Für den SWR sind gefühlte Wirklichkeiten: Ekelerregend!

Wenn es darum geht, die Welt zu retten, kennen die Sekundanten der öko-industriellem Kombinate keine Hemmungen. Da wird Unsinn geredet und geschrieben, und wenn sie dabei mit beiden Händen im Mustopf erwischt werden, behaupten sie, dass hinter der Lüge eine übergeordnete Wahrheit steckt, der zuliebe sie die Fakten ein wenig zurechtstutzen mussten. Wie in diesem Briefwechsel zwischen einem SWR-Zuschauer und der Redaktion der SWR-Landesschau über einen Beitrag, in dem es um die Vorzüge der Elektroautos ging.


SWR – Redaktion Landesschau
betr.: Landesschau vom 18.06.2015 18:45 Uhr, Anmoderation zu einem Beitrag über das Elektroautomobil ab Minute 28:35

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Redaktion,

in der o. a. Sendung der Landesschau Baden-Württemberg wurde der Beitrag zur Alltagspraxis eines Elektroautomobils von Florian Weber wie folgt anmoderiert: „Auch wenn es auf den Straßen kaum mehr vorangeht, mit dem Auto zur Arbeit, zum Einkaufen, übers Wochenende zu Freunden, aus dem Alltag ist die Karre kaum wegzudenken, also: Immer mehr Feinstaub und ekelerregende CO2-Werte in den Städten im Land.“

Ausgehend davon, dass auch beim SWR in der Sache korrekt recherchiert wird, wirft die Aussage von Florian Weber Fragen auf, die seine journalistische Arbeit und journalistische Integrität in Zweifel ziehen.

Feinstaub entsteht nicht nur durch Verbrennungsmotoren, sondern „auch durch Bremsen- und Reifenabrieb sowie durch die Aufwirbelung des Staubes von der Straßenoberfläche.“ (Info: Bundesumweltamt). Demnach tragen auch Elektroautomobile zum Feinstaubaufkommen bei.

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist, wissenschaftlich unbestritten, ein farbloses und geruchloses Gas, das in der Atmosphäre einen Anteil von rund 0,04 Prozent hat. Wie kann ein farbloses, also unsichtbares und vom Geruchsinn des Menschen nicht wahrzunehmendes Gas „ekelerregend“ sein?
Kohlendioxid gilt als Grundbaustein des Lebens und entsteht bei allen Lebensvorgängen. Die menschliche Ausatemluft enthält vier Prozent CO2, also das 100fache der Atemluft, und selbst mit diesem Anteil kann bei einer Notfallbeatmung (Mund-zu-Mund-Beatmung) Leben gerettet werden.

Ein Moderator, der Kohlenstoffdioxid (CO2) als „ekelerregend“ bezeichnet, setzt sich dem Vorwurf aus, parteilich motiviert und propagandistisch seine Stellung beim SWR auszunutzen.

Gerne erwarte ich Ihre Stellungnahme. Eine Richtigstellung des Sachverhalts an entsprechendem Sendeplatz ist angemessen.

Mit freundlichen Grüßen
G. W.

Sehr geehrter Herr W.

Vielen Dank für Ihr Mail und Ihr aufmerksames Ohr, was unsere Sendung und
die Moderationen betrifft.

Das Eine ist sicherlich die wissenschaftlich korrekte Einordnung von Werten wie Feinstaub oder Kohlenstoffdioxid, die in einer wissenschaftlichen Sendung ihren Platz hat.

Das Andere ist eine Anmoderation in einem Magazin wie der Landesschau – wo es eher um gefühlte Wirklichkeiten geht; eben darum, daß Verbrennungsmotoren stinken, laut sind und Dreck machen. Deshalb war die Wortwahl von Florian Weber zwar sachlich gesehen nicht ganz korrekt, aber sie drückt das allgemeine Gefühl aus, daß herkömmliche Autos “dreckiger” sind als E-Autos.

In der Hoffnung, Ihren Ärger gelindert zu haben mit freundlichen Grüßen

Carola Grau (hier die Kontaktadresse)
SWR Fernsehen
Red. Landesschau

Sehr geehrte Frau Grau, sehr geehrte Landesschau-Redaktion,

vielen Dank für die rasche Entgegnung. In der Sache geht es überhaupt nicht um meinen privaten Ärger, sondern um die Festschreibung und bewußte Verbreitung einer Unwahrheit in der von mir bemängelten Anmoderation.

Sie führen aus, dass es Ihrer Redaktion eher um eine „gefühlte Wirklichkeit“ geht; aber wissentlich wird über den sehr beliebten und möglicherweise am häufigsten gesehenen Sendeplatz „Landesschau“ Unwahres verbreitet. Der Gehalt der Aussage muss deshalb hinterfragt werden: 

Wenn in Übereinstimmung der SWR-Redaktion behauptet wird, Kohlenstoffdioxid ( CO2 ) sei ekelerregend, obwohl das Gas ob seiner Eigenschaften durch Menschen überhaupt nicht wahrgenommen werden kann, liegt die Vermutung nahe, dass die Redaktion damit eine Botschaft transportiert, die entgegen des wissenschaftlichen Faktums auch von politischen Akteuren gern im Zusammenhang um die
Veränderlichkeit des Klimas gebetsmühlenartig verbreitet wird.

Dem Wesen nach übernimmt damit die Landesschau die Propaganda einschlägig bekannter Gruppierungen, die durch das Verteufeln von
Kohlenstoffdioxid ( CO2 ) zielgerichtet gesellschaftlich Einfluss nehmen.

Im Interesse einer freien und unabhängigen Presse ist die Berichtigung der gezielten Falschbehauptung, wie schon angeregt, geboten, um den Eindruck abzuwehren, der SWR sei propagandistisch unterwandert.

Gestatten Sie mir noch eine Anmerkung zur Verwendung des Komparativs: Wenn das eine Auto dreckiger ist als das andere, dann ist jenes eben auch dreckig. Die Behauptung, E-Autos seien „dreckig“, möchte ich aber so nicht stützen.

Mit freundlichen Grüßen
G. W.

Das wars. Die gefühlte Wirklichkeit in einem öffentlich-rechtlichen Funkhaus, das sich durch eine “Demokratieabgabe” finanziert, hat eben mit der wirklichen Wirklichkeit wenig gemeinsam.

 Übernommen von ACHGUT hier

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11 Kommentar(e)

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1

@ K. Meinhardt

"Es geht nur um Entscheidungen."

Eben nicht verehrte Frau Meinhardt. Es geht um den wahren Ökoglauben und internationale Machtpolitik. Allerdings sind die eng miteinander verwoben, denn die Ökopolitik geht auf zwei Leute zurück, einmal H. Kissinger und H.-D. Genscher, die die NATO infiltrierten. H. Kissinger wird als Doppelagent geführt und H.-D. Genscher unter dem Kürzel IM Tulpe. Ob was Wahres dran ist, ist nie untersucht worden, denn H. Kissinger hat nie gegen die Behauptungen geklagt und H.-D. Genscher war der Steigbügelhalter dreier Bundeskanzler und trat überraschend zurück, als die Rosenholzdateien in den USA entschlüsselt waren. "Verdiente" Leute werden in keinem Land verfolgt.

H.-D. Genscher installierte in Westdeutschland die Umweltverwaltung und H. Kissinger mit Tricky Dickey den Umweltschutz durch die NATO. Die Kraftwerksentschwefelung, die Entstickung, die Katalysatoren in den Auspuffrohren sollten die Energienutzung extrem verteuern, so daß die westliche Wirtschaft geschädigt wurde.
1974 wurde die Anti-AKW-Bewegung begründet, weil die Ölerpressung im Auftrag der Sowjets fehlschlug und man begann Ölkraftwerke durch KKW zu ersetzen. Man begann auch damals 1977/78 damit die bösen KKW mit ihrer enormen Wärmeerzeugung als Klimaschädlinge zu verdächtigen, die zudem die Elbe abtöten würden. Als Alternative kamen die ersten Ökospinner mit der Idee von Windmühlen als Ersatz für KKW. Das Ergebnis war dann der GROWIAN 1980.
Dann kam das MPI in HH mit dem Klimaschutz (H. Hinzpeter, 1962 geflohener DDR-Meteorologe) und H.-D. Genscher erfand mit dem CDU-Mann K. Töpfer das EEG in Form des Einspeisegesetzes.
Daß der Quatsch nicht funktionieren konnte, hat damals niemand in der Politik bemerkt, eben wegen der entsprechenden Bildungslücken in den MINT-Fächern. Daran hat sich heute noch nichts geändert, auch wenn die große Geldverschwendung derzeit im VWL-Bereich stattfindet, wo eine Physikerin aus der "DDR" die griechische Eurorettung vorantreibt, koste es, was es wolle. Und natürlich auch die Energiewende, die bereits zur Verdoppelung des Stromherstellungspreises geführt hat. ersprochen wurde im Gesetz, daß es billiger werden würde ... .
Es geht nicht um Entscheidungen, es geht um Macht und Ausschaltung der Konkurrenz, wohlgemerkt der politischen. Die Physikerin hat es fast geschafft, von Albig ist Sie zur anzlerkandidatin der SPD gekürt worden, alles in Richtung Einheitspartei. Gab es schon zweimal in D und endete jeweils im Chaos.

2
Katrin Meinhardt

#9: Sehr geehrter Herr wolfg.wilms, NEIN! MINT-Fächer haben eklatante Schwächen, auf anderen Gebieten. Das Argument mit den MINT-Fächern ist nicht ganz zutreffend.

Es geht nur um Entscheidungen. Früher fragten die Entscheider jemanden, der davon etwas versteht. Heute wenden die gleichen Entscheider sich an den Wetterfrosch (Schamanen, Psychologen, et cetera). Das ist alles. Und sehr wenige verstehen warum das so ist, sein muss. 🙂 Kant-Schüler verstehen es nicht. Und das liegt an der zugrunde liegenden Technolgie. [Kicher!!]

Sie dürfen nicht alle Märchen glauben, die man Ihnen so andreht. Immer prüfen. 😉

MfG

P.S.: Wegen der Energiewende muss NIEMAND jetzt ein MINT-Fach studieren, um hier mitreden zu können. Da lachen ja die Affen im Zoo. Nix da. Ein wenig hat es auch damit zu tun, die Entscheider haben die Schnauze voll vom verlogenen und falschen Weltbild der halbblinden Wissenschaft. Sie bringt nicht die Glücksverheißung, die sie versprochen hat. Und so weiter. Wie auch? Wenn man auf Lügen aufbauen will?

3

ARD,ZDF,Mainstreampresse,Politiker usw. = über 90% MINT-Nullen.

4

Es bestätigt sich mehr und mehr, wer desinformiert werden will, schaut ARD und ZDF!
Was noch fehlt, aber das können die Sender nachliefern, ist eine Studie, die beweist, daß CO2 keine "Pflanzennahrung" ist,wie es die Wissenschaft zur Zeit meint, sondern eher letal für die Pflanzenwelt wirkt.Beste Voraussetzung solch einen Nachweis führen zu können, bringen Soziologen und Journalisten mit.Es wird den Damen und Herren nicht schwerfallen nachzuweisen, daß dieses gefährliche Gas mit Schuld am Untergang der Titanic war.Starke Verbrennung von Kohle in den Dampfkessel des Schiffes, verstärkter CO2 Ausstoß, Erwärmung der Luft und dadurch abkalben eines Eisberges!
Mit der These, daß nicht mit Zyankali, sondern durch einströmen lassen von CO2, in den KZs, Menschen vergiftet wurden, wird man sich noch eine Weile zurückhalten.
Wer die meisten Nachweise für die Gefährlichkeit von CO2 erbringt, dem winkt ein Füsükkurs bei der Kanzlerin, als Belohnung.

5
Rainer Steppan

#5 Herr Kowatsch
Erzählen das auch die Weltretter-Lehrer den Kindern in Chemie / Biologie?
Die Eltern/Kinder hören diese Dauerberieselung mit Dreck (man kann das nicht anders bezeichnen), wird der hoffentlich noch bestehende Widerspruch gemerkt? Oder ist das Lerninhalt in den Schulen. Dann kann man besser diese doofen Fächer abschaffen und stattdessen Klimakunde lehren. Alleine bei dem Gedanken wird mir schlecht vor Wut!

6
Rainer Steppan

Der HR in der Sendung "Alle Wetter" lässt es auch sehr häufig richtig krachen und antwortet anscheinend nie auf Kommentare bzgl. der Unwahrheiten, die da verbreitet werden. Herr Ranft geht voll & ganz in diesem Alarmismus auf, er erzählt das nicht, weil er muss, sondern weil er das echt glaubt. Alle Medien sind in dieser Richtung zutiefst verseucht, Parteiorgane der Grünen.
Als die Frau Roth diesen unsäglichen Satz bzgl der Toten des Tsunami UND des überfluteten AKWs los lies, meldete das die Tagesschau fast wörtlich als eigene Meldung, nicht als Zitat von C. Roth.

7

In den Empfehlungen der ICRP (Internationale Strahlenschutzkommission) von 2006 wurde vorgeschlagen, "...dem Trend der Gesellschaft folgend das tatsächliche Risiko durch das empfundene Risiko zu ersetzen..."

So die Profs bei Strahlen, die Politik folgt dem gern.

8
Leistenschneider/kowatsch

Die Aktivitäten von Herrn W. -mir sehr gut bekannt- sind zu begrüßen. Ich möchte im folgenden eine kurze Zusammenstellung über die falsche Berichterstattung darstellen, bewußte Falschaussagen,die bereits einen breiten Konsens in der unwissenden Bevölkerung gefunden haben.
1) C02 sei leichter als Luft, es stinkt, es sei ekelerregend.
2) CO2 sei der sichtbare Rauch aus den Schornsteinen der Kraftwerke, Heizungen und Autos, der die Umwelt verpestet.
3) C02 sei hochgiftig und hochgefährlich für den Menschen und Umwelt.
4) Häufig wird Kohlendioxid mit dem Gas Kohlenmonoxid verwechselt, vor allem bei der Feuerwehr
5) C02 sei ein Klimakiller, ein Treibhausgas, das die Erde ständig weiter erwärmt.
6) C02 sei eine große Gefahr für die Menschen, der Mensch tötet sich und seine Umwelt auf Dauer mit diesem Gas.
7) Ziel muss eine fast C02-freie Erde sein. Alles was diesem Ziel dient, ist gut.

9

Mein Gott, habt ein wenig Verständnis.
Der Mann Hat Politikwissenschaft studiert und glaubt halt jetzt ein Wissenschaftler zu sein.

10

Im WDR sieht es nicht anders aus. Da zieht ein Herr Döschner die Fäden im Ökozirkus.
Aussagen wie diese sind entlarvend:
Döschner: Die Formulierungen in der Abschlusserklärung sind an vielen Stellen sehr vage. Da ist nicht wortwörtlich davon die Rede, dass man sich von Kohle, Öl und Gas verabschiedet, sondern man spricht von einer "Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bis zum Ende des Jahrhunderts". Daran stört mich einmal der Zeitraum: Bis zum Ende des Jahrhunderts sind es noch 85 Jahre und ich befürchte, dass wir nicht mehr so viel Zeit haben, den Klimawandel aufzuhalten.

Was ist von solchen Leuten denn anders zu erwarten als ökologische Wühlarbeit unter die Fundamente unserer Industriegesellschaft. Konsequenterweise wird so ein fleißiger Mitstreiter für die „Energiewende“ von den Profiteuren entsprechend gewürdigt:
EUROSOLAR Kategorie
Sonderpreis für persönliches Engagement

Der in Duisburg geborene Journalist Jürgen Döschner arbeitet seit gut drei Jahrzehnten als Reporter und Redakteur für den WDR-Rundfunk. Seit 2003 betreut er als Fachredakteur den Bereich „Energie“ in der WDR-Wirtschaftsredaktion. Zusätzlich ist er seit 2012 als Wirtschafts- und Energieexperte für die ARD tätig.
Herr Döschner nimmt die nationale und internationale Energiewirtschaft und -politik in den Fokus und trägt dazu bei, Hintergründe und komplexe Zusammenhänge zu beleuchten. Seine Recherchen reichen dabei von vorher unbekannten Gefahren der Erdöl- und Gasförderung bis zu den Auswirkungen zentralistischer Infrastrukturprojekte.
Die eindrucksvollen Reportagen aus dem Gebiet um Fukushima haben das Ausmaß der Atomkatastrophe auch für uns erfahrbar gemacht. Diese Arbeiten verdienen Respekt vor dem persönlichen Engagement. Sie verdeutlichen die Gefahren und die Folgekosten, denen wir alle durch die Nutzung der konventionellen und atomaren Energien ausgesetzt sind.
Ebenso große Aufmerksamkeit ist seiner kritischen Positionierung bei den Debatten um die Energiewende in Deutschland zu zollen.
In der Diskussion um die vermeintlich zu hohen Kosten der Energiewende wendet er sich entschieden gegen einseitige und interessengeleitete Argumentationen. Er verteidigt das EEG als erfolgreiches und weltweit oft kopiertes Instrument der Energiewende.
Jürgen Döschner hat sich durch seine langjährige Erfahrung und seine professionelle und kritische Haltung einen unabhängigen Standpunkt erarbeitet, den er öffentlich vertritt und damit zu einer sachgerechten Diskussion beiträgt.
Da kann man gar nicht so viel essen, wie man kot*** möchte....

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Was soll man von einemHerrn Weber anderes erwarten?
Dieser herr moderiert auch die Sendung "meister des Alltags", eine Ratesendung. In dieser hetzt er jedesmal gegen "Chemie", wie schliomm doch chemische substanzen sind.
Auch der Herr Antwertes macht es in seiner Sndung "Sag die Wahrheit" ähnlich, wenn er es toll findet, daß die Leute Tofu essen statt Fleisch und Sojamilch trinken statt Milch.
Das ganz Funkhaus ist grünrot verseucht.
MfG