¬Großauftrieb der Heuchler VW-Skandal und Klimalügen: Wie Ideologie die Naturwissenschaft korrumpiert

In der DDR gab es diverse bei Vorgesetzten beliebte Tricks, um Untergebene dazu zu bringen, Dinge zu tun, die eigentlich illegal waren, ohne dass der Vorgesetzte dafür zur Rechenschaft gezogen werden konnte. Am bekanntesten ist der angebliche Schießbefehl an Mauer und Außengrenze: Hunderte Wachsoldaten und Grenzschutzbeamte haben auf Flüchtlinge geschossen, obwohl es nach heutiger Lesart hierfür gar keinen gültigen Befehl gab. Man hatte es ihnen lediglich erfolgreich vorgegaukelt. Nach Zusammenbruch der DDR wurden sie vor Gericht gestellt, während ihre Vorgesetzten in Ruhe ihre Pensionen genießen konnten. Ein anderer Trick bestand darin, unmöglich zu erfüllende Anforderungen zu stellen und von den Betroffenen ultimativ ihre Erfüllung zu verlangen. Einem derart in die Enge getriebenen Mitarbeiter bleibt dann kaum etwas anders übrig als zu versuchen, in irgendeiner Weise die Erfüllung der Vorgaben vorzutäuschen. Der Kombinatsleiter konnte sich dann bequem zurücklehnen: Ging es gut, konnte er mit „vorbildlicher Planerfüllung“ glänzen, flog etwas auf, dann hatte man gleich einen Sündenbock parat.

Völlig überzogene Umweltschutzvorschriften

Im Falle der Automobilindustrie läuft dies hier im Westen so ab, dass Politiker und NGO’s nebst den Medien Forderungen erheben, die von vornherein nicht erfüllt werden können. Zumindest dann nicht, wenn das Auto noch bezahlbar bleiben soll. Schließlich gibt es neben den hehren Zielen der Birkenstock-Sandalenträger in Ministerien und Parteien auch noch einen Markt, an dem das entsprechende Produkt im harten Konkurrenzkampf verkaufbar sein muss. Beispiel Autoabgase: Diese sind bereits seit Jahren sauberer als die Umgebungsluft, in der die Autos fahren. Nachzulesen ist dies beispielsweise in einer Stellungnahme des damaligen Kfz-Experten im Umweltbundesamt, Dr. Axel Friedrich, in einem Artikel der „Zeit“ aus dem Jahr 2000 [UBA]. Dort wies er u.a. darauf hin, dass man sich in einem modernen Auto nicht mehr durch Einatmen der Abgase in der Garage umbringen könne.

Die Hexenjagd auf die Feinstaubpartikel

Mission accomplished? Aber nein doch, da man als „Umwelt“-Politiker natürlich weiterhin seinen Wählern den Eindruck vermitteln muss, dass es gelte, sie aus tödlicher Gefahr zu retten. Also wurde eine neue Sau durch‘s Dorf getrieben, und zwar der Feinstaub. Der hat weltweit unterschiedlichste Ursachen, bei denen das Auto jeweils nur ein Nebenfaktor ist. Laut einer aktuellen Untersuchung des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz [FEIN] wurden für verschiedenste Weltregionen die Feinstaubrisiken und ihre Ursachen identifiziert. Demnach sind die wichtigsten tödlichen Feinstäube in Kairo der Wüstenstaub, in Moskau die Landwirtschaft und in Beijing die Emissionen aus Koch- und Heizungsfeuern. Auch in Deutschland ist es nicht das Auto, sondern die Landwirtschaft (!), die für 50 % der vorzeitigen Todesfälle durch Feinstaub verantwortlich gemacht wird. Andere Untersuchungen haben bereits vor längerer Zeit nachgewiesen, dass die Öfen für die ach so klimaschonende Verbrennung von Holz und Holzpellets in Wirklichkeit gefährliche Dreckschleudern sind, deren Belastungen teilweise über den Gesamtemissionen aus dem Straßenverkehr liegen [PELL]. Da man als Grünbewegter jedoch weder die Landwirtschaft noch die „CO2-neutrale“ Holzbeheizung angehen möchte, hat man einfach weiter auf das Automobil und da insbesondere auf den Diesel eingeprügelt, obwohl die Abgasemissionen selbst nur einen Bruchteil der 20 % ausmachen, der dem Auto zugeschrieben wird. Weitere wesentliche Bestandteile sind nämlich Abrieb von Bremsen und Reifen. Letzteres gilt übrigens selbst für die vorgeblich so umweltfreundlichen Elektrofahrzeuge.

Mister Friedrich und die California Connection

Zu den Antreibern, die in enger Abstimmung mit entsprechenden Kräften in den USA vor allem die Dieselhersteller zum Sündenbock erklärten und sie mit nicht mehr erfüllbaren Anforderungen immer weiter in die Enge trieben, gehört der bereits erwähnte Dr. Friedrich. Dieser hat – was wohl kaum ein Zufall sein dürfte – beste Verbindungen zum kalifornischen Umweltministerium, das für seine extreme Haltung gegenüber dem angeblich umweltschädlichen Automobil bekannt ist und die Kfz-Hersteller mit immer rigideren Vorschriften drangsaliert. Konsequenterweise wurde Friedrich bereits 2006 als erster Europäer mit dem „Haagen-Smit Clean Air Award“ diese Ministeriums ausgezeichnet, der als eine Art Ritterschlag vom Blauen Umweltengel gilt. Damit würdigten die Kalifornier das langjährige Engagement Friedrichs zur Reduzierung der Schadstoff-Emissionen im Straßenverkehr. Das Ergebnis war eine Situation, in der sich offensichtlich Fachleute der zweiten Entwicklerebene nicht mehr anders zu helfen wussten, als zu den jetzt aufgedeckten Tricks zu greifen. Grund genug für Leute wie den inzwischen pensionierten Dr. Friedrich, sich in den Medien als großer Experte aufzuspielen und genüsslich darauf hinzuweisen, dass es wohl noch andere Sünder gebe, die man noch ausfindig machen werde. Der gleiche Trick wie in der DDR halt, und man selbst kann sich noch als Saubermann aufspielen. Interessanter Nebenaspekt ist in diesem Zusammenhang, dass die NGO, welche die Manipulation aufdeckte, von Stiftungen führender US-Amerikanischer Unternehmerfamilien finanziert wird.

VW-Skandal? Klimaskandal!

Jetzt mag man sich die Frage stellen, was das Ganze denn mit der aktuellen Klimadiskussion um die angeblich schädlichen Auswirkungen des CO2 zu tun hat. Nun, es zeigt sich hier, dass Wissenschaftler und Techniker nicht immun gegenüber Druck sind, sondern in solchen Fällen den Mund halten und mit den Wölfen heulen, weil sie ihre Jobs behalten möchten. Wenn man sich ansieht, welcher Druck seitens der Politik, der Medien und den NGO’s auf alle Bereiche der Wissenschaft ausgeübt wird, um die derzeit geltende Ideologie zu unterstützen, der wird verstehen, warum sich inzwischen so viele Naturwissenschaftler, die es eigentlich besser wissen müssten, beugen und selbst wider besseres Wissen mit der Herde mithalten. Die Druckmittel reichen von der finanziellen Vernichtung durch Ausschluss von der Vergabe von Forschungsaufträgen über Diffamierungskampagnen im Netz bis hin zu Aufrufen zur Verhängung von Todesurteilen gegen „Klimawandelleugner“ wie dem von Prof. Parncutt auf der Homepage der Grazer Universität. Und schon hat man den so gerne beschworenen „Konsens der Wissenschaftler“.

Und die Verantwortlichen?

Ach ja, es gibt noch eine Parallele zur früheren DDR. Während die kleinen Wachsoldaten nach den Mauerschüssen vor Gericht gestellt wurden, konnten die richtigen Schlauberger unter den damals leitenden Genossen – so wie der schillernde Herr Schalck-Golodkowski – in Ruhe und Frieden ihr anscheinend nicht unbeträchtliches Vermögen in Luxusanwesen im ehemals verpönten Westen genießen. Und auch Herrn Dr. Friedrich scheint sein Umweltengagement nicht schlecht bekommen zu sein, ähnlich wie auch Hr. Al Gore, dessen Vermögen im Gefolge der Verleihung des Nobelpreises inzwischen auf eine dreistellige Millionenhöhe geschätzt wird. Ganz so üppig dürfte es für Hr. Friedrich, der seit seiner Verabschiedung aus dem UBA 2008 als freier Berater u.a. für die Weltbank, die GTZ und die Asia Development Bank tätig ist [FRIE], zwar nicht gekommen sein. Für ein mageres „vergelt’s Gott“ ist er dort aber sicher nicht tätig. Hinzu kommen die netten kleinen Aufwandsentschädigungen für Vorträge und andere Auftritte des weltweit gefragten Redners, der als einer der einflussreichsten Antreiber für einen sauberen, klima- und gesundheitsgerechten Verkehrssektor gilt.

Fred F. Mueller

Hervorragende Analyse

des Zusammenspiels unguten zwischen NGO´s, Politik zu Lasten der Industrie und unserer Arbeitsplätze. Die Umwelt hat nichts davon. Hier Mit Dank an Autor Mueller für den Hinwies

Quellen

[FEIN] http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/abkehr-vom-co2-wahn-der-wahre-feind-heisst-smog/

[FRIE] http://www.econ-referenten.de/redner/axel-friedrich-langjaehriger-abteilungsleiter-umwelt-und-verkehr/

[PELL] http://www.spiegel.de/wirtschaft/holzoefen-und-feinstaub-oefen-und-kamine-belasten-luft-mit-feinstaub-a-986492.html

[UBA] http://www.presseportal.de/pm/9377/181874




Das Versagen der westlichen Eliten „Klimagerechtigkeit“, „Energiewende“ – wie man eine Zivilisation vor die Wand fährt

Sie alle sind nach ihrem Aufblühen aber auch wieder vergangen, ihre prachtvollen Städte und Festungen längst zerfallen, oft liegen sie in etlichen Schichten übereinander. Nicht immer waren Kriege die Ursache, oft war es ein Niedergang „von innen“, weil ihre Eliten es nicht verstanden, mit dem Erbe der Väter richtig umzugehen. Keine menschliche Zivilisation ist per se ewig, man muss sie pflegen. Gerade in Europa kann man zurzeit live erleben, wie schnell sich ein Niedergang vollziehen kann, wenn die führenden gesellschaftlichen Schichten einer Kultur versagen.

Bild rechts: Unzuverlässig und launisch: Aus der Mühle schaut der Müller, der so gerne mahlen will. Stiller wird der Wind und stiller, und die Mühle stehet still“ (Wilhelm Busch)

Ein grelles Schlaglicht auf ein solches Versagen der deutschen Politikelite wirft ein Artikel des Journalisten Wolfgang Weimer in der „Wirtschaftswoche“ vom 13. September [WEIM]. Darin beschreibt er im Detail, wie die Politik der Bundesregierung darauf ausgerichtet ist, die Grundpfeiler unserer Stromversorgung – die Betreiber von Kohle- und Kernkraftwerken wie E.ON und RWE – im Namen von Energiewende, Atomausstieg und Decarbonisierung systematisch zur Strecke zu bringen. Die Verantwortlichen im Bundeswirtschaftsministerium – vor allem der altgrüne Staatssekretär Rainer Baake – fahren einen Kurs, der darauf abzielt, diese Unternehmen nicht nur zu schwächen, sondern Ihnen vollständig die Existenzgrundlage zu nehmen, sie regelrecht zu vernichten. Man nimmt ihnen die Kernkraftwerke und damit die Möglichkeit, das für die Stilllegungen erforderliche Rückstellungskapital zu erwirtschaften. Gleichzeitig zerstört man unter dem Vorwand des „Klimaschutzes“ auch systematisch die marktwirtschaftlichen Grundlagen ihrer Kohle- und Gaskraftwerke und zwingt sie durch massive Subventionierung der Wind- und Solarenergie immer tiefer ins wirtschaftliche Aus. Noch vor fünf Jahren, so W. Weimer, waren E.ON und RWE „zusammen mit 130 Milliarden Euro an der Börse bewertet. Heute sind es keine 30 Milliarden mehr. Deutschland hat mit seiner Energiewende alleine an diesen beiden Unternehmen 100 Milliarden Euro Kapital vernichtet. In dieser Woche sind noch ein paar Milliarden dazu gekommen….Die einstigen Schwergewichte deutscher Solidität sind auf dem Weg zu Ramschpapieren. Hunderttausende von Spargroschen der Deutschen sind betroffen, die Werte in Aktiensparfonds, Lebensversicherungen bis hin zu Mitarbeitervorsorgen sind zerschlagen – von unmittelbaren Arbeitsplätzen ganz zu schweigen“.

Elektrischer Strom ist die edelste Energieform. Ohne Strom ist an eine moderne Zivilisation nicht zu denken

Die Politik will die Realität nicht wahrnehmen

Das erschreckendste an dieser Entwicklung ist die völlige Ignoranz der Verantwortlichen gegenüber den technischen Gegebenheiten unseres Stromversorgungssystems. Strom ist im industriellen Maßstab nicht speicherbar, er muss ständig im völligen Gleichgewicht mit dem Verbrauch erzeugt werden. Fachleute wissen, dass unser Netz 100 Mal in der Sekunde überhaupt keine elektrische Energie enthält, und zwar immer dann, wenn die Wechselspannung durch Null geht. Danach muss die Spannung wieder aufgebaut werden, was vor allem durch diejenige Energie erfolgt, die in den rotierenden Massen großer Kraftwerke gespeichert wurde. Ohne diese Fähigkeit der großen Erzeuger, 100 Mal pro Sekunde exakt die gesamte im Verlauf der nächsten Halbwelle geforderte Energiemenge zu liefern, bricht die Versorgung zusammen. Das ist schlichte, nicht umgehbare Physik, da helfen keine Zahlenspielchen mit Börsenstrompreisen oder tolle Kapazitäten von Solaranlagen, die nachts überhaupt keinen Strom liefern, oder von Windmühlen, die sich nur so drehen, wie der Wind es gerade zulässt [KEIL]. Alle bisherigen Ansätze zur Zwischenspeicherung sind mit Ausnahme der Pumpspeicherkraftwerke im Großmaßstab nicht sinnvoll realisierbar bzw. bezahlbar [NZZ1]. Das gilt für Batteriespeicher ebenso wie für „Power to Gas“-Ansätze. Zwar pumpt die Politik seit langem ständig zunehmende Milliardenbeträge in die entsprechende Illusionsindustrie, doch halten die entsprechenden Projekte einer gründlichen technisch-wirtschaftlichen Analyse ausnahmslos nicht stand. Die damit genährten Erwartungen zerplatzen an der Realität wie Seifenblasen. Doch statt auf gestandene Fachleute zu hören, verlässt sich die Politik lieber auf Beratergremien, die man vorab selbst mit handverlesenen Jasagern besetzt hat. Anschauliches Beispiel hierfür ist die von Fr. Merkel eigens zur Aushebelung der eigentlich zuständigen Reaktorsicherheitskommission eingesetzte Ethikkommission, in der Bischöfe, Soziologen, Politiker sowie Wirtschaftswissenschaftler ohne technische Grundlagenkenntnisse den Ton angaben. So kam es zum gewünschten Ausstiegsbeschluss. Zum früheren Hauptziel „Atomausstieg“ hat sich bei den hinter dieser Entwicklung stehenden gesellschaftlichen Kräften inzwischen auch noch die Forderung nach „Klimagerechtigkeit“ in Verbindung mit umfassender „Decarbonisierung der Weltwirtschaft“ hinzugesellt, womit der Stab auch über Kohle- und Gaskraftwerke gebrochen wurde.

 

Moderne Kohlekraftwerke wie der neue 1.000-MW-Block im Braunkohlekraftwerk Niederaußem erreichen dank besonders effizienter Anlagentechnologie einen Wirkungsgrad von 43 % (Foto: kohlekraftwerke.de)

Klimamodelle ohne Grundlage

Seit Jahren wird mit enormem pseudowissenschaftlichem Getue und massivem medialem Aufwand eine Kampagne zur Verteufelung des CO2 als angeblichem Bösewicht und Ursache des Klimawandels betrieben. Jetzt ist der Feldzug zur Decarbonisierung der Weltwirtschaft hinzugekommen, der von den G7 ebenso wie von den Kirchen mit Nachdruck vorangetrieben wird. Dies ist der neueste Höhepunkt einer Entwicklung, mit der im Prinzip der totale Krieg gegen die Grundlagen unserer Zivilisation erklärt wurde. Dabei hält die gesamte Anti-CO2-Argumentation einer ernsthaften wissenschaftlichen Argumentation nicht stand. So beruhen allein schon wesentliche Grundlagen der Mengenbetrachtungen zum Kohlenstoffkreislauf auf fehlerhaften Annahmen. Um nur zwei Beispiele zu benennen: Kürzlich wurde festgestellt, dass die Gesamtzahl der Bäume auf der Welt um den Faktor 8 höher liegt als bisher angenommen [BAUM]. Ähnlich sieht es auch bei den Annahmen zu den Fischbeständen in den Weltmeeren aus, wo nach neueren Untersuchungen die bisherigen Zahlen um den Faktor 20 (!) nach oben korrigiert werden müssen [FISC]. Anders ausgedrückt: Die bisherigen Zahlenwerke zu den natürlichen CO2-Kreisläufen sind Makulatur. Das gleiche gilt auch für faktisch alle Klimamodelle, deren Berechnungen auf solchen inzwischen falsifizierten Zahlenwerken beruhen.

Grobe Fehlschätzung einer wichtigen CO2-Senke: Die Gesamtzahl der Bäume auf der Welt liegt nach neuen Erkenntnissen um den Faktor 8 höher liegt als bisher angenommen

Die Popanze „CO2-Zunahme“ und „Ozeanversauerung“

Hinzu kommt, dass man bei den Warnungen vor einem „katastrophalen“ CO2-Anstieg sowie vor Ozeanversauerung die Erdhistorie bequemerweise ignoriert. Vor etwa 500 Mio. Jahren lag der CO2-Gehalt der Atmosphäre bei etwa 6.000 ppm, mehr als das 20fache des angeblich „ewigen vorindustriellen Werts“ von ca. 300 ppm. Die Erde hat damals und in dem langen Zeitraum seither fast ununterbrochen von Leben nur so gestrotzt. Auch mit Blick auf die angeblich drohende „Ozeanversauerung“ aufgrund des Anstiegs von rund 300 auf 400 ppm fällt es angesichts der damals 6.000 ppm schwer, Behauptungen über katastrophale Auswirkungen erhöhter CO2-Gehalte ernst zu nehmen.

Entwicklung des CO2-Gehalts der Atmosphäre in den letzten ca. 570 Mio. Jahren. Der Parameter RCO2 bezeichnet das Verhältnis des Massenanteils an CO2 in der Atmosphäre des jeweiligen Zeitpunkts im Vergleich zum vorindustriellen Wert von ca. 300 ppm (Grafik: W. H. Berger, [CALU])

Forscht man nach, wohin das damals in der Atmosphäre vorhandene CO2 verschwunden ist, so stellt man eine erstaunliche Tatsachen fest: Es ist aus Atmosphäre und Ozeanen in unglaublicher Menge in den Meeresboden gewandert, und zwar durch Abbindung zu Kalk bzw. Kohlenwasserstoffen in lebenden Organismen [SACK].

 

Überblick über die aktuellen Mengen an Kohlenstoff in und auf der Erdkruste sowie in Atmosphäre und Ozeanen (Gashydrat≙Tiefsee-Methanhydrat, Böden≙Pedosphäre, Lebewesen≙Biomasse) (Grafik: Autor)

Der weitaus größte Anteil liegt als Kalkstein vor, der im Wesentlichen aus den Schalen und Kalkskeletten von Muscheln, Korallen und anderem Seegetier besteht. Ein weiterer großer Anteil liegt als sogenanntes Kerogen vor. Darin sowie in Kohle, Erdöl, Erdgas und Methanhydrat ist insgesamt die gigantische Menge von 89 Billiarden Tonnen Kohlenstoff dauerhaft abgebunden (eine Billiarde ist eine Zahl mit 16 Stellen vor dem Komma). Leichter fassbar wird dies, wenn man es ins Verhältnis zur heute in der Erdatmosphäre noch vorhandenen CO2-Menge setzt: Die in der Erde dauerhaft gebundenen Vorräte liegen um den Faktor 100.000 über dem, was in der Atmosphäre als CO2 vorliegt. Im Erdboden steckt soviel Kohlenstoff, dass man damit gut 40-50 komplette Erdatmosphären (also ohne Sauerstoff, Stickstoff, Edelgase etc. pp.) füllen könnte. Und diese ungeheuerliche Menge ist weit überwiegend durch Lebewesen aus der Luft in den Boden verfrachtet worden. Gleichzeit liefern diese Mengenbetrachtungen den Beweis, dass es ein seit hunderten von Jahrmillionen ablaufenden Pumpmechanismus gibt, der aus der Erde stammenden Kohlenstoff nach diversen Zwischenstufen in anderer Form wieder in der Erde ablagert. Dabei wurde der in der Atmosphäre und den Ozeanen vorhandene Zwischenpuffer nebst den Reservoirs der Biosphäre langsam immer weiter reduziert. In diesem Zeitraum hat die Erde Warmzeiten, Eiszeiten, nahezu völlige Vereisung und Meteoriteneinschläge erlebt und dennoch überreichlich Leben getragen. Angesichts dieser Tatsachen fällt es schwer, das Gejammer über die angeblich durch CO2 drohende „Klimakatastrophe“ ernst zu nehmen.

In den Kalkgesteinen der Erde sind ungeheure Mengen CO2 gebunden, die weit überwiegend durch Lebewesen aus der Luft in den Boden verfrachtet worden

Was „Decarbonisierung“ wirklich bedeutet

Hinter dem Schlagwort von der „Decarbonisierung“ verbirgt sich im Prinzip die Absicht der vollständigen Zerschlagung der Industriekultur, die Grundlage unserer modernen Zivilisation ist. Wer dies propagiert, hat nicht begriffen, dass unsere moderne Zivilisation nicht nur Annehmlichkeiten und sogar Luxus, sondern vor allem auch einen effektiven Schutz vor Krankheit, Schmerzen und frühem Tod bietet [MAMO]. Und das ist noch gar nicht so lange her, wie manche zu glauben scheinen, die heute mit Schlagworten wie „Fossilkapitalismus“ um sich werfen. Noch um das Jahr 1875 kamen Männer im Deutschen Reich nicht über eine Lebenserwartung von etwa 35 Jahren hinaus, bei Frauen waren es 38 Jahre [LEBE].

Entwicklung der Lebenserwartung in Deutschland von 1871 bis 2004 (Grafik: Statistisches Bundesamt)

Entscheidende Verbesserungen bezüglich Lebenserwartung, Ernährung, medizinischer Versorgung und der Verringerung der Arbeitszeit setzten erst im 20. Jahrhundert ein. Zu verdanken haben wir dies weit überwiegend einem einzigen Umstand: Der Verfügbarkeit reichlicher und billiger Energie durch Dampfmaschinen, Benzinmotoren und Elektrizität sowie durch die Beheizung von Wohnungen und Waschwasser mit Kohle, Gas und Öl statt Holz. Die sich damit entwickelnde Industrie befreite die Menschen auch von der bisher oft knochenbrechenden Arbeit in der Landwirtschaft, in der noch bis 1750 rund 80 bis 90 % der Bevölkerung tätig waren. Dank Mechanisierung und Chemie (Düngemittel) konnte ein Landwirt im deutschen Kaiserreich Anfang des 20. Jahrhunderts dann bereits Nahrungsmittel für vier weitere Personen erzeugen, 1950 waren es bereits zehn und 2004 sogar schon 143. Die Steigerung der Produktion von Lebensmitteln ermöglichte wiederum die Freisetzung immenser Ressourcen an Arbeitskraft und Intelligenz für Forschung und Entwicklung und damit schnelle Fortschritte auf allen möglichen Gebieten von Naturwissenschaften und Technik.

Für rund drei Milliarden Arme in der 3. Welt, deren Lebensstandard heute noch teils deutlich unterhalb des europäischen Niveaus des 19. Jahrhunderts liegt, bedeutet die Verweigerung des Zugangs zu billiger, sauberer Energie unter dem Schlagwort der „Klimarettung“ nichts weiter als einen Massen-Genozid [FION]. Erschreckend ist, dass sich hieran nicht nur die Staaten der westlichen Welt, sondern auch die christlichen Kirchen beteiligen. Das Image insbesondere des Papstes bekommt dadurch sehr tiefe Kratzer.

Vernichtungsfeldzug gegen die gesamte Industrie

Die Tatsache, dass sich der Feldzug der „Klimagerechten“ inzwischen nicht mehr lediglich gegen die Energiekonzerne, sondern gegen die gesamte Industrie richtet, wird inzwischen mehr und mehr auch im Mittelstand begriffen. Die grün angestrichenen Kommunisten, die unter dem Vorwand der Umwelt- und Klimarettung inzwischen entscheidende Machtpositionen in Parteien, Gewerkschaften, Verwaltungen und Medien, in NGO’s und im Kulturbetrieb erobert haben, lassen inzwischen ihre Muskeln immer unverhohlener spielen. Nur die wenigsten Unternehmen haben die Möglichkeit, sich von der EEG-Umlage befreien zu lassen oder gar durch Direktbezug von günstigen Börsenstrompreisen zu profitieren. Der gesamte Mittelstand wird dagegen von den im Namen des Klimaschutzes immer weiter nach oben getriebenen Strompreisen voll getroffen. Besonders übel dran sind Branchen mit hohem Energiekostenanteil am Endprodukt wie z.B. Kunststoffverarbeiter, Gießereien und Schmieden Wie ernst die Situation inzwischen geworden ist, zeigt die kürzliche gemeinsame Pressemitteilung von sechs deutschen Industrieverbänden, die zusammen als 10.000 deutsche Unternehmen mit mehr als einer Million Mitarbeitenden und etwa 200 Milliarden Euro Jahresumsatz vertreten [WIRT]. Darin bezeichnen sie den prognostizierten Anstieg der EEG-Umlage als auf Dauer nicht tragbar und beklagen insbesondere fehlende Planungssicherheit und erhebliche Nachteile im internationalen Wettbewerb. Die langfristig garantierten Zuschüsse an die Anlagenbetreiber Erneuerbarer Energien machten den Strompreis in Deutschland so teuer, dass er zum Killerfaktor im internationalen Wettbewerb werde. Und schon heute sei absehbar, dass die EEG-Umlage durch den weiterhin geförderten Ausbau der Erneuerbaren Energien selbst bei stabilen Preisen an der Strombörse weiter steigen werde.

Und das sind nicht die einzigen Sorgen der deutschen Unternehmen. Von grünbewegten Industriefeinden dominierte Parteien und Verwaltungen sorgen durch eine pausenlose Flut von Gesetzen und Vorschriften für eine ständig steigende Belastung der Wirtschaft, deren Klagen konsequent ignoriert werden. Ob überzogene Umweltschutzvorschriften, unsinnige Energiesparvorgaben oder Mindestlöhne – den Betrieben werden immer neue Kosten und schikanöse Nachweispflichten auferlegt, die einen enormen bürokratischen Aufwand verursachen. Hinzu kommen „good corporate governance“-Vorgaben, welche die Unternehmen dazu zwingen, sich öffentlich „für das Klima“ zu engagieren und von irgendwelchen Öko-Institutionen „grüne“ Labels oder Zertifikate zu erwerben. Vor einigen hundert Jahren gab es so etwas schon einmal, man nannte es Ablasshandel.

 

Mittelständische Betriebe produzieren mit modernen Schmiedeautomaten stündlich bis zu 10.000 solcher Stahlschmiedeteile. Ohne Strom wäre dies nicht möglich

Ohne Energie keine Zivilisation

In modernen Industrienationen erreicht der ständige Energiebedarf der Bevölkerung inzwischen eine Bandbreite zwischen etwa 4.100 Watt (Italien) und 12.500 Watt (Luxemburg). Um sich klarzumachen, wie entscheidend wir hiervon abhängen, braucht man sich nur in Erinnerung zu rufen, dass dem Menschen bis vor einigen 1.000 Jahren nur die durch seine eigenen Muskeln erzeugbare Dauerleistung zur Verfügung stand. Und die liegt für einen gesunden Erwachsenen bei lediglich etwa 80 bis 100 Watt. Das sind nur winzige Bruchteile dessen, was uns heute auf Knopfdruck jederzeit zur Verfügung steht. Erst die heutige Verfügbarkeit reichlicher und billiger Energie hat es den Industrienationen ermöglicht, unsere technische Zivilisation mit Stahl und Aluminium, mit moderner Medizin und ausreichender Versorgung mit Lebensmitteln selbst für die Ärmsten unter uns aufzubauen. Nimmt man einer Gesellschaft diese Möglichkeit, so wird auch ihre Zivilisation zusammenbrechen.

Ohne reichliche und bezahlbare Energie gibt es weder Stahl noch Aluminium, weder moderne Medizin noch ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln

Eliten mit Selbstmordsehnsucht

Nun ist es nicht so, dass die bei uns grassierende Maschinenstürmerei ausschließlich von grün angestrichenen sozialistischen und kommunistischen Weltverbesserern ausginge. Vielmehr sind sie lediglich die radikalsten Vertreter einer Massenbewegung, die von unseren bürgerlichen Eliten selbst initiiert und nach Kräften gefördert wird. Sowohl in den USA als auch in Europa gibt es eine Vielzahl von klassisch bürgerlichen Institutionen, die sich im Namen sozialen Engagements oder der Verrichtung guter Werke dieser Bewegung nicht nur angeschlossen haben, sondern sie auch aktiv mit sehr hohen finanziellen Mitteln fördern. Dazu gehören vor allem Stiftungen: So stehen hinter der „Agora Energiewende“ mit der Stiftung Mercator zwei große deutsche Unternehmerfamilien. In den USA ist es unter anderen die Rockefeller Foundation, die sich als Speerspitze des Kampfes gegen den „Klimawandel“ und für erneuerbare Energien engagiert. Forscht man in diesen Bereichen etwas weiter, so finden sich zahllose weitere, finanziell meist sehr großzügig ausgestattete Institutionen, die über einen dichten Filz von politischen, sozialen und medialen Kontakten, geförderten Projekten und verbundenen Nichtregierungsorganisationen (NGO) wie Greenpeace, WWF oder Sea Shepherds einen immensen Einfluss ausüben. Über diese weit gespannten Netzwerke hat man inzwischen auch Einfluss auf Staatsfonds wie den norwegischen Pensionsfonds sowie zahllose Treuhandfonds z.B. von Universitäten.

 

Ultramoderne, garantiert carbonfrei hergestellte Messerklinge Marke „Flintstone“

Malthus und der Club of Rome…

Warum aber machen sich gerade solche Exponenten des Kapitalismus – eigentlich doch eine der entscheidenden Triebkräfte beim Aufschwung des Westens – heute zu willigen Erfüllungsgehilfen des Kommunismus/Sozialismus? Die ideologische Grundlage dieser Entwicklung liefert der „Club of Rome“, ein elitärer Zusammenschluss vorgeblich führender Experten, die sich für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit einsetzen. Dieser stellte im Jahre 1972 eine Studie mit dem Titel „Die Grenzen des Wachstums“ vor [WIKI]. Darin wurde die These aufgestellt, dass eine ungebremste weitere Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen zu einem ziemlich raschen und nicht aufhaltbaren Absinken der Bevölkerungszahl und der industriellen Kapazität führe, wenn dadurch die Umwelt irreparabel zerstört oder die Rohstoffe weitgehend verbraucht würden.

Das hier vertretene Gedankengut fußt auf der Lehre des britischen Nationalökonomen Thomas Robert Malthus, der postulierte, dass die Welt an Hunger zugrunde gehen werde, weil die Bevölkerung schneller zunehme als der Bodenertrag. Empfohlen wurden drastische Mittel zur Hemmung des Bevölkerungswachstums, darunter nicht nur Empfängnisverhütung, sondern auch Krieg [WIMA].

…sind Wegbereiter kommunistischer Ideale

Über dieses für sie ideologisch geradezu maßgeschneiderte Einfallstor gelangten in der Folge sozialistisch/kommunistische Strömungen, die sich flugs in grüne Öko-Mäntelchen gehüllt hatten und somit eine ideale Plattform hatten, zu Machtpositionen und Einfluss. Dank ökologischer Tarnkappe konnten sie ihren sauer gewordenen Weltrettungs- und Gerechtigkeitswein in neuen Schläuchen verkaufen. Hinzu kamen kirchliche Kreise bis hin zu Pfarrerstöchtern sowie ein breites Spektrum an Gutmenschen verschiedenster Couleur. Mittlerweile wird ganz offiziell von Beratern der deutschen Regierung [WITR] bzw. des Papstes [KLEI] die Zerstörung des bisherigen Gesellschaftsmodells durch eine „Transformation der Gesellschaft“ gefordert. Auch die Generalsekretärin des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, Christiana Figueres, erklärte unverhohlen, dass die Umweltaktivisten eigentlich das Ziel hätten, den Kapitalismus zu zerstören [FIGU].

Dank der Verfügung über enorme finanzielle Mittel und der Unterstützung fast aller Medien hat es diese „Koalition der Willigen“ inzwischen geschafft, unsere Gesellschaften in einen regelrechten Klimarettungstaumel zu versetzen. Abweichende Meinungen – sogenannte „Leugner“ – werden mehr und mehr zu Parias gemacht und gesellschaftlich sowie medial an den Pranger gestellt. Trauriger Höhepunkt war die Forderung nach Todesstrafe für Klimaleugner, die ein Prof. Parncutt ungestraft auf der Webseite der Universität Graz erheben durfte. Bis heute hat es keinerlei strafrechtliche Verfolgung wegen dieser unverhohlenen Volksverhetzung gegeben.

 

Auf den Scheiterhaufen: Inzwischen gibt es schon unverhohlene Aufrufe, „Klimaleugner“ mit dem Tode zu bestrafen

Angesichts der nahezu einhelligen Unterstützung dieser Bewegung in den Medien folgt eine breite Mehrheit der Bevölkerung dieser Ideologie. Rund 80 Jahre Frieden und zunehmenden Wohlstands für nahezu alle Schichten unserer Bevölkerung hatten zur Folge, dass die Heilsbotschaften der angeblichen Weltretter weitgehend akzeptiert werden. Besonders gilt dies für die jüngeren Generationen, die leuchtenden Auges jeden Refrain mitsingen, in dem Begriffe wie „Natur“, „Ökologisch“ oder „Gerechtigkeit“ vorkommen. Die Vorstellung, dass diese vergleichsweise lange Periode des friedlichen Wohllebens in der gesamten Menschheitsgeschichte eine außergewöhnliche Ausnahme darstellt und es wieder ganz anders kommen könnte, ist diesen oft recht jungen Menschen völlig fremd. Sie kennen weder Hunger noch das unangenehme Gefühl, wenn ein Kriegsgegner unserer modernen Waffentechnik gegenüber nicht nahezu hilflos unterlegen ist wie z.B. die Taliban in Afghanistan, sondern mit gleichwertigen Mitteln zurückschießen kann. Wenn man sich die Leichtfertigkeit ansieht, mit der beispielsweise Politiker der Grünen aggressiv-kriegerische Töne gegenüber einem wirklich ernstzunehmenden Gegner wie Russland anschlagen, kann einem nur angst und bange werden. Auch der erste Weltkrieg wurde von Menschen begonnen, die sich nach einer langen friedlichen Periode offensichtlich nicht vorstellen konnten, dass ganz andere Dinge folgen würden als nur ein paar schneidige Kavallerieattacken nach dem Motto „jeder Stoss ein Franzos, jeder Schuss ein Russ“.

Die restliche Welt bleibt auf Energiekurs

Betrachtet man die aktuelle Situation Europas – Eurokrise, Energiewende, die nachhaltige Zerrüttung des Verhältnisses mit Russland und jetzt die sich jetzt abzeichnende Flüchtlingskatastrophe –, so kann man sich des Eindrucks kaum erwehren, dass die Ideologie des Club of Rome bereits durchaus vorzeigbare Ergebnisse erzielt hat. Während unsere Eliten im Verein mit großen Teilen der Zivilgesellschaft alles tun, um die Grundlagen unseres Wohlstands möglichst schnell und gründlich zu unterminieren, haben realistischere Kräfte vor allem im europäischen Osten und in Asien nicht die Absicht, sich in ähnlicher Weise selbst in den Abgrund zu stürzen. So findet sich in einer australischen Zeitschrift die Meldung, dass eine vom Minerals Council of Australia in Auftrag gegebene Studie festgestellt habe, dass in zehn asiatischen Ländern zurzeit 1066 (!) hocheffiziente Kohlekraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 672 Gigawatt entweder geplant oder schon im Bau befindlich seien [AUST].

Gleichzeitig treiben sowohl Russland als auch China auch im Bereich der Kernkraft Entwicklung, Bau und Export von Kernkraftwerken mit großem Engagement voran. In Eurasien sind laut Statista [STAT] mit Stand August 2015 nicht weniger als 127 neue Kernkraftwerke geplant, davon 43 in China, 31 in Russland, 22 in Indien und 9 in Japan.

Bei uns dagegen? Wenn die Entwicklung so weitergeht, könnte der Begriff „Dunkeldeutschland“ schneller, als wir es uns in unseren schlimmsten Alpträumen vorstellen können, von einem bloßen Wortspiel zu finsterer Realität mutieren. Als wir die ersten DDR-Flüchtlinge bei uns begrüßen durften, hieß es noch so schön: „Der letzte macht das Licht aus“. Wann werden unsere Nachbarn das gleiche über die BRD sagen?

Fred F. Mueller

Quellen

[AUST] http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/der-bau-von-kohlekraftwerken-finanziert-das-klima/

[BAUM] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/waelder-drei-billionen-baeume-auf-der-erde-a-1051167.html

[CALU] Berger, W. H.: Carbon Dioxide through Geologic Time, earthguide.ucsd.edu/virtualmuseum/climatechange2/07_1.shtml,    abgerufen 21.4.2013

[FIGU] http://news.investors.com/ibd-editorials/021015-738779-climate-change-scare-tool-to-destroy-capitalism.htm

[FION] http://www.welt.de/politik/article5340532/Afrika-braucht-keine-Energiediaet-sondern-Strom.html

[FISC] http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2572398/The-hidden-fish-make-95-marine-life.html

[KEIL] http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/am-ende-der-energiewende-sackgasse-lauert-das-dunkelflaute-gespenst/

[KLEI] http://www.neopresse.com/umwelt/heiliges-joint-venture-der-papst-und-die-umweltaktivistin/

[LEBE] http://www.bpb.de/politik/grundfragen/deutsche-verhaeltnisse-eine-sozialkunde/138003/historischer-rueckblick?p=all

[MAMO] http://ruhrkultour.de/toedliche-folgen-der-klimadiktatur/

[NZZ1] http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/die-deutsche-energiewende-steckt-in-der-sackgasse/

[SACK] http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/rubrik-unbequeme-wahrheiten-die-biologisch-geologische-co2-sackgasse/

[STAT] http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157767/umfrage/anzahl-der-geplanten-atomkraftwerke-in-verschiedenen-laendern/   abgerufen am 19. 9. 2015

[WEIM] http://www.wiwo.de/whats-right-gabriel-zerstoert-eon-und-rwe/12314196.html

[WIKI] https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums

[WIMA] https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Robert_Malthus

[WIRT] http://www.textil-mode.de/presse/detailseite/news/die-weiter-steigende-eeg-umlage-belastet-den-mittelstand

[WITR] https://de.wikipedia.org/wiki/Welt_im_Wandel_%E2%80%93_Gesellschaftsvertrag_f%C3%BCr_eine_Gro%C3%9Fe_Transformation




Interview: Kohlendioxid ernährt die Welt

Bild rechts: Sherwood B. Idso

Burnett: Bitte beschreiben Sie unseren Lesern ein wenig Ihren Forschungshintergrund und wie Sie dazu gekommen sind, den Düngungseffekt von Kohlendioxid auf Pflanzen zu erforschen.

Idso: Alle meine Universitätsgrade stammen von der University of Minnesota. Während meiner Graduierung zogen meine Familie und ich nach Phoenix in Arizona. Dort habe ich dann 34 Jahre als Forschungsphysiker beim U.S. Department of Agriculture’s Agricultural Research Service am U.S. Water Conservation Laboratory gearbeitet, während ich gleichzeitig an der Arizona State University als Assistenzprofessor in den Fachbereichen Geologie, Geographie, Botanik und Mikrobiologie tätig war.

Während meiner Berufslaufbahn habe ich über 500 wissenschaftliche Veröffentlichungen verfasst oder als Mitautor daran mitgewirkt. Außerdem gibt es von mir zwei Bücher, nämlich Carbon Dioxide: Friend or Foe? und Carbon Dioxide and Global Change: Earth in Transition. Ich war auch Redakteur beim Journal Agricultural and Forest Meteorology von 1973 bis 1993, wonach ich für viele weitere Jahre in die Redaktion von Environmental and Experimental Botany wechselte. Und während meiner gesamten Laufbahn arbeitete ich als bestellter Begutachter für 56 verschiedene Journale und 17 verschiedene Finanzierungs-Agenturen.

Als Ergebnis meiner frühen Arbeiten im Bereich Fernerkundung wurde ich mit der Arthur S. Flemming-Medaille ausgezeichnet, und zwar den Worten der Stifter zufolge in Anerkennung meiner „innovativen Forschung an grundlegenden Aspekten von Wechselwirkungen zwischen Landwirtschaft und Klimatologie, welche die Nahrungsmittel-Erzeugung betreffen, und an erreichbaren Forschungszielen, mit denen man der Abschätzung und Verbesserung der Nahrungsmittelversorgung in der Welt signifikant helfen konnte“. Dieses Zitat belegt auch den Geist, der mich zu meinen fortgesetzten Forschungen im Bereich der biosphärischen Konsequenzen des fortgesetzten CO2-Anstiegs in der Luft brachte.

Wie kam ich nun zur Erfoschung der Auswirkungen der atmosphärischen CO2-Anreicherung auf Pflanzen? Ich trat Kräften um Dr. Bruce Kimball bei, der ebenfalls am U.S. Water Conservation Laboratory arbeitete und der die Technologie entwickelt hatte, die erforderlich war, derartige Studien im Freien, genauer in Kammern mit Plastikwänden ohne Abdeckung durchzuführen. Zusammen untersuchten wir zahlreiche Ackerpflanzen und eine Anzahl von Baumarten. Eine davon, bei Orangenbäumen, erstreckte sich über 17 Jahre. Und irgendwie haben wir es auch geschafft, Studien anderer Pflanzenarten über längere Zeit durchzuführen, einschließlich einer Pflanzenart, die eine Krebs bekämpfende Substanz in unterirdischen Wurzelstöcken produzierte. Von dieser Substanz wurde erheblich mehr gebildet, wenn die Pflanze zusätzlichem atmosphärischen CO2 ausgesetzt war. Dies gilt auch für Seerosen, die wir uns vom Krokodil-Teich des Zoos von Phoenix „geborgt“ hatten.

Burnett: Sie haben buchstäblich tausende Experimente zu den Auswirkungen unterschiedlicher CO2-Konzentrationen auf das Pflanzenwachstum durchgeführt oder begutachtet. Welche Ergebnisse haben Sie dabei erzielt?

Idso: Folgendes habe ich herausgefunden: Falls der Verbrauch fossiler Treibstoffe nicht närrischerweise limitiert wird im Zuge eines abwegigen Versuches, den Klimawandel zu verhindern – zuvor globale Erwärmung genannt – wird die erwartete Zunahme der CO2-Emissionen in der Atmosphäre die Ernteerträge sowie die Wasser-Effizienz aller in der Welt erzeugten Nahrungsmittel deutlich verbessern. Dies erlaubt es uns die wachsende Weltbevölkerung weiter zu ernähren auch noch weit über das Jahr 2050 hinaus. Dann werden Berechnungen zufolge etwa 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben, verglichen mit den heutigen 7,2 Milliarden.

Burnett: Nach ihrer Pensionierung aus Ihrer Stellung bei der Regierung sind Sie dem Center for the Study of Carbon Dioxide and Global Change beigetreten. Welche Mission verfolgt diese Institution, und welcher Art ist Ihre Forschung dort?

Idso: Dieses Center wurden ins Leben gerufen, um Tatsachenberichte und vernünftige Kommentare zu verbreiten zu neuen Entwicklungen in der weltweiten wissenschaftlichen Suche nach den klimatischen und biologischen Konsequenzen des weiterhin steigenden CO2-Anteils in der Atmosphäre. Dieser Objektive wird genügt durch nahezu tägliche Mini-Begutachtungen jüngst veröffentlichter begutachteter Artikel in wissenschaftlichen Journalen, Büchern und anderen Bildungsmaterialien. Hiermit versucht das Center, Realität und Rhetorik zu trennen in der emotional aufgeladenen Debatte um die Themen Kohlendioxid und globale Änderung.

Burnett: Sie haben kürzlich am Bericht des NIPCC mit dem Titel Climate Change Reconsidered II: Biological Impacts mitgearbeitet. Welche grundlegenden Ergebnisse haben Sie dabei erzielt?

Idso: Es ist schwierig, den Inhalt eines 1110 Seiten starken Dokumentes in lediglich einige wenige Schlüsselpunkte zusammenzufassen. Aber ein paar herausragende Ergebnisse lassen sich benennen: erstens, das atmosphärische Kohlendioxid ist kein Verschmutzer. Es ist ein ungiftiger, natürlicher Bestandteil der Atmosphäre. Sowohl Langzeit- als auch Kurzzeit-Studien haben gleichermaßen gezeigt, dass der Anstieg dieses Spurengases in der Atmosphäre zu einer deutlichen Verbesserung des Pflanzenwachstums und der Wasser-Effizienz der Pflanzen führt. Zweitens, in Übereinstimmung mit Forschungen zum Einfluss steigender CO2-Niveaus auf die Pflanzen-Produktivität führt der fortgesetzte Anstieg der CO2-Konzentration zu einer großen Ergrünung der Erde. Drittens, eine moderate Erwärmung des Planeten wird zu weniger Todesfällen in Zusammenhang mit der Temperatur führen, was in starkem Widerspruch steht zu den gegenteiligen Behauptungen der Klimaalarmisten in der Welt.

H. Sterling Burnett, Ph.D. (hsburnett@heartland.org) is a research fellow with The Heartland Institute. 

Craig D. Idso, et al., Climate Change Reconsidered II: Biological Impacts, Nongovernmental International Panel on Climate Change, April 9, 2014: http://climatechangereconsidered.org/

Link: http://news.heartland.org/newspaper-article/2015/09/16/interview-carbon-dioxide-feeds-world

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Fakten und Quellen zu Windrädern

Update 15.November 2019

Die Zusammenstellung kann naturgemäß nicht vollständig sein, ihre Auswahl unterliegt auch dem Geschmack und den Suchergebnissen des Autors. Die kontinuierliche Erweiterung wird in unregelmäßigen Abständen laufend vorgenommen. Blogkommentatoren sind herzlich eingeladen, uns auf sachgerechte Beiträge auch aus anderen Quellen wie z.B. den Online-Teilen von überregionalen Zeitungen oder auch auf vom Autor übersehene News im EIKE-Archiv aufmerksam zu machen. Falls für die Zielstellung geeignet und rechtlich zur Wiedergabe freigegeben, werden wir also auch fremde Beiträge unserer Zusammenstellung hinzufügen.

Der Aufbau der Zusammenstellung ist einfach: Unter Themenüberschriften werden Beiträge bzw. Quellen, nach Datum sortiert (die jüngsten oben) angegeben.  Die Beiträge werden im allg. nicht kommentiert.

 

Kurzinformation zu Energie/Klima

H.-J. Lüdecke: 9 Fragen zum Klimaschutz, 17.6.2015 (hier)

H.-J. Lüdecke: 9 Fragen zur Energiewende, 4.8.2015 (hier)

Vernunftkraft: Gängige Mythen versus belastbare Fakten (hier)

G. Keil: Die Verstaatlichung der Energiewirtschaft, 6.10.2013 (hier)

 

Allgemeines zu Windrädern und Energiewende

Frank Henning (hier, hier

G. Kramm et al.: On the maximum of wind power efficiency: JPEE, 4 (2016) (hier)

H.-J. Lüdecke: Windenergie aus Windradparks dramatisch ineffizient, 3.9.2015 (hier)

G. Keil: Die Säulen der Energiewende wanken – Der weitere Ausbau von Wind- und Solarstrom ist sinnlos, 13.4.2015 (hier)

M. Limburg: Parteien beginnen gegen die Energiewende vorzugehen: AfD NRW startet Volksinitiative gegen Windkraft, 26.3.2015 (hier)

M. Elicker und Andreas Langenbahn:  Die Windkraft-Planung von Ottweiler/Saar als Lehrbuchbeispiel – Was eine Gemeinde alles falsch machen kann, 29.1.2015 (hier)

 M. Elicker: Windkraft – das gewaltigste Naturzerstörungswerk seit 200 Jahren, 1.12.2014 (hier)

Rubikone Team:  An alle Stromtrassen – Gegner. Warum werden diese Hochspannungsleitungen durchs ganze Land gebaut?, 19.9.2014 (hier)

E. Worrall: Lager, die Achillesferse von Windturbinen, 27.8.2014 (hier)

F. F. Mueller,  Was ist gefährlicher? Kernkraft, Windenergie oder Stauseen? Wie grüne Propaganda die Wahrnehmung verzerrt!, 24.8.2014 (hier)

F. F. Mueller: Tiefe Kratzer am Sauberstrom-Image – Feuer und Tod: Die verschwiegenen Gefahren der Windenergie, 2.8.2014 (hier)

F. F. Mueller: Energiewende – Deutschland im Würgegriff der Lobbyisten, Durchwursteln ohne Plan, Sinn und Verstand, 4.4.2014 (hier)

S. Johannsen und H.-J. Lüdecke: Eine neue Methode, wie von Bürgerinitiativen Großwindradanlagen verhindert werden können, 11.7.2013 (hier)

A. Dietrich: Können Windkraftanlagen viele Haushalte „versorgen“? Offener Brief an Norbert Röttgen zur BMU Behauptung sie könnten das., 16.4.2012 (hier)

Raabe: Risiken der finanziellen Beteiligung an Windkraftanlagen, 27.10.2011 (hier)

P. Wornham: Fünf Gründe, die Windkraft noch einmal zu überdenken!, 15.8.2010 (hier)

H. Tennekes: Windkraft ist überhaupt keine Lösung, 17.4.2011 (hier)

 

Gesundheitsschädigung durch Infraschall von Windrädern

Übersichtsbeitrag im deutschen Ärzteblatt 116(6): A-264/B-219/C-219, 2019, https://www.aerzteblatt.de/archiv/205246/Windenergieanlagen-und-Infraschall-Der-Schall-den-man-nicht-hoert#literatur, ferner https://www.achgut.com/artikel/windenergie_infraschall_und_das_umweltbundesamt

Die bislang umfangreichste wissenschaftliche Untersuchung: M. Weichenberger et al.: Altered cortical and subcortical connectivity due to infrasound administered near the hearing threshold ± Evidence from fMRI, PLOS, April 12 (2017). Der Artikel ist offen und kann auch als pdf heruntergeladen werden (hier).

Deutscher Arbeitgeber Verband, Infraschall, der Bumerang der Energiewende, 27.3.2017 (hier)

BGR Projekt, von 2004 bis 2016: Der unhörbare Schall von Windkraftanlagen (hier)

S. Johannsen und H.-J. Lüdecke: Offizielle „Schallmessungen“ von Windrädern – ein Skandal (hier).

A. Demmig, Das Umweltbundesamt stellt fest: Infraschall ist schädlich, 28.7.2015 (hier)

M. Limburg: Team um Prof. Elicker strengt Verfassungsklage gegen Windkraft an, 29.6.2015 (hier)

J. Schlüter: Falschmessungen des windradgenerierten Infraschalls durch die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württembergs (LUBW), 2.4.2014 (hier)

G. Lloyd: Negative Auswirkungen von Windturbinen auf die Gesundheit, 28.2.2015 (hier)

H.-G. Appel: Infraschall von Windgeneratoren schädigt Anlieger und Anleger, 12.2.2015 (hier)

J. Schlüter: Kommentar zur Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall des Bundesumweltamtes, 6.1.2015 (hier)

EIKE Redaktion: Gesundheitsgefahr durch Großwindradanlagen: Ärzte erheben ihre Stimmen, 29.12.2014 (hier)

EIKE-Redaktion: Gefährdung der menschlichen Gesundheit durch Großwindanlagen, 7.12.2014 (hier)

J. Schlüter: Gesundheitsgefährdung durch windradgenerierten Infraschall, 24.6.2014 (hier)

B. Voigt: Die unheimlichen Wirkungen des unhörbaren Infraschalls von Windkraftanlagen, 1.3.2014 (hier)

A. Gilligan: Wissenschaftler: Der Lärm von Windparks stört den Schlaf und schädigt die Gesundheit, 7.11.2012 (hier

K. A. Dooley and A. Metelka, Acoustic interaction as a primary cause of infrasonic spinning mode generation andpropagation from wind turbines, Proc. Mtgs. Acoust.20, 040002 (2013); doi: 10.1121/1.4863410 (hier)

EIKE-Redaktion: Windturbinensyndrom schlimmer als gedacht, 8.3.2012 (hier)

E. Gärtner: Windräder machen krank durch Infraschall, 9.10.2011 (hier)

Kommentierung verschiedener Studien über Infraschall (hier)

Windwahn.com mit Karte aller Bürgerinitiativen in Deutschland (hier)

Welt N24 vom 2.3.2015, Macht der Infraschall von Windkraftanlagen krank? (hier)

Machen Windkraftanlagen krank? Eine Zusammenfassung von Studienergebnissen und Analysen mit zahlreichen Quellenangaben (hier)

Chief Medical Officer of Heath of Ontario. 2010. The potential health impact of wind turbines. Toronto, Ontario: Ontario Ministry of Health and Long Term Care.

National Health and Medical Research Council (NHMRC). 2010. Wind turbines and health: A rapid review of the evidence. Canberra, Australia: National Health and Medical Research Council.

M. Bastasch et al.: Wind Turbine Noise – An Overview, Canadian Acoustics (34:2), 7–15 (2006) (hier).

 

Töten von Flugtieren durch Windräder

Fluginsekten – Studie zu Wechselwirkungen von Fluginsekten und Windparks, DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (hier), 30.10.2018

H. S. Burnett: Windräder und Solarpaneele töten Millionen Vögel und andere Tiere, 8.6.2015 (hier)

K.-P. Krause: „Killer-Strom“: Die Fledermaus-Vernichter – Die Windkraftanlagen sind Todesmaschinen für die Vogelwelt, 12.2.2015 (hier)

K.-P. Krause: Die Fledermaus-Vernichter, 12.Feb. 2015 (hier)

F.-K. Ewert:  Eines geht nur – Ökologie oder Windstrom, 1.6.2014 (hier)

F. Buer und H.-J. Lüdecke: Die Farbe GRÜN: Vergessen Sie Naturschutz, mit Umweltzerstörung und Vernichtung von Tieren liegen Sie richtiger!, 30.3.2013 (hier)

J. Wiegand: Big Wind verschleiert die Beweise, dass Turbinen Vögel töten – und wird belohnt. So haben sie es gemacht:, 22.3.2013 (hier

F. Buer: Windräder töten Vögel und Fledermäuse! Update, 8.2.2012 (hier)

EIKE-Redaktion: Der Skandal des B.U.N.D., 23.12.2011 (hier)

H.-J. Lüdecke: Das Fukushima des Naturschutzes: Windräder, die stillen Mörder, 10.10.2011 (hier)

Unbequeme Wahrheit: Wind­turbinen sind der Haupt­grund für den Tod von Fleder­mäusen (hier)

 

Schädigung der Atmosphäre durch Windräder

G. Kramm et al.: Near-Surface Wind-Speed Stilling in Alaska during 1984-2016 and Its Impact on the Sustainability of Wind Power, JPEE, Vol. 7 No. 7, July 2019 (hier)

H. K. Ross et al.: Wind Power Potential in Interior Alaska from a Micrometeorological Perspective, Atmosph. Clim. Science, 4, 2014 (hier)

F. Gans et al.: The problem of the second wind turbine – a note on a common but flawed wind power estimation method, Earth Syst. Dyn., 3 (2012) (hier)

L. M. Miller et al.: Estimating maximum global land surface wind power extractability and associated climatic consequences, Earth Syst. Dyn., 2 (2011) (hier)

S. B. Roy: Simulating impacts of wind farms on local hydrometeorology, J. Wind Eng. Industr. Aerodyn, 2011 (hier)

S. B. Roy and J. S. Traiteur: Impacts of wind farms on surface air temperatures, , PNAS (2010) (hier)

C. Wang and R. S. Prinn: Potential Climatic Impacts and Reliability of Very Large Scale Wind Farms, MIT Report (2009) (hier)

S. B. Roy and S. W. Pacala: Can large wind farms affect local meteorology?, J. Geophys. Res., 109, 2004 (hier)

 

Blackout-Gefahr durch Wind- und Sonnenstrom

F. Vahrenholt: Die aktuelle Energiepolitik ist für den Standort Deutschland selbstmörderisch, 9.12.2014 (hier)

T. Patel: Europa: Bedrohung durch Blackout dämmert herauf – Versorgungsengpässe drohen, 1.11.2014 (hier)

Klaus Peter Krause: Immer am Rand eines großen Stromausfalls, 24.9.2014 (hier)

G. Keil: Am Ende der Energiewende-Sackgasse lauert das Dunkelflaute-Gespenst, 14.9.2014 (hier)

W. Marth: Black-Out gefällig?, 29.8.2014 (hier)

M. Limburg: Die Groko macht ernst, Notfallvorsorge für den selbst verantworteten und gemachten Blackout wird bald zum Gesetz, 5.7.2014 (hier)

M. Limburg: Der grüne Blackout – das neue Buch von FOCUS Redakteur Alexander Wendt zur Energiewende, 7.3.2014 (hier)

F. Mueller: Windstrom ist zur Gefahr geworden – immer näher an den Blackout heran, 29.1.2014 (hier)




Windmühlen und Sonnenstrahlen lassen das Licht ausgehen

Und nach allem, was der Präsident selbst einmal gesagt hat: "Das ist nicht die amerikanische Art. Das ist kein Fortschritt. Das ist keine Innovation. Das ist Rendite-Optimierung und der Versuch, alte Formen der Geschäftstätigkeit schützen und den Weg in die Zukunft zu blockieren."

Natürlich referierte er nicht über die vielen Milliarden von Dollar für die Vetternwirtschaft der kapitalistischen Regierung und den Wohltätigkeitsorganisationen für Wind- und Solarenergie. Nein, seine Botschaft war an diejenigen gerichtet, die es wagen, seine Entschlossenheit, fossile Energie durch anämische, unzuverlässige und teure Alternativen zu ersetzen, zu kritisieren.

Quelle: CFACT

Dementsprechend kündigte er und seine gehorsam begeisterte EPA im August noch eine Multimilliarden-Verpflichtung für Versorgungsunternehmen an. Diese werden gezwungen, bis zum Jahr 2030 etwa 28% aller US-elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen zu liefern.

Doch während Wind- und Solar kombiniert weniger als 5% des gesamten US-Stromes im Jahr 2013 lieferten, erhielt jeder von ihnen mehr als 50-mal mehr an Subventionen als Kohle und Erdgas zusammen.

Die Reduzierung der sogenannten „Carbon Verschmutzung" (richtiger als Pflanzennahrung bekannt) wird für die Stromverbraucher sehr teuer werden, mit unverhältnismäßigen Belastungen bei wirtschaftlich benachteiligten Bewohnern der kälteren nördlichen Staaten.

Standard & Poors [Rating Agentur und Finanzservice] projektiert, dass bis 2020 Vierzig bis Fünfundsiebzig Gigawatt (75.000 Megawatt) an Kohlestromerzeugung abgeschaltet werden. Die Anlagenbetreiber im größten Stromnetz Amerikas, dem Mid-Atlantic [New York bis runter Washington D.C. und angrenzende Bundesstaaten], planen, 11.578 MW an verfügbarer Ausgangsleistung bis 2015 zu beseitigen.

Das ist genug, um mehr als 9 Millionen Haushalte [wirklich] zu versorgen.

Kohlekraftwerke, die möglicherweise durch Erdgasanlagen ersetzt werden, bringen nicht annähernd die Differenz [an fehlender Leistung]. Midcontinent Independent System Operator, Inc. [lokaler Energielieferant], die das Netzwerk von Manitoba bis Louisiana verwaltet, erwarten einen Leistungsausfall von etwa 2.000 MW bis zum Jahr 2016, mit zunehmendem Defizit nach dem Umbau.

BNP in New York [französische Großbank in NY seit 1800] schätzt, dass Erdgas zusammen mit einigen erneuerbaren Energien nur etwa 4.000 MW liefern können, rund 20.000 MW Kohleenergie werden dann bis Ende 2015 verloren gehen.

Wo soll der Ersatz an Energie nun herkommen? Betrachten wir Wind, zum Beispiel:

Ein Bericht von 2013 des New York Independent Systems Operator (NYISO) [lokaler Energie Lieferant…~ Stadtwerke] schätzt, dass die ersten 15 Windparks [im Bundesstaat] New York im Jahr 2010 nur 60% des Äquivalents eines einzigen 450-MW-GuD-Kombikraftwerk produziert haben, eines Kraftwerks, dass mit nur etwa einem Viertel der Investitionskosten gebaut werden kann.

Die Qualität dieser Energie ist alles andere als ein Schnäppchen. Im Gegensatz zu Kohle- und Erdgaskraftwerke, die bei Bedarf zuverlässig Strom liefern – einschließlich zu Nachfrage-Spitzenzeiten – produzieren Windkraftanlagen Strom nur zeitweise als variable von täglichen und saisonalen Wetterbedingungen, völlig unabhängig von der aktuellen Nachfrage.

Bildquelle: CFACTS Fireplace

Der unbeständige Lieferungstrend begünstigt kältere Nachtzeiten anstatt heiße Sommer Nachmittage, wenn am meisten [Energie] benötigt wird.

Die eigentliche Kick ist, dass Wind hat keinen wirklichen "Kapazitätswert“ hat [ist nicht grundlastfähig – Demmig]. Sporadische Energieoutputs benötigen Unterstützung durch ein "Schattenkraftwerk", nur so ist es Versorgungsunternehmen möglich, die Energielieferung nach Bedarf auszugleichen, wenn die Windverhältnisse nicht optimal sind . . . was sie die meiste Zeit nicht sind.

Wir [- nicht die Eike Leser – Demmig] neigen dazu, nicht wissen zu wollen, dass diese "Back-up Reserven", die der gesamten Windleistung entsprechen, wahrscheinlich von Kohle oder Erdgas erzeugt werden, welche von anti-fossilen Aktivisten gerne gehasst werden.

Solarenergie, wie Wind, ist eine natürliche, kostenlose Energiequelle – vorausgesetzt, dass öffentliche Zuschüsse und Kunden für hochpreisigen Strom zur Deckung der Kosten vorhanden sind. Und wie bei Wind, gibt es auch bei Solarenergie nicht genügend geeignete Standorte, insbesondere in der Nähe von Stadtgebieten, wo die Energie notwendig gebraucht wird, um einen nationalen Unterschied in der [CO2 freien] Versorgung auszumachen.

Auch stellt die Zuverlässigkeit von Windkraft ein großes Problem bezüglich dar, um den höchsten Anforderungen gerecht zu werden. Sollten "clean" und "frei erneuerbare" Quellen nicht umweltfreundlich sein?

Bildquelle: CFACT:  Paul Driessen

Paul Driessen, Senior Politischer Analyst für den Non-Profit-Verein: Committee For a Constructive Tomorrow, stellt fest, dass nur eine 550-Meilen lange Pipeline an der Atlantikküste mit  ca. 18,6 qkm benötigt wird, die mit Wiesen bepflanzt werden können, im Vergleich zu erforderlich 1923 qkm, um die gleiche Menge an Energie durch 46.000 Windenergieanlagen mit monströsen Vogel-und Fledermaus-Häckselmesser zu erzeugen.

Los Angeles hat sich vor kurzem geweigert, Solarstrom von einem relativ kleinen 10,3 qkm Projekt in der Mojave-Wüste zu kaufen, aufgrund nachteiliger Einflüsse auf die Wüstenschildkröten und Dickhornschafe.

Zusammen mit diesen Vögeln, Fledermäusen, Schildkröten und Schafen, sollten wir uns vielleicht um einige andere gefährdete Opfer des Obama-EPA-Kriegs gegen fossile Brennstoffe kümmern.

Jene armen menschlichen Geschöpfe, die ihre Steuerzahlungen zur Subvention von Obamascars [Wortspiel: Subventions-E-Autos] nicht aufladen können, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht in der Nacht . . . oder wenn ihr blauer Himmel in Erwartung zur Rettung des Planeten bedeckt ist.

Erschienen auf CFACT am 14. September 2015

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://www.cfact.org/2015/09/14/windmills-and-sunbeams-wont-keep-the-lights-on/

Dieser Artikel erschien auch auf Newsmax

http://www.newsmax.com/LarryBell/Climate-Change-Global-Warming/2015/09/14/id/691443/#ixzz3lkTTU970

Ergänzung durch den Übersetzer:

Vor kurzen fand ich einen älteren Beitrag von 2011; dessen Inhalt ich unseren Lesern gekürzt mitteilen möchte:

Amerikas schlimmstes Windkraft Projekt

Wind-Energie-Befürworter geben zu, dass sie viel Schönreden müssen, um die wirklich Informierten zu überzeugen.

Robert Bryce

 “The more people know about the wind-energy business, the less they like it.”

„Je mehr die Menschen über Windenergie wissen, desto weniger mögen sie es.“

Sie meinen, dieser Satz stammt von einem Gegner der Erneuerbaren?

Nein, stammt er nicht. Stattdessen ist es das eher erstaunliche Eingeständnis eines Kommunikationsstrategen bei einem Seminar der Amerikanischen Vereinigung für erneuerbare Energien: „Kommunikationsstrategien für die Branche der erneuerbaren Energien."

Justin Rolfe-Redding, Doktorand aus dem Center for Climate Change Communication an der George Mason University, diskutierte Möglichkeiten für Befürworter der Windenergie – um ihre Botschaft an die Öffentlichkeit zu bringen. Rolfe-Redding sagte, dass die Abfrage Daten zeigten, dass "nach dem Lesen der Argumente für und gegen Wind, der Wind an Unterstützung verlor." Er fuhr fort zu sagen, dass die Bedenken hinsichtlich Kosten der Windenergie und ihre Wirkung auf den Wert der Immobilien die "Ängste um den Klimawandel unter den Befragten verdrängt“.

Die erstaunlichste Sache, aus Rolfe-Redding Mund kommend – ja, hörte ich ihn es selbst sagen: "Die Dinge, über die die Leute ausgebildet sind, sind ein echtes Defizit für uns." Nach den Briefings über das Für und Wider von Wind, sagte Rolfe-Redding, "Die Begeisterung für Wind hat abgenommen. Das ist eine beunruhigende Feststellung. Die Lösung für diese Probleme, ist es, die Argumente gegen Wind so viel wie möglich zu schwächen“. Er schlug vor, die "Inokulationstheorie" [inoculation = impfen] zu nutzen und den Leuten zu sagen, dass "Wind eine saubere Energiequelle ist und Arbeitsplätze schafft. …es ist eine Investition in die Zukunft." Einwände sollten abgeschwächt werden: „ Die Preise gehen täglich nach unten“

Bild: Demmig

Es ist bemerkenswert, wie ähnlich die Argumente sind, die von Windenergie Befürworter hervorgehoben werden, zu denen, mit denen die Obama-Regierung ihre Unterstützung für Solyndra rechtfertigt, des inzwischen bankrotten Solarunternehmen, das eine 529 Millionen $ Kreditgarantie des Bundes erhielt. Aber in gewisser Weise ist die staatliche Unterstützung für die Shepherds Flat viel schlimmer als das, was mit Solyndra passiert.

[Shepherds Flat ist der größte Windpark der Erde mit 845MW Nennleistung; Gesamt Investition 1,9 Mrd. $]

Erschienen auf National Review Online am 12. Oktober 2011

Übersetzt durch Andreas Demmig

Gefunden auf STT, Beitrag vom 22. Febr. 2014

http://stopthesethings.com/2014/02/22/us-renewable-guru-commits-heresy-once-the-facts-are-known-support-for-fans-plummets/




,Energiewende‘ und Gesellschaft

Diese Aussage allein reicht schon, um dieses Machwerk als kompletten Unsinn zu entlarven. Leider aber ist das ein ziemlich gefährlicher und vor allem schädlicher Unsinn, wie die zahlreichen Beiträge von unabhängigen Energiefachleuten auf diesem Blog belegen.

Als Laie, der diese Diskussion mit seinen Übersetzungen für diesen Blog unterstützt, habe ich nun so viel dazu gelernt, dass ich meine Bedenken mal in einem Fragenkatalog zusammengefasst habe. Es sind Fragen von einem (interessierten) Laien an andere (hoffentlich interessierte) Laien. Die Umfrage ist hypothetisch, ich erwarte keine Rückläufe. Gespannt bin ich jedoch auf eventuelle Kommentare dazu. Darum stelle ich die von mir erdachten Fragen hier mal zur Diskussion.

Wer Lust hat, kann ja mit diesen Fragen mal hausieren gehen. Falls doch jemand Rückläufe erhält, können diese über das Kontaktformular meiner Website per E-Mail übermittelt werden (dazu einfach auf meinen Namen als Übersetzer unter irgendeinem von mir übersetzten Beitrag klicken). Sollte es eine hinreichende Anzahl von Rückläufen geben, werde ich eine Auswertung vorlegen. In diesem Falle bitte als Betreff NUR das Wort UMFRAGE eingeben!

Angesichts der Tatsache, dass der Beitrag zur Beeinflussung von Wetter und Klima seitens Deutschlands allein durch seine verheerende Energiewende praktisch Null ist, möchte ich Ihnen folgende Fragen stellen:

1. Sind Sie bereit, sich wegen der Einspeisung nur zufällig volatil verfügbaren Wind- und Solarstromes auf eine instabile Stromversorgung einzustellen?

O Ja                   O nein                        O weiß nicht

2. Sind Sie bereit, auf Strom zu verzichten, wenn er gerade nicht zur Verfügung steht, auch wenn das auch mehrere Wochen dauern kann und/oder es draußen sehr kalt ist (winterliche Hochdrucklagen)?

O Ja                   O nein                        O weiß nicht

3. Natürlich kann sich die Industrie eines Hochindustrie-Landes wie Deutschland eine so unzuverlässige Stromversorgung nicht leisten. Die Industrie wird also bis auf geringe Reste ins Ausland abwandern. Siehe hierzu auch die Fragen 5 und 6.

Frage: Sind Sie bereit, die Folgen dieses Vorgangs zu tragen, d. h. den Verlust vieler Millionen Arbeitsplätze hinzunehmen einschließlich aller Konsequenzen auf unser aller Lebensstandard?

O Ja                   O nein                        O weiß nicht

4. Vor allem der Aufbau und Betrieb von Windturbinen zieht verheerende, auf absehbare Zeit nicht reparierbare Umweltschäden nach sich (Weite Gebiete in Wäldern und z.T auch Naturschutzgebieten werden großflächig gerodet und mit breiten Zufahrtsstraßen versehen, bzw. geopfert, Vögel & Fledermäuse zu Tausenden zerschmettert uvm.; weiteres Stichwort Stromtrassen)

Frage: Sind Sie bereit, diese Umweltschäden für die Agenda 21 hinzunehmen, die wir als Erbe unseren nachfolgenden Generationen überlassen?

O Ja                   O nein                        O weiß nicht

5. Solar- und Windstrom ist naturgesetzlich bedingt u. a wegen der sehr geringen Energiedichte der Quellen extrem teuer. Er rechnet sich nur durch massive Subventionen seitens der Steuerzahler. Davon profitieren die wenigen Menschen, die sich den Betrieb von Windrädern oder die Montage von Solarpaneelen leisten können. Die ärmeren Bevölkerungsschichten finanzieren also diese reichere Schicht.

Frage: Sind Sie bereit, diese Umverteilung unseres Wohlstands von den ärmeren Bevölkerungsschichten hin zu den Wohlhabenden hinzunehmen?

O Ja                   O nein                        O weiß nicht

6. Die staatliche Vergütung der Erzeugung dieses Stromes ist für jede erzeugte Menge auf 20 Jahre garantiert. Die bislang schon aufgewendeten 140 Milliarden Euro der Verbraucher würden sich also noch erheblich erhöhen. Ende 2013 betrug die bis dahin aufgelaufene, in den nächsten 20 Jahren zu zahlende „Wechselschuld“ bereits 303 Mrd €. Auch diesen Schuldenberg überlassen wir dann späteren Generationen.

Frage: Sind Sie bereit hinzunehmen, unsere Nachkommen mit diesem immensen Schuldenerbe zu belasten?

O Ja                   O nein                        O weiß nicht

Übrigens, die „Süddeutsche Zeitung“ dürfte alle diese Fragen mit einem deutlichen „Ja!“ beantworten. Zwar ist es absolut hirnrissig, eine solche Energieversorgung als „die Zukunft“ zu kolportieren, aber genau das liest man in Berichten und Kommentaren der SZ immer wieder.

– – – – – – – – –

Und zu guter Letzt: Glauben Sie, dass die in obigen Fragen genannten Umstände allesamt absoluter Quatsch sind, und dass eine sichere, stabile und bezahlbare Stromversorgung nur oder überwiegend mit „Erneuerbaren“ in naher Zukunft möglich ist?

O ja, alles Quatsch!

O nein, da kommt eine mutwillig verschuldete Katastrophe auf uns zu

O weiß nicht

Bitte bei Beantwortung auf elektronischem Wege das O durch ein X ersetzen. Und: BITTE SORGFÄLTIG DIE ANTWORT ÜBERLEGEN!

Alle in den Fragen genannten Fakten sind genau das – Fakten! Sie können in zahlreichen objektiven Internet-Quellen, großenteils sogar aus amtlichen Stellen nachgelesen werden.

Wenn Sie nur eine der Fragen 1 bis 6 mit „nein“ angekreuzt haben, reicht das eigentlich schon. Aber die Politik plant mit tatkräftiger Unterstützung der Main-Stream-Medien (allen voran die „Süddeutsche Zeitung“) die Umsetzung aller sechs in den Fragen genannten Projekte. Wenn Sie die letzte Frage (absichtlich ohne Nummerierung) mit „ja“ ankreuzen, müssten sie zumindest vor sich selbst erklären, warum Sie die genannten Fakten der Fragen 1 bis 6 für Quatsch halten.

Wenn Sie diese Frage mit „nein“ beantworten – warum protestieren Sie nicht?

Unabhängig davon – dass das CO2 das Klima messbar beeinflusst, ist ein so umfassender, geschickt eingefädelter Schwindel, dass ihn heute in Deutschland fast jeder glaubt. Aber hier können Sie nachlesen, wie es überhaupt zu diesem Schwindel gekommen war. Und inzwischen weiß man auch den Grund, der von der UN-Klimachefin Christina Figueres höchstpersönlich benannt worden ist: Geplant ist eine massive Transition der Weltwirtschaft unter dem Dach einer zentralen und nicht gewählten Weltregierung. Das kann man hier im englischen Original und hier in Deutscher Übersetzung nachlesen. Die Auslassungen von Frau Figueres sind aber auch in zahlreichen anderen Internetquellen nachzulesen. In den deutschen Main-Stream-Medien hört man dazu natürlich nur dröhnendes Schweigen.

© Chris Frey September 2015

Nachtrag: Die Umfrage ist im <original auch auf meiner Website abrufbar, und zwar hier.




Ist der „Arabische Frühling“ wirklich wegen unserem CO2 gescheitert? Eine von Herrn Rahmstorf begrüßte Studie legt es nahe

Auf ScienceSceptical kamen dazu mehrere (kritische) Blogartikel[4] [5]  und im Spiegel wurde ebenfalls darüber berichtet, Titel: „ Umstrittene Studie: Löste Klimawandel den Syrien-Krieg aus?“. Diesmal war allerdings sogar der Spiegel kritisch und kommentierte:

[7] Den entscheidenden Beweis sollen Computersimulationen des Klimas liefern: Sie zeigen, dass ein stärkerer Treibhauseffekt die subtropische Trockenzone nach Norden schiebt, sodass auch in Syrien weniger Regen fallen würde“ und

„Doch die alarmierende Studie stößt auf harten Widerspruch. "Die ganze Arbeit ist problematisch, sie leistet der Klimaforschung einen schlechten Dienst", findet etwa Thomas Bernauer, Konfliktforscher an der ETH Zürich. Er und andere Forscher kritisieren vor allem fünf Punkte – von der These "Klimawandel treibt syrischen Bürgerkrieg" bleibt demnach nichts übrig“..

Was sagt die Studie? Leider ist diese kostenpflichtig, so dass der Autor nur die Zusammenfassung wiedergeben kann:

[6] There is evidence that the 2007−2010 drought contributed to the conflict in Syria. It was the worst drought in the instrumental record,

There has been also a long-term warming trend in the Eastern Mediterranean, adding to the drawdown of soil moisture. No natural cause is apparent for these trends, whereas the observed drying and warming are consistent with model studies of the response to increases in greenhouse gases. Furthermore, model studies show an increasingly drier and hotter future mean climate for the Eastern Mediterranean. Analyses of observations and model simulations indicate that a drought of the severity and duration of the recent Syrian drought, which is implicated in the current conflict, has become more than twice as likely as a consequence of human interference in the climate system.

Ursprünglich wollte der Autor  herauszufinden, ob sich die dortige Klimavariabilität wirklich auf einen anthropogenen Einfluss zurückführen lässt. Leider zeigte sich die Datenlage als so dürftig und undurchsichtig, dass dies (privat) nicht möglich wurde (Wissenschaftler können es ja wohl, wie die Studie zeigt). Aber durch die Recherche hatte sich einige Information angesammelt. Da es bestimmt  einige EIKE-Leser gibt, die Interesse daran haben etwas über die Klima- und Ökologiethematik sowie ein bisschen Klimahistorie im nahen Osten zu erfahren, habe ich die Informationen zu dieser  Publizierung aufbereitet.

Das Klima im nahen Osten 

Im Summary der Studie fällt der Satz auf: „It was the worst drought in the instrumental record”. Da stellt sich sofort die Frage: Wie war es dann vorher.

Die Daten über das dortige Klima sind recht spärlich und auch widersprüchlich. Vor allem sind sie oft nicht ausreichen auf bestimmte Gegenden lokalisierbar. Das ist aber wichtig, da gerade Syrien in   verschiedenen Klimazonen liegt.

Zuerst aus dem Spiegel-Kommentar zur Studien-Kritik:

[7] Aus Syrien gibt es nur wenige Daten über Temperaturen und Niederschlag; gerade aus den ersten Jahrzehnten des Untersuchungszeitraums liegen kaum Angaben vor. "Die Messdichte ist spärlich", sagt Klimaforscher Tim Brücher vom Max-Planck-Institut für Meteorologie.

Der Uno-Klimabericht stellt außerdem die Fähigkeit der Klimamodelle infrage, das Klima Syriens vertrauenswürdig zu simulieren: Die Region liege an der Grenze dreier Klimaregionen, die Wettermuster dort seien kaum verstanden, heißt es in dem Werk. Vor allem beim Niederschlag gingen die Simulationen der Klimamodelle teils weit auseinander. Es erscheine also nicht angebracht, die Ergebnisse der Modelle als Beleg für den Einfluss des verstärkten Treibhauseffekts heranzuziehen, meint Briggs.

Bekannt ist sicher jedem, dass das Klima im nahen Osten vor ca. 2000 Jahren günstiger war, denn Nordafrika war die Kornkammer Roms. Von daher wundert es nicht, dass es zwischenzeitlich offensichtlich trockener wurde.

Im Buch “Climate Change – Environment and History of the Near East[2]” ist die folgende Grafik über den historischen Klimaverlauf dieser Region enthalten  

 

Bild1[2] Aus Proxydaten rekonstruierter Langfristverlauf der Niederschlagsmengen im Nahen Osten (BCE: vor Jesu Geburt) Anm.: Zufügungen durch den Autor in Blau. MSL mid sea level

Deutlich erkennt man die seit 2000 … 4000 vor Christi beginnende Verringerung des Jahresniederschlags bis in unsere Zeit, verbunden mit enormen Schwankungen. Wie sich diese Schwankungen in historischen Zeiten darstellten, ist beispielhaft in der  Publizierung „Klimageschichte und die Kreuzzüge“ ausgeführt:

[3] Für Mesopotamien sowie für Anatolien und Armenien zeigen Quellen und Proxydaten für die erste Hälfte des 10. Jh.s eine Reihe besonders kalter und feuchter, mit Schneefall bis hin nach Bagdad verbundener Winter an, die ebenfalls zu Hungersnöten führten. Einen solchen Extremwinter belegen die byzantinischen Quellen etwa für das Jahr 927/928; der Historiker Ioannes Skylitzes schreibt: „In diesem Jahr gab es einen unerträglichen Winter mit dem Ergebnis, dass der Boden 120 Tage lang gefroren war. Eine große Hungersnot, die jene der Vergangenheit übertraf, folgte auf diesen Winter. Der Verlust an Leben war so groß, dass die Lebenden die Toten nicht begraben konnten.“

In der zweiten Hälfte des 10. Jh. stabilisierten sich die Witterungsverhältnisse im Nahen Osten, um aber im 11. Jh. von einer noch dramatischeren Periode der Kälte, aber auch der Dürre abgelöst zu werden, deren dramatischen demographischen und politischen Folgen Richard W. Bulliet schon 2009 und zuletzt der in Jerusalem lehrende historische Geograph Ronnie Ellenblum in seinem Buch „The Collapse of the Eastern Mediterranean“ (2012) zusammengefasst und gedeutet hat. Für dieser Jahrzehnte werden in der Chronik des Ibn al-Jawzi erneut mehrere Winter mit Schnee und Frost für Bagdad beschrieben; zum Winter 1026/1027 heißt es etwa: „In diesem Jahr gab es von November bis Jänner durchgehend eine Kälte, wie sie niemand zuvor gekannt hatte. Das Wasser fror ganz fest in dieser Zeit, einschließlich der Ufer des Tigris und der weiten Kanäle. Die Wasserräder und kleineren Kanäle waren gänzlich zugefroren. Die Menschen litten unter dieser strengen Kälte, und viele wurden dadurch gehindert, irgendetwas zu tun oder herumzureisen.“ (Übers. Bulliet)

Zwischen 1070 und 1180 fielen auch die Nilfluten im Durchschnitt sehr hoch aus, allerdings zeitweilig zu hoch mit katastrophalen Auswirkungen wie etwa in den 1160er Jahren – diesmal wohl zum Nachteil der Fatimidendynastie, deren Herrschaft in Ägypten 1171 von Salah ad-Din abgelöst wurde. Ab dem Ende des 13. Jh.s zeigen dann alle Indikatoren sowohl sinkende Temperaturen als auch sinkende Niederschläge für Syrien und Palästina an

Das galt übrigens für den gesamten, heute im wesentlichen europäischen Siedlungsraum, wie es die Publizierung: „20000 Jahre Klimawandel und Kulturgeschichte – von der Eiszeit in die Gegenwart“ beschreibt. 

[12] Römerzeitliches Klimaoptimum (2 300 – 1 600 Jahre vor heute)

Auffällig ist im weiteren Verlauf der klimatischen Entwicklung ein zyklisches Auf und Ab der Temperaturkurve im Abstand von einigen hundert Jahren. So lässt sich die Ausdehnung des Römischen Imperiums zumindest teilweise durch eine klimatisch günstige Situation unterstützen:

Die Jahresmitteltemperatur in Europa ist 1 – 1,5°C höher als heute. Die Expansion des Imperium Romanum wird erleichtert, indem beispielsweise die Alpenpässe auch im Winter benutzt werden können.(Hannibal überquerte 217 v. Chr. mit 38 000 Mann Fußtruppen, 8 000 Reitern und 40 Elephanten die Alpen.) Für 270 n. Chr. werden Abkühlung und Aridisierung auch aus Italien, Arabien und Innerasien berichtet [14]. Zwischen 300 und 400 n. Chr. lassen Dürreperioden den Handel über die Seidenstraße zum Erliegen kommen; sie verfällt

…[Nach der schwierigen Ära Karls des Großen steigen die mittleren Temperaturen im Vergleich zu heute um 1,5 – 2°C. Bereits Anfang des 14. Jahrhunderts kann man den Beginn der sogenannten ,Kleinen Eiszeit‘ ansetzen – einen erneuten Klimawandel zu kaltem, wechselhaftem Klima mit entsprechend negativen Auswirkungen auf den wirtschaftenden Menschen. 1313 bis 1319 stellten sich Extremereignisse mit Überschwemmungen ein. 1342 kam es zu einer ungeheuren Hochwasserkatastrophe in Mitteleuropa, verbunden mit einer beträchtlichen Umgestaltung der Kulturlandschaft durch Bodenerosion [16]. Während einer außergewöhnlichen Wetterlage generiert sich aus einem mehrtägigen wolkenbruchartigen Dauerregen eine ,Jahrtausendflut‘. Der Bodenabtrag auf den Nutzflächen ist gewaltig. Man schätzt, dass auf dieses eine Ereignis die Hälfte des gesamten Bodenverlustes der letzten 2 000 Jahre entfällt. Innerhalb der „Kleinen Eiszeit“ (1550 – 1850) treten auch mildere Abschnitte und sogar sehr warme Einzeljahre auf. Klimatisch ist die Phase durch eine große Variabilität und damit durch ein großes Produktivitätsrisiko gekennzeichnet.

Wie stellen sich die Klima-Schwankungen aktuell dar

Der Niederschlag verteilt sich jahreszeitlich und regional extrem unterschiedlich:

[13]. Der Niederschlag ist wohl der Klimaparameter mit der größten Bedeutung für die Region. Gleichzeitig ist er eine sehr variable Größe. Niederschlag fällt fast ausschließlich in den Monaten Oktober bis April, wobei etwa zwei Drittel des Jahresniederschlags auf die Monate Dezember, Januar und Februar entfallen. Abbildung 3.4 zeigt die räumliche Verteilung des mittleren Jahresniederschlags. Die Werte rangieren zwischen etwa 1500 mm am Mt. Hermon und unter 50 mm in den südlichen Wüstengebieten. Auffällig sind die großen Veränderungen innerhalb sehr kurzer Distanzen. So beträgt die Entfernung der Station Efrata im Hochland von Judäa (700 mm Jahresniederschlag) bis zur Station En Fesh’ha am Toten Meer (80 mm) gerade mal 25 Kilometer (Goldreich, 2003).

Was man an den folgenden Verlaufsbildern auch deutlich sehen kann. Zuerst eine etwas globale Darstellung aus einer Studie (Bild 2). Man sieht starke Schwankungen. Die rote Regressions-Gerade dürfte bei diesen  Schwankungen wenig Relevanz haben, wie es die blaue Mittelwertkurve zeigt. Jedenfalls  kann man stark bezweifeln, dass diese lineare Regression über diesen kurzen Zeitraum ausreicht, um eine stetige Fortschreibung (was sie suggerieren soll) zu dokumentieren. 

 

Bild2 [10] Verlauf des Jahresniederschlags im östlichen Mittelmeerraum ca. 1951 – 2010. Die Null-Linie (unter 300 mm) wurde durch den Autor ergänzt

Ergänzend der Verlauf des Agrar-Indexes aus der UN-Publizierung „Case study – drought in Syria“. Die Grafik wurde vom Autor aus einer Datentabelle in dieser Studie generiert.

 

Bild 3 [9] Aus Table 2. Annual Vegetation Healthy Index (VHI), for the Winter Seasons 2000/2001 – 2009/2010 gebildete Verlaufsgrafik  Y: Fläche (million ha)

Auch dieses Bild zeigt  wie bereits das Bild 2 starke Schwankungen. Aber auch keinen wirklichen Trend, eher eine unterlagerte, starke  Periodizität. Die grünen (positiven) Gebiete sind die zum Mittelmeer liegenden, schon immer Niederschlags-reicheren Gebiete (die auf keinen Fall signifikant abnehmen) und die roten sind die schon immer vorhandenen, wüstenartigen Teile Syriens (auch diese ohne einen erkennbaren, starken Trend). Dass (nur) im Winter 2007/2008 (im Winter ist dort die Wachstumsperiode) der Niederschlag plötzlich fast völlig ausfiel, kann nicht vom seit 1850 stetig steigenden CO2 verursacht sein.

Kann man den Niederschlag in dieser Region genau simulieren?

Der  Autor fand eine Diplomarbeit, in der das untersucht wurde[13]. Ergebnis: Die Klima-Projektionsprogramme sind nicht in der Lage, die Niederschlagszenarien dieser Gegend abzubilden – und bestätigt damit die gleich lautende Aussage im UN Klimabericht:

[13Grundlage für die Untersuchungen sind Datenreihen bestehender Klimasimulationen. Diese wurden mit regionalen Klimamodellen (MM5 und RegCM3) erzeugt mit deren Hilfe die Ergebnisse globaler Modelle (ECHAM4 bzw. ECHAM5) dynamisch auf das Untersuchungsgebiet regionalisiert wurden. Die Zeitreihen beschreiben zum einem das bestehende Klima (1961-90), zum anderen enthalten sie Klimaprojektionen bis zum Jahr 2050. Diese beruhen wiederum auf definierten Emissionsszenarien. Die betrachteten Klimaelemente sind Lufttemperatur, Niederschlag, Globalstrahlung, Windgeschwindigkeit und relative Luftfeuchte.

Beim Niederschlag zeigen die Modelle unterschiedliche Tendenzen. Die ECHAM4-MM5/A2 Simulation zeigt einen Anstieg des Jahresniederschlags um 15 Prozent im Unteren Jordaneinzugsgebiet. Die ECHAM5-RegCM3/A1B Simulation zeigt eine leicht negative Tendenz für das ganze Jahr. Diese resultiert allerdings aus einem starken Niederschlagsrückgang (ca. 20 Prozent) in den Wintermonaten (DJF) und einem positiven Trend für das Restjahr. Bei den restlichen Klimaelementen gibt es größtenteils nur sehr moderate, bzw. gar keine signifikanten Veränderungen. Klare Trends für Niederschlagsextreme lassen sich höchsten in Teilgebieten feststellen. Allerdings je nach Modell in sehr unterschiedlicher Ausprägung.

Allgemein lässt sich zunächst feststellen, dass teilweise deutliche Unterschiede zwischen den beiden Modellsimulationen bestehen. …. Generell kann man die Differenzen als Hinweis auf die relativ hohen Unsicherheiten werten, die in den Modellsimulationen liegen. 

Trotzdem sind die Werte der Simulationen aus der Diplomarbeit äußerst interessant, denn sie zeigen praktisch keine – und wenn, dann  eher positive –  Veränderung für die Zukunft.           

[13] Daten aus Tab. 8.2: Simulierte Klimaparameter und Änderungen mit ECHAM5-RegCM3/A1B für das Einzugsgebiet des Unteren Jordan

Klimaparameter    1961-90   2021-2050

Niederschlag (mm) 264.6       301.9 (Simulation A)

                                376.0 3             361.8 (Simulation B)

Interessant wäre es natürlich, wenn ein Blogleser Zugang zur vollständigen Studie[6] hat und nachsieht, wie es dort gelungen sein soll. Denn der Autor kann sich nicht vorstellen, dass es erheblich genauere und längere Datenreihen gibt, als die von ihm bereits recherchierten.

Wie sorgfältig wird in einer solchen  Wasser-Notstandsgegend mit dem kostbaren Nass umgegangen

Dazu ein Ausschnitt aus einem archäologischen Expeditionsbericht von 1998 (Hervorhebungen durch den Autor):

[14] …fanden die zahlreichen Ruinenorte Mittelsyriens, das heißt, der wasserarmen innersyrischen Wüstensteppen, weitaus weniger Beachtung. Doch fordern gerade diese Siedlungen, die an den alten Karawanenstraßen liegen und in der Antike über ein hervorragendes Bewässerungssystem verfügten, dazu heraus, die Lebensbedingungen der damaligen Zeit und die Grundlagen für den offensichtlichen Wohlstand ihrer Einwohner zu erforschen.

Von der Asphaltstraße aus führen einige Pisten quer durch steiniges, staubiges Ackerland nach el Anderin. Es war in der Antike ein blühender Ort, der über ein durchdachtes System zur Gewinnung von Grund- und Niederschlagswasser verfügte und bekannt war für seinen guten Wein. Winterregen mit durchschnittlich 250 und maximal 300 mm Niederschlag.

bestimmten damals wie auch heute die Lebensbedingungen dieser Gegend. Es waren also nicht klimatische Veränderungen, sondern zuerst der Verfall der antiken Bewässerungsanlagen und dann der intensive Abbau der Holzgewächse in der Neuzeit, die dazu führten, daß der Anteil der ackerfähigen Steppe erheblich reduziert wurde. Nach etwa 1940 begann in diesem „Jungsiedelland“ der Bewässerungsfeldbau mit Hilfe von Grundwasserbrunnen und Motorpumpen, der nicht nur den Anbau von Gerste und Weizen, sondern auch die wasserintensiven Baumwollpflanzungen ermöglichte. Daß die intensive Nutzung des Grundwassers ohne ständige Kontrolle der Gesamtzahl der Brunnen katastrophale Folgen haben kann, zeigte sich Ende der sechziger Jahre im Umkreis des von Androna nicht weit entfernten Selemiye (Salaminias). Dort sank der Grundwasserspiegel bedrohlich ab, die Brunnen versiegten und zahlreiche Dörfer mußten aufgegeben werden. 

Das hat sich danach nicht wesentlich verändert, wie ein Exkursionsbericht von 2010 ausweist:

[10] Die Wasserversorgung ist ein weiteres Problem Syriens. Wasser und auch Strom ist im Vergleich zu anderen Ländern sehr billig, obwohl Syrien einen enormen Wassermangel zu verzeichnen hat. Das führt zu einem unnötigen Verbrauch.

Fazit

Herrn Rahmstorfs Aussage über den CO2-Einfluss auf das Klima in Syrien (und damit das der zugrundeliegenden Studie) kann der Autor aufgrund seiner eigenen Recherche nicht teilen. Er hält es deshalb (wie auch der Redakteur der Spiegel-Kritik) für höchst unwahrscheinlich, dass „unser“ CO2 am Bürgerkrieg in Syrien schuld sein sollte.

Die wiederholte Erkenntnis zur Klimawissenschaft ist aber, dass man sich in dieser Zunft mit wirklich nichts blamieren kann – sofern es CO2-alarmistisch ist.

Allerdings fällt dem Autor ebenfalls wiederholt auf, dass von Klimavariabilitäten offensichtlich stark betroffene Länder keinerlei Maßnahmen treffen, an den Ursachen und Auswirkungen etwas zu verändern. Ein exemplarisches Extrem- Beispiel ist das Verhalten der Maledivischen Inselregierung, die Korallenriffe durch Ausbaggerungen und Verschmutzung zu zerstören und als (von der deutschen GIZ und Greenpeace unterstützten) Lösung CO2-Neutralität bis hin zum Kauf von CO2-Zertifikaten anzustreben (EIKE-Artikel: Ist der reiche Westen (wirklich) an den Inselflüchtlingen schuld, weil er CO2 emittiert? Teil1 Die Malediven).

Quellen

[1]

Institut für Hydrologie  Uni Freiburg, Diplomarbeit B. Giebel 2008: Klimaszenarien und historische Extreme im Jordan Einzugsgebiet

https://www.yumpu.com/de/document/view/22393074/klimaszenarien-und-historische-extreme-im-jordan-einzugsgebiet

[2]

Arie S. Issar, Mattanyah Zohar 2007: Climate Change – Environment and History

of the Near East

[3]

Österreichischen Akademie der Wissenschaften: Blogartikel: Regen für Saladin 16.01.2015: Klimageschichte und die Kreuzzüge

http://www.dasanderemittelalter.net/news/regen-fur-saladin-klimageschichte-und-die-kreuzzuge/

[4]

ScienceScepticalBlog 8. September 2015: Die Flüchtlinge, der Klimawandel und die Klimaschützer

Die Flüchtlinge, der Klimawandel und die Klimaschützer

[5]

ScienceScepticalBlog 25. April 2015: Neue Studie: Ein Grund für den Bürgerkrieg in Syrien ist der vom Menschen verursachte Klimawandel!

http://www.science-skeptical.de/blog/neue-studie-ein-grund-fuer-den-buergerkrieg-in-syrien-ist-der-vom-menschen-verursachte-klimawandel/0013837/

[6]

Studie: Climate change in the Fertile Crescent and implications of the recent Syrian drought. Colin P. Kelleya,1, Shahrzad Mohtadib, Mark A. Canec, Richard Seagerc, and Yochanan Kushnirc

 [7]

SPIEGEL ONLINE Von Axel Bojanowski 07.03.2015: Umstrittene Studie: Löste Klimawandel den Syrien-Krieg aus?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/syrien-loeste-klimawandel-den-buergerkrieg-aus-a-1022106.html

[9]

UN  ISDR Publikation: Case study – drought in Syria. Ten Years of Scarce Water (2000 – 2010)

[10]

Universität Leipzig Publikation: SYRIEN Bericht zur kulturgeografischen Exkursion 4.-14.3.2010

[11]

D Sivan at al. 02.07.2004: Ancient coastal wells of Caesarea Maritima, Israel, an indicator for relative sea level changes during the last 2000 years

[12]

Universität Stuttgart Prof. Dr. rer. nat. Wolf Dieter Blümel:  20000 Jahre Klimawandel

[13]

Institut für Hydrologie  Uni Freiburg, Diplomarbeit 2008: Klimaszenarien und historische Extreme im Jordan Einzugsgebiet

[14]

Universität Heidelberg Archäologisches Institut 1998 Prof. Dr. Christine Strube: Grabung in el Anderin, dem antiken Androna




Abkehr vom CO2-Wahn: Der wahre Feind heisst Smog !

Smogbekämpfung statt CO2-Bekämpfung.

„Jedes Jahr tragen Ozon und vor allem Feinstaub mit Partikeln unter 2,5 Mikrometer in der Luft der Metropolen zum vorzeitigen Ableben ihrer Bewohner bei. Pro 100.000 Bürger sind es
                                              – in Peking 126
                                              – in Moskau 58
                                              – in Kairo    48
Todesfälle durch Lungenkrankheiten oder -krebs, Herzleiden und Schlaganfälle, die die belastete Luft fordert.“

Für das Jahr 2010 schätzen die Forscher, dass insgesamt 3,3 Millionen Menschen durch Luftverschmutzung starben. Diese Ergebnis stimmt gut überein mit der Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die für 2014 3,7 Millionen smogbedingte Todesfälle schätzt.

In Lelievelds Untersuchung wird die Tödlichkeit des Feinstaubs nach Feinstaubarten unterschieden.
Die wichtigsten tödlichen Feinstäube sind
                                       – in Kairo: Wüstenstaub
                                       – in Moskau: Emissionen der Landwirtschaft
                                       – in Peking: Koch- und Heizungs-Feuer

"Stets stammen die Schadstoffe nicht nur aus der Stadt selbst, sondern auch aus dem Umland. Das Team um Lelieveld hat mit einem globalen Computermodell nachvollzogen, wie der Wind die Schadstoffe in der Atmosphäre verteilt (Nature, Bd. 525, S. 367, 2015).“

Global betrachtet ist das Verfeuern von Holz und Kuhdung die wichtigste Quelle des tödlichen Feinstaubs (weltweit eine Million vorzeitige Todesfälle).

In Europa, der Türkei und dem Osten der Türkei ist die Landwirtschaft die wichtigste Feinstaubquelle (Ammoniak u. andere Stickstoff-Emissionen, die zu Feinstäuben verklumpen und vom Wind verteilt werden).

Die Bedeutung von Kohlekraftwerken für Feinstaubemissionen variiert mit deren technischer Ausstattung (vor allem Filter). In China sind die größtenteils alten und schlecht filtrierenden Kohlekraftwerke die zweite große Feinstaubquelle. Bezogen auf jeweils 100.000 Einwohner beträgt die Zahl der vorzeitigen Todesfälle durch Kohlekraftwerks-Smog:
                                  – in China: 101
                                  – im weltweiten Durchschnitt ohne China: 36
Für die Bundesrepublik Deutschland nennt die Studie insgesamt 34.000 smogbedingte vorzeitige Todesfälle, davon sind schätzungsweise
                          – 50 Prozent dem landwirtschaftlichen Feinstaub
                          – 20 Prozent dem verkehrsbedingten Feinstaub
zuzurechnen.

Eine Angabe zur Bedeutung der Feinstäube aus Kohlekraftwerken der Bundesrepublik Deutschland ist in dem hier zitierten SZ-Artikel nicht enthalten




Sind „Klimaleugner“ wirklich Leugner?

[*Für den Terminus „Denialism“ bietet kein Wörterbuch eine genaue Übersetzung an. Ich denke aber, dass jeder weiß, was gemeint ist. Anm. d. Übers.]

Sogar der Papst leugnete die Leugner, indem er sie von seinem Klima-Konklave ausschloss, während er Priester anwies, Abtreibung zu vergeben. Offensichtlich gibt es Grenzen der päpstlichen Vergebung. Traurigerweise weiß er nicht genug um zu erkennen, wer die wirklichen Leugner sind, was gut und gern seine Unfehlbarkeit beeinträchtigen kann. Es gibt eine lange Liste, auf der auch der Präsident der USA und sein Kabinett, die meisten Führer der Welt, eine Mehrheit der Politiker der Welt, alle Umweltgruppen und deren Jünger stehen, die meisten davon mit einer linken politischen Einstellung. Traurigerweise haben die meisten davon kein Verständnis für Wissenschaft, aber typischerweise haben sie sehr definitive Positionen, die sich durch emotional und politisch getriebene Ignoranz auszeichnen.

Kürzlich hat Lord Monckton Details der anhaltenden Periode von 18 Jahren und 8 Monaten ohne globale Erwärmung zusammengestellt (Abbildung 1). Ross McKitrick setzt den Stillstand bei 19 Jahren an der Erdoberfläche und 16 bis 26 Jahren in der unteren Troposphäre an. Wie auch immer, das widerspricht der grundlegenden Hypothese der anthropogenen globalen Erwärmung AGW, weil der CO2-Gehalt der Luft kontinuierlich weiter gestiegen ist. Die AGW-Befürworter tragen dem einzig dadurch Rechnung, dass sie jetzt vom Klimawandel und nicht von der globalen Erwärmung reden.

Abbildung 1

Dann kamen die Befürworter mit 52 Entschuldigungen daher für die Fakten, die nicht zur Hypothese passen. Dies sind ähnliche Versuche, widersprechende oder in Konflikt stehende Beweise hinweg zu erklären. AGW-Befürworter richten sogar Websites ein, um zu verschleiern, abzulenken und zu leugnen. Die erste dieser Sites war RealClimate, ansässig an der Climatic Research Unit (CRU). In einer E-Mail vom Dezember 2004 erklärte Gavin Schmidt:

Kollegen, zweifellos teilen einige von euch unsere Frustration hinsichtlich der gegenwärtigen Art und Weise, mit der Medien mit dem Thema Klimawandel umgehen. Viel zu oft sehen wir Agenda-getriebene ,Kommentare‘ im Internet und in den Meinungsspalten der Zeitungen, die sorgfältige Analysen verdrängen. Viele von uns arbeiten hart daran, die Öffentlichkeit und Journalisten aufzuklären in Gestalt von Vorträgen, Interviews und Briefen an die Herausgeber, aber das ist oft eine undankbare Aufgabe. Um ein wenig pro-aktiver zu sein, hat sich eine Gruppe von uns (siehe unten) kürzlich zusammengetan, um eine neue Klimablog-Website einzurichten: RealClimate.org, die demnächst geschaltet wird.

ScepticalScience ist eine andere Website, die dazu dient, Beweisen zu widersprechen oder diese zu leugnen, die zeigen, dass die AGW-Hypothese falsch ist. Joanne Nova und Lubos Motl wiesen zwei eklatante Schwächen bei John Cook und seiner Website nach. Eine Frau, die sich mit Gavin Schmidt nach einem Vortrag an der University of Victoria unterhalten hat, schrieb mir am 26. Juli 2015 und stellte Fragen. Sie merkte an, dass

er (Schmidt) mich auch auf die Website http://www.scepticalscience.com verwies, um eigene Forschungen durchzuführen“.

Dieses Ansinnen ist keine Überraschung, weil John Cook Schmidt für die Idee mit der Website dankbar ist (hier).

Ein anonymes Sprichwort sagt:

Wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt, zeigen drei Finger auch auf einen selbst“.

Fingerzeige enthalten selten Fakten, vor allem in der Klimadebatte nicht. Der erste Finger wurde den Skeptikern der globalen Erwärmung gezeigt, die echte Wissenschaft betreiben wollten in Gestalt der Hinterfragung der AGW-Hypothese. Die Verunglimpfung wurde abgewendet, als die Fakten nicht zur AGW-Story der globalen Erwärmung passten. Inzwischen wurde daraus Anthropogenic Global Climate Change (AGCC), und der zweite Finger deutete auf die Leugner des Klimawandels. Dieser Vorwurf wurde zurückgewiesen, weil genügend viele Leute wussten, dass der Klimawandel natürlichen Ursprungs war. Und nebenbei, das Gegenteil ist der Fall: Die AGCC-Gegner klären die Öffentlichkeit auf über Ausmaß und Tempo natürlicher Klimaänderungen.

Mit dem Näherkommen der Konferenz in Paris wird immer offensichtlicher, dass es kein Abkommen geben wird, und Alarmismus und Rhetorik nehmen überhand. Das Zeigen mit Fingern hat eine neue Form. Ein Leugner zu sein ist jetzt eine Krankheit wie etwa Lepra. George Monbiot hat Leugnung als eine Krankheit identifiziert.

Es hat keinen Sinn, es zu leugnen: wir verlieren. Leugnung des Klimawandels breitet sich aus wie eine ansteckende Krankheit. Es existiert in einer Sphäre, die nicht durch Beweise oder vernünftige Argumente erreicht werden kann; jeder Versuch, die Aufmerksamkeit auf wissenschaftliche Ergebnisse zu lenken, wird mit wilden Beschimpfungen begrüßt. Diese Sphäre breitet sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit aus“.

Papst Franziskus limitierte sein Willkommen auf seinem jüngsten Klima-Konklave, indem er Krankheitsträger nicht eingeladen hat. Das hätte Jesus wohl kaum für gut befunden. Mit diesem Tun hat Franziskus zwei Gruppen erschaffen. Jene, die wissentlich das Scheitern der Hypothese leugnen einerseits und jene, die nicht wissen oder nicht wahrhaben wollen, dass die Hypothese gescheitert ist. Beide Gruppen sind die wirklichen Leugner.

Monbiot ignorierte alle Fakten, die ich aufgezählt habe, als er mit dem Finger auf mich gezeigt hatte. Das Ignorieren von Fakten macht es einfach zu behaupten, dass die Leugner unrecht haben. Die Fakten sind der Grund für die Ausbreitung der Sphäre. Hier kommen ein paar, wenige zwar nur, aber ausreichend, um die wirklichen Leugner bloßzustellen.

● Wie Monckton nachgewiesen hat, ist die globale mittlere Temperatur seit 19 Jahren nicht mehr gestiegen.

● Im gleichen Zeitraum ist der CO2-Gehalt kontinuierlich weiter gestiegen.

● Jede einzelne IPCC-Temperaturprojektion des IPCC war falsch.

● Die Temperatur steigt, bevor der CO2-Gehalt zugenommen hat, in jeder einzelnen Aufzeichnung, für welche Periode auch immer. Die einzige Stelle auf der Welt, wo eine CO2-Zunahme einem Temperaturanstieg vorangeht, sind die Computer-Modelle des IPCC.

● CO2 macht nur 4 Prozent aller Treibhausgase aus, und der menschliche Anteil beträgt lediglich 3,4 Prozent dieser Gesamtmenge.

● Prophezeiungen bzgl. mehr Extremwetter haben sich als falsch erwiesen.

● Das fortgesetzte Scheitern mittelfristiger Vorhersagen wie etwa das jüngste Debakel in UK, außerdem der schon jetzt hohe Skeptizismus hinsichtlich Wettervorhersagen.

Das ultimative Anzeichen der Leugnung

Das schlimmste Niveau des Leugnens wird von der Öffentlichkeit am wenigsten wahrgenommen. Dabei handelt es sich um die Adjustierung von Daten und Aufzeichnungen um sicherzustellen, dass die Täuschung nicht auffliegt. Wir wussten von der Adjustierung der Aufzeichnungen von Neuseeland durch die NIWA (Abbildung 2) und den Behauptungen gegen das australische Wetterbüro von Jennifer Marohasy und Anderen (Abbildung 3)

Abbildung 2

Abbildung 3

Chris Booker verweist darauf, dass nur Wenige das Ausmaß der Manipulationen bloßgestellt haben, vor allem in den USA und hier auf der Website von Stephen Goddard Real Science. In einem Beitrag mit dem Titel Hansen – The Climate Chiropractor fragt Goddard: „Müssen Sie Ihr Klima adjustieren? Dann rufen Sie Dr. James Hansen am GISS an!“ Abbildung 4 zeigt, was Goddard beschreibt als „…Hansens bemerkenswerte Änderungen der Temperaturdaten vor 1975. Er entfernte einfach diese ärgerliche Warmzeit von 1890 bis 1940“.

Abbildung 4

Die jüngsten und ungeheuerlichsten Adjustierungen von Daten wurden von Thomas Karl vom United States Historical Climate Network (USHCN) der NOAA vorgenommen. Karl hat sich schon sehr lange durch Adjustierungen von Aufzeichnungen hervorgetan, wie Steve McIntyre im Jahre 2007 nachgewiesen hat. In einem offenen Brief an Karl hinterfragte Bob Tisdale das Verfahren und die Objektive der jüngsten Adjustierungen. Der Terminus „Cherry-Picking“ ist all jenen nur allzu vertraut, die sich mit der Historie der wirklichen Leugner befassen. Allerdings befand es Judith Curry für angemessen zu beschreiben, was Karl gemacht hat.

Diese neue Studie ist besonders interessant im Zusammenhang mit der Studie von Karl et al., die den Stillstand verschwinden lässt. Ich habe den Verdacht, dass die Hauptbotschaft an die Öffentlichkeit (allerdings nur jene, die dem Thema Aufmerksamkeit zollen) lautet, dass die Daten wirklich unsicher sind und dass es für Wissenschaftler viele Gelegenheiten gibt, das richtige Verfahren herauszupicken, um die gewünschten Ergebnisse zu bekommen.

Offensichtlich um feststellen zu können, dass die Jahre 2014 und 2015 die wärmsten Jahre jemals waren und zu beweisen, dass der von Lord Monckton nachgewiesene Stillstand nicht existiert, entwickelte er eine mehr als fragwürdige Methode. Diese Dinge sind grundlegend für die Unterstützung und Fortsetzung der Leugnung im Vorfeld der Paris-Konferenz (COP 21). Es ist genauso wichtig als Täuschung, um Politiker zu überzeugen, wie es die durchgesickerten E-Mails als Bloßstellung von COP 15 in Kopenhagen waren.

Die gute Nachricht für Karl lautet indessen jetzt, dass er Unterstützung für sein Tun von Michael Mann hat.

Tom Karl und seine Kollegen haben hier solide Arbeit geleistet, aber sie haben lediglich bestätigt, was wir schon wussten“, sagte Michael Mann. „Es gibt keinen wirklichen ,Stillstand‘ der Erwärmung“.

Manns Glaubwürdigkeit bei den Wissenschaftlern ist eindeutig in Mark Steyn’s jüngstem Buch dargelegt.

Wer hat das politische Vorurteil zu leugnen?

Der Logik zufolge sind jene, die die Debatte abwürgen wollen, die Einzelpersonen und Gruppen zum Schweigen bringen wollen, die wirklichen Leugner. Präsident Obama sagte in seiner Rede zur Lage der Nation: „Unglücklicherweise gibt es innerhalb Washingtons immer noch einige Klimaleugner, die laut schreien, aber diese verschwenden die Zeit von Allen in einer ,settled‘ Debatte“ und „Der Klimawandel ist eine Tatsache“. [Ach nee! Anm. d. Übers.]

Ja, Mr. Präsident, er ist eine Tatsache, aber wenn Sie dies betonen, betreiben Sie Cherry-Picking hinsichtlich der richtigen und vollständigen Feststellung, dass „Der Klimawandel eine Tatsache ist, der anthropogene Klimawandel aber nicht“. Es scheint, als ob der Präsident der Ober-Leugner ist. Ein weiterer Beweis dafür, wer die wirklichen Leugner sind, findet sich in der anonymen Beobachtung, dass falls ein ehrlicher Mann unrecht hat, nachdem gezeigt worden war, dass er unrecht hat, hört er entweder auf, unrecht zu haben, oder er hört auf, ehrlich zu sein.

Im Falle der wirklichen Klima-Leugner ignorieren diese belegbare Fakten und betonen ihr Leugnen, indem sie die Aufzeichnungen manipulieren.

Link: http://wattsupwiththat.com/2015/09/06/an-update-on-the-real-deniers/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Deutsche Energiewende kontra amerikanischem Fracking: Eine Geschichte über zwei Energie-Revolutionen

[Der Terminus Energiewende wird im gesamten Originalartikel beibehalten. Anm. d. Übers.]

Beide „Revolutionen“ sollten die Wirtschaft wachsen lassen, die Energiepreise senken und die CO2-Emissionen verringern, aber nur in einem Falle wurden diese erhabenen Ziele erreicht. Überraschung! Sie wurden nicht durch die Politik von Big Government von oben nach unten erreicht.

Die Energiewende wurde geboren nach dem Nuklearunfall in Fukushima, wo ein großes Erdbeben Tsunamis ausgelöst hatte, die über vier Etagen hoch waren (hier). Sie unterbrachen die Stromversorgung und damit die Kühlung von drei Reaktoren. Deutschland reagierte darauf mit der Inkraftsetzung eines Planes, Kernkraft und fossile Energie Schritt für Schritt zu eliminieren und dafür Projekte erneuerbarer Energie mit gewaltigen Subventionen zu fördern. Diese Politik hat zu einem drastischen Preisanstieg der Stromkosten geführt und auch ironischerweise zu einer Zunahme der CO2-Emissionen des Landes während der letzten vier Jahre.

Die Strompreise für deutsche Unternehmen sind im Mittel um 60 Prozent innerhalb von 5 Jahren gestiegen, und der normale deutsche Haushalt zahlt jetzt zusätzlich 260 Euro pro Jahr, hauptsächlich wegen der Kosten im Zusammenhang mit Subventionen für erneuerbare Energie, die von der Regierung angeordnet und an die Verbraucher durchgereicht wurden. Diese steigenden Kosten machen deutsche Unternehmen immer weniger wettbewerbsfähig mit Unternehmen in den USA, profitieren doch letztere noch von niedrigen Energiepreisen infolge des Fracking-Booms.

Wie viel spart der normale Amerikaner in diesem Jahr durch das Fracking? So Einiges. Der mittlere Haushalt in den USA wird im Jahre 2015 voraussichtlich etwa 675 Dollar sparen, weil die Gaspreise hierzulande um etwa 1 Dollar pro Gallone [= ca. 4 Liter] unter denen im Jahre 2014 liegen, jedenfalls der EIA zufolge. Außerdem schätzt die Brookings Institution, dass die durchschnittliche amerikanische Familie 181 bis 432 Dollar pro Person auf ihre Erdgasrechnung sparen, abhängig von der Region, in der sie wohnt.

Viele Umweltaktivisten argumentieren, dass die USA dem Plan Deutschlands folgen und Wind und Solar vorantreiben sollten, um die CO2-Emissionen aus Kraftwerken zu reduzieren. Aber die CO2-Emissionen Deutschlands haben tatsächlich während drei der vier letzten Jahre zugenommen, weil die deutschen Stromunternehmen signifikant mehr Braunkohle verbrannten, um den Verlust durch den ausfallenden Kernkraftstrom zu kompensieren.

Im Gegensatz dazu haben niedrige Erdgaspreise infolge Fracking die Stromversorger ermutigt, von der Kohle- zur Gasverbrennung überzugehen. Als Folge davon haben die USA ihre CO2-Emissionen mehr als jedes andere Land reduziert, und tatsächlich sind wir die einzige Nation, die derzeit dem Kyoto-Protokoll folgt, welches wir noch nicht einmal unterschrieben haben.

Einige Umweltgruppen in den USA verleihen ihren Bedenken Ausdruck hinsichtlich der potentiellen umweltlichen Auswirkungen von Fracking, aber diese Befürchtungen sind unbegründet. Eine wegweisende fünfjährige Studie durch die EPA fand keinerlei Beweise für eine weit verbreitete oder systematische Wasserverschmutzung durch die Erschließung von Öl- und Erdgasressourcen durch Fracking (hier). Auch die wenigen Fälle, in denen eine solche Verschmutzung aufgetreten war, sind dokumentiert.

Energiewende kann man wörtlich mit „Revolution“ übersetzen, aber es ist schwierig zu erkennen, was daran revolutionär ist. Sie hat bisher zu einer Verschiebung weg von sauberer Kernenergie hin zu schmutziger Kohle geführt und außerdem die Kosten für die deutsche Bevölkerung massiv steigen lassen.

In Deutschland gibt es große Lagerstätten von Erdgas, die mit Fracking erschlossen werden könnten. Falls das Land wirklich eine Energie-Revolution anstrebt, wäre ihm deutlich besser gedient, wenn es diejenige hier in den USA importieren würde.

Über den Autor: Isaac Orr

Link: http://news.heartland.org/editorial/2015/09/17/german-energiewende-vs-american-fracking-tale-two-energy-revolutions

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Das ist wirklich witzig! In den USA plädiert so mancher Amerikaner dafür, die deutsche Energiewende zu importieren. Der Autor hingegen empfiehlt, dass Deutschland die amerikanische „Energiewende“ importieren sollte. Na, denn man tau!




Lesen was krank macht! Die Apothekenumschau erzählt Falsches über Strahlungsgefahr!

Keine harmlose Strahlendosis?

 Was ist der Zweck der Zeitschrift „Apotheken Umschau“? Es ist eine Reklamezeitschrift. Die Leute sollen mehr kaufen, aber nicht bei Doc Morris und nicht über das Internet. Wie kann die Zeitschrift dann vor medizinischen Anwendungen warnen, hier vor Röntgen und CT? Nun, die Apotheken verdienen nicht unmittelbar daran, und so durfte offensichtlich jemand zu Papier bringen, was ihr oder ihm als Hobby-Anti-Atom-Aktivisten am Herzen lag.

Mein Hobby ist dagegen, in unserer Zeit des Aberglaubens und der künstlichen Angstmache, jedenfalls auf dem Teilgebiet aufzuklären, das meiner früheren Berufstätigkeit entspricht.

Über Krebs bei Beschäftigten in kerntechnischen Anlagen gibt es eine Fülle an Literatur. Beschränkt man sich auf Arbeiten, die einigermaßen plausibel sind und in normalen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden, ergibt sich folgendes Bild: Wer in kerntechnischen Anlagen arbeitet, lebt länger. Das Verhältnis der Todeszahlen in mittleren Lebensjahren ist 70:100, für Tod aus allen Ursachen.

Alle seriösen Autoren führen die geringere Sterblichkeit höchstens zum Teil auf die Strahlung zurück. Es sind wahrscheinlich andere Gründe. Kränkliche Leute ergreifen einen solchen Beruf nicht. Die Beschäftigten der kerntechnischen Anlagen gehören zum intelligenteren Teil der Bevölkerung; sie leben vernünftig. Dumm und arm sind sie nicht. 

Speziell über Krebs wird in einigen Arbeiten jedoch behauptet, es gäbe ein paar Fälle über dem Durchschnitt; in anderen wird dagegen von einer geringeren Krebsrate berichtet. Im Mittel zeigt sich: Kein Einfluss der Dosis.

Jedoch findet ein Strahlenhysteriker durchaus, was sie oder er braucht. Ehrlich ist das nicht. Man müsste darauf hinweisen, dass es eine große Zahl mindestens ebenso seriös erscheinender Arbeiten gibt, in denen keine oder sogar eine positive Strahlenwirkung gefunden wurde.

Die Apotheken Umschau bezieht sich auf eine Arbeit von K. Leuraud u.a., veröffentlicht in der Online-Zeitschrift „The Lancet Haematology“. 300.000 Personen klingt eindrucksvoll, es waren sogar 308.297 aus 3 Ländern. Es gibt andere noch umfangreichere Studien, mit bis zu 400.000 Personen.

Zu Recht befasst sich die Apotheken Umschau mit Lebensrisiken durch Übergewicht, Alkohol usw. In Deutschland sterben von 1.000 Männern, die ihren 40. Geburtstag feiern, 2 im folgenden Jahr, sie haben also ein Sterberisiko von 0,2 %. Kaum ein Todesfall im mittleren Alter ist unabwendbares Schicksal, gesunde Lebensweise vermindert das Risiko merklich.

Mit welchem Risiko haben sich nun Monsieur Leuraud und seine Mitarbeiter beschäftigt? 1.638 Personen sind an den betrachteten Krankheiten gestorben. Jährlich wären es 33 mehr gewesen als dem Durchschnitt der betrachteten Länder entspricht (USA, Frankreich, England). Tun wir mal so, als ob wir das glauben. Was ist das für ein Risiko? 33/308.297 entspricht 0,01 %. Das jährliche Sterberisiko würde also von 0,2 auf 0,21 steigen. Motorradfahren ist schlimmer.

Aber auch diese Zahl ist sehr zweifelhaft. In anderen Veröffentlichungen wird über ein vermindertes Krebsrisiko berichtet.

Wie wirken Strahlen? Hohe Dosen sind ohne Frage gefährlich. Man kann damit Bakterien töten, also sterilisieren. Resistent gegen Strahlung kann ein Bakterium nicht werden. Strahlen wirken nämlich nicht, wie z.B. Antibiotika, auf spezielle Weise gegen lebenswichtige Moleküle. Da kann das Bakterium etwas dagegen tun, nicht jedoch gegen ionisierende Strahlung. Diese zerstört unterschiedslos Moleküle jeder Art. Meist trifft das Strahlenteilchen auf Wassermoleküle, weil diese die häufigsten sind. Daraus werden sogenannte „freie Radikale“. Radikal sind sie in der Tat, sie greifen andere Moleküle an, auch die DNA. Die durch Strahlung erzeugten Radikale sind aber nicht allein, im Gegenteil. Es sind schon viel mehr da, völlig gleich, aber erzeugt durch andere Ursachen.

Bei den geringen Dosen, welchen die Beschäftigten in den kerntechnischen Anlagen ausgesetzt sind, spielen die strahlenerzeugten Radikale keine große Rolle. Die Körperzelle wird mit allen fertig. Auch wenn es zu DNA-Schäden kommt, werden diese in aller Regel repariert. Bei hohen Dosen sieht das anders aus. Wie bei Wunden: Eine große kann tödlich sein, eine ganz kleine heilt ohne Narbe.

In manchen Gegenden unserer Welt leben große Bevölkerungsgruppen bei natürlichen Strahlendosen, die mehr als zehnfach höher sind als der Welt-Durchschnittswert von 2,5 Millisievert (mSv) pro Jahr. Eine höhere Krebsrate konnte nicht festgestellt werden. Aber die 308.297 von Leuraud betrachteten Beschäftigten waren im Mittel einer zusätzlichen jährlichen Dosis von nur 1,1 mSv ausgesetzt, also nur knapp 50 % mehr. Kinder waren nicht darunter. Wer kann da an zusätzliche Krebsfälle glauben?

Ob die Apotheken Umschau einmal über Radon-Heilbäder berichtet?




Was gibt es Neues von der Sonne? Eine Übersicht zu aktuellen Arbeiten im Themenkomplex Sonne-Klima

Mit etwas Abstand ist dem einen oder anderen IPCC-Klimakämpfer die überzogene Reaktion vielleicht sogar peinlich geworden. Mittlerweile wird immer klarer, dass man die klimatische Rolle der Sonne wohl lange Zeit unterschätzt hatte. Hierauf weisen auch aktuelle Studien hin, die wir in den kommenden Tagen hier im Blog zusammenfassen möchten. Was gibt es eigentlich Neues von der Sonne?

Erste Anlaufstelle zur Literaturrecherche ist die Webseite „Club de Soleil“ die vom Klimaforscher Maarten Blaauw von der Queen’s University of Belfast betrieben wird. Allein für 2015 hat Blaauw bis jetzt 23 Arbeiten vorgestellt, und ein Drittel des Jahres steht sogar noch aus. Hochaktuell sind auch zwei zusammenfassende Arbeiten von David Douglass und Robert Knox, die im April 2015 in Physics Letters A erschienen sind. Die Autoren fanden ein klares solares Signal in den Ozeantemperaturen:

Teil 1:

Die Sonne ist der Klima-Schrittmacher I: Wassertemperatur des tropischen Pazifiks

Zeitreihen der Wassertemperatur im tropischen Pazifik enthalten Segmente, die sowohl ein jährliches Signal als auch ein solches von zwei oder drei Jahren zeigen. Beide sind verbunden mit dem jährlichen Sonnenzyklus. Drei solche Segmente gab es zwischen 1990 und 2014. Es wird vermutet, dass diese einem solaren Antrieb geschuldet sind mit einer Frequenz von 1,0 pro Jahr. Diese periodischen Features findet man auch in globalen Klimadaten (folgende Studie). Die Analyse nutzt einen zwölf-Monats-Filter, der eindeutig jahreszeitliche Effekte aus den Daten separiert. Dies ist wichtig zum Verständnis des Phänomens El Niño/La Niña.

Teil 2:

Die Sonne ist der Klima-Schrittmacher II: globale Ozean-Wassertemperatur

In Teil I war vom äquatorialen Pazifik und seiner Wassertemperatur die Rede, hier soll es jetzt um die globalen Ozeane gehen mit einem Vertikalprofil von 0 bis 700 m bzw. o bis 2000 m Tiefe. Der El Niño/La Niña-Effekt diffundiert in den Weltozeanen mit einer Verzögerung von etwa zwei Monaten.

Siehe auch Besprechung der Arbeiten auf WUWT.

Im April 2014 wies der Blog The Hockey Schtick darauf hin, dass eine zeitliche Aufsummierung der Sonnenaktivität möglicherweise ein viel besserer Ansatz für den Vergleich mit der Temperaturentwicklung darstellt. Begründet werden kann dies durch die große Trägheit des Klimasystems. Plotten Sie es hier einmal selber. Das Ergebnis ist erstaunlich.

Interessant ist auch eine chinesische Arbeit aus dem Juni 2014 über das Science China Press die folgende Pressemitteilung herausgab:

Beeinflusst die Sonnenaktivität die globale Erwärmung der Erde?

Eine neue Studie demonstriert die Existenz signifikanter Resonanz-Zyklen sowie hohe Korrelationen zwischen Sonnenaktivität und der gemittelten Temperatur an der Erdoberfläche über Jahrhunderte. Dies bietet einen neuen Weg zur Ergründung des Phänomens der globalen Erwärmung während der letzten Jahre.

Interessant ist auch eine chinesische Arbeit aus dem Juni 2014 über das Science China Press die folgende Pressemitteilung herausgab:

Die Studie mit dem Titel „Periodicities of solar activity and the surface temperature variation of the Earth and their correlations” wurde auf chinesisch im Chinese Science Bulletin im Jahre 2014 veröffentlicht mit Dr. Zhao Xinhua und Dr. Feng Xueshang von der Chinese Academy of Sciences als Mitautoren. Dabei wird das Verfahren der Kleine-Welle-Analyse [?] und das Verfahren der cross correlation method [?] angewendet, um die Periodizitäten der Sonnenaktivität und der Erdtemperatur zu untersuchen, ebenso wie deren Korrelationen während der vergangenen Jahrhunderte.

Die globale Erwärmung ist derzeit eines der am heißesten diskutierten Themen. Das IPCC behauptete, dass die Freisetzung anthropogener Treibhausgase zu 90% oder mehr für die beobachteten gestiegenen globalen mittleren Temperaturen der letzten 50 Jahre verantwortlich war. Allerdings hört die Debatte um die Gründe der globalen Erwärmung niemals auf. Forschungen zeigen, dass die gegenwärtige Erwärmung nicht über die natürlichen Klimafluktuationen hinausgeht. Die Klimamodelle des IPCC scheinen den Einfluss natürlicher Faktoren zu unterschätzen, während sie denjenigen menschlicher Aktivitäten überschätzen. Die Sonnenaktivität ist ein wichtiger Bestandteil der natürlichen Klimatreiber. Daher ist es wichtig, den Einfluss der Solarvariabilität auf das Erdklima im langfristigen Zeitscale zu untersuchen.

Diese innovative Studie kombiniert die gemessenen Daten mit den rekonstruierten Daten, um die Periodizitäten der Sonnenaktivität im Verlauf von Jahrhunderten hervorzuheben sowie deren Korrelationen mit der Temperatur der Erde. Die erzielten Ergebnisse zeigen, dass die Sonnenaktivität und die Temperatur der Erde signifikante Resonanzzyklen aufweisen, und dass die Temperatur der Erde periodische Variationen ähnlich denen der Sonnenaktivität durchläuft. Diese Studie impliziert auch, dass das „moderne Maximum“ der Sonnenaktivität sehr gut mit der jüngsten globalen Erwärmung der Erde korreliert. … Einer der Begutachter drückte es so aus: „diese Arbeit bietet eine mögliche Erklärung für die globale Erwärmung“.

ZHAO X H, FENG X S. Periodicities of solar activity and the surface temperature variation of the Earth and their correlations (in Chinese). Chin Sci Bull (Chin Ver), 2014, 59: 1284, doi: 10.1360/972013-1089 http://csb.scichina.com:8080/kxtb/CN/abstract/abstract514043.shtml

Maliniemi und Kollegen beschrieben im August 2014 im Journal of Geophysical Research einen Zusammenhang der Wintertemperaturen auf der Nordhemisphäre mit dem Sonnenfleckenzyklus:

Räumliche Verteilung der Wintertemperaturen auf der Nordhemisphäre während verschiedener Phasen des Sonnenzyklus‘

Viele Studien der letzten Zeit haben die Variabilität des Winterklimas auf der Nordhemisphäre als zusammenhängend mit verschiedenen Parametern der Sonnenaktivität gefunden. Während diese Ergebnisse immer wieder irgendeine Art und Weise belegen, mit der die Sonne die Zirkulation in der Troposphäre und der Stratosphäre sowie die Temperaturen an der Oberfläche moduliert, gehen die Meinungen hinsichtlich des genauen Ablaufs dieses Phänomens sowie den solaren Antrieb auseinander. Unter den angeführten Treibern sind u. A. die gesamte solare Einstrahlung TSI, die solare UV-Strahlung, galaktische kosmische Strahlen und energetische Partikel der Magnetosphäre. Während einige dieser Treiber nur schwer von der sehr ähnlichen Variation eines solaren Zyklus‘ zu unterscheiden sind, zeigen andere angenommene Treiber klare Unterschiede bzgl. ihres Verlaufs während eines Sonnenzyklus‘. Zum Beispiel erreichen die geomagnetische Aktivität und Flüsse von Partikeln der Magnetosphäre einen Spitzenwert während der abnehmenden Phase eines Sonnenfleckenzyklus‘. Dies steht im Unterschied zu TSI und UV-Strahlung, die enger dem Verlauf der Sonnenflecken folgen. Durch Betrachtung von 13 solaren Zyklen (1869 bis 2009) studieren wir die Temperaturen an der Oberfläche im Winter und die Nordatlantische Oszillation NAO, und zwar während vier unterschiedlicher Phasen des Sonnenfleckenzyklus‘: Minimum, Anstieg, Maximum und Abnahme. Wir finden signifikante Unterschiede der Temperaturverteilung, was eine Modulation der Wintertemperaturen an der Oberfläche durch einen Sonnenzyklus belegt. Allerdings findet sich die eindeutigste Verteilung nicht während des Sonnenflecken-Maximums bzw. -minimums, sondern während der abnehmenden Phase, wenn die Temperaturverteilung eng mit der Verteilung während einer positiven NAO zu finden ist. Außerdem finden wir die gleiche Verteilung während der geringen Sonnenfleckenaktivität vor 100 Jahren. Dies zeigt, dass die Verteilung weitgehend unabhängig ist vom Gesamtniveau der Sonnenaktivität.

Und schließlich wollen wir noch ein Paper von Nicola Scafetta vorstellen, das im November 2014 in der Elsevier-Zeitschrift Physica A: Statistical Mechanics and its Applications erschienen ist. Es handelt sich um eine Diskussion einer Arbeit von Gil-Alana et al., in der die Autoren behauptet hatten, Sonnenaktivitätsschwankungen hätten keinen Einfluss auf das Klima. Scafetta zeigt, dass es durchaus einen Zusammenhang gibt, der jedoch komplexer ist als von Gil-Alana und Kollegen angenommen. Hier der Abstract von Scafetta‘s Diskussion:

Globale Temperatur und Anzahl der Sonnenflecken: Gibt es eine Beziehung? Ja, aber sie ist nicht linear. Eine Erwiderung auf Gil-Alana et al. 2014

Jüngst haben Gil-Alana et al. (2014) die Aufzeichnung der Sonnenfleckenzahl und die Temperaturaufzeichnung miteinander verglichen und herausgefunden, dass diese sich unterscheiden: Die Anzahl der Sonnenflecken ist charakterisiert durch einen dominanten 11-Jahre-Zyklus, während die Temperaturaufzeichnung charakterisiert zu sein scheint durch eine „Singularität“ oder einen „Pol“ in der spektralen Dichte-Funktion bei der „Null“-Frequenz. Sie zogen hieraus die Konsequenz, dass beide Aufzeichnungen charakterisiert sind durch substantiell unterschiedliche statistische fraktionale Modelle, und sie wiesen die Hypothese zurück, dass die Sonne die globalen Temperaturen signifikant beeinflusst. Ich zeige hier, 1) dass die „Singularität“ oder der „Pol“ in der spektralen Dichte-Funktion bei der „Null“-Frequenz nicht existiert – die beobachtete Verteilung leitet sich aus dem Erwärmungstrend der Temperatur nach dem Jahr 1880 ab und ist eine typische Fehlinterpretation, zu der diskrete Energiespektren nicht-stationärer Signale verleiten können; 2) dass angemessene kontinuierliche Periodogramme [?] die Angelegenheit klären und auch eine Signatur des 11-Jahre-Zyklus‘ der Sonne zeigen (Amplitude ≤0.1°C), welche seit dem Jahr 1850 eine mittlere Periode von etwa 10,4 Jahren aufweist, ebenso wie Signaturen vieler anderer natürlicher Oszillationen; 3) dass die solare Signatur in den Aufzeichnungen der Bodentemperatur nur erkannt werden kann mittels spezifischer Analyseverfahren, die die Nicht-Linearität berücksichtigen sowie die Filterung der multiplen Klimawandel-Beiträge: 4) dass der Temperatur-Erwärmungstrend nach 1880 nicht mit der Aufzeichnung der Sonnenflecken und deren 11-jährigem Zyklus verglichen oder untersucht werden kann, sondern dass dies solare Proxy-Modelle erfordert, die die kurz- und langfristigen Oszillationen plus den Beitrag der anthropogenen Antriebe zeigen, wie es in der Literatur gemacht wird. Vielfältige Belege zeigen, dass die globale Temperatur und die Anzahl der Sonnenflecken ziemlich miteinander in Beziehung stehen während verschiedener Zeiträume. Folglich werden sie charakterisiert durch zyklische fraktionale Modelle. Allerdings stehen die solaren und die Klima-Indizes durch komplexe und nicht lineare Prozesse miteinander in Beziehung. Und schließlich zeige ich, dass die Vorhersage eines semi-empirischen Modells der globalen Temperatur auf der Grundlage astronomischer Oszillationen und anthropogener Antriebe, wie sie von Scafetta seit 2009 durchgeführt werden, bislang erfolgreich waren.

Dieser Beitrag war zuerst erschienen im Blog „Die Kalte Sonne“. Der Link: http://www.kaltesonne.de/was-gibt-es-neues-von-der-sonne-eine-ubersicht-zu-aktuellen-arbeiten-im-themenkomplex-sonne-klima/

Übersetzung der englischen Passagen von Chris Frey EIKE




Ist es nicht endlich an der Zeit, den Irrsinn der Verschwendung von Zeit und Geld für mehr Klimamodelle zu stoppen?

Kurz-, mittel- und langfristige Klimavorhersagen sind über 50% der Zeit falsch, so dass eine richtige Vorhersage nicht besser ist als ein Zufallsereignis. Globale und regionale Vorhersagen sind oftmals genauso falsch. Falls es ein Klimamodell geben würde, dessen Vorhersagen zu 60% zutreffend sind, würde jedermann dieses benutzen. Da es aber keine einzige genaue Klimavorhersage gibt, geht das IPCC dazu über, alle Modellvorhersagen zu mitteln, als ob sich die Fehler dadurch irgendwie gegenseitig aufheben würden und das Mittel der Vorhersagen repräsentativ wäre. Klimamodelle und deren Vorhersagen haben eklatante Schwächen, die in anderen Unternehmungen ihre sofortige Aussortierung zur Folge hätte. Es sei denn, natürlich, dass es sich um ein von der Regierung finanziertes Fiasko handelt. Tägliche Wettervorhersagen sind seit der Entwicklung moderner Vorhersagemethoden seit dem 1. Weltkrieg immer besser geworden. Dagegen scheinen allerdings selbst kurzfristige Klimavorhersagen nicht besser zu sein als der Old Farmers Almanac aus dem Jahr 1792, bei dem als Vorhersagegrundlage Mond, Sonne und andere astronomische und terrestrische Indikatoren herangezogen worden waren.

Ich habe viel gesagt und geschrieben über die Schlüsselrolle von Modellen bei der Erzeugung und Fortführung der Katastrophen-AGW-Mythologie. Menschen waren erschrocken über die durchgesickerten E-Mails der CRU, aber die meisten wissen nicht, dass die tatsächlichen Instruktionen zum „Verstecken des Stillstands“ [hide the decline] im Anteil der Baumringe der Hockeyschläger-Graphik in den Computercode Eingang gefunden haben. Dies ist ein Grund, warum Menschen vom Akronym GIGO (Garbage in, Garbage out) sprechen, wenn von Klimamodellen die Rede ist.

Ich bin es leid, dass immer weiter so getan wird, als könnten die Klimamodelle akkurate Vorhersagen in einem chaotischen System erzeugen. Die Wirklichkeit ist, dass die Modelle nicht funktionieren und nicht funktionieren können, und zwar aus vielen Gründen einschließlich sehr fundamentaler: Fehlende Daten, fehlendes Wissen der wesentlichen Mechanismen, fehlendes Wissen über grundlegende physikalische Prozesse, fehlende Fähigkeit, physikalische Phänomene wie Turbulenz in mathematischer Form präsentieren zu können und fehlende Computer-Kapazität. Bob Tisdale hat die Probleme in seinem 2013 erschienenen Buch Climate Models Fail zusammengefasst. Es ist an der Zeit aufzuhören, weiterhin Geld und Zeit zu verschwenden und Menschen und Computer wichtigeren Dingen zu widmen.

Das Einzige, was die Leute weiter an den Modellen arbeiten lässt, sind finanzielle Zuwendungen der Regierung, entweder an Wetterbüros oder an Akademien. Ohne diese Finanzierung würden die Computermodellierer nicht das Studium des Klimas dominieren. Ohne diese Finanzierung könnte das IPCC nicht existieren. Viele in die Klimamodellierung involvierte Personen kennen sich in Klimatologie oder Klimawissenschaft nicht aus bzw. haben keinerlei Erfahrung damit. Sie waren Absolventen von Programmen zur Modellierung mittels Computer auf der Suche nach einer herausfordernden Gelegenheit, Zugang zu großen Computern zu haben und exzessiv bezahlt zu werden. Die Atmosphäre und später auch die Ozeane boten diese Gelegenheiten. Jetzt werden beide Bereiche zusammengeschustert, um das Fiasko fortzusetzen. Unglücklicherweise ist all dies für die Gesellschaft extrem teuer. Jene Ausgaben enthalten Kosten für die Computer und die Modellierungszeit, aber viel schlimmer ist, dass die falschen Ergebnisse im globalen Energie- und Umweltbereich angewendet werden.

Hört auf mit dem Theater sowie Geld und Zeit zu verschwenden! Streicht die Finanzierung, und niemand würde privates Geld für die Arbeit an Klimavorhersage-Modellen ausgeben!

Gewöhnlich argumentiere ich, dass es ein wenig bringen könnte, im Labor mit Klimamodellen zu spielen, mit wissenschaftlicher Verantwortung hinsichtlich Genauigkeit, Durchführbarkeit und Anwendbarkeit. Es ist eindeutig, dass sie diesen Verantwortlichkeiten nicht genügen. Jetzt erkenne ich, dass diese Haltung falsch ist. Wenn Modellergebnisse als die einzige Basis für Regierungspolitik herhalten muss, haben sie keinerlei Wert. Sie sind ein massiver Kostenfaktor und ein großer Schaden für die Gesellschaft, aber genau das zu tun war der Auftrag an das IPCC.

Das IPCC hat einen kleinen Wert. Es illustriert all die Probleme, die in vorherigen Kommentaren angesprochen worden waren. Im Labor erzeugte Klimamodelle werden manipuliert sogar weit über wissenschaftliche Präzision hinaus in regierungsamtlichen Wetterämtern oder Akademien. Dann werden sie zur Grundlage öffentlicher Politik in Gestalt der Summary for Policymakers SPM.

Ein weiterer Wert der IPCC-Berichte ist, dass sie eine detaillierte Auflistung der Gründe bieten, warum die Modelle nicht funktionieren und nicht funktionieren können. Zu blöde, dass nur Wenige diese Berichte lesen oder verstehen. Falls das der Fall wäre, würden sie erkennen, dass die Grenzen so hoch liegen, dass sie jede Erfolgschance zunichte machen. Nur eine einzige Teiluntersuchung illustriert diesen Punkt.

Daten

Die IPCC-Mitarbeiter wussten von Anfang an um die Grenzen der Daten, doch hat sie dies nicht daran gehindert, Modelle zu konstruieren.

Im Jahre 1993 hat Stephen Schneider, an einer der vordersten Plätze der AGW-Hypothese stehend, hinsichtlich des Gebrauchs von Klimamodellen gesagt:

Ungewissheit über wichtige Rückkopplungs-Mechanismen sind ein Grund, warum das ultimative Ziel der Klimamodellierung, also die zuverlässige Vorhersage der Zukunft grundlegender Variablen wie Temperatur und Niederschlagsmenge, nicht realisierbar ist“.

In einem Bericht des US National Research Council vom 3. Februar 1999 heißt es:

Defizite hinsichtlich Genauigkeit, Qualität und Kontinuität der Aufzeichnungen stellen ernste Begrenzungen hinsichtlich des Vertrauens dar, das man den Forschungsergebnissen entgegen bringen kann.

Darauf erwiderte Kevin Trenberth:

Es ist sehr eindeutig, dass wir kein Klima-Beobachtungssystem haben … dies könnte für Viele ein Schock sein, die davon ausgehen, dass wir genau wissen, was mit dem Klima passiert, aber wir wissen es nicht.

Zwei Direktoren der CRU, Tom Wigley und Phil Jones, sagten:

Viele Unsicherheiten bzgl. der Gründe des Klimawandels werden niemals gelöst werden können, weil die dafür notwendigen Daten fehlen.

70% der Welt werden von Ozeanen überdeckt, von denen es praktisch keine Messungen gibt. Die Pole sind von grundlegender Bedeutung hinsichtlich der Dynamik des atmosphärischen Antriebs und des Klimas, und dennoch gibt es im 15 Millionen km² großen Gebiet des Arktischen Ozeans oder dem 14 Millionen km² großen antarktischen Kontinent praktisch keine Messstationen. Von etwa 85% der Erdoberfläche liegen keine Wetterdaten vor. Das IPCC räumt diese Begrenzungen ein und behauptet, dass die Daten einer einzelnen Station repräsentativ sind für die Bedingungen in einem Umkreis mit einem Radius von 1200 km. Ist das eine zulässige Annahme? Ich glaube nicht.

Aber es sind nicht nur die fehlenden Daten von der Erdoberfläche. Tatsächlich fehlen nicht nur die Daten von der Oberfläche, sondern auch aus diversen Höhenschichten über der Oberfläche zwischen 1,25 und 2 m. Und wie Forscher (Climate Near the Ground) zeigen, unterscheiden sich diese Höhenschichten markant von tatsächlichen Oberflächen-Temperaturen, wie sie an den wenigen Mikroklima-Stationen gemessen werden, die es gibt. Angeblich sind die US-Stationen die besten, aber wie Anthony Watts akribische Studie zeigt, messen lediglich 7,9% dieser Stationen mit einer Genauigkeit von weniger als 1°C (Abbildung 1). Ins Verhältnis gesetzt: im IPCC-Bericht aus dem Jahr 2001 behauptet Jones, dass die Zunahme um 0,6°C über 120 Jahre jenseits einer natürlichen Zunahme liege. Dies unterstreicht auch die Tatsache, dass die meisten der instrumentell gemessenen Temperaturen auf 0,5°C genau gemessen worden sind.

Abbildung 1

Bei anderen grundlegenden Daten einschließlich Niederschlag, Luftdruck, Windgeschwindigkeit und -richtung sieht es noch schlechter aus als bei den Temperaturdaten. Zum Beispiel gibt es in Afrika nur 1152 Wetterbeobachtungsstationen, welche ein Achtel der von der WMO geforderten minimalen Dichte ausmachen. Wie ich bereits in einem früheren Beitrag betont habe, reichen fehlende Daten für alle Aggregatzustände von Wasser (hier) allein aus, um das Scheitern der IPCC-Projektionen zu garantieren.

Die Modelle versuchen, eine dreidimensionale Atmosphäre zu simulieren, aber es gibt über der Oberfläche praktisch keine Daten. Die Modellierer glauben, dass wir dumm genug sind zu glauben, dass mehr Ebenen in den Modellen dieses Problem lösen, aber falls man keine Daten hat, spielt die Anzahl der Ebenen keine Rolle.

Wesentliche Mechanismen

Während meiner Laufbahn als Klimatologe wurden viele Phänomene von Wetter und Klima entweder gefunden oder gemessen, angeblich mit hinreichender Genauigkeit, um Eingang in ein Modell zu finden. Unter diesen Phänomenen sind ENSO, Pacific Decadal Oscillation (PDO), the Atlantic Multidecadal Oscillation (AMO), the Antarctic Oscillation (AAO), the North Atlantic Oscillation (NAO), Dansgaard-Oeschger Oscillation (D-O), Madden-Julian Oscillation (MJO), Indian Ocean Dipole (IOD) und andere.

Abgesehen davon wissen wir immer noch wenig über Phänomene, die mit der Hadley-Zelle und der Innertropischen Konvergenzzone ITC zusammenhängen, welche im Wesentlichen die gesamten tropischen Klima-Mechanismen sind. Der Milankovitch-Effekt bleibt umstritten und geht nicht in die IPCC-Modelle ein. Die Theorie kosmischer Strahlen scheint eine Antwort zu geben auf die Beziehung zwischen Sonnenflecken, globaler Temperatur und Niederschlag, aber auch diese wird gleichermaßen vom IPCC ignoriert. Auch das Phänomen Monsun wird kaum berücksichtigt, wenn es heißt:

Kurz gesagt, die meisten AOGCM-Modelle simulieren nicht genau die räumliche oder jahreszeitliche Variation der Monsun-Niederschläge.

Es gibt nur sehr begrenzt Wissen über die großen ozeanischen Zirkulationen an der Oberfläche und in den Tiefen. Es gibt praktisch keine Messungen des transferierten Wärmevolumens oder wie sich dieses mit der Zeit ändert, einschließlich Messungen der geothermischen Wärme.

Das IPCC räumt ein, dass:

wir bei der Klimaforschung und -modellierung erkennen sollten, dass wir es mit einem gekoppelten, nicht linearen chaotischen System zu tun haben, und dass daher die langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist.

Dieser Kommentar reicht schon aus, um mit dem Verschwenden von Zeit und Geld aufzuhören. Man füge das zweite und damit verbundene Problem hinzu, das von Essex und McKitrick in dem Beitrag Taken By Storm identifiziert worden ist, und man findet dick unterstrichen aufzuhören.

Klimaforschung ist alles andere als eine routinemäßige Anwendung klassischer Theorien wie Strömungslehre, obwohl manch einer versucht sein könnte, genau das zu glauben. Es muss in der „exotischen“ Kategorie wissenschaftlicher Probleme betrachtet werden, teilweise weil wir versuchen, eine wissenschaftlich bedeutende Struktur zu finden, die niemand sehen kann oder jemals gesehen worden ist und die vielleicht nicht einmal existiert.

In dieser Hinsicht muss man unabdingbar im Hinterkopf behalten, dass es keine Experimentier-Anordnung für das globale Klima gibt, so dass alles, was wir haben, jene ersten Prinzipien sind. Man kann alle Messungen heranziehen, die man heute will; man kann Terabyte Plattenspeicher füllen, falls man will, aber das kann nicht als experimenteller Apparat dienen. Apparate können kontrolliert werden, und deren Betreiber können Messungen eigener Variablen durchführen über eine Bandbreite kontrollierter, physikalisch relevanter Bedingungen. Im Gegensatz dazu haben wir nur das heutige Klima als direkte Stichprobe, vorausgesetzt wir sind klug genug, sogar zu wissen wie man streuende Daten auf physikalisch bedeutsame Weise mitteln kann, um das Klima zu repräsentieren. Kurz gesagt, das globale Klima ist durch keinerlei konventionelle Mittel zu erfassen.

Computer-Kapazität

Modellierer behaupten, dass die Computer immer besser werden und dass alles, was sie brauchen, größere und schnellere Computer wären. Das macht mit Sicherheit keinen Unterschied, und die Geldverschwendung geht weiter. Im Jahre 2012 stellte Cray den Supercomputer mit der Bezeichnung Gaea vor (Abbildung 2). Er hat eine Kapazität von 1,1 Petaflops. Die Abkürzung FLOP bedeutet Floating-Point Operations per Second, und Peta sind um 1000 Millionen Floating-Point Operations per Second. Jagadish Shukla sagt, die Herausforderung bestehe darin,

dass wir in der Lage sein müssen, Klimamodelle mit der gleichen Auflösung laufen zu lassen wie die Wettervorhersagemodelle, die während der nächsten 5 Jahre eine horizontale Auflösung von 3 bis 5 km erreichen können. Dies wird Computer mit einer Spitzenfähigkeit von etwa 100 Petaflops erfordern.

Unabhängig von der Computer-Kapazität ist das alles bedeutungslos, wenn die Daten für das Modell fehlen.

Abbildung 2: Der Gaea-Computer von Cray mit dem umweltlichen Image.

Gescheiterte Vorhersagen (Prophezeiungen, Projektionen)

Abbildung 3 zeigt die gescheiterte Vorhersage des IPCC. Dort wird so etwas Projektion genannt, aber die Öffentlichkeit glaubt, dass es Vorhersagen sind. Wie auch immer, sie sind konsistent falsch. Man beachte die Beschriftungen, die Haydens Graphik aus der Summary for Policymakers SPM hinzugefügt worden sind. Während die Fehlerbandbreite bei den aktuellen Daten immer größer wird, behauptet die Summary stur, dass sie sich verbessern. Eines der vom IPCC herangezogenen Computermodelle gehört Environment Canada. Dessen Prophezeiungen sind die schlechtesten von all jenen, die für die Mittelung der Ergebnisse durch das IPCC Eingang fanden (Abbildung 4).

Abbildung 3

Abbildung 4. Quelle: Ken Gregory

Das kanadische Desaster ist keine Überraschung, wie deren Abschätzung der Vorhersageleistung über ein Jahr zeigt. Sie machen eine Vorhersage über ein Jahr und bieten eine Karte an, die die Verteilung der Eintreff-Genauigkeit in Prozent zeigt, verglichen mit dem Mittel des Zeitraumes 1981 bis 2010 (Abbildung 5).

Abbildung 5

Die kanadische mittlere prozentuale Genauigkeitsverteilung ist unten links mit 41,5 Prozent angegeben. Das ist das beste, was sie erreichen konnten nach etwa dreißig Jahren Modellentwicklung. Ergebnisse in anderen Ländern sind auch nicht besser.

In einem Bericht im New Scientist sagte Tim Palmer, ein führender Klimamodellierer am EZMW in Reading:

Ich möchte das IPCC nicht unterminieren, aber die Vorhersagen, vor allem für regionale Klimaänderungen, sind in großem Umfang unsicher.

Die Kosten

Joanna Nova hat die umfangreichsten Forschungen hinsichtlich der Kosten der Klimaforschung durchgeführt, die der US-Regierung entstehen (hier):

Insgesamt wird die US-Regierung während der letzten 20 Jahre bis zum Ende des Finanzjahres 2009 32 Milliarden Dollar für die Klimaforschung ausgegeben haben – und weitere 36 Milliarden Dollar für die Entwicklung klimabezogener Technologien. Das sind tatsächliche Dollars, ersichtlich aus Berichten der Regierung, und nicht inflationsbereinigt. Finanzielle Zuwendungen anderer Regierungen sind nicht berücksichtigt. Die wirkliche Summe kann nur weiter steigen.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass diese Summe wuchs, und die Welt als Ganzes wird wahrscheinlich die US-Ausgaben verdoppeln, wie dieser Kommentator behauptet:

Allerdings kann ich mindestens eine zuverlässige halbe Milliarde Pfund zu Joanne Novas 79 Milliarden-Dollar-Rechnung hinzufügen – plus: wir wissen jetzt schon, dass das Framework 7-Programm der EU 1,9 Milliarden Euro für die direkte Klimaforschung enthält. Framework 6 beläuft sich auf 769 Millionen Euro. Falls man alle Anhang-1-Länder zusammenfasst, muss die ausgegebene Summe deutlich über 100 Milliarden liegen.

Das sind lediglich die Kosten für die Computer-Modellierung. Die ökonomischen und sozialen Kosten sind noch viel höher und praktisch unmöglich zu berechnen. Paul Driessen sagt dazu:

Wie die entsprechenden polaren Gebilde sind 90% des titanischen Eisberges der Klimaförderung für die meisten Bürger unsichtbar, Geschäftsleute und Politiker gleichermaßen.

Es ist kein Wunder, wenn Larry Bell sagen kann:

Das Government Accounting Office (GAO) der USA ist nicht in der Lage herauszufinden, welche Vorteile der Steuerzahler von den vielen Milliarden Dollars hat, die jedes Jahr für eine Politik ausgegeben werden, die angeblich dem Kampf gegen den Klimawandel gewidmet ist.

Falls es wirklich einer vermeintlich hoch entwickelten Agentur wie dem GAO der USA nicht möglich ist, die Kosten zu berechnen, dann gibt es keine Chance für eine globale Abschätzung. Es gibt kaum Zweifel daran, dass die direkten Kosten in Billionen Dollar gemessen werden. Darin sind nicht enthalten die verpassten Gelegenheiten für Entwicklung und das Leben derer in Armut zu verbessern. Und all das nur wegen der als falsch nachgewiesenen Ergebnisse von vollständig gescheiterten Computermodell-Prophezeiungen, Projektionen oder wie immer man das nennen kann.

Es ist an der Zeit, diesen Wahnsinn zu beenden, welcher in der Klimawissenschaft in der Erzeugung immer neuer Computermodelle besteht, die nicht funktionieren und nicht funktionieren können!

Jene, die Wissen haben, prophezeien nichts. Jene, die prophezeien, haben kein Wissen“. Tzu Lao im 6. Jhd. vor Christus.

Link: http://wattsupwiththat.com/2015/09/14/is-it-time-to-stop-the-insanity-of-wasting-time-and-money-on-more-climate-models/

Übersetzt von Chris Frey EIKE.

Anmerkung des Übersetzers: Wie bloß kann man all diese Dinge der deutschen Zipfelmütze vermitteln?!




Machtwechsel in Australien: Klimaskeptischer Premierminister Tony Abbott durch Malcolm Turnbull verdrängt

Australiens klimaskeptischer Premierminister Tony Abbott wurde in einer Stichwahl besiegt. Der neue australische Premierminister wird Malcolm Turnbull, der die Preisgestaltung für CO2 und Emissionshandel unterstützt.

Bericht des Sydney Morning Herald [SMH]:

Malcolm Turnbull wird Australiens 29. Premierminister nachdem er Tony Abbott in einer dramatischen, geheimen Abstimmung um die Parteiführung in Canberra am Montagabend abgelöst hat.

Der Sieg von Herrn Turnbull erinnert an die ehemalige Premierministerin Julia Gillard gegen Kevin Rudd, inszeniert im Jahr 2010 und macht den ehemaligen Kommunikationsminister zu Australiens fünften Ministerpräsidenten in etwas mehr als fünf Jahren.

Liberale Abgeordnete versammelten sich um 09.15 Uhr im Parlamentsgebäude, um zu entscheiden, ob Herr Abbott oder Herr Turnbull sie bei den nächsten Wahlen anführen würde.

Die Herausforderung hat die Koalitionsregierung in die Krise gestürzt. Im Vorfeld der Abstimmung waren beide Lager zuversichtlich die Mehrheit zu bekommen, aber  Chief Whip Scott Buccholz [parlamentarischer Geschäftsführer] verkündigte, Herr Turnbull hatte sich gegenüber Herrn Abbott 54-44 durchgesetzt. Ein Liberaler enthielt sich der Stimme, ein anderer war nicht anwesend.

Read more: http://www.smh.com.au/federal-politics/political-news/malcolm-turnbull-defeats-tony-abbott-in-liberal-leadership-spill-to-become-prime-minister-20150914-gjmhiu.html

Die Krise hat erhebliche Turbulenzen in der australischen Politik provoziert. Abbott besiegte Turnbull im Jahr 2009, als die liberale Partei noch in der Opposition war, wegen Turnbulls Unterstützung für einen überparteilichen Carbon Handel. Malcolm Turnbulls Herausforderung scheint wieder viele der alten internen Spaltungen innerhalb der Partei geweckt zu haben.

Turnbull ist bei einigen Fraktionen seiner eigenen politischen Partei zutiefst unpopulär – so machen einige hochrangige Mitglieder der Partei kein Geheimnis daraus, wie sie zu dem neuen Führer stehen. Angesichts der Umstände der Herausforderung und die Vorwürfe der Untreue im Vorfeld der Herausforderung [gegen Turnbull!], wird die Vereinigung der Partei unter der neuen Führung wahrscheinlich eine große Herausforderung werden.

Veröffentlich auf WUWT am 14. September 2015

http://wattsupwiththat.com/2015/09/14/breaking-aussie-climate-skeptic-pm-tony-abbott-ousted-by-malcolm-turnbull/

 Weitere Zusammenstellungen: Demmig

 Webseite der Australischen Regierung: http://www.aph.gov.au/

 

Hier noch mal weiteres aus dem o.g. Bericht im Sydney Morning Herald.

Im Video der Erklärung von Herrn Turnbull ist die Rede von Chancen der Ökonomie, die er (Turnbull) nutzen will. Ich habe nirgends etwas über „Klima“ und Energie“ gefunden. Die nachfolgenden Textauszüge der Pläne des neuen Premiers, treffen m.e. die Vorwürfe die er als Anführer der Opponenten dem amtierenden Vorsitzenden in dessen Rolle als Premier macht. Kommentare in den verschiedenen Medien zeichnen ein sehr gemischtes Bild der Kontrahenten. Mir erscheint das Ganze hauptsächlich als ein Kampf um Macht und Einfluss zu sein.

Vom kleineren Koalitionspartner in der Regierung war weiter nichts zu lesen.

Weiter im Bericht des Sydney Morning Herald:

Der Führungswechsel ebnet den Weg für eine größere Umstrukturierung des Kabinetts und bietet Herr Turnbull mit der Möglichkeit, die Regierung mit mehr moderat eingestellten Liberalen und Frauen in den Spitzenpositionen neu zu gestalten.

Mr. Turnbull, sagte, er trifft sich mit den Ministern am Dienstagmorgen, aber eine Kabinettsumbildung wird bis nächste Woche verzögert.

Er versprach, einen beratenden Regierungsstil zu bevorzugen, der australische Premierminister sollte der "Erste unter Gleichen" sein und nicht wie ein Präsident behandelt werden. "Die Kultur unserer Regierung wird eine sorgfältig beratende werden … eine durchaus traditionell beratende Kabinetts-Regierung, die gewährleistet, dass wir Entscheidungen in einer kooperativen Art und Weise treffen".

Das politische Comeback des ehemaligen Anwalts und Journalisten ist erstaunlich, eine Kehrtwende seiner Situation vor sechs Jahren, als er als Parteichef von Herrn Abbott in bitteren Streit um Klimapolitik abgelöst wurde.

Quelle: The Sydney Morning Herald Illustration: Ron Tandberg

Hier ein Auszug aus dem o.g. Bericht über Untreue und Ausplauderei aus Kabinettssitzungen:

The Sydney Morning Herald:

Wenn Vertrauliches überall im Parlament herumschwirrt:

Die zwei wahrscheinlichsten Konkurrenten gegen Tony Abbott für das Amt des Premierministers bestritten ausdrücklich, die Quellen der in der vergangenen Woche explosiven Enthüllungen (aus dem Kabinett) zu sein, dass der radikale Plan des Ministerpräsidenten offenbart von seinen Ministern zurückgewiesen wurde, australischen Staatsangehörigen ihrer Staatsbürgerschaft abzuerkennen, wenn sie terroristischer Aktivitäten verdächtigt würden.

 Quelle: The Sidney Morning Herald

Das alte Parlamentsgebäude, wo die Wände dünn und die Korridore voll von willigen Denunzianten sind.

Übersetzt und Zusammengestellt: Andreas Demmig




Behauptungen zu „Erneuerbaren“ sind nicht nachhaltig

Unter Vorsitz der ehemaligen Premierministerin von Norwegen Gro Harlem Brundtland (Bild unten) legte die Kommission Ende der achtziger Jahre fest, was als nobler und wünschenswerter Grund zu verfolgen ist.

Abildung 1: Gro Harlem Brundtland

Im Gründungsbericht mit dem Titel [übersetzt] Unsere Gemeinsame Zukunft wird festgestellt: „Die Menschheit hat die Fähigkeit, Entwicklungen nachhaltig zu gestalten um sicherzustellen, dass dies die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne die Befriedigung der Bedürfnisse zukünftiger Generationen zu beeinträchtigen“. Bisher scheint es ziemlich schwierig zu sein, über ein solches Ziel zu streiten.

Zwar wäre es großartig, falls Wind und Solar dies erreichen könnten, aber unglücklicherweise ist deren Kapazität und Zuverlässigkeit einfach nicht gegeben.

Mit anderen Worten, keine dieser „Erneuerbaren“ bietet auch nur ansatzweise etwas an, das einem Nachhaltigkeits-Patentrezept näher kommt … weder jetzt noch wahrscheinlich niemals. Kernkraft, Brüter-Reaktoren im Besonderen, sind viel näher daran, einen wirklichen Unterschied auszumachen, scheinen aber niemals Gegenstand genau so großer Anerkennung zu sein.

Roger Andrews beobachtet am 26. August in seinem Blog Energy Matters: Environment and Policy, dass die Brundtland-Kommission damit fortfuhr, die Objektive nachhaltiger Entwicklung mit der Eliminierung der Armut in der Welt zu verbinden … wieder etwas, das wirklich gut klingt. Im Report heißt es: „Armut ist nicht nur ein Übel aus sich selbst heraus, aber nachhaltige Entwicklung erfordert die Befriedigung grundlegender Bedürfnisse von Allen und sollte diesen auch die Chance auf ein besseres Leben geben. Eine Welt, in der Armut endemisch ist, wird immer anfällig sein für ökologische und andere Katastrophen“.

Sicher doch; wir stimmen alle zu, dass Armut ein wirklich tragischer Umstand ist.

Der große Knackpunkt hier ist, dass die Eliminierung der Armut mit Sicherheit nicht gelingen wird, wenn man einer verzweifelten Weltbevölkerung den Zugang zu preiswerter und zuverlässiger Energie verwehrt – jenen nämlich, die derzeit abhängig sind von Dung zum Heizen, Kochen und Wasserreinhaltung – Menschen, denen der notwendige Strom zur Kühlung fehlt, um verderbliche Nahrungsmittel zu schützen, oder nur periodisch Beleuchtung ermöglicht.

Und genau das ist es, was durch internationale Kredit-Programme erreicht wird, die kostspielige und anämische „Erneuerbare“ voranbringen sollen, während man lebenswichtige Zuwendungen zur Entwicklung reichlicher lokaler fossiler Treibstoffressourcen verwehrt.

Also bot die Brundtland-Kommission eine andere Bedingung an. Um unterentwickelte Länder aus der Armut zu holen, „erfordert die globale nachhaltige Entwicklung, dass jene, die wohlhabender sind, einen Lebensstil innerhalb der ökologischen Möglichkeiten des Planeten annehmen – in ihrem Energieverbrauch zum Beispiel“. Mit anderen Worten, die Lösung lautet, dass reiche Länder Geld versenden und sich einer von den UN gesteuerten Weltregierung unterordnen. Diese wird die gleichmäßige Verteilung finanzieller und natürlicher Ressourcen sicherstellen.

Unnötig zu sagen, dass die Weltregierung auch entscheiden würde, welcher allgemeine Lebensstil und welche ökologischen Mittel akzeptabel sind.

Derartige Entscheidungen müssen soziale Verfahren enthalten, um die optimale Bevölkerungszahl zu kontrollieren. Das Journal Our Common Future mahnt: „Nachhaltige Entwicklung kann nur erreicht werden, wenn Bevölkerungszahl und Wachstum mit dem sich ändernden produktiven Potential des Ökosystems in Harmonie stehen“.

Also, es ist lediglich eine Vermutung, aber vielleicht ist die Limitierung des Zugangs zu bezahlbarer Energie ein sehr effektives Mittel, um jene gewünschte Bevölkerungsreduktion zu erreichen.

[Vielleicht hilft da der „Islamische Staat“ auch mit? Anm. d. Übers.]

Falls einem irgendetwas hiervon bekannt vorkommt, könnte man verstehen, dass das Mantra nachhaltige Entwicklung der Brundtland-Kommission die Grundlage bildete für das Agenda-21-Programm der UN, was bzgl. des Lebensstils nach einer Neuorientierung verlangt, weg von Verbrauch und die Bürger überredend, Freizeit den Vorzug zu geben über Wohlstand, Teilung der Ressourcen anstatt Mitbesitz, und eine Umverteilung des globalen Wohlstands – angefangen mit unserem eigenen Wohlstand.

Ein UN-Bericht aus dem Jahr 1993 mit dem Titel Agenda 21: The Earth Summit Strategy to Save Our Planet regt an „eine profunde Reorientierung der gesamten menschlichen Gesellschaft auf eine Art und Weise, wie sie die Welt noch nie zuvor erlebt hat – eine grundlegende Verschiebung der Prioritäten sowohl von Regierungen als auch Individuen und eine beispiellose Umstrukturierung aller menschlichen und finanziellen Ressourcen“.

Der Report empfiehlt, dass „diese Verschiebung erfordert, sich um die umweltlichen Konsequenzen jeder menschlichen Aktivität Gedanken zu machen dergestalt, dass sie in individuelle und kollektive Entscheidungsfindungen auf jeder Ebene integriert wird“.

Im vorigen Jahr wurde der Council on Sustainable Development von Präsident Obama ins Leben gerufen, um Anforderungen zu entwickeln, Nachhaltigkeit in die [US-]Bundesregierung zu bringen. Wie zu erwarten war, werden Großprogramme durch HUD, die EPA und nahezu jeder anderen Buchstaben-Vereinigung ihre Möchtegern-Politik in der gesamten Nation verbreiten.

Tom DeWeese warnt in einem „Reality News Media” Blog, dass derartige Vorhaben als freiwillig präsentiert werden – außer wachsenden Restriktionen hinsichtlich des Energieverbrauchs sowie von Entwicklung, Baumaterial, sanitäre und elektrische Einrichtungen, Landverbrauch und Wasser-Verbrauchskontrolle, öffentlicher Transport, Subventionen für Nahverkehr und Druck auf Gemeinden, politisch korrekte und wirtschaftlich katastrophale sowie sozial nicht nachhaltige Entwicklungspläne im Rahmen der Agenda 21.

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CFACT Advisor Larry Bell heads the graduate program in space architecture at the University of Houston. He founded and directs the Sasakawa International Center for Space Architecture. He is also the author of "Climate of Corruption: Politics and Power Behind the Global Warming Hoax."

Link: http://www.cfact.org/2015/09/09/renewable-energy-claims-are-unsustainable/

Übersetzt von Chris Frey EIKE