Der Tod der Bewegung „Grüne Energie“

Stephen Moore
Einführung des Übersetzers: Dieser Artikel war natürlich vor der Wahl in Bremen erschienen, und als ich ihn entdeckt hatte, wusste ich noch nicht so recht. Jedoch nach dem Einbruch bei den Grünen bei der Wahl in Bremen (für mich ein sehr erfreuliches Zeichen) schient es mir doch angebracht, die in diesem Beitrag beschriebenen Verhältnisse diesbezüglich in den USA zu beleuchten, auch wenn es hier um „grüne Energie“ und nicht um die Grünen als politische Kraft geht. Darum folgt hier die Übersetzung. – Chris Frey


Die Bewegung „Grüne Energie“ in Amerika ist tot. Sie ruhe in Frieden. Nein, eine Mehrheit von Amerikanern wird während der nächsten 20 Jahre nicht ihre Energie von Windmühlen und Solarpaneelen bekommen. Eine wichtige Erkenntnis aus dem rapiden und teuren Untergang der Marotte von der „Grünen Energie“ lautet, dass die zentrale Planwirtschaft nicht funktioniert.

Den Hauptbeitrag zur Zerschlagung grüner Energie, war der Schieferöl- und -gasboom zusammen mit dem steilen Rückgang des Preises für fossile Treibstoffe, den vor einigen Jahren nur wenige haben kommen sehen.

Ein neuer Bericht der International Energy Agency IEA räumt ein, dass grüne Energie im raschen Rückzug begriffen ist und zerschlagen wird durch „den jüngsten Preisverfall für fossile Treibstoffe“. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass der gewaltige Preisvorteil für Öl und Erdgas bedeutet, dass „fossile Kraftwerke immer noch die Stromerzeugung dominieren“.

Das hätte nicht geschehen sollen.

Die meisten Experten der Regierung – und auch viele private Investoren – haben sich den „Peak Oil“-Unsinn aufschwatzen lassen, zusammen mit Vorhersagen weiter steigender Ölpreise im Zuge unserer fortschreitenden Ausbeutung des Öls aus der Erdkruste. Man hatte erwartet, dass der Ölpreis bei deutlich über 100 Dollar pro Barrel verharrt und potentiell bald 200 Dollar pro Barrel kosten könnte. Die Zeitschrift National Geographic propagierte auf dem Cover im Jahre 2004 „Das Ende vom billigen Öl (siehe Bild oben rechts)

Barack Obama hat den Wählern weisgemacht, dass grüne Energie notwendig sei, weil „Öl eine begrenzte Ressource“ ist, die uns eventuell ausgehen könnte. Offensichtlich hat Obama niemals „The Ultimate Resource“ von Julian Simon gelesen, aus welchem wir lernen, dass die menschliche Erfindungsgabe beim Aufspüren neuer Ressourcen die Ausbeutung von Ressourcen deutlich überkompensiert.

Als Fracking und horizontales Bohren die Bühne betraten, haben sich die Öl- und Gasreserven der USA fast über Nacht verdoppelt. Die Ölförderung wuchs von 2007 bis 2014 um über 70 Prozent und die Produktion von Erdgas um fast 30 Prozent.

Die Schieferrevolution ist ein klassischer Technologiesprung, der die grüne Bewegung aus dem Wettbewerb am Markt gedrängt hat. Erdgas kostet nicht einmal annähernd 13 Dollar, sondern nur noch 3 Dollar, ein Rückgang um 80%. Die Ölpreise sind um nahezu die Hälfte gefallen.

Grüne Energie kann damit unmöglich im Wettbewerb mithalten. Die Vermarktung von Windenergie bei einem Erdgaspreis von 3 Dollar gleicht dem Versuch, Sand in der Sahara zu verkaufen. Anstatt die Marotte grüner Energie einen gnädigen Tod sterben zu lassen, hat die Obama-Administration nur noch mehr Subventionen in die Solyndras der Welt fließen lassen.

Washington litt unter etwas, dass F. A. Hayek den „fatalen Dünkel“ nannte [fatal conceit]. Wie die Planer im Politbüro der fünfziger Jahre waren sich der Kongress und das Weiße Haus sicher, wohin die Zukunft steuert. Einem Bericht der Taxpayers Protection Alliance zufolge gab die US-Regierung während der letzten 5 Jahre 150 Milliarden Dollar aus für „Solarenergie und andere Projekte erneuerbarer Energie“. Sogar trotz der Veränderung der Energiewelt durch Fracking sind diese geblendeten Figuren in ihren wilden grünäugigen Fantasien hängen geblieben, denen zufolge Windturbinen die Zukunft seien [was die „Süddeutsche“ in Gestalt von Redakteur Michael Bauchmüller unverdrossen stur weiterhin behauptet. Anm. d. Übers.]

Derweil planiert die Rückkehr eines Preises von 2,50 Dollar pro Gallone [= ca. 4 Liter] Benzin den Markt für Autobatterien. In einem vor kurzem erschienenen Bericht einer Handelsorganisation heißt es: „Nur 45% der Inzahlungnahmen von Hybridfahrzeugen sind in den Kauf eines weiteren, von alternativem Treibstoff angetriebenen Fahrzeug geflossen. Das ist ein Rückgang um über 60 Prozent im Jahre 2012“.

Bei Edmunds.com heißt es: „Niemals zuvor sind die Raten für Fahrzeuge mit alternativen Treibstoffen unter 50% gefallen“. Es wird spekuliert, dass „viele Eigentümer von Hybrid- und Elektroautos mehr aus finanziellen Motiven handeln als einem Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt“. Dies ist eine direkte Folge des Umstands, wenn die Welt im Öl badet.

Dies ist nicht das erste Mal, dass amerikanische Steuerzahler durch falsche Träume grüner Energie ausgenommen worden sind wie eine Weihnachtsgans. Ende der siebziger Jahre hat die Carter-Administration Milliarden Dollar für die Synthetic Fuels Corporation ausgegeben, welche dabei war, Treibstoff ökonomisch und wettbewerbsfähig zu erzeugen. Solar- und Windenergie blitzten dabei ebenfalls kurz auf. Alles brach aber zusammen, als der Ölpreis bis auf 20 Dollar pro Barrel gefallen ist, nachdem Reagan den Energiemarkt dereguliert hatte. Die Synthetic Fuels Corporation war eine der großen unternehmerischen Zeitverschwendungen in der amerikanischen Geschichte.

Daraus sollte man eine Lektion gelernt haben – aber Washington machte unter den Präsidenten Bush und Obama wieder genau das Gleiche.

Zumindest haben Investoren im privaten Bereich ihr eigenes Geld bei diesem närrischen Treiben verloren, Energiequellen des Mittelalters neu zu beleben – wie etwa Windturbinen. Die Tragödie für uns ist, dass die Politiker als Anteile-Halter unser Geld zum Fenster hinaus werfen. Diese von der Regierung gestützten Technologien leiten privates Kapital weg von potentiell mehr versprechenden Innovationen.

Harold Hamm, Präsident von Continental Resources und einer der Entdecker des Bakken-Schiefer-Feldes in Nord-Dakota, erzählt die Geschichte seines Treffens mit Barack Obama im Weißen Haus im Jahre 2010, wobei er ihm von der Fracking-Revolution berichtet hat. Obama erwiderte arrogant, dass Elektroautos schon bald fossile Treibstoffe ersetzen würden. Hat er jemals mehr daneben gelegen?

Wir wissen nicht, ob Erneuerbare jemals eine bedeutende Rolle im Energiemix von Amerika spielen werden. Aber falls das jemals der Fall sein sollte, wird es das Ergebnis von Marktkräften sein und nicht von Planwirtschaft.

Link: http://www.thegwpf.com/the-death-of-the-green-energy-movement/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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31 Kommentar(e)

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1
Katrin Meinhardt

#29: Schmitz. Es gibt bei Ihnen nur einen einzigen Engpaß.

Zitat: "[...] zumindest ausgebildete Menschen mehrheitlich die Notwendigkeit auf abzusehende zukünftige Engpässe früher zu reagieren als die Ökonomie in der Lage wäre. [...]"

Zu Ihren unlogischen Gedankengängen. Hayek hat nachgewiesen, dass diese Aussage nicht stimmt. Sie reden wider besseren Wissens Blödsinn. Vgl. #30, vom verehrten Herrn Markus Estermeier, bspw., zu Ihrer geistigen Belehrung. Jeder gute Ökonom weiß, dass Sie Unsinn reden.

Außer leerem Gelaber spucken Sie heiße und nichtssagende Luft. Um den Todestag von Hayek geht es nicht. Stellen Sie sich mal vor. Ich wußte das.

Analysieren Sie mal Ihren eigenen Satz.
a. 1 Mehrheit an (angeblich) ausgebildeten Menschen, auf der einen Seite.
b. Alle ausgebildeten Menschen, in der gesamten Ökonomie, weltweit, auf der anderen Seite.

Gretchenfrage: Wer (!) wird wohl mehr wissen können? Die Öko-Faschisten (a) oder die Gesamtheit aller Wirtschaftsakteure (inklusive Universitäten und Industrie) (b)?

Zitat: "Die einfach zu fördernden Oelvorkommen sind erschöpft"

Das ist eine dreiste Lüge. Die Produktionsanlagen widersprechen Ihnen tagtäglich. Der Ölpreis ist niedrig.

Zu Ihrem restlichen Beitrag. Essen können Sie aber noch selbst? 🙂 Was Ihnen überheblich als "verquast" erscheinen will, ist allein Ihrem Engpaß zu verdanken.

a. Ja, Peak-Oil ist eine kranke Ausgeburt der linken Linken. Was sonst? Glauben Sie, die Marsianer, oder die außerirdischen Männchen haben sich diesen Schwachsinn ausgedacht? Peak-Oil ist für unsere Zeit absolut irrelevant. "Peak-Oils" gibt es, seit es Kulturmenschen gibt, also seit Beginn der Menschheit. Vgl. #30.

b. Carl-Christian von Weizsäcker. Schlagen Sie nach. Zumindest soll (!) er sich in letzter Zeit zur (bereits erfolgenden und schleichenden) De-Industrialisierung geäußert haben, diese Energiewende kritisierend. Prof. Dr. Sinn, LMU, hat das auch erkannt.

c. Zitat: "Man erkennt versagende Ökonomen weil diese nicht Meinhardts Meinung teilen ?"

Endlich ein Volltreffer. Hier liegen Sie endlich richtig. Bravo. Ja, so ist es. Ökonomen, die nichts am schwachsinnigen Club of Rome auszusetzen hätten, Ökonomen, die angeblich Grenzen des Wachstums zu erkennen glauben, können Sie, wenn Sie vermögen, auf den Schutthaufen der Geschichte abladen. Das sind Versager und Nichtsnutze, die in einem Fachbereich der Ökonomie, absolut nichts verloren haben. Und es kommt noch besser. Alle linken Ökonomen, an denen etwas marxistisches sein will, sollten einen sanften Tritt in den Popo erhalten und ab in die Wüste oder auf den gleichen Schutthaufen. Darf ich Sie fragen, was (!) verstehen Sie denn von Ökonomie?

Weil, Zitat: "[...] Steht in jedem Wirtschaftsnachschlagewerk als Problem erkannt."

Tatsächlich? Nenne Sie mir mal eines. Und ab welchem Jahrgang hat dies begonnen? Was ist denn überhaupt ein Wirtschaftsnachschlagewerk? Das ist eine falsche Aussage von Ihnen. Wieviele gibt es denn, davon?

Passen Sie mal auf. Ich habe Sie mit Respekt behandelt, nicht jedoch Ihre menschenverachtenden Aussagen. Die(se) verdienen keine (!) Achtung. Die ruhen auf KEINEM harten wissenschaftlichen Boden. Sie wollen hier den weniger gut informierten Leser übers Ohr hauen und dies werde ich nicht zulassen. Andere ebenso nicht.

Bevor Sie hier posten, erst lesen, dann denken, wieder lesen, und so weiter.
Ich habe Ihnen die Literatur bereits mitgeteilt und klar gesprochen. Hayek schreibt verständlich. Und Erich Zimmermann, Sie (falsch spielender) Scherzkeks ist bereits 1961 gestorben. Und seine Gedanken, seine Arbeitsweise, sind IMMER noch korrekt.

Es gibt kein Ressourcenproblem. Aber, ein Schmalzproblem. Und der rot-grüne Öko-Faschist ist einer der bösartigsten und (!) dümmsten Arbeiter, den man sich so ausdenken kann, komme er nun im Gewand eines Ökonomen daher oder eines angeblichen Physikers.

EIKE darf sich beglückwünschen nicht so zu sein wie Sie sein wollen. Aus freiem Willen.

Haben Sie noch mehr Fragen im Bereich der Ökonomie? 🙂

2
Markus Estermeier

#29 Frau/Herr Schmitz

"Nunja , zum Glück sehen zumindest ausgebildete Menschen mehrheitlich die Notwendigkeit auf abzusehende zukünftige Engpässe früher zu reagieren als die Ökonomie in der Lage wäre. Steht in jedem Wirtschaftsnachschlagewerk als Problem erkannt."

Was glauben Sie, was in der Materialvorschung ganz ohne politischen Einfluss ständig geschieht? Es werden (m.W.) neue chemische Verbindungen für bessere/preiswertere Rohstoffe mitunter sehr erfolgreich geschaffen. Allein auf dem Gebiet der technischen Kunststoffe ist man schon so weit, dass man auf den Rohstoff Öl gänzlich verzichten kann. Von synthetischen Schmierstoffen in der Kfz-Technik haben Sie sicherlich auch schon gehört.
Allein diese beiden Beispiele sollten reichen um zu zeigen, daß die freie Wirtschaft mit Hilfe der Forschung und Entwicklung sehr wohl in der Lage ist bessere und preiswertere Lösungen zu finden, als es sich unsere "nachhaltigen Ökofaschisten" je erträumen können.
Der einzige unabdingbare Rohstoff ist Energie in Form von Strom zu einem günstigen Preis und bedarfsgerecht geliefert. Wind und Sonne können weder das Eine noch das Andere. Von den Kollateralschäden für Mensch und Natur mal abgesehen werden hier Milliardenbeträge für hirnrissige Politspinnereien verbraten.

3

Nunja , zum Glück sehen zumindest ausgebildete Menschen mehrheitlich die Notwendigkeit auf abzusehende zukünftige Engpässe früher zu reagieren als die Ökonomie in der Lage wäre. Steht in jedem Wirtschaftsnachschlagewerk als Problem erkannt.
Offenbar ist hier niemand dieser Ansicht damit stehen Sie aber ganz schön alleine .
Womöglich wird sogar folgender Satz hier bestritten: "Die einfach zu fördernden Oelvorkommen sind erschöpft"

Herzlichen Glückwunsch Eikianer
--------------------------------------
Unlogisch verquaste Gedankengänge:
was hat Venezuela und Peak oil zu tun ?
Endlichkeit der Ressourcen ist von Linken erfunden worden ?
Weizsäcker ist gegen Energiewende ?
Man erkennt versagende Ökonomen weil diese nicht Meinhardts Meinung teilen ?
Friedrich August von Hayek (1992 tot) und Energiewende ???
Sie suchen willkürlich (offenbar nach dem Zufallsprinzip) irgendwas durchzudrücken egal wie unzusammenhängend es sein mag ... pfft

4

@ #25 S. Mikosch

Köstlich, einfach nur köstlich:

"der weltweiten Entwicklung der Speichertechnik"
Null Kenntnisse der physikalischen und chemischen Gesetze, die schon längst vollständig bekannt sind, so daß eine Verbesserung nur noch in marginalen Schritten erfolgen kann. Sprung des Wirkungsgrades des PSKW Goldisthal von 75 auf 80% der Vorgänger-PSKW wie Edersee etc. .

Habs ja schon immer gewußt: Frauen sind in der überwiegenden Mehrzahl für Naturwissenschaft nicht empfänglich, dafür aber für Reklame: "Dash wäscht so weiß, weißer gehts nicht" und so weiter und so fort

Ach ja: "Bauknecht weiß, was Frauen wünschen ..." .

5
Katrin Meinhardt

#20: Schmitz!

Meine an Ihre Wenigkeit gerichtete Antwort diente vor allem dem Zweck, den weniger gut informierten Leser korrekter zu informieren. Wenn ich von Ihnen abhängig wäre, (was ich niemals bin, daher ist Ihre Antwort einerlei und versklavt mich nicht) dann würde ich hier gar nicht schreiben wollen. Bei EIKE geht es darum, den weniger gut informierten, aber sehr wohl klugen, Menschen, für eine (sehr) ehrenhafte Sache zu gewinnen.

Oder, warum glauben Sie, tummeln sich hier die Trolle? Gegen die (sehr fähigen und aufrichtigen) Fachleute kommen die niemals an. Das hätten die gerne.

Und in der Wissenschaft, Frau oder Herr Schmitz, zählt nun einmal nur die wahre Aussage. Und gegen die obigen meinigen erwähnten Aussagen sind Sie machtlos. Die stimmen schon. 🙂 Eine Widerlegung wird Ihnen unmöglich sein. Davon können Sie nur träumen. Dabei bleibt es aber auch schon.

Jetzt zu Ihren Antworten an den verehrten Herrn M. Hofmann.

a. Der Markt. Was haben Sie eigentlich gelernt? Wenn Sie Wissenschaft betreiben wollen, dann kommen Sie an diesen Mann nicht vorbei: Friedrich August von Hayek. Denn, an dieser vermaledeiten und unnötigen und krankhaften Energiewende ist vor allem der ökonomische Gesichtspunkt relevant. Und dieser Hayek hat Maßstäbe gesetzt, die heute noch gelten.

Der Markt, der von den linken Linken mit so viel Verachtung bedacht wird, ist unschlagbar, wenn (!) man diesen frei arbeiten läßt. Doch, der Markt kann sehr wohl vorausschauend handeln. Das ist längst erwiesen. Man muß aber mit Fleiß und Schweiß daran arbeiten wollen. Sich bemühen. Ein jeder guter Ökonom weiß dies.

b. Das war Zeuge Nr. 1 aus vielen, vielen vorhandenen. Zeuge Nr. 2 nennt sich:

Erich W. Zimmermann (1881-1961). Ehemals deutscher Staatsbürger. Der wurde auch damals nicht ernst genommen. Er fand seinen Weg in die USA. Ökonom von Hause aus und später unter anderem an der Universität of North Carolina tätig, und zwar sehr erfolgreich. Und sein Werk "World Resources and Industries" war damals ein sehr großer Erfolg. Dies im Jahr 1951.

Also, Herr oder Frau Soundso, es ist egal wie Sie reagieren. Die Realität wird sich so verhalten wie diese will. Ökonomische Gesetze wirken anders als physikalische, aber diese wirken. Mit Verzögerung, aber unerbittlich.

c. Wenn Sie schon Ökonomen zitieren, ist das nichtssagend. Natürlich gibt es solche, leider. Daran erkennen Sie, daß dies Versager sein müssen, denn diese irren. Vgl. Punkt a. Lesen Sie mal bei einem Ökonomen der Familie Weizsäcker nach. Einer von denen ist Ökonom, und zwar ein sehr guter, und er ist gegen diese Energiewende. Und er kann Ihnen dann auch genau sagen, warum. 🙂

d. Woran erkennen Sie bitte gesunden Menschenverstand?

e. Venezuela soll über sehr große Reserven an Rohöl verfügen. Studieren Sie das Land. Dann begreifen Sie, warum Peak-Oil nur in der linken Ecke geboren sein kan. Diese Theorie ist aus dem Hut gezaubert worden, um der rot-grünen öko-faschisten Idee Stimmen zuzuführen. Mit aufrichtig betriebener Wissenschaft hatte dies niemals etwas zu tun.

Mit freundlichen Grüßen

P.S.: Ach ja. Hayek-Literatur. Zwei Tips: (1) Mißbrauch und Verfall der Vernunft: Fragment und (2) Die Anmaßung von Wissen: Neue Freiburger Studien.

Zwei Klassiker und ein Muß!! Damals war Freiburg noch schwer in Ordnung. Heute ist Freiburg im Breisgau zum Vatikan der Esoterik verkommen und zum Loch des Öko-Faschismus.

So, und jetzt setzen Sie sich bitte hin und prüfen alles nach, wenn Sie es jemals erlernt haben wollen. 😉 Merci. Aber Achtung, das kostet Sie viel Zeit. Mit dem gesunden Menschenverstand hat dies weniger etwas zu tun. Und Know-how, of course (my horse).

6
Rainer Pfeiffer

#22 Frau Schmitz, es ist doch auch nur "irgendjemand", der in ihrer Scheinwelt die Menge an Rohstoffen für als "demnächst oder sogar schon erschöpft" deklariert - italienische (und andere) Milliardäre sind keine Geologen, sondern auch nur Mafiosi...die teilen höchst ungerne...das überlassen sie lieber dem Plebs 😉

7
Silke Mikosch

Zitat in #11: „Mit genügend Energie zaubern Ihnen Chemiker Synthese-Kraftstoffe, deren Eigenschaften exakt an den avisierten Verbrennungsprozess angepasst werden können“

Das mag sein, aber wo soll der Sinn liegen, Strom mit entsprechenden Verlusten in großen Mengen in einen synthetischen Kraftstoff zu verwandeln, um ihn dann mit einem Wirkungsgrad von 30 oder 40 % wieder in nutzbare Energie zu verwandeln? Elektromotoren haben doch bereits einen Wirkungsgrad von 90 oder 95%.
Strom verbraucht man, wie Sekt, am besten sofort. Naja, Herr Endres ist nach eigenen Angaben mit seinem Team ja gegenüber der weltweiten Entwicklung der Speichertechnik 10 Jahre zurück. Da ist er nicht der richtige Ansprechpartner.

Silke M.

8
Martin Zühlsdorf

@ Herr Schmitz,

sie tun Frau Meinhardt unrecht, habe ich eine Zeitlang auch, aber einige ihrer Aussagen sind durchaus bedenkenswert, allerdings müssen sie sich schon ein wenig Mühe bei der Rezeption geben 😉

... Und ansonsten ist ihr einziges Argument, "endliche Rohstoffe", das ist Malthusisches Denken in Perfektion und wurde hier schon x-mal wiederlegt.

9

@Schmitz #22
Es gibt das Thema "Begrenzte Bodenschätze" in einer freien und sozialen Marktwirtschaft nicht. Das Thema "Begrenzte Bodenschätze" ist ein Thema, dass ein politische Ideologie braucht, um aktiv zu werden. Wie die Grünen und Sozialisten eben eine Marktfremde bis Marktfeindliche Ideologie als Thema brauchen um in der Gesellschaft einzig willige und gläubige Anhänger = Wähler zu finden/ködern.
Wenn sich eine Gesellschaft von vornherein eine "Begrenzungen" auferlegt, dann ist diese Gesellschaft auf Dauer nicht überlebens-anpasssungsfähig an das Überleben auf diesen Planeten. Hätte diese "Begrenzte Rohstoff Denke" schon zu den Zeiten des Mittelalters Schule gemacht, dann hätten wir bis dato noch keine Aufgeklärte und moderne Industriegesellschaft und Wohlstandschancen für Alle. Man würde weiter auf den Glauben/Ideologie begrenzt/abhängig sein.

10

Aha .
wenn die begrenzten Bodenschätze von irgendjemandem als Thema für out erklärt werden ist das Problem damit gegessen... wollen Sie DAS damit sagen?
Wissen Sie eigentlich noch was Sie schreiben ?
Wie soll ich das ernst nehmen ...

Sie brauchen mir nicht die Marktwirtschaft zu erklären sondern lieber auf das Thema eingehen.
Aber ich seh schon , zusammenhängend zu diskutieren ist hier einfach nicht möglich .

11

@Schmitz
Was wollen Sie ständig mit ihren "Peak Oil". Die Grünen in Deutschland haben doch gerade mit ihrer Recyclingverordnung dafür gesorgt, dass das "Peak Oil" kein Thema mehr ist. Der Markt ist flexibler als Sie selbst denken und anderen weismachen möchten.
Der Markt = Gesellschaft hat genug Wissen in den Schubläden verstaut. Und dieses Wissen wird dann herausgeholt, wenn der Markt = Gesellschaft dies als einen Vorteil = wirtschaftliche Wertschöpfung bzw. Lösung für ein Problem vorsieht.
Die sog. Erneuerbaren Energien = Energiewende ist so ein "Schubladenwissen", dieses Wissen über die Stromerzeugung mittels Wind, Sonne oder Biomasse oder das großtechnische Speichern von Strom war schon lange da aber dieses Wissen hat keine wirtschaftliche Wertschöpfung, weil es gegenüber den Energieträgern (Kohle, Gas, Oel, Uran) = Kraftwerkspark einfach gravierende technische und somit auch wirtschaftliche = Wertschöpfende Nachteile hat.
Zusammenfassend kann man sagen, das Wissen über die technisch Nutzung der Energieträger Kohle, Gas, Oel, Uran zur Strom und Energie wie auch Rohstofferzeugung ist MEHR WERT für eine innovative und industrie=wohlstandsbasierende Gesellschaft als das Wissen über die Nutzung von Wind, Sonne, Biomasse.
Und dieses Wissen hat der Markt = Gesellschaft weltweit in sich aufgenommen. Und keine Gesellschaft = Markt wird freiwillig auf dieses Wissen verzichten bzw. dieses per politischer Gesetzgebung verraten bzw. bekämpfen....außer ein Land in Europa, dass sich da einen neuen ideologischen Ziel der marktfeindlichen Energiewende poliitsch erzwungen (EEG) unterworfen hat

12

Sorry Fr. Meinhardt
sparen Sie Ihre Zeit . Nach 1,5 Sätzen höre ich auf zu lesen wg. mangels Inhalts. Machen Sie das mit jemand Anderem .

M.Hofmann :
Ich habe kein Wort über das für oder wider der erneuerbaren Energien verloren auf das Ihre Erwiderung passen könnte . Ich kenn all diese Ansätze Ihres Gedankens reichlichst und stimme dem zu dass es zu preislichen Verwerfungen kommen kann welche dem EEG zusetzen kann .
Gleichzeitig ist der Markt nach meiner Ansicht zu träge um frühzeitig eine Energiewende(die unvermeidlich sein wird) einzuleiten.
Es gibt durchaus Ökonomen die Peak Oil schon als bereits überschritten ansehen und auch welche die Wirtschaftskrisen vorraussehen wenn Peak Oil nicht früzeitig erkannt wird . Dass der Markt letztendlich alles regeln wird ist klar und unwideruflich aber er ist nicht in der Lage vorrausschauend zu wirken . Das kann nur der gesunde Menschenverstand.

13
Peter Schmitz

Liebe CO2 – Freunde, lieber Herr Wetter,
wenn Sie heute die Zeitung aufgeschlagen haben, dürfte Ihnen ein Artikel über die Bautätigkeit der Firma e-On ins Auge gefallen sein. Dort wird dargestellt, dass die Firma in einen Windpark in Großbritannien mehr als eine Milliarde Euro steckt. Auch dort ist wieder davon die Rede, wie viele Wohnungen mit Strom versorgt werden.
In meiner Fragestellung wollte ich darauf hinaus, dass das reine Propaganda Zahlen sind.
An wie vielen Tagen im Jahr mit wie vielen Stunden weht denn der Wind mit einer Stärke, die dazu führen würde, die 320 000 Wohnungen zu versorgen.
Erreicht der Strom die Stärke nicht, dürfte es in etlichen Wohnungen ziemlich ‚duster’ werden, wenn kein Strom mehr ankommt.
Der Kurvenverlauf ist ja nicht linear.
Ich wollte mit meiner Frage erreichen, dass ich ziemlich exakte Zahlen an die Hand bekomme, um einigen „Schlaubergern“ klar zu machen, auf welch schwachem Fundament die Energiewende aufgebaut worden ist und weiter aufgebaut wird.

Viele Grüße
Peter

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@Schmitz #8
Nochmal! Der freie Markt -also wir als nachfragende und anbietende Gesellschaft- entscheiden darüber, wann ein Zeitpunkt für ein neues Produkt gekommen ist, dass das alte Produkt ablöst. Für die sog. Erneuerbaren Energien (Wind und Sonne) ist der Markt nicht interessant und dies wird auch so bleiben. Das EEG ist ein Eingriffsgesetz in den Markt, der die sog. Erneuerbaren Energien aus ideologisch-politischen Gründen als marktfähig aussehen lassen will. Dies wird jedoch nicht lange gut gehen, weil die steigenden Strompreise, die durch das EEG verursacht werden, weder sich die Wirtschaft noch die Gesellschaft eines Landes auf Dauer leisten kann.
Der Markt = die Gesellschaft hat längst entschieden, dass Wind und Sonne nicht für unsere moderne Gesellschaft = Wohlstand einen mehr an Wert haben gegenüber den Energieträgern Oel, Kohle, Gas und vorallen Uran/Thorium.

15
Katrin Meinhardt

#16: Schmitz!

Zitat: "[...] Ansonsten antworte ich nicht mehr auf cholerisch-militant vertretenen Glaubensrichtungen. [...]"

Jetzt haben Sie aber das Universum das fürchten gelehrt. Hat Ihnen niemand im Leben diskutieren beibringen können? Wenn Ihnen die Argumente ausgehen, dann sind alle anderen (vgl. typisch Sündenbock-Suche, obwohl die Sünde doch gar nicht existieren kann, sehr logisch, Herr Schmitz. Was verstehen Sie von Logik?) Ewiggestrige, religiöse Hinterwäldler, Glaubens-Blabla, [...] Unglaublich intelligent von Ihnen, schlau eingefädelt, aber es funktioniert nicht.

Zitat: "Ein bisschen logisch-konsequente Argumentation wäre da eher hilfreich."

Jetzt ist das Universum weggelaufen, dies muste ja wieder geschehen. Weil Sie die Weisheit, ohne Arbeit und Fleiß, mit den Löffeln zu sich genommen haben?

Der verehrte Herr Ulrich Walter hat Ihnen doch gesagt. Da ist die Realität. Die Theorie, Ihre Gedanken, versuchen diese zu erklären. Ihre Gedanken können aber nicht zaubern. Und während Sie träumen und versuchen (richtig) zu denken (keineswegs abwertend gemeint, ganz im Gegenteil, bitte beachten!!), fließt das Öl und es fließt. Und es wird noch sehr lange fließen. Im EIKE-Archiv wurde bereits oft darüber spekuliert, gerätselt, diskutiert, argumentiert. Schauen Sie doch da hinein. 🙂

Herr Schmitz. Wieviel Öl ist denn im Erdboden?

Und Herr Ulrich Walter ist frei die Daten in seinem Sinne zu deuten. Und ich stimme ihm zu. Noch einmal. Wieviel Öl ist denn dort unten? Wenn allein diese Frage Sie vor riesigen Problemen stellen wird, was soll das? Auch kennt die Menschheit kein Ressourcen-Problem. Es wird auf jeden Fall ganz anders laufen, als Sie sich das hier erträumen, um die rot-grüne öko-faschistische und freiheitsberaubende und (sehr viel) Armut schaffende und (in dieser Form) nicht notwendige Wende in der Energie zu befürworten. Sie haben keine Argumente dafür, weil es keine geben kann. Alles Hirngespinste.

Ihre (privaten) Probleme sollen viel wichtiger sein. 😉

MfG

a.
Ihr Argument läßt sich immer aushebeln, weil Sie nie wissen können, wieviel Rohöl im Boden noch ist. Sie wetten nur. Das ist alles. Diese Wette kommt die Menschen aber sehr teuer zu stehen.

b.
Einige Stimmen behaupten gar, der Rohölpreis wäre manipuliert (von den üblichen Verdächtigen, aus dem und dem Grund). Nun, niemand, absolut niemand, kann mittelfristig, schon gar nicht langfristig, diesen Preis unter Kontrolle halten. Das ist unmöglich. Und es ist ein verzweifelter Immunisierungsversuch, Blendkunst, nichts weiter.

Das Öl wird weiter fließen, verehrter Herr Schmitz. Und wenn der Preis steigen sollte, solange er für alle steigt, dann ist gut. Und der verehrte Herr Endres hat Ihnen ein wichtigen Wink mit dem Zaunpfahl in seiner höflichen Art geben wollen. Da ist noch sehr viel Spielraum. Peak-Oil braucht niemand, außer der geisteskranken Öko-Fraktion.

Der Staat hat sich hier herauszuhalten. Planwirtschaft ist sehr viel gefährlicher. Blicken Sie doch nach Venezuela. 🙂 Die kommen noch nicht einmal mit den heutigen Öl-Reserven zurecht. :))

Und Sie? Warum brauchen Sie dieses Argument, bitte? 🙂

16

Ulrich W.
Erschöpfte Ölquellen füllen sich also nach Ihrer Meinung wieder von selbst auf . Sie sind sicherlich auch der Meinung , dass es innerhalb kurzer Zeit geschieht sonst wäre der Einwand sinnlos... Bloss wo sind denn die nachwachsenden Ölreserven? Hmmm
Ansonsten antworte ich nicht mehr auf cholerisch-militant vertretenen Glaubensrichtungen.
Ein bisschen logisch-konsequente Argumentation wäre da eher hilfreich .
Sie wollen doch überzeugen oder?

Hoemann :
Sehr richtig , der begrenzende Faktor ist immer die Energie , endlich mal eine vernünfige Entgegnung.
Ist nur die Frage ob diese in ausreichender Menge in absehbarer Zeit zu akzeptablem Preis zur Verfügung gestellt werden kann und gleichzeitig auch allgemein akzeptiert wird . Dieses sind ebenfalls Begrenzungsfaktoren die aber alle Beachtung finden müssen . Meinen Sie das wäre vollkommen unproblematisch? Ich hab da meine Zweifel, zuviele Unwägbarkeiten .
Bisher habe ich dieses Portal als eines erlebt welches Wunschdenken bei Klima- und Energiefragen gerne ablehnt aber gleichzeitig findet man immer wieder visionäre Zukunftsaussichten die aber oft reichlich Willensbekundung bedürfen um gedanklich überlebensfähig zu sein ....

17
Ulrich Walter

@ Schmitz

es gibt 2 Theorien, biotisch & abiotische Entstehung. Ich glaube an die abiotische Variante, ist logischer.
Bitte erläutern Sie Ihre Nullaussage...und bitte keine schwachsinnigen Merkelstammeleien nachplappern...

18
Andreas Hoemann

#8:

Immer wieder dieses Argument mit den irgendwann (wobei dieses irgendwann zu einem nicht näher festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft liegt und Angst machen soll) endenden Rohstoffen. Mit genügend Energie können Sie aus jedem Gestein oder dem Meerwasser jedes Element gewinnen und dieses dann entsprechend der Anforderungen zu Molekülen zusammenbauen. Der begrenzende Faktor ist immer die Energie und nicht ein fehlender Rohstoff. Und wird die Energie durch Kernenergie oder möglicherweise durch Fusion erzeugt, stellt auch diese keinen begrenzenden Faktor dar.

19

Guten tag
Stefan Think und Fr Meinhardt : O-Sätze wie Hr. Heinzow sagen würde ...
Herr Endres : Auf die eigentliche Aussage habe Sie aber nicht geantwortet .
Alkylatbenzin (das momentan aus aus fossilem Erdöl gewonnen wird (nasowas)) zu produzieren ist eine sehr teure Angelegenheit wie Sie höchstwahrscheinlich auch wissen . Das deuteten Sie auch bereits mit "genügend Energie" an.
..
Sie sehen, ich kann mit dem Einwand nicht zufriedengestellt werden.

Was hat das alles mit der von Ihnen vermuteten Deindustriealisierungspolitik zu tun ? Es geht um die Endlichkeit der Resourcen . Genügend Beispiele in der Geschichte sind vorhanden wie das Ignorieren (aus Unkenntnis oder blinder Gier sei dahingestellt) ganze Kulturen zerstört oder ins Chaos gestürzt hat .

20

@peter schmitz

P.S. Laut Pressebericht sollen durch den Windpark 320 000 Wohnungen mit Strom versorgt werden. Es wäre durch einmal interessant, wenn sich hier bei EIKE die Fachleute einmal mit diesen Zahlen auseinander setzten würden.
---
Und wie werden die Wohnungen versorgt wenn kein Wind weht?Selbst ein Kindergartenkind kommt auf diese Frage.Sie aber nicht?

21
Frank Endres

#8: Eine eher naive Sicht der Dinge. Mit genügend Energie zaubern Ihnen Chemiker Synthese-Kraftstoffe, deren Eigenschaften exakt an den avisierten Verbrennungsprozess angepasst werden können (siehe z.B. "Alkylatbenzin" oder "Gas to liquid"). Da Deutschland in der Energieversorgung aber zurück ins Mittelalter geht, mit bald folgender De-Industrialisierung, wird der irgendwann auftretende "natural peak oil" Deutschland als erstes treffen. So ist das eben, wenn ein Land tiefgrün wird und ohne Not seine wissenschaftliche und industrielle Basis kaputt schlägt.

22
Katrin Meinhardt

#8: Schmitz!

Zitat: "Egal wie oft der Zeitpunkt des Peak Oil nach hinten korrigiert werden muss , er kommt mit Sicherheit (auch mit Fracking). [...]"

Das ist falsch, Herr Schmitz.

Wenn Sie der Menschheit von Nutzen sein woll(t)en, kümmern Sie sich mal erst um Ihre (privaten) Probleme. Diese sind viel gravierender. Niemand bat Sie darum, sich um eine nicht benötigte Energiewende zu sorgen. Andere können das viel besser und erfolgreicher.

Mit freundlichen Grüßen

23
Stefan Think

#8: Schmitz sagt

"Egal wie oft der Zeitpunkt des Peak Oil nach hinten korrigiert werden muss , er kommt mit Sicherheit (auch mit Fracking). "

Ja, da muss man sich jetzt schon sorgen.
Ich sorge mich eher über die Klimaerwärmung wenn in etwa 1 Mrd. Jahre die Sonne sich aufbläht und ihre Planeten frisst.

(Peak oil kommt dann danach erst dran)

Habe Sie da schon für vorgesorgt?

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Egal wie oft der Zeitpunkt des Peak Oil nach hinten korrigiert werden muss , er kommt mit Sicherheit (auch mit Fracking).
Da die Erde mit rund 510 mio qm2 gleich gross bleibt und die Bevölkerungszahl permanent zunimmt ist selbst durch EE immer nur eine Problemverschiebung nach hinten vorrausschaubar ...
Naive Vorstellung beim Autor und wie Hr. Kunz richtig bemerkte : sehr einseitige Sicht der Dinge

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zu #4: Ich kann Ihnen nur vollkommen zustimmen: Gaia/Mutter Erde - ein religiöser/esoterischer Unsinn. Was nicht heißt, daß solche Technologien, wie sie seit Mitte des 19 Jhdts. bis nach WKII z.B. im Ruhrgebiet üblich waren, inhuman waren. Der Erde aber war das egal - die hält auch Vulkanausbrüche aus oder solche Erdbeben wie jetzt in Nepal. Der Mensch ist es, der darunter leidet - und was diese Naturereignisse (die GUTE NATUR) anbetrifft, werden wir auch in Zukunft hilflos sein.
Gestern kam in der FAS erstmalige ein Artikel, in dem die Entscheidung, aus der Kernkraft auszusteigen ernsthaft und "nachhaltig" infragegestellt wird. Ich dachte, ich trau meinen Augen nicht. Super, dachte ich. Aber dann: worauf beruft sich diese Zustimmung zur Kernkraft: Die Kernkraft vermeidet CO2! Das hat schon damals nicht funktioniert - und heute erst recht nicht. Hat doch Frau Merkel sich just hingestellt und zu den aktuellen Petersberger Klimagesprächen eine besondere deutsche Note angekündigt mit Blick auf Paris. Es läuft so weiter wie bisher und wenn man sich den bemerkenswerten Beitrag von Herrn Kunz (#1) anschaut, dann sehe ich noch lange kein Ende dieser fatalen, insbesondere Deutschland in seiner Wirtschaftskraft beeinträchtigenden Politik. Da kann man nur mit der rheinländischen Weisheit weiterleben:
Ett hätt no emmer joot jange - bitte den Irrealis beachten.

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#4
Das Wort "Ausbeuten" für das Gewinnen von bergmännischen Stoffen ist ein bergmännischer Begriff. Er hat ert einmal nichts mit "Grün" zu tun. Die grüne Bezeichnung dürfte eher das "nachhaltig" sein, ohne das inzwischen scheinbar keine Publizierung mehr auskommt.
Zudem wurde mein Beitrag wohl eher missverstanden. Ich habe bemängelt, dass sich der Artikel alleine darauf beschränkt, das aktuell billige Öl und Gas zu preisen und zu sagen, nun sind alle Energieprobleme gelöst.
Das halte ich weiterhin für zu kurzsichtig.
Der Artikel hätte ja Atomkraft usw. als langfristige Lösung erwähnen können - hat er aber nicht.

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Wernher Kaul

@1
Erdröl ist viel zu schade um es zu verbrennen! Wer sich einmal mit organischer Chemie befasst hat kann da wohl nur zustimmen.

Aber selbst ohne Öl würde die Welt nicht untergehen. Es gibt immer noch Methanhydrat!!

Die Menge an Erdgas, die in den Hydraten gebunden ist, übersteigt die Erdgasreserven in konventionellen Lagerstätten um ein Vielfaches.

Ergänzt mit neuen modernen Atomreaktoren ist die Energieversorgung für viele Generationen gesichert.

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@helmut kunz #1
Warum schreiben Sie hier von "Ausbeutung"?!
Wenn oder Was sollte der Mensch ausbeuten, wenn er sich der Resource des Oel oder Gas oder irgendeinen anderen Rohstoff auf dieser Erde zu NUTZE macht?! Die Erde an sich kann man NICHT AUSBEUTEN, weil alles im Kreislauf des Erdsystems/Biotop bestehen bleibt, wenn gleich auch in anderen/veränderten/angepassten Aggregatszuständen. Der Erde und die Natur kennt das menschliche Propagandawort "Ausbeuten" nicht! Für die Erde spielt es keine Rollte (Emotion), ob wir jetzt die Rohstoffe dort belassen, wo diese sind oder ob wir uns die zu Nutzen machen. Nochmal....die Erde ist kein "fühlendes Wesen" und kann somit auch nicht ausgebeutet werden. Wenn ich aber den Großteil der Menschheit in Energie-Rohstoffarmut per CO2 Emissionsverbotsgesetz von einen besseren Leben bzw. Überleben abhalte, nur damit ich mir selber dieses Luxus = Rohstoffnutzung zu eigen mach, dann Beute ich hier meine Mitmenschen aus.

Diese Grüne Ideologie von einer "fühlenden Erde als Wesen" ist sowas von menschenfeindlich, dass sich das schon gar nicht mehr in Worte fassen lässt.
Und bei der "Grünen Logik" sieht man es um so deutlicher...wenn das Oel und Gas so giftig für den Planeten ist, warum hat dieser Plante Erde dann überhaupt erst diese Rohstoffe in seinen inneren gebunkert. Und wenn Radioaktivität und Strahlung so schädlich für den Planeten ist, warum strahlt die Erde selbst und produziert radioaktive Stoffe? Warum hängt unser Leben an einen Sonnenfusions-Strahlungsreaktor und von einen Erdkernkraftwerksreaktor ab?

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@#1: helmut kunz
- Ich gehe davon aus, daß die Kernenergie die Zukunft ist. Es handelt sich im Wortsinn der Weltretter um eine erneuerbare (unendliche) Energiequelle.
- Die frommen Wünsche des Gipfels zur Nachhaltigen Entwicklung lesen sich größtenteils ganz gut. Nachhaltig kann man Probleme nur lösen, wenn man die Weltökonomie nicht außer Acht läßt (Materialismus).
Ausgenommen Pkt. 13: Der Klimawandel wird sich auch in den nächsten Millionen Jahren fortsetzen. Dessen Auswirkungen sollte man nicht bekämpfen, sondern sich darauf einrichten.

PS: Wir sollten uns langsam mal davon lösen, daß alles, was die Natur hervorbringt gut, und alles was der Mensch macht schlecht ist. Z.B. die Weltmeere: Sie nehmen über 70% der Erdoberfläche ein und all das schöne Wasser ist schrecklich versalzen...

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Peter Schmitz

Liebe CO2 – Freunde,
die Entwicklung ist ja höchst erfreulich. So sah sich vor einigen Wochen die WamS genötigt, einen Leitartikel über das Fracking in den USA zu veröffentlichen. Es wurden einige Gewinner diese Booms vorgestellt, allerdings war, und das war der Wermutstropfen in dem Artikel, auch von einer Person die Rede, die durch das Fracking gesundheitliche Schäden davon getragen hatte. Ob die Schäden allerdings einer kritischen Prüfung im Zusammenhang mit dem Bohren stand hält oder auf andere Ursachen zurückzuführen ist, kann ich nicht beurteilen.

Hier allerdings wird der Versuch der „Hamm-Gas“ Bohrungen nach ‚Bergwerksgas’ durchzuführen schon in einem frühen Stadium von Protesten begleitet, wie man der Zeitung entnehmen kann.
Stattdessen setzt Herr Gabriel auf erneuerbare Energien. Dazu hatte er zu einem G7 Gipfel der Energieminister eingeladen. Vermutlich wollte er mit großem Pomp einen Energiepark in der Nordsee einweihen. Laut Zeitung wollten aber wohl nicht alle Minister mitfliegen. Was aus dem Ausflug geworden ist, stand allerdings nicht in der Presse.

Viele Grüße
Peter

P.S. Laut Pressebericht sollen durch den Windpark 320 000 Wohnungen mit Strom versorgt werden. Es wäre durch einmal interessant, wenn sich hier bei EIKE die Fachleute einmal mit diesen Zahlen auseinander setzten würden.

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So richtig zielführend finde ich das nicht.
Eine Fokussierung auf das Ausbeuten fossiler Reserven hätte nur Sinn, wenn es bewiesen wäre, dass Erdöl im Erdmantel durch plattentektonische Vorgänge „nachwächst“. Bisher habe ich dafür zwar viele Theorien, aber nirgendwo einen glaubhaften Beleg gefunden. Damit bleibt das „endlich“ im Raum, auch wenn die Vorhersagen z.B. des Club of Rome eine endlose Reihe von Fehldaten liefert – man sollte aber eben nicht in Euphorie verfallen und einfach annehmen, das geht so noch mehrere Jahrhunderte problemlos weiter.
Der Preis für Erdöl und Erdgas ist politisch gemacht. Er kann zwar noch deutlich fallen, aber danach auch ganz schnell wieder neue Dimensionen erreichen. Eine Lösung muss also schon das „danach“ betrachten.
Und genau das fehlt. Und deshalb wird man damit keinen „Grünen“ auch nur im Ansatz überzeugen.

Dass diese in Verbindung mit der Uno dabei sind, unser Staatsgefüge auszuhebeln und uns eine Diktatur ungeahnten Ausmaßes zu verordnen, zeigt der kommende UN Nachhaltigkeitsgipfel. Wie bei „Weltrettungen“ leider üblich, ist Deutschland ganz vorne mit dabei

Vom 25. bis zum 27. September halten die Vereinten Nationen einen Gipfel zur Nachhaltigen Entwicklung ab. Dort soll auch ein weltweit gültiger Maßnahmenkatalog beschlossen werden.
Anbei die Ziele, wie sie auf der Homepage der deutschen Regierungsseite hinterlegt sind.
http://www.new-york-un.diplo.de/Vertretung/newyorkvn/de/03/post-2015-agenda.html
1. Armut in jeder Form und überall beenden
2. Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern
3. Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern
4. Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern
5. Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen erreichen
6. Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten
7. Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern
8. Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern
9. Eine belastbare Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen
10. Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten verringern
11. Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen
12. Für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sorgen
13. Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen*
(*in Anerkennung der Tatsache, dass die UNFCCC das zentrale internationale, zwischenstaatliche Forum zur Verhandlung der globalen Reaktion auf den Klimawandel ist)
14. Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen
15. Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodenverschlechterung stoppen und umkehren und den Biodiversitätsverlust stoppen
16. Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
17. Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederbeleben