Paris oder der Tanz um das goldene Kalb „Klima“ – Papst Franziskus als Mahner oder Retter vor der Apokalypse?

von Wolfgang Thüne
Die 70. Sitzung der UN-Generalversammlung am 25. September 2015 in New York nahm Papst Franziskus zum Anlass, daran zu erinnern, dass die Vereinten Nationen gemäß ihrer Charta die Aufgabe haben, die „Souveränität des Rechts“ anzustreben, da „die Gerechtigkeit bekanntlich eine unerlässliche Voraussetzung ist, um das Ideal der universalen Brüderlichkeit zu erreichen“.


Doch der Papst ging weiter und warnte vor der Macht in den Händen „pseudo-universalistischer Ideologen“ und bezeichnete die „natürliche Umwelt“ als ein Opfer einer schlechten Ausübung der Macht. Er behauptete, dass es ein wirkliches „Recht der Umwelt“ gibt, eben weil wir Menschen „Teil der Umwelt“ sind. Er verwies auf den Glauben der Christen, „dass das Universum aus einer Entscheidung der Liebe des Schöpfers hervorgegangen ist“ und es ihm erlaubt sei, „sich respektvoll der Schöpfung zu bedienen“. In diesem Zusammenhang sprach der Papst seine Hoffnung aus, dass „die UN-Klimakonferenz in Paris zu grundlegenden und wirksamen Vereinbarungen gelangt“.

Nach den Hinweis auf die „ökologische Krise“ verweist Franziskus auf seinen Vorgänger Benedikt XVI., der am 22. September 2011 vor den Deutschen Bundestag sagte: „Der Mensch macht sich nicht selbst. Er ist Geist und Wille, aber er ist auch Natur“.  Die Natur werde immer dort geschädigt, „wo wir selbst die letzten Instanzen sind“, uns sozusagen als Schöpfer aufspielen. Der Papst verweist auf seine Enzyklika „Laudato Si“, in der er das Bild von der Erde als „gemeinsames Haus aller Menschen“ gebrauchte, und sagte: „Das gemeinsame Haus aller Menschen muss auf dem Verständnis einer gewissen Unantastbarkeit der erschaffenen Natur errichtet werden“. Dazu bedürfe es „einer höheren Stufe der Weisheit“.

Natur in ihrer kulturellen Umformung ist Voraussetzung der „Umwelt“

Vergleicht man den Sprachgebrauch der beiden Päpste, so fällt auf, dass Franziskus den Menschen als „Teil der Umwelt“ sieht, doch Benedikt als „Teil der Natur“. Ist das nicht das gleiche? Nein! Hier stoßen zwei verschiedene Denkkategorien aufeinander. Man kann den Unterschied so formulieren: Die Natur ist die existentiell für alles irdische Leben unverzichtbare Substanz, aus der alles besteht. Die Umwelt ist das äußerlich sichtbare Bild von der Natur, das von Landschaft zu Landschaft anders ist. Die Umwelt ist ein ethnozentrisch variabler Begriff, der mit Raum und Zeit variiert. Den einen gefällt die natürliche Umwelt, den anderen die kulturell umgeformte Umwelt, wieder andere mögen die gebaute und technisch umgestaltete Umwelt, ob als idyllisches Dorf, Stadt oder Metropole. Es ist immer eine Frage von Geschmack und Lebenseinstellung. Ohne Differenzierung ist die bloße Floskel „Umweltschutz“ eine leere Phrase.

Ein Naturforscher geht immer von der Wirklichkeit aus und geht dann ans Eingemachte. Mit den Worten von Johann Wolfgang von Goethe erforscht er, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Im 5. Jahrhundert vor Christus entwickelten Leukipp und Demokrit die Vorstellung vom Atom als kleinstem Baustein der Materie. Umweltforscher beschreiben das Bild der Natur, wie sie diese sehen, ob sie ihnen gefällt, ob sie diese so konservieren oder umgestalten wollen. Umweltschutz und Naturschutz stehen häufig in Konflikt, wenn das ästhetische Moment überwiegt und die natürliche Sukzession mit Gewalt unterbunden wird und zwingende Funktionszusammenhänge ignoriert werden. Der Umwelt-Zeitgeist würde am liebsten die ganze Welt als Wildnis haben.

Demzufolge ist der Begriff „Schöpfungsschutz“ zwiespältiger und widersprüchlicher Natur. Es war der Schöpfer, der nach dem Sündenfall Adam und Eva des Paradieses verwies und ihnen nachrief: „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden“ (Lutherbibel 1912). Man muss extrem vorsichtig sein und genau hinschauen, denn wo Umweltschutz drauf steht, muss nicht unbedingt Umweltschutz drin sein. So ist das insbesondere beim Klimaschutz. Damit ist nicht der Schutz des Wetters gemeint, sondern Klimaschutz dient als raffiniertes Tarnwort für die „Große Transformation“, wie sie insbesondere vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung wie vom Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung gefordert werden. Das ist reinste Gesellschaftsveränderung!

Kardinäle fordern ein „transformatives Klimaabkommen“!

Als ob die Enzyklika wie die Worte des Papstes noch nicht klar genug wären, haben sich am 26. Oktober 2015 Kardinäle, Patriarchen und Bischöfe der katholischen Kirche auf fünf Kontinenten sich in eigener Sache an die COP 21 in Paris gerichtet und „für das Zustandekommen eines gerechten, verbindlichen und wahrlich transformativen Klimaabkommens“ plädiert. Was für eine Verniedlichung der PIK-Forderung von der „Großen Transformation“! Sie berufen sich auf die Enzyklika „Laudato Si“, in welcher der Satz steht: „Das Klima ist ein gemeinschaftliches Gut von allen und für alle.“ Soll das Gut überall gleich sein?

Sie warnen: „Die gravierenden Auswirkungen, welche die drastische Beschleunigung des Klimawandels mit sich bringt, betreffen den gesamten Globus.“ Begründen tun sie diese Warnung unter Berufung auf die Klimawissenschaft: „Verlässliche wissenschaftliche Belege machen deutlich, dass der beschleunigte Klimawandel vor allem die Folge unbegrenzter menschlicher Aktivität ist“. Ja, sind diese Herren Würdenträger von allen guten Geistern verlassen? Haben sie nicht sorgfältig die Schöpfungsgeschichte gelesen, die Genesis? Es gibt weder Belege, geschweige denn Beweise.

Aus der Genesis kann man herauslesen, dass der Klimawandel ein integraler Bestandteil der Schöpfung ist und sowohl die Beleuchtung wie die Energieversorgung der Erde mit Sonnenenergie regelt. Nach der Erschaffung von „Himmel und Erde“ verfügt Gott „Es werde Licht!“. Dann schied er das Licht von der Finsternis und trennte Tag und Nacht, Hell und Dunkel. Damit setzte er die Erde, deren einzige Lichtquelle die Sonne ist, in Rotation. Dies ist nicht ausdrücklich erwähnt, aber es ist die einzig logische Erklärung. Die Erdkugel kann von der Sonne nur dann gleichmäßig erwärmt werden, wenn sie sich vor dem Lichtkegel dreht und zwar mit geneigter Achse, um auch den Polkappen Energie zukommen zu lassen. Sonne, Mond und die Sterne am Himmelsgewölbe sollen Zeichen sein zur Bestimmung von Festzeiten, von Tagen und Jahren. Hieraus entwickelte sich als älteste Wissenschaft die Astronomie.

Das Wort „Klima“ kommt in der Genesis nicht vor. Im Griechischen hat es die Bedeutung „Neigung, Krümmung“. Wenn eine sich im Tag-Nacht-Rhythmus drehende Kugel von einem festen Punkt aus bestrahlt wird, dann ändert sich permanent der Neigungswinkel der Sonnenstrahlen in Bezug auf die Erdoberfläche, und damit automatisch auch die Beleuchtungsstärke. Wo die Sonne senkrecht steht, fällt am meisten Strahlung ein. Mit jedem Breitengrad weg vom Äquator nimmt die Sonnenstrahlung ab, wird die zu bestrahlende Fläche größer. Sie erwärmt sich weniger. Am wenigsten Energie erhalten die Polkappen. Durch die Schiefstellung der Erdachse beim jährlichen Umlauf der Erde um die Sonne entstehen die Jahreszeiten. Immer wenn eine Halbkugel Sommer hat, hat die andere Winter.

Die unterschiedliche Erwärmung der Erdoberfläche überträgt sich auf die Luft. Die  ungleiche Bestrahlung des Bodens erzeugt Temperaturunterschiede. Diese wiederum  erzeugen Luftdruckunterschiede und diese setzen die Luft in Bewegung. Es entsteht die Allgemeine Zirkulation. Dieser verdanken wir das Wetter, sehr unterschiedliches und stets wechselhaftes Wetter. Wetter ist zwar ein allgemeines Gut für alle, aber es ist  geographisch extrem ungleich. Ein altes chinesisches Sprichwort besagt: „Das Wetter ist ungerecht, aber darin liegt seine größte Gerechtigkeit“! Dies trifft auch auf das vom Wetter abgeleitete „Klima“ als „mittleres Wettergeschehen“ zu. Es kann daher keine „globale Klimagerechtigkeit“ geben, wie sie Kanzlerin Angela Merkel erstmals auf dem Katholikentag 2007 gefordert hat.

Das „Klima“ erfährt nach moderner Definition eine andere Bedeutung, aber eines ist klar. Weder das „Klima“ als wechselnde Neigung der Sonnenstrahlen, noch das „Klima“ als Wechsel des Durchschnittswetters ist vom Menschen beeinflussbar. An diese Ungleichheit von Wetter und Klima hat sich die Menschheit angepasst, unterschiedliche Lebens- und Landbewirtschaftungsformen entwickelt und den ganzen Globus besiedelt. Es kann von den kirchlichen Würdenträgern erwartet werden, dass sie die Genesis mit Verstand gelesen und ihren Sinn durchdacht haben. Das Nachbeten von Klima-Propagandafloskeln des Zeitgeistes bringt nichts und schadet eher der katholischen Kirche, auch wenn viele Gläubige auf die Klima-Irrlehren hereingefallen sind, sie als Vorurteile vehement verteidigen und in die Kirche hineintragen.

Der Klimawandel hat keine ethische und moralische Dimension!

Die zehn Punkte der Kardinäle beginnen mit der Forderung, „besonders auch die ethische und moralische Dimension des Klimawandels“ zu berücksichtigen.  Das Wetter ist ein Naturvorgang, der nach physikalischen Gesetzen abläuft und sich nicht nach menschlichen Wünschen richtet. Es nimmt keine Weisungen an! Solange der Mensch das Wetter nicht gezielt manipulieren und als Waffe einsetzen kann, verhält es sich neutral und gerecht, wenn auch auf jedem Kontinent anders. Die bisherige Menschheit hat es als ganz natürlich angesehen, „dass das Klima und die Atmosphäre globale Gemeingüter sind“. Warum soll das in Paris akzeptiert werden? Oder soll die Atmosphäre in eine „Geldquelle“ umgewandelt werden? Soll das Einatmen von Sauerstoff wie das Ausatmen von Kohlenstoffdioxid besteuert werden?

Weiter fordern die Kardinäle „die Erderwärmung nachhaltig einzugrenzen“, um „höchst klimasensible Völker, wie die auf den pazifischen Inseln und in Küstenregionen zu schützen“. Der Mensch kann die Strahlung der Sonne nicht „konstant“ setzen, er kann auch nicht die Erdumlaufparameter beeinflussen, ebenso nicht den Vulkanismus. Der homo sapiens war schon so weise, Eis- und Warmzeiten zu überleben. Er wird auch heutige Wetterveränderungen überleben. Wenn er seit der Neolithischen Revolution mit Erfolg „klima-widerstandsfähige, nachhaltige Nahrungssysteme aufzubauen“ in der Lage war, warum soll dies heute nicht gelingen?

Alle Regionen der Erde haben ihre speziellen Wetterprobleme, ob in den Tropen, den Subtropen oder den gemäßigten Breiten. Besonders betroffen sind die Menschen, die in den Polarregionen leben. Sie hätten allen Grund zu klagen und zu jammern, besonders dann, wenn sie im Winter ihre Hütten nicht mehr „fossil“ beheizen können.

Wenn die Menschheit wieder aus ihrer Überheblichkeit erwacht, wird sie einsehen, dass all diese 21 Weltklimakonferenzen, die zum „Schutz des Globalklimas“ und zum Einhalt des „Klimawandels“ inszeniert und veranstaltet wurden, zwar Unsummen an Geld verschlungen und geistiges Kapital fehlgeleitet haben, aber am Wetter wie am „Klima“ nichts geändert haben. Hätte man, wie von der Weltorganisation für Meteorologie in Genf 1979 geplant, eine „Welt-Wetter-Wacht“ eingerichtet und zielstrebig an besseren und längerfristigen Wettervorhersagen gearbeitet, das hätte ein Segen werden können.

So arbeitet man sich an dem statistischen Konstrukt „Klima“ ab, führt Scheingefechte und feiert Pyrrhus-Siege, die zwar extrem teuer, aber dennoch ohne Erfolg sind. Wo ist die Autorität, die dem sinnlosen Treiben ein Ende setzen kann. Die katholische Kirche hat diese Chance vorerst vergeben. Die Kirche läuft eher Gefahr, ein Anhängsel der „Klimareligion“ zu werden und somit in die Fangarme einer „pseudo-universalistischen Ideologie“ zu geraten.

Auch die Umweltministerin Barbara Hendricks, die am 24.Oktober 2015 an einem „Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“ teilnahm und verkündete, „Wir brauchen eine Transformation hin zu einer klimaverträglichen Weltwirtschaft“, läuft einer Wahnvorstellung nach. „Klimagerechtigkeit“ wird es wie Wettergerechtigkeit nie geben!

Dipl.-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang Thüne

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13 Kommentar(e)

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1
Katrin Meinhardt

#12: Schön wieder von Ihnen zu lesen, verehrter Herr Rainer Manz.

a1. Und was sagt der Text noch weiter? Wie löst er diese Frage? 🙂
a2: Denn, Sie sagen nicht alles. Das gilt für mich nicht mehr. Für Sie dagege nicht. Uns unterscheidet da was, sehr wichtiges. Na?

b. Der Esel eines Richard Dawkins, abgesehen davon, dass er ein Rassist ist, Menschen verachtet, die ihm nicht die Füße küssen wollen, bleibt, bzwl. lässt die Frage der Gerechtigkeit völlig offen. Wenn Sie es gewohnt sind, in Theorien, in Gebäuden zu denken, dann ist das eine Riesenschwäche des atheistischen Systems, weswegen es ja auch nie besehen kann.

Der Affe Hitler ist dran. Mao ebenso. Und die vielen, vielen Verbrecher. Dem Atheismus ist der Nächste völlig egal. Würden Sie das unterschreiben?

Der Mensch, jeder einzelne, ist kostbarer als jedes CO2-Molekül. Auf welch einen Schwachsinn haben sich die Schüler Kants da wieder eingelassen. Dieser Schwindel geht eindeutig auf Kant zurück und dem Esel Galileo Galilei. Das ist die Rache.

Mit sehr freundlichen Grüßen

Also, das Buch auf welches Sie sich jetzt beziehen, zieht eine klare Linie, zwischen uns. Es ist der Eckstein, den alle Bauleute verworfen haben, sprich, die falschen Bischöfe, die falsch spielenden Freimaurer, der Islam, die Buddhisten, alle Atheisten, und so weiter. Es ist ein Name. Und ein Bekenntnis. Und schon öffnen sich alle Türen des Universums, in die Beste aller Welten. Die Omi ist klüger als der Wissenschafter, weil Sie Herz hat, und der Letztere nicht. Im Originaltext geht es nur um das Herz. Während die Kantianer Probleme mit dem Verstand haben. :))

2

Sehr geehrte Frau Meinhardt, (#9)

sehr erhellend, wenn jemand von anderen was einfordert was er/sie selbst nicht liefert!

Im Umkehrschluss passend: Johannes 8, 7: Wer unter euch ohne Sünde (Schuld) ist, der werfe den ersten Stein!

MfG

3

Das ist doch der Oberwitz. Diese Klimakatastrophen-Kampagne ist ein gigantisches Geschäft und darum geht es dabei. Der Papst verhält sich hier skandalös.
Wenn das alles so schlimm ist, warum spendet die Kirche nicht mal einen satten Betrag, hat doch wahrlich genug.

4

#7 M. Hoffmann
Naturschutz ist essentiell wichtig, um sie zu erhalten. Klimaschutz ist hochgradig gegenläufig dazu, wird aber munter zusammengeworfen. Da war doch der "ehrliche" Grüne, der sich sogar gegen Umweltschutz ausgesprochen hat, um mehr Klimaschutz zu machen. Nur wie kann ein annehmbares Klima mit kaputter Umwelt existieren?
Diesen Leuten geht es um das Geschäft und einen Dreck um unseren Planeten.
Aber stimmt, übertriebener Umweltschutz schadet dem Menschen, untertriebener aber auch.

5
Katrin Meinhardt

#7: Verehter Herr Marc Hofmann,

ich möchte den Menschen sehen, der OHNE Achtung und Respekt überleben kann.

Pfeifen Sie auf das verdammte CO2. Es gibt noch eine andere Umschreibung für Achtung und Respekt, Herr Marc H.

Wenn Sie etwas lernen WOLLEN, als blinder Anhänger der Kantianer, von der ECHTEN Wissenschaft, dann dieses: Sie leben in einer Zeit der UMWERTUNG ALLER christlichen WERTE. Was heisst das, in deutscher Sprache?

Auf der kostbaren Weinflasche steht zwar immer noch das GLEICHE Etikett, ABER, der Inhalt widerspricht diesem. Kommen Sie mit? Das ist New Age, es ist die Zeit des grossen Betrugs, verehrter Herr Marc H.!!!!!

Die Zeit des grossen Betrugs. Und dahinter steckt AUCH EINE TECHNOLOGIE. Eine überlegene.

Mit sehr freundlichen Grüßen

Sie könnten ja mal erwachsen werden WOLLEN, und a) über den Tellerrand schauen und b) die Dinge KRITISCH hinterfragen. Kantianer WAREN NOCH NIE KRITISCH. Das ist nämlich die Dreistigkeit hoch zehn. Kant war eine Ablehnung von etwas.

Kant WÄRE HEUTE AUF SEITEN DER MASSENMÖRDER, die 6 Milliarden Menschen auf den Gewissen haben wollen und sich überlegen, wie man die am Besten wegbekommt, ohne das diese es merken SOLLEN!!

Und dass ALLE Empiriker längst tiefgläubig geworden sein müssen, dies können oder WOLLEN SIE NICHT VERSTEHEN? Wenn Sie absolut streng wie ein Empiriker leben WÜRDEN, Sie hätten enorme Probleme, mein Herr.

Wie kommen Astrobiologen denn sonst dazu, so etwas zu verbreiten, im religiösen Freimaurer-Verlag (Die Welt), vom 8. April 2015: Beweis für außerirdisches Leben in zehn bis 20 Jahren.

Für wie dumm, halten Empiriker den Menschen eigentlich? Welch eine Sensation. Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet.

Achtung und Respekt. Nur einzig darum geht es. Und um Gerechtigkeit und Lebenssinn. Und bei jedem dieser kostbaren Punkte hat Kant versagt. Jämmerlich, wie ein Todtenkopf und mit einer albernen Phoenix ausgestattet.

Ihre Methoden sind höchstgefährlich und bringen nicht das ein, was Sie sich erhoffen. Sie wollen mit einem rostigen Käfer gegen einen Ferrari antreten. Der Witz an sich. Sie haben keine Chance.

6
Katrin Meinhardt

#6: Danke für den Hinweis, verehrter Herr T. Heinzow. 🙂

a. Nach ihm recherchieren werde ich nicht.

b. An seiner Antwort werde ich es merken und ihn erkennen.

c. Ihre Kritik an Priester ist zum Teil ja richtig.

c1. Nur sind Ihre Motive womöglich unlauter. 😉

c2. Priester müssen die Wahrheit sagen und diese verteidigen. Wer es nicht tun WILL, der hat versagt und ist zum Gegner übergelaufen. Auch für die ist ein Plätzchen in der Hölle vorgesehen. Da werden sie dann sitzen, viele Kantianer, neben vielen Kantianern.

d. Wichtig ist nicht ob er ein Fake ist, sondern, ob SEINE AUSSAGE stimmen muss.

e. Daher, an seiner korrekten Antwort, werde ich es sehen DÜRFEN.

Mit den freundlichsten Grüßen (und Ihnen einen schönen Tag!)

7

Nur mal was zum Nachdenken...

Wer die Natur und Umwelt zu sehr schützt und diese über das Wohl der Menschen stellt, der wird eines Tages von dieser "Geschützen Natur,Umwelt" um sein Leben gebracht. Möchte nämlich mal einen Menschen sehen, der im Winter OHNE CO2 Ausstoss überlebt. Möchte den Menschen sehen, der mit einer Steinaxt durch die Natur/Umwelt schlägt. Möchte den Menschen sehen, der sein Essen (Gemüse, Fleisch) roh verzehrt.

8

@ K. Meinhardt

"Pater Rolf Hermann Lingen"

Oh weh, Verehrteste. Der Mann ist ein Fake. Sie mögen den bitte mal bingen: Da werden Sie erkennen, daß der kein Priester ist ... . Es gibt da wohl diverse Urteile bzgl. seiner Person ...

9
Katrin Meinhardt

#4: Sehr geehrter Herr Pater Rolf Hermann Lingen,

verstehe ich Ihre Aussagen richtig und dahingehend, das 2. Vatikanische Konzil war in Teilen oder in seiner Gänze ein Desaster, ein grundlegender Fehler?

Ich bitte, um Präzisierung, falls es Ihnen genehm sein will. Danke.

Mit sehr freundlichen Grüßen

10
Pater Rolf Hermann Lingen

Da braucht sich EIKE nicht zu wundern, wenn manche noch der Klimalüge aufsitzen, wenn es selbst die Papst-Lüge hartnäckig kolportiert.
Zugegeben, Klima ist an sich keine unfehlbare Wahrheit und auch nicht heilsnotwendig für die Ewigkeit.
Hingegen die Frage nach der katholischen Kirche (und im Gegenzug dann ggf. auch nach dem Antichristen Jorge Bergoglio) durchaus.
Insofern kann es durchaus verzeihlich sein, wenn jemand sich nicht intensiv in die Klimadebatte einarbeitet. Anders sieht es aus, wenn sich jemand um die Frage nach der wahren Kirche keine Gedanken macht.
Was in den letzten Jahren unter den Chaos- und v.a. Pseudo-"Päpsten" ab "Johannes XXIII." bis aktuell "Franziskus I." abgefackelt wurde, ist schlichtweg unübersehbar. Insbesondere die öffentliche Verzichterklärung auf die Verurteilung von Irrlehren zur Eröffnung von "Vatkanum 2" war der Offenbarungseid.
Heutzutage, wo eine Internetsuche nach "Sedisvakantismus" sofort zig Ergebnisse liefert, macht es erst recht unmöglich, die Verlogenheit von Jorges Firma "katholische Kirche e.V." zu ignorieren.

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Danke Herr Dr. Thüne, für Ihren treffenden Artikel.

Es fällt m. E. eigentlich immer deutlicher auf, wie an einem „Klima-Retter-Image“ emsig, effizient organisiert gefeilt wird, was einerseits einer geniale Marketing-Strategie zu glorreichem Ansehen verhilft und die Geschäftstüchtigkeit der Finanz-Strategen als treibende Anstifter geschickt tarnt.
Unter dem „Heiligen-Schein“ des „Klima-Schützens“ lassen sich Billionen von „Klima-Lösegeld“ ganz legal in die Hände der Finanz-Strategen mit bestem Image lenken.
Diese Win-Win-Strategie, sich als edle, ehrbare Heilige und Helden zu proklamieren, die nur das Beste im Sinn haben, um nicht etwa durchschaut zu werden, was sich für sie unterm Strich summiert, wird ganz ungeniert praktiziert.
Es fehlt definitiv nur noch, das sich die Klima-Pilger auf Stelzen gen Paris vorwärts bewegen, um besonders kleine Fußabdrücke zu hinterlassen.

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Martin Landvoigt

Danke für diesen Artikel. Im Besonderen sind die mahneneden Worte zu unterstreichen:

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Die Kirche läuft eher Gefahr, ein Anhängsel der „Klimareligion“ zu werden und somit in die Fangarme einer „pseudo-universalistischen Ideologie“ zu geraten.
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Die Kirche verliert an Substanz, wenn sie sich zum Erfüllungsgehilfen anderer Ideologien macht. Im Besonderen, wenn diese so fadenscheinig sich auf eine Wissenschaftlichkeit berufen, die bereits häufig und immer wieder widerlegt wurde.

Es erfüllt mich mit Kummer, dass die Kirchen damit dem Übel keinen Einhalt gebieten. Sie verfehlen damit ihre ureigneste Aufgabe, eine Alternative zum wechselnden Zeitgeist zu sein.

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Es ist betrüblich, daß die Kurie der Neuzeit wiederholt den außerdogmatischen Bereich ohne wissenschaftliche Schlüssigkeit betritt und sich nicht nur für politischen Lobbyismus missbrauchen lässt, sie lässt auch, die EKD zumal- ein merkwürdig weltliches Misstrauen in göttliche Abläufe und höhere Regelprozeße erkennen.
Die überparteiliche, moralische Instanz Kirche kann weder ökologistisch noch postdemokratisch sein; muß sich also- auf Deutschland bezogen- von Kollaboration mit grünen Antirepublikanern und Pro-Asyl-Verfassungsfeinden- alles augewiesene Atheisten, Politsekten-/Islamaffine bzw. freiheitsverachtende Kirchenhäretiker- tunlichst fernhalten.