Der „13°C Schwachsinn“ bei Wirtschaftswissenschaftlern – eine ökonomische Krankheit?

von Gerhard Stehlik
Es ist wie immer, was dpa bei nature herauspickt, steht dann in allen Tageszeitungen und mit folgendem Text im Handelsblatt Online vom 22. Oktober 2015 : „Steigende Temperaturen durch den Klimawandel bremsen die Weltwirtschaft spürbar aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der renommierten Stanford University.


Die höchste Produktivität hätten Volkswirtschaften bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 13 Grad Celsius, schreiben die Forscher um Marshall Burke im Wissenschaftsmagazin „Nature“. Bis zu dieser Temperatur gehen die Forscher von steigenden Erträge aus. Werde es noch wärmer, sänken sie fast linear wieder ab, so das Ergebnis der Untersuchung.

Die Wissenschaftler hatten Wirtschaftsdaten von 166 Staaten jeweils für den Zeitraum 1960 bis 2010 ausgewertet und in Beziehung zu den jährlichen Durchschnittstemperaturen gesetzt. Die Wendemarke von 13 Grad besteht demnach unabhängig davon, wie hoch der Industrialisierungsgrad der Länder ist. Sie gilt für Leistung der Arbeitskräfte ebenso wie für die der Landwirtschaft.“

Soweit der Kern dieser „wirtschaftwissenschaftlichen Arbeit“, die bei nature allerdings nicht als wissenschaftliche Arbeit („paper“), sondern als Brief[3] („letter“) erschienen ist. Das Lesen dieses Briefes kostet 30 US-$ und ist dieses Geld nicht wert. Bei nature online gibt es aber ergänzende Informationen[4] („Supplementary information“) kostenlos. Diese beschreiben die Einzelheiten noch besser, ja, sogar, die mathematischen Gleichungen, die zur Berechnung des wirtschaftlichen Wachstums verwendet wurden.

Man kann die Anamnese der 13°C Geisteskrankheit der betroffenen Wirtschaftswissenschaftler also bis auf den wahren Grund hinunter verfolgen.

Man kann die Wirtschaftswissenschaft hier nicht außen vor lassen, wenn man diese „wissenschaftliche Arbeit“ öffentlich als Schwachsinn bezeichnet. Mit der Veröffentlichung als „News“ bei EIKE werde ich daher Hans-Werner Sinn und Carl Christian von Weizsäcker damit konfrontieren. Es kann nicht angehen, dass hochbezahlte deutsche Beamte dazu nicht öffentlich Stellung nehmen.

Auch die wissenschaftlichen Verlage sollten einmal dazu Stellung nehmen, was „Peer Review“ noch wert ist, wenn man neben tatsächlichen wissenschaftlichen Arbeiten nach Gutsherren Art Kommentare und Briefe veröffentlicht, die jeder Wissenschaftlichkeit Hohn sprechen.

Hier nun des Pudels Kern meiner Diagnose dieses 13°C Schwachsinns. Es ist dieses Satz samt seiner Fußnote „‡‡“, in welchem die Ursache der Krankheit beschrieben ist:

„Weil wir nicht-lineare Modelle abschätzen, berechnen wir marginale Effekte sowohl der sofortigen wie der verzögerten Antwortfunktion an jedem Punkt der Temperaturwirkung. ‡‡ Das Ergebnis dieses Verfahrens ist eine Schätzung des kumulativen Effekts auf das Einkommen bei einem Grad Erwärmung als Funktion der Anfangstemperatur eines Landes.“

Und die Fußnote zeigt die mathematische Gleichung, die als „Modell“ verwendet wurde:

„‡‡ Für ein Modell mit einer verzögerten Antwortfunktion (und Kontrollen ignorierend) gilt:

Yit = β1Tit + β2T2it + β3Tit-1 + β4T2it-1,

wobei der marginale Gesamteffekt auf das Wachstum (Y) bei einer beliebigen Temperatur (T*) dann ist  β1 + 2β2(T*) + β3 + 2β4(T*).

(Im Original ist das zweite β nicht mit Unterstrich, sondern mit ^ („Dächelchen“) gekennzeichnet um es vom ersten β zu unterscheiden.)

Übersetzungen sind immer problematisch. Die Fußnoten nennen daher den englischen Originaltext.

Fazit:

Beide Gleichungen zeigen: Das wirtschaftliche Wachstum verschiedener Länder wurde tatsächlich nur mit der „Anfangstemperatur der Länder“ korreliert und aus dieser Korrelation heraus für die beliebige Temperatur T* berechnet. Jeder mögliche weitere Faktor mit sehr gut bekannter Bedeutung für die Wirtschaft wurde weggelassen. Dieses Weglassen der wirtschaftlichen Wirklichkeit eines Landes, also der maßgeblichen Faktoren wie Bildungsstand der Bevölkerung, Rohstoffe, Energie und so weiter, bezeichne ich als Krankheit des Geistes, verkürzt als Schwachsinn.

Hier stehe ich, ich kann nicht anders. EIKE helfe mir!


[1] http://www.handelsblatt.com/technik/energie-umwelt/neue-studie-klimawandel-bremst-die-weltwirtschaft-aus/12483344.html

[2] http://news.stanford.edu/news/2015/october/climate-change-cost-102115.html

[3] http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature15725.html

[4] http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/extref/nature15725-s1.pdf

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20 Kommentar(e)

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1

Was z.B. GISS an Manipulationen der dubiosen "Globaltemperatur" treibt, geht auf keine Kuhhaut mehr. Mit Wissenschaft hat dies von Anfang an überhaupt nichts zu tun. Ich liste nachfolgend mal nur die Manipulationen an gemessenen Temperaturen seit 2012 auf:

GISS Surface Temperature Analysis

Updates to Analysis
Note 1: This webpage describes updates to the GISS analysis made in December 2011 and after, starting with the change to use of GHCN v3 data. Updates made before December 2011 are detailed elsewhere.

Note 2: In spring 2015, NOAA's NCDC (mentioned in various entries below) was merged into NOAA's NCEI (National Center for Environmental Information), a new entity combining the three centers: NCDC, NGDC, and NODC (National Climate, Geophysical, and Oceanographic Data Center).

Graphs and tables are updated around the middle of every month using the current data files of NOAA GHCN v3 (meteorological stations), ERSST (ocean areas), and SCAR (Antarctic stations) combined as described in our December 2010 publication (Hansen et al. 2010). These updated files incorporate reports for the previous month and late reports and corrections for earlier months. Here we list updates of the data or procedures that have occurred since our 2010 publication (Hansen et al. 2010).

July 19, 2015: The data and results put on the public site on July 15 were affected by a bug in the ERSST v4 part of the automated incremental update procedure. The analysis was redone after recreating the full version of SBBX.ERSSTv4 separately. We would like to acknowledge and thank Nick Stokes for noticing that there might be a problem with these data.

July 15, 2015: Starting with today's update, the standard GISS analysis is no longer based on ERSST v3b but on the newer ERSST v4. Dr. Makiko Sato created some graphs and maps showing the effect of that change. More information may be obtained from NOAA's website. Furthermore, we eliminated GHCN's Amundsen-Scott temperature series using just the SCAR reports for the South Pole.

June 13, 2015: NOAA's NCEI (formerly NCDC) switched from v3.2.2 to the new release v3.3.0 of the adjusted GHCN, which is our basic source. This upgrade included filling some gaps in a few station records and fixing some small bugs in the homogenization procedure. NCEI's description of those changes is available here. One of the impacts was removing some data that the GISS procedure had always eliminated and the list of GISS corrections was correspondingly reduced. Hence the (insignificant) impact on the GISS analysis was slightly different from the impact described in that document. The changes produced a decrease of 0.006°C/decade for the 1880 to 2014 trend of the annual mean land surface air temperature rather than the 0.003°C/decade increase reported by NCEI. Both are substantially less than the margin of error for that quantity (±0.016°C/decade). Impacts on the changes of the annual Land-Ocean temperature index (global surface air temperature) were about 5 to 10 times smaller than the margin of error for those estimates.

Please note that neither the land data nor the ocean data used in this analysis are the ones used in the NCEI paper "Possible artifacts of data biases in the recent global surface warming hiatus" that appeared on June 4, 2015. For the ocean data, GISS still uses ERSST v3b rather than the newer ERSST v4, but will switch to that file next month, when we add the June 2015 data; the collection of land station data used in that paper includes many more sources than GHCN v3.3.0 and will probably be incorporated into a future GHCN v4.

May 15, 2015: Due to an oversight several Antarctic stations were excluded from the analysis on May 13, 2015. The analysis was repeated today after including those stations.

February 14, 2015: UK Press reports in January 2015 erroneously claimed that differences between the raw GHCNv2 station data (archived here) and the current final GISTEMP adjusted data were due to unjustified positive adjustments made in the GISTEMP analysis. Rather, these differences are dominated by the inclusion of appropriate homogeneity corrections for non-climatic discontinuities made in GHCN v3.2 in 2011/2012. See the earlier notes from December 14, 2011 and September 26, 2012; more details are provided in FAQ.

December 29, 2014: The title on the US temperature graph was corrected by replacing "Continental US" by "Contiguous US". References to the corresponding graphs in the literature were updated.

September 15, 2014: Color maps using the Robinson projection or polar projection are now presented without contour smoothing, since that process occasionally results in skipping some color bands. It seems however to work fine for the equirectangular projection.

July 14, 2014: The missing China May 2014 reports became available and are now part of our analysis. That correction increased the global May 2014 anomaly by a statistically insignificant 0.002°C.

June 17, 2014: Analysis was delayed hoping the missing reports from China would become available. Unfortunately, this has not been the case yet. Please note, that the current May 2014 data are therefore not directly comparable to previous records.

Febuary 14, 2014: Two January 2014 reports from Greenland (Godthab Nuuk and Angmagssalik) and one from Mongolia (Dauunmod) were disregarded since they seemed unusual and proved to be inconsistent with other reports.

January 21, 2014: The GISS analysis was repeated this morning based on today's status of the GHCN data. The changes were well within the margin of error, e.g. the L-OTI mean for 2013 changed from 0.6048±0.02°C to 0.6065±0.02°C, a change of less than 0.002°C. However, rounding to 2 digits for the L-OTI table changed the 0.60°C used in some documents prepared last week to 0.61°C. This minuscule change also moved year 2013 from a tie for the 7th place to a tie for the 6th place in the GISS ranking of warmest years, demonstrating how non-robust these rankings are.

January 21, 2014: The GISTEMP maps webpage now defaults to using the Robinson map projection. The previous default "regular" projection is labeled as Equirectangular.

August 14, 2013: The July 2013 report from Jaskul (46.2N, 45.4E) is inconsistent with its June 2013 report unlike the reports from neighboring stations. In that region, the July mean has been consistently higher than the June mean and not 4.3°C colder as the current report would indicate. Hence that report was not used in our analysis.

May 24, 2013: The time series and seasonal cycle website plotting tools were restored, which completes the return of the interactive features disabled in January. A problem with porting graphics software between servers led to a longer delay than expected.

May 15, 2013: The 3/3013 report from Dushanbe was corrected and the 3/3013 report from Kuwait was deleted in GHCN v3, so that these two GISS deletions were dropped.

April 15, 2013: Two March 2013 reports, one from Kuwait International Airport and one from Dushanbe (38.5N, 68.8E), did not agree with neighboring reports or with Weather Underground data. Hence they were not used in our analysis. The faulty February 2013 report from Nema was replaced by a corrected report in GHCN v3.

April 1, 2013: A comparison of our global analysis using NOAA ERSST (our current approach) for ocean temperature as opposed to NOAA OISST concatenated with HadSST1 is available on Dr. Sato's webpage.

March 21, 2013: This update was delayed by an investigation of some unrealistic looking reports from various stations in Mongolia. NCDC eliminated the reports today. In addition, the February 2013 report from Nema also seems unrealistic and has been eliminated. Finally, from now on we will incorporate into our analysis the reconstructed Byrd station data provided by Prof. David Bromwich.

February 24, 2013: The GISTEMP maps and station data website plotting tools were restored.

January 16, 2013: Starting with the January 2013 update, NCDC's ERSST v3b data will be used to estimate the surface air temperature anomalies over the ocean instead of a combination of Reynold's OISST (1982 to present) and data obtained from the Hadley Center (1880-1981).

January 14, 2013: Due to technical problems with the webserver onto which the GISTEMP webpages were recently migrated, interactive plotting tools such as making maps of the surface temperature anomaly and line plots of station data were disabled as the site was migrated onto newer hardware.

November 19, 2012: The machine which hosted the GISTEMP web pages will be decommissioned shortly, and all files and utilities have been moved to a new server. As the new machine uses a different architecture and OS, many utilities required some adjustment. Please send email to reto.a.ruedy@nasa.gov if you notice any problems.

September 26, 2012: NOAA/NCDC replaced GHCN v3.1 by GHCN v3.2. Hence the GISS analysis is based on that product starting 9/14/2012. Version v3.2 differs from v3.1 by minor changes in the homogenization of the unadjusted data. A description of the modifications in the adjustment scheme and their effects are available here.

February 17, 2012: The analysis was redone on Feb 17 after learning from NOAA/NCDC that the operational version of GHCN v3 was only made available that afternoon.

February 12, 2012: The reported December 2011 data for the stations LIEPAJA, ALEKSANDROVSK, and ST.PETERSBURG were replaced by corrected reports and the strange Dec 1991 report from MALAKAL is no longer part of the adjusted GHCN v3. The corresponding entries in the GISS list of suspicious data were removed.

January 18, 2012: The reported December 2011 data for the stations LIEPAJA, ALEKSANDROVSK, and ST.PETERSBURG were clearly incorrect and were discarded. Also, a likely artificial discontinuity for the station record of SHIQUANHE was eliminated by disregarding the data for 2005-present.

December 14, 2011: GHCN v2 and USHCN data were replaced by the adjusted GHCN v3 data. This simplified the combination procedure since some steps became redundant (combining different station records for the same location, adjusting for the station move in the St. Helena record, etc). See related figures.

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Die Manipulierei hat inzwischen eine Frequenz und scheinbare Normalität erreicht, dass die beteiligten Dauermanipulierer und Schönrechner einer angeblichen globalen Erwärmung schon überhaupt kein Gefühl mehr für ihr Tun empfinden. Beinahe tägliches Herumpfuschen in alten Daten als Dauerbeschäftigung angeblicher Wissenschaftler.

2

„Peer Review“ bedeutet, dass ein Kardinal eine Arbeit bzgl. der jungfräulichen Empfängnis Mariens durch zwei andere Kardinäle „anonym“ begutachten lässt. Danach ist es dann wissenschaftlich bewiesen… Ich erinnere mich noch gut dass vor Gerhard Gerlich und Ralf Tscheuschner immer wieder argumentiert wurde dass es keine „peer reviewed“ Arbeiten gegen die AGW These gebe; danach wurde dem International Journal of Modern Physics sofort die Kompetenz zu diesem Thema abgesprochen. „Peer Review“ ist nur akzeptiert wenn es den menschengemachten Klimawandel bestätigt, ansonsten ist es in den Augen der Klimaalarmisten wertlos. Womit wir wieder bei den Kardinälen und der Jungfrau Maria sind; heißt heute nur Klimakirche….

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Die wissenschaftliche Ethik muss bildungsbürgerlichen Grundsätzen und - ausserhalb der hoch hypothetischen Grundlagenforschung- ein Mindestmaß an Pragmatismus und axiomatischer Substanz aufweisen. Damit ist nicht gemeint, die Berechtigung zum Zugriff auf ideologisch motivierte Fördertöpfe durch irgend eine
evidenzbasierte Luftnummer gelangen zu können.
Bei sinnloser Theorie wird eine " methodisch saubere" Untersuchung zum wissenschaftsfernen Selbstzweck. Nature mag das drucken dürfen. Hier darf umd muss es zerissen werden. Danke.

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Stehlik schreibt:
"Auch die wissenschaftlichen Verlage sollten einmal dazu Stellung nehmen, was „Peer Review“ noch wert ist, wenn man neben tatsächlichen wissenschaftlichen Arbeiten nach Gutsherren Art Kommentare und Briefe veröffentlicht, die jeder Wissenschaftlichkeit Hohn sprechen."

Ein letter bei nature ist eine wissenschaftliche Arbeit, die vor der Veroeffentlichung begutachtet wird. Das ist weder Schwachsinn noch Betrug. Wenn Sie ernsthafte Arbeit so verurteilen, blamieren Sie sich selbst. Deshalb mein Vorschlag, schreiben Sie doch einen richtigstellenden Artikel fuer die gleiche Zeitschrift. Sind Sie dazu faehig?

Sie lehnen Korrelationen als unsinnig ab. Belegen Sie diese Behauptung durch Nachweis der korrekten Zusammenhaenge in gleicher Qualitaet wie der Artikel von Burke und Mitarbeitern!

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Dr. Gerhard Stehlik

#15: Erich Mueller sagt am Freitag, 30.10.2015, 11:01:
"Letters zu nature sind ebenfalls doppelt referiert und keine ungeprueften Meinungsausserungen.“

Das wäre ja noch größerer Schwachsinn! Und das ist harmlos formuliert. Man sollte weniger harmlos von Betrug regen. Aber es ist juristisch kein Betrug. Weil das Rechts-System solche „Wissenschaft“ als „Freiheit der Wissenschaft“ und als schlichte „Meinungsäußerung“ zulässt. Das ist die zentrale Geisteskrankheit unserer modernen Gesellschaft und die so in die Welt gesetzten Lügen über die Wirklichkeit nenne ich „Schachsinn“. Ich hätte sogar die Freiheit, sie Betrug zu nennen, aber das ist ebenso sinnlos, wie sie Schwachsinn zu nennen. Beides bleibt ohne Wirkung auf „Die politisch-medial gesteuerte Mehrheit“ und Zeitgenossen wie Sie.

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Lieber Autor,
trotz all der zustimmenden Kommentare methodische und inhaltliche Kritik: Bitte vermeiden Sie vulgaere und beleidigende Aeusserungen, sie zeigt nur die Schwaeche der Argumente. Letters zu nature sind ebenfalls doppelt referiert und keine ungeprueften Meinungsausserungen. Kritik koennen Sie gern auch als letter zu nature schicken, muessen dann aber natuerlich begruendete Argumente liefern. Sie koennen auch an die Herausgeber schreiben. Das ist wissenschaftlicher Austausch. Inhaltlich: Die Autoren untersuchen wohl kausale Ursachen ihrer Zusammenhaenge und analysieren die Zuverlaessigkeit der Korrelationen. Diese Sorgfalt sollten Sie auch als Kritiker beachten.

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#12: Helmut Kuntz sagt:

"Nachdem meine Sichtung von Klimadatensätzen außerhalb Deutschlands immer auf unglaubliche Datenmängel trifft, ..."

Diese Datenmängel sind nicht in der Größenordnung der überwiegenden meridionalen Differenzen der sog. Mitteltemperaturen. Die zonalen betreffen übrigens die Differenzen Küste versus Kontinent.

Und wer die Produktivität Indiens mißt und an der Temperatur festmacht, hat von Ökonomie nichts verstanden.

Portugals und Spaniens Armut hat seine Gründe im religiösen Bereich, denn z.B. in Portugal hat die Kirche bewußt die Alphabetisierung (wie anderswo auch) hintertrieben. Man kann das in D auch beobachten - Stichwort Koranschulen ...

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@ K. Meinhardt

"Wann treten Sie aus, Sie falscher Bischof? :)"

Wenn man nie eingetreten ist, kann man auch nicht austreten.

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Nachdem meine Sichtung von Klimadatensätzen außerhalb Deutschlands immer auf unglaubliche Datenmängel trifft, wage ich zu behaupten, dass eine solche (hirnrissige) Korrelationsanalyse über die meisten Staaten gar nicht möglich ist. Rein rechnerisch natürlich immer, aber dann kann man gleich das Ergebnis vorher festlegen (vielleicht wurde das auch gemacht).

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Katrin Meinhardt

#9: Verehrter Herr T. Heinzow, ja, korrekt.

Hirnlos. Leute, die noch nie richtig zu denken gelernt haben und die es verdient hätten, mit einem Tritt in den Popo in einem sehr weiten Bogen, den man, gemäß physikalischen Regeln, so exakt wie notwendig, berechnen könnte, hinausgeworfen zu werden. Einfach nur hirnlos.

Das haben wir Ihrer neuen Priester-Kirche der Soziologie, der Hohepriester der modernen Gesellschaft, zu verdanken. Danke sehr, Herr T. Heinzow. Wann treten Sie aus, Sie falscher Bischof? 🙂

Mit den freundlichsten Grüßen, die man sich so vorstellen will!

P.S.: Die Titulierung des obigen Artikels mit 'Der „13°C Schwachsinn“ bei Wirtschaftswissenschaftlern – eine ökonomische Krankheit?' ist diskriminierend und unfair. Von wievielen Menschen reden wir hier? Da will einer wieder, wie Pontius Pilatus, seine Hände in Unschuld waschen? Abgelehnt. Was kann ein Fachbereich für die hirnlosen Verbrechen dieser Idioten? Nix! Ich liefere Ihnen die Antwort gleich mit.

Auch der Müll vom Club of Rome hat mit Wirtschaftswissenschaften nix zu tun. Eher kann man sagen, diese Fritzen vom MIT (USA) haben Kriterien vorgelegt, die gute und schlechte Wissenschaftler, auch die Wirtschaftswissenschaftler, voneinander scheiden. Und das ist gut so.

Denn, da ist noch die Ebene des sogenannten Zeitgeistes. Dieser ist rot-grün und pervers. Über den Zeitgeist wird hier zu wenig gesprochen. Viel zu wenig. Er wird geradezu unterschätzt. Mit fatalen Folgen. Für die Kantsche Wissenschaft, die, die an den Todtenkopf hängt und an die alberne Geschichte von der Phoenix glauben will. Denn, was viele nicht wissen, weil unaufgeklärt, die ollen Freimaurer, deren Geheimglauben, ist abenteuerlich schräg. Ein Todeskult eben.

Sehr verehrter und geehrter Herr Dr. Stehlik, sehen Sie sich vor, vor dem Problem der Induktion. Nur weil Ihnen einige wenige Wirtschaftswissenschaftler mit Flausen im Kopf über den Weg gelaufen sind, dürfen Sie daraus KEINE falschen Folgerungen ziehen. Das gibt das von Ihnen dargelegte Material nicht her. Niemals! Danke.

Ärgerlich ist es immer, wenn mehr Daten als Köpfe vorhanden sind. Dies geht meistens schief? Immer, wenn man sich Kant um den Hals werfen wollte. Manch einem ist gar nicht bewußt wie arm er wirklich ist, nur sein kann. Es lebe Bayern, der Freistaat. Und die Induktion ist lebensgefährlich, für die Logik. Wer Ohren hat, der lerne zu hören (und nachzuschlagen).

11

Die wirtschaftlich produktivsten Länder liegen nun mal in der gemäßigten Zone, also über 10°C und unter 20°C. Was für wirtschaftliche Folgen hat ein Anstieg von Temperatur und CO2 in dieser Zone? Keine Ahnung! Vielleicht werden die Nahrungsmittel billiger. Ist das ein Nachteil für die Wirtschaft eines Landes? Vielleicht für Landwirte? Wurde in der Studie der kausale Zusammenhang erklärt, oder ist er irgendwie in den Formeln versteckt?

12

"Die Wissenschaftler hatten Wirtschaftsdaten von 166 Staaten jeweils für den Zeitraum 1960 bis 2010 ausgewertet und in Beziehung zu den jährlichen Durchschnittstemperaturen gesetzt."

Grauenvoll, was die da angestellt haben.

Pseudoökonomie ist sowas. Absolut schändlich, als ob die noch nie was vom Henne/Ei-Problem gehört haben.

13
Martin Landvoigt

Bravo, hier schließe ich mich ihrem Urteil, Herr Stehlik, vollständig an, auch wenn ich die Notwendigkeit eines Peer-Reviews nicht nachvollziehen kann. Es wurden bereits viele Arbeiten in Peer-Reviews durchgewunken, die dennoch sehr schwach waren oder direkt betrogen haben. Andere Arbeiten mögen hervorragend sein, auch wenn sich hier noch kein Peer-Review findet. Die Qualität ist nicht ausschließlich durch ein Peer-Review zu sichern.

Ich stimme aber dem Urteil - Schwachsinn - zu, denn das Setup-Der Arbeit ist ein in siche aberwitziges. Jede Funktion der Wirtschaft auf die Variable 'Temperatur' zu beziehen, ist absurd, denn diese spielt für die Produktivität für die meisten Produktionsprozesse gar keine oder eine untergeordnete Rolle, die massiv von vielen anderen Faktoren übeschrieben wird. Aber auch Prozesse, die heir eien Relevanz haben, sind äußerst komplex: Das Pflanzenwachstum und Tierwachstum ist bei veränderten Temperaturen und deren Reaktionen: Veränderte Aufstallung, veränderter Pflanzenbau / Sorten über alle potentielle Standorte so komplex, dass sie einer Klimasimultion ähnelt. Denn wenn es weltweit 13Grad wären, dann ist es im Norden für den Ackerbau zu kalt und im Süden könnte es bei steigenden Temperaturen mehr Niederschläge bei steigenden Erträgen geben - Siehe Sahel. Zusätzlich sind die Faktoren wie CO2-Düngung mittlerweile gut nachgewiesen.

Da wir wissen, dass auch Klimasimulationen mit Supercomputern extrem unzuverlässige Ergebnisse erzielt, und hier nur ultra-simplifizierende Modellansätze geliefert wurden, gleicht der Ansatz, der in dem Artikel gemacht wird, eher Voodoo-Zauber und Scharlatanerie.

Das hätte jeder Redakteur eigentlich mit einem Minimum an Kenntnissen bereits selbst erkennen müssen. Aber hier nur ein Beleg, dass die Wissenschaft und deren Publikation auf eine Scharlatan-Niveau angekommen ist.

14

Liebe Mitleser,
die Presse und alles was dazugehört (TV etc.) ist kirchenhörig, und zwar (u.a.) hörig der "Church of Global Warming". Grund: Wer an kein höheres Wesen glaubt, der glaubt an jeden Unsinn; im übrigen ist die Katastrophenschlagzeile der sog. Erderwärmung natürlich immer auch verkaufsfördernd. Also wird alles abgeschrieben, was diesen Kriterien genügt.

Die oben berichtete Stanfordgeschichte zeigt darüber hinaus mehrerlei:
- Es ist nicht jeder Wissenschaftler, der sich so nennt.
- Dummköpfe, die sich Wissenschaftler nennen, halten eine Koinzidenz für eine Korrelation und eine Korrelation für eine Kausalität: post hoc, ergo präter hoc.
- dpa verbreitet den Unsinn, alle anderen schreiben mangels eigenen Recherchewillens den Unsinn ab.
- Der Tagesschauanschauer nimmt den Unsinn als Wirklichkeit hin und zahlt zur Abwendung des wirtschaftlichen Untergangs infolge einer herbeihalluzinierten Erwärmung gerne Milliarden und demnächst Billionen EURO.

Die Regierung und insbesondere die Profiteure freuen sich und reiben sich die Hände.

Mit teils erheiterten,
teils erbitterten Grüßen,
Dr. Fritz Baur

15

Das geistige Schwachsinnsproblem liegt bei der dpa. Die Zeitungen setzen alles ungeprüft rein, was von der dpa kommt. Denn die meisten Artikel werden von den Zeitungen dort gekauft und wenn es hoch kommt, noch die Überschrift verändert, weshalb in vielen Zeitungen oft wörtlich das Gleiche drin steht. Als Folge hat die dpa die deutsche Meinung fest im Griff. Leider ist die dpa vom „deutschen Wahrheitsministerium“ okkupiert und hat wohl die amtliche Order, jeden Schwachsinn zu suchen und zu bringen, sofern er der regierungsamtlichen Richtung entspricht nach dem Motto: Die Masse und Penetranz beeinflusst das Volk, nicht die Qualität.
Leider hat kritische Intelligenz in der inzwischen Fremd-Fördermittel-abhängigen Lehre und Forschung keinen Platz mehr. Man sehe sich dazu die Herausgeber bei Klimaretter.info an: Professoren und und Profiteure – und eine Beweihräucherung aber wirklich jeden Klima- und Energie-Schwachsinnartikels.
Dass Claudia Roth in einer Talkshow unwidersprochen sagen durfte:“ Wer den Klimawandel leugnet, kann nicht intelligent sein“, zeigt drastisch, wie Intelligenz in unserer Regierungslandschaft eingeordnet wird und wie man es leicht werden kann. Die Auswahl der Umweltminister-/innen im Bund und in den Ländern ist ein direktes Abbild davon.

16
Gregor Leistenbacher

ja, da muss ich ihnen, Herr Stehlik, ohne wenn und aber zu 100% zustimmen. Besser kann man das auch schwer auf den Punkt bringen und es ist sehr lobenswert, dass man solche Schandtaten auch öffentlich zerreißt.

Die Methodik ist zweifelsohne absurd, man könnte gleich die viel zitierten Störche korrelieren lassen und bekäme nach passender Wahl weiterer Parameter immer das gewünschte Ergebnis.

Unheimlich, was man gerade in diesen so hoch stilisierten "Qualitätszeitschriften" wie Science oder Nature in den letzten Jahren zu lesen bekommt. Dieses von ihnen angeführte Beispiel ist nur ein Gipfel der Krönungen, welche sich die Wächter des heiligen Nature Grals erlauben. Beide Fachzeitschriften sind mittlerweile auffällig politisch korrekt und was das u.a. in Sachen Klima & Wetter bedeutet, muss nicht weiter beschrieben werden.

17
Hans-Lothar Fischer

Die Wirtschaftswissenschaft sollte man nicht allein nach solchen dubiosen Veröffentlichungen in x-beliebigen Journalen beurteilen. Die bundesdeutsche Energiewende richtet sich einseitig auf den Einsatz fossiler Brennstoffe bei der Energieerzeugung. Das dabei entstehende Kohlendioxyd soll für die vermeintliche Klimaerwärmung verantwortlich sein. Daraus folgern die schwarz-rot-grünen Regenten in Bund und Ländern die sogenannte DEKARBONISIERUNG.
Auch auf EU-Ebene will man dem Kohlendioxyd-Ausstoß mit Hilfe der Zertifikatlösung nach dem Vorbild der US-amerikanischen >Blasenpolitik< zu Leibe rücken.
Warum geht man nicht auch gegen die Freisetzung von Kohlendioxyd bei der Herstellung von Zement vor? Calzium-Carbonat wird in riesigen Brennöfen vom Kohlendioxyd befreit und findet dann in der Bauindustrie vielfältige Verwendung.
Wenn also Kohlendioxyd nach Meinung der Klimawissenschaftler und Ökoanhänger eine solche Gefahr für das Weltklima darstellt, warum beschränkt man sich allein auf den Energiebereich?
Jegliche Verwendung von Beton, Zement und anderen kalkhaltigen Baustoffen im Wohnungs-, Städte- und Straßenbau müsste dann auch als >klimaschädlich< bekämpft werden.
Warum tut Frau Hendricks als Umwelt- und Bauministerin da nichts ?

18

Wahrscheinlich ist das nicht auf "Wirtschaft" gemünzt, sondern auf das Denkvermögen der Untertanen. Als Ausgangswert kann die Körpertemperatur von 37°C gewählt werden. Unter der Annahme, das der Körper sich nicht selbst reguliert sondern in Abhängigkeit vom CO2 Gehalt auf / absteigt - dann ergibt sich bei Erwärmung ein mehr oder weniger leichtes Fieber, das stört das Denkvermögen und das Interesse an der Arbeit - also klar: sinkende Ökonomie.

Wie gut, dass Dr. Stehlik das ausgegraben hat, sonst wüssten wir gar nicht, warum unsere Eliten nicht mehr denken können.

Danke und Gruß

19
Dr. Gerhard Stehlik

Leider fehlt in dieser zweiten Gleichung der Unterstrich bzw. das "Dächelchen" (im Original) unter den vier Beta's:

?1 + 2?2(T*) + ?3 + 2?4(T*)

Der effektive Zahlenwert im Beta der ersten Gleichung ist nicht identisch mit dem Beta der zweiten Gleichung.

20

Lieber Herr Stehlik,
ich kann Ihre Verzweiflung gut nachvollziehen. Aber weder EIKE noch irgendwer sonst kann Ihnen helfen. Nicht, dass ich das nicht sehr gern wollte, aber gegen diese von Ihnen zu Recht benannte Dummheit ist weder ein Kraut noch sind Argumente gewachsen.