Deutschlands Traum von Windkraft wird ein andauernder Alptraum

Die Windindustrie, ihre Parasiten und Marktschreier, rund um den Globus, begrüßen Deutschland als das Windkraft „Super Model“. Das Problem ist, in Deutschland – wie auch sonst – der „Glanz“ hat sich gehörig abgenutzt – und das „Modell“ schaut schlimmer aus als nur ein wenig mitgenommen.
Einschub durch den Übersetzer: Bemerkenswert ist, dass auch die Ereignisse in Deutschland auf ausländischen Webseiten kommentiert und beachtet werden. Insofern ist eine „Vorbildfunktion“ durchaus gegeben – Ende Einschub


Die Deutschen forcierten Windkraft härter und schneller als alle anderen – und die Rache folgt in den Kosten dafür. Die Zuschüsse wurden kolossal, die Auswirkungen auf den Strommarkt chaotisch und – im Gegensatz zum Umwelt Zweck der Politik – steigen die CO2-Emissionen schneller: Wenn "Rettet den Planeten“ – wie uns immer wieder gesagt wird – die Verringerung der von Menschen verursachten Emissionen eines geruchlosen, farblosen und natürlich vorkommenden Spurengas ist, welches für alles Leben auf der Erde essential ist – dann ist die deutsche Energie- / Umweltpolitik offensichtlich gescheitert (siehe unseren Beitrag hier [übersetzter Titel: Lehren aus Deutschlands Windkraft Desaster).

Rund 800.000 deutsche Haushalte wurden vom Netz getrennt – Opfer von dem, was euphemistisch als "Energiearmut" bezeichnet wird. Als Reaktion darauf haben Deutsche ihre Äxte gegriffen und ihre Wälder durchstreift, um das Gefühl der Sicherheit ihrer Energieversorgung zu verbessern [Holz zum Heizen und Kochen, der Übersetzer] – obwohl Förster offenbar der Ansicht sind, dass diese Selbsthilfe-Maßnahmen nichts anderes als eklatanter Holzdiebstahl sind (siehe unseren Beitrag hier) [übersetzter Titel: Kosten für Wind schickt Deutschland zurück in die Steinzeit]

Deutsche Hersteller – und andere energieintensive Branchen – die mit steigenden Energiekosten konfrontiert sind, orientieren sich in Richtung USA – wo die Strompreise nur 1/3 der in Deutschland sind (siehe unsere Beiträge hier und hier und hier). Und der "grüne" Traum von Tausenden von Arbeitsplätzen in der Windindustrie ist genau das geworden: nur ein Traum (siehe unseren Beitrag hier).

Als Reaktion auf das Ansteigen gesundheitlicher Beschwerden haben deutsche Mediziner einen endgültigen Stopp des Baus von Windparks genannt, um ihre Mitbürger zu schützen; und zur Abwendung medizinischer Kunstfehler:

German Medicos Demand Moratorium on New Wind Farms

[Beitrag STT: Deutsche Mediziner fordern Moratorium für neue Windparks]

Nun, abgesehen von unnötigen Schäden durch Windparks, werden die Deutschen durch unangreifbare Fakten geweckt, dass Windenergie [und Photovoltaik – der Übersetzer] nicht nur wahnsinnig teuer ist, sie ist auch völlig sinnlos als Energiequelle. Hier ein paar der letzten Stücke aus Deutschland, Details aus dem Umfang der Katastrophe und der brodelnden Feindschaft gegen Windenergie.


Der Wahnsinn von Deutschlands Energiesozialismus

Deutschlands Energierevolution wird mehr und mehr absurder. Nach Kernkraft und Gas, ist es nun Kohleenergie die abgeschafft werden soll. Der Wahnsinn erreicht neue Dimensionen.

Wolfram Weimer, Handelsblatt, 1.Mai 2015

[Recherche des Übersetzers:

Der Direktzugriff des Links funktioniert nicht (?). Daher „Handelsblatt Archiv 1.Mai 2015, dann nach unten scrollen: What´s Right? Mehr Erhard wagen anklicken, dann in diesem Beitrag Seite 2 anklicken: Einmal ordentlich durchlüften bitte]

Vor dreißig Jahren wäre er sicherlich als "Master Architekt des Sozialismus" oder "Chef Aktivist der sozialistischen Arbeit" ausgezeichnet worden – östlich der Elbe. Sigmar Gabriel wird alles tun, um wieder eine umfassende Planwirtschaft in Deutschland zu re-etablieren: die grüne Energiewende stößt das Tor zum Energie Sozialismus weit auf.

Sein neuester Coup: Der deutsche Steinkohlenbergbau soll einem nationalen Klimaregime unterworfen werden und sieht bürokratische CO2-Tonnen Planung und willkürliche Sonderabgaben vor. Die deutsche Wirtschaft, die Kohleländer Nordrhein-Westfalen und Brandenburg, und die Gewerkschaften laufen Sturm. Verdi-Chef Frank Bsirske sieht bis zu 100.000 Arbeitsplätze in Gefahr und ruft zu Massen-demonstrationen auf. Der unglückliche RWE-Chef Peter Terium warnt verzweifelt: "Die Abgabe würde die sofortige Einstellung für einen Großteil der Braunkohlegruben und Kohlekraftwerke bedeuten." Und der Christdemokrat Armin Laschet warnt: "Mit seiner speziellen Steuer auf Kohle löscht der Minister für Wirtschaft die letzte subventionsfreie, wirtschaftliche und Import-unabhängige inländische Energiequelle aus dem deutschen Strommarkt".

In der Tat ist der neue Kohle-Plan nur ein weiterer Schritt im großen sozialistischen Masterplan, mit dem Sigmar Gabriel ganz Deutschland überrollt. Schon eine ganze Republik von Ökostrom Räten etabliert bestimmte Plan-Preise für Solar- und Wind. Die Kameraden produzieren beliebige Mengen an Energie, die Bevölkerung zahlt Zwangsabgaben, Angebot und Nachfrage sind ausgesetzt und Parteipolitik bestimmt die Zahlen zur Planerfüllung. In diesem Öko-Sozialismus, erhält jeder, der Strom aus erneuerbaren Quellen produziert, eine national festgelegte "Energie Einspeisevergütung" (das Wort klingt, als ob es aus Ost-Berlin kommt). Das hat so viel mit freien Marktpreisen für Strom zu tun, wie [damals] Stasi-Chef Erich Mielke mit der Reisefreiheit – nichts.

Was einst als eine ins Leben gerufene – gut gemeinte – grüne Energierevolution begann, hat sich zu einem riesigen VEB mutiert [dh. DDR-Staatsunternehmen]. In Gabriels System ist Stromerzeugung nicht mehr durch die Nachfrage bestimmt – wie in der Marktwirtschaft üblich – Es sind die Subventions Milliarden. Produziert wird was die Einspeisetarife für Wind- und Solarenergie teuer ermöglichen, nicht, was die Öffentlichkeit und die Wirtschaft benötigt – billige Energie. Im nationalen Energiesystems Gabriels gibt es eine ideologische Unterscheidung zwischen "guter" (grün) und "böser" (traditionell) Energie. Daher werden auch profitable Gaskraftwerke abgeschaltet – wie zufällig das modernste Gaskraftwerk Europas in Irsching. Stattdessen werden neue Förderprojekte an das Netz gebunden, ohne die erforderliche Netzwerkkapazität und ohne die notwendige Speichertechnologie. Für diese intermittierenden Kraftwerke haben Kohlekraftwerke als Backups zu laufen, die damit wiederum viel mehr CO2 emittieren, was nun auch noch extra besteuert wird. Es fühlt sich an wie ein sozialistischer Selbstläufer: Diese Energiewende kann nicht gestoppt werden.

Umweltzerstörung

Die Öko-Garantiepreise führen bereits zu allerlei klassischen Merkmalen der Planwirtschaft, die alle von den Sowjetblock Volkswirtschaften gut bekannt sind: Unrentable Überkapazitäten, zum Beispiel. Inzwischen wurden 1,4 Millionen Photovoltaik-Module im eher schattigen Deutschland installiert.

Kein anderes Land der Welt hat ein so gewaltiges und gänzlich unrentables Kontingent aufgebaut. Mit rund 25.000 Windenergieanlagen sowie Tausenden von Biogasanlagen sind wir Weltmarktführer [in Deutschland]. Wie in den Fünfjahresplänen der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik sind Quoten, Mengen und Zeitziele von zentralen Ministerien vorgeschrieben.

Die neue Öko-Planwirtschaft verschlingt riesige Subventionen in Milliardenhöhe, nicht weniger als 22 Mrd. Euro insgesamt  an EEG Einspeisevergütung pro Jahr – und auch nach mehr als zehn Jahren Dauersubventionen ist Strom aus erneuerbaren Energien immer noch teurer als die von Kohle, Öl, Kernenergie und Gas. Anstatt den Subventionssozialismus zu kündigen, treibt jedoch eine parasitäre Mischung aus Finanzierungsexperten, Investoren, Anlagenhersteller und Subventionsverteiler die Industrie weiterhin voran.

Sie haben einen Öko-Industrie-Komplex geschaffen, der nicht nur perfekte Lobbyarbeit in Berlin betreibt, sondern auch das Land mit Windmühlen ruiniert und mit kollektiven Geld schröpft, denn obendrauf räumt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (Kreditanstalt für Wiederaufbau) der grünen Lobby subventionierte Kredite ein, um sicherzustellen, dass die Planwirtschaft auch finanziell abgerundet wird.

Das verquere System ist so teuer, dass nur ein sehr reiches Land wie Deutschland sich dieses Großexperiment leisten kann. Rund 100 Milliarden Euro hat dieser Subventions-Sozialismus bereits verbrannt. Derzeit kostet die grüne Energieabgabe 56 Millionen Euro täglich. Der expandierende Öko-Sozialismus hat die Energieversorger in Kombinate der Bundesnetzagentur verwandelt. Diese Agentur legt fest, welche Preise für die Stromübertragung in Rechnung gestellt werden, erlaubt Subventionen und autorisierte Erträge aus Investitionen. Die Industriestrompreise sind die zweithöchsten in Europa, daher verabschieden sich energieintensive Unternehmen allmählich von Gabriels Energie-Sozialismus.

Die Tatsache, dass der kolossale Bau von Windkraftanlagen und Solaranlagen auch dramatische Landschaftsverschandelung verursacht, ist die traurige Ironie dieser grünen Geschichte. Eine Reise durch Gabriels Deutschland ist jetzt wie ein grüner Tunnel des Schreckens, eine Achterbahnfahrt durch weite Spuren der Zerstörung der Natur, ein Subventionsgrab mit Turbinen [WKAs] und Platten gefüllt.

Deshalb – eher noch als die Kohle aus dem Markt zu drängen – muss die grüne Kommando- und Kontrollwirtschaft grundlegend reformiert werden. Es hat sich die größte Zuschuss-Abzocke der jüngsten Geschichte in Bewegung gesetzt und die Umwelt beschädigt. Es belastet die Wirtschaft und zwingt alle Verbraucher unter steigenden Strompreisen zu leiden. Die schlimmsten Verzerrungen des Marktes müssen von immer mehr neuen Regelungen ausgeglichen werden. Auf diese Weise rechtfertigt eine staatliche Intervention die nächste. In Deutschland ist der "real existierende Sozialismus" seit 1989 Geschichte, Gott sei Dank. Der Energie basierende Gabriel-Sozialismus ist jedoch auf dem Vormarsch.

Übersetzung und Zusammenstellung Phillip Mueller

Deutschlands „Traum“ von Windkraft erreicht eine neue „Realität“ …
Quelle STT

Wirtschaftswoche, 24 April 2015

[Recherchen des Übersetzers: die WW ist eine Wochenzeitung, zum 24.04.15 gibt es keine Ausgabe; hier alternativ Wirtschaftswoche 20.April 2015 (kostenpflichtig).

Vielleicht ein Schreibfehler? Daher hier Handelsblatt, 24 April 2015

Ein Teil von dem, was Deutsche auf die Barrikaden treibt, ist das, was die Windindustrie ihren geliebten Städten und Landschaften antut (für eine bildliche Darstellung der ästhetischen Zerstörung – schauen Sie hier) [Landschaften: Vorher – nachher – sehenswert traurig, der Übersetzer]

Und die Deutschen nehmen nicht mehr klaglos hin, was die Windindustrie auftischt: sie werden wütender und sind von Tag zu Tag besser organisiert.

Germany’s Anti-Wind Energy Elements Morph Into A Massive Network Of Protest Groups… Call Wind Energy “A Lie”

[Deutschlands Anti-Wind Elemente verwandeln sich in ein massives Netzwerk von Protestgruppen. „Sie nennen die Windenergie: Eine Lüge“]
Der Widerstand gegen die grüne- Abfallenergie wächst in Deutschland.

Am 4.Mai 2015 wurde in den Braunschweiger Nachrichten ein Kommentar von der Spitze einer deutschen Windprotestorganisation, Dr. Thomas Carl Stiller abgedruckt: „Der Wahnsinn mit den Windrädern", Der Originalbeitrag in den BZ ist kostenpflichtig, ein Kommentar hier zu lesen: „Energiewende funktioniert so nicht

Mit Unterstützung von K.E. Puls, Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE) wurde das dann für die Leser von  NoTricksZone, ins Englische übersetzt und am 4.Juni 2015 veröffentlich.

 

Ab hier Hinweis des Übersetzers:

Für unsere deutschen Leser verzichte ich natürlich auf eine Rückübersetzung und habe die Zeitungskopie digital nur etwas vergrößert.

Der Link zu NoTricksZone ist auf der Eike Seite rechts ständig zu finden.

Beitrag erschienen auf StopTheseThings am 11.Juni 2015

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://stopthesethings.com/2015/06/11/germanys-wind-power-dream-becomes-a-living-nightmare/

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