Mit CO2-Reduzierung retten wir die Welt – Einige Rechenspiele (nicht nur) für regnerische Nachmittage

von Gastautor Helmut Kuntz
Kaum jemand aus der Klima-Alarmszene kennt sich mit dem CO2 wirklich aus. Zumindest der Verfasser erntet immer wieder verblüffendes Staunen, wenn nach Fakten gefragt und dann im Gegenzug die offiziellen Daten (nicht die von Klimaskeptikern) genannt werden.
Oft ist die Reaktion: D… d.. d. das kann überhaupt nicht stimmen. (CO2-) Klimaschutz kann kein Unsinn sein. Wenn es wirklich so wäre, hätte man es schon längst erkannt und angeprangert. Ihre Angaben müssen falsch sein.


Anlass dieses Exkurses war aber ein Bericht in „meiner“ Lokalzeitung über einen Professor, der seinen Studenten (-innen) im Rahmen einer Seminararbeit den CO2-Footprint von Verpackungen, dem Päckchentransport und Autos berechnen ließ. Der Redakteur fand dies toll, eine vorbildliche  Vorbereitung auf die Klimawandel-Problematik und natürlich dem Öko-Neusprech „Nachhaltigkeit“.

Er bekam dazu von mir ein Mail, in der ich im mitteilte, dass dieser Professor seinen Studenten blindes Umsetzen von Anordnungen und Ideologie, aber nicht Denken und Hinterfragen lehrt, sonst hätte er sie berechnen lassen, dass damit kein Nutzen möglich ist – und es ein guter Artikel geworden wäre, wenn er das aufgezeigt hätte.

Wie wird nun die Wirkung des CO2 bestimmt?

Die vermutete Wirkung des CO2 wird mittels einer Wirkgröße das sog. Forcing bestimmt. Das ist dessen Wirkung auf die Lufttemperatur, die dem CO2 aufgrund seiner spektralen Eigenschaften zugeschrieben wird, und bedeutet kurz gesagt, mehr CO2 ergibt höhere Temperatur, bei sonst gleichbleibenden Bedingungen. Bedauerlicherweise lässt sich diese Größe nicht direkt messen, sondern muss sehr mühsam über komplizierte statistische Berechnungen und Datensätzen bestimmt werden. Die sind jedoch alle mit großen bis sehr großen Unsicherheiten behaftet. Zu Vereinfachung wird daher oft versucht nur die sog. Klimasensitivität CS (Climate Sensitivity) zu bestimmen. Damit ist der Wert des forcings gemeint, den die Temperatur bei Verdopplung der aktuellen CO2 Konzentration erreichen sollte.   Nun findet  man über CO2 und Forcing tausende Publizierungen. Trotzdem ist es mühsam, sich die Basisfakten zusammenzusuchen (und vor allem sicher zu sein, nicht völlig daneben zu liegen). Obwohl dies schon viele (auch auf EIKE) gemacht haben, ist es bestimmt für einige interessant und hilfreich, eine Aktualisierung zu lesen.

Deshalb ein kurzer, zusammenfassender Exkurs darüber.

Wie viel anthropogener CO2-Anteil ist in der Atmosphäre

Der CO2-Gehalt beträgt aktuell  400 ppm. Abhängig davon, wie weit der Mensch an der Erhöhung seit 1881 von ca. 280 auf akt. 400 ppm, also 120 ppm Zuwachs, wirklich beteiligt ist (denn dass es 100 % sind, ist höchst unwahrscheinlich, wenn derzeit der menschliche Anteil am jährlichen Gesamtausstoß max. 3 % beträgt), ergibt sich der maximale anthropogene Anteil an den aktuellen 400 ppm zu:

·       Bei 50 % Anteil an der Erhöhung um 120 ppm: Anthropogener Anteil 15 %

o   Bedeutet 60 St. CO2-Moleküle auf 1.000.000 Luftmoleküle

·       Bei 100 % Anteil an der Erhöhung um 120 ppm: Anthropogener Anteil 30 %

o   Bedeutet 120 St. CO2-Moleküle auf 1.000.000 Luftmoleküle

Dieser Anteil CO2-Moleküle in der Atmosphäre wird alleine für den anthropogenen Klimawandel verantwortlich gemacht.

Eine typische Beschreibung für den Effekt liest sich so (1): Im Treibhaus "Erdatmosphäre" werden die Sonnenstrahlen durch die Gase wie in einem Gewächshaus gefangen. Sie kommen nicht mehr heraus.

Dass der beobachtete – und als ausschließlich menschengemacht – festgelegte Anstieg seit ca. 1850 am Tief einer kleinen Kaltzeit begann, lässt an der Theorie, vor allem am daraus abgeleiteten CO2-Forcing zudem erheblich zweifeln.

Es gab in der Historie bereits einmal die Theorie über menschenverursachten Klimawandel und ebenfalls mit vollständigem, wissenschaftlichem Konsens. Das war, als es nach der mittelalterlichen Warmzeit kälter wurde und neben anderem massiv Hungersnöte und Pest folgten und weite Landstriche in der  Nordsee für immer verschwanden. Als Verursacher galt ebenfalls der Mensch – allerdings die Hexen.  Die Theorie wurde damals von den Experten über Jahrhunderte lang immer neu bestätigt. Erst Außenseiter wagten, sie in Frage zu stellen. Die wurden aber nicht „begrüßt“, sondern die ersten überlebten das „Fragen stellen“ nicht. Die „Klimaleugner“-Diskussion zeigt Parallelen auf.

Wie hoch ist das klimatreibende CO2-Forcing

Eine stark vereinfachte und deshalb grobe Abschätzung des CO2-CS-Wertes

Die Welttemperatur hat sich von 1881 bis 2011 vermutlich um 0,7 ° C erhöht (2). Mit der Annahme, diese Zunahme sei ausschließlich vom Menschen verursacht, berechnet sich als ganz grobe Abschätzung ein CS (Temperaturerhöhung bei Verdopplung des CO2-Anteils in der Atmosphäre) von 2,7 ° C.  

·       Der IPCC-Wert liegt lt. AR5 von 2013 zwischen 1,5 – 4,5 °C (MW 3,2 °C). Die orientierende Abschätzung trifft den Wert damit ganz gut.

·       Anm.: In der Langfassung des AR5 wird eher von 2 ° C CS ausgegangen. Die Politiker im Entscheidungsgremium haben sich aber für einen höheren Wert entschieden.

o   Hinweis: Nach dem Klimagipfel 2014 wurden plötzlich neue Werte publiziert. Danach liegt das CS auch „offiziell“ wohl doch eher zwischen 1,5 … 2,2 °C (wie schon in der Langfassung des AR5).

o   Klimaskeptischer eingestellte Forscher nennen Werte zwischen 0,5 … 1 ° C(11).

Wir rechnen in der Folge sowohl mit dem IPCC CS-Wert von 3 ° C, wissend, dass dieser deutlich zu hoch1 (11) angesetzt ist und parallel mit dem sehr wahrscheinlich richtiger liegenden Wert von 1 ° C.

Umrechnung des Forcings-Wertes in CO2-Gewicht

Oft wird das CO2 anstelle von ppm-Werten in Mega- und Gigatonnen angegeben. Dazu anbei eine grobe Umrechnung:

·       Lt. Wikipedia (3) beträgt das CO2-Gewicht in der Erdatmosphäre 3000 Milliarden  Tonnen (ist gleich Gt bei amerikanischer Zählung). Diese entsprechen somit den aktuellen 400 ppm. Eine Verdopplung bedingt eine Temperaturerhöhung um den CS-Wert (3 ° C).

♦  1 ppm entspricht somit 7,5 Gt und entsprechend 1 Gt 0,133 ppm

  Die maximale Temperatur- Erhöhung durch 1 Gt zusätzlichem CO2 beträgt 0,001 ° C.

So viel CO2 bläst der Mensch aktuell jährlich in die Atmosphäre

·       Der jährliche Gesamteintrag CO2 beträgt 550 GT (4). Der Mensch hat daran einen Anteil von 2.…6 %, nach WIKIPEDIA 3 % (5). Wir nehmen zum Rechnen mit Gewichtsanteilen für den anthropogenen Eintrag die 32 Gt pa (4).

o   Mancher wird sich fragen, warum in den folgenden Berechnungen nicht der gesamte, sondern nur die anthropogenen 3 % CO2-Zusatzeintrag berücksichtigt werden. Es liegt daran, dass die Klimazunft davon ausgeht, nur der vom Menschen zusätzlich eingebrachte Eintrag sei klimawirksam (5) und das natürliche System ansonsten stabil. Theorie: Die 97 % natürlicher CO2-Ausgasungen sollen demnach vollständig durch Senken  neutralisiert werden – genau dann sind die Senken voll – und die 3 % des Menschen führen vollständig zu einer zusätzlichen Erwärmung.

Anm.: Ob das die Erde zu den Eiszeiten und historischen Warmzeiten schon wusste, sei dahingestellt.

Zusammenfassung der für Klimawandel-Abschätzungen anzusetzenden Werte

Parameter

IPCC-Wert

Wahrscheinlicher Wert

CO2 in der Atmosphäre

3.000 Gt

 

Vom Menschen verursachter, jährlicher CO2-Eintrag

32 Gt

 

1 Gt umgerechnet in ppm

0,133 ppm

 

1 ppm umgerechnet in Gt

7,5 Gt

 

Jährliche Zunahme der Konzentration durch vom Menschen verursachtes CO2

4,266 ppm

 

CO2-CS-Wert (Verdopplung von 400 auf 800 ppm)

3 ° C

1 ° C

Forcing von 1 Gt CO2

1 Gt = 1.000.000.000 t

0,001 ° C

0,00033 ° C

Forcing von 1 ppm CO2

0,0075 Grd

0,0025 ° C

Mit diesen Werten lassen sich nun mittels einfachem Dreisatz Klima-Einfluss-Berechnungen durchführen.

Zum Beispiel sagt einer, was zu retten wäre und wie viel Temperatur er dafür verringern muss. Die Mitspieler sagen, was sie dafür (von Ihrem Vermögen) bereit sind zu bürgen. Der Moderator sagt dann, was es wirklich kostet und ob der Bürge (in dem Fall der Staat und damit seine Bürger) Pleite ist, zumindest nach sorgfältiger Abwägung des Kosten- / Nutzenverhältnisses darauf verzichtet.

Zuerst der globale Überblick

·       Jährlich erhöht die Menschheit den CO2-Anteil um 32 Gt

o   32 Gt entsprechen 4,26 ppm.

o   Die Menschheit erhöht also den CO2-Anteil in der Atmosphäre jährlich um 4,26 St. CO2-Moleküle, bezogen auf 1.000.000 Luftmolekülen.

o   Das erhöht die Welttemperatur um 32 x 0,001 =  0,032 ° C pa (wird zumindest so angenommen, bzw. auf Computern simuliert).

·       Zusammenfassung

Parameter

CO2 Anteil der Atmosphäre

IPCC-Wert

Wahrscheinlicher Wert

Menschenbedingte Veränderung pa

4,26 ppm bzw. CO2-Moleküle

 

 

Erhöhung der globalen Welttemperatur pa

 

0,032 ° C

0,0107 ° C

Nun betrachten wir die in der Geschichte wiederholt zum Desaster führenden Bemühungen Deutschlands, die Welt vor etwas retten zu müssen.

Temperatur-wirksamer Anteil Deutschlands am CO2-Ausstoß.

  Deutschland hatte nach Angaben des Umweltbundesamtes 2012 eine Gesamtemission in Höhe von 940 Mio. T (6).

o   Wir „verschmutzten“[1] 2012 die Atmosphäre demnach mit zusätzlichen 0,125 St. CO2-Molekülen auf 1.000.000 Luftmoleküle.

o   Damit verursacht Deutschland eine Temperaturerhöhung von 0,94 x 0,001 = 0,00094 ° C pa, also 0,094 ° C in 100 Jahren.

♦  Das ist die maximale „Temperatur-Rettung“ die Deutschland der Welt bieten kann, sofern es seinen CO2-Ausstoß sofort auf 0 fährt (und zuvor schon pleite ist),

Einfluss auf die Natur

o   Lt. WIKIPEDIA beträgt der Temperatur-Höhen ° C Gradient 6 Grd / 1000 m.

o   Innerhalb von 100 Jahren wirkt sich sein CO2-Eintrag damit so aus, als würde Deutschland um 15,7 m (5m) angehoben werden. Und das soll die Natur nicht mehr überleben?

  Zusammenfassung

Parameter

CO2 Anteil der Atmosphäre

IPCC-Wert

Wahrscheinlicher Wert

Der temperaturwirksame Anteil Deutschlands am CO2-Ausstoß pa

0,125 ppm bzw. CO2-Moleküle auf 1 Mio

 

 

Erhöhung der globalen Welttemperatur pa

 

0,00094  ° C

0,000313 ° C

Fiktives „Hochheben“ von Deutschland pa

 

15,7 cm

5,2 cm

Die Zielwerte Deutschlands zur CO2-Minderung lauten (8):

·       Gegenüber dem Wert von 1990 (1,248 Gt) ist der CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 % zu senken,
bis 2030 um 55 %, bis 2040 um 70 % und bis 2050 um 80 % bis 95 %.

Das CO2 Minderungs-Ziel für 2020

·       Für eine Minderung um 40 % bis 2020 sind noch: 0,94 Gt (Eintrag von 2012) –  0,7488 Gt (60 % des Wertes von 1999) = noch 0,1912 Gt pa zu reduzieren.

o   Bedeutet eine Reduzierung um 0,0255  ppm pa, bzw. 0,0255 CO2-Moleküle auf 1 Mio.

·       „Gerettet“ wird die Welt dadurch maximal vor einer Temperaturerhöhung von sagenhaften
 0,0005 ° C pa, (Anm.: Beginnend ab 2020).

·       Demgegenüber bewegen sich die Kosten irgendwo im Bereich deutlich über 100 Milliarden EUR.
Jeder mache sich selbst Gedanken darüber, ob man das Geld sinnvoller ausgeben könnte.

·       Zusammenfassung

Parameter

CO2 Anteil der Atmosphäre

IPCC-Wert

Wahrscheinlicher Wert

Reduktion CO2-Ausstoß ab 2020 pa

0,0255 ppm bzw. CO2-Moleküle auf 1 Mio

 

 

Minderung der globalen Welttemperatur pa

 

0,0005 ° C

0,00017 ° C

Weniger fiktives „Hochheben“ von Deutschland pa

 

8,3 cm

2,8 cm

Das CO2 Minderungs-Ziel für 2030

·       Für die geforderte Minderung um 55 % bis 2030 sind dann nach 2020 zusätzlich:
0,7488 Gt (Eintrag von 2020) –  0,5616 Gt (45 % des Wertes von 1999) = 0,1872 Gt pa zu reduzieren.

·       Es bedeutet generös aufgerundet, nochmals eine Reduzierung wie die zum Jahr  2020.

·       „Gerettet“ wird die Welt zusätzlich maximal vor einer Temperaturerhöhung von weiteren 0,0005 ° C pa, (Anm.: Beginnend ab 2030). Alternativ wird Deutschland durch die Einsparung von 2012 bis 2030 ab 2030 um 1 m pro Jahr weniger „angehoben“.

o   Ob das die Natur wirklich „bemerkt“ und eisern – wie es z.B. Die SPD, die Umweltministerin, Frau Merkel, Greenpeace, WWF und BUND immer neu fordern – ,„koste, was es wolle“ durchgezogen werden muss , soll jeder selbst entscheiden.

Die weiteren Kosten dafür lassen wir unerwähnt, um nicht ins Weinen zu kommen.

·       Zusammenfassung (die Werte sind die Gleichen wie zum Ziel 2020)

Parameter

CO2 Anteil der
Atmosphäre

IPCC-Wert

Wahrscheinlicher Wert

Reduktion CO2-Ausstoß ab 2030 pa

0,0255 ppm bzw. CO2-Moleküle auf 1 Mio

 

 

Minderung der globalen Welttemperatur pa

 

0,0005 ° C

0,00017 ° C

Weniger fiktives „Hochheben“ von Deutschland pa

 

8,3 cm

2,8 cm

Einfach nur noch „amüsant“ wird es dann, wenn Einzelbemühungen monetär bewertet werden.

Meldung der Zeitschrift ENERGIE & TECHNIK am 06.03.2015:

·       Statistik: 27,8 Prozent des Stromverbrauchs 2014 aus Erneuerbaren.

Die aktuellen Zahlen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums konstatieren für 2014 einen Stromeinspeiserekord erneuerbarer Energien. Die Höhe der Investitionen in erneuerbare Energien stieg gegenüber dem Vorjahr auf 18,8 Milliarden Euro leicht an. Die Vermeidung sogenannter »Treibhausgasemissionen« gibt die AGEE-Stat mit 148 Millionen Tonnen an.

o   Ein Erfolg ist also, mit 18,8 Milliarden EURO die Welt vor 0,000148 ° C pa (0,0000494  ° C) zu schützen.

o   Zusammenfassung der Klimarettungskosten durch Erneuerbare global.

Parameter

Kosten nach IPCC-Forcing

Wahrscheinlicher Wert

Rettung um 0,001 ° C pa

127 Milliarden EUR

381 Milliarden EUR

Das Bayerische Umweltministerium hat das Ziel gesetzt, den CO2-Verbrauch pro Einwohner bis 2050 von aktuell 6 auf 2 Tonnen pa zu senken. Quelle: Pressemitteilung Nr. 55/15 vom 12.04.2015

·       Dieses Ziel bedeutet eine Reduzierung um ca. 75 Mio Tonnen pa bis 2050. Leider sind vom Ministerium keine Kosten ausgewiesen, weshalb ersatzweise mit CO2-Zertifikatekosten gerechnet wird.

o   75 Mio Tonnen bedeuten eine Temperaturreduzierung um 75 millionstel ° C jährlich.

o   Über CO2-Zertifikate kosten die 75 Mio Tonnen:
7,19 EUR x 75.000.000 = 539.250.000 EUR

o   Zusammenfassung der Klimarettungskosten durch Zielsetzung der bayerischen Staatsregierung für die Einwohner. Man erkennt, dass die Zertifikatekosten nichts mit einem Nutzen zu tun haben, sondern ausschließlich als politische Strafkosten gedacht sind. Man beachte bei den Kosten, dass es sich um Punkte, nicht Kommas handelt.

Parameter

Kosten nach IPCC-Forcing

Wahrscheinlicher Wert

Rettung um 0,001 ° C pa

7.190 Milliarden EUR

21.570 Milliarden EUR

Das Bayerische Umweltministerium teilt in seiner Pressemitteilung Nr. 55/15 vom 12.04.2015 (13) mit, dass im Rahmen des CO2-Programmes zur Schaffung von CO2-Natursenken durch Moorrenaturierung mit einem Aufwand von 9 Millionen Euro 10 Moorgebiete CO2-saniert wurden und weitere 30 Moore dazu vorgesehen sind.

·       Es wird angenommen, dass es sich um das Programm KLIP 2020 (12) handelt. Danach wurden im Programm 1 ca. 43 Hektar renaturiert. Als CO2-Ersparnis wird ein Mittelwert von 20 t / ha angenommen.

o   Vermieden werden durch das Maßnahmenpaket 1 ca.:
45 ha x 20 t = aufgerundet 1000 t pa.
Umgerechnet entspricht dies grob 0,000001 ° C pa.

o   Zusammenfassung der Klimarettungskosten durch Moor-Renaturierung.

Parameter

Kosten nach IPCC-Forcing

Wahrscheinlicher Wert

Rettung um 0,001 ° C pa

900 Mio EUR

2,7 Milliarden EUR

Der Straßenverkehr in Deutschland. Quelle Umweltbundesamt (9)

Die deutschen Autobauer sind der Welt (und unseren Grünen) wegen ihres Erfolges schon lange ein Dorn im Auge – es darf so nicht bleiben. Also müssen sie eine Strafgebühr für das fiktive Klima bezahlen, indem mit viel Aufwand der CO2-Ausstoß (der geruchslose Gasanteil im Auspuff) zu verringern ist.

Nach (9), Tabelle 20, sieht die Vorgabe wie folgt aus:

Jahr:                             2005    2020    2030

Zul. Ausstoß (Mio t):     105      94,5     84,1

·       Bis 2030 sind 20,9 Mio t pa einzusparen. Das bewirkt dann eine „Temperaturrettung“ von sagenhaften 0,0000209 ° C pa. 

·       Nach Publizierung des VDA (10) betragen die Kosten beim Auto 480 EUR / t CO2 Vermeidung.

o   Zusammenfassung der Klimarettungskosten durch Reduzierung bei Autos.

Parameter

Kosten nach IPCC-Forcing

Wahrscheinlicher Wert

Rettung um 0,001 ° C pa

480 Milliarden EUR

1.440 Milliarden EUR

Jeder möge selbst bewerten, welchen wahren Nutzen diese EU-Maßnahme (von Deutschland eisern umgesetzt) bringt und ob bei 3500 Verkehrstoten pa (dazu ca. 200.000 Verletzte) mit dem Geld nicht wesentlich Sinnvolleres möglich wäre. Auf jeden Fall bezahlt es der künftige Autokäufer.

Anm.: Trotz leisem Protest sieht der VDA das auch mit einem lachenden Auge, denn es führt zum Zwang für den Bürger, neue Autos kaufen zu müssen. Auf keinen Fall würde es der VDA für opportun halten, die Maßnahme der EU und unserer Bundesregierung wirklich zu kritisieren.

Noch unwirklicher wird es, wenn man die Berichte von Gemeinden und Institutionen über Investitionen von zig-tausenden Euros zur Vermeidung von wenigen Tonnen CO2 in der Zeitung lesen muss, welche angeblich wichtige Beiträge zur Klimarettung liefern (und nach den Grünen im Stadtrat unbedingt massiv ausgebaut werden müssen).

Anbei wahllos herausgegriffene, exemplarische Beispiele

·       An einem Kindergarten (kirchlicher Träger) in meiner Umgebung ist eine Solaranlage montiert mit einem großen Displayfeld am Eingang, welches zusätzlich die CO2-Einsparung zählt. Wir wollen einmal abschätzen, wie viel diese Klimarettung den privaten Strombezieher kostet.

o   Auf dem Display wurden angezeigt

El. Energie:                  80.000 kWh

CO2-Vermeidung:        50.000 kg

 „Dreckige“, konventionelle Energie kostet ab Kraftwerk maximal 5 Cent / kWh

Solarenergie wurde abhängig vom Anschlussdatum nach EEG mit 50 … bis aktuell 12,75 Cent / kWh vergütet.

Nehmen wir an, es werden für die etwas ältere Anlage 25 Cent / kWh vergütet:

o   Der Bürger bezahlt für diese generöse Klimarettung 25 – 5 = 20 Cent / kWh Mehrkosten.

Pro kWh werden stolze 0,625 Tonnen CO2-Emission als Einsparung ausgewiesen.

o   Somit hat die bisherige Einspeisung an Klimarettung gebracht:

(Netto-) Mehrkosten für den Bürger: 16.000 EUR

Klimarettung dafür: 0,00000005 ° C pa

Um damit die Erde vor z.B. 0,001 ° C pa Temperaturerhöhung zu bewahren, müsste man 1.128.960.000.000 EUR abgeben. Das Kosten / Nutzenverhältnis der Klimarettungs-Einrichtung dieses Trägers ist wahrlich berauschend.

Anm.: Der wahre Beweggrund, das Abzocken des Bürgers durch die Einspeisevergütung wird nicht ausgewiesen.

o   Zusammenfassung der Klimarettung durch Solaranlagen (bei 25 Cent Einspeisevergütung).

Parameter

Kosten nach IPCC-Forcing

Wahrscheinlicher Wert

Rettung um 0,001 ° C

1.075 Milliarden EUR

3.225 Milliarden EUR

Solche Maßnahmen und Erfolgsmeldungen zur Klimarettung vor millionstel ° C mit tausenden EURos „selbstverständlich gerne für etwas Gutes ausgegebenes Geld“ möge jeder selber nachrechnen und bewerten – und dann bei neu geplanten Projekten nach der berechneten Klimabilanz nachfragen.

1Einmal ist das IPCC Forcing sicher deutlich zu hoch angesetzt. Zudem ist anzunehmen, dass bei höheren Konzentrationen Sättigungseffekte eintreten.

Ein Bild dazu aus: Harde, Herrmann: Was trägt CO2 wirklich zur globalen Erwärmung bei?

 

Die lineare Fortschreibung führt deshalb auf jeden Fall zu überhöhten Ergebnissen.

 

(1)

Information auf einer Homepage für umweltpolitische Bildung: http://www.klimawelten.org/einstieg.html

(2)

Klima-Pressekonferenz des Deutschen Wetterdienstes am 3. Mai 2012 in Berlin:

DWD-Foliensatz: Zahlen und Fakten zum Klimawandel in Deutschland

(3)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid

(4)

http://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas

Eintrag: „Die geogene, also natürliche CO2-Produktion beträgt ca. 550 Gt pro Jahr.[7] Dieser steht im Kohlenstoffzyklus ein fast gleich hoher natürlicher Verbrauch, insbesondere durch Photosynthese, aber auch durch Bindung in kalkbildenden Organismen gegenüber.

Kohlenstoffdioxid entsteht u. a. bei der Verbrennung fossiler Energieträger (durch Verkehr, Heizen, Stromerzeugung, Industrie). Seine mittlere atmosphärische Verweilzeit beträgt ca. 120 Jahre. Der weltweite anthropogene CO2-Ausstoß betrug im Jahr 2006 ca. 32 Gigatonnen (Gt) und macht etwa 60 % des vom Menschen verursachten zusätzlichen Treibhauseffekts aus.“

Zufügung: Demnach machte 2006 der anthropogenen Anteil: 32 Gt / 550 Gt = ca. 5,82 % aus

(5)

WIKIPEDIA

http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid_in_der_Erdatmosph%C3%A4re

Textauszug: „Der vom Menschen verursachte Eintrag von CO2 beträgt zwar nur 3 % der jährlichen natürlichen Emissionen, jedoch werden die 97 % natürlicher Emissionen von natürlichen Senken wieder vollständig aufgenommen.“

(6)

Umweltbundesamt Treibhausgas-Emissionen in Deutschland

http://www.umweltbundesamt.de/daten/klimawandel/treibhausgas-emissionen-in-deutschland

(7)

WIKIPEDIA

http://de.wikipedia.org/wiki/Klimapolitik

(8)

BMUB Nr. 154/11 | Berlin, 02.12.2011

Deutschland bei Klimaschutz-Zielen 2020 auf Kurs

(9)

Umweltbundesamt TEXTE 05/2010

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/461/publikationen/3773.pdf

CO2-Emissionsminderung im Verkehr in Deutschland. Mögliche Maßnahmen und ihre Minderungspotenziale – Ein Sachstandsbericht des Umweltbundesamtes –

(10)

VDA-Publikation: Handeln für den Klimaschutz. CO2 Reduktion in der Automobilindustrie

(11)

EIKE 31.05.2015: Wendepunkt in der Klimadebatte? Klimamodelle nähern sich den Realitäten an

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/wendepunkt-in-der-klimadebatte-klimamodelle-naehern-sich-den-realitaeten-an/

(12)

Das Klimaprogramm Bayern –KLIP 2020 –Ein Sonderprogramm zur Moorrenaturierung

In Phase 1 wurden 43 Hektar renaturiert.

(13)

stmuv Pressemitteilung 12.04.2015 Nr. 55/15 Scharf: 2015 wird Jahr des Klimas / Bayern soll klimasicher werden

https://www.stmuv.bayern.de/aktuell/presse/detailansicht.htm?ID=BTB5ZwrxX0gyn8fO12LqqQ%3D%3D


[1] CO2 ist, das wissen wir seit Justus v. Liebig, ein hervorragender Pflanzendünger und unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung allen Lebens auf dieser Erde. Die gesamte Biomasse dieses Planeten besteht zum allergrößten Teil aus dem C (Kohlenstoff) des CO2. Dies Gas des Lebens als Verschmutzung zu bezeichnen, kennzeichnet schon den ° C der Verwirrung den die „Klimaschützer“ erreicht haben.

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32 Kommentare

  1. CO2 atmen wir aus, es ist nicht giftig. Es wird benötigt. Warum hält man sich damit auf, hier irgendwelche Berechnungen anzustellen? Diskutieren wir, wie groß oder klein unser Herz sein soll? Nein. Also warum immer die Diskussion über CO2. Es gibt keinen Treibhauseffekt. Frau Merkel und Co sollen doch beweisen, was sie behaupten.

  2. #8 – Lieber Dr. Paul … genau so ist es. Ich mache das Spielchen schon über Jahre mit: Immer stellt sich heraus – der TE wird einfach angenommen unter Hilfe eines wissenschaftsähnlichen Wortgeklingels, aber kreativ mit sehr vielen Varianten. Dabei kann schon mit trivialster Basis-Physik ohne Experiment gezeigt werden, daß ein TE nicht existieren kann. Mit der Argumentation dieses Artikels kann man höchstens sagen: selbst dann, wenn man die Denke der TE-Klimatiker heranzieht, kommt nichts dabei `rum. Diese vielen „schönen“ Elukubrationen über einen nur marginalen TE sind nichts weiter als Makulatur.

  3. Korrelation ist nicht Verursachung!

    Von 1800 bis 1997 ist die CO2-Konzentration von 280 auf 363ppm angestiegen.
    Dies bedeutet einen Anstieg um 83pppm.
    Der weitere Anstieg auf heute 400ppm beträgt zusätzliche 37ppm.
    Dies bedeutet einen auf den vorhergehenden Abschnitt bezogenen Anstieg um 44,5%.
    Dieser Anstieg hatte offensichtlich keine Auswirkung auf die „Welttemperatur“!
    Seit nunmehr 18 Jahren ist die Temperatur konstant.
    Klimawissenschaftler sagen, dass es nun erst richtig losgeht mit dem Temperaturanstieg und die Mächtigen dieser Welt beschließen auf der G7-Konferenz ein unsinniges 2K Ziel.
    Die CO2 Phantasien sind aus der von „Klimawissenschaftlern“ einzig gesehenen Korrelation von CO2 und Temperaturanstieg hervorgegangen und sind vielen Menschen plausibel gemacht worden. Einen besseren Hinweis auf einen nicht vorhandenen Zusammenhang gibt es nicht.
    So bleibt von der nur der Zusammenhang wie bei der Zahl der Störche und dem Geburtenrückgang!

  4. Verweildauer des anthropogenen CO2 in der Luft ist eine sehr gute Frage.

    Wenn ich die Date von Mauna Loa (http://tinyurl.com/q2quzjl) betrachte dann hat sich von Mai 2014 (Kurven Berg) bis September 2014 (Kurven Tal) der CO2 Anteil um 6.52 ppm reduziert. Das sind dann mit 7.5 GT multipliziert gerade mal 48.8 Gt weniger in nur 4 Monaten.
    Im Prinzip muss man den Wert sogar nach oben korrigieren da in den in den 4 Monaten ja noch mehr CO2 vom Menschen produziert wird.

    Dann von Semptember 2014 bis Mai 2015 hat sich der CO2 Anteil um 8.68 ppm erhöht und das sind 65.1 Gt. Darin sind auch 8 Monate CO2 vom Menschen produziert dabei.

    Der Gesamtanstieg in 2014 war 2.13 ppm = 15.975 Gt.

    Die Kohlenstoffsenken (Wald, Meer, …) haben demnach mehr als das 3 fache des jährlichen Menschen produzierten CO2 innerhalb von nur 4 Monaten aufgenommen.

    Da Mauna Loa in der nördliche Hemisphäre befindet dann ist klar das die südliche Hemisphäre sich etwas anders verhält. Ist aber nicht so wichtig da ich hier keine Doktorarbeit machen will.

    Was ich damit sagen will ist ganz einfach. Alle CO2 Atome die schnell genug sind um von den Kohlenstoffsenken wegzukommen werden bis zur nächsten kleinen Eiszeit in der Luft bleiben. 😉

    Die CO2 Atome vom Menschen produziert von Mai bis September haben keine Möglichkeit eine lange Verweildauer zu haben da die Kohlenstoffsenken viel mehr aufnehmen.

    Da in den letzten 7500 Jahren es 18 kleine Eiszeiten gab, werden die CO2 Atome die das Glück hatten der Kohlenstoffsenken fern zu bleiben bei der nächsten kleinen Eiszeit in den Kohlenstoffsenken verschwinden. 😉
    Also ca. alle 400 Jahre oder so.

  5. Bin beim Lesen zwar ab und an eingeschlafen, weniger Beispiele und knackiger präsentiert,könnten vielleicht besser in die öffentliche Diskussion geschleust werden. Mal die Kommentarfunktionen von FAZ, Spiegel und DWN ansehen. Ich halte es auch für nicht verwerflich, sondern für ausgesprochen intelligent, die AGW-ler bei ihren eigenen Theorien zu packen und die Folgen aufzuzeigen.

    Schellnhuber leitet ein Institut für Klimafolgenforschung und nicht für Klimaprophezeiung – insofern müsste auch mal geforscht werden, was wird, wenn es z.B. kälter wird…

    Aber alle Forschung wird nichts nützen, außer dass man Leute mästet, die sonst nichts zu tun hätten, da die Zeiträume lang sind, in denen etwas passieren wird und keiner weiß, was passiert.

    Da mittlerweile technologisch viel machbar ist, Kernenergie eine gute Alternative zu fossilen Brennstoffen darstellt, könnte man beruhigt auf Wandel reagieren und nicht im vorauseilenden Gehorsam die Wirtschaftskraft eines Landes und seiner Bürger vor die Wand fahren.

    Das alles kommt bei Merkel und Co. aber nicht an, da selbständiges Denken als Ausgang aus der geistigen Bevormundung Dritter nicht stattfindet und durch Berater ersetzt wird, die einem die Texte vorkauen – die man dann – irritiert zwar, aber immerhin fehlerfrei abliest, auch wenn „verbercherisch“ drin vorkommt und man eigentlich irgendwie, und bissel kritisch – wie es so in der Art liegt, andere zu gutem Benehmen anzuregen – gratulieren wollte…

  6. @ #26 Sommerliche Nullsatzhitparade der Trivialitäten

    Der Verdient in die Vorschlagsliste aufgenommen zu werden
    „Und diese Verteuerung ist nicht künstlich geschehen, sondern das normale Ergebnis auf den Märkten, immer mehr Nachfrage bei kaum noch steigenden Angeboten.“ Autor: Nullsatzschreiber S. Hader

  7. @Helmut Kuntz, #25: „Auch hatte die Atmosphäre ja schon mal 5000 ppm und ist nicht den Wärmetod gestorben, sondern hat Kohle produziert, so enorm war damals der Pflanzenwuchs.“

    Nur mit dem Unterschied, dass die Sonne zu dem Zeitpunkt mit einigen Prozenten weniger die Erde beschienen hat (faint young sun paradox).

    „An dieser Stelle unterscheiden sich unsere Ansichten. Ich kenne keine seriöse Studie über Klima-Folgekosten.“

    Ich sag mal so, wer nicht finden will, wird auch nicht finden.

    „Kann es auch nicht geben, weil gar niemand weiß, wie das Klima wird, geschweige, welche Folgen welche Änderung hätte.“

    Oder vielleicht auch nicht wissen will. Lieber Herr Kuntz, für mich hört es sich nach einem Klassiker an, die Dinge die ins eigene Weltbild passen, stellt man als gesichert und bewiesen hin. Die Dinge, die nicht ins Weltbild passen, da sagt man, och, wer weiß ob das alles so eintritt oder das sei ja gar nicht gesichert. Hinterfragen Sie sich selbst mal in diesem Punkt. Natürlich gibt es schon jede Menge Arbeiten zum Thema Klimafolgen. Es würde schon genügen, wenn Sie diesen deutschen Begriff bei Google eingeben und sich von dort aus weiterarbeiten.

    „Kraftwerksstrom kostete aber mal 3,5 ct / kWh. Das man diesen Strom künstlich verteuert, um den teuren „billiger“ zu machen, können die konventionellen Kraftwerke nichts für.“

    Der Kraftwerkstrom ist in erster Linie durch die Verteuerung der Brennstoffe verschuldet. Und diese Verteuerung ist nicht künstlich geschehen, sondern das normale Ergebnis auf den Märkten, immer mehr Nachfrage bei kaum noch steigenden Angeboten. Das Gesetz des Marktes. Informieren Sie sich mal über die Preisentwicklung von Kohle, Öl und Gas in den letzten 20 Jahren. Das kann natürlich nicht spurlos an den Strompreisen vorbeigehen.

  8. #23: S.Hader

    Verweildauer des anthropogenen CO2 in der Luft.
    Da ist sich die Wissenschaft ja nicht im Ansatz einig. „Offiziell“ verbleibt es ca. 100 Jahre und „Skeptiker“ nennen wenige Jahrzehnte. Bei WIKIPEDIA steht dazu noch, dass die Natur die 97% natürliche Emission aufnimmt und nur die 3 % anthropogener Anteil klimaverändernd sind. Das muss man alles glauben. Auch hatte die Atmosphäre ja schon mal 5000 ppm und ist nicht den Wärmetod gestorben, sondern hat Kohle produziert, so enorm war damals der Pflanzenwuchs.

    Zu den Kosten einer Klimaerwärmung.
    An dieser Stelle unterscheiden sich unsere Ansichten. Ich kenne keine seriöse Studie über Klima-Folgekosten. Kann es auch nicht geben, weil gar niemand weiß, wie das Klima wird, geschweige, welche Folgen welche Änderung hätte. Alles, was meine ca. 20 jährige Sammlung zu Klimawandel-Themen ergibt ist, dass zu vieles falsch ist. Um immer neu meine Meinung zu überprüfen, mache ich deshalb solche Analysen, wie die Sichtung des Uba- Klima-Monitoringberichtes 2015. Dann sieht man, dass die angeblich schlimmen Klimafolgen überwiegend positiv sind und ein Spiegel oder SZ die Meinung des Redakteurs, aber nicht Information verbreiten.
    Fazit: eine Klimawandel-Vermeidung halte ich für die teuerste Nutzlosigkeit der jüngeren Geschichte.

    Kosten der Ökoenergie
    Habe gerade eine Recherche zu den Speicherkosten für EEG-Strom fertig. Die Speicher sind notwendig, weil sonst das EEg-Stromsystem zusammenbricht, das weiß sogar die Claudia Kemfert. Was Sie nicht sagt ist, was das zusätzlich kostet. Selbst der billigste Speicher verdoppelt den Rück-Stromungspreis, bei den anderen – hochgelobten – kommen einem die Tränen. Zum Glück gibt es nicht mehr die hirnrissige 45 ct / kWh Solarstromvergütung wie am Anfang. Im Mittel sind es aktuell aber immer noch 13 ct / kWh. Kraftwerksstrom kostete aber mal 3,5 ct / kWh. Das man diesen Strom künstlich verteuert, um den teuren „billiger“ zu machen, können die konventionellen Kraftwerke nichts für.

  9. #22: Kurt Boem, Sie möchten dem Mitleser mit Ihren vielen (unhöflichen) Worten mitteilen,
    weil Sie so ein exzellenter Wolkenkenner sind, ist das ein physikalischer Grund,
    dass die Kurve von meinem Freund Ole Humlum falsch ist?
    http://tinyurl.com/ns3jeha

    wissen Sie denn nicht, wer Ole Humlum ist?

    meinen Sie denn tatsächlich, dass Wasser die Erde erwärmt, ehrlich? Durch Hagel vielleicht?
    Oder ist die Kurve doch richtig und Sie nur ein dummer Schwätzer,
    vielleicht ein Pförtner, der behauptet er sei ein Meteorologe? Fragen über Fragen,
    lassen wir doch den Leser selbst entscheiden,
    Sie müssen nicht darauf antworten.

    Und verstricken Sie sich nicht weiter in 1000 Widersprüche mit der 15µm-Strahlung,
    Zeigen Sie uns einfach eine Kurve mit den 5% pro Meter von der Erde weg.
    Und was dann noch übrig bleibt von 0, das dann zurückstrahlen könnte.
    Ich hab ja nun wirklich schon genug Messungen für die 0 gezeigt,
    eine sogar extra für Sie aus den canarischen Inseln, auch 0 um Sie freundlich zu stimmen.
    http://tinyurl.com/ns3jeha
    jetzt sind Sie dran.

    mfG

  10. Sehr geehrter Herr Kuntz, Sie schreiben in #19:

    „danke für Ihre umfassende Sichtung und Anmerkungen. So ein Blog ist für einen Privatmann die einzige Möglichkeit, seine eigenen „Studien“ gegenprüfen zu lassen.“

    Glücklicherweise zeigen Sie echtes Interesse an einer Gegenprüfung ihrer Überlegungen. Das kann man leider von einigen anderen Autoren nicht behaupten, die es teilweise als persönliche Beleidigung auffassen, wenn man etwas kritisches schreibt.

    Mir geht es jetzt auch nicht um die vielen kleinen Details, Sie haben ja selbst von Rechenspielen gesprochen. Von daher hätte ich auch einiges weglassen können. Wichtiger ist mir eine prinzipielle Sichtweise zu dem Thema.

    „Ein Punkt würde mach aber interessieren. Den wirklichen CO2-Gehalt in der rückstrahlungswirksamen Höhe. Da gibt es in den Angaben eine Bandbreite von 10 … 100 %. Welcher Wert ist es wirklich?“

    Zunächst einmal, rückstrahlen tut CO2 in jeder Höhe. Schließlich verändert der Stoff seine physikalischen/chemischen Eigenschaften nicht aufgrund seiner Position. Die Auswirkung ist nur unterschiedlich bezüglich den verschiedenen Höhen. Da ich selbst jetzt kein Physik-Guru bin, empfehle ich konkret NicoBaecker oder Guenter Hess im Forum zu fragen, bzw. deren Beiträge zu diesem Thema zu lesen.

    „Das Thema CO2-Eintrag und –Senken, dazu Verweildauer, ist für die Abschätzungen vollkommen unerheblich.“

    Ich finde, es gehört zumindest zum allgemeineren Wissen dieses Themas dazu, dass nur ein Teil unserer CO2-Ausstöße langfristig in der Luft bleiben. Ungefähr die Hälfte nehmen die Meere und Vegetation wieder auf, der Rest bleibt in der Atmosphäre. Glücklicherweise gibt es diese Dämpfung, sonst wären wir schon bei über 500 ppm angelangt.

    „Übrigends habe ich nirgends addiert. Es bleiben immer Kosten der Einzelbeispiele.“

    Da habe ich mich in der Tat geirrt und fälschlicherweise eine genannte Zahl als Gesamtsumme interpretiert. Mein Fehler. Kann ich offen zugeben.

    Nochmal zu dem Kindergartenbeispiel, die Gesamtsumme verändert sich natürlich erheblich mit den eingesetzten Zahlen. Vor allem wenn man die dynamische Entwicklung der letzten Jahre betrachtet. Mittlerweile sind Steinkohlekraftwerke bei Gestehungskosten von 6-8 ct für Neuanlagen angekommen, nicht mitgerechnet steigende Brennstoffkosten. Auf der anderen Seite sinken die Gestehungskosten für Solar immer weiter, allein 50% in den letzten Jahren. Entsprechend geringer werden auch die Kosten durch die immer geringer werdenden Differenz. Und eines ist auch zu sagen, die Kosten zur CO2-Vermeidung sagen nichts darüber aus, solange man sie nicht mit den wahrscheinlichen Kosten durch eine Klimaerwärmung vergleicht. Wenn eine 3°C-Klimaerwärmung nur 1% der Weltwirtschaftsleistung kostet (nur mal ein Rechenbeispiel), dann macht das pro Jahr rund 750 Mrd. Dollar aus bzw. knapp 700 Mrd. Euro. Dabei sind die 1% noch eine optimistische Variante. Beispielsweise geht der Stern-Report zur Klimafolgenanalyse von Minimum 5% aus.

  11. Herr Paul:

    „20: Kurt Boem, lernen Sie, einen Beitrag, dem Sie inhaltlich zustimmen (müssen) höflicher zu kommentieren.“

    Leider findet man bei ihnen so wenig, wo man inhaltlich zustimmen kann, dass es auf Dauer fast unmöglich wird, sie mit Höflichkeit zu beschenken.

    „Ihnen fehlt die Kinderstube.“

    Meinetwegen, und ihnen ein Physik Studium.

    Da sie von Wolken ca. so viel Ahnung haben, wie ich von Magengeschwüren, sollten sie niemals auf die Idee kommen, unsere Kompetenzen zu vertauschen. Das wäre mal ein kleiner Schritt weg von Überheblichkeit.

    Übrigens:

    haben sie nun kapiert, dass es unerheblich ist, wenn keine IR Strahlung im 15ym Bereich aus großen Höhen am Boden gemessen werden kann, wenn jedoch aus geringer Höhe sehr wohl überall CO2 Emission aus dem Umfeld stattfindet und auch gemessen wird, oder ist das noch immer ein Rätsel für sie?

    Auch betrifft das jetzt nur die stärksten Linien um 15ym, von den anderen Banden bzw. rund herum reden wir ja gar nicht, denn da ist die Thermalisierung weniger überwiegend und es strahlen ja noch alle weiteren THG natürlich auch und damit ist die Gegenstrahlung nicht ein Verschwörungskonstrukt der Millionen Physik beschlagener Menschen am Planeten, sondern deren Nicht Verstehen eine Falschinterpretation eines Arztes irgendwo auf dieser Welt.

  12. #20: Kurt Boem, lernen Sie, einen Beitrag, dem Sie inhaltlich zustimmen (müssen) höflicher zu kommentieren.
    Ihnen fehlt die Kinderstube.

    deshalb nochmal:
    Wasser kühlt netto, das fängt am Boden an bei der Verdunstung und endet mit der Wolkenbildung, die die Sonneneinstrahlung behindert.
    Mehr Wolken -> niedrigere Temperatur,
    auch wenn die nachts die Abkühlung verlangsamen
    http://tinyurl.com/ns3jeha

    mfG

  13. ach Herr Paul, was schreiben sie schon wieder:

    „Wasser kühlt netto, das fängt am Boden an bei der Verdunstung und endet mit der Wolkenbildung, die die Sonneneinstrahlung behindert“

    Das sie als Antimeteorologe über Wolken wenig wissen, sei ihnen verziehen, warum sie jedoch mit ihrem nahe Null Wissen darüber, andere belehren wollen, verstehen bestenfalls sie selbst.

    Es stimmt, die Verdunstung benötigt Energie, also kühlt die Umgebung ab. Die Wolkenbildung ist aber genau der umgekehrte Prozess und trägt wesentlich zum Wärmeeintrag in die Troposphäre bei. Das haben sie wieder mal vergessen?

    „Mehr Wolken -> niedrigere Temperatur,
    auch wenn die nachts die Abkühlung verlangsamen“

    Korrekt ist wieder nur ein kleiner Teil. Nimmt die Bewölkung im globalen Mittel um ca. 10% zu, so sieht man im Link bei Paul eine dT global von ca. -0,5°C. Das könnte stimmen.

    Man hüte sich jedoch vor dieser Pauschalierung!

    Denn, in hohen Breiten N und S bedeutet mehr Bewölkung eine höhere Oberflächen T, auch bei Tage!
    Die maximale Kühlung über die hohe Albedo der Wolkenoberflächen zeigt sich über die warme Jahreszeit der mittleren Breiten, also jetzt bei uns. Diese Region und die Zeitspanne machen erst aus dem globalen Trend einen mit negativen Vorzeichen behafteten, bei allgemein zunehmender Bewölkung.

    jetzt wird z.B eine über Afrika N Verlagerung der Klimazonen seit einigen Dekaden beobachtet. Über den Sommer geraten somit unsere Breiten zunehmend in den Genuss des subtropischen Hochdruckgürtels, Teile der Sahara hingegen bekommen mehr Regen ab, was auch zu einem Ergrünen von Teilen dieser führt.

    Jedenfalls hatten wir dabei auch eine deutliche Zunahme der Sonnenscheindauer, also eine Anbahne der Bewölkung über den Sommer genau in jenen Breiten, wo diese im Tagesmittel eindeutig kühlend wirkt. Damit lässt sich schon ein guter Teil der beobachteten Erwärmung (1,5°C in 40a) erklären. Eine natürliche Klimavariation.

    Ich will damit primär ausdrücken, dass man mit Wolken nicht so pauschal oder milchmädihaft umgehen kann. Je nachdem wo und zu welcher Jahreszeit Wolken zu oder abnehmen, was mit natürlichen Klimaschwankungen zusammen hängen kann, sind auch bei Zunahme im globalen Mittel, also z.B Abnahme in mittleren Breiten jedoch Zunahme in den hohen Breiten und den Tropen, eine leichte Erwärmung möglich.

    Veränderte Bewölkungsmuster sind auch ein big Player im Rahmen der El Nino Zyklen, welche die starken positiven T Anomalien über der NHK erklären können, denn alleine die größere Fläche warmen Oberflächen Wassers im SHK tropischen Pazifik reicht dafür bei Weitem nicht aus.

  14. #12
    Sehr geehrter Herr Hader,
    danke für Ihre umfassende Sichtung und Anmerkungen. So ein Blog ist für einen Privatmann die einzige Möglichkeit, seine eigenen „Studien“ gegenprüfen zu lassen. Da ich erkennbar eine „Klimapolung“ habe, also nicht unvoreingenommen bin, unterliegt man auch schnell Fehlinterpretationen. Deshalb nehme ich Ihre Kritik ehrlich positiv auf.
    Ihre Einwände beziehen sich im Wesentlichen auf Zusatzangaben, die zur Berechnung nicht angezogen werden. Ignorieren Sie diese einfach. Inhaltliche Diskussionen dazu gibt es ja in Massen. Ich gab sie nur zur Veranschaulichung an.
    Ein Punkt würde mach aber interessieren. Den wirklichen CO2-Gehalt in der rückstrahlungswirksamen Höhe. Da gibt es in den Angaben eine Bandbreite von 10 … 100 %. Welcher Wert ist es wirklich?
    Das Thema CO2-Eintrag und –Senken, dazu Verweildauer, ist für die Abschätzungen vollkommen unerheblich.
    Es wird allgemein angegeben, dass eine Verdopplung des CO2 eine Temperaturerhöhung um den Forcingbetrag bewirkt. Also sind darin bereits alle diese Einflüsse berücksichtigt (muss man annehmen dürfen) – das ist ja das Geniale an diesem Faktor. In allen populären Publizierungen wird fast durchgängig nur CO2 reduziert, auch bei den Deutschen Klimazielen und den Infos beim Umweltbundesamt. Also kann man sich zur Bestimmung des wesentlichen „Weltrettungseinflusses“ darauf beschränken (der G7-Gipfel, dessen Teilnehmer ganz sicher mehr Ahnung vom Thema haben als ich tat es ja auch).

    Beim Kindergarten-Beispiel habe ich bewußt 25 Cent und nicht den heutigen EEG-Satz von 13 Cent angezogen. Allerdings ist das für die Dimension dieser Verschwendung unerheblich.

    Zur monierten Berechnungsgrundlage: Alle Kostenwerte beziehen sich auf den EEG-Vergütungssatz für die Einspeisung. Das ist realistisch und auch sinnvoll, denn ausschließlich damit kommt man zu wirklich vergleichbaren Angaben. Diese Vergütungssätze muss der Stromkunde zudem immer irgendwie bezahlen, gehen also nie „verloren“.
    Dass Sie die Beispiel-Rechnungen „durch den Kakau ziehen“ finde ich gut. Genau diesen Irrsinn sollen sie aufzeigen. Übrigends habe ich nirgends addiert. Es bleiben immer Kosten der Einzelbeispiele. Das von Ihnen kritisierte mit der exorbitanten Summe hat sogar Sie aufgeregt. So ist aber die „Rettungs-„ Wirklichkeit.

  15. Noch etwas zum Thema. SPON schreibt..“ Manche Forscher zweifeln am Plan, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Sollte sich die Menschheit also offiziell davon verabschieden? Nur wenn sie sehr gute Alternativen hat – denn der Kampf gegen den Klimawandel muss weitergehen….“
    Wer schreibt solchen grenzdebilen Irrsinn: Christoph Seidler

    Jahrgang 1979, geboren in Halle (Saale). Volontariat bei SPIEGEL ONLINE. Studium der Internationalen Beziehungen in Dresden, Lausanne, Berlin und Oslo. Arbeit u.a. beim MDR-Hörfunk und den Vereinten Nationen. Autor der Bücher „Arktisches Monopoly – Der Kampf um die Rohstoffe der Polarregion“ (DVA, 2009) und „Deutschlands verborgene Rohstoffe: Kupfer, Gold und Seltene Erden“ (Hanser, 2012). Seit März 2008 als Wissenschaftsredakteur im Hauptstadtbüro von SPIEGEL ONLINE.
    Das legt jedenfalls die Vermutung nahe, dass der Autor von den physikalischen Vorgängen in der Atmosphäre genau NULL Ahnung hat! Ein Öko-Missionar der den wohlstandsverwahrlosten grünen Schlümpfen die Absolution durch Klimarettung verspricht. Unglaublich was da abgeht in Europa….

  16. Klimawandel (menschengemacht) ist ein religiöses Dogma. Nur so kann man die gesellschaftlichen Vorgänge verstehen. Jeder rational denkende Mensch (das sind nicht viele) durchschaut den Schwindel rasch, kann sich aber argumentativ kaum durchsetzen. Gefühle haben immer noch das Primat ggüb. der Ratio. Politiker müssen aber auf der Klaviatur der Emotionen spielen wenn sie gewählt werden wollen, und da die gesellschaftliche „Gefühlslage“ von den Medien erzeugt wird, deren Vertreter von Physik und Technik augenscheinlich NULL Ahnung haben, aber von missionarischem Eifer angetrieben sind, wird „Klimaschutz“ eben zum Staatsziel. Ein Irrsinn ohne gleichen, spätere Generationen werden darüber lachen!! Da bleibt nur die Sisyphus Arbeit immer wieder dagegen zu argumentieren und so den Sumpf des grünen Aberglaubens langsam auszutrocknen. Das mit den Hexen hat ja auch Jahrhunderte gedauert, vielleicht geht es ja im Zeitalter des Internet schneller…

  17. Wieder ein Beispiel für „Garbage In, Garbage Out“?
    Neue Behauptung die FÜR DEN DERZEITIGEN KLIMAWANDEL KEINE ROLLE SPIELT … 😉 was auch immer das zu bedeuten hat.

    Textauszug:
    „Vergessener Klimafaktor: Bisher galt der Luftsauerstoff als unwichtig für das Erdklima. Doch wie sich jetzt zeigt, ist das falsch. Denn in Zeiten, in denen die Erdatmosphäre weniger Sauerstoff enthält, steigen die Temperaturen und die Niederschläge …. Das spielt zwar für den heutigen Klimawandel keine Rolle, wohl aber für einige Wärmeperioden der Erdgeschichte…“

    Quelle: http://tinyurl.com/pxrspba
    —–

    Im Gegensatz zu der Behauptung dieser Populär“wissenschaftlichen“ Seite, folgende Aussage:

    Textauszug:
    „Während der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre weiter ansteigt (auf ca. 1,5-fache des heutigen Gehaltes) sinkt die CO2-Konzentration wieder geringfügig auf ungefähr den Wert des Trias (ca. 6-fache heutige Konzentration). Das Klima in
    der Kreide war eher warm und die Pole waren eisfrei.“

    Quelle: http://tinyurl.com/odb85lc

  18. @ #11 H. Hurz

    “ die Rückkopplung durch die Treibhauswirkung des Wasserdampfes,“ ist ein sich selbst verstärkender Prozeß, wenn er existieren würde. die Partialdampfdruckkurve ist nichtlinear zunehmend.

  19. #11: Herrmann Hurz
    Wasser kühlt netto, das fängt am Boden an bei der Verdunstung und endet mit der Wolkenbildung, die die Sonneneinstrahlung behindert.
    Mehr Wolken -> niedrigere Temperatur,
    auch wenn die nachts die Abkühlung verlangsamen
    http://tinyurl.com/ns3jeha

    mfG

  20. Okay, ich möchte mich nur auf ein paar einzelne Punkte konzentrieren:

    “Der CO2-Gehalt beträgt aktuell 400 ppm. Abhängig davon, wie weit der Mensch an der Erhöhung seit 1881 von ca. 280 auf akt. 400 ppm, also 120 ppm Zuwachs, wirklich beteiligt ist (denn dass es 100 % sind, ist höchst unwahrscheinlich, wenn derzeit der menschliche Anteil am jährlichen Gesamtausstoß max. 3 % beträgt…”

    Aha, wenn der jährliche Gesamtausstoß um 3% gesteigert wird, dann soll es unwahrscheinlich sein, dass der CO2-Gehalt um 120 ppm in 136 Jahren steigt? Vielleicht war der regnerische Nachmittag nicht lang genug, um sich das richtig durch den Kopf gehen zu lassen.

    “Dieser Anteil CO2-Moleküle in der Atmosphäre wird alleine für den anthropogenen Klimawandel verantwortlich gemacht.”

    Nein, wird er natürlich nicht. Auch da gab es für Herrn Kuntz zu wenige Regennachmittage, um sich in das Thema einzulesen. Der anthropogene Einfluss auf den Methan-Gehalt, Änderung des Albedo und auch Sulfate, um mal einige wichtige zu nennen, tragen auch zur Klimaänderung bei.

    “Der jährliche Gesamteintrag CO2 beträgt 550 GT (4). Der Mensch hat daran einen Anteil von 2.…6 %, nach WIKIPEDIA 3 % (5). Wir nehmen zum Rechnen mit Gewichtsanteilen für den anthropogenen Eintrag die 32 Gt pa (4).”

    Richtig, allerdings bleiben von den 32 GT zusätzlichen Emissionen durch die vorhandenen Senken ca. 15 GT in der Atmosphäre, was ungefähr den 2 ppm pro Jahr entspricht, die das CO2 in der Luft ansteigt (und nicht 4,266 ppm wie behauptet).

    Zur deutschen Energiewende:
    “Demgegenüber bewegen sich die Kosten irgendwo im Bereich deutlich über 100 Milliarden EUR.
    Jeder mache sich selbst Gedanken darüber, ob man das Geld sinnvoller ausgeben könnte.”

    Tja, die genauen Kosten zu berechnen würde jetzt echt den Rahmen sprengen. Aber mal zur Veranschaulichung, Deutschland kauft Erdöl auf den Weltmärkten für ca. 50 Mrd. Euro pro Jahr ein. Die EEG-Umlage kostet derzeit 20-25 Mrd. Euro pro Jahr, wird aber bis 2050 nicht mehr existent sein. Die angeblichen Kosten von 100 Mrd. Euro halte ich für deutlich zu hoch gegriffen. In anderen Ländern wird die CO2-Reduzierung wesentlich billiger sein, wenn man beispielsweise in die Energieeffizienz investiert, was ja der eigenen Volkswirtschaft zu Gute kommt.

    “Nach Publizierung des VDA (10) betragen die Kosten beim Auto 480 EUR / t CO2 Vermeidung.”

    Eine ziemlich merkwürdige Rechnung, die der VDA aufstellt, wenn sie die Zahlen tatsächlich so veröffentlicht haben. Um CO2 im Autoverkehr zu senken, würde es völlig genügen, ein kleineres, leichteres, billigeres Auto zu nutzen. Dafür muss ich nicht mehr, sondern weniger Geld hinblättern und spare noch Benzinkosten.

    “„Dreckige“, konventionelle Energie kostet ab Kraftwerk maximal 5 Cent / kWh

    Solarenergie wurde abhängig vom Anschlussdatum nach EEG mit 50 … bis aktuell 12,75 Cent / kWh vergütet.”

    Ein privater Nutzer bekommt aber den Kohlestrom nicht für 5 ct/kWh, sondern wird mit allem drum und dran 25 ct/KWh und mehr bezahlen. Eine heutige PV-Anlage selbst im Kleinformat kann schon für weniger als 13 ct/KWh produzieren. Er käme sogar immer noch günstiger als die Stromrechnung weg, wenn er den überschüssigen Strom für 5 ct/kWh an die Stadtwerke verkaufen würde.

    “Somit hat die bisherige Einspeisung an Klimarettung gebracht:

    (Netto-) Mehrkosten für den Bürger: 16.000 EUR “

    Seltsam, selbst wenn ich für 12,5 ct vergüte, statt für 5 ct, wäre das bei 80 MWh ein Unterschied von 6.000 Euro. Aber im Grunde bräuchte man den Strom gar nicht mehr mit den überhöhten Preisen vergüten und käme als privater oder kommunaler Nutzer trotzdem billiger weg, als wenn man den Strom aus der Steckdose bezieht. Eben auch dank der EEG-Vergütungen der vergangenen(!) Jahre. Was viele Energiewende-Kritiker nicht mitbekommen haben, heutzutage kann man Photovoltaik kostendeckend (im Vergleich zur privaten Stromrechnung) betreiben und mit neuen, modernen Batterielösungen (siehe Powerwalls) zu fast 100% selbst den produzierten Strom nutzen.

    “Um damit die Erde vor z.B. 0,001 ° C pa Temperaturerhöhung zu bewahren, müsste man 1.128.960.000.000 EUR abgeben.”

    Schöne Zahl, nur eine Rechnung, die man gleich in den Papierkorb werfen kann. Der Autor hat (seiner Meinung nach) die Kosten berechnet, wenn man mit der deutschen Energiewende, mit CO2-Zertifikaten, mit Moorrenaturierungen, mit effizienteren Autos, mit PV-Anlagen jeweils die Welt-Temperatur um 0,001°C senken will. Am Ende rechnet er alle Kosten zusammen und behauptet, dass sind die eigentlichen Kosten sind, um die Temperatur um 0,001°C zu senken. Er hätte noch 20 weitere Beispiele nehmen können, entsprechend wäre auch die Gesamtsumme gestiegen. Das ist genauso sinnig, als wenn man sagen würde, Bauunternehmer A kostet 400.000 Euro, um sich von denen ein Haus bauen zu lassen, und Unternehmer B kostet 500.000 Euro und C 300.000 Euro. Ohje, wenn A, B und C zusammen ein Haus bauen, dann kostet das 1,2 Mio. Euro, das kann sich doch keiner leisten. ^^

    Und der uralt Skeptiker-Klassiker darf natürlich auch nicht fehlen: “Zudem ist CO2 deutlich schwerer als Luft. Die Konzentration nimmt damit mit der Höhe ab.”

  21. Hallo, Herr #10: Helmut Kuntz, aus Ihrer Sicht haben Sie natürlich recht, wie eigentlich alle Kritiker recht haben, wenn sie sich irgend eine der vielen Fehler vornehmen.
    Das ist ja das ganz besondere an dieser AGW-Ideologie, die hinten und vorne nur so von Fehlern wimmelt, eigentlich überall, wo man etwas nachbohrt findet man Fehler,
    das fängt ja schon mit der einfachen Frage an, warum eine leichte Erwärmung schädlich sein soll.

    Andererseits argumentieren ja die bösen AGW-Vertreter damit, dass wir Skeptiker so verschieden sind und uns angeblich „nicht einig wären“ kein Wunder bei so viel Fehlern.
    Deshalb stört es mich schon etwas wenn man einen Teil des Schwindels einfach mitmacht und erstmal den CO2-Treibhauseffekt als Realität akzeptiert,
    da bekommt man dann auch Beifall von der falschen Seite.
    Sie können aber sehr gut argumentieren,
    das sei hier noch einmal ausdrücklich betont und gelobt!
    Wer nimmt denn heute noch den Rechner in die Hand und rechnet nach. Machen Sie weiter so.
    Allerdings schaltet dann auch der Zuhörer gerne ab 🙂

    mfG

  22. Hallo,

    was ist denn mit der Wasserdampf-Rückkopplung?

    Vielleicht habe ich es ja überlesen, aber ist in dem Artikel der (angebliche) Feedback, die Rückkopplung durch die Treibhauswirkung des Wasserdampfes, berücksichtigt? Steckt das etwa in den Angaben über das Radiative Forcing des Kohlendioxid schon drin?

    Nicht, dass ich behaupten würde, die Annahmen des IPCC dazu wären richtig, aber ohne Berücksichtigung dessen ist der Artikel leicht angreifbar.

    Herrmann Hurz

  23. #8
    Herr Dr. Paul,
    diese Ausarbeitung kümmert sich ganz bewußt nicht um Theorien.
    Mein Anlass waren die laufenden Meldungen in den Zeitungen, wo Einsparungen von wenigen Tonnen CO2 für viel Geld oft als „nachhaltige Großtaten“ publiziert werden.
    Ich habe die notwendigen Parameter nachvollziehbar hergeleitet und angegeben, damit jeder selbst CO2-Rettungstaten monetär bewerten, bzw. erklären kann.
    Ansonsten wüsste ich auch keine andere Möglichkeit, Klima-Nutzenvergleiche abzuleiten, als über das CO2-Forcing.
    Sehe keinen Grund, warum das nicht in einen Skeptiker-Blog passen sollte.

  24. gefällt mir nicht für einen „Skeptiker“-blog!
    Mit der Annahme der Existenz eines „CO2-Forcings“ als Ausgangspunkt irgend welcher Rechnungen zu beginnen,
    ist so unwissenschaftlich wie nur möglich.
    Wen möchte man denn damit „überzeugen“?
    Mit einer komplizierten Rechnung, die auf einer Annahme beruht, die noch gar nicht überprüft wurde?

    Die erste Frage kann doch nur sein, welche objektiven Fakten (nicht wilde Theorien) zeigen überhaupt einen Zusammenhang zwischen CO2 und der Temperatur auf der Erdoberfläche?
    Und hier gibt es ausreichend viel „Messungen“, die zeigen:
    es gibt keinen Zusammenhang,

    1) CO2 in der Atmosphäre beeinflusst NICHT die Temperatur auf der Erdoberfläche,
    2) aber die Temperatur beeinflusst CO2 in der Atmosphäre.
    Das letzte ist nicht überraschend und beruht auf dem bekannten Henry-Gesetz,
    also der temperaturabhängigen Löslichkeit von CO2 im Wasser.

    zu 1)
    NOAA-Datenbank:
    http://tinyurl.com/bldsnqx
    „A lack of correlation between temperatures (in the above from a Greenland ice core) and atmospheric CO2 becomes very apparent at that timescale and level of detail.“

    noch älter:
    http://tinyurl.com/oybzywl
    eine Eiszeit bei mehr als der ZEHN-fachen CO2-Konzentration verglichen mit heute!

    noch älter ohne Temperatur
    http://tinyurl.com/ptp6jvn

    zu 2)
    CO2 folgt der Temperatur, aktuell:
    http://tinyurl.com/nny2xqv

    und auch die „anthropogene Verbrennung“:
    http://tinyurl.com/qdecqfm

    noch nicht einmal ein Einfluss auf den CO2-Gehalt

    die letzen beiden Diagramme von meinem Freund
    Ole Humlum et.al. 2012
    http://tinyurl.com/d665jcu

    „The maximum positive correlation.. is found for CO2 LAGGING 11–12 months in relation to global sea surface temperature, 9.5–10 months to global surface air temperature, and about 9 months to global lower troposphere temperature. The correlation between changes in ocean temperatures and atmospheric CO2 is high, but do not explain all observed changes.“
    Hervorhebung durch mich,
    CO2 lagging: CO2 folgt nach mit Verzögerung
    (Henry Gesetz)

    mfG

  25. Wirklich toller Artikel. Leider zu umfangreich, um es zb. als Leserbrief an eine lokale Zeitung zu posten. Gibt s sowas nicht so kompakt, dass man es an viele Redaktionen schicken kann?

  26. Kapitel: Wie viel anthropogener CO2-Anteil ist in der Atmosphäre:
    Menschliche Anteil am jährlichen Gesamtausstoß max. 3% ? Was sollen dann die Berechnungen mit 50% und 100% Anteil? Ist der anthropogene Anteil von 50% oder 10% auf 3% zurück gegangen?

    Die Sache mit den Gigatonnen ist mir etwas verwirrend:
    Kapitel: Umrechnung des Forcings-Wertes in CO2-Gewicht:
    3.000 Milliarden Tonnen = 3.000 Gt nach amerikanischer Zählung. also 1 Gt = 1 Milliarde Tonnen
    „Deutsch“: Giga = 10^9 = Milliarde, also das Gleiche.

    Tabelle: Zusammenfassung der für Klimawandel-Abschätzungen anzusetzenden Werte:
    1 Gt = 1.000.000 t = 10^6 = 1 Million Tonnen
    Wie ist die Diskrepanz aufzulösen? Sind in den Tonnenangaben also 1 Gt = 10^9 t oder 10^6 t?

  27. Der Autor schreibt im Artikel:

    „Kaum jemand aus der Klima-Alarmszene kennt sich mit dem CO2 wirklich aus. …

    Oft ist die Reaktion: … Ihre Angaben müssen falsch sein.“

    Wenn ich dann folgendes im weiteren lese: „Zudem ist CO2 deutlich schwerer als Luft. Die Konzentration nimmt damit mit der Höhe ab. Aber nur dort „wirkt“ der Treibhauseffekt. Leider gelang es nicht, belastbare Angaben über die dortige Konzentration zu finden …“, kann ich die Reaktion gut nachvollziehen.

  28. @#2: H.W. Krissel sagt:
    „Er dürfte bei knapp über 2000 Milliarden Tonnen liegen!“
    Da müssen Sie jetzt aber schon Verständnis aufbringen. Laut Wiki beträgt die Masse der Atmosphäre 5,15 · 10^18 kg. Multipliziert mit 0,0004 ergibt dann doch recht große Zahlen. Da kann man sich schon mal um 60% vertun. Ist ja alles für den guten Zweck. Wer verlangt da schon Mathematik vierte Klasse.

  29. „Lt. Wikipedia (3) beträgt das CO2-Gewicht in der Erdatmosphäre 3000 Milliarden Tonnen“.

    Dieser Wert ist nach meinen Berechnungen viel zu hoch. Er dürfte bei knapp über 2000 Milliarden Tonnen liegen!

  30. Derr Irrsinn kennt leider keine Zahlen!
    Die staatlich alimentierten Verursachen bekommen ja den Strom aus der Steckdose, dabei ist denen der Preis egal, nicht Verstand und Wissenschaft sondern Ideologie ist das Maß aller Dinge. Angela wirds schon richten.

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