Ruhestand im Süden kann tödlich sein – Wetterdienst glaubt Klimawandel tötet alte Menschen

Helmut Kuntz
Der Ruhestand im Süden kann tödlich sein – das belegt der DWD im Auftrag des Umweltbundesamtes – oder – nachdem die Kälte weniger tötet, ist es nun der Klimawandel.
In praktisch allen Gazetten[2] geisterte um den 15.7.2015 die Alarmmeldung des DWD [1], wonach der Klimawandel künftig in Deutschland mehr Hitzetote fordern wird.


Der Autor freut sich nach dem bitterkalten Frühjahr[11] (wer erinnert sich noch daran?) gerade über die Wärme und genießt wenigstens ein paar Tage Sommer-Urlaubsfeeling auf der Terrasse, da kommt die neue DWD-Studie[1]  mit der Meldung, dass er (bereits im Rentenalter) damit seine Mortalitätswahrscheinlichkeit signifikant erhöht.

Bisher fühlte er sich beim Lümmeln auf der Terrasse „klimasicher“. Als informierter Bürger weiß er, dass  der UBA Klimamonitoringbericht 2015[3]  zum Thema „Hitzetote“ das Ergebnis brachte, dass keine Klimasignifikanz belegt werden kann. Und SPIEGEL ONLINE hatte gerade erst im Mai verkündet, dass wir dem Kältetod entgangen sind[4], da man bei der dank dem Klimawandel inzwischen als veraltet betrachteten Kälte ca. 20 Mal mehr stirbt als bei Wärme. Wobei die Engländer noch eins drauf setzten und insgesamt ein positives Ergebnis durch die Erwärmung publizierten[8].

Einziger Wermutstropfen war noch, dass der vorbildliche Nachbar Österreich vor einiger Zeit feststellte, dass seine Bürger eventuell im höheren Alter von 65, ev. erst 75 Jahren nicht mehr so hitzeresistent sind[5]. Da dieser Effekt aber nicht allzu „drastisch“ ausfiel, konnte es bisher die Terrassenlust nicht wirklich trüben:

Klimaeinfluss in Österreich[5]: Statistisch signifikant waren die Ergebnisse allerdings nur für Frauen in Linz und für die Gesamtbevölkerung im Mühlviertel…Im Zentralraum von Oberösterreich war das Risiko nur minimal (und nicht signifikant) erhöht. 

Und nun kommt diese Bombe des Umweltbundesamtes und des deutschen Wetterdienstes.

Jetzt fragt er sich: Warum haben die heißen Mittelmeerländer im Sommer eigentlich noch deutsche Urlauber, schlimmer noch, höchst klimaanfällige deutsche Rentner, wenn bereits die wenigen, wirklichen Sommertage im eigenen Land bald die Pest des Mittelalters ersetzen werden? 

Deshalb Anlass für einen kleinen Faktencheck.

Zur Beruhigung: Wie beim Klimawandel üblich, stecken zwischen dem Pressetext (den alle Medien liniengetreu und eher mit Verstärkung, als auch nur im Ansatz kritisch betrachtet publizieren) und dem Inhalt der Studie Welten.

Der FOCUS (und „meine“ Lokalzeitung in ähnlicher Form) titelte:

·       [2]: Studie: Mehr Hitzetote aufgrund des Klimawandels

Und was relativiert schon der Pressetext:

·       [1]:  Klimawandel könnte künftig mehr Hitzetote fordern

Zudem scheint eine solche „Studie“, heruntergebrochen auf Bundesländer[9]

– Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Akademikerschwemme zu sein – mit dem Ziel, dass die Politik die immensen Klima-Kampfkosten nun mit Mortalität, anstelle dem dafür völlig untauglichen – und deshalb auch nirgends gebrachten – CO2-Temperaturrettungswert[10] begründen kann.

Aber was steht in der Studie?

Unter dem Titel:

Einfluss des Klimawandels auf die Biotropie des Wetters und die Gesundheit bzw. die Leistungsfähigkeit der Bevölkerung in Deutschland“

wird ausgeführt, dass es sein könnte – sofern die Sommertemperaturen in Deutschland – was IPCC basierende Simulationsprogramme (zum Leidwesen nicht alle) ausweisen –bis zum Jahr 2100 erheblich ansteigen, die Mortalität im Rentenalter durch Wärme (etwas) zunimmt, während die (höhere) durch Kälte abnimmt und bedeutungslos geworden ist.

Früher hätte man sich darüber bestimmt gefreut. Doch da gab es noch keinen Klimawandel zu bekämpfen. Und ein Kampf erfordert ja immer zumindest einen Gegner. Und das kann eben auch ein ehemaliger Freund sein.

Zum Inhalt

Kurzfassung

Wie üblich, wenn das Ergebnis eher vage ist, wird auf 139 Seiten ausgeführt, was sein könnte, wenn das IPCC und eine recht begrenzte Datenlage recht hätten. Da es niemand bezweifelt, dass auch Hitzetage für einen bestimmten Personenkreis (so ab 65, ev auch erst ab 75 Jahren) zusätzliche Probleme bereiten können, errechnet man daraus eine Erhöhung der Sterblichkeitsrate, abhängig von Temperaturerhöhungen. So kann man (äquivalent zur LNB-Theorie bei der Kernkraft) für beliebige IPCC-Temperatur-Erhöhungszenarien gleich die „anfallenden“ Klima-Hitzetoten berechnen. Da jeder Tote ein Toter zu viel ist, kann man das für beliebige Klimawandel-Werbeeffekte nutzen.

Dass Kälte einen wesentlich größeren Mortalitätseinfluss hat[4], der damit aber wegfällt, wird erwähnt, aber geflissentlich „unter den Teppich gekehrt“. Auch die Idee, dass es wie im Winter eine Heizung, im Sommer in der Zukunft auch Klimaanlagen geben könnte, wird vollkommen ignoriert. Die Hitze-Klimaopfer werden so  berechnet, als würde man bei uns im Winter ohne Heizung leben müssen!

Analyse

Zuerst wieder ein überschlägiger Check der Semantik.

Die Wörter: könnte,  voraussichtlich, unsicher, Unsicherheit, kommen 67 mal vor.

Die Wörter: (sie) belegen 29 mal und gesichert 2 mal.

Das Wort „Klimaanlage“ gibt es im Bericht nicht.

Im Bericht steht gleich zu Anfang (Auszüge)

Mortalität und Auftrittshäufigkeit von vielen Krankheiten sind im Winter deutlich erhöht. Niedrige Temperatur führt zu einem Anstieg von Herzinfarkten und Schlaganfällen, aber auch Atemwegskrankheiten sind in besonderem Ausmaß betroffen. Auf der anderen Seite üben Perioden hoher Temperatur sowie schnelle Temperaturänderungen (in beide Richtungen) ebenfalls ungünstigen Einfluss auf gesundheitliche Beschwerden aus. Bei wetterfühligen Personen, die z. B. unter Kopfschmerzen, rheumatischen Beschwerden oder Störungen des subjektiven Wohlbefindens leiden, ist die Bestimmung eines kausalen biotropen Wirkfaktors schwieriger.

So stellt sich der Einfluss von „Hitze“ dar

Allerdings ist die absolute Belastung durch den Temperatureffekt oberhalb des Temperaturoptimums eher gering und beträgt in der Gegenwart jeweils nur etwa 1 % der jährlichen Baseline-Mortalität. 

Und so der von Kälte

So ist im Winter die Gesamtmortalität in Deutschland um ca. 10 % gegenüber dem Jahresmittel erhöht. Bei Kälte ist das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen, z. B. eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls, signifikant höher als bei moderaten thermischen Bedingungen

So wird für nicht-jahresgangbereinigte Mortalitätsraten schon für eine Tagesmitteltemperatur unterhalb von etwa 14°C ein signifikant erhöhtes Risiko für die Mortalität gefunden. Durch die hohe Anzahl von Tagen mit diesen Temperaturwerten ist die Mortalität in der Gegenwart um etwa 7 % gegenüber der jährlichen Baseline-Mortalität erhöht. In einem zukünftigen Klima wird eine relative Abnahme des Temperatureffekts unterhalb des Temperaturoptimums um ca. 13 % für die nahe Zukunft und etwa 29 % für die ferne Zukunft erwartet.

Zur Veranschaulichung, anbei (Bild1) die Kurve der statistischen Mortalitätsänderung in Abhängigkeit von der Temperatur aus der Studie.

 

 

Bild1[1]: Wohlfühltemperatur und normierte Mortalitätsrate bei Temperaturabweichungen

Um mit (deutscher) Sommerhitze Mortalität in erkennbarem  Ausmaß zu erzeugen, muss man die Computer anwerfen und drastisch parametrieren (Verdreifachung der Hitzetage).

Insgesamt wird für Deutschland für den Zukunftszeit-raum 2069-2098 eine Verdreifachung der Zahl der jährlichen Hitzewellentage auf fast 40 Tage simuliert.

Im Deutschland-Mittel zeigt sich ein Anstieg der Belastung durch Temperaturen oberhalb des thermischen Optimums von 0,8 % im gegenwärtigen Klima auf 1,1 % bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts und auf 2,1 % bis zum Ende des 21. Jahrhunderts (Tab. 6). Bedeutsam ist hierbei, dass die stärksten Änderungen voraussichtlich erst zwischen den Zeiträumen 2021-2050 und 2069-2098 stattfinden werden.

Für die Abschätzung des Gesamteffekts der Temperatur ergeben sich somit je nach Betrachtungsweise unterschiedliche Ergebnisse. Während für nicht-jahresgangbereinigte Mortalitätsdaten für fast alle Regionen eine zukünftige Abnahme der thermisch bedingten Mortalität erwartet wird, wird für jahresgangbereinigte Daten eine starke Zunahme der Mortalität projiziert.

Eine abschließende Bewertung des Nettoeffekts bleibt daher schwierig, auch wenn sich durch den Klimawandel ein hohes Risiko einer ansteigenden thermischen Gesamtbelastung ergibt.

Das reicht nicht so richtig für eine Alarmstimmung, weshalb diese auch in Möglichkeitsform beschrieben ist.

Der Klimawandel könnte zukünftig zu einer steigenden biotropen Belastung für den Menschen führen, unter anderem durch eine Zunahme von Tagen mit hoher Temperatur oder raschen Temperaturänderungen. Laut dem fünften Sachstandsbericht des Weltklimabeirats (Intergovernmental Panel on Climate Change / IPCC) aus dem Jahr 2013 wird zum Ende des 21. Jahrhunderts mit einer Zunahme der globalen Durchschnittstemperatur je nach Treibhausgasszenario und Klimamodell um 0,9°C bis 5,4°C gerechnet (IPCC 2013). Insbesondere extreme Ereignisse könnten in Zukunft wesentlich häufiger auftreten. So erwarten z. B. Meehl und Tebaldi (2004) eine Zunahme der Häufigkeit, Intensität und Dauer von Hitzewellen in Nordamerika und Europa. Aber auch weitere meteorologische Parameter mit Einfluss auf den menschlichen Organismus könnten durch den Klimawandel in Zukunft eine Veränderung erfahren.

Und wenn die Daten es nicht so richtig hergeben, kann man ja stattdessen Fragen stellen. Aber auch das ging etwas nach hinten los, bzw. das Ergebnis hängt davon ab, wer die Fragen stellt.

Rund 50 % der Befragten gaben an, dass sie glauben, „dass das Wetter einen Einfluss darauf hat, wie es ihnen gesundheitlich geht“, dass sie also wetterfühlig sind. Da die Antworten auf einer Selbsteinschätzung der Befragten beruhen, ist nicht auszuschließen, dass der tatsächliche Anteil der Wetterfühligen hiervon abweicht.

Eine ähnliche Umfrage, welche fast zur gleichen Zeit (Januar / Februar 2013) vom Wort & Bild-Verlag bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Auftrag gegeben wurde, kam zu dem Schluss, dass sich lediglich 25 % der Befragten in Deutschland für wetterfühlig oder wetterempfindlich hielten (Wort & Bild Verlag, 2013). 

Wie schon anfangs erwähnt, gibt es im Bericht keinerlei Hinweise, dass sich der deutsche Bürger auch gegen Hitze schützen könnte, wie es Völker in heißeren Ländern der deutschen Industrienation bereits erfolgreich vormachen. Zumindest wird das Problem aber erkannt und sogar gelistet, dass die eigenen Annahmen eigentlich „nicht realistisch“ sind. Warum die Forscher zur Klärung aber nicht mal von ihren Computersimulationen weg ins Nachbarzimmer gegangen sind und „heutigen Wissensstand“ nachgefragt haben, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.  Oder man sagte sich einfach, wenn das UBA das auch noch wissen will, muss es eben eine neue Studie finanzieren.

Ein wichtiger Punkt bei der Interpretation der Ergebnisse ist eine mögliche physiologische Adaption an den Klimawandel. Alle in diesem Bericht vorgestellten Auswirkungen des Klimawandels sind unter der Annahme berechnet worden, dass die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Wetter und Gesundheit auch in einem zukünftigen Klima gültig bleiben. Angesichts des langen Zeithorizonts von etwa 100 Jahren ist eine solche Annahme nicht realistisch, da sich der Organismus zumindest teilweise an geänderte Umweltbedingungen anpassen kann (Gosling et al. 2009). Diese Anpassung in die Untersuchung einzubeziehen, ist bei heutigem Wissensstand allerdings nicht seriös möglich und bleibt zukünftiger Forschung überlassen.

Fazit

Es handelt sich um eine Studie, die bisher nicht wirklich gefehlt hat. Den bei Kommunen angestellten Klimamanagern in Deutschland wird sie aber sicher helfen, den Arbeitsplatz zu erhalten, denn der Hitze-Tod lässt sich mit solchen Annahmen stabil über Klimamodell-Hochrechnungen simulieren und dagegen sind Maßnahmen gefordert.

Dass man dazu allerdings eine Überschrift wie beim FOCUS[2]  titelt, zeigt den Kompetenzverfall unserer Gazetten.

 

Zum Abschluss noch Daten zum Thema Hitzetage in Deutschland

Laut [3] sind Hitzetage solche mit Spitzenwerten ab 30 ºC. Für Deutschland sieht die Grafik dazu so aus: 

Bild2[3]   Jährliche Hitzetage in Deutschland von 1951 … 2014

Der Autor hat die Hitzetage mit dem aktuellen DWD-Datensatz von Nürnberg (das im stärker betroffenen Süden liegt), detaillierter ausgewertet.

Zuerst die Hitzetage ähnlich wie in Bild2, aber für Nürnberg  (Bild3). Man erkennt, dass Nürnberg gegenüber dem mittleren deutschen Bürger bereits heute erheblich mehr Hitzetage aufweist. Die Mittelfranken haben das „Klima-Zusatzsterben“ also bereits aktuell ungefähr wie Gesamtdeutschland etwa um 2050, was nun, wo das Problem publiziert ist, zu fluchtartigen Auswanderungswellen der fränkischen Rentner führen müsste (aber nicht ins schöne Mainfranken, sondern in die kühlere Oberpfalz, womit diese zumindest bezüglich der Rentnermortalität einmal aufgewertet ist) 

Im Bild erkennt man gut, dass der Verlauf Zyklen aufweist und keineswegs linear ist, wie man es aus dem stetigen CO2-Anstieg folgern sollte, was im Bild 3.1 zusätzlich über einen längeren Zeitraum dargestellt ist. Zudem ist der Verlauf weit entfernt von der allseits beschworenen, CO2-gesteuerten Steigerungs-Dramatik.

Bild 3 Hitzetage Nürnberg von 1955 – 2014

 

Bild 3.1  Temperaturzyklen

In einen leider kleinen Zeitausschnitt habe ich den Mortalitätsverlauf aus einer Studie ([5] Abb. 10: Geglätteter Verlauf der täglichen Sterblichkeit vom 1.1.1990 bis 31.12.2004 im Zentralraum von Oberösterreich) so gut es geht hineinkopiert, damit man ein Gefühl bekommt, um welche Änderungen diskutiert wird. Mein Auge erkennt darin zudem keine positive Korrelation (hohe Anzahl Hitzetage und Anstieg der Mortalität), sondern eher eine negative.  Anm.: natürlich hängen die Temperaturen von Nürnberg und Oberösterreich nicht direkt zusammen, eine gewisse Ähnlichkeit im Verlauf kann aber erwartet werden.

Bild 4 Hitzetage-Ausschnitt für Nürnberg und Verlauf der Mortalitätsänderung in Oberösterreich aus[5]  in diesem Zeitraum.

 

Weiter mit den Klimadaten

Beim Sichten der absoluten Temperaturen dieser Hitzetage (aus Bild3) sieht man, dass es definitiv bisher nicht heisser geworden ist.

Bild 5 Temperaturwerte der Hitzetage Nürnberg von 1955 – 2014 (Y-Achse: 30 .. 40 ºC)

 

Liest man die absoluten Zahlen der Zukunftsprojektionen aus [1], meint man, wie viel das wäre.  Anbei deshalb ein Bild, wie wenig sich dabei wirklich ändern würde. Zumindest eine Erhöhung um 0,9 Grad ist vollkommen unspektakulär und eigentlich nur „Klimarauschen“ (was wir aber mit Milliarden EUROs bekämpfen). 

Bild 6 Projektion der Klima-Änderungen bis 2100 aus [1] in den Datensatz der maximalen Tagestemperaturen von Nürnberg.

Betrachtet man es historisch, dann sind selbst unsere heutigen „Hitze-Alarmsommer“ immer noch eher kalt.  Und damit meint es das Klima wirklich gut mit uns. Die zur Mortalität überproportional beitragenden Winter wurden wärmer und die Sommer-Wohlfühltemperatur günstiger – ein Zustand für den man Deutschland beglückwünschen müsste. Aber Religionen mögen keine glücklichen, sondern fürchtige  Menschen und da macht die Ökokirche mit der Klimafurcht eben keine Ausnahme.

Bild 7 Getrennte Darstellung der historischen Sommer- und Wintertemperaturen seit 1790 als Abweichung vom Mittelwert 1961-1990 der Station Kremsmünster[5].

Dazu noch die Jahresmittelwerte vom gleichen Zeitraum aus dem Alpenvorland.

Bild8 [7] Jahres-Mittelwerte der Station Hohenpeissenberg von 1790-1980

Quellen 

[1]

Uba Juli 2015: Klimawandel könnte künftig mehr Hitzetote fordern. Hitzewellen erhöhen das Sterblichkeitsrisiko von Herzkranken um bis zu 15 Prozent. Das ergab eine Studie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für das Umweltbundesamt (UBA).

http://www.dwd.de/klimawandel

[2]

FOCUS WetterStudie 15.07.2015: Mehr Hitzetote aufgrund des Klimawandels

http://www.focus.de/wissen/diverses/wetter-studie-mehr-hitzetote-aufgrund-des-klimawandels_id_4818888.html 

[3]

Umweltbundesamt: Monitoringbericht 2015 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel 

[4]

SPIEGEL ONLINE 21.5.15: Wetterfolgen: Kälte wird Menschen gefährlicher als Wärme  

[5]

Moshammer, H., Gerersdorfer, T., Hutter, H.-P., Formayer, H., Kromp-Kolb, H., Schwarzl, I.(2009): Abschätzung der Auswirkungen von Hitze auf die Sterblichkeit in Oberösterreich (Endbericht Band 3 der Forschungsreihe „Auswirkungen des Klimawandels auf Oberösterreich“, Juli 2007).

[6]      

DWD Juli 2015 Klimawandel – Aktuelles: Klimawandel könnte künftig mehr Hitzetote fordern

http://www.dwd.de/klimawandel

[7]

promet Meteorologische Fortbildung, Herausgeber Deutscher Wetterdienst 26. Jahrgang, Heft 1/2, 1997: Das Meteorologische Observatorium Hohenpeißenberg II

[8]

DIE WELT 15.02.08: Klimaerwärmung verlängert das Leben. Eine Studie der britischen Regierung zieht positive Bilanz der sonnigeren letzten drei Jahrzehnte.

http://www.welt.de/wissenschaft/article1677009/Klimaerwaermung-verlaengert-das-Leben.html 

[9]

HLPUG  Juli 2005, Studie: Auswirkungen einer prognostizierten Klimaänderung auf Belange des Gesundheitsschutzes in Hessen.

[10]

EIKE Blogartikel: Mit CO2-Reduzierung retten wir die Welt – Ein Rechenspiel (nicht nur) für regnerische Nachmittage 

[11]

proplanta 04.04.2015. Nass-kaltes Wetter verzögert Spargelsaison. Nürnberg – Erst rissen Stürme die schwarzen Abdeckfolien von den Feldern, dann bremste winterliche Kälte das Pflanzenwachstum –

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Pflanze/Nass-kaltes-Wetter-verzoegert-Spargelsaison_article1428099868.html

 

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25 Kommentare

  1. @ F. Ketterer #23

    „Nur ist ihm nicht aufgefallen, dass es in den vergangenen 10 Jahren eine Häufung der Jahre mit mehr als 15 Hitzetagen (5) gegenüber der vorangegangen 65 Jahren (12) gab (ermittelt aus den DWD-Daten).“

    Und was sagt das trivialerweise aus? Die Überschreitung/Unterschreitung von Schwellwerten ist (groß-)wetterlagenabhängig.

    Offensichtlich ist den Anhängern des sog. „Ökoglaubens“ keine noch so absurde Statistik lieb und teuer, wenn es um den Beweis der Notwendigkeit des Einsatzes einer inefizienten Technik geht, die bereits zu Zeiten meines Urgroßvaters als völlig unsinnig zur Energiebereitstellung ausrangiert war. Die letzten deutschen Frachtsegler wurden m.W. in Bremerhaven gebaut. ann die letzten Holländerwindmühlen gebaut wurden, ist mir nicht bekannt. Aber vielleicht weiß das ja einer der Windmühlenfetischisten.

  2. @ #22 H. Kuntz

    Sehr geehrter Herr Kunz,

    Statistiken über Hitze-,Sommer-,Tropen-,Frost- und sonstige Tage sind Schwellwertstatistiken. Dementsprechend macht eine Trendberechnung keinen Sinn, denn die Ursachen für das Überschreiten eines Schwellwertes unter Einstrahlungsbedingungen hängen im wesentlichen von der Bewölkung ab. Aber auch die Höhe der Peplopause (Konvektionschichtdicke) spielt eine entscheidende Rolle. Die Konvektionsschicht muß erst einmal aufgeheizt werden. Je dicker die ist, desto länger dauert das. Und es darf nicht zu Konvektionsbewölkung kommen, denn die behindert die Einstrahlung.

  3. #20: U. Langer sagt: am Donnerstag, 23.07.2015, 18:27

    „Sehr geehrte Frau Ketterer,

    [. . . ]
    Wenn Sie nun auf meine Kritik mit dem unsinnigen Argument aufwarten, dass die Abbildung 3 im Jahr 2014 endet, kommen bei mir so weitere Gedanken zu Ihren mathematischen Unfähigkeiten:
    1) Wo soll denn im Juli 2015 eine Grafik der „letzten Jahre“ sonst enden – 2017? [. . . ]
    ##########################
    Zitieren Sie mich bitte nicht falsch, ich sprach von den letzten 10 Jahren Sie können daraus 2005 bis 2014 machen, ich meinte 2006 bis 2015. Falls Sie dies überfordert, beschweren Sie sich nicht bei Ihrem Mathe- sondern bei Ihrem Grundschullehrer.

    Damit Ihre Überforderung etwas gemildert wird: als ich meinen Post schrieb gab es 2015 in Nürnberg schon 16 Hitzetage. Wenn Sie sich darauf beschränken (müssen?) Striche zu zählen, dann tun Sie sich bitte keinen Zwang an. Da Herr Kuntz von den Temperaturen in Nürnberg sprach, habe ich selbige betrachtet und bin zu den von mir genannte Zahlen gekommen.

    Was ich mit #14 andeuten wollte: Herr Kuntz hat mit seinen Pfeilen in Bild 3 so manches dargestellt.
    Nur ist ihm nicht aufgefallen, dass es in den vergangenen 10 Jahren eine Häufung der Jahre mit mehr als 15 Hitzetagen (5) gegenüber der vorangegangen 65 Jahren (12) gab (ermittelt aus den DWD-Daten).
    Herrn Kuntz hätte sich schon zugetraut, dass er dies sieht. Andere „Poster“ sind damit anscheinend überfordert, bei denen bleibt’s dann wohl beim „stochastischen“ oder besser erratischen Strichlein zählen.

    MfG
    Ketterer

    #22 Herr Kuntz, ich sehe auch, dass die „CO2-Kurve“ die Schwankungen der Hitzetage in Nürnberg nicht erklären kann.

  4. Man sollte in die Grafik von Bild 3 nicht zu viel hinein-interpretieren. Für mich zeigt sie, dass:
    – Es weder weder nach oben noch nach unten einen signifikanten Trend gibt. Schon gar keinen stetigen, wie man es beim ziemlich linear steigenden CO2 erwarten dürfte
    – Unterlagerte Zyklen bestehen, die den CO2-Einfluss als gering ausweisen
    – Der Verlauf keinerlei Alarm darstellt
    Zusatz: Der von allen Medien publizierte heißeste Tag Deutschlands am 5.7. weist gegenüber dem ersten mit kälterer Temperatur im Jahr 1988 eine sagenhafte Temperaturerhöhung von 0,1 Grad aus. Dabei liegt die Erhöhung weit unterhalb der Messgenauigkeit. Also Erhöhung der Spitzentemperatur um (vielleicht) 0,1 Grad in 33 Jahren. Klimaalarm stelle ich mir anderst vor.

  5. #20: #14: Sehr geehrter Herr U. Langer, ich darf Ihnen versichern, Frau Ketterer weiß selbst nicht was sie da sagen wollte. Ich könnte sehr viele Gründe hierfür aufzählen, verzichte jedoch darauf. Und Herr Ketterer weiß noch weniger als Frau Ketterer. Das gilt als sicher.

    Frau Ketterer hat sich noch nie zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung äußern wollen.

    Zitat (aus dieser Nachhaltigskeitsstrategie):
    ‚1992 haben sich die Vereinten Nationen zum Leitbild der nachhaltigen Entwicklung bekannt. In Rio de Janeiro verabschiedeten sie ein globales Aktionsprogramm. Mit der „Agenda 21“ erklärte sich jeder der über 170 Unterzeichnerstaaten bereit, das Leitbild national in allen Politikbereichen unter Beteiligung von Gesellschaft und Wirtschaft umzusetzen. Auch Deutschland hat unterzeichnet.‘

    Quelle: http://tinyurl.com/ooeetwb

    Die Bürokraten wollen und die Wissenschaft liefert die Argumente. Da soll nichts geprüft oder überprüft werden. Bürokraten mögen es überhaupt nicht, wenn man sich über diese lustig machen will oder diese als weniger fortschrittlich oder intelligent darstellen will. Vor allem irren Bürokraten nie.

    Im Maßnahmenprogramm „Nachhaltigkeit“ der Bundesregierung, vom 30. März 2015 steht alles wichtige drin.

    Auf Seite 12, Punkt c, kann man folgendes nachlesen, Zitat:
    „Die durch Dienstreisen und -fahrten per Flugzeug und Dienstkraftfahrzeug verursachten CO2-Emissionen werden kompensiert.“

    [Da stehen noch sehr viele schreckliche Dinge drin.] Quelle: http://tinyurl.com/ng89pqm

    Mit sehr freundlichen Grüßen

    P.S.: Sollte der Ruhestand im Süden nicht tödlich enden, könnte diese Nachhaltigkeitsstrategie für Deutschland im Norden dem planwirtschaftlichen Quasitod nahe kommen. Viele könnten versucht sein, dann in den Süden zu fliehen, denn, die sind intelligenter, irgendwie. 😉 Dort durchschaut man das Wetter, eher. :))

    Die UN, da ist diese UNESCO dabei, worüber hier nicht oder kaum gesprochen wird. Und die steuert auch die Katholische Kirche, nur so nebenbei? Ja(wohl), zumindest alles was sich an Lippenbekenntnissen zum angeblichen Christentum bekennen will, es aber nicht wirklich tut. Man sagt es nur, man war es jedoch niemals oder ist längst davon abgekommen. Lag es an Microsoft Excel? NEIN, es liegt am rot-grünen perversen Gedankengut, der sich an alles vergreifen will.

    Und der nachhaltige und widerwärtige Maßnahmenkatalog dieser Bundesregierung ist vom gleichen menschenverachtenden Geist erfüllt. Zuviel und zu hoch, für viele (einseitige) Materialisten? Das macht rein gar nix, immer noch hochwissenschaftlich. Gehirnzellen anwerfen, dann kommt Hilfe. Und mal eine Kathedrale des Wissens besuchen, keine falsche Scham. Die Physik ist NICHT die Königsdisziplin.

  6. Sehr geehrte Frau Ketterer,

    natürlich ist mein Kommentar „dünn“, aber mehr gibt Ihre Kommentar #14 zu der Abbildung 3 des Artikels beim besten Willen auch nicht her.
    Wenn Sie nun auf meine Kritik mit dem unsinnigen Argument aufwarten, dass die Abbildung 3 im Jahr 2014 endet, kommen bei mir so weitere Gedanken zu Ihren mathematischen Unfähigkeiten:
    1) Wo soll denn im Juli 2015 eine Grafik der „letzten Jahre“ sonst enden – 2017?
    2) Unabhängig von der Frage, ob es 2015 mehr als 16 Hitzetage in Nürnberg gibt, geben wird, geben soll oder…, können Sie nicht Zählen, denn Sie haben sich in #14 nicht nur ein Mal verzählt.
    Aber vielleicht liege ich ja auch falsch und Sie kommentieren in #14 zwar die Abbildung 3 aus dem Artikel, haben aber ganz wo anders rumgezählt (Anzahl der Wildkaninchen in Ihrem Stadtpark?).

    Wenn Sie aber schon mit Zählen überfordert sind (also nicht wissen wie man zählt oder wo man zählt), wie könnte ich Ihnen da näher bringen, dass Ihre Aussage über die Anzahl der Hitzetage innerhalb von 10 Jahren nur Geschwätz über das Wetter ist? Da müsste ich bei Ihnen ja Grundkenntnisse in Stochastik voraussetzen!

    Ich will aber nicht nur meckern, sondern Sie hier ausdrücklich loben, dass Sie wissen, dass 5 Jahre die Hälfte von 10 Jahren ist!

    Verraten Sie mir doch mal, welche Gedanken Sie so beim Verfassen von #14 gehabt haben – also sprich: Was wollten Sie eigentlich mit #14 aussagen?

    MfG

  7. zu #17

    Sehr geehrte(r) U.Langer,

    es freut mich zu hören, dass Sie Ihre (eigenen) Gedanken haben. Schade nur wenn das Ergebnis so dünn ist:

    Ich hatte nur auf Herrn Kuntzes Argument mit den Hitzetagen in Nürnberg geantwortet. Ob dieser Disput nun Klima oder Wetterbetrifft ist nebensächlich, verwechselt wird von mir da gar nichts; (nebenbei: die Betrachtung der Anzahl von Hitzetagen über einen längeren Zeitraum hat weniger mit Wetter als mit Klima zu tun.)

    Offensichtlich ist so mancher mit der Semantik des Satzes „In den letzten 10 Jahren wurde in Nürnberg die Marke „16 Hitzetage“ in 5 Jahren erreicht“ schlicht und einfach überfordert.
    Ich sagte nicht, dass in Herrn Kuntzes Grafik 5 Balken die Marke 16 Hitzetage erreichen. Als kleiner Hinweis: Herrn Kuntzes Grafik endet 2014.

    Und nun versuchen Sie es ruhig noch einmal: „Machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken dazu.“

  8. Ich wette, dass einige Klimaschutz-Profiteure sich nach getaner Arbeit, also Ausbeutung und Verarschung der Gläubigen, sich im Süden einen schönen Altersruhesitz kaufen werden und immer wenn es passt rumjetten.

  9. Sehr geehrte Frau Ketterer,

    ich habe beim Lesen Ihres Kommentars #14 folgende Gedanken:

    1) Frau Ketterer vergleicht Wetter mit Klima.

    2) Frau Ketterer kann nicht zählen.

    MfG

  10. Herr Kuntz,

    ich weiß nicht was K. Puls vermittelt hat. Jedenfalls bestimmt nicht das, was Sie daraus gemacht haben. Wenden Sie mal das, was K. Puls da dargestellt hat, auf die Luftdruckaufzeichnungen einer längeren Periode an. Siht dann ähnlich aus.

  11. #14: F.Ketterer

    Dass es nicht mehr Hitzetage geben kann, wurde nicht bezweifelt.
    Die Schwellwertauswertung „Hitzetage“ führt aber zu einer attributiven Betrachtung, in der unglaublich Information verloren geht, weshalb die Streuung extrem zunimmt.

    Alleine das Tagesmittel schwankte zwischen 1960 und 2014 in Nürnberg (übers Jahr) um 40 Kelvin, die Extremwerte eines Datums seit Aufzeichnung grob um 30 Kelvin. Auch sollte man sich erinnern, dass ab 1960 eine kleine „Eiszeit“ herrschte, in der die Klimaforscher eine wirkliche ausriefen (Der Spiegel 12.08.1974).
    Die Darstellung, ergänzt mit den Bildern 5; 6 soll deshalb zeigen, wie solche (geringen) Temperaturveränderungen im größeren Zeitmaßstab betrachtet wirklich aussehen und dass damit (aus meiner Sicht) keine sichere Fortschreibung einer stetig exponentiell ansteigenden Temperatur aufgrund der CO2-Erhöhung abgeleitet werden kann (Antwort eines Leserbriefschreibers).

    Leider kann man beim DWD keine kostenlosen Datensätze mit Tagesauflösung vor 1960 abrufen, weshalb mir eine weiter zurückgehende Detailauswertung nicht möglich war.

    Denken darüber soll natürlich jeder selbst. Der Artikel bietet nur eine Information (wobei die Hitze selbst nicht das Kernthema ist). Wer es alarmistisch will, findet dazu ja ebenfalls genügend Publizierungen.

  12. Sehr geehrter Herr Kuntz,

    als Ergänzung zu Ihrer Abbildung 3 „Hitzetage in Nürnberg“:
    in den letzten 10 Jahren wurde in Nürnberg die Marke „16 Hitzetage“ in 5 Jahren erreicht (in der Hälfte aller Jahre).

    In letzten 65 Jahren 12 mal.
    Machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken dazu.

  13. #10: T.Heinzow

    Sehr geehrter Herr Heinzow,

    mich würde interessieren, was Sie mit fundierter Statistik dazu ausgewertet haben. Ändern sich dann die von Herrn Puls vermittelten Aussagen, oder nur die Werte?

    Sie haben sicher recht mit der Statistik von Excel. Um aber schnell einen Überblick zu bekommen ist Excel gut. Und gerade eine Verlaufsgrafik mit der einfachen Möglichkeit, ein paar Regressionen variabel testen zu können ist oft sehr Informativ. Stimmt allerdings, dass dazu dann praktisch alle Zahlen fehlen. Und leider bietet Standard-Excel praktisch nichts an statistisch brauchbarer Grafik für Verteilungen.

  14. Bezgl. #11, heir noch eine schweizer Studie:

    Textauszug:
    „Was Europa ins Schwitzen bringt

    Stabile Hochdrucklagen können im Sommer zu Hitzewellen führen – so wie sie die Schweiz dieses Jahr erlebt. Verantwortlich dafür ist das sogenannte Blocking, die Blockierung von Tiefdruckgebieten. Meteorologen der ETH Zürich liefern jetzt neue Erklärungen zur Entstehung von Blocking-Inseln.“

    Quelle: http://tinyurl.com/ooh2kbv

  15. Statistik ist doch immer etwas geniales.

    Vielleicht liegt es ja garnicht an der Erwärmung. Vielleicht wohnten die nur in der Parterrewohnung. Da haben doch Forscher in Bern errechnet, dass diejenigen, die parterre wohnen an Herzinfarkt und Kreislaufstörungen früher sterben als die in den darüber liegenden Wohnungen. Mit dem sportlichen Treppensteigen der anderen ließ sich das nicht begründen. Die benutzten Fahrstühle.

    http://tinyurl.com/orgz2se

    Aber Vorsicht. Bitte nicht umziehen.

  16. Bild 3.1 stammt aus dem IPCC-Bericht und ist Quatsch wegen der variablen linearen Regression.

    Aber manche Leute wissen nicht, welchen Unfug sie abkupfern.

    Man kann es auch anders ausdrücken: MS hat mit der Tabellenkalkulation der Dummheit Tür und Tor geöffnet. Und natürlich wird der Trend auf zwei Stellen hinter Komma … angebeben.

    Ach ja, Klaus Puls würde sowas nie fabrizieren, was das IPCC fabriziert hat, für die dummen Politiker …

  17. #8: H.R. Vogt nicht nervös machen lassen!
    Sollte es wirklich wärmer werden,
    wird die Sterberate natürlich sinken,
    denn die meisten sterben immer noch im Winter!
    Aber es wird wohl eher noch kälter.

  18. Der Ruhestand im Norden kann tödlich sein, wenn bei Temperaturen um die 40°C alte Menschen in geriatrische Krankenhäuser ohne Klimaanlage eingeliefert werden müssen.

  19. Mit spitzer Feder kommentiert der Verfasser die Mainstream-Berichterstattung, die aus allen Naturvorgängen Katastrophen macht. Man kommt aus dem Schmunzeln nicht heraus!

  20. Alleine dieser Titel: „ Einfluss des Klimawandels auf die Biotropie des Wetters und die Gesundheit bzw. die Leistungsfähigkeit der Bevölkerung in Deutschland“ ist doch Realsatire pur. Das muss man gar nicht lesen um den Irrsinn dahinter zu erkennen. Gesundheit und Leistungsfähigkeit basieren auf einer funktionierenden medizinischen Grundversorgung sowie stabilen sozialen Lebensverhältnissen (soweit man das hin bekommt, manchen ist eh nicht zu helfen…). Das zu organisieren ist Aufgabe genug für Politik und Gesellschaft, aber womit befasst sich eine Bundesbehörde – mit dem „Klimawandel“, also mit einem Öko-Gespenst! Wie bekloppt sind eigentlich die grünen Schlümpfe dass sie diesen Irrsinn weiter mitmachen??! Unglaublich was da abgeht.

  21. Einfach mal die Aktuelle Kamera der GEZ heute einschalten. Ich bring mal Schlagworte von denen:

    „wird immer wärmer, seit 1970 um 0,9°“
    „könnten sich die Klimazonen verschieben“
    „dieser Juli könnte der heißeste Juli überhaupt werden“
    „global sei es derzeit zu heiß“ (genannt wurden 3 Beispielorte der Nordhalbkugel)
    „schuldig ist natürlich der Klimawandel“
    ect. pp.

    Ich wollte spontan entweder der Ansagerautomatin das Lügenmaul stopfen oder verzweifelt meinen Kopf gegen die nächste Wand hämmern.

  22. Ein weiterer Grund für höhere Sterblichkeitsraten bei höheren Temperaturen ist, nachgewiesen, dass mit steigenden Temperaturen die allgemeine Kriminalitätsrate, vor allem gewalttätige Delikte, ansteigen. Zum einen, weil mehr Menschen länger draussen unterwegs sind, auch die eigentlichen Kriminellen, und zum anderen, weil immer mehr Menschen durch die Hitzebelastung traumatisiert und gewalttätiger werden. Ob das jetzt von den AGWlern auch der „vom Menschen gemachten“ „globalen Erwärmung“ angelastet wird???

  23. Das schlimme für unsere Gesellschaft ist nicht, ob es nun mal „Kälter“ oder „Heißer“ ist, sondern dass wir mit der Energiewende/EEG unsere zuverlässige und billige Stromerzeugung-Versorgung zu nichte machen und uns damit immer schlechter (mangelhafter) auf die Veränderung von „Kälte“ und „Hitze“ anpassen können.
    Heizung wie auch Klimaanlage ist auf billige und zuverlässige Energie/Strom angewiesen, damit unsere energie-strombasierende moderne Gesellschaft im gesamten noch in Zukunft in „sozialen“ Wohlstand leben kann.

  24. Ohje,

    was passiert dann? Sterben dann weniger Menschen im Winter und dafür mehr im Sommer?

    Ich glaube eher nicht. Wenn Man auf die Statistik schaut:

    http://www.lebenserwartung.info/index-Dateien/intvgl.htm

    Sieht man, das die Lebenserwartung in Spanien höher ist als in Deutschland. Gut dafür mag es verschiedene Gründe zu geben, aber wenigstens ist sie trotz der hohen Temperaturen nicht geringer. Scheinbar gibt es Lebensumstände die deutlich mehr Einfluss haben. Glück gehabt, den Ruhestand in Spanien lass ich mir also nicht vermiesen 😉

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