Neues aus Australien

Australien ist nicht so weit weg, wie man meinen möchte. Zumindest die Klima- und CO2-Auseinandersetzungen sind dort so heftig wie hierzulande. Sie haben der ehemaligen australischen Premierministerin Julia Gillard den „Kopf“ gekostet, die ihrerseits in Shakespear’scher Manier ihren Vorgänger Kevin Rudd beseitigte. Beide PM waren freilich nicht mit hoher politischer Intelligenz gesegnet, denn die Australier mochten die Carbon Tax, die ihnen von Labour aufokroyiert werden sollte, einfach nicht. Sie haben daher die „Weltretterin“ Gillard kurzerhand in die australische Wüste geschickt und den Liberal Tony Abbott gewählt. Lesen Sie, was sich bei unseren Antipoden in Sachen CO2 weiter getan hat.


Kürzlich zog der australische Premierminister und Klimaskeptiker Tony Abbott die Reißleine und kappte die Klimawandel-Forschungsgelder. Während die Wissenschaftler 2014 noch in den Genuss von 5,75 Milliarden australische Dollar kamen, müssen sie in den kommenden vier Jahren mit lediglich 500 Millionen Dollar haushalten. Ein herber Einschnitt. Kurz zuvor hatte Australien auch die CO2-Steuer wieder abgeschafft.

Diese Australier sind richtig egoistisch und zertören aus Profitgier unser Weltklima, schallt es aus der grünen Ecke. Es wird Zeit für einen Faktencheck. Laufen die CO2-Emissionen in Downunder wirklich aus dem Ruder? JoNova hat sich die Mühe gemacht und einmal die harten Zahlen angeschaut. Und oh Wunder: Der Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 ist in Australien in den letzten 10 Jahren stetig gesunken. Ganz im Gegensatz zum angeblichen Klima-Streber Deutschland, wo die CO2-Emissionen in den letzten Jahren wieder angestiegen sind

Abbildung 1: Pro-Kopf-Ausstoß von CO2 in Australien seit 2003. Abbildungsquelle: JoNova.

Im Klimaretter-Blog gab es am 13. Januar 2015 eine weitere tolle Geschichte aus Australien:

Aborigines für den Klimaschutz
Die Ureinwohner in Queensland sind vom Klimawandel schwer betroffen. Nun wollen sie mit ihren besonderen Kenntnissen und Fähigkeiten bei der Bewältigung der Klimakrise mitreden – verknüpft mit wissenschaftlicher Forschung.

Was genau soll der Klimawandel den Ureinwohnern angetan haben? Das wollen wir genauer wissen. Der Klimaretter schreibt:

Dass Krebse beißen, wenn bestimmte Bäume blühen, wusste William Clark Enoch schon als Kind. Aufgewachsen in Far North Queensland im äußersten Norden Australiens, beobachtet er heute als 51-Jähriger, wie die Stürme in der Gegend zunehmen, die Böden erodieren, das Meer versauert und die Süßwasserreserven versalzen.

Stürme nehmen in Australien zu? Falsch! Siehe “Studie der Universität Utrecht: Keine Zunahme der tropischen Wirbelstürme im australischen Queensland während der letzten 200 Jahre” und “Wer hätte das gedacht: Studien können keine Zunahme der tropischen Wirbelstürme im Indischen und Pazifischen Ozean feststellen“.

Die Böden erodieren weshalb? Die Webseite des Queensland Government gibt uns einen Tip: Ungeeignete Landwirtschaftspraktiken:

Queensland farmers have been cultivating the land since the 1850s. However, early farmers were not aware that some of their farming practices were causing erosion. By the 1950s, soil erosion was seriously threatening the productivity of fertile cropping areas such as the Darling Downs and the Inland Burnett.

Meer versauert? What’s new? Siehe “Überraschung: Korallen kommen mit der Ozeanversauerung offenbar doch besser zurecht als lange gedacht” und “Back to the roots: Meeresbewohner trotzen der Ozeanversauerung, da sie den abgesenkten pH-Wert bereits aus dem Urozean kennen“.

Süßwasserreserven versalzen weshalb? Weil Landwirte das vorhandene Grundwasser exzessiv ausbeuten und eine Übernutzung geschieht.

Der Klimawandel – ein praktisches Feigenblatt für eine Vielzahl von menschlichen Verfehlungen. Ist dem Klimaretter diese sachliche Falsch-Information wirklich vollkommen egal?

Der Artikel wurde von der "kalten Sonne" (22.2.2015) übernommen (herzlichen Dank für die Genehmigung) und stammt ursprünglich vom Blog von Joanne Nova.

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

EIKE-Pressesprecher

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22 Kommentar(e)

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1

# Kathrin Meinhard
„[. . . ] Haben Sie einen berechtigen Grund zu der Annahme, daß die Aussagen vom Autor Eilingsfeld, aus dem Jahr 1989, falsch sein könnten? Ist dem so?“
#########################
Eilingsfeld 1989 habe ich nicht vorliegen, nur Ihre Interpretation seines Buches. Ich kritisiere mitnichten die Verwendung von Sekundärliteratur meine Frage ist nur: ist Eilingsfeld als Sekundärliteratur oder möglicherweise eher als Tertiärliteratur zu werten. Wie gesagt ich fragte Sie, da sie das Buch wohl vorliegen haben.
Ihre Aussage „80 (achtzig) Prozent der ehemaligen Waldbestände Madagaskars wurden von Menschen niedergebrannt und vernichtet und durch Sekundärvegetation ersetzt. In wenigen Jahrhunderten (bis zum 9. Jahrhundert war sie nicht besiedelt) wurde aus der ehemals grünen Insel eine durch die eisenhaltige Erde zum großen Teil rot erscheinende Landschaft.“
Ihre Aussage wurde von mir so interpretiert, dass die Vegetation der ehemals grünen (überwiegend bewaldeten?) Insel durch Brandrodung massiv umgestaltet wurde. Durch Ihre Aussage „Madagaskar ist ein Beispiel für die Umweltzerstörung durch den Menschen, ohne (!) jegliche Industrie.“ geben sie die Schuld an dieser Umgestaltung der Natur vor allem der einheimischen Bevölkerung und nicht dem industriellen Holzeinschlag durch Kolonialmächte.
Meine Interpretation Ihrer Aussage mag falsch sein, dann verzeihen Sie bitte meinen früheren Einwand.
Falls meine Interpretation aber ungefähr den Inhalt des Buches (oder Ihre Interpretation desselben) wiedergibt, dann möchte ich meine Kritik (am Buch und der kritiklosen Rezeption durch Sie Frau Meinhardt) aufrechterhalten. Goggle liefert genügend neue Literatur zum Thema Entwaldung in Madagaskar, so dass man sic nicht auf den Stand des Wissens von vor 30 Jahren verlassen muss:
So findet man (frei übersetzt) in PNAS 2012:
Noch immer herrscht die Erzählweise vor, dass Madagaskar ursprünglich fast ganz von Wäldern bedeckt war, die durch dann durch den Menschen (schon in präkolonialer Zeit) zerstört wurden.
Eine Reihe von jüngeren Studien weißt darauf hin, dass vergangene Klimaschwankungen eine dominante Rolle bei der aktuellen Verteilung Vegetationsgesellschaften spielten. Dies entwickelte sich schon lange bevor der Mensch auf Madagaskar angekommen war.
Soweit aus PNAS.
Frau Meinhardt, aus diesen Gründen sprach ich davon, dass das Widergeben des fast 30 Jahre alte Wissenstands von Eilingsfeld heute eher dem Verbreiten von Mythen entspricht.
Fahren Sie ruhig nach Madagaskar und schauen sich die Landschaft dort an. Nur frage ich: glauben Sie wirklich, dass sie in wenigen Wochen eine bessere Einsicht bekommen als die Leute, die dort langfristig Forschungsarbeiten durchführen?
Große Flächen des verbliebenen Regenwaldes wurden jedenfalls unter den Kolonialmächten abgeholzt. Netter Zug dabei auf die indigene Bevölkerung zu zeigen und damit von den eigenen „Sünden“ abzulenken.

2
Katrin Meinhardt

#18: Gute Frage, verehrter Herr T. Heinzow.

Und wer (!) sagt Ihnen, dass es ohne (!) den Menschen überhaupt etwas geben würde? 🙂

Was (!) haben Sie gegen den Menschen? Im Falle des Falles.

In der Warteschlange sind noch sehr viel mehr unbequeme Fragen, für einen Hohepriester, wie Sie einer sein wollen. 😉 & :))

Mit humorvollen Grüßen

P.S.: Und Sie wissen ja, in einem Buch, sind die unangenehmsten Fragen überhaupt. 🙂 Aus der Vogelperspektive können Sie dann wunderbar sehen, wie immer mehr Leute, durch den bösen und aggressiven Atheismus, ermutigt, einen weiten Bogen, einen seeeehr, seeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr weiten Bogen, um sehr unbequeme Fragen, machen wollen. 🙂 Darauf läuft es ja schließlich hinaus. Eine äußerst ungesunde Umfahrung.

Das ist das komische. Und dann nennen sich viele auch noch objektiv und allwissend. 😉 [Jetzt nicht unbedingt gegen Sie gemünzt.]

Die Energiewende hat als Opfer den Menschen auserkoren. Eine Todesideologie, die sich selbst feiert, und als Endziel, die totale Auslöschung vorsieht. Man muß nur genau suchen, in der Kathedrale des Wissens. Steht alles da. N24 bringt diese sinnlosen Sendungen in letzter Zeit häufig. Die Kakerlake ist zum neuen Superstar auserkoren. Das ist nicht gesund. Es ist krank.

3
Katrin Meinhardt

#4: Sehr geehrter Herr D. Wolters, über Nauru habe ich gar einen Film sehen können, einige Jahre her. Interessanter Fall. Die Eigendynamik ist erstaunlich. Sogar Reparationszahlungen haben die erhalten, von der australischen Regierung. Verrückt, dabei haben die keine Luftwaffe, kein Militär, mit dem diese Australien gefährlich werden könnten. Als ich die erste von Ihnen angegebene Quelle las fiel mir das auf, Zitat:

"Inzwischen gibt es bereits Versuche, mit künstlichen Inseln Seevögel anzulocken und ihren Mist als wertvollen Guano zu verkaufen. Ökologen hinterfragen allerdings den Sinn dieser neuen Phosphatquellen: [...]"

Die Öko-Faschisten sind überall, scheinbar. Und warum hören so viele Menschen auf diese gefährlichen Dummköpfe?

Wer die Klugheit nicht einladen will, dem kann man nicht (wirklich) helfen?

Mit sehr freundlichen Grüßen

P.S.: Unsere Lüneburger Heide (#8) ist ja jetzt auch was. 🙂

4
Katrin Meinhardt

#15: Verehrter Herr Dr. Paul, Waldreichtum, Waldzunahme. Sie werden keine Schwierigkeiten mit der Beweisführung bekommen. Vor einigen Jahren machte ich Luftsprünge, aus lauter Freude, als ich vernahm, die Menge an Wald würde zunehmen. Auch damals, zu der Terrorzeit, des nicht existenten Waldsterbens, war ich frühzeitig eine Feindin dieses Gesocks. Ständig erfinden die Probleme, die niemand braucht.

Bravo und mit sehr freundlichen Grüßen

P.S.: Komisch, wie sich die Mär vom Waldsterben und die Lügengeschichte der AGWler doch ähneln, beides rot-grüne Fabrikation. Geistige Inzucht ist und bleibt gefährlich.

P.P.S. Und in dem Beitrag vom verehrten Herrn Prof. Dr. Lüdecke wird ja erwähnt, der Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 wäre stetig gesunken (Australien). :)) "Ganz im Gegensatz zum angeblichen Klima-Streber Deutschland." (Zitat) :))

Von 5,75 Milliarden australischen Dollar auf 500 Millionen Dollar herunter. Welch ein (wundervoller und wohlklingender) Absturz. Nicht einmal mit Schminke ist da noch etwas zu retten. Hoffentlich können nachfolgende Regierungen daran nichts mehr ändern. Bzw., nicht daran anknüpfen, an frühere Zeiten. Dass diese Brut es wieder versuchen wird, wäre nur mit Kalaschnikows zu verhindern oder mit einem Sarg(behälter). Letzteres ist nur eine Frage und Funktion der Zeit. Hoffentlich gibt es die Hölle, hoffentlich.

5

@ #15 Pseudonym Dr. Paul

was meinen Sie denn, wieviel Wald in D ohne den Menschen existieren würde?

6
Katrin Meinhardt

#11: Im Grunde läßt sich Ihr (geistiges) Problem folgendermaßen ausdrücken:

Sie haben in Ihrem ganzen Leben die Bedeutung einer Fußnote in ihrer ganzen Tragweite nie tiefgreifend verstehen dürfen.

Ein jeder guter Arbeiter weiß um den tödlichen Fallstrick eben dieser. Es sind schon jede Art von Menschen darüber gestolpert, gar Karrieren zunichte gemacht.

An einen arm(en) Leuchter.

P.S.: Und diese angegebene Quelle dürfte eine Fälschung sein, of course my horse. Das boshafte, höhnische und schadenfrohe lächeln (vgl. grinsen) fällt auf Sie zurück. Sie verdienen und wollen kein Mitleid. Richtig so.

7

Nachtrag #2,
das war ich

8

#10: T. Heinzow Deutschland ist eines der waldreichsten Länder Westeuropas,
man sagt, das hätte auch daran gelegen das die vielen hier verstreuten Fürsten und Grafen ihn gegenüber den Bauern wegen ihrer Jagdlust geschützt hätten.
Zudem hat die Waldfläche auch in den letzten 100 Jahren wieder zugenommen,
fragen Sie Kowatsch, es wird nur zu viel Mais und Raps u.ä. zur Verbrennung angebaut.

zu #11: F.Ketterer
das ist Ihre Form einer Zustimmung?

mfG

9

Nauru ist auch ein Fall von Selbstzerstörung:

http://tinyurl.com/lq2elr7

Allerdings haben sie es geschafft, deutsche Einfallspinsel wieder für ihre Zwecke einzuspannen:

http://tinyurl.com/nv7rc6x

Klarer Fall von Klimawandel - allerdings Wirtschaftsklimawandel:

http://tinyurl.com/lz7joq3

10

Sehr geehrter Herr Ketterer,

darf ich sie abermals korrigieren?

Der Ausspruch "Gnädige Frau, wo lassen Sie denken?" wird meines Wissens dem Kabarettisten Herbert Bonewitz zugeschrieben, den er auf einer auch im Fernsehen übertragenen Karnevalssitzung gesagt hat.

11
Katrin Meinhardt

#11: Mein Herr, F. Ketterer, Sie sind ein (böser) Traum.

Zitat: "Sie sind gerade locker unter der Messlatte durchgelaufen, die sie an andere anlegen."

Die Antwort lautet, muss lauten, und kann nur lauten: nein, Sie belieben zu irren, Herr Ketterer, wieder und again.

Beweisen Sie doch einmal, was Sie hier (verleumderisch) behaupten. Ich bitte (Sie) darum.

Mit freundlichen Grüßen

P.S.:
a. Die, also die Ihrige, Auflösung müsste in etwa diese sein.
Haben Sie einen berechtigen Grund zu der Annahme, daß die Aussagen vom Autor Eilingsfeld, aus dem Jahr 1989, falsch sein könnten? Ist dem so? Dann korrigieren Sie bitte dessen Gedanken. Ich bin eine Freund von jeglicher aufrichtiger und fairer Kritik, diese ist sogar erwünscht, natürlich.

Ein Grund zur Kritik wäre zum Beispiel, dieser Zusatz, Zitat: "[...] (bis zum 9. Jahrhundert war sie nicht besiedelt) [...]"

Je nach Grad der Präzision, könnte, muß man jedoch nicht, dies als falsch bezeichnen (oder besser, als nicht exakt genug). Je nachdem, was Sie bezwecken wollen. Und wie genau Sie hinschauen wollen. Ob als ernsthafter Chemiker, oder als Traum-Geologe.

b. Niemand kommt ohne Sekundärliteratur aus. Nicht einmal die Polizei, Herr Ketterer. Vor allem bei Verleumdung, die ist nämlich strafbar. Die Polizei weiß dies.

c. Bei D. Hildebrandt denken lassen? Sie belieben zu scherzen. Ich ahme Sie doch niemals nach.

d. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen, enemigo. 🙂 Diese Kritik greift nicht und widerlegt nicht mein gesagtes, an anderer Stelle. Sie verlieren. Daher, noch einmal, für einen Traum-Chemiker. Der Autor Eilingsfeld war oder ist Chemiker, und ein ziemlich guter. Haben Sie Grund zu der Annahme, seine Angaben zu Madagaskar könnten nicht stimmen? Dann schreiben Sie Ihre Kritik.

e. Ihre erkenntnistheoretischen Defizite sind relevant und zeigen auf, Sie, als AGWler, sind ein Amateur. Viel Spaß.

f. Cannabis. Den Cannabis bekam dieser Mann ja von Ihren Leuten. 🙂 Es ist allerdings hochintelligent, was Sie von sich geben wollen.

g. Sie sind weiterhin ein grinsender Verlierer. Merken Sie etwas? Das ist pervers. Rot-grün ist pervers, ergo?

h. Henry Ford wird ein sehr bemerkenswertes Zitat zum Denken zugeschrieben. Recherchieren Sie mal. Da wird Ihnen geholfen. Lassen Sie die Finger von der echten Wissenschaft, Sie werden es nicht begreifen können. Ihre ganze Kritik in #11 hat das Thema verfehlt und läuft und greift ins Leere, ein schwarzes Loch.

i. Und Feind(chen). Wenn ich berechtigte Einwände gegen die Aussagen von Eilingsfeld hätte, und diese es wert wären, würde ich trotz Ansteckungsgefahr (durch die Pest), dorthin fahren wollen und es noch überprüfen können und dürfen. Du verstehen, Amateur? Der Zeitrahmen geht hier ein wenig anders. Gute Wissenschaftler werden mich sofort verstehen wollen. Sie sind halt ein rückständiger AGWler. Möge die Hölle auf Sie später warten. 🙂 Hoffentlich existiert sie. Soviel Bosheit verdient eine besondere Belohnung, Herr Ketterer. 🙂 Welch eine Zeitvergeudung.

12

#5: Katrin Meinhardt sagt: am Mittwoch, 25.02.2015, 10:54

#1 #3: Auf Madagaskar, der viertgrößten Insel der Erde, trug sich ähnliches zu.

80 (achtzig) Prozent der ehemaligen Waldbestände Madagaskars wurden von Menschen niedergebrannt und vernichtet und durch Sekundärvegetation ersetzt. In wenigen Jahrhunderten (bis zum 9. Jahrhundert war sie nicht besiedelt) wurde aus der ehemals grünen Insel eine durch die eisenhaltige Erde zum großen Teil rot erscheinende Landschaft.

Viele (!) Arten sind durch die Tätigkeit der Eingeborenen, durch "shifting cultivation" und Brandkultur vernichtet worden. Einmalige Sukkulenten (wie den Affenbrotbaum) sind gefährdet.
[. . . ]
Madagaskar ist ein Beispiel für die Umweltzerstörung durch den Menschen, ohne (!) jegliche Industrie.
[. . . ]
Quelle: Vgl. Eilingsfeld1989: Der Sanfte Wahn, S. 242 [Tafel 75].
#########################
Wie, sie lesen das Buch und glauben was Sie da lesen?
Ist dieses Buch etwa verlässliche Sekundärliteratur?
Nach welchen Methoden arbeiten Sie denn? Oder um Mit D. Hildebrandt Worten: Wo lassen Sie denken?

Und dann verbreiten Sie auch noch diese Mythen?

Sie sind gerade locker unter der Messlatte durchgelaufen, die sie an andere anlegen.
War es diesmal der Weihrauch? Hoffentlich nicht so einer:

http://tinyurl.com/SoEinWeihrauch
Trotzdem (grinsend)
mit freundlichen Grüßen

13

@ #1 + XY
"Immerhin haben die Aborigines es geschafft Australien innerhalb von 8000 Jahren fast vollständig zu entwalden."

Nun ja, wie lange hat es in D gebraucht? Dann noch Italien, Griechenland, Spanien, Nordafrika ... . Schiffe baut man bis zur Erfindung der großtechnischen Verhüttungs- und Nietkunst aus Holz.

14

#5:Hallo Frau Katrin Meinhardt, dazu passend,
in Madagaskar ist auch die "original Pest" heimisch,
dieses Jahr wieder sehr stark mit vielen Toten
http://tinyurl.com/nmh4nys
also die reinste Natur-Idylle,
die uns die "Grünen" ja so wünschen.

Im übrigen aufgepasst,
wer da Urlaub macht,
könnte bei uns nach gültiger Gesetzeslage in Quarantäne gesperrt werden,
hier richtet sich Deutschland nach der WHO,

mit Masern in Deutschland wird man allerdings heute nicht mehr fertig, im Gegensatz zur Vergangenheit, trotz erstem Todesfall,
das verhindern Grüne und Linke im Parlament,
lieber Tote als Impfpflicht.

Mit dem Bildungsstand in Deutschland gehts halt bergab, seit der Emanzipation der Doofen (grün)
und
der zunehmenden Amerikanisierung.
Wie hätte man sonst auf die abwegige Idee kommen können, der Mensch könne mit allen möglichen Opfern insbesondere Technikverzicht ein "Klima" "retten", das sich im letzten Jahrhundert eindeutig VERBESSERT hat.
Die Sahara ist grüner geworden, auch von teuren Satelliten dokumentiert.

mfG

15

@#1-5:
Ein Beispiel ist in D die Lüneburger Heide, die wegen der Salzgewinnung (Brennholzgewinnung für die Salinen) gerodet wurde und heute ein Naturschutzgebiet(!) ist.
Eine Ökokatastrophe als Naturschutzgebiet - an Ironie nicht zu überbieten.

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Werter "ar",als Ergänzung zu meinem letzten Kommentat: sind Ihnen Brandrodung und Feuer Begriffe, die Sie kennen? DieAborigines kannten schon das Feuer und damit hatten sie eine sehr effektive Methode riesige Flächen zu roden und 8000 Jahre sind eine verdammt lange Zeit.
Also beim nächsten Kommentar seinen Namen nennen und vorher nachdenken.
MfG

17

Werter "ar" wer immer Sie sein mögen. Wenn sie die Behauptung aufstellen die Entwaldung Australiens sei durch eine Klimaänderung hervorgerufen worden, dann müssen Sie dafür auch Beweise liefern. Wo sind diese?
mfG

18
Katrin Meinhardt

#1 #3: Auf Madagaskar, der viertgrößten Insel der Erde, trug sich ähnliches zu.

80 (achtzig) Prozent der ehemaligen Waldbestände Madagaskars wurden von Menschen niedergebrannt und vernichtet und durch Sekundärvegetation ersetzt. In wenigen Jahrhunderten (bis zum 9. Jahrhundert war sie nicht besiedelt) wurde aus der ehemals grünen Insel eine durch die eisenhaltige Erde zum großen Teil rot erscheinende Landschaft.

Viele (!) Arten sind durch die Tätigkeit der Eingeborenen, durch "shifting cultivation" und Brandkultur vernichtet worden. Einmalige Sukkulenten (wie den Affenbrotbaum) sind gefährdet.

Aber (!) auch die Fauna wurde ausgerottet.

Madagaskar ist ein Beispiel für die Umweltzerstörung durch den Menschen, ohne (!) jegliche Industrie.

Diese Umweltzerstörung könnte nur durch den Einsatz von Technik gebremst werden.

Quelle: Vgl. Eilingsfeld1989: Der Sanfte Wahn, S. 242 [Tafel 75].

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#2: ar sagt " .... ich nehme an.."
da nehmen Sie falsch an, eine echte Bildungslücke,
genau das gleiche ist in ganz Südafrika passiert.
Die Buren haben dann mit Wiederaufforstung begonnen in den high-lands im Norden (von Südafrika) bisher die größte Wiederaufforstungsmaßnahme der Menschheit, allerdings musste das gegen die noch vorhandenen und jetzt regierenden Ureinwohner durch 3m hohe Zäune geschützt werden, dazu regelmäßige Wachtürme die mit bewaffneten "Waldschützern" besetzt waren.
Auch der "Krüger-Park" (Ohm Krüger) mit seinen afrikanischen Großtieren in den low-lands ist bekanntlich der älteste große Natinalpark der Welt.
Ich habe beides gesehen, noch vor der Machtübernahme der Schwarzen.
Z.Zt. wird dort ca. 1 Weißer pro Tag erschossen.

mfG

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Der australische Umweltminister Hunt hat vorgeschlagen den Aborigines die Chance zu geben die Umweltfrevel ihrer Vorfahren wieder gut zu machen, indem in einem gewaltigen Aufforstungsprogram Millionen von Setzlingen, von Norden kommend durch die dort lebenden Aboriginals pflanzen zu lassen. Das würde die
Arbeitslosigkeit bei der Urbevölkerung beseitigen, und mit den Milliarden, die bisher für irren Klimaschutz von Labor ausgegeben wurden, könnte Australien es schaffen in zwei bis drei Generationen wieder so bewaldet zu sein, wie es war bevor die Aboriginal "Umweltschützer" den Kontinent zur Wüste machten. Eigentümlicher weise finden die Grünen und Greenpeace diesen wirklich guten Plan zum Umweltschutz überhaupt nicht lustig.

Frank Abels
Perth
Westaustralien

21

H. Urban:
Ich nehme an, daß die Entwaldung Folge einer tatsächliche Klimaänderung war. Die Aborigines
waren sicher nicht technisiert genug um das zu "schaffen". Um die australische Mentalität kennenzulernen empfehle ich den Monti Python Sketch "Bruces" - man sollte allerdings "poofters" in "environmentalsits" ändern ...

22

Jetzt wollen also die Aborigenes zum Klimaschutz beitragen. Wow kann ich da nur sagen und daran erinnern, daß als die Aborigines nach Australien kamen der ganze Kontinent bewaldet war. Immerhin haben die Aborigines es geschaft Australien innerhalb von 8000 Jahren fast vollständig zu entwalden. Solche großartigen Kimaschützer muß man natürlich sofort ans Werk lassen bei ihrer 8000 jährigen Klimaschutzerfahrung.
MfG