Windräder und Solarpaneele töten Millionen Vögel und andere Tiere

H. Sterling Burnett
Das Institute of Energy Research berichtet über eine Studie im ,Wildlife Society Bulletin‘, mit der gezeigt wird, dass jedes Jahr in den USA 573.000 Vögel (einschließlich 83.000 Greifvögel) und 880.000 Fledermäuse durch Windturbinen getötet werden – 30 Prozent mehr als eine Schätzung der Regierung im Jahre 2009. Die Steigerung ergibt sich hauptsächlich wegen der gestiegenen Windkapazität in den USA.


Diese Zahl ist möglicherweise eine Unterschätzung, weil sie auf Daten aus dem Jahr 2012 basiert. Die Anzahl der Windturbinen und Solarpaneele ist aber seitdem stetig weiter gestiegen.

Fossile Treibstoffe und Erneuerbare – ungleiche Behandlung

● Im Jahre 2010 schätzte Mother Jones, dass etwa 800.000 Vögel umgekommen waren durch einen Ölteppich der Firma BP. Als Folge zahlte BP 100 Millionen Dollar Strafe für die Tötung und die Schädigung von Zugvögeln.

● Im Jahre 2009 zahlte Exxon Mobil 600.000 Dollar für die Tötung von 85 Vögeln in fünf US-Bundesstaaten.

● Der Betreiber von Kohlekraftwerken PacifiCorp zahlte über 10,5 Millionen Dollar, nachdem 232 Adler auf Stromleitungen der Zweigstationen gelandet und durch einen Stromschlag getötet worden waren.

Es dauerte bis November 2013, als die ersten Strafzahlungen gegen Windparks verhängt worden waren. Duke Energy zahlte eine Strafe von 41 Millionen Dollar für die Tötung von 19 Adlern und 149 anderen Vögeln bei zwei Windparks in Wyoming von 2009 bis 2013.

Und das, obwohl Wind- und Solarenergie weitaus mehr Vögel getötet haben als fossile Energie seit Jahrzehnten ohne wesentliche Konsequenzen. Tatsächlich haben die Windturbinen in den USA mehr als dreimal so viele Vögel getötet wie der BP-Ölteppich während der letzten 5 Jahre.

Altamount Pass und Ivanpah

Der große Windpark von Kalifornien am Altamount Pass ging 1981 in den operationellen Betrieb. Umweltgruppen haben fast seit der Eröffnung über die Anzahl der getöteten Vögel geklagt. Forschungen zeigen, dass der Windpark in jedem Jahr über 1000 geschützte Greifvögel und fast 5000 andere Vögel tötet. Um einem von der Audubon Society und anderen Gruppen auf den Weg gebrachten Gerichtsverfahren zu begegnen, hat Altamount zugestimmt, seine Operationen zu modifizieren, um den Vogelschlag zu reduzieren. Aber trotz dieser inzwischen erfolgten Modifikationen ist der Vogelschlag nicht nennenswert zurückgegangen.

Trotzdem hat das Alameda County Board of Supervisors ein Votum des East County Board of Zoning Adjustments überstimmt, der Firma Altamount Winds inc. das Recht abzusprechen, auch während der nächsten Jahre 828 ältere Windturbinen laufen zu lassen. Durch die Gewährung von Ausnahmeregelungen bis zum Jahr 2018 hat sich das Alameda County Board auch gegen Forderungen der eigenen Mitarbeiter gewandt, den Wünschen des US Fish and Wildlife Service, dem Büro des Staatsanwalts und Audubon California zu folgen.

Das Solarkraftwerk Ivanpah, eine Einrichtung für 377 Megawatt in der Mojave-Wüste in Kalifornien hat Schätzungen zufolge 83 verschiedene Vogelarten getötet. Das Center for Biological Diversity hat geschätzt, dass der Solarpark Ivanpah jährlich bis zu 28.000 Vögel tötet. Staatliche Wildlife-Funktionäre haben bestätigt, dass Ivanpah überfliegende Vögel tödlich versengt werden, gibt es doch zahlreiche Berichte über plötzlich auftretende Rauchwolken, gefolgt von toten Vögeln, die zur Erde fallen.

Bis auf den heutigen Tag ist kein einziger Solarpark bestraft worden oder hat seine Operationen eingeschränkt. [Ist das hier in Deutschland nicht noch viel schlimmer? Anm. d. Übers.].

Trotz dieser Probleme hat die Obama-Administration am 9. Dezember 2013 gegen die Wünsche von Umweltgruppen und Indianerstämmen eine Vorschrift in Kraft gesetzt, der zufolge es Windenergie-Unternehmen erlaubt wird, Genehmigungen für 30 Jahre lange Tötungen von Adlern ohne Verfolgung durch die [US-]Bundesregierung zu erhalten.

H. Sterling Burnett, Ph.D. is managing editor of The Heartland Institute’s Environment & Climate News.

Link: http://news.heartland.org/newspaper-article/2015/06/04/wind-solar-facilities-killing-millions-birds-other-animals

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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14 Kommentar(e)

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1
Heinz Reichardt

Aha, wieder mal die Anti-EE-Märchenstunde... Der Autor sollte sich erst mal damit beschäftigen, wie viele Milliarden Fische durch die Kühlwasserpumpen fossiler Kraftwerke in den Rechen verenden oder durch die pumpen selbst geschreddert werden...

Es schimpft sich leicht, wen man keine Ahnung vom Thema hat.

HR

2
Stephan Becker

Etwas wichtiges hatte ich noch vergessen:
Natürlich ist jedes Tier, das für die Gewinnung erneuerbarer Energien sinnlos stirbt, ein totes Tier zuviel. Ich hätte kein Problem damit, wenn ab Januar nächsten Jahres Privat-Pkws nur noch jeden zweiten Tag benutzt werden dürfen (gerade/ungerade Nummernschilder), um damit die Tiere besser zu schützen, wenn gleichzeitig der Ausbau der Windenergie gestoppt wird.
Kleine und große (keine gigantischen!) Wasserkraftwerke z.B. sorgen mit ihrem Stauraum vor den Einlässen für eine Überlebensmöglichkeit von Fischen und anderen Wassertieren in Zeiten von heißen und trockenen Sommern. Die Technik der Fischtreppen ist inzwischen ausgereift und problemlos möglich. Die Kosten vor allem für kleine Wasserkraftwerke sind aber leider unverhältnismässig hoch bzw. die Energiepreise (außer den Strompreisen) noch zu niedrig, vor allem für viele Großverbraucher.
Warum holt man Braunkohle mit einem sehr niedrigen Brennwert aus inzwischen 400 Meter tiefen Gruben?

Sehr geehrter Admin,
bei den erneuerbaren Energien geht es nicht um Spielzeug für Besserverdienende, sondern um das Überleben der Menschheit nach dem Ende der fossilen Energien. In wieviel Jahrzehnten wird der Fusionsreaktor einsatzbereit sein oder es ein Endlager für Uranmüll geben?
Chinas Kohlevorräte sind bei dem derzeitigen Abbautempo in ca. 30 Jahren zuende.

Was meinten Sie eigentlich mit dem letzten Satz? Bezog sich "die" auf die "Grünen aller Parteien" und ist NIE eine Abkürzung?

3
Stephan Becker

Ich dachte mir doch fast, dass ein solcher Bericht zu Vogel- bzw. Tiersterben wieder einmal nur die halbe Wahrheit wiedergibt.
Zitat aus dem Abstrakt der Originalstudie von K. Shawn Smallwood, veröffentlich im März 2013:

Comparing bird and bat fatality-rate estimates among North American wind-energy projects
Many fatality estimates have been made across North America, but they have varied greatly in field and analytical methods, monitoring duration, and in the size and height of the wind turbines monitored for fatalities, and few benefited from scientific peer review.
Adjusted fatality rates correlated inversely with wind-turbine size for all raptors as a group across the United States, and for all birds as a group within the Altamont Pass Wind Resource Area, California.
http://tinyurl.com/Vogel-Studie

1. Es geht in der Studie nur um Windräder, nicht um Solarthermieanlagen.
2. Es geht nur um das Jahr 2012 und nur um die Zahl getöteter Vögel und Fledermäuse in Höhe von ca. 1,46 Mio, nicht um "Millionen" von Tieren.
3. Und das ist das Wichtigste korreliert die Anzahl der getöteten Flugtiere REZIPROK mit der Höhe der Windenergieanlagen. D.h. je höher eine solche Anlage ist, desto seltener kommen Flugtiere zu schaden. Der Ersatz alter und niedriger Windenergieanlagen durch neue, große Anlagen reduziert also die Zahl der getöteten Tiere. Vermutlich ist seit 2012, Dank der immer höheren und leistungsfähigeren Anlagen die Zahl der getöteten Tiere pro Anlage sogar gesunken.
4. Wieviele Tiere wurden eigentlich nur in Deutschland durch den Kraftfahrzeugverkehr (Frösche, Igel, Füchse, Vögel, Rehe, Wildschweine, Hirsche, Katzen, Hunde etc.) nur im Jahr 2012 getötet?
Und wenn das eine große Zahl ist warum ist da noch nichts passiert?

4
Ulrich Walter

#9

xxxxxxxxxxxxxxxx
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Klimapolitik als matriarchalische Kontrolle: Big Brother ist eigentlich eine Matrone
Edgar Gärtner

Der Ausgang des G7-Gipfels im oberbayerischen Schlosshotel Elmau zeigt zumindest eines: Naturwissenschaftliche Argumente sind im Streit um Bedeutung und Tragweite des Klimawandels zwecklos geworden. Es geht nur noch um gekränkten Narzissmus, um Schuldgefühle und eine darauf aufbauende Religion der Selbstbestrafung.
...
Worauf es ihm ankommt, ist das sture Verfolgen eines einmal von »Experten« zum »Konsens« erklärten fiktiven politischen Ziels um des Machterhalts willen. Diese Rolle spielen das ominöse »2-Grad-Ziel« und die vollständige »Dekarbonisierung« der Wirtschaft in der Klimapolitik.
Wer sich diesem Ziel nicht unterordnet und sich als »Skeptiker« zu erkennen gibt, wird als unmoralisch angeprangert und gesellschaftlich isoliert. Die Klimapolitik verspricht der von innerer Leere geplagten Generation von Narzissten satte Gewinne und moralisches Ansehen durch Zukunftsinvestitionen in »erneuerbare« Energien.
Den Skeptikern hingegen droht der Ruin. Das scheint das Geheimnis des Medienerfolges unserer »Klimakanzlerin« zu sein.
Sie kann sich auf die Wirksamkeit dieses Führungsstils verlassen, weil Narzissmus nur in seltenen Ausnahmefällen als heilbar gilt.

http://tinyurl.com/pkw8l7d

5
Katrin Meinhardt

#8: Falsch, verehrter Herr R. Küper! Eindeutig!!

a.
Sie suchen einen Sündenbock! Das ist illegal. 😉

b. Wahr ist (allein) dieses:

Das hat mit der Logik zu tun. Nur (!) mit dieser zu tun.

Als Prämisse (lat. praemissa „das Vorausgeschickte“) oder Vordersatz bezeichnet man in der Logik eine Voraussetzung oder Annahme. Sie ist eine Aussage, aus der eine logische Schlussfolgerung gezogen wird.

Beispiel: Aus „Alle Menschen sind sterblich“ und „Sokrates ist ein Mensch“ folgt „Sokrates ist sterblich“. Die beiden erstgenannten Aussagen sind dabei die Prämissen, die letztgenannte Aussage ist die Konklusion oder Schlussfolgerung.

(Quelle: Allgemeinwissen!)

Der rot-grüne Öko-Faschist arbeitet mit der Lüge an der Prämisse. Das ist ein offenes Geheimnis. Für jeden guten Arbeiter.

Mit (sehr) freundlichen Grüßen

P.S.: Daraus lassen sich noch viele andere, wichtige und sehr unangenehm Dinge, für die atheistische Kirche, folgern. Ja ja, der Kinnladen.

Sündenböcke gibt es nicht. Das ist ein beliebtes Märchen, der naiven atheistischen Denkschule!

6

#7 Herr Walter,

die kommen schon noch. Die feilen nur noch ein wenig an der Sportpalast.. äh Windpalastrede.

7

Opfer für die grünen Ökogötter. Klimawandel ist halt eine Religion.

8
Ulrich Walter

wo verkriechen sich die AGW-Mörder-Komplizen aka Forentrollos jetzt...

9
Willy Fritz

Speziell in Baden-Württemberg ist die Wandlung der Grünen schon erstaunlich. Da genügte einst das Vorkommen des Juchtenkäfers bei Rodungen für S-21 für heftige Demos.
Jetzt an der Regierung, sind Vogel- und Fledermausschlag eben Opfer für ein angebliches höheres Ziel, welches nur mit der Grünen Wunschbrille zu erkennen ist.

10
Matthias Eck

Wie in den USA mit Terrorgefahr, kann in der BRiD mit der Energiewende (fast) alles begründet werden.Und wie ein Herr Palmer sagt, ein paar Vögel sind nicht von Bedeutung, es dient ja einem höheren Zweck.
Glaube Alexander von Humbolt war es, der gesagt hat: den sittlichen Zustand eines Volkes kann man am dem Umgang mit den Tieren sehen.

11
Rainer Steppan

200 Milliarden pro Jahr ab 2020, ist die Frau (Klimadonna)verrückt? Vertraut 100%ig den IPCC-Lügnern und Alarmisten.
War eben vom G7-Gipfel zu hören.

12
Ulrich Walter

zuerst tötet der AGW-Faschismus Tiere; bald sind die Menschen dran...

13

Das Wort "Solarpaneele" ist recht unglücklich gewählt, da es in der Regel für Photovoltaik Paneele genutzt wird. Für diese kenne ich aber keine Berichte von Vogeltötungen, und das ist im Originaltext auch nicht gesagt. Tatsächlich handelt es sich hier aber um ein Solarthermie Kraftwerk, in dem mit Spiegeln die Sonnenstrahlen auf einen zentralen Turm fokussiert werden.

Das Wort verdreht die Fakten!

14

Nie war das Töten von Vögeln so einfach durchzuführen und dies auch noch mit einer Gesetzlichen Genehmigung....so schaut wahrer Umwelt und Naturschutz aus....die Erneuerbaren Energien rechtfertigen so zu sagen alles...die EE-Mafia hat einen Freibrief von der Obama und Merkel Administration bekommen