohl es die Dinger inzwischen in jedem Telefonshop zu kaufen gibt.

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Christian Wetter

Genau so was meine ich:

Da antwortet ein anonymer "Admin" mit:

"Bitte führen Sie doch dafür nur einen einzigen Nachweis"

Und dazu soll man dann auch noch ernsthaft antworten? Wie sie wollen, ist ja nicht mein Forum und wenn sie die Erkenntnisse der Physik und insbesondere die Strahlungstranportgleichung ignorieren oder einfach nicht kennen, nicht verstehen, dann kann ich an dieser Stelle nicht weiter helfen.

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@Y Pseudonym Chr. Wetter

"Weil eben die ganze Seite voll ist, mit absurden und wissenschaftlich nicht haltbaren Artikeln, neben ein paar ganz guten Ansätzen."
Der gute Brauch der Wissenschaftler besteht darin die Unwissenschaftlichkeit durch Falsifikation zu beweisen.
"Hier will wirklich kaum wer mitwirken, der sich auch nur ein ganz klein wenig auf seine Ausbildung und dem Verständnis meteorologischer wie klimatologischen Zusammenhänge was einbildet."

Die Ausbildung und das Verständnis sind wohl wertlos, denn bisher hat noch niemand bewiesen - entsprechend den Regeln der Wissenschaftstheorie - daß die CO2-H2O-Hypothese zutrifft.

Daß es immer wieder Leute gibt, die die Beweistechniken und deren Grundlagen nicht beherrschen - insbesondere in der Naturwissenschaft - ist der miserablen Hochschulausbildung zuzuordnen, denn Wissenschaftstheorie und wissenschaftliches Arbeiten sind nicht Teil eines naturwissenschaftlichen Studiums. Deshalb trifft Ihre Kritik die Falschen.
Wenn die IPCC-Autoren es akzeptieren, daß die Beschleunigung der "Klimaerwärmung" (man macht doch tatsächlich völlig unwissenschaftlich Klima an arithmetisch gemittelten Temperaturmeßwerten fest) mittels variabler linearer Regression nachgewiesen wird, dann ist es mit deren Wissenschaftlichkeit nicht weit her. Nach Ihrer Definition sind das dann Laien bzgl. der Wissenschaftlichkeit ihres Tuns.

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"Es geht um einen neuen Weltgesellschaftsvertrag für eine klimaverträgli­che und nachhaltige Weltwirtschaftordnung. Dessen zentrale Idee ist, dass Individuen und Zivilgesellschaften, die Staaten und die Staatengemeinschaft sowie die Wirtschaft und die Wissenschaft für die Vermeidung gefährlichen Klimawandels und für die Abwendung anderer Gefährdungen der Menschheit"

Wenn man weiß, daß er Marxist ist, wundert einen das Ziel nicht. Allerdings werden die Menschen da nicht mitspielen, denn bisher ist jede Diktatur von Weltverbesserern gescheitert.

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@ #7: Christian Wetter

Sehr geehrter Herr Wetter,
Sie haben erkannt, dass die (dummen?) Betreiber von eike-klima-energie.eu überzeugt sind, dass CO2, insbesondere das anthropogen erzeugte, in keiner Weise klimarelevant ist.

Ich will Ihnen gerne glauben, dass Sie für dieses Thema Experte und gegenteiliger Ansicht sind.

Teilen Sie doch bitte mit, wie es möglich ist durch die Erhöhung des derzeitigen CO2-Gehaltes die Verhältnisse in den Klimazonen bzw. die Temperatur der Erde, in Richtung höhere Temperatur und wie Sie sogar behaupten, das Weltklima zum Schaden der Menschheit zu ändern!

Sie müssen sich nicht auf eine triviale Ebene herablassen! Bitte schreiben auf fachlicher Ebene, so wie Sie das können und gelernt haben!

Jetzt haben Sie es in der Hand, das Thema und die Diskussion des Jahrtausends mit einem Handstreich zu beenden.

Endlich kann die Welt aufatmen und sich anderen, wichtigeren Themen zuwenden. Machen Sie das doch! Oder sind Sie zu faul oder zu feige?

Mit wissbegierigen Grüßen

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@7: Christian Wetter

"...Erkenntnisse der Physik und insbesondere die Strahlungstranportgleichung ignorieren..."

Dann lösen sie mal die Gleichung für den Atmosphären-Fall!
Am besten Analytisch 🙂

Willkommen im Club der: "es tummeln sich hier fast nur Laien herum"

MfG
Christian Ohle

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Friedrich-Karl Ewert: "Anthropogenes CO2 als zusätzlicher Klima-Treiber vernachlässigbar"
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...aber sonst, Herr Ewert, ist CO2 doch ein "Klima-Treiber", ihrer Meinung nach, richtig?

Wo haben sie denn diese Erkenntnis her, aus IPCC-Berichten? Wie soll es denn Klima treiben? In Physik ist so ein Treiben völlig unbekannt, da offensichtlich absurd, außerhalb der "Klimawissenschaft natürlich.

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#5 Sehr geehrter Herr Dr. Stahr,
diese Sichtweise von herrn Schellnhuber ist auch deswegen falsch, weil er für diese Betrachtung das für Aussage eines Temperaturanstieg völlig ungeeignete autoregressive Modell verwendet und nur mit diesem Modell ist der Anstieg statisch signifikant. mit dem viel besser geegneten driftless ARIMA (3,1,0) -Modell ist der Anstieg statistisch nicht signifikant. dies ist die Aussage des Statistikers des brit. Met-Office D. McNeal. Aber noch aus einem anderen Grund ist diese Aussage thermodiynamischer Unfug.: es gibt keine "globale Mitteltemperatur der Erde, weder als Absolutwert noch als Abweichungen.
MfG

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Liebe Frau Mainhardt, bei Ihre Intelligenz wird schon zeit zum Wissen zu Konvertieren
MfG

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Katrin Meinhardt

#4: Vaclav Endrst

Das ist ja allerhand, die Höhe des Gipfels der Dreistigkeit? [Lach!]

Wer kann keine Fehler zugeben?

a.
Sie, verehrter Herr Vaclav Endrst.

b.
Dieser Papst ebenso nicht. Aber, dies wiederum beweist, der ist ein Betrüger, der dort NICHTS zu suchen hat. In Wahrheit ist er FREIMAURER!! Ein Gauner. Er arbeitet für die Gegenseite.

c.
[...]

d.
Alle, die den Originaltext ablehnen, können das NICHT! Das ist logisch. Text lesen, nicht einmal lesen können wollen.

e.
Warum sollte Schellnhuber seine "Meinung" ändern? Es ist angeblich kein Richter da, und das jetzige (ATHEISTISCHE) System BESCHÜTZT ihn, und macht ihn sagenhaft REICH!!

Irgendwo in Tschechien ist man nicht aufgeklärt worden. Logisch.

Ist diese Technologie so kompliziet? Es gibt keinen Anreiz mehr, Fehler einzugestehen, Herr Träumer und Verkäufer von Illusionen. Und mit Ihrem Verstand, nach (dem Betrüger) Kant, kann es nicht weit her sein. Daher, bitte endlich den Verstand einschalten und zu prüfen lernen WOLLEN.

Gute Nacht!

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Laufend meines Lebens habe ich viele Idiotien getroffen aber keinen einzigen der in der Lage war selbstkritisch zu denken. So, meine ich, ist es unmöglich einem Idiot, nota bene mit akademischen Titel, seine fehlerhafte Vorstellung zu erklären. In Gegenteil, er wird neue Verbündete suchen z.B. unsere Kanzlerin, oder den Papst - die können auch kein Fehler zugeben -, also sind es die richtigen. Die Grundsteine des Wohlstandsuntergang sind damit schön eingebettet.
MfG

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Dr. Alexander Stahr

Schellnhuber: „Schon heute ist es knapp ein Grad wärmer als vor der Industrialisierung“. Diese Sichtweise ist auch in den Medien weit verbreitet. Natürlich war es während des Mittelalters und in der Antike nachweislich wärmer als heute. Aber der Hauptkritikpunkt an Schellnhubers Aussage ist das „vor“. Denn vor der Industrialisierung herrschte ein Klimapessimum, auch Kleine Eiszeit genannt, das um etwa 1850 endete. Die in den Medien präsentierten Klimakurven setzen immer vor oder um 1850 ein. Daher ist es völlig normal, dass von dort an die Kurven steigen. Anders gesagt: Unsere Warmzeit (Holozän) nähert sich wieder den „Normaltemperaturen“. In der letzten Warmzeit (Eem-Interglazial) existierte in Mitteleuropa eine ostafrikanische Fauna. Flusspferde tummelten sich in England. Mit steigenden Globaltemperaturen steigt auch der Kohlenstoffdioxid-Gehalt der Atmosphäre. Allein aus der Pedosphäre entweicht aktuell auf natürliche Weise pro Jahr und weltweit rund das zehnfache an CO2, wie z. B. bei der Verbrennung fossiler Rohstoffe freigesetzt wird. Wird eine Waldfläche gerodet erhöht sich durch die verstärkte Sonneneinstrahlung die Bodentemperatur, wodurch infolge erhöhter Aktivität des Edaphons deutlich mehr CO2 ausgast. Das Gleiche gilt für die Meere. Erst warm, dann CO2. Und zwar deutlich mehr natürliches CO2 als anthropogenes. Die Medien sollten die originalen Klimakurven (CO2 und Temperaturen) und nicht die von Schellnhuber & Co. manipulierten veröffentlichen.

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Christian Wetter

schade, dass auf dieser Seite und von der EIKE Mannschaft solche Artikel forciert werden.

Die Kernaussage:
"Anthropogenes CO2 als zusätzlicher Klima-Treiber vernachlässigbar"

ist einfach nicht haltbar, schon aus relativ trivialen physikalischen Gründen nicht. Es wird auch nicht besser, wenn man eine Sammlung von Falschprognosen aufstellt.

Viele von uns Meteorologen und anderen Naturwissenschaftlern, welche sich in Teilgebieten der Klimatologie beschäftigen, sind grundsätzlich ja ähnlicher Meinung. Nämlich der, dass von vielen Seiten der anthropogene Klimawandel maßlos übertrieben dargestellt wird und zum Teil bleibt es nicht nur bei Übertreibungen. Ein gewisser Betrug an der Zivilgesellschaft ist durchaus festzustellen.

Es wäre jedoch geschickter, im Rahmen wissenschaftlicher Erkenntnisse zu argumentieren, denke ich. Freilich kann man den einen oder anderen Mitmenschen auch mit völlig absurden Theorien beglücken, man bedenke nur, wie viel Menschen an diesen "Chemtrail Unfug" glauben, nur, so werden auch sie nichts Wesentliches gegen die gegenwärtige Klimapolitik ausrichten können, da ja selbst unter den sg. Skeptikern kaum jemand für solch unwissenschaftliche und oft unnötig polemische Methoden zu finden sein wird.

Ich musste einem Bekannten dringend abraten, bei ihrer demnächst stattfindenden Konferenz teilzunehmen. Er kommt auch aus Tirol, wie z.B Prof. Patzelt. Warum? Weil eben die ganze Seite voll ist, mit absurden und wissenschaftlich nicht haltbaren Artikeln, neben ein paar ganz guten Ansätzen.

So macht man sich auch unter sg. Skeptikern keine Freunde, mir wäre es ehrlich gesagt peinlich, mit EIKE in Verbindung gebracht zu werden. Das liegt eben an den teils haltlosen Beiträgen und ganz besonders am Kommentarbereich. Dieser hat nichts mit einer Klimadiskussion zu tun und trotz der Moderation der Beiträge findet man sich in einem Keller der Polemik wieder, wie man ihn sonst kaum wo findet und es tummeln sich fast nur Laien herum, was nicht schwer festzustellen ist.
Hier will wirklich kaum wer mitwirken, der sich auch nur ein ganz klein wenig auf seine Ausbildung und dem Verständnis meteorologischer wie klimatologischen Zusammenhänge was einbildet.

Aber immerhin haben sie eine Handvoll Experten, welche sich unter ihrem Namen trauen, dabei zu sein. Es könnten aber hunderte sein, wenn sie einfach ein paar grundlegende Dinge beachten würden. Schade, ich beobachte das hier seit Jahren passiv und erkenne leider keine Verbesserungen.

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Weder China, noch die USA noch Russland auch nicht Frankreich und England werden sich einen Weltgesellschaftsvertrag unterwerfen.
Cameron hat erst gestern zu der EU und der EU-Deutschen Asylpolitik Stellung genommen...er sagte "Wir Briten entscheiden aus dem Kopf heraus und nicht aus einer emotionalen Befindlichkeit"

Auch Frankreich rückt in der Energiewendepolitik von Deutschland ab und streicht das von den grün-sozialistische Energiewendeprogramm gänzlich zusammen und die Obergrenze für den Zubau der Kernkraft ist damit auch vom Tisch.

Frankreich mit seinen Präsidenten Holland setzt ganz und gar auf den Ausbau der Kernkraft und das nicht nur im eigenen Land, sondern weltweit. Und Holland wird Frankreich mit seiner CO2 freien Kernkraft auf den Klimagipfel in Paris in das Beste Licht setzen. Es wird eine Marketingveranstaltung für die Kernkraft. Schließlich will Frankreich mit seiner Kernkraftbranche weltweit expandieren.
Und Frankreich hat alle Trümpfe in der Hand. Die sog. Erneuerbare Energien bzw. die Energiewende schauffelt sich nämlich gerade in Deutschland ihr eigens Grab. Und dies wird von der Welt aufmerksam verfolgt. Die Zahlen von EON, RWE, ENBW und der Rückzug von Vattenfall sprechen eine eindeutige Negative Marketingsprache. Kein Land dieser Welt wird seiner Volkswirtschaft so einen Schaden via Energiewende antun.
In der Kernkraft haben sich nun Frankreich und England verbunden. Auch Polen wird in Zukunft dazustoßen. Tschechien und die Skandinavischen Länder setzen so oder so auf die Kernkraft und Russland wie auch die Schweiz als EU fremde Länder genauso.
Deutschland steht somit nicht nur in der Asylpolitik auf verlorenen Posten, sondern auch in der Energiepolitik.

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Nachtrag...
In dem sich Deutschland mit der Energiewende durch das markfeindliche EEG immer mehr schadet, wird es natürlich auch für die Deutsche Energiewendepolitik immer schwieriger aus einer Position der Stärke heraus gegen das Betreiben von Kohle, Gas und vor allen Kernkraft zu argumentieren.
Das Ausland wird somit zusehends Mitleid mit der Deutschen Energiepolitik haben. Eine Politik, die sich selbst schwächt und keine Argumente außer Wertvernichtung, Mangel und Armut zu bieten hat.
Deutschland wird immer mehr zur Lachnummer in der Welt. Bin mal gespannt, wann dies unseren Politikern dämmert, dass Deutschland nicht mehr dass war, was es in der Welt ausgezeichnet hat und als "Made in Germany" in die Geschichtsbücher einging.
In einer CO2 und Kernkraft freien Gesellschaft wird es nämlich kein "Made in Germany" mehr geben, weil Deutschland nichts mehr zum "Maden" hat was die Welt gebrauchen bzw. voranbringen könnte. Deurschland schafft somit keine Mehrwerte für die Welt und somit auch keine wirtschafltiche Wertschöpfungskette die auf diesen Mehrwerten aufbauen könnten.