Die Biogas-Katastrophe

Fischsterben durch Biogasanlagen, Bild BR

Wenn das in der Chemie-Industrie passieren würde, wäre sie längst abgewickelt worden: Seit 2004 gab es in Bayern fast 700 Unfälle mit Biogasanlagen. In der Folge sterben oft viele Fische und andere Arten in Bächen und Flüssen.


TÜV für Biogasanlagen gefordert

Seit 2004 gab es in Bayern fast 700 Unfälle mit Biogasanlagen. In der Folge sterben oft viele Fische und andere Arten in Bächen und Flüssen. Fischer und Umweltverbände fordern mehr Sicherheit. Im Landkreis Rottal-Inn ist nun eine Unterschriftenaktion gestartet worden. Allein im Landkreis Rottal-Inn gab es in den vergangenen Jahren 50 zum Teil schwere Unfälle mit Biogasanlagen. Das neu gegründete Biogas-Bündnis fordert eine Art TÜV für jede Biogasanlage. Vor allem die alten Anlagen dürften nicht unkontrolliert bleiben, sagt Josef Barth, einer der Initiatoren des Bündnisses am Dienstagabend (28.07.15) in Arnstorf. Die Häufigkeit der Unfälle in Biogasanlagen sei nicht mehr tolerierbar, so der Vorsitzende des Bezirksfischereivereins Eggenfelden.

Mehr hier beim Bayrischen Rundfunk.

Übernommen von ACHGUT 

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5 Kommentar(e)

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1
Guido Scholzen

#4, Herr Pesch:
Tja, wenn zwei das selbe tun, dann ist das noch immer nicht das gleiche, zumals wenn Ideologe es tuen. Beispiele:

1. Naturschützer bemängelten seit Jahrzehnten die intensive Landwirtschaft, vor allem den Anbau von Zuckerrüben, Kartoffeln und Mais, da diese Monokulturen den Boden besonders auslaugen, bis dass die Bodenfauna und -Flora völlig kaputt sind, und der Boden nur noch ein Schwamm ist für Wasser, Dünger und Pestizide (Originalton 1980er Jahre). Wenn man aber Mais in diesem Umfang anbaut für Biogasanlagen, die nicht lokal sondern global das ganze Klima unkl. Energiewirtschaft retten (sollen), dann ist das natürlich was anderes.

2. Der WWF forderte in den 1980er den Stopp eines riesigen Staudammes in Brasilien, weil dadurch tausende von km2 Regenwald verloren gehen und die Indios werden aus ihrer Heimat vertrieben. Ebenfalls wollte man die Plantagen-Agrarwirtschft in ihre Schranken verweisen, weil dadurch ebenfalls Urwald zerstört wird.
Und heute?
Der WWF war ein Unterstützer von Initiativen zum Anbau von Zuckerrohr in Brasilien, um daraus Treibstoff für Autos zu machen; dortige lokale Umweltschützer, die dies verhindert wollten, verstehen die Welt nicht mehr. Und Costa Rica wurde dieses Jahr sogar vom WWF ausgezeichnet, weil es das Land ist, das als einer der ersten seine Stromproduktion fast vollständig aus EE (Wasserkraft) tätigt. Das dabei tausende Ureinwohner zwangsweise umgesiedelt wurden, wird bei Berichten des WWF nicht erwähnt, auch nicht bei der deutschen Website klimaretter.info
HAUPTSACHE , DAS KLIMA WIRD GERETTET.

3. Bei Tagebau für Uranerz wird bemängelt, da Radioaktivität an die Oberfläche kommt. Stimmt. Aber beim Abbau von Neodym für die Windräder wird auch Radioaktivität freigesetzt. Darüber wird überall Stillschweigen gewahrt. Uran versorgt uns jedenfalls zuverlässing mit Strom, Windkraft eben nicht.

Fazit: Treibkraft der ökologischen Bewegung ist nicht die Sorge um eine kaputte Umwelt oder Natur (wäre schön), sondern eine Planwirtschaft einer selbsternannten Elite, die diktatorisch mit Dogmen vorgeht, und den Sinn derselben aus den Augen verloren hat. Der einzige Zweck ist der Selbstzweck, d.h. Prestige- und Machterhalt in den eigenen Reihen und in der Gesellschaft; immer neue Lügen und neue Interpretationen der alten Lügen.

Waren die braunen Ideologen nicht auch so an die Macht gekommen? Nur Demokratie und wirkliche Meinungsfreiheit kann uns davor bewahren.

2

Wie verlogen und manipulativ die grünen Staatsmedien (Vulgo: Lügenpresse) arbeitet kann man vor Ort am Braunkohletagebau sehen. Ich lebe in Sichtweite vom Rheinischen Braunkohletagebau Inden und kann mich nur wundern wenn mal wieder der WDR oder andere Öko-Stürmer vom Tagebau „berichten“. Vor Ort gibt es einen interessanten Aussichtspunkt und ein gut besuchtes Freizeitgelände (Indemann). Die „Heimatvertriebenen“ leben 5 km weiter weg vom Tagebau in neuen Häusern in schmucken Ortschaften. Die augekohlten Tagebaue sind inzwischen Freizeitgelände (Blausteinsee) und bereichern das regionale Freizeitangebot. Vom „Luxus“ der bezahlbaren und zuverlässigen Stromversorgung noch gar nicht gesprochen. Und was zeigen die Medien?? Protestler die sich an Bäume festketten, oder in Erdhöhlen wie Ratten sitzen um den Planeten vor dem „CO2 Hitzetod“ zu retten. Die < 10% Anwohner die Probleme mit dem Umzug aus den abgebaggerten Ortschaften haben, treten natürlich stellvertretend für alle auf. Die große Mehrheit die sich mit den neuen Lebensumständen problemlos arrangiert hat, wird nie erwähnt – passen halt nicht in’s Öko-Propaganda Schema. Der Braunkohletagebau im Fernsehen erscheint dem Rest Deutschlands wie eine himmlische Heimsuchung die eine ganze Landschaft für immer verwüstet. Vor Ort sieht es dann ganz anders aus, aber wer reist schon aus Frankfurt nach Weisweiler; da behält man das Bild aus dem Öko-Fernsehen im Kopf. Die wirklichen Landschaftszerstörer, die Windkraftindustrie, hingegen werden zu „Kathedralen der Energiewende“ (Bärbel Höhn) umgetauft. Orwellsche Welt, grüne Welt, Deutschland wird grün!

3
Rainer Steppan

Die Weltretter zerstören leider dabei die Natur in der verschrobenen Absicht, das Klima zu schützen. Die Umwelt kaputt, egal, Hauptsache das Klima stimmt. Was soll man dazu noch sagen? Soll das Klima dann an Maschinen hängen? Man sollte diese Brut Weltzerstörer nennen.

4

Wie war das nochmal....Naturschutz ist Klimaschutz...von Tierschutz war da keine Rede, oder?
Was wird das in Zukunft für eine Natur und Landschaft in Deutschland sein. Mit Windmühlen, Biogasanlagen und Solarparks (Wärmeinseln) zubetoniert und ohne lästige Vogel- und Fischwelt...so stellen sich es die sog. Erneurbaren Energiebefürworter wie ein Hr. Hans-Josef Fell vor.
Die Welt muss vor der Erderwärmung und der Naturzerstörung mit Wärmeinseln und Naturzerstörung durch die sog. Erneuerbaren Energie Industrieanlagen (Windmühlen, Solarparks, Biogasanlagen) gerettet werden.
Einfach nur noch schizophren diese Energiewende/EE und EEG Befürworter/Fanatiker!

5

Der Kernkraft werden Leukämieerkrankungen angedichtet und die Umweltbelastungen durch "Bio-Gas" werden einfach unter den Teppich gekehrt. Deutschland wird grün!