John Kerry im falschen Krieg

Klimawandel nach Kerry; Bild Fotolia; Thomas Reimer

von Dirk Maxeiner
Die Welttemperatur steigt seit gut 15 Jahren 15 Jahren nicht mehr an, das ändert aber nichts an der schrillen Rhetorik derjenigen, die sich von der Klimakatastrophe politisches Kapital erhoffen. Auch US-Außenminister John Kerry darf darf natürlich nicht fehlen. Bei einer Rede in Jakarta sagte er vor einer Woche:

„In gewisser Weise kann der Klimawandel jetzt als eine weitere Massenvernichtungswaffe betrachtet werden, vielleicht sogar als die fürchterlichste Waffe der Welt“

Die Gleichsetzung einer gezielt eingesetzten Massenvernichtungswaffe mit Umwelt-Risiken, die für Zivilisationen immanenten bestehen, ist eine voillkommen schiefe Denkfigur – und die setzt die westlichen Industrienationen mit Terror-Regimen gleich. Bekannt ist diese Argumentationsschiene auch wenn es um andere Probleme in der Welt geht. Beispielsweise wenn in fernen Ländern Menschen hungern.  Der Hunger wird dann bevorzugt als westlicher “Massenmord” gegeißelt. Außer acht bleibt dabei, dass in der Regel korrupte oder kriminelle Regime vor Ort verhindern, dass die Menschen sich selbst ernähren und ihre Felder ungestört bestellen können. Dennoch werden die Bewohner der Industrieländer als Mörder dargestellt.

Und das tut letztlich auch John Kerry mit seiner Bemerkung, die er nicht zufällig in Indonesien machte. Beim Klima wird der höhere Kohlendioxid-Ausstoss des Westens als Beweis der westlichen Schuld für eine – wie auch immer geartete Klimaveränderung – angefüht. Doch die Waren- und Energieströme einer globalisierten Welt entziehen sich einfachen Aufrechnungen. Die Ressourcen, die da in den reichen Nationen verbraucht und verfeuert werden, sind ja oft Rohstoffe, auf deren Export die Entwicklungsländer dringend angewiesen sind. Selbst Bananen werden nicht zu uns gezaubert, sondern kommen mit Schiff und LKW. Verzichten die Europäer zugunsten des Apfels, bleiben die Produzenten in Südamerika oder Afrika auf ihren Bananen sitzen. Umgekehrt mag ein europäischer Pharmaforscher mit seiner Arbeit einen großen “ökologischen Fußabdruck” hinterlassen, das Ergebnis – etwa ein neues Medikament – kommt aber Menschen in aller Welt zugute.

Nicht zu vergessen generierte das Kohlendioxid-intensive westliche Wohlstandsmodell auch jene Entwicklungshilfe-Billionen, die in Entwicklungsländer floßen und fließen – dort bei den Armen aber nur selten ankamen. Jetzt hat beispielsweise Angela Merkel weitere Milliarden in Aussicht gestellt – nur heißt die Entwicklungshilfe jetzt “Klimahilfe” – und wird wohl genauso in den Taschen der Eliten versanden.

Auch das Ende des Ferntourismus wäre für viele arme Länder eine Katastrophe. Die afrikanischen Nationalparks beispielsweise verdanken ihre Existenz dem Ferntourismus. Fallen die Einnahmen daraus weg, werden Wilderei und landwirtschaftliche Nutzung in diesen Gebieten sofort wieder zunehmen.

Genau wie die vagabundierenden Kapitalströme gibt es auch immer mehr vagabundierende Energie, die sich nicht so ohne Weiteres einem Land zuordnen lässt. Das beste Beispiel ist der Flugverkehr. Nach dem Konzept des “ökologischen Fußabdruckes” schädigt ein indischer Geschäftsmann, der nach Deutschland fliegt, die Umwelt erheblich weniger, als ein deutscher Geschäftsmann, der nach Indien fliegt.

Vergleiche des Klimawandels mit Terror und Krieg gehören seit Jahren zum eingeübten rhetorischen Repertoire. Der britische Thronfolger Prinz Charles spricht von einem „Krieg, den wir einfach gewinnen müssen“, und der britische Umweltminister zog 2007 Parallelen zum Zweiten Weltkrieg: „Wenn es so schlimm kommt wie vorhergesagt, dann müssen wir möglicherweise zu Rationierungsmaßnahmen zurückkehren.“

Doch auch außerhalb der Heimat der Sensationspresse nehmen die Anhänger der Kriegsvergleiche zu. Hans Joachim Schellnhuber, Klimaberater der deutschen Regierung, verkündete: „In diesem Jahrhundert wird es keine friedliche Weltgesellschaft geben, wenn wir den Klimawandel nicht begrenzen können.“ Die ehemalige deutsche Entwicklungshilfe-Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul meinte: „Der Klimawandel ist das größte Sicherheitsrisiko“ Und Hans Blix, der ehemalige UN-Waffeninspekteur, hielt die globale Erwärmung ebenfalls schon vor Jahren „für gefährlicher als Massenvernichtungswaffen“. Wer gegen solche Äußerungen Vorbehalte hat, ist als Menschenfeind und Kriegstreiber entlarvt.

Vokabeln wie „Verteidigungslinie“, „Gnadenfrist“, „Rückzug“ oder „Stillhalteallianz“ durchziehen auch die Berichterstattung der Medien. „Es wird nicht nur ein abstraktes Kriegskonzept, sondern eine konkrete und variationsreiche Militär-Metaphorik in den Zusammenhang integriert“, schreibt der Wissenschaftssoziologe Peter Weingart in seinem Buch „Von der Hypothese zur Katastrophe“. Die britische Sprachwissenschaftlerin Suzanne Romaine spricht von „Greenspeak as warspeak“ (Frei übersetzt: „Grünsprech als Kriegssprech“).

Die Beliebtheit der Kriegsmetaphern ist wohl kein Zufall. Seit dem Ende des Kalten Krieges im Jahre 1989 mangelt es der Politik des Westens zusehends an einer mitreißenden Idee, gleichsam einer neuen Utopie. Und diese glaubt man jetzt offenbar gefunden zu haben. Der negativen Utopie der Klimakatastrophe soll mit einer gemeinsamen Anstrengung, nämlich dem Projekt der Weltrettung, begegnet werden. Der verstorbene Soziologe Ulrich Beck bezeichnete die Klimapolitik treffend als eine „Sinnressource für die delegitimierte und von Vertrauensverlust gezeichnete Politik“.

Die gegenwärtige Politik schafft es weder die Krankenkassenbeiträge langfristig zu stabilisieren, noch ein schlüssiges Rentenkonzept vorzulegen. Sie rudert angesichts der Lage in Griechenland hilflos mit den Armen, sie türmt Schulden auf Schulden . Sie agiert in der Ukraine ebenso hilflos wie im Umgang mit den Mörderbanden der IS und dem Zerfall der arabischen Welt. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass es auf viele dieser Krisen, keine einfachen Antworten gibt, dass man sich gleichsam auf Sicht durchwursteln muss. Doch ausgerechnet eine Politik, die uns das Tag für Tag vorführt, gibt vor, die Welttemperatur des Planeten in 100 Jahren regulieren zu können. Geht’s eigentlich noch anmaßender?

Wahrscheinlich hat der rhetorische Elan auch andere Gründe: Man kann mit dem sogenannten Klimaschutz alles rechtfertigen, jedes Verbot, jede Steuererhöhung, jede noch so stümperhafte „Energiewende“. Kurz: Man kann die Menschen auf einen Horizont niedriger Erwartungen einstimmen. Also auf etwas, das man ohnehin für geboten hält. Während die Menschen die Sinnhaftigkeit beispielsweise der Europapolitik zeitnah überprüfen können, ist eine Erfolgskontrolle beim Klimaschutz – wenn überhaupt – erst in 100 Jahren möglich. Eine beruhigende Aussicht für jeden Politiker, der wiedergewählt werden will.

Übernommen von ACHGUT hier

Vom Autor erschien zuletzt das Buch “Alles Grün und Gut? Eine Bilanz des ökologischen Denkens

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16 Kommentare

  1. #15: Sehr geehrter und verehrter Herr Frank Grabitz, ich stimme (all) Ihren Gedanken zu. Da ist sehr viel Substanz. Gaddafi wollte das (und noch etwas mehr). Auch er beherrschte die Kunst der Intrige. Und gerade sind viele Hochschulen der Intrigen gegeneinander tätig. Und eine davon war schneller am abdrücken? 🙂 Es ist auf jeden Fall auch so, wie Sie es (teilweise klar) andeuten.

    Die Fußnote. Ich habe bereits daran gedacht. Ich weiß wo diese ist, sein muß (Dt. Nationalbibliothek, an einem Terminal). Es kann jedoch bis zu 10 Tage dauern, leider, maximal oder in etwa. Es gibt nur zwei Nationalbibliotheken in ganz Deutschland (Leipzig oder Frankfurt). Zur Not werde ich diese rekonstruieren. Mein Ja ist ein Ja. Danke für Ihre Geduld und Verständnis im voraus.

    #14: Sehr geehrter und verehrter Herr Walter Kempf, auch Ihnen stimme ich zu. Sowohl die Ihrigen, als auch die Gedanken von Herrn Grabitz sind vorher und auch jetzt berücksichtigt, eingearbeitet (worden). Es bliebe viel zu sagen. 😉 Ich stimme Ihnen beiden jedoch natürlich und grundsätzlich zu.

    Mit sehr freundlichen Grüßen und Dank.

  2. #5, Ebenso,
    Sehr verehrte und geehrte Frau Katrin Meinhardt.

    nur kurz, um das Thema Klima und die Nachsicht des Admin nicht beiseite zu schieben,
    Ich dachte mir fast, dass mein Nebensatz am Ende Sie anpieken würde.
    Ich habe keine Recherchen dazu betrieben, welche Dynastie Gadaffi anstrebte, menschenfreundlich und demokratisch in unserem Sinne bestimmt wahrscheinlich nicht. Unter Paradies hatte er gewiss andere Vorstellungen und solche Ambitionen wie das Paradies hätte ich auch niemals vermutet, deswegen verwunderlich dass Sie und Herr Kempf dies ansprechen.
    Ich wollte nur im Zusammenhang mit dem „Klimawandel“ (besser wäre Änderung, weil zum Wandel gehört noch einiges mehr dazu, welches aber nur in den Phantasien von Schellnhuber, Rahmstorf und Co herumgeistert) auf neue Möglichkeiten der weltweiten Einflussnahme durch westliche Demokratien hinweisen, deren Staatsform sich m.E. zum effektivsten Beherrschungsinstrument entwickelt hat. Die „Bedrohung“ durch den Klimawandel bietet Gelegenheit (Frankreich, England un die USA bereiten sich darauf auch anders vor wie die anderen EU Staaten), sich kriegerisch mit der richtigen edlen, menschenfreundlichen Argumentation, die dem Angelsachsen wohl mehr liegt wie dem Deutschen, sich noch ein paar Teile mehr von der Welt und deren Bodenschätzen (Fossil in Westafrika, vergessen sollte man auch nicht die weltweit größten Phosphatvorkommen in Mauretanien) einzuverleiben. Gadaffi wollte dem entgegenwirken und Afrika für Afrika als Führer, der afrikanischen Union zu mehr Eigenständigkeit und Unabhängigkeit, vor allem in Förderung und Eigennutzung der Bodenschätze leiten. Aber das ist jetzt vorbei.

    Aber jetzt Schluss mit ewig langer Erklärung für den kurzen Satz. Ansonsten wäre das Thema absolut zu umfangreich. Wenn Sie mir Ihre Fußnote übermitteln würden freut mich das. Hier oder auf F.M.Grabitz@t-online.de.

  3. Zu Gaddaffi:G. unterstützte so gut wie jede Terrororg.!Da sei Volk damals sehr klein war rekrutierte und zwangsrekrutierte er jeden der sein Land betrat.Die Kamelreiterhorden die im Sudan in Darfur Schwarzafrikaner seit Jahren vertreiben und umbringen waren zu grossem Teil bei ihm im Sold.Die Märchen die man im Internet findet über sein „Paradies“ im dem fast alles umsonst war können nur Naivlinge glauben,leider gibt es sehr viele davon.
    Schwarze jagen dort Zeitvertreib,so paradisiesch gings im diesem SozialistischeN Land zu.Die Grünen waren damals ja so blöd und glaubten sein GRÜNES BUCH hätte etwas mit Natur zu tun und reisten dorthin…Die Grünen in Österreich sollen von ihm einiges erhalten haben…einfach mal googeln…
    Jetzt ist es natürlich noch schlimmer…keine frage.

    Zur Hissbolah:Ja sicher so schlimm wie der IS sind sie zur Zeit nicht nur kann sich jeder denken wie sie handeln würden wenn es keine Sunniten mehr gäbe.Im Libanon Krieg waren 75% der Toten Christen…
    Die H. ist eine reine private Terrororg. gegen die sich nicht mal der L. Staat mit Hilfe der UN etwa zu unternehmen traut.

  4. @ #12 Hofmann,M.

    Nun ja, der TÜV wohl eher nicht, denn es sind die Kaufleute die die Brücke kauften. Allerdings soll die zuvor gerammt, aber für tauglich befunden worden sein. Das erklärt aber nicht die Bilder von dem abgeknickten Ausleger.

  5. @ Hofmann,M. #8

    „EU-Deutschland schafft sich ab und verkauft sich Stück für Stück nach China.“
    Stimmt, aber die Folgen sind nicht zu übersehen. In Bremerhaven ist eine Containerbrücke abgeklappt, Kranführer tot, Schiff in Brand gesetzt.

    Nun ja, die Containerbrücke wurde in China produziert.

  6. #7: Eine Schande, absolut korrekt, sehr geehrter und verehrter Herr Dr. Lutz Niemann, richtig.

    Steter Tropfen höhlt jeden Stein, der auf Sand gebaut.

    Es gibt Christen und Christen. Die Christen, die auf diesen rot-grünen Faschismus nicht hereinfallen, haben all dies vorausgesehen. Fakt. Man hat nicht (!) auf diese hören wollen. Außer Hohn und Spott war nichts zu holen. Jetzt sind unsere Universitäten, Schulen in den Händen dieser Wahnsinnigen. Und die Indoktrination geht ja weiter. Und niemand begehrt auf. Demzufolge […] Es wird fleißig nachproduziert. Die Fabrik läuft weiter, im Normalbetrieb.

    Mit sehr freundlichen Grüßen

    P.S.: Nur, diese (!) Christen sind leere Flaschen. Die haben den Kontakt zur Realität abgeben wollen. Die sind auf (rot-grüne) Religionswissenschaftler und (rot-grüne) Theologen hereingefallen, seit den 1960er Jahren, spätestens. Es wäre und ist so leicht diesen Betrug zu entlarven. Hätte man gewollt. Sehr viele wollten nicht. Die haben den Lackmustest nicht angewandt. Das ist intellektuelle Redlichkeit.

  7. #6 Frank Endres.
    Das sag ich meine Tochter auch schon seit Jahren.

    Aber im ernst, ich habe kaum noch Hoffnung für Deutschland, weder bzgl. seiner Wirtschaft noch als Forschungsstandort, China wird uns derart an die Wand fahren, dass sich die heutigen Jugendlichen, die den ganzen Unsinn ausbaden müssen, noch ganz gewaltig wundern werden.

    In irgend einer Ecke der Welt muss der Fortschritt und die Freiheit ja nun weiter gehen.

  8. @Frank Endres #6
    Stichwort China.
    Die deutsche Bahn wird in Zukunft ihre Gleise und Züge nicht mehr von deutschen, europäischen bzw. westlichen Unternehmen beziehen, sondern von China. Das wiederum wird Arbeitsplätze bei Siemens und anderen westlichen Unternehmen kosten. EU-Deutschland schafft sich ab und verkauft sich Stück für Stück nach China. Dank Grün-Sozialistischer Ideologiepolitik in EU-Deutschland.

  9. Herr Maxeiner, Sie haben viele Zusammenhänge geschildert, das ist gut. Aber ein Punkt fehlt, den ich für sehr wichtig halte:

    Als Folge der Energiewende wurden in 2010 auf 1,8 Mill. ha in Deutschland Energiepflanzen angebaut, das sind 15% der Ackerfläche. Es lässt sich abschätzen, daß heute im Vergleich zu den 1990-er Jahren etwa 8 Mill. Menschen weniger mit Produkten aus deutscher Landwirtschaft ernährt wurden, die Eigenversorgung ist von etwa 70% auf etwa 60% abgesunken. Der globale Lebensmittelmarkt machte das möglich, an die Stelle der deutschen Ackerflächen traten Flächen im Ausland (z.B. die riesigen Felder in den USA). An anderer Stelle werden Nahrungsmittel knapper und dann teurer, und das ist ganz schlecht, weil es IMMER diejenigen trifft, die eh am wenigsten Ressourcen zum Kauf der Nahrung haben.

    Dieses ist der Energiewende anzukreiden — Trittin ist der Initiator, und heute machen alle mit, auch Christen. Eine Schande.

  10. #4, „Wie konnte es an den Universitäten so weit kommen?“

    Einfache Erklärung: Die Universitäten werden mit voller politischer Absicht kaputt gespart, Professoren so in die Defensive gedrängt. Irgendwo habe ich mal den Begriff „Wissenschaftsnutten“ gelesen, weiß leider aber nicht mehr, wo. Die neuen Leistungsparameter sind:

    – Höhe der Drittmittel
    – Zahl der Abschlüsse (Bachelor, Master, Promotion)
    – Zahl der Sonderforschungsbereiche
    – Zahl der Graduiertenkollegs
    – Zahl der Forschergruppen

    und, etwas ganz Feines: Zahl der Exzellenzcluster.

    Forschungsergebnisse nach den Prinzipien der DFG ? Interessiert in den Ministerien und in den Rektoraten/Praesidien faktisch niemanden mehr.

    An einigen Universitäten zählt auch die Zahl der Pressemitteilungen oder die Zahl der „Wissenschaftsnächte“ oder die Zahl der Veranstaltungen für „Lieschen Müller“. Es werden die ersten Vorbereitungen getroffen, dass „Lieschen Müller“ den Universitäten sagen darf, mit was sie sich beschäftigen sollen, die kleinen Universitäten werden nach dem, was Frau Wanka von sich gibt, eh nicht überleben. Das sind die Folgen von mind. 30 Jahren rot-grüner Indoktrination, ich sehe keine Chance mehr, die ehemals besten Universitäten der Welt wieder auf wissenschaftlich erstklassiges Niveau zu bringen. Wir bewegen uns rückwärts, nicht vorwärts, und an den Universitäten ist die Diktatur schon gelebte Wirklichkeit, Präsidenten nur noch Erfüllungsgehilfen des Ministeriums. Noch 15 Jahre müssen meine Frau und ich durchhalten – das schaffen wir schon irgendwie. Aber im ernst, ich habe kaum noch Hoffnung für Deutschland, weder bzgl. seiner Wirtschaft noch als Forschungsstandort, China wird uns derart an die Wand fahren, dass sich die heutigen Jugendlichen, die den ganzen Unsinn ausbaden müssen, noch ganz gewaltig wundern werden.

  11. #2: Sehr geehrter und verehrter Herr Frank Grabitz,

    Gaddafi wollte etwas anderes, was mit den angedeuteten Vereinigten Staaten von Afrika sehr wenig zu tun hätte. Und den Leser in die Irre führen würde.

    Gaddafi wollte in Wahrheit an eine (alte) islamische Dynastie anknüpfen. Es war diejenige Dynastie, die die Ursache (!!) war, der Auslöser, für die späteren Kreuzzüge, die schon damals (lediglich!!) eine (legitime!!) Reaktion, auf eine bösartige, brutale und mörderische Aggression darstellte, seitens einem (!) Vertreter dieser Dynastie.

    Denn, laut der alten und guten und bewährten Brockhaus-Enyklopädie, gab es durchaus gemäßigte Kalifen dieser gleichen Dynastie, die ein Zusammenleben, der verschiedenen Ideologien, sich wünschten und aktiv unterstützten. Nur, eines Tages kam ein bösartiger Kalif, der gleichen Dynastie an die Macht, und mordete ohne jeglichen Grund und nach Belieben. Ohne diesen hinterhältigen Angriff hätte es die Kreuzzüge nie gegeben.

    Dieses enorme und bittere Stück Geschichtsfälschung haben wir vor allem und auch der perversen rot-grünen Ecke zu verdanken, die alle Details der Geschichte nach deren Belieben umschreiben wollen. Das ist ein sehr großes linkes Verbrechen.

    Jedoch, wenn Sie recherchieren sollten, werden Sie fündig. (Ich müßte die Fußnote in meinen Unterlagen haben.)

    Das (!!) wollte Gaddafi. Gaddafi wollte kein Paradies auf Erden errichten, das ist völlig ausgeschlossen. Fairerweise muß jedoch gesagt werden, die Menschen sollen nicht schlecht unter ihm gelebt haben (Geld zur Hochzeit und hohe Gesundheitsstandards, für afrikanische Verhältnisse. Jetzt alles durch die so friedliebenden mordenden Freimaurer zerstört). Trotz all seiner Fehler. Die europäische Riege der Stiefellecker ging bei ihm ein und aus, bis kurz vor seinem Abschuss. Das ist festgehalten, durch viele Fotokameras.

    MfG

  12. #2 Frank Grabitz
    „Die von Professor Michael Brzoska vom Klima-Exzellenzcluster CliSAP der Universität Hamburg“

    Was würde man wohl mit ihm machen, wenn seine Studien die Ungefährlichkeit des Klimawandels ergeben würden?
    Shitstorm, Austausch gegen Gesinnungsgenossen, Entschuldigung durch die Universität.
    Wie konnte es an den Universitäten so weit kommen? Völliger Opportunismus, statt freier Forschung. Und die verschwindend geringe Minderheit der Hardcore-Meinungsdiktatoren applaudiert.

  13. Der Autor Dirk Maxeiner soll die deutsche Umweltbewegung von innen her kennengelernt und sich dann davon distanziert haben, weil er und sein Kollege verstanden haben, wie der Hase drinnen hoppeln muß. Maxeiner fiel auf, das Nest ist korrupt. Er und sein Kollege stiegen aus. Das war sehr gut.

    Die Seite achgut.com entstand (in Zusammenarbeit mit anderen).

    John Kerry jedoch ist nicht im falschen Krieg. Er und sein Chef, der rot-grüne und keineswegs schwarze Obama, wissen sehr genau, dass die libanesische schiitische Hizbollah jetzt auf Kindersoldaten (!!) zurückgreifen muss, weil der Gegner unbehelligt von John Kerry töten und massakrieren darf. Mit Unterstützung der sunnitischen und mörderischen Intriganten-Abteilung, die sich aus der Türkei, Saudi Arabien und Qatar zusammensetzt und die eine Al Qaeda-Variante finanzieren und hochgepäppelt haben. Und niemand staunt.

    Kerry ist nicht im falschen Krieg. Der weiß sehr gut Bescheid, schließlich verfügt er über den besten Geheimdienst auf Erden. Eher wird dem sein Aktien-Portfolio Sorge bereiten.

    Kindersoldaten stören die linken Linken nie, wenn diese deren eigenen Ziele verfolgen.

    Die Hizbollah ist der Garant für den Schutz der Christen im Libanon und in Syrien, auf Seiten Assads kämpfend.

    Das Klima ist nur ein Nebenschauplatz. Für Amateure. Die Post geht im Nahen Osten ab. Dort stehen wichtigere Entscheidungen an.

    Kindersoldaten kämpfen, sterben und die Perversen in Washington und Brüssel sehen zu. Dekadenz. Das alles wird nicht ohne Folgen bleiben können.

    Kerry setzt auf einen steigenden Ölpreis. Denn, die anderen grünen Faschisten (ISIS) bereiten sich darauf vor, die großen irakischen Ölfelder zu erobern. Demnächst. Nein, Kerry ist nicht im falschen Film. Maxeiner vielleicht, weil er von dieser (!) Materie nicht genug verstehen will.

    Nur ein verwöhnter (atheistischer) westlicher Wohlstandsbürger hat die Zeit sich um das unbeeinflußbare Wetter Sorgen zu machen. Die anderen kämpfen um ihr Leben. Und der perverse atheistische rot-grüne Westler schaut weg. John Kerry weiß sehr genau was er tut. Wer soll ihn jemals verurteilen können? Er ist einer der mächtigsten Männer auf dieser Welt, und wenn er schlau ist, dann entgeht dem nichts (wichtiges).

  14. und die hier rechnen auch schon mit Klimawandel, wie ein Exzelennzcluster der Uni hamburg erforscht.
    „Streitkräfte weltweit rechnen mit Klimawandel“

    http://tinyurl.com/nuk5b8t

    Wie die Studie im Fachjournal „International Journal of Climate Change Strategies and Management“ zeigt, lassen sich die veränderten Aufgaben und Rollen, die die Streitkräfte erwarten, in sechs Typen kategorisieren. Die von Professor Michael Brzoska vom Klima-Exzellenzcluster CliSAP der Universität Hamburg identifizierten Kategorien sind: Opfer, Kämpfer, komplexe humanitäre Einsätze, Katastrophenhilfe, grünere Streitkräfte, schlankere Streitkräfte. Michael Brzoska untersuchte hierzu die offiziellen Dokumente zur nationalen Sicherheitspolitik zwischen 2002 und 2013. Diese erscheinen unterschiedlich häufig, zum Beispiel die nationale Sicherheitsdoktrin der USA alle zwei Jahre oder das deutsche Weißbuch zur Verteidigungspolitik zuletzt 2006.
    Die größte Gruppe mit 27 Ländern (71 Prozent) erwartet mehr extreme Naturereignisse und daher einen verstärkten Einsatz des Militärs in der Katastrophenhilfe im In- und Ausland. Sechs Länder (USA, Großbritannien, Japan, Frankreich, Rumänien und Irland) gehen außerdem davon aus, dass ihre Streitkräfte künftig humanitäre Hilfe in komplexen Einsätzen leisten werden.
    ……………….
    Nur vier Länder (USA, Großbritannien, Kanada und Frankreich) erwarten in Zukunft mehr militärische Auseinandersetzungen aufgrund des Klimawandels. „Nur Kanada hat hier bisher konkret gehandelt und mehrere Fregatten bestellt“, sagt Brzoska. „Als Anrainerstaat der Arktis möchte Kanada militärisch Präsenz zeigen, sollte durch das erwartete Abschmelzen des Eises hier in Zukunft ein Wettbewerb um Bodenschätze entstehen.“

    Praktisch, jetzt hat man eine neue Ausrede um einzugreifen und zu besetzen. So wie bei Ebola, als gleich 3000 US Soldaten einflogen.
    Mit der Zeit haben die USA in den letzten Jahren nach Gadaffis Tod (der die Unabhängigkeit Afrikas anstrebte und so etwas wie die Vereinigten Staaten von Afrika schaffen wollte) sich so ziemlich überall in Afrika festgesetzt – was sie viele Jahre lang vernachlässigt haben.
    Mit dem Klimawandel stehen neue Optionen mit natürlich humanitären Aktionen aus.

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