Äthanol und Biodiesel: Schuldig durch Tanken

Paul Driessen
[Was hier für die USA beschrieben wird, gilt sicher auch in Deutschland, nur dass man das hier nicht so offen sagen darf. – Anm. d.Übers.]
Zwei notorische Ganoven helfen uns, eine weitere erbärmliche Episode der Saga der Biotreibstoff-Gesetze in den USA aufzudecken, während außerdem beleuchtet wird, welcher Pfusch da getrieben wird und wie lange das Programm noch nach dessen Auslaufen dauert.


Der Kongress hat die Vorschriften ausgeheckt aufgrund von Befürchtungen, dass die Nachfrage nach Benzin in den USA immer und ewig steigen wird, wenn Amerikas vermeintlich begrenzte Reserven erst einmal ausgebeutet sind. Gegenwärtig wird vorgeschrieben, dass wir Benzin jedes Jahr mit 15 Milliarden Gallonen [ca. 60 Milliarden Liter] Äthanol versetzen und über eine Milliarde Gallonen Biodiesel erzeugen müssen. Sie bläuen das uns Verbrauchern ein, jedes Mal, wenn wir unseren Tank füllen.

Die Umwandlung von Mais in Äthanol erfordert riesige Landflächen, Dünger, Pestizide, Traktor- und Lastwagendiesel sowie Erdgas zur Destillation. Einige Farmer werden dadurch sehr reich, aber Preise für Viehfutter und folglich die Kosten für Schweine- und Rindfleisch, Geflügel, Eier, Fische und internationale Nahrungsmittelhilfen steigen. Biodiesel aus Ölabfällen von Restaurants mögen sinnvoll sein, aber diesen aus Palmöl oder Sojabohnen herzustellen hat ähnlich negative ökologische Auswirkungen.

Das Äthanol-Gesetz ermutigt Farmer, natürliche Habitate unterzupflügen und Felder brach liegen zu lassen, um darauf Mais anzubauen, was Millionen Tonnen Kohlendioxid freisetzt. Mit Äthanol kann man ein Drittel Kilometer weniger weit fahren als mit Benzin, so dass Kraftfahrzeugfahrer weniger weit mit einer Tankfüllung und mit den Dollars kommen. Es wird Ozon erzeugt, es werden Massen von Wasser verbraucht, und Motoren von Autos und Maschinen korrodieren, was uns Milliarden für Reparaturen abverlangt.

Die Geschichte von Philip Joseph Rivkin (alias Felipe Poitan Arriaga) enthüllt einen genauso widerlichen Aspekt des Gesetzes, der seinen Ursprung in der absurd komplexen Renewable Identification Number (RIN) hat, einem von den EPA-Bürokraten geschaffenen System. Wie Ron Arnold in unserem Buch Cracking Big Green erklärt, verlangt die EPA, dass jede einzelne Gallone [ca. 4 Liter] von Biotreibstoff auch seine eigene einheitliche RIN-Zahl haben muss, bestehend aus 38 Ziffern. Das sind Milliarden RINs pro Jahr!

Es ist vorgesehen, dass „trockene“ RIN-Zertifikate mit tatsächlichen „nassen“ Gallonen von Biotreibstoff assoziiert sind: Äthanol auf der Grundlage von Mais, Diesel auf der Grundlage von Biomasse oder nicht existente „fortschrittliche Zellulose-Treibstoffe“. Sind derartige Treibstoffe nicht verfügbar, können die Raffinierer RINs von anderen Gruppierungen kaufen, die in der Lage waren den Treibstoff herzustellen. Diese „handelbaren Zertifikate“ erzeugen unwiderstehliche Gelegenheiten für „Unternehmer“ wie Rivkin, dessen Grün-Diesel-Unternehmen falsche Biodiesel-RINs an Ölunternehmen und Anteilseigner verkauft hat.

Während der Jahre 2011 und 2012 hat Rivkin derartige falsche Zertifikate im Wert von 29 Millionen Dollar verkauft, ohne auch nur eine einzige Gallone von irgendetwas herzustellen. Beamte des Geheimdienstes verhafteten ihn im vorigen Jahr in Houston, nachdem er aus Guatemala ausgewiesen worden war, wo er fälschlich behauptet hatte, Staatsbürger zu sein. Er bekannte sich schuldig und steht jetzt von 10 Jahren Gefängnis, außerdem Strafzahlungen in Höhe von Millionen Dollars und Beschlagnahme seines Lamborghini, Maserati, Canadair LTD-Flugzeug sowie einer Kunstsammlung, die in die Millionen gehend geschätzt wird.

Seine Eskapade war eine Kopie dessen, was um Rodney Hailey in Maryland aufgeflogen ist. Er mietete eine Garage, füllte sie mit Rohren, Tanks und Pumpen (von denen keine mit irgendeiner anderen verbunden war), ließ sein Clean Green Fuel-Unternehmen bei der EPA registrieren, gestaltete eine bunte Website und behauptete, dass er 20 Millionen Gallonen Biodiesel jährlich erzeugen würde aus recyceltem Speiseöl. Mittels eines Netzwerkes von Händlern hat Hailey über 32 Millionen betrügerische RINs für 9 Millionen Dollar verkauft – während er immer noch Arbeitslosengeld kassierte.

Möglicherweise waren es sein aufwändiger Lebensstil, 20 Luxuskarossen und verschwenderische Lebensweise, die die Aufmerksamkeit der Gesetzeshüter erregten. Im Jahre 2013 ist er zu 12½ Jahren Gefängnis verurteilt worden sowie zur Zahlung von über 42 Millionen Dollar als Entschädigung: seine schäbigen Profite plus dem, was seine Opfer für den gesetzeskonformen Ersatz der RINs aufbringen mussten.

Die gute Nachricht lautet, dass Rivkin und Haley für ihre betrügerischen Aktionen zahlen müssen. (Wir haben keine Ahnung, wie viele andere, noch nicht entdeckte Biotreibstoff-Schurken sich noch tummeln). Die schlechte Nachricht lautet, dass das RIN-System immer noch in Kraft ist, und zwar unter einem fehlgeleiteten Bundesgesetz, von dem fast niemand außerhalb der Biotreibstoff-Industrie profitiert. Die schlechteste Nachricht lautet, dass die Kosten ihrer Betrügereien verblassen im Vergleich mit den Lügen und den Betrügereien der EPA und seiner Klimakrise nebst deren Verbündeten im Bereich saubere Energie sowie ultrasaubere Luft.

Seit das Biotreibstoff-Gesetz im Jahre 2005 eingeführt und im Jahre 2007 unter dem Renewable Fuel Standard ausgeweitet worden ist, sind Milliarden Dollar von Steuerzahlern und Autofahrern an Maisfarmer und Äthanol-Hersteller geflossen. Es hat die Verbraucher zahllose Milliarden gekostet in Gestalt geringerer Reichweite, höheren Preisen für Nahrungsmittel sowie Reparaturen ihrer Autos, Lastwagen, Boote, Motorschlitten, Motorsägen und anderer kleinerer Maschinen. Die jedes Jahr in Biodiesel umgewandelte Menge Mais würde ausreichen, um 412 Millionen unterernährte Menschen in afrikanischen und anderen Ländern zu ernähren.

Antike Autos und andere ältere Fahrzeuge sind nicht kompatibel mit Äthanol enthaltenden Treibstoffen, vor allem E15 (15% EtOH). Dichtungen und andere Teile aus Gummi werden brüchig, was zu Treibstofflecks und sogar Maschinenschäden und Bränden führen kann. Bootsmotoren können sich überhitzen und ausfallen. Bei Flugzeugen – nun, man möchte sich nicht ausmalen, was passiert, wenn das Triebwerk in 3000 Metern Höhe ausfällt.

Viele Verbraucher – selbst Maisfarmer mit älteren Traktoren – bevorzugen reines Benzin, was aber immer schwieriger zu finden ist. Nichtsdestotrotz betrug der Anteil reinen Benzins im Jahre 2014 etwa 7% des gesamten, in den USA verkauften Benzins. Im Jahre 2012 waren es 3,4%.

Inzwischen haben sich Bedenken hinsichtlich „Peak Oil“ und „Über-Abhängigkeit“ von ausländischen Ölimporten praktisch in Luft aufgelöst. Dank Fracking und anderer fortschrittlicher Bohrtechnologien sind die USA inzwischen zum weltgrößten Erzeuger von Öl und Erdgas geworden. Angesichts des Umstandes, dass Verbraucher weniger fahren und mehr in treibstoff-effizientere Automobile investieren, schwächt sich die Nachfrage nach Benzin immer mehr ab, nachdem sie im Jahre 2007 ihren Höhepunkt erreicht hatte. Und die andere Rechtfertigung für Äthanol, nämlich der „gefährliche, vom Menschen verursachte Klimawandel“, wird immer mehr als eine weitere über-expensive ecological scare* bloßgestellt.

[*Das stand als Link genau so im Original! Scare = Angstmache]

Falls Verbraucher „alternative Treibstoffe“ wollen, ist Erdgas praktikabel, umweltfreundlich und preiswert sowie für freie Märkte geeignet. Komprimiert in Hochdruckbehältern (was bereits gemacht wird), kann es Autos, Lastwagen, Taxis und Busse antreiben. Konvertiert zu Methan würde unser reichlich vorhandenes Erdgas es der Stadt Detroit ermöglichen, leichte, leistungsfähige Maschinen mit geringer Verschmutzung und hohen Oktanwerten zu bauen, die viel länger mit einer Treibstoffladung auskommen als mit Äthanol versetzten Treibstoffen. Schon jetzt fahrende Autos können zu „Flex-Fuel“-Fahrzeugen für weniger als 100 Dollar umgerüstet werden – und die Erzeugung des Erdgases sowie dessen Umwandlung zu Methan erfordert nur minimalen Landverbrauch, keine Preissprünge für Nahrungsmittel, und es treten keine Schäden an Maschinen auf.

Biotreibstoffe sind schuldig durch Tanken (guilty as charged). Sie machen mit Autofahrern, Steuerzahlern und Verbrauchern das, was Kriege und Aufruhr mit den Städten machen. Die Rechtfertigung gesetzlicher Vorschriften mit der Aussage, dass sie Arbeitsplätze für ein paar Maisfarmer, Biotreibstoff-Produzenten und Maschinen-Reparaturfirmen schaffen, ist gleichbedeutend mit der Behauptung, dass Mobs und Kriege die Beschäftigung von Versicherern, Feuerwehrleuten, Zimmermänner und Glasern befeuern. Die perverse Logik ignoriert auch die verloren gegangenen Arbeitsplätze und Firmen sowie die weitaus besseren Gelegenheiten, für die man unsere Steuermilliarden hätte ausgeben können.

Politiker, Bürokraten und Öko-Aktivisten kümmern sich eindeutig nicht um die Kohle-Bergarbeiter und die Gemeinden, die sie zerstört haben. Warum sollen Biotreibstoff-Hersteller sakrosankter und geschützter sein – auf der Grundlage falscher Behauptungen, denen zufolge diese Treibstoffe Emissionsreduktionen sicherstellen sowie eine „heimische“ Energieversorgung und Klimastabilität?

Die Vorschriften im Rahmen der Renewable Fuel Standards und der Biotreibstoff-Vorschriften schaden mehr als das sie nutzen. Sie haben ihre Unbrauchbarkeit an den Tag gelegt und sollten einfach nicht mehr „gedeckelt“, sondern vollständig beseitigt werden.

Amerikaner sollten nicht länger gezwungen werden, kumpelhaft Biotreibstoff-Unternehmen aufzupäppeln und für teure Reparaturen zu bezahlen, zu denen es durch die überholten Erlasse des Kongresses und der EPA kommt.

Link: http://www.cfact.org/2015/07/18/ethanol-and-biodiesel-guilty-as-charged/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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33 Kommentar(e)

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1

#22: Lutz Niemann für mich sind Machtsstreben und "Verstand" zwei paar Schuhe.
Machtstreben hat schon ein 3-jähriges Kind.
Das ist völlig normal.
Ich habe Politiker, die "ohne Programm" einfach nur an die Macht wollten, immer verachtet. Ich will hier keine Namen nennen.
Und schließlich trägt so ein Mensch an der Spitze auch eine Menge Verantwortung.
Ähnlich einem Kapitän auf einem Schiff, der den Kurs zu bestimmen hat.
Eigentlich egal ob der Kapitän nun aus Inkompetenz auf das Steuern verzichtet "ziellos treiben lassen", oder ob er vorsätzlich einen falschen Kurs steuert,
"Verstand" kann ich da (aktuell) beim besten Willen nicht erkennen.
Für politische Ämter sollte auch Sachverstand gefordert werden, nicht nur "Machtstreben".
Das gilt auch für Fachminister.
Deshalb muss Merkel weg.
Diesen Gedanken muss man laut aussprechen.
Nur dann kann wieder offener diskutiert werden,
Demokratie nannte man das doch.
Wenn ich was von den undemokratischen Amerikanern übernehmen würde,
dann die Begrenzung der Bundeskanzleramtszeit auf nur zwei Wahlperioden. Macht muss auch zeitlich begrenzt sein,
Merkel muss weg.

mfG

2

#31 Dr. Paul
"Deshalb halte ich es für sinnvoller, gleich den offensichtlichen Schwindel der CO2-Treibhaustheorie zu thematisieren."

Das kostet zu viel Kraft und provoziert nur.

Sinnvoller sind die Strategeme des General Tan Daoji - in diesem Fall:

"Das Schaf an der leichten Hand wegführen"

3

Hallo Herr #30: D. Wolters, über Strategie der Diskussion über schädlichen Unsinn kann man lange streiten, der Hinweis auf "Inkonsequenz" der Grünen ist offensichtlich nicht bgesonders wirksam. Hier ist schlicht "die Emanzipation der Doofen" realisiert. Wenn ich den CO2-Schadstoff-Gläubigen erzähle, dass man konsequenterweise auch Jogging und Fahhrad-Fahren verbieten sollte, weil dabei die CO2-Produktion wirklich deutlich ansteigt, ist die lapidare Antwort,
aber das ist doch gesund. "Rechnen" wird heute ja eh schon als Zumutung empfunden.
Am auffälligsten ist doch das Ignorieren des CO2-Argumentes bei Kernkraft-Strom, sicher langfristig die Energiequelle der Zukunft.

Deshalb halte ich es für sinnvoller, gleich den offensichtlichen Schwindel der CO2-Treibhaustheorie zu thematisieren.
Das Thema, "bitte bei der Wahrheit zu bleiben" ist immer aktuell und wichtig, nicht nur hier.

mfG

4

#28 Dr. Paul

"Nur auf dieser Basis lohnt sich eine ernsthafte Diskussion."

Nein, eine Diskussion lohnt sich immer. Dabei dem Gegenüber entgegen zu kommen, ohne selbst nachgeben zu müssen, genau dieses ist eine scheinbare Win-Win Situation.
Wissend, dass das Gegenüber dabei eine mächtige Kröte schlucken muss (GMO), um seine Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren, das ist die List, die eben nicht alle zu erkennen vermögen.

5

#22: Lutz Niemann, es ist etwas naiv, immer noch an das Kommunistenmärchen zu glauben,
fragen Sie immer, wo das Geld herkommt.
Oder noch wichtiger, wo es hingeht.
Die Gefahr geht von denen aus, die Freiheit rufen und Geld meinen.
Ehemals rennomierte deutsche Firmen arbeiten heute IN DEUTSCHLAND mit ausländischen Leiharbeitern, die nur noch projekt-bezogen bezahlt werden, hire and fire, (beim Bau heute üblich) das ist Freiheit. Deutschland soll verarmen im Namen der Freiheit?
Auch in Russland tobt heute der "Kapitalismus", nur mit etwas mehr Staatskontrolle, die Ludwig Erhard gefordert hat.

mfG

6

#27: Hallo, Herr D. Wolters, auch das (vielleicht) "richtige" sollte man nicht mit falschen Argumenten tun:
CO2 ist NICHT schädlich, weder für Mensch noch Tier, für Pflanzen lebenswichtig und ein positiver Wachstumsfaktor.
Auf die Temperatur in der Luft hat es keinen messbaren Einfluss.

Nur auf dieser Basis lohnt sich eine ernsthafte Diskussion.
"Gene" hat übrigen jede Pflanze, auch der hochgezüchtete Apfelbaum im eigenen Garten.

mfG

7

Es geht ja auch anders:

GMO Reis mit weniger Treibhausgasemission und 50% höherem Ertrag (wobei dieses mein Pluspunkt wäre):

http://tinyurl.com/opdem8n

90% weniger Ethanemission - da müsste sich der Klima-Warrior halt überwinden und GMO Reis essen. Zusammen mit Kernkraft könnte die CO2 Emission markant gesenkt werden.
Er wird seinen Beitrag aber verweigern und den Reis niemals essen und damit demonstriert er eindrucksvoll, dass er nur ein kleiner, egoistischer Spiesser ist und gar nicht an der "Rettung der Welt" interessiert ist, sondern nur seine kleine, begrenzte Ideologie weiterverfolgen möchte.

8
Katrin Meinhardt

#25: Verehrter Herr Marc Hofmann,

a.
die (wichtige) Kenntnisnahme des Inhaltsverzeichnis und des knappen Inhaltstextes gibt Orientierung und ist in wenigen Minuten erfolgt. Mit Lesen von Büchern hat dies absolut nichts zu tun.

b. (#24)
Wie Volksverführern und Kaputtmachern entgegenwirken?
Dazu müss(t)en Sie sich ausgiebig und intensiv mit der im Kopf des Menschen befindlichen weichen Ware (vgl. Software) beschäftigen wollen. Und dazu ist die Naturwissenschaft (früher, vor der Propaganda auch als Schöpfungswissenschaft bezeichnet) NiCHT geeignet.

Darüber können Sie (von mir aus) auch jahrelang streiten, bis zu Ihrer privaten Apokalypse, der kommen wird. Mit wem Sie wollen. Die Frage ist bereits vor dem Aufkommen der heutigen Naturwissenschaft endgültig beantwortet worden.

Wer sich nur mit Materie beschäftigen will, aus eigenem Antrieb, niemand zwang ihn dazu, der hat keine Chance, hinter die Kulissen, der Hochschulde der Intrigenspiele, zu blicken. Warum tauchte die Lüge auf der Bühne der Weltgeschichte auf? Hhm?

Sie wollen mit einem nutzlosen Werkzeug ein Problem lösen, welches (damit) nicht lösbar ist, sein kann. Der Zeitgeist ist schwer zu bekämpfen. Wichtig wäre die Lektion für Leute Ihrer Art. Es ist einfach schön zu erkennen, wie ohnmächtig Sie auf einmal sein müssen. Sie wissen weder ein noch aus.

Auch weil Sie sich eher unbewußt der dümmsten Glaubensrichtung angeschlossen haben wollen, dem sogenannten "Logischen Positivismus". Wenn Sie eines Tages die (perfide) Funktionsweise dieser (geistigen) Maschine verstehen dürf(t)en, dann würde Ihnen ein Licht aufgehen.

Wer bewußt bestimmte Lösungen a priori ausschließen will, der verliert jede Berechtigung sich als intelligent bezeichnen zu dürfen.

Worte einer Fachfrau für Interpretationen.

Mit den freundlichsten Grüßen

P.S.: Es sind ja gerade die (Ihrigen) Methoden, an denen Sie scheitern MÜSSEN, verehrter Herr Marc Hofmann. Die richtigen Werkzeuge sind entscheidend, sagt der Hase und winkt Ihnen zu.

9

@Katrin Meinhardt #23
Das Lesen von Büchern ist nicht das Problem. Es ist die Interpretation des Inhaltes und die damit für jeden einzelnen Lesenden etwas anders wahrgenommene Sichtweise/Standpunkt.
Wenn jetzt jemand mit seinen eigenen Worten einen Standpunkt oder ein Buch wiedergibt, dann ist das für mich wertvoller, in dem Fall des gegenseitigen Meinungsaustausches, als wenn man gegenseitig auf das Lesen von Büchern verweist.

10

@ Lutz Niemann #22
Danke für diesen Einblick. Jetzt stellt sich die Frage, wie kann man diesen "Volksverführen" und "Kaputtmachern" entgegenwirken....?
Eine Möglichkeit wäre, dem Volk und den Bürgern und somit den Wählern aufzuzeigen, wo diese Art von "kommunistischer und marktfeindlicher" Politik hinführt....in eine Mangel und Armutsgesellschaft.
Das heißt, dass es eine Partei geben muss, die die Marktwirtschaft und damit die Vorteile einer Marktwirtschaft in den Mittelpunkt ihres Parteiprogrammes stellt. Die mit der Marktwirtschaft gegen dieses staatliche Plansystem dagegenhält. Die den Menschen sagt, was das Ziel dieser Energiewende ist. Das die Energiewende und hier das marktfeindliche EEG dazu dient, aus den profitablen und solidarisch aufgebauten Energiekonzernen mit öffentlicher Beteiligungen einen kommunistischen und unwirtschaftlichen Volksbetrieb ala DDR System zu machen.
Meiner Meinung nach, ist bis jetzt nur eine Partei dazu im Stande, dieses Thema voranzutreiben...Die AfD.
Es wird Zeit auch bei den Themen "Energiepolitik und Marktpolitik" endlich MUT zu zeigen und eine Gegenposition zu dieser Vernichtungspolitik der Grün-Kommunisten aufzubauen.
Damit der Wähler in die Lage versetzt wird, etwas ändern zu können, braucht der Wähler erst einmal eine Alternative Politik zu der bestehenden alternativlosen Politik (Diktatur des Glauben/Ideologie).
Und dann heißt es für diese Alternative Partei....werben, werben, werben und immer wieder Aufklären und Gegenpositionen aufbauen und verteidigen. Mit der Marktwirtschaft und den Verstand und Vernunft des technischen und volkswirtschaftlchen Wissen zum Wohl und Fortschritt der Gesellschaft.

11
Katrin Meinhardt

#20: Verehrter Herr Marc Hofmann,

futuristische weltgewandte Menschen, die die Naturwissenschaft begierig mit der Muttermlich aufgesogen haben wollen, schauen auf der Seite der besten Bibliothek unseres Landes hinein.

dnb.de

Dort gibt es eine Suchmaske (Online-Katalog). Sie hauen da die Namen der drei Autoren (aus #19) hinein. Und dann geschieht ein irdisches Wunder. Das Ding spuckt etwas aus. Zu zwei der Quellen können Sie sogar das Inhaltsverzeichnis betrachten, Monsignore!! Selbst bis nach Bayern müsste sich dies herumgesprochen haben, dies ist bereits die halbe Miete!! Ernsthaft! Und zu allen genannten Exemplaren erhalten Sie einen Inhaltstext. Diese Kombination in Zusammenarbeit mit dem was Sie über EIKE längst wissen müssen (vgl. Naturwissenschaft) macht bereits 95 Prozent dieser Bücher aus.

Ich kann über eigene seriöse Recherchen bestätigen, was Torsten Mann, da schreiben wollte. Unabhängig von ihm, also nichts von seiner Existenz wissend. Was Torsten M. nicht wissen kann, es ist noch sehr viel schlimmer. Viel schlimmer. Denn Herr Mann hat sich nur einen begrenzten Ausschnitt anschauen wollen (vgl. seine Ideologie). Die Zeit ist nicht beliebig dehnbar.

Denn, auch die Evangelische Kirche ist bereits zu 99 Prozent unterwandert. Nur die Katholische Kirche hält sich noch wacker. Bis auf diesen falschen Papst, der stammt auch aus dieser Fabrik, angeblich.

Wenn Sie sich irgendwann auch mal mit dem (sehr viel wichtigeren) Geist (alias Software) befassen wollten, dann könnten Sie irgendwann erkennen, woran man immer Lügner erkennen darf. Eine äußerst wichtige Kunst, heutzutage, unbezahlbar. 😉 Und in Vergessenheit geraten. Und einen lügenden Gegner nicht als Lügner zu bezeichnen, ist ein Zeichen großer Schwäche, wie der verehrte Herr Dr. Paul richtig erkannt haben will. Es ist das Problem der Moderne, die auch erhebliche Konstruktionsfehler haben muss. 🙂

Mit den freundlichsten Grüßen

P.S.: Häsin und Hase stellen die gesamte Menschheit bis heute auf die Probe. 🙂 Vergessen Sie das bitte nie. Es wird also noch sehr viel zum Lachen geben.

12

@ #20 Hofmann M.
Zu 1) Ich war in den 1970-er und 1980-er Jahren im Verteiler des Verfassungsschutzberichtes unserer deutschen Demokratie. Die Berichte von 1976 und 1984 habe ich noch. Was damals von den Feinden unserer Demokratie betrieben wurde, kann ich an Hand dieser Berichte heute noch vor-zeigen. Es ist der Anschlag auf unsere sichere Stromversorgung, damals von den beobachteten linken K-Gruppen in die Wege geleitet, man nannte das „der schwarze Block“ wegen der Verklei-dung. Und das ist heute Programm aller unserer Regierungsparteien. Man sieht daran, was von langer Hand und mit viel Überlegung eingefädelte Volksverführung zu leisten vermag. In den 1970-er und 1980-er Jahren waren die Gegner der Kernkraftwerke ausschließlich aus dem ganz linken Bereich, es waren die Gegner unseres Landes. Ich nenne diese Leute gern „Die Kaputtmacher“ – Robert Jungk hatte geworben für „Macht kaputt…“. Das waren Kommunisten und es gab im Westen damals viele kommunistische Tarnorganisationen (Wer erinnert sich noch an den Weltfriedensrat?). Diese Organisationen hatten oft etwas mit Frieden in der Überschrift, die IPPNW hat als einzige Organisation den Zerfall des Ostblocks überlebt. Und ich habe damals die Rezepte gelernt, z.B. durch „Bündnispolitik“: Unverdächtige normale Demokraten werden eingespannt als Multiplikatoren, indem man sie überzeugte, daß eine einzige Übereinstimmung bei vielen Streitpunkten schon akzeptabel zum Mitmachen sei, das nannte man „Minimalkonsens“ (und dieser eine Punkt hieß oft Frieden, denn da können alle zustimmen). Schon Lenin machte das und nannte diese unbewussten Multiplikatoren dann „nützliche Idioten“.

Zu 2) A.M. ist Erichs Rache, sie war integriert in den Machtapparat der DDR. Und sie hat Verstand, den sie nutzt. Wir hören was sie sagt, niemand weiß was sie denkt.

Zu 3) Meistens sagt sie gar nix, dann kann sie auch nix falsches sagen.

13

Herr #17: A. Reichart, Sie können gerne noch einen Schritt weiter zurückgehen.
Der "Mörder" von Kenndy wurde bei höchster staatlicher Überwachung im Gefängnis umgebracht und zufällig ist der "Mörder" des "Mörders" auch noch umgebracht worden und oh, Wunder, welch ein Zufall, dann auch noch der Bruder von Kennedy.
Hier hat ein "System" endgültig seine Unschuld verloren.

mfG

14

@Lutz Niemann #19
Bitte geben Sie eine kurze Zusammenfassung von ihren Erkenntnissen aus diesen Büchern. Am besten Sie nehmen selbst den Standpunkt für diese Aussagen in den Büchern ein und wir können dann in eine Unterhaltung/Meinungsaustausch einsteigen. Danke!

15

@ A. Reichart und Hofmann M.
Ich empfehle, 1) Buch von Torsten Mann, „Rote Lügen in grünem Gewand“ (ca. 20 EURO), 2) Hinrich Rohbohm „System Merkel“ (ca. 6,- EURO) und 3) Gertrud Höhler „Die Patin“ zu lesen. Dann sollten wir uns weiter unterhalten, vielleicht reicht schon Buch 1).

16

@Hans Meier #16
Mit der Sozialpolitik verbinde ich eine Politik, die dem Wähler/Bürger ein Gutes/Einzigartiges Gefühl der Zusammengehörigkeit vermittelt.
Auch bei den Grünen gab es dieses Naturbewusste und Fortschrittsfremdliche Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Mit der Zeit und hier muss ich Ihnen zustimmen, haben die Lobbygruppen der Invest- und Finanzwelt es verstanden, diese Gefühlswelten und diese Zusammengehörigkeitsgefühle der verschiedenen Parteien im deutschen Bundestag für ihre Zwecke = Ziele zu vereinnahmen.
Selbst die CDU und CSU hat unter Merkel und Seehofer weiter und weiter ihre Positionen und Werte geräumt und ist auf diese Lobbyzug aufgesprungen.
Statt Vernunft und Verstandspolitik zum Wohl der Gesellschaft, machen ALLE Bundestagsparteien nur noch reine Lobbypolitik zu Gunsten von Kapital und Investmentbranchen. Das hat mit einer "Zum Wohl des Volk" Politik schon lange nichts mehr zu tun.
Und in Merkel und Seehofer haben diese Lobbygruppen leichte Opfer in der deutschen Politik gefunden. Auch die Sozen und die Grünen waren schon immer leicht zu ködern...der Profit und die Belohnung (Bestechung) muss nur hoch genug sein und man kann im deutschen Bundestag fast jeden kaufen bzw. man brauch ja nur die zu ködern (kaufen), die auch das sagen haben. Der deutsche Bundestagsabgeordnete folgt ja schon lange nicht mehr seinen eigenen gewissen und ist zum Abnickerverein mutiert.
War es nicht Herzog oder Weizsäcker, die sagten, das wir in Deutschland nicht mehr von der Politik reden, sondern von Lobbygruppen, die die deutsche Politik fest im Griff haben.
Es liegt einzig und alleine am Wähler und dem mündigen Bürger, wie weit dieser sich noch von der Lobbypolitik hinter das Licht führen lassen will. Die nächsten Wahlen werden es zeigen. Zu diesen Lobbyeinheitsbrei gibt es ja jetzt endlich mal eine Alternative.
Solle in zwei Jahren keiner sagen....aber es gab doch keine Alternative zu dieser Lobbypolitik. Danke!

17

#16: Hans Meier:
Ihren Ausführungen kann ich fast vollständig zustimmen.

Würde gerne noch einiges dazu sagen, ... aber, - man landet dann leider zu schnell in der Verschwörungstheorie Ecke.
Seit 9/11,haben meine Lauscher auf hochsensiebel gestellt. Ich usste damals ebenfalls in einem Turm abeiten, nachts, der sich als erstes über die eherne Reggel, "es gibt kein Gebäude da höher ist als die Frauenkirche" hinweggesetzt, ja es war eine Bank, was sonst?. Der Premium Autohersteller in der Stadt hat sich daran gehalten, blieb einen Meter niedriger. Respekt.
Heute jammert die selbe Stadt, dass ihr die Luft ausgeht, O-Ton örtliche Presse.
Warum wohl? Da sie aus puren Größenwahn alles zubetonieren was nur irgendwie frei ist, auch Durchzugssneisen mit Bauten über 100 Metern zupflastern. Temperaturrekord!, da sind wir wieder bei einem EIKE Thema. Kann dazu nur sagen, die sind selber schuld.

Seit einigen Jahren hab ich ja nun die Zeit Puzzlesteine der erlebten Geschichte zu ordnen.
Das tue ich, nur habe ich das Bild immer noch nicht fertig. Ich kann da locker bis zur Kuba-Kriese zurückgehen, sogar noch weiter. Das ganze bis in die Gegenwart. Aber immer wieder kommen da Teile die nicht passen wollen, nirgends.
Die nicht passenden, passen komischerweise alle irgendwie selber wieder zusammen, und was steht da drauf? „Cui Bono".
Da sind falsche Steine im Spiel.
Mehr darf man bei uns leider nicht mehr sagen, denn dann werden alle Keulen herausgeholt mit denen man irgendwie schlagen kann.
Ob ich den Gordischen Knoten lösen, zerschlagen, oder nur den Deichselnagel finden muss, weiß ich noch nicht.
Ob dahinter eine Verschwörung steckt lasse ich offen. Auf jeden Fall sitzt dahinter eine Oganisation die, die Maffia als reinen Kindergarten wirken lässt.
Die Grünideologen, auch die der restlichen, grünlackierten, Parteien sind nur willfährige Trittbrett-, Schwarz- fahrer.

Ich befürchte, dass in D. noch eine Zeitlang so weitergewurstelt wird, aber dann fliegt endgültig der Deckel weg. Dann brennt noch mehr als bisher schon abgefakelt wurde.
Keine angenehme Vorstellung.

Gute Nacht, gute Nacht D.
Träumt wieter ihr grünen Schlümpfe.

18

# 12 Lieber Herr Hofmann,M

Ihre Entrüstung über die politisch verordnete Ausschaltung marktwirtschaftlicher Strukturen in Ehren. Aber diese Verhinderung von Marktwirtschaft und fairem Wettbewerb wird nicht mehr vorwiegend durch sozialistische Politik verursacht, sondern von sehr Finanz-Mächtigen westlichen Oligarchen, die sich zu ihrem Vorteil politische Gesetze organisieren, die es ihnen ermöglichen „legal“ unter einem beliebigen „Label“ Tribut zu kassieren.

Die Agrarwirtschaft in den USA kann doch nur aufgrund der „gesetzlichen Beimischung“ von Biotreibstoffen zum Benzin oder Diesel diese Vorteile ungehindert abgreifen, indem sie sich Kartell-Optionen politisch organisiert hat.
Das ist bei uns genau das Gleiche, die zusätzlichen Belastungen der Verbraucher werden zugunsten derer, die sich solche Gesetze „maß-schneidern lassen“ von ihren Ausführenden in der Politik erlassen.
Denn wer „zahlt schafft an“ und die großen Steuerzahler, nehmen auch gewiss großen Einfluss darauf, das „ihr Laden brummt“ und dafür sorgt die Regierungspolitik in so vielen Bereichen.
Andernfalls erfolgt Abwahl oder gar Regime-Change, denn beim Geschäft um mehr Ertrag und mehr Macht gehört die Freundschaft mit den Erfolgreichen zur Strategie. Das haben z. B. sogar unsere Grünen begriffen und verhalten sich nun so, wie ich letztens in einer Fotokarikatur sah http://tinyurl.com/pwhl7m5
Im Normalfall investieren Finanzmagnaten doch in Propaganda und Werbung, von der ein Dienstleistungsbereich als Branche völlig Abhängig ist, wie die, die z. B. das „Klima bewirtschaftet“, so wie auch Alle denen es gelungen ist, in politischen Netzwerken zur Sicherung ihrer Karrieren auf Kosten der fügsamen Verbraucher, finanzstarke “Paten“ im Hintergrund als Sponsoren zu haben.
Die, die eine „cui bono Regie“ im politischen Circus führen und denen es gilt brav „Pfötchen zu geben“, die sind real aktiv.
Mit freundlichem Gruß

19

@ #11 bessokeks

"Hader, bevor Sie hier Dünnpfiff posten, sollten Sie sich mal mit dem Unterschied zwischen Marktwirtschaft und Planwirtschaft beschäftigen."

Kann der Herr Hader nicht, denn seine einzige Profession besteht hier im Schreiben von Nullsätzen.

20

Typischer Nullsatz:
"Wenn es sich für den Produzenten rechnet, die Lebensmittel in Treibstoffe umzuwandeln und dann zu verkaufen, statt sie als Lebensmittel zu verkaufen, dann ist das marktwirtschaftlicher Grund genug."

21
Guido Scholzen

#7, Hader:
Vergessen Sie nicht, dass dieser Kram subventioniert ist! Der Markt ist verzerrt. Würde es sich auch so lohnen, wenn dies nicht so wäre?
Dann würden wir dies doch begrüßen...

22

@Frank Endres #2
So kann man in Deutschland als Kraftstoffunternehmen/Händler (Tankstellen) auch Preisgestaltung betreiben. Im Zusammenspiel mit der Öko-Politik in Deutschland macht man dann einfach aus den bisherigen "Normal" Kraftstoff einen "Premium" Kraftstoff. Und aus einen "Minderwertigen" Kraftstoff wird über die Poltiik der "Normal" Kraftstoff propagierd. Was früher für uns als Gesellschaft "Normal" war und billig zu erwerben, dass ist in der Öko-Diktatur zu einen "Premiumprodukt" geworden. Und hier schließt sich dann auch wieder der Kreis hin zu einer Öko-Sozialistischen Ideologie, die nur auf Mangel und Armut aus ist.
Nicht nur beim Kraftstoff an der Tankstelle wird der Bürger in Deutschland hinter das Licht geführt, sondern auch beim Strom. Der Mangel und die Preissteigerung beim Strom werden unter dieser neuen Öko-Sozialistischen Diktatur bereits als etwas erstrebenswertes über die Medien in die Gesellschaft hinein propagierd. Und der deutsche Michl fällt immer wieder auf diese Quacksalber einer "sozialistischen Bande" herein. Jetzt halt im Grünen Gewand daherkommend.
Der Mangel und die Armut haben im Sozialismus immer hochkonjunktur. Überfluss und billige Energie sind dagegen verpönt....aber auch nur bei denen, die nicht an der Sozialen-Spitze platz genommen haben. Für diese zählt...um so billiger, um so mehr Energie/Konsum, um so besser.
Das DDR System lässt grüßen.

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#7: S.Hader sagt:

"Wenn es sich für den Produzenten rechnet, die Lebensmittel in Treibstoffe umzuwandeln und dann zu verkaufen, statt sie als Lebensmittel zu verkaufen, dann ist das marktwirtschaftlicher Grund genug."

Hader, bevor Sie hier Dünnpfiff posten, sollten Sie sich mal mit dem Unterschied zwischen Marktwirtschaft und Planwirtschaft beschäftigen.

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#7: wie beim Zappelstrom wird auch der Biosprit durch massive Subventionen "wirtschaftlich".

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Werner Geiselhart

#7: S.Hader sagt:am Dienstag, 28.07.2015, 09:05

#3,@Guido Scholzen: "Es hat niemals einen marktwirtschaftlichen Grund gegeben, Lebensmittel in Treibstoffe umzuwandeln."

Wenn es sich für den Produzenten rechnet, die Lebensmittel in Treibstoffe umzuwandeln und dann zu verkaufen, statt sie als Lebensmittel zu verkaufen, dann ist das marktwirtschaftlicher Grund genug. Das muss in dem Fall nicht sinnvoll sein und kann sogar die CO2-Bilanz verschlechtern (weil jede Menge Energie erstmal aufgebracht werden muss, um diese Umwandlung vonstatten zu bekommen).

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Die Umwandlung von Lebensmitteln in Energie lohnt sich nur, weil diese Umwandlung staatlich subventioniert ist, entweder über das EEG (Biomasse) oder Steuererleichterungen z.B. bei E10.
Hat also nichts mit Marktwirtschaft zu tun, da die höheren Preise für die Lebensmittel nur aufgrund dieser Subventionen bezahlt werden können.
Wenn die Biomasse-Bauern ihren Strom an der Börse verkaufen müssten, könnten sie bei den Einkaufspreisen nie mithalten.
Ab 2014 wird bei Biomasse aus Lebensmitteln gottseidank gebremst, dafür bekommen z.B. Gülleverwerter bis zu 25ct/KWh, was den Verbraucher natürlich auch wieder ein erkleckliches Sümmchen kosten wird.

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#7: S.Hader verwechselt Marktwirtschaft mit Planwirtschaft. EE ist Planwirtschaft. Ein Einspeisungsprivileg/Vorrang ist schon eine Todsünde gegen Marktwirtschaft.

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#3,@Guido Scholzen: "Es hat niemals einen marktwirtschaftlichen Grund gegeben, Lebensmittel in Treibstoffe umzuwandeln."

Wenn es sich für den Produzenten rechnet, die Lebensmittel in Treibstoffe umzuwandeln und dann zu verkaufen, statt sie als Lebensmittel zu verkaufen, dann ist das marktwirtschaftlicher Grund genug. Das muss in dem Fall nicht sinnvoll sein und kann sogar die CO2-Bilanz verschlechtern (weil jede Menge Energie erstmal aufgebracht werden muss, um diese Umwandlung vonstatten zu bekommen).

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@ #2 F. Endres

"Ich habe mit einem unserer Autos, ein A6, vor 4 Jahren während rund 3.000 km E10 ausprobiert. Ich sah es unter dem Aspekt, dass es nicht schaden könne, die Infrastruktur, Ethanol (aus Pflanzenabfällen) herzustellen, aufzubauen."

Es gibt was Besseres als Äthanol. Butanol. Damit flogen übrigens die Spitfire, als das Öl in GB knapp war. Läßt sich in der Tat aus Bioreststoffen durch Gärung herstellen. Nebenprodukt ist Aceton.

Was Ihr E10-Experiment betrifft, so ist in der Tat nicht der geringere Energiegehalt allein am Mehrverbrauch (gemessen in Litern) schuldig, sondern das Einspritzsyystem, welches zu wenig Sprit in die Zylinder befördert, so daß daß das Gemisch zu mager ist und damit der Wirkungsgrad sinkt und der spezifische Kraftstoffverbrauch steigt. Ottomotoren mögen fette Gemische. Weshalb Kolbentriebwerke der Privatflieger (Cessna & Co) einen Gemischregler haben, der dazu genutzt wird den spezifischen Kraftstoffverbrauch den veränderten Druckbedingungen in der Höhe anzupassen.
E10 ist natürlich ebenso Quatsch wie E5, denn der Trinkalkohol muß komplett wasserfrei sein, damit er mit Benzin mischbar ist und das ganze rektifizieren etc. kostet mehr fossile Energie, als nachher im Ethanol als Heizenergie drin steckt.
Daran kann man erkennen, wie dumm die Politik ist.
Verbrennen von Biomasse in speziellen Kohlekraftwerken ist energetisch sinnvoller, als Autos damit anzutreiben. Ach ja, der CO2-Ausstoß wird so in der Tat gesenkt. Man nehme die Ackerfläche Hessens, bebaue die mit Mais und man kann damit ein 1500 MW-Kohle-Kraft-Werk ersetzen.

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Lutz Niemann

Als Folge der Energiewende wurden in 2010 auf 1,8 Mill. ha in Deutschland Energiepflanzen ange-baut, das sind 15% der Ackerfläche (Heinloth). Es lässt sich abschätzen, daß heute im Vergleich zu den 1990-er Jahren etwa 8 Mill. Menschen weniger mit Produkten aus deutscher Landwirtschaft ernährt wurden, die Eigenversorgung ist von etwa 70% auf etwa 60% abgesunken. Der globale Lebensmittelmarkt machte das möglich, an die Stelle der deutschen Ackerflächen traten Flächen im Ausland (z.B. die riesigen Felder in den USA). An anderer Stelle werden Nahrungsmittel knapper und dann teurer, und das ist ganz schlecht, weil es IMMER diejenigen trifft, die eh am wenigsten Ressourcen zum Kauf der Nahrung haben.

Vor vielen Jahren hieß es zu politischen Fehlentwicklungen in Deutschland „NIE WIEDER“!!! Das war damals eine andere Ideologie, und die heute zum Glück zu Ende. Aber eine neue Ideologie ist entstanden.

Heute ist es mein Anliegen, folgendes unter die Leute zu bringen:
1) Kerntechnik wie in unseren Kernkraftwerken hat so gut wie kein Risiko.
2) Die Energiewende mit dem Ersatz der Kernkraftwerke verursacht jedes Jahr tausende oder Millionen Hungertote, das ist der Skandal und verbrecherisch, wie es Prof Jaworowski sagte.

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#1: Peter Schmitz sagt:
am Sonntag, 26.07.2015, 20:46
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Sehr geehrter Herr Schmitz,

ihrem Kommentar ist nichts hinzuzufügen und ich kann dem zu 100% zustimmen! E10 kommt auch bei meinem Kfz nicht zum Einsatz (fahre Benziner)!

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Guido Scholzen

Lebensmittel für solche industrielle Produktionen zu verwenden, vergrößert vor allem den Hunger in der Welt. (Siehe Maisimporte in die USA aus Mexiko).
Es hat niemals einen marktwirtschaftlichen Grund gegeben, Lebensmittel in Treibstoffe umzuwandeln. Hier ist die Idiotologie ...äh... Ideologie des Klimaschutzes zu merken:

(Satire an)
1. es muss eine "klimaneutrale" Wirtschaftspolitik betrieben werden, wamit immer die gleiche Menge Kohlenstoff zwischen Luft und Gebrauch hin und her zirkuliert.
2. Da diese Wirtschaftsform langfristig nicht funktioniert (die wirtschaftsleistung geht immer mehr zurück), ist das Resultat eine absolut KARBONFREIE Gesellschaft.
3. Die heutige Gesellschaftsform geht kaputt, dafür haben die Grünen aber wenigstens den Eisbär vor dem Untergang durch die Klimakatastrophe bewahrt.
(Satire aus)

Wie krank muss man sein, sowas noch zu befürworten?
Es zeigt auch die Qualität heutiger Politiker, egal wo, in Amerika oder Europa: Politiker sind Berufspolitker (=Lobbyisten) geworden, und diese wiederum wollen auch nur Berufspolitiker als Nachfolger haben, nur solche sollen zur Wahl stehen.

Und es wird ja nicht nur Mais in Treibstoffe, sondern auch in Strom umgewandelt in "Bio"-Gasanlagen. Das dies mehr umweltschädlich als -freundlich ist, ist ja nix neues. Auch die Bio-Landwirtschaft bleibt damit auf der Strecke. Demletzt kam im NDR ein guter Bericht darüber:

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Frank Endres

Im Original steht: "Converted into methanol, our abundant natural gas ....". Die richtige Übersetzung wäre demnach: "Konvertiert zu Methanol würde unser reichlich vorhandenes....."

Ich bin mir nicht so ganz sicher, dass Methanol weniger Probleme verursachen würde. Bei dessen (unvollständiger) Verbrennung können unangenehme Nebenprodukte wie Formaldehyd und Ameisensäure entstehen. Mit einem Katalysator lassen sich die Abgase zwar filtern, aber die interne Korrosion wäre so (im Vgl. zu Ethanol) nicht verhindert. Dazu kommt, dass Methanol recht giftig ist und mit einem Siedepunkt von rund 65 °C einen höheren Dampfdruck hat als Ethanol. In warmen Innenstädten im Sommer könnten sich Probleme ergeben. Die Druckspeicherung von Methan erscheint mir im Vergleich mit weniger Problemen behaftet zu sein. Methan lässt sich petrochemisch aber auch problemlos in Ethanol und höhere Homologe umwandeln. Geräte- bzw. Alkylatbenzin (aktuell leider rund 3 EUR/L) verbrennt ebenfalls sehr sauber (nutze ich im Rasenmäher und in den Schneefräsen), ist aber auch nur in einem neuen Motor zu gebrauchen, da die Dichtungen älterer Motoren meist spröde werden. Also, doch nicht so ganz einfach, wie im Originalartikel beschrieben.

Ich habe mit einem unserer Autos, ein A6, vor 4 Jahren während rund 3.000 km E10 ausprobiert. Ich sah es unter dem Aspekt, dass es nicht schaden könne, die Infrastruktur, Ethanol (aus Pflanzenabfällen) herzustellen, aufzubauen. Die Welt wollte ich damit weder (scheinheilig) retten noch schädigen. Allerdings war der Verbrauch während dieser ca. 3.000 km so stark erhöht, dass dies alleine mit dem etwas geringeren Energieinhalt des Kraftstoffs (gerundet: 11,5 vs. 12 kWh/kg) nicht zu erklären war. In meinem ersten A6 fuhr ich in den ersten beiden Jahren (1998, 1999) nur "Biodiesel", das Fahrzeug war dafür freigegeben. Alle ca. 10.000 km war der Kraftstofffilter zugesetzt und musste ausgetauscht werden, nach Ablauf der Garantie zahlte ich dafür. Der einzige Vorteil war, dass der 1,9 TDI mit Biodiesel deutlich weniger nagelte - im Winter aber auch kaum ansprang. Basierend auf diesen Erfahrungen bin ich 2006 auf "Premium-Kraftstoffe" umgestiegen, etwas Anderes kommt mir nicht mehr in die Tanks.

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Peter Schmitz

Sehr geehrte CO2 – Freunde,

in meinen Tank kommt kein E 10 Sprit, weil ich nicht einsehen mag, dass Menschen hungern, während ich unnötig Äthanol verbrauche.

Der übermäßige Maisanbau ärgert mich unendlich, weil gleichzeitig Lebensräume für Vögel, Kleinsäuger und Insekten vernichtet werden.

Merkwürdigerweise kommen immer wieder Statistiken in die Zeitung, in denen die „grünen Fachleute“ sich empören über den Rückgang der Populationen, von Hasen, Kiebitzen, Bienen, etc.

Mit freundlichen Grüßen
Peter