Neue Hitzerekorde – Bemerkungen dazu aus statistisch-synoptischer Sicht

von Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt
Jüngst ist auf diesem Blog hier ein neuer und sehr interessanter Beitrag von Kowatsch & Kämpfe erschienen, der die jüngsten Hitzerekorde zum Thema hat. Hierzu habe auch ich einen Beitrag entworfen, der – wie sich jetzt zeigt – eine bestätigende Ergänzung zu jenem Beitrag ist.
Wie immer ist die Berichterstattung über den Hitze-„Rekord“ selbst in den sich „seriös“ gerierenden Zeitungen schludrig und unvollständig.


Der bisherige Rekord steht bei 40,2°C im August 2003. Das war ja bekanntlich der große Hitzesommer. Jetzt schlägt laut DWD der Hitzerekord mit 40,3°C (in Kitzingen/Main) zu Buche. Ich bezweifle, dass dieser „Rekord“ irgendeine Aussagekraft hat, und zwar aus folgenden Gründen:

Erstens ist der Rekord diesmal Anfang Juli aufgetreten. Die bisherigen Regordwerte von 40,2°C datieren vom 27 Juli 1983 in Gärmersheim östlich von Nürnberg. Im August 2003 wurde dieser Rekord in Karlsruhe und Freiburg ebenfalls genau erreicht, doch zeichnet sich vor allem Karlsruhe durch eine beachtliche Wärmeinsel aus. Nun liegt die vieljährige Mitteltemperatur Ende Juli/Anfang August schon wieder niedriger als Anfang Juli. Das heißt, hätte sich die Wetterlage, die im August zu dem bisherigen Rekord geführt hatte, bereits Anfang Juli eingestellt, wäre es ziemlich sicher noch deutlich heißer gewesen.

(Aus diesem Grunde möchte ich den diesjährigen „Rekord“ immer in Anführungszeichen gesetzt sehen. Lediglich der Einfachheit halber lasse ich diese aber im Folgenden weg).

Zweitens erfährt man ja nichts darüber, wo und wie das Thermometer relativ zur Umgebung aufgestellt ist. Kowatsch & Kämpfe haben immer wieder die Bedeutung des Wärmeinsel-Effektes beschrieben – muss man den hier abziehen? Muss man den auch von dem Rekordwert 2003 abziehen?

Übrigens hat sich unser Übersetzer Chris Frey auf seinem Blog ein paar Gedanken zu der Frage gemacht „Was ist normal?“, und zwar hier.

Bemerkungen aus synoptischer Sicht

Wie in früheren Beiträgen schon einmal genauer beschrieben, wird der Temperaturgang maßgeblich von Luftmassen bestimmt, die aus allen Himmelsrichtungen zu uns advehiert werden. Dabei sind drei Faktoren ausschlaggebend: Erstens, aus welchem Ursprungsgebiet stammt die Luftmasse, zweitens, auf welchem Weg ist sie zu uns geströmt und drittens wie lange hat sie dafür gebraucht. Eine Luftmasse aus (im Vergleich zu unserem Klima) extrem temperierten Ursprungsgebieten wird durch den Untergrund modifiziert, und zwar je stärker, umso länger der Weg ist (räumlich UND zeitlich).

Nun haben Kowatsch & Kämpfe belegt, dass im Juli immer noch ein gewisser positiver Trend der Temperaturen zu verzeichnen ist, während der Trend in allen anderen Monaten das umgekehrte Vorzeichen aufweist. Dies kann mehrere Ursachen haben.

Einmal könnte es in den Juli-Monaten der letzten Jahre häufiger Vorstöße von Luftmassen subtropischen/tropischen Ursprungs gegeben haben als früher. Oder die Anzahl dieser Vorstöße ist in etwa gleich geblieben und die Temperaturen in den Ursprungsgebieten liegen höher als früher.

Für Letzteres gibt es jedoch den Satelliten-Beobachtungen (und nur diese halte ich überhaupt für relevant) zufolge keinerlei Anzeichen. Bleibt also nur Ersteres übrig, aber wie immer erhebt sich gleich eine Folgefrage: was könnte der Grund dafür sein?

Gleich vorweg: da gibt es keine eindeutige Antwort, und der Spekulation ist Tür und Tor geöffnet. Ein paar Dinge lassen sich aber aus synoptischer Sicht festhalten: Für den Vorstoß extrem temperierter Luftmassen (egal ob nun warm oder kalt) ist grundsätzlich ein meridionales Strömungsmuster Voraussetzung. In einer mehr zonalen Westströmung wird es niemals zu irgendwelchen Temperaturrekorden kommen, egal mit welchem Vorzeichen.

Und tatsächlich sind während der letzten Jahre vor allem im Sommer gehäuft meridional orientierte Wetterlagen aufgetreten. Der Autor dieses Beitrags beobachtet seit mindestens zehn Jahren (ohne dass er dies explizit mit Zahlen belegen kann) eine Erhaltensneigung meridional ausgerichteter Wetterlagen, die länger ist als beispielsweise während der siebziger und achtziger Jahre. Markant erscheinen vor allem die seit mehreren Sommern hintereinander auftretenden Südwestlagen mit kurzen Hitzeschüben und den entsprechenden schweren Unwettern. Auch in diesem Jahr im Juni war das der Fall. Dabei waren die Temperaturschwankungen enorm: In der ersten Monatshälfte erfolgte bereits ein Vorstoß extrem warmer Luft, jedoch so schnell (24 Stunden), dass nicht einmal die Junisonne in der Lage war, diese Luftmasse durchzuheizen. Man erinnere sich, dass schon damals ein paar Tage vorher von zu erwartenden „Hitzerekorden“ die rede war, die dann nie eingetroffen sind.

Und in der zweiten Monatshälfte gab es dann einen nachhaltigen Kaltlufeinbruch von Nordwesten her, wobei die Schneefallgrenze um den 20. Juni in den Alpen bis 2000 Metern sank!

Und jetzt also wieder die Hitze, die aber nun zu Ende ist, den Modellrechnungen zufolge (die als Trend MAXIMAL mit hinreichender Genauigkeit etwa eine Woche (und nicht 50 oder 100 Jahre!) in die Zukunft schauen können stellt sich bei uns jetzt tatsächlich eine mehr oder weniger ausgeprägte Westlage ein.

Haben nun die extremen Temperaturschwankungen bei uns zugenommen? Die Frage muss aber vor dem o. g. Hintergrund anders gestellt werden: haben meridionale Wetterlagen in letzter Zeit zugenommen?

Der Autor tendiert dazu, diese Frage zu bejahen, und zwar hauptsächlich aufgrund von Erfahrungen, dass auch während des Sommerhalbjahres immer wieder Höhenwirbel im 500-hPa-Niveau bis weit nach Süden geführt werden, im Juli vorigen Jahres sogar bis nach Sizilien (!), was dort mitten in der üblichen sommerlichen Trockenzeit zu extrem ergiebigen Niederschlägen geführt hat, und zwar den ganzen Monat über und auch noch mit abnehmender Tendenz in den Nachbarmonaten.

Dennoch, eine eindeutige Antwort hat der Autor zu dieser Frage nicht. Aber ein anderer und sehr wesentlicher Aspekt scheint hier eine tragende Rolle zu spielen: in anderen Beiträgen von Kowatsch & Kämpfe haben diese schon vor Jahren nachgewiesen, dass in einem sich abkühlenden Klima viel öfter Extremwetterlagen und extreme Temperaturschwankungen auftreten können als in einem konstant warmen Klima.

Bislang sind diese Ereignisse bzgl. rascher Wechsel vor allem im Sommer aufgetreten. Bleibt die spannende Frage, wie das im kommenden Winter wird, nachdem die voran gegangenen beiden Winter von zonalen Westlagen geprägt waren mit der entsprechen überwiegend milden Witterung bei uns.

Hans-Dieter Schmidt

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71 Kommentare

  1. #70
    Lieber Herr Baecker,

    > Ich glaube jedoch nicht, daß da etwas revolutionierend Neues rauskommt
    > bei so einem simplen Modell.

    Na ja, dieses simple 1D-Modell scheint manches besser zu können als die komplexeren 3D-Modelle. Aus den „Conclusions“ ihres Papers:

    „While it is easy to criticize the simplicity of a 1D model of the climate system, for global averages there are only three main processes which control surface (or ocean mixed layer) temperatures: radiative forcing, radiative feedback, and vertical ocean mixing, all of which can be included in a 1D model.
    Given the wide variety of ocean responses in the more complex 3D models (see Fig. 1), it is entirely reasonable to use a simple 1D model which can include these three main processes in an attempt to best explain observed rates of ocean warming. Insights gained through such a simple model can then help guide the development and tuning of the much more complex 3D models.“

  2. Lieber Herr Kohl, #69

    danke für den Hinweis auf Roy. Das letzt paper kannte ich noch nicht. Ich glaube jedoch nicht, daß da etwas revolutionierend Neues rauskommt bei so einem simplen Modell.

    „Wenn ich früher in der Schule meine Hausaufgaben völlig falsch gemacht hatte, hatte ich dann meine Hausausgaben gemacht?“

    Daß Sie mich nicht mißverstehen; ich habe nicht behauptet, daß die Klimamodelle nun ausgereift sind. Das sind sie offensichtlich auf der dekadischen Skala und kürzer nicht, um auf dieser Zeitskala nicht die feinen Klimaschwankungen zu erklären. Das behauptet wohl auch niemand aus der Modellentwickler-Szene. Ich hoffe, Sie verstehen den Unterschied zwischen a) und b) oben in #68.

  3. #64
    Lieber Herr Baecker,
    in diesem Zusammenhang verweise ich auf einen neuen Artikel von Roy Spencer:

    Simple Experimental Demonstration that Cool Objects Can Make Warm Objects Warmer Still

    Hier diskutiert er das 1-dimensionale Modell, das er zusammen mit W. Braswell 2014 veröffentlicht hat unter Berücksichtigung des neu „angepassten“ und heftig umstrittenen ERSST-Datensatzes (v4; Karl et al.).

    Wie man an seiner Excel-Tabelle und an Abb. 4 erkennt, berücksichtigt er ENSO. Den besten Fit an die gemessenen Daten erzielt er mit einer CO2-Sensitivity von 1,31 K. Diese liegt weit unter der in CMIP5-Modellen verwendeten und auch in AR5 propagierten Sensitivity.

    Wohlgemerkt – unter Berücksichtigung der neuesten Schraubendreherei des NOAA.

  4. Lieber Herr Kohl, #67

    „Wenn die Klimamodelle diese multidekadischen Oszillationen nicht hinkriegen, glauben Sie dann immer noch, dass diese in den Modellen enthalten sind?“

    Also nochmal: die internen Oszillationen (Klimarauschen) sind das Resultat der nicht-linearen Wechselwirkung im Klimasystem. Wenn nun das Klimarauschen im Modell nicht so rauskommt wie beobachtet, so kann das grundsätzlich daran liegen, daß
    a) etwas (Physik, Systemkomponenten) im Modell fehlen
    b) die Modellphysik ein anderes Ergebnis liefert, dies liegt üblicherweise an der Modellauflösung

    Ich denke, daß b) zutrifft. Es fehlt grundsätzlich nichts im Modell.

  5. #66
    Lieber Herr Baecker,
    ich musste gestern sicherlich nach diesen Artikeln suchen. Da ich aber sämtliche Publikationen von Bob Tisdale seit Jahren lese, kannte ich diese zuvor schon.

    Aber nochmals:
    Wenn die Klimamodelle diese multidekadischen Oszillationen nicht hinkriegen, glauben Sie dann immer noch, dass diese in den Modellen enthalten sind?

    Wenn ich früher in der Schule meine Hausaufgaben völlig falsch gemacht hatte, hatte ich dann meine Hausausgaben gemacht?

  6. Lieber Herr Kohl,

    da haben Sie eine gute Zusammenfassung. Lassen Sie mich das mal angucken.
    Aber sagen Sie mir mal jetzt: Wußten Sie die ganze Zeit, daß Klimamodelle die Zyklen drin haben oder haben Sie sich aufgrund meiner Frage erst jetzt auf die Schnelle schlau gemacht und die links oben recherchiert, die zeigen, daß die internen Zyklen in den Modellen implementiert sind?
    Wie gesagt, Sie sehen, daß die Modelle die Indizes auch nicht viel anderes als die globale Temperatur wiedergeben.

  7. #64
    Lieber Herr Baecker,

    > ich fragte aber nach dem Vergleich zwischen Modellen und Beobachtungen der AMO/PDO-Indizes.

    An dieser Stelle wäre es wohl sinnvoll, den KNMI Climate Explorer
    http://tinyurl.com/a4wgsn2
    einzusetzen, von Bob Tisdale ausgiebig Gebrauch macht.

    Für AMO hätte ich auf die Schnelle folgenden Vergleich AMO-CMIP5 anzubieten:
    http://tinyurl.com/pfn94mv
    Hier zeigt die Grafik
    http://tinyurl.com/ovqqayb
    einen halbwegs vernünftigen Fit für das Ende des 20. Jhdt. Vor 1970 laufen AMO und CMIP5 aber weit auseinander.

    Für den Vergleich PDO-CMIP5 könnte man beispielhaft diesen Artikel nennen:
    http://tinyurl.com/q2b3kkf
    und hierin Abb. 13 (North Pacific; ist nicht exakt PDO, dürfte aber weitgehend gleich sein):
    http://tinyurl.com/nmhjwyf
    Sie sehen eine sehr schlechte Korrelation PDO-CMIP5.

  8. Lieber Herr Kohl, #63

    „Sie betreiben Haarspalterei.“

    Komisch, dabei nähern wir uns doch nun der eigentlichen wissenschaftlichen Diskussion.

    „Was bringt es, irgendeinen Ansatz von PDO und AMO in die Klimamodelle hineinzupfrimeln, der vorne und hinten nicht passt? Das schreiben auch Ruiz-Barradas et al. Und Trenberth (s. #54) fasst das noch in deutlichere Worte.“

    Aber Sie sehen doch an dem Ruiz-Barradas et al. paper, daß doch gar nichts in die Modelle „hineingepfrimelt“ wird. Verstehen Sie immer noch nicht, daß die Modelle interne Zyklen von sich aus aufgrund der implementierten Modellphysik und den Nicht-Linearitäten sowieso liefern, das ist doch in dem paper auch zu sehen?
    Wie ich schon sagte, reicht die implementierte Modellphysik nicht aus, die Phasen richtig hinzubekommen. Wie Sie in dem Ruiz-Barradas et al. paper und anderen papers aber auch sehen können, gibt es auch Probleme mit dem Spektrum bei tiefen Frequenzen. Das finde ich interessant.

    „ „Ähnlich“ ist gut. Damit zeigen Sie ja schon, dass Sie wissen, dass die Übereinstimmung erbärmlich ist.“

    Zeigen Sie mal für den AMO/PDO Index.

    „Im AR5 wurde dieser Vergleich (wohlweislich?) nur bis 1986 zurück dargestellt:
    http://tinyurl.com/pbhz2k4
    Der Offset der Anomalie der Messwerte war so gewählt, dass für ~20 Jahre eine relativ gute Übereinstimmung mit den Klimamodellen vorlag. Nach ~2005 drifteten beide auseinander – und vor 1986 auch.“

    Das ist der Vergleich zwischen Modellen und Beobachtungen der globalen Mitteltemperatur, ich fragte aber nach dem Vergleich zwischen Modellen und Beobachtungen der AMO/PDO-Indizes.

  9. #60
    Lieber Herr Baecker,
    Sie betreiben Haarspalterei. Was bringt es, irgendeinen Ansatz von PDO und AMO in die Klimamodelle hineinzupfrimeln, der vorne und hinten nicht passt? Das schreiben auch Ruiz-Barradas et al. Und Trenberth (s. #54) fasst das noch in deutlichere Worte.

    Wohlweislich schreiben Sie in #57:

    > Wenn Sie nun mal den AMO/PDO-Index aus den
    > Klimamodell-Ergebnissen berechnen, so zeigt
    > der über den Zeitraum 1850 bis jetzt
    > sicherlich einen ähnlichen Verlauf.

    „Ähnlich“ ist gut. Damit zeigen Sie ja schon, dass Sie wissen, dass die Übereinstimmung erbärmlich ist.

    Im AR5 wurde dieser Vergleich (wohlweislich?) nur bis 1986 zurück dargestellt:
    http://tinyurl.com/pbhz2k4
    Der Offset der Anomalie der Messwerte war so gewählt, dass für ~20 Jahre eine relativ gute Übereinstimmung mit den Klimamodellen vorlag. Nach ~2005 drifteten beide auseinander – und vor 1986 auch.

    Bob Tisdale stellt in seinem Buch detaillierte Vergleiche zwischen Temperaturmessungen und und den Klimamodellen vor und demonstriert das Versagen dieser Modelle. Aber auch auf seiner Homepage
    https://bobtisdale.wordpress.com/
    finden Sie monatsaktuelle Daten und Vergleiche.
    Besonders schlimm ist die Diskrepanz bei der Temperatur der Meeresoberflächen:
    http://tinyurl.com/q4296oq

    Glauben Sie immer noch, dass in den CMIP5- bzw. CMIP3-Modellen PDO und AMO (adäquat) berücksichtigt sind?

  10. Lieber Herr Kohl, #58

    „Wie kommen Sie darauf, dass PDO und AMO von CO2, Aerosolen und Vulkanen beeinflusst sind? Können Sie dazu auf Publikationen verweisen?“

    Googlen und lesen Sie Ihre verlinkten paper.

    „Meines Wissens nach sind beide Effekte natürlichen Ursprungs.“

    Das widerspricht dem ja offensichtlich nicht. „Natürlich“ heißt ja nicht „unbeeinflußbar“.

    „Welche Publikationen widersprechen dieser Ansicht?“

    Welche sprechen dafür?

  11. #59: Könnte es sein, NicoBaecker, die Hitze macht Ihnen schwer zu schaffen? 🙂

    a. Fachliteratur? Kein Problem. Sie lesen zu wenig, zu einseitig, und die falsche? Eindeutig ja!

    b. Wo sind die Fehler in Ihrer Rechnung? 🙂 W. Allen Wallis & Harry V. Roberts (1960): Methoden der Statistik: Ein neuer Weg zu Ihrem Verständnis; Rudolf Haufe Verlag, Freiburg i. Br.. 574 Seiten. Zu der Zeit war Freiburg im Breisgau noch ziemlich frei von Schamanen. Heute ist es der Vatikan des Schamanismus, NicoBaecker, also IHRER FRAKTION. Von dort und von Tübingen aus, gehen die perversen Indoktrinierungen unserer Kinder hervor. EIN VERBRECHEN!!

    c. Zitat: „[…] ich erkläre doch nur, was da steht.“

    Nein, das tun Sie nicht. Vor dem Lesen müssen Sie sich kluge Fragen ausdenken. Während des Lesens gilt es noch viel mehr zu bedenken und zu beachten. Dann müssen Sie auf die Qualitätskriterien für Informationen achten WOLLEN. Und nach dem Lesen, da kommt es faustdick auf Sie zu. Wenn Sie wirklich Ahnung hätten.

    d. Sie leben im Zeitalter der Daten und Information und dies erdrückt Sie. Verständlicherweise. Für diesen Fall hat die echte Wissenschaft bewährte und zeitlose Methoden und Werkzeuge erschaffen, welche Sie bis zum heutigen Tag auf absolut überhebliche Weise ignoriert haben wollen. Mit welchem Ergebnis? Sie haben die Orientierung verloren. Es gibt mehr Fachbücher, als Sie jemals zu lesen in der Lage sein werden.

    e. Sie können ja mal zuerst eine Diskriminanzanalyse durchführen, bevor Sie Ihre scheinklugen Sprüche ablassen. Wie schön für Sie, dass manche Admins Ihnen alles durchgehen lassen. Sind Sie jemals in der Diskriminanzanalyse geprüft worden, im Examen?

    MfG

  12. Lieber Herr Kohl, #54

    Schön daß Sie mir zuvorkamen. Ihr link zu Ruiz-Barradas et al. zeigen doch, daß Sie mit Ihrer Behauptung, die Klimamodelle hätten interne Oszillationen wie AMO/POD nicht drin, falsch liegen. Die Autoren untersuchen im Rahmen von CMIP3/5 ja verschiedene Modelle. Wenn Sie googlen, finden Sie noch mehr paper.

    Übrigens sind interne Oszillationen wie PDO/AMO nie aus diskreten Frequenzen zusammengesetzt, wie Sie oder auch die Abb. 3 oben behauptet, sondern zeigen ein kontinuierliches Frequenzspektrum. Man vergleicht die Spektren zwischen Messung und Modellen.

  13. #55: Alwin Bruno sagt:

    „Sie H A B E N keine Funktionsweise des Klimasystems vorzuweisen“

    Steht doch alles in der Fachliteratur, ich erkläre doch nur, was da steht.

    „s bleibt dabei, die Natur macht keine „Fehler“ die „man“ berechnen kann und daher:“

    So ein Quark, Sie kapieren das mit der Fehlerrechnung nicht, gehen Sie noch mal in den Physikunterricht.

    „P.S. wir wiederholen uns; mit Blick auf Regel 4 sollten wir EOD machen.“

    Sehe ich auch so, Sie sollten sich nicht selbst zum Diskussionsthema machen, sondern Argumente zum Thema liefern, aber können oder wollen Sie ja offensichtlich nicht, statt dessen heulen Sie hier rum, weil Sie keine Ahnung vom Thema haben und schamanisch an eine gute Mutter Natur glauben.

  14. #57
    Lieber Herr Baecker,

    > Wie schon gesagt, Sie müssen berücksichtigen,
    > daß AMO/PDO keine unabhängigen Klimafaktoren
    > sind, sondern so wie der gesamte Temperaturverlauf
    > von äußeren Klimafaktoren (Sonne, CO2, Aerosole,
    > Vulkane, etc.) moduliert werden.

    Wie kommen Sie darauf, dass PDO und AMO von CO2, Aerosolen und Vulkanen beeinflusst sind? Können Sie dazu auf Publikationen verweisen?
    Meines Wissens nach sind beide Effekte natürlichen Ursprungs.
    Natürlich ergibt sich das Klima als Folge gekoppelter (chaotischer) Prozesse. Anthropogene Einflüsse scheinen aber bei PDO und AMO keine Rolle zu spielen.

    Spencer und Tisdale gehen hier von einem dominanten Einfluss durch die Sonne aus (mit einer Resonanzfrequenz von ~60 Jahren).
    Welche Publikationen widersprechen dieser Ansicht?

  15. Lieber Herr Kohl, #51

    „wieso bestehen Sie immer noch drauf, dass PDO und AMO in den Klimamodellen enthalten seien? Wenn dem so wäre, würden diese Modelle nicht so katastrophal versagen. Schauen Sie doch bitte auf die Links, die ich Ihnen gegeben habe.“

    Ich glaube Sie haben eine grundsätzlich falsche Vorstellung. Ihre Aussage, die AMO und PDO sei nicht in den Modellen, basiert wohl auf der Beobachtung, daß die Zyklen für die letzten 18 Jahre nicht in den Simulationen wie beobachtet wiedergegeben werden.
    Meine Aussage, die AMO und PDO seien in den Modellen, basiert jedoch darauf, daß die Physik, die diesen Zyklen grundsätzlich zugrunde liegt in den Modellen implementiert ist. D.h. die Modelle sind nicht-linear, weisen grundsätzlich die internen Wechselwirkung und produzieren diese Zirkulationsmuster (AMO/PDO) und werden durch die gleichen physikalischen Mechanismen determiniert wie die beobachteten AMO/PDO. Der Punkt ist – das habe ich schon mehrmals geschrieben, daß die Modelle die Phasen nicht genau hinbekommt.

    „Das ist jetzt aber ein schlechter Witz, oder?
    Vahrenholt hat beides erfunden? Da erweisen Sie ihm aber zu viel der Ehre.
    Nein, PDO und AMO sind schon länger bekannt und weisen beide eine Periode von ~60 Jahren auf.
    Und die Amplitude? Dann schauen Sie mal, was AMO hergibt:
    http://tinyurl.com/pm4yekb
    Die Amplitude (Peak-Peak) beträgt ~0,5 Grad. Das reicht etwa nicht?“

    Wie schon gesagt, Sie müssen berücksichtigen, daß AMO/PDO keine unabhängigen Klimafaktoren sind, sondern so wie der gesamte Temperaturverlauf von äußeren Klimafaktoren (Sonne, CO2, Aerosole, Vulkane, etc.) moduliert werden.
    Sie scheinen die Vorstellung zu haben, daß der Verlauf der globalen Mitteltemperatur T sich als Funktion unabhängiger Variablen Sonne S, Treibhausgase T, Vulkanaerosol V, anthropogenes Aerosol A und interne Oszillationen (AMO/PDO, etc.) O ausdrücken läßt: T = T(S, T, V, A, O). Sie übersehen aber, daß O = O(S, T, V, A) gilt.

    Wenn Sie nun mal den AMO/PDO-Index aus den Klimamodell-Ergebnissen berechnen, so zeigt der über den Zeitraum 1850 bis jetzt sicherlich einen ähnlichen Verlauf.

  16. @Lieber NicoBaecker, zu „… Funktionsweise des Klimasystems … „:

    Sie H A B E N keine Funktionsweise des Klimasystems vorzuweisen, da nützen auch Ihre Ausreden nichts und auch nicht die an den Haaren herbei-gezogenen „Vorwürfe“; Ihre Bluffs zeigen keine Wirkung ausser vielleicht bei Ihren Sekten-Angehörigen.

    Nichts kann von den Zauberformeln zum Klima vohergesagt werden, die naturwissenschaftlich-rationale Auffassung der Klimastrologen ist gleich Null.

    Es bleibt dabei, die Natur macht keine „Fehler“ die „man“ berechnen kann und daher: Sie schliessen Ex Falso Quodlibet.

    MfG

    P.S. wir wiederholen uns; mit Blick auf Regel 4 sollten wir EOD machen.

  17. Werner Kohl.

    Danke sehr geehrter Herr Werner Kohl das Sie mich „–Otto Normal Verbraucher–“ so gut informiert haben.

    Leider hat der sehr geehrte Herr Nico Baecker es nur geschafft mich zu verwirren, es ist nun mal eben so das Heer Nico Baecker’s Logik nicht wirklich logisch ist und zig widerspüche beinhaltet.
    Mfg

  18. #46
    Lieber Herr Baecker,
    hier sind noch ein paar Links, in denen die ungenügende Berücksichtigung von PDO und AMO in den Klimamodellen beleuchtet werden.

    Der frühere Leitautor David Appell zitiert in

    W[h]ither Global Warming? Has It Slowed Down?


    Kevin Trenberth:
    „“One of the things emerging from several lines is that the IPCC has not paid enough attention to natural variability, on several time scales,” he says, especially El Niños and La Niñas, the Pacific Ocean phenomena that are not yet captured by climate models, and the longer term Pacific Decadal Oscillation (PDO) and Atlantic Multidecadal Oscillation (AMO) which have cycle lengths of about 60 years.“

    Ka-Kit Tung und Jiansong Zhou schreiben in
    http://www.pnas.org/content/110/6/2058.abstract
    „Quantitatively, the recurrent multidecadal internal variability, often underestimated in attribution studies, accounts for 40% of the observed recent 50-y warming trend.“

    Ruiz-Barradas et al. schreiben in
    http://www.atmos.umd.edu/~nigam/Ruiz-Barradas.AMO.Climate.Dynamics.2013.pdf
    „If climate models do not incorporate the mechanisms associated to the generation of the AMO (or any other source of decadal variability like the PDO) and in turn incorporate or enhance variability at other frequencies, then the models ability to simulate and predict at decadal time scales will be compromised …“

  19. #50: Bravo, NicoBaecker, Sie beschreiben sich mal wieder SELBST SEHR TREFFEND!

    Sicherlich betreiben Sie Yoga und sind keine 2,50 Meter hoch, haben aber Starallüren.

    a. Wenn noch niemand das Klimasystem bis heute verstanden haben kann, wie können Sie dann so etwas sagen?

    b. Was ist eine naturwissenschaftlich-rationale Erfassungsgabe genau?

    c. Was ist ein religiös-esoterisches Naturverhältnis? Wie definieren Sie?

    Herr NicoBaecker, man muß statistische Bücher AUCH VERSTANDEN HABEN, dies ist bei Ihnen erwiesenermaßen ausgeschlossen. Sie erbrachten den Beweis bereits schon, und dies mehrfach. Sie begreifen den Stoff nicht so wie man sollte.

    Sie dürfen Ihre Yoga-Übungen weiter fortführen. Übrigens, mit Yoga wird die Gaia-Religion mittransportiert, es erfolgt also immer eine klammheimliche und primitive Missionierung mit, was hochgefährlich sein will. Man rutscht dann auf der wissenschaftlichen Bühne leicht aus.

    Sie müssen ein Gott sein, Herr NicoBaecker, so wie Sie über andere reden und (ver)urteilen. Der Hinduismus verspricht, jeder wird wie Gott werden. Der Dalai Lama ja auch. Sie haben die Zukunft bereits überholt?

    Also, Friede, Friede, Friede, AuuuuUUUUuuuummmmmmmmmmm, Friede, und Geld her, für das Klima. Tod dem Menschen? Es lebe Gaia? Und das nennen Sie Wissenschaft?

  20. Mal ausnahmsweise eine richtige Aussage von Baecker:

    #18: NicoBaecker sagt:
    „Die Aussage „2100 eine „Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur“ von 2 °C stattfinden wird“ basiert auf Szenarien für die zukünftige Treibhausgasemissionen, ist also konditional!“

    Die „Kondition“ (Bedingung) für das Szenarium ist die eingebaute Klimawirksamkeit von CO2.
    Da diese in der Realität widerlegt ist,
    ist auch das Szenarium falsch.

  21. #46
    Lieber Herr Baecker,
    wieso bestehen Sie immer noch drauf, dass PDO und AMO in den Klimamodellen enthalten seien? Wenn dem so wäre, würden diese Modelle nicht so katastrophal versagen. Schauen Sie doch bitte auf die Links, die ich Ihnen gegeben habe.

    > Ja Vahrenholt et al. behaupteten das.
    > Aber sie haben ja ihre Oszillationen nur
    > „erfunden“, die AMO und PDO haben doch gar
    > nicht die Periodik und Amplitude, die
    > Vahrenholt benötigen würde.

    Das ist jetzt aber ein schlechter Witz, oder?
    Vahrenholt hat beides erfunden? Da erweisen Sie ihm aber zu viel der Ehre.

    Nein, PDO und AMO sind schon länger bekannt und weisen beide eine Periode von ~60 Jahren auf.

    Und die Amplitude? Dann schauen Sie mal, was AMO hergibt:
    http://tinyurl.com/pm4yekb
    Die Amplitude (Peak-Peak) beträgt ~0,5 Grad. Das reicht etwa nicht?

    Und was sehen Sie noch? Abgesehen von einem allgemeinen Aufwärtstrend (hier über die „detrend“-Funktion ausgeblendet), den es seit Ende der Kleinen Eiszeit – Gott-Sei-Dank – gibt, weist die Temperatur der Nordhalbkugel eine periodische und synchrone Schwankung in der gleichen Größenordnung auf!

    Noch was? Na klar: AMO schickt sich an, demnächst wieder in die negative Phase einzutreten. Was glauben Sie wohl, was das für einen Einfluss auf das Klima haben wird?

    Und was macht PDO?
    http://tinyurl.com/ncv7pt2
    Wie Sie sehen, ist hier die Amplitude noch größer.

    Die Oszillationen selbst scheinen (z.B. nach R. Spencer und B. Tisdale) einfach interne Oszillationen (Resonanzen) zu sein, die durch die Sonne angetrieben werden. Sie sind natürlichen Ursprungs.

  22. Lieber Herr Bruno,

    Sie werden Verständnis dafür haben, daß Ihr religiös-esoterisches Naturverhältnis einfach ignoriert wird.

    Ihre naturwissenschaftlich-rationale Erfassungsgabe der Funktionsweise des Klimasystems ist gleich Null, und Sie scheinen dies nicht mal als Mangel zu begreifen.

    Sie hatten Ihre chance, sich adäquat einzubringen, haben diese nicht genutzt und sind statt dessen nur herumgeeiert.

  23. @#38,@#43 Lieber NicoBaecker, zu „sonst wüßten Sie, was der der Sinn der Fehlerrechnung ist“

    Ersten haben Sie nicht zu entscheiden darüber was ich studiert habe und was nicht, mit Ihrem Religions-Sekten „Glauben“ an Telepathie machen Sie sich weiterhin einfach nur lächerlich. Sind Sie denn in aller Ernsthaftigkeit so blöd dass Ihnen nicht schon klar wurde dass zu einer Kritik ein Fachwissen erforderlich ist? Nun, bei Ihnen ist das ja wohl andersherum (äh, warum wohl?), Sie schauen in Ihre Zauberbücher nach Zauberworten und Zauberformeln die ein Opponent nicht so wie Sie abgetippt hat. Das allein war mir der Mühe wert und Ihre Ad Hominems sind wirkungslos verpufft, Sie haben Ihre Pseudo-Starallüren ganz von selbst enttarnt so wie es sein soll.

    Zweitens ist der „Sinn“ der Fehlerrechnung ausschliesslich die akademisierte VeraXXXung denn die „Werte“ werden als nächstes wieder einkassiert wie fehlvermutete Börsen-kurse, und es wird nach neuen €Fördermitteln$ zur weiteren VeraXXXung „geforscht“ damit Theorien und Zauberformeln unter der Last der Empirie nicht ihren Kartenhaus-Charakter zeigen. Na sowas.

    Die Natur, unsere Natur, macht keine Fehler und bewegt sich auch nicht innerhalb (oder ausserhalb) von Fehler-intervallen, trotzdem wollen Pseudo-Wissenschaftler aus akademisierten Fehler-intervallen etwas Aussagen (was nur sie allein „wichtig“ macht) damit die Politik beeinflusst wird und unsere Gesellschaft in den apokalyptischen CO2-Strahlen Tod steuert (oder vor ihm gerettet wird, ganz nach Gusto).

    Trotz aller akademischen Verabredungen zu Fehlerintervallen und eg. Sonnenscheindauer Schwellen bleibt dieser Murks was er von Anfang an war: völlig ungeeignet ausserhalb der lokalen Region unserer tüchtigen Alltags-Meteorologen und im Gegensatz dazu empirischer H U M B U G im akademisierten Global“klima“ welchen der Steuerzahler abzuschaffen hat.

    MfG

  24. Lieber Herr Bruno,

    „Hätten Sie anstelle dessen Interesse ein Gedankenexperiment (mögen Sie anscheinend, äh warum wohl?) vorzunehmen zum Prinzip der Superposition im obigen Kontext? Das liesse uns zum Wesentlichen kommen beim Globalen Temperaturvergleich.“

    Wenn der Einfluß der verschiedenen äußeren Klimafaktoren (Sonne, CO2, Vulkane, Aersol,. etc), die ja – wie auch Sie inzwischen wissen sollten – in jedem der heutigen GCM (global circulation modells, einfach gesagt: Klimamodell) berücksichtigt werden, auf die Klimaentwicklung unabhängig von den anderen wäre, so wäre die Einzeleffekt superponierbar. Ist aber nicht ganz der Fall, aber in guter Näherung. In den IPCC AR4 & AR5 sind ja die Einzeleffekte auf die Temperatur graphisch dargestellt. Da sieht man auch, daß die Behauptung „100% macht das CO2“ und ähnlich platte Unterstellungen von Klimaskeptikern, von der Wissenschaft und damit dem IPCC nicht behauptet wird.

  25. #43: Das erträgt kein vernünftiger Mensch, was Sie da von sich geben wollen, Herr NicoBaecker. Sie brauchen was? :)) Ein paar Semester? Und warum Metereologie? :)) Wohl bei der geistesgestörten UNESCO? Und Mathematik? Ach, Statistik (was der präzisere Ausdruck wäre), braucht man da nicht?

    DAS MACHT DER SEHR GEEHRTE UND VEREHRTE HERR Alwin Bruno in einigen Stunden, oder nur Minuten? Hat (!) er (!) (bereits) schon, Sie subventionierter Amateur. Haben Sie ein Glück, dass die Admins Sie hier wirken lassen.

    Herr NicoBaecker? Kleiner Tip. Statt in der Metereologie, versuchen Sie es doch an der Börse. AN DER BÖRSE!!!!! Dann werden zumindest Ihre Erben die Wahrheit erfahren dürfen. 🙂 Vor dem Jahr 2100. :))

    Sie sind wie geschaffen, für die Börsenwelt. Die ist voller wilder Kurven. Es ist eine phantastische Welt. Mit Kernreaktoren (Unternehmen), von denen sehr viele noch Wohlstand erschaffen, also echte Werte. Da müssen Sie hin, als Metereologe. Sie dürften viel Erfolg haben. Nur zu. Jedoch, von der echten Wissenschaft, lassen Sie bitte die (Ihrigen) Finger.

    Danke. 🙂

    Fehlerintervall. Signifikante Aussagen. Quantifizierte Sicherheit. Haben Sie da irgend so ein statistisches Buch vor sich liegen? Komisch, die benutzen eher ein gehobeneres Niveau. Mann, NicoBaecker, wieso schlagen Sie sich immer selbst?

  26. Lieber Herr Kohl, #30
    Verstehe ich nicht, nennen Sie mir mal ein Beispiel für eine solche falsche Annahme (a).
    Und erklären Sie mir, wieso Sie glauben, dies hinge von den Oszillationen ab (b).
    „Der Otto-Normalverbraucher ist relativ schlecht informiert. Er erfährt nur durch die (z.T. öffentlich-rechtlichen) Medien und durch besonders mitteilungsbedürftige Wissenschatler, dass wir kurz vor der Katastrophe stehen.“
    Sie schauen sich wohl nur Bibel-Sender an. Man kann sich öffentlich-rechtlich – wenn man sich denn über die Glotze bilden will- schon ein paar differenzierte Sendungen angucken. Geben Sie mir mal ein paar konkrete Beispiele, wo platt von „kurz vor der Katastrophe“ geredet wurde, kann ich nicht nachvollziehen.(c)
    „“ Diese Oszillationen sind grundsätzlich im Klmamodell drin
    Das ist falsch.“
    Nö, Sie träumen. Wie wollten Sie das verhindern, daß sie drin sind? (d)
    „Der Temperaturanstieg in den letzten ~20 Jahren des 20. Jhdt. wurde fast vollständig auf anthropogene Ursachen zurückgeführt.
    Anfang 2012 noch wurden Vahrenholt und Lüning heftig attackiert, als sie in ihrem Buch „Die Kalte Sonne“ behaupteten, dass mindestens die Hälfte des damaligen Temperaturanstiegs natürlichen Ursprungs (v.a. durch die damalige positive Phase von AMO und PDO) gewesen seien.“
    Ja Vahrenholt et al. behaupteten das. Aber sie haben ja ihre Oszillationen nur „erfunden“, die AMO und PDO haben doch gar nicht die Periodik und Amplitude, die Vahrenholt benötigen würde. Vahrenholt postuliert dies nur, aber wissenschaftliche Beweise fehlen! Oder haben Sie ein paper, welches Vahrenholt’s Kurve bestätigt? Das gibt es nicht!
    „PDO und AMO waren keinesfalls in den Klimamodellen berücksichtigt.“
    Sie verstehen nicht: Das sind interne Oszillationen und diese sind grundsätzlich enthalten. Man kann sie gar nicht weglassen! Der Punkt ist, daß die Modelle noch nicht so hochaufgelöst sind, daß die Klimamodelle die Oszillationen phasentreu reproduzieren.
    „Inzwischen gehört die unerhörte Behauptung von Vahrenholt/Lüning fast schon zur Mainstream-Meinung. Sogar Kevin Trenberth, den man wohl kaum zu den Skeptikern zählen kann, teilt z.T. diese Auffassung. So schreibt er beispielsweise in Nature
    http://tinyurl.com/pqj28yr
    „The picture emerging is one where the positive phase of the PDO from 1976 to 1998 enhanced the surface warming somewhat by reducing the amount of heat sequestered by the deep ocean, while the negative phase of the PDO is one where more heat gets deposited at greater depths, contributing to the overall warming of the oceans but cooling the surface somewhat …“
    Wo sollte Trenberth da nun Vahrenholt bestätigen? Sie träumen. Sie scheinen nicht so ganz zu kapieren, daß auch die Oszillationen als interne Wechselwirkung von äußeren Klimafaktoren modifiziert werden. D.h. die Oszillationen sind kein unabhängiger Klimatreiber, sondern hängen seinerseits von den äußeren Bedingungen ab.
    Grundsätzlich ist es richtig, daß man die Oszillationen im Modell noch nicht richtig im Griff hat, aber dies wirkt sich nur dekadisch aus. Es gibt keine Oszillationen, die auf einer Zeitperiode von knapp 100 Jahren eine Temperaturamplitude von mehreren Zehntel Grad global erzeugen kann.
    Bitte gehen Sie konkret auf meine Fragen a)…d) ein.

  27. #44: Werner Moß sagt:
    „Und es ist auch unsinnig zu behaupten, dass die um 0,8 Kelvin erwärmte Luft die Meere erwärmt haben soll. Es ist wohl eher umgekehrt.“

    Natürlich ist es umgekehrt, Sie Schelm.

  28. #13: S.Bernd:
    „Sie haben sich um den Faktor 1000 vertan, wenn Sie dem Wasser ein 4000 fach höhere Wärmekapazität , gegenüber der Luft,zusprechen. “

    Spezifische Wärmekapazität von Luft ist 1. Spezifische Wärmekapazität von Wasser ist 4. Also 1 zu 4. Das Massemverhältnis zwischen Luft und Wasser ist 1 zu 1000, z.B. 1 Liter Luft hat 1 Gramm, 1 Liter Wasser hat 1000 Gramm. Das Verhältnis der Wärmekapazität (molarer) zwischen Luft und Wasser ist abhängug von der spezifischen Wärmekapazität und der Masse. 1 mal 1 Gramm für Luft, 4 mal 1000 Gramm für Wasser (oder auch mit Mol statt Gramm, macht keinen Unterschied). Das Verhältnis der Wärmekapazität zwischen Luft und Wasser ist 1 zu 4000. Deshalb macht es auch keinen Sinn, kaltes Wasser in die Wanne laufen zu lassen und mit dem Föhn zu erwärmen. Und es ist auch unsinnig zu behaupten, dass die um 0,8 Kelvin erwärmte Luft die Meere erwärmt haben soll. Es ist wohl eher umgekehrt.

  29. #42: Alwin Bruno sagt:

    „was ein Forist nicht weiss das haben Sie nicht zu entscheiden.“

    Das brauche ich gar nicht, es reicht ja schon, wenn Sie mir in #37 zeigen, daß Sie nicht wissen, daß ein Wert mit Fehlerintervall dennoch signifikante Aussagen zuläßt (selbstverständlich nur im Rahmen der vom Fehlerintervall quantifizierten Sicherheit).
    Zudem haben Sie offensichtlich noch nie die mathematischen Ausdruck zur Berechnung eines Korrelationskoeffzienten gesehen.

    Wenn Ihnen das nun zu hoch ist, so haben Sie natürlich ein Defizit und dies schließt Sie eben vom Verständnis von wissenschaftlich gegründeten Aussagen aus. Das ist doch alleine dann Ihr Problem.

    Herr Bruno, es ist ganz einfach: Sie absolvieren einfach ein paar Semester Meteorologie und Mathematik und wissen danach (vielleicht), was die Erfordernisse sind, um sich qualifiziert zum Thema Korrelation und Messfehler äußern zu können und was Sie jetzt nicht wissen.

  30. @#40: Lieber NicoBaecker, zu „wissen Sie A L S O auch nicht“: was ein Forist nicht weiss das haben Sie nicht zu entscheiden. Es wird erwartet das Sie danach fragen, sonst kommt nur immer wieder derselbe NicoBaecker Monolog zustande und sie machen sich mit Telepathie lächerlich. Das kann jetzt ‚mal a u f h ö r e n, es hat keinen Wert und leistet keinen Betrag ausser geistigen Forenmüll.

    Zu „Behaupten Sie bitte nichts, was Sie nicht verstanden haben“, seit wann bitte wissen Sie was ich verstehe? Ohne einen Dialog bei dem man sich auf zivilisierte und gegenseitig akzeptable Fakten verständig wissen Sie über die Gegenseite: N I C H T S, haben Sie das verstanden? Und Sie sind nicht mein Sprecher, vergessen Sie das bloss nicht wieder.

    Zu „Korrelation zwischen verschiedenen Temperaturreihen“: ich lasse die auf EIKE üblichen Störche jetzt ‚mal weg sondern nenne eine Korrelation zwischen Religiösität und Intelligenz (Paper erst kürzlich); Sie sehen: alles kann korreliert werden, Niemand hat Nix darüber zu „wissen“ und Ihr Bluff mit „Sie wissen nicht“ ist völlig eindruckslos verpufft.

    Zu „und somit auch nicht beweisen können“, seit wann prophezeien Sie meine Handlungen und unterstellen was ich vorhabe? Das kann jetzt aber S O F O R T aufhören.

    Zu „Wenn ich Sie jetzt nach einem Beweis Ihrer Behauptung fragen würde“: Sie H A B E N aber N I C H T gefragt, also brauchen Sie mich auch nicht zu erledigen?! Puh, da bin ich ja gerade noch’mal davongekommen.

    —–

    Hätten Sie anstelle dessen Interesse ein Gedankenexperiment (mögen Sie anscheinend, äh warum wohl?) vorzunehmen zum Prinzip der Superposition im obigen Kontext? Das liesse uns zum Wesentlichen kommen beim Globalen Temperaturvergleich.

    MfG

  31. @ #27 W. Kohl

    „…, aber vergleichbar sind sie dennoch. Beide Effekte führen dazu, dass Wärme verzögert abgegeben werden.“

    Wofür Ihrerseits der Beweis fehlt. Soll heißen für die Vergleichbarkeit.

    Bei der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe ist der Fall klar. Nur was passiert, wenn auf der „kühleren“ Seite ein ideales Vakuum herrscht? Und was, wenn die Oberfläche kein idealer Schwarzstrahler ist?

    Können sie das beantworten, wenn auf der „wärmeren“ Seite konstant Energie (Wärme!) zugeführt wird?

  32. Auch das noch, #37: Alwin Bruno

    wie man die Korrelation zwischen verschiedenen Temperaturreihen macht, wissen Sie also auch nicht. Natürlich kann man auch Korrelation zwischen Stationen unterschiedlicher Höhe feststellen. Behaupten Sie bitte nichts, was Sie nicht verstanden haben und somit auch nicht beweisen können.
    Wenn ich Sie jetzt nach einem Beweis Ihrer Behauptung fragen würde, so wären Sie doch erledigt.

  33. Lieber Herr Oellien,

    ich habe gar nichts gegen die Gesellschaft. Ich korrigiere nur gerne Irrtümer. Und Herr Endres irrt, wenn er glaubt, die Lufttemperatur wäre durch CO2 alleine determiniert.

  34. Au Herr Bruno,

    Schon richtig: „jeder Fehler ist falsch“… Sie haben wohl nie ein naturwissenschaftliches Fach absolviert, sonst wüßten Sie, was der der Sinn der Fehlerrechnung ist. Sie stellen sich ein ärmliches Zeugnis aus.

    Die Fehlerintervalle +/- Y kennzeichnen die Spielraum, in dem der wahre Wert W vom Messwert X abweichen kann. D.h. W liegt zwischen X-Y und X+Y.

  35. @#26: Lieber NicoBaecker, zu „unterentwickelte Kenntnisse der Meteorologie, ist einfach peinlich“: die Peinlichkeiten finden ganz und gar auf Ihrer Seite statt, um das einmal klarzustellen, an drei aktuellen Beispielen von weiter oben:

    Zu „intrinsischer Teil der Modellphysik“: künstliche Gedankenmodelle haben keine Bestandteile aus e i g e n e m Antrieb (aka. i n t r i n s i s c h), Gedanken haftet N I C H T S intrinsisches an (ausser nach der Gehirnwäsche und die kommt von Aussen, äh, extrinsisch).

    Zu „Fehlerintervalle/Signifikanz“: im Trendverlauf haben Fehlerintervalle N I C H T S mit herbeigewollter Signifikanz zu tun sondern bleiben falsch[e Fehler], und aus Fehlern kann nichts signifikantes geschlossen werden (ausser nach der Gehirnwäsche und die schliesst die Insignifikanz von Fehlern aus).

    Zu „Mittelwerte der Temperatur über einen Zeitraum von einem Monat oder länger zwischen verschiedenen Stationen bis zu Entfernungen von einigen 100 km signifikant korreliert“: bei Abständen gibt es auf *unserem* Planeten Z U S Ä T Z L I C H die Höhenunterschiede an Orten mit 100 km Entfernung (ausser jedoch nach der Gehirnwäsche und die schliesst die Signifikanz von Höhenunterschieden (etc) bei Messungen aus — Berg und Tal, Sahara und Polarregionen, kontinentale Landmassen und ozeanische Wüsten, haben ja immer dasselbe Wetter welches aufaddiert werden kann um dann N I C H T existierende Mittelwerte herbeizuteilen). B.t.w. für Sie was zum Lernen: das Prinzip der Superposition ist immer dann ausgeschlossen wenn …?

    Lieber NicoBaecker, Ihre Worte richten sich nicht an Tatsachen aus, ganz im Gegenteil dazu sollen offensichtlich unliebsame Fakten der Realität hinweggewollt werden, und Ihre Logik kennt deshalb als einziges „Resultat“ nur Ex Falso Quodlibet. Das wollen Sie uns doch nicht etwa als „Meteorologie“ verkaufen, Ihren Pseudo-wissenschaftlichen „Beschreibungen“ sind peinlich und lächerlich.

  36. Nico Baecker #25.

    Alter Schwede ,da haben Sie aber mal wieder ein losgelassen.

    Sie schreiben.

    Kann sein, in diesem Fall weiß aber auch Otto-Normalverbraucher, daß das Klima der Zukunft heute noch nicht festgelegt ist, man macht ja nicht umsonst Klimaschutz.

    Genau, und darum weil Ewentuel oder auch nicht , ähm ,na ja so ca mit zwischen 1 und 99% könnte es wärmer werden.
    Das mit den Zyklen vor allem den Sonnenzyklen ignorieren wir doch einfach mal, die versauen uns unsere Prognosen ,r i c h t i g.

  37. Sehr geehrter Herr Nico Baecker.
    Sie schreiben in #26

    Lieber Herr Endres, #17

    Sie demonstrieren ausgesprechen unterentwickelte Kenntnisse der Meteorologie, ist einfach peinlich.

    Was ist jetzt peinlich? Ist es jetzt peinlich das es immer mehr Leute bemerken das es mit dem CO2 und dem Treibhausefekt nicht so sein kann wie einem immer gesagt bekommt?

    Sind Sie Meteorologe?
    Was für ein Effekt hat Herr Endres da denn nun eigentlich beobachtet ?

    Was für eine Auswirkung hat der CO2 (Zwergen Effekt) überhaupt gegen den Klimasteurnden Sonnenzyklen, Meeresströmungen,usw?

    Der CO2 Effekt ist ein Zwerg in der wirklichen Natur.

    Und durch den ganzen Klimaalamismus haben wir ja nun diese Schwachsinnigen Energiewende mit Landschaft verschandelnde Windparks und enormen Kosten die unser Land an die Wand fährt. Die Chinesen reiben sich schon die Hände über unser idiotische verhalten, die Russen werden uns nach der Energiewende, Atomkraftwerke bauen und sich doof und dämlich verdienen, das wird dann auch die späte Putin’s Rache sein für die heutige unseelige“ Merkel Politik „im bezug auf Russland, aber Hauptsache den Ami in den xxxxx kriechen und die Rechtsradikalismus in der Ukraine unterstützen,armes Deutschland armes Europa.

    Herr Nico Baecker, Sie haben mir mal die Frage gestellt ob ich ein Problem mit der Gesellschaft habe, jetzt stell ich mal die gleiche Frage an Sie.
    Haben Sie ein Problem mit der Gesellschaft? Oder besser gefragt was für eine Gesellschaft würden Sie gerne haben?
    Ein Deutschland in dem man kein Auto mehr fährt, Industrialisierung weitestgehend abgeschafft wird ?
    Denn das wird nicht funktionieren, andere Länder würden sich die Hände reiben und Deutschland dann ganz schnell unterbuttern.

    Mfg

  38. zu #18
    Märchenstunde bei NicoBaecker:

    „daß der Trendverlauf auch unter Berücksichtigung des Fehlerintervalls signifikant ist.“

    Jeder Wert innerhalb der Intervallgrenzen(t) ist zulässig und damit jeder Trend (lineare Regression) …

    Macht nix, in vorhandener Trend gilt ohnehin nur für die Vergangenheit.

  39. #27: Werner Kohl sagt:
    „#24
    Geht das schon wieder los?
    Etwas nicht zu verstehen heißt nicht, dass es das nicht gibt.“

    Stimmt, lieber Herr Kohl.

    Noch interessanter wird es allerdings, wenn jemand etwas versteht, was es nicht gibt…

    Mit besten Wünschen

  40. zu #25

    Märchenstunde à la NicoBaecker:

    „Diese Oszillationen sind grundsätzlich im Klmamodell drin, denn sie sind ja intrinsischer Teil der Modellphysik.“

    Dafür gibt es dann einmal freies Trolloparken auf dem Fischmarkt.

  41. #28: Na, dies ist der (!) Beweis, verehrter Herr T. Heinzow, diese Hitze macht Ihnen sehr schwer zu schaffen. Sie können nur den Geist der Lüge meinen (vgl. die Sache mit dem Zelt). Da haben Sie sich als Mathematiker aber (mal wieder) verrechnet, verrechnen wollen. Und wer als Physiker nicht immer gut rechnen kann, der […]?

    Glücklicherweise sind Sie ja in der Epistimologie bewandert. 🙂 Dies könnte Sie noch retten. Sie wären von allein darauf gekommen, wenn ich Ihnen nicht zu Hilfe geflogen wäre.

    Mit humorvollen Grüßen

    P.S.: Ich darf Sie höflichst daran erinnern. Wenn Ihre Kollegen (erst einmal) merken sollten und wollten, wie oft Sie sich verrechnen, dann […], erinnere ich Sie wiederum höflichst, an die (wenig intelligente und bösartige) Geisteshaltung eines Richard D., und was der dann von Ihnen halten will, dieses herzlose Monster (vgl. Herzattacke).

    Und wenn Sie auf der Suche nach (echter und ungekünstelter) Achtung und Respekt sein wollten, dann wissen Sie ja jetzt, wo Sie nur anklopfen können, bei welcher Institution. 🙂 Galileo Galilei hat die Katholische Institution ja nie verlassen. :)) Diese Amateure. Schrecklich.

  42. #25
    Hallo Herr Baecker,

    > In der wissenschaftlichen Literatur nennt
    > man die Szenarien auch Projektionen.

    Ist mir bekannt.

    > Kann sein, in diesem Fall weiß aber auch
    > Otto-Normalverbraucher…

    Der Otto-Normalverbraucher ist relativ schlecht informiert. Er erfährt nur durch die (z.T. öffentlich-rechtlichen) Medien und durch besonders mitteilungsbedürftige Wissenschatler, dass wir kurz vor der Katastrophe stehen.

    > Diese Oszillationen sind grundsätzlich
    > im Klmamodell drin

    Das ist falsch.
    Der Temperaturanstieg in den letzten ~20 Jahren des 20. Jhdt. wurde fast vollständig auf anthropogene Ursachen zurückgeführt.
    Anfang 2012 noch wurden Vahrenholt und Lüning heftig attackiert, als sie in ihrem Buch „Die Kalte Sonne“ behaupteten, dass mindestens die Hälfte des damaligen Temperaturanstiegs natürlichen Ursprungs (v.a. durch die damalige positive Phase von AMO und PDO) gewesen seien.
    Die praktisch komplette Zuweisung an AGW spiegelt sich in den Modellen wider, die Grundlage für die IPCC-Reports waren. Und hier findet man auch die dadurch zwangsweise überhöhte Sensitivity wieder.
    PDO und AMO waren keinesfalls in den Klimamodellen berücksichtigt.
    Wie falsch die Klimamodelle des IPCC sind, kann man beispielsweise in dieser Analyse von Roy Spencer sehen:

    Simple Experimental Demonstration that Cool Objects Can Make Warm Objects Warmer Still

    Auch im AR5 ist dies nicht zu übersehen:
    http://tinyurl.com/pbhz2k4

    Sehr ausführlich ist das Versagen der Klimamodelle beschrieben in Bob Tisdales Buch „Climate Models Fail“, dessen Lektüre hochinteressant ist. Einen Einstieg findet man hier:
    http://tinyurl.com/nsmstyu

    Inzwischen gehört die unerhörte Behauptung von Vahrenholt/Lüning fast schon zur Mainstream-Meinung. Sogar Kevin Trenberth, den man wohl kaum zu den Skeptikern zählen kann, teilt z.T. diese Auffassung. So schreibt er beispielsweise in Nature
    http://tinyurl.com/pqj28yr
    „The picture emerging is one where the positive phase of the PDO from 1976 to 1998 enhanced the surface warming somewhat by reducing the amount of heat sequestered by the deep ocean, while the negative phase of the PDO is one where more heat gets deposited at greater depths, contributing to the overall warming of the oceans but cooling the surface somewhat …“

    Den Einfluss von PDO haben wir gerade gesehen. AMO mit seinem starken Einfluss auf die Temperatur insbesondere der Nordhalbkugel geht demnächst wohl wieder in die negative Phase über:
    http://tinyurl.com/ornbxby
    Wo bitte finden Sie dies in den Klimamodellen wieder?

  43. #27: Werner Kohl sagt: „Der Mechanismus der Wärmedämmung unterscheidet sich zwar vom Treibhauseffekt, aber vergleichbar sind sie dennoch. Beide Effekte führen dazu, dass Wärme verzögert abgegeben werden.“
    ================================

    Bei dem in der Klimawissenschaft (und in der IPCC-Berichten) etablierten „Treibhauseffekt“ handelt es sich nicht um Verzögerung der Wärmeabgabe, sondern um eine Weitererwärmung der Erdoberfläche an ihrer eigenen abgegebenen Wärme, was physikalisch unmöglich ist. Der korrekte Vergleich wäre z.B. Sie gießen etwas warmes Wasser in die Thermokanne ein und es bringt sich dann selbst zum Kochen. Das ist „Klimawissenschaft“, Herr Kohl.

    Von diesem „Effekt“ wird dann „Klimasensitivität des CO2“ abgeleitet und vieles mehr. Der größte wissenschaftlich-politischer Betrug aller Zeiten.

  44. Zu #25

    Die Trollos schlagen hier gnadenlos zu, um den Nullsatzpreis des Sommers zu erhaschen.

    Derzeit führt der Autor dieses Satzes:
    „In der wissenschaftlichen Literatur nennt man die Szenarien auch Projektionen.“

    In Hamburg durch winterlichen Trollozeit auf dem Fischmarkt gibt es nebenan bein Heilgen Geist ein Zelt mit ner Frau und ner Glaskugel. Die macht auch Projektionen und Szenarien …

  45. #24
    Geht das schon wieder los?
    Etwas nicht zu verstehen heißt nicht, dass es das nicht gibt.

    Meine Herren, ich nehme an, dass Sie im Winter nur aus Schicklichkeitsgründen Kleidung tragen. Der Mechanismus der Wärmedämmung unterscheidet sich zwar vom Treibhauseffekt, aber vergleichbar sind sie dennoch. Beide Effekte führen dazu, dass Wärme verzögert abgegeben werden.

  46. Lieber Herr Endres, #17

    Sie demonstrieren ausgesprechen unterentwickelte Kenntnisse der Meteorologie, ist einfach peinlich.

  47. Lieber Herr Kohl, #21

    „… und darf nicht mit Prognosen verwechselt werden. Der Begriff „Szenarien“ trifft es gut.“

    In der wissenschaftlichen Literatur nennt man die Szenarien auch Projektionen.

    „Leider wird dies in der Öffenlichkeit häufig mit Prognosen gleichgesetzt.“

    Kann sein, in diesem Fall weiß aber auch Otto-Normalverbraucher, daß das Klima der Zukunft heute noch nicht festgelegt ist, man macht ja nicht umsonst Klimaschutz.

    „Die Klimamodelle sind aber nicht prognosetauglich, da sie wesentliche Mechanismen wie multidekadische Oszillationen (PDO, AMO, …) nicht berücksichtigen“

    Damit liegen Sie im Irrtum. Diese Oszillationen sind grundsätzlich im Klmamodell drin, denn sie sind ja intrinsischer Teil der Modellphysik.

    Wenn Sie sie nicht drin haben wollen, so müßten Sie sie künstlich wegfiltern.

    „und daher von vermutlich falschen Annahmen zu Feedbacks ausgehen.“

    Verstehe ich nicht, nennen Sie mir mal ein Beispiel für eine solche falsche Annahme (a).
    Und erklären Sie mir, wieso Sie glauben, dies hinge von den Oszillationen ab (b).

  48. #20: Werner Kohl sagt:

    „#15:
    Lieber Herr House,
    können Sie nicht einmal die Gelegenheit verstreichen lassen, anderen zu zeigen, dass Sie nichts, aber auch gar nichts in Sachen Treibhauseffekt verstanden haben?“

    Lieber Herr Kohl,

    ich meine Greg House hat den sog. Treibhauseffekt sehr wohl verstanden.
    Genau aus diesem Grund lehnt er ihn ja ab…

    MfG

  49. #18: NicoBaecker sagt:
    „Die Aussage „2100 eine „Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur“ von 2 °C stattfinden wird“ basiert auf Szenarien für die zukünftige Treibhausgasemissionen, ist also konditional!“

    Genau Herr Baecker:

    Szenario!!!

    Ich mach jetzt ein Szenario, daß ich in 20 Jahren 100Mio. € im Lotto gewinne.
    Mit dem gehe ich zur Bank und nehme gleich mal 20 Mio. € Kredit auf…

    Mannohmannohmann

  50. #18:
    Sehr geehrter Herr Baecker,

    > Die Aussage „2100 eine „Erhöhung der globalen
    > Durchschnittstemperatur“ von 2 °C stattfinden
    > wird“ basiert auf Szenarien für die
    > zukünftige Treibhausgasemissionen, ist also
    > konditional!

    … und darf nicht mit Prognosen verwechselt werden. Der Begriff „Szenarien“ trifft es gut.
    Leider wird dies in der Öffenlichkeit häufig mit Prognosen gleichgesetzt.

    Die Klimamodelle sind aber nicht prognosetauglich, da sie wesentliche Mechanismen wie multidekadische Oszillationen (PDO, AMO, …) nicht berücksichtigen und daher von vermutlich falschen Annahmen zu Feedbacks ausgehen.

  51. #15:
    Lieber Herr House,
    können Sie nicht einmal die Gelegenheit verstreichen lassen, anderen zu zeigen, dass Sie nichts, aber auch gar nichts in Sachen Treibhauseffekt verstanden haben?

    Durch tausendfache Wiederholung machen Sie’s auch nicht besser. Aber es nervt so langsam.
    Und es sind genau diese Beiträge, die am Ruf von EIKE knabbern.

  52. @ Guido Trausch #16
    Diese CO2-Klimaerwärmungsfanatiker würden sogar bei Schneefall im Juni den Juni noch einen heißen Monat andichten. Im Verdrehen von Tatsachen und Lügenverbreiten waren die Fanatiker einer Religion und die „Menschengemachte CO2-Klimaerwärungssekte“ ist für mich nichts weiter als eine Religionsgemeinschaft, schon immer einsamme Spitze. Und in Zukunft wird es dann sehr einsam auf dieser Spitze werden, weil die Natur unbarmherzig die Lügen aufdecken wird. Da kann man sich noch so sehr verdrehen und winden….zum Schluss wird die Natur das CO2-Klimaerwärmungslügengebäude zum Einsturz bringen.

  53. Lieber Herr Mohammed, #14

    „und Herrn NicoBaecker haben mich in meiner Meinung bestärkt, dass eine verlässliche Aussage zu einer „globalen Durchschnittstemperatur“
    oder gar Prognosen zu deren zukünftiger Entwicklung kaum möglich sind.“

    wenn Sie zu dieser Schlußfolgerung kommen, haben Sie die Thematik offensichtlich nicht verstanden.
    Sie fragten nach den Fehlern in der globalen Mitteltemperatur. Wenn Sie sich nun den Verlauf der globalen Mitteltemperatur inklusive der Fehlerintervalle in der wissenschaftlichen Literatur angucken würden, so sähen Sie, daß der Trendverlauf auch unter Berücksichtigung des Fehlerintervalls signifikant ist.
    Ich muß Ihnen hoffentlich nicht auch noch erklären, daß diese Untersuchung nichts mit Klimamodellen zu tun hat und es prinzipiell nicht zulässig ist, eine Kurve zu extrapolieren, wenn man den determinierenden Prozeß nicht kennt. Die Aussage „2100 eine „Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur“ von 2 °C stattfinden wird“ basiert natürlich nicht auf der Extrapolation des Kurvenverlaufs – Sie irren da mit Ihrer Annahme. Ich wundere mich, daß es Leute wie Sie gibt, die das glauben. So schwer ist es doch nicht, zu lernen, daß diese Schlußfolgerung offensichtlich nicht gilt. Die Aussage „2100 eine „Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur“ von 2 °C stattfinden wird“ basiert auf Szenarien für die zukünftige Treibhausgasemissionen, ist also konditional!

  54. #9: Heute nacht waren es bei uns auf gerade mal 550 m in 2 Meter Höhe +6 °C, bei Bodentau – ich folgere daraus (in der Logik der Trolle und Trollinen hier): CO2 ist gerade in seiner kühlenden Phase. Morgen wärmt es bestimmt wieder …..

  55. Es ist schon sehr spaßig, wie die Medien sich
    verbiegen, um dem Klimagott zu huldigen.
    Wenn es mal nicht klappt mit neuen Hitzerekorden wird sprachlich einfach einer gebastelt.
    Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen:

    „Juni fast so warm wie nie zuvor“

    http://tinyurl.com/otf6sha

  56. #14: Dr. John Mohammed sagt: „Was mich in diesem Zusammenhang z.B. an vielen Befürwortern von Windenergie und Photovoltaik stört, ist die bewußte Verschleierung der Nachteile dieser Verfahren. […] bei Photovoltaik die Verwendung von Stickstofftrifluorid NF3 bei der Herstellung der Solarpanels. Letzterem wird ja der 16000 fache Treibhauseffekt im Vergleich zu CO2 nachgesagt“
    ===============================

    Verehrter Herr Mohammed, Photovoptaik hat bestimmt verschiedene Nachteile, aber wegen des nachgesagten 16000-fachen Treibhauseffekt von Stickstofftrifluorid NF3 im Vergleich zu CO2 können Sie ganz beruhigt in die Zukunft schauen.

    Lassen Sie uns hier einfach den Treibhauseffekt von Stickstofftrifluorid NF3 berechnen: 16000×0=0. Null, Herr Mohammed. Kein Grund zu Panik, wie Sie sehen.

    Es ist gut, dass Sie an der „Globaltemperatur“ zweifeln, so sollen Sie auch mit dem „Treibhauseffekt“ umgehen.

  57. Sehr geehrte Kommentatoren,
    zunächst möchte ich mich für Ihre insgesamt guten Antworten auf meine Fragen bedanken. Insbesondere die Erklärungen von Herrn Werner Moß, Herrn Hans-Dieter Schmidt und Herrn NicoBaecker haben mich in meiner Meinung bestärkt, dass eine verlässliche Aussage zu einer „globalen Durchschnittstemperatur“
    oder gar Prognosen zu deren zukünftiger Entwicklung kaum möglich sind. Die Tatsache, dass selbst heutzutage Wolkeneffekte nicht durch Klimamodelle ausreichend beschrieben werden können
    (der Hinweis auf Roy Spencer war gut !) ist zumindest für mich ein Indiz dafür, dass es unverantwortlich ist, zu behaupten, dass bis 2100 eine „Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur“ von 2 °C stattfinden wird. Ihre sowohl präzisen als auch anschaulichen Antworten auf meine Fragen haben meine Zweifel
    an dieser Prognose noch verstärkt. Was mich in diesem Zusammenhang z.B. an vielen Befürwortern von Windenergie und Photovoltaik stört, ist die bewußte Verschleierung der Nachteile dieser Verfahren. Bei der Windenergie ist es vor allem der gewaltige Flächenbedarf (von Versorgungs-engpässen mit Neodym ganz zu schweigen) und bei Photovoltaik die Verwendung von Stickstofftrifluorid NF3 bei der Herstellung der Solarpanels. Letzterem wird ja der 16000 fache Treibhauseffekt im Vergleich zu CO2
    nachgesagt und auch eine viel größere Verweildauer
    in der Atmosphäre. Die Nichtnennung dieser Nachteile zeigt die rein politischen Absichten des IPCC. Nochmals herzlichen Dank für Ihre guten Antworten !

  58. Sehr geehrter Herr Moß
    Sie haben sich um den Faktor 1000 vertan, wenn Sie dem Wasser ein 4000 fach höhere Wärmekapazität , gegenüber der Luft,zusprechen. Wenn dem so wäre, dann bräuchte es eines
    4000fach größeren Energieeinsatzes um 1 m³ Wasser um 1 grd zu erwärmen, als für die gleiche Menge Luft nötig ist. Wasser wird langsamer erwärmt, als die Luft, gibt diese Wärme aber auch wiederum langsamer ab.
    ====================================
    Sehr geehrter Herr Schmidt
    Statistiken sind die Huren der Politik. Sie haben es schwer allgemein ernst genommen zu werden.Weil sie jeder so interpretiert, wie sie zu seiner Meinung passen. Ihre Signifikanz oder Bedeutung liegt also darin, inwieweit sie eine Auffassung oder These stützen.
    Wer eine Statistik in Auftrag gibt, verknüpft oft damit eine Erwartungshaltung. Ein Teil der Statistik Lehre ist die Häufigkeitsverteilung oder die Häufigkeit und ihre Verteilung. Eine Häufung bestimmter Ereignisse,an einem Ort und einem bestimmten Zeitrahmen, kann zu einer Aussage führen. Die angeführten Beispiele erfüllen aber diese Prämissen nicht.Kein Trend, eher Ausrutscher!
    Es ist äußerst gewagt , mittels eigen interpretierter Statistiken, auf einen funktionalen Zusammenhang zwischen CO2 Ausstoß und Erwärmung zu verweisen.

    mfG

  59. Sehr geehrter Herr Kohl,
    nur ein kurzer Hinweis, dass Messunsicherheit und statistische Signifikanz zwei paar Schuhe sind. Die Entscheidung zur Überschreitung einer Toleranz (oder Rekord) wird mit der Messunsicherheit geführt.

    mfg
    K. Reuter

  60. Lieber Herr Kohl, #1

    „einen wichtigen Aspekt haben Sie zu erwähnen vergessen: Die Signifikanz.“

    Die Genauigkeit der üblichen Temperatursensoren bei DWD –Landstationen liegt bei ca. 0,1 °C. Ob der Messwert nun tatsächlich signifikant „echt“ ist, muß ein Nachtest des betreffenden Sensors in der Klimakammer bringen. Das wurde wahrscheinlich noch nicht gemacht.
    Ich verstehe aber die Aufregung von Herrn Schmidt wegen dieses vermeintlichen Rekordes nicht. Das sind ja nur Punktterminereignisse und sagen übers Klima insgesamt wenig aus. Extremwertstatistiken ermittelt man anderes.

    Lieber Herr Mohammed, #3

    „Wie schwierig aussagekräftige Messwerte selbst bei einer einzigen Messstation zu ermitteln sind, wird uns jeder Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes bestätigen. Daher hätte ich von den Klimaexpert(inn)en unter Ihnen gerne eine kurze Beschreibung
    der Messmethoden zur Ermittlung einer „globalen Durchschnittstemperatur der bodennahen Atmosphäre mit Angabe der Zuverlässigkeit der jeweiligen Methode.“

    Beim MetOffice/GISS finden Sie links zu den Methoden und deren Genauigkeit, oder direkt nach papern googlen. Neben den Fehlern in den einzelnen Messungen selber kommen durch die Kartierung noch Fehler dazu, denn man muß ja von den über die Landschaft verteilten Stationen (also Punkten) auf eine Oberfläche extrapolieren, also aus einer Punktverteilung eine kontinuierliche Karte machen.

    Wie man leicht sehen kann, sind die Mittelwerte der Temperatur über einen Zeitraum von einem Monat oder länger zwischen verschiedenen Stationen bis zu Entfernungen von einigen 100 km signifikant korreliert. Es gibt dann verschiedene geoinformatische Verfahren zur Interpolation auf eine kontinuierliche Karte (siehe Klimakarten), die Verfahren und die Korrelationskoeffizienten bestimmen die zusätzlichen Fehler. Das globale Mittel ergibt sich dann einfach aus dem Oberflächenintegral. Es gibt es manchmal Verwirrung (und wunderbar dämliche daraus entwickelte Verschwörungstheorien) um verschiedene globale Mittelwerte, wenn verschiedene Oberflächen genommen werden.

  61. Hallo, Herr Schmidt,
    Ihre Beobachtungen sind richtig und durch folgende Zahlen der Großwetterlagen nach HESS/BREZOWSKY belegbar. Seit 1881 haben im Meteorolog. Sommer die Lagen mit Westanteil (GWT W +SW +NW) um fast 14 Tage und die mit Nordanteil(GWT N+ NW+NE) gar um 21 Tage abgenommen, alleine 13 davon die im Sommer besonders kühlen NW-Lagen . Zugenommen haben meridionale Lagen (knapp 8 Tage),Lagen mit Südanteil (fast 18 Tage, davon der GWT S knappe 8 und der GWT SW knappe 9 Tage). Dieses Verhalten ist auch in anderen Jahreszeiten, besonders im Herbst und Frühling, zu beobachten. In meiner EIKE- Arbeit „Im Takt der AMO und der NAO: Das Häufigkeitsverhalten der Großwetterlagen und dessen Auswirkungen auf die Deutschland- Temperaturen“ (3 Teile, erschienen 2013) hatte ich die AMO als eine mögliche Ursache benannt; eine andere ist die Sonnenaktivität, welche stark abgenommen hat, was die Zonalzirkulation schwächt.
    Beste Grüße
    Stefan Kämpfe
    Wie „kalt“ so eine NW- Strömung ist, konnte ich heuer morgens bei 12 bis 13 Grad und Regen erleben- vor wenigen Tagen hatten wir hier in der Wärmeinsel Weimar- Stadt noch Morgentemperaturen von 21 bis 25 Grad.

  62. @ #3

    Incorrect at all times
    ist die Antwort auf:

    „der Messmethoden zur Ermittlung einer „globalen Durchschnittstemperatur der bodennahen Atmosphäre mit Angabe der Zuverlässigkeit der jeweiligen Methode. Zusätzlich würde ich auch gerne Ihre Meinung zum ARGO-Programm bezüglich Erwärmung der Ozeane hören.“

  63. Völlig unwissenschaftlich, aber aufeinander abgestimmt und mit einem 1% Messgerät verglichen, habe ich im Süden vor der Terrasse ein Thermometer im Gebüsch und ähnlicher Standort im Norden. Seltsamerweise zeigt mal das eine oder das andere Thermometer eine höher (bzw. tiefere) Temperatur an. Ich nehme an(!), das hängt mit möglichen Windströmungen aus der einen oder anderen Richtung zusammen.
    Weshalb ist das poste?: Weil es mir zeigt, wie ungenau und von Zufällen abhängig doch eine Temperaturmessung ist.

  64. #3: Dr. John Mohammed sagt: „Daher hätte ich von den Klimaexpert(inn)en unter Ihnen gerne eine kurze Beschreibung
    der Messmethoden zur Ermittlung einer „globalen Durchschnittstemperatur der bodennahen Atmosphäre mit Angabe der Zuverlässigkeit der jeweiligen Methode.“
    ======================================

    Herr Mohammed, aus eigener Erfahrung kann ich Innen gleich sagen, sie werden keine klare Antwort erhalten. Ich habe zich mal ähnliche Fragen gestellt, ohne Erfolg. Die behaupten sogar „Globaltemperaturen“ für vergangene Jahrtausende zu wissen, aber wenn ich einfach frage, wie berechnen Sie denn die Globaltemperatur für z.B. das Jahr 666 a.D., kommt nichts. Das ist Klimawissenschaft, Herr Mohammed, ist wohl nichts zu ändern.

  65. Kommentare ## 1 bis 3

    Herr Kohl # 1, herzlichen Dank für die Ergänzung. Sie haben natürlich recht, aber ausführlich auf die Signifikanz einzugehen hätte den Artikel zu sehr verlängert. So kurz und knapp auf den Punkt zu bringen, wie Sie das geschafft haben, wäre mir wohl nicht so gelungen.
    Herr Trausch # 2, die Angabe bezog sich auf die Station Berlin-Dahlem. Ich hatte mich aber auch unglücklich ausgedrückt, denn ich wollte auf die Problematik hinweisen, an ganz unterschiedlichen Tagen derartige „Rekorde“ zu vermelden.
    Dr. Mohammed # 3, kein wohlwollender Mensch wird auch nur ansatzweise den Gedanken hegen, den Sie angesprochen haben! Nur leider gibt es auf diesem Blog eben auch nicht wohlwollende Menschen. Ich weiß zum Beispiel, dass der Name „Mohammed“ im islamischen Kulturkreis sehr häufig vorkommt.
    Zu Ihrer Frage kann ich wenig sagen, da ich nicht beim Deutschen Wetterdienst arbeite. Andere Kommentatoren hier haben aber schon in anderen Zusammenhängen darauf hingewiesen, wie schludrig der DWD mit seinen Daten umgeht. Vor allem möchte ich hier wieder die Arbeiten von Kowatsch & Kämpfe hervorheben.

    Hans-Dieter Schmidt

  66. #3: Dr. John Mohammed
    Zur Angabe einer Durchschnittstemperatur der unteren Luftschicht gehören immer auch Angaben zur Zeitspanne und zur Größe des Areals. Zum Beispiel haben sich in den letzten 1000 Jahren hier in Europa die Temperaturen anders entwickelt, als in anderen Gegenden der Welt. Unsere mittelalterliche Wärmeperiode oder die Kleine Eiszeit waren in andere Gegenden versetzt, schwächer oder auch stärker, oder teilweise kaum ausgeprägt. Das heißt, wenn eine Durchschnittstemperatur eine Zeitspanne von 1000 Jahren und ein Areal in der Größe Europas abdeckt, ist es problematisch eine Durchschnittstemperatur mit der Zeitspanne von nur einem Jahr und dem Areal der ganzen Erde anzugeben. Es ist ebenso unsinnig, allein die Temperatur der unteren Luftschicht zu messen. Da Wasser eine 4000fach höhere Wärmekapazität hat als Luft, sind die Messungen an der Oberfläche der Meere aussagekräftiger, als die Messungen der Luft.

  67. Der Artikel von Herrn Hans-Dieter Schmidt als auch der Kommentar von Herrn Werner Kohl gefallen mir sehr gut. Bevor ich nun auf den Artikel eingehe und meine Fragen an die Klimaexperten unter Ihnen stelle, noch eine Bemerkung zu meiner Person. Um vorzubeugen, dass man mich mit dem IS-Terroristen John Allen Muhammad verwechselt, hatte ich mich vor einiger Zeit bei EIKE nur als Dr. Mohammed vorgestellt – trotzdem wurde ich von einigen Vorurteils behafteten Kommentator(inn)en bereits damals in die Islamistenecke gestellt. Ich hoffe, dass jetzt jede(r) erkennt, dass dies unsinnig war. Doch nun zu meinen Fragen an die Experten. Wie schwierig aussagekräftige Messwerte selbst bei einer einzigen Messstation zu ermitteln sind, wird uns jeder Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes bestätigen. Daher hätte ich von den Klimaexpert(inn)en unter Ihnen gerne eine kurze Beschreibung
    der Messmethoden zur Ermittlung einer „globalen Durchschnittstemperatur der bodennahen Atmosphäre mit Angabe der Zuverlässigkeit der jeweiligen Methode. Zusätzlich würde ich auch gerne Ihre Meinung zum ARGO-Programm bezüglich Erwärmung der Ozeane hören.
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten

  68. Hallo Herr Schmidt,

    Sie schreiben:

    Nun liegt die vieljährige Mitteltemperatur Ende Juli/Anfang August schon wieder niedriger als Anfang Juli.

    Gibt es dafür eine Quelle? Wo legen sie niedriger?
    Ich bin der Meinung, die heissen Tage kommen immer erst Ende Juli, Anfang August.
    Hier sei mal Düsseldorf als Beispiel genannt.
    http://tinyurl.com/osvhhqz

    Wir kennen das doch alle als die Hundstage.

  69. Sehr geehrter Herr Schmidt,
    einen wichtigen Aspekt haben Sie zu erwähnen vergessen: Die Signifikanz.

    Jede Messung ist mit einer Unsicherheit behaftet („Wer misst, misst Mist.“). Bei der Temperaturangabe fehlt die Angabe der statistischen Unsicherheit (z.B. Standardabweichung). Ohne die Angabe eines Konfidenzintervalls sind die genannten 40,3°C ein sinnloser Wert.

    Auch für den bisherigen Rekordwert von 40,2°C fehlt wohl diese Angabe (habe ich zumindest nirgendwo gesehen).

    Vereinfacht gesagt, ist der gemeldete Rekordwert nur dann statistisch signifikant, wenn dessen Konfidenzintervall vollständig oberhalb des Konfidenzintervalls des alten Rekords liegt.

    Die Frage der Vergleichbarkeit beider Werte haben Sie ja bereits diskutiert.

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