Eiszuwachs in Grönland: Alle Rekorde gebrochen!

Real Science
Der Eiszuwachs in Grönland bricht in diesem Herbst alle Rekorde. Während der letzten beiden Monate gab es einen Zuwachs der Schnee- und Eisbedeckung von fast 200 Milliarden Tonnen, das liegt um 50% über dem Normalen. Die Oberfläche des Eises wuchs um über 200 Milliarden Tonnen während der 12 Monate zuvor.


Bild rechts: Greenland Ice Sheet Surface Mass Budget: DMI. Legende:

Oben: Der tägliche Gesamtbeitrag zur Massenbilanz an der Oberfläche des gesamten Eisschildes (blaue Linie in Gt pro Tag). Unten: die akkumulierte Massenbilanz an der Oberfläche vom 1. September bis jetzt (blaue Linie in Gt) und während der Saison 2011-2012 (rot), als es zu einer sehr starken sommerlichen Eisschmelze gekommen war. Zum Vergleich wird die Mittelkurve der Jahre von 1990 bis 2013 gezeigt (dunkelgrau). Der gleiche Kalendertag in jedem der 24 Jahre (im Zeitraum 1990 bis 2013) wird seinen eigenen Wert haben. Diese Unterschiede von Jahr zu Jahr werden illustriert durch das hellgraue Band. Allerdings wurden für jeden Tag der jeweils höchste bzw. tiefste Einzelwert der 24 Jahre weggelassen.

Inzwischen stimmt die New York Times ein gewaltiges Klagelied mit der Behauptung an, dass Grönland abschmilzt (Quelle):

500 Milliarden Tonnen Schnee fallen jedes Jahr auf Grönland. Alles davon muss ins Meer zurückkehren, entweder durch Schmelzen oder durch das Kalben von Gletschern. Anderenfalls würde sich das Eis bis zur Obergrenze der Atmosphäre stapeln. Antiwissenschaftliche Elemente bei der NYT machen Bilder von diesem essentiellen Prozess und ordnen ihn dem „Klimawandel“ zu.

Die Schreiberlinge der NYT verstehen nicht einmal das grundlegendste Prinzip von Wissenschaft und wissenschaftlichem Prozess und verspüren auch keine Lust, darüber zu schreiben.

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Der gleiche Link bei GWPF zeigt noch die Kurzfassung eines weiteren Artikels zu diesem Thema. Offenbar war auch schon im vorigen Winter eine besonders starke Eiszunahme zu verzeichnen, die in diesem Jahr obigem Beitrag zufolge nochmals übertroffen worden ist:

Eiszuwachs in Grönland: In diesem Winter stärker als normal

Der grönländische Eisschild scheint in diesem Winter (2014/15) schneller zu wachsen als während der letzten Jahre. Dies geht aus den neuesten Daten des Danish Meteorological Institute DMI hervor:

Diese gesteigerte Rate Eisakkumulation folgt einem virtuellen Stillstand des Massenverlustes des riesigen Eisschildes im vorigen Jahr, von welchem die NOAA berichtet hatte.

Das Eis akkumuliert gegenwärtig mit einer höheren Rate als im Mittel des Zeitraumes von 1990 bis 2011, und seit Ende November ist die Zunahme mit der höchsten Rate der letzten vier Jahre erfolgt. Die Eisakkumulation erstreckt sich auf ein Gebiet, das signifikant größer ist als im Mittel der Jahre 1990 bis 2011, wobei sich im Südosten besonders hohe Raten zeigen.

Im vorigen Monat berichtete die NOAA von Satellitendaten, die zeigten, dass sich die Rate des Eisverlustes des grönländischen Eisschildes im Jahre 2014 signifikant verlangsamt hat. Die jährlich von der NOAA im Dezember veröffentlichte Arctic Report Card bestätigt, dass der Eisverlust von Juni 2013 bis Juni 2014 „vernachlässigbar“ war, machte er doch insgesamt lediglich 6 Milliarden Tonnen aus.

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Link (beide Beiträge): http://www.thegwpf.com/greenland-blowing-away-all-records-for-ice-gain/

Beide Beiträge übersetzt von Chris Frey EIKE

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Anmerkungen zu diesen beiden Beiträgen

von Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt

Als mir mein Freund Chris, unser Übersetzer, diese Beiträge gezeigt hat, bin ich – bildlich gesprochen – fast vom Stuhl aufgefahren, und zwar aus folgenden Gründen:

Mitte Oktober d. J. habe ich in einem Beitrag für das EIKE hier über eine Kaltwasserinsel im zentralen Atlantik geschrieben und dass diese einen rekord-kalten Sommer in West- und Nordwesteuropa gebracht hatte. Möglicherweise (d. h. ohne dass ich das irgendwie belegen kann) ist dieses kalte Wasser jetzt auch für die besonders starke Eiszunahme verantwortlich, die in obigen Beiträgen beschrieben wird.

Diese Kaltwasserinsel war im Sommer deutlicher ausgeprägt als bei Redaktionsschluss jenes Beitrages, und man konnte vermuten, dass sie sich bald auflösen wird. Inzwischen zeigt sich jedoch, dass das genaue Gegenteil der Fall ist: Von Mitte Oktober bis jetzt hat sich diese blau getönte Kaltwasserinsel deutlich verstärkt und ausgeweitet – mitten im Bereich des Golfstromes. Das zeigt der Vergleich der beiden Bilder:

Bild links: 12.10.2015 (siehe Link zum Beitrag). Bild rechts: 31. 10.2015

Zur Interpretation und der abgeleiteten Bedeutung für den kommenden Winter bei uns schaue man jenen Beitrag. Je größer diese Kaltwasserinsel noch wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der polare Jet-Stream dadurch zumindest zeitweise umgelenkt und südlich an uns vorbei zum Mittelmeer zielt.

Hans-Dieter Schmidt

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/kaltwasserinsel-im-oestlichen-nordatlantik-schnee-bei-uns-bis-500-m-hinab-bedeutet-das-einen-kalten-winter/

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31 Kommentar(e)

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1

@ #30 Hofmann,M

Das sehen Sie völlig falsch. Es ist zwar richtig, daß der Wasserdampfpartialdruck temperaturabhängig ist, weshalb ja dann die Niederschläge in der Arktis und Antaktis geringer ausfallen, als südlich bzw. nördlich davon. Aber mit Dürren in gemäßigten Breiten hat das alles nichts zu tun. Deren Ursachen sind in den hochvariablen Zirkulationsmustern der Atmosphäre zu finden. Die sind abhängig von der meridionalen Temperaturdifferenz und der Struktur des Zonalwindes.

Und das mit kälter werden ist Realsatire bezogen auf schwachsinnige Äußerungen eines bekannten "Klimatologen", mehr nicht.

2

@ T.Heinzow #28
Ihr Kommentar hat mich auf einen weiteren Gedanken gebracht und einen Zusammenhang zwischen... "einen Klima, dass zukünftig Kälter wird und der damit einhergehenden Trockenheit".... Kältet bindet Flüssigkeit in Eis und wenn weniger Flüssigkeit in Form von Wasser zur Verfügung steht, dann wird auch weniger Feuchtigkeit in die Atmosphäre befördert und dies wiederum schlägt sich in Folge von mehr Trockenheit nieder. Das Jahr 2015 hat diesen Zusammenhang ganz gut dargelegt....

3

@ #25 K. Meinhardt

"Wie kommen Sie bitte auf Weihrauch?"

Wahrscheinlich, weil Sie eine Gegnerin von Deschner sind und die katholische Kirche verteidigen, obwohl ich davon ausgehe, daß derjenige, der Ihnen Weihrauchkonsum andichtet, nicht weiß, was katholische Kirche bedeutet.
Macht aber nix. Manche wissen auch nicht, daß die spezielle ischmarktsaison begonnen hat, jedenfalls dem Kalendar nach ... .
Und bald wird erzählt, daß da drei Weisen aus dem Morgenland Weihrauch in einen Stall transportierten ...

4

#23nicht nur beim Spiegel
Die Novemberausgabe von National Geographic Deutschland widmet dem Klimawandel eine ganze Ausgabe."Sehr empfehlenswert"Aber vielleicht kann ja mal ein Eike Redakteur diese Ausgabe von NG mal gesondert thematisieren!

5

@ # 19 G. Pesch

"Der Ganze Klimaquatsch ist an Irrsinn nicht mehr zu überbieten…."

Aber, aber Herr Pesch, man verprügelt diese liebenswerten Forscher doch nicht.
Auf Deutschland prasseln ca. 2,5 mal 10^14 Liter Wasser im Jahr herab. Das sind immerhin 250 Gt Wasser. Also so geht das nicht, Sie können doch die davon ausgehenden Gefahren nicht verniedlichen. 250 Gt Wasser sind doch wahnsinnig viel. Wieviele Ringwallspeicher könnte man damit füllen und die überschüssige Wind- und Solarenergie zwischenspeichern. Wir sollten nach Grönland HGÜ-Kabel verlegen, das Schmelzwasser in Stauseen auffangen und hätten die Speicher gratis ... . Ach, ich vergaß: Der Überschußstrom ist ja auch kostenlos. Ich muß mal schnell mit Merkel und Seehofer telefonieren, damit die die Südlink nach Grönland bauen ... .

6
Katrin Meinhardt

#20: F.Ketterer,

NICHTS habe ich vergessen anzugeben. Ich habe jedoch herausgefunden, dass Sie den Menschen, Ihren Nächsten, zutiefst verachten und hier herumlügen. Und noch nicht einmal eine einfache Frage beantworten wollen und sich dreist der Pseudo-Wissenschaft ermächtigen, um nichtssagende Dinge von sich zu geben, ein Mitläufer des Todes.

Sie suchen also händeringend einen "wissenschaftlichen" Grund, 6 Milliarden Menschen auszulöschen, langsam, oder etwas schneller, oder diese zumindest zu bestehlen und der Armut zu übergeben. Linker abscheulicher Neid.

Nur, niemals, werden Sie etws diesbezügliches finden FRAU Ketterer.

Und, wieso wissen das gute Arbeiter, seit sehr, seeeeehr langer Zeit? Und manche schon seit Geburt an? Mit der Muttermilch aufgesogen?

Ich habe keinen Maßstab vergessen, Sie jedoch Ihren Verstand. Sie sind zu feige, zu dem zu stehen, was Sie hier so umtreibt, aber ALLE guten Arbeiter natürlich verstanden haben. LÄNGST!!

Das ist kein Spiel. KETTERER, das ist böse Realität. Sie machen sich mitschuldig, schwerer Natur.

7
Katrin Meinhardt

#9: F. Ketterer

Sie menschenverachtendes Teilchen, zu keiner Zeit habe ich gegen eine Regel von EIKE verstossen. Da haben Sie nicht aufgepasst. Wer die Menschheit vor geisteskranken Frankensteins bewahren will, DER HAT ALLE FREIHEITEN!!

Wie kommen Sie bitte auf Weihrauch? Was soll dieser Kantsche Rassismus? Sie sind nicht klug. Wer sich für Klimaschutz einsetzt kann niemals klug sein. Das ist ausgeschlossen, FRAU Ketterer. Ihr morbider Zynismus (infantiler Verweis aufEIKE-Regeln) ist nicht mehr zu ertragen.

Nehmen Sie Ihr Lineal, und hauen Sie ab, nach Grönland. Sie haben keine Ahnung von Wissenschaft. Und von Ökonomie ebensowenig.

8

Zu Antworten auf Frau/Herrn Ketterer,

ich verstehe die Aggressivität nicht. Sie/er hat in #3 einen Übersetzungs-Verbesserungsvorschlag gemacht, den ich sachlich und auch gut finde. Vielen Dank dafür. Sie/er mag ja anderer Ansicht sein (ich selbst bin z. B. absolut gegen Klimaschutz, sehr wohl aber sehr für Umweltschutz), aber das rechtfertigt keine verbalen Angriffe.

Chris Frey, Übersetzer

9

http://tinyurl.com/ndzdx4z

Heute, bei Spiegel online, unglaublich wie wir von den Medien vera... werden!

10

Werter Herr Herbst,
nach den Angaben bei DMI betrug der Eisverlust des Grönlandeises 200 Gt/a im letzten Jahrzehnt.
MfG

11
Katrin Meinhardt

#16: Sehr verehrter Herr U. Langer,

Klimaschutz? Niemals, nur über meine Leiche. Seit ich diese Bekloppten, aus über 8.000 Kilometer Entfernung erblicken musste, habe ich sie gehasst. Weil ich genau verstanden habe, wohin der Kantsche Imperativ nur führen kann. In die Dekadenz. In den Wahnsinn. Wieso geben die nicht deren eigenes Geld aus? Sollen die das Wetter mit derem eigenen Geld "schützen". Bitte. Aber niemals mit MEINEM.

Klimaschutz ist zu wenig. Die Rettung des Sonnensystems ist das Maß aller Dinge. Diese Freudianer sollten also erst einmal das Terrain erkundigen, da draußen, und die Menschheit am Besten in Ruhe lassen.

Das Wetter ist frei zu tun, was es beliebt. Ich liebe das Wetter, es braucht keinen Schutz.

Mit sehr freundlichen Grüßen

Mathematik ist eine wundervolle universelle Sprache. Und Statistik auch. Freudianer gehören in die Hölle.

12

# 16 Herr Langer,
Als Mathematiker sollte Ihnen der Begriff Maßstab keine Probleme verursachen.
Betrachten Sie das Klima maßstäblich nur hinreichend groß und Ihnen wird schon klar wie mam auf entsprechendem Maßstab „das Klima“ geschützt werden kann. (siehe mein Link zum Stadklimagutachten Nürnberg).
Frau Meinhardt hat bei Ihrer Frage (Wollen Sie das Klima schützen?) stets vergessen einen Maßstab anzugeben, was mir bei der Antwort hinreichend mehr Freiheitsgrade gab.

13

Die gesamte Eismasse Grönlands beträgt (lt. Wikipedia) 2,67 Mio GT. Die aktuelle Diskussion hier behandelt Größenordnungen von 100 GT bis 250 GT! Also irgend etwas um die 0,1 Promille!!!!!!!!!! Wobei das eine Institut 0,1 Promille hinauf, die NASA (Satelliten gestützt!!) wieder 0,1 Promille runter rechnet. Alles in allem nur eine Masturbation mit Modellen angesichts der minimalen Größenordnungen um die es sich angesichts des Eispanzers handelt. Das Grönländische Eis kann uns also völlig egal sein, denn kein Mensch wird jemals in seinem Lebensumfeld davon betroffen sein. Der Ganze Klimaquatsch ist an Irrsinn nicht mehr zu überbieten….

14

Um meine These aus #15 zu untermauern:
Bei diesem Maßstab wird möglicherweise auch ein Herr Kowatsch zum Klimaschützer:

http://tinyurl.com/StadtKlimaNuernberg

Mfg

15
Katrin Meinhardt

#15: F.Ketterer

Sie sind so etwas von krank. Die Menschheit muss vor bösen und menschenverachtenden Wesen Ihres Schlages GESCHÜTZT werden, Sie Versager. Sie hängen am Tropf der Admins. Mit echter Wissenschaft haben Sie nix am Hut, Sie linkes Teilchen.

Klimaschutz? Hahahahahahahahahhaahaha. Und das von einem Empiriker. Hahahahahahahahahaa. Der Kantsche Wahnsinn.

In der Hölle ist auch ein Plätzchen für Sie reserviert.

Eiszuwachs in Grönland. Kaufen Sie sich ein Eis, und dann wissen Sie Bescheid. Oder fahren Sie dorthin und nehmen sich ein Lineal mit. Sie sind die Personifizierung der Verspottung jeder methodischen Arbeit. Der Anti-Wissi schlechthin. Das Sonnensystem MÜSSEN Sie erretten. Das ist Ihre Kragenweite.

Hoffentlich existiert die Hölle.

16

Sehr geehrte Frau Ketterer,

Sie fragen in #9 Frau Meinhardt, ob diese nicht auch wie Sie selbst für den Klimaschutz sei.

Also ich bin ganz sicher, ganz doll und ganz viel für Klimaschutz (nicht dass noch „Horch und Guck“ kommt…)!

In den Klimawissenschaften definiert man z.Z. Klima als „Statistik des Wetters“. So weit so schön. Als Mathematiker fällt mir nur keine gute Idee ein, wie ich die Statistik des Wetters schützen soll. Und was passiert eigentlich, wenn es uns nicht gelingt, die Statistik des Wetters zu schützen? Gibt es dann den Fachbereich Statistik in der Mathematik nicht mehr oder ist das Wetter futsch oder gibt es dann zukünftig beides nicht mehr? Das würde mich ja dann besonders hart treffen so ganz ohne Wetter und auch noch ohne Statistik!
Bitte helfen Sie mir, denn Sie scheinen ja ganz genau zu wissen, wie man als einzelner Mensch das Klima – ergo die Statistik des Wetters – schützen kann, sonst wären Sie ja nicht dafür.

MfG

17

#12: besso keks sagt: am Montag, 02.11.2015, 01:33

#9: F.Ketterer sagt:

"Falls Sie mich fragen wollten, ob ich für Klimaschutz bin, dann lautet meine Antwort:

„Ja, sicher doch, Sie etwa nicht?“"

Jaja, Ketterer, klar.
Den dummen Spruch bringen ja alle AGW-Sparbrötchen.
Aber viel wichtiger ist der Schutz des Sonnensystems. Gerade jetzt.
Sind Sie auch dafür?
Oder ist dieser Maßstab zu groß für Sie?
###########################
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Der/die/das Keks hat verstanden, dass es beim Klimaschutz auf den Maßstab ankommt.

Wählt man den Maßstab entsprechend groß, dann widerspricht kaum noch jemand dem Klimaschutz, nichtwahr Keks?

18

Zwei interessante Entwicklungen zeigen diese Kaltwasserinselen.

1. Diese Kaltwasserinsel im Atlantik zieht sich anscheinend immer mehr und geballter an die Atlantische Küste von Afrika hin.
2. Auch im Mittelmeer sind diese Kaltwasserinseln zu finden.

Man könnte also zur Auffassung kommen, dass Europa diesen Winter von Kältezonen umgeben sein wird.
Vom Norden und Osten sowie so. Und jetzt wird auch noch der Westen und der Süden (Atlantik und Mittelmeer) mit Kältezonen heimgesucht.
Der Wärmepuffer (Ozean/Meer) wird also geschwächt und die einzig noch verbliebene "Wärmeinsel"... die Sahara....mal schauen, was die so macht....schwächelt die evtl. auch?

19
Johannes S. Herbst

Leider ist der Artikel irreführend, was die tatsächliche Massenbilanz des Grönlandeises betrifft.

Besagtes Dänisches Institut ermittelt mittels eines Computermodells den täglichen akkumulierten Eiszuwachs über ein Jahr und vergleicht das immer mit der Vorjahreszahl. Nicht inbegriffen ist der Eisverlust durch Kalben und der ist höher als der Zuwachs, zumindest wie das die NASA durch Satelliten-Messungen errrechnet hat.

Auf folgendem Bild sieht man den Gesamtverlauf über 12 Jahre:
http://tinyurl.com/nku2m44

2012 ist bedeutend mehr abgeschmolzen als sonst üblich, und 2013 und 14 hat sich das wieder normalisiert.

Der durchschnittliche Eisverlust von Grönland liegt demnach bei ca.250 Gigatonnen pro Jahr, was zum Meeresspiegelanstieg mit ca. 0,7mm pro Jahr beiträgt.

Laut NASA nimmt aber das Landeis der Antarktis jährlich um ca 100 Gigatonnen zu, was den Meeresspiegel um 0,3mm pro Jahr absenkt.

Mehr dazu hier:
http://tinyurl.com/mxu9333

20

#9: F.Ketterer sagt:

"Falls Sie mich fragen wollten, ob ich für Klimaschutz bin, dann lautet meine Antwort:

„Ja, sicher doch, Sie etwa nicht?“"

Jaja, Ketterer, klar.
Den dummen Spruch bringen ja alle AGW-Sparbrötchen.
Aber viel wichtiger ist der Schutz des Sonnensystems. Gerade jetzt.
Sind Sie auch dafür?
Oder ist dieser Maßstab zu groß für Sie?

21
Christof Nordiek

Zu #6:
Ich habe mir nochmal den Artikel vom DMI angesehen (Link Greenland Ice Sheet Surface Mass Budget: DMI oben in diesem Artikel), von dem auch die Grafik stammt. Das Kalben ist demnach nicht enthalten.

22

#6: Christof Nordiek sagt:
am Sonntag, 01.11.2015, 19:42

Was ich besonders bemerkenswert finde ist, dass nach der Grafik seit 1990 die Masse des Grönlandeises Jahr für Jahr zunimmt; im Schnitt mehr als 200 Gt pro Jahr. Sollte Grönland nicht eigentlich abschmelzen? [...]
Ganz kurz: SMB ist nicht gleich Massenbilanz.

23

Zu #5

Werte Frau Meinhardt,
war dies die Folge des vielen Weihrauchs zu Allerheiligen?
Auch für Sie gelten die Forenregeln
2: „[ . . .] Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. [ . . .]“

3. „Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags.“
4. „Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.“

Wenn Sie etwas zur Sache beizutragen haben: tun Sie sich keinen Zwang an. Es genügt, wen n Sie sich an die Forenregeln halten.

Falls Sie mich fragen wollten, ob ich für Klimaschutz bin, dann lautet meine Antwort:

„Ja, sicher doch, Sie etwa nicht?“

24

Werte Frau Meinhardt, egal, was Sie so nehmen. Nehmen Sie weniger davon.

25

interessant, eine Frage noch

also 2011-12 (rot Diagramm oben)ist also gleich viel Schnee dazu gekommen, wie über den kurzen Sommer geschmolzen. Sonst war diese Bilanz immer positiv?

Das Kalben ist in dieser Darstellung aber nicht dabei, oder? Gibt es diese Informationen, also den Kalbungsverlust zusätzlich zu sehen, um damit eine vollständige Bilanz abschätzen zu können?

26
Christof Nordiek

Was ich besonders bemerkenswert finde ist, dass nach der Grafik seit 1990 die Masse des Grönlandeises Jahr für Jahr zunimmt; im Schnitt mehr als 200 Gt pro Jahr. Sollte Grönland nicht eigentlich abschmelzen?
Ein einzelnes Jahr mit außergewöhnlich hohem Wachstum halte ich degegen weniger beeindruckend. Extreme in die eine oder andere Richtung gibt es immer wieder.

27
Katrin Meinhardt

#4: F. Ketterer, (ein Marvin Mueller II?), auch an Eure Hoheit die sehr unangenehme Frage, damit der geneigte und weniger gut informierte Leser, Sie nicht irgendwohin stellt, wo Sie gar nicht hingehören KÖNNEN!!

Was haben Sie gegen die Omi, die alle Tassen im Schrank hat?
Sind Sie für oder gegen den geisteskranken Frankenstein?

Helfen Sie der Omi mit, sechs Milliarden Menschen, (soviel wollen die Kantschen Mörder um die Ecke bringen!!), vor der Armut und Ermordung zu erretten, vor dem Kantschen Frankenstein oder stellen Sie sich, UNVERSCHÄMTERWEISE, der hilflosen Omi in den Weg?

Na? Marvin hat keinen Mut zu antworten. Er schickte, man glaubt es nicht, einen falschen Bischof vor, der die Tassen im Schrank gezählt haben will. Da dieser Sozio-Bischof gar nicht wissen kann, wo der Schrank sich befindet, kann er diese auch rein logisch nicht prüfen.

Nun, Eure Hoheit, welches Erbsen-Problem, gedenken Sie zu lösen? Arbeiten Sie GEGEN die Menschheit, oder GEGEN die Menschheit?

Ich würde mich sehr über eine ehrliche Antwort freuen. Und der (nicht kommentierende) Leser EBENSO. Und keine Nebelkerzen werfen, okay?

Ich garantiere und verspreche Ihnen, Sie werden Ihr Reich abgeben MÜSSEN. Also, nicht nur ihren LÖFFEL!!

Kaufen Sie sich mal lieber ein Eis, beim Italiener.

28

Sehr geehrter Herr Frey,
VIELEN DANK für die Übersetzung,
und dann noch gleich ein kleiner Verbesserungsvorschlag:

Aus dem Artikel:
„Eisakkumulation folgt einem virtuellen Stillstand des Massenverlustes des riesigen Eisschildes im vorigen Jahr“
Bei NOAA stand „Between the beginning of June 2013 and the beginning of June 2014, [ . . .], there was virtually no net change in cumulative ice sheet mass”
Deswegen finde ich meinen “Übersetzungsvorschlag“ etwas eleganter:
„Eisakkumulation folgt dem praktischen Stillstand des Massenverlustes des riesigen Eisschildes zwischen Juni 2013 und Juni 2014“
Das Wort „virtuell“ hat im Deutschen meist eine andere Konnotation und „voriges Jahr“ ist etwas ungenau.
MfG

29

#1: Kai Walter sagt:
am Sonntag, 01.11.2015, 11:13

Gt pro Tag? Glaub ich nicht. [. . . ]
###############
Sie haben recht Herr Walter, die Grafik sagt es ja schon „Acc SMB“ also aufsummierte Oberflächen-Massenbilanz. Der obere Grafikteil mit den täglichen Werten fehlt, findet sich aber im Link, der im Text angegeben wurde. Nur mit beiden Grafiken macht der Text („Oben: [. . .] / Unten: [. . .]“ Sinn.

MfG

30

Nicht nur in Grönland sondern auch in deer Antarktis nimmt die Eismasse zu, wie eine neue Veröffentlichung der NASA zeigt.
MfG

31

Gt pro Tag? Glaub ich nicht. ist nicht viel eher die im betrachteten Zeitraum akkumulierte Menge gemeint 😉 ?