Schlaraffenland im EEG-Paradies – Wie man die Verbraucher gegeneinander ausspielen und dann austricksen kann

Unser Gastautor Helmut Kuntz kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Zu den vielfältigen Wundern der Energiewende kommt jetzt noch ein „Quantensprung in der Energieversorgung – denn Ökostrom wird kostenlos“. So behauptet es jedenfalls eine Deutsche Energieversorgung GmbH über ihre Erfindung eines „Schwarmspeicher-Verbunds“ bzw. ihn unterstützenden Medien. Helmut Kuntz hat sich angesehen, was sich dahinter verbirgt. Lesen Sie seinen Bericht, sie werden sich über deutschen Erfindungsreichtum sicher auch freuen.

von Helmut Kunz

Schlaraffenland im EEG-Paradies

Dank dem EEG ist Deutschland ein Land neuer Erfindungen – und eine schaffte nicht nur den  Durchbruch, nein den Quantensprung – Ökostrom ist kostenlos geworden!

Am 2.6.15 kam in vielen Infoquellen(5) die Information:

Zu Bild rechts: Logo des Internetportals zur Sonnenenergie mit folgendem Hinweis:

Schwarmspeicher-Verbund lässt kostenlosen Strom fließen; Leipziger Unternehmen meldet Quantensprung im Energiemarkt

In der Nacht vom 31.05. zum 01.06.2015 wurde erstmals in der Geschichte der modernen Elektrizität kostenloser Strom in Energiespeicher-Systeme geladen, berichtet die Deutsche Energieversorgung GmbH (Leipzig), Hersteller von Speichersystemen der Marke SENEC.IES.

Diese Erstbeladung sei der Auftakt für den Schwarmspeicher-Verbund Econamic Grid dar, mit dem Endverbraucher in Deutschland Gratis-Strom beziehen können. Nach zweijähriger Entwicklungsphase habe SENEC.IES damit einen Meilenstein im Energiemarkt erreicht.

Wie funktioniert der kostenlose Strom? Wir lesen dazu im Firmenprospekt(1)

(Anm.: Hervorhebungen durch den Verfasser)

Warum stehen Windräder still?

Haben Sie sich schon gefragt, warum manchmal in einem  Windpark einige Windräder still stehen?

Hier greift die EEG-Abregelung, wenn zu viel Energie im öffentlichen Stromnetz zur Verfügung steht und die Übertragungsnetze überlastet sind. Kraftwerke müssen dann abgeschaltet oder gedrosselt werden. Da die abgeregelte Leistung trotzdem vergütet wird, entstehen doppelte Kosten.

Da wir mit Econamic Grid© das Netz entlasten, was von den Netzbetreibern vergütet wird, können wir Ihnen diesen überschüssigen Strom kostenlos in Ihrem SENEC.Home Stromspeicher zur Verfügung stellen.

Wieso kostet Sie Überschuss-Strom über Econamic Grid© nichts?

Diesen Strom können wir Ihnen kostenlos zur Verfügung stellen, da er zum Zeitpunkt des Überschusses in Deutschland nicht anderweitig verwendet werden kann. Mit Econamic Grid© übernehmen wir eine Netzdienstleistung, die von den Netzbetreibern vergütet wird. Diese Vergütung nutzen wir zur Deckung der anfallenden Kosten. Die Energie stellen wir Ihnen daher kostenlos zur Verfügung –  als erster Hersteller von Stromspeichern in Deutschland.

Kann ich auch Energie zur Verfügung stellen?

Ja, das können Sie. Die Energie, die Sie zum Beispiel aus Ihrer Photovoltaik-Anlage in das öffentliche Netz einspeisen, wird mit bis zu 0,35 €/kWh vergütet – abhängig vom aktuellen Strompreis für Regelenergie. Diese Stromvergütung ist unabhängig von der  EEG-Einspeisevergütung. 

Solch neue Erfindungen braucht das Land. Um zu weiteren anzuregen, erklären wir sie noch einmal mit anderen Worten

Der kostenlose Strom löst – wie beim EEG üblich  – ein Problem, welches es ohne Ökostrom so nicht gab.

Das Problem:

Prospekt: … wenn zu viel Energie im öffentlichen Stromnetz zur Verfügung steht und die Übertragungsnetze überlastet sind. Kraftwerke müssen dann abgeschaltet oder gedrosselt werden. Da die abgeregelte Leistung trotzdem vergütet wird, entstehen doppelte Kosten.

Klartext: Bei zu viel Ökostromeinspeisung muss die Einspeisung  gekappt werden. Um sich die Mengen klar zu machen, die Info aus den FAQ(3):2013 waren das 33,4 Mrd. kWh!“.

Wegen des Einspeise-Vorrangs ist der dadurch nicht eingespeiste Strom aber zu bezahlen, als wäre er geliefert worden. Zusätzlich entsteht bei der dann bestehenden Maximaleinspeisung  der Effekt, dass parallel auch die Grundlastkraftwerke zurückgeregelt werden müssen (denn die sind ja notgedrungen für 100 % ausgelegt), was auch bezahlt werden muss. 

Wenn also z.B. 130 % Ökostrom verfügbar sind, bestehen die folgenden Kostenpositionen:

·       100 % Ökostrom: wird mit Einspeisevergütung bezahlt

·       30 % Ökostrom-Überschuss: wird voll mit der Einspeisevergütung bezahlt , aber nicht eingespeist.

·       100 % Abregelung der Grundlastkraftwerke: wird bezahlt.

Und so funktioniert der Quantensprung zum Schlaraffenland

Prospekt: Da wir mit Econamic Grid© das Netz entlasten, was von den Netzbetreibern vergütet wird, können wir Ihnen diesen überschüssigen Strom kostenlos in Ihrem SENEC.Home Stromspeicher zur Verfügung stellen.

Klartext: Bei zu viel Ökostromeinspeisung wird der überschüssige Ökostrom nun ebenfalls ins Netzt eingespeist. Damit das möglich ist, muss der überschüssige Strom aber sofort von Stromsenken aufgenommen und gespeichert werden, in diesem Fall den Batterieen des Econamic Grid©. Die Stromsenken-Anbieter müssen sich verpflichten, den über 100 % liegenden Überstrom aufnehmen zu können. Diese Bereitstellung wird bezahlt und der jeweils aufgenommene Strom wird vergütet. 

Wenn also z.B. 130 % Ökostrom das Netz überlasten, bestehen die folgenden Kostenpositionen:

·       100 % Ökostrom: wird mit Einspeisevergütung bezahlt.

·       30 % Ökostrom-Überschuss: wird wie schon vorher, mit EEG-              Einspeisevergütung bezahlt, aber nun ebenfalls eingespeist .

·       30 % Ökostrom (die zu viel im Netzt sind) müssen sofort aus dem Netz            verschwinden. Deshalb wird er in Senken – hier Batteriesystemen –  eingespeist und gespeichert.

o   Bezahlt wird für den Strom eine „Entsorgungsvergütung“

o   Zusätzlich wird eine Bereitstellungsvergütung für die Stromsenken bezahlt.

·       Weiter notwendige Abregelungen der Grundlastkraftwerke: wird bezahlt

Die 30 % Überschußstrom in den Stromsenken kann der Inhaber der jeweiligen Senken verbrauchen, oder auch als positiven Regelstrom bei Anforderung zurückspeisen. Macht er das, bekommt er je nach Ausschreibungspreis eventuell eine höhere Vergütung als der ursprüngliche Stromlieferant.

Das Schlaraffenland geht weiter

Prospekt: Die Energie, die Sie zum Beispiel aus Ihrer Photovoltaik-Anlage in das öffentliche Netz einspeisen, wird mit bis zu 0,35 €/kWh vergütet – abhängig vom aktuellen Strompreis für Regelenergie. Diese Stromvergütung ist unabhängig von der  EEG-Einspeisevergütung.

Klartext: Beim Einspeisen von EEG-Strom wird inzwischen ja nur noch eine öfters nicht mehr wirklich lukrative EEG-Vergütung bezahlt. Ist der eingespeiste Strom aber positiver Regelenergie-Strom, dann kann die Vergütung – abhängig vom Ausschreibungspreis – sogar deutlich höher sein als der, den der vorherige Einpeiser nach EEG bekommen hat. Denn der Regelstrom wird nicht nach EEG bezahlt.

Das gilt auch für den Strom, den man von einer Photovoltaik-Anlage dazu vorher in die Batterie selbst eingespeist hat. Und zusätzlich wird die Investition selbst auch gefördert(2).

Bietet diese Ökoenergie-Innovation Vorteile für den Bürger?

Selbstverständlich, und nicht wenige!

Vorher bekam häufig das Ausland den überflüssigen, deutschen  Ökostrom geschenkt oder sogar etwas für die „Entsorgung“ bezahlt. Nun bleibt diese moderne Wertschöpfung endlich im eigenen Land. – eben gelebte  „Best Practices“(4). Die Teilhaber tun auch das, was man heute von jedem Bürger erwarten kann (1), … sie leisten einen aktiven Beitrag zur Umwelt: überschüssiger Strom wird sinnvoll genutzt.

Und endlich ist bewiesen, dass Wind und Sonne wirklich keine Rechnungen, sondern im Gegenteil, sogar Vergütungen liefern. Damit ist das Arbeiterparadies – an welchem der (ehemalige) Osten mangels Geld noch scheiterte –  (dank unserem Geld) wirklich ganz nah.

Wenn alle „schmutzigen“ Kraftwerke abgeschaltet sind und nur noch begnadeter Ökostrom fließt, haben wir gesicherte 500 – 900 % Stromüberschuss. Jeder kann mit einfachem Dreisatz leicht ausrechnen, dass dessen Vergütung bei Weitem die Kosten der ersten 100 % (Grundlastbedarf) überkompensiert. Einfacher und plausibler kann man nicht belegen,  dass dann „erstmals in der Geschichte der modernen Elektrizität“ (5) alle kostenlosen Strom haben werden.  

Und wer ist der Dumme in diesem System?

Alle Strombezieher, die nicht daran teilnehmen.

Doch auch die brauchen nur noch etwas zu warten. Für sie kommt der kostenlose Strom ebenfalls  noch ganz bestimmt – die Ökoenergieexperten sind sich da ganz sicher -.

Nachtrag

Nach bisher noch unbestätigten Gerüchten soll den Schildbürgern posthum der Nobelpreis  (man sucht nur noch den EEG-Nobel dazu)  für besondere Verdienste um die Ökoenergie verliehen werden. Begründet wird dies damit, dass sie erstmals aufzeigten, wie man Probleme selbst erzeugt, sie dann auch mit viel Eifer nicht löst; dabei aber vorbildlich motiviert und innovativ ist – und als überall zitierte Vorbilder in die Weltgeschichte eingeht.

Helmut Kuntz

Quellen

(1)

Firmenprospekt Publikation: Econamic Grid©  Wir schenken Ihnen Strom!

http://www.photon.info/newsletter/document/84340.pdf

(2)

Solarförderung Fotovoltaik 2015 – was ist noch drin?

Seit Mai 2013 ist das anders: Seitdem bezuschusst der Staat den Kauf neuer Batteriespeicher für Solarstromanlagen mit bis zu 660 Euro pro Kilowatt Solarstromleistung.

http://www.energie-tipp.de/neue-energie/sonne/3923650

(3)

ECONAMIC GRID Fragen & Fakten

http://www.senec-ies.com/faq-zu-econamic-grid.html

(4)

NEXT Kraftwerke Publikation „Next-Pool“ Virtuelles Kraftwerk aus Erneuerbaren Energien

1. Fachdialog Intelligente Netze „Aktuelle Entwicklungen und Best Practices“

http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/M-O/next-pool-virtuelles-kraftwerk-aus-erneuerbaren-energien,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf

(5)

Artikelfundstellen (beispielhaft):

www.solarserver.de

http://www.energie-und-technik.de/energiespeicher/artikel/120089/?cid=NL

Publizierungen des Pressetextes: Schwarmspeicher-Verbund lässt kostenlosen Strom fließen; Leipziger Unternehmen meldet Quantensprung im Energiemarkt

In der Nacht vom 31.05. zum 01.06.2015 wurde erstmals in der Geschichte der modernen Elektrizität kostenloser Strom in Energiespeicher-Systeme geladen.

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37 Kommentare

  1. “ …. sagen wir von 640 bis 720 cm-1 sind das dann aus den AERI-Spektren oder HITRAN abgeschätzt etwa 20 – 30 W/m2 die Richtung Erdboden emittiert werden.“

    was leider unmöglich ist bei einer Transmission von 0.

  2. Lieber Herr Keks #33,

    sie schreiben:
    „100% absorbieren, 3% sind in einem angeregten Zustand (der auch durch Stoß „abgeregt“ werden kann).?“

    Nicht ganz. Die 3% sind die stationäre Konzentration die sich einstellt gemäß den Verhältnissen von Absorption, Emission, Stoßaktivierung und Stoßdeaktierung.

    Sie fragen:
    „Wieviel Prozent der 3% strahlen dann Richtung Oberfläche??“

    Wie gesagt die 3% sind ein Resultat des Verhältnisses von Absorption, Emission, Stoßaktivierung und Stoßdeaktierung. Im Mittel sind immer 3% angeregt.

    Die thermische Emission ist in alle Richtungen gleich wahrscheinlich.

    Sie fragen:
    „Wie verhalten sich die transportierten Energiemengen?“

    Die Atmosphäre ist im Bereich der CO2 Banden optisch dicht, d.h die Transmission ist Null. Im Bereich der CO2 Bande bei 15 µm, sagen wir von 640 bis 720 cm-1 sind das dann aus den AERI-Spektren oder HITRAN abgeschätzt etwa 20 – 30 W/m2 die Richtung Erdboden emittiert werden.

  3. Hallo Herr #33: besso keks, es gibt da noch ein klitzekleines Problem mit der gewünschten „Reemission“, das ist eben diese Transparenzmesung oder die Absorptionslänge für die 15µm.
    Wie sollte man die bitte messen können, wenn dieses CO2 wieder emittiert?
    Da hilft glaub ich nur diese Fähnchen-Markierung der Strahlung und natürlich dann auch Messgeräte die diese Fähnchen genau erkennen.
    Also sagen wir rote Fähnchen für 15µm Wellen die von der Erde kommen und gelbe Fähnchen für Wellen, die nur von CO2 kommen.
    Und das Messgerät muss dann ein konsequenter „gelbe-Fähnchen-Unterdrücker“ sein ganz ohne rot, eh warm, zu werden. Vielleicht besser formuliert:
    „gelbe-Fähnchen-Ignorant“, so als gäb es die gar nicht.

    mfG

  4. #30: T.Heinzow sagt:

    „Ja, so mancher ging als Papst ins Konklave und kam als Kardinal wieder heraus.“

    war die Tage mal gezwungenermaßen bei OBI.
    Was steht groß und bedeutungsvoll im Eingangsbereich?

    EIN STROMSPEICHER! Von PANASONIC!
    Das GRID ist da! Hurrah!

    Ziemlich viel Gedöns drum rum und viele beeindruckende Schautafeln:
    Strom als Solarstrom tagsüber selber erzeugen und für den Eigenverbrauch am Abend zwischenspeichern und so.

    Genial!
    Die totale Unabhängigkeit!
    Ein Geschenk des Himmels!

    Na ja, Geschenk gerade nicht – 6800 € muß einem die Unabhängigkeit schon wert sein.
    Plus Kosten für die Solaranlage natürlich.

    Aber die hat man eh…

    Weil ich halt etwas skeptisch bin, habe ich nach Info über die Kapazität des Speichers gesucht.
    Auf den Schautafeln nach 6 Minuten suchen im Kleingedruckten gefunden:

    3,3 KWh

    Eine Strommenge im Wert von 80 Cent…

    Hab dem „Fachverkäufer“ eine Marketingmaßnahme vorgeschlagen:

    Unter den Käufern monatlich per Verlosung den Volldeppen des Monats küren.

    Fand er aber nicht so gut.
    Außerdem mußte er dringend weg…

  5. #19: Günter Heß sagt:

    „Da es neben Stoßdeaktivierung auch Stoßaktivierung als Prozess gibt sind in der unteren Atmosphäre gemäß der Boltzmannverteilung immer ca. 3% der CO2 – Moleküle in einem angeregten Zustand der der 15 µm Bande des CO2 entspricht.“

    Gäääääähn.

    100% absorbieren, 3% sind in einem angeregten Zustand (der auch durch Stoß „abgeregt“ werden kann).
    Wieviel Prozent der 3% strahlen dann Richtung Oberfläche?
    Wie verhalten sich die transportierten Energiemengen?

  6. #28: Rainer Jacob:

    Da fällt mir noch ein, ich habe gerechnet, das man ja 800KWh bekommt und man diese zu 100% wieder verkaufen oder selbst nutzen kann.

    Aber streng genommen hat man da noch einen Wirkungsgrad von 90% also nur 216€ im Jahr. Also eher 41,5 Jahre

  7. @ #16 l. Stiller

    “ Da verdiene ich doppelt: Bei der Herstellung der Speicher und an dem kostenlosen Strom! “

    Ja, so mancher ging als Papst ins Konklave und kam als Kardinal wieder heraus.

  8. #26: Günter Heß sagt:
    am Montag, 08.06.2015, 19:43
    @Gerald Pesch #25

    Sie haben doch behauptet CO2 würde nicht emittieren.

    „..CO2 Moleküle können unter den Bedingungen der Troposphäre ihre
    Anregungsenergie nicht remittieren (Stoßdeaktivierung)“

    Jetzt versuchen sie ihren Fehler durch einen Spruch zu kaschieren.
    ######################################,
    Ist Ihnen Ihr strahlender Fe Würfel auf die Füße gefallen? Oder kommt jetzt noch was mit CO2 und Erderwärmung?

  9. #16 L. Stiller

    Ich bin Ihnen dankbar für ihren Hinweis. Das man sich son teuren Speicher dafür kaufen muß, haben die vergleichsweise gut versteckt.

    —-
    …also in rund 37 Jahren ist der Speicher abgezahlt.
    —-

    Ob der solange hält???

    Also wenn er 10 Jahre hält kostet eine kWh „geschenkten“ Stroms den Besitzer der Anlage mehr als 1€.

    Ich würde sagen: anstatt „Wir schenken Ihnen Strom“ müßte es heißen: „Doofe gesucht“

    MfG

  10. @Gerald Pesch #25

    Sie haben doch behauptet CO2 würde nicht emittieren.

    „..CO2 Moleküle können unter den Bedingungen der Troposphäre ihre
    Anregungsenergie nicht remittieren (Stoßdeaktivierung)“

    Jetzt versuchen sie ihren Fehler durch einen Spruch zu kaschieren.

  11. #23: Günter Heß sagt:

    am Sonntag, 07.06.2015, 22:36

    Lieber Herr Pesch #20,

    sie schreiben:
    „3% von 400 ppm führen zur Erwärmung der Erde??“

    Keine Ahnung warum sie das fragen. Ich habe ihnen ja nur gezeigt, dass sie
    mit ihrer Aussage aus #17 falsch liegen.

    Dort in #17 schrieben sie:
    „..CO2 Moleküle können unter den Bedingungen der Troposphäre ihre
    Anregungsenergie nicht remittieren (Stoßdeaktivierung)“
    Da liegen sie falsch wie sie in #20 selbst eingeräumt habe.

    Eine Gegenfrage. Wieviel ppm der Atome eines rauhen 1 Kubikzentimeter
    Fe-Würfel liegen an der Oberfläche und wieviel W/m2 strahlt der ab, wenn er
    eine Temperatur von 273 K hat?

    ########################################,

    Gegen-Gegenfrage. Was hat ein FE-Würfel mit einer Gasatmosphäre zu tun?

    Merke: Ein fallendes Schwein ist kein fliegender Vogel, Herr Heß, denn an
    den Bewegungen der Schweinepfoten kann man keine Erkenntnisse zur
    Aerodynamik des Vogelflugs ableiten. Genau so verhält es sich mit dem
    Fe-Würfel und dem atmosphärischen CO2. Wie gesagt, Sie sollten Ihre
    Mitgliedschaft im Club der fliegenden Schweine überdenken. Auch wenn die
    Bundeskanzlerin und Obama da Mitglieder sind….

  12. Martin Landvoigt sagt #2

    Lebte ich die ganze Zeit im Irrtum? Meines Wissens gibt es keine Abregelung von Windkraft oder Solaranlagen wegen eines Markt-Überangebotes. Dazu besteht weder eine gesetzliche Grundlage, noch eine mir bekannt Praxis. Seit Jahr und Tag hielt ich es für einen notwendigen Schritt, auch EEG-Quellen abzuschalten bei Überangebot. Dass es dies schon geben sollte erklärt nicht, warum wir überhaupt diese Preiseinbrüche haben.

    @Herr Landvoigt
    Tatsächlich wird die Abregelung von Wind und Solaranlagen nicht praktiziert, obwohl es gesetzlich möglich wäre.
    Das kommt daher, weil man mit dem entstehenden Überschuss, und in Folge dessen niedrigen Börsenpreisen, lukrative Geschäfte machen kann. Geht ja seit der EEG Neuordnung, ab 2010 alles zu Lasten der Verbraucher. Denn ab 2010 gilt, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die EEG Umlage.

  13. Lieber Herr Pesch #20,

    sie schreiben:
    „3% von 400 ppm führen zur Erwärmung der Erde??“

    Keine Ahnung warum sie das fragen. Ich habe ihnen ja nur gezeigt, dass sie mit ihrer Aussage aus #17 falsch liegen.

    Dort in #17 schrieben sie:
    „..CO2 Moleküle können unter den Bedingungen der Troposphäre ihre Anregungsenergie nicht remittieren (Stoßdeaktivierung)“
    Da liegen sie falsch wie sie in #20 selbst eingeräumt habe.

    Eine Gegenfrage. Wieviel ppm der Atome eines rauhen 1 Kubikzentimeter Fe-Würfel liegen an der Oberfläche und wieviel W/m2 strahlt der ab, wenn er eine Temperatur von 273 K hat?

  14. #21
    Ich weiss nicht, was Sie damit sagen wollen. In meinem Kommentar #5 habe ich nichts anderes „behauptet“. Und technische Probleme habe ich in #6 sogar explizit negiert.
    Mein Artikel beschreibt nur, wie es funktioniert und wer es bezahlt. Aber auch, dass ich auf solche Innovations-Segnungen des EEG verzichten könnte (eigentlich auf das ganze EEG, was wohl durch die Textgestaltung deutlich erkennbar ist).
    Wer anderer Meinung ist – vielleicht, weil er daran verdient – darf den Artikel ruhig mit Nichtbeachtung strafen.
    Wer einen großen Vorteil weiß (der mir bisher verschlossen blieb), darf ihn ruhig beschreiben.

  15. Was, Herr Kunz, ist denn nun ihr technisches Problem bei dieser Lösung? Due Deutsche Energieversorgung GmbH macht nichts weiter, als Regelleistung zur Verfügung zu stelleb; sowohl positiv als auch negativ.Die Vorhaltung von Regelleistung, als auch die tatsächlich bereitgestellte Regelenergie wird bezahlt. Das ist bei Jedem der Regelenergie zur Verfügung stellt so, egal, aus welcher Energiequelle dieser die Energie bezieht.

    „100 % Abregelung der Grundlastkraftwerke“
    Die Grundlast beträgt in D etwa 35 GW, 28 GW (80%) davon müssen immer von konventionellen Grundlastkraftwerken zur Verfügung gestellt werden.

  16. #19: Günter Heß sagt:
    am Sonntag, 07.06.2015, 14:36
    Lieber Herr Pesch #17,

    sie schreiben:
    „..CO2 Moleküle können unter den Bedingungen der Troposphäre ihre Anregungsenergie nicht remittieren (Stoßdeaktivierung)“

    Da liegen sie falsch.
    Da es neben Stoßdeaktivierung auch Stoßaktivierung als Prozess gibt sind in der unteren Atmosphäre gemäß der Boltzmannverteilung immer ca. 3% der CO2 – Moleküle in einem angeregten Zustand der der 15 µm Bande des CO2 entspricht.
    Das heißt in Konsequenz, dass zu jedem Zeitpunkt von CO2 Molekülen Photonen in Richtung Erdoberfläche emittiert werden.
    Die physikalischen Grundlagen dazu sind gut dargestellt und nachzulesen im Lehrbuch von N. Mölders und G. Kramm: „Lectures in Meteorology“.
    #######################################,
    Richtig, die Maxwell-Verteilung ergibt natürlich eine geringe Anzahl von strahlenden CO2 Molekülen in Bodennähe. 3% von 400 ppm führen zur Erwärmung der Erde?? Wie gesagt, ein kleines Stückchen fliegt auch ein Schwein, wenn es vom Baum fällt – aber deswegen ist es noch kein Vogel ! Denken Sie mal über die Größenordnungen nach ehe Sie weiter von einer „Erderwärmung durch CO2“ schreiben….

  17. Lieber Herr Pesch #17,

    sie schreiben:
    „..CO2 Moleküle können unter den Bedingungen der Troposphäre ihre Anregungsenergie nicht remittieren (Stoßdeaktivierung)“

    Da liegen sie falsch.
    Da es neben Stoßdeaktivierung auch Stoßaktivierung als Prozess gibt sind in der unteren Atmosphäre gemäß der Boltzmannverteilung immer ca. 3% der CO2 – Moleküle in einem angeregten Zustand der der 15 µm Bande des CO2 entspricht.
    Das heißt in Konsequenz, dass zu jedem Zeitpunkt von CO2 Molekülen Photonen in Richtung Erdoberfläche emittiert werden.
    Die physikalischen Grundlagen dazu sind gut dargestellt und nachzulesen im Lehrbuch von N. Mölders und G. Kramm: „Lectures in Meteorology“.

  18. Kostenlos speichern, zurückeinspeisen und dann vergütet zu bekommen, erinnert mich irgendwie an den Hühnereihandel in der ehemaligen DDR.
    Der private Hühnereierzeuger verhaufte seine Hühnereier für 20 Pfennig/St an den Staat und konnte anschließend seine eigenen Hühnereier im HO wieder für 10 Pfennig/St zurückkaufen. War auch toll. Bis zum Untergang der DDR.

  19. #11: Günter Heß sagt:
    am Sonntag, 07.06.2015, 08:45
    @Heinz Reeg #8

    Es ist ja auch kaum zu glauben, dass manche Leute behaupten der Treibhauseffekt verstoße gegen den 2. Hauptsatz oder CO2 emittiere keine Photonen in der unteren Troposphäre.

    Die behaupten das, weil es in ihr politisches Bild paßt, auch wenn es physikalisch falsch ist
    #################################,
    Schweine können nicht fliegen, und CO2 Moleküle können unter den Bedingungen der Troposphäre ihre Anregungsenergie nicht remittieren (Stoßdeaktivierung). Sie sollten Ihre Mitgliedschaft in der Bruderschaft der fliegenden Schweine überdenken….

  20. Wow!

    Aus dem Prospekt:

    „Pro Jahr bis zu 800 kWh Hausstrom oder bis zu 2.000
    kWh Wärmeenergie kostenlos zur Verfügung“

    „Was Sie tun müssen, um beim
    Econamic Grid©-Netzwerk dabei zu sein:

    Werden Sie – falls noch nicht geschehen – Besitzer
    eines SENEC.Home G2 Stromspeichers.“

    Super, da kauf ich mit dorch kleich mal so einen Speicher. Kostet nur 9000€ und ich bekomme jedes Jahr 800KWh umsonst. Bei großzügigen 30ct /KWh sind das immerhin 240€/Jahr also in rund 37 Jahren ist der Speicher abgezahlt.
    Ok, vielleicht investiere ich doch lieber in Griechenland Anleihen. Das scheint mir sicherer.

    Warum baut die Firma mit diesem genialen System sich nicht einfach selbst die Speicher auf Ihren Mitarbeiterparkplatz, wenn das so toll ist?

    Also ich würde dann meine eigenen Speicher kaufen und installieren. Da verdiene ich doppelt: Bei der Herstellung der Speicher und an dem kostenlosen Strom!

  21. @11 Herr Heß,

    tja, es gibt so einiges…Anscheinend finden sich auch immer neue Maßstäbe falscher Behauptungen seitens der Klimaprofiteure. Mehrfach vom Verbraucher bezahlten Subventionsstrom als „Gratis“ anzubieten um diesen dann per Schneeball-System an Käufer kurzlebiger Speichersysteme zu „verschenken“ gehört sicher dazu!

  22. #11: Günter Heß, machen wir Sie zu einem weltweit anerkannten Glaubensexperten.

    Wie (!) ist das mit dem Glauben?

    Stellen Sie sich einmal vor, Sie schreiben Ihre Doktorarbeit, et cetera. Wenn Sie auch nur eine einzige Fußnote, diese schrecklichen Ungeheuer, nicht bis zur Originalquelle zurückverfolgen wollen, aus
    Faulheit,
    Desinteresse,
    Ignoranz,
    Blabla,
    dann müssen (!) Sie glauben.

    Logisch, oder?

    Und jetzt prüfen Sie mal, wie oft Sie, täglich, am Tag, glauben müssen (!!).

    Das ist (bereits) alles. Außer Spott und Hohn können die Gegner des Vetrauens (Glaube ist Vertrauen, mehr ist es nicht) nichts auf die Waage bringen. Das ist zu wenig, eindeutig. Dabei spotten viele eigentlich und letztlich nur über sich selbst, logisch.

    MfG

    P.S.: An die 800 Millionen hungernde Menschen, um die 2.500 Millionen in Armut lebende sind Tatsachen genug, gegen jedes (!) Argument für die (völlig unnötige) schwachsinnige „Energiewende“. Über 7 Millionen Haushalte in unserem einzigartigen Land sind bereits von Energiearmut betroffen. Wieviele Personen hat ein bundesdeutscher Haushalt im Durchschnitt? Und wenn (!) Sie die nicht einzeln zählen wollen, dann müssen Sie wieder vertrauen. So schwer zu verstehen?

    Alle spottenden und höhnenden Könige stehen entblößt dar, in Unterhose.

    P.P.S.: Dieser ganze Schwachsinn rührt daher, daß irgend eine Ideologie die Umwelt über (!) den kostbaren Menschen stellen wollte. Alles andere ist (daraus) ableitbar? Wer (!) hat denn die Umweltbewegung hochgepäppelt, Herr Heß?

  23. @Paul Berberich #9
    Alles im Leben hat seinen Preis und kostet somit etwas. Der Mensch an sich muss Energienahrung zu sich führen, damit er leben kann. Und diese Zuführung von Nahrung kostet es „Energie aufzuwenden/zu verbrauchen“.
    Es gibt im Leben nichts kostenloses. Einer muss immer dafür bezahlen und wenn es zum Schluss die Volkswirtschaft in Summe ist, die in eine Mangel und Armutsgesellschaft zurück fällt.

  24. @Dieter Krause #10
    Die Tschechen bauen nicht nur ihre Phasenschieber, sondern bauen zusammen mit der Slowakei auch ihre Kernkraft aus. Und jetzt schauen Sie mal, was mit einer Linie mit dem bayerischen Kernkraftwerk Grafenrheinfeld liegt und was es mit dem ostbayerischen Netzausbau (Ostbayern Ring) auf sich hat. Bayern wird sein Kernkraftwerke und damit einen großen Teil seiner Energiewirtschaft-Wertschöpfungskette politisch aufgeben und dafür den Strom = Kernkraftwerkstrom aus Tschechien und der Slowakei beziehen bzw. liefert die Slowakei ja auch heute schon auch an der Antikernkraftland Österreich seinen Atomstrom. Ansonsten wären in Wien schon längst die Lichter ausgegangen.
    Die deutsche Energiepolitik lässt sich von den NGOs dieser Welt wie Greenpeace und WWF die Energieversorgung und damit die volkswirtschaftliche Wertschöpfung aus der Hand nehmen. Bayern und Deutschland betreibt mit dem politischen (NGO erzwungen) Kernkraftausstieg eine Energie- und damit wirtschaftliche Wertschöpfungspolitik = soziale Wohlstandspolitik gegen das eigene Volk = Marktgesellschaft! Seehofer, Merkel und CO. gehören schon längst abgesägt. Danke!

  25. @Heinz Reeg #8

    Es ist ja auch kaum zu glauben, dass manche Leute behaupten der Treibhauseffekt verstoße gegen den 2. Hauptsatz oder CO2 emittiere keine Photonen in der unteren Troposphäre.

    Die behaupten das, weil es in ihr politisches Bild paßt, auch wenn es physikalisch falsch ist

  26. Alles Prima;) Die Tschechen bauen ja nun endlich die Phasenschieber um ihre Netze zu schützen! Daraus ergeben sich natürlich ungeahnte Marktlücken aus sinnfrei produzierten Strom, mit denen man den Käufern überteuerter Speicher den „kostenlosen“ Schrottstrom schmackhaft machen kann…eine echte Win-Win Situation – is ja gratis;) Wahrscheinlich auch noch staatlich subventioniert;) Ich könnte fast lachen, wenn es nicht so dämlich wäre…

  27. Rockefeller-Effekt: »Mr. Rockefeller sandte im Jahre 1905 seine Vertreter nach China, die die Aufgabe hatten, ungezählte Mengen kleiner Lampen kostenfrei zu verteilen. Die Beschenkten freuten sich, es wurde ihnen jedoch bedeutet, dass die Lampen erst dann von Vorteil sein würden, wenn sie auch das nötige Petroleum dafür kauften. Die Agenten konnten sich der Nachfrage nach Petroleum kaum erwehren, und die Amerikaner erlangten auf diese Weise das Monopol.«
    Obwohl die Geschäftsidee von Rockefeller besser war als der Schwarmspeicherverbund, war sie nicht von Dauer wie wir heute wissen. Wenn genügend Leute einen Batterie-Speicher gekauft haben steigt die Nachfrage nach Überschuss-Strom. Der Strom ist dann nicht mehr kostenlos. Die relativ kurze Lebensdauer von Batterien bringt das Ende der Geschäftsidee.

  28. Kaum zu glauben, dass viele immer noch auf solche Maschen hereinfallen. Aber die kaufen wahrscheinlich auch 50 Flaschen üblen Wein, weil sie 10 Stück dazu „kostenlos“ kriegen.

  29. #3
    Obwohl die Netze überlastet sind kann man den Überstrom weiterhin zum Batteriespeicher bringen. Toll !!!!!

    Herr Horst Maler,

    das ist kein wirkliches Problem. Die Stromsenke muss nur nahe genug dran sein (und die Überlast auch wirklich aufnehmen). Auch muss man die Infrastruktur bis zur Senke entsprechend überlastfähig auslegen (die Leitungen vertragen kurzzeitig auch etwas Überlast, vor allem im Winter, wenn die Leitungserwärmung bei niedrigeren Temperaturen beginnt). Kostet zusätzliches Geld, aber beim EEG macht das nichts. Wenn Sie aufmerksam die Zeitung lesen, fällt Ihnen vielleicht auf, dass die Nahversorger inzwischen die Ortsnetze mit teuren, regelbaren Umspanntrafos nachrüsten (müssen). Das sind zusätzliche Maßnahmen, damit sich dann nicht die gesamte Ortsnetzspannung „hebt“.
    Natürlich „beichtet“ kein lokaler Versorger, dass die politisch geforderte Öko-Vorrangeinspeisung der Kostenverursacher ist (aber nichts für das Problem bezahlen muss) – vor allem, da der Versorger ja oft auch Mit-Teilhaber ist.
    In meiner Heimatzeitung wurde eine solche Aktion deshalb mit dem Titel „Sonnige Aussichten für Versorger“ angepriesen. Tenor: Der Versorger ermöglicht mit dieser teuren, aber zukunftsträchtigen Zusatzinvestition den weiteren Zubau von klimawichtigen Solaranlagen. Man muss sehen, wie man den kommenden Kostenberg stemmt, aber da wird die Regierung schon helfen (müssen).

  30. Allen, die es nicht glauben mögen, das Geschäftsmodell funktioniert wirklich.
    Es konnte bisher nur nicht privat angewendet werden, weil ein Privatmann nicht in der Lage ist, an den Regelenergie-Auktionen teilzunehmen. Dieses Problem löst die Firma, indem sie die Verwaltung gegenüber dem Versorger und Kommunikationtstechnik zum Steuern der Akkusysteme bereitstellt. Ihre Vergütung ist das Geld, welches für die negative Regelenergie bezahlt wird. Der Abfall – Strom – wird an die Teilnehmer verschenkt.

    #2
    Die Vergütung (0,35 EUR / kWh) ist sicher hoch angesetzt. Steht so aber auf der Homepage in den FAQs. Mit weiterem Ausbau der Ökoenergie dürfte es aber nicht mehr lange dauern, bis die Angabe stimmt. Der Satz bezieht sich nämlich auf den am höchsten bezahlten kurzzeit-Regeleinsatz, da Akkusysteme dafür natürlich gut geeignet sind. Wie oft und in welcher Menge dieser dann vorkommt, ist ein anderes Thema.

    Zu den Kosten der Abregelung konventioneller Kraftwerke eine Richtigstellung.
    Bevor die große Entrüstung wegen nicht ganz genauer Angaben kommt, vorab ein Hinweis.
    Die Abregelung konventioneller Kraftwerke wird aktuell noch nicht direkt bezahlt (das ist im Artikel nicht erkennbar und damit ein Fehler), da die Reduzierung von Grundlast aus Kraftwerken nicht als Abregelleistung, sondern als Bestrafung für schmutzige Energieerzeugung gewertet wird. Nun ist Kraftwerks-Grundlast aber gegen leider gegen den politischen Willen aus physikalischen Gründen erforderlich. Da sie also nicht abgeschaltet werden dürfen, aber Verluste schreiben, ist die Politik wie bekannt aktiv beim typischen EEG-Lösen: Der Kunde bezahlt es eben zusätzlich (Bereitstellungsgebühr und Minder-Auslastkosten). Schließlich fordert er, dass Strom zu jeder Zeit verfügbar sein soll.

  31. Das erinnert an den tragbaren, mit dem Franz-Pöhlmann-Design-Award ausgezeichneten Genfood-Detektor sowie die bahnbrechende und für jeden überzeugten Atomgegner obligatorische Nukleostopp-Technologie frisch aus deutschen Landen.

    http://tinyurl.com/7zbqf4j

    Das soll uns Deutschen erst einmal jemand nachmachen.

  32. Ein Wunder ist geschehen. Obwohl die Netze überlastet sind kann man den Überstrom weiterhin zum Batteriespeicher bringen. Toll !!!!!

    Zufällig passt auch der Ausdruck „Quantensprung“.
    Er bezeichnet den Bahnwechsel eines Elektrons im Bohr’schen Atommodell bei Absorption oder Emission eines Einstein’schen Energiequants, was ja das „kleinstmögliche Energiequantum“ sein soll und es ist nicht teilbar. Auch dies ist ein Wunder, denn das Energiequantum soll ein Teilchen sein, das masselos ist, aber Energie tragen kann. Toll !!!!

    Mfg. Horst Maler

  33. Lebte ich die ganze Zeit im Irrtum? Meines Wissens gibt es keine Abregelung von Windkraft oder Solaranlagen wegen eines Markt-Überangebotes. Dazu besteht weder eine gesetzliche Grundlage, noch eine mir bekannt Praxis. Lediglich sind Abregelungen bekannt, wenn Segmente des Verteilnetzes überlastet sind. Seit Jahr und Tag hielt ich es für einen notwendigen Schritt, auch EEG-Quellen abzuschalten bei Überangebot. Dass es dies schon geben sollte erklärt nicht, warum wir überhaupt diese Preiseinbrüche haben.

    Auch daher entbehrt der Ansatz jeder Grundlage. Eine Vergütung für die kWh auf der Erzeugerseite von 0,35 € erscheint fernab jeder realistischen Kalkulation. Die Durchschnittspreise liegen etwa bei dem Zehntel davon.

  34. Das ist so wie die Werbung « …für 25 € im Monat kostenlos telefonieren…“ Aber das funktioniert. Der Schildbürger fällt aber darauf herein, denn das Wort „kostenlos“ löst einen Pawlowschen Reflex aus bei dem der Restverstand ausgeschaltet wird. In Verbindung mit der Lehre der Klimakirche wirkt das Schlagwort noch intensiver. „Kostenlos“ gibt es nicht!! Einer zahlt IMMER!! Der Trick dabei ist, die grünen Schlümpfe sollen nicht bemerken dass die „Ökostromanbieter“ sie kräftig rasieren. Und wenn sie dann nackt im Wind stehen, ist die „Atommafia“ schuld! So funktioniert die Deutsche „Energiewende“; unter tatkräftiger Komplizenschaft von Politik und Medien.

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