Wer einmal lügt: Erklärung der Bundesregierung zum Klimawandel: Eine Analyse und der Versuch eines Dialogs

von Die kalte Sonne
Die Deutsche Bundesregierung warnte die Bevölkerung am 26. Februar 2015 auf ihrer Webseite www.bundesregierung.de eindringlich vor einer bevorstehenden Klimakatastrophe. Sowohl Klimaschutz als auch Anpassungsbemühungen würden teuer werden, erklärte man den Untertanen. Bei so viel Geld lohnt es sich, den Pressetext einmal genauer durchzulesen und zu analysieren.


Die Bundesregierung schreibt:

Kampf gegen Erderwärmung: Klimaschutz hat Priorität

Zitat

In vielen Teilen der Erde steigen die Temperaturen. Naturkatastrophen nehmen zu und verursachen enorme Kosten. Die Bundesregierung nimmt diese Risiken sehr ernst. Auf dem G7-Gipfel wird sich Bundeskanzlerin Merkel deshalb besonders für den Klimaschutz einsetzen.

Der angesprochene G7-Gipfel wird dieses Jahr von Deutschland ausgerichtet und findet in einer der schönsten Regionen Bayerns, im Schloss Elmau unweit der Isartal Gemeinden Mittenwald und Krün vom 7.-8. Juni 2015 am Fuße des Wettersteingebirges statt. Barack Obama liebt bekanntlich das Klimathema, da möchte Angela Merkel ihm vielleicht einen Gefallen tun und bei einem Glas Wein ein paar schön-schaurige Katastrophenszenarien mit ihm durchdiskutieren.

Aber was ist von den Behauptungen in der Einleitung zu halten? In welchen Teilen der Erde steigen die Temperaturen? Bekanntlich steigen die Temperaturen im weltweiten Durchschnitt seit 17 Jahren nicht mehr. Irgendwo wird es regional sicher wärmer, aber anderswo auch kälter. Statistisch mitteln sich diese beiden Entwicklungen jedoch. Die Behauptung “In vielen Teilen der Erde steigen die Temperaturen” ist daher irreführend.

Naturkatastrophen nehmen angeblich zu? Stimmt das? Die Munich Re hat im Januar 2015 Bilanz gezogen. Das Fazit ist ein ganz Anderes als es die Bundesregierung behauptet. Laut den Münchner Rückversicherern sind die letzten drei Jahre 2012-2014 allesamt ziemlich glimpflich verlaufen. Die Frankfurter Rundschau titelte dazu am 7. Januar 2015: “Wetterextreme: Weniger Schäden durch Naturkatastrophen“.

Kein guter Anfang der Verlautbarung mit gleich zwei bösen Schnitzern. Lesen wir weiter:

Das Jahr 2014 war weltweit das wärmste seit 1881, dem Beginn der regelmäßigen Messungen. Das ergaben Untersuchungen derUS-Weltraumbehörde NASA und des US-Wetteramtes NOAA. Die weltweite Durchschnittstemperatur lag bei 14,6 Grad Celsius und damit etwa 0,8 Grad über dem langjährigen Durchschnitt des 20. Jahrhunderts.

Wieder nicht ganz richtig. Selbst die NASA weist in einem Nachtrag darauf hin, dass der Rekord eher zweifelhaft ist. Aus statistischer Sicht sei es wahrscheinlicher – nämlich zu 62% – dass es keinen neuen globalen Temperaturrekord 2014 gegeben hat (siehe unseren Blogartikel “NASA rudert zurück: 2014 war möglicherweise doch nicht das wärmste Jahr der Messgeschichte. Experten: Erwärmungspause setzt sich noch 5, 10 oder 15 Jahre fort“).

Auch in Deutschland wird es wärmer. Die Durchschnittstemperatur habe erstmals bei 10,3 Grad gelegen, teilte der Deutsche Wetterdienst in seiner vorläufigen Jahresbilanz mit. In Berlin war es 2014 am wärmsten und trockensten. Dort lag die Durchschnittstemperatur bei 11,3 Grad.

Der Hinweis auf den Deutschlandrekord ist korrekt. Allerdings wies das Deutsche Klimakonsortium (DKK) am 18. Dezember 2014 darauf hin, dass Regionalrekorde wie in Deutschland wenig über den globalen Klimawandel aussagen. Lesen wir weiter bei der Bundesregierung:

Klimaschutz ist lebenswichtig

Extreme Wetterereignisse häufen sich. Im Sommer 2014 gab es vor allem im Westen und in der Mitte Deutschlands ungewöhnlich viele Unwetter mit Gewitterstürmen, Tornados und Regenfluten. Das folgenschwerste Ereignis in Europa war ein Hagelsturm im Juni. Das Sturmtief Ela überzog Frankreich, Belgien und den Westen Deutschlands mit bis zu zehn Zentimeter großen Hagelkörnern.

Wo sind die Langzeitreihen, die diese Behauptungen stützen? Wenn man sich die echten Daten anschaut, fällt so manche skizzierte “Häufung” plötzlich in sich zusammen (siehe z.B. unsere Blogartikel “Hessischer Starkregen aus dem Juli 2014 eine Folge des Klimawandels? Eher unwahrscheinlich. Statistiken zeigen eine Abnahme schwerer sommerlicher Regengüsse während der letzten 100 Jahre“, “Neue Studie des Geoforschungszentrums Potsdam: In den letzten 7000 Jahren gab es in Oberösterreich 18 hochwasserreiche Phasen“, “Neue schweizerische Studien: Künftig weniger Hochwasser in den Zentralalpen – Sonnenaktvität übt signifikanten Einfluss aus” und “Klimawandel in Deutschland: Eine geowissenschaftliche Betrachtung“). Weiter im Text der Bundesregierung:

Die Bundesregierung nimmt diese Risiken sehr ernst. “Deshalb haben wir in Deutschland bereits eine Anpassungsstrategie und einen Aktionsplan entwickelt”, sagt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. “Es kostet nicht die Welt, den Planeten zu retten”.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete das Eindämmen des Klimawandels als gesamtgesellschaftlich zentrale Herausforderung. “Je weiter der Klimawandel voran schreitet, umso schwieriger werden die Kosten für die verheerenden Folgen des Klimawandels zu tragen sein”. Für Deutschlands Präsidentschaft im Kreis der sieben führenden Industrienationen (G7) hat die Bundeskanzlerin deshalb ihren persönlichen Einsatz für den Klimaschutz angekündigt. Es müsse endlich gelingen, neue verbindliche Vereinbarungen zu beschließen.

Auf der Webseite findet sich dann die folgende grau hinterlegte Einschubbox:

Dauerregen und Sturmfluten nehmen zu: Am 1. August 2014 fielen in Münster in sieben Stunden 292 Liter Regen pro Quadratmeter, eine der größten je in so kurzer Zeit gemessene Regenmenge. Durch den nördlich von Frankfurt gelegenen Ort Wallershausen wälzte sich eine Lawine aus Schlamm und Wasser. 
Anfang Januar 2015 blockierte Sturm Elon gleich drei Hauptrouten der Deutschen Bahn: umgestürzte Bäum lagen auf den Gleisen. Innerhalb von drei Tagen brachte die Nordseeküste sechs Sturmfluten hinter sich. Zahlreiche Fährverbindungen zu den Inseln fielen aus. Auf der Insel Wangerooge blieb vom Strand vor den Hotels kaum noch etwas übrig. Eine Sturmflut hatte große Teile des Sandes weggespült. An der Hörnum Odde auf Sylt brachen rund 19 Meter Düne ab.

Eine interessante Zusammenstellung von Extremwetterbesipielen der letzten Zeit. Allerdings hat dies keinerlei Bedeutung für die Klimafrage. Extremwetter hat es immer gegeben und wird es auch in Zukunft geben. Wichtig sind in diesem Zusammenhang vor allem die Trends. Bei den Stürmen in Deutschland ist dies ziemlich klar: Betrachtet man die letzten 150 Jahre gibt es keinen Trend. Ein Wissenschaftlerteam um Sönke Dangendorf von der Universität Siegen hat die Sturmgeschichte der Nordsee für die vergangenen 170 Jahre untersucht und konntekeinen Langzeittrend bei Stürmen und Sturmfluten feststellen. Bereits 2009 hatte eine Gruppe um Hans von Storch darauf hingewiesen, dass bei den Stürmen in der Nordsee starke dekadische Schwankungen auftreten, ohne langfristigen Trend. Noch weiter zurückreichende Sturmrekonstruktionen aus dem mitteleuropäischen Raum zeigen zudem, dass die Kleine Eiszeit generell sogar stürmischer  als heute war.

Wieder zurück zum Text der Bundesregierung:

Klimawandel wird teuer

Der Klimawandel verursacht hohe Kosten. Die Gesamtkosten durch Naturkatstrophen lagen 2014 weltweit bei 110 Milliarden Dollar. Ein Zyklon in Indien verursachte zum Beispiel einen Schaden von sieben Milliarden Dollar.

Das gilt auch für Deutschland: Die Schäden, die das Sturmtief Ela allein hier verursachte, summierten sich auf 880 Millionen Euro. Der Gesamtschaden belief sich auf 3,5 Milliarden Euro.

Zyklone gab es schon immer. Zugenommen haben sie trotz Klimaerwärmung aber nicht. Vermehrte Schäden sind laut Studien mit dem Zuwachs der versicherten Werte und der Bevölkerung in den Gefahrengebieten verbunden (siehe: “Neue Arbeit von Roger Pielke Jr.: Anstieg der globalen Extremwetterversicherungsschäden basiert fast vollständig auf sozioökonomischen Gründen“). Weiter im Text:

“Schadensrelevante durch Gewitter bedingte Unwetter nehmen in verschiedenen Regionen wie den USA und in Mitteleuropa nachweislich zu”, bestätigt Peter Höppe, der Leiter der Geo-Risiko-Forschung der Versicherung Munich Re.

Wiederum muss hier nach den Langzeittrends gefragt werden. Was könnte der Antrieb der Veränderungen sein? Studien sehen hier durchaus natürliche Faktoren als mögliche Übeltäter (siehe “Blitzhäufigkeit in Brasilien pulsierte während der vergangenen 60 Jahre im Takt der Sonne“). Weiter im Text der Bunderegerung:

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft warnt schon länger vor einer Häufung von Wetterkatastrophen in den nächsten Jahrzehnten. Nach einer gemeinsamen Studie von Versicherern und Klimaforschern könnten Sturmschäden bis zum Ende des Jahrhunderts um mehr als 50 Prozent zunehmen. Überschwemmungsschäden könnten sich bis 2100 sogar verdoppeln.

Hätte, könnte, würde. Klimamodelle haben sich als wenig zuverlässig in den letzten Jahren herausgestellt. Kaum eines hat die seit 17 Jahren anhaltende Erwärmungspause vorherzusagen vermocht. Gerade bei den Überschwemmungen gibt es auch gegenteilige Prognosen (siehe “Neue begutachtete Studie in Nature Climate Change: Klimawandel lässt Hochwasser in Europa wohl in Zukunft seltener werden“). Weiter im Text:

Eile ist geboten: Die Mindestkosten einer unterlassenen Anpassung an den Klimawandel werden für die EU als Ganzes für 2020 noch mit 100 Milliarden Euro veranschlagt, für das Jahr 2050 bereits mit 250 Milliarden Euro. Ein Anstieg von zwei Grad über die vorindustrielle Zeit werde 0,2 bis zwei Prozent der Weltwirtschaftsleistung vernichten, so der Weltklimarat.

Sämtliche Berechnungen basieren erneut auf Modellen, die nicht gerade vertrauenserweckend sind. Insbesondere rechnen sie mit einer überhöhten CO2-Klimasensitivität, die nach neueren Untersuchungen wohl deutlich niedriger liegt, als lange angenommen wurde (siehe unseren Blogartikel “2</sub> wohl doch deutlich überschätzt. Offizielle Korrektur steht bevor">Studien aus 2014 geben Hoffnung: Erwärmungswirkung des CO2 wohl doch deutlich überschätzt. Offizielle Korrektur steht bevor“). Der Klimatext der Bundesregierung endet mit einer weiteren grau hinterlegten Box:

Die fünf größten Naturkatastrophen 2014
Indien: Zyklon Hudhud: 84 Tote, 7 Milliarden Dollar Schäden (Oktober 2014)
Japan: Winterschäden, 37 Tote, 9 Milliarden Dollar Schäden (Februar 2014)
Indien und Pakistan: Überschwemmungen 665 Tote, 5,1 Milliarden Dollar (September 2014)
China: Erdbeben, 617 Tote, 5 Milliarden Dollar Schäden (August 2014)
Brasilien: Dürre, 5 Milliarden Dollar Schäden (2014)

Wieder das alte Muster: Eine Aufzählung von Einzelereignissen ohne Trendangabe. Ähnliche Übersichten könnte man für jedes Jahr der menschlichen Geschichte erstellen. Über den Klimawandel sagt die Tabelle nichts aus, was allerdings die wenigsten Leser der Meldung erkennen können.

Im Zuge unserer Bemühungen zur Schaffung eines neuen Klimadialogs wollen wir die Bundesregierung anschreiben und auf die Diskrepanzen hinweisen. Vielleicht kann unsere Volksvertretung hier ein wenig aufklären, wie die Einlassungen gemeint sind…

Hier finden Sie das Kontaktformular der Bundesregierung 

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19 Kommentare

  1. @ T. Heinzow #5
    Das von Ihnen geschriebene gilt in allen politisch-staatlichen Systemen, wenn auch unterschiedlich ausgeprägt. Gruppenmechanismen liegen schlicht in der menschlichen Natur. Das nutzen natürlich Machtmenschen, wobei eine mehr oder weniger ausgeprägte psychopathische Persönlichkeit dem nicht entgegensteht… Sie erwähnen nicht Folgen mindernde mögliche Gegenmaßnahmen wie Kleinstaaten, unabdingbares Sezessionsrecht und ein Zentralisierungs- und Harmonisierungstabu außerhalb technischer und logistischer Bereiche. Ja, das Gegenteil davon geschieht – der politische Gleichmacher-Weltstaat ist das apokalyptische Glaubensziel, Vorbild EU. Der Klimawandel eine Sure, ein Psalm dazu.
    Demokratische Systeme verteilen und erhöhen nur die Menge der Dummheit und anderer schlechter Eigenschaften, da nun JEDER Herrscher auf Zeit werden kann. Einer der Geburtsfehler der auf Frankreich beruhenden Demokratieformen ist, dass Herkunftsprivilegien (des Adels und der Theokratie) in Funktionsprivilegien überführt (statt wirklich beseitigt) und mit dem öffentlichen-staatlichen Recht weiter zementiert und der „Nationalstaat“ Ersatzmodell wurden. (Im Gegensatz zum mittelalterlichen Rechtsverständnis)
    Daraus folgt u.a.: Den Menschen in seiner Natur zu akzeptieren und anhand weniger Regeln (z.B. 10 Gebote im christlich-jüdischen Kulturraum) einen Werte- und Handlungsmaßstab für soziales und konfliktvermeidendes Verhalten ermöglichen. Sinnvoll sind Regeln, die dabei das gesamte Handlungsspektrum berücksichtigen und dennoch eindeutig sind. Beispiel: Du sollst nicht töten! Das beinhaltet auch die Erkenntnis, dass wir zum Töten in der Lage sind.
    Ein anderes Gebot erwähnend, warum erlauben wir dem (demokratischen) Staat (als Sammel- und Oberbegriff) das Stehlen mit dessen irreführenden Begriffen wie Steuern und Umverteilen? Kommen Sie mir jetzt nicht mit Allgemeinwohl und Infrastruktur… Oder das Gebot: Du sollst nicht falsches Zeugnis reden… (=Du sollst nicht lügen) – warum tolerieren wir das bei „unserer“ Regierung, wo wir doch „der Souverän“ seien? Siehe Artikel
    Den Menschen in seiner Natur zu akzeptieren setzt voraus sich selbst zu erkennen und sich selbst im Lern- und Reifeprozess an und mit Umgangsregeln zu orientieren. Dazu braucht es keinen Staat, schon gar nicht abartig und höchst gefährlich erzieherisch anmaßende Ideologien – wie zur Zeit mit dem „grünen“, CO2-freien, Energieeffizienten, Geschlechternegierenden und immer neue Privilegien und Abhängigkeiten schaffenden Antikapitalismus und Etatismus unter staatlicher Haube und Lenkung (Siehe wiederum Artikelthema) mit hinter den Kulissen die Fäden ziehen wollende Hochfinanzkreise – und Familiendynastien! (Heißa – Verschwörungstheorie)
    Was wir brauchen ist eine Freie Bürgergesellschaft, privatrechtlich organisiert, und ohne Privilegien aus Herkunfts-, Funktions- und Amtsanmaßung. Wo es keine Ämter und Funktionen in der „bewährten“ Form gibt, wo Herkunft in Verbindung mit Leistung, Können und Wollen eine Rolle spielen mögen und Eigentum und Freiheit NICHT durch Eigentumsschützende Enteigner und Freiheitsschützende Einschränker (=Staat) „gesichert“ wird, ist kein Platz mehr für „Wahrheitsministerien“ und Staatsregierungen!

  2. @#17: Dr.Paul schrieb „Warum macht man keine offizielle Befragung …“
    Ich hatte 20 Jahre Zeit einen Vergleich zwischen Kanton Scheussland und den kleinen Kantonen zu überlegen. Ich denke es ist die Furcht vor der Häme wenn gefragt würde „wollt ihr den totalen xyz-Ausstieg“ (reimt sich auch auf Sieg).

  3. #11: Alwin Bruno, ich stimme zu,
    der Begeisterung für die USA in Deutschland wird subtil nachgeholfen,
    durch amerikanisches Militär in Deutschland mit Atomraketen und illegalen biologischen Waffen.
    Nun ja, nicht nur,
    dazu kommt noch Disney im Fernsehen mit der permanenten populären Klopperei (Tom und Jerry)
    meinem Kindergarten-Sohn ist schwer klar zu machen, dass er deshalb nicht andere schlagen soll.
    Trotz allem wird die Vernunft der Masse gerne unterschätzt.
    Warum macht man keine offizielle Befragung über Atomausstieg, Windmühlen etc.
    ist doch nicht unwichtig.
    Vom geplanten Krieg mit Russland ganz abgesehen.

    mfG

  4. #13 und #15
    laut Gutachten des Bundesrechnungshofs kostet die „Energiewende“ jährlich 50 Milliarden €. Hier bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob dies die Unterststützung der NGO und anderer aus öffentlichen Mitteln ebenfalls enthält.
    mfG

  5. #13 @Gerald Pesch
    „Deutschland verbrennt jedes Jahr 20 Mr.€ in der « Energiewende »“

    Das ist so nicht richtig. Da noch jede Menge Forschung, von Genderinstitut bis Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme, jedes Stadtwerk mit seinen „Energietagen“, die Folgen und positiven Auswirkungen der Energiewende „lobbyieren“, wollen wir doch fair bleiben.
    Die grüne Propaganda rechnet Marketing und Forschung der Kernkraftwerksbetreiber in der Vergangenheit wie selbstverständlich zu den Subventionen der „Atomkraft“. Dann dürfen wir Ihre 20 Mrd. Energiewendekosten in diesem Sinne auch ruhigen Gewissens verdoppeln. Wenn das reicht…

  6. @ #11 A. Bruno

    „Vorurteil?“

    Nö, reine soziologisch ermittelte Tatsache. Beweis ist z.B. das gefakte Milgram-Experiment, was immer noch geglaubt wird.

    Wenn man der Bevölkerung rassistische Gewaltbereitschaft (hier der „gewollte“ NS-Massenmord) unterstellen will, sucht man sich als Untersucher die aus, die eh schon gewaltbereit sind und über Leichen gehen. Knastinsassen sind die idealen Probanden … .

  7. Deutschland verbrennt jedes Jahr 20 Mr.€ in der « Energiewende », nebenbei zerfällt die Infrastruktur. Wichtige Rheinbrücken müssen schon für den LKW Verkehr gesperrt werden, und die grünen Schlümpfe jubeln währenddessen über die 27-tausendste Windmühle die auch nur wertlosen Zufallsstrom zu horrenden Kosten produziert! Wohlstandsverwahrlost sind sie, die grünen Schlümpfe, und erst der Black-out wird sie aus dem Öko-Tripp erwachen lassen. Der Kater danach wird schmerzhaft sein…

  8. #10 Franz Oebel
    natürlich ist das Erdbeben auf den Klimawandel zurückzuführen, genauso wie die 20000 Toten in Japan auf Fukushima.
    Nennt sich grün-rote Logik.

  9. @#5: T.Heinzow, Sie schreiben „Die Gesellschaft ist dumm und deshalb manipulierbar …“ und das aus Ihrer Feder (Vorurteil? weiss doch jeder? oder was? 😉

    Vorschlag: je grösser die Menschenmenge (aka Reichweite im Werbe-Sprech) desto diffuser und häufiger die potentiellen Zielgruppen. Gegnerische Fussballfan-Klans bestätigen die Ausnahme, selbstbewusste (nicht-)Wähler auch, EIKE Foristen sowieso 🙂

  10. Führt die Bundesregierung das Erdbeben in China vom August 14 tatsächlich auf den Klimawandel zurück oder was hat diese Naturkatastrophe in der Aufzählung zu suchen?
    So gestört kann unsere Margarine-Fachfrau von Niederrhein doch hoffentlich nicht sein -oder etwa doch?

  11. #7: Präzisierung. Die größte Technologiefabrik (Europas!!) steht jetzt in der Türkei, unterstellt, man gestatte jetzt einmal, aufgrund der geographischen Nähe, und so weiter. Man kann dies natürlich auch anders sehen. Ungeachtet dessen, da hat ein klug handelnder Unternehmer etwas aufgebaut, was sich sehen lassen kann. Wohlstand geschaffen. Sogar Drohnen sollen sie fertigen. Etwas was Europa neuerdings nicht mehr so leicht hinkriegen soll. Komisch.

    Wörter für die Suchmaschine:
    vestel+turkey
    white+goods+export
    nhk+japan+zorlu

    Die Konkurrenten schlafen nicht. Die rot-grüne Brut wird deren blaues Wunder noch erleben dürfen.

  12. #5: Solange Sie nicht verschweigen, daß Sie auch religiös* sind, könnte (!) man dem etwas abgewinnen, verehrter Herr Obergesangsverein. 🙂

    *[Trick aus der Schule der Trolle]

    Mit den überschwenglichsten Grüßen (an den verehrten Herrn T. Heinzow, der weiterhin, an gewissen Argumentationsschwächen leiden will. Nun, er möge bekommen, was er verdient und sich wünscht.)

    So wird das nix, Herr Fledermaus-Experte. 😉 Man kann die Daten auch anders interpretieren. Sie wissen das, Sie Schelm. Ergo […]

  13. #4: Atomlobbyismus ist nicht strafbar und legitim. Nichts (!) wofür man sich schämen muß. Lieber Begeisterung für Kernkraft, als für eine menschenverachtende Energiewende und CO2-Zertifaktehandel.

    Ihre Gegner betreiben auch (schwersten) Lobbyismus. Denen diese Logik einfach unter die Nase halten.

    Der Gegner versucht Sie durch einen unfairen und falschen Trick einzuschüchtern und aus der Arena zu bugsieren. Sie sollen denken, Sie wären minderwertig. Teil der Intrigantenschule. Unglaublich dummer Trick, der rot-grünen Mafia. Einfach zu kontern.

    Mit sehr freundlichen Grüßen (und auf in den Kampf)

    P.S.: Weitere Varianten wären:

    1. Eine analoge Funktionsweise ist auch innerhalb der einfältigen und einseitigen Kirche der Physik sehr beliebt. Den Gegner (oft ohne jeglichen) Beweis als weniger intelligent darzustellen. Eigentlich ist dies nicht korrekt, fast immer, merkwürdigerweise. Dabei macht der nur (sehr oft) von seiner Freiheit Gebrauch.

    2. Der andere Trick den Gegner (mehr oder weniger geschickt) gleich anfangs auszukontern, wäre diesen als religiös zu etikettieren. Ekelhaft. Auch (und vor allem sehr) unlogisch. Wenn ein religiöser Mensch einen anderen fälschlicherweise als diesen bezeichnet, wird es derbkomisch? (Sie sind hier nicht gemeint!!)

    Der alten lateinischen Schule entgeht nix. Zu viele Amateure, verehrter Peeters. Es ist Krieg. Und wir haben uns dem Kampf zu stellen, oder selbst die Katzen sind in deren Freiheit bedroht. Ein Herr Lachmann von der NABU. Es soll sich um keinen Witz handeln. :)) Lachmann. Bei der NABU. :))

    Ich bin bekennende Kernkraftbefürworterin. Weg mit der Armut, zurück zur Spitzentechnologie. 800.000 Haushalte sollen an Energiearmut leiden. Tendenz steigend. Die größte Technologiefabrik steht jetzt in der Türkei. Die lachen sich kaputt, über soviel rot-grüne Dummheit und sind sehr dankbar.

  14. Ich weiss nicht so recht, ob da bei den Politikern Dummheit, Machtgier oder Angst vor Folgen im Wählerbewusstsein eine Rolle spielen.
    Bei der Frau Hendricks tendiere ich zum Ersteren.
    Der zuständigen Minister hat Angst vor dem Wähler. So ab und zu zeigt er ja, was er wirklich denkt, – die meisten in Europa halten uns für Bekloppte.
    Und Meister Seehofer ist ein Schlitzohr, der weiss genau, wie der Hase läuft und versucht aus dem Schlamassel noch das Beste für sein Bayern zu machen. Er wird wohl der Erste sein, der laut ruft: Der Kaiser ist doch nackt!
    (Wenns gut für seine Umfragewerte ist)

  15. @ #1 G. Pesch

    „Wie krank ist diese grünverseuchte Gesellschaft …“

    Herr Pesch, nicht die Gesellschaft ist krank, sondern deren „gewählte“ und „ungewählte“ ‚Elite‘ in Form von Politikern und Medienakteuren. Nicht zu vergessen die ‚Kirchen‘, denen ja Deschner bereits eine besondere Form der „rkrankung“ in einem mehrbändigen Werk bescheinigt hat. (Die verehrte Frau Meinhardt wird jetzt die Krise bekommen! 😉 )

    Was die „Gesellschaft“ betrifft, so ist die per se dumm und hat keinerlei Schwarmintelligenz, denn sonst hätten es nie ein Hitler oder andere Typen an die Macht geschafft und das Volk (die Gesellschaft!) ihnen zugejubelt. Schauen Sie sich mal an, wie den „königlichen“ Staatsoberhäuptern zugejubelt wird, obwohl die extrem teuer sind.

    Die Gesellschaft ist dumm und deshalb manipulierbar, so wie der Mensch durch „religiöse“ Ideen und Dogmen, die jeglicher Rationalität entbehren. Kann man übrigens auch in jedem Fußballstadion beobachten … .

  16. Hi zusammen,

    ich habe kürzlich wieder mal mit einem glühenden Verehrer der Energiewende diskutiert.

    Was hatte er nicht alles (neben einem aggressiven Diskussionsstil) für Argumente: Atommüll, unsere Kinder, Umweltschutz…

    Natürlich hat er meine gegenteilige Auffassung gleich mit persönlichen Angriffen gekontert wie “Man könnte glatt glauben Du seist ein Atomlobbyvertreter und / oder CSU-Wähler”.

    Zentrale Aussage von ihm aber gleich am Anfang: “Von Technik habe ich keine Ahnung, aber…”.

    Der Deutsche ist halt meinungsstark und faktenschwach.

    Daran sieht man mal wieder eindeutig, dass die ganze Energiewende eine rein religiöse Glaubensangelegenheit bei der leicht beeinflussbaren Mittelschicht geworden ist.

    Sie wird daher leider gegen alle Vernunft und gegen alle wirtschaftlichen Überlegungen konsequent bis zum bitteren Ende durchgezogen und das macht mir echt Angst.

  17. #2: Rainer Steppan sagt:

    am Freitag, 13.03.2015, 13:09

    ……Bis da auch Extremisten daraus entstehen…
    gäbe man der Frau Hendricks nur mehr Macht.

  18. Wir werden nach Strich und Faden belogen von Der Klimakanzlerin & Konsorten. In diesem Themengebiet ist „Lügenpresse“ weitaus angebrachter. Hier geht es um etwas ganz anderes als das Klima. Diese ganze Sache ist eine Religion geworden. Bis da auch Extremisten daraus entstehen…

  19. Die Bundesregierung nimmt diese Risiken sehr ernst. “Deshalb haben wir in Deutschland bereits eine Anpassungsstrategie und einen Aktionsplan entwickelt”, sagt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. “Es kostet nicht die Welt, den Planeten zu retten”.
    #############################################################,
    Vor 80 Jahren gab es einen Führer in Deutschland, der die „Welt erobern „wollte. Wie das geendet ist, wissen wir ja. Jetzt „retten wir den Planeten“; eine Aussage die genau so pathologisch ist wie die Welteroberungsphantasien vor 80 Jahren. Es hat sich wenig im Bewusstsein der Politiker geändert, nur die Kulissen haben gewechselt. Jetzt erobern wir nicht mehr die Welt, wir „retten“ Sie.; für wenig Geld natürlich, so „en passant“ … Wie krank ist diese grünverseuchte Gesellschaft, und keine Heilung in Sicht.

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