Podiumsdiskussion über Klimawandel & Energiewende – ein Stimmungsbild

Von Michael Limburg
Die Podiumsdiskussion im Hause der Bundeszentrale verlief für die Klimarealisten und Energiewendegegner aus meiner Sicht ausgesprochen erfolgreich. Eine deutliche Mehrheit im Publikum folgte ganz oder tlw. meinen Argumenten. Das lag sicher nicht daran, dass mein Anteil an der Diskussion so brillant war, sondern vielmehr daran, dass ich die weitaus besseren Argumente hatte. Und trotzdem waren alle Argumente der Gegenseite, die in großer Überzahl vertreten waren, sehr wertvoll, weil sie die Motive und Gedankengänge dieser Leute erkennen ließen. Dabei ist anzuerkennen, das die Motive durchaus ehrenwert sein können, und es oft auch sind, aber in der Realität keine Entsprechung finden. Es sei denn in einer Ökodiktatur, und die will hoffentlich niemand


Die Vorgeschichte


Wie sich die Leser erinnern werden fand am  22.6.15 fand in den Räumen der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin eine Podiumsdiskussion über Klimawandel & Energiewende statt. Ich war  ebenso eingeladen, wie der ehemalige  Bundestagsabgeordnete der Grünen und „Vater“ des EEG Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group, Mitglied Bündnis 90/Die Grünen und der RWE Manager Andreas Brabeck, Leiter Politik Downstream/Regulatory, RWE AG. Durch den Abend sollte  als Moderatorin Frau Dr. Iris Zink, Physikerin, Wissenschaftsjournalistin und Autorin von TerraX beim ZDF führen.  Das waren zunächst mal alle.

Da ich bis auf Herrn Fell die  Einstellung der anderen beiden Teilnehmer zu den genannten Themen nicht kannte, vermutete ich zu meiner gelinden Überraschung eine ziemlich ausgewogene Veranstaltung, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Manager des RWE, das von der Energiewende fast in die Pleite getrieben wird, große Sympathien für diese Energiewende entwickeln würde, während ich bei Frau Zink zumindest der Fairness halber auf eine gewisse Neutralität als Moderatorin spekulierte. Und weil Ausgewogenheit zu den klaren Aufgaben der Bundeszentrale gehört, wie sie in ihren Statuten per Erlass festgeschrieben ist, und  dazu noch die Beachtung eines,  mir zuvor nicht bekannten „Beutelsbacher Konsenses“ , wie er in der Ankündigung ausdrücklich erwähnt wird, ausdrücklich die Zulassung von „Kontroversität“ verlangt.

Nun war mir von Anfang an klar, dass bei einer solchen Talkrunde keine Gelegenheit geben würde, irgendeine Äußerung – von keinem- direkt zu beweisen. Sie stehen erst mal und bestenfalls als reine Behauptung  oder gar als pure Meinung, im Raum. So dass es also darauf ankommt, gerade bei sehr kontroversen, vom Publikum bisher selten vernommenen Fakten, so glaubwürdig wie möglich rüber zu kommen, und das Publikum sie wenigstens im Ansatz nachvollziehen kann. Das verlangt eine einfache, an simplen Beispielen aus dem Alltag festgemachte Argumentationsweise, wobei leicht die Gefahr der Übersimplifizierung komplexer Sachverhalte besteht. Doch ist mir genau das,  so glaube ich, sogar mehrheitlich und ohne Übersimplifizierung – auch dank des fairen Umgangs miteinander- gelungen. Jedenfalls haben es mir so viele, der um die 90 im Saal  Anwesenden bestätigt.

Zurück zur Vorgeschichte:

Also, so dachte ich; ausgewogen und kontrovers, dass wird ja mal eine schöne Premiere im öffentlichen Raum.  Die Vorfreude wurde dann aber etwas gedämpft durch eine Information, die ich am 19.6.15, also drei Tage vorher, vom Veranstalter per Email erhielt. Darin stand, dass nunmehr auch noch Frau Dagmar Dehmer, politische Redakteurin und zuständig für Umwelt- und Klimathemen beim Berliner Tagesspiegel teilnehmen würde. Danach war mir schon klar, dass es mit der Ausgewogenheit wohl nicht so weit her sein würde., oder jedenfalls anders als ich es mir naiverweise vorgestellt hatte.

Denn Frau Dehmer, bis Ende 1992 Landesvorsitzende der Grünen in Baden Württemberg und danach (grüne) Journalistin, deren Leidenschaft lt. einer Blogseite der Zeit „Umweltthemen, dem Klimawandel und Afrika gilt“, war für mich keine Unbekannte, hatte ich mich doch als ehemaliger Leser des Tagesspiegel schon des Öfteren über ihre, in meinen Augen ziemlich rabiaten und oft auch ziemlich falschen, wie auch einseitigen Berichte zu Klimathemen, gewundert und z.B. per Leserbrief auch dazu geäußert.

Später erfuhr ich dann, dass ihre Einladung der Notwendigkeit  einer anderen Art von „Ausgewogenheit“, nämlich der Befolgung von Gender-Richtlinien dieser Behörde geschuldet war[1].

Nun  ja, dachte ich, wenn es denn „der Wahrheitsfindung“ dient, um ein bekanntes Zitat des 1. Kommunarden Fritz Teufel anzuwenden, und stellte mich schon auf eine etwas weniger ausgewogene, vielleicht sogar hitzige Diskussion ein. Auch deswegen weil in der publizistischen Begleitmusik so ausgewogener Presseorgane wie taz, FR, und später auch noch im copy und paste Verfahren im Kölner Stadtanzeiger, der Berliner Zeitung, der Mitteldeutschen Zeitung, wie auch beim Lobbyverein Klimaretter-Info aktiv gegen meine Teilnahme gehetzt wurde, ohne dabei viel Rücksicht auf die sonst so von allen eingeforderte Toleranz noch  Wahrheit zu nehmen.

Bei den berufsmäßigen Klimarettern wurde Frau Dehmer gar zitiert mit  den Worten: „(Sie ist als Mitdiskutantin von der Bundeszentrale eingeladen worden und) hält es „für völlig überflüssig, solchen Leuten solch ein Podium zu bieten“. Dehmer will hart gegenhalten und Limburgs Thesen entlarven.“(Hervorhebungen von mir).

Während die taz über die Hoffnung von Herrn Fell zu berichten wusste: „Zwar seien die Klimaskeptiker nicht ernst zu nehmen, sagte er der taz. „Aber meine Teilnahme wird dazu beitragen, ihre Thesen zu widerlegen.“ .

Die Diskussion

Nun, das kann ja Eiter[2] werden dachte ich mir in meinem schlichten Gemüt, aber dann kam alles ganz anders. Nicht in Bezug auf die fehlende Ausgewogenheit, die fehlte – wenn das geht- letztendlich noch mehr, weil auch die Moderatorin -als Wissenschaftlerin wie sie später gegenüber einem Gast betonte- immer mal wieder gegen mich Partei ergriff und weil auch der RWE Kollege, die Energiewende rundum begrüßte, sie solle nur nicht so schnell gehen- sondern in Bezug auf den Verlauf der Diskussion.

Und verantwortlich dafür war zum Einen, die sehr angenehme Moderatorin, Frau Dr. Zink, denn sie erteilte mir, wann immer ich höflich um das Wort bat, fast unverzüglich dasselbe, und zum anderen auch wegen der doch ziemlich vagen, teils sehr abgegriffenen, manchmal auch total übertriebenen, manchmal jeder täglichen Erfahrung widersprechenden und mir gelegentlich etwas unbedarft erscheinenden  Äußerungen  meiner Mitdiskutanten.

Die „Erneuerbaren“ machen den Strom billig

So behauptete mein Nebenmann Herr Hans-Josef Fell des öfteren mal ungerührt, dass die sog. „Erneuerbaren“ schon jetzt ganz, ganz billig seien. Und zwang damit fast das gesamte Auditorium unfreiwillig zum Lachen. Und überdies, so Fell, hätte sein EEG -das hätten Nürnberger Wissenschaftler  vom FAU kürzlich in einer Studie[3] bewiesen- dafür gesorgt, dass die Verbraucher für den Strom  rd. 11 Mrd € weniger gezahlt hätten.  Das steht tatsächlich da so drin, auch wenn sich nicht nachvollziehen lässt, und die Autoren es auch nicht recht klar machten, woher  diese Einsparung gekommen ist. So blieb mir nur übrig zu vermuten, dass die Jungs vom FAU wohl allerlei phantasiereiche externe Effekte (z.B. den von einer vermuteten Verknappung konventioneller Energiemengen, die sich auf den Preis auswirkt, wegen der erzwungenen Abschaltung der KKW, die wiederum von den „Erneuerbaren“ aufgefangen wurden. So deren Berechnung eines externen Effektes zugunsten der „Erneuerbaren“, zu dem es ohne Energiewende gar nicht gekommen wäre) eingerechnet hätten, einer Vermutung der Fell vehement widersprach. Nun, wer bei EIKE mitliest, weiß es eben besser.

So konnte ich denn weiterhin wahrheitsgemäß feststellen, dass allein in 2013, die Besitzer von EE Anlagen (besser Nachhaltig Instabile Energien NIE) rd. 23 Mrd € über die Netzbetreiber kassiert hätten für einen Strom der an der Börse ganz knapp 3 Mrd € gebracht hat.

Bild 1 reale und prognostizierte Kostenentwicklung des EEG bis zum Jahr 2022, Leider sind die Bezugsstriche leicht verschoben, ich bitte um Entschuldigung-Blau: noch zuzahlende Milliarden (20 Jahre Garantie!), rot bereits bezahlt kumuliert ; gelb jährliche Zahlung

Kostenentwicklung des EEG

Und das mit stark steigender Tendenz, und dazu noch ohne jeden Nutzen für die Allgemeinheit, denn der Ausbau, besonders im Bereich der Windenergie, gehe ungebremst weiter. Letztendlich, so mein Argument würde die Energiewende nicht nur mit 1 Billion zu Buche schlagen, wie es Ex-Umwelt-Minister Altmeier geschätzt hatte, die würden wir schon vor 2022 erreichen, sondern mit ca. 7 Billionen.

Interessanterweise gab es dazu kaum Widerspruch aus der Runde, nur Frau Dehmer, die sich im Verlauf der Diskussion wenig zu Wort gemeldet und schon gar nicht „hart gegen gehalten, oder meine Thesen entlarvt“ hatte, meinte, diese Billionen müsse man über die langen Zeiträume sehen, dann verlören sie auch ihre Schrecken. Im Übrigen hätte der Aufbau fossiler Kraftwerke ja auch viel Geld gekostet und eine Erneuerung dieser veralteten Technologie sei sowieso erforderlich gewesen. Nun ja: Dass Windparks, die (und das auch nur rechnerisch) dieselbe Strommenge liefern können, wie ein Kohlekraftwerke ca. 6x teurer sind, und Solarfelder die das auch (un nur rechnerisch) bis zu 17 x teurer sind, und dazu noch immense Flächen besetzen war ihr vermutlich nicht so geläufig.

Und wie diese täglich erfahrbare Teuerung mit der  Alltagserfahrung, die sich in jeder Stromrechnung unmittelbar niederschlägt, mit den ach so „billigen“ NIE in Einklang zu bringen ist, weiß und glaubt wohl auch nur der Erfinder des EEG, Herr Fell.  Wahres ist eben nur Bares, um ein bekanntes geflügeltes Wort abzuwandeln.

Siegmar Gabriel ist schuld

H.J. Fell hatte dann aber trotzdem schnell einen Sündenbock für diese hohe Belastung parat, nämlich den damaligen Bundesumweltminister Siegmar Gabriel. Der hätte 2009 gegen seinen Einspruch das EEG so novelliert, dass die Kosten danach rapide angestiegen seien. Doch erkannte Fell nicht, dass das EEG, wenn es gar nicht erst von ihm und 3 weiteren Kollegen erfunden worden wäre, auch nicht novelliert hätte werden müssen. Diese Logik erschließt sich ihm wohl nie.  Und wie man so schön sagt, wer so stolz auf dieses Gesetzeswerk ist, wie Herr Hans Josef Fell, der muss ertragen, dass auch für ihn gilt: „mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen“.

Die Welt wird den Hitzetod sterben

Doch gut ist es das EEG -lt Hans-Josef Fell- immer noch, denn er glaubt ganz, ganz fest daran, dass die Welt, dank der Emissionen des (immer noch nur Spurengases) CO2 unweigerlich dem Hitzetod entgegen taumeln wird, wie er mir in einer Email heute schrieb, wenn nicht durch möglichst schnelle 100 % ige Umstellung auf „Erneuerbare“ dem entgegen gewirkt würde.

Mein Einwand, dass Deutschlands Beitrag, wenn er denn erbracht würde und man die (übertriebenen) Formeln des IPCC verwendete, die prognostizierte Erwärmung (irgendwann) gerade mal um 4/1000 Grad oder weniger anstiege, ließen weder Herr Fell noch (meiner Erinnerung nach) Frau Dehmer gelten, denn wir hätten schließlich der Welt gezeigt, wie man das täte und alle anderen Länder würden bereits jetzt darin wetteifern es uns nachzutun. Costa Rica zum Beispiel würde, so Fell, heute schon zeigen, dass und wie es ginge. Ein wirklich überzeugender Beweis, jedenfalls für Herrn Fell. Und der etwas wortkarge Herr Brabeck meinte sogar, wir hätten der Welt nun die Solartechnologie (meine Anmerkung: unfreiwillig) geschenkt und daher wäre die Wirkung viel, viel stärker als es die reinen Zahlen zeigten.

Und auch als Fell behauptete, dass die NIE („Erneuerbaren“) erheblich, dank ihres Siegeszuges hierzulande mit fast 27 % prozentigem Anteils an der gesamten Stromproduktion zur Minderung der Emissionen beigetragen hätten, musste das wg. Zeitmangels unwidersprochen im Raum stehen bleiben. Im kommende Faktencheck (sobald der Tonmitschnitt vorliegt) werden wir auf diese Behauptung, wie auf viele andere genauer eingehen.

Bild 2 Energie Einspeisung der NIE vs  CO2 Emissionen der Kraftwerke zur Stromerzeugung. Einem Anstieg um 400 % bei den NIE steht eine 2 % Senkung der Emissionen gegenüber.

Die Realität. 27 % „Erneuerbare“ senken die CO2 Emissionen kaum

Hier nur soviel. Die „Erneuerbaren“  hatten 2014 bereits einen Anteil von rd. 27 % an der Stromerzeugung, jedoch sank die CO2 Emission der Kraftwerke gegenüber dem Startjahr 2000 nur um 2 %.

Ein sehr teuer erkaufter Erfolg, von dem allerding RWE Brabeck meinte, erstens, dass wir ihn uns leisten könnten und zweitens mehrheitlich eine Regierung gewählt hätten, die das umsetzt. Zum zweiten Punkt konnte man ihm nicht widersprechen, doch zum ersten Punkt erhob sich in der anschließenden Diskussion kräftiger Protest, denn die hohe Stromrechnung  können sich Leute mit kleinem Einkommen schon jetzt kaum noch leisten, sie hätten oft nur die Wahl zwischen nicht alle Tage kochen, oder ihren Strom bezahlen zu können, wie einer der Zuhörer unter Bezug auf seine Stromrechnung plastisch darstellte. Ich sekundierte ihm mit der sachlichen Darstellung, dass bereits jetzt ca. 1 Mio Haushalte ihre Stromrechnung ganz oder zeitweise nicht mehr bezahlen könnten, wenn auch manchmal aus anderen Gründen als dem EEG. Und in Groß Britannien kursiert bereits das massenhafte Phänomen der „energy pverty“. Davon sind bereits knapp 25 % der Bevölkerung betroffen.

Der Klimawandel

Nun habe ich bisher noch kaum etwas über die anfangs dominierende Klimadebatte geschrieben, das ist eigentlich schade, und sei hier ein wenig nachgeholt. Die Diskussion begann mit der Feststellung der Moderatorin, EIKE sei ja nun bloß ein Verein und betriebe keine eigene Forschung, um die Frage anzuschließen ob ich denn an den Klimawandel glaubte[4].  Ich führe aus, dass EIKE, wie auch das PIK und auch die Max Planck Gesellschaft, mit der wir uns aber nicht vergleichen wollten, als Verein organisiert sei. Schließlich brauche man eine juristische Plattform, um öffentlich in Erscheinung treten zu können. Und natürlich betrieben wir auch eigene Forschung, wie sie z.B. unserer Publikationsliste hätte entnehmen können.  Ferner würde niemand bei EIKE am ständigen Wandel des Klimas zweifeln, den gäbe es schließlich seit es Atmosphäre auf dieser Erde. Anders sei es allerdings mit dem anthropogen erzeugten Klimawandel für den es nun mal keinerlei Beweise weder experimentell noch durch Beobachtung in den vielen tausend Veröffentlichungen, die das IPCC verwendet hätte noch sonst wo gäbe. Und weil das so sei, glauben wir daran nicht. Das rief sofortigen Widerspruch von Herrn Fell hervor, der erklärte, er hätte als oder mit seinen Studenten Grundversuche mit dem CO2 dazu durchgeführt. Und wer das verneine rüttele an den Grundfesten der Physik z.B. am Energieerhaltungssatz. Nun hatte ich ja nie behauptet, es gäbe keinen anthropogenen Treibhauseffekt –obwohl man durchaus Zweifel an dieser Hypothese – so plausibel sie auch daher kommen mag- haben kann. Ich sagte nur deutlich und klar, dass er nicht zu finden sei.  Aber schon das war allen zu viel. So erklärte die Moderatorin mir und dem Publikum rundheraus, dass gerade wieder eine (Meta)Studie die ca. 12.000  papers untersucht hätte, bewiesen hätte, dass 97 % davon diese Hypothese bejahten. Und meinte wohl das sei doch Beweis genug.

Ich erwiderte, dass sie wohl die Cook-Studie meinte, was sie bejahte, und erklärte ihr dann, dass nach der neuesten  Überprüfung der Methodik dieser Studie die Verfasser zu dem Schluss gekommen seien, dass Cooks Vermutung nur 0,3 % der Studien folgten (Details dazu hier) Der Rest stimmt zwar einer Erwärmung zu, die aber eben nicht zwangsläufig anthropogen erzeugt. Und, so schob ich nach,  sei Cook kein Klimawissenschaftler sondern Psychologe. Was sie ebenfalls verneinte. Jedoch schreibt derselbe John Cook, der ein Blogger ist, welcher die Mainstream Website „SkepticalScience“ betreibt auf seiner Website

about..

(John Cook) is currently completing a PhD in cognitive psychology, researching how people think about climate change. He is also developing a MOOC (Massive Online Open Course),Making Sense of Climate Science Denial, to be released in April 2015.

W.z.b.w. oder für die Lateiner unter unseren Lesern: „qued“

Aber obwohl diese Studien, wissenschaftlich, den Klimawandel und seine vermuteten Ursachen betreffend, völlig irrelevant sind, werden sie gerne von allen  – auch und besonders häufig von Umwelt- und/oder Wissenschaftsjournalisten geglaubt. Die Betonung liegt dabei auf geglaubt. 

Es scheint ja so gut zu passen. Millionen Fliegen können eben nicht irren, oder wie es Einstein viel besser formulierte, als man ihm vorhielt, dass hundert Wissenschaftler seine Relativitätstheorie für falsch hielten, er sagte kühl: „Wenn die recht hätten genügte einer.“ 

So, nun hat der Leser ein Stimmungsbild, so wie sich diese Diskussions-Runde und das Auditorium aus meiner subjektiven Sicht darbot. Verständlich, dass ich guten Mutes, sogar locker beschwingt, diese Runde wieder verließ. Sicher hat der eine oder andere Teilnehmer  eine etwas andere Sicht der Dinge. Sollten mir daher Fehler in der Darstellung unterlaufen sein, so bitte ich um Mitteilung, dann kann ich sie überprüfen und ggf. korrigieren. Auf jeden Fall möchte ich mich noch einmal und in aller Form bei den Veranstaltern für die Organisation dieser hochkontroversen, aber trotzdem vergnüglichen Diskussion bedanken

Anmerkungen: 

[1] Übrigens, wenn sich meine Leser, so wie ich immer wieder, darüber gewundert haben sollten warum in den Quasselrunden der Öffentlich Rechtlichen immer und immer wieder dieselben Frauen auftauchen, als da sind, die strenge Sarah Wagenknecht, die immer betroffene Claudia Roth oder die burschikose, aber immer stramm linke Ines Pol von der unbedeutenden taz, um nur einige zu nennen, dann dürfte das mit diesem Gender- Ukas zusammenhängen.

[2] Für alle Jüngeren und Nichtberliner: Dieses nette Wortspiel geht auf einen Sketch, so glaube ich, der Berliner Stachelschweine zurück, die darin einen Charité Wundarzt beim Anblick eines zu amputierenden Beines persiflieren und über das ich mich als junger Mensch scheckig gelacht hatte.

[3] Die Macher selber sprechen von einem „Diskussionspapier“. Details hier

[4] Ohne Zugriff auf den Mitschnitt bin ich mir nicht ganz sicher ob sie allgemein vom Klimawandel sprach oder explizit den anthropogenen KW. Ich meine heute sie fragte ganz allgemein danach

image_pdfimage_print

Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

Erst Registrieren dann Kommentieren

Zum Kommentieren müssen Sie eingeloggt sein. Bitte hier auf Registrieren klicken, um ein Login zu erhalten.

Kommentar hinzufügen

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

31 Kommentar(e)

Neueste zuerst
nach Bewertung Neueste zuerst Älteste zuerst
1
Tscheulin Hansruedi

Respekt, Herr Limburg, dafür, dass Sie sich in die Höhle des Löwen wagten. Ich frage mich nur, wie lange das CO2-Gespenst noch über unseren Köpfen herumgeistert.

2

#27: Dr. Gerhard Stehlik sagt:

"Übrigens wurde unsere Expertise „Warum CO2 die Erdoberfläche kühlt“ im Fachbereich Avionik der Universität Istanbul im Stadtteil Avcilar ins Türkische übersetzt.
http://www.gerhard-stehlik.de unter der türkischen Flagge."

Glückwunsch, sehr schöne Seite!

MfG

3

@ G. Stehlik

"Dumme Fragen, brauchen dumme Antworten."

Wieso ist die Frage dumm? Der trockenadiabatische Temperaturgradient beträgt pro hPa (früher mb) Druckänderung wieviel?

Man kann die Frage auch anders stellen: Über den Azoren beträgt die Lufttemperatur in 200 hPa-Höhe -55 °C. Wenn sie im Roßbreitenhoch trockenadiabatisch absinkt, erreicht sie am Boden welche Temperatur? Und wie sieht die Realität aus?

4
Dr. Gerhard Stehlik

#25: T.Heinzow sagt am Dienstag, 30.06.2015, 09:01:
"Ich frage mich nur, wo da die "Kühlrippen" in Höhe der Tropopause sind, die die absinkende Luft "kühlen".“

Dumme Fragen, brauchen dumme Antworten. Das ist nicht Sinn dieses Blogs.

Die irreversible unendliche Senke für Energie (das bedeutet in der Alltagssprache: unendliche Kälte) ist das Weltall. Kein chemischer Stoff vermittelt die Kälte des Weltalls so gut zur Erde wie CO2.

Das ist die geistige Katastrophe, an der wir alle beteiligt sind!

5
Dr. Gerhard Stehlik

#24: besso keks sagt am Montag, 29.06.2015, 18:12:
"Das weiß ein jeder, der schon mal die Wärmeabgabe eines luftgekühlten Motors nach konvektiver Abgabe und Strahlung gerechnet und gemessen hat.

Leider vergessen das anscheinend viele Ingenieure nach ein paar Jahren.“

Danke für dieses überzeugende Ingenieurtechnische Musterbeispiel!

Es soll auch in Deutschland Physiker geben, die sich mit Aerodynamik befassen, die das verstehen.

Übrigens wurde unsere Expertise „Warum CO2 die Erdoberfläche kühlt“ im Fachbereich Avionik der Universität Istanbul im Stadtteil Avcilar ins Türkische übersetzt.
http://www.gerhard-stehlik.de unter der türkischen Flagge.

6

#25: T.Heinzow sagt:

" Ich zitiere mal für die Trollos vom Fischmarkt ausnahmsweise Wikipedia:
"Dabei kühlt die Luft weiter ab und verliert an Höhe. Durch die heranströmenden Luftmassen erhöht sich in Bodennähe der Luftdruck, es bildet sich der subtropische Hochdruckgürtel." "

Tja, Herr Heinzow,

das Internet:

eine Informationsquelle für die Einen

eine Manipulationsquelle für die Anderen

Ob in den Schulen das so gelehrt wird?

MfG

7

@ #24 besso keks

"Leider vergessen das anscheinend viele Ingenieure nach ein paar Jahren."

Und die Meteorologen "vergessen" den Antrieb der Hadley-Zellen. Ich zitiere mal für die Trollos vom Fischmarkt ausnahmsweise Wikipedia:
"Dabei kühlt die Luft weiter ab und verliert an Höhe. Durch die heranströmenden Luftmassen erhöht sich in Bodennähe der Luftdruck, es bildet sich der subtropische Hochdruckgürtel."

ch frage mich nur, wo da die "Kühlrippen" in Höhe der Tropopause sind, die die absinkende Luft "kühlen". Als ich 1974 da mit nem Flieger war, habe ich die nicht gesehen. Es war ja auch Nacht. 🙂

Aber von der Meteor aus hätte ich die sehen müssen bzw. die von mir gestarteten Ballone hätten an den hängen bleiben müssen.

8

#21: Dr. Gerhard Stehlik sagt:

"Die CO2 Erwärmung ist der größte Betrugsfall in der Geschichte der Naturwissenschaft.
Die Emission immer zu unterschlagen ist aber nur der kleinere Beitrag zum CO2 Betrug. Der viel größere Beitrag ist der, so zu tun, als transportiere elektromagnetische Strahlung mehr Energie als bewegte warme Materie.
...
Der Kontakt mit Materie leistet eine um den Faktor 40 intensiveren Erwärmung als die IR-Wärmestrahlung. Hierin liegt der wesentliche Betrug über den frei erfundenen atmosphärischen Treibhauseffekt der Spurengase, insbesondere im Fall von CO2."

Sehr geehrter Herr Dr. Stehlik,

genauso ist es.
Zumindest bei gegebenen Temperaturen der "strahlenden" Körper.

Das weiß ein jeder, der schon mal die Wärmeabgabe eines luftgekühlten Motors nach konvektiver Abgabe und Strahlung gerechnet und gemessen hat.

Leider vergessen das anscheinend viele Ingenieure nach ein paar Jahren.

Mit besten Grüßen

9
Glatzle, Paraguay

Herzlichen Glückwunsch, Herr Limburg. Ich freue mich mit Ihnen über diesen schönen Erfolg und bin stolz darauf, Mitglied von EIKE zu sein.

10
Michael Ketteler

#13 Endres / #18 Heinzow
Es ist zu billig, den leider erfolgreichen Einzug von "Schellenhubers Märchenstunde(n)" in den Vatikan mit dem üblichen bashing an der Kirche zu verbinden. Als bekennender kath. Christ gilt es, aktiv in der Kirche diesen Irrtum zu artikulieren. Richtig ist, der Glaube gehört in die Kirche, der Schutz Bedürftiger hat dort auch seinen Platz, aber Industrie- und Energiepolitik braucht Fakten auf einer seriösen wissenschaftlichen Basis.- Dank an Herrn Limburg für seinen couragierten Auftritt bei der bpb gegen die geballt auftretenden Mainstreamler, alle Besucher konnten von ihm (wenn sie wollten) viel lernen. Leider aber kam erneut auch die unerträgliche Fell-Methodik zur Geltung, der nicht müde wird, nur die halben Wahrheiten, zB zu China/Asien und die angeblich grandiosen Arbeitsplätze, zu verbreiten. Noch verstehen die wenigesten (oder wollen nicht), daß der energie- und somit auch sicherheitspolitische Blick auf den Globus verändert werden muß. China rüstet auf, mit Kernkraft, auch marginal mit EEs, aber insbes. mit Kohle, weil sie reichlich vorhanden ist und extrem billig ist. Tja, keine Lüge ist bekanntlich schlimmer als die des Auslassens, sagten schon die Lateiner.

11
Dr. Gerhard Stehlik

#19: Burkard Reimer sagt am Samstag, 27.06.2015, 15:45:
"Als Teilnehmer der Veranstaltung möchte ich noch ein paar Ergänzungen anbringen. Herr Fell sagte in etwa, dass er als Physikstudent nicht nur die von ML erwähnte IR-Absorption des CO2 gemessen habe sondern dass dann auch jedem klar sein müsste, dass bei der Verdoppelung des CO2 in der Atmosphäre diese sich stärker aufwärmt.“

IR-Spektren sind seit den 30-iger Jahren des 20. Jahrhundert ein äußerst wertvolles Instrument der chemischen qualitativen chemischen Analytik. Wenn ein chemischer Stoff – ursprünglich mit einem Kohle-Lichtbogen (2000°C), heute mit einem Laser (Strahlungstemperatur nicht mehr messbar hoch, also gegen unendlich gehend) – durchstrahlt wird, ist seine Absorptivität mit nahezu beliebiger Genauigkeit messbar.

Weil die Quantensprünge der chemischen Bindung, welche diese Absorptivität begründen – ähnlich wie die bekannten Fraunhoferschen Linen im Sonnenspektrum die Quantensprünge der Elektronenbahnen begründen – nur nach oben erfolgen, stellen sie nur die halbe Wirklichkeit der Materie dar. Die andere Hälfte der Wirklichkeit sind die Quantensprünge nach unten (auf ein niedrigeres intramolekulares Energieniveau). Die Sprünge nach unten begründen die Emissivität der chemischen Bindungen.

Weil der Temperaturgradient in der Atmosphäre von unten warm (15°C) immer nach oben kalt (ca. -270°C) geht, überwiegt die Emission ins Weltall überall die Absorption von unten, also CO2 wird von unten weniger erwärmt als es von oben abgekühlt wird.

Die CO2 Erwärmung ist der größte Betrugsfall in der Geschichte der Naturwissenschaft.
Die Emission immer zu unterschlagen ist aber nur der kleinere Beitrag zum CO2 Betrug. Der viel größere Beitrag ist der, so zu tun, als transportiere elektromagnetische Strahlung mehr Energie als bewegte warme Materie.

Die wirklichen Verhältnisse kann man in einem Experiment in jedem Haushalt selbst prüfen mit einem Thermometer und einer Stoppuhr. Die Wärmestrahlung einer 35,8°C warmen Handfläche (gemessen mit einem IR-Fernthermometer) und ein Wasserbad von 35,8°C führen die diesen Temperaturanstiegen bei einer Anfangstemperatur von jeweils 24°C:

1,7°C pro Minute durch Wärmestrahlung.
17°C in 15 sec durch Kontakt mit Materie.

Der Kontakt mit Materie leistet eine um den Faktor 40 intensiveren Erwärmung als die IR-Wärmestrahlung. Hierin liegt der wesentliche Betrug über den frei erfundenen atmosphärischen Treibhauseffekt der Spurengase, insbesondere im Fall von CO2.

12
Katrin Meinhardt

#19: Nur als verschämte kleine (aber wichtige) Ergänzung, mit Verlaub und bei allem Respekt.

Im englischen Original (King1991, The First Global Revolution) soll auf Seite 153 folgendes stehen, im Kapitel "Motivations and Values" (Motivationen und Werte), Zitat:

"May the divine Spirit protect us all;
may we work together with great energy;
may our study be fruitful and thorough;
may there be no hatred between us.

Aum, Peace, Peace, Peace, Peace

Vedic Prayer (3000 B.C.)"

P.S.: Eine wichtige Anmerkung für den weniger gut informierten Leser. Dieses Gedankengut is antichristlich und niemals mit der christlichen Ideologie vereinbar. Es ist die Ideologie, die die Hintermänner der UN bewegt und vereinnahmt hat. Die neue globale Gesellschaft (Seite 148, englisches Original) ist in der (gemeinsamen) Ablehnung der christlichen Werte vereint. Alles ist erlaubt (und ausdrücklich erwünscht), nur keine christliche(n).

Der Schöpfungswissenschaftler Dennis Gabor (Gründungsmitglied des Club of Rome), welcher im Jahr 1971 den Physik-Nobelpreis erhielt, Entdeckung der Holographie, wird im gleichen Buch ebenfalls zitiert, auf Seite 146:

"Our present civilization is based materially on an extraordinary successful technology and spiritually on practically nothing."

Über die UN, dies zur nachdrücklichen Wiederholung, wird die Einheitsreligion verbreitet. Daher auch die unbedingte Einbindung dieses (falschen) Franziskus. Dieser wiederum vergeht sich an seinen christlichen Werten, die so etwas niemals zulassen und gestatten.

P.P.S.: Und auch über die sehr wichtige Rolle und Funktion der Massenmedien (Seite 141, Kapitel: Agents of the Resolutique) ist man sich sehr bewußt und beabsichtigt diese natürlich für die Zwecke des Club of Rome (und deren Hintermänner bei der UN) zu nutzen. Natürlich.

So fanden in Rom, vor kurzem, eine Million Menschen zusammen, um gegen (einen Teil) diese(r) Ziele zu protestieren, und wurden von den Medien in Italien praktisch totgeschwiegen.

Wie man bis zum heutigen Tag beobachten kann, läuft alles wie geschmiert. Alles auf dem Altar der Kant'schen Wissenschaft.

Das ganze Buch von Alexander King ist verräterisch und machtvoll. Die Demokratie ist diesen Leuten (völlig) egal.

13
Burkard Reimer

Als Teilnehmer der Veranstaltung möchte ich noch ein paar Ergänzungen anbringen. Herr Fell sagte in etwa, dass er als Physikstudent nicht nur die von ML erwähnte IR-Absorption des CO2 gemessen habe sondern dass dann auch jedem klar sein müsste, dass bei der Verdopelung des CO2 in der Atmosphäre diese sich stärker aufwärmt.

So etwas reichte natürlich den anwesenden Schülern als Beweis für das AGW sicher aus. Bevor die Schüler sich nach dem Ende der Veranstaltung auf dem Podium von Herrn Fell begeistern ließen, hatte ich eine kontroverse Debatte, bei der schnell herauskam, dass sie keinerlei wissenschaftliche, technische und ökonomische Fakten sondern nur die üblichen ökologistisch geprägten Mainstreamargumente für die Energiewende, das AGW, die Kernkraft und das Fracking hatten. Als ich darlegte, dass man immer erst die Fakten kennen müsse, ehe man etwas beurteilen kann, erntete ich völliges Unverständnis. Die Meinungsführerin erwähnte stolz, dass sie sogar schon eine Bürgerinitiative gegründet hätte.

Als ich dann nach dem Fracking gefragt wurde und auf Prof. Hans-Joachim Kümpel, Chef der Bundesanstalt für Geowssenschaften und Rohstoffe, verwies, erntete ich nur noch Empörung mit dem Hinweis auf die Trinkwasserverschmutzung durch Fracken und die dabei eingesetzen gefährlichen Chemikalien. Dann stürmten sie zu ihrem Idol auf das Podium.

Erstaunlicherweise waren sich Herr Fell und ML in Einem einig, dass die CO2-Abgabe keinerlei Wirkung bei der Reduzierung der CO2-Emmission bringt, während der RWE-Vertrer Andreas Brabeck entschieden dafür eintrat. Es war schon traurig anzusehen, wie ein Vertreter eines ehemals mächtiger Sromversorgers nur immer wieder auf die Vernichtung von Milliardenwerten, den Verlust tausender Arbeitsplätze und die Abwanderung stromintensiver Industrie verwies. Diese Haltung erinnert mich fatal an die Industrie- und Kombinatsleitungen in der DDR, die häufig selbst die wirtschaftliche Misere erkannt hatten, aber immer auf die Beschlüsse des Politbüros und der Minister verwiesen, die sie umzusetzen hätte.

Am schwächsten war die Frau Dagmar Dehmer vom Tagesspiegel. Sie hatte keinerlei Faktenwissen und blamierte sich mit einem Wortschwall der üblichen Verbalien. Sie erinnerte mich an eine SED-Parteisekretärin oder Sekretär in der DDR, die bis zum bitteren Ende das siegreiche Ende des Sozialismus beschworen.

Dank der zum Anfang nicht ganz unparteiischen Moderatorin Dr. Iris Zink (ZDF, TerraX) konnte Michael Limburg dann zur Hochform auflaufen. Sie gab ihm meist sofort das Wort zur Entgegnung auf hohem Niveau. Nachdem z.B. Herr Fell seinen "wissenschaftlichen Beweis" für die menschengemachte Erderwärmung vorgebracht hatte, konnte ML ausführlich darlegen, dass es bisher keinerlei wissenschaftlichen durch praktische Versuche unterlegten Beweis für das AGW gibt, sondern u.a. die 2 Gradgrenze für die noch erträgliche Klimaerwärmung ursprünglich von einem österreichischen Wissenschaftler stammt, der sich überlegt hatte, dass in unseren Breiten eine solche Erhöhung keine größeren Probleme machen würden.

Ein guter Abend für die Klima- und Energierealisten und vor allem EIKE, auch wenn die deutsche Politik noch wenig beeindruckt den desaströsen von ökologistischer Ideologie beherrschten Weg der Energiewende und Klimarettung fortsetzt.

14

@ #13 F. Endres

"Die deutsche Vergangenheit zeigt, zu was ideologisierte Menschen fähig sind."

Ja, da sagen Sie etwas völlig Richtiges, nur haben das die Wohlstandsbürger bereits mit dem Wirtschaftswunder und später (Mauerschützen etc.) der sog. "Wiedervereinigung" verdrängt. Die Rolle, die die religiöse Erziehung und deren Rituale dabei gespielt haben, ist denen nicht bekannt.

Hitler ließ beispielsweise seine Auftritte nach der Choreographie der katholischen Prozessionen und Messen inszenieren. Und wie sehr die Menschen nach solchen "Führern" lechzen, kann man an Franziskus erkennen, der schon als der Erlöser gefeiert wird. Man mache sich nichts vor: Der Machtmißbrauch durch die Religionsführer strebt einem neuen Höhepunkt zu.

Man könnte fast meinen der Leibhaftige habe selbst den Stuhl Petris erklommen.

15

Nun dann sollte doch Herr Fell seine "Grundversuche" zu CO2, die den THE zeigen, in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlichen. Denmrest der wissenschaftlichen Fachwelt ist ja der Nachweis bis heute nicht gelungen. Der Nobelpreis wäre Herrn Fell sicher. Wenn er dies nicht tut, dann hält er uns nicht nur seine Erkenntnis vor sondern würde die ganze AGW-Wissenschaft einen riesen Schritt voranbringen und ein J. Mitchel brauchte nicht mehr zu schreiben, der THe existiert nur in unseren Computermodellen.
MfG

16

U. Langer sagt # 11

Prof. Weber vergleicht die EEG-Umlage nicht mit den EEG-Auszahlungen sondern mit den Gesamtauszahlungen an die Betreiber dieser Anlagen. Er vergleicht also klassisch Äpfel mit Birnen. Vergleicht man dagegen mal Äpfel mit Äpfeln – also die EEG-Umlage mit den EEG-Auszahlungen, lassen sich die von Prof. Weber gemachten Aussagen nicht mehr nachvollziehen. In Abbildung 3 aus der entsprechenden Kurzstudie des Frauenhoferinstituts – http://tinyurl.com/osomnuj – kann man dies dann sehr gut erkennen. 

@ U Langer
Prof. Weber vergleicht das System von vor 2010 mit dem System nach 2010, ab 2010 gilt nämlich je mehr die EE die Börsenpreise senken, desto höher wird für die nicht privilegierten Endverbrauchern die Umlage. Auf der Grafik dargestellt mit dem gewaltigen Sprung der Umlagenkurve nach oben.
Ohne dass für die Vergütungen auch nur 1 Cent mehr benötigt wird, zahlen die Verbraucher eine höhere Umlage.

Dieses „Paradoxon“ nennt er die größte Schweinerei im Energiesystem.

Schauen Sie sich mal genau an, wie er die Realität deutlich macht.

http://tinyurl.com/q3qkj3t

MfG

17

@U. Langer #11
Vielleicht sollte man diesen Hr. Weber den Prof.-Titel wegen Fälschung und Verarschung der Menschen, die nicht so gebildet sind, wie ein Statistik-Manipulations-Prof., aberkennen...Schließlich gibt es da doch so eine Art Ehren-Kodex....zum Wohle und der Aufklärung der Menschen. Oder gilt dieser Kodex nur bei den Ärzten (Leben zu retten)...einfach nur mal so als Laie nachgefragt...
Dieser Weber betreibt trotz besseren Wissen (Prof) Daten- und Statistikmanipulation und trägt nicht zur Neutralität der Wissenschaft/Aufklärung bei...oder sehe ich das nur so....eine "Schande" für die ganze Titel-Zunft der Prof. und Dr. stellt für mich dieser Weber da

18

@Werner Geiselhart #10
Und diese böse Industrie der wirtschaftlichen Wertschöpfung schafft ja auch ganz böse Arbeitsplätze für die Bürger, die damit ihren Wohlstand und ein besseres (müheloseres) Überleben auf den Planeten Erde. 😉
Hr. Diehl und Konsorten von der Grün-Sozialistischen Sekte glauben halt daran, dass das Leben ohne billigen und bezahlbaren Strom und ohne die "böse" Wirtschaft einfacher ist....einfacher "natürlich"...bis zu dem Zeitpunkt an dem diese Grün-Sozialisten das erst mal selbst für ihre Wärme per Holzeinschlag mit Axt und Handsäge sorgen müssen, um im Winter nicht zu erfrieren...dann ist die Natur auf einmal nicht mehr so "traumhaft" und "wunderbar"....dann geht es nämlich an das eigene ÜBERLEBEN...jajaja...diese neue Grüne Ökotraumwelten einer sozialistischen Ideologie.

19

#9: Ich habe bewusst diesen Begriff für "Erneuerbare Energien" genutzt.

Bzgl. der Kosten. Was glauben Sie, wie oft ich schon gehört habe "Die Energiewende ist grundsätzlich richtig.", und zwar auch von Menschen, die sich den teurer werdenden Strom gar nicht leisten können und darauf warten, dass er eines Tages kostenlos sein wird. Diejenigen, für die ich mich eingesetzt habe (mache ich nicht mehr), bezeichnen mich dann zum Dank auch noch als " Leugner" des menschengemachten Klimawandels. Über das, was ich jeden Tag im Universitätsalltag erlebe, könnte ich schon ein Buch schreiben.

#11

Der genannte "liebe Kollege" wäre ohne die Energiewende überflüssig, wie auch HJS ohne das CO2 Märchen. Dazu müssten Sie aber die Hintergründe der Fraunhofer Gesellschaft und deren Geschäftsmodell kennen bzw. allgemein von außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Solche Grafiken sind immer optimistisch und einseitig dargestellt, um Gelder bei BMBF und BMWi einwerben zu können.

Schellnhubers durchaus geschickte Aktion mit dem Vatikan hat mich sehr betroffen gemacht. Zum Glück bin ich schon lange kein Kirchenmitglied mehr, mein Austritt wäre nun gewiss. Ich fürchte mich mittlerweile vor dem, was auf uns alle noch zukommen wird. Die deutsche Vergangenheit zeigt, zu was ideologisierte Menschen fähig sind. Das wird sicher nicht lustig werden.

20
Oliver Hartmann

Gibt´s von der tollen Veranstaltung ein VIDEO?

Danke.

21

Sehr geehrter Herr Diehl,

es ist schon verwunderlich, dass Sie noch nicht einmal teilweise merken, was an der von Prof. Weber gezeigten Grafik so alles faul ist.

1) Prof. Weber vergleicht die EEG-Umlage nicht mit den EEG-Auszahlungen sondern mit den Gesamtauszahlungen an die Betreiber dieser Anlagen. Er vergleicht also klassisch Äpfel mit Birnen. Vergleicht man dagegen mal Äpfel mit Äpfeln – also die EEG-Umlage mit den EEG-Auszahlungen, lassen sich die von Prof. Weber gemachten Aussagen nicht mehr nachvollziehen. In Abbildung 3 aus der entsprechenden Kurzstudie des Frauenhoferinstituts – http://tinyurl.com/osomnuj – kann man dies dann sehr gut erkennen.

2) Diese Abbildung 3 zeigt auch, dass Prof. Weber in seinem Vergleich der Wachstumsfaktoren von EEG-Umlage und Gesamtauszahlungen klassisches cherry-picking betreibt. Er wählt als Startpunkt das Jahr 2009 – also genau das Jahr, in dem die Erlöse für den EEG-Strom mit fast 50% der Gesamtkosten am Höchsten waren und die EEG-Auszahlungen dementsprechend prozentual am Niedrigsten und als Endpunkt das Jahr 2013, wo die Erlöse nur rund 16 % der Gesamtauszahlungen ausmachten. Nur durch diese „geschickte“ Auswahl kommt er (im Verbund mit Punkt 1)) auf diese höchst unterschiedlichen Wachstumsfaktoren!

3) Prof. Weber nimmt für seine Wachstumsfaktoren auch unterschiedliche Endjahre – für die Ausgaben das Jahr 2013 und für die EEG-Umlage das Jahr 2014, wo diese dann noch ein wenig höher lag als 2013.

4) Bei der EEG-Umlage für sein Startjahr 2009 hat sich Prof. Weber dann auch etwas „geirrt“ und statt 1,33 nur 1,20 genommen, so dass er nur durch die Punkte 3) und 4) den Wachstumsfaktor der EEG-Umlage von 4 auf 5 vergrößert hat!

5) Da die EEG-Umlage für ein Jahr immer nach der Ausgabensituation des Vorjahres berechnet wird, müsste man bei einem Vergleich, wie ihn Prof. Weber gemacht hat, den Wachstumsfaktor der EEG-Umlage 2010-2014 mit dem der EEG-Ausgaben 2009-2013 vergleichen. Man erhält dann bei der EEG-Umlage und den EEG-Ausgaben jeweils den Wachstumsfaktor von 3 und nicht wie Prof. Weber 5 zu 2!

Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser tolle Professor Weber seine Zuhörer nach Strich und Faden verarscht! Aber zum Verarschen gehören ja auch immer 2 Seiten – und da wären wir wieder bei Leuten wie Ihnen, Herr Diehl.

MfG

22
Werner Geiselhart

#1: Hans Diehl sagt:am Donnerstag, 25.06.2015, 21:04

Bei der Kostenbetrachtung wird, leider , wie bei allen EEG Kritikern, die unvollständige Grafik verwendet
#########################

Herr Diehl, wie sagte schon unser Altkanzler Kohl: "Wichtig ist, was hinten dabei raus kommt".
Was bei der Energiewende hinten raus kommt, sehen wir ganz einfach beim Vergleich Verbraucherpreisindex - Strompreis.
Der VPI stieg im Zeitraum 2000 (EEG) - 2014 um 20,5%, der Strompreis im selben Zeitraum um 100%.
Da der Strompreis in den VPI einberechnet wird, wäre dessen Steigerung ohne die gewaltige Strompreissteigerung noch wesentlich geringer ausgefallen und läge bei 18%.
Natürlich ist die böse Wirtschaft schuld, weil die ja so enorme Vergünstigungen bekommt, insbesondere Golfplätze und Frittenbuden greifen da ab (ist zwar gelogen, wird aber von Grünen/NGOs weiterhin zwecks allgemeiner Stimmungsmache verbreitet).
Wie man bei diesen Zahlen von einer Verbilligung des Stroms durch Öko-Energien sprechen kann, ist mir schleierhaft.
Insbesondere, wenn man bedenkt, dass das angestrebte Ziel einer CO2-Verminderung offensichtlich nicht erreicht wurde.
Die ideologische Durchdringung muss da schon solche Formen angenommen haben, dass sämtliche offensichtliche Fakten verdrängt und ignoriert werden.

23

@Frank Endres #6
Was verstehen Sie unter einer "Umweltenergie"?
Wissen Sie, wie schmal der Grad ist, der zwischen Wohlstand und Armut ist, auf den eine politische Gesellschaft geht...in Deutschland sind wir auf den besten Wege, diesen Schmalen Grad in Richtung Mangel und Armut zum Dritten Male, innerhalb von etwas mehr als 100 Jahren zu verlassen.

24

ML@#6: Ihre Frage bezog sich wohl auf meine Aussage:

"Ich werde mir nie Gedanken um meine Stromrechnung machen müssen."

Da bin ich mir ganz sicher, zumal ich mein (frei verhandeltes) Gehalt mittlerweile am ehesten noch als "Schmerzensgeld" betrachte. Bis ich mir Strom, Gas und Benzin/Diesel nicht mehr leisten kann, liegt dieses Land längst am Boden, und so weit wird es m.E. nicht kommen. Ich freue mich über jede Erhöhung des Strom- und Gaspreises, weil es der einzige Weg ist, den Deutschen zu veranschaulichen, dass sie der "grüne Zeitgeist" noch sehr sehr viel Geld kosten wird. Und irgendwann wird auch die CO2-Lüge auffliegen - wann, weiß ich jedoch nicht. Ich werde mich bemühen, 100 Jahre alt zu werden, um das zu erleben 😉

Heute gibt es bei uns eine Podiumdiskussion zum Kaputtsparen der TUC durch die grüne Landesregierung. Auch die nicht ganz so intelligenten Studierenden merken gaaaaanz langsam, dass das Sterben der Universitäten begonnen hat. Ich hatte gestern ein längeres Gespräch mit einem Ausbilder (Feinmechaniker-Meister), der über das immer weiter sinkende Niveau der Auszubildenden klagte. Dasselbe erlebe ich in den Vorlesungen. Es gibt nach wie vor die exzellenten Studierenden, die meisten sind jedoch grün gehirngewaschen - da kann man wenig dagegen machen. Daher wundert mich die Schüler-Traube um Herrn Fell keineswegs. Mir kann es (weitgehend) egal sein, mit Grünen rede ich eh nicht (mehr). Ich habe die als junger Mann sogar mal gewählt. Ich weiß auch nicht mehr, welcher Teufel mich damals geritten hat .......

25
Andreas Demmig

#4:
Die Idee mit den Schulen wäre ja ganz gut, klappt jedoch meist nicht:
Die Lehrer sagen: Na ja, aber in dem ..buch steht das anders drin, da kann ich doch nicht von abweichen,
Die Schüler: Bloß nicht schon wieder lernen, das reicht wenn ich das in der Schule habe und bei den Übungen muss ich das so wiedergegeben wie es der Lehrer gesagt hat.
Selbst bei den Professoren und Studenten ist das ähnlich, denen kann ich wenigstens mal Physik unterschieben: Wenn es ... stimmen würde, dann würde es bei sternenklarem Himmel nicht so kalt werden können.
Und treue Leser von bestimmten Zeitungen, Fernsehsendern: ... erzähl' mir nichts, das will ich nicht hören.

26

Herr Limburg, ich wünsche Ihnen noch viele Jahre beste Gesundheit, bauen Sie vielleicht aber auch einen Nachfolger auf. Das Positive an der Veranstaltung war sicher, dass es zu einem Disput kam, den die Wissenschaft unbedingt benötigt (das sagen sogar seriöse Kollegen, die die Energiewende ansonsten aber unterstützen). Es wird sich - früher oder später - durchsetzen, dass der Klimawandel natürlich ist und CO2 bestenfalls eine kleine Rolle spielen wird, falls überhaupt. Mich erschrickt jedoch die Öko-Ideologie und die gelebte bzw. geforderte Zensur. Unsere Lokalzeitung veröffentlicht keinen meiner Leserbriefe mehr, sie steht zu 100% hinter der allseits geliebten Energiewende, drückt sich aber um eine Diskussion der Kosten bzw. argumentiert analog Fell. Dabei muss man mich bzgl. der Speicherkosten doch auch nur widerlegen (ich warte darauf). Wenn die Argumente fehlen, geht es eben auf die persönliche Ebene, und auch ich wurde von den Grünen schon als Leugner bezeichnet. So weit sind wir schon in Deutschland. Gegen eine langfristige Zuwendung zu Umweltenergie spricht nichts grundsätzlich, nur sehe ich eher einen Zeithorizont von 100 - 200 Jahren und würde niemals bei der Stromversorgung anfangen. Wenn man in Deutschland die Universitäten aber bewusst beschädigt und zu nachgeordneten Behörden umwandelt, muss sich niemand wundern, dass wir uns zurück in eine Fahrrad-Republik bewegen, wenn nur noch politisch vorgegebene Themen bearbeitet werden können, weil die Universitäten eben kaputt gespart sind. Viele meiner Kollegen sehen die Entwicklungen in Deutschland auch kritisch. Einer sagte mir mal: "Wenn die Deutschen diese Narretei wollen, dann kriegen sie eben diese Narretei." Einem Professor wird es immer gut gehen, ich könnte mich beruhigt zurücklehnen und von der Energiewende profitieren. Sorgen, große Sorgen, mache ich mir auch wegen meiner guten Einsicht in China um die Zukunft der heutigen jungen Menschen hier. Deutschland wird diese Energiewende wirtschaftlich nicht überlebenden. Technisch kann man viel machen, nur muss jemand diese Spielereien auch bezahlen können. Und sobald die chemischen und/oder elektrochemischen Speicher im Stromnetz unumgänglich werden, wird es teuer, sehr teuer. Im BMBF weiß man das sogar, nur will Herr Gabriel aus wahltaktischen Gründen dieses Fass nicht öffnen, weil ihm die Wählerschaft so langsam sowieso davon läuft. Wir werden alle diese Politik noch sehr teuer bezahlen, mich wird es aber nicht treffen. Ich werde mir nie Gedanken um meine Stromrechnung machen müssen.

27
Götz Ruprecht

Super dargestellt, so habe ich es auch empfunden.

Hinterher, das sollte man vielleicht noch erwähnen, sollten die Podiumsteilnehmer noch bleiben, um direkt mit dem Leuten zu diskutieren. Was sie denn auch taten. Hier fiel mir auf, dass eine Gruppe jüngerer Teilnehmer, vermutlich Schüler, eine Traube um Herrn Fell bildete und ihn mit Lob überschüttete. Ich vermute, sie wurden in ihren Schulen bereits ordentlich indoktriniert und fühlten sich nun bestätigt. Herr Fell erzählte denen mit ernster Miene was vom Pferd, und sie hörten fasziniert zu. Ein weiterer Teilnehmer in der Traube forderte sie zu eingeständigem Denken und zum Überprüfen der Fakten auf, woraufhin ein Schüler meinte, er könne ihnen diese Urteilskraft schon zutrauen. Naja...

Was ich damit sagen will: An den Schulen scheint sich in der Klimadiskussion wohl einiges abzuspielen, was ich gar nicht genau wissen will. EIKE hat jede Menge Leser, die offensichtlich Zeit für Kommentare haben. Wie wäre es, wenn EIKE mehr an Schulen gehen würde, z.B. die Leser, sofern sie qualifiziert genug erscheinen, für Vorträge an Schulen vermittelt. Die Leser könnten statt der Kommentare hier an Schulen Vorträge halten. Lehrer freuen sich grundsätzlich über so etwas.

28

#1: Der Herr Professor sollte Anzeige erstatten. Wenn sich jemand etwas in die Tasche steckt, was eigentlich als Beitrag für die Armen gedacht ist, dann ist das einerseits zutiefst unmoralisch und andererseits höchst kriminell! Wo sind denn diese Taschendiebe, die immerhin 4 Mrd € geklaut haben?

Übrigens sind Stromverteiler sowieso völlig unseriös: Die brauchen Regelkraftwerke und nehmen dafür die alten Dreckschleudern! Dabei könnten die doch einfach den Strom an der Börse kaufen. Das wäre dann ganz sauber und viel billiger.

// Das war ironisch

29
Andreas Demmig

Lieber Herr Limburg,

Bewunderung für Ihre Courage, in so einem illustren Kreis nicht klein beizugeben und danke für die Mühe, Ihre Zeit für den Bericht darüber zu opfern.

30

…um die Frage anzuschließen ob ich denn an den Klimawandel glaubte[4]... Schon die Fragestellung zeugt von fundamentalem Nichtverstehen. Geglaubt wird in der Kirche, bei der Theorie der Erderwärmung durch CO2 geht es sich um Physik. Bisher hat mir noch niemand eine Erklärung zum Wirkmechanismus der „Treibhausgase“ liefern können, die nicht den Hauptsätzen der Thermodynamik widerspricht. Von daher gehen solche Diskussionen immer am Kern des Problems vorbei. Man postuliert die Klimaerwärmung durch CO2 um dann über „Glauben“ und „Leugnen“ zu diskutieren. Eine Sekte eben, der IPCC ist nur Fassade und Tempel zugleich, eine wirkliche Debatte über die Plausibilität der Klimaerwärmung findet nie statt. Die wohl auch nicht erwünscht....

31

Bei der Kostenbetrachtung wird, leider , wie bei allen EEG Kritikern, die unvollständige Grafik verwendet.

Vollständigwird sie hier dargestellt.

MfG