Das beste Investment in erneuerbare Energie: Nicht investieren!

Marita Noon
Die CFACT-Beraterin und Autorin dieses Beitrags Marita Noon zeigt mittels öffentlich zugänglicher Dokumente, wie abhängig die Solarindustrie von Subventionen und anderen begünstigenden politischen Maßnahmen ist, bei denen die Vielen die Wenigen subventionieren. Sogar obwohl der Preis für Photovoltaik-Elemente dramatisch gefallen ist, könnte die Industrie nicht überleben ohne den Investment Tax Credit für erneuerbare Energie, state renewable Portfolio standards (welche rasch schwinden) und der Pro-Solar-Politik der Obama-Administration.


[Zwischenbemerkung des Übersetzers: In Deutschland wird das wohl ähnlich sein, wenn nicht noch schlimmer – nur darf man das hierzulande nicht laut sagen, ohne gleich verbal lebendig verbrannt zu werden. In den USA kann man das, darum habe ich diesen Beitrag hier übersetzt. – Chris Frey]

Die 99% subventionieren Solar für die 1%, die es nutzen.

Wenn Ihnen eine Schlagzeile unter die Augen kommt wie von CNBC „das erstaunliche Wachstum von Solarenergie“, dann denken Sie daran, dass das nur dank Ihrer Unterstützung möglich war – selbst wenn Sie nie daran gedacht haben, Solarpaneele auf das Dach Ihres Hauses zu pappen; oder wenn Sie in einer Mietskaserne wohnen, wo Sie so etwas niemals installieren könnten, selbst wenn Sie wollten. Falls Sie in den USA leben, abstimmen, Steuern zahlen und Ihrem Strom von einem Versorgungsunternehmen beziehen, haben Sie der Solarindustrie geholfen. Sie unterstützen die Solarindustrie mittels einer Vielfalt von Steuer- und anderen Vorschriften – eingeführt von den Politikern, die Sie gewählt haben – die diese Energie den anderen, viel billiger Strom erzeugenden Quellen vorziehen.

Die CNBC-Story vom Dezember 2014, in der behauptet wird, dass die „Erzeugung in den USA in diesem Jahr um 100% gewachsen ist“, anerkennt die Wahrheit meines Postulats. „Vier wesentliche Faktoren haben den Solarboom ermöglicht“, heißt es in dem Artikel. Danach werden sie aufgelistet (Anmerkung dazu: Nur eine davon ist das Ergebnis freier Märkte, die anderen drei sind abhängig von der Politik der Regierung):

● Die Erhöhung des Investment Tax Credit für erneuerbare Energie,

● Staatliche Renewable Portfolio Standards.

● Die Pro-Solar-Politik der Obama-Administration einschließlich wohlgesonnener Umweltgutachten, Einkommensgarantien in Gestalt von Steuernachlässsen und garantierter Darlehen, und

● die rasante Talfahrt des Preises für PV.

Mit derartig begünstigenden Bedingungen könnte Solar wie eine garantiert nicht scheiternde Investition aussehen – was genau das ist, worauf Sunrun hofft mit seinem neuen initialen öffentlichen Angebot (IPO; hier) und erwartet, etwa 100 Millionen Dollar einzutreiben. Schließlich heißt es in einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) zum IPO von Sunrun: „Anteile haben sich seit dem IPO im Jahre 2012 mehr als versechsfacht“.

Allerdings wäre es klug, vor der Investition einen Blick auf die wechselhafte Natur der Politik zu schauen. Tim Snyder, Präsident von Agri-Energy Solutions Inc. sagte mir: „Ich habe Jahre damit verbracht, Äthanol und Biodiesel zu entwickeln. Das war zu einer Zeit, als jeder darin investieren wollte. In guten Zeiten kann man eine Amortisation der Investitionen innerhalb von zwei Jahren erwarten mit in den Himmel schießenden Rücklaufraten. Alles, was nötig war, um das Interesse der Investoren abzuwürgen war, dass die Regierung dem standardgemäßen, auf Mais basierenden Äthanol-Kraftwerk den Rücken zukehrte.

Snyder fügte hinzu: „Die Landschaft ist gepflastert mit den Hinterlassenschaften von Investoren, die gedacht hatten, in eine neue Energiewelle für die Zukunft zu investieren, nämlich in Äthanol und Biodiesel. Stattdessen mussten sie hinnehmen, dass ihre Hoffnungen und ihr Geld geraubt worden sind durch eine sehr widersprüchliche Energiepolitik. Es ist einfach nicht sicher, sein Geld ohne einen realen und umfassenden Plan zu investieren, und die Regierung hat keinen solchen Plan. Man erinnere sich an das alte Sprichwort ,Die Regierung gibt, und die Regierung nimmt weg’“.

Wie das WSJ zusammenfasst: „Sunrun installiert Solarpaneele auf den Häusern der Bürger entweder ohne Vorauszahlungen oder zu geringen Kosten. Sunrun gehören die Solarpaneele, und sie kassiert monatliche Zahlungen von den Hausbesitzern für die Energie, die diese Anlagen erzeugen. Sunrun erhält auch regierungsamtliche Steueranreize, um deren Kosten abzudecken“.

Arbeitet man sich durch die 234 Seiten starke, am 25. Juni bei der Securities And Exchange Commission eingereichte Broschüre form S-1 von Sunrun, wird sehr klar, dass der Erfolg von Sunrun in Vergangenheit und Zukunft in den Händen der Politik der Regierung liegt. Das von der Regierung abhängige Wachstum ist der Grund, warum man dort auf Seite 104 unter der Überschrift „Government Regulation“ liest, dass sich Sunrun verpflichtet, ein „Team in der Politik [policy team] zu unterstützen, das sich auf grundlegende regulatorische und gesetzgeberische Themen unserer gesamten Industrie konzentriert“. Der Terminus „Policy team“ ist euphemistisch, sind doch damit Lobbyisten gemeint, deren einzige Aufgabe es ist sicherzustellen, dass die Politik seinem Geschäftsmodell positiv gegenüber steht. In S-1 heißt es dazu erklärend: „Wir planen, weiterhin in unser Team zu investieren, um am Dialog teilzuhaben und ein politisches Rahmenkonstrukt voranzutreiben, das sich vorteilhaft auswirkt“.

Aber wie „vorteilhaft“ ist das „politische Rahmenkonstrukt“? Die Antwort findet sich ein paar Absätze weiter unten: „Diese Anreize versetzen uns in die Lage, den Preis, den wir von den Hausbesitzern für Solarenergie und das Leasing dieser Energiesysteme verlangen, zu senken. Dies hilft uns, Solarenergie als eine Alternative zu Energie aus Kraftwerken akzeptabler zu machen“.

Unter der Überschrift [übersetzt] „Politik und Anreize“ umreißt das S-1 auf Seite 89 die drei spezifischen „föderalen, staatlichen und lokalen politischen Maßnahmen“, die „starke Faktoren waren bei der Beeinflussung des Marktes hinsichtlich der verteilten Solarenergie“. Dabei handelt es sich um den Federal Investment Tax Credit (ITC), Nettomessungen [net metering; ?], Solar Renewable Energy Credits und andere „staatliche Anreize“.

Im S-1 wird festgestellt: „Steueranreize haben das Wachstum bei der Installation von Solarenergie-Systemen in den USA beschleunigt“. Unter der heutigen Politik können Unternehmen und Hausbesitzer, die ein Solarsystem installieren, einen Steuervorteil erhalten, der bis zu 30% der Systemkosten ausmacht – obwohl geplant ist, diesen auf 10% zu drosseln ab dem 1. Januar 2017. In Fettdruck heißt es auf Seite 18: „Unser Geschäft basiert gegenwärtig auf der Verfügbarkeit von Unternehmensrabatten, Steuervorteilen und anderen finanziellen Anreizen zusätzlich zu anderen Steuernachlässen. Das Auslaufen, die Eliminierung oder Reduktion dieser Rabatte und Anreize könnte unser Geschäft sehr nachteilig beeinflussen“. Die Verlängerung/Ausweitung des ITC ist wahrscheinlich oberste Priorität des „Politik-Teams“. Alle US-Steuerzahler zahlen folglich für das „erstaunliche Wachstum“ von Solar.

Net Metering ist im Wesentlichen ein „Unternehmensrabatt“, der laut Seite 18 den „Hausbesitzern einen eins-zu-eins Kundekredit bietet innerhalb der monatlichen Rechnungslegung für Strom, den das Solarsystem in das Stromnetz einspeist“. Interessanterweise sind die einzigen Staaten, in den Sunrun operiert, jene Staaten, die die „Net Metering-Politik“ übernommen haben. In S-1 von Sunrun wird eingeräumt, dass man „abhängig ist von einer Net Metering-Politik, um den Hausbesitzern wettbewerbsfähige Preise anzubieten“ und dass „Änderungen dieser Politik die Nachfrage nach Strom von unseren Solar-Serviceangeboten deutlich reduzieren“. Weiterhin werden vorgeschlagene Änderungen und/oder Deckelungen angesprochen dergestalt, dass die Hausbesitzer bei eventuellen Änderungen „die Kostenersparnisse nicht mehr werden erkennen können“. Und: Staaten, die keine begünstigende Net Metering-Politik betreiben, „würden eine Barriere vor dem Zugang errichten“.

Es ist diese Net Metering-Politik, die die Kosten für das „erstaunliche Wachstum“ von Solar auf die Schultern aller Stromkosten-Zahler umgelegt hat. Wie es in S-1 heißt, bekommen Hausbesitzer „einen vollen eins-zu-eins Konsumentenkredit“ für den vom System erzeugten Strom. Was nicht erklärt wird ist, dass die Politik von den Unternehmen verlangt, die Verkaufsrate für Strom zu bezahlen, ob das nun gebraucht wird oder nicht [Original: What it doesn’t make clear is that the policy requires the utility to pay the retail rate for electricity whether it needs it or not], selbst dann, wenn man billigere Energie aus konventionellen Quellen beziehen kann. Als Folge verschwendet das Unternehmen Geld und operiert nicht effizient, muss doch ein Unternehmen profitabel sein. Dieser Verlust ist eine Folge der Regierungspolitik und nicht von schlechtem Management. Daher muss das Unternehmen, um im Geschäft zu bleiben, die Stromtarife für alle seine Kunden erhöhen, so dass die Wenigen daraus Vorteile ziehen können. Auf Seite 88 heißt es: „Solar bei Bürgern beträgt inzwischen 1% der 83 Millionen Einfamilienhäuser in den USA“.

Viele Staaten überdenken inzwischen die großzügige Net Metering-Politik, die vor einem Jahrzehnt eingeführt wurde, als die Übernahme von Solar unbedeutend war. In Arizona, wo der Solaranteil inzwischen der Zweithöchste in den USA ist, zahlen neue Solarsysteme installierende Hausbesitzer eine Abgabe, um sich „in das Stromnetz des Public Service von Arizona einzuklicken“. Solarverbraucher müssen sich in das Netz einklicken. Auf Seite 99 wird erklärt: „Der Energieverbrauch des Hauses wird von dem Solarenergiesystem übernommen mit allem zusätzlichen Bedarf, der von lokalen Unternehmen gedeckt wird“.

Tucson Electronic Power möchte dazu übergehen, dass die Hausbesitzer nicht mehr den vollen Preis für den überschüssigen Strom erhalten, den sie an das Netz verkaufen – was der Zeitung Arizona Republic zufolge „bedeuten kann, dass Solarenergie nicht länger ein gutes Geschäft für Hausbesitzer ist“.

Louisiana schränkt seine großzügigen Solar-Steuernachlässe ein, und zwar mit einem Gesetz, das am 19.Juni in Kraft getreten ist. Die Zeitung The Advocate berichtet: „Während des jüngst angeschobenen Gesetzesverfahrens hat man Ausgaben für Solar bei etwa 20 Millionen Dollar im nächsten Jahr gedeckelt. Außerdem wurden stärkere Kontrollen bzgl. Betrugs eingeführt“.

Unter Verweis auf einen Bericht der GTM-Forschung vom März warnt das WSJ: „Eine Anzahl neuer staatlicher Gesetze könnte die Preisabschätzung von Hausbesitzern bzgl. Solar beeinflussen, und zwar wegen Änderungen der Subventionen und der Stromkosten“.

Angesichts all der Behauptungen, dass die erneuerbare Energie Kostenparität mit konventioneller Energie erreicht, muss man sehen, dass diese Schlagzeile nur halb genau ist, weil die Vorschriften der Regierung die Kosten konventioneller Energie nach oben treiben, während Strom- und Steuerzahler die Kosten für Erneuerbare tragen.

Da ist es ein einsames Erlebnis, die Solarindustrie einzuräumen sehen (Seite 18), dass „jede dieser Änderungen die Nachfrage nach unseren Produkten materiell reduzieren kann. Die Anzahl der Märkte, in denen unsere Produkte wettbewerbsfähig sind mit von Unternehmen geliefertem Strom sind limitiert“. Und Sunrun stellt fest: „Wir konzentrieren unsere Ressourcen auf Märkte mit hohen Stromkosten, günstigen politischen Rahmenbedingungen und andere Charakteristiken, die uns geringe operationelle Kosten auferlegen“.

Wenn Sie es leid sind, dass Ihre Steuerdollars Ihre Strompreise in die Höhe treiben, wovon das 1% profitiert, während die 99% doppelt zahlen, ist alles, was Sie tun können, sich entsprechend bei der nächsten Wahl zu verhalten.

[Tja, wenn es denn in D eine Alternative gäbe! Die einzige politische Kraft, die sich die Abschaffung unseres EEG offiziell auf die Fahnen geschrieben hatte, hat sich gerade selbst zerlegt. Anders als in den USA gibt es also bei uns keine Auswahlmöglichkeit! – Anm. d. Übers.]

Link: http://www.cfact.org/2015/07/07/the-best-renewable-energy-investment/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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32 Kommentare

  1. #31 „Als gebildeter Mensch sollten Sie doch wissen“
    Ich bin nicht gebildet.

    #31 „Außer dauerhaft hohe Strompreise und steigende Lebenshaltungskosten wohl gar nichts….oder?“
    Das die Strompreise und Lebenshaltungskosten steigen ist klar, nur die Stromkosten (alle Energiekosten) siegen in den vergangen 20 Jahren Überdurchschnittlich zu den Lebenshaltungskosten.

    #31 „Und wenn Sie jetzt mit ihrer LED Lampe oder A+++ Elektrogeräten 10% bis 20% an Stromeinsparen aber im die Anschaffung von solchen Geräten 10% bis 20% Prozent teurer ist“
    Mit LED Lampen spart man nicht 10% bis 20 % ein, sondern um die 80% bis (90%) im Vergleich zur Glühbirne.
    Haben sie den Beitrag #30 überhaupt gelesen und Verstanden? , man hat nur noch 10 bis 20% der Stromkosten ist dann eine Einsparung um 80 bis 90% bei LEDs.

    Die Anschaffung von solchen Geräten A++ oder A+++ sind teurer, das ist richtig.
    Das muss man sich eben durchrechen wie man das am besten macht.
    2012 hab ich mir einen neuen Siemens Kühl-Gefrierkombination gekauft, Angebotspreis 399 Euro, Stromverbrauch 63 Euro/ Jahr nach Hersteller Angabe, hab mal 70 Euro als realistisch angenommen.
    Stromverbrauch vom vorhanden Kühlschrank (Messung über einen Monat 42 kWh)
    sind im Jahr ca. 504kWh * 0,28 = 141 Euro Stromkosten im Jahr.
    141 – 70 = 71 Euro Einsparung / Jahr an Stromkosten.
    399 / 71 = 5,6 Jahre, in 6 Jahren ist das durch und im 7. Jahr sind‘s nur noch die 70 Euro.

    #31 „in den nächsten 5 jahren der Strompreis durch die EEG Gesetzgebung jährlich um 10% steigt….was haben Sie dann überhaupt gespart?“

    Jedes kWh das ich nicht verbrauche ist ja eine 100% Einsparung.
    Das was die im Berlin machen kann ich ja nicht beeinflussen, muss einfach nur schnell darauf reagieren um die Auswirkungen zu begrenzen.

    Nichts zu machen wie in der Überschrift (Nicht investieren), dann wird’s teuer.

    Umso höher der Strompreis steigt desto schneller ist die Refinanzierung vom Kühlschrank, LEDs, PV usw. das ist ja das verrückte an der Geschichte.

    Gruß
    Werner

  2. @Werner Müller #30
    Sie sollten erst einmal wissen, dass unser Staat udn unsere Politiker von den Steuern und Abgaben leben und regieren, die wir Bürger an diese Menschen entrichten MÜSSEN. Und wenn der Staat sieht, dass es hier einen Bereich in der Gesellschaft gibt, der zu Eigenständig wird, dann wird der Staat (Politik) ein Gesetz erlassen, dass dieser Bereich per Steuer bzw. einer Abgabe belegt wird. Als gebildeter Mensch sollten Sie doch wissen, wie der Staat bzw. die Politik in unseren Land so tickt. Ich verlange ja von Ihnen nicht, dass Sie die gesamten deutschen Volkswirtschaftlichen Prozesse verstehen sollen.

    Und wenn Sie jetzt mit ihrer LED Lampe oder A+++ Elektrogeräten 10% bis 20% an Stromeinsparen aber im die Anschaffung von solchen Geräten 10% bis 20% Prozent teurer ist und in den nächsten 5 jahren der Strompreis durch die EEG Gesetzgebung jährlich um 10% steigt….was haben Sie dann überhaupt gespart?
    Außer dauerhaft hohe Strompreise und steigende Lebenshaltungskosten wohl gar nichts….oder?

  3. #29
    „Uns Sie denken wohl, dass der Staat bei ihren Strom-Eigenverbrauch keine Mehrwertsteuer oder Stromsteuer in Zukunft gelten macht.“

    Was der Staat in Zukunft macht, kann keiner Vorhersage, man muss nur schnell darauf reagieren können.

    „Mehrwertsteuer“ das wird ja nichts, ist ja kein Gewerbe, Gewinnerzielung, Verkauf an Letztverbraucher, kann ja auch nichts von der Steuer absetzen und bekomme auch keine Mehrwertsteuer-Erstattung bei der Errichtung der Anlage zurück, ist ja ohne EEG-Einnahmen.

    System funktioniere auf Kostenvermeidung, genauso wie wenn ich eine Glühbirne durch eine LED ersetze, da habe ich ja auch nur noch 10% bis 20% der Stromkosten, fürs Licht.

    Das Spielchen kann man ja auch mit dem Kühlschrank, PC, Fernseher usw. machen und A++ oder A+++ Geräte einsetzen.

    ++++++++++++++++

    Das Thema ist ja:

    „Das beste Investment in erneuerbare Energie: Nicht investieren!“

    Man muss das ja nicht so machen wie ich das mache, man kann auch weiterhin das EEG-System unterstützen.

    Da habe ich aber was dagegen, Dashalb wird gegendesteuert.

    Mur jammern und nichts machen hilft nichts.

    +++++++++++++++++++++++++++++

    #27 Peter Jensen wollte ja das wissen, wie ich das bewerkstellige.

    Gruß
    Werner

  4. @Werner Müller #28
    Uns Sie denken wohl, dass der Staat bei ihren Strom-Eigenverbrauch keine Mehrwertsteuer oder Stromsteuer in Zukunft gelten macht….Merke eines…Dem Staat/Politiker sind seblstbestimmte, eigenverantwortliche und somit auch Eigenverbraucher immer ein Dorn im Auge….das ganze Politiker/Staatsvolk lebt ja von den Steuern und Abgaben, die der Bürger entrichten muss. Um so mehr es Stromeigenverbraucher gibt, um so höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Staat hier mit einer Steuer bzw. Abgabe durchgreifen wird.
    Der Staat gibt und der Staat nimmt!

  5. #26
    „Und Herr Müller, wen wollen sie denn mit dem Vergleich Zubau PV/Zubau AKWs beeindru-cken?“

    Wen will Herr Werner Geiselhart beeindrucken?
    #24 „… der Zubau von PV-Leistung in Europa wird hingegen im dritten Jahr in Folge zurück-gehen.“

    Ich nehme mal an niemanden, ist nur eine Feststellung was so im Moment in Deutschland an Zubau (PV) und Rückbau (AKW) so passiert.
    Genauso ist das eine Feststellung das bei AKW kein Zubau in Deutschland stattfindet, sondern ein Rückbau.
    Bei z.B. PV kommen wenigstens noch das eine oder andere GW an Leistung auf die Dächer.

    #26 „Dieser Vergleich ist so dumm, wie nur irgendwas.
    Warum, verstehen sie sicher selbst!“

    Dann verstehen Sie das auch, wenn bei PV noch ein Zubau vorhanden ist und bei AKWs ein Rückgang stattfindet in Deutschland.

    ++++++++++++++++++++

    #27
    „ihre Rechnung würde mich mal interessieren, wie sich für einen Haushalt mit >3.000 kWh eine PV-Anlage mit Eigenverbrauch rechnet…“

    Ich gebe Ihnen mal die Zahlen meiner letzten Anlage die ich gebaut habe, alles inklusive MwSt und gemessene kWh.
    Soll so in ca. 10 Jahren durch die Stromeinsparung refinanziert werden, danach ist der Strom dann fast kostenlos.
    Durchschnittliche Stromkosten in den nächsten 10 Jahren sind ca. 34 Cent/kWh, gerechnet nach Preisentwicklung der vergangenen 20 Jahre. In die Zukunft kann ja keiner schauen, aber teurere wird der Strom mit Sicherheit in den nächsten 10 Jahren, ob das dann 30, 34 oder 40 Cent/kWh im Durchschnitt werden kann keiner Vorhersagen.
    Mein Stromverbrauch im Jahr 3540 kWh im Durchschnitt.
    Einsparungsziel ist 50% im Jahr, vom 1.1.2015 bis zum 30.6.2015 habe ich einen Netzbezug von 834 kWh das sind sogar unter 50% in der ersten Jahreshälfte.
    Die 50% im Jahr werde ich da vermutlich erreichen, ist dann ein Minus von 1770 kWh * 0,34 * 10 Jahre = ca. 6000 Euro Einsparung in den nächsten 10 Jahren.
    Was hat die Anlage 4,14kWp auf dem Dach und 3kW Wechselrichter gekostet, Schüsselfertig. Genau 4982,33 Euro, ist aber ohne EEG sonst wird’s nochmal so um die 1000 Euro teurer und man bekommt ja nur ca. 12 Cent/kWh.

    Die 4,14kWp sind 18 PV-Platten mit 230W, 9 Stück auf dem Ost-Dach und 9 Stück auf dem West-Dach. Weshalb West und Ost und nicht Süd-Dach.
    Da habe ich am Morgen und auch am Abend Leistung, mittags werden ja alle beide Flächen beschienen und der Wechselrichter kann ja auch nur 3 kW max. verarbeiten.
    Folglich ist eine Leistungsbereitstellung vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang möglich, die Höhe der Leistung ist aber extrem variabel.
    Das spielt ja keine Rolle ich will ja keine Inselversorgung machen.
    Der Leistungsüberschuss, bei geringen Stromverbrauch im Haus wird in einem Heizstab „verbrannt“ fürs Warmwasser, das keine Rückspeisung ins Netz stattfindet, ich möchte den Netzbetreiber ja kein kWh schenken.
    Dann lieber sinnlos Wasser erwärmen und noch Öl einsparen, das wird aber nicht bei de Amortisation berücksichtigt ist eben ein zusätzliche Einsparung.

    Zum Abschuss noch die Kostenbewertung.
    Investitionen für die PV = ca. 5000 Euro
    Stromeinsparung in 10 Jahren = ca. 6000 Euro
    Restliche ca. 1000 Euro sind doch ein Puffer für Wechselrichter tausch (ca.400 Euro) oder Zinsen usw.

    Die 4,14 kWp-PV stellt ja 3500kWh bis 4000kWh im Jahr an Leistung bereit, ich verwende aber nur unter 2000 kWh an meiner Steckdosen die restlichen ca. 2000kWh (entsprechen ca. 200 Öl) entlasten die Ölrechnung.
    Wenn in 5 bis 10 Jahren dann Akkus am Start sind kann man ja über das Thema nachdenken, wenn der Preis fürs kWh OK ist.

    Hat jetzt jemand nur 3000 kWh im Jahr, dauert das eben 1 oder 2 Jahre länger bis der Strom dann fast „kostenlos“ ist von der PV.

    Die Teile sind ja langlebig, in der Ortschaft ist eine PV seit 22 Jahren am Arbeiten und ein Ende ist nicht in Sicht.

    Gruß
    Werner

  6. Herr Müller,

    ihre Rechnung würde mich mal interessieren, wie sich für einen Haushalt mit >3.000 kWh eine PV-Anlage mit Eigenverbrauch rechnet…

  7. Und Herr Müller, wen wollen sie denn mit dem Vergleich Zubau PV/Zubau AKWs beeindrucken?

    Dieser Vergleich ist so dumm, wie nur irgendwas.

    Warum, verstehen sie sicher selbst!

  8. #24 der Zubau von PV-Leistung in Europa wird hingegen im dritten Jahr in Folge zurückgehen.

    Ist aber noch größer als der zubau von AKWs in der EU.
    Außerdem bauen die Leute ja keine Anlagen zum Einspeisen, die verbrauchen den PV-Strom selber ohne Einspeisevergütung.

    Das beste Investment sind auch heute noch in erneuerbare Energien, man muss nur wissen was man macht, sonst geht’s schief.

    Ist ja bei jeder Investition so.

    Hat jemand einen Stromverbbrauch so ab 3000 kWh im Jahr, dann ist PV-Strom interessant, aber ohne EEG, sonst wird das ein Minusgeschäft.

    Gruß

  9. #19: Hans Diehl sagt:am Donnerstag, 16.07.2015, 20:26

    … der Zubau von PV-Leistung in Europa wird hingegen im dritten Jahr in Folge zurückgehen.

    #############################################

    Endlich mal was Positives!

  10. #19: Hans Diehl sagt:
    am Donnerstag, 16.07.2015, 20:26

    „Haben Sie das Folgende auch gelesen??“
    http://tinyurl.com/qc6hja7

    —–

    Sehr geehrter Herr Diehl,

    „Jubelseiten“ dieser Art halte ich für Unobjektiv und schenke ihnen aus diesem Grund keine Beachtung. Weiter könnte der Zubau in Asien (speziell China) auch durchaus einen anderen Hintergrund haben: Der stagnierende Ausbau in Europa, so daß die Überkapazität den heimischen Markt „heimsuchen“ muss! Wie dem auch sei, selbst dieser „enomre Ausbau“ in China erzeugt Nacht keinen Strom und ist damit, im Zusammenhang mit den vielen Wasserkraftwerken, obsolet!

  11. #19: Was wollen Sie dem weniger gut informierten Menschen jetzt eigentlich vermitteln, Herr Hans Diehl? Auch die Gedanken vom verehrten Herrn D. Wolters sind wichtig. Spielen Sie doch endlich einmal fair, zum Kuckuck noch mal. Was ist das für eine Diskussionskultur? Also, alles was Ihre Gegner sagen ist? Richtig? Bis jetzt, ja. Korrekt.

    Und China, Herr Diehl, darauf gilt es zu achten, ist von der Landesfläche in etwa so groß wie die USA (ohne Alaska) plus minus. Und schauen Sie mal auf den Unterschied in der Bevölkerung. Welch ein angenehmes Wunder! Indien ist sogar noch besser dran. 🙂 Die brauchen noch weniger Fläche.

    Sie können auch die grünen Marsmenschen noch als Zeugen anführen. Wollen Sie die nicht (auch und zu)erst einmal befragen? 🙂

    Jedoch, hätten Sie gut aufgepasst, auf die Zeugen kommt es gar nich an. 🙂 Und Ihre bis heute angeführten, arbeiten mehr oder weniger alle, mehr indirekt ald direkt (auch) als (heimliche) Finanzberater.

    Sie haben keine Chance. Und recherchieren Sie doch mal, wie das in Spanien geendet ist. Da liefen die Solarmodule sogar des nachts. DES NACHTS!! Ob das noch so ist, eher nicht. Der Staat hat dann gekürzt, kürzen müssen. Der Bankrott winkte. Und ein Staat, mit einer so extrem hohen Arbeitslosigkeit, wie Spanien, der sich so einen ausgesprochenen Unsinn leisten will, mit unnötig teurer Energie, ist der Dekadenz nahe. Und wenn in Spanien um sich schauen wollten, die Kommunisten kommen wieder aus allen dreckigen Löchern herausgekrochen, um die Freiheit des Menschen zu bedrohen. Und die halten Wort. Außer Freiheitsberaubung und organisierten Diebstahl, was könn(t)en die schon?

    Ich kenne, hier, Anwälte, die von Wirtschaft und Energie, geschweige Naturwissenschaft, absolut wenig verstehen. Einige haben sich jedoch auf die Subventionsindustrie (Energie) spezialisiert. Weil der Vater Staat pünktlich und reichlich zahlt. Fette Mäuse.

    Ihre Zeugen bringen Ihnen nix. Die Argumente sind stärker. Und das Argument ist unabhängig vom Zeugen. Immer.

    MfG

    P.S.: Werden Sie Lateiner, lernen Sie Latein, dann brauchen Sie keine Studien mehr, um kluge Entscheidungen zu treffen. Studien sind eine Ausgeburt des modernen Menschen, der orientierungslos und unsicher, durch das Weltall reisen muß, mit 29 Kilometern pro Sekunde. Oder so.

    Studien? Man, es ist ein Verbrechen, wenn man das eigene Denken „outsourcen“ läßt. Studien. Paäh & Puh! Jede Studie muss Aussage für Aussage erst einmal quer geprüft werden. Könn(t)en Sie das? Wollen Sie das? Ein Grund mehr, Latein zu lernen.

  12. So so, Herr Diehl… 46 GW PV-Anlagen wollte China also in 2014 dazubauen. 46 GW Zubau allein in 2014.

    Hm, wieder einmal haben sie ihre mangelhaften Recherche-Kenntnisse unter Beweis gestellt. Wie schon so oft, finden sie irgendwo irgendeine Meldung, die ihnen in den Kram passt und posten die dann ohne weitere Gegenchecks oder eigene Überlegungen anzustellen.

    In diesem Falle (Zubau von 46 GW allein in 2014) empfehle ich ihnen mal die Lektüre des folgenden Artikels:

    http://tinyurl.com/o3jr798

    Ich darf mal zitieren:
    „Chinas Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) und Nationale Energiebehörde (NEA) will mit einer verstärkten Ausbau von Erneuerbaren auf die zunehmende Luftverschmutzung reagieren. Am Nachmittag haben sie neue Ausbauziele für verschiedene Energiequellen bis 2017 veröffentlicht, berichtet Frank Haugwitz, Direktor der Asia Europe Clean Energy (Solar) Advisory (AECEA) Co. Ltd. Demnach sei weiterhin geplant, bis 2015 eine Gesamtleistung von 35 Gigawatt bei Photovoltaik-Anlagen zu erreichen.“

    Also da haben wir nun 46 GW Zubau allein in 2014 gegen 35 GW gesamte installierte PV-Leistung bis 2015.
    Was denn nun, Herr Diehl?

    Welche der beiden Zahlen stimmt, kann ich nicht beurteilen, aber bei so offensichtlichen Differenzen hätte ich mir an ihrer Stelle die Verlinkung gespart.
    Aber wie gesagt, sie lesen ja immer nur irgendwas, das ihnen in den Kram passt und posten es dann einfach, ohne weiter zu prüfen.
    Große Leistung, Herr Diehl, wie immer!

    Und wenn man dann weiter recherchiert, stößt man auf die Meldung, dass die tatsächliche Zubaurate in China in 2014 unter den Erwartungen lag. Es sind in 2014 etwa 10,6 GW zugebaut worden, geplant waren wohl 14 GW.

    http://tinyurl.com/obu8obl

    Diese Zahlen liegen weit entfernt von ihren angeblichen 46 GW Zubau allein 2014! Und nun bin ich mal auf ihren nächsten Link gespannt. 🙂

  13. #19 Hans Diehl

    Wenn Sie je nach China kommen sollten werden Sie „Erneuerbare“ vergessen und Sie werden erkennen, dass Deutschland auf einem absteigenden Ast ist und eine bedeutungslose Zukunft zu erwarten hat.
    Alle deutschen Wirtschaftschampions bauen in Asien und haben nur noch ihre Zentralen in Europa.
    So lange es noch läuft, werden die Gewinne in Europa mitgenommen. Wenn es nicht mehr läuft, dann wird die Zentrale verlagert.
    „Konjunkturzyklus“ – in guten Zeiten vergessen, aber nicht verschwunden. Dekadenter Luxusblödsinn wie Erneuerbare und Klimawandel wird es als erstes treffen.
    Glauben Sie nicht? Eine Antwort: Spanien.

  14. Uwe Klasen sagt #18
    China investiert auch in „Erneuerbare Energien“, jedoch ein klein wenig anders, als die „Jünger der Erneuerbaren“ in D das propagieren:

    @Herr Klasen
    Haben Sie das Folgende auch gelesen??

    http://tinyurl.com/qc6hja7

    Prognosen des Marktforschungs-Unternehmens IHS zufolge wird China mit 46 Gigawatt dieses Jahr mehr Photovoltaik-Leistung zubauen als ganz Europa. Auch Japan befindet sich im Vorwärtstrend, der Zubau von PV-Leistung in Europa wird hingegen im dritten Jahr in Folge zurückgehen. 

    MfG

  15. China investiert auch in „Erneuerbare Energien“, jedoch ein klein wenig anders, als die „Jünger der Erneuerbaren“ in D das propagieren:

    Textauszug:
    „China baut einen neuen Rekord-Damm: Für 5,3 Milliarden Euro entsteht ein Damm mit einer Höhe von 314 Metern….

    …China setzt auf die Stromgewinnung durch Stauseen und verfügt bereits über 85.000 Wasserkraftwerke“

    Quelle: http://tinyurl.com/pkhaz34

  16. Herr Jacob!

    „Flinten-Uschi“ nicht vergessen! Auch sie eine „ausgewiesene Expertin“ in Sachen Energiewirtschaft. Oder so…

  17. Mal ehrlich Herr Diehl, ihr Finanzberater hat sie übern Tisch gezogen. Der kassiert nun mit 5 % Sollzins die Rendite auf zehn Jahre. Und sie bescheißen das Volk mit PV-Strom, was ihre Intention von Anfang an war. Nun wollen sie sich auch noch als Retter feiern lassen, als Bankenretter meinetwegen.

  18. #11: Deswegen, Herr Hans Diehl, wurde die strenge Prüfung (auch als Inquisition bezeichnet) mit Leuten Ihres Schlages schnell fertig.

    Die guten Arbeiter wissen sehr genau, was Sie hier abziehen wollen, den weniger gut informierten Leser und Menschen übers Ohr hauen (und verwirren). Sie profitieren lediglich vom Wohlwollen einiger Admins, das ist alles.

    Finanzberater konnte sich hierzulande (fast) jeder nennen, und heute wird es nicht anders sein, in dieser Bananenrepbulik, die dem normalen (und hart anpackenden) Arbeiter das Geld aus der Tasche ziehen will, auf vielerlei Weise. Es ist ein SKANDAL. Und wie es in den USA sein will ist mir recht egal. Fakt ist, das kann keine Lehrstunde zur Energiepolitik sein und der Abstand, von San Francisco bis hierher, ist völlig egal, er könnte auch auf dem unangenehmen Pluto leben. Und die Ihnen zugekommenen Hinweise genügen bereits.

    Und ein weiterer Fakt ist, kein Finanzberater kann mir das Wasser reichen. Der muss noch geboren werden. Klar? Und jeder angebliche Finanzberater, der die besagte und unangreifbare Aussage vom verehrten Herrn Peter nicht erwähnen will, der hat schon verloren, ist ALSO EINE NIETE. AUTOMATISCH!!

    Als unerbitterliche Regel (strenger als jeder Hauptsatz der Kalorik). Hören Sie niemals auf Finanzberater. Selber denken. NUR DIE ERBEN WERDEN DIE WAHRHEIT ERFAHREN KÖNNEN. Alles andere ist billiges Geschwätz. Die wollen nur an Ihr Geld. Das ist alles. Dafür müssen Sie vorher eingeseift werden. Beachten Sie die Beiträge (#10, #12), u.a..

    Herr Hans D., Sie sind unmöglich. So etwas wie Sie dürfte es gar nicht geben, von der Theorie her. 🙂

    Hören Sie auf mit Ihren falschen Spielchen, bitte. Sie stehlen den Leuten nur deren wertvolle Zeit, denn, es fällt auf wie Sie spielen wollen. Auf unfaire Weise. Diese (!) Art Berater sind nie unabhängig. NIE!! Und mit ein paar klugen Fragen kann man das recht schnell feststellen.

    MfG

    P.S.: Und mit Zeugen von der Bankrott gegangenen Frankfurter Rundschau (von FAZ-Konzern aufgekauft) und dem komischen Stern (vgl. angebliche Hitlertagebücher) anzukommen, also bitte. Sonst geht es Ihnen noch gut? Die können Sie vergessen. Die finden die Energiewende toll. An (menschenverachtender) Einseitigkeit nicht mehr zu überbieten.

  19. @#8, Herr Diehl,

    Ochnöööö – Finanzberater – dass ich nicht lache!
    Sagt Ihnen die Dotcom-Blase etwas? 2000 geplatzt und auch da haben viele Berater irgendwelche Lügengeschichten erzählt.
    Und jetzt wird das „Dotcom“ durch „EE“ ersetzt.
    Oder Niederlande, 1637 – die erste Spekulationsblase der Welt; mit Tulpenzwiebeln!
    Die Dummen sterben halt nicht aus – aber Sie können sich gerne daran beteiligen!

  20. Herr Jensen sagt # 9

    Tja, Herr Diehl liest eben nicht richtig. Weder die Dinge, die er selbst irgendwo im Netz findet, noch die Dinge, die wir hier schreiben. Und dann antwortet er eben auf Fragen, die gar nicht gestellt wurden. Denn selbstverständlich habe ich nicht behauptet, dass der „Finanzfachmann“ die „Energiewende“ und das „EEG“ vergessen hätte zu erwähnen. Nein! Ich habe gesagt, er hat vergessen, dass es überhaupt keinen Bedarf für sog. EE gegeben hat.

    @ Herr Jensen
    Dabei haben Sie – weil wie immer zu kurz gedacht – übersehen, dass bei der Energiewende der Bedarf an EE zwangsläufig enthalten ist. Ich denke mal es ergibt sich von selbst, wer hier richtig liest, und wer die Dinge zu seinen Gunsten darstellt.

    Wen es interessiert brauch nur mal unter „Energiewende verschlafen“ Googl zu bemühen, da ist all das gesagt, was der Finanzberater zum Ausdruck gebracht hat, und dem Herr Jensen hier wegen fehlender Argumente mit Polemik entgegnen will.

    MfG

  21. Zitat Diehl:

    „Wer zu spät kommt, den bestraft die Geschichte. RWE & Co. wollten das nicht wissen. Sie haben in den letzten 15 Jahren schwere strategische Fehler gemacht. Sie ließen sich von der Energiewende überrollen, statt sie konstruktiv mitzugestalten.“

    Das ist das typische dumme Geschwätz von Subventionsprofiteuren, die keine Verantowrtung für ihr Produkt übernehmen müssen, die das Geld einfach so in den Rachen geworfen bekommen und die komplett am Bedarf vorbei sinnlos Strom produzieren dürfen.

    Herr Diehl, bitte erläutern sie doch mal, wie die konventionellen Energieversorger ab 2000 hätten reagieren sollen? Und dann stellen sie doch bitte auch mal die Auswirkungen dar. Finanziell, bilanziell, rechtlich. Aus Sicht der Unternehmen, der Anteilseigner und der Arbeitnehmer.
    Ich bin gespannt, werde aber wohl vergeblich auf eine Antwort warten.
    Achso, alternativ können sie natürlich auch diejenigen Unternehmen betrachten, die sich voll auf die sog. „Energiewende“ eingestellt haben. Aber beeilen sie sich mit ihrer Antwort, sonst geht in der Zwischenzeit ein weiteres dieser „Unternehmen“ pleite.

  22. @ #6:

    Tja, Herr Diehl liest eben nicht richtig. Weder die Dinge, die er selbst irgendwo im Netz findet, noch die Dinge, die wir hier schreiben. Und dann antwortet er eben auf Fragen, die gar nicht gestellt wurden. Denn selbstverständlich habe ich nicht behauptet, dass der „Finanzfachmann“ die „Energiewende“ und das „EEG“ vergessen hätte zu erwähnen. Nein! Ich habe gesagt, er hat vergessen, dass es überhaupt keinen Bedarf für sog. EE gegeben hat.
    Mit dem EEG wurde die Nachfrage erst künstlich geschaffen. Und zwar keine Nachfrage nach günstigem, sauberen Strom, sondern Nachfrage nach zusätzlichen Produktionsmitteln, also eigentlich wurde durch das EEG mehr Angebot an Produktionskapazität geschaffen. Eine Nachfrage vom Markt gab es dafür nicht.

    Naja, dass Herr Diehl solche etwas komplexeren Zusammenhänge nicht versteht, ist mir schon klar, wenn man sieht, dass er selbst die simpelste Subtraktion nicht begreift:

    http://tinyurl.com/outuwwg

    Auf dem SMA-Blog macht er sich gerade wieder mal auf seine unnachahmliche Weise lächerlich.

    Zitat: „Jeder der hier mitliest und rechnen kann, davon gehe ich mal aus, kann nachvollziehen, dass wenn die Börsenpreise sinken, und in Folge dessen die Verbraucher mehr Umlage zahlen, ohne dass meine Vergütung auch nur um 0,00X Cent steigt, da Geld übrig bleiben muss. Herr Jensen versucht mal wieder mal die Leute für dumm zu verkaufen“

    🙂

    Er glaubt, dass der Minuend größer werden müsste, wenn entweder der Subtrahend oder die Differenz größer werden. OMG!!!
    Herr, lass Hirn regnen

  23. Das Folgende hat der Finanzberater im Video zum Ausdruck gebracht.
    An dieser Tatsache führt kein Weg vorbei, auch wenn man das hie, verständlicherweise nicht wahrhaben will

    Siehe hier:
    http://tinyurl.com/pesnzwe
    Zitat:
    Zu schaffen macht der Branche vor allem der Boom bei Ökostrom. Die grünen Energien liefern inzwischen fast ein Viertel der in Deutschland verbrauchten Elektrizität, und sie verdrängen immer öfter konventionelle Kraftwerke aus dem Netz. Viele der Kohle- und Gas-Kraftwerke sind unrentabel, weil sie zu selten laufen und der Großhandels-Strompreis im Keller ist. Sie werden nicht mehr gebraucht. Und Besserung ist nicht in Sicht. In gut zehn Jahren soll der Ökostrom-Anteil nach den Plänen der großen Koalition bis zu 45 Prozent erreichen, 2035 sogar bis zu 60.
    Wer zu spät kommt, den bestraft die Geschichte. RWE & Co. wollten das nicht wissen. Sie haben in den letzten 15 Jahren schwere strategische Fehler gemacht. Sie ließen sich von der Energiewende überrollen, statt sie konstruktiv mitzugestalten. Das Jahr 2000 hätte für sie der Wendepunkt sein müssen. Damals einigen sich die Konzerne mit der rot-grünen Bundesregierung auf den Atomausstieg, und das Erneuerbare-Energien-Gesetz wurde beschlossen. Zitat Ende.

    Oder hier.
    http://tinyurl.com/oeopaww

    MfG

  24. #4: Peter Jensen sagt:

    „Völlig vergessen bzw. weggelassen wird dabei, dass es vor den sog. EE überhaupt keinen Bedarf an dezentraler Energieversorgung gab. Auf keinem Markt der Welt, aus keinem einzigen Grund. Weder gehen uns die Rohstoffe aus, weder ist die sog. EE billiger oder stabiler und noch tragen die Windmühlen und Solaranlagen irgendwas zum Schutz unserer Umwelt bei.
    Der einzige Grund für das Auftreten der sog. EE in dieser Masse ist Ideologie! Es ist ein politisches, ideologisches Projekt. Nichts weiter.“

    Dem ist nichts hinzuzufügen!
    Für die schöne Zusammenfassung ein BESSO

  25. #5: Wer nicht richtig zitieren lernen will, der kann auch nicht richtig denken, Herr Hans D.

    Das Argument, welches der verehrte Herr Peter Jensen, verwendete, Zitat:
    „[…] dass es vor den sog. EE überhaupt keinen Bedarf an dezentraler Energieversorgung gab. […]“,

    ist absolut korrekt UND UNANGREIFBAR.

    Die Entscheidung für das EE liegt wohl auf dem gleichen Niveau, wie die sinnlosen Hilfen für Griechenland. Beides wird schlimm enden, wobei die Griechen sich wohl zuerst retten werden. Hoffentlich.

    MfG

    P.S.: WAS VERSTEHEN SIE SCHON VON FINANZBERATERN, bitte schön? Dem Urteil von Herrn Jensen zufolge, kann der auch darin nicht viel zu bieten haben. WER HIER VERSAGT, DER HAT ALS BERATER VERSAGT. Mann, immer diese Amateure. Schrecklich.

  26. Peter Jensen sagt. # 4

    Schon nach 3 Minuten kann man sich aus dem Video wieder ausblenden.

    Da wird was gefaselt von verpassten Chancen der konventionellen Energieindustrie, die sich nicht rechtzeitig um die dezentrale Energieversorgung gekümmert hätten.

    Völlig vergessen bzw. weggelassen wird dabei, dass es vor den sog. EE überhaupt keinen Bedarf an dezentraler Energieversorgung gab.

    @ Herr Jensen
    Da wurde nichts vergessen und auch nichts weggelassen, oder ist Ihnen das EEG und die beschlossene Energiewende vorenthalten worden. Der konventionellen Stromwirtschaft jedenfalls nicht, die waren rechtzeitig informiert.
    Nicht mehr und nicht weniger will der Finanzberater zum Ausdruck bringen.

    MfG

  27. Oh Mann, Herr Diehl wieder mal wie immer. Ohne jeglichen Sachverstand und ungeprüft übernimmt er einfach irgendwelche Videos/Beiträge, die ihm in den Kram passen.

    Schon nach 3 Minuten kann man sich aus dem Video wieder ausblenden.

    Da wird was gefaselt von verpassten Chancen der konventionellen Energieindustrie, die sich nicht rechtzeitig um die dezentrale Energieversorgung gekümmert hätten.

    Völlig vergessen bzw. weggelassen wird dabei, dass es vor den sog. EE überhaupt keinen Bedarf an dezentraler Energieversorgung gab. Auf keinem Markt der Welt, aus keinem einzigen Grund. Weder gehen uns die Rohstoffe aus, weder ist die sog. EE billiger oder stabiler und noch tragen die Windmühlen und Solaranlagen irgendwas zum Schutz unserer Umwelt bei.
    Der einzige Grund für das Auftreten der sog. EE in dieser Masse ist Ideologie! Es ist ein politisches, ideologisches Projekt. Nichts weiter.
    Und dieses politische Projekt wurde mit Milliarden Subventionen/Umlagen massiv in den Markt gedrückt, der konventionellen Energie wurde die wirtschaftliche Grundlage per Gesetz teilweise entzogen und die so. EE wurden in bester planwirtschaftlicher Manier bevorzugt und gefördert, dass Erich Honecker stolz darauf gewesen wäre!
    Und was ist nach all den Jahren und all dem Geld und all der politischen Unterstützung draus geworden? Weltweit spielen die sog. EE so gut wie keine Rolle! Und sobald die absurd hohe staatliche Förderung zurück geht, springen auch die Investoren ab.
    Mich würde der Kerl mal heute, 3 Jahre später interessieren.
    Das einzig richtige, was der Kerl wohl erkannt hatte war, dass man durch die absurde staatliche Umverteilung fette Gewinne mit sog. EE machen konnte. Jedenfalls eine Zeit lang. Inzwischen sieht die Sache ja anders aus.

  28. #1. Der Bruder von Lenin, ein Naturwissenschaftler, ein naturwissenschaftlich ausgebildeter Mensch, Chemiker, war in der Lage Bomben zu bauen und verkehrte in einer Gruppe, die TERRORismus als Mittel zum Zweck gutheißen wollte. Dieser Bruder und andere planten einen Attentat, der glücklicherweise scheiterte. Als Belohnung wurde der Brunder von Lenin, als Kopf der Truppe, zum Tode verurteilt (durch Aufhängung).

    Lenin ist nichts anderes als ein geistesgestörter Sympathisant von Mördern, der sich an der Monarchie rächen wollte, das ist alles und ein ökonomischer Esel, ein (nur) Schwätzer (bestenfalls) vom Feinsten.

    Dabei soll er aus einer wohlhabenden Mittelstandsfamilie stammen. Was uns bekannt vorkommt? Die Grünen kommen auch so ziemlich alle aus der Mittel- und Oberschicht, von Eltern aufgezogen, die diese Kinder nicht oder nie wirklich geliebt haben.

    Der Vater von Lenin studierte Physik und Mathematik und war später Direktor. Als Lenin 16 war, verstarb sein Vater, was Lenin (stark) veränderte und mit seinem Glauben an Gott brach. Die berühmt und berüchtigte Schuldfrage. Wie kann Gott dies nur zulassen? Dies hören die verruchten Marxisten nicht so gerne.

    Mein Herr jfmatthes, mit Ökonomie hat das alles NIX zu tun, absolut nicht. Lenin war darin eine Null, das galt schon damals als gesichert. Es war der Hass, den Vater und den Bruder in so kurzer Zeit verloren zu haben, was diesen Menschen dazu angetrieben hat, anderen Menschen noch viel Schlimmeres anzutun.

    Nur in diese Richtung dürfen Sie recherchieren, erfolgreich, zumindest.

    Diese Energiewende trägt rein planwirtschaftliche Züge. Wogegen der Kern des wahren Kapitalismus allein auf den Fleiß und Mühe und sein Wissen aufgebaut sein kann, der IMMER OHNE SUBVENTIONEN zurecht kommen kann UND WILL.

    Mit sehr freundlichen Grüßen

    P.S.: Was wäre geschehen, wenn Alexander III. Lenins Bruder nicht zum Tode verurteilt hätte, sondern vielleicht nur zu einer Gefängnisstrafe? Keine Ahnung. Alles hypothetisch. Die Frage ist leider so und schon beantwortet worden.

    Und alles im Namen von Karl Marx. Na, der wird sich noch wundern. Und diese Gesellschaft wird sich über die Grünen noch wundern, denn die sind alle nicht arm, materiell betrachtet, zumindest. Geistig, dagegen sehr, extrem arm.

  29. Schon Lenin hat das kapitalistische Geschäft für erneuerbare Energien durch Grundbesitzer von Solaranlagen vorausgesehen.
    Er schrieb 1905:
    Die moderne Gesellschaft ist ganz auf der Ausbeutung der ungeheuren Massen der Arbeiterklasse durch eine verschwindend kleine, zu den Klassen der Grundeigentümer und Kapitalisten gehörende Minderheit der Bevölkerung aufgebaut.

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