Klimakatastrophe im Japanischen Palais!

Ausstellungslogo Planet 3.0

Unter dem Titel „PLANET 3.0: Klima. Leben. Zukunft? Eine Zeitreise durch den Klimawandel“ veranstaltet das Frankfurter Senckenberg Museum eine Ausstellung zum Klimawandel hier). Unser Leser Dr. G. Kühn schrieb daraufhin den folgenden Beitrag in deren Gästebuch


Dr.-Ing. Gerhard Kühn
audax35@web.de

Eintrag im Gästebuch der Ausstellung PLANET 3.0, Japanisches Palais

Am 15.07.2014 war in der Tageszeitung DNN zu lesen: „Der Kanzlerin ist das Weltklima 750 Mio. Euro wert. Vom Jahr 2020 an sollten bis zu 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr für klimafreundliches Wirtschaften mobilisiert werden.“

Wer von den Besuchern ahnt schon, dass in dieser Ausstellung die Antwort auf die Frage zu finden ist, ob diese immensen Geldmengen vernünftig angelegt werden. Was soll denn das Klima und diese Ausstellung miteinander zu tun haben? Ganz  einfach, beide haben den gleichen Sachverhalt zum Inhalt, bzw. die gleichen Wurzeln: das Zusammenspiel von CO2 und Erdtemperatur T. Was liegt näher, als das Zusammenspiel früher und heute miteinander zu vergleichen.

Die offizielle Klimabewertung der Neuzeit ist folgende: der CO2-Gehalt der Luft  ist zwischen 1860 und 2000 von 0,028% (280ppm) auf 0,04% (400ppm) gestiegen, also ca. 1ppm pro Jahr, gleichzeitig hat sich die Temperatur um 0,8°C erhöht. Das Ganze soll Menschenwerk sein. Daraus schlussfolgert der UNO-Klimarat IPCC, beim ungebremsten CO2-Anstieg (2ppm/a) auf 0,08% wird es 2100 rund 5°C wärmer werden.  So die Prognose auf der Basis von Modellrechnungen auf Supercomputern.  Das passende Szenarium läuft unter dem Begriff Klimakatastrophe und ist zum größten Angstfaktor der Neuzeit geworden.

Jetzt bietet diese Ausstellung die erstmalige Gelegenheit, den Beobachtungszeitraum für das Klima von winzigen 150 Jahren auf 500 Mio. Jahre zu erweitern. Mit einem Mal wird es möglich, aus den Erfahrungen der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen. Verfolgen wir einmal das Geschehen auf der Zeitachse in dieser Ausstellung:

– Vor 520 Mio. Jahren war der CO2-Gehalt mit 16% unglaubliche 400-mal größer als heute, trotzdem war es nur 4°C wärmer.  Zum Vergleich: das IPCC sagt für 2100 bei Verdopplung des CO2-Gehaltes  auf 0,08% 5°C Temperaturerhöhung voraus. Was stimmt hier wohl nicht?

– Vor 490 Mio. Jahren steigt die Temperatur um 6°C, obwohl das CO2 auf 14% sinkt.

– Vor 460 Mio. Jahren fällt die Temperatur auf 13°C (2°C unter heute), obwohl das CO2 mit 14% noch 350-mal höher ist als heute.

Dieses  Auf und Ab mit gleich- und gegenläufigen Tendenzen setzt sich bis in die Jetztzeit fort. Und zeichnen wir noch die Prognose für 2010 ein: während sich Zeit und CO2 nicht von den gegenwärtigen Positionen entfernen, springt die Temperatur als senkrechte um 5°C nach oben, in die Bereiche wie vor 500 Mio. Jahren. Solch einen unnatürlichen Kurvenverlauf hat es noch nie gegeben.

Um den Zusammenhang von zwei Messreihen objektiv beurteilen zu können, hat die Mathematik eine elegante Berechnung in Form des Korrelationskoeffizienten r erfunden. Für die beiden Kurven CO2 und Temperatur auf den Tafeln dieser Ausstellung beträgt dieser Wert (29 Messpunkte) r=-0,39. Fachleute wissen, was dass bedeutet: CO2 und T haben nichts miteinander zu tun. Dieses Ergebnis mündet in zwei  fundamentale, das heutige Klimabild erschütternde Aussagen:

  1. CO2 ist nicht die Ursache für Temperaturänderungen bzw. Veränderungen des CO2-Gehaltes haben keine nennenswerten Temperaturänderungen zur Folge, d.h. Temperaturänderungen müssen andere Ursachen haben (z.B. die Sonne).
  2. Die menschlichen Aktivitäten bei der CO2-Freisetzung  haben keinen nennenswerten Einfluss auf die Temperatur und damit aufs Klima.

Die Folgerungen aus diesen Erkenntnissen sind gewaltig, die gesamte Klima- und Energiepolitik müsste neu geordnet werden. Die Energiewende sollte sich von ihrem Ziel verabschieden, das Klima retten zu wollen. Und Sachsen kann endlich ohne schlechtes Gewissen seine Braunkohle verfeuern. Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage, ob die Klimaausgaben vernünftig angelegt sind, lautet eindeutig: nein.

Das gilt natürlich nicht für die vielen Katastrophenprofiteure und Lobbyisten in Wirtschaft, Wissenschaft und Versicherungswesen.

Die Lehrer sollten Ihren Schülern wieder ruhigen Gewissens beibringen, dass CO2 ein Dünger und Grundnahrungsmittel für die Pflanzenwelt ist und kein Umweltgift (das Holz in der Dresdener Heide wächst seit einigen Jahrzehnten schneller, warum wohl?).

Ist es nicht schizophren, wenn die Grünen als ausgewiesene Naturliebhaber das Spurengas CO2 verteufeln, ohne welches die Natur das schöne parteinamensspendende Grün nicht bilden kann. Oder noch klarer: Ohne CO2 gäbe es die Grünen gar nicht.

Übrigens: Seit ca. 2000, also seit ca. 15 Jahren ist der weltweite Temperaturanstieg trotz rasanten CO2-Anstiegs zum Stillstand gekommen. Das wird im letzten IPCC-Bericht 2013 auch erwähnt, in der Kurzfassung für Politiker ist es auf deutsches Betreiben hin aber gestrichen worden.

Es ist kaum vorstellbar, dass die führenden Industriestaaten den hier beschriebenen Sachverhalt zum Weltklima nicht längst kennen würden. Warum sollten sie Deutschland die geliebte Vorreiterrolle ausreden?

Das Klimathema bleibt weiterhin voller Brisanz, bleiben Sie bzw. werden Sie neugierig und schauen Sie sich die Kurven noch einmal von vorn an.

Diese Ausstellung ist jedenfalls bestens geeignet, die Klimakatastrophe (in den Köpfen) ausfallen zu lassen.

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83 Kommentare

  1. @ # 81, 82 Dr. Paul
    Lieber Hr. Dr. Paul,
    ich musste eine Weile überlegen, was letztlich Ihre Motivation für Ihre beiden Stellungnahmen sein könnte. Inzwischen habe ich mir zusammengereimt, vor allem dank # 82, dass Sie (vermutlich) die Abstrahlung von nennenswerten Anteilen der eingestrahlten Sonnenenergie durch IR-aktive Gase in das Weltall in Zweifel ziehen.
    Das widerspricht meiner Einschätzung, dass die direkte Abstrahlung der Erdoberfläche durch das „atmosphärische Fenster“ (also unbehindert von „Treibhausgasen“) nur etwa 17 % der Gesamt-Energieemissionen Richtung Weltall ausmacht. Die restlichen 83 % werden durch die verschiedenen Treibhausgase (wozu als wichtigstes Wasser gehört, auch in Form von Wolken) durch IR-Strahlung aus den höheren Schichten der Atmosphäre weggeschafft.
    Soweit ich weiss, wird diese Strahlung schon seit längerer Zeit mithilfe von Satelliten gemessen und das auch spektral aufgelöst, so dass man die Spektralanteile der verschiedenen „Treibhausgase“ unterscheiden und auch quantifizieren kann.

    Ich habe mich allerdings in letzter Zeit auf andere Dinge konzentriert und mir fehlt aktuell auch die Zeit, hierzu umfassender zu recherchieren. Ich muss Sie daher bitten, diese Diskussion zu verschieben. Ich hoffe, bald wieder einmal auf das Thema zurückkommen zu können, und dann können wir uns in Ruhe dazu zusammen- oder auch auseinandersetzen.

    Mfg

  2. Fortsetzung:
    Bei der Rolle des lebenswichtigen Spurengases 0,04% CO2 muss immer daran erinnert werden: was uns interessiert, ist bitte nur die Erdoberflächentemperatur.
    Lassen wir das Wasser bitte erst mal außen vor.
    Die Abstrahlung der Erdoberfläche wird natürlich nicht „behindert“, sie ist nur temperaturabhängig. Ein Teil davon (15µm) landet in dieser CO2-haltigen Atmosphäre und nicht im Weltraum, allerdings nur so viel, wie sie halt abstrahlt in diesem Bereich, also weitgehend unabhängig vom CO2-Gehalt.
    Auch hier ist eine exakte Messung unmöglich (Gerlich, Höldersche Ungleichung).
    Durch diesen 15µm Anteil der Erdabstrahlung wird also die untere Troposphäre minimal wärmer, nach Gerlich nicht messbar.
    Aber grundsetzlich nicht abstreitbar.
    Das ist aber nicht unbedingt die Erdoberfläche.
    Es ist nun ein Rechenexempel ob die absolut geringe Menge von CO2 OBERHALB der nicht strahlenden Troposphäre

    weniger,

    genau soviel,

    oder mehr

    von diesen 15µm-Wellen emittieren kann als die Erdoberfläche.

    Diese Rechnung hat mir mit meinen begrenzten Physikkenntnissen noch keiner überzeugend vorrechnen können.
    CO2-Zunahme spricht dabei allerdings für Zunahme des Kühleffekts,
    das sagen auch IPPC-Wissenschaftler,
    wie schon mehrfach zitiert.

    Empirisch, nur darauf kann man sich letztlich verlassen, ist eine Temperaturerhöhung der Erdoberfläche durch CO2 nicht nachweisbar. (Ein Kühleffekt auch nicht)

    mfG

  3. #80:Sehr geehrter Herr Fred F. Mueller,
    zunächst sind Namen Schall und Rauch was auch der Physiker (Nobelpreisträger) Feynman immer sagt, der auch verständliche Sprache fordert:
    „Wenn man etwas nicht auf Anfängerniveau erklären kann, hat man es selbst nicht verstanden“.
    (Mich hat Gerlich inhaltlich überzeugt)

    Also „der Gedanlenfehler“.
    Er liegt im Ignorieren von Punkt 2),
    dessen Kern die GASGESETZE sind,
    eines der interessantesten Gebiete der Physikgeschichte
    so einfach wie möglich, hier das x-mal zitierte „ideale Gasgesetz“:

    p*V = n*R*T
    n ist die Zahl der Moleküle
    R ist eine Konstante

    Gas unterscheidet sich von Wasser durch die Kompressionsfähigkeit, im Gegensatz zu Wasser variiert also bei Gasen die Dichte mit dem Druck, weil – bei gleicher Masse – das Volumen variabel ist.
    Und nach dem obigen Gesetz ist Druck und Volumen nicht nur abhängig von der Zahl der Moleküle, die da rummschwirren, sondern auch von der Temperatur.
    Deshalb funktioniert die Dampfmaschine, Erhitzen der Luft erzeugt Druck.

    Zurück zum Irrtum.
    Die warme Luft steigt auf durch Verminderung der Dichte im Schwerefeld,
    sie dehnt sich beim Aufsteigen unvermeidlich aus und wird dadurch kälter.
    Kälter heißt aber nur schwerer bei gleichem Volumen, sie fällt also nicht runter weil sie kälter ist
    und würde sie „runterfallen“, würde sie durch Dichtezunahme unten genauso warm sein, wie sie ursprünglich war, könnte also unmöglich ihre „Kälte“ mit runternehmen.
    (Föhn, Fallwinde)
    Es kann also keine kalte Luft runterfallen ohne sich zu erwärmen und warme Luft aufsteigen ohne Temperatur zu verlieren.
    Was den Kreislauf in Gang hält, sind die Druckdifferenzen:
    Aufsteigende (erwärmte) Luft muss ja von der Umgebung ersetzt werden, da sie kein Vakuum hinterlassen kann, das ist das Tiefdruckgebiet (Äquator), in das die umgebende Luft einströmt.
    Und das ist alles zunächst völlig unabhängig von irgendwelchen strahlungsfähigen Gasen.

    Der Motor der Konvektion ist gerade die Transparenz der Atmosphäre für Strahlung, sowohl am Tag (Sonne) als auch in der Nacht (Erde). Das führt zwangsläufig zur Temperaturdifferenz der Luft mit der absorptionsfähigen und emissionsfähigen Erdoberfläche.
    Eine ständig WECHSELNDE Temperatur-Differenz,
    nach den Gasgesetzen -> Dichte-Differenz -> Druck-Differenz -> Luftbewegung.
    Solange sich die Erde dreht und die Sonne nur von einer Seite scheint.
    Der horizontale Wärmetransport funktioniert deutlich besser am (dünnen) Oberrand der Troposphäre, hier ist weniger Widerstand geringer mit stabilen Jetstream-Geschwindigkeiten von bis über 500km/h.
    Über den Polen haben wir ein Hochdruckgebiet, die Höhenluft kommt runter erwärmt dabei die Polkappen GANZ ERHEBLICH, verliert damit selbst natürlich diese Wärmeenergie, kühlt also ab und strömt als Kaltluft bodenwärts zurück in Richtung Äquator.
    Das hat alles nichts mit Treibhausgasen zu tun.

  4. @ # 79 Dr. Paul
    Lieber Hr. Dr. Paul,
    auch ich möchte betonen, dass ich ihre Beiträge und ihr großes Engagement hier im Forum außerordentlich schätze.

    Ich neige in diesem Fall jedoch dazu, mich der Meinung des EIKE-Mitbegründers Heinz Thieme anzuschließen, die er in seinem Beitrag „Die Erdatmospäre – ein Wärmespeicher“ vertritt. Dieses Dokument finden Sie an 4. Position der permanenten Linkliste hier bei EIKE.
    Dort steht zu diesem Gedankenexperiment: „….Planet 3 soll nun eine modifizierte, nichtstrahlende Atmosphäre haben, und zwar wie nach Satz 3 der Erklärung des MPI Met (analog auch bei J. Houghton). Hier wird von der herrschenden Meinung behauptet, dass die Temperaturverhältnisse in der bodennahen Atmosphärenschicht (2 m über Planetenoberfläche) praktisch gleich wären der Oberflächentemperaturen des Planeten 1.
    Shotsky weist darauf hin, daß der Wärmeeintrag in die nichtstrahlende Atmosphäre durch Konvektion auch beim Planeten 3 ungehindert stattfinden würde. Ein Wärmeaustrag aus einer solchen Atmosphäre wäre jedoch nicht durch Strahlung möglich, sondern nur durch Kontakt mit der Planetenoberfläche. Da aber infolge der Dichteunterschiede die kälteren Atmosphärenschichten stets unten, also an der Planetenoberfläche sind, wärmere Atmosphärenmassen werden unverzüglich in die Höhe abgeführt, kann lediglich die Wärmezufuhr von der Planetenoberfläche in die Atmosphäre stattfinden, es können aber keine nennenswerten Wärmemengen aus der Atmosphäre an die Planetenoberfläche abgeführt werden. Eine solche Atmosphäre heizt sich auf, bis sie etwa die höchste auftretende Oberflächentemperatur des Planeten angenommen hat. Eine weitere Wärmeaufnahme in die Atmosphäre wäre dann wegen des nicht mehr vorhandenen Temperaturgefälles zwischen Planetenoberfläche und Atmosphäre nicht mehr möglich. Damit würden nach Beobachtungen des Verfassers ca. 80°C bis 100°C Atmosphärentemperatur erreicht, nämlich jene Temperaturen, die bei starker Sonneneinstrahlung in der Sahara als Bodenoberflächentemperaturen anzutreffen sind. Die thermischen Bedingungen oberhalb der festen Planetenoberfläche werden also durch das Fehlen oder Vorhandensein einer Atmosphäre bestimmt. Ist keine Atmosphäre vorhanden, ist die Planetenoberfläche der äußerste Ort, für den Wärme nachweisbar ist. Oberhalb der Planetenoberfläche gibt es mangels Materie auch keine Wärme mehr. Bei Planeten mit Atmosphäre wird in diesen Atmosphären Wärme gespeichert. Und für die thermischen Verhältnisse in den Atmosphären ist auch maßgeblich, ob überhaupt und auf welche Weise Wärme wieder ausgetragen werden kann. Bei der Erdatmosphäre geschieht dieser Austrag durch die strahlungsaktiven Substanzen. Ohne diese strahlungsaktiven Substanzen würden global gleichmäßig in der Atmosphäre jene Temperaturen herrschen, die am heißestem Punkt der Erdoberfläche zum Wärmeeintrag in die Atmosphäre wirksam sind.
    Soweit Hr. Thieme.

    Wo liegt der Irrtum?

    Mfg

  5. #73 Hochverehrter Herr Fred F. Mueller, ich betone, dass ich ihre Beiträge außerordentlich schätze, gerade deshalb muss ich Sie auf eine physikalisch gravierend falsche Vorstellung hinweisen:
    —–
    „… Sie (Atmosphäre) würde von unten beheizt, könnte oben nicht abkühlen und würde die Maximaltemperatur des Erdbodens annehmen. Das sind in erster Näherung die ca. 130 °C, welche man auf der Mondoberfläche bei langdauernder Sonneneinstrahlung messen kann. …“
    —–

    Es gibt den Tag und die Nacht und es gibt den Äquator und die beiden Polkappen.

    1) Wie kommen Sie denn auf die komische Idee,
    dass die Atmospäre zwar Wärmeenergie aufnehmen kann, aber nicht abgeben kann???
    Haben Sie noch nie einen Haarföhn zum Trocknen benutzt???
    Es wäre eine gravierender Verstoß gegen den 2.HS der Thermodynamik, wenn die Atmosphäre (dauerhaft) heißer wäre als die Erdoberfläche darunter.
    Am Tag (durch die Sonne) ist selbstverständlich die Erdoberfläche wärmer
    und in der Nacht strahlt diese Edoberfläche ja weiter und und wird irgendwann kälter als die Atmosphäre darüber, die nicht strahlt. Dann kommt es SELBSTVERSTÄNDLICH zur Umkehr des Wärmetransportes. Es gibt auch kalte Winde (von Norden) und warme Winde (von Süden), wie der Föhn zum Haare-Trocknen.
    Die Erdoberfläche kann also am Tag nie so heiß werden wie der Mond und in der Nacht nie so kalt werden wie der Mond.
    Hinzu kommt, siehe #75, noch der horizontale Energietransport zu den Polen. Änliches findet an der Grenze von Land und Ozean statt, das weis jeder Segler. Dabei handelt es sich nicht um die lächerliche „Globalerwärmungsdiskussion“ von UNTER 1° Celsius, sondern um ca. 50°C Polerwärmung, in jedem Meteorologiebuch nachlesbar (planetare Zirkulation).

    2) Eine isotherme Gas-Atmosphäre im Schwerefeld der Erde gibt es nicht und kann es auch nicht geben, das widerspricht ebenso dem 2.HS. Am Berg ist deshalb die Luft dünner als im Tal und am Berg ist es deshalb auch kälter als im Tal
    TROTZ Konvektion.

    mit freundlichen Grüßen
    Paul

  6. Werter Herr Mueller
    Wasser ist das Blut der Erde und die Atmosphäre lässt sie atmen! Daher kann ich Ihre Aussagen nur voll unterstützen, was dieses „Element“ Wasser und die Atmosphäre betrifft!
    Schön, dass Sie mit einer dosierten Höflichkeit, die Manchem hier
    gut anstünde, Ihre Sicht der Dinge nachvollziehbar,aber sie nicht sklavisch gutheißen müssen,darlegen.

    mfG
    S.Bernd

  7. #70: NicoBaecker sagt:

    am Freitag, 07.08.2015, 22:17

    „Lieber Herr keks,

    „Wo liegt da das „natürliche“ Niveau ???“

    Na bei der groben Zeitauflösung zu jedem Zeitpunkt. Der CO2-Gehalt ist natürlich abhängig vom Klima, sofern keine externe Einflußfaktoren wie Vulkanausbrüche, Meteoriten oder anthropogenen Verbrennung das Klimasystem modifiziert.

    Falls die Werte überhaupt stimmen, denn diese Abschätzungs-Graphik ist mittlerweile durch bessere Messungen überholt.“

    Hat jemand Lust, dieses Geschwafel zu kommentieren?
    Bitte schön…

    (Habe besseres zu tun)

  8. @ #67 besso keks

    „Schwafel-Baecker wieder mal in Hochform!“

    Das gibt eine „Trollo“ in Gold zur Belohnung bzgl. der zutreffenden Feststellung.

  9. #66: S.Bernd zu Ihrer Frage:

    Gäbe es einen „Treibhauseffekt“, müsste es am Tag nicht kälter sondern wärmer sein.
    Es ist doch tagsüber wärmer statt kälter!
    Gäbe es einen Treibhauseffekt, dann müssten die Nächte ebenso warm sein wie die Tage;

    Natürlich ist es am Tag wärmer, aber lange nicht so warm, wie messbar auf Grund der Sonneneinstrahlung. Das liegt an der materiellen Kühlung der Atmosphäre (Konvektion einschl. latentem Wärmefluss). Das sieht man an Solarkollektoren, die perfekt durch Vkuum isoliert sind, die locker über 100°C erreichen (Stillstandstemperatur) oder am Mond ohne Atmosphäre (130°C) und natürlich auch am normalen „Gärtnergewächshaus“.
    Wenn ein Gärtnertreibhaus auch nachts warmhalten könnte, müsste man keine Häuser mehr bauen!

    Es ist also auf der Erde am Tag, da wo die Sonne scheint (Äquator) wesentlich kälter, als nach der eingestrahlten Sonnenenergie möglich, es wird also am Äquator WENIGER in den Weltraum abgestrahlt als von der Sonne reinkommt.

    Wenn es einen CO2-Gegenstrahlungs-Effekt GÄBE,
    („Einfangen der Wärmestrahlung“) müsste es WÄRMER und nicht KÄLTER auf der Erdoberfläche sein. Es ist aber kälter als in den Solarkollektoren oder auf dem Mond
    und diese Energiedifferenz steckt in der NICHT-strahlenden Atmosphäre und wird durch die globale Zirkulation in Polrichtung transportiert,
    wo dann die Erde zum Ausgleich mehr in den Weltraum abstrahlen kann, als von der Sonne dort reinkommt.
    Ein „Gegenstrahlungseffekt“ (=CO2-Treibhaustheorie) kann selbstverständlich in der Nacht nicht stärker, sondern nur schwächer sein und würde die Tag/Nacht-Differenz VERSTÄRKEN, nicht abschwächen.

    mfG

  10. #69:Hallo Herr Kühn, es gibt sehr viele physikalisch Argumente GEGEN die Möglichkeit eines solchen Effektes,
    nicht nur die fehlende Messbarkeit.

    Einer dieser vielen Widersprüche ist das Problem, dass das CO2 der Luft dem Temperaturanstieg FOLGT (Henry-Gesetz).
    In Wasser löst es sich wesentlich besser als in der Luft.
    Man schätzt auf unserem Wasserplanet ist ca. 140.000 mal so viel CO2 wie in der Atmosphäre darüber.
    Wieviel nun in beide Richtungen wandert, ist eine Wissenschaft für sich, da spielt auch der Wind mit und der lokale ph und Salzgehalt des Wassers. Die größte Ausgasungsquelle ist bekanntlich die „EEP“-Region (Eastern Equatorial Pacific), in dessen Einfluss auch die bekannte Mauna Loa -Messstation der AGW-Kirche liegt.

    Wer logisch denken kann, weis was das bedeutet.
    Wenn also der Temperaturanstieg zu Ausgasung führt, das ist nun wirklich keine Theorie, kann jeder bei einer Sprudelflasche testen,

    … und danach das ausgegaste CO2 zu einer Erwärrmung der Ausgasungsquelle …

    wo soll das enden????
    (run away-Effekt)
    bis die Ozeane kochen und verdampft sind???

    mfG

  11. @ # 66 S. Bernd

    Lieber Hr. S. Bernd,

    gestatten Sie mir zunächst eine kleine Präzisierung: Nicht alle Strahlungsenergie, welche die Erdoberfläche erreicht, wird von der Atmosphäre via IR-Strahlung wieder abgestrahlt. Ein Teil geht durch das „atmosphärische Fenster“ als direkte IR-Strahlung von der Erdoberfläche in den Weltraum. Hierbei handelt es sich aber nur um einen kleineren und zudem wegen des WASSERS in der Atmosphäre stark schwankenden Anteil der gesamten Energiebilanz. Deswegen hatte ich in # 52 formuliert: „das erfolgt zum allergrößten Teil mithilfe eben jener „Treibhausgase“, die Sie verbannen wollen“.

    Und bevor sich jemand über den Begriff „Wasser“ echauffiert: Auch diese Formulierung habe ich bewusst gewählt. Wasser ist in der Atmosphäre als Dampf, als flüssiges Kondensat sowie als festes Eis vorhanden und hat in jedem dieser Aggregatzustände einen unterschiedlichen, aber jeweils wesentlichen Anteil am Strahlungshaushalt. Es ist eben jenes Zusammenspiel aus den drei verschiedenen Aggregatzuständen des Wassers, vor allem die Wolkenbildung, welche die Dinge bezüglich des Temperaturhaushalts der Atmosphäre kompliziert macht. Sie wirkt sich in erheblichem Umfang nicht nur auf die Abstrahlung, sondern auch auf die Einstrahlung aus.

    Und ich stehe weiterhin zu meiner Aussage: „Wenn die gigantischen Energiemengen, die uns die Sonne jeden Tag schickt, nicht 1:1 wieder in den Weltraum emittiert würden, würde die Erde (ohne IR-aktive Bestandteile der Atmosphäre) verbrennen“.

    Natürlich würde die Abstrahlung ohne IR-aktive Gase in der Atmosphäre dennoch erfolgen, allerdings ausschließlich durch IR-Emission von der Erdoberfläche in den Weltraum. Doch was macht eine Atmosphäre, die an diesem Austausch nicht teilnehmen kann?

    Sie würde von unten beheizt, könnte oben nicht abkühlen und würde die Maximaltemperatur des Erdbodens annehmen. Das sind in erster Näherung die ca. 130 °C, welche man auf der Mondoberfläche bei langdauernder Sonneneinstrahlung messen kann. Bei 130 ° C können Sie davon ausgehen, dass Kohlenstoff und Sauerstoff irgendwann regieren. Bei entsprechend langer Einwirkung beginnt beispielsweise selbst massives Fichtenholz (Würfel 5 cm Kantenlänge) schon bei 140 ° C zu brennen…. Daher habe ich den Begriff „verbrennen“ gewählt. Bitte beachten: Es handelt sich um ein stark vereinfachtes Gedankenexperiment, mit dem Ziel der Verdeutlichung der Rolle der „Treibhausgase“.

    Mehr nicht.

    Mfg

  12. @ # 63 Nico Baecker

    Lieber Hr. Baecker,

    machen Sie sich mal um mein Verständnis des Klimasystems keine Sorgen. Das ist in erster Näherung keine Frage der Menge an Seiten, die sich jemand „reingezogen“ hat, sondern der Korrektheit seiner Interpretation der Zusammenhänge. Und da sehe ich bei Ihnen grundsätzliche Verständnisprobleme.

    Haben Sie sich überhaupt schon einmal mit der Frage beschäftigt, wie Konvektion funktioniert? Was macht eine Atmosphäre, wenn erwärmte Luft nach oben steigt, sie oben aber die Wärme nicht abgeben kann, weil sie keine infrarotstrahlenden Bestandteile hat, also „treibhausgasfrei“ ist? Welche Temperaturen bzw. welche Temperaturgradienten stellen sich dann ein?

    Und was Ihre Aussage angeht: „Die Frage ist alleine, welche Abweichung vom natürlichen Niveau für das heutige Leben akzeptabel ist“, so habe ich den Eindruck, dass Sie den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden haben. Dort steht:
    „- Vor 520 Mio. Jahren war der CO2-Gehalt mit 16% unglaubliche 400-mal größer als heute, trotzdem war es nur 4°C wärmer. Zum Vergleich: das IPCC sagt für 2100 bei Verdopplung des CO2-Gehaltes auf 0,08% 5°C Temperaturerhöhung voraus. Was stimmt hier wohl nicht?
    – Vor 490 Mio. Jahren steigt die Temperatur um 6°C, obwohl das CO2 auf 14% sinkt. – Vor 460 Mio. Jahren fällt die Temperatur auf 13°C (2°C unter heute), obwohl das CO2 mit 14% noch 350-mal höher ist als heute.“

    Und Leute wie Sie verbreiten Panik, wenn das CO2-Niveau in der Atmosphäre um vielleicht 40 % statt um mehr als 10.000 % ansteigt.

    Wenn Sie daher behaupten: „So einfach wie Ihre naiven Vorstellungen ist es zwar nicht, aber einfach genug, um auch von nur durchschnittlich gebildeten Leuten verstanden zu werden. Wenn Sie sich in dieses Bildungsniveau nicht einreihen können, so tun Sie mir leid, aber für Bildung ist es nie zu spät“
    Dann kann ich Ihnen nur sagen: Stimmt, schauen Sie mal in den Spiegel.

    Und was Ihren saudummen Spruch über die Argumente von Fachleuten wie „Bürger für Technik“ oder NAEB angeht: „Wenn ich mich über Technik informieren will, so hole ich mir ein Lehrbuch anstatt mir irgendwelche Rentner anzuhören“
    Ist ein Rentner Ihrer Meinung nach automatisch dümmer als Sie? Oh Mann, haben Sie ein schönes, einfaches Weltbild. Das enthebt Sie ja automatisch der Notwendigkeit, auf Sachargumente älterer Menschen einzugehen.

    Halten Sie die EIKE-Mitglieder für nicht mehr diskussionswürdig, weil darunter auch etliche im Rentenalter sind? Was wollen Sie dann hier im Forum, als Person die glaubt, die im Unterschied zu den anderen hier die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben?

    Mfg

  13. Lieber Herr Kühn, #69

    es wird Sie nicht überrachen, daß Sie gleich mehrere Fehler gemacht haben. Erfahrungsgemäß kann man aber auch von einem Ing. nicht mehr Sattelfestiggkeit in Physik erwarten.

    1. „Es wird gesagt,die Erde befindet sich auf ihrem Weg durchs Weltall im Strahlungsgleichgewicht mit dem Ergebnis dass wir heute übereinstimmend von einer Durchschnittstemperatur von 288 K(15 Grad C) sprechen.“

    Falsch. Die Erde ist langfristig im Strahlungsgleichgewicht mit der Einstrahlung der Sonne. Dadurch ist die Strahlungtemperatur der Erde von 255 K impliziert. Die bodennahe Temperatur impliziert dies jedoch nicht.

    2. „Durch das steigende CO2 soll ein zusätzlicher Strahlungsdruck entstehen“

    Aua, das hört sich mysteriös an. Sie meinen offensichtlich den Strahlungsantrieb (radiative forcing). Strahlungsdruck gibt man in Pascal nicht in W/m2 an.

    3. „Was liegt da näher,sich an die schöne Strahlungsformel p=S xT^4 zu erinnern.Für den Ausgangszustand gilt demnach P=5,67×10^-8×288^4 W/m^2 (1),für den zusätzlichen Strahlungsantrieb gilt p+px=S(T+Tx)^4 (2).“

    Tja, ist aber falsch. Denn der Strahlungsantieb gibt überhaupt nicht an, wieviel Strahlung der Boden zusätzlich nach Adaption des Klimasystems abstrahlt, sondern quantifiziert die Störung der Energiebilanz des Klimasytems vor der Adaption. Deswegen heißt es ja auch Antrieb.

    4. „Mit diesen Formeln ist ein exakter Zusammenhang zwischen CO2-und Temperaturanstieg hergestellt.“

    Eben nicht. Dafür müssen Sie die Reaktion des Klimasystems ermitteln, um die Störung durch den Strahlungsantrieb zu kompensieren. Das geht nur durch Klimamodelle.

    „Brauchen wir den Begriff Klimasensitivität überhaupt noch?“

    Sicher, denn Ihr Ansatz gibt ja nur die Klimasensitivität für eine blanke Kugel wider. Sie berechnen die Temperaturänderung durch eine erhöhte Absorption durch erhöhte Einstrahlung. Diese ist gegeben durch dT/dP = 4*T/P = 0,185 Km2/W. Das ist hier nicht brauchbar.

  14. Lieber Herr keks,

    „Wo liegt da das „natürliche“ Niveau ???“

    Na bei der groben Zeitauflösung zu jedem Zeitpunkt. Der CO2-Gehalt ist natürlich abhängig vom Klima, sofern keine externe Einflußfaktoren wie Vulkanausbrüche, Meteoriten oder anthropogenen Verbrennung das Klimasystem modifiziert.

    Falls die Werte überhaupt stimmen, denn diese Abschätzungs-Graphik ist mittlerweile durch bessere Messungen überholt.

  15. In mehreren Leserzuschriften wird der Begriff „Sensitivität“kontrovers diskutiert.Auf der Suche nach einer Begriffserklärung für Sensibilität finde ich im Duden:Empfindlichkeit,Feinfühlichkeit,Rührseligkeit.Die Klimawissenschaft hat den Inhalt erweitert und meint damit,was passiert mit der Temperatur,wenn sich das CO2 verdoppelt.Das IPCC nennt dazu Werte: 1,5 bis 4 Grad.Die Streubreite ist frappierend.Ich kenne keine Wissenschaft,die sich mit solchen Streuwerten in die Öffentlichkeit traut.Nur die Berliner Flughafen-Bauer können da mithalten.Zum diesem Temperaturanstieg gehört die Verdopplung des CO2 auf 800 ppm.Wenn wir es von 1860 bis heute von 280 auf 400 ppm gebracht haben,also in 155 Jahren 120ppm,dann werden wohl bis 800ppm noch Jahrhunderte vergehen,auch wenn der Zuwachs schneller steigt.Wir reden hier also über Dinge,die niemand auf dieser Erde jemals erleben wird.Hier werden alle Kriterien erfüllt,die für Religionen typisch sind.Für mich als Klimalaien (nur Dr.Ing)stellt sich die gleiche Frage wie für besso Keks #41 an Herrn Emse „Schreiben Sie doch einfach mal die Formel auf,anhand diese Kennzahl der Klimasensitivität berechnet werden kann“ Herr Emse,ich hoffe,Sie sind mir nicht böse,wenn ich Ihnen diese diese Arbeit abnehme.Da ich die folgenden,im Prinzip einfachen Berechnungen noch nirgendwo gesehen habe,bin ich nicht sicher,ob ich hier einen Fehler mache.Ich bitte deshalb die Leser um Widerspruch. Es wird gesagt,die Erde befindet sich auf ihrem Weg durchs Weltall im Strahlungsgleichgewicht mit dem Ergebnis dass wir heute übereinstimmend von einer Durchschnittstemperatur von 288 K(15 Grad C) sprechen.Durch das steigende CO2 soll ein zusätzlicher Strahlungsdruck entstehen,für den das IPCC in seinem 5.Sachstandsbericht 4 Szenarien entwickelt hat.Die Bezeichnungen lauten:RCP 2,6 /RCP 4,5 /RCP 6,0 und RCP 8,5.Die Zahlen stellen den Strahlungsdruck in Watt/m^2 dar.RCP 2,6 heißt sanfter Anstieg,RCP 8,5 bedeutet Katastrophe.Was liegt da näher,sich an die schöne Strahlungsformel p=S xT^4 zu erinnern.Für den Ausgangszustand gilt demnach P=5,67×10^-8×288^4 W/m^2 (1),für den zusätzlichen Strahlungsantrieb gilt p+px=S(T+Tx)^4 (2).Durch Subtraktion (2)-(1)finden wir Tx=[px/S+T^4]^1/4-T.Die Ergebnisse lauten für die 4 genannten Szenarien:0,48(0,3-1,7), 0,82(1,1 -2,6), 1,10(1,4-3,1)und 1,55(2,6-4,8)Grad.Die Klammerwerte sind die Streuwerte des IPCC.Mit diesen Formeln ist ein exakter Zusammenhang zwischen CO2-und Temperaturanstieg hergestellt.Brauchen wir den Begriff Klimasensitivität überhaupt noch?Die Klimawissenschaftler wahrscheinlich schon,wo sollen sie sonst die nebulösen Rückkopplungsverstärkungen unterbringen.Fazit dieser Rechnung:wenn es eine Wirkung von CO2 auf die Temperatur geben sollte(ich bin nicht davon überzeugt),steht uns keine Katastrophe durch das Klima bevor.Beunruhigender ist die Klimapolitik.

  16. #59: h sagt:

    „einer durch menschliches Handeln erhöhten unnatürlichen CO2-KONZENTRATION“

    Noch so ein Schwafler!
    Wo liegt bitte die „natürliche“ CO2-Konzentration???

    Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!

  17. #63: NicoBaecker sagt:

    „Dies spiegelt ebenfalls wieder, daß Sie die Thematik gar nicht überreißen. Diese essentielle Rolle des CO2 ist ja nicht das Problem. Leben geht ohne CO2 und auch ohne Treibhausgase nicht. Die Frage ist alleine, welche Abweichung vom natürlichen Niveau für das heutige Leben akzeptabel ist.“

    Schwafel-Baecker wieder mal in Hochform!
    Lieber Alleswisser,
    sehen Sie sich mal den historischen CO2-Konzentrationsverlauf der letzten 600 Jahre an
    (http://tinyurl.com/oybzywl)

    Wo liegt da das „natürliche“ Niveau ???

  18. Sehr geehrter Herr Dr. Paul #56
    Der Schlusssatz irritiert ,zumindest, mich.
    Gäbe es einen „Treibhauseffekt“, müsste es am Tag nicht kälter sondern wärmer sein.
    Es ist doch tagsüber wärmer statt kälter!
    Gäbe es einen Treibhauseffekt, dann müssten die Nächte ebenso warm sein wie die Tage; und das übers ganze Jahr, wenn eine Analogie zu einem Gewächshaus herangezogen wird (wie in üblichen Erklärungen zu dem Phantom)!
    Ferner schrieben Sie: Eine Erwärmung der Erdoberfläche durch CO2 in der Luft ist nicht messbar.
    Vorsicht! Wenn einem Verdächtigen nichts nachgewiesen werden kann, heißt das nicht, dass er 100% Unschuldig ist.
    Eine Erwärmung auf eine Erhöhung der CO2 Konzentration der Luft zurückzuführen ist eine Hypothese;die Zirkelschluss-artig einen Temperaturanstieg auf ein Mehr an CO2 zurückführt, während es wahrscheinlicher ist, dass wärme Temperaturen den CO2 Gehalt leicht erhöhen

    Sehr geehrte Herren Mueller #52und Berberich #55
    Verzeihen Sie, meine Herren, aber ich sehe da einen kleinen Widerspruch in ihrer Beiden Statements. Herr Müller sagt (sinngemäß), Dank den Treibhausgasen wird die einfallende Strahlung 1:1 (also zu 100%) ins Weltall emittiert.Während der Umkehrschluss aus der Aussage von Herrn Berberich ist, dass nicht 100 % der eintreffenden Strahlung in den Weiten des Alls verschwinden.
    Ich denke daher, dass Herr Mueller die 1:.1 =100% auf die Strahlung bezieht, die von der bestrahlten Erde emittiert wird, nachdem sie dort bewirkte, wozu sie herabgesandt wurde.Da ist kein engmaschiges Netz, das die Wärme, gleich einem Pingpong Ball,zurück zur Erde oder deren Troposphäre befördert , Beziehungsweise an der „Weiterreise“ in den Kosmos hindert.
    Allerdings möchte ich Ihren Satz (die Erde würde verbrennen) als Unzutreffend bezeichnen, eher würden die Wasser auf der Erde verdampfen und der Boden austrocknen. Damit wäre sogenanntes höheres Leben verunmöglicht. Schließlich ist noch kein Himmelskörper der keine Atmosphäre hat, „verbrannt“
    Wenn der Herr Emse von einem Treibhausgas freiem Leben träumt, dann scheint dies ein Hinweis auf eine Verwechslung von Termini seinerseits zu sein.Offenbar sind nicht die atmosphärischen Gase gemeint ,sondern die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehenden Produkte, wie z.B. Stick-und andere -oxide.

  19. Ich kann mich erinnern, irgend jemand hat mal einen Gewinn ausgesetzt, nicht wenig, für den, der einen klaren Beweis für das CO2 als Ursache der damals noch stattfindenden, heute herbeimanipulierten Erwärmung bringen kann. Er hat nie Zuschriften bekommen. Nur wegen genau dieses Zusammenhangs als Grundlage werden zig Milliarden rausgeworfen und die Energiewende oder besser gesagt, das Energie-Ende. Herr Emse predigt fast wörtlich die Phrasen der Medien, Grünen und der fast 95% Gläubigen der anderen Parteien. Eine eigene Meinung bilden sich die Jünger nicht mehr, sie sind sicher, zu den Guten zu gehören und fühlen sich unsagbar wohl in dieser Rolle, Selbstgerechtigkeit. Nur wenn der ein oder andere Gläubige wegen den Errungenschaften seiner Religion materielle Nachteile in immer größerem Ausmaß hinnehmen muss, könnte das u. U. das Denken anregen. Es ist sehr schick, dem Glauben anzuhängen oder auch sehr böse, es nicht zu tun. Was Obama zuletzt abließ, so dumm können die Amis doch nicht sein, wir anscheinend schon.

  20. Kommentar #59

    „einer natürlichen und einer durch menschliches Handeln erhöhten unnatürlichen CO2-KONZENTRATION“

    Herr Emse,
    vielleicht sollten sie Anfangen die Menschen als Teil der Natur zu verstehen, so kann es auch keine „unnatürliche“ Erhöhung geben.

  21. Lieber Herr Mueller, #52

    „Sie winden sich wie ein Aal und sind außerdem extrem unhöflich, indem Sie von anderen Foristen verlangen, sich mit einer 350 Seiten dicke Schwarte voller Unsinn abzugeben. Das ist schlechter Diskussionsstil, eines Trolls würdig.“

    Eine UBA-Veröffentlichung ist tatsächlich eine schlechte Referenz, um sich Fortzubilden. Aber Sie werden um Bildung nicht drum herumkommen, und sehr viel mehr als 350 Seiten lesen müssen, um das Klimasystem in Grundzügen zu verstehen.

    „Argumente von Fachleuten wie „Bürger für Technik“ oder NAEB anzusehen.“

    Wieso nun ausgerechnet diese? Wenn ich mich über Technik informieren will, so hole ich mir ein Lehrbuch anstatt mir irgendwelche Rentner anzuhören.

    „Was die Aussage über „treibhausgasfreies Leben“ angeht, so zeigt dies nur, dass Sie keine Ahnung von den Grundlagen der Atmosphärenphysik und dem Strahlungsgleichgewicht unseres Planeten haben. Die Erde würde verbrennen, wenn die gigantischen Energiemengen, die uns die Sonne jeden Tag schickt, nicht 1:1 wieder in den Weltraum emittiert würden, und das erfolgt zum allergrößten Teil mithilfe eben jener „Treibhausgase“, die Sie verbannen wollen.“

    Nun, die der Klimaphysik sind sie offensichtlich nicht fit. Denn auch ohne Treibhausgase strahlt ein Planet die Wärme wieder ab und kann ein Strahlungsgleichgewicht erreichen. Zudem frage ich mich, was Sie unter dem „Verbrennen eines Planeten“ verstehen, solche apokalyptisch klingende Sprüche sind substanzlos.
    Ich nehme an, Herr Emse hat seine Wortwahl „treibhausgasfrei“ etwas ironisch gewählt – eben im Hinblick darauf, daß jeder weiß, daß eine Atmosphäre ohne Treibhausgase nicht erstrebenswert ist. Das UBA hat „treibhausgasneutral“ geschrieben. Also, kein Grund für Sie zur Panik, nehmen Sie nicht jeden Knochen auf, den man Ihnen hinwirft.

    „Und was speziell das „Treibhausgas“ CO2 angeht: Ohne einen ständigen und seit Jahrmilliarden funktionierenden Kreislauf dieses Gases gäbe es auf der Erde kein Leben.“

    Dies spiegelt ebenfalls wieder, daß Sie die Thematik gar nicht überreißen. Diese essentielle Rolle des CO2 ist ja nicht das Problem. Leben geht ohne CO2 und auch ohne Treibhausgase nicht. Die Frage ist alleine, welche Abweichung vom natürlichen Niveau für das heutige Leben akzeptabel ist.

    So einfach wie Ihre naiven Vorstellungen ist es zwar nicht, aber einfach genug, um auch von nur durchschnittlich gebildeten Leuten verstanden zu werden. Wenn Sie sich in dieses Bildungsniveau nicht einreihen können, so tun Sie mir leid, aber für Bildung ist es nie zu spät.

  22. @Horst Emse alias h oder auch andersherum #59

    Also dann…was ist jetzt der Unterschied zwischen einen natürlichen CO2 und einen menschlichen CO2…? Ist der Mensch nicht ein Teil der und von der Natur…entspringt der Mensch nicht aus den gleichen Bausteinen wie diese in der Natur auch vorkommen. Verwendet und verabeitet der Mensch nicht die gleichen Bausteine, die in der Natur und damit auf der Erde seit Anbeginn der Erden-Zeit vorhanden sind….warum wollen Sie etwas auseinander diffidieren (Mensch und Natur), was nicht auseinander zu diffidieren ist, weil es den gleichen Ursprung hat und von und mit den gleichen Bausteinen lebt/existiert….?

  23. #57

    Immer wieder nehme ich mir vor, auf die Kommentare aus Ihren Reihen wegen deren Qualität einfach nicht mehr zu reagieren. Aber Ihr Beitrag, Herr Hofmann, ist wieder derart unter dem Strich, dass er nicht ohne Reaktion von mir stehen bleiben kann: Ich habe in #51 nicht von natürlichem und künstlichem CO2 gesprochen, sondern von einer natürlichen und einer durch menschliches Handeln erhöhten unnatürlichen CO2-KONZENTRATION. Dass dies richtig gestellt werden musste, zeigt, auf welchem Niveau sich die Glaubensverteidigung bei EIKE bewegt. Deswegen dennoch Dank für Ihre Aussage.

  24. Herr Emse, Sie als kompletter Laie in Fragen der Meteorologie und Atmosphärenphysik geben hier wieder einmal ein ganz miserables Bild ab. Ich werde wohl nie verstehen, warum Leute wie Sie, voller sachlicher Unkenntnis, mit einem derartig fanatischen Eifer für eine Sache missionieren, die sie gar nicht beurteilen können. Alles was Sie von sich geben ist primitives Copy/Paste ohne jede eigene Denkleistung. Das ist armselig und sehr überflüssig und gerade hier in einem Forum von richtigen Fachleuten, die tatsächlich etwas von der Materie verstehen, eine freche Belästigung und Anmassung.

    Ich würde Ihnen zunächst einmal anraten einige Monate lang ein Lehrbuch der Atmosphärenphysik zu studieren, bevor Sie Ihren Mund hier wieder aufmachen.

  25. #56 Sehr geehrter Herr Dr. Paul,
    ich kann Ihrem Kommentar nur zustimmen. Allerdings ist mein Eindruck aus der ganzen Diskussion mit Herrn Emse, daß es sich bei diesem um einen weiteren Forentroll handelt. Er akzeptiert ja noch nicht einmal Aussagen des IPCC- nur Temperaturanstieg seit 1978 auf anthropogenes CO2 zurückzuführen – und er ist vollständig faktenresistent – siehe nicht vorhandene Korrelation zwischen CO2 -Emission und Temperaturanstieg- er faselt lieber ganz allgemein von Indizien.
    mfG

  26. #2: Herr Hans-Eberhard Fische und #35: Dr. G. Kühn,

    zu (#2): „1. Diese Klima-Experten sollen mir erst einmal die Ursache dafür erklären, die vor ca. 10.000 Jahren das plötzliche Ende der letzte Eiszeit bewirkt hatte, als die globale Durchschnitts-temperatur innerhalb von nur 100 Jahren um sage und schreibe über 8 °C angestiegen war.“

    Nun, da gibt es ja die überstrapaziert reichlich reifizierten Mathematik-Halluzinationen (siehe z.B. die Fäden der CO2-Sensitivitäts-Glaubens-kongreation weiter oben) anhand einer „Basis“ von kurfristig vermessenen Planeten-(Erd-)bahnen die als empirischer Humbug dermassen hoch extrapoliert (äh, aufgebauscht, in etwa so: photoshoppiert) wurden und werden wie die Karriereleiter der Zauberformel-Akrobatiker reichen soll.

    Auf der anderen Seite gibt es harte Feldarbeit auf unabhängig überprüfbarer physikalischer Grundlage, und dabei wird handfeste Materie vermessen und nicht der überhaupt-nie-und-nimmer authentifizierbare (geschweige denn datier-bar vermessbare) Verlauf von Planetenbahnen aus archaisch nicht dokumentierten Zeiten [ausser vielleicht mit Photoshop, ge*il gelle].

    Aus den Puzzlestücken der tüchtigen Feldarbeiter ist kürzlich erst eine These weiterentwickelt worden die Jedermann nachmessen kann (äh, anstatt zu schon wieder Zauberformeln zu halluzinieren):
    – google.de/search?q=younger+dryas+impact+field&tbm=isch

    Die Abbildungen in der oberen Zeile [erscheint so bei mir im Browser], sie entsprechen in der Zeitschätzung dem von Ihnen als „plötzliches“ Ende kritisierten letzten Eiszeit (ich pflichte Ihnen bei; wer nur Zahlengewusel vortäuschen kann der bringt kein Wissen zustande).

    Über den Unterschied zwischen akademisch halluzinierten Zauberformeln und Feldarbeit im Dreck und Schweiss unserer Erde kann sich Jedermann seine Meinung bilden.

    MfG

  27. @Horst Emse #51
    Aha…nach ihrer Sichtweise der CO2-Dinge gibt es also zwei Arten von CO2….

    1. das natürlich CO2 und
    2. das künstliche CO2

    Bitte erklären Sie uns doch mal den Unterschied und dann stellen Sie bitte noch da, wieviel Prozent das natürliche CO2 und das künstliche CO2 am gesamt CO2 Umsatz ausmacht.

    Danke!

  28. Hallo, hochverehrter #52: Fred F. Mueller,
    es ist sogar noch einfacher und deshalb das größte Tabuthema der AGW-Ideologie auch für
    #51: Horst Emse, siehe #39 und #42

    Eine Erwärmung der Erdoberfläche durch CO2 in der Luft ist nicht messbar.

    Deshalb ist es vorsätzlicher Betrug, wenn „Wissenschaftler“ fordern, das CO2 in der Luft mit gigantischen öffentliche Mitteln „zu bekämpfen“, (noch dazu völlig wirkungslos, wie man sieht). Zudem ist eher die ABKÜHLUNG und nicht die Erwärmung zu fürchten.

    Natürlich auch deshalb völlig verantwortungslos, weil diese Maßnahmen SCHÄDLICH sind, nicht nur für den zivilisierten Mensch (teurer Wackelstrom), sondern auch für die Natur.
    Der gleichzeitige Kampf gegen CO2-freien „Atomstrom“ zeigt zudem, dass „CO2-Einsparung“ nur ein Vorwand ist.

    Noch ein wichtiger Kom. zu Ihrem Satz:
    „Die Erde würde verbrennen…“
    Das ist kein „Treibhausthema“ sondern eine Frage der Kühlung der Eroberfläche bei Sonneneinstrahlung durch die Atmosphäre,
    sonst wäre es am Tag so heiß wie auf dem Mond (bis ca.130°C). Dabei kann bekanntlich Wasser nicht in flüssiger oder fester Form existieren.

    Gäbe es einen „Treibhauseffekt“, müsste es am Tag nicht kälter sondern wärmer sein.

  29. #52:
    „Was die Aussage über „treibhausgasfreies Leben“ angeht, so zeigt dies nur, dass Sie keine Ahnung von den Grundlagen der Atmosphärenphysik und dem Strahlungsgleichgewicht unseres Planeten haben. Die Erde würde verbrennen, wenn die gigantischen Energiemengen, die uns die Sonne jeden Tag schickt, nicht 1:1 wieder in den Weltraum emittiert würden, und das erfolgt zum allergrößten Teil mithilfe eben jener „Treibhausgase“, die Sie verbannen wollen. ….. So einfach ist das.“

    Lieber Herr Mueller,

    Es ist noch einfacher: ohne IR aktive Gase in der Atmosphäre würde die Erdoberfläche direkt, d. h. ohne Absorption ins Weltall abstrahlen.

  30. #51: Horst Emse sagt:am Donnerstag, 06.08.2015, 21:12

    #50
    Sehr geehrter Herr Geiselhardt, meinen Sie wirklich, dass nicht auch ich wüsste, dass für unser Leben CO2 (in natürlicher Konzentration) lebenswichtig ist? Es dürfte Ihnen selbstverständlich klar gewesen sein, was ich mit „treibhausgasfrei“ gemeint habe. Ich kann mir kaum denken, dass man auf noch niedrigerem Niveau antworten kann, als Sie es getan haben.

    ########################################

    Sehr geehrter Herr Emse, Sie haben explizit von einem „Treibhausgasfreien Leben“ gesprochen.
    Wenn Sie das anders meinen, dann drücken Sie sich bitte auch so aus, ansonsten argumentieren Sie auf dem gleich niedrigen Niveau wie Leute, die von „genfreien Pflanzen“ oder vom „Giftgas CO2“ sprechen.
    Ich weiss auch nicht warum, aber bei solchen Schlagworten geht bei mir immer der Ironieschalter auf an, bei soviel Blödsinn in zwei Worten kann ich nicht ernst bleiben.

  31. #51: Horst Emse sagt:
    am Donnerstag, 06.08.2015, 21:12

    Zitat:
    „Dazu meine Worte unter #17 und #45.“

    Wieso habe ich hier das Gefühl einer Predigt zuzuhören?
    Es lässt sich Feststellen, dass Hr. Emse offensichtlich ein gewisses Sendungsbewusstsein entwickelt hat, welches sich durch das Fehlen von Objektivität auszeichnet.

  32. @ # 45 Horst Emse,

    Lieber Hr. Emse,

    Sie winden sich wie ein Aal und sind außerdem extrem unhöflich, indem Sie von anderen Foristen verlangen, sich mit einer 350 Seiten dicke Schwarte voller Unsinn abzugeben. Das ist schlechter Diskussionsstil, eines Trolls würdig. Ich habe Ihnen eine konkrete Frage gestellt und erwarte eine konkrete Antwort, nicht den Verweis auf derartige Propagandaschinken. Abgesehen davon würde ich Ihnen empfehlen, sich nicht nur einseitig mit solchen Propagandaschriften zu beschäftigen, sondern sich mal die Argumente von Fachleuten wie „Bürger für Technik“ oder NAEB anzusehen. Deren Webauftritte finden Sie ganz einfach über Suchmaschinen.

    Was die Aussage über „treibhausgasfreies Leben“ angeht, so zeigt dies nur, dass Sie keine Ahnung von den Grundlagen der Atmosphärenphysik und dem Strahlungsgleichgewicht unseres Planeten haben. Die Erde würde verbrennen, wenn die gigantischen Energiemengen, die uns die Sonne jeden Tag schickt, nicht 1:1 wieder in den Weltraum emittiert würden, und das erfolgt zum allergrößten Teil mithilfe eben jener „Treibhausgase“, die Sie verbannen wollen.

    Und was speziell das „Treibhausgas“ CO2 angeht: Ohne einen ständigen und seit Jahrmilliarden funktionierenden Kreislauf dieses Gases gäbe es auf der Erde kein Leben.

    So einfach ist das.

    Mfg

  33. #46
    Herr Peeters, Sie haben anscheinend an rationaler Verständigung kein Interesse. Ihre Reaktion wird meiner Ausführung in keiner Weise gerecht. Ihr Schubladensystem ist beeindruckend!

    #48
    Sehr geehrter Herr Klasen, ich könnte Ihnen jetzt mit eben solchem Gewicht und Anspruch auf Wahrheitsaussage andere Websites präsentieren, aber es wird ja nichts bewirken. Klar machen Sie nur, dass im für Sie/EIKE günstigsten Fall „Wahrheit“ gegen „Wahrheit“ steht, wir also jeweils nur zu 50% Wahrscheinlichkeit wissen, wie es wirklich ist bzw. kommen wird. Wir müssen also unser Verhalten angesichts einer Risikosituation planen. Dazu meine Worte unter #17 und #45.

    #49
    Werter Herr Urbahn, soll ich Sie jetzt abgewandelt zitieren und schreiben: „Auch Sie sollten nicht einfach einer (EIKE-)Meinung hinterherrennen. Wie ich schon geschrieben habe, gibt es geradezu zwingende Indizien für die Annahme einer Erwärmung durch CO2.“? Ich akzeptiere, dass Sie das anders sehen, aber mehr auch nicht.

    #50
    Sehr geehrter Herr Geiselhardt, meinen Sie wirklich, dass nicht auch ich wüsste, dass für unser Leben CO2 (in natürlicher Konzentration) lebenswichtig ist? Es dürfte Ihnen selbstverständlich klar gewesen sein, was ich mit „treibhausgasfrei“ gemeint habe. Ich kann mir kaum denken, dass man auf noch niedrigerem Niveau antworten kann, als Sie es getan haben.

    Summa summarum: Es hat einfach keinen Zweck, mit Ihnen von der EIKE-Fraktion zu reden. Ihnen geht es nicht um gegenseitiges Verstehen des anderen und um rationalen Gedankenaustausch, sondern nur um das Plattmachen anderer Meinungen mit Hilfe Ihrer „höchst qualifizierten“ Beiträge. Relevanz steckt darin nicht. Viel Vergnügen damit weiterhin!

  34. #45 Horst Emse
    Sehr geehrter Herr Emse,
    schon der Begriff „Treibhausgasfreies Leben“ lässt viele EIKE-Foristen zusammenzucken.
    Ein Leben ohne „Treibhausgase“ wäre nämlich nach ein paar Wochen beendet.
    Zunächst würden all unsere Pflanzen und damit auch unsere Ernährungsgrundlage schlaff und tot in sich zusammenfallen.
    Danach wären natürlich die dran, die auf pflanzliche Nahrung angewiesen sind, zum Schluß dann die Fleischfresser, da ihnen ja die Pflanzenfresser als Nahrungsmittel wegfallen. Bei den Menschen wären natürlich als erstes die Veganer betroffen, ausser sie haben ein bisschen Gemüse eingefroren 😉
    Da es ja keine Pflanzen mehr gibt, würde natürlich auch der Sauerstoff zur Neige gehen, der ja Bestandteil des Giftgases CO2 ist. Ja, Herr Emse, da sind sogar zwei Atome davon drin, die von den Pflanzen wieder zu einem wunderschönen O2-Molekül zusammengebastelt werden.
    Das C-Atom, das noch im Giftgas CO2 drin ist, wird für gaaanz gaaanz viele Stoffe benötigt, die unser Körper dringend braucht, z.B. Glucose, Eiweisse oder Fette.
    Und das alles wollen sie von der Erde entfernen, Sie Schlimmer.
    Sie gehören bestimmt auch zu der Gruppe Menschen, die nur genfreies Gemüse essen und auch ansonsten die Gene abschaffen wollen.

  35. #45 Werter Herr Emse,
    Ihre Überlegungen ehren Sie, aber dies enthebt Sie nicht der Verpflichtung die Fakten zu prüfen und nicht einfach einer vermeintlichen Mehrheitsmeinung hinterher zu rennen. Wie ich Ihnen schon einmal geschrieben habe, existiert die behauptete Erwärmung durch CO2 nur in den Computermodellen. Es gibt nicht einmal eine Korrelation zwischen CO2-Anstieg und Temperatur und das auf allen Zeitskalen. Haben Sie scho darüber gelesen, daß die Messungen durch Satelliten der NASA gezeigt haben, daß aride uns semiaride Gebiete durch den höheren CO2-Gehalt in der Atmosphäre grüner geworden sind. Auch sorgt der höhere CO2-Gehalt für höhere Ernten und einen geringeren Wasserverbrauch der Pflanzen. Wenn Sie des Englischen mächtig sind, dann schauen Sie sich doch einmal an, was in dem heutigen Beitrag „What DECC knew“ steht.
    MfG

  36. #45

    Oh, pardon! Ich meinte natürlich darin nicht #40, sondern #43, Herrn Peeters, und nicht #41, sondern #44, Herrn Mueller. Vielleicht ist admin so freundlich, das auszubügeln?

  37. Herr Emse,

    damit ist leider auch bei Ihnen alles klar.

    CO2 ist für Sie gar keine echte Bedrohung sondern Sie wollen nur eine grün motivierte Ideologie verwirklicht sehen.

    Sonst wären Atomkraftwerke für Sie eine notwendige Folge des CO2 Ausstiegs.

    Auch die Probleme einer eventuellen Endlagerung wären lächerlich im Vergleich zur klimatischen Bedrohung der gesamten Weltbevölkerung durch CO2.Zur Not lassen wir alle Brennstäbe umzäunt draussen stehen wie jetzt auch…

    Da Sie diese Konsequenz aber nicht ziehen, gehören Sie definitiv einer Bewegung an, denen CO2 komplett schnuppe ist.

    Sie würden auch das Abholzen des deutschen Waldes begrüßen um Windräder aufzustellen.

    So wollen aber viele Menschen, mich eingeschlossen, nicht leben und ich kann nur hoffen, dass Leuten wie Ihnen immer und immer mehr Gegenwind ins Gesicht weht.

  38. #40

    Herr Müller,
    mein erkenntnisleitendes Interesse ist wesentlich die von mir empfundene Vorsorgeverpflichtung und das Verursacherprinzip; vgl. auch #18. Aus beiden Prinzipien folgt, dass wir die externen Kosten unseres Handelns nicht anderen, z. B. nach uns kommenden Generationen, aufbürden dürfen, sondern selbst dafür einzustehen haben.

    Aus diesem Grund plädiere ich für den Ausstieg aus der sich auf fossile Energieträger gründenden Energiewirtschaft, die in Unmengen CO2 freisetzen, was m. E. eindeutig klimatische Folgen hat. Aus dem gleichen Grund halte ich den Ausstieg aus der Atomwirtschaft für notwendig; ich verweise da nur auf die wahrscheinlich niemals zu lösende Herausforderung, den Atommüll absolut sicher Jahrtausende lang bis zum Ende seiner Strahlungskraft zu lagern, siehe nur Beispiel Asse. Und ich kann es nur beispiellos zynisch und für Ihr Denken entlarvend nennen, wie Sie in Ihrem Beitrag über die „wenigen“ Opfer von Tschernobyl und Fukushima reden.

    Zu Ihrer Aussage, die Warnung vor der Treibhausgasproblematik diene „ nur als Vehikel … um allen (anderen) Menschen eine mangelbestimmte Lebensweise aufzudrücken“ s. meine Antwort zu #41.

    #41
    Herr Mueller,
    schauen Sie sich doch einmal die Studie „Treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050“ des UBA’s an (Kurzlink: http://tinyurl.com/o3tf8dl). Mit Sicherheit werden Sie auch die zerpflücken und vom Tisch wischen (kann ja in Ihrem Umfeld gar nicht anders sein), und auch ich denke, dass dies eine sehr optimistische Studie ist. Aber ich für meinen Teil bezweifele nicht, dass der Weg in treibhausgasfreies Leben und Wirtschaften (ohne Atomreaktoren) sehr wohl möglich ist. Man muss es nur wollen. Es wird den Umstieg nicht „für umsonst“ geben, aber an der Stelle greifen für mich wieder die o. g. ethischen Leitlinien verantwortlichen Handelns.

  39. @ # 40 Horst Emse,

    Lieber Hr. Emse,

    Sie weichen der Kernfrage aus: Wie soll eine „decarbonisierte Gesellschaft“ als Konsequenz aus der Umsetzung der IPCC-Warnungen denn funktionieren?

    Ich sage es Ihnen: Kein Auto, keine Heizung, keine Medizin, kein Stahl, kein Aluminium, kein Flugzeug – und Holzhammernarkose beim Zahnarzt.

    Das IPCC ist im Endeffekt lediglich eine akademische Schwatzbude, die man zur Not ignorieren könnte, aber die Konsequenzen, die Journalisten und Politiker aus dem IPCC-Gerede ziehen, führen in eine künftige bittere Realität. Diese lässt sich mit einem Wort beschreiben: Steinzeit.

    Und dazu hätte ich gerne von Ihnen eine Stellungnahme gehört. Können Sie das nicht oder wollen Sie das nicht?

    Mfg

  40. #40

    Herr Emse,

    da Sie ja CO2 für das Gefährlichste halten was der Menschheit gerade droht sind Sie doch sicher ein glühender Verfechter der Amtomkraft, oder?!

    Mit Neubau einiger Kernkraftwerke hätte wir unseren CO2 Ausstoß mehr als halbieren können.

    Wenn Sie aber auch noch gegen Atomkraft sind, sind Sie das Opfer einer ideologisch motivierten Propaganda und/oder wollen sie auch noch weiterverbreiten.

    Diese Frage ist ein ganz einfacher Test ob CO2 als echte Bedrohung empfunden wird oder nur als Vehikel dient um allen (anderen) Menschen eine mangelbestimmte Lebensweise aufzudrücken.

    Nur als Vergleich: bei Ihrer Argumentation bedroht CO2 7 Millarden Menschen, ein Atomkraftwerk, selbst nach einem Gau nur ein paar Quadratkilometer und bestenfalls einige tausend Menschen. Fukushima hat bisher zum Glück nur sehr wenige Menschenleben gekostet, Tschernobyl nur ca. 50 mit evtl. 4.000 Krebstoten in der Folge.

    Ein guter Tausch um die Schrecken der CO2 Hölle für 7 Millarden Menschen abzuwehren, oder?!

    Aber das man Atomkraft gleichzeitig verdammt während der CO2 Ausstoß erhöht wird zeigt die echte Motivation hinter diesem Unfug.

  41. #40: Horst Emse leider leider wieder falsch,
    der Schlüsselbegriff ist der CO2-Treibhauseffekt!
    Um der NOTWENDIGEN Diskussion darüber aus dem Weg zu gehen, ob der überhaupt existiert, oder auch nur physikalisch schlüssig überhaupt existieren könnte, wird der einfach vorausgesetzt und dann gleich über die Höhe dieses Effektes spekuliert.
    Das wurde in der Vergangenheit gemessen:
    http://tinyurl.com/oybzywl

    Das bedeutet:
    Keine Korrelation zwischen CO2 und Temperatur der Erdoberfläche.
    Noch einmal, wenn man einen Effekt von CO2 in der Luft auf die Eroberfläche nicht messen kann, wird es mit der Messung der „Sensitivität“ kein bischen leichter 🙂
    Das Problem des „Nicht-Wissen“ ist doch das Problem der Klimawissenschaftler, Sie wissen nicht, jeder hat eine andere Theorie.

    Natürlich ist das Publikum dieses pseudowissenschaftlichen Schauspiels nicht ganz zufrieden, wenn nun das CO2 steigt und steigt, aber nicht die Temperatur, dann muss man halt an dieser „Kennzahl“ wie Sie das nennen, ein bisschen herumdrehen, „wer bietet weniger“, solange bis man endlich in der Realität gelandet ist,
    bei 0
    …. oder bei Minus?
    Bekanntlich kann ja das bisschen CO2 (0,04%) in der dichten Troposphäre wegen der massiven Dauerkollision durch die Nachbarmoleküle erst weiter oben in der Stratosphäre und noch wesentlich höher strahlen, das weis auch die IPPC:

    http://tinyurl.com/cnj6bnh

    Working Group I: The Scientific Basis
    “ (Randel and Wu, 1999; Shine and Forster, 1999). … there is a growing realisation that stratospheric effects can have a detectable and perhaps significant influence on tropospheric climate.
    …When the CO2 concentration is increased, the increase in absorbed radiation is quite small and increased emission leads to a cooling at all heights in the stratosphere.
    …. In the upper stratosphere, increases in all well-mixed gases lead to a cooling as the increased emission becomes greater than the increased absorption. “

    Und für den, der immer noch nicht verstanden hat, warum mehr CO2 in der Troposphäre nicht mehr Absorptionswärme erzeugen kann, auf Deutsch:
    Das arme CO2 kann halt nur soviel an 15µm Strahlung absorbieren, wie die Erde ausstrahlt.
    Insbesondere deshalb ist eine „Klimasensivität“ (Verdopplung von CO2) physikalisch hochgradiger Blödsinn.

    mfG

  42. #40: Horst Emse sagt:

    „Die Klimasensitivität ist eine Kennzahl, die eine Beziehung zwischen der Erhöhung der atmosphärischen CO2-Konzentration und der dadurch bewirkten Temperaturerhöhung definiert.“

    Herr Emse,

    das ist den Foristen hier bekannt.
    Wenn Sie sich die Mühe machen hier im Forum unter dem Thema „Klima“ die Artikelhistorie anzusehen und bei den Artikeln mit mehr als 200 Beiträgen diese Beiträge lesen, können Sie erkennen, daß das Thema „Sensitivität“ rauf und runter diskutiert wurde.
    Wenn dann nun einer wie Sie hier ankommt und meint er müsse hier die Welt erklären, so kommt natürlich wenig Begeisterung auf.

    Zum Thema:
    schreiben Sie doch einfach mal die Formel auf, anhand derer diese „Kennzahl“ der Klimasensitivität berechnet werden kann.
    Ich bin sicher, es finden sich genug Foristen für einen sachlichen Meinungsaustausch.

    MfG

  43. Ich weiß, ich habe schon zweimal gesagt, mich in diesem Forum nicht mehr äußern zu wollen, aber ich kann’s einfach noch nicht lassen, angesichts der Repliken einfach den Mund zu halten – obgleich ich weiß, dass meine Aussage völlig fruchtlos sein wird:

    #37
    Sie wissen nicht, was der Begriff Klimasensitivität, der Schlüsselbegriff in der ganzen Diskussion, bedeutet, reden aber munter mit? Sie könnten aus Ihren Reihen Herrn Peeters fragen, s. #17, er weiß es anscheinend, oder Sie könnten sich in den IPCC-Unterlagen schlau machen, auf die ich schon in #15 aufmerksam machte (aber, Achtung, Material des Teufels). Ich glaube, ich kann’s Ihnen auch mit wenigen volkstümlichen Worten sagen:

    Die Klimasensitivität ist eine Kennzahl, die eine Beziehung zwischen der Erhöhung der atmosphärischen CO2-Konzentration und der dadurch bewirkten Temperaturerhöhung definiert. Bei Verwendung des Begriffs soll zumeist ausgesagt werden, zu wie viel Temperaturerhöhung eine Verdoppelung der CO2-Konzentration führen wird – beides auf denselben Referenzzeitpunkt bezogen. Leider machen sehr komplexe und noch nicht voll durchschaute Rückkopplungseffekte es äußerst schwierig, einen exakten Wert für diese Empfindlichkeit des Klimasystems zu ermitteln. Im letzten Sachstandsbericht gab das IPCC den Wert als zwischen 1,5°C und 4°C liegend an. Die RCP-Szenarien gehen von einem Mittelwert aus. Diese Unsicherheit wird absolut offen kommuniziert.

    Natürlich weiß ich, dass man in EIKE-Kreisen das alles aufgrund der Prämisse „Die CO2-Konzentration hat keinen Einfluss auf das Klima“ (vgl. aber die freimütige Aussage von Herrn Peeters in #17) für dummes Zeug hält, aber das ist für mich schon allein wegen des Stils, mit dem bei EIKE die Glaubensartikel verteidigt werden, nicht relevant.

  44. #32: Horst Emse
    Sehr geehrter Herr Emse, ja, es ist schon möglich, dass manche Leute hier sehr gereizt reagieren.
    Ich kann Ihnen auch sagen, warum.
    Wenn man sich täglich mit ansehen muß, wie Milliarden verpulvert werden für Dinge, die von Leuten ausgeheckt wurden, die ebenso wie Sie keine Physiker oder fachlich befähigte Wissenschaftler sind, sich aber dafür halten, dann kann einem schon ab und zu mal der Gaul durchgehen.
    Im Gegensatz zu Ihnen, der eingesteht, dass ihm in manchen Dingen die Fachkenntnis fehlt, beharren diese Leute auf ihrem Unsinn, auch nachdem längst feststeht, dass der eingschlagene Weg ein Irrweg ist.
    Selbst einige Medien, die bisher der Religion der Energiewende treu und brav gefolgt sind, beginnen zu zweifeln, ob diese Religion sie auf den richtigen Weg führen wird.
    Dinge, die die von ihnen kritisierten EIKE-Fachleute schon lange erkannt haben, werden da plötzlich als neue Erkenntnisse ganz groß veröffentlicht.
    Beispielsweise die Gefahr für unsere Netze durch den weiteren Ausbau des Wind/Sonne Flatterstroms, selbst für unsere Nachbarn wird es gefährlich.
    Oder der ökologische und ökonomische Unsinn der Elektroautoförderung.
    Nicht zuletzt die Erkenntnis, dass durch diese Energiewende noch kein Milligramm CO2 weniger in die Luft geblasen wurde und dass ab 2022 sogar mehr produziert wird und erst wieder ab 2030 die Hoffnung besteht, dass der Stand von heute erreicht wird.
    Sind sie nicht der Meinung, dass es eigentlich für einen realistisch denkenden Menschen die Pflicht ist, gegen diese Vergeudung von Geld und Resourcen und die damit verbundene Verschandelung unserer Landschaften mit aller Macht vorzugehen, manchmal, ich gebe es zu, auch etwas überspitzt.
    Sie sind in Sorge um die zukünftigen, übernächsten Generationen, falls wir nichts tun. Sie haben recht, das ehrt Sie.
    Sie müssen aber sehen, dass das, was gegenwärtig hier getan wird, was hier abläuft, nicht erst die übernächste Generation treffen wird, sondern bereits die jetzige. Spätestens ab 2022 wird unser Stromnetz nur mit großer Mühe am Leben erhalten werden können. Totalausfälle sind vorprogrammiert. Das trifft nicht nur unsere Wirtschaft, sondern uns alle. Wenn die Lebensmittel im Kühlschrank verderben oder kein Licht mehr brennt, werden wir uns wahrscheinlich die guten alten Kohlekraftwerke zurückwünschen. Und das ist dann noch das kleinste Problem. Wenns im Sommer 1 Grad wärmer ist, das kümmert dann niemand mehr.
    Diese Szenario ist keineswegs ein von „ideologisierten“ EIKE-Mitarbeitern entworfenes, sondern ein absolut realistisches, wie von auch rennomierten Wirtschaftsinstituten dargelegt wurde.
    Ideologisiert sind nicht die EIKE-Leute, sondern diejenigen, die die einzig realistische Möglichkeit zur CO2-Minderung aus herbeigeredeten Gründen gar nicht erst in Erwägung ziehen, die Kernenergie. Reaktoren der neuen Generation können sauber und sicher für einen Bruchteil der Kosten der Energiewende günstige Enegie produzieren. Die neuen Brüter verbrennen 95% des bisherigen Atommülls und sind noch wesentlich sicherer als heutige Kraftwerke.
    Erst dann würden z.B. Elektroautos Sinn machen, der billige Strom könnte alle Züge CO2-frei antreiben, die Industrie könnte einen Großteil der bisherigen fossilen Energieträger ablösen.
    Eine Verminderung der CO2-Emissionen um sagen wir mal 80% wäre problemlos zu erreichen.
    Und das alles wäre um einen Bruchteil des Preises zu erreichen, den wir heute für diese unsägliche Energiewende bezahlen.

  45. @Katrin Meinhardt #34
    Sie wissen das und ich weis das, dass eine dekarbonisierte Welt ein Ding der Unmöglichkeit ist…aber schreiben bzw. sagen Sie es denen, die fest daran glauben…denn mit jeder weiteren Propaganda Fernsehsendung im deutschen Fernseher, wird die Glaubensgemeinde an eine CO2 freien Gesellschaft größer.

  46. #32: Horst Emse Sie haben natürlich #23 und #24 „vergessen“, weil ihre IPPC darin wörtlich zitiert habe bei falschen Vorhersagen für die Gegenwart, aber TROTZDEM für die Zukunft :

    Late 21st century VIRTUALLY CERTAIN

    unseriöser geht es einfach nicht mehr!
    Und was eine „Klimasensitivität“ physwikalisch exakt seine soll, klingt ja eine Formel,
    konnte hier noch kein einziger AGW-Vertreter definieren!!!
    Kein einziger!
    Selbstverständlich ist eine solche Behauptung („Klimasensitivität“, keine Formel)
    NICHT messbar.
    Darum streitet man sich darüber.
    Das wurde in der Vergangenheit gemessen:
    http://tinyurl.com/oybzywl

    Das bedeutet:
    Keine Korrelation zwischen CO2 und Temperatur der Erdoberfläche.

    Ein Korrelation, die hier nicht existiert,
    wäre zwar noch kein Beweis, ist nun aber mal die
    conditio sine qua non
    für eine Kausalität.
    Mit dieser fehlenden Korrelation ist damit die existen eines CO2-Treibhauseffektes EMPIRISCH widerlegt.

    Die Behauptung eine „Klimasensivität“ basiert daher nicht auf eine gemessenen Erwärmung der Eroberfläche, sondern auf modellhaften Vorstellungen über irgendwelche Wärmestrahlungsvorgänge von CO2,
    die man auf der Erdoberfläche wiederum
    NICHT messen kann.
    Dass ist sooooo peinlich, Herr Emse,
    dass diese moralisch völlig korrupten Pseudowissenschaftler einen Apparat konstruiert haben,
    den allerdings nur wenige Treibhausfanatiker wirklich benutzen,
    der mit Hilfe der SB-Formel aus der Atmosphäre einen strahlenden Schwarzkörper macht.
    Pyrgeometer genannt,
    auch das eine Fälschung,
    weil dieser Name auf Angström zuruckgeht, der mit seinem Gerät die ERD-Abstrahlung (in der Nacht) gemessen hat GEOS, die Erde.

    mfG

  47. #32: Horst Emse sagt:

    „Beide Seiten stehen in der Haftung für die Folgen ihrer Argumentation und ihres Handelns, Sie gegenüber den potentiellen Opfern des von IPCC-Seite befürchteten anthropogenen Klimawandels, die IPCC-Seite gegenüber denen, die die nicht zu leugnenden wirtschaftlichen Belastungen des Ausstiegs aus der Karbonwirtschaft zu tragen haben. Leider werden erst unsere Enkelkinder definitiv sehen, wer Recht hat.“

    und leider werden unsere Enkel von dem Geld, daß uns jetzt aus den Taschen gezogen wird,
    nichts mehr sehen.
    Oder glauben Sie, daß das IPCC ein Konto hat, aus dem die Umverteilung rückgängig gemacht wird?

    Wachen Sie auf, Mann!

  48. #2. Sehr geehrter Herr Fischer. vielen Dank für Ihre wohlwollende Zuschrift,ich teile alle ihre Ansichten.Im Punkt 1 sprechen Sie die Frage an,wie das Ende der Eiszeit vor 10000 Jahren mit seinen Merkwürdigkeiten zu erklären ist.Genau dieser Komplex beschäftigt mich seit vielen Jahren .Ich glaube,darauf schlüssige Antworten anbieten zu können.Meine Erfahrungen zeigen,dass wir von Klima-Experten keine Lösungen zu erwarten haben,das Thema enthält zu viel existenzbedrohende Brisanz.Hier müssen Außenseiter ran.Ich werde Ihren Beitrag als Anlass nehmen,meine Überlegungen aufzuschreiben und möglichst an dieser Stelle zu veröffentlichen. G Kühn

  49. #29: Jetzt machen Sie mal halblang, verehrter Herr Marc H.

    Deutschland ist ungleich der Welt. Wir leben in einer stetigen und keiner diskreten welt. Dies bedeutet, die Dinge entwickeln sich nach und nach. Die Welt kann überhaupt nicht dekarbonisiert werden. Das ist unmöglich. Sie sollen doch nicht alles glauben, was man Ihnen so erzählen will. Und wenn sogar die dekadent gewordene FAZ sich auf einmal mit dem Papst gut versteht, man höre und staune, und ein dümmlicher und verlogener Daniel Deckers, dort schreiben darf, als nützlicher Idiot, um andere zu verleumden, mehr kann der nicht, dann würden Sie etwas bemerken, wenn Sie aufgeklärt worden wären. 🙂

    Dies alles ist voll und ganz eine (interne) Sache von der scheinheiligen Wissenschaft.

    MfG

    P.S.: Und Spötter behaupten, die FAZ wäre von der Bankrott gegangenen Frankfurter Rundschau übernommen worden. :))

    Also, eine dekarbonisierte Welt ist ein Ding der Unmöglichkeit. Und hätten Sie aufmerksam zugehört, es geht um Umverteilung von Vermögen, um Diebstahl in (wohl) noch nie dagewesenen Formen und Größenordnungen und um erste Testläufe einer (undemokratischen) Weltregierung. Das Klima ist NUR ein Ablenkungsmanöver.

  50. #15: Horst Emse sagt am Dienstag, 04.08.2015, 15:05:
    „Ok, den Hinweis auf diesen angeblich tauglichen Versuch (ich bin kein Physiker) ziehe ich zurück – insbesondere deshalb, weil er für meinen Beitrag nicht substantiell ist und die Diskussion über seine Stimmigkeit von der eigentlichen Aussage ablenkt, dass CO2 ein Treibhausgas ist.“

    Zur Ehrenrettung sagt er ja wenigstens, er sei kein Physiker. Was seine Fähigkeiten sind, lässt er offen. Aber er weiß auch ohne Experiment, dass CO2 ein Treibhausgas ist. So ist das mit der Mehrheit, die über Physik und Chemie des CO2 entscheidet!

    Das christliche wie das römische Recht haben den Mangel, dass über Sachverhalte beliebig gelogen werden darf. Das achte Gebot: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ Aber über CO2 darfst du jeden Unsinn frei weg behaupten.
    Erst wenn durch falsche Tatsachenbehauptungen ein Schaden entsteht, wird es kritisch. Aber durch die Falschaussage über CO2 verdienen doch die mehr, die sich gute Anwälte leisten können, und nur die zahlen drauf, die sich solche Anwälte nicht leisten können.

  51. #An alle EIKE-Protagonisten

    Meine definitiv letzte Äußerung hier: Ihre Art der Antworten entlarvt, aus welchem Holz Sie geschnitzt sind:

    #26 und #27
    Ich habe einen einzigen Beitrag gepostet und mich dann der Diskussion gestellt. Deshalb bin ich ein Vielposter? Diskriminierung oder Diskreditierung ist Ihr bevorzugtes „Argument“.

    #27
    Sie werfen der IPCC-Fraktion unverantwortliche Panikmache vor und machen – gemessen an Ihren Maßstäben – das Gleiche hinsichtlich der Aspekte Dekarbonisierung, künftiger Energieversorgung, Wirtschaftsaussichten usw. , nehmen aber für sich in Anspruch, im Besitz der Wahrheit zu sein.

    #28 und Kommentar von admin in #30
    Sie stochern genüsslich weiter in einem von mir gebrachten Hinweis auf einen Versuch herum, den ich zurückgezogen habe und nehmen nicht zur Kenntnis, dass dennoch die mit der anscheinend untauglichen Versuchsanordnung intendierte Aussage, dass CO2 ein Treibhausgas ist, durch den Beitrag #17 aus Ihren Reihen bestätigt wurde.

    #22
    Sie gehen nach Ihrer Äußerung in #17 nicht auf meine Antwort an Sie in #18 ein (CO2 also nach gemeinsamer Einschätzung ein Treibhausgas; das Stichwort Klimasensitivität bezieht sich auf etwas Reales und ist nur in seiner Quantifizierung umstritten), sondern kontern mit der Aussage, ich würde eine „brutale Umgestaltung der Gesellschaft für die eventuelle Möglichkeit eines Vielleicht“ fordern. Sie nehmen zum einen den Risikoaspekt aufgrund einer Hypothese (es gibt keinen menschengemachten Klimawandel = Hypthese in mindestens gleichem Ausmaß, wie Sie es vom Gegenteil behaupten) nicht ernst und setzen an die Stelle meiner Forderung nach Vorsorgehandeln schlicht und einfach die Wahrung Ihrer eigenen Interessen.

    #29
    Behauptungen über Behauptungen ohne jeden Realitätsbezug.

    und zum Schluss noch einmal der Rückverweis auf Worte aus #17,
    „die Forderung nach einer dekarbonisierten Gesellschaft“ sei „ideologischer Schwachsinn“, auf den „eben nur ‚Klimagläubige‘“ kommen: Sie alle sollten sich mal lieber an die eigene Nase fassen und Ihre Argumentation auf mögliche Ideologisierung prüfen. M.E. trieft sie aus allen Ihren Worten. Da Sie Ihrerseits der IPCC-Seite Ideologisierung vorwerfen, sind wir wieder an dem von mir in #18 angeführten Punkt: Beide Seiten stehen in der Haftung für die Folgen ihrer Argumentation und ihres Handelns, Sie gegenüber den potentiellen Opfern des von IPCC-Seite befürchteten anthropogenen Klimawandels, die IPCC-Seite gegenüber denen, die die nicht zu leugnenden wirtschaftlichen Belastungen des Ausstiegs aus der Karbonwirtschaft zu tragen haben. Leider werden erst unsere Enkelkinder definitiv sehen, wer Recht hat.

  52. #30: so gesehen sind Sie der einzige Klimaskeptiker. Krudes pseudowissenschaftliches Geschwafel ergänzt ihre Streitlust.
    Danke aber für ihre Einlassung.

  53. Lieber Herr Emse, #18

    „Für Handlungsentscheidungen angesichts einer hochkomplexen Risikolage ist es unabdingbar nötig, die neuesten (in diesem Fall) naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und so viel Statistik wie möglich zur Aufhellung des aktuellen Trends in der sich entwickelnden Situation beizubringen. Natürlich gehört auch ggf. der Streit um die tatsächlich zutreffenden wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu.“

    Völlig richtig! Die politische Situation bei der Klimaproblematik ist freilich komfortabler als bei anderen politischen Entscheidungen, bei denen das Risiko nicht naturwissenschaftlich zu ermitteln ist.

    Lassen Sie sich von unseren Klimaskeptikern nicht umwickeln, die denken nicht nach objektiven Maßstäben, sondern konstruieren sich ihre eigenen kruden „Wahrheiten“.

    Am besten ist, Sie spielen sie untereinander aus. Denn streiten – egal mit wem- ist ihre Lieblingsbeschäftigung.

  54. @Dirk Peeters #22
    In einer dekarbonisierten Welt wird es auch keinen Strom mehr geben. In einer dekarbonisierten Welt wird es das FEUER nicht mehr geben.
    Das Wort „Dekarbonisierung“ ist ein Propagandawort und ist in der realen Welt zu nichts zu gebrauchen außer daa dieses Wort für Mangel und Armut steht.

  55. #13 Herr Emse: Leider hat sich mein Enkel kaputt gelacht und sich geweigert mit Backpulver in Marmeladegläsern erzeugtes CO2 zu experimentieren. Sind „Sonnentaler“ grundsätzlich manipulativ? Sollten Kinder nicht vor Scharlatnanen geschützt werden? Könnte es sich bei dieser „Kinder-Wissenschaft“ um schlichten Betrug handeln? Wenn ja, zu welchem Vorteil?
    Alles sehr traurig. Ausgerechnet die Kinder werden in Deutschland schon wieder verführt.

  56. 24 # Dr Paul.

    Dem schließe ich mich an ,.

    Lieber Horst Emse, warum wachen Sie nicht endlich auf? Das ist unverantwortlich ,bitte informieren Sie sich endlich mal richtig und seriös und nicht nur bei der Lügen Presse.

  57. #24: Dr.Paul sagt:

    „Warum sind Sie hier blind für diese REALE Gefahr???“

    vielleicht weil der neue Vielposter Emse Horst eine Variante der Figur „Innerhofer“ ist?

    Mit besten Grüßen

  58. #19-#24

    Ok, werte Kontrahenten,Sie sind für Ihr Handeln verantwortlich, ich für meines.Bleiben Sie getrost in Ihrer „Gemeinde“.
    Tschüs

  59. #18: Horst Emse das Risiko ist nicht das Klima, sondern ganz eindeutig das, was im Namen einer angeblichen Klimarettung an Hunderten Milliarden verpulvert wird, nicht nur ohne jeden Effekt auf das lustig ansteigende CO2, ein sehr nützliches Gasmolekül, sondern mit der zunehmenden Gefahr einer Zerstörung einer vernünftigen Energieversorgung, einer der Grundpfeiler von Wohlstand.

    Warum sind Sie hier blind für diese REALE Gefahr???

  60. #15: Horst Emse, warum glauben Sie, dass AR5 richtig sein soll, wenn AR4 und AR3 für dieses Jahrtausend schon falsch war?
    Besonders witzig ist der dezente Teilrückzug für diese falsche Periode seit 1998, Early 21st century LIKELY, aber für das Ende (sic) des Jahrhunders Late 21st century VIRTUALLY CERTAIN so gut wie sicher sein???

    Für wie blöd hält man die Menschen bei der Wettervorhersage denn?

    Und einen CO2-Treibhauseffekt gibt es nicht!
    http://tinyurl.com/oybzywl

    wie Herr Urbahn schon richtig sagte.

    mfG

  61. #17

    Herr Emse,

    damit ist die Katze bei Ihnen wie gedacht ja auch schon wieder aus dem Sack.

    Brutale Umgestaltung der Gesellschaft für die eventuelle Möglichkeit eines Vielleicht.

    Wir verschleudern also unsere materiellen und finanziellen Ressourcen im Kampf gegen die Windmühlenflügel des natürlichen Klimawandels, den es seit Beginn der Erde auch vor dem Menschen bereits gab und der von tausenden von Faktoren beeinflusst wird, von denen wir nicht einmal ein paar dutzend kennen und geschweige denn richtig interpretieren.

    Und genau diese Mittel fehlen uns dann, damit wir uns an den ohnehin stattfindenden Klimawandel anpassen können…

    Sie sagen: „…wenn die Eintrittswahrscheinlichkeit nur 10 % betrüge – und eine Verhinderung möglich ist (!) -, müssten wir aufgrund unserer Vorsorgeverpflichtung für die Nach-uns-Kommenden den Weg ins Risiko schnellstens beenden und die Kosten dafür auf uns nehmen, auch wenn ein gewisser Prozentsatz Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass es gar nicht nötig sei.“

    Ein Risiko ist aber immer besser, als eine eintretende Gewissheit

    Denn es ist definitiv so, dass Ihre „Verhinderung“ mit 100 % Sicherheit und mit sofortiger Wirkung für Millarden Menschen zu einer drastischen Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen führt.

    Weniger frei verfügbares Einkommen durch hohe Kosten, Einschränkung der Mobilität durch Elektromobilzwang, Regelung der Stromnachfrage nach Verfügbarkeit der Erneuerbaren, Überwachungsstaat durch „intelligente Stromzähler“, weitere Verarmung der Bevölkerung in den Ländern der dritten Welt. Bei den Ärmsten sind die Auswirkung dieser „Erwärmungsverhinderung“ dazu noch am allergrößten.

    Und wie es immer so kommt, wenn der Mensch etwas verbessern will: selbst wenn CO2 Einsparung eine Erwärmung (falls vorhanden) mindern würde, reicht ein großer Vulkanausbruch (es drohen gerade einige) um es wesentlich kühler zu machen als es uns allen lieb ist.

    Leben Sie uns doch mal 3 Jahre Ihren dekarbonisierten Lebensstil vor, mit eigener Stromversorgung ohne Netzanschluss und komplett ohne fossile Energieträger.

    Wenn Sie dann immer noch begeistert sind, reden wir weiter.

  62. @ # 17 Horst Emse

    Lieber Hr. Emse,

    Mit Verlaub, sie zäumen das Pferd von hinten auf. Wer sich mit Meteorologie nicht auskennt, ist den Argumenten der „Klimakatastrophiker“ meist ziemlich hilflos ausgeliefert. Da deren Standpunkt von der Mehrzahl der Medien und der Politik tausendfach wiederholt wird, ist es für die meisten Zeitgenossen am bequemsten, mit dem Strom mitzuschwimmen.

    Es gibt jedoch ein Gebiet, auf dem man auch als Laie schnell erkennen kann, dass die Vorstellungen dieser Leute schlicht nicht realisierbar sind. Unsere Zivilisation beruht auf der Verfügbarkeit reichlicher und billiger Energie. Wer von der „decarbonisierten Gesellschaft“ träumt, hat nicht verstanden, dass dies gleichbedeutend ist mit dem Verzicht auf nennenswerte Verfügbarkeit von Energie und damit auf unser heutiges zivilisatorisches Niveau. Das kann man leicht nachvollziehen, auch ohne komplexe Physik.

    Auch wenn man sich unsicher ist, ob die „Klimakatastrophiker“ jetzt recht haben oder nicht – die von ihnen herbeigesehnte decarbonisierte Gesellschaft wäre eine ganz sicher eintretende und vollständig menschengemachte Katastrophe.

    Denken Sie mal darüber nach.

    Mfg

  63. #7:
    „Schließlich: Dass CO2 ein Treibhausgas ist, das die Wärmerückstrahlung in den Weltraum mindert, kann Ihnen ein interessierter Schüler schnell mit einem Experiment am Küchentisch beweisen – falls Sie es noch nicht selbst wissen.“

    #16:
    „Man darf also genau das nicht machen, was in der Atmosphäre andauernd geschieht, nämlich der Gasaustausch im großen Stil.“

    Ich habe mir das bei Sonnentaler.net beschriebene Experiment zum Nachweis des Treibhaus-Effekts von CO2 angeschaut. Meine Interpretation: Das Problem ist das gleiche wie beim Woodschen Experiment. Die Lampe erhitzt das Thermometer. Dies führt zur Konvektion im umgebenden Gas wodurch das Thermometer gekühlt wird. Ist die Konvektion in CO2 geringer als in normaler Luft wird das Thermometer eine höhere Temperatur anzeigen.

  64. Werter Herr Emse,
    wie in der Physiik üblich entscheidet nicht irgendeine Mehrheit von Wissenschaftlern darüber, ob eine Behauptung richtig ist sondern das Experiment. Da bis heute kein Experiment gezeigt wurde, daß diesen behaupteten Effekt zeigt und da nicht einmal eine Korrelation existiert, die zeigt, daß einem CO2-Anstieg in der Atmosphäre ein Temperaturanstieg folgt, kann man getrost sagen diesen Effekt gibt es nicht, egal wieviel „Wissenschaftler“ das Gegenteil behaupten.
    MfG

  65. #17

    Nein, Herr Peetersen,
    zur Orientierung für mein Handeln und das, welches ich global für erforderlich halte, brauche ich keine Glaskugel.

    Schön, dass Sie den Treibhauseffekt von CO2-Emissionen nicht bestreiten. Und absolut richtig, dass der Temperaturwert für die sog. Klimasensitivität bisher auch vom IPCC erst sehr ungenau benannt werden kann (lt. IPCC AR5 zwischen 1,5°C und 4°C) und darüber hinaus strittig ist – aber eben nur der Wert, nicht die Tatsache, dass die Erhöhung der CO2-Konzentration zu Temperaturerhöhung führt, je mehr THG-Emission, desto mehr. Keiner kann z. Zt. beweisen, dass eine Verdoppelung der CO2-Konzentration +3°C oder weniger als +1,5°C bedeutet – auch Sie nicht! Wohl aber, dass der Weg business as usual in absehbarer Zeit zu einer Verdoppelung der CO2-Konzentratiion führt.

    Es steht also nicht eindeutig fest, dass die Seite „Warner vor einem Klimawandel und Befürworter des Ausstiegs aus der Kohlenstoffwirtschaft“ mit ihren Zukunftsszenarien Recht hat, aber das steht mindestens ebenso wenig fest für die „Leugner eines anthropogenen Klimawandels und Bekämpfer des Ausstiegs aus der Carbon-Wirtschaft“. Wir stecken also in einer mehr oder weniger ausgeprägten Risikosituation, die wegen des Themas „Klima“ höchst komplex ist.

    Für Handlungsentscheidungen angesichts einer hochkomplexen Risikolage ist es unabdingbar nötig, die neuesten (in diesem Fall) naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und so viel Statistik wie möglich zur Aufhellung des aktuellen Trends in der sich entwickelnden Situation beizubringen. Natürlich gehört auch ggf. der Streit um die tatsächlich zutreffenden wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu. Zur Beantwortung der Frage, ob das Risiko und die befürchteten möglichen Folgen tragbar und vertretbar sind, braucht es allerdings auch ein großes Stück Verantwortungsübernahme, die nicht in gesichertem Wissen, sondern in der persönlichen ethischen Grundorientierung jedes Einzelnen verankert ist – umso mehr, wenn sich zwei Lager um die Interpretation des Risikos streiten und Eindeutigkeit eben nicht herzustellen ist.

    Ich für meine Person bin stark davon überzeugt, dass das Risiko bedrohlicher klimatischer Veränderungen der Lebensbedingungen in vielen Regionen der Erde und damit für viele Millionen Menschen nicht auszuschließen ist. Wenn ich mich neutral zwischen IPCC und dessen „Gegner“ stelle, muss ich es als zumindest zu 50 % wahrscheinlich eintretend betrachten. Die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen von Leuten, denen ich erheblich mehr traue als z. B. den Protagonisten von EIKE, und den schon wahrnehmbaren Phänomenen in der globalen Natur führt bei mir zu der Ansicht, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit weit über 50 % liegt und wir schon längst auf dem sehr langsam verlaufenden und dem Emissionsgeschehen weit hinterher hinkenden Weg in irreversible ökologische Veränderungen sind.

    Und ich meine, wenn die Eintrittswahrscheinlichkeit nur 10 % betrüge – und eine Verhinderung möglich ist (!) -, müssten wir aufgrund unserer Vorsorgeverpflichtung für die Nach-uns-Kommenden den Weg ins Risiko schnellstens beenden und die Kosten dafür auf uns nehmen, auch wenn ein gewisser Prozentsatz Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass es gar nicht nötig sei. Nur dann bin ich davon befreit, für die externen Kosten meines Handelns einzustehen, wenn völlig eindeutig ist, dass ich sie gar nicht verursache. Und dies können Sie und EIKE nicht mit Sicherheit beweisen. Folglich stehen auch Sie, sofern Sie CO2-Emissionen verursachen, in der Haftung für die Folgen Ihres Handelns – wie immer die tatsächlich aussehen mögen.

    Es wäre viel gewonnen, wenn Sie seitens EIKE zu der IPCC-Seite sagen könnten: Ja, im Prinzip habt ihr Recht – die Aussage Ihres Beitrages #17 – , aber so schlimm, wie ihr es darstellt, wird es aus den und den Gründen nicht kommen – statt zu tönen, die Forderung nach einer dekarbonisierten Gesellschaft sei „ideologischer Schwachsinn“, auf den „eben nur ‚Klimagläubige‘“ kommen (Ihre Worte).

  66. #15

    Herr Emse,

    wir tun Ihnen hier aber nicht den Gefallen, den Status von CO2 als Treibhausgas zu bestreiten…

    Die Klimasensitivität von CO2 (der tatsächliche Einfluss von CO2 auf das Weltklima) ist aber mehr als strittig.

    Was wir aber ganz klar bestreiten sind die düsteren Zukunftsszenarien die von den Warmisten heraufbeschworen werden.

    Dafür bräuchte man eine Glaskugel…

    Hier möchte kaum einer in einer „dekarbonisierten“, von Mangel bestimmten Gegenwart leben, nur um einer von Mangel bestimmten Zukunft zu entgehen…

    Auf so einen ideologischen Schwachsinn kommen eben nur „Klimagläubige“…

  67. #13: Horst Emse sagt:am Dienstag, 04.08.2015, 11:07

    Unter http://www.sonnentaler.net (Kurzlink: http://tinyurl.com/pqsdvt9) finden Sie eine ausführliche Beschreibung des Experiments. Die Inspiration zu der Versuchsdurchführung wurde durch das Lehrbuch Global Warming: Understanding the Forecast, Teachers Resource Manual, Carl M. Raab and Jane E. S. Sokolow, New York, American Museum of Natural History, Education Department, 1992 gegeben.

    #####################################################

    Der Versuch ist ja sehr, sehr überzeugend. Leichte Fehlerquellen im Vergleich zur Realität könnten aber sein:
    Nehmen wir mal an, die CO2-Konzentration in der Flasche oberhalb der Flüssigkeit beträgt ca. 4%. Gegenüber den 0,0004% in der Atmosphäre entsprichtb das dem Faktor 10.000. Die gemessene Temperaturdifferenz beträgt ca. 2 Grad.
    Nach der Theorie von „Sonnentaler“ müsste dann die Temperaturerhöhung in der Atmosphäre ja immerhin 2 Grad / 10.000 => 0,0002 Grad betragen. Schon erschreckend, das wären in 1000 Jahren immerhin 0,2 Grad.
    Die Krönung bei der Versuchsanleitung ist noch der Hinweis, dass man bei der Messung nicht das Glas berühren sollte, da dann durch das Wackeln CO2 entweichen und so das Ergebnis „verfälschen“ könnte.
    Man darf also genau das nicht machen, was in der Atmosphäre andauernd geschieht, nämlich der Gasaustausch im großen Stil.
    Erschreckend ist natürlich die Indoktrination der Kleinen schon in der Kita und der Grundschule mit solch einem Schwachsinn.
    Das bringt mich übrigens auf eine tolle Idee, um die Giftigkeit von Kochsalz zu beweisen: Man flößt einfach einer Versuchsratte 200ml konzentrierte Kochsalzlösung ein, der anderen reines Wasser. Was glauben Sie, welche das überlebt. Damit dürfte die Giftigkeit von NaCl bewiesen sein. OK, salzloses Essen schmeckt nach gar nichts und auch der Stoffwechsel würde nach einiger Zeit rebellieren und nach ein paar Tagen wärs ganz vorbei, aber Beweis ist Beweis.

  68. #11,#12 und Kommentar von admin zu #13:

    Ok, den Hinweis auf diesen angeblich tauglichen Versuch (ich bin kein Physiker) ziehe ich zurück – insbesondere deshalb, weil er für meinen Beitrag nicht substantiell ist und die Diskussion über seine Stimmigkeit von der eigentlichen Aussage ablenkt, dass CO2 ein Treibhausgas ist. Dass diese Aussage falsch sein soll, können Sie mir nicht weismachen, solange Sie die große weltweite Mehrheit der zuständigen Wissenschaftler nicht davon überzeugt haben; vgl. IPCC: WG1AR5-Chapt.- 8-Final.pdf, Kurzlink: http://tinyurl.com/o3z6vkr

  69. Werter Herr Emse,
    wollen Sie tatsächlich mit diesem Versuch die Erwärmung der Erdoberfläche durch CO2 bewiesen? Merkwürdig, daß keiner der abertausende AGW-Wissenschaftler diesen „Versuch“ als Beweis anführt. Im Gegenteil, John Mitchell Chef des brit. Met-Office und IPCC -Leitautor schreibt, daß dieser Effekt nur in den Computermodellen existiert. Auch Ihre Aussage, daß der CO2-Gehalt in den letzten 400000 Jahren noch nie so hoch gewesen sei, ist falsch, da die Eisbohrkerne den CO2- Gehalt der Atmosphäre nicht richtig wiedergeben (siehe die Arbeiten von Prof.Jaworowski). Sehen sie sich nur einmal die vielen Messungen des CO2-Gehalts aus dem 19. Jahrhundert an und die Messungen aufgrund der Zahl der Stomata-Öffnungen der Pflanzen. Auch der IPCC sagt seit kurzem, daß erst der Temperaturanstieg seit 1978 durch das anthropogene CO2 verursacht sei. Dem wird aber von K. Trenberth, dem Miterfinder des berüchtigten Diagramms,daß die Wirkung des CO2 erklären soll, widersprochen. Der sagt nämlich, daß dieser Temperaturanstieg sprunghaft durch die pazifische dekadische Verschiebung 1976 und die El-Ninos von 1986-89 und 1997/98 verursacht wurde und diese Ereignisse werden nicht durch CO2 verursacht.
    MfG

  70. #8

    Nicht die absolute Höhe der erreichten CO2-Konzentration ist für uns bedrohlich, sondern die Geschwindigkeit, in der diese erreicht wird. Die Natur an sich hat kein Problem mit 400 oder 500 ppm oder Konzentrationswerten wie z.B. im Jura. Die Frage ist, wie schnell eine für Menschen und andere Lebensarten gefahrlose Anpassung an veränderte klimatische Verhältnisse möglich ist.

    #9

    Unter http://www.sonnentaler.net (Kurzlink: http://tinyurl.com/pqsdvt9) finden Sie eine ausführliche Beschreibung des Experiments. Die Inspiration zu der Versuchsdurchführung wurde durch das Lehrbuch Global Warming: Understanding the Forecast, Teachers Resource Manual, Carl M. Raab and Jane E. S. Sokolow, New York, American Museum of Natural History, Education Department, 1992 gegeben.

    #10

    Habe ich gesagt, die Konzentration sei bis (schon) 1940 „in die Höhe geschossen“? Schauen Sie sich doch bitte den Verlauf des CO2-Konzentrationsanstiegs seit Anfang der Industrialisierung bis heute an. Selbstverständlich ist die zusätzliche CO2-Emission insbesondere aufgrund der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas (zusätzlich durch die massiven Waldzerstörungen) Ursache des schnellen und für die letzten mindestens 400.000 Jahre einmaligen Anstiegs der CO2-Konzentration.

    Haben Sie, Herr Oellien, schon einmal etwas von dem aus dem Gleichgewicht gekommenen Kohlenstoffkreislauf gehört und davon, dass die Landvegetation und die Ozeane seit Jahrzehnten einen sehr großen Teil der zusätzlich durch menschliches Handeln emittierten CO2-Menge absorbiert haben, aber eben durchaus nicht alles? In der Zeitspanne 2004-2013 wurden von der jährlichen gesamten anthropogenen CO2-Emissionen in Höhe von 35,7 Mrd. Tonnen 29% durch die Landvegetation aufgenommen bzw. „entsorgt“, 26% von den Ozeanen „geschluckt“ ( mit leicht abnehmender Tendenz und der Folge der Versauerung der Meere) und „nur“ der Rest von durchschnittlich 15,8 Mrd. t verblieb als CO2-Anreicherung Jahr für Jahr zusätzlich in der Atmosphäre. (Quelle: Global Carbon Project 2014, Kurzlink: http://tinyurl.com/q9azdba).

  71. #7: Horst Emse sagt am Montag, 03.08.2015, 21:43:
    „Dass CO2 ein Treibhausgas ist, das die Wärmerückstrahlung in den Weltraum mindert, kann Ihnen ein interessierter Schüler schnell mit einem Experiment am Küchentisch beweisen – falls Sie es noch nicht selbst wissen.“

    Diese ewige dumme Leier kann ich nicht mehr ertragen. An der IR-Aktivität von CO2, die jedem dummen Schüler heute als Treibhauseffekt verkauft wird, besteht kein Zweifel. Dieses Schulexperiment zeigt etwas Selbstverständliches, dass CO2 wie jede normale chemische Materie von einem IR-Strahler erwärmt wird und etwas ganz und gar Außergewöhnliches, dass die Hauptmasse der Atmosphäre, N2, O2 und Ar nicht wie jedes normale Material erwärmt wird. Und das ist entscheidend!

    Nur Material, das absorbiert (warm werden kann durch Strahlung) kann auch kälter werden durch Strahlung ins Weltall. Diese Fähigkeit, kälter werden zu können, zeigt der Schulversuch nicht. Lehrer, die diesen einseitigen Erwärmungsversuch in der Schule zeige, betrügen ihre Schüler und zeigen ihnen eine einseitig verfälschte Wirklichkeit. Sie sind Kinderverderber!

    CO2 vermindert nicht die Wärmestrahlung in des Weltall, sondern N2, O2 und Ar machen das. Die Wirklichkeit wird durch die Lüge des Treibhauseffektes genau auf den Kopf gestellt.

  72. #7: Horst Emse sagt:am Montag, 03.08.2015, 21:43

    „Schließlich: Dass CO2 ein Treibhausgas ist, das die Wärmerückstrahlung in den Weltraum mindert, kann Ihnen ein interessierter Schüler schnell mit einem Experiment am Küchentisch beweisen – falls Sie es noch nicht selbst wissen.“
    #################################
    Wieso haben Sie diese Erkenntnis nicht den tausenden Wissenschaftlern mitgeteilt, die seit Jahrzehnten versuchen, den Treibhauseffekt zu belegen. Sie hätten dem Staat einige Milliarden an Forschungsgeldern ersparen können.
    Das bringt mich übrigens auf die Idee, dass die vier grün-roten Väter des EEG und damit der Energiewende diese ebenfalls am Küchentisch geplant haben könnten. Die haben da wahrscheinlich ein paar Windrädchen und Solarmodule aus dem Kosmos-Baukasten aufgestellt und daraus die Machbarkeit der Energiewende abgeleitet. Dieser Verdacht erhärtet sich immer mehr!

  73. Herr Dr. Kühn,

    schön, dass Sie so weit zurückblicken. Aber was hat die Zeit vor 400 und noch mehr Millionen Jahren mit den heutigen klimatischen Lebensbedingungen zu tun? Damals gab es noch kein menschliches Leben.

    Einer mir vorliegenden Grafik von J.R.Petit, J.Jouzel et al., Climate und atmospheric history of the past 420 000 years from the Vostock ice core in Antarctica, Nature 399, 1999, Fundstelle: http://www.climateark.org. (Die Grafik ist leider nicht mehr im Netz zu finden!) entnehme ich, dass in den letzten 420.000 Jahren vor 1950 die CO2-Konzentration zu keinem Zeitpunkt über 300 ppm hinausging. 2014 lag sie bei rd. 399 ppm. Der größte durchgängige Anstieg der Konzentrationsentwicklung innerhalb jener 420.000 Jahre betrug lt. Grafik 100 ppm. Er entwickelte sich in 10.000 Jahren (zwischen 150.000 und 140.000 Jahren vor 1950). Von 1964 bis 2013, also in nur 50 (!!!) Jahren, stieg die Konzentration um 76,9 ppm. Dieser Anstieg kann nur durch die massiven anthropogenen CO2-Emissionen seit ca. 1850 bewirkt worden sein.

    Sie tun in Ihrem Beitrag so, als würden die Warner vor einem anthropogenen Klimawandel die Temperaturkurve ausschließlich durch die CO2-Konzentration bestimmt sehen. Denken Sie vielleicht einmal darüber nach, welche Faktoren außerdem dafür gesorgt haben könnten, dass vor 520 Mio. Jahren trotz sehr hoher CO2-Konzentration von 14 % nur 4 Grad wärmer gewesen sein soll als heute und vor 490 Mio. Jahren die Temperatur angeblich 6 Grad höher als heute war, obwohl die CO2-Konzentration nur noch 14 % betrug usw.

    Mit Sicherheit sind die das Klima bestimmenden Faktoren in der Zeit von rd. 400.000 Jahre vor heute bis heute den heutigen Verhältnissen zunehmend so ähnlich, dass hier Vergleiche möglich werden. Und selbst wenn es dann keinen Gleichklang von Co2-Konzentrationsentwicklung und Temperaturentwicklung gibt, ist das noch kein Beleg dafür, dass die THG-, insbes. CO2-Konzentration heute kein dominanter Faktor im Geschehen ist – allemal, wenn sich die CO2-Konzentration, gemessen an Entwicklungen der letzten 400.000 Jahre, derart explosionsartig entwickelt wie seit Beginn der Industrialisierung bzw. in den letzten Jahrzehnten.

    Schließlich: Dass CO2 ein Treibhausgas ist, das die Wärmerückstrahlung in den Weltraum mindert, kann Ihnen ein interessierter Schüler schnell mit einem Experiment am Küchentisch beweisen – falls Sie es noch nicht selbst wissen.

  74. Horst Ems 7#
    Sehr geehrte Herr Ems ,co2 Gehalt seit beginnt der Industrialisierung ca 1820 in die Höhe geschossen! Also wirklich, der Verlauf der Industrie ab ca 1820 bis sagen wir mal 1940 soll den co2 Gehalt so in die Höhe getrieben haben? Der CO2 Ausstoß lag in den 30er nicht einmal so hoch wie die EU es heute tut, wir haben seit der letzten Kaltzeit eine NATÜRLICHE Warmzeit, Klimaoptimum, wie im Mittelalter, die es damals auch ganz ohne Ritterrüstung und Schwertindustrie geschafft haben die Temperaturen noch höher trieben wie wir es heute haben.
    Wo kommt nur das ganze co2 nur her? Ausgasung aus den Ozeanen, wenn es durch ein NATÜRLICHEN Einfluss wärmer wird( Sonnenzyklus und andere Zyklen) erwärmen sich auch die Meere wodurch auch mehr co2 freigegeben wird.
    Ist ja auch gut so, haben die Pflanzen mehr Nahrung und die Wüsten ergrünen.

  75. #7: „Dass CO2 ein Treibhausgas ist, das die Wärmerückstrahlung in den Weltraum mindert, kann Ihnen ein interessierter Schüler schnell mit einem Experiment am Küchentisch beweisen…“

    Herr Emse, bitte skizzieren Sie doch diesen einfachen Versuchsaufbau, damit mein Enkel das nachbauen kann.

  76. #7

    Herr Emse,

    und was ist jetzt Ihr Schluss aus dem Anstieg ?!

    Das wir in eine Klimakatastrophe rennen ?

    Im Jura lag die CO2 Konzentration bei 1800 PPM und auf der Erde bewegten sich die größten Landlebewesen aller Zeiten (und vom Meer gar nicht zu reden).

    Die Vegetation war reichhaltig und üppig, das Leben blühte.

    Daher kann man mehr CO2 in der Atmosphäre nur begrüßen, selbst wenn man an einen rein Mensch gemachten Klimawandel glaubt.

    Aus dem CO2 Anstieg ein Katastrophenszenario zu machen ist reine Panikmache.

    Die Folgen des CO2 Anstiegs ausschließlich schwarz zu malen zeigt die wahre Motivation des Ganzen Humbugs. Dahinter steckt eine Ideologie, keine Wissenschaft.

  77. Ich frage mich, auf welche Daten die Aussteller zurückgreifen, wenn sie die CO2-Konzentration der Atmosphäre vor 520 Mio Jahren mit 16% (!) beziffern. Wissenschaftliche Veröffentlichungen zur Luftzusammensetzung im Verlauf der Erdgeschichte benennen für diesen Zeitabschnitt weitgehend übereinstimmend einen CO2-Anteil von lediglich 0,5% (5000 ppm).

  78. Auch das ist ein guter empirischer Ansatz, um die Absurdität des von bestimmten Physik-Professoren frei erfundenen atmosphärischen Treibhauseffekt der IR-aktiven Spuren-Gase, allen voran von CO2, wieder aus der Welt zu schaffen wie einst das geozentrische Weltbild. Wiederholbar, präzise und richtig ist dieser empirische Ansatz aber nicht. Dazu muss man echte wissenschaftliche Messungen der Energieflüsse durchführen. Das wurde 1903 erstmals in Potsdam gemacht! Wärmestrahlung war damals wie heute ein unbedeutender Faktor!

  79. Sehr schöner Gästebuch-Eintrag!
    Mögen ihn möglichst viele Ausstellungs-Besucher lesen, zur Kenntnis nehmen und auch verstehen.

    Zwei Bemerkungen, die ich bei Diskussionen im Freundes- und Bekanntenkreis gern anbringe:

    1.
    Diese Klima-Experten sollen mir erst einmal die Ursache dafür erklären, die vor ca. 10.000 Jahren das plötzliche Ende der letzte Eiszeit bewirkt hatte, als die globale Durchschnittstemperatur innerhalb von nur 100 Jahren um sage und schreibe über 8 °C angestiegen war. Wodurch der nördliche Eispanzer auf den Kontinenten abschmolz und der Spiegel der Ozeane um geschätzt mindestens 180 m angestiegen war. Erst dadurch war einst das Mittelmeer und das Schwarze Meer entstanden. Bekanntlich der Ursprung der altbiblischen Sintflut-Legende, die sich schon sehr viel früher im Gigamesch-Epos findet.
    Bevor die Klima-Experten das nicht erklären / können, glaube ich denen nicht ein einziges Wort.
    Dass der Mensch diese Ursache gewesen sein könnte, ist absurd: es gab nur ca. 100.000 davon und deren paar Lagerfeuerchen …
    2.
    Diese ganzen Prognostiker – auch das IPCC – gehen ungefähr so vor, wie die Eltern eines Neugeborenen:
    Sie messen z. B. jedes halbe Jahr die Größe ihres Sprösslings und wenn dieser sagen wir 16 ist, zeichnen sie ein Diagramm mit einer ausgleichenden Geraden, die sie in die Zukunft verlängern.
    Und sie schließen dann daraus, dass der Sprössling mit 80 ungefähr 9,30 m groß sein wird.
    Bei diesem simplen Beispiel erkennt selbst der Dümmste, wie idiotisch solche Prognosen in die weite Zukunft sind. Bei kurzen zeitlichen Distanzen mag dieses Vorgehen akzeptabel sein.

    Eine ganz andere Sache ist, dass das Klima-Geschehen bekanntlich ein Chaotisches System aus nichtlinearen, gekoppelten Vorgängen ist, das sich jedweder mathematischer Berechnung entzieht – zumindest für lange Zeitspannen. Denn niemand – auch Schellnhuber & Co nicht – können wissen, wann dieses System wieder einmal einen Bifurkationspunkt erreichen und wohin das System dann kippen wird.

    »Prediction is very difficult – especially about the future«, hatte einst der weise Niels Bohr gesagt …

  80. Ricken Patel : „Vom Erdgipfel 1992 in Rio bis zum Kyoto-Protokoll 1997 ging die Welt voran, nur um dann wieder von der giftigen Politik der fossilen Lobby mit ihren verfälschten Studien und gut bezahlten Klimaleugnern zurückgestoßen zu werden. Bei jedem Rückschlag vergrößert sich die Kluft zwischen dem, was wir tun und dem, was für unser Überleben notwendig ist. Wir brauchen eine Bewegung, die dauerhaft ist, die dafür gemacht ist, Erfolge zu erringen — und über Jahrzehnte gewinnen kann.“
    Ricken Patel ist Kanadier, Jahrgang 1977. Er studierte Ökonomie, Politik und Philosophie in Oxford und Harvard. Er ist Gründungspräsident und Direktor von Avaaz, der weltgrößten Bürgerbewegung mit 42 Millionen Mitgliedern online.

    Noch Fragen ? 🙂

  81. Danke Herr Dr. Kühn
    für diese Bemerkungen. Ich habe gerade vor kurzem analoge Gedanken zu Papier gebracht. Wenn man großzügig davon ausgeht, dann sind die Klimate dieser Erde mindestens 3 Miliarden Jahre in der Übersicht erforscht. Die heutige einseitige Betrachtungsweise bezieht sich auf ca 200 Jahre: das sind 0,000 007 %. Im DDR-Fernsehen in einem ganz dunklen Kanal gab einen Gnom, der konnte damals anhand der Preiserhöhung von 0,03 DM/l Milch den Niedergang des Kapitalismus „wissenschaftlich“ ableiten. Mir scheint, heute gibt es sehr viele dieser Gnoms.
    Gruß PB

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