Wie viel Mensch steckt eigentlich hinter dem so sehr gefürchteten Klimawandel?

 Bei genauer Betrachtung schließt die obige Frage insgesamt 3 untergeordnete Teilfragen ein, die daher gleich als erstes beantwortet werden sollen, bevor dann schließlich für jeden leicht nachvollziehbar der physikalisch-mathematische Beweis erbracht wird.

A)   Seit wann gibt es eigentlich den immer wieder beschworenen Klimawandel?

B)    Wie groß war seitdem der globale Temperaturanstieg bis zum heutigen Tage?

C)   Gibt es außer den vom Mensch produzierten CO2-Emissionen vielleicht auch noch andere das Klima beeinflussende Faktoren?

Zur Frage A)    

Unter Klimawandel wird in der heutigen Zeit die allgemein spürbare Erwärmung verstanden, die nach der letzten Phase der sog. „Kleinen Eiszeit“ um die Mitte des 19. Jahrhunderts mit zwei kurzen Unterbrechungen eingesetzt hat. Begonnen hat die „Kleine Eiszeit“ bereits um 1645 und dauerte zunächst bis 1715. Nach einer schwachen Zwischenerwärmung bis1800 gab es dann wieder einen rapiden Rückgang, der erst um 1860 ein Ende fand. Eigentlich sollte uns das inzwischen wärmere Klima doch als eine Befreiung  von den früheren Unbilden der Witterung erscheinen, da damals in kalten Winterjahren sowohl die Ostsee als auch der Bodensee recht häufig zugefroren waren und auf der Londoner Themse sogar ganze Jahrmärkte stattfinden konnten. Vor allem die   Eisprozessionen über den Bodensee von Hagnau zur schweizerischen Seite nach Münsterlingen und umgekehrt sind selbst heute noch in bester Erinnerung, obwohl sie schon seit langem nicht mehr möglich waren (zuletzt im Winter 1962/63). Holländische Maler haben uns gezeigt, wie damals auf den zugefrorenen Kanälen und Grachten eine ganze Schlittschuhnation geboren wurde, und die Gletscher der Alpen waren seit Tausenden von Jahren noch nie so weit vorgestoßen, wie am Ende dieser Zeit um 1860.

Zur Frage B)   

Trotzdem hat der jüngste und hier zur Diskussion stehende Klimawandel bis heute nicht mehr als zu einer globalen Temperaturerhöhung von 0,8 °C geführt. Dies ergab sich durch Mittelung aller weltweiten Messstationswerte, wie gemäß nachfolgender Abbildung von Phil Jones, dem Leiter der englischen Auswertungszentrale im „Met Office Hadley Centre“ der East Anglia University schon vor Jahren bekanntgegeben wurde. Bald danach ist er von seinem Amt zurückgetreten, da ihm bei der Aufdeckung des „Climate-Gate-Skandals“ schwerwiegende Manipulationen vorgeworfen wurden. In der außerdeutschen Presse wurde dieser Vorgang überall bekannt, nur in den deutschen Medien hörte man nahezu nichts davon, was jedoch an dieser Stelle nicht verschwiegen werden soll. Eine Korrektur des manipulierten Mittelwertes von 0,8 °C hat bis heute nicht stattgefunden. Dafür hat sich dann Prof. Ewert vom Klimainstitut EIKE ohne jedwede Förderung  in mehrjähriger Kleinarbeit die Mühe gemacht, die im Jahre 2010 von NASA-GISS im Internet damals noch allgemein zugänglichen 1108 „Kurzzeittemperaturreihen“ für den Zeitraum von 1880 bis 2010 auszuwerten. Er kam dabei für die globale Erwärmung auf einen niedrigeren Durchschnittswert als 0,8 °C. Bis vor einigen Jahren hätte jedermann das Ergebnis selbst kontrollieren können. Inzwischen ist das leider nicht mehr möglich, denn im März 2012 musste festgestellt werden, dass NASA-GISS die Daten ohne Angabe von Gründen rückwirkend verändert hatte. Die neuen Messwerte ergaben interessanterweise bei 120 Stationen eine nahezu verdoppelte Erwärmung.  Auf der Homepage von EIKE kann sich   jeder interessierte Leser über den gesamten Sachverhalt selbst informieren. Dabei ist nicht einmal der schwer fassbare Einfluss des sog. „Wärmeinseleffekts“ herausgerechnet, der sich dadurch ergibt, dass zahlreiche Messstationen inzwischen aus dem früheren Freiland in die Nähe von wärmespeichernden Bebauungen gerückt sind oder z.T. schon von diesen ganz umfasst werden. Dadurch werden in den betroffenen Fällen entsprechend höhere Temperaturen vorgetäuscht, als sie früher in Wirklichkeit ohne städtischen Baueinfluss  gemessen wurden.

Abb. 1 (rechts oben): Globaltemperaturverlauf seit 1850

Das war also der ganze Temperaturanstieg seit 1860, wozu in der ersten Zeithälfte der Mensch nicht einmal den geringsten Beitrag geleistet hat. Demnach muss es damals schon mindestens einen anderen Einflussfaktor als die menschlichen CO2-Emissionen gegeben haben, denn die setzten erst mit der wachsenden Industrialisierung etwa ab 1930 ein. Kurioserweise gab es danach etwa ab 1940 sogar noch einmal einen mehr als 20-jährigen Temperaturrückgang trotz wachsendem CO2-Gehalt. Erst seit 1970 begann die globale Temperatur dann wieder zu steigen. Schon der Laie kann doch hier klar erkennen, wie hoch von diesem Zeitpunkt an der Einfluss des anthropogenen CO2 bestenfalls gewesen sein dürfte. Mehr als 0,2 °C sind doch hier bei Weiterwirkung des vorhin postulierten zusätzlichen Einflussfaktors gar nicht vorstellbar und das bei einer allgemein anerkannten Zunahme des CO2-Gehalts von 280 auf 400 ppm (Millionstel Volumenanteile), was insgesamt einem Anstieg um 43 % entspricht. Z.Z. steigt der CO2-Gehalt emissionsbedingt jährlich um ca. 2 ppm. Bis zum Jahr 2100 werden bei gleichbleibendem Ausstoß noch 170 ppm hinzukommen. Gegenüber den heutigen 400 ppm sind das wieder genau 43 %. Das gibt dann zwangsläufig noch einmal höchstens 0,2 °C anthropogene Erderwärmung und nicht die Horrorwerte, die uns in verschiedener Höhe bis zu 8 °C (siehe Prof. Levermann vom PIK in Potsdam) aus dem Mund der Klimainstitute weisgemacht werden. Damit ist auch das sog. politische 2 °C-Ziel nichts als ein Phantom, zu dessen virtueller Bekämpfung wir in Deutschland inzwischen bereits eine Billion Euro sinnlos verplant haben, obwohl wir mit nur 2,5 % Weltausstoß so gut wie kaum etwas zur CO2-Bilanz beitragen. Die genannte Geldsumme wurde vom früheren Umweltminister Altmeier noch zu seiner Amtszeit voll bestätigt.

 Als ich diese simple Gegenbetrachtung vor knapp 4 Jahren anlässlich eines internen Disputs zwischen EIKE und dem PIK im Potsdamer Klimainstitut (leider ohne neutrale Zeugen) vorgetragen hatte, gab es nach anfänglichem Schweigen nur die völlig abwegige und unwissenschaftliche Antwort, dass man ohne den hochgerechneten CO2-Einfluss nicht die Wechsel der Eis-und Zwischenwarmzeiten erklären könne, die man offenbar ebenfalls ganz dem CO2 anlasten wollte. Anhand von Eisbohrkernmessungen wurde zwar festgestellt, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre am Ende der jeweiligen Eiszeiten von 180 auf 280 ppm angestiegen war, aber doch immer erst 1000 Jahre später, als die Ozeane sich längst erwärmt und das vorher im kalten Wasser gespeicherte CO2 wieder zwangsläufig ausgegast hatten. Man hatte hier offenbar vor lauter Wunschdenken ganz einfach Ursache und Wirkung vertauscht, was  für solch ein „weltberühmtes“ Institut doch mehr als blamabel ist. Außerdem war der CO2-Anstieg mit 55 % kaum höher als die seit der Industrialisierung  hinter uns liegenden 43 %. Wenn letztere nur max. 0,2 °C zur globalen Erderwärmung beigetragen haben, wie sollen dann 55 % CO2-Steigerung eine ganze Eiszeit um bis zu 10 °C in eine völlig andere Klimawelt umwandeln können? Die Entstehung der Eiszeiten wird doch bekannterweise von ganz anderen Faktoren bewirkt, von denen in erster Linie die Schwankungen der Erdumlaufbahn (mehr oder weniger elliptisch), Änderungen der Polachsenneigung und nicht zuletzt der wechselhafte Beschuss der oberen Atmosphäre durch kosmische Strahlung aus dem Weltall zu nennen sind, wobei der letztere Effekt mittels Keimbildung in erheblichem Umfang für die Entstehung kühlender Wolkendecken verantwortlich ist. Alles das scheint dem großen Klimainstitut völlig unbekannt zu sein oder es wird aus Erklärungsnot einfach verschwiegen, weil es der eigenen Lehre entgegensteht.

Zur Frage C)    

Im mittleren Abschnitt zur Frage B) wurde bereits darauf hingewiesen, dass der Temperaturanstieg nach der „Kleinen Eiszeit“ fast 100 Jahre lang ohne nennenswerte menschliche CO2-Emissionen stattfand, da die Industrialisierung bis dahin noch nicht weit genug fortgeschritten war. Als gesicherte Ursache kann man für diese Klimaänderung nur die damals besonders starke Solaraktivität ansehen. Seit Galilei um 1600 das in Holland erfundene Fernrohr nachbaute, ist bis heute die wechselnde Häufung der Sonnenflecken sehr genau aufgezeichnet worden. Sie waren fast verschwunden während der „Kleinen Eiszeit“ und immer dann verstärkt aufgetreten, wenn es als Folge davon auf der Erde wärmer wurde. So auch in den Jahren nach der „Kleinen Eiszeit“ mit einer kurzen Zwischenabkühlung um 1900 und einer ca. 30-jährigen Unterbrechung in der Zeit von 1940 bis 1970, in der es trotz weiterem CO2-Anstieg prompt wieder kälter wurde. Die stärkste Fleckentätigkeit kam schließlich danach bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts, und in den letzten 17 Jahren gab es dann wieder eine deutliche Abschwächung. Das globale Thermometer ist stets dieser bestimmenden Fleckenkurve gefolgt. Damit haben wir den entscheidenden Einflussfaktor für den Temperaturanstieg in den letzten anderthalb Jahrhunderten gefunden. Das CO2 spielt hierbei mit seinen max. 0,2 °C nur eine untergeordnete Rolle.

Daneben gibt es auch noch andere atmosphärische Gase, die wie das CO2 Wärmestrahlung absorbieren können und diese zur Hälfte wieder auf die Erde zurückstrahlen. Der Rest verschwindet im Weltall. Neben dem stets dominierenden Wasserdampf, der durch die Verdunstung der Ozeane sowieso immer präsent ist und im Mittel etwa 20-mal mehr als das CO2 ausmacht, sind vor allem noch das Methan (CH4), Lachgas (N2O) und die besonders langlebigen Fluorkohlenwasserstoffe zu nennen. Methan hat sich durch den verstärkten Reisanbau in den letzten Jahrzehnten mehr als verdoppelt und das Lachgas wegen des extensiven Düngemitteleinsatzes um ca. 30 % erhöht. Alle 3 Gase spielen hier allerdings auf Grund ihres sehr niedrigen Prozentgehalts nur eine untergeordnete Rolle und liegen zusammen noch unterhalb des Einflusses der CO2-Emissionen. Aber sie sind zumindest auch noch da.

Nach diesem Diskurs ist ohne jeden Zweifel den Solarzyklen der Haupteinfluss auf die Klimaschwankungen der zurückliegenden Jahrhunderte zuzumessen. Der jüngste Beweis ist der synchrone Rückgang der Solaraktivität und der Globaltemperatur seit ca. 17 Jahren, der allein in Deutschland nach den vertrauenswürdigen Daten des Deutschen Wetterdienstes zu einer Abkühlung um 0,4 °C geführt hat, obwohl der CO2-Gehalt währenddessen  immer weiter angestiegen ist (siehe die nachfolgende Temperaturkurve). Und dabei weiß heute keiner, wo die Reise in nächster Zeit hingehen wird. Falls es auch weiterhin noch kälter werden sollte, können wir bis 2100 wenigstens mit 0,2 °C für eine kleine Abschwächung sorgen.

 

Abb. 2: Temperaturverlauf in Deutschland seit 17 Jahren (Daten DWD Grafik Kowatsch)

Für etwas anspruchsvollere Leser fehlt jetzt nur noch der physikalisch-mathematische Beweis der zunächst rein logisch abgeleiteten Aussage, dass der bisherige anthropogene CO2- Einfluss und auch der bis 2100 noch zu erwartende gerade mal 0,2 °C beträgt. Der entscheidende Grund für einen kaum noch nennenswerten Erwärmungseffekt durch weiteren CO2-Zuwachs in der Atmosphäre liegt darin, dass das CO2 nur in einem sehr schmalen Frequenzfenster um die 15 Mikrometerlinie in der Lage ist, Wärmestrahlung zu absorbieren. Das z.Z. in der Luft vorhandene CO2 von 400 ppm = 0,04 % absorbiert bereits den allergrößten Teil der in diesem Bereich verfügbaren Strahlung, was   laut korrekter Berechnung des sog. Weltklimarates IPCC und der führenden Klimainstitute zu einer mittleren Wärmerückstrahlung von geringfügig mehr als 37 Watt/m2 führt. Die zahlreichen inzwischen möglichen Satellitenmessungen bestätigen diesen Wert aufs Genaueste. Bei fortgesetztem Emissionsanstieg gibt es hier kaum noch etwas zu absorbieren, denn die gleiche korrekte Rechnung sagt auch, dass die zu erwartende Zunahme des CO2-Gehalts bis 2100 um weitere 170 ppm (bei konstant  bleibenden Emissionen von 2 ppm pro Jahr) wegen des weitgehend ausgeschöpften  Absorptionsangebots nur noch mehr eine Rückstrahlungserhöhung von 1,9 Watt/m2 bewirken kann. Das ist gerademal ein Zwanzigstel  des von den heutigen 400 ppm ausgelösten Treibhauseffekts. Mathematisch haben wir es hier mit einer naturgegebenen logarithmischen Degression zu tun.  Dieser weitgehend abgeschlossene Sättigungszustand ist den Klimainstituten nachweislich genau bekannt, nicht zuletzt deshalb, weil er ja vom IPCC selbst so berechnet wurde. Bei einer angenommenen Verdoppelung des CO2-Gehaltes von 400 auf 800 ppm würde die Rückstrahlungszunahme laut IPCC genau 3,7 Watt/m2 betragen. Hierfür gibt es inzwischen auch Bestätigungen von anderen unabhängigen Stellen, allerdings wären für solch eine Verdoppelung gar nicht genug fossile Brennstoffe vorhanden.

Aus dem o.g. Wärmerückstrahlungswert von 1,9 Watt/m2 lässt sich nun  mit Hilfe des physikalischen Stefan-Boltzmann Gesetzes genau errechnen, welche menschengemachte Erderwärmung wir bis zum Ende dieses Jahrhunderts zu erwarten haben. Die durch Differenzierung des o.g. Gesetzes abgeleitete Gleichung lautet:

Bis hier wird die Rechnung auch von den Klimainstituten voll anerkannt, da sie vom IPCC ja zuerst durchgeführt wurde. Aber auch nur bis hier. Ab jetzt wird fleißig manipuliert, weil man ja als Endergebnis wesentlich höhere Temperaturwerte melden möchte, ohne offen zu zeigen, wie man das genau gemacht hat. Daher müssen wir annehmen, dass das Ganze nicht ohne bewusste Absicht geschehen ist, denn Dummheit oder Unwissenheit wird man den hochdotierten „Wissenschaftlern“ sicher nicht unterstellen können. Korruption und ideologisches Handlungsbestreben hat es aber schon immer in allen Bereichen unserer Gesellschaft gegeben.

Als erstes wird vom IPCC und den Klimainstituten wohl bewusst ignoriert, dass die 0,57 °C, die doch selbst schon harmlos genug sind, nur dann gelten, wenn das Absorptionsverhalten des CO2 nicht durch andere  höherrangige Absorber gestört wird. Wir haben es aber doch permanent mit einer wandernden und sich immer wieder erneuernden Wolkendecke im Umfang von etwa 40 % zu tun, die dem CO2 nachweislich die komplette Absorptionsarbeit abnimmt, egal wie viel CO2 sich darunter befindet. Ferner überlappt sich das relativ breite Wasserdampf-Absorptionsspektrum zu etwa 30 %  mit dem noch verbleibenden kleinen CO2-

Randspektrum. Nach entsprechendem Abzug ergibt sich hieraus bis zum Jahr 2100   eine CO2-bedingte Erderwärmung um nicht mehr als 0,24°C. Aber es gibt jetzt noch einen weiteren Abzug zu machen, da es wegen des enormen thermischen Auftriebs im Tropenbereich bei zunehmender Wärmeeinstrahlung nur zu einer vergleichsweise reduzierten Erhöhung der Bodentemperatur kommt. Die nötige Korrektur im geschätzten Umfang von 20% führt dann schließlich zu einem Endwert von 0,19° C, was mit dem vorher aus reiner Logik abgeleiteten Wert von max. 0,2 °C genau übereinstimmt. Dies ist in summa nichts anderes als die Konsequenz des bereits oben erklärten Sättigungszustandes, der den Treibhauseffekt inzwischen trotz steigender CO2-Emissionen fast ganz zum Stillstand gebracht hat. Daher brauchen wir uns auch für die Zukunft entgegen den überall zu hörenden Warnungen nicht die geringsten Sorgen vor einer vom Menschen ausgelösten Klimakatastrophe zu machen.

Anstelle der ignorierten Abzüge rechnen die Klimainstitute  offenbar wider besseres Wissen immer noch genau anders herum mit erfundenen Verstärkungsmechanismen (u.a. der sog. Wasserdampfrückkoppelung), dass man sich nur wundern kann, wie hoch sie damit den menschlichen Einfluss auf das globale Klima veranschlagen. Von einer postulierten Erhöhung des Wasserdampfgehaltes in der Atmosphäre infolge der gestiegenen Erdtemperatur ist bisher nicht das Geringste seit den inzwischen möglichen Ballon- und Satellitenmessungen bestätigt worden. Hiernach dürfte die Sache längst reif für den Staatsanwalt sein oder zumindest für eine gewissenhafte Überprüfung durch eine  wirklich unabhängige Forschungsstelle, die es jedoch heute nicht mehr zu geben scheint. Dafür wurde die gezielte Irreführung stets mit viel zu großen Geldsummen aus der Staatskasse belohnt. Wenn sich an dieser Situation nicht bald etwas ändert, werden uns die   Horrorszenarien der   Klimainstitute dank ihrer zweckgebundenen Förderung am Ende noch ein ganzes Volksvermögen kosten. Diesen Vorwurf müssen sich die betroffenen Personenkreise aus Politik und  Wissenschaft leider gefallen lassen. Auch die Medien tragen hierbei wegen einseitiger Berichterstattung einen erheblichen Teil an Mitschuld.

         

Fehlt zum Schluss nur noch mehr eine ökonomische Endbetrachtung, die jeden Leser mehr als erstaunen lässt, wie gestandene Politiker und die ihnen voll vertrauenden Mitbürger sich von dem größten „wissenschaftlichen Flop“, den es je gegeben hat, so verblenden ließen. Ca. 0.2 °C wird die globale Erwärmung ohne jedwede Gegensteuerung sein, wenn wir einmal das  Ende dieses Jahrhunderts erreichen. Deutschland hätte dann davon mit 2,5% Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen nur 0,005° C zu verantworten. Bis jetzt sind nach Verplanung von einer Billion Euro erst 18% der Stromerzeugung durch geförderte alternative Energien ersetzt worden (Windkraft, Solarstrom und Biogas). Der Strom macht in unserer CO2-Bilanz aber nur etwa ein Drittel der Gesamtsumme aus, da Verkehr und Heizung zu ungefähr gleichen Anteilen mit daran beteiligt sind und bisher noch keinen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes leisten konnten. Somit haben wir bis heute für all das viele Geld erst 6% der eigenen Emissionen eingespart.  6% des o.g. Temperaturwertes von 0,005° C sind nach Adam Riese sage und schreibe nicht mehr als 0,0003°C (sprich drei Zehntausendstel Grad), die Deutschland mit den bisherigen Anstrengungen bis zum Jahr 2100 zur globalen Erdabkühlung beitragen würde. Dies wäre demnach das ganze Resultat einer gigantischen volkswirtschaftlichen Fehlinvestition.

Ist das alles wirklich des Schweißes des Edlen wert? Hiermit sind die zu unsinnigen Opfern verleiteten Bürger gemeint. Der Staat hat hier doch in vollem Umfang versagt. Kein Wirtschaftsunternehmen hätte sich für so viel Geld einen so winzigen Nutzen erkauft. Die einseitig begünstigten Klimainstitute haben bisher von ihren üppigen Geldzuwendungen gut

gelebt und sollten daher ebenfalls wie die von ihnen beratenen Politiker möglichst bald zur Rechenschaft gezogen werden. Als Parodie zu Schillers Hymne an die Freude kann man am Ende nur noch sagen: Seid verschlungen Billionen, diesen Gruß der ganzen Welt.  Sic transit gloria patriae!

Dr. rer.nat. Siegfried Dittrich                                                        Hamm, im Dezember 2014