Australischer Premierminister streicht alle Subventionen für neue Windpark-Projekte

Eric Worrall
Der australische Premierminister Tony Abbott, der kürzlich einen Kommissar berufen hatte mit der Aufgabe, sich mit Klagen über Windparks zu befassen, hat eben die Clean Energy Corporation der Regierung angewiesen, keinerlei neue Windparkprojekte zu subventionieren.


Der Sydney Morning Herald schreibt dazu:

Tony Abbott hat seinen Krieg gegen die Windenergie dramatisch eskalieren lassen. Er erzeugte damit eine neue Spaltung des Kabinetts und provozierte eine Warnung, dass er internationale Investitionen aufs Spiel stelle.

Fairfax Media hat enthüllt, dass die Regierung die 10 Milliarden Dollar schwere Clean Energy Finance Corporation angewiesen hat, keinerlei neue Investitionen in Windkraftprojekte vorzunehmen.

Schatzminister Joe Hockey und Finanzminister Mathias Cormann haben das so genannte Grünbuch veröffentlicht. Es enthält eine Direktive, dessen Investitionsauftrag zu ändern dergestalt, dass neue Windparks nicht gefördert werden. Diese Direktive wurde offensichtlich ohne Genehmigung oder auch nur Kenntnis von Umweltminister Greg Hunt veröffentlicht, was diesen sehr ärgerte.

Die Entscheidung ist ein weiterer Schlag gegen die Multimilliarden Dollar schwere Windindustrie, die gerade erst angefangen sich zu erholen von der Ungewissheit, die durch das regierungsamtliche Überdenken der Ziele erneuerbarer Energie ausgelöst worden ist. Analysten sagen, dass erwartet werden kann, dass 8,7 Milliarden Dollar während der nächsten fünf Jahre in Windkraft investiert werden. Die Corporation hat bis heute aber nur 300 Millionen Dollar in Windprojekte investiert.

Mehr dazu hier.

Die australische Abbott-Regierung war zweimal nicht in der Lage, die notwendige Anzahl von Stimmen im Senat zusammenzubekommen, um das Gesetz zur Entlassung der Kommission durchzusetzen. Aber sie haben das Zweitbeste getan – sie haben die Kommission angewiesen, sich auf die Entwicklung neuer Technologien zu konzentrieren.

…Die Regierung hat früher gesagt, sie möchte die Corporation sich auf Investitionen konzentrieren sehen in innovative Vorschläge bzgl. sauberer Energie anstatt sich um ausgereifte Technologien zu kümmern, die durch Mainstream-Kreditgeber finanziert werden können.

Senator Cormann und Mr. Hockey haben das Mandat erstmals zu Beginn dieses Jahres geändert und die Corporation angewiesen, seine angepeilten Renditen aufzugeben, ohne deren Risikoprofil aufzugeben.

Die Regierung hat zweimal versucht, die Corporation aufzulösen, was jedoch im Senat blockiert wurde. Das Gesetz zur Auflösung der Corporation ist ein potentieller double dissolution election trigger. …

Mehr dazu hier.

Der australische Schatzminister Joe Hockey teilt die Bedenken von Tony Abbott hinsichtlich Windturbinen – im Jahre 2014 beschrieb er Windturbinen als „absolut anstößig“ (hier).

Die Windindustrie hat seit Jahren immer wieder behauptet, dass deren Technologie an der Schwelle zur Kostenparität mit Kohle steht (hier). Also denke ich, dass die gestrichenen Regierungssubventionen für Windturbinen keinerlei Auswirkungen auf zukünftige Windprojekte haben werden.

————————————————

Mit Dank an Breitbart

Link: http://wattsupwiththat.com/2015/07/12/australian-pm-cancels-subsidies-for-new-windfarm-projects/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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24 Kommentare

  1. In Australien ist es zu heiss,Kohle hat man genug,viel Kohle dämpft das Sonnenlicht,Kohlestrom ist am billigsten,Schwebeteilchen führen zu Regen…Wo ist da ein Nachteil?

  2. Erfolgsmeldung:
    Am 20.07.2015 hatte ich kritisiert, dass in der Negev-Wüste 110 MW „Strom produziert“ werden sollen. –
    Das ist auf minen Hinweis hin korrigiert worden. Nun geht es im 110 MW Leistung.
    http://tinyurl.com/ovbrh3g
    Eine weitergehende kritische Auseinandersetzung wurde allerdings abgelehnt.
    So bleibt mir nur eine winzig kleine Genugtuung.

  3. Lernresistent? Mal zum Nachbarn (D) schauen könnte helfen! Oder hat Frankreich den „Stein der Weisen“ hinsichtlich der „Energiewende“ gefunden? Ich zweifle dran und Angesichts der enormen Staatsverschuldung (93,5% BIP http://tinyurl.com/pssr9vd) liest sich dieses Programm wie ein „Science-Fiction Roman“.

    Textauszug:
    Französisches Energiewendegesetz: das „ehrgeizigste in Europa“

    Quelle: http://tinyurl.com/qcvgcp7

  4. #4: Herr H. R. Vogt, es tut schon weh, wenn eine Göring-Eckardt sich nicht auf die (leeren) Versprechen der Wissenschaft verlassen kann. Man muß die Sache natürlich bis ins Letzte erst einmal überhaupt verstanden haben. Es rächt sich bitter, immer, wenn man sich auf die (sinnlosen) Blender verlassen will.

  5. @ #18 Admin

    “ …dann muss man wohl ein Milchmädchen, Politiker oder RedakteurIn bei der WiWi (green) oder Tagesspiegel sein.“

    Die armen Milchmädchen in einem Atemzug mit Politikern, Redakteuren und ähnlich gebildeten Leuten zu nennen, ist eine Beleidigung für die. Im Gegensatz zu Politikern und Redakteuren konnten die nämlich Rechnen.

    Wenn es unter BWLern heißt „nach Milchmädchen“ ist eine Überschlagsrechnung mit korrektem Ergebnis aufgrund der gemachten Vereinfachungen gemeint.

  6. #9 Herr Keks, das ging ja noch weiter: Unser vorlauter Sekant, Herr Soling (vulgo „Schnellschnitt-Bernd“) meinte. „Wenn dann eines Tages Angela Me.. -aber Herr Soling!!!!- hier liegt,dann finden wir nur einen 20-Euro-Schein auf der Schädelbasis“ Stutz: „Wieso nur 20 Euro, Herr Soling?“ „Ist doch klar Herr Doktor, den Rest haben doch die Griechen!“ Pauaaaah!!!
    Arthur McBrainwash -unser Gast aus Washington- murmelte angesichts des vorliegenden Befundes was von „Roten Khmer“. Habe ich aber nicht verstanden

  7. #9 Herr Keks:
    „Weiß jemand, ob so einer schon mal seziert wurde?“
    Ja, durch mich: Die Sektion ergab: Kirschkerngrosses Stammhirn (Atmung, Kreislaufregulation etc).. Mandarinengrosses Sprachzentrum, der Rest überwiegend Liquor, also Wasser.
    Grosshirnrinde nur rudimentär vorhanden.Die Überraschung: Eine „Atomkraft nein Danke“ Aufkleber umgeben von sich übergebenden Fresszellen! Junge Junge, die Kollegen staunten. Ach ja:
    Auf dem Unterarm war tätowiert: Inklusion ja wohl!

  8. Abbott bekommt unerwartete Unterstützung: SCHNEE

    Heutige Meldung auf Spiegel-Online: „Die Ostküste Australiens hat so starke Schneefälle wie seit 20 Jahren nicht mehr erlebt. So fielen in den Blue Mountains westlich von Sydney und weiter landeinwärts 20 Zentimeter Schnee. Bewohner von Orange berichteten dem Sender ABC, so viel Schnee hätten sie seit 50 Jahren nicht mehr gehabt.“

    Toller „Beweis“ für die globale Erwärmung. Das wird die Diskussion in Australien sicherlich spannend machen. Ob der Papst den Wink von „ganz oben“ auch versteht?

    Mfg

  9. #4: H.R. Vogt

    Vieleicht sollte fräulein Göring-Eckardt (denn trocken hinter den Ohren scheint sie mir nicht zu sein).
    Mal über Griechisches ÖL und Griechisches Gas nachdenken.
    Denn >Exporte dieser Sorte werden sicher irgendwann kommen.

  10. #9: besso Keks

    @Es wäre aber interessant zu erfahren, was beim Homo Ökofaschismus den Raum des Gehirns einnimmt.“

    ich weis nicht ob das korrekt ist: Aber das erinnert mich an die Frage wie man solch ein Gehirn auf Erbsengröße bringt?



    aufblasen

  11. #6: Frank Endres sagt:

    „Ich bin mir ziemlich sicher, dass Frau Göring-Eckardt gar nichts von Energieversorgung versteht“

    Das, Herr Endres steht außer Frage.
    Es wäre aber interessant zu erfahren, was beim Homo Ökofaschismus den Raum des Gehirns einnimmt.
    Weiß jemand, ob so einer schon mal seziert wurde?

  12. Verzeihung: Es muss „wesentliches Erkenntnismittel“ lauten, natürlich, und nicht „wesentliches Experiment“.

  13. #4: #5: Unter seriösen und kompetenten Wirtschaftswissenschaftlern wird der sogenannte New Deal als schlechte Medizin für ein Land erachtet. Es ist also höchste Vorsicht angebracht. Die Erholung der Wirtschaft wäre schneller (!) eingetreten, OHNE (!) diesen New Deal.

    Da in der Wirtschaftstheorie auf ein wesentliches Experiment verzichtet werden muss, dem Experiment, gibt es immer noch (vermeintlichen) Streit darüber. Alles nur Show, Propaganda, Scheinkämpfe, von bestimmten (zum Marxismus neigenden) Denkschulen. Also muss man sich über eine andere (von vielen möglichen) Richtung dem Problem nähern.

    Auf unsere heutige Zeit übertragen. Die damaligen und heutigen Vertreter und Verfechter des (demokratischen, also linken) New Deal, versuchen gerade Griechenland mit weiterem Geld zu überfluten und zu retten. Und der Patient will nicht reformiert werden und kann nicht mehr.

    Mit sehr freundlichen Grüßen

  14. #4: Ich bin mir ziemlich sicher, dass Frau Göring-Eckardt gar nichts von Energieversorgung versteht – und vermutlich nie verstehen wird.

  15. #4: H.R. Vogt sagt:

    War das als Satire gedacht? Denn wäre ein wenig mehr Klarheit kein Fehler.

    Griechenland kann mit wetterabhängigen Wind und Sonne genauso wenig anfangen wie der Rest der Menschheit. Und mit dem Wetter gibt es auch keinen New Deal.

    Tony Abbott erntet hier zu Recht großen Beifall, denn er betreibt eine vernünftige, nachvollziehbare Politik.

  16. Rückständige Aussis !
    Göring-Eckardt brachte nun anlässlich der Griechenlandmisere einen „Green New Deal“ ins Spiel. „Eins hat Griechenland wahrhaftig genug, nämlich Wind und Sonne.“ Sie verstehe daher nicht, dass das Land noch einen großen Teil seiner Ausgaben für Energieimporte verwende.

    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! 🙂

  17. Ich ziehe meinen Hut vor Tony Abbott. Tony Abbott wurde aus der australischen Szene der „Erneuerbaren“ auch schon mit dem Tode bedroht. Ich wäre daher nicht allzu optimistisch, denn viele Australier glauben noch immer, Australien könne sich künftig kostengünstig mit „Solarstrom“ versorgen. Von der Funktionsweise einer Stromversorgung versteht aber kaum jemand etwas. Wie auch bei uns heißt es dort von den Protagonisten, man müsse eben nur noch schnell die dazu nötigen Batterien entwickeln. Mit Kernenergie können sich noch zu wenige Australier anfreunden. Seltsam, dass sich alle auf das Stromnetz stürzen, dabei könnte man in der thermischen Nutzung „Erneuerbarer“ viel Sinnvolles tun.

  18. „Also denke ich, dass die gestrichenen Regierungssubventionen für Windturbinen keinerlei Auswirkungen auf zukünftige Windprojekte haben werden.“

    Tja, das roblem besteht ja bekanntlich darin, daß die Kostenparität der Stromproduktion mit Windmühlen nur an ganz wenigen Orten der Erde erreichbar ist. Australien gehört nicht dazu. Und das ist das Ende jeglicher Investitionen in eine unrentable Technik, die bereits von unseren Urgroßvätern ausrangiert wurde und noch nicht einmal im NS-Reich irgendeine Bedeutung trotz hochfliegender Pläne mit gigantischen rotierenden Holzpropellern hatte.

  19. Man kann der australischen Regierungsmehrheit, mit Tony Abott an der Spitze nur viel Glück und Durchhaltevermögen wünschen.

    Das sollte Vorbildfunktion für Deutschland haben.
    Danke für die Übersetzung

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