Hurra! Windparks erzeugen umwerfende EIN PROZENT DER EU-ENERGIE!

Lewis Page
Die kolossalen, gewaltig teuren Windparks, verstreut über riesige Gebiete in Europa auf dem Festland und im Meer, die die Energierechnungen für Haushalte um über 50 Prozent während der kommenden Jahre steigen lassen werden, haben … fast nichts erreicht hinsichtlich der Reduktion von Kohlenstoff-Emissionen in der EU.

0 Flares 0 Flares ×

Wir hier im Bereich Energie beim Register haben dies erst diese Woche wieder vor Augen geführt bekommen durch eine quietschvergnügte Presseerklärung, die uns gerade vor ein paar Tagen auf den Schreibtisch geflattert war. In ihr wurde behauptet, dass „Windenergie den Strombedarf von Europa zu 8 Prozent deckt“.

Mann, schon hatten wir fast gedacht, endlich geht das voran. Also haben wir mal nachgebohrt. Die Zahl acht Prozent stammt vom jüngsten Wind Status Report (pdf) des EU Joint Research Centre, und wie man erwarten konnte, wird darin behauptet, dass all jene massiven Windparks nicht weniger als 238 Terrawattstunden der im vorigen Jahr in der EU verbrauchten Strommenge von 2942 Terrawattstunden erzeugt hatten.

Das sind sicher acht Prozent – und das würde eine merkliche Lücke in den EU-Kohlenstoff-Emissionen hinterlassen, vielleicht sogar eine, die es einen Versuch als wert erscheinen lässt, eine Energiepreis-Fußfessel um die Wurzeln der europäischen Ökonomien zu legen.

Außer dass es diesen Versuch natürlich nicht wert ist. Wie in den meisten entwickelten Ländern verbrauchen die EU-Nationen den Großteil ihrer Energie in nicht elektrischer Gestalt: Wir verbrennen Treibstoffe im Transportwesen, zum Heizen und Kochen sowie zur Heißwasserbereitung, um unsere Industrie mit Energie zu versorgen. Und dies macht den größten Teil unserer Energieversorgung und unserer Kohlenstoffemissionen aus.

Den jüngsten Zahlen zufolge verbraucht die EU tatsächlich etwa 1666 Millionen Tonnen öl-äquivalente Energie aus allen Quellen in jedem Jahr, das sind 20.170 TWh. Windstrom hat daran einen Anteil von gerade mal etwas über einem Prozent (hier). Solar? Noch einmal davon die Hälfte, insgesamt also ein Beitrag von 1,5 Prozent und einer in etwa damit korrespondierenden CO2-Reduktion.

Die große Mehrheit der von der EU behaupteten Zahl bzgl. „Erneuerbarer Energie“ wird durch optimistische Bewertungen von Biomasse und Erneuerbarem-Abfall erzeugt, von dem Vieles im besten Falle höchstens zweifelhaft als erneuerbar gewertet werden kann. Selbst auf die ordentlichen Stromzahlen bzgl. Erneuerbarer kann man sich nicht verlassen, besonders in Süditalien, wo – wie dort weithin bekannt – die Mafia schwer in diesem Industriezweig involviert ist.

Die Erneuerbaren kratzen trotz ihrer horrenden Kosten nicht einmal an der Oberfläche des Energiebedarfs einer modernen Zivilisation in der realen Welt.

Link: http://www.thegwpf.com/hurrah-windfarms-produce-whopping-one-per-cent-of-eu-energy/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

image_pdfimage_print
0 Flares Twitter 0 Facebook 0 0 Flares ×

5 Kommentare

  1. Na ja der Grünfaschistische Plan für Dschland sagt doch offen: 80% aus …( Nein ich tipp das nicht) können wir bereitstellen , wenn wir auf 80% unseres jetzigen Energiekonsums verzichten.
    der Rest ist natürlich konventionell erzeugt!!
    Na Ihr Grünfaschisten wiviel Energie steht dann mir zur Verfügung?? Oder gibts „Wärme“ dann auf Bezugschein? …und wenn Sie verfügbar ist??
    Das klingt doch schon nach Bewirtschaftung wie sie das 3.Reich eingeführt hat.

  2. off topic
    Aber nur oberflächlich. Zeigt doch der nachfolgender Artikel (Link), dass die in EIKE beschriebenen Probleme und Fragwürdigkeiten (der Wissenschaften, ihrer zu vielen Zuhälter und Freier aus der Politik, NGO, Verbänden u. a.) sich nicht nur auf Energie und Klima beschränken, sondern mittlerweile in zu vielen Bereichen unseres Lebens (bis in das Privateste) anzutreffen sind. Die Folge: die Freiheit jedes Einzelnen ist massiv bedroht.

    http://tinyurl.com/pmbatxx

    Wie ein Damoklesschwert erscheint mir Thomas Jefferson zugeschriebenes Zitat: Wer die Freiheit gegen Sicherheit eintauscht wird am Ende beides verlieren. Er hat es auch nicht anders verdient.

  3. @H.R. Vogt #1
    Monsieur Hollande wollte auch das KKW Fessenheim abschalten lassen…jetzt bleibt es erst einmal am Netz. Und schließlich wird Fessenheim für Süddeutschland zunehmend wichtiger für die Stabilität der Stromversorgung nach dem politischen Zwangsabschalten der KKW in Deutschland (Süddeutschland).

  4. Das Problem ist, dass die Deutschen bei „Energiewende“ nur an die „Stromwende“ denken und ihnen gar nicht bewusst ist, was die „Klimaschutzziele“ der Grünen in allen Parteien für den Geldbeutel bedeuten werden. Es gibt sogar Grüne, die mit dem eigentlich verhassten Heizöl ihre Häuser heizen, weil sie sich bei den weiter steigenden Strompreisen eine Wärmepumpe und deren Stromkosten gar nicht leisten könnten. Und wer in die Dämm-Falle tappt, ist letztlich selber schuld. Man beachte, dass „Burning Barbara“ die Fassade ihres Hauses nicht hat dämmen lassen.

    Die Deutschen werden den Betrug erst erkennen, wenn sie es schmerzlich im Geldbeutel spüren. Sorgen mache ich mir lediglich um die Zukunft meiner Kinder.

    Hollande´s Rechnung ist auch eine Milchmädchenrechnung. Ein Freund (Franzose) sagte mir mal, Hollande sei der dümmste Präsident, den Frankreich je hatte. Aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich die Franzosen mit etwas Zeitverzögerung den deutschen Narreteien anschließen.

  5. Da bekommen die Franzosen was zu tun, wenn sie tatsächlich wie von Monsieur Hollande versprochen die Hälfte ihrer Kernkraftwerke durch Windmühlen ersetzten sollen.

    Sozial ist, was Arbeit schafft 🙂

Antworten