Die SZ im EEG-Rausch oder wie viel Zumutung verträgt der Leser

von Helmut Kunz
Jeder weiß, das KkW Grafenrheinfeld soll heute am 27.6.15 endgültig abgeschaltet werden. Vor Ort ist das Anlass für einen grandiosen Feiertourismus der Ökokrieger und in der SZ kam ein langer Artikel[1], weshalb dies einen großen Fortschritt für die Zukunft darstellt.
Wer die SZ regelmäßiger liest weiß, daß darin zumindest bezüglich Energiewende und Klimawandel seit Jahren nicht Information, sondern Meinung vermittelt wird. Wer aber glaubt, dass lässt sich nicht immer wieder neu toppen, hat die SZ Wochenendausgabe vom 20./21.2015 nicht gelesen.

Vorspann

Eine karrikaturreife Darstellung zur Energiewende war die Tatsache, dass in der gleichen SZ-Ausgabe[1]  sowohl eine halbseitige Anzeige des Niedersächsischen Ministeriums erschien:

„Auch bayerische Unternehmen brauchen Strom! Ziehen Sie direkt an die Quelle, ins Land mit Energie: nach Niedersachsen.“

wie auch der im Folgenden beschriebene Artikel über die Energiewende in Bayern:

„Die Lichter brennen weiter“

Den dritten Artikel in der gleichen Zeitungsausgabe[3], das Interview mit Herrn Edenhofer vom PIK über die Papst-Enzyklika, die nötige Transformation und erforderliche Zwangsverwaltung der Atmosphäre, kann man nur jedem empfehlen, der dabei sein will, wie die Entwicklung zu einer (Öko-) Diktatur offen ausgesprochen, im Vorfeld vorbereitet und von staatsergebenen Medien positiv bewertet wird. Geschichte wiederholt sich eben. Zu spät geborene brauchen nur Geduld, dann versäumen sie nichts.

Zuerst einmal das Einfache, die Anzeige aus Niedersachsen

Im Blog-Artikel[2]   Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten ist dargestellt wie eine vom Niedersächsischen Ministerium beauftragte Energiestudie belegt, dass Niedersachsen seine Stromspeicherproblematik bei weitem nicht gelöst hat. Die Anzeige kann deshalb nur bedeuten, dass das dortige Ministerium – wie leider üblich – ihre eigene Studie nicht liest, oder bewusst ignoriert. Denn dass die Ökostromquellen regelmäßig versiegen, bleibt auch in Niedersachsen der Normalfall. Wer also deswegen dorthin ziehen würde, käme nur von einer Mangelverwaltung in eine andere.

„Die Lichter brennen weiter“

Im SZ-Artikel „Die Lichter brennen weiter“, sind nicht Grablichter gemeint. So eine Darstellung der Energiewende käme der SZ niemals in den Sinn. Nein, der Bayern-Grüne Ludwig Hartmann (Fachausbildung: Studium Kommunikationsdesign) durfte als von der SZ ernannter Energiefachmann ausführlichst erklären, warum das Abschalten des KkW Grafenrheinfeld  nur Vorteile mit sich bringt.

Dank Ideologie und ausreichendem (nicht-)Wissen versetzen wir Berge

Lassen wir alle Nachteile und technisch Unmögliches weg – bleibt nur Positives übrig. Entsprechend sind die Aussagen zu werten:

[1] Dass Grafenrheinfeld nun umstandslos verzichtbar ist, liegt vor allem daran, dass Deutschland Strom im Überfluss produziert. Die Branche bricht einen Exportrekord nach dem anderen. 2012 flossen 23,1 Milliarden Kilowattstunden Strom in die Nachbarländer, hauptsächlich nach Österreich, in die Schweiz und die Niederlande. 2013 waren es 33,8 Milliarden, vergangenes Jahr 35,5 Milliarden.

Einmal produziert Deutschland Strom im Überfluss. Die Ursache ist der Erfolg der Windkraft und Photovoltaik. .. Einige Experten rechnen sogar damit, dass Deutschland seine bisherigen Exportrekorde bald erneut bricht. Die Ursache ist der Erfolg der Windkraft und der Photovoltaik. 

Nun betrug der Bruttostrom-Ökoenergieanteil in 2014 ca. 26 % (Quelle: Statista) und teilweise Bild1[6].

Bild1 Stromerzeugung im 1.Quartal 2014

Im Bild ist trotz geringer Stromnachfrage von Überfluss durch Ökostrom wirklich gar nichts zu spüren. Eher sind die gravierenden Probleme deutlich erkennbar. Allerdings gibt es einen Überfluss – für wenige Stunden und oft, wenn er nicht gebraucht wird -. Dann muss er verschenkt -oder noch schlimmer- gegen Zuzahlung (euphemistisch "negativer" Preis genannt) weggedrückt werden. Auch das umgekehrte Problem – aufgrund der katastrophalen Ökostrom Einspeise-Ganglinien mit Strom-Unterdeckung keinen zu haben – gibt es. Aber die dadurch immer notwendigere und unlösbare Energie-Zwischenspeicherung hält dieser „Experte“ für nicht einmal erwähnenswert.

Und was hat der zu feiernde Stromexport dem deutschen Verbraucher (an Verlust) gebracht?

Bei einem Erlös von 1.750 Mio EUR in 2014[7] und einem Exportvolumen von 35,5 Milliarden kWh bezahlt das Ausland für das deutsche Export- Strom- Wunderprodukt im Mittel 4,03 ct / kWh. Das ist ungefähr der Preis für konventionell erzeugtem Strom, eben der wahre Marktwert.

Der deutsche Stromkunde bezahlte diesen Ökostrom-Überfluss von 2014 aber durch eine EEG-Einspeisevergütung mit jeweils über 13 ct / kWh ([8] Teil2). Es wurden dem Ausland auf seine Kosten also alleine im Jahr 2014 lumpige 2,865 Milliarden EUR geschenkt.

Exporterfolge stellt sich ein Bürger sicher anders vor. Um das toll zu finden, muss man wohl Grüner oder SZ-Redakteur sein. Aber dass eine Erhöhung dieses Strom-Verschenkens samt Draufzahlens auf Kosten der deutschen Verbraucher noch mehr Fortschritt bedeuten soll, ist einfach dreist.

Und weiter gehts

[1]Und die Bundesnetzagentur hat wegen der Abschaltung Reservekraftwerke mit 550 Megawatt Gesamtleistung geordert. Sollte einmal – warum auch immer – nicht genug Strom von Norddeutschland in den Freistaat fließen, springen sie sofort an.

Diese Reservekraftwerke werden nur bis Mitte 2016 benötigt. Dann geht die Thüringer Strombrücke in Betrieb. Sie schließt die letzte, 30 Kilometer kurze Lücke einer Starkstromleitung von Sachsen-Anhalt nach Grafenrheinfeld. Durch sie können Unmengen Windstrom aus Ostdeutschland nach Bayern fließen, die bisher nicht oder nur über Umwege hierher gelangen.

Mit Zahlen nimmt es der „Experte“ nicht so genau. Die Bundesnetzagentur schätzte den Bedarf alleine für den Winter 2015/2016 wie folgt:

[4] Die Bundesnetzagentur identifiziert einen Reservebedarf in Höhe von 4.800 MW.“

Und ganz aktuell in [5] auf 6.700 MW.  

Aber der zehnfache Bedarf Ist doch nur ein klitzekleiner Unterschied.

 Warum sich daran nach 2016 irgend etwas ändern soll, bleibt mehr als ein Rätsel des „Experten“. Ach ja, da wird eine Stromtrasse erschlossen, über die Windstrom aus den Ostländern nach Bayern fließt. Nur würde dieser Ökostrom nichts am Reservebedarf ändern, denn dieser gilt ja gerade für die dadurch fehlende Grundlast. Sicher wird dieser zusätzliche Zappelstrom aber im Bayerischen Stromnetz zu massiven Netzproblemen führen. Die Industrie wartet schon gierig darauf, diese lösen zu dürfen. Lukrative Geschäfte macht man dann, wenn Not am Mann ist und deshalb Kosten keine Rolle spielen.

Und weiter gehts

 [8]Bleibt die Frage nach dem Strompreis. Auch da geben Experten Entwarnung. Der Strompreis an der Leipziger Strombörse ist seit dem Start der Energiewende um die Hälfte gefallen. Zuletzt lag er zwischen drei und dreieinhalb Cent je Kilowattstunde. Für die Zeit nach Grafenrheinfeld wird die Kilowattstunde in Leipzig derzeit mit etwa 3,2 Cent gehandelt. Nichts deutet darauf hin, dass sich daran etwas ändert.

Das Thema Strompreis hatten wir schon. In [8] kann man nachlesen, dass 2015 die mittlere EEG-Vergütung 13 ct/kWh betragen wird und schlichtweg gar nichts mit dem Spotpreis zu tun hat. 

Auch die omnipräsente Klima- und Energieexpertin C. Kemfert weist immer auf den Spotpreis als Erfolgsmaßstab hin. Wird er negativ (was immer häufiger vorkommt), bekomme man fürs Strom-Verbrauchen sogar etwas bezahlt. Zu welchen Auswüchsen das führt, hat der EIKE Blogartikel „Schlaraffenland im EEG-Paradies“ aufgezeigt.

Fakt ist jedoch: Je niedriger der Spotpreis, umso mehr Geld muss der deutsche Stromkunde dazulegen. Denn die Differenz zwischen EEG-Einspeisevergütung und erzieltem Spotpreis bleibt allein an ihm hängen. Natürlich freut sich auch jemand darüber: das Ausland, Großverbraucher welche am Spotmarkt kaufen können – und eben die Grünen.

Bild2 Spotmarktpreise 2014. Anm.: 40 EUR/MWh = 4 ct/kWh

Zum Glück endet damit der Artikel. Leider war es kein Alptraum, sondern raue Wirklichkeit. 

Fundstellen

[1]

SZ139. Süddeutsche Zeitung Nr. 139. Artikel: „Die Lichter brennen weiter“, bzw. „Was das Aus für Grafenrheinfeld bedeutet“.Hier der Link

 [2]

EIKE Stromspeicher2015. EIKE Blogartikel, 18.06.2015: Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten.

[3]

SZ 19. Juni 2015: "Natürlich ist das utopisch". Ottmar Edenhofer erklärt die päpstliche Umweltenzyklika: Warum die Besitzer fossiler Brennstoffe eine revolutionäre Pflicht trifft.

Interview von Michael Bauchmüller und Christopher Schrader (hier)

[4]

Bundesnetzagentur Publizierung: Feststellung des Reservekraftwerksbedarfs für den Winter 2015/2016 

[5]

05.05.2015. Bundesnetzagentur bestätigt Strom-Reservebedarf für den Winter; Wie die Netzbehörde mitteilte, liegt der Winterbedarf in diesem Jahr bei mindestens 6.700 Megawatt und damit mehr als doppelt so hoch wie noch im vergangenen Winter. hier

 

[6]

AGORA Energiewende 7.Januar 2015. Die Energiewende im Stromsektor: Stand der Dinge 2014 hier

 

[7]

Phasenprüfer Der Blog für Energiepolitik 20.April 2015: Deutschlands Stromexport stellt neue Rekorde auf

http://phasenpruefer.info/deutschlands-stromexporte-bricht-rekorde/

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19 Kommentare

  1. @ 17#

    Ach Frau Meinhardt- vielleicht schlägt ja auch DER HERR zu, wie bei Sodom und Gomorrha… Sie sollten sich als Zeitreisender nur nicht umdrehen… oder noch besser, ER schickt eine neue Sintflut… gerade die alttestamentarische Sintflut ist zeitlos für CO2-Gläubige passend und erklärt durchaus warum Christen beherzt der Klimareligion folgen – Angst essen bekanntlich Seele auf. Und bei massenhaft zelebrierter Angst bleibt da nicht mehr viel übrig.
    (Nicht nur) Ihr Denkfehler ist, dass Sie sich mehr für die Spie…Malergesellen und deren Vorschläge für den Neuanstrich ihrer 3 m2 Zelle interessieren und darüber grübeln, ob nun hellgrün oder doch lieber dunkler oder gar rot in Farbvarianten oder ein kräftiges braun wie früher oder ein höchst zeitgemäßes rosa … statt über die Zelle und Ihren Aufenthalt darin zu sinnieren und wie Sie da ungeschoren rauskommen könnten. Ihre hirnlose Evolution interessiert sich allerdings dafür und für Sie eine Bohne…

    „Medien und Politik wird es immer geben, auf absehbare Zeit.“ Ihre banale Feststellung sagt nichts über die Art und Weise aus. Und da gibt es durchaus interessante Alternativen zum zeittypischen Nichtnachdenken aus Energiesparpflichten. Die beste Alternative zur Politik ist keine Politik oder zumindest eine Politik der geringsten Folgenquote… das schrumpft allerdings das Betätigungs- und Gestaltungsfeld demokratischer Berufspolitiker auf Nanogröße. Da wären die und die vom vielen Betätigen und Gestalten meschugge Betörten gar nicht erfreut. Aha, daher das große Beschwören einer neuen Sintflut…

    Das Taschen voll machen ist keine Erfindung der Neuzeit. „Nur“ das dreist dauerhaft tiefe Hineinlangen in die Taschen der Bürger und Fremder auch in Friedenszeiten ist eine Erfindung der modernen Wohlfahrtsdemokratie. Wie die Wände gestrichen sind (der Zeitgeist), ist völlig wurscht dabei, wenn sich an den jeweils farblich aufgehübschten Zellen nichts ändert. Aber es ändert sich ja was…
    … spüren Sie auch das unmerkeliche Schrumpfen der Zellen oder geht es Ihnen wie anderen Zellenbewohnern, die frische grüne Farbe an der Wand erweckt die Illusion wvon Geborgenheit und Sicherheit…

  2. @ Herr Hofmann 1+9#

    1# „Ich frage mich nur, warum die Seehofer CSU so selenruhig zuschaut…“
    Warum nicht – demokratische Politik ist ein Reise- nach- Jerusalem-Spiel, wo es gilt, möglichst lange unbemerkt zu Lasten und auf Kosten anderer im Spiel zu bleiben, um für sich selbst die Zeit danach unbehelligt und ausgesorgt zu gestalten.

    9# „Die Medien und die Politik schaufeln zusammen ihr eigenes Grab….“
    Nein, Politiker schaufeln Bürgern das finanzielle Massengrab und Medien liefern moralisch- ethische Rechtfertigungen dafür und die Bürger wählen dennoch die Totengräber äh. Politiker direkt oder indirekt selbst (das nennt man Demokratie) – so schließt sich der Kreis. Wenn Geschichte sich wiederholt, ist nach der Geschichte was falsch gelaufen.
    Das DDR-System ist kein Lehrstück für meinungsbildende Intellektuelle, sondern ein jederzeit wieder in Variationen-Lieblingsstück. Was sollen DIE auch sonst spielen, wenn deren berufliche Existenz sich nicht durch Mehrwert und Produktivität auszeichnet, sondern nur im und im Gefolge kollektiver Organisationen gesichert wird. Eine Lehre ist die DDR nur für die, die am eigenen Leib und Seele Unrecht erlitten haben.
    Politik ist immer (!) eine Einmischung in sich verändernde Strukturen und das Zementieren von bestehenden Strukturen zu Gunsten weniger und zu Lasten vieler – entgegen ökonomischer Gesetzmäßigkeiten. Das über Generationen weitergegebene, „gebildete“ Nichtwissen und viel gefährlichere Halbwissen hinsichtlich politischer und wirtschaftlicher Zusammenhänge erleichtert es den Politikakteuren und -Profiteuren dabei ungemein. Und provoziert und verstärkt ständig Krisen jeder Art, die es so nicht oder nur vermindert geben würde.

    Freier Markt bedeutet in erster Linie und schlicht das Fernsein von Politik. Davor haben angesichts der Ver-Bildung viel zu viele Menschen Angst, da es in Verdrehung der Tatsachen den Bildenden gelungen ist, die wahren Ursachen der Probleme dem Kapitalismus und als erfolgreiche Variante rassistischen Glaubens Menschen nun nach ihrem Energieverbrauch in gute und böse einteilt. Persönliche Freiheit stört da nur…

    Eine Weitsicht in einer mitgefangen-mitgehangen-Gruppe nützt nichts, wenn die anderen systembedingt kurzsichtig sind und nicht auf Weitsichtige hören. Entweder man schafft es, Gruppenmitgliedern den Horizont zu erweitern (den Weg versucht EIKE) oder man sucht das Weite (Auswandern, was viele bestens und teuer ausgebildete machen) oder man macht halt mehr oder weniger mit, um wenigstens etwas für sich rauszuholen. Wer hier bleibt und nicht zu den wenigen Systemgewinnern gehört, hängt in jedem Fall mit. Und landet im Massengrab. Welches wird die Zukunft zeigen.

    MfG

  3. #9: Was ich nicht akzeptieren kann, verehrter Herr Marc H.. Die BRD wird Opfer der Evolution. Das muß Ihnen doch schmecken. Wo ist mein Denkfehler? MfG

    P.S.: Medien und Politik wird es immer geben, auf absehbare Zeit. Die machen sich die Taschen voll. Die Grünen haben momentan, dank dem (manipulierten) Zeitgeist, die Oberhand und sind die Priester par Excellence, gegen die, der verehrte Haus-Heilige, Thomas H., nichts einzuwenden hat, nicht wirklich, zumindest.

    SPD? Gewerkschaften? :)) Hören, also, die waren schon immer das langsam tötende Gift einer jeden Nation. Mit oder ohne Energiewende. Auf welchem Planeten leben Sie? Der zarte Hinweis mit der „offenen Geldbörse“ ist zutreffend.

    Ich verstehe nicht, warum Ihnen wichtig sein soll, was aus der BRD werden soll, wenn Sie zu Staub geworden sind. Ist doch egal.

    P.P.S.: Heute, bei „hart aber fair“, war diese Ska Keller, von den Grünen zu Gast, auch so eine Pflanze, die nichts von dem kapiert, von den Konsequenzen, was die da so predigt. Und ein echtes Stück Evolution tut solchen Träumern sehr gut. Die sollen kriegen, nach was denen dürstet. Ist doch fair, oder nicht? Energiewende, Vergewaltigung der Gewissensfreiheit, Griechenland, die können alles, absolut alles. Und daher ist der Kontakt zur Realität sehr wünschenswert. Lassen Sie es geschehen. Sie werden es sowieso nicht aufhalten können. Denken Sie an den Zeitgeist. Der hält absolut nichts von Respekt und Achtung. Egoismus ist angesagt. 🙂

    Oder der Peter Altmaier. Der und die Energiewende. Ein Genie. Dieser Narr hat sich sogar mit dem Vatikan anlegen wollen und natürlich verloren. Die Energiewende richtet bereits Schaden an, der scheint jedoch noch nicht zu genügen. Bei sovielen Arbeitslosen, die es in Europa bereits gibt, sich stattdessen mit dem Klima beschäftigen zu wollen, ist für jeden Zeitreisenden ein sehr klares und eindeutiges Signal. Das ist nicht gesund. 🙂 Der Rest sind pure mathematische Ableitungen.

    Ach, Herr Hofmann, ich bitte Sie, eindringlich, lassen Sie diese verdammte (hirnlose) Evolution wirken.

    Obama, der amerikanische Priester, regiert wie ein Irrer und wird von der SZ (auch noch) über den grünen Klee gelobt. Und so etwas will glaubwürdig sein.

    Und hinterher, wer sucht dann (wieder) nach einem Sündenbock? Die linken Linken. 🙂 Seit Marx nix neues. Möge die Evolution mit äußerster Härte zuschlagen und die richtigen treffen.

  4. @ #9 Hoffann,M.
    Das stimmt sicherlich alles, was Sie sagen. Aber Ihre Gedankengänge sind für die Angesprochenen nun einmal zu kompliziert, das verstehen die Leute nicht.
    Und noch etwas anderes, eine Bemerkung des berühmten Herrn Göte (???):
    „Es ist leichter, einen Hund an einer Wurst vorbei zu führen, als einen Sozialdemokraten an der offenen Geldbörse eines Mitbürgers.“

    Bitte das lachen nicht vergessen, auch wenn es manchmal schwer fällt.

  5. @ #14 M. Estermeier

    „Quotenfrau?“

    Der Begriff wurde, so wurde mir berichtet, in Bezug auf die Kollegin durchaus mindestens einmal gebraucht. Aber das ist Hörensagen und ohne Belang. Was zählt ist allein ihre Fachkompetenz, und die kann jedermann bzgl. bzw. anhand ihrer Aussagen zu den sog. „EE“ selbst überprüfen.

  6. #11: T.Heinzow sagt: ….

    Braunkohle muss sicher etwas mehr verarbeitet werden, Steinkohle aber auch, weil wir 70% importieren.

    Aber mal unabhängig davon: Als Vergleichswert wird die „Steinkohleeinheit“ verwendet. Die beträgt bei Braunkohle nur 0,29, d.h. rund 1/3 der Steinkohle. Der Wert bezieht sich aber auf 1kg Steinkohle bzw. 1 kg Braunkohle. Wenn man Braunkohle verarbeiten und Steinkohle importieren muss, erfordert beides vorher einen Energieverbrauch. ebenso wie Sonne und Wind. Ohne (bzw. mit zu wenig) Energie kann man auch keine ausreichende Energie erzeugen.

  7. #11: Viel kann Frau Kemfert nicht von Ihnen gelernt haben, verehrter Herr T. H.

    #8: Die Frau ist keine (fähige) Wirtschaftswissenschaftlerin. Darauf können Sie (Deschner-)Gift nehmen. 😉 Sie hat sich da irgendwie eingeschlichen. Kompetent ist sie jedenfalls nicht, das ist absolut sicher.

  8. @ #8 K. Sander

    „Aus Braunkohle soll angeblich mehr CO2 entstehen als aus Steinkohle.“

    Das hat Frau Prof. Kemfert von mir, denn Braunkohlekraftwerke haben wegen des Wassergehaltes der Braunkohle einen geringeren Wirkungsgrad, als Steinkohlekraftwerke, so daß in der Tat pro kWh erzeugte Elektrizität mehr CO2 emittiert wird.

  9. Bei Betrachtung der Webseite von Fr. Kempfert erhält man unweigerlich den Eindruck das die gute Frau mehrere Jobs hat.Einerseits arbeitet sie als Trolley- und Aufzugprüferin beim TÜV, im Nebenberuf als Brillenmodell bei Fielfrau.

    Nichts für ungut – aber „armes Deutschland“ fällt mir da nur ein……..

  10. @Lutz Niemann #4
    Die Medien und die Politik schaufeln zusammen ihr eigenes Grab. Diese Grüne Diktatur-Ideologie einer Öko-Verzichtswelt führt zwangsläufig in eine Mangel und Armutsgesellschaft. Wer die Marktwirtschaft / Gesellschaft bekämpft, der bekämpft zugleich seinen eigenen Fortschrift und damit Wohlstand.
    Das DDR-System sollte doch allen eine Lehre gewesen sein….oder etwa nicht?!
    Um so mehr die SPD, die Gewerkschaften, und die Medien sich für die Energiewende/EEG stark machen, um so mehr bekämpft die SPD ihre eigenen Wähler, die Gewerkschaften ihre eigenen Mitglieder und die Medien ihre Kunden. Die Energiewende/EEG wird nämlich nur eines hinterlassen…verbrannte Erde (Mangel, Arbeitslosigkeit und Armut). Mit der Energiewende/EEG wird es keinen Fortschritt und damit keine wirtschaftliche Wertschöpfungskette mehr in Deutschland geben.

  11. Diese Woche kam in einer Zeitung ein verblüffender Artikel. Die Expertin Frau Prof. Kemfert akzeptiert einige Zeit noch etwas Kohle, weil sie erforscht hat, dass aus Kohle weniger CO2 entsteht als aus Kohle. Nanu, was was hat sie da errechnet?

    Zugegebn, ich habe ihre Aussage jetzt etwas umformuliert. Sie will die Braunkohle sofort abschaffen, die Steinkohle erst später. Aus Braunkohle soll angeblich mehr CO2 entstehen als aus Steinkohle. Da sollte sie wohl nochmal am Chemie- und Physikunterricht teilnehmen und sich informieren, aus was bei Braun- und Steinkohle die Energie erzeugt wird. Es ist nun mal nur Kohlenstoff und da ist in Steinkohle mehr als in Braunkohle vorhanden. Hat sie wohl nicht bemerkt. Um eine bestimmte Energiemenge zu erzeugen, braucht man mehr Braunkohle als Steinkohle. Da ändert sich aber nichts an der CO2-Menge. Wenn solche Experten Politiker beraten, dann … lassen wir das mal weg.

    Aber die Frau Kemfert ist ja Wirtschaftswissenschaftlerin. Da sollte sie wenigstens wissen, was wirtschaftlich passiert wenn man Kraftwerke vernichtet.

  12. Der SZ und den Grünen wird die Feierlaune noch gründlich vergehen. Der nächste kalte Winter kommt bestimmt, und dann steht die Stromversorgung ohne leistungsstarke Kraftwerke auf der Kippe.

  13. #4: Danke für diese Infos, sehr verehrter Herr Dr. Lutz Niemann. Ich habe schon von sehr vielen Skandalen dieses (heimlichen) Medienimperiums hören dürfen, hierzulande. Von nun an, werde ich sehr viel genauer darauf achten.

    Kürzlich aus Italien folgendes gehört und gesehen (italienisches Fernsehen). Die Zeitung L’Unità soll mit bis zu 125 Millionen Euro bei den Banken in der Kreide sein. Das Vermögen der italienischen Kommunistischen Partei beträgt an die 500 Millionen Euro. Sowohl der Besitzer der Zeitung als auch die Partei haben da ein Ding gedreht, um diese Schuld nicht begleichen zu müssen und die Gläubiger auszutricksen. Möglicherweise kommen die, mit Hilfe eines fadenscheinigen Gesetzes sogar damit durch. [Ich fand noch keine Zeit die Angaben zu überprüfen.]

    In einem anderen südwesteuropäischen Land ist die kommunistische Partei der größte (!) Immobilienbesitzer und zahlt keine Immobiliensteuern. Dem Bürger wurden diese kürzlich massiv erhöht (bis zu 100 Prozent).

    Nur so als Hintergrund. Es ist vielsagend.

    Mit freundlichen Grüßen

  14. #2:
    Sehr geehrter Herr Donhauser,
    Ihre Webseite unverzerrt.de ist wirklich empfehlenswert. Interessant ist vor allem die skizzierte Entwicklung, wenn Wind und Sonne weiter ausgebaut werden und Kernkraft ganz und Kohle zum Teil wegfallen.

  15. Die SZ gehört zur DDVG, das ist die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (www.ddvg.de) und das ist das Medienimperium der SPD.

    Die SZ ist eine SPD-Parteizeitung.

    Vor etlichen Jahren hatte die SZ einen hohen Verlust von 30 Mill. DM, dieser wurde aus der Parteikasse ausgeglichen indem die DDVG die Frankenpost dem Süddeutschen Verlag „abgekauft“ hat, ein innerparteilicher Geldtransfer, aber als Kauf getarnt. Die Redakteure der SZ wissen das natürlich, ansonsten hält man sich mit dem Bekanntmachen dieser Tatsache sehr zurück.

  16. Hallo Herr Donhauser #2,

    vielen Dank für den Link! Den werde ich weiterempfehlen, denn da wird verständlich zusammengefasst, was wirklich Sache ist!

    Chris Frey, EIKE-Übersetzer

  17. korrigierter Kommtentar (kamen die vorherigen an?)

    Als Ergänzung:

    In 2014 kam zwar etwa 26% des Stroms aus regenerativer Erzeugung, aber nur ein Teil davon kaum aus Wind und Sonne.

    Windstrom: 9,1% der Stromerzeugung von 2014 (56TWh)
    Sonnenstorm: 5,7% der Stromerzeugung von 2014 (34,9TWh)

    35,5TWh ist das Export-Import-Saldo aus:
    Stromexport: 74,9TWh
    Stromimport: 38,9TWh

    Exportiert wird Strom vor allem dann, wenn wir einen Überschuss haben; und den haben wir immer dann, wenn wir viel Wind und Sonnenschein haben. Mit dem Überschuss bricht der Stromprreis an der Stromböres ein. Der mittlere Handelspreis war 2014 etwa 3,5ct/kWh => der überschüssige Wind- und Sonnenstrom geht für weit weniger als den Durchschnitt weg, teils wird sogar Geld drauf gelegt. Es stellt sich also die Frage, ob das Ausland im Durchschnitt überhaupt etwas für den Strommüll bezahlt oder sogar noch Geld dazu bekommt.

    Geht man davon aus, dass ein Großteil des Stromexports nicht verwertbarer Strom aus Wind und Sonnenschein (=Strommüll) ist, dann wird folgender Vergleich interessant:

    Windstrom: 56,0TWh
    Sonnenstrom: 34,9TWh
    Stromexport: 74,4TWh oder 82% der Menge aus Wind und Sonnenschein…

    Sieht man sich die täglichen Einspeiseverläufe an, die das Fraunhofer-ISE auf seine Webpage energy-charts.de/power_de.htm wirklich toll darstellt (auch realtime!) und vergleicht die Stromeinspeisung aus Wind/Sonne mit dem Export, dann fällt ins Auge, dass fast ständig in etwa rund 1/3 des Wind/Sonnenstrom in den Export geht.
    Sieht man sich dann die Strompreis während der Exportzeiten an (energy-charts.de/price_de.htm), fällt auf, dass dann die Preise fast imme deutlich unter 3ct/kWh oder gar negativ (z.B. Woche 19/2015) sind.

    Ergebnis:
    Wenn rund 1/3 des Wind/Sonnenstrom als Strommüll ins Ausland verklappt werden, dann trägt der Wind nur noch zu 6% und Sonnenschein zu 3,8% bei, bzw. die zwei unsteten Energiequellen zu 9,8% zusammen.

    Das verklappte Drittel aus Wind/Sonne wird ins Ausland fast verschenkt.

    Im Ergebnis kosten uns Wind/Sonnenstrom deutlich mehr. Bei Verlust von 1/3 => 150% von dem, was wir sonst errechnen…

    Natürlich freue ich mich über Besucher auf meiner Seite unverzerrt.de

    Viele Grüße,

    Heinz Donhauser

  18. Ich frage mich nur, warum die Seehofer CSU so selenruhig zuschaut, wenn ihre die Basis ihres wirtschaftlichen und wertschöpfenden Erfolgs, die KERNKRAFT (Hightech) in Bayern von solchen grün-sozialistischen Ideologen (Merkel-Ethik-CDU) politisch abgeschaltet werden. FJS würde schäumen vor Wut und hätte dieser Merkel und allen Grün-Sozialistischen Ideologen schon längst den Marsch geblasen. Mit dem Abschalten des KKW Grafenrheinfeld, geht dem bayerischen Staat sehr viel Gewerbe- und andere Steuereinnahme (wirtschaftliche wertschöpfenden Steuereinnahmequelle) verloren. Das Ausland (alles außerhalb von Bayern) macht nun die große Steuer- Wertschöpfungseinnahme. Und vor allen dieses Ausland, dass weiterhin seine Kern- und Kohlekraft hat!
    Das wäre Ost- und Westdeutschland, Tschechien, Schweiz, Frankreich.
    Bayern entwickelt sich somit immer mehr zu einen Arbeiter- und Agra Staat zurück.

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