Behauptungen zu „Erneuerbaren“ sind nicht nachhaltig

Larry Bell
„Erneuerbare“ schädigen auch massiv die Armen infolge höherer Preise.
Während der Terminus „Erneuerbare Energie“ Visionen von Wind, Solar und Gezeiten als „saubere“ Energiequellen heraufbeschwört, die für immer zur Verfügung stehen und die Welt in eine „grüne“, nachhaltige Zukunft führen, wird dies nicht geschehen ohne eine Orwell’sche Umstrukturierung des sozialen und ökonomischen Gefüges der Welt, wie es der Commission on Environment and Development bei den UN vorschwebt, bekannter unter der Bezeichnung Brundtland-Kommission.


Unter Vorsitz der ehemaligen Premierministerin von Norwegen Gro Harlem Brundtland (Bild unten) legte die Kommission Ende der achtziger Jahre fest, was als nobler und wünschenswerter Grund zu verfolgen ist.

Abildung 1: Gro Harlem Brundtland

Im Gründungsbericht mit dem Titel [übersetzt] Unsere Gemeinsame Zukunft wird festgestellt: „Die Menschheit hat die Fähigkeit, Entwicklungen nachhaltig zu gestalten um sicherzustellen, dass dies die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne die Befriedigung der Bedürfnisse zukünftiger Generationen zu beeinträchtigen“. Bisher scheint es ziemlich schwierig zu sein, über ein solches Ziel zu streiten.

Zwar wäre es großartig, falls Wind und Solar dies erreichen könnten, aber unglücklicherweise ist deren Kapazität und Zuverlässigkeit einfach nicht gegeben.

Mit anderen Worten, keine dieser „Erneuerbaren“ bietet auch nur ansatzweise etwas an, das einem Nachhaltigkeits-Patentrezept näher kommt … weder jetzt noch wahrscheinlich niemals. Kernkraft, Brüter-Reaktoren im Besonderen, sind viel näher daran, einen wirklichen Unterschied auszumachen, scheinen aber niemals Gegenstand genau so großer Anerkennung zu sein.

Roger Andrews beobachtet am 26. August in seinem Blog Energy Matters: Environment and Policy, dass die Brundtland-Kommission damit fortfuhr, die Objektive nachhaltiger Entwicklung mit der Eliminierung der Armut in der Welt zu verbinden … wieder etwas, das wirklich gut klingt. Im Report heißt es: „Armut ist nicht nur ein Übel aus sich selbst heraus, aber nachhaltige Entwicklung erfordert die Befriedigung grundlegender Bedürfnisse von Allen und sollte diesen auch die Chance auf ein besseres Leben geben. Eine Welt, in der Armut endemisch ist, wird immer anfällig sein für ökologische und andere Katastrophen“.

Sicher doch; wir stimmen alle zu, dass Armut ein wirklich tragischer Umstand ist.

Der große Knackpunkt hier ist, dass die Eliminierung der Armut mit Sicherheit nicht gelingen wird, wenn man einer verzweifelten Weltbevölkerung den Zugang zu preiswerter und zuverlässiger Energie verwehrt – jenen nämlich, die derzeit abhängig sind von Dung zum Heizen, Kochen und Wasserreinhaltung – Menschen, denen der notwendige Strom zur Kühlung fehlt, um verderbliche Nahrungsmittel zu schützen, oder nur periodisch Beleuchtung ermöglicht.

Und genau das ist es, was durch internationale Kredit-Programme erreicht wird, die kostspielige und anämische „Erneuerbare“ voranbringen sollen, während man lebenswichtige Zuwendungen zur Entwicklung reichlicher lokaler fossiler Treibstoffressourcen verwehrt.

Also bot die Brundtland-Kommission eine andere Bedingung an. Um unterentwickelte Länder aus der Armut zu holen, „erfordert die globale nachhaltige Entwicklung, dass jene, die wohlhabender sind, einen Lebensstil innerhalb der ökologischen Möglichkeiten des Planeten annehmen – in ihrem Energieverbrauch zum Beispiel“. Mit anderen Worten, die Lösung lautet, dass reiche Länder Geld versenden und sich einer von den UN gesteuerten Weltregierung unterordnen. Diese wird die gleichmäßige Verteilung finanzieller und natürlicher Ressourcen sicherstellen.

Unnötig zu sagen, dass die Weltregierung auch entscheiden würde, welcher allgemeine Lebensstil und welche ökologischen Mittel akzeptabel sind.

Derartige Entscheidungen müssen soziale Verfahren enthalten, um die optimale Bevölkerungszahl zu kontrollieren. Das Journal Our Common Future mahnt: „Nachhaltige Entwicklung kann nur erreicht werden, wenn Bevölkerungszahl und Wachstum mit dem sich ändernden produktiven Potential des Ökosystems in Harmonie stehen“.

Also, es ist lediglich eine Vermutung, aber vielleicht ist die Limitierung des Zugangs zu bezahlbarer Energie ein sehr effektives Mittel, um jene gewünschte Bevölkerungsreduktion zu erreichen.

[Vielleicht hilft da der „Islamische Staat“ auch mit? Anm. d. Übers.]

Falls einem irgendetwas hiervon bekannt vorkommt, könnte man verstehen, dass das Mantra nachhaltige Entwicklung der Brundtland-Kommission die Grundlage bildete für das Agenda-21-Programm der UN, was bzgl. des Lebensstils nach einer Neuorientierung verlangt, weg von Verbrauch und die Bürger überredend, Freizeit den Vorzug zu geben über Wohlstand, Teilung der Ressourcen anstatt Mitbesitz, und eine Umverteilung des globalen Wohlstands – angefangen mit unserem eigenen Wohlstand.

Ein UN-Bericht aus dem Jahr 1993 mit dem Titel Agenda 21: The Earth Summit Strategy to Save Our Planet regt an „eine profunde Reorientierung der gesamten menschlichen Gesellschaft auf eine Art und Weise, wie sie die Welt noch nie zuvor erlebt hat – eine grundlegende Verschiebung der Prioritäten sowohl von Regierungen als auch Individuen und eine beispiellose Umstrukturierung aller menschlichen und finanziellen Ressourcen“.

Der Report empfiehlt, dass „diese Verschiebung erfordert, sich um die umweltlichen Konsequenzen jeder menschlichen Aktivität Gedanken zu machen dergestalt, dass sie in individuelle und kollektive Entscheidungsfindungen auf jeder Ebene integriert wird“.

Im vorigen Jahr wurde der Council on Sustainable Development von Präsident Obama ins Leben gerufen, um Anforderungen zu entwickeln, Nachhaltigkeit in die [US-]Bundesregierung zu bringen. Wie zu erwarten war, werden Großprogramme durch HUD, die EPA und nahezu jeder anderen Buchstaben-Vereinigung ihre Möchtegern-Politik in der gesamten Nation verbreiten.

Tom DeWeese warnt in einem „Reality News Media” Blog, dass derartige Vorhaben als freiwillig präsentiert werden – außer wachsenden Restriktionen hinsichtlich des Energieverbrauchs sowie von Entwicklung, Baumaterial, sanitäre und elektrische Einrichtungen, Landverbrauch und Wasser-Verbrauchskontrolle, öffentlicher Transport, Subventionen für Nahverkehr und Druck auf Gemeinden, politisch korrekte und wirtschaftlich katastrophale sowie sozial nicht nachhaltige Entwicklungspläne im Rahmen der Agenda 21.

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CFACT Advisor Larry Bell heads the graduate program in space architecture at the University of Houston. He founded and directs the Sasakawa International Center for Space Architecture. He is also the author of "Climate of Corruption: Politics and Power Behind the Global Warming Hoax."

Link: http://www.cfact.org/2015/09/09/renewable-energy-claims-are-unsustainable/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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Ein Kommentar

  1. Das ist die Ökodiktatur in Perfektion. was man doch alles unter einem so unscheinbarenBegriff wie Nachhaltigkeit verbergen kann. Ganz abgesehen von der Unverschämheit, daß diese leute glauben zu wissen, was die Bedürfnisse zukünftiger Generationen sind.
    MfG

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