Im Schleudergang: Die US Umweltbehörde EPA spielt Klima-Auswirkungen herunter und macht sich sehr wichtig

PAUL C. “CHIP” KNAPPENBERGER und PATRICK J. MICHAELS
[Originaltitel: Spin Cycle: EPA Deflates Climate Impacts, Inflates Significance]
So, so, so. Die EPA hat es schließlich vollbracht. Sie hat tatsächlich die Auswirkungen des Klimawandels berechnet, welche die Folge eines ihrer Klimawandel-Vorschriften sein soll – in diesem Falle die geforderten Regeln für die Effizienz-Standards für mittlere und große Fahrzeuge (hier).


Ihre Ergebnisse waren kaum überraschend – die Klimaauswirkungen der vorgeschlagenen Vorschriften werden verschwindend gering sein.

Die EPA berechnet, dass die Stärke des globalen Temperaturanstiegs, der bis zum Ende des 21. Jahrhunderts durch diese Vorschriften vermieden wird, etwa… aber Moment, hier zitieren wir am Besten die EPA selbst:

Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass relativ zum Referenzfall die projizierten atmosphärischen CO2-Konzentrationen bis zum Jahr 2100 geschätzt um 1,1 bis 1,2 ppmv reduziert werden können, womit die globale Temperatur geschätzt um 0,0026 bis 0,0065°C reduziert werden kann; und der Anstieg des Meeresspiegels wird projiziert um etwa 0,023 bis 0,057 cm reduziert.

Haben Sie das mitbekommen? Den eigenen Berechnungen der EPA zufolge vermeiden ihre Vorschriften der Treibstoff-Ökonomie mittlerer und großer LKW eine zukünftige globale Erwärmung zwischen 26 Zehntausendstel und 65 Zehntausendstel Grad Celsius. Mit anderen Worten, die Maßnahme ist völlig sinnlos, wenn es darum geht, den zukünftigen Verlauf der globalen Temperatur zu beeinflussen. Falls die EPA die Treibstoff-Effizienz von Lastwagen regulieren will, muss sie dies mit Gründen rechtfertigen, die mit dem Klimawandel nichts zu tun haben.

Natürlich wissen Sie, falls Sie allem gefolgt sind, was wir bisher zu den Bemühungen der EPA zu sagen hatten, den zukünftigen Klimawandel durch die Limitierung von CO2-Emissionen abzuschwächen, dass wir genau dies seit Jahren sagen (im Grunde seit die EPA angefangen hat, derartige Vorschriften zu erlassen). Wieder und immer wieder und für jede neue, ins Spiel gebrachte Maßnahme haben wir gezeigt, dass die resultierenden Temperatur-Einsparungen in Hundertstel bis Tausendstel Grad ins Gewicht fallen. Es ist erfreulich, endlich zu sehen, dass die EPA vollständig mit uns übereinstimmt (das wussten wir schon immer, aber sie waren sehr zögerlich, dies einzugestehen).

Wenn wir die Auswirkungen dieser minimalen Änderungen beschreiben, verwenden wir Termini wie unbedeutend, eindrucksvoll gering, bedeutungslos, wissenschaftlich nicht erkennbar und ohne Konsequenzen für die Umwelt.

Die EPA beschreibt sie so:

EPA berechnet, dass die projizierten Reduktionen des atmosphärischen CO2, der globalen mittleren Temperatur, des Meeresspiegelanstiegs und des pH-Wertes in den Ozeanen im Zusammenhang mit dieser Maßnahme bedeutsam sind.

Obwohl diese Auswirkungen gering sind, treten sie im globalen Maßstab auf und sind lang anhaltend; daher können sie einen bedeutenden Beitrag leisten zur Reduktion der Risiken in Verbindung mit dem Klimawandel“,

Nicht nur, dass sie mit glühend eifrigen Worten über die Wichtigkeit der Vorschriften bzgl. des Klimas reden („ein bedeutender Beitrag zur Reduktion der Risiken in Verbindung mit dem Klimawandel“), sondern auch, dass sie einfach auch die ökonomischen Auswirkungen lieben.

Durch den Zauber der sozialen Kosten von Kohlenstoff transformiert die EPA 0,0003°C einer vermiedenen globalen Erwärmung zu 100 Milliarden Dollar ökonomischen Vorteils und schwärmt:

Wir schätzen die gesamt-ökonomischen Vorteile über 100 Milliarden Dollar, was dies zu einer höchst vorteilhaften Vorschrift macht.

Wir müssen alles den Regierungs-Bürokraten übergeben, weil sie extrem erfinderisch werden, wenn es darum geht, ihre Existenz zu rechtfertigen.

Aber leider, leider triumphiert die Vorstellung nicht über die Realität.

Link: http://wattsupwiththat.com/2015/08/20/spin-cycle-epa-deflates-climate-impacts-inflates-significance/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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