Wider den grünen Wahn

Eine Buchbesprechung von Vera Lengsfeld
In Helldeutschland sollte man besser schon in Pension sein, bevor man ein fundamentalkritisches Buch zum herrschenden Zeitgeist veröffentlicht.
Horst Demmler, 26 Jahre lang Professor an der Justus – Liebig Universität Giessen ist einer dieser Pensionäre, die nun ihrem Unmut Luft machen. Er liefert mit kühler, wissenschaftlicher Präzision eine Analyse, was fatal falsch läuft in unserer Gesellschaft, seit die Grünen den Zeitgeist und damit die Politik dominieren.

Im ersten Kapitel von “Wider den grünen Wahn” erinnert Demmler daran, dass die Grünen das Erbe der Achtundsechziger angetreten haben. Diese Kinder der NS- Generation hatten in ihrem Bekenntnis zur deutschen Schuld ein Mittel zur moralischen Selbstüberhöhung gefunden. Sie lernten von den Achtundsechzigern, im Hochgefühl ihrer „unangreifbaren moralischen Überlegenheit „…die Rolle des Wächters und Warners, wie auch die des jederzeit sprungbereiten Anklägers zu übernehmen.“ Ihre „allzeit verfügbare moralische Entrüstung“ dient dazu, Andersdenkende zu verteufeln, sie „in die Sümpfe der moralischen Diskreditierung zu treiben und… aus der Gemeinschaft der Gutmenschen und Anständigen auszuschließen.“ Dabei braucht „man kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man zum schlechten Gewissen für andere wird.“ So wird der aggressive Moralist zum Inquisitor. Demmler erinnert in diesem Zusammenhang an den Fall des Bundestagspräsidenten Philipp Jenninger, der durch einen inszenierten moralischen Entrüstungssturm zum Rücktritt gezwungen wurde. Noch gravierender ist das Beispiel einer „Kleinen Anfrage“ der Grünen im Deutschen Bundestag von 2010, die von Jürgen Trittin und Renate Künast unterzeichnet wurde. Darin wollten die Grünen die „Position der Bundesregierung zur Leugnung des Klimawandels “ wissen und erfahren, ob „Klimaleugnern“ etwa vom Liberalen Institut der Konrad- Naumann- Stiftung „ein Diskussionsforum“ geboten würde. Hauptsächlich beschäftigten sich die elf Fragen mit dem jüdischen Wissenschaftler Fred Singer, der mit allen Mitteln angeschwärzt wurde. „Eine solche Heranwürdigung eines angesehenen- wenn auch umstrittenen- Gelehrten habe es seit der Zeit des Dritten Reiches nicht mehr gegeben“, resümiert Demmler.

Obwohl die apokalyptischen Szenarien, denen die Grünen ihren Aufstieg verdanken, sich allesamt als Hirngespinste erwiesen haben, was der Autor ebenso überzeugend wie lückenlos nachweist, haben sie die Politik maßgeblich beeinflusst.
Zwar bleib es weitgehend folgenlos, dass die Grünen in ihrem Wahlprogramm Kabel-und Satellitenfernsehen, Breitbad ISDN, die Digitalisierung des Fernsprechnetzes und vieles mehr ablehnten, aber die rote Gentechnik konnte 15 Jahre lang erfolgreich behindert werden, nachdem der damalige hessische Umweltminister Fischer 1984 Hoechst eine Versuchsanlage zur Herstellung von humanem Insulin mittels Bakterien verweigert hat. Deutschland verlor für lange Zeit den Anschluss an die internationale Spitzenforschung. Das trifft nicht nur auf die Genforschung zu, sondern auf fast alle andern Forschungszweige auch.

Überaus erfolgreich waren die Grünen in der Klimapolitik. Hier machten sie mit dem Erneuerbare- Energien Gesetz Geschichte. Seither werden die „Erneuerbaren“ ausgebaut, koste es, was es wolle. Als Umweltminister ließ Trittin 2004 noch verkünden, dass “…die Förderung Erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund eine Euro im Monat kostet- so viel wie eine Kugel Eis.“ Inzwischen kostet es einen solchen Haushalt jeden Tag im Jahr eine Kugel Eis und ein Ende dieser Kostenspirale ist nicht anzusehen.

Die Frage ist, ob die ausufernde deutsche Förderung, im Kern ein gigantisches Umverteilungsprogramm von unten (den Verbrauchern), nach oben (der Ökolobby), auch zum Ziel führt. Als das IPPC in seinem Summary for Policymakers feststellte, „dass bei einem Emissionshandelssystem mit verbindlich festgesetzter Gesamtemissionsmenge die Subventionierung erneuerbarer Energien die Emissionen nicht vermindert“, kam es schon mal zur Fälschung von Amts wegen. In der deutschen Version heißt es: „Der Emissionshandel beeinträchtigt die Wirkung anderer Maßnahmen, es sei denn die Anzahl der Zertifikate wird flexibel angepasst.“ Das glatte Gegenteil der originalen Aussage.

Demmler führt noch mehr Beispiele von Amtshilfe für den grünen Zeitgeist an. Im Jahr 2013 gab das Umweltbundesamt eine Broschüre mit dem Titel: „Und sie erwärmt sich doch“ heraus. Das war der Versuch, eine wissenschaftliche Kontroverse von Amts wegen zu entscheiden. Gleichzeitig wird in dieser Broschüre Rufmord an Wissenschaftlern und Journalisten begangen, darunter mehrere Achse- Autoren, deren Ansichten das Amt für falsch hält. In dieser Broschüre wurde den Dissidenten unterstellt, nicht die entsprechende Fachausbildung zu haben, um sich zum Klimawandel äußern zu können. Als die Namen der anfangs anonymen Autoren der Broschüre bekannt wurden, stellte sich heraus, dass keiner von ihnen eine solche Fachausbildung hatte.

Von den vielen Themen, die Demmler behandelt, kann ich nur noch drei anreißen. Er stellt im vierten Kapitel den „Dioxin- Skandal“ der EHEC- Katastrophe gegenüber. Zur Erinnerung: Ende 2010 wurde bekannt, dass dioxinbelastetes Futterfett, das von einem Produzenten von Biodiesel stammte, in Hühner- und Schweinefutter gelangt war.

Von 89 Eiern eines betroffenen Hofes wiesen 8 einen erhöhten Dioxingehalt auf. Bei einer anderen Untersuchung von 163 Proben fanden sich bei drei Eiern und zwei Hühnerfleischproben erhöhte Dioxinwerte. Selbst wenn Verbraucher wochenlang nur solche belasteten Eier gegessen hätten, wären keine gesundheitlichen Schäden aufgetreten. Aber der Volkszorn wurde angeheizt. Die Grünen forderten das Ende der konventionellen Landwirtschaft und härteste Strafen für „Lebensmittelvergifter“. Infolge der Empörungswelle schloss die damalige Landwirtschaftsministerin Aigner zeitweilig 5000 !!!! landwirtschaftliche Betriebe und verursachte damit einen Schaden von mehr als 100 Millionen Euro.

Ganz anders war die Reaktion auf die EHEC- Katastrophe. Nur wenige Wochen nach der von der grünen Empörungsmaschinerie kreierten „Dioxinskandal“ erkrankten in Deutschland 3842 Menschen, zum Teil schwer, an einer durch EHEC- Bakterien ausgelösten Krankheit. 53 Menschen starben. Es war der bislang größte weltweit beschriebene Ausbruch. Von Skandal oder Lebensmittelvergiftern war weder in den Medien noch von der Politik die Rede. Obwohl es bald Hinweise auf kontaminierte Bio- Sprossen gab, wurde dieser Spur vom Robert- Koch Institut lange nicht nachgegangen.

Als endlich klar war, dass der Verursacher ein Bio- Gartenbaubetrieb der ersten Stunde war, wurde in der offiziellen Stellungnahme jeder Hinweis auf Bio vermieden. Es war nur von Gartenbaubetrieb A die Rede. Erst im Juni 2011! Wurde der Bevölkerung empfohlen, bis auf weiteres Sprossen und Keimlinge nicht roh zu verzehren. Selbstverständlich gab es keine vorsorglichen Sperrungen von BIO- Betrieben.

Ein besonders bitteres Kapitel ist das von grünen Lobbyisten durchgesetzte DDT- Verbot, das sie westlichen Länder dann weltweit verhängten, teils mittels ökonomischer Erpressung, obwohl DDT das beste Mittel zur Bekämpfung der Malaria ist, die nach wie vor Millionen Todesopfer fordert.

Erst 2006, nach 25 Jahren und geschätzten 50 Millionen vermeidbaren Todesopfern, hat die WHO ihren Kurs geändert und den Einsatz von DDT zur Bekämpfung von Malaria gebilligt. In Madagaskar sanken nach Wiederaufnahme des DDT- Einsatzes die Todesfälle um 90%!

Ähnlich rücksichtslos gegenüber den Ärmsten der Welt verhält sich der Kampf gegen die grüne Gentechnik. Mehr als 2 Milliarden Menschen leben von Reis, dem es an Vitamin A fehlt. Dieser Vitamin A- Mangel führt bei Kindern häufig zu Blindheit. Um dem abzuhelfen entwickelten die Forscher Ingo Potrikus und Peter Beyer den mit Vitamin A angereicherten „Goldenen Reis“. Die an der Weiterentwicklung beteiligten Konzerne verzichteten auf Drängen von Potrikus und Beyer auf Lizenzgebühren, so dass der Reis kostengünstig an Kleinbauern weiter gegeben werden konnte. Sehr zum Missfallen der Grünen, die ihren Kampf gegen die grüne Gentechnik bedroht sehen.

„Goldener Reis und andere Versuche, Hunger mittels Gentechnik zu beseitigen….schaffen – völlig unnötig – unkalkulierbare ökologische Gefahren. Zudem ist es menschenverachtend, ein spezielles Nahrungsmittel für Arme zu entwickeln, angereichert wie optimales Viehfutter. Goldener Reis oder Frolic im 10-Kilo-Sack- wo ist da der Unterschied?“ Das schreibt Jürgen Trittin in seinem Buch „Welt um Welt“ auf Seite 149. Die grüne Denke entlarvt sich selbst am gründlichsten.

Horst Demmler: Wider den grünen Wahn, Münster 2015

Übernommen von ACHGUT hier

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15 Kommentare

  1. Zu 14 Fehlerteufel

    Es muß natürlich Sindermann heißen, Horst Sindermann, Vorsitzender des Ministerrates der DDR, der am 31. August 1976 in Mühlhausen/DDR den Pugwash-Wendern aus dem Westen mit Luxus, West-Komfort und großen Banketten bewies, daß es auch in der DDR ein „Oben“ und ein „Unten“ gab, die Hirnwasher also gut zusammenpaßten in ihrem Motto „Hauptsache das Volk merkt nicht, was gespielt wird“.

    Herr Ebel wird das sicher bestätigen können als besonders engagierter Wendewächter aus dem vereinigten Wachtmeister-Schwadron der Physiker, die sich mit Dietze-Penner-Moldaschl-Lüdecke-Weizsäcker gegenseitig immer so schön die Kanonenkugeln zuschieben, wenn einem von ihnen mal die Munition ausgeht.

  2. # 11, 12 und 13

    Das grüne New Age ist ein Produkt von Siemens & Co., ein Krieg gegen die Bürger über die Zerstörung ihrer Stromversorgung
    Siemens hat die Wende-Weichen mit der Kernenergie gestellt, da gab es die Grünen noch gar nicht.
    Lesen Sie hier auf Seite 6 den schönen Satz:
    http://conference.vde.com/etgcde/Documents/ETG_Congress_Sponsoring_D_181214(2).pdf

    „Die Energiewende“ ist ein deutsches bzw. ein europäisches Phänomen, das die globale Energiepolitik beeinflusst.

    Siemens und die Nuclear Community haben mit dem PR-Gunstgewerbe die kritische Medienlandschaft überrollt. Die „phänomenale“ Verblödung Deutschlands ist das Werk dieser Leute!
    Als Gipfel der Bürger-Verhöhnung spottet Kaeser in den USA, daß die blöden Deutschen sowas mit sich machen lassen.

    Und speziell für Herrn Keks:
    Nur Schlappschwänze kann man vor sich hertreiben, so schlapp sind CDU/CSU aber nicht, es sind grüne Täter, denn ohne Aloys Glück, Huber und ganz besonders Franz Josef-Strauß hätte Siemens diese Privilegien nie erreicht, auch nicht ohne das Mit- und Zusammenspiel von Goppel und Kardinal Ratzinger. Prof. Alt, Beirat von EIKE, kann es bezeugen, er war von Anfang an dabei, denn RWE spielte mit.

    Die „Christenverantwortung“ , die aus unserem Land eine Umerziehungs-Anstalt für schwer Erziehbare gemacht hat, haben nicht die Grünen ins Leben gerufen, sondern die Schwarzen.
    Der Trickser Aloys Glück hat doch bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften selber aus dem Nähkästchen geplaudert, wie sie es mit der Ethik-Kommission hindrehten, nur optisch die Kernenergie abzuschalten, um den Grünen den Wahlerfolg zu vermasseln.
    Daß die Grünen alles Tun, den Schwarzen diesen Spaß zu verderben, ist menschlich nachvollziehbar.
    Und die Ober-Intriganten von Siemens fördern beide, lassen sich von Josef Fischer beraten und beraten dann den Papst, der wiederum über die Bischöfe CO2-PR macht, wie es die Mafia nicht besser könnte.

    Es ist ja wenig bekannt, wie die deutsche Pugwash-Bewegung unter Führung von Carl-Friedrich von Weizsäcker in den siebziger Jahren über Gespräche in der DDR mit dem Vorsitzenden des DDR-Ministerrates Horst Simmermann, Glubrecht von der internationalen Atomenergiekommission IAEA, Gottstein von der Max-Planck-Gesellschaft, US- und NATO-Vertretern und an die 100 Experten die Deutsche Einheit als gesamtdeutsche Verblödung in Grün eingeleitet hat. Es sollte eine Mischung aus Marx und Kirche werden, die die DPG dann tatsächlich so auf den Weg und in die Hirne brachte. Ernst-Ulrich von Weizsäcker nennt dieses Pugwash-Hirnwash-Programm „Ökostroika“.

    Die wirtschaftliche „Entwicklung“ Gesamt-Blöd-Deutschland sollte in der “ Entwicklung von Spielzeug-Technologien für die Dritte und Vierte Welt“ liegen damit die beschäftigt sind, OHNE sich zu entwickeln – und vor allem mit ihrem Ressourcen- und Bevölkerungsreichtum den alten Imperialisten nicht störend in die Quere kommen.
    Die echten Grün-Alternativen dagegen wollten noch 1986 den Austritt aus der NATO.

  3. #10: Hanna Thiele sagt:

    „Vielleicht merken Sie auch, daß die Partei von Höhn und Fell gar nicht mitregiert, in der Opposition und in der Minderheit ist, man sich doch besser an denen abarbeiten sollte, die Verantwortung tragen.“

    Sie haben die Medien im Griff.
    Das reicht um die Merkel-CDU/CSU vor sich her zu treiben.

    MfG

  4. #10 Frau Thiele

    „Sind das alles Anhänger von Bärbel Höhn und Josef Fell?“

    Wohl eher nicht!
    Aber die genannten beiden tragen einen nicht unerheblichen Teil zur Volksverblödung bei. Bezüglich der 50.000 Kernenergie-Experten dürfte die Bemühung an Deutschland keine Früchte tragen. Da hat die Partei der beiden genannten Personen schon vorher ganze Arbeit geleistet.

  5. #10:Hallo liebe Frau Hanna Thiele, auch wenn es einige stört, es ist völlig richtig, dass Sie immer wieder den Finger in die Wunde der feigen Imndustrie legen, gerade die „Energieerzeuger“ haben geradezu einen luxuriösen Überfluss an Sachverstand, um leicht zu erkennen,
    welch ein kapitaler Blödsinn mit der EE-Politik getrieben wird.
    Ich bin ebenso sprachlos über das Schweigen all dieser Experten und ihre Motive dazu sind verachtenswert.
    Irgendwelches Mitleid haben sie selbstverständlich NICHT verdient.

    Allerdings schätze ich die sehr sachlichen Beiträge von Lutz Niemann um so mehr.
    Bitte nicht ärgern, die Wahrheit wird siegen, Herr Niemann. Daran zweifle ich nicht.
    Wer sie wirklich sucht, findet sie heute im Netzt, das jede Uni schlägt.

  6. #9 Lutz Niemann

    Fein, Herr Niemann, daß KE-Protagonisten wie Sie endlich merken, daß Prof. Kramm ein kluger Mann ist, sagen Sie es bitte auch ihren Kollegen, die das noch immer nicht gemerkt haben.
    Vielleicht merken Sie auch, daß die Partei von Höhn und Fell gar nicht mitregiert, in der Opposition und in der Minderheit ist, man sich doch besser an denen abarbeiten sollte, die Verantwortung tragen.

    Warum treiben denn 50.000 Kernenergie-Experten das CO2-Lügen an?
    Sind das alles Anhänger von Bärbel Höhn und Josef Fell?

  7. @ Frau Thiele

    Es ist mir schon bekannt, was Sie da schreiben. Siemens verdient mit, weiß ich. Mit Geld wurden schon viele Leute gekauft, schon Judas wurde gekauft, ein 2000 Jahre altes Rezept. Aber was soll das hier? Ich kann daran nix ändern. Ich habe dagegen protestiert, der sehr verehrte Herr Professor Kramm hatte es neulich hier wortwörtlich wiedergegeben (ein kluger Mann!!!). Nur Sie haben es wohl nicht erkannt, weil mein unbedeutender Name nicht genannt wurde, was ich auch gut finde (Danke an Herrn Professor Kramm).

  8. # 5 Lutz Niemann

    Was jammert Lutz Niemann wieder, die Energiewende würde Deutschland ruinieren?
    Man muß doch nur hinsehen, wer zum Netz der Energiewender und Bürgerverkäufer vom WBCSD gehört, die die grüne Energiewende selber inszeniert haben und einen Josef Fischer als „Berater“ hoch bezahlen.

    Niemanns eigener Arbeitgeber, die Firma Siemens, ist doch die Allerschlimmste unter diesen Heuschrecken!

    • Allianz
    • Alstom Deutschland
    • BASF
    • Bayer
    • BMW Group
    • Bosch
    • Coca Cola Deutschland
    • Daimler
    • Danone
    • Deloitte
    • Deutsche Bahn
    • Deutsche Bank
    • Deutsche Börse
    • Deutsche Lufthansa
    • Deutsche Post DHL
    • Deutsche Telekom
    • DuPont
    • EnBW
    • E.ON
    • EY
    • Evonik Industries
    • Generali Deutschland
    • HeidelbergCement
    • KPMG
    • Linde
    • PwC
    • RWE
    • SAP
    • Siemens
    • ThyssenKrupp
    • VCI
    • Volkswagen

  9. # 6 Dr. John Mohammed

    Danke, Herr Dr. Mohammed, daß Sie immer wieder auf den WBCSD hinweisen, den obskuren World Business Council for Sustainable Development, der sich als Wohltäter verkauft, tatsächlich als Bürgerverkäufer agiert.
    Immer wieder wird – auch hier bei EIKE – die Wirtschaft als Opfer der Grünen hingestellt. Warum sieht niemand hin, daß der BDI mit Grillo (wie zuvor mit seinen Vorgängern auch) es selber ist, der sich für grünes Geschäftemachen die grünen Läuse züchtet, die der BDI dann publikumswirksam als Urheber bezichtigt, um vom eigenen schändlichen Tun abzulenken?

  10. @#3: Gerhard Kramm und @#5: Lutz Niemann
    Die Komentare der Herren Gerhard Kramm und Lutz Niemann sprechen mir aus der Seele. Um gegen den von Horst Demmler beschriebenen grünen Wahn anzukommen, müssen 2 große Gegner überwunden werden:
    1) die von Kirche, Linken und Grünen „naivisierten“
    Bürger(innen, die die verachtens-werten „Gutmenschen“ ausmachen. Ein Gutmensch ist ein naiver guter Mensch und wie fatal dies ist, möchte ich am Beipiel Bob Geldorf veranschaulichen.
    Dieser Rockmusiker hatte in Verkennung der Tatsache, dass die äthiopische Hungerkatastrophe
    in den 1980er Jahren auch mit vom Diktator Mengistu verursacht wurde, die europäischen Regierungen bedrängt, 100te von Millionen US Dollar als Hilfe für die bedrohten Menschen in Äthiopien bereit zu stellen. Geldorf ließ jedoch das Geld dem Menistu-Clan zukommen – in der naiven Annahme, dass es dann der Bevölkerung besser ginge. das Gegenteil war natürlich der Fall.
    2)die mächtigen Organisationen WBCSD und LCTPi, die den geschäftlichen Teil des nächsten Klimagipfels in Paris, COP21 organisieren. Da hierzu auch die Umweltorganisation der UN, die Weltbank und die 83 mächstigsten Privatunternehmen weltweit gehören, dürfte es sehr schwer sein, dagegen anzukommen. Graf Stauffenberg hatte im Kampf gegen die Nazis bessere Chancen gehabt !

  11. Es ist passend, hier den Beitrag von A.S. bei EIKE vom Dienstag, 25.08.2015, 12:36, zu wiederholen, weil die politische Absicht von Aktionen der GRÜNEN beleuchtet wird:

    Die Energiewende wird doch nur noch dafür genutzt, um Deutschland zu ruinieren. Um mit den Worten von Joschka zu sprechen: Joschka Fischer: „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

    Oder was sagte der Vorstand von “Bündnis 90/Die Grünen” kürzlich in München: „Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land!“

  12. Der Text bei Demmler auf S. 53 lautet: „Eine solche Herabwürdigung eines angesehenen – wenn auch umstrittenen – Gelehrten habe es seit der Zeit des Dritten Reiches in Deutschland nicht mehr gegeben.“ Das Buch von Demmler ist ausserordentlich wertvoll.

  13. Herr Urban,

    in der Vorbemerkung der Kleinen Anfrage der Fraktion des Buendnis 90/Die Gruenen, Drucksache 17/3613, die von Ott, Hoehn, Fell und anderen eingebracht wurde, heisst es woertlich:

    „Die so genannten Klimawandelskeptiker oder Klimawandelleugner sind seit Jahren eine feste Größe in der amerikanischen Politik. Ihr Einfluss auf die amerikanische Klimapolitik ist nicht unerheblich. Sie werden hauptsächlich von fos- silen Industrien wie Exxon (Esso) oder Koch Industries Inc. gefördert und unterstützt. Nun scheint der Einfluss auch in Deutschland und Europa zuzunehmen. In den vergangenen Wochen gab es unterschiedliche Presseberichte, u. a. in der „FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND“ und dem Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“, dass bekannten Leugnern des Klimawandels in den Bundestagsfraktionen der CDU und FDP ein Diskussionsforum gegeben wird und einige Abgeordnete der CDU- und FDP-Fraktion offen mit den Thesen des Klimawandelleugners Fred Singer sympathisieren. Diese und andere vermehrte Aktivitäten der so genannten Klimaskeptiker in Deutschland geben Anlass, die Bundesregierung nach ihrer Bewertung zu fragen.“

    Damit haben sich Ott, Hoehn, Fell und die anderen starfbar gemacht, denn das kann man nur als ueble Nachrede auf dem Niveau der untersten Schublade bezeichen. Niemand von diesen Banausen ist in der Lage, das zu erfassen, was Fred Singer als Wissenschaftler publiziert hat.

    Vor einiger Zeit schrieb ich in einer e-mail zu dieser Kleinen Anfrage, die Fell auch als Kopie erhielt:

    Was ich in Zusammenhang mit dem ehemaligen MdB Fell noch fand, ist bemerkenswert. Es ist die Antwort der deutschen Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Hermann Ott, Bärbel Höhn, Hans-Josef Fell, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 22. 11. 2010. Ausgerechnet der “Gutmensch” Fell wirft dem international anerkannten Wissenschaftler Prof. Dr. Fred Singer vor, er sei ein Klimawandelleugner. Dieses ist eine so ungeheuerliche Verleumdung, dass sich fragen muss, warum die Antwort der deutschen Bundesregierung keinen Hinweis in dieser Hinsicht enthaelt. Singer hat nirgendwo einen Klimawandel geleugnet. Es geht nur um die Frage, welches die Ursachen eines Klimawandels sind. Und diese Ursachen koennen auch nicht Ott, Höhn oder Fell nennen und wissenschaftlich belegen. Interessant ist folgender Aspekt aus Singers CV:

    “In 1967 he accepted the position of deputy assistant secretary with the U.S. Department of the Interior, where he was in charge of water quality and research. When the U.S. Environmental Protection Agency was created on 1970, he became its deputy assistant administrator of policy.”

    Er hat sich also schon auf hoher administrativer Ebene mit umweltpolitischen Themen befasst, als Hoehn und Fell noch zur Schule gingen, und Ott noch in die Windeln machte.

  14. nur eine kurze Anmerkung: was soll bei Prof. singer die Aussage „umstrittener Wissenschaftler“. Stammt iese Äußerung vom dem Autor oder von Frau lengsfeld? In jedem Fall ist sie energisch zurückzuweisen, denn er impliziert, daß Prof. Singer wissenschaftliche Aussagen macht, die sich nicht belegen lassen.
    MfG

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