Was die Energiewende wirklich kostet

Zahltag; Bild I-vista / pixelio.de

von Klaus-Peter Krause
Wenn es mit ihr unverändert so weitergeht wie bisher, summieren sich die Kosten bis 2050 auf über 5 Billionen Euro – Oder für einen Vier-Personenhaushalt jährlich auf 9.000 Euro – Eine neue Berechnung, von Klaus Maier was auf die Bürger in Deutschland zukommt – Die mit dem„Ökostrom“ versprochene Zukunft lässt sich nicht einhalten


Noch einmal: Was kostet es, wenn Deutschland die verrückte „Energiewende“ seiner Politiker so fortführt, wie es bisher immer noch geplant ist? Mit dieser Frage befasste sich mein Beitrag vom 6. Mai 2015 (hier) unter der Überschrift „Wenn das mit Merkels Energiewende so weitergeht“. Die Antwort lautete damals: „Dann kostet es uns Stromverbraucher bis 2025 rund 1,3 Billionen und bis 2050 möglicherweise 4 Billionen Euro.“ Das ist bei weitem mehr als die Haftungssumme Deutschlands als Folge der Euro-Rettungsmaßnahmen: Der gesamte deutsche Haftungsanteil würde sich auf rund 533 Milliarden Euro belaufen.*) Oder wie es der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, vor Journalisten in Frankfurt im Dezember 2014 formuliert hat: „Die Kosten, die Eurozone zusammenzuhalten, sind eine verlorene Generation.“ (FAZ vom 11. Dezember 2014, Seite 19). Aber jene 4 Billionen Euro Energiewende-Kosten für Deutschland stimmen nicht. Es sind sogar deutlich mehr, nämlich über 5 Billionen oder 5000 Milliarden Euro. Das hat jetzt eine Korrekturrechnung ergeben.

Die kumulierten Kosten streben keinem Endwert zu, sondern steigen immer weiter

Die Prognose-Rechnung der Energiewende-Kosten stammt von dem Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik Klaus Maier. In seiner Rechnung von damals hat er in der Zwischenzeit einen Fehler festgestellt. Als er sich abermals mit dem Thema befasste, erkannte er, „dass nicht nur die einmaligen Investitionskosten für die Erzeugung der Erneuerbaren Energien (EE) und die Speicher, die über das EEG finanziert werden und die zu hoch ausgefallen waren, als volkswirtschaftliche Belastung anzusetzen sind, sondern auch die laufenden Betriebskosten dieser Einrichtungen, die es ohne Energiewende nicht gäbe“. Damit habe sich eine grundsätzliche Änderung ergeben: „Die kumulierten Kosten streben nun keinem Endwert zu, sondern steigen immer weiter.“

Wenn alles wie geplant so weiterläuft

Untersucht hat Maier**) die Kosten, die bis zum Jahr 2050 drohen, wenn bis dahin – das ist die Annahme – alles wie geplant so weiterläuft. Er stützt sich auf öffentlich verfügbare Daten und versucht die Kostenentwicklung abzuschätzen. Dabei unterstellt er, dass die Politik den Kurs auf die Ziele (Stromgewinnung mit mindestens 80 Prozent „Erneuerbare Energien“ bis 2050) unbeirrt weiterverfolgt. Er nimmt zunächst die zu erwartende EEG-Umlageentwicklung ins Visier. Dem folgt eine Hochrechnung der Zusatzkosten, die durch die notwendigen Speicher entstehen und die er für die jeweils unterschiedlichen Speichervarianten ausweist. Abschließend geht er auf die Möglichkeiten der Sparpotenziale am Stromverbrauch und im „Strom-Management“ ein. Wert legt er auf die folgende Feststellung: „Diese Studie ist keine Auftragsarbeit. Der Autor ist frei von wirtschaftliche Abhängigkeiten und spricht im eigenen Namen.“

Untersucht und berechnet, was auf die Bürger zukommt

Maiers Arbeit (114 Seiten lang, der ganze Text hier) beschäftigt sich, wie der Verfasser eingangs erläutert, mit den aktuellen und den künftigen Stromkosten, die auf den Bürger zukommen werden, und mit den technischen Konzepten, die angewendet werden sollen. Dabei nimmt er über den zukünftigen Verlauf verschiedene Szenarien an. Ausführlich befasst er sich mit dem Speichern von Strom, weil dies die „wichtigste Komponente der Energiewende im Bereich Strom“ sei. Er rechnet Speicher, die heute am häufigsten in der Diskussion sind, mit verschiedenen Speichergrößen exemplarisch durch. Er prüft die Speicherkonzepte auf Realisierbarkeit und ermittelt die Auswirkungen auf die Stromkosten. Dann prognostiziert er die Gesamtkosten wie auch die jährlichen Kosten, die volkswirtschaftlich aufzubringen sind, um die Energiewende bis 2050 umzusetzen. Ferner ermittelt er, welche Einsparpotenziale es im Stromverbrauch gibt. Schließlich untersucht er die propagierten Konzepte, mit denen die Unbeständigkeit (Volatilität) der Erneuerbaren Energien überwunden werden soll. Das sind die sogenannten „smarten Lösungen“. Maier schätzt ab, wieviel sie wirklich dazu beitragen.

Für einen 4-Personen-Haushalt jährlich 9000 Euro, 35 Jahre lang

Dies Ergebnisse sind, kurzgefasst, diese: Deutschland hat heute bereits mit die höchsten Strompreise in der Welt. Soll der elektrische Strom zu 80 Prozent aus Erneuerbaren Energiequellen kommen und wird der Kurs der Energiewende bis 2050 durchgehalten, werden die Aufschläge auf den Strompreis (Umlagekosten) von derzeit 6,24 auf bis zu 19 Cent je Kilowattstunde steigen (ohne Speicher). Am Ende könnte dies Deutschland bis 2050 aufsummiert mehr als 5 000 Milliarden Euro gekostet haben. Das entspricht für einen Vier-Personenhaushalt 9.000 Euro im Jahr, 35 Jahre lang.

Wenn das EEG wie bisher fortgeführt wird …

Wörtlich heißt es in Maiers Untersuchung: „Sollte das EEG***) etwa in der Weise fortgeführt werden, wie das Subventionskonzept derzeit angelegt ist,****) und sollten die Ziele der Energiewende bis 2050 weiterverfolgt werden, so werden die Subventionen zwar vermutlich langfristig fallen, aber nicht ganz entfallen können.“ Dies führe zu den genannten Umlagekosten. Würden die Speicherkosten (mit der kostengünstigsten Variante Methan) ebenfalls umgelegt, so würden die Umlagekosten dauerhaft auf rund 45 Cent je Kilowattstunde steigen. Dies bedeute für einen Vier-Personenhaushalt (bei einem Verbrauch von jährlich 4000 kWh) 2140 Euro im Jahr nur für die Subventionen einschließlich Mehrwertsteuer. Die Zusatzkosten, die die Energiewende verursache, seien nicht nur durch die Investitionskosten für die technischen Einrichtungen bestimmt, sondern auch durch die Betriebskosten, durch den Rückbau der Anlagen und durch den Ersatz von Anlagen nach deren Nutzungsdauer. Zu berücksichtigen seien auf diese Weise auch jene Aufwendungen, die für das künftige Speicherkonzept, für die Trassen und für den Netzausbau sowie für weitere stabilisierende Maßnahmen nötig würden.

Stromspeicher sollen helfen, weil Wind und Sonne nur Zufallsstrom liefern

Wenn der Wind nicht weht, und die Sonne nicht scheint, erzeugen die Windkraft- und Photovoltaikanlagen den Strom, den sie liefern sollen, nicht. Ob es mit ihnen Strom gibt, ist vom Zufall abhängig, der Strom schwankt, ist volatil. Daher sind diese volatilen Erneuerbaren Energien (VEE) für die Stromversorgung einer hochentwickelten Volkswirtschaft und eines Industrielandes unzuverlässig, sie liefern nur Zufallsstrom. Um solche unausweichlichen Stromlücken zu schließen, will man den VEE-Strom, wenn er im Überschuss anfällt, speichern. Diskutiert werden als Langzeitausgleich der volatilen Energien viele Speicherkonzepte. Nur eines von ihnen, so Klaus Maier, sei realisierbar, das aber sei teuer: der Methanspeicher („Power-to-Gas“). Pumpspeicherkraftwerke und Druckluftspeicherkraftwerke würden als Speicherlösungen für den Langzeitausgleich ausscheiden, denn aus Mangel an geologischen/topografischen Möglichkeiten sei die nötige Anzahl nicht realisierbar. Die Speichervariante mit Batterien komme aus Kostengründen nicht infrage. Technisch und mengenmäßig realisierbar sei allein die Speichervariante über die Methanisierung (Umwandlung von VEE-Strom in das Gas Methan, mit dem man durch Verfeuern wieder Strom herstellen kann).

Aber auch die technisch mögliche „Speichervariante Methan“ scheidet aus

Aber auch diese Variante verteuert die Stromgestehungskosten für das 80-Prozent-Ziel nach Maiers Berechnungen deutlich. Technisch zwar lasse sich durch Methanisierung eine Lösung für den Langzeitausgleich erreichen, aber mit einem Sicherheitszuschlag, der bei dem Verzicht auf Ersatzkraftwerke nötig sei, müsse man einen Stromgestehungspreis von 32 Cent je kWh hinnehmen. In diesem Fall würde der Strom beim Endkunden rund 58 Cent je kWh kosten. Doch der dafür nötige starke Ausbau mit etwa 14-mal mehr Windkraft- und Fotovoltaikanlagen als 2013 stelle ein unüberwindliches Hindernis dar. Daran scheitere auch die Speichervariante Methan.

Die Fiktion von 100 Prozent „Ökostrom“ ist völlig realitätsfern

Noch viel weniger realisierbar wäre es, die Stromversorgung mit „Erneuerbaren Energien“ zu 100 Prozent zu bewältigen. Das treibe, wie Maier schreibt, den notwendigen Ausbau und die Kosten noch weiter hoch. Der Ausbaufaktor würde auf über 20 steigen, und die Stromgestehungskosten würden sich mit 46 Cent je kWh auf mehr als das 11-fache erhöhen. Deutschland müsste für seine Stromversorgung dauerhaft jährlich rund 300 Milliarden Euro an Mehrkosten ausgeben. Eine Vollversorgung, mit „Erneuerbaren Energien“ (also annähernd alle Energieträger, die heute für Wärme und Mobilität benötigt würden und ebenfalls über den Strom ersetzt werden sollen) würde erfordern, den Erzeugungsbedarf annähernd zu verdoppeln. Ein solches Szenario sei eine reine Fiktion und völlig realitätsfern. Das habe er daher im Einzelnen gar nicht erst durchgerechnet.

Auch die „smarten Lösungen“ sind untauglich

Zu den „smarten Lösungen“ stellt Maier fest: „Die in den Medien genannten Lösungskomponenten der Volatilität sind untauglich, da deren Glättungseffekt zu gering ist. Smart-Meter, Smart-Grids, virtuelle Kraftwerke, schaltbare Lasten etc. leisten einen viel zu geringen Beitrag zur Lösung der Volatilität. Auch den Verbrauch an Strom dem Angebot anzupassen (private Haushalte, Industrie), ist sowohl im Umfang als auch in der Dauer der Verschiebbarkeit zu gering, um substantiell zur Problemlösung beizutragen.“

Was Politiker zur Zukunft mit „Ökostrom“ versprechen, lässt sich nicht einhalten

Maiers Fazit lautet: „Es gibt keine geeigneten Speicher, die realisierbar und von den Kosten tragbar wären. Der notwendige Ausbau der Erneuerbaren Energien übersteigt die Möglichkeiten und die Akzeptanz der Bürger. Ohne Speicher wird es aber zu den Erneuerbaren Energiequellen eine zweite Infrastruktur zur Stromerzeugung geben müssen, die weiterhin fossile Energieträger verbrennen, die Extrakosten verursachen und damit die Stromversorgung verteuern.“ Die versprochene Zukunft, nämlich die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, ein kostengünstiger Strom aus VEE (stabilisiert durch Speicher) und Schutz der Umwelt, könne nicht eingehalten werden. Aber Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bekundet:

„Dass die erneuerbaren Energien schon heute kostengünstig und konkurrenzfähig sind, haben sie unter Beweis gestellt: Strom aus neuen Windkraft- und großen Photovoltaikanlagen produzieren heute zu denselben Vollkosten wie neue Steinkohle- oder Gaskraftwerke.“ (FAZ vom 26. Mai 2015, Seite 20: „Die Erneuerbaren sind heute konkurrenzfähig“). Zu entgegnen ist Frau Hendricks schlicht dies: Wenn das so ist, dann sollen sie die Subventionen doch bitte endlich streichen! Warum geschieht das nicht?

So geht es den meisten: „Wer nichts weiß, muss alles glauben“

Ein weitere Schlussfolgerung Maiers: „Eine Lösung, die zu keinen akzeptablen Kosten zu haben ist, ist keine Lösung. (auch wenn sie technisch realisierbar ist).“ Aber niemand will das wahrhaben. Die allermeisten Deutschen glauben, was ihnen Politiker und Medien über die vorgebliche Klimaerwärmung durch anthropogenes CO2 vorschwatzen und geradezu einhämmern. Gegenteiliges aus Expertenwissen unterdrücken sie. Von Marie-Louise Eschenbach stammt das Wort "Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ Oder: Wer wenig weiß, muss viel glauben. Den Deutschen und anderen Menschen wird das nötige Wissen, um die Energiewende objektiv beurteilen zu können, von Interessentenseite vorenthalten. Und auch diese Feststellung stimmt: „Es ist leichter, einer Lüge zu glauben, die man schon hundertmal gehört hat, als der Wahrheit, die man noch nie gehört hat.“ Auf diese Weise wird unwichtig, was Wahrheit ist. Das einzige, was zählt, ist das, was die Leute für Wahrheit halten. Aber die horrenden Kosten der Energiewende werden zur Wahrheit werden. Doch dann ist es schon zu spät. Dann sind sie bereits entstanden.

_______________________________________________________________________________

*) Es sind die maximalen Kosten der Euro-Rettung für Deutschland bei einem Zahlungsausfall der sogenannten GIPSIZ-Länder (Stand: 08. Mai 2015). Zu den GIPSIZ-Länder zählen Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien und Zypern. Der gesamte deutsche Haftungsanteil würde sich auf rund 533 Milliarden Euro belaufen. Die bisher getätigten Kreditzusagen zur Rettung des Euro betragen insgesamt rund 944 Milliarden Euro, die potentiellen Haftungssummen aller Euro-Länder könnten bei maximal etwa 1.579 Milliarden Euro liegen. Der gesamte deutsche Haftungsanteil würde sich auf rund 533 Milliarden Euro belaufen. An den zugesagten IWF-Krediten zur Euro-Rettung wäre Deutschland unter der Annahme, dass die GIPSIZ-Länder als Garantiegeber ausfallen, mit einer Summe von rund 11 Milliarden Euro beteiligt. (Quelle: hier).

**) Unter fachlicher Beratung von Dipl. Ing. (FH) Thomas Biemer (Elektrotechnik), Ing. grad. Wolfgang Maier (Energietechnik), Dipl. Ing. Michael Limburg (Elektrotechnik) und Dr. Ulrich Steiner (Physik).

***) EEG = Erneuerbare-Energien-Gesetz

****) Allerdings sind bei der Subventionierung Änderungen geplant: „Von 2017 an sollen die Hilfen für den Großteil der neuen Wind- oder Solaranlagen per Ausschreibung festgelegt werden, wie es in am Freitag veröffentlichten Eckpunkten des Wirtschaftsministeriums heißt. Wer die geringsten Förderkosten für ein Projekt verlangt, bekommt den Zuschlag. Bislang bekommen die Betreiber von Solar- oder Windkraftanlagen einen auf 20 Jahre garantierten Abnahmepreis für ihren Strom. Dies war auch auf Widerstand der EU-Kommission gestoßen. Nun sollen 80 Prozent der neuen Anlagen per Ausschreibung gefördert werden.“ F.A.Z. vom 1. August 2015, Seite 18: „Neue Ökostrom-Förderung“).

aktualisierte Fassung vom 9.8.15

Übernommen von KP Krauses Blog hier

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55 Kommentar(e)

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1

@ # 53, Admin:

Hallo Admin,

Die im ersten Abschnitt genannten Mengen sind jene der GEREINIGTEN Abluft, also jene, die von der Anlage NACH den Abscheidern/Wäschern anfallen und an die Umgebung emittiert werden.
Wenn man den Wirkungsgrad der Schwefeldioxidabscheidung in diesem Beispiel ausrechnet, liegt er bei ca. 98%.
Die Asche kann gesichert nicht verwertet werden, vermutlich wird sie in die Tagebaugruben zurückgeführt. Das Calciumsulfat Dihydrat muss entweder deponiert oder aber getrocknet und danach soweit erhitzt werden, dass unter Wasserabspaltung das Semihydrat gebildet wird. Dann kann es als Baugips verwendet werden.
In welchem Ausmass diese „Wiederverwendung“ praktiziert wird, ist für mich nicht ohne weiteres recherchierbar.
Bezüglich Menge und Entsorgung des sehr wahrscheinlich relativ problematischen Abscheidergutes aus Elektro-Abscheidern kann ich leider keine Aussage machen, ebenso wenig betreffend dessen Zusammensetzung.

mfG, db

2

@Peter Jensen #51
Mit dem letzten Absatz der Enteignung durch ein staatliches Konstrukt (Politik) sprechen Sie einen weitern marktfeindlichen Aspekt an. Diese Willkür (Enteignung) der Politik von privaten Investitionen bringt mehr Schaden über eine Volkswirtschaft/Gesellschaft als dies im ersten Moment ersichtlich ist. Das Vertrauen der Investoren in so ein politisches System der Willkür/Launenhaftigkeit ist für einen Investor, der sich auf die Marktwirtschaft und die Wettbewerbsregeln verlassen muss, einfach untragbar. Es wird keinen Investor geben, der jeder Zeit damit rechnen muss, dass seine Investition auf Basis der Marktwirtschaft vom Staat mit marktfeindlichen Gesetzen sabotiert wird. Darum wird es in Zukunft auch keinen Investor geben, der unter der Willkür der Politik = EEG/Energiewende/Kernkraftausstieg in ein Kraftwerk, in Deutschland, mehr investieren wird. Das Vertrauen des Marktes/Gesellschaft in die opportune und marktfeindliche Merkel-Union Willkür Politik ist massiv gestört und das nicht erst seit heute.

3

@ Admin (Kommentar zu #43)

Ich nehme mal das (relativ leistungsstarke) Kohlekraftwerk Boxberg (el. Leistung 2575 MW).

Im Jahr 2013 fielen folgende erfasste Abluft-Emissionen an:
19‘200‘000‘000 kg Kohlendioxid (ca. 19 Millionen Tonnen), 14‘000‘000 kg Schwefeldioxid, 14‘000‘000 kg NOx/NO2, 6‘530‘000 kg Kohlenmonoxid, 460‘000 kg Feinstaub, 238‘000 kg Distickstoffmonoxid, 104‘000 kg anorganische Chlorverbindungen (als HCl), 324 kg Blei und Bleiverbindungen (als Pb), 370 kg Quecksilber und Verbindungen (als Hg), 170 kg Chrom und Verbindungen (als Cr), 79 kg Nickel und Verbindungen (als Ni), 58 kg Arsen und Verbindungen (als As) (Quelle: Wikipedia).
Dies sind vom Kraftwerk gemessene, über der jährlichen meldepflichtigen Grenze für einzelne Stoffe liegende und ans europäische Schadstoffregister gemeldete Werte. Beispielsweise liegt die Meldegrenze für flüchtige organische Verbindungen ausser Methan bei 100‘000 kg!!!.

Asche: Der tägliche Braunkohleverbrauch liegt bei bis zu 50‘000 t. Der Aschegehalt von Braunkohle liegt im Bereich zwischen 5 und 10 %. Demnach fällt täglich Asche in der Grössenordnung von 2500 t bis 5000 t an, grob überschlagen etwa eine Million Tonnen jährlich. Langsam beginnt die Rechnerei echt Spass zu machen. Besonders wenn man mal mit der jährlichen Abfallmenge eines Kernkraftwerks vergleicht. Das kann man insofern durchaus, zumal die Asche nebst diverser Schwermetalle relativ viel Uran enthält. In den USA wurde Kohlekraftwerkasche in früheren Zeiten sogar zur Gewinnung von Uran verwendet. Auf speziellen Wusch von Admin: ergibt ca. 60 kg Asche pro 1 MWh.

Rückstände aus der Rauchgaswäsche: Braunkohle enthält 0.5 – 3% Schwefel, bzw. Thioverbindungen als Schwefel. Geht man von 1.75% Schwefel in den täglichen 50‘000 t Kohle aus, so werden daraus täglich 1750 t SO2 generiert. Um diese im Sprühwäscher auszuwaschen werden 1530 t CaO benötigt, und schlussendlich (nach Aufoxidieren) fallen 4700 t Calciumsulfat Dihydrat an. Täglich. Pro Jahr etwas mehr, ca. 1‘700‘000 Tonnen (als Trockenware; wasserfeucht halt noch ein paar hunderttausend Tönnli mehr). Auf speziellen Wunsch von Admin: ergibt ca. 75 kg Calciumsulfat Dihydrat (trocken), bzw. ca. 100 kg desselben (wasserfeucht) pro 1 MWh.

mfG

4

@#46, Herr Burowski,

Sie offenbaren eine Unkenntnis von Zusammenhängen:

1. Steinkohlesubventionen: Schon vor Jahrzehnten wäre es für die Kohle-KW-Betreiber billiger gewesen, Kohle zu importieren. Das SPD-regierte NRW hat zusammmen mit der SPD-geführten Bundesregierung beschlossen, den Preis der deutschen Kohle auf Weltmarktniveau herunter zu subventionieren ("Kohlepfennig").
Auch ohne diese Subventionen gäbe und gibt es deutsche Kohle-KW; der Erzeugerpreis wäre der gleiche wie beim Kohleimport.

2. Rückstellungen und "Steuerbefreiungen":
Diese Rückstellungen sind bei deren Auflösung genauso zu versteuern wie alle anderen Einnahmen auch. Der Unterschied liegt nur darin, dass diese Rückstellungen über größere Zeiträume gebildet und versteuert werden können und nicht jährlich versteuert werden müssen; der Unterschied liegt also nur im Bemessungszeitraum.
Es ist übrigens in der Industrie in vielen Fällen üblich, dass Unternehmen Rückstellungen für die Zukunft bilden -z.B. anstehende Investitionen - das ist Nichts KK-typisches und schon gar keine Steuerbefreiung. Falls mit dem so angesammelten Geld etwaige Gewinne erwirtschaftet werden sind diese natürlich auch zu versteuern.
Falls Ihnen das nicht gefällt können Sie ja gerne einen Gesetzesentwurf zur Änderung einbringen -bevorzugt über eine der Parteien die immer nach "Gerechtigkeit" schreien.

5
Werner Geiselhart

#46: Holger Burowski sagt:am Dienstag, 11.08.2015, 21:51

Ohne Subvention der Steinkohleförderung gäbe es in D auch keine Kohlekraftwerke auf Basis von Steinkohle. Es ist völlig uninteressant, ob die Förderung der Kohle oder die Energieerzeugung durch Kohle an sich subventioniert wird. Ausschlaggebend ist, dass die Subventionierung der Steinkohleförderung Einfluss auf den Preis der Kohle und somit auf den Preis des erzeugten Stromes hat.

############################################

Sehr geehrter Herr Burowski, woher haben Sie diese Weisheiten. Steinkohlekraftwerke gibt es in Deutschland seit über hundert Jahren. Und das ist gut so, sonst wären wir technologisch und wohlstandsmäßig noch auf dem Niveau der Kaiserzeit.
Der Steinkohleabbau in D wurde ab den 60ern subventioniert, weil man preislich mit dem Weltmarkt nicht mehr mithalten konnte und man sich eine gewisse Unabhängkeit vom Ausland erhalten wollte.
Das hat rein gar nichts mit dem Betrieb der Kraftwerke zu tun, man hätte die nämlich wesentlich günstiger mit ausländischer Kohle betreiben können.
Wie so oft bei Ihnen kritiklos übernommene Propagandaweisheiten von NGOs und Grünen.

6

Holger Burowski sagt: "Die Rückstellungen der Kernkraftwerksbetreiber für den Abriß/Stilllegung sind über ihre gesamte Laufzeit steuerfrei und damit eine Subvention. Ob die Subvention durch Auszahlung von Steuermitteln oder durch Erlass von Steuern realisiert wird, ist bedeutungslos."

Herr Burowski, MEHRFACH FALSCH!!!

Rückstellungen sind nicht steuerfrei! Was steuerfrei ist, ist vorher steuerbar! Rückstellungen sind Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens. JEDES UNTERNEHMENS!!!
Alle Unternehmen sind nach Handelsgesetzbuch verpflichtet, Rückstellungen für künftige Verbindlichkeiten zu bilden. Das ist weder eine Subvention noch eine Besonderheit der Atomwirtschaft. Die Pflicht zur Rückstellungsbildung kommt aus dem Vorsichtsprinzip des HGB, wonach jeder Kaufmann den Aufwand der Periode zuzuordnen hat, in der sie entsteht. Und die Rückbauverpflichtung für ein AKW entsteht mit seiner Inbetriebnahme. Also wird der geschätzte Aufwand für den Rückbau jährlich in einer Rückstellung "angesammelt". Ein völlig normaler Vorgang im Rechnungswesen!
Nach ihrer Sicht wäre jede Rückstellung für nicht genommenen Urlaub, für Pensionsverpflichtungen, für drohende Verluste, für Aufbewahrung von Buchhaltungsunterlagen usw. eine Subvention. Das ist aber völliger UNSINN!!!
Nach ihrer Sicht wäre sogar jeder normale Aufwand, also Material, Personal, sonstiges eine Subvention! Denn alle Aufwendungen mindern das Betriebsergebnis, genauso wie der Aufwand für Rückstellungen.

Ich hoffe, ich konnte ihnen das verständlich erklären, so dass sie in Zukunft nicht mehr durch Unwissen auffallen müssen.

Ihr weiterer Kommentar

"Zudem dürfen die Rückstellungen vom Unternehmen investiert werden und die daraus entstehenden Gewinne wieder den Rückstellungen zugeführt werden. Ab einem bestimmten Punkt finanzieren sich dann die Rückstellungen selber und müssen gar nicht mehr aus dem eigentlichen Geschäft finanziert werden. Ein fantastisches Steuerspar-Subventionierungsmodell."

ist so grottenfalsch und lächerlich, dass es sich gar nicht lohnt, da irgendwo anzusetzen. Es reicht, wenn sie das oben Gesagte verstanden haben.

Und dann sagen sie noch: "Die gesetzlichen Regelungen über die Rückstellungen der Kernkraftwerksbetreibern werden Sie ja wohl noch selbst finden, oder?"

Aber sicher doch, Herr Burowski, denn wir kennen uns aus in der Materie im Gegensatz zu ihnen: § 249 HGB Dazu noch einen Bilanzkommentar zur Hand und dann finden sie alles, was ihr Herz begehrt!

Im übrigen gibt es im Atomgesetz noch den § 9d. Da geht es um Enteignung. Der Staat ist berechtigt, Betreiber von Atomanlagen zu enteignen, wenn... ja wenn eine Gefahr für das Allgemeinwohl erkennbar ist.

KEINE bisherige Bundesregierung, ich wiederhole: KEINE hat es bisher gewagt, diese Enteignung in Betracht zu ziehen, obwohl doch ständig von den großen Gefahren der Kernenergie gefaselt wird. Und wissen sie auch warum? Erstens wissen die Politiker selbst nur zu gut, dass die Panikmache in Bezug auf AKW Unsinn ist und zweitens würde das in einem Prozess von überragendem öffentlichen Interesse enden, in welchem dann wohl auch dem letzten grünen Betonkopf klar werden würde, wie sicher die deutschen AKW sind und dass sie keine Gefahr für das Allgemeinwohl darstellen.

Noch ne Frage, Herr Burowski?

7

@Peter Jensen #45
Gute Zusammenstellung. Eines möchte ich noch ergänzen....
Neben den staatlichen/politischen Gesetzen = markt-wettbewerbs- und damit Innovationsfeindlichen EE-Subvention-Gesetzen, Bestimmung und Verordnungen haben ja auch noch sehr viele kleine Privatanleger in diese risikoreiche, weil marktfeindliche sog. Erneuerbare Energiewelt ihr Erspartes gesteckt und zum Großteil verloren. Stichwort Prokon, Solarworld.
Aber nicht nur die Subventionen per Gesetz haben Verluste und einen Scherbenhaufen in der EE-Welt hinterlassen, sondern auch auf der anderen Seite haben sich die Subventionen in Form von Dumping negativ auf unsere Stromwirtschaft bemerkbar gemacht. Kohle, Gas und Kernkraft sind neben der Unfähigkeit der Manager und deren Korrektheit zur Politik auch auf Grund des EEG-Dumping in die Unwirtschaftlichkeit gefahren.

Das politische EEG steht somit nicht nur für die marktfeindliche Subvention, sondern auch für das marktfeindliche Dumping.
Sowohl die Privaten Investoren auf der EE-Seite, wie auf der konventionellen Seite haben durch diese Energiewende Politik massiv an Kapital verloren. Und nicht nur die Private Seite, sondern auch die Öffentliche Seite.

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@p.Egberts #42
Falsche Definition, Egberts!
Subventionen sind keine Kosten, sondern politische Gesetze, die in den Markt = Gesellschaft eingreifen zum Nachteil von anderen Marktteilnehmern.
Man kann zu den Subventionsgesetz EEG auch Dumpinggesetz sagen.
Subventionen sind politische Gesetze und richten sich gegen den freien Markt-Wettbewerb.
Subventionen wollen einen Produkt einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerber verschaffen und dies muss nur im Mangel und Armut enden. Weil hier ein Produkt subventioniert wird, dass keinen MEHRWERT und somit auch keine wirtschaftliche Wertschöpfungskette in sich trägt.
Im Fall der gebrauchten Kernbrennstäbe (unter den Grünen auch Atommüll gebrandmarkt) hat der Markt schon längst Lösungen zur Wiederverwertung bzw. zur Lagerung parat. Nur hat dies die deutsche Politik bis dato mit Gesetzen verhindert. Und auch hier greift die Politik wieder in den Markt und damit in die Wertschöpfung = Mehrwert für die Gesellschaft mit Gesetzen, Verordnungen und Verboten ein.
Eine Wiederverwertung der einzulagernden Brennstäbe würde nämlich einen gewaltigen MEHRWERT für unsere Gesellschaft darstellen. Auch die Kraftwärmekopplung bei den Kernkraft würde einen Mehrwert darstellen. Auch für die Natur/Landschaft in Deutschland würde die Nutzung der Kernkraft einen Mehrwert gegenüber den sog. Erneuerbaren Energien darstellen. Mit der vernünftigen und technisch machbaren Nutzung der Kernkraft (des Energieträgers Uran) würde somit eine für die Volkswirtschaft und für die Natur/Landschaft in Deutschland vorteilhafte Energieerzeugungs-Versorgungs-Entsorgung Wertschöpfungskette entstehen. Innovation und die Wissenschaft würden hier für eine Wissensgesellschaft weiter vorangetrieben, weil in der Kernkraft noch sehr viel Potential vorhanden ist im Gegensatz zu den Energieträgern Wind, Sonne, Gas, Wasser, Oel und Kohle.
Sie müssen in "Mehrwert" und in "Wertschöpfung" denken, wenn Sie etwas von Volkswirtschaft verstehen wollen und damit über unseren Wohlstand in Deutschland, den wir der Freiheit eines wettbewerblichen Marktes (Marktwirtschaft) zu verdanken haben. Um so mehr der Staat jetzt mit Subventions- Verbots- und Bevormundungsgesetzen in den Markt eingreift und damit in die Freiheit der Gesellschaft, um so mehr wird aus dem wirtschaftlichen Wohlstand ein politisch geplanter Mangel und Armutsstaat (Diktatur).

9

@ #42 p. egberts

"ich denke mal der Knackpunkt ist die Frage wie man Subventionen definiert."

Der Begriff Subvention ist (juristisch) klar definiert: Zahlung aus dem Steuereinkommen an den Subventionsempfänger. Da gibt es nichts neu zu definieren.
Der Umgehungstatbestand ist dann ökonomischer Natur: A produziert eine überteuerte Ware. Dem Staat ist es verboten aus dem Steuersäckel den Verkaufspreis zu senken, bis der Marktpreis erreicht wird. Also wird Gesetz geschaffen, das einen Preis oberhalb des Marktpreises festlegt, so daß die Produzenten Gewinne erwirtschaften können, wenn der erbraucher kaufen würde. Da aber keiner so dumm ist die Ware zu kaufen wird die Zwangsabnahme verordnet. Juristisch keine Subvention aber ökonomisch, so wie bei der Kohle auch, wo der Betreiber von Kohleminen Geld erhielt, um die Löhne bezahlen zu können, so der Impoert von Fremdkohle nur an der Küste rentabel war.

Aber das scheint Leute wie Sie zu komplex zu sein.

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Holger Burowski

#33: T.Heinzow
"Fossile Brennstoffe bzw. deren Nutzung wurde noch nie in D subventioniert. Subventioniert wurde (im Wesentlichen) die Arbeit, die zur Steinkohleförderung benötigt wurde."

Ohne Subvention der Steinkohleförderung gäbe es in D auch keine Kohlekraftwerke auf Basis von Steinkohle. Es ist völlig uninteressant, ob die Förderung der Kohle oder die Energieerzeugung durch Kohle an sich subventioniert wird. Ausschlaggebend ist, dass die Subventionierung der Steinkohleförderung Einfluss auf den Preis der Kohle und somit auf den Preis des erzeugten Stromes hat.

###########################################
"Die Nutzung der Kernenergie (durch Kernspaltung freigesetzte Energie) ist nie subventioniert worden."

Die Rückstellungen der Kernkraftwerksbetreiber für den Abriß/Stilllegung sind über ihre gesamte Laufzeit steuerfrei und damit eine Subvention. Ob die Subvention durch Auszahlung von Steuermitteln oder durch Erlass von Steuern realisiert wird, ist bedeutungslos.
Zudem dürfen die Rückstellungen vom Unternehmen investiert werden und die daraus entstehenden Gewinne wieder den Rückstellungen zugeführt werden. Ab einem bestimmten Punkt finanzieren sich dann die Rückstellungen selber und müssen gar nicht mehr aus dem eigentlichen Geschäft finanziert werden. Ein fantastisches Steuerspar-Subventionierungsmodell.

##########################################
"Sie können gerne den Nachweis erbringen, daß Haushaltsmittel des Bundes oder der Länder in die Errichzung oder den Betrieb der kommerziell betriebenen Kernkraftwerke in D geflossen ist. Mir reicht die Angabe der Nummern der diesbezüglichen Bundes- bzw. Landtagsdrucksachennummern."

Die gesetzlichen Regelungen über die Rückstellungen der Kernkraftwerksbetreibern werden Sie ja wohl noch selbst finden, oder?

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Herr Egberts,

gehören sie auch zu der Diehl'schen Sorte Diskutant, denen man Nachweise für die Falschheit ihrer Behauptungen bringt, die diese dann aber nicht lesen und unermüdlich weiter ihre Falschbehauptungen schreiben?

Wenn sie sagen: "Das Problem das Atomstrom hat ist z.B. das dabei Müll entsteht der hohe Kosten verursacht und wenn der Hersteller des Atomstroms diese nicht übernehmen muss, sondern der Gesellschaft aufbürdet, dann sind das Subventionen... usw..."

dann haben sie offensichtlich nicht die zwei Dokumente gelesen, die ich weiter oben verlinkt habe.

Die Kosten des sog. "Atommülls" sind kein Problem für den Atomstrom, sondern nur für sie und für Leute, die ein Interesse daran haben, dass dieses angebliche Problem in den Medien fortlebt!

Lesen sie die verlinkten Beiträge und sie erkennen ihre Denkfehler!

Nochmals: der kommerzielle Betrieb von AKW in Deutschland wurde NIEMALS mit staatlichen Mitteln gefördert. Kosten für Rückbau, Lagerung und Entsorgung sind im Atomstrompreis enthalten. Und wissen sie, wie das möglich ist? Weil ein AKW zu mehr als 90% des Jahres zuverlässig Strom liefert und damit seine Gemeinkosten auf mehrere Milliarden kWh verteilen kann. Ganz im Gegensatz zu den sog. EE-Erzeugern.

Die Steinkohlesubventionierung erhielten die Kohleförderer, nicht die Energieversorger. Den Grund dafür hat Herr Heinzow richtig dargestellt. Es war eine strategische Entscheidung im damaligen politischen Umfeld! Es ging um die Sicherstellung eines Teils der Energieversorgung eines Industrielandes.

Davon kann bei den sog. EE überhaupt nicht die Rede sein! Niemand braucht diesen zusätzlichen Strom!

Und wenn manche EE-Jünger behaupten, die EEG-Umlage wäre sowas wie "Anfangsinvestitionen", dann zeigen sie damit nur ihr mangelndes wirtschaftliches Verständnis. Die meisten Subventionen erfolgen über Investitionszuschüsse in die Anschaffungskosten der Anlagen oder Steuererleichterungen, damit die Unternehmen operativ weniger Kosten haben und genug Geld verdienen können, um spätere Ersatzinvestitionen selbst bewältigen zu können. Das bedeutet, es muss operativ ein aus sich heraus tragbares Geschäftsmodell vorliegen. Nur die hohen Anfangsinvestitionen werden unterstützt. Meist über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren. Selten länger. Die Gewinnzone wird also im besten Fall vorverlegt!

Im Falle der sog. EE wird aber der reine operative Betrieb subventioniert, denn ohne die staatliche Garantievergütung wäre es für einen Hausbesitzer, der eine 5 kWp-Anlage auf dem Dach hat, sehr schwer bis unmöglich, für den damit produzierten Strom am Markt einen Käufer zu finden. Das würde nur über Pooling von mehreren Anlagen funktionieren, die dann einen kleinen Verbraucher in unmittelbarer Nähe gemeinsam versorgen können. Und auch das nur unter Zuhilfenahme von Speichertechnologien. Eine einzelne PV-Anlage hat ohne Zwangseinspeisung und Zwangsvergütung KEINE CHANCE am Markt. Und deswegen sind die Anfangssubventionen für F&E bei der Kernkraft überhaupt nicht mit den jährlich mehr als 20 Mrd. geschickt verschleierten Subventionen der EEG-Umlage zu vergleichen.

Im übrigen haben auch die EE-Anlagenhersteller allesamt Hunderte Millionen an direkten Subventionen bekommen. Was aus denen geworden ist, sollte auch ihnen bekannt sein!

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Werner Geiselhart

Bei der Kernkraft handelte es sich um eine Art "Anschubfinanzierung" durch die Förderung der Grundlagenforschung.
Die von den Ökos beklagten Abwrackkosten wurden vom Staat durch den KKW-Stillegungsbefehl mutwillig herbeigeführt.
Die vorher beschlossene Abgabe auf den KKW-Strom, die ja durch die Stillegung wegfällt, hätte bei Weiterbetrieb locker gereicht, um die doppelte Anzahl von KKWs zurückzubauen.
Bei den Öko-Energien handelt es sich dagegen um eine versteckte Dauersubvention für vorerst mal 20 Jahre.
Dann sollen die Flatterstromanbieter ja an den Markt gehen und ihr Produkt ungefördert verkaufen.
Wers glaubt, wird selig. Geschätzte 80% der Windanlagen dürften dann nicht mehr rentabel sein, wer will die dann weiterbetreiben. Nach 20 Jahren sind die Dinger gelinde gesagt stark überholungsbedürftig, wer trägt die Kosten?
Ich weiss schon wer: Dann wird es milliardenschwere Unterstützungsprogramme für Windmüller und Sonnensammler geben, verlorene Zuschüsse oder ähnliches, bezahlt aus dem Steuertopf. Die Windmüller können dann auf erhebliche Steuererleichterungen hoffen, um den Betrieb zu gewährleisten, die restlichen Steuerzahler müssens dann ausgleichen => Steuererhöhungen.
Gleichzeitig müssen teure Kapazitätsreserven vorgehalten werden (fossile Kraftwerke), die dann wahrscheinlich vom Staat übernommen werden müssen, weil die ausgelagerten Kraftwerksbetreiber durch die Energiewende pleite gegangen sind => Steuererhöhungen.
Die Stadtwerke, Landkreise werden Milliarden an Einkünften weniger haben, da sie an den meisten Energiekonzernen beteiligt sind, die ja bisher, u.a. durch Kernkraft, gut verdient haben, z.B. die EnBW und dadurch auch die oberschwäbischen Landkreise, die in Zukunft auf Milliarden verzichten müssen => Steuererhöhungen.
Weitere Milliardenzuschüsse wird es für Akkuspeicher und den regelmäßgeben Austausch der Speicherelemente geben => Steuererhöhungen.
Das Ausland wird mit zig Milliarden "überzeugt" werden, unseren Überschußstrom abzunehmen und in von uns bezahlten Speichern zu speichern, um ihn dann wieder teuer an uns zurückzuverkaufen, wenn mal der Wind nicht weht.
Wenn bis 2050 wie geplant der Energieverbrauch halbiert werden soll, wird es natürlich erhebliche Steuerausfälle geben, die Energie ist ja kräftig besteuert => Steuererhöhungen, um die Mindereinnahmen auszugleichen.
Übrigens, Herr Egberts, Herr Diehl, es gibt etwas, was ohne Dauersubventionen überleben und trotzdem mindestens 60 Jahre lang billige, zuverlässige, CO2-freie Energie liefern könnte. Raten Sie mal, was: Die Finnen und Engländer haben gerade beschlossen, so ein Wunderwerk neu zu bauen, die Russen und Chinesen tuns sowieso.
Der deutsche Michel verschwendet währenddessen Billionen in Ökospinnereien.

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@#34, Manfred Oellien

Lesen Sie doch mal #12. Da hat sich ein Ingscheniör um die Beantwortung Ihrer Frage bemüht.
Im gereinigten Rauchgas sind bei normalem Betrieb nur noch sehr wenig Schadstoffe enthalten; das CO2 wird nicht ausgewaschen (ist aber auch kein Schadstoff). Die "Ware" aus dem Elektroabscheider ist problematischer Sondermüll (enthält unter anderem relativ stark toxische Schwermetallverbindungen), und nur ein Teil des aus dem Sprühwäscher anfallenden Calciumsulfits wird aktuell zu Baugips weiterverarbeitet.
Es fällt also recht viel Deponiegut (nebst der Asche) an. Rein Abfall-tonnagemässig ist ein Kohlenkraftwerk gegenüber einem Kernkraftwerk eine echte Dreckschleuder.

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Hallo,
ich denke mal der Knackpunkt ist die Frage wie man Subventionen definiert. Ich würde es als Kosten eines Produktes definieren die nicht vom Hersteller oder Händler des Produktes getragen werden sondern von der Gesellschaft. Dadurch das die Gesellschaft die Kosten trägt hat der Produzent niedrigere Kosten. Das Problem das Atomstrom hat ist z.B. das dabei Müll entsteht der hohe Kosten verursacht und wenn der Hersteller des Atomstroms diese nicht übernehmen muss, sondern der Gesellschaft aufbürdet, dann sind das Subventionen und ohne diese wäre möglicherweise die Marktfähigkeit und dann damit wohl auch der Mehrwert und die Wertschöpfungskette bedroht. Ich denke wenn man einfach die Förderungen der Atomkraft durch Forschung und Entsorgungsübernahme zu 'nicht Subventionen' erklärt macht man sich die Sache zu einfach und ist letztlich nicht glaubwürdig. Was die Kohle angeht so ist das Produkt Kohle sehrwohl über Jahre massiv subventioniert worden, sonst hätte man auf dem freien Markt schlecht mit Billiglohnländern konkurieren können...ich habe eher den Eindruck die Energieversorgung ist immer schon massiv subventioniert worden, macht ja auch Sinn den es handelt sich um ein Infrastruktur die für Wachstum und Wohlstand Vorraussetztung ist. Das möchte man in der eigenen Hand behalten und Föredern so das es möglichst günstig zur Verfügung steht

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@ #39 P. Jensen

Es lohnt nicht mit diesen Leuten, die Propaganda zum Opfer gefallen sind oder selbst Propaganda betreiben, zu diskutieren.

Bisher hat jeder dieser Leute den Schwanz eingezogen, nachdem er aufgefordert wurde die gemäß Gesetz zur Subventionszahlung 1. Art (Transfer von Steuergeld zum Subventionsempfänger) erforderlichen Nummern der Bundestags- bzw. Landtagsdrucksachen zu benennen. Der Subventionstatbestand ist nun wirklich sehr simpel zu beweisen.

Auch bei der Debatte um den anthropogenen Klimawandel aufgrund von CO2-Emissionen sind die Behaupter gemäß den Regeln der Wissenschaftstheorie beweispflichtig. Das gilt für die Qualifizierung und die Quantifizierung. Eine Aussage: Wir sind uns zu 95% +x < 100% sicher, ist kein Beweis. Deshalb sind alle IPCC-Berichte der Beweis dafür, daß der Beweis hinsichtlich des anthropogenen Klimawandels noch nicht geführt wurde.
Wozu sich noch mit den Wissenschaftstheoriescharlatanen rumstreiten.

Daß es regionale und überregionale Einflüsse des Menschen auf das lokale Klima gibt, ist leicht zu beweisen. Man denke an den Ruß und die anderen Staubteilchen, die zum Abschmelzen der Gletscher in bestimmten Höhen führen (geführt haben) oder den Ruß, der letztendlich zu einer stärkeren Schmelze des Meereises im Nordmeer führt. Und daß der Eintrag von Rußteilchen in die obere Troposphäre durch den Luftverkehr keine Auswirkungen auf den globalen Energiegehalt hat - über die Kondensation des Wasserdampfs in den Höhen - wird ja wohl niemand bestreiten. Das Umpflügen der Prärie, der Anbau von anderen Gräsern, die das Wasser nicht halten oder eben vermehrt verdunsten (Mais), hat im mittleren Westen garantiert Folgen.

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@ #39 P. Jensen

"sie hat damals jedenfalls Hunderttausende Arbeitsplätze gesichert."

JEIN, denn jedwede Subvention kostet Arbeitsplätze, aber man muß hier beachten, daß es um die strategische Unabhängigkeit ging, im sog. Kalten Krieg, deren Bedeutung jeder kennt, der 1973/74 die sog. 1. Ölkrise miterleben durfte, wo die Stromversorgung nur deswegen funktionierte, weil es Kohlekraftwerke gab und eben nur wenige Ölkraftwerke. Deshalb beschloß ja auch die Regierung Brandt/chmidt den massiven Ausbau der Kernenergie bzw. Betrieb diesen voran. Honecker & Co gefiel dies nicht und so wurde die Anti-KKW-Bewegung ins Leben gerufen und finanziell unterstützt bzw. zu 100% finanziert.

Aber das wissen nur sehr wenige noch, wer sich da engagierte, mit finanzieller Unterstützung durch Erich den roßen ...

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Es ja inzwischen müßig, immer wieder dieselben Fragen zu beantworten, aber es steht scheinbar immer noch jeden Morgen jemand auf, schlägt eine Mainstream-Zeitung auf und liest darin, dass die Atomwirtschaft in Deutschland mit horrenden Summen subventioniert worden sei, gegenüber denen sich die Subventionen für die sog. EE sozusagen als Taschengeld ausnehmen.

Also muss man eben immer wieder diese Lügen richtig stellen:

http://tinyurl.com/ohyvwa9

http://tinyurl.com/kr9omzz

Auf Seite 16 steht's: "In Deutschland sind bisher in Leichtwasserreaktoren ca. 3225 Mrd.
kWh erzeugt und in öffentliche Netze eingespeist worden. Subventionen
für die kommerzielle Stromerzeugung aus Kernenergie gab es
nicht. Allerdings wurde die Forschung auf dem Gebiet der Kernenergie
durch öffentliche Mittel unterstützt."

Danach kommen dann noch ein paar interessante Zahlen und Informationen zur Forschungsförderung für LWR und auch zur Steinkohleförderung.

Und was den Unterschied zwischen den Subventionen für fossile/atomare Energieerzeugung und denen für sog. EE angeht: mit den ersten wurde die Produktion von günstigem Strom gefördert, mit letzteren wird die Produktion von teurem Strom unterstützt.

Ob man nun die Steinkohleförderung gut findet oder nicht... sie hat damals jedenfalls Hunderttausende Arbeitsplätze gesichert. Das lässt sich von den sog. EE nur mit Blick durch die ideologische Brille behaupten. Fast alle großen Player in der sog. EE-Branche sind inzwischen pleite!

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@T.Heinzow #33 (p. Egberts)

Gute Zusammenfassung. Eines noch, p. Egberts...

Wären die Stromerzeugungsbranche (Kohle, Gas und Kernkraft) auf staatliche Subventionen aufgebaut, dann würde es unseren Wohlstand und unsere wirtschaftliche Wertschöpfungskette, die uns die Basis für den Wohlstand und den sozial Staat ist erst gar nicht geben. Unsere Volkswirtschaft und das Wohl der deutschen sozialen Gesellschaft konnte nur dadurch entstehen, weil eben keine staatlichen Subventionen die Basis für die Strom-Energieversorgung als Basis für unsere Wirtschaft = Mehrwertschaffung ist. Sie müssen sich immer wieder vor Augen halten, was Subventionen für eine Markt-Gesellschaft bedeutet....GIFT. Subventionen bedeutet, dass man Kapital (Steuergelder) in ein Produkt/System pumpt, dass sich nicht eigenständig auf dem Markt behaupten kann und damit keinen Mehrwert in sich trägt. Aber genau dieser marktwirtschaftliche Mehrwert ist Grundvoraussetzung, damit wir zu einer wirtschaftlichen Wertschöpfungskette gelangen. Und diese wirtschaftliche Wertschöpfungskette ist wiederum die Voraussetzung für den sozialen und wirtschaftlichen Erfolg einer Gesellschaft...von der Armut über den Mangel zu einer sozialen Wohlstandsgesellschaft zu gelangen. Merken Sie sich einfach zur zwei Schlagwörter "Mehrwert" und "Wertschöpfungskette".....Können Sie beides in einen System/Produkt als Positiv als mit Ja, es schafft einen Mehrwert zu dem bestehenden und Ja, es verfügt über eine Wertschöpfungskette bzw. es fügt sich positiv in eine Wertschöpfungskette ein, dann können Sie davon ausgehen, dass hier keine Subvention im Spiel sind, weil Subventionen nur dann im Spiel sind, wenn das Produkt nicht marktfähig ist.
Die Frage ist also....haben die sog. Erneuerbaren Energien einen Mehrwert gegenüber einen Kraftwerkmixpark von Kohle, Gas und Kernkraft bzw. gegenüber einen der drei Energieträgern? Und wie schaut es mit der wirtschaftlichen Wertschöpfungskette in der EE-Welt gegenüber der konventionellen Welt aus...

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Katrin Meinhardt

#34: Verehrter Herr Manfred Oellien.

a. Ein Windpark, neben einem Flugplatz? Wäre ich Bürokrat, niemals würde ich so etwas gestatten.

b. Die GANZE grüne Ideologie (gleichbedeutend mit Religion, [und austauschbarer Begriff], was Sie ja derart verachten, da jeder Mensch einer Ideologie angehört, verachten Sie sich ja dann selbst, kleiner [ernsthafter] Scherz), der ganze grüne Umwelt-Terrorismus ist heuchlerisch. Natürlich sind die, für Windparks bis vor den Vorgarten des Nachbarn, solange deren eigener Vorgarten NICHT betroffen ist. Nix Neues, verehrter Herr Oellien! Ein alter gemeiner Hut. Diese Narren erkennt man unter anderem auch daran, dass diese deren EIGENEN WERTE verraten. Wasser predigen und WEIN trinken. Genauso schlimm, wie Theologen, die NIEMALS an Gott geglaubt haben? Noch schlimmer.

c. Fragen Sie diese Heinis, woher die das wissen wollen, bitte. Konkrete Fragen. Dann "prüfen" Sie diese Aussagen und (!) sollten Sie das Glück haben, den gleichen Leuten wieder zu begegnen und Sie die Frechheit besitzen, denen unter die Nase zu halten: Hei, ich habe geprüft, und es stimmt net, was du da gesagt haben willst, DANN werden Sie sich nicht mehr wundern, ob der Reaktion. Plötzlich interessieren die sich nicht mehr dafür oder (!) die leugnen, dass jemals so gesagt zu haben. Sie, gut aufpassend, wissen dann sofort, was Sie da vor sich stehen oder sitzen haben: EIN menschlicher WITZ, und niemals ein Produkt der hirnlosen Evolution.

d. Also, wenn Sie mich fragen würden, unsere Kohlefilter kann man sogar essen. Schädliche Abgase? Rauchen ist gefährlicher, und ich weiß, dass Rauchen gesund sein will, solange man es nicht übertreibt. Ich hoffe Sie wollen mich verstehen.

e. Auf EIKE weiß man dies auf jeden Fall. Sehr viele wissen das. Sie wollen es bis auf den Millimeter genau wissen? Können Sie haben. Irgend jemand wird Ihnen den Gefallen tun können.

MfG

20
Katrin Meinhardt

#33: Unser Held, der verehrte und sehr geehrte Herr T. Heinzow. Ach, wären Sie doch auf allen Gebieten so gut und genauso anspruchsvoll. 🙂 & 😉

Eine Schande, eigentlich. Gelegentlich taucht dieser Punkt, mit den Subventionen, auch auf EIKE auf. Es müßte ein unangreifbares Argument sein. Wie kommen diese Umwelt-Marsmenschen (jedoch) darauf, die könnten damit punkten? Armselig. Ein klassisches Eigentor, für diese menschenverachtende Spezies.

Welch ein jämmerliches Niveau, diese gierigen Energiewendehälse doch haben, und damit kann man ein Land ruinieren, eine Mehrheit genügt. Demokratisch legitimiert, und durch eine durch und durch korrupte FAZ & Co unterstützt, tatkräftig die Hände aufhaltend. Zeitungen macht man wie Seifen (Tucholsky).

Jedoch verlasse ich mich in diesem Punkt auf Sie. 🙂

21

Katrin Meinhardt sagt # 22

a. Vor der "Investition", fuhren wir alle Mercedes. (Um eine Metapher zu bemühen!)
b. Nach der unnötigen Investition fahren wir alle Fahrrad, und der Mercedes steht in der Garage und verrottet.

@Frau Meinhardt
Und wo her wissen Sie das, wo doch die Investition noch lange nicht abgeschlossen sind ????

@ Frau Meinhardt.
Nur weil Sie mir die obige Frage nicht beantworten können, haben Sie sich in # 32 so aufgeregt. Tut mir leid, das hätte nicht sein müssen.

22
Manfred Oellien

8# Katrin Meinhardt.
Ein Schnaps habe ich angeboten, lag aber nicht am Schnaps das dass Thema Energiewende aufkam. Wir saßen im Vorzelt auf einem Festival. Auf dem Flugplatz von Hildesheim und direkt daneben wurde ein Windpark neu errichtet, der uns letztes Jahr noch nicht aufgefallen ist. Daraus entwickelte sich dann die Diskussion um Energiewende und CO2 Ausstoß.
Und wieder war ich verwundert wie die Leute ohne wirkliches Hintergrundwissen die Windparks akzeptieren, solange sie nicht in ihrer Nähe stehen.
Zu hören bekam ich: "Aber irgendwo müssen die doch stehen." worauf ich sagte: "Ja, am besten auf dem Müll."
So kam wir dann auf Kolekraftwerke und schädliche Abgase.
Ich hatte dann erwähnt, dass ich mich mal bei eike erkundigen werde , denn googlen hatte uns auch nicht weiter gebracht. Im Netz stand nichts wirklich Informatives da zu.
Über Auto Abgase hätten wir mehr gefunden.
Ich habe gehofft das das bei eike der eine oder andere Ingenieur mit liest und eventuell ein paar Infos darüber schreiben kann.
Aber es kann sein das jetzt der eine oder Andere auch mal bei eike liest. Nachbarn unseres Wohnwagens haben sich sogar eike im Handy eingespeichert.

23

@ p. Egberts

Sehr geehrter Herr Egberts, da Sie so nett fragen würden, würde ich Ihnen folgende Antwort geben.

Fossile Brennstoffe bzw. deren Nutzung wurde noch nie in D subventioniert. Subventioniert wurde (im Wesentlichen) die Arbeit, die zur Steinkohleförderung benötigt wurde.

Die Nutzung der Kernenergie (durch Kernspaltung freigesetzte Energie) ist nie subventioniert worden. Sie können gerne den Nachweis erbringen, daß Haushaltsmittel des Bundes oder der Länder in die Errichzung oder den Betrieb der kommerziell betriebenen Kernkraftwerke in D geflossen ist. Mir reicht die Angabe der Nummern der diesbezüglichen Bundes- bzw. Landtagsdrucksachennummern. Da müssen Subventionen ausgewiesen werden. Viel Spaß beim Suchen.

"mit einem Verstoss gegen das marktwirtschaftliche Prinzip und damit der Planwirtschaft die uns ja dann folgerichtig schon viel früher ins Verderben hätte führen müssen?"

Wo keine Subvention, da kein Verstoß gegen das Prinzip des Marktes.

24
Katrin Meinhardt

#27: An eine Nervensäge, Hans Diehl!

a. Davor (!!) hatten wir sichere und billige Energie.
b1. ES WAR KEINE INVESTITION NOTWENDIG!! VERSTEHEN SIE KEIN DEUTSCH?
b2. Die ganze Welt hat unsere wunderbar funktionierende Energiepolitik gemocht und bewundert, VOR DEM AUFTAUCHEN, dieses HEUCHLERISCHEN Öko-Albtraums, dieser rot-grünen Pflanze aus Freiburg im Breisgau, gesteuert von den Intriganten aus dem Ausland und MITFINANZIERT!!
c. Flatterstrom ist KRANK UND TEUER!!!!! Die PERVERSION schlechthin.

Nicht das Wetter ist bedroht, sondern (eher nur) die Verknüpfungen zwischen Ihren Synapsen.

800 Millionen HUNGERNDE Menschen und weitere über 2 MILLIARDEN gelten als arm und die benötigen aufrechte Menschen, die denen ZU MÖGLICHST BILLIGER ENERGIE VERHELFEN (WOLLEN) und KEINE KRIMINELLEN, SKRUPELLOSEN Umwelt-Faschisten, die nur Müll im Kopf haben wollen. Die stehlen einem nur die Zeit, während da draußen viele Menschen wegen ECHTEN KRIEGEN UND IHRES FREIEN GEWISSENS WEGEN, verfolgt werden UND die gleichen perversen Öko-Faschisten GENAU DIESE LEUTE im Stich lassen. EIN VERBRECHEN!! UND KEIN ZUFALL!!

Wir sind hier nicht im Zirkus, Herr Diehl! Sie haben hier genug fähige Gesprächspartner. Jedoch, an Ihrem dämlichen Stil des Gesprächs, bemerkt man, wie Sie hier, die Leute über den Tisch ziehen wollen. ES GIBT KEINE (guten) ARGUMENTE für diese dreckige Energiewende.

[...]

P.S.: Und eine dringender Hinweis. Lassen Sie die Finger von der BMW-Wissenschaft. BITTE!! Nicht auch noch jetzt in die Betriebswirtschaft einsteigen. Bleiben Sie bei der Naturwissenschaft. Das ist eher Ihr Niveau. 🙁

Hauen Sie ab, auf die Insel El Hierro, und werden Sie dort glücklich, auf einem Esel reitend. Wie es sich gehört. Sie haben, verdammt noch einmal, sich dort dem Experiment zu stellen: Flatterstrom ist arbeitsintensiv.

25

Dann liegt ja die Förderung der Erneuerbaren in Deutschland (vorausgesetzt die Rechnung ist korrekt) und, für den Fall das sich nichts weiterentwickelt in den nächsten 20 Jahren (wie das oft ist bei jungen technologien...), so hoch wie die weltweite Förderung des Fossilen Energien diese Jahr. Steht jedenfall in einem Bericht des IWF (ich weiss, etwas zweifelhaft die Quelle da der IWF von Ökos und Linken dominiert ist).
http://tinyurl.com/kqy27j3
Für Deutschland ist dort die höhe der Subventionen für 2015 mit 50,7 Mrd angegeben das sind 623€ / Kopf. Wäre auch mal interssant zu wissen wieviel wir für die fossilen schon an Subventionen gezahlt haben, so im Vergleich zu dem was uns die Erneuerbaren bis jetzt gekostet haben.
...Und Herrn T.Heinzow würde ich ja gerne fragen warum die Subventionen für die Fossilen und die Atomkraft nie gleichzusetzten war mit einem Verstoss gegen das marktwirtschaftliche Prinzip und damit der Planwirtschaft die uns ja dann folgerichtig schon viel früher ins Verderben hätte führen müssen?

26

Immer diese unkundigen Pseudonyme und Trollos
#21 H. Diehl ist da ein ganz besonderer Trollo:

"80 Milliarden Euro für den Import von Kohle, Gas und Öl"

Das sind man gerade 2,7% des BIP. Spottbillig im Vergleich zu seiner in die Primärenergierohstoffe umgewandelte Solarpanelenergie.

Wie sagt es der Volksmund so treffend:
"Gegen Dummheit ist noch kein Kraut gewachsen"

Neulich las ich irgendwo was über die Rechtschreibfähigkeit der Zehntklässler. Irgendwas zwischen Befriedigend und Mangelhaft. Nun ja, Mathematik und Wirtschaftswissen trauen sich die Pädagogen wohl nicht zu testen, denn da käme wohl - wie beim Pseudonym H. Diehl - irgendwas zwischen Ungenügend und Ausreichend heraus.

27

Verehrter Herr #20: D. Büchle,
es handelte sich bei meinem Beitrag über Abgase bei Kohleverbrennung nicht um meine persönliche Meinung, ich glaube auch nicht, dass Kohlenkraftwerke mit Verbrennungs-Gasturbinen betrieben werden.
Wenden Sie (und alle Interessierten) sich mit Ihrer Kritik doch bitte direkt an das Forschungszentrum Jülich:
http://tinyurl.com/o7q5wjx

mfG

28

Ach herjee, Herr Diehl, da haben sie ja wieder mal einen rausgehauen.

Haben sie wieder einen alten Beitrag gefunden, der ihrer Meinung nach in ihre Ideologie passt und dann einfach wieder den copy-and-paste-Meister gespielt? Ohne nachzudenken? Ein klassischer Diehl!!!

Also erstens: die Ölimporte dienen vor allem der Produktion von Benzin und Diesel sowie als Grundstoff für die chemische und Konsumgüterindustrie. Was das mit der Energiewende zu tun hat, wissen sie wahrscheinlich selbst nicht.

Mal davon abgesehen, dass die arabischen Staaten schon seit einiger Zeit nicht mehr die wichtige Rolle für die deutsche Ölversorgung haben. An erster Stelle steht Russland, an zweiter Stelle die EU.

Zweitens: Erdgas wird hauptsächlich zum Heizen genutzt. Und für Industriewärmeprozesse. Wie sie das mit Flatterstrom erreichen wollen, ist mir auch nicht klar.

Drittens: Bleibt also die Kohle. Nun, davon haben wir mehr als genug, so dass wir da auf Importe kaum angewiesen sind.

Viertens: die angeblichen Folgekosten des sog. Klimawandels machen ja rechnerisch einen Großteil des Bundeshaushaltes aus. Kein Mensch ist in der Lage, in irgendeinem Bundeshaushalt der letzten Jahrzehnte diese Kosten in irgendeinem Haushaltstitel zu finden. Und warum? Weil es sie nicht gibt!
Die Renaturierungskosten der Braunkohletagebaue sind im Strompreis enthalten. Die Lager- und Rückbaukosten der Atomwirtschaft ebenfalls.

Und ganz allgemein zu dieser "volkswirtschaftlichen Rechnung: Deutschlang gibt jedes Jahr Milliarden für den Import von Ananas und anderen Südfrüchten aus. Ebenso für Computer, Kleidung, Autos, Möbel. Sparen wir uns das doch alles. Das können wir doch alles selbst. Zwar nicht billiger, aber dafür gibt’s ja Umlagen, die man per Gesetz beschließen kann. Machen wir uns doch völlig autark. Total unabhängig von irgendwelchen bösen Ausländern, die unser deutsches Volk nur ausplündern wollen… Herr Diehl, merken sie gar nicht, wie provinziell, nationalistisch und rückständig ihre Weltsicht ist?

Wie war das noch: Autarkie ist die kleine Schwester des Fremdenhasses.

29

Katrin Meinhardt sagt # 22

a. Vor der "Investition", fuhren wir alle Mercedes. (Um eine Metapher zu bemühen!)
b. Nach der unnötigen Investition fahren wir alle Fahrrad, und der Mercedes steht in der Garage und verrottet.

@Frau Meinhardt
Und wo her wissen Sie das, wo doch die Investition noch lange nicht abgeschlossen sind ????

Haben Sie dafür eine halbwegs verlässliche Quelle ????

MfG

30
Werner Geiselhart

Herr Diehl, die fiktiven 5 Billionen Schäden von Herrn Stern beziehen sich nicht auf Deutschland, sondern auf die ganze Welt!
Wenn wir das weltweite BIP heranziehen als Umrechnungsfaktor, dann bekäme Deutschland 5% von den 5 Billionen ab, das wären dann 250 Milliarden EUR.
Wir stecken also mehrere reale Billionen in die Energiewende rein, um einen fiktiven Schaden von 250 Milliarden zu verhindern.
Pervers!

31

Raus und zwar sofort, mit dieser Regierungstruppe und dem ganzen ökologischen Anhang aus allen Parlamentsparteieen. Antreten zur Energierevolution im Sinne von einer bald möglichen Eigenstromversorgung für "jedermann !
Das ist der Plan B einer anderen Energiewende, welcher in Kürze eben die erwähnte Revolution auslösen kann... (muss)und die Energiekosten um bis zu 50% zu senken vermag.

Erich Richter

32

http://goo.gl/xJZfle

Sehr interessanter FAZ Artikel.

33

Vor allem ist der Verbrauch von nichterneuerbaren Energierohstoffen wie Kohle, Gas Oel durch die Einfuehrung der "EE" DOPPELT so hoch wie bei einem Verbrennungskraftwerk. Geplante Energievergeudung! (von CO2, wie man es fuer problematisch erklaert, gar nicht zu reden)
Die Methanisierung ( "power to gas" ) arbeitet mit 90 % Verlust. Wenn man dann noch den Aufwand fuer die Anlagen nimmt bleibt 0% oder weniger ueber.

34
Katrin Meinhardt

#21: Herr Hans Diehl!

In diesen Dingen die (nicht objektive) Quelle heise.de zitieren zu wollen, sich auf die Nichtskönner und Versager, Franz Alt und Altmaier, zwei weitere Blender, zu berufen, ist absolut unseriös und wirbelt nur Staub auf. Nutzengewinn = NULL! Dann lieber gleich die BILD-Zeitung!! Das wäre ehrlicher?

Dann schreiben Sie derartiges? Wo haben Sie solch einen Unsinn her? Zitat:
"Wenn man eine Investition betrachtet sollte man den Kosten auch den Nutzen gegenüber stellen. [...]"

a. Vor der "Investition", fuhren wir alle Mercedes. (Um eine Metapher zu bemühen!)
b. Nach der unnötigen Investition fahren wir alle Fahrrad, und der Mercedes steht in der Garage und verrottet.

Es gab überhaupt niemals einen überzeugenden Grund diese menschenverachtennde Investition zu tätigen. Es war und ist lediglich ein durch und durch korrupter Staatsapparat, die dies erzwungen hat.

Und natürlich gibt es Gewinner dieser "Investition". Wenn Ihnen unbedingt daran liegt, Sie werden welche finden. Dann kann man jedoch mit Ihnen nicht aufrichtig und seriös diskutieren. Dann macht Wissenschaft ÜBERHAUPT KEINEN SINN MEHR!!!!!!

Die gesamte Energiewende vergeht sich an den goldenen Regeln der Kunst des Wirtschaftens. Der Output ist Pauperismus, De-Industrialisierung, und vieles mehr. Und eine niederträchtige und widerwärtige Gedanken-Polizei, die rund um die Uhr geohrfeigt gehörte.

Diese INVESTITION BRAUCHT KEIN MENSCH!! Das ist keine Investition, sondern ORGANISIERTER DIEBSTAHL!

P.S.: Der Ihrige rote Faden ist, u.a., immer wieder tauchen Sie mit Zeugen auf, die NICHTS TAUGEN!! Im Grunde sind das alles LANDESVERRÄTER!!

35

Wenn man eine Investition betrachtet sollte man den Kosten auch den Nutzen gegenüber stellen.

Würde dem Artikel etwas die Ideologie nehmen.

Siehe hier:
http://tinyurl.com/bkyd4es

Zitat:
Die deutsche Gesellschaft muss jedes Jahr knapp 80 Milliarden Euro für den Import von Kohle, Gas und Öl an die russischen Gasbarone und an die arabischen Ölscheichs überweisen. Das sind in dreißig Jahren, mit denen Altmaier für die Energiewende etwa rechnet, 2,4 Billionen Euro. Hinzu kommen die Folgekosten des Klimawandels, die ohne Energiewende anfallen. Der frühere Chefvolkswirt der Weltbank, Sir Niclas Stern, schätzt, dass diese Folgekosten fünfmal höher als die Kosten für die Energiewende sein werden. Das wären nochmal fünf Billionen Euro. Wenn wir mal genau so großzügig rechnen wie der Umweltminister, dann kostet eine unterlassene Energiewende ungefähr 7,4 Billionen Euro. Zitat Ende

36

@#16, Dr.Paul

So sehr ich Ihre Beiträge in diesem Forum schätze, aber das Prinzip der Elektrizitätserzeugung in Kohlekraftwerken scheint Ihnen wohl etwas fremd zu sein.
Die Turbine(n), die den (die) Generator(en) antreiben, werden mit Hochdruck-Wasserdampf in Rotation versetzt. Der Wasserdampf wird in einem Wärmetauscher, der durch die exotherme Reaktion der Kohleverbrennung erhitzt wird, erzeugt. Die Verbrennungskammer arbeitet weitgehend drucklos. Der Alkaligehalt der Kohle ist soweit irrelevant, weil der "saure Anteil" (Schwefelverbindungen, Chlorverbindungen) stöchiometrisch ohnehin signifikant überwiegt.
Die Turbinenblatter kommen mit den Verbrennungsgasen überhaupt nicht in Kontakt.
Ihr P.S. mit den Abgaskatalysatoren bei Autos mag vielleicht ein Werbegag der Autoindustrie sein, aber sauberer als die Ansaugluft ist das Abgas eines Fahrzeugs auch mit Kat niemals (obschon diese Kat's einen beachtlichen Wirkungsgrad aufweisen).

mfG, db

37

"Die kumulierten Kosten streben keinem Endwert zu, sondern steigen immer weiter"

Jaja, wenn Ingenieure sich mit dem Thema beschäftigen kommen natürlich Kosten raus, nur handelt es sich dabei um Verluste, die 1. zu thesaurieren sind und 2. zu diskontieren sind.

Und hier liegt das Problem: Die Verluste steigen so lange nichtlinear an, bis die Einnahmen durch die Investitionen höher sind als die Verluste.
Ist übrigens ganz einfach zu bestimmen: Der BWLer macht einen Einzahlungs- und Auszahlungsplan und berechnet den Break-Even-Point. Gibt es keinen, darf er nicht investieren, denn das wäre vorsätzliches Herbeiführen des Bankrotts. Irgendwo gibt dafür im StGB §§.

38

@#14, Manfred Oellien:

Lieber Herr Oellien

Da bin ich aber mal mächtig gespannt, welche technisch/physikalisch/chemisch fundierte Antwort Sie von dieser mathematisch-naturwissenschaftlich versierten und exzellenten Fachfrau erhalten werden!

mfg
D. Büchle

39

"schriftlicher kirchlicher Referenz"

Köstlich, absolut köstlich.

Deren Denkweise ist Folgende:
"Wer nur eine kleine Gewissensforschung hält - sagen wir nur für die letzten 24 Stunden - kommt nicht um die Erkenntnis herum, dass er sich mit der Behauptung, nichts Böses zu tun, nur selbst etwas vormacht."

Man mache sich nichts vor: Diese Typen sind höchstqualifizierte Heuchler und K.-H. Deschner hat Recht mit seinem Buch: "Abermals krähte der Hahn", der jetzt "Grün" ist.

40

#7:Hallo Herr Manfred Oellien,
ich kenne diese historische Diskussion über den Schwefelgehalt bei den Ölraffinerien zur Treibstoffherstellung (LKW),
weil bes. der Schwefelgehalt die Haltbarkeit der Automotoren deutlich reduziert hat, da mein verstorbener Onkel damals in der Motorbranche (Kolben) gearbeitet hat.
Die Ölindustrie hat über die Kosten der geforderten Entschwefelung lamentiert,
bis mein Onkel dann nach Hamburg eingeladen wurde, ich glaube es war Shell,
und man ihm eine fertige Anlage zeigte,
bei der ein LKW unter einem Förderband stand aus dem eine gepresste schwarze Masse, ähnlich gerippt wie eine riesige Schokolade laufend vom Laufband auf die LKW-Ladefläche herunter bröckelte.
"Das ist reiner Schwefel" sagte der Führer, mit einem Markpreis von xy,
damit wird die Ölraffineration jetzt noch profitabler.

Interessanterweise geht es auch bei der Kohleverbrennung z.Zt. vornehmlich um die Verträglichkeit der Verbrennungsgase von Kohle für Turbinenblätter und nicht für den Mensch.
Hier sind alkali-haltige Gase (Na, Kalium) besonders unerwünscht.
Dabei hat sich als besonders wichtig herausgestellt:
(Versuche in Dorsten, 2008)

Steinkohle hesser als Braunkohle,
ein möglichst geringer Chlorgehalt
dafür mehr Si und Al (-> Asche)
eine hoher Verbrennungstemperatur,
1200°C besser als 800°C
ein möglichst hoher Druck in der Verbrennungskammer.

mfG

p.s. es soll Katalysatoren für PKW´s geben,
da ist die Luft, die hinten rauskommt sauberer als die die vorne reingeht.
"Staubsauger für Innenstädte"

41

... JEDENFALLS GIBT NEUE JOBS:

31.07.2015
Wir suchen für unsere Stabsstelle Umweltmanagement eine/n katholische/n Klimaschutzmanager/in.
Erzbistum Köln in Köln
#25531
Behörde

Stellenbeschreibung

Erzbistum Köln

Das Generalvikariat mit seinen Stabs- und Hauptabteilungen und weiteren Dienststellen ist die zentrale Verwaltung des Erzbistums Köln.

Wir suchen für unsere Stabsstelle Umweltmanagement zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n katholische/n

Klimaschutzmanager/in
mit einem Beschäftigungsumfang von 100 %.
Die Stelle ist im Rahmen eines Projektes auf drei Jahre befristet.

Weitere Angaben entnehmen Sie bitte dem Stellenmarkt auf unserer Homepage (http://www.erzbistum-koeln.de).

Das Erzbischöfliche Generalvikariat Köln will die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders fördern und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Für Vorabauskünfte steht Ihnen Herr Welz unter der Rufnummer 0221 1642 1067 gerne zur Verfügung.

Ihre Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf, Zeugniskopien und schriftlicher kirchlicher Referenz senden Sie bitte bis zum 7. August 2015 unter Angabe der Kennziffer 21017-02-15-02 an

Upps... ich bin zu spät!

Trotzdem "bemerkenswert"
meint
A. Mann

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Manfred Oellien

8# Katrin Meinhardt.
Hallo Frau Meinhardt, in der Runde heute wurde behauptet das ein Bekannter jemanden kennt der in Bremen ein Müllheitzkraftwerk mit leitet, sagt das die Filter nicht alles an Schadstoffen filtert, unteranderem wurde auch über Kolekraftwerke geredet und da wußten meine gegenüber Gesprächspartner das die Filter bei Kolekraftwerke auch nicht richtig funktionieren.

Um weitere Antworten Danke ich schon mal.

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@#9

Hallo Herr Landvoigt,

So sauber sind Kohlekraftwerke nun aber auch wieder nicht. Es fällt jede Menge Calciumsulfat aus der Abgaswäsche an, Dieser "Gips" wird nur teilweise in der Bauindustrie wiederverwertet.
Es fällt in beträchtlichen Mengen Russ, Staub etc. aus den Elektroabscheidern an und schlussendlich Asche aus dem Verbrennungsprozess. Letzteres je nach Kohlequalität in rauhen Mengen. Von besonders sauber kann bei dieser Technologie nun wirklich nicht gesprochen werden, zumal die Abscheidermaterie cancerogene polycyclische Aromaten und die Asche diverse problematische Schwermetalloxide enthält.

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@#7:

Es handelt sich bei den diskutierten "Filtern" nicht um Filter in eigentlichen Sinne. Bei einem Kohlekraftwerk moderner Bauart geschieht die Abscheidung von Schadstoffen hintereinander geschaltet durch Elektroabscheider und Sprühwäscher. Elektroabscheider entfernen die Rauchanteile (also die fein verteilten Feststoffe wie Russ, Metalloxide und dgl), und dies mit einem Wirkungsgrad um die 99%. Sprühwascher entfernen die Säureanhydride, hauptsächlich SO2. CO2 wird nach den angewandten Verfahren nicht entfernt. Der Wirkungsgrad betreffend SO2 liegt um die 95% und höher.
Die "Filter" funktionieren wirklich. Ich kenne die Situation zu wenig, um ausschliessen zu können, dass in DE noch Anlagen ohne oder mit technisch unzureichender Abgasreinigung existieren.

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Ein tolle Zusammenfassung!
Eine Sackgasse mit 5 Billionen
bis 2050!

Danke an Maier, AfD,
Danke an EIKE

muss man sich runterladen!

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Richard Steckermeier

Sehr geehrter Herr Krause, vielen Dank für Ihre Mühen, die Kosten für die "Stromwende" zu berechnen und leicht verständlich hier zu veröffentlichen.
"Stromwende" deshalb, weil es doch ursprünglich von Regierungsseite vorgesehen war, nicht nur bei der Stromversorgung, sondern auch in anderen Bereichen (Strassen-, Schienen-, Luft- und Schifffahrtsverkehr, Stahlerzeugung, Heizungen etc.) den CO2-Ausstoß drastisch zu verringern, somit auch zu "erneuern". Die Kosten hierfür dürften ein vielfaches der "Stromwende" betragen, da man ja in nahezu allen Bereichen, wo bisher fossile Rohstoffe verbraucht wurden, alles auf elektrische Antriebe/Heizungen umstellen müsste, von den zusätzlichen notwendigen Kraftwerken ganz zu schweigen.

Um mit diesen 5 Billionen € als Geldbetrag (unter der Annahme, das Geld würde nicht für die "Stromwende" verwendet) etwas anfangen zu können, sei als Vergleich die Staatsverschuldung der BRD angeführt: zum heutigen Datum 2207 Milliarden €. Nun nimmt man noch die kolportierten 533 Milliarden € aus der "Eurorettung" hinzu, kommt man auf 2740 Milliarden, das heißt, Deutschland wäre schuldenfrei und der Haftungsbeitrag an die EU wäre auch schon bezahlt, trotzdem blieben noch 2260 Milliarden € über. Diese 2260 Milliarden € entsprechen in etwa dem 3,5-fachen der Gesamtsteuereinnehmen im Jahre 2014, oder halt bis zu mehreren hundert Kernreaktoren der neueren Generation (die Kosten für einen Generation-IV-Reaktor hab ich hier mit 10-20 Milliarden € geschätzt, weiß jemand aus dem Forum genaueres?).

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Martin Landvoigt

Sehr geehrter Herr Oellien
Natürlich funktionieren die Filter für Kohlekraftwerke. Aber sie filtern natürlich nicht CO2. Darum wird in den Publikationen irreführend von den 'schmutzigen' Kohlekraftwerken gesprochen, da man das CO2 implizit als 'Schmutz' identifiziert.

In Wirklichkeit ist die Produktion von CO2 eher von begrenzter Wirkung. U.a. fördert es das Pflanzenwachstum und steigert die Ernteertäge. Es ist darum falsch, von Schmutz zu sprechen.

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Katrin Meinhardt

#7: Verehrter Herr Manfred Oellien,

oh je, man, jetzt müssen Sie missionarisch tätig werden. Werden Sie konkret. Woher glauben die zu wissen, die Filter würde nicht korrekt arbeiten? Wie lautet deren Quelle, oder Quellen? Et cetera.

Das ist doch nur eine leere Behauptung (von den Gegnern). Bieten Sie denen einen Schnaps an, dann ändert sich die Stimmung. 😉 Und die hören dann besser. :))

MfG

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Manfred Oellien

Hallo liebe Leute.

Hatte grade eine Diskussionsrunde mit Bekannten über Filter für Kolekraftwerke. Ich habe mir sagen lassen müssen das die Filter nich wirklich funktionieren.
Wer kann mir da etwas genaueres sagen. Hatte heute das Thema energiewende. Und habe zu hören bekommen das die Filter nicht alles an Schadstoffe und Feinstaub heraus filtern.

Danke schon mal im voraus.

50

#3:Hallo Herr Sperzel "wer öffner ihnen die Augen" kann ich für mich nur so beantworten,
dass man die Schwindler nicht mehr mit ausgesuchter Höflichkeit und Samthandschuhen anfasst, sondern sie mit allen legalen Mitteln bekämpft und auch Lügner Lügner nennt!
Auch den einfachen Menschen wird es stören, wenn er zu seinem Nachteil belogen wird.
Das fängt gleich mit dem nicht existierenden CO2-Treibhauseffekt an.
Auch die Rechtssprechung sollte hier bemüht werden.
Die Lügen fangen ja schon im Kindergarten an
und es ärgert mich auch als Autofahrer, wenn ich durch Schlaglöcherfahren muss und mit meinen Abgaben ganz andere Dinge getrieben werden, wie Rentenlöcher zu stopfen etc.

mfG

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Dietmar Fürste

Wenn man mit dem Auto irgendwo falsch abgebogen ist, hält man vernünftigerweise an, wendet und findet in der Regel auch den richtigen Weg.

Dieses Innehalten funktioniert bei einem in ein Gesetz gegossenes Vorhaben nicht, weil für den schon angerichteten Schaden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müßten.

Die aber haben längst ihre Immunität zu einer organisierten Verantwortungslosigkeit ausgebaut und sind - wenn es zum großen Knall kommt - längst abgetaucht.

Man merke sich ihre Namen für den Fall, dass diese vorsätzliche Sabotage an unserer, über so viele Jahrzehnte sichere Energieversorgung auch als solche geahndet werden kann!

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@ Philipp Sperzel #3
In einer Demokratie des Parteiensystem kann die Politik nur mit der Politik bekämpft werden....die alternativlose Politik mit einer alternativen Politik so zu sagen...der Wähler braucht die Wahlfreiheit wieder zurück und dann hat der Wähler es in der Hand, die jeweilige Politik der besseren alternativen zu wählen...die AfD muss es verstehen, ihre alternative Politik dem Wähler und Bürger in Deutschland plausibel und verständlich zu erklären und darzustellen...nur so kann ein Umschwung in der Bevölkerung herbeigeführt werden....Politik muss mit der Politik bekämpft werden....und dafür ist eine Demokratie schließlich da...Politik für und durch das Volk...die deutschen Bürger müssen erst noch begreifen, was Demokratie überhaupt bedeutet...nicht das Festhalten an Parteien, sondern das politische Geschehen/Ausrichtung mit seinen eigenen Verstand und Vernunft immer wieder zu hinterfragen. Im Mittelpunkt muss der Bürger endlich die freie Marktwirtschaft verstanden wissen, weil Marktwirtschaft gleich die freie und eigenverantwortliche und selbstbestimmende Auswahl von einer Gesellschaft des freien Angebots und der freien Nachfrage im gegenseitigen Wettbewerb und des Scheiterns (Insolvenz) ist.

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Philipp Sperzel

Der politisch verordnete "Stromwendewahnsinn" in Deutschland ist für einen rational denkenden Menschen kaum zu fassen. Die von Klaus Maier vorgelegte Kostenermittlung von 5 Billionen EURO bis 2050 ist a.m.S. absolut nachvollziehbar und entspricht damit in etwa dem momentanen Schuldenstand der öff. Haushalte, wenn man die Langzeitverpflichtungen u.a. im Sozialen Bereich korrekterweise mit einbezieht. Und schon dafür ist eine plausible Lösung kaum erkennbar. Die sog. Energiewende ent- zieht dem Bürger weitere 5 Bill. EURO an privater Kaufkraft und bringt nicht die geringste Verbesserung seiner Energieversorgung, das blanke Gegenteil wird eintreten, was ja auch hier auf EIKE schon vielfach be-
schrieben wurde.
Nur, und damit bekenne ich auch meine Ratlosigkeit, wer öffnet ihm die
Augen ob der vielfachen Manipulation durch den politischen und medialen Mainstream und zeigt ihm mit dem Mut zur Wahrheit die Alternative auf ?

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Die Energiewende per staatlichen und damit marktfeindlichen EEG und der Energie-CO2 Zwangseinsparverordnung vernichtet unsere wirtschaftliche Wertschöpfungskette und damit unsere Fähigkeit/Basis einen MEHRWERT für unsere Volkswirtschaft zu schaffen. Dies mündet unweigerlich in einer staatlichen Mangel und Armutsgesellschaft und diese ist mit diesen 5 Billionen EURO an Wertverlust noch weit untertrieben. Es wird nämlich mit der Energiewende = marktfeindlichen EEG und ENEV die gesamte Volkswirtschaft in Deutschland vernichtet und somit auch die gesamten Werte (Kapital) unserer sozialen und marktwirtschaftlich geprägten Volkswirtschaft!
Somit können wir uns wirtschaftlich in die Reihe von einer staatlich kontrollierten und marktfeindlichen griechischen Volkswirtschaft einreihen. Am BER (Berliner Flughafen) sieht man ja schon die Auswüchse von einen mangelnden staatlichen Plansystem. Dies wird auch noch auf die Energieversorgung in Deutschland auf uns zukommen....wenn es nicht schon längst da ist! EON und RWE ist mehr und mehr mit dem Verkäufen seiner Anteile beschäftigt und schrumpft damit immer mehr zu einen unwirtschaftlichen und von der Politik regierten grün-sozialistischen Staatsunternehmen zusammen.
Energiewende/EEG endet in Mangel und Armut für unsere Gesellschaft!

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Elmar Oberdörffer

Sehr geehrter Herr Krause, der Link zum vollständigen Text von Klaus Maier funktioniert nicht, auch nicht auf FreieWelt.net, wo Sie Ihren Beitrag ebenfalls veröffentlicht haben. Bitte korrigieren! MfG E. Oberdörffer