Sind „Klimaleugner“ wirklich Leugner?

Dr. Tim Ball
Denialismus* ist definiert als „die Illusion einer Debatte zu erzeugen, wenn es gar keine gibt“. Beim Klima ist das Problem, dass jene, die andere als Leugner diffamieren, die wirklichen Leugner sind. Sie geben nicht einmal zu, dass es eine Debatte gibt, die geleugnet wird.

[*Für den Terminus „Denialism“ bietet kein Wörterbuch eine genaue Übersetzung an. Ich denke aber, dass jeder weiß, was gemeint ist. Anm. d. Übers.]

Sogar der Papst leugnete die Leugner, indem er sie von seinem Klima-Konklave ausschloss, während er Priester anwies, Abtreibung zu vergeben. Offensichtlich gibt es Grenzen der päpstlichen Vergebung. Traurigerweise weiß er nicht genug um zu erkennen, wer die wirklichen Leugner sind, was gut und gern seine Unfehlbarkeit beeinträchtigen kann. Es gibt eine lange Liste, auf der auch der Präsident der USA und sein Kabinett, die meisten Führer der Welt, eine Mehrheit der Politiker der Welt, alle Umweltgruppen und deren Jünger stehen, die meisten davon mit einer linken politischen Einstellung. Traurigerweise haben die meisten davon kein Verständnis für Wissenschaft, aber typischerweise haben sie sehr definitive Positionen, die sich durch emotional und politisch getriebene Ignoranz auszeichnen.

Kürzlich hat Lord Monckton Details der anhaltenden Periode von 18 Jahren und 8 Monaten ohne globale Erwärmung zusammengestellt (Abbildung 1). Ross McKitrick setzt den Stillstand bei 19 Jahren an der Erdoberfläche und 16 bis 26 Jahren in der unteren Troposphäre an. Wie auch immer, das widerspricht der grundlegenden Hypothese der anthropogenen globalen Erwärmung AGW, weil der CO2-Gehalt der Luft kontinuierlich weiter gestiegen ist. Die AGW-Befürworter tragen dem einzig dadurch Rechnung, dass sie jetzt vom Klimawandel und nicht von der globalen Erwärmung reden.

Abbildung 1

Dann kamen die Befürworter mit 52 Entschuldigungen daher für die Fakten, die nicht zur Hypothese passen. Dies sind ähnliche Versuche, widersprechende oder in Konflikt stehende Beweise hinweg zu erklären. AGW-Befürworter richten sogar Websites ein, um zu verschleiern, abzulenken und zu leugnen. Die erste dieser Sites war RealClimate, ansässig an der Climatic Research Unit (CRU). In einer E-Mail vom Dezember 2004 erklärte Gavin Schmidt:

Kollegen, zweifellos teilen einige von euch unsere Frustration hinsichtlich der gegenwärtigen Art und Weise, mit der Medien mit dem Thema Klimawandel umgehen. Viel zu oft sehen wir Agenda-getriebene ,Kommentare‘ im Internet und in den Meinungsspalten der Zeitungen, die sorgfältige Analysen verdrängen. Viele von uns arbeiten hart daran, die Öffentlichkeit und Journalisten aufzuklären in Gestalt von Vorträgen, Interviews und Briefen an die Herausgeber, aber das ist oft eine undankbare Aufgabe. Um ein wenig pro-aktiver zu sein, hat sich eine Gruppe von uns (siehe unten) kürzlich zusammengetan, um eine neue Klimablog-Website einzurichten: RealClimate.org, die demnächst geschaltet wird.

ScepticalScience ist eine andere Website, die dazu dient, Beweisen zu widersprechen oder diese zu leugnen, die zeigen, dass die AGW-Hypothese falsch ist. Joanne Nova und Lubos Motl wiesen zwei eklatante Schwächen bei John Cook und seiner Website nach. Eine Frau, die sich mit Gavin Schmidt nach einem Vortrag an der University of Victoria unterhalten hat, schrieb mir am 26. Juli 2015 und stellte Fragen. Sie merkte an, dass

er (Schmidt) mich auch auf die Website http://www.scepticalscience.com verwies, um eigene Forschungen durchzuführen“.

Dieses Ansinnen ist keine Überraschung, weil John Cook Schmidt für die Idee mit der Website dankbar ist (hier).

Ein anonymes Sprichwort sagt:

Wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt, zeigen drei Finger auch auf einen selbst“.

Fingerzeige enthalten selten Fakten, vor allem in der Klimadebatte nicht. Der erste Finger wurde den Skeptikern der globalen Erwärmung gezeigt, die echte Wissenschaft betreiben wollten in Gestalt der Hinterfragung der AGW-Hypothese. Die Verunglimpfung wurde abgewendet, als die Fakten nicht zur AGW-Story der globalen Erwärmung passten. Inzwischen wurde daraus Anthropogenic Global Climate Change (AGCC), und der zweite Finger deutete auf die Leugner des Klimawandels. Dieser Vorwurf wurde zurückgewiesen, weil genügend viele Leute wussten, dass der Klimawandel natürlichen Ursprungs war. Und nebenbei, das Gegenteil ist der Fall: Die AGCC-Gegner klären die Öffentlichkeit auf über Ausmaß und Tempo natürlicher Klimaänderungen.

Mit dem Näherkommen der Konferenz in Paris wird immer offensichtlicher, dass es kein Abkommen geben wird, und Alarmismus und Rhetorik nehmen überhand. Das Zeigen mit Fingern hat eine neue Form. Ein Leugner zu sein ist jetzt eine Krankheit wie etwa Lepra. George Monbiot hat Leugnung als eine Krankheit identifiziert.

Es hat keinen Sinn, es zu leugnen: wir verlieren. Leugnung des Klimawandels breitet sich aus wie eine ansteckende Krankheit. Es existiert in einer Sphäre, die nicht durch Beweise oder vernünftige Argumente erreicht werden kann; jeder Versuch, die Aufmerksamkeit auf wissenschaftliche Ergebnisse zu lenken, wird mit wilden Beschimpfungen begrüßt. Diese Sphäre breitet sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit aus“.

Papst Franziskus limitierte sein Willkommen auf seinem jüngsten Klima-Konklave, indem er Krankheitsträger nicht eingeladen hat. Das hätte Jesus wohl kaum für gut befunden. Mit diesem Tun hat Franziskus zwei Gruppen erschaffen. Jene, die wissentlich das Scheitern der Hypothese leugnen einerseits und jene, die nicht wissen oder nicht wahrhaben wollen, dass die Hypothese gescheitert ist. Beide Gruppen sind die wirklichen Leugner.

Monbiot ignorierte alle Fakten, die ich aufgezählt habe, als er mit dem Finger auf mich gezeigt hatte. Das Ignorieren von Fakten macht es einfach zu behaupten, dass die Leugner unrecht haben. Die Fakten sind der Grund für die Ausbreitung der Sphäre. Hier kommen ein paar, wenige zwar nur, aber ausreichend, um die wirklichen Leugner bloßzustellen.

● Wie Monckton nachgewiesen hat, ist die globale mittlere Temperatur seit 19 Jahren nicht mehr gestiegen.

● Im gleichen Zeitraum ist der CO2-Gehalt kontinuierlich weiter gestiegen.

● Jede einzelne IPCC-Temperaturprojektion des IPCC war falsch.

● Die Temperatur steigt, bevor der CO2-Gehalt zugenommen hat, in jeder einzelnen Aufzeichnung, für welche Periode auch immer. Die einzige Stelle auf der Welt, wo eine CO2-Zunahme einem Temperaturanstieg vorangeht, sind die Computer-Modelle des IPCC.

● CO2 macht nur 4 Prozent aller Treibhausgase aus, und der menschliche Anteil beträgt lediglich 3,4 Prozent dieser Gesamtmenge.

● Prophezeiungen bzgl. mehr Extremwetter haben sich als falsch erwiesen.

● Das fortgesetzte Scheitern mittelfristiger Vorhersagen wie etwa das jüngste Debakel in UK, außerdem der schon jetzt hohe Skeptizismus hinsichtlich Wettervorhersagen.

Das ultimative Anzeichen der Leugnung

Das schlimmste Niveau des Leugnens wird von der Öffentlichkeit am wenigsten wahrgenommen. Dabei handelt es sich um die Adjustierung von Daten und Aufzeichnungen um sicherzustellen, dass die Täuschung nicht auffliegt. Wir wussten von der Adjustierung der Aufzeichnungen von Neuseeland durch die NIWA (Abbildung 2) und den Behauptungen gegen das australische Wetterbüro von Jennifer Marohasy und Anderen (Abbildung 3)

Abbildung 2

Abbildung 3

Chris Booker verweist darauf, dass nur Wenige das Ausmaß der Manipulationen bloßgestellt haben, vor allem in den USA und hier auf der Website von Stephen Goddard Real Science. In einem Beitrag mit dem Titel Hansen – The Climate Chiropractor fragt Goddard: „Müssen Sie Ihr Klima adjustieren? Dann rufen Sie Dr. James Hansen am GISS an!“ Abbildung 4 zeigt, was Goddard beschreibt als „…Hansens bemerkenswerte Änderungen der Temperaturdaten vor 1975. Er entfernte einfach diese ärgerliche Warmzeit von 1890 bis 1940“.

Abbildung 4

Die jüngsten und ungeheuerlichsten Adjustierungen von Daten wurden von Thomas Karl vom United States Historical Climate Network (USHCN) der NOAA vorgenommen. Karl hat sich schon sehr lange durch Adjustierungen von Aufzeichnungen hervorgetan, wie Steve McIntyre im Jahre 2007 nachgewiesen hat. In einem offenen Brief an Karl hinterfragte Bob Tisdale das Verfahren und die Objektive der jüngsten Adjustierungen. Der Terminus „Cherry-Picking“ ist all jenen nur allzu vertraut, die sich mit der Historie der wirklichen Leugner befassen. Allerdings befand es Judith Curry für angemessen zu beschreiben, was Karl gemacht hat.

Diese neue Studie ist besonders interessant im Zusammenhang mit der Studie von Karl et al., die den Stillstand verschwinden lässt. Ich habe den Verdacht, dass die Hauptbotschaft an die Öffentlichkeit (allerdings nur jene, die dem Thema Aufmerksamkeit zollen) lautet, dass die Daten wirklich unsicher sind und dass es für Wissenschaftler viele Gelegenheiten gibt, das richtige Verfahren herauszupicken, um die gewünschten Ergebnisse zu bekommen.

Offensichtlich um feststellen zu können, dass die Jahre 2014 und 2015 die wärmsten Jahre jemals waren und zu beweisen, dass der von Lord Monckton nachgewiesene Stillstand nicht existiert, entwickelte er eine mehr als fragwürdige Methode. Diese Dinge sind grundlegend für die Unterstützung und Fortsetzung der Leugnung im Vorfeld der Paris-Konferenz (COP 21). Es ist genauso wichtig als Täuschung, um Politiker zu überzeugen, wie es die durchgesickerten E-Mails als Bloßstellung von COP 15 in Kopenhagen waren.

Die gute Nachricht für Karl lautet indessen jetzt, dass er Unterstützung für sein Tun von Michael Mann hat.

Tom Karl und seine Kollegen haben hier solide Arbeit geleistet, aber sie haben lediglich bestätigt, was wir schon wussten“, sagte Michael Mann. „Es gibt keinen wirklichen ,Stillstand‘ der Erwärmung“.

Manns Glaubwürdigkeit bei den Wissenschaftlern ist eindeutig in Mark Steyn’s jüngstem Buch dargelegt.

Wer hat das politische Vorurteil zu leugnen?

Der Logik zufolge sind jene, die die Debatte abwürgen wollen, die Einzelpersonen und Gruppen zum Schweigen bringen wollen, die wirklichen Leugner. Präsident Obama sagte in seiner Rede zur Lage der Nation: „Unglücklicherweise gibt es innerhalb Washingtons immer noch einige Klimaleugner, die laut schreien, aber diese verschwenden die Zeit von Allen in einer ,settled‘ Debatte“ und „Der Klimawandel ist eine Tatsache“. [Ach nee! Anm. d. Übers.]

Ja, Mr. Präsident, er ist eine Tatsache, aber wenn Sie dies betonen, betreiben Sie Cherry-Picking hinsichtlich der richtigen und vollständigen Feststellung, dass „Der Klimawandel eine Tatsache ist, der anthropogene Klimawandel aber nicht“. Es scheint, als ob der Präsident der Ober-Leugner ist. Ein weiterer Beweis dafür, wer die wirklichen Leugner sind, findet sich in der anonymen Beobachtung, dass falls ein ehrlicher Mann unrecht hat, nachdem gezeigt worden war, dass er unrecht hat, hört er entweder auf, unrecht zu haben, oder er hört auf, ehrlich zu sein.

Im Falle der wirklichen Klima-Leugner ignorieren diese belegbare Fakten und betonen ihr Leugnen, indem sie die Aufzeichnungen manipulieren.

Link: http://wattsupwiththat.com/2015/09/06/an-update-on-the-real-deniers/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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12 Kommentare

  1. @ # 10 : S. Bernd :
    Herr Bernd, trotz Ihres wesentlich höflicheren Schreibstils als bei Frau Meinhard haben Sie wie Frau Meinhard meinen Kommentar Nr. 7 nicht sorgfältig gelesen. Nur Menschen, die im Schubladendenken verhaftet sind und somit nicht
    lesen was wirklich geschrieben wurde, können so reagieren. Was daran verehrenswert sein sollte, müssen Sie mir einmal erklären doch nun zu meiner Richtigstellung :
    1) Ich habe wie eigentlich leicht zu erkennen war, nicht meine Theorien zur Diskussion gestellt sondern die eines Hobbyastronomen, der Geologie studiert hatte und eine Temperatur erhöhung der Planeten Mars, Erde, Venus und Merkur erwähnte. Meine starken Zweifel an seiner Theorioe hatte ich auch durch die Erwähnung, dass dies Humbug sein könnte, in meinem Kommentar zum Ausdruck gebracht. Frau Meinhard hatte aber so geantwortet als wenn dies meine Theorien gewesen wären.
    2) Ich habe mit keinem Wort CO2 als Ursache erwähnt (Merkur besitzt keine und Mars eine sehr dünne Atmosphäre, womit die Nennung von Atmosphärenbestandteilen als Ursache für eine Erwärmung sowieso Unsinn gewesen wäre). Sie haben mir aber so geantwortet, als wenn ich CO2 als Ursache erwähnt hätte, was nicht der Realität entspricht. Besagter Hobbyastronom hatte sich übrigens als beleg für seine Behauptung auf eine
    Studie der LMU München bezogen, in der die Änderung des Erdmagnetfeldes für eine globale Erwärmung verantwortlich gemacht wurde und auf den
    anderen inneren Planeten ähnliche Erwärmungen angeblich stattfinden sollten (nochmals : nicht meine Behauptung sondern die Behauptung des Hobbyastronomen !) Ich halte dies persönlich für Unsinn, da z.B. der Mars kein planetarisches sondern nur lokale Magnetfelder besitzt. Da aber bei eventueller Richtigkeit dieser fragwürdigen
    Theorie ein entscheidendes Argument gegen die
    genauso fragwürdige Theorie der AGWler ins Feld
    geführt werden könnte, hatte ich dem Hobbyastronomen versprochen, die scheinbare
    Temperaturerhöhung der 4 inneren Planeten in
    einem Kommentar im Eike Forum zur Sprache zu bringen !

  2. Guten Tag @S.Bernd, sie schrieben:
    „…. dann müßten die Temperaruren auf dem Mars denen auf der Venus ähnlich sein“
    Nun hat der Mars eine äußerst dünne CO_2-Atmosphäre.
    Der Oberflächendruck beträgt mit 0,006 bar weniger als ein Hunderstel des Atmosphärendrucks auf der Erdoberfläche.
    D.h. Ein Vergleich mit dem Druck an der Erdoberfläche führt auf einen Anteil von 1% CO_2 bei Erdoberflächendruck.

  3. Sehr geehrter Herr Dr. Mohammed
    Welche Planeten in Betracht kommen ist Ihnen nicht bekannt?
    Für eine Klimabeweisführung taugen die Planeten nicht!
    Es gibt in unserem Sonnensystem 3 von 8 Planeten, die CO2 in ihrer Atmosphäre haben. Das sind ausschließlich Planeten mit einer Lithospäre. Venus, Erde, Mars! Merkur ist ebenfalls ein „Steinplanet“ aber er hat kein CO2 vorzuweisen.Ist näher an der Sonne, als alle anderen Planeten ,und bringt wohl auf Grund seiner geringeren Oberfläche, einer vom Umlauf der Venus unterschiedlichen Umlaufbahn(?) nicht die Temperaturen, die die Venus vorweist, auf die Wagschale.Läge der Unterschied bei den Temperaturen dort allein am CO2 Gehalt und an sonst keiner Voraussetzung, wie Entfernung, Größe und Umlaufbahn, dann müßten die Temperaruren auf dem Mars denen auf der Venus ähnlich sein, und die Erde wäre, gemessen am CO2 Gehalt, eine Eiswüste.
    Die CO2 Gehalte der Atmosphären auf Venus und Mars sind in etwa gleich nur 0,53 % Unterschied zu Gunsten der Venus.Aber ein Temperaturgefälle um max. 550° im Mindesttemperaturbereich.Ob dieser Unterschied allein mit den ½ % erklärt werden kann? Wir dürfen nicht übersehen, daß CO2 kein Temperaturtreiber ist. Es ist, wenn schon, ein Temperaturkonservierer! Das mag Jeder so interpretieren, wie er denkt.
    Die Erde hat eine,auf CO2 angewiesene, Biospäre, die die anderen Planeten nicht vorweisen können. Und das macht sie unter vielen Milliarden Himmelsobjekten (Skyobjects)Einzigartig.
    Trotzdem ist Ihre Schlußfolgerung nachvollziehbar und logisch.Aber, Bitte keine Spitzen gegen die verehrte Frau Meinhardt.

    mit freundlichen Grüßen
    S.Bernd

  4. @ 8 : Katrin Meinhard :
    Sie schrieben „CO2 ist supergut und macht superintelligent. Alles andere ist Betrug“
    Liebe Frau Meinhardt – wenn dies stimmen sollte,
    hätten Sie wohl viel zu wenig CO2 bekommen !
    Spaß beiseite – Sie haben bei Ihrer Geburt wahrscheinlich zu wenig O2 erhalten !

  5. #7:

    Ich spreche Ihnen eine dringende Empfehlung aus. Fahren Sie doch erst mal hin, auf diese Planeten, und prüfen Sie empirisch nach. Und dann werden wir weiter sehen. Hhm?

    Verraten Sie Ihre empirischen Werte? Ist das nicht illegal? Da sitzen einige Glühwürmchen vor einem mechanischen Dinge und phantasieren vor sich her?

    Wissen Sie nicht, dass diese Frage längst geklärt worden sind. Vgl. EIKE-Archiv. Es gibt keine wichtigen offenen Fragen mehr. Wenn man (durch)lesen will und (dazu)lernen.

    MfG

    *** CO2 ist supergut und macht superintelligent. Alles andere ist Betrug.

  6. Sehr geehrter Herr Chris Frey,
    sehr geehrte Kommentator(innen),
    da wir mit Prof. Gerhard Kramm einen nicht nur sehr humorvollen sondern auch einen sehr kompetenten Klimawissenschaftler unter den Kommentator(innen) dieses Artikels haben, möchte ich eine mir zugetragene Information eines Hobbyastronomen mit in die Diskussion einbringen.
    Besagter Hobbyastronom teilte mit mit, dass auf vielen Planeten unseres Sonnensystems zur Zeit eine Temperaturerhöhung zu beobachten sei. Wenn diese Meldung kein Humbug sondern Realität sein sollte, wäre der angeblich durch anthropogene CO2 Emissionen verursachte globale Temperaturanstieg ad Absurdum geführt. Über ein feedback würde ich mich sehr freuen !

  7. Mein derzeitiger Favorit ist es, Klimagläubige zu fragen, wie denn „Klima“ mal in xx Jahren festgestellt wird?
    Viele antworten korrekt mit der Statistik vergangener Temperaturaufzeichnungen. der nächste Schritt ist die Bestätigung, dass das dann wohl Wetteraufzeichnungen sind.
    Damit wird der Schluss naheliegend, dass man das Wetter morgen beeinflussen muss, damit Mandas Klima beeinflusst. – An der Stelle kommt oft: „Ich will nicht weiter mit Dir darüber reden!“

  8. Temperaturmessungen als experimentelle Antwort auf die CO2 Frage sind an sich schon der blanke Unsinn. Die Fälschungen sind dann Unsinn zum Quadrat!

    Bei Messungen der Strahlungstemperaturen von Boden und Luft anstelle der thermodynamischen meteorologischen Temperatur sieht das ganz anders aus. Das gibt es nichts mehr zu manipulieren. Die sind überall und jederzeit eindeutig:

    Die Atmosphäre kühlt dank der elektromagnetischen Leitfähigkeit der IR aktiven Spuren-Gase inklusive CO2 um -4°C statt sie um +33°C zu erwärmen.
    http://tinyurl.com/kgje845 (Messungen über 10 Tage = 240 Stunden)
    Das eigentliche Treibhaus ist der Ozean.
    http://tinyurl.com/og6tvn8

  9. Die Adjustierung von Daten, wie sie von Tom Karl vorgenommen wurde, sollte natuerlich folgendes nach sich ziehen:

    In der Zusammenfassung des Artikel „Tuning the climate of a global model“ von Mauritsen et al. (2012) heisst es:

    „During a development stage global climate models have their properties adjusted or tuned in various ways to best match the known state of the Earth’s climate system. These desired properties are observables, such as the radiation balance at the top of the atmosphere, the global mean temperature, sea ice, clouds and wind fields. The tuning is typically performed by adjusting uncertain, or even non-observable, parameters related to processes not explicitly represented at the model grid resolution. The practice of climate model tuning has seen an increasing level of attention because key model properties, such as climate sensitivity, have been shown to depend on frequently used tuning parameters. Here we provide insights into how climate model tuning is practically done in the case of closing the radiation balance and adjusting the global mean temperature for the Max Planck Institute Earth System Model (MPI-ESM). We demonstrate that considerable ambiguity exists in the choice of parameters, and present and compare three alternatively tuned, yet plausible configurations of the climate model. The impacts of parameter tuning on climate sensitivity was less than anticipated.“

    Wie erwaehnt, ist eine der Groessen, die zur Adjustierung herangezogen werden, die global gemittelte Temperatur. Wenn die sich nun auf Grund von Karls Adjustierung geaendert hat, was ist dann noch das Tunen von Mauritsen et al. (2012) wert? Muss dann nicht das globale Modell wiederum an die adjustierten Daten von Karl angepasst werden?

    Dann landet man sicherlich bei dem folgenden Witz:

    Drei Holzfäller werden in den kanadischen Bergen vom Winter überrascht und verbarrikadieren sich in einer Hütte. Der erste beginnt, tagelang Holz zu hacken, um für die Minusgrade gerüstet zu sein. Nach einer Weile meint er, es sei genug. „Vielleicht wird der Winter gar nicht so schlimm.“
    „Frag doch den alten Indianer, der unten am Fluß wohnt“, meint ein anderer.
    Er geht nach unten an den Fluß und fragt den Indianer. „Hartes Winter, kaltes Winter“, lautet die Auskunft des roten Mannes.
    Also beginnt der zweite mit dem Holzhacken. Auch er hat nach einer Weile genug und fragt den Indianer. „Böser Winter, ganz harter Winter“, lautet die Auskunft.
    Also hackt der dritte Holz, macht nach einer Woche Pause und geht runter zum Indianer.
    „Schlimmster Winter seit Gedenken“, sagt der.
    „Sag mal“, fragt der Holzfäller den Indianer, „ihr seid ein Naturvolk und kennt euch mit vielen Dingen aus, aber woher wißt ihr, wie der Winter wird ?“
    „Wenn weißer Mann hacken viel Holz, Winter werden sehr, sehr hart !

  10. Inzwischen gibt es sogar einen Offenen Brief an Obama „Klimaleugner“ mit Hilfe des Gesetzes gegen Organisierte Kriminalität zu verfolgen. Was sind das für „Wissenschaftler“, einer der Unterzeichner ist der der K. Trenberth, der Miterfinder des Berüchtigten Diagramms, das den Treibhauseffekt beweisen soll. Diese Unterzeichner wollen Wissenschaftler sein, nicht zu fassen.
    MfG

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