Wen interessiert das Geschwätz (des IPCC) von gestern? IPCC im Jahr 2007: “Es bleiben vielleicht nur noch acht Jahre bis zur Klimakatastrophe”

Sudan Flüchtlinge; Bild ScienceBlog Georg Hoffmann

von“Die kalte Sonne“
Im Jahr 2007 warnte der IPCC anlässlich der Herausgabe des 4. Klimazustandsberichts, dass die Zeit allmählich knapp werde, um die Klimakatastrophe noch zu vermeiden. Man hätte vermutlich nur noch 8 Jahre, um der Apokalypse zu entkommen. Man müsse umgehend handeln, sonst drohe die Hölle auf Erden.The Guardian schrieb am (hier) 5. Mai 2007:


Den Regierungen läuft die Zeit davon um den Klimawandel anzugehen und die schlimmsten Auswirkungen der steigenden Temperaturen zu vermeiden, warnte gestern ein einflussreiches UN Panel. Mit mehr Energieeffizienz, erneuerbaren Energie Quellen und neuen Technologien um Kohlendioxid unterirdisch zu deponieren können alle dazu beitragen, zur Verringerung der Treibhausgasemissionen beizutragen, so die Experten. Aber es könnte wenig mehr als acht Jahre bleiben, um einen gefährlichen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 2°Ç oder mehr zu vermeiden.

Rechnen wir kurz nach: 2007 plus 8 ergibt 2015, unser heutiges Jahr. Von der Klimakatastrophe ist allerdings immer noch nichts zu sehen. Die Temperatur liegt heute auf dem gleichen Niveau wie 2007 – und wie 1998. Auch Wetterextreme haben nicht zugenommen. Ganz offensichtlich hat man 2007 wohl etwas übertrieben. Erinnern will sich daran heute niemand mehr. Man blickt lieber in die Zukunft. Was geht mich mein Geschätz von gestern an? Gelernt hat man aus der Pleite trotzdem: Kurzerhand verdoppelte Mojib Latif jetzt die Zeitspanne auf 15 Jahre und startet die Uhr 2015 einfach wieder neu bei Null. Genial. Die Welt berichtete am 5. April 2015:

Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Das ist die Botschaft, die Klimaforscher den Politikern auf der ganzen Welt auf den Weg geben. Nur noch 15 Jahre bleiben nach ihrer Ansicht, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen. “Wenn der weltweite Kohlendioxidausstoß 2030 immer noch steigt, wird es zu spät sein”, sagt der Klimaforscher Mojib Latif vom Kieler Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung. Es ist das erste Mal, dass Latif sich öffentlich so konkret festlegt.

Im Jahr 2030 ist Latif dann in Rente und es kann ihm dann herzlich egal sein, ob er richtig oder falsch lag. Ihm muss dabei bewusst sein, dass die Temperaturen auch in 15 Jahren noch auf dem heutigen Niveau liegen könnten, da die Ozeanzyklen bis dahin kühlend wirken werden. Siehe “2</sub>">Judith Curry prognostiziert Erwärmungspause bis in die 2030er Jahre: Hans von Storch fordert in einem solchen Fall Misstrauensvotum gegen CO2“.

Übernommen von die kalte Sonne hier

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15 Kommentare

  1. @Norbert Fischer

    Besonders grotesk erscheint die Situation in Bayern, da deren Stromerzeugung etwa 6% Kohle beinhaltet. Würden die einfach ihre Kohlekraftwerke ersetzen könnten sie dem Rest der Republik sagen, dass sie Wind und Photovoltaik gar nicht brauchen und trotzdem die Klimaschutzziele schon erreichen, geschweige denn zwei neue Hochspannungstrassen. Wenn Bayern die Kernkraftwerke abschaltet erhöht sich deren CO2 Bilanz auf das restliche Niveau. Dann kriegen sie vermutlich Braunkohlestrom aus Sachsen und Windstrom aus Niedersachsen. Denn zunallem Überfluss bauen sie auch noch das moderne Gaskraftwerk ab.

    Man kann wohl kaum noch dümmer Energiepolitik machen.

  2. @ #9 Pseudonym N. Fischer
    Ein Fall für die Trivialsatz-Hitparade aus dem Land der Trollologie, wo der Fischmarkt in HH wegen des Klimawandels langsam aber sicher überflutet werden wird.

    Warum gibt es in Hamburg Ebbe und Flut?

    „Das 2°-Ziel hängt doch nicht von der Klimasensitivität ab.“

  3. @ Günter Heß

    „warum schaltet Deutschland dann nicht die Kohlekraftwerke ab und lässt die Kernkraftwerke weiter laufen?“

    Ja, das ärgert mich auch. Und wenn hier häufiger von den Kosten für das EEG die Rede ist, dann ärgert es noch mehr, dass diese nicht nur zur CO2-Reduktion verwendet worden sind, sondern hauptsächlich zur Substitution der CO2-freien Kernkraft. Deutsche Klimapolitik taugt kaum als Beispiel für die Welt.

    @ Silke Mikosch (#8)
    „Hilflos“? Ich denke, Herr Lüning hat den Guardian sehr wohl verstanden, sich aber bewusst entschieden so zu tun, als verstünde er nicht. Ich habe dies daher als „polemisch“ bezeichnet. Wenn jemand ernsthaft glaubt, jemand hätte gesagt, in 8 Jahren komme die „Klimakatastrophe“, dann frage ich mich, wie es möglich ist, die Diskussionen über Klimakonferenzen des letzten Jahrzehnts nicht wahrgenommen zu haben. Vielleicht wirken die Diskussionen über die Existenz der Treibhausgaswirkung von CO2 ablenkend…

  4. #2: E.Teufel sagt:
    am Donnerstag, 04.06.2015, 11:38
    Wer hat denn hier Probleme mit verstehendem Lesen?
    Die kursiv gedruckten Texte sagen auf jeden Fall nicht das aus, was in dem Rest des Textes steht. Nehmen wir mal den Teil neben dem Bild (und setzen voraus, dass Journalisten mal nicht wie üblich übertrieben haben). Wir haben (bzw. hatten damals) also nur noch 8 Jahre Zeit. Für was? Um den CO2-Ausstoß so weit zu reduzieren (vielleicht sogar auf 0 zu drücken) um ein Anstieg der Globaltemperatur um 2K zu verhindern. Wann die 2K dann wirklich erreicht werden, steht da nicht. Es sei ab 2015 allerdings nicht mehr zu verhindern, wenn wir nicht schon vorher mit entsprechenden Maßnahmen gegensteuern (beim Waldsterben und Ozonloch hat Gegensteuern ja gut funktioniert).
    ###############################,
    „Waldsterben“ das war nur der Vorläufer der“ Klimaerwärmung“…
    http://bit.ly/1HPr4Vo
    Chronik einer Panik
    Ein Vierteljahrhundert Waldsterben – oder wie ein deutscher Mythos entstand, sich verfestigte und allmählich zerbröckelt. Beobachtungen aus dem Bundesforschungsministerium von Günter Keil
    Der Irrsinn hat nur die Bühne gewechselt. Weiter so Deutschland!!

  5. @ #9 Pseudonym N. Fischer

    “ außerhalb der IPCC-Spannweite von 1,5 – 4,5°C“

    Sagen Sie es doch gleich korrekt: Was Genaues weiß man und insbesondere das IPCC (bzw. die Wissenschaftler, deren Arbeiten genutzt wurden) und die Wissenschaftler, die im Konsens mit den Politikern (die ein Vetorecht haben!) und den NGO’s die Berichte verfaßt haben, nicht.

    Das perfekte Zukunftsszenario, stimmt zu 99%:
    schwache bis mäßige, überwiegend frische bis starke, zeitweise steife bis stürmische, strichweise orkanartige Winde aus Nord bis Süd.

    Merken Sie eigentlich noch wie lächerlich eine Spanne von 1,5 bis 4,5 K ist? Könnte doch auch -1,0 bis 3,5 K sein, oder etwa nicht?

  6. @#3: Norbert Fischer, wie Sie ja bereits zu wissen scheinen können die grössten Teile der Bevölkerung der BRICS und NDB Staaten kein Englisch und kein Deutsch, oder.

    Formulieren Sie doch ‚mal für die Foristen hier die Forderung nach und Begründung von negativen Emissionen in einer der anderen Amtssprachen für China, Indien, Russland, die kann man dann ‚mal rüberschicken und sehen wer / wie / was mitmacht.

    Ich warte solange.

  7. Herr Boem,

    wollen Sie etwa behaupten, die Klimasensitivität läge außerhalb der IPCC-Spannweite von 1,5 – 4,5°C? Was verstehen Sie unter niedriger Klimasensitivität?

    „und falls sich das die kommenden 2-3 Dekaden bestätigen sollte, müsste man schon wieder ein neues Ziel erfinden, vielleicht magische 1,76523°C…“

    Verzeihung, aber das verstehe ich nicht. Das 2°-Ziel hängt doch nicht von der Klimasensitivität ab. Es bleibt natürlich auch für den Fall niedriger oder höherer Klimasensitivitäten bestehen. Sollte Sie niedriger sein als gedacht, dann haben wir einfach Glück gehabt. Dann wird das 2°-Ziel vielleicht doch zu erreichen sein. Ich sehe nicht, warum die Politik von ihrem Ziel dann abkehren sollte.

    PS:
    Die „Wahnsinnigen vom PIK“. Ich würde es begrüßen, wenn man allen Differenzen zum Trotz bei einem höflichen und respektvollen Umgangston bleiben könnte. Wenn Ihnen dies nicht möglich sein sollte, dann möchte ich von weiteren Gesprächen Abstand nehmen.

    MfG

    @ F. Endres
    „von Physik hat er (Latif) wenig bis keine Ahnung“
    Siehe das PS oben. Ehrlich gesagt, da schäme mich schon fremd.

    „sie werden zugeben müssen, dass dieses 2 Grad Ziel ein ausgesprochener Unsinn ist!“

    Nein, „Unsinn“ ist die falsche Kategorie. Mich beschäftigt eher, wie realistisch es ist und wie sinnvoll.

    Lügen sich Politik und Öffentlichkeit selbst etwas vor, indem man darauf beharrt, etwas zu erreichen, was realistisch betrachtet verpasst ist? Lullt das ein?
    Oder ist es politisch klug, daran festzuhalten? Man geht ja auch in Tarifverhandlungen nie mit einer realistischen Forderung, sondern mit einer Maximalforderung. Nach dem Motto: Wenn wir mit 2° in die Verhandlungen gehen, kommen wir mit 3° raus. Gehen wir dagegen mit realistischeren 3° hinein, dann…

    Darauf habe ich keine Antworten, ich empfehle Oliver Geden zur Lektüre, welcher sich mit Politik eindeutig besser auskennt.

    Viele Grüße

  8. „Es bleiben nur noch acht Jahre bis zur Klimakatastrophe.“

    Schon in er Überschrift etwas als Zitat zu kennzeichnen, was nie so gesagt wurde und noch weniger so gemeint war, ist hilflos und nur noch peinlich.

    Silke M.

  9. @ #5 F. Endres

    Mojib beglückt eine TU? Womit denn? Das hier hat ja nun nichts mit Technik zu tun:
    „Von der Klimamodellierung zur Erdsystemmodellierung“ (Prof. Dr. Mojib Latif, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel)

    (von Physik hat er wenig bis keine Ahnung)

    Er hat ja mindestens zwei Semester Experimentalphysik für Physiker und 1 Semester Theoretische Physik (mindestens Klassische Mechanik) bis zum Vordiplom absolviert, 2 x Übungen und zwei Praktika sowie zum Diplom mindestens 1 Semester Thermodynamik.

    Das ist aber nicht das Problem. Sein Problem ist die zweisemestrige? Vorbefassung mit BWL, wobei er übersieht, daß man zur Beurteilung der Rentabilität einer bestimmten Technik erheblich mehr BWL gemacht haben muß. Hätte er es, würde er nicht verbreiten, daß man mit den sog. „Erneuerbaren“ das von ihm im Computer simulierte Klimaproblem lösen könne.

  10. Meine Frage wäre ganz einfach:

    Wenn uns das Wasser so bis zum Hals steht, warum schaltet Deutschland dann nicht die Kohlekraftwerke ab und lässt die Kernkraftwerke weiter laufen?

  11. @Norbert Fischer: Warum gehen Sie nicht mit gutem Beispiel voran und geben hier Auskunft zu Ihrer persönlichen CO2-Vermeidungsstrategie? Wenn Sie Herrn Latif, der demnächst die TU Clausthal „beglücken“ wird, verteidigen (von Physik hat er wenig bis keine Ahnung), dann wäre es auch angemessen,seine persönliche CO2-Vermeidungsstrategie hier darzulegen. So weit ich weiß, kommt er nicht mit einem Elektroauto, und der Bahnhof Goslar ist nicht elektrifiziert. Er nutzt also „CO2-Schleudern“, um in Clausthal einen Vortrag zu halten. Ich halte die ganzen Klimamodelle sowie die Grundannahme von Arrhenius zwar für völligen Blödsinn, über 0.3 K bis 2115 (+ 0.2 W/qm alle 10 Jahre, Überlappung CO2/H2O-Banden) diskutiere ich jedoch ggf.. Sogar die Deutsche Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie sagt, dass bei Erwärmungsszenarien von 2-6 ° bis 2100 Skepsis angebracht ist.

  12. Herr Fischer,

    sie werden zugeben müssen, dass dieses 2 Grad Ziel ein ausgesprochener Unsinn ist!

    Nicht nur, weil man den Vergleich ausgerechnet auf die kälteste Zeit der letzten 8000 Jahre bezieht, die sg. LIA.

    Noch dazu zeigt sich ja vermehrt, dass die ECS über CO2 gerechnet doch deutlich geringer ausfallen dürfte, als von einigen Seiten im IPCC oder gar den Wahnsinnigen am PIK behauptet wird. ich glaube, dort wurde dieser 2°C Quatsch auch erfunden.

    Damit kann man sich auch ganz schnell eine Falle bauen, eine Grube, wo man dann selbst hinein blumst. Denn auch ich, wie viele andere, nicht IPCC hörige Wissenschafter sind guter Dinge, dass diese +2°C selbst bei bussines as usual erreicht werden könnten und falls sich das die kommenden 2-3 Dekaden bestätigen sollte, müsste man schon wieder ein neues Ziel erfinden, vielleicht magische 1,76523°C…die uns dann noch vorm aller größten Unheil bewahren könnten…:-)

  13. „Im Jahr 2007 warnte der IPCC anlässlich der Herausgabe des 4. Klimazustandsberichts, dass die Zeit allmählich knapp werde, um die Klimakatastrophe noch zu vermeiden. Man hätte vermutlich nur noch 8 Jahre, um der Apokalypse zu entkommen. Man müsse umgehend handeln, sonst drohe die Hölle auf Erden.“

    Es wäre schön, wenn Herr Lüning statt Polemik zur Sachdebatte zurückfinden würde. Das IPCC hat noch nie von „Klimakatastrophe“ oder „Hölle auf Erden“ o.ä. gesprochen. Lünings Link zum Guardian zeigt ja auch, worum es wirklich geht:

    „Aber es könnte wenig mehr als acht Jahre bleiben, um einen gefährlichen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 2°Ç oder mehr zu vermeiden.“

    Aha. Der Guardian schreibt also, wenn es binnen 8 Jahren nicht gelingt, einen Peak der CO2-Emissionen zu erreichen, dann wird man einen Temperaturanstieg von max. 2°C bis 2100 nicht erreichen können.

    Nun schreiben wir 2015 und es stimmt, dass nun ein Peak bis spätestens 2030 anvisiert wird, um das Ziel zu erreichen. Wie ist das möglich?

    Man hat die Emissionsszenarien an den heutigen Stand angepasst: Theoretisch ist das 2°-Ziel immer noch erreichbar, aber nur, wenn in der 2. Hälfte des 21. Jahrhunderts global negative Emissionen erzielt werden können.

    Ist das realistisch? Ist das politisch erreichbar?

    Oliver Geden z.B. verneint dies und hält das 2°-Ziel für verpasst und bereits unerreichbar. In der Klimazwiebel erschien vor kurzem ein Diskussionsbeitrag darüber und dort hat ihm niemand widersprochen.

    Natürlich hat Latif irgendwo recht, wenn er darauf hinweist, dass das 2°-Ziel erreichbar ist: Wenn die Welt koordiniert und energisch handelt, dann geht das. Aber ich denke, er weiß selbst, dass die Chancen für solches Handeln schlecht stehen. Und somit hat auch der Guardian mit seiner Einschätzung aus dem Jahre 2007 recht behalten, denn realistisch betrachtet ist das 2°-Ziel verpasst und unerreichbar.

    Das ist die Debatte, die ohne Beteiligung von Skeptikern gerade in der Welt heiß diskutiert wird. Herr Lüning möchte nicht mitdiskutieren, das ist sein gutes Recht. Aber ich finde, er muss nicht so tun, als verstünde er nicht, um was es geht. Das ist intellektuell unter seinem Niveau.

  14. Wer hat denn hier Probleme mit verstehendem Lesen?
    Die kursiv gedruckten Texte sagen auf jeden Fall nicht das aus, was in dem Rest des Textes steht. Nehmen wir mal den Teil neben dem Bild (und setzen voraus, dass Journalisten mal nicht wie üblich übertrieben haben). Wir haben (bzw. hatten damals) also nur noch 8 Jahre Zeit. Für was? Um den CO2-Ausstoß so weit zu reduzieren (vielleicht sogar auf 0 zu drücken) um ein Anstieg der Globaltemperatur um 2K zu verhindern. Wann die 2K dann wirklich erreicht werden, steht da nicht. Es sei ab 2015 allerdings nicht mehr zu verhindern, wenn wir nicht schon vorher mit entsprechenden Maßnahmen gegensteuern (beim Waldsterben und Ozonloch hat Gegensteuern ja gut funktioniert). Und insofern (wenn ich in dieselbe Quelle: guardian schaue) ist man da auch konsequent und sagt heute (bzw. 2014):
    „Global warming is already here and could be irreversible, UN panel says“
    Und ähnliches habe ich schon von anderen gehört. Das 2K Ziel ist nicht mehr einzuhalten.
    Dazu steht auch im Synthese Report zum AR4: „Current models project that such changes would occur over very long time scales (millennial) if a global temperature increase of 1.9 to 4.6°C (relative to pre-industrial) were to be sustained.“ Man beachte das „over Long time“. Insofern kann man ähnlich dem Autor argumentieren, dass der IPCC mit dieser Aussage keine Probleme hat, denn von uns lebt dann eh keiner mehr.
    Fazit, selbst wenn wir ab heute kein CO2 mehr erzeugen, können wir das 2K-Ziel nicht mehr erreichen.

    Ähnliches gilt für das andere Zitat im Text.

  15. Vorsicht: Im Pazifik stehen alle Zeichen auf „El Nin(j)o“, mit Prognosen von +1 bis +4 Grad bis zum Herbst. Pünktlich zur „Klimakonferenz“ in Paris könnten die Temperaturen daher merklich steigen, und die Presse wird dann – mit Applaus der CO2-Protagonisten – das Ende des Erwärmungsstillstandes und das Erreichen des Kipp-Punktes verkünden, sowie die IPCC-Vorhersage bestätigen. Dass es sich um einen El Nin(j)o handelt, wird man nur in den Foren dieser „Leugner-Banden“ und „ewiggestrigen Energiewende-Gegner“ lesen.

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