Die Konsequenz der Energiewende – Energiekonzerne sollen verstaatlich, Verluste sozialisiert werden!

Von Michael Limburg
Die großen Energieversorger, voran RWE, können vermutlich schon bald nicht mehr ihren Verpflichtungen zur sicheren Endlagerung des „Atommülls“ aus eigener Kraft nachkommen. Ein FAZ Artikel analysiert die Situation und zitiert dazu den Ex_Wirtschaftsminister Müller, der deren Überführung in Staatsbesitz via „Stiftung“ vorschlägt. Dabei „vergessen“ die FAZ und Müller die eigentlichen Ursachen für diese teure Pleite zu benennen, die da heißen: Klimaschutz, EEG, Brennelementesteuer, Atomausstieg und Verschleppung der Endlagerproblematik ins Nirgendwo. Die Korrektur dieses Versäumnisses wird hier nachgeholt.

Gestern erschien in der FAZ ein Artikel über die  missliche Lage des Energiekonzerns RWE. Der Autor der FAZ die Wirtschaftsjournalist Carsten Knop (und in einem weiteren Artikel mit Helmut Bünder) beschreibt dessen Situation im Hinblick auf die Schwierigkeiten bei der Sicherung von dessen Rückstellungen, welche die Betreiber von Kernkraftwerken  gebildet haben, um die Endlagerung des „Atommülls“ sicher bezahlen zu können.  Dabei konzentriert sich der Autor auf die aktuelle Situation des Energieriesen, der nicht genug Börsenwert mehr haben würde, um seine Rückstellungen im Bedarfsfall aktivieren können.

Zitat:

Die Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke und die Abdeckung der Ewigkeitskosten des Atommülls wird Konsequenzen haben, über welche die meisten Menschen in Deutschland bisher noch nie nachgedacht haben. Ein Unternehmen wie RWE wird es in seiner bisherigen Form nicht mehr lange geben können… Natürlich sind von den Atomkraftwerksbetreibern Rückstellungen gebildet worden. Aber wo sind diese Rückstellungen gebunden? Sie sind nicht in Form von Bargeld vorhanden. Wenn ein Unternehmen wie RWE an der Börse aber nur knapp 13 Milliarden Euro wert ist – und schon heute für 10 Milliarden Euro geradestehen soll, dann muss es mit allen seinen Beteiligungen im Grunde vollständig in eine Atomstiftung eingebracht werden.

Dabei beschreibt er zwar die gegenwärtige Situation ziemlich korrekt, unterlässt es aber gleichzeitig – bis auf einen kleinen Nebensatz[1]– die Ursachen dieser Situation zu benennen und zu analysieren. Das ist vermutlich Absicht, denn an den Fähigkeiten des Herrn Knop (diese kommen auch im zweiten, längeren Artikel mit Co-Autor Helmut Bünder nicht zur Sprache) kann es lt. seiner Vita nicht liegen. Also werden sie aus anderen Gründen nicht genannt. Zeit oder Platzmangel könnten sie heißen, vielleicht aber auch gewolltes Verschweigen? 

Denn die Ursachen für diese Entwicklung liegen eindeutig im EEG, mit seiner maßlosen Bevorzugung -per gesetzlichem Zwang- der Nachhaltig Instabilen Energien (NIE) und der Merkelschen Energiewende, die das Ganze, samt panikartigem Atomausstieg erst zum Riesenproblem machte.  

Es darf nicht vergessen werden, dass die Versorger deswegen keine Gewinne mehr mit ihren fossilen Kraftwerken erwirtschaften können,  weil der im Übermaß und zu Unzeit erzeugte NIE Strom zwanghaft und mit Vorrang eingespeist, den Börsenpreis kaputt macht. Wird ein Produkt im Übermaß angeboten, geht dessen Preis in den Keller.  So einfach ist das!

Die Folge dieser staatlichen Willkür sind horrende Verluste bei den Kraftwerksbetreibern, ohne jede Aussicht auf Besserung und ohne ihr eigenes Verschulden, denen zusätzlich von der Netzagentur verboten wird – ohne Entschädigung versteht sich- ihre Kraftwerke stillzulegen und/oder abzumontieren und ins Ausland zu verkaufen.  Die Folge sind neben massivem Wertverlusten Massenentlassungen bei den Versorgern und ihren Zulieferern.

Hinzu kommt der panikartige Atomausstieg, nachdem man zuvor noch schamlos versuchte die schon sieche Kuh Versorger noch weiter zu melken, indem man ihnen – als Betreiber von Kernkraftwerken – auch noch eine Sondersteuer aufdrückte – nämlich die Brennelementesteuer. Diese Sondersteuer verschlechterte die schon schlechten Bedingungen abermals, muss aber bis heute bezahlt werden.

Und dann wurde der „Atomausstieg“ verfügt, obwohl in Deutschland nach wie vor jegliche Tsunamigefahr fehlt und auch Erdbeben zu den extrem seltenen Ereignissen gehören und wenn sie denn mal vorkommen, sind sie ganz unten auf der Richterskala angesiedelt.

Wie wir alle wissen, wurde der „Atomausstieg“allein deshalb verfügt, um die „Wirtschaftspartei“ CDU in Baden-Württemberg an der Macht zu halten. Begründet wurde er mittels eines politischen Coups, nämlich dem Einsatz einer „Ethik“-Kommission und derem bestellten Votum. Ihr gehörte zwar kein Energiewirtschaftler an, dafür aber mehrere Bischöfe und andere ethisch kompetente Mitbürger. Die „gefühlte“ Bedrohung, die „gefühlte“ Möglichkeit einer Stromversorgung aus NIE Quellen hatte bei deren Entschiedungsfindung absoluten Vorrang. 

Doch die Wahl ging für die CDU trotzdem verloren, nur der Atomausstieg blieb. Damit wurden natürlich die Versorger vom Staat definitiv und ohne sachlichen Grund enteignet. Ihre Werthaltigkeit drastisch reduziert. Eine Willkürmaßnahme gegen die sie mit jedem Recht derzeit klagen.

Leserbrief zur Rechtslage beim verordneten Atomausstieg für KKW Biblis in Hessen. Mit Dank an H. Gradic für dieses Fundstück

Kurze Zeit später wurde auch das ewige Endlagerthema nach bewährter Politikerart, dadurch „gelöst“ indem es ins Unendliche verschoben wurde. Aber mit dem schönen Nebeneffekt, dass der Vorwurf gegen die „Atomkraft“, die Enlagerproblematik sei ja immer noch ungelöst, „nachhaltig“ aktiviert werden kann. Als Konsequenz wurde das für knapp 2 Milliarden teure voll ausgeforschte und nach Meinung sämtlicher ehrlicher Experten gut geeignete Lager Gorleben aufgegeben und  gleichzeitig so getan, als ob man die Suche nach neuen Endlagerstandorten neu aufnimmt. Der einzige Zweck dieser Aktion ist, den Verhinderern der Kernkraft zu erlauben, weiter das Problem Endlager als „ungelöst“ zu bezeichnen und damit auf Stimmenfang zu gehen. Und es funktioniert.

Dass dadurch gleichzeitig die Kosten in astronomische Höhen getrieben werden, ficht die Befürworter und ihre Handlanger in Politik, NGO´s und vor allem Medien nicht an. Im Gegenteil, es ist ein weiterer erwünschter Nebeneffekt, denn dann kann man immer wieder auf die horrenden Kosten der Kernkraft verweisen und damit das Opfer zum Täter umdefinieren.

Das alles hätte zu einer ehrlichen Analyse der Situation alle Versorger aber insbesondere von RWE gehört. Stattdessen berichten beide Autoren darüber, wie der Ex-Wirtschaftsminister Werner Müller, das Problem zu beheben gedenkt. Nicht etwa, indem der vorschlägt, die Ursachen zu beseitigen, in dem man den Atomausstieg rückgängig  macht und die Energiewende sofort beendet, was die einzig richtige, weil in jeder Hinsicht vernünftige Reaktion wäre, nein, Werner Müller wird zitiert mit dem Vorschlag das Problem zu verschleiern, in dem die Ursachen unangetastet, weil ausgeblendet, bleiben, aber die angeschlagene Firma in Staatsbesitz  zu überführen sei. Das wird uns großartig als „Stiftung“  verkauft.

Als Preis für diese großzügige  Übernahme müssten aber die Konzerne Ihre Eigentumsrechte aufgeben, indem sie ihre Klagen gegen die Enteignung qua Atomausstieg zurückzögen. Wie die das machen können, ohne zu offensichtlich gegen geltendes Aktienrecht zu verstoßen wird Herrn Müller und seinen Beratern wohl auch noch einfallen.

Es ist übrigens derselbe Werner Müller der uns im Energiebericht 2001 weis machen wollte, dass die Energiewende für den Klimaschutz nur 250 Mrd € (2) kosten würde. Heute wissen wir, dass sie mindestens bei 7 Billionen € liegen werden, ohne dass das Klima auch nur im Ansatz davon beeindruckt wäre.  Man kann daher absolut sicher sein, dass jede Kostenschätzung die ein Werner Müller mit der vorgeschlagenen  Verstaatlichung  der Versorger – aus edlen Gründen natürlich – in der Wirklichkeit weit übertroffen werden.  Ist „gaga“ das richtige Wort für dieses Verhalten? Oder wie darf, soll man das nennen?

 Wie geht es nun weiter? 

Zunächst einmal betrifft es hier nur RWE. Aber EON und vor allem EnBW und vielen vielen anderen der kleineren Versorger, geht es ja nicht viel besser. Wenn man manchen Ökonomen glauben darf, dann steht EnBW sogar noch schlechter da als RWE.

EON und EnBW  haben sich daher für die Flucht nach vorn entschieden. EON verkündete gestern in Berlin seine Aufspaltung in eine "Bad Bank" „Uniper“ genannt, in der alle konventionellen Kraftwerks-Kapazitäten incl. der Kernkraftwerke gebündelt werden. Zur Aufhübschung der Braut wurden auch die EON gehörenden Lagerstätten für Erdgas hinzugefügt. Ob diese Maßnahme reicht, wieder eine bessere Bonität zu erreichen, darf bezweifelt werden, hat doch gerade S&P die Kreditwürdigkeit des Versorgers wegen der geplanten Ausgliederung von Uniper von "A-" auf "BBB+" gesenkt.

Uniper steht nun an Börse und es ist absehbar, dass eher früher als später der Ruf nach Übernahme durch den Steuerzahler laut werden wird. Denn die abzuschaltenden Kernkraftwerke müssen bewacht, später demontiert und entsorgt werden, während die fossil befeuerten Kraftwerke – wenn überhaupt- nur noch wenig Gewinn einspielen. Also wird man einen „Kapazitätsmarkt“ schaffen, vermutlich als Vorstufe einer endgültigen Übernahme durch den Steuerzahler. Der darf dann die Verluste ausgleichen, sie werden sozialisiert.

Der zweite Teil des Konzerns wird evtl. EON neu heißen und lebt in Zukunft ausschließlich, und vor allem vermutlich komfortabel, von staatlich angeordneten Zwangsabgaben, die das EEG hierzulande und andernorts (dank ähnlicher Subventionen) reichlich hereinspült. Und das für garantierte 20 Jahre. Schließlich rentiere sich so ein Windrad nach bereits 3 bis 5 Jahren frohlockte EON Chef Theyssen, der auch EON neu leiten wird, auf der Pressekonferenz am 29.5.15 in Berlin.

Nicht ganz so einfach wird es für EnBW. Da es aber bereits völlig in staatlicher Hand ist, braucht nicht mehr verstaatlicht zu werden. Von der grünroten Regierung in Baden Württemberg „ermutigt“ will EnBW nun ebenfalls die Flucht nach vorn antreten und in die sicheren Gefilde des zwangsbeigetriebenen Umsatzes flüchten. Bis 2020 sollen bereits 90 % des Umsatzes aus NIE Quellen und deren Verteilnetzen kommen, verspricht der Chef des Unternehmens Mastieux den Anteilseignern der insolventen PROKON, die ihm ihre Anteile für 500 Mio € verkaufen sollen. Mit deren Anlagen will er den Sprung in die erste Liga der NIE Betreiber schaffen. Und zusätzlich will er noch 3 Mrd € in weitere Windanlagen und nochmals 3 Mrd € in Stromnetze investieren. Wo die stehen sollen und vor allem woher das Geld kommen soll, bleibt vorerst im Dunkeln,  aber mit Staatsgarantie lässt sich das sicher auch richten.

So bleibt festzuhalten, dass die Zukunft deutscher Stromanbieter vom Steuerzahler garantiert werden soll. Von Markt ist zwar immer noch viel die Rede, aber das Gegenteil wird gemacht. Ehemalige Liberalisierungen werden zurückgedreht, denn die Energiewende hilft einen uralten sozialistischen Traum der Überführung von Schlüsselunternehmen eines Landes endlich wieder in Volkseigentum umzusetzen. Das wird jetzt mit großer Akribie betrieben. Und alles unter einer CDU Kanzlerschaft. Schließlich waren Funktionäre dank ihrer und oft auch ihrer Kunden Abneigung gegen „Profite“ schon immer die besseren, weil moralisch überlegenen, Unternehmer. Oder doch nicht? Wir werden es leider erleben.


[1] Im ersten Absatz: Die Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke

[2] Die Zahl (500 Mrd DM) für -40% CO2 bis 2020 stammt aus dem Energiebericht des BMWi 2001 –

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28 Kommentare

  1. #19: Lutz Niemann

    und die Sekretärin für Agit/Prop Climateuse Murksel (IM-Erika?) zieht das bis heute knallhart durch => aka Honecker`s Rache

    Noch Fragen? 😉

  2. # 24 hallo Frau Meinhardt,

    in Ihrem interessanten Link steht u. A.: „Durch die Verlegung des Azimutlagers in den Fundamentbereich werden enorme Kosteneinsparungspotentiale erschlossen und die Belastungen für das Maschinenhaus und den Rotor verringert.“
    Bei der Recherche zu diesen Lagern, wird man u. A. hier fündig: http://tinyurl.com/pe7xoae
    oder auch hier http://tinyurl.com/q4mlz6t oder hier http://tinyurl.com/opskp5v
    Für Laien und Techniker wird vielleicht verständlicher, warum Windmühlen nicht nur enorme Wartungskosten haben, eine ständige externe Stromversorgung für Steuerungs- und Regel-Technik brauchen und, falls sie häufig hohe Auslastungen haben, auch vorzeitig in den belasteten Maschinenelementen erneuert werden müssen, wenn man sich die Links dazu anschaut. Also erfolgen kostspielige Montagearbeiten in luftiger Höhe, bei passendem Wetter, um die Funktionsfähigkeit aufwändiger Anlagen zu erhalten, die sowieso nicht zuverlässig Strom für den aktuellen Bedarf erzeugen können.
    Es handelt sich keineswegs um eine preiswerte Technik zur Stromherstellung, sonst wäre sie auch nicht unbedingt auf „Vergütungen“ mit „Einspeise-Vorrang“ angewiesen. Mal abgesehen von allen unsinnigen Kosten dieser dezentralen, weit vom Verbraucher entfernten Stromgewinnung, die vorsätzlich hohe Netzkosten verursacht.
    Man muss wohl vollkommen bescheuert oder einvernommen sein, um das unter irgend einem „Klima-Alibi“, schönreden zu können.

    Schaut man mal nach, was Investoren, die in die Windkraft einsteigen, wie z. B. u. A. „Blackstone“ offshore in Windparks, sonst noch so betreiben, oder einfädeln und findet solche Immobilien-Geschäfte wie http://tinyurl.com/p8pyk5a
    um sich z. B. von der NRW-Landesregierung als Mieter alimentieren zu lassen, kommt man auch ins Staunen oder Grübeln, wer denn nun öffentliche Steuer-Finanzen, zu wessen Nutzen umleitet.

  3. @ #25 K. Meinhardt

    „Wieso haben Sie so enorme Probleme mit der Wissenschaft,“

    Wissenschaft? Ja, Sie haben Recht. Mit der Wissenschaft vom Nichtwissen muß man Probleme haben. Das gilt für jede Wissenschaft vom Nichtwissen. Wobei ja nicht das Nichtwissen das wissenschaftliche Problem ist, sondern die Annahme vom Wissen bei Nichtwissen. Insofern ist die sog. Klimawissenschaft eben darunter zu subsummieren, wenn bestimmte Leute bzgl. der Zukunft von Wissen und Kennen ausgehen bzw. das so verkaufen.

  4. #22: Warum wohl lacht (Sadi) Carnot* (noch immer) über Eure Eminenz? 🙂

    An einen verschmitzten Etikettenschwindler 🙂

    *Verehrter Herr T. Heinzow, das ist der (!), ohne den es die heutige Thermodynamik nicht gegeben hätte. Einige Annahmen unterstellt. Meine Güte, Sie versuchen ohne (!) Flügel zu fliegen. Der Richterstuhl ist immer noch unbesetzt. Und es ist Ihnen untersagt sich dort hinzusetzen. Sie haben keine Erlaubnis. Und Sie sind ausgesprochen ungerecht. Und das ist mehr als merkwürdig. Deschner war es auch. Die FAZ ist es auch. 🙂

    Wieso haben Sie so enorme Probleme mit der Wissenschaft, verehrter und sehr geehrter Herr T. Heinzow?

  5. #20: Sehr geehrter Herr Hans Meier, in Anlehnung an Ihren Beitrag, diese Quelle: http://tinyurl.com/q3t45de

    Prof. Fritz Vahrenholt wird Beirat und Gesellschafter bei Berliner Windenergie-Unternehmen Steel Pro Maschinenbau GmbH

    Wer läßt sich schon garantierte langjährige Finanzströme entgehen, mit kalkulierbarem Risiko?

    Mit sehr freundlichen Grüßen

  6. #19: Sehr geehrter und verehrter Herr Dr. Lutz Niemann, mit Ihrem Beitrag kann ich sehr gut leben und freue mich. Herzlichen Dank dafür.

    Einige wenige feine Unterscheidungen, Ergänzungen, mit Verlaub.

    a. Das vorhandene und sehr wertvolle Wissen (später als Humankapital bezeichnet, von Wirtschaftswissenschaftlern, wenn ich mich recht entsinne) in den Köpfen soll entscheidend gewesen sein. Dagegen ware Bomben, politische Intrigen, machtlos, glücklicherweise. In Japan gab es nach seiner Öffnung eine große Bewunderung für die deutschen Tugenden. Vor der Öffnung ging eine langjährige, sehr lange, Abschottung einher. Diese Abschottung war das Resultat einer der schrecklichsten und grausamsten Christenverfolgungen, die die Menschheit hat sehen dürfen und welches die japanischen Christen verloren. Es gibt in diesem unseren Land mächtige schwarze Schafe, die die Menschen hierüber nicht aufzuklären wünschen. Denn eigentlich müßte dies zur allgemeinen Bildung gehören.

    b. Die Stasi. Diese Dinge sind mir bekannt. Daher, obwohl der Stoff, die Angriffstaktik bekannt ist, ist es umso eigenartiger, warum der Gegner (trotzdem) punkten kann, unbehelligt. Es ist besorgniserregend.

    c. [..] und Scheiterhaufen. Ich stimme Ihnen selbstveständlich zu. Allein, ich bin 100 prozentig auf Seiten Israels, daher sehe ich dies sehr gelassen. Ich bin auch so klar auf Seiten Israels, weil es in diesem Kampf um etwas elementares geht, um zwei verschiedene, sehr verschiedenartige Weltsichten, die nicht versöhnbar sind. Das ist unmöglich. Nicht wenn die Logik die Königsdisziplin sein muß. Nur einer wird gewinnen können und ich weiß wer. Israel treibt die atheistische Schule und die gesamte nicht-christliche Welt in den (sprichwörtichen) Wahnsinn und ich geniesse das. Wenige wissen noch um was für einen Kampf es dort überhaupt gehen muß.

    d. Zitat: „Wer nichts mehr versteht, der GLAUBT alles das, was man ihm erzählt. […]“ Ja, mit einer einzigen Ausnahme. Für die christliche Ideologie gilt dies nicht (vgl. auch Punkt c). Das ist völlig ausgeschloßen, absolut. Und Sie hätten die Pflicht dies anzuerkennen, wenn Sie prüfen wollten. Denn, Sie beherrschen diese (wichtige) Kunst, die wichtiste aller Künste.

    Der Glaube lässt sich (auch) als Abkürzung definieren. Wer nicht vertrauen will, der möge prüfen und er gelangt zum gleichen Resultat. Dies gilt aber nur für die christliche Ideologie. Ein Faktum. Und ein jeder Mensch muß jemanden vertrauen. Ohne geht nicht, wäre das Leben nicht erträglich. Bei jeder anderen Ideologie gibt es keine Fakten, die geprüft werden könnten (vgl. auch Islam, bspw.).

    Mit sehr freundlichen Grüßen

    P.S.: Sie müßten wissen, auch zur Zeit der Scheiterhaufen gab es Menschen, die die Ehre der christlichen Ideologie gerettet haben, erfolgreich. Das ist pure Wissenschaft. Alles belegt. Und über Autofahrer, die Unfälle gebaut bauen, redet heute kein Mensch mehr. 🙂 Autofahren ist deshalb nicht verpönt. Unterwanderungen durch den Gegner sind nicht neues, in der Weltgeschichte. Alles bereits dagewesen. Das gehört zum Stoff aus der Hochschule des Intrigantentums (vgl. zynische Aufklärung des MfS der DDR).

    Als Walter Ulbricht im Jahr 1957 gesagt haben soll, Zitat:“[Ü]berholen ohne einzuholen“, dann wird er (vielleicht!!) an die christlichen Werte gedacht haben. Diese haben jeglichen Fortschritt überholt, weil sie nicht mehr zu verbessern sind.

    Leider log Walter Ulbricht. Anspruch und Wirklichkeit. In der Weinflasche waren Gift und Diktatur.

  7. @ #11 Admin

    „der Mann ist auch noch Theologe“

    Vor denen warne ich schon seit geraumer Zeit, denn die sind in jedweder Ausprägung gefährlich, insbesondere wenn es um Indoktrination von Kindern geht. Da dürfen die lieben Kleinen schon mal mit Kerzenflammen spielen und kriegen Windmühlen zum Ausprobieren und Verständnis der modernen Ökokathedralen.

  8. Das Hauptproblem ist, dass die Politik nicht zu dem steht, was sie einst wollte. Im Parteiprogramm der SPD von 1956 steht die Forderung nach einem zügigen Ausbau der Kernenergie in Zusammenarbeit mit den Versorgern. In Hessen wurde das AKW Biblis zu Zeiten errichtet, als die SPD dort noch mit absoluter Mehrheit regierte. Über die Entsorgungsfrage hat man sich damals keine Gedanken gemacht. Heute will man das alles nicht mehr wahr haben und schiebt die Verantwortung auf diejenigen (d.h. die Versorger) ab, die man zur Umsetzung des damaligen eigenen politischen Willens dringend gebraucht hat.
    Im übrigen gleichen sich die Bilder damals wie heute. Vor 50 Jahren glaubte man noch, die Entsorgungsfrage irgendwann lösen zu können, heute glaubt man, die Problematik der Stromspeicherung irgendwann lösen zu können. Die Botschaft(en) hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

  9. Es herrscht eine Goldgräberstimmung, weil mit Enteignungsgesetzen Investoren der Zugriff auf die Infrastrukturen eröffnet wurde. Aus dem Link, http://tinyurl.com/q6evulu
    erschließt sich z. B. ein Investor „Blackstone“, über den, bzw. dessen Engagements in Windparks, es sich lohnt zu googeln.
    Die Eigentumsverhältnisse der lokalen Versorgungs-Strukturen werden ausgetauscht, um damit der Bevölkerung zu ermöglichen, den „Klima-Wechsel“ zu bezahlen.
    Frau Merkel, Frau Hendricks, ihre Entourage und die restlichen Mandatsträger wollen nur das Beste der Bevölkerung und setzen sich dafür ein.

  10. @ #16: Katrin Meinhardt
    Es gibt da bei den Deutschen eine Eigenschaft, die hat ein berühmter allseits beliebter Politiker mit Sekundärtugenden bezeichnet (Fleiß, Treue, Pflichtbewusstsein, Verantwortung …). Und diese Tu-genden sind in Deutschland und offensichtlich auch in Japan in reichlichem Maße vorhanden gewe-sen, und diese Tugenden treibt man den Leuten aus.

    Es gibt da auch die Rezepte der Revolution: Streit in die Gesellschaft tragen, Misstrauen säen, Be-langlosigkeiten in der Vordergrund stellen… Die Dummheit züchten (es gibt schon Gymnasien in D, dort sind die 6 Wochenstunden Physik, Chemie, Biologie durch 2 Wochenstunden „Natur und Technik“ ersetzt worden.

    Wer nichts mehr versteht, der GLAUBT alles das, was man ihm erzählt. Daher ist auch bei den Mos-lems die Verweigerung vom Schulunterricht für Mädchen das beste Mittel, sich dieses ein Leben lang als Sklaven halten zu können.

    Und wer vor der Glotze hockt, der kommt nicht auf eigene Gedanken, nachplappern entwickelt sich als hauptsächliche Fähigkeit.

    Und Sie haben schon recht, Gaskammern und Scheiterhaufen haben den gleichen Effekt. Nur mit jedem Wort, das an die unselige Vergangenheit von 13 Jahren erinnert, muß man schon vorsichtig sein. Hier bei EIKE und auch sonst so. Wenn es eine andere Möglichkeit mit ähnlicher Wirkung gibt, sollte diese vorgezogen werden.

    „Agitation und Propaganda“ ist eine Wissenschaft, die gelehrt wird/wurde und wer diese beherrscht, kann es weit bringen.

    Ich zitiere daher hier nur mal zwei Sätze aus der Mitteilung aus dem Innenministerium „Innere Sicherheit“ Nr. 1 vom März 1985, Seite 10:
    „Aktive Maßnahmen gegen die Kernenergiewirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland.
    Mitte der 1970-er Jahre plante nach vorliegenden Erkenntnissen die Hauptverwaltung Aufklärung des MfS der DDR langfristig wirkende Maßnahmen gegen die deutsche Kernenergiewirtschaft mit dem Ziel einer nachhaltigen Störung der wirtschaftlichen Entwicklung und einer Schädigung der Wirtschaftskraft der Bundesrepublik Deutschland. Durch die Beeinflussung und Unterstützung von Pressekampagnen gegen die angeblich von der wirtschaftlichen Nutzung der Kernenergie ausgehenden Gefahren sollte eine breite Mobilisierung der Bevölkerung gegen Kernkraftgroßanlagen erreicht werden.“

  11. Wenn die EVUs sozialisiert werden, dann hat das den Vorteil, daß unsere Ökofas dann nicht die Kosten für Abriß und Endlagerung immer weiter in die Höhe treiben werden, denn das war und ist ja die bisherige Politik.
    MfG

  12. @#14: Hans Meier, der Irrwitz besteht zudem im weggewollten Wissen dass das Stromausland von der Verrücktheit im Tollhaus D in der bereits wirksam erkennbaren Konsequenz so profitieren wird wie niemals zuvor (€Geld für Luft).

    Dagegen erscheinen die bereits getätigten und die angedachten „Reparationen“ als nur die sprichwörtlichen Peanuts.

  13. #15: Sehr verehrter und geehrter Herr Dr. Lutz Niemann, warum konnten Deutschland und Japan nach dem Zweiten Weltkrieg eine Art Wirtschaftswunder erleben? Und selbst wenn Deutschland komplett desindustrialisiert worden wäre und (nur) in ein Agrarbetrieb verwandelt worden wäre? Was ja das Ziel einiger war. Warum war das Wunder möglich und so schnell?

    Mit sehr freundlichen Grüßen

    P.S.: Scheiterhaufen? Was muß der Ärger groß sein. Sie belieben (natürlich) zu scherzen, Sie meinten wohl Gaskammern. Gulag in Sibirien. Oder Saudi Arabien? Neuer Rekord beim Köpfen aufgestellt. Ich kann mich nicht daran entsinnen, daß Durao Barroso, oder Juncker, diese atheistischen Freimaurer und Gutmenschen, auch nur einmal ernsthafte (!) Kritik, gegen die Todesstrafe dort angeführt hätten, gegen Saudi Arabien. Oder können Sie sich an eine einzige mediale Empörung erinnern, an eine Demo der linken Linken, gegen die Todesstrafe in Saudi Arabien? Die Linken, diese immerwährenden Heuchler, die Gleichen, die die Energiewende befürworten, waren glühende Anhänger der Bestrafung. Diese sind es ja immer noch.

    Jetzt soll der Juncker, Ungarn mit dem Austritt aus der EU gedroht haben. Na, da kann Griechenland von Glück sagen. Was eine enorme Verschuldung nicht gepackt hat, könnte die Einführung der Todesstrafe gelingen?

    Ja ja, die protestantischen Scheiterhaufen, Tausende davon (x > 20.000). Nein, davor müssen Sie sich nicht mehr fürchten. Diese protestantische Kirche liegt sterbend am Boden. Daran sind Luther und die Frauen schuld, innerhalb dieser Kirche. Das ist jedoch ein anderes Thema.

    Scheiterhaufen ließen sich im Nu organisieren. Und Hexen gibt es auch immer noch. Komisch. Und wenn Hexen jemanden auf dem Scheiterhaufen der Verleumdung hinrichten, dann sollten Sie sich auch empören. Denn, dies geschieht fast tagtäglich und überall auf der Welt.

    Der rot-grüne Mensch kann auf Verleumdung überhaupt nicht verzichten, denn dann würde sein Kartenhaus noch schneller zusammenbrechen. Es gibt keinen Troll, der ohne Verleumdung arbeiten könnte. Vielleicht fällt Ihnen das auch einmal auf. Die Welt ist schon ein wenig komplizierter.

    Die Energiewende kommt nicht aus dem nichts. Jahrelange Arbeit, Unterwanderung der Schulen und Hochschulen, Institutionen, waren dafür notwendig. Der Boden mußte erst bereitet werden. Und der Boden ist (durch und durch) atheistisch. Es gibt keine Sündenböcke.

  14. Und wenn sich Speicher- und Trassengegner nicht einsichtig zeigen, wird denen kurzerhand der Strom abgestellt! Darüber nachgedacht wird schon: http://tinyurl.com/pf8lruw

    Kleine Leseprobe: “ Man könne Personen, die Infrastrukturmaßnahmen zu Sicherung der Energieversorgung verhindern wollten, ganz einfach klar machen, dass ihnen im Falle der Angebotslücke, die Energielieferung verweigert würde. Da die NIMBY-Bürger namentlich bekannt und gezielte Trennungen mit den geplanten Smart Grids technisch einfacher durchführbar sind als im Analogzeitalter, böte sich tatsächlich die Option, Gegnern von Baumaßnahmen die möglichen Konsequenzen ihrer Argumentation direkt spüren zu lassen.“

    Man kann nicht soviel essen wie man ko**** könnte!

  15. „Deutschland schafft sich ab“, und das ganz freiwillig, und alle machen mit, auch die Bosse der Energieversorger, die es eigentlich besser wissen müßten. Gestern gab es schon ein Jubelfest in Schweinfurth. Einige wenige gibt es noch, die dagegen aufmotzen, gerade hier bei EIKE. Gut, das es heute keine Scheiterhaufen mehr gibt mit den darauf lodernden Hexen, sonst hätte man all diese Meckerer von EIKE schon daneben gestellt

  16. Nur mal angenommen,
    erfolgreiche Politiker_Innen versuchen ihre Positionen zu verbessern und zu halten, in dem sie „alternativlose“ Zustände befördern, die ihren „Egotrip“, samt schmeichelndem Gefolge als „Hausmacht“ einbinden, dann ereignet sich eine Konstellation, in der eine „Schein-Demokratie“, oder eben elitärer, echter „Neo-Feudalismus“ real funktioniert und sein Gefolge, abhängig von der Macht macht.
    Eine politische Legitimation unserer politischen Hauptakteure, etwa von einer Mehrheit der Bevölkerung beauftragt per Volks-Entscheid zu wählen, um sachliche Entscheidungen durchzuführen, die diese betroffene Bevölkerung sich wünscht, wo kommt denn dass, in etwa noch außerhalb in der Schweiz vor?
    Wenn man sich die Entwicklung der Elektrifizierung, der Wasserversorgung, der Verkehrswege usw., die im Verlauf der Industrialisierung einen „Gemeinwirtschaftlichen Erfolg der Bedarfsdeckung“ darstellen bewusst macht, dann werden die Eigentumsverhältnisse der lokalen Stadtwerke und Aktienanteile an den örtlichen Stromerzeugern die in dieser langen Zeit zu dubiosen Versorgern gewachsen sind, bis zu den Stromkonzernen im mehrheitlichen öffentlichen Eigentum, für eine völlig andere Gesellschaft stehen,verständlicher und vielleicht auch bewusster sind die Absichten, welche diese Angriffe auf ein „Sozialvermögen“ Realität sind, um dieses „Sozialvermögen“ erst durch das Erneuerbaren-Energie-Gesetz zu entwerten und dann ein x-mal so teures System als „alternativlos“ zu installieren.
    Die lokale „Infrastruktur“ befinden sich im öffentlichen Sozialvermögen der lokalen Bevölkerung und ist nun unter die neo-feudalen „Räuber einer Polit-Piraterie“ gefallen, die mit Hilfe politischer „Klima-Schauspieler wie Prof. Dr. Dr. Töpfer“ die Bevölkerung enteignet, um ihren Nutzern nun als hohe Strom-Preise, bzw. „Klima-Kosten“ immer mehr abzuverlangen, also nichts anderes als „Klima-Schutzgeld“ unter dem politischen „Matriarchat“ ala sozialistisch sozialisiert und aufgeblüht, im politischen Merkelenismus, einer schaurigen Variante von Honeckers Rache.
    Der Irrwitz, besteht im Wahnsinn, genau das charakterisiert und veranschaulicht die Klima-Kanzlerin.

  17. #31: Das ist ganz einfach, verehrter Herr Manfred Oellien.

    Zitat: „[…] Und wer weiß was die Ökos noch so vorhaben. […]“

    Recherchieren Sie die Entstehung, deren Geist, es ist kein Geheimnis. Artikel 5, Absatz 1 (Grundgesetz). Alles öffentlich zugänglich. Sie werden staunen, über das Menschenbild dieser rot-grünen Supermänner, die von der hirnlosen Evolution ausgespuckt worden sind. :))

    Und wenn Sie damit nicht einverstanden sein sollten, dann ziehen Sie sich warm an.

    MfG

    P.S..: Nehmen Sie die Datenbank der Deutschen Nationalbibliothek dafür, als Ausgangspunkt. Die haben (theoretisch) alle Bücher, die hierzulande jemals publiziert wurden, ab einem bestimmten Jahr an. Quelle: dnb.de

    Jeder (!) Mensch hat eine Weltanschauung. An dieser Aussage können Sie sich die Zähne ausbeißen, winden, drehen, vierteilen, egal. Dieser entkommt niemand, nicht einmal die Macher von Science-Skeptical. :))

    Das gilt auch (!!) für Sie. Und wenn sich zwei Anschauungen widersprechen, dann kann nur einer, (bzw. eine) recht haben, oder keiner. Ich hoffe, Sie vergegenwärtigen sich dies, bei Ihrer Recherche, damit diese fruchtbar sein muß.

    Die Logik ist unerbittlich. Allerdings nicht so, wie sich das einige gerne erträumen. Falsches Vertrauen ist tödlich. 😉

    P.P.S.: Und noch etwas. Die Physik hat sich ursprünglich nur mit der Materie befassen wollen. Fachleute für Materie. Der Geist des Menschen ist ein völlig andere Sache. Logischerweise können Physiker, außer diese bilden sich weiter, nix davon verstehen, streng genommen. Logisch, oder? Als Analogie: Hardware und Software. 😉

    Komplexität ist komplex. :))

  18. # 11 Kosedey
    Da sieht man es, die Öko Diktatur kommt mit großen Schritten auf Deutschland zu.Und wer weiß was die Ökos noch so vorhaben. Im Gegenzug möchte ich nicht an den Kosten der Energiewende beteiligt werden.

  19. Zur rechtswidrigen Biblis-Stilllegungsverfügung der Hessischen CDU/FDP-Landesregierung:

    Unter den Merkel-Regierungen gilt das Primat der Politik. Basta, wie ex-Bundeskanzler Schröder in der Prämerkelepoche befahl. Das Primat gilt auch in den Landesregierungen. Hessen mit Ministerpräsident Bouffier und Umweltministerin Lucia Puttrich (beide CDU) ist bestes Beispiel. Biblis wurde 2011 von der hessischen CDU/FDP-Landesregierung unter der Regie von Frau Puttrich rechtswidrig stillgelegt und keiner will es gewesen sein. Heute ist Frau Puttrich nicht mehr hessische Umweltministerin, diesen Job nachhaltiger Landeszerstörung macht jetzt die Grüne Priska Hinz. Frau Puttrich darf aber weiter primaten. Seit Anfang 2014 als Hessische Landesministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten.

    Keiner will es gewesen sein. So war es: http://tinyurl.com/q2qwbhc

  20. Beim ersten Lesen dieses wirren Artikels aus der Zentrale der Bekloppten, wusste ich nicht, ob ich Lachen oder Weinen sollte. Klar ist, dass die Zerstörung der Energiekonzerne als Folge die Verstaatlichung mit sich bringen wird. Ich zweifele auch keine Sekunde mehr, dass dies auch so kommen wird. Der desinformierte Bürger wird in einem Maße zum Narren gehalten, der schlicht nicht mehr zu ertragen ist. Manche Artikel lese ich nicht mehr, da ich das Gefühl habe, dass die gezielte Desinformation meinen Blutdruck auf 250 treiben wird…

  21. #2: Wir haben es nicht mit einer diskreten, sondern mit einer stetigen Funktion zu tun, verehrter Herr M. Hofmann. Es geht nicht um ein Entweder-Oder-Szenario.

    Entlang des Prozesses, der gesamten Prozeßkette, sind sehr viele Stellschrauben (Variablen). Zu viele, daß ein einziger Mensch diese überblicken könnte. Es wird garantiert nicht so kommen, wie von Ihnen erwartet. Die Wechselwirkungen sind enorm.

    Energiearmut gibt es längst. Strom, Heizung und Warmwaser sind für immer mehr Bundersbürger kaum noch bezahlbar (2014). An die 7 Millionen Haushalte sollen davon betroffen sein.

    Dann ist da der Euro, der auf die deutsche Wirtschaft zugeschnitten wurde. Der Preis für die anderen Länder ist prohibitiv teuer. Viele Europäer haben die Nase voll, von d(ies)en (rot-grünen) Deutschen herumkomandiert zu werden.

    Die Verschuldung der Staaten sinkt nicht. Wenn die Zinswende kommen sollte, dann werden sich die Probleme (noch weiter) verschärfen.

    Die demografische Entwicklung wird noch eine weitere schwerwiegende Ebene und Problematik hinzutun. Teilweise dramatisch.

    Die Überwachung nimmt immer mehr zu.

    An Problemen mangelt es nicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    P.S.: Irgendwann ist es vorbei. Und jeden Tag ist es für 200.000 Menschen vorbei. Privater Weltuntergang. Asche zu Asche. 😉

    Eine Sensation ist allerdings gelungen. Die römische Dekadenz ist für immer (?) abgeschafft. Und wer das glaubt, wird nicht selig werden. Das ist sicher und erwiesen. Der Wirt hat die Rechnung ohne diese Erben gemacht. Ich jedoch wußte genau, was diese Erben (nur) hervorbringen können. Meine Gegner nicht.

  22. @ #5 Admin

    „Eng wird´s allemal.“

    Drücken wir es mal so aus: Es droht die vorzeitige Insolvenz und damit die Einstellung des Geschäftsbetriebes. Die Rückstellungen für den Rückbau sind ja nicht Teil der Insolvenzmasse.
    Irgendwie wird das dann so enden wie mit den Griechen. Niemand ist es gewesen.

  23. #5: Also, verehrter Herr T. Heinzow, der Carsten Knop und Ihre geliebte FAZ, die seit längerer Zeit komische Tips geben will, ungefragt und ungebeten.

    Was müßte der (!) wissen? Wenn (!) der was (!) wüßte, dann würde er ganz anders schreiben. Oder?

    Mit sehr freundlichen und h. Grüßen

    P.S.: Zitat: „[…] Börsenwert hat nun nicht unbedingt etwas mit den in der Bilanz stehenden Werten zu tun. […]“

    Darum geht es jetzt nicht. Der Börsenwert der Deutschen Bank (mittlerweile systemrelevant), bspw., soll kürzlich unter dem Buchwert sich befunden haben, um die Hauptversammlung herum. Börsenwert ist nicht gleich Börsenwert? Aber, der Börsenwert sagt auch etwas aus. Da wird etwas gehandelt. Rational, oder so?

    Die deutschen Energieversorger sind nicht systemrelevant. Oder irre ich mich, bitte?

    Der Börsenwert hat eine wichtige Bedeutung, sofern die Informationen […]. Bilanzwerte sind das eine. Es gibt jedoch Zusammenhänge. Wichtige. Hat mit Schamanen(tum) jetzt nix zu tun. 😉

    P.P.S.: Der Wert der FAZ ist nicht mehr der, welchen er einmal hatte. Dies unangenehme und wichtige Detail dürfen Sie nicht übersehen wollen. Und das sagt auch etwas über Carsten Knop. Amateur.

    Börsenwert? Fragen Sie die Einsteins von der Commerzbank. Die kennen sich aus. 🙂 & 😉

  24. „der nicht genug Börsenwert mehr haben würde“

    Nun ja, der Börsenwert hat nun nicht unbedingt etwas mit den in der Bilanz stehenden Werten zu tun. Eigentlich müsste das Carsten Knop wissen.

  25. Heute (30.5.2015) berichtet http://www.faz.net sogar von anstehenden Klagen deutscher Stromerzeuger, z.B. gegen den Ausbau des britischen KKW Hinkley Point, weil das an der Strombörse den Preis weiter drücken könnte.

    Das kommt davon, wenn man – wie auf einer Insel im Ozean des freien Marktes – Planwirtschaft und Zwangs-Subventionierung betreibt.

  26. Energiekonzerne sollen verstaatlich werden:
    Ist das der erste Schritt der Umbau der BRD zur eine Sozialistische Bundesrepublik Deutschland ? Schon wieder eine neue Variante eines faschistischen Staatsordnung am Gebiet von Deutschland ? Welche Deckname des zukünftigen Staates wird von den Ökofaschisten jetzt kreiert?
    Mit dem Ausdruck der vorzüglichen Selbstbeherrschung
    V.E.

  27. Die Energiewende = EEG wird nicht nur die fossilen Kraftwerke in die Unwirtschaftlichkeit diktieren, sondern zum Schluss auch sich selbst „auffressen“. Und zum Schluss muss die Gesellschaft die Rechnung in Form von unbezahlbaren Strom und mangelhafter Stromversorgung begleichen.
    Energiewende/EEG = erst kommt die Lüge, dann der Betrug/Selbstbetrug danach folgt der Mangel und zum Schluss die Verarmung der Gesellschaft.

  28. „Verstaatlichung“ ruft der Sozialist immer, wenn er nicht weiter weiss.
    Wer die neuesten Ergebnisse dieser „perfekten Planung“ der „fürsorgenden Nannystaaten“ näher studieren möchte, dem empfehle ich Besuche in Argentinien, Brasilien und ganz besonders in Venezuela, wo nach der Umverteilung von Reich nach Arm nun leider auch der Traum von Milch und Toilettenpapier vorerst zurück geschoben werden muss.

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