Tiefenlagerung radioaktiver Abfälle: eine NAGRA Sonderausstellung im Kernkraftwerk Leibstadt (Schweiz)

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke (EIKE-Pressesprecher)
Während in Deutschland die politische Verschleppung des radioaktiven Abfallproblems aus Kernkraftwerken auf den St. Nimmerleinstag sowie die begleitenden Auseinandersetzungen jeden sachlichen Lösungswillen zum Scheitern verurteilen, ist die benachbarte Schweiz etwas besser dran. Im Kernkraftwerk Leibstadt wird von der NAGRA eine Sonderaustellung zur Abfallfrage mit Diskussionsmöglichkeit angeboten.


NAGRA ist Abkürzung für Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle in der Schweiz (hier). Den Eventkalender des Kernkraftwerks Leibstadt finden Sie hier. Der vollständige Text der Einladung des Kernkraftwerks Leibstadt (KKL) lautet:

1.Mai bis 7. Juni: Nagra Sonderausstellung

Radioaktive Abfälle sind heute vorhanden. Dieser radioaktive Abfall lässt sich nicht wegdiskutieren – aber sicher im Gestein lagern. Im KKL präsentiert sich die NAGRA mit einer interessanten Sonderausstellung zur Tiefenlagerung.

An zwei speziellen Tagen können Sie Ihre Fragen zur Entsorgung der radioaktiven Abfälle direkt mit NAGRA-Mitarbeitern diskutieren. Besuchen Sie uns an der Zurzibieter Kulturnacht (hier) und am internationalen Museumstag (hier).

Als weitere Attraktion kann an beiden Tagen selber ein Ammonit aus Gestein geklopft werden. Diesen dürfen Sie auch behalten. Wir offerieren Ihnen eine kleine Verpflegung in unserer Cafeteria.

Während der gesamten Dauer kann die KKL, sowie die NAGARA-Sonderausstellung über zwei Etagen, während unserer Öffnungszeit frei besichtigt werden. Auf Wunsch bekommen Sie auch eine Kurzführung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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4 Kommentar(e)

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1

Bei der Diskussion sollte immer klar unterschieden werden:

Müll sind nur die eingeglasten Spaltprodukte. Das ist wirklich Müll, unbrauchbar, weil in Glas eingeschmolzen.

Davon sollte man die abgebrannten Brennelemente streng unterscheiden, denn das sind Wertstoffe, die gehören in die Wiederaufarbeitung, welche aber in Deutschland verboten ist

Dann gibt es die schwach aktiven Stoffe, so wie eben alles auf der Erde schwach radioaktiv ist, auch der Mensch. Die sollen in Deutschland aus der ASSE wieder ausgegraben werden. Etwas unsinnige-res kann es wohl nicht geben, denn allein das Deckgebirge über der ASSE enthält 100-fach mehr Radioaktivität als in der Tiefe eingelagert wurde (langfristige Aktivität ist gemeint, die als besonders gefährlich hingestellt wird).

Mit Absicht wird häufig alles durchmischt, dann versteht der Bürger gar nichts mehr und ist am leichtesten in die Irre zu führen.

2
Stefan Steger

@#2, Herr Lutz,

ein Endlager für die Energiewende zu finden wird noch viel schwieriger werden als ein Endlager für Nuklearabfälle zu finden.

3

Das größte Politische Problem das wir hier in Deutschland haben ist nicht der Atommüll sondern die Energiewende sowie die indoktrienation der Befölkerung (Bürger) mit ÖKO Sozialistischen Ansichten.
Im moment bewegt sich alles nur noch weiter ind Caos.
Die Politik schafft Probleme die wir ohne sie nicht hätten.

4
Klaus Metzger

Vielleicht ist die politische Verschleppung des radioaktiven Abfallproblems in Deutschland gar keine so schlechte Idee, dann nämlich, wenn man erwartet, dass sich das Problem in absehbarerer Zukunft durch den technischen Fortschritt von selbst löst (z.B. durch Transmutation oder den Laufwellenreaktor) und ein Endlager überflüssig wird.