Närrische Klimaspielereien im Potsdam-Institut PIK

Karneval beim Klimazirkus; Bild birgitta hohenester / pixelio.de

von Wolfgang Thüne
Der vollständige Name des 1991 ins Leben gerufenen Instituts lautet „Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung“. Der Chef des Institutes ist seit dieser Zeit der Physiker Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber. Schellnhuber ist gleichzeitig Vorsitzender des WBGU, des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung. Was tut man als Klimafolgenforscher? Die ehrliche Antwort wäre: Nichts! Untersucht man die Folgen von Nichts? So ist es, denn „Klima“ ist ein „Ding an sich““, ein Konstrukt, das gar nicht existiert

Solch eine Frage zu stellen ist unsittlich, unerhört, unverschämt, politisch unkorrekt, zumal seit Jahrzehnten das Gespenst „Klimakatastrophe“ wie ein Damoklesschwert über dem Kopf der Menschheit schwebt und wie ein Fallbeil jederzeit auf sie niedersauen und sie enthaupten könnte. Die gesamte Klimapolitik bezieht hieraus ihre Legitimation und wie käme die UN-Klimapolitik dazu sich selbst infrage zu stellen? Wenn auch, wie zu erwarten gewesen, die im Jahr 1986 von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. angekündigte „drohende Klimakatastrophe“ ausgeblieben ist, die Propaganda ist zum politischen Geschäftsmodell geworden. Alle mehrheitlich verabschiedeten Maßnahmen zum „Klimaschutz“ sind Augenwischerei und haben nichts, aber auch rein gar nichts am Wetter geändert. Es macht weiter unverändert das, was es will und richtet sich so gar nicht nach unseren Wünschen. Das Wetter ist kein Racheengel, es ist nicht extremer geworden und macht nicht mehr und nicht weniger, als was es schon immer getan hat.

Bei allem, was wir „Klimasünder“, ja „Klimakiller“, dem Klima und damit dem Wetter antun, ist es schon rätselhaft, wie tolerant das Wetter auf die immer schlimmeren anthropogenen Misshandlungen des „Globalklimas“ reagiert. Das tröstet ungemein, zeigt sich doch, dass das Wetter weder dem Klima hörig ist, noch sich von ihm als „Racheengel“ missbrauchen lässt. Der Grund ist eigentlich ganz einfach. Ist das örtliche Klima ein Kunstprodukt, so ist es das „Globalklima“ erst recht. Es ist ein Monstrum. Dies wird aber systematisch von den „Klimaexperten“ verschwiegen, denn diese haben den politischen Auftrag, daher die jährlichen „Klimagipfel“ wie die fünfjährigen IPCC-Berichte, stets aufs Neue „Klimagefahren“ zu konstruieren und „Klimaängste“ emsig zu schüren. 

Die Klimaexperten müssen überaus fleißig sein und ihrer kreativen Phantasie freien Lauf lassen, um ihre eigene Existenz nicht zu gefährden. Sie können keine Entwarnung geben oder gar zugeben, dass ihr gesamtes Klimaschutz-Szenario auf tönernen Füßen steht und das „Treibhaus“ ein Wolkenkuckucksheim oder „Luft-Haus“ darstellt. Sie dürfen nicht müde werden, vor dem „bösen Wolf“ zu warnen. Sie würden ihrer Hauptwaffe, der Angst, den Schrecken nehmen und alle Erziehungsmaßnahmen, die darauf hinauslaufen, uns für die „Große Transformation“ sturmreif zu machen, wären für die Katz. Eine Entwarnung käme für die Betroffenen einem Selbstmord gleich. Aus wäre es mit dem „Weltklimarat“ und seinem Glorienschein als „Friedensnobelpreisträger“. Um diesen zu bekommen hatte der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore die Parole ausgegeben, das Klima hätte der Menschheit den „Klimakrieg“ erklärt. Doch schwebt der Friedensengel nicht über den Wassern, sondern über dem Nichts, denn, das weiß jeder Mensch, der wahrhaft frei denkt und nicht bequem fremde Gedanken konsumiert, dass das Klima ein „Kunstgebilde“ ist, das statistisch von Wetterdaten abgeleitet wird. Das Wetter in seinen verschiedensten Formen gab es schon lange, bevor der erste Mensch die irdische Bühne betrat.

Das bedeutet: Nicht am Wettergeschehen und seinem Warum forschen die Potsdamer Klimaexperten, sondern an dem vom Wetter abgeleiteten Klima, das im Gegensatz zum Wetter nicht existiert, sondern nur in unseren Köpfen sein phantasievolles Unwesen treibt. Wer an nicht existenten Objekten forscht, der braucht keine Sachkenntnisse, der muss eine grenzenlose Phantasie haben und einen unerschütterlichen Glauben.

Die Erwärmung kommt, denn die „Klimamodelle entsprechen der Wirklichkeit“

Mit dieser Meldung wartete der Fernsehsender „n-tv“ am 28. Januar 2015 auf. Er bezog sich auf eine Pressemeldung der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) vom gleichen Tag unter dem Titel: „Erwärmungspause: Die Klimamodelle machen keinen systematischen Fehler“. So perfekt funktioniert die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Medien. Letztere prüfen nicht kritisch die Meldung, sondern dienen blind nur als Nachrichtenübermittler und Verstärker.

Die Meldung der MPG beginnt mit einem beliebten Totschlagargument: „Skeptikern, die noch am menschengemachten Klimawandel zweifeln, bricht nun eines ihrer letzten Argumente weg.“ (hier die Widerlegung). Man beginnt frech mit einer Unterstellung, denn nicht der Klimawandel als Folge des ewigen Wetterwandels wird von den Skeptikern bezweifelt, sondern seine Erklärung durch die „Treibhausgase“. Um die seit nunmehr 18 Jahren bestehende „Kluft zwischen berechneter und gemessener Erwärmung“ zu erklären, geht man nicht mehr von der „Konstanz“ des Klimas aus, sondern erklärt diese damit, dass es „im Klima stets zu zufälligen Schwankungen kommt“. Ein Grund wird nicht genannt! Die „Modelle machen keine systematischen Fehler“. „Im Klima regieren Zufall und Chaos“, diese „beiden unberechenbaren Akteure im Klimageschehen“.  Der Fehler liegt nicht bei den Modellen, denn alle entstammen einem „Ur-Modell“, sondern an der Ignoranz der Klimaexperten, die sie entwickeln und programmieren. In blindem Ehrgeiz wollen sie „Zufall und Chaos“ austricksen und scheitern doch immer wieder an der Unberechenbarkeit dieser Akteure, an dem deterministischen wie stochastischen Chaos. Bei genauerer Analyse ist die MPG Attacke gegen die „Skeptiker“ ein Rohrkrepierer, denn die Quintessenz  ist: Wir wissen zwar nichts, aber die Skeptiker haben unrecht.

Die Unlösbarkeit nichtlinearer Differentialgleichungen ist ein mathematisches Problem, das allerdings nicht erwähnt wird. Man schiebt das auf die Physik ab, um sogleich zu behaupten: „Kein physikalischer Grund erklärt die Streuung der Prognosen“. Das ist pure Dialektik! Doch wer behauptet, dass die „Strahlungsenergie, die von der Sonne auf die Erdoberfläche trifft“ durch den „Treibhauseffekt etwa des Kohlendioxids auf der Erde gespeichert wird“, der sollte mal wieder in alten Physikbüchern Wissen tanken und nicht solchen Unsinn von sich geben. Wenn Kohlenstoffdioxid Sonnenenergie auf der Erde speicherte, dann müsste dies physikalisch erklärt und gemessen werden können. Auch müsste erklärt werden, warum bei global gleichförmigen CO2-Gehalt von 400 ppm oder 0,04 Prozent in der Luft die Erde zeitgleich mal minus und mal plus 50° C aufweist, mit allen möglichen Zwischenstufen. Die „Globaltemperatur“ ist ein Spielwert.

Die Klimamodelle können schon aus einem ganz einfachen Grund nicht der Wirklichkeit entsprechen, weil es keine Klima-Wirklichkeit gibt.  Es gibt nur einen Naturvorgang in der Atmosphäre und diesen nennen wir WETTER. Das ist die einzige Wirklichkeit, die uns umgibt, die wir messen können und überall spüren, von der Wiege bis zum Grab.

Das physikalische Defizit der Klimaphysiker zeigt sich auch daran, dass sie nur von der Lichtstärke ausgehen, von der in einer bestimmten Zeit ausgestrahlten Lichtmenge, der Solarkonstanten von 1368 W/m2.  Doch auf der rotierenden kugelähnlichen Erde kommt es auf die Beleuchtungsstärke an, also auf die Lichtmenge, von der eine Fläche getroffen wird. Die Beleuchtungsstärke ist direkt proportional der Lichtstärke, aber umgekehrt proportional dem Quadrat der Entfernung. Deswegen erhält die Erde Anfang Januar etwa 100 W/m2 mehr Strahlung als Anfang Juli, denn die Umlaufbahn der Erde um die Sonne ist kein Kreis, wie Nikolaus Kopernikus 1543 annahm, sondern nach Johannes Kepler (1571-1630) eine Ellipse!

Bei der Beleuchtungsstärke ist zudem der Winkel oder die Neigung der einfallenden Sonnenstrahlen zu beachten. Fällt das Licht schief auf eine Fläche, so wird diese beleuchtet proportional dem Cosinus des Winkels, um den diese Fläche gegen die Strahlenrichtung geneigt ist. Das bedeutet, dass die Beleuchtung mit der Neigung (gr. Klima) der Fläche gegen den Lichtstrom abnimmt. Man kann dies jeden Tag spüren, wenn zum Abend hin die Sonnenstrahlen in immer flacheren Winkel einfallen und folglich unsere Schatten immer länger werden. Das „solare Klima“ bestimmt, wo äquatoriales und wo polar-boreales Wetter herrscht. Nicht die Lichtstärke der Sonnenstrahlen sondern die Beleuchtungsstärke bestimmt den Grad der Erwärmung der Erdoberflächenstruktur. Ein Modelldefizit ist auch, dass die Klimaphysiker in ihren Betrachtungen die Erde als „Querschnittfläche“ und damit als „Scheibe“ ansehen und nicht als „Kugel“.

Also, die unterschiedliche Beleuchtungsstärke zwischen Äquator und Polen führt zur unterschiedlichen Erwärmung der Erde, zu den Temperatur- und Druckunterschieden, zur Allgemeinen Zirkulation, zu den temporalen und saisonalen Wetterveränderungen. Doch dies alles können die Klimamodelle nicht abbilden. Von ihnen kann man keine Prognosen erwarten, schon gar nicht hinsichtlich das Wetters!

Nach dem „Autofasten“ nun „Essen gegen die Erderwärmung“

Die Klimahysterie beruht im Wesentlichen auf der Verteufelung des Kohlenstoffdioxids als „Klimakiller“.  Dabei kann man gemäß der Klima-Definition dieses weder töten noch killen, weil Klima nur ein errechnetes Konstrukt ist, das in Wirklichkeit nicht existiert. Wir reden zwar wie selbstverständlich vom sich wandelnden Klima, doch das ist genauso falsch, wie wenn wir sagen, die Sonne gehe auf und wieder unter. Dabei ist es die Erde, die sich um die eigene Achse dreht – morgens in den Lichtkegel der Sonne hinein und abends wieder heraus. Was das Element Kohlenstoff C betrifft, so ist es neben Wasserstoff H und Sauerstoff O eines der grundlegenden Lebensstoffe. Wir alle müssen Sauerstoff einatmen, um Nahrung zu verbrennen und atmen Kohlenstoffdioxid wieder aus.

Bei diesem Stoffwechselprozess wird von der Pflanze gespeicherte Sonnenenergie freigesetzt, die unverzichtbar ist für die Stabilisierung unserer Körpertemperatur von 37° C. Ohne diese Energie würden wir rasch unterkühlen und erfrieren. Einzig Pflanzen können Sonnenergie speichern und ihr Appetit auf CO2 ist gigantisch. Grobe Schätzungen liegen bei 150 Gigatonnen +/- 15% pro Jahr. Wer also mit Pflanzen spricht, führt ihnen mit dem Atem über die Spaltöffnungen in den Blättern ihr lebensnotwendiges CO2 als Lebenselixier wieder zu. Wenn die Forderung des WBGU-Vorsitzenden Hans Joachim Schellnhuber tatsächlich erfüllt werden würde, den „Kohlenstoffausstoß bis 2070 auf Null senken“, dann gerieten die grünen Pflanzen in Existenznot. Und wir Menschen ebenfalls! 

Mit der Floskel „Autofasten“ in der Fastenzeit kann man bestenfalls Rohstoffe schonen, denn auch wenn man das Auto in der Garage lässt und zu Fuß geht, ändert man das Wetter nicht. Dieses kennt keinen natürlichen noch zusätzlichen anthropogenen CO2-Einfluss, weder auf Luftdruck, Wind, Temperatur, Wolken, Regen oder Sonne. Nachdem es durch stete Propaganda gelungen ist, das für alles Leben notwendige CO2 zum „Umwelt- und Klimagift“ abzustempeln und diesen Unsinn zum Dogma zu erheben, treibt die CO2-Bekämpfungsmanie immer neue groteske Blüten.

Ganz schlaue Experten preisen inzwischen „Klimateller“ zwecks „Klimaschutz“ an. Dabei werde ich an meine Mutter erinnert, die uns Kindern sagte, immer schön den Teller leer zu essen, denn dann würde tags drauf die Sonne scheinen. Mit dem Slogan „Eine umweltfreundliche Küche braucht Fantasie“, bietet die Compass-Group Schweiz vor allem in den Studentenrestaurants „Klimamenüs“ an nach dem Motto „Essen gegen die Erderwärmung“.  Ziel sei es, bei der Ernährung den „Kohlendioxid-Ausstoß“ bewusst zu machen, denn dieser spiele eine „wichtige Rolle bei der Klimaerwärmung“. Das Schnitzel soll durch ein „Vegi-Produkt“ ersetzt werden. Linsen und Bohnen seien sehr nahrhaft, ebenso wie Sellerie, Kohl und Rüben.

Artikel 9 des kölschen Grundgesetzes besagt, immer zuerst die Universalfrage zu stellen: „Wat süll dä Quatsch“! Die Nahrungskette beginnt bei den grünen Pflanzen. Sie sind die Primärproduzenten. Alle Pflanzennahrung enthält zwangsläufig CO2. Frisst die Kuh Gras und isst der Mensch ein Schnitzel, dann geht mit der Nahrung automatisch das CO2 in den menschlichen Magen und wird bei der Nahrungsverbrennung wieder ausgeatmet. Es ist also völlig „wurscht“, ob man vegetarisch isst oder nicht, immer wird CO2 ausgeatmet. Und wie viel man emittiert, das hängt vom Hunger wie vom täglichen Kalorienbedarf ab und der ist bei einem Sportler doppelt so hoch wie bei einem Faulenzer.

Also lassen Sie sich den „Spaß an der Freud“ an den närrischen Tagen nicht verderben, feiern Sie ausgelassen Fastnacht oder Karneval und schunkeln und tanzen Sie feste mit!  Mit Alaaf und Helau grüßt Sie

Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne                       

Oppenheim, den 11. Februar 2015

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39 Kommentare

  1. #36: Unwichtiger Nebenschauplatz? Verehrter Herr Dr. Paul, wie können Sie nur so etwas sagen? Sehen Sie es denn nicht? Nehmen Sie diesen Schwachköpfen den Rechner weg, und dann ist auch die ganze Klimadebatte tot.

    Erlassen Sie ein Gesetz, dass diesen komischen Leuten, mit sofortiger Wirkung, das berufliche Arbeiten, mit diesen Nebenschauplatz verbietet, und sollen die sich mit einem Taschenrechner, oder besser noch, mit Bleistift und Papier, irgend etwas (falsches) zusammenrechnen.

    Nein, nein. Erst mit dem Auftauchen des Satelliten und der Superrechner fing dieser (menschenverachtende) Zirkus an (lebensgefährlich zu werden). Das (!) sind im Grunde geistesgestörte Rechner. :))

    Leider. 🙁

    Helau, ein letztes Mal 😉

  2. #35: Sehr geehrter und verehrter Herr Alwin Bruno, was ich mir in etwa (schon) dachte, aber nicht so kurz und treffend hätte sagen können, haben Sie mit zwei Fingern hinbekommen. 🙂 Der arme Troll. Bzw. geschieht dem Troll recht. 😉

    #33: Auch für diesen (für mich sehr) wertvollen Beitrag, vielen Dank. Eine Präzisierung. Das Abgleiten zum Compiler war möglicherweise (und unnötigerweise) etwas zu weit betrieben, von mir. Ich entnahm diese meinige Bemerkung zu Wirth und FORTRAN einem Verfechter von FORTAN selbst, Kupferschmid [2002, engl. Ausgabe]. Ich kann Ihnen nur zustimmen, die Bedeutung von Wirth für die Programmierung ist nicht zu unterschätzen, und die Betonung der Strukturierung wichtig. Demnach handelte es sich um eine kleine Fehde, zwischen den Verfechtern der jeweiligen Sprachen, womöglich.

    [Dem zuvor erging eine kleine Anekdote, welche dem besagten Autor, Kupferschmid, den Anlaß gab, sein Buch über klassisches FORTRAN schreiben zu müssen. Ein Mitglied einer anderen Uni besuchte die Universität, wo Kupferschmid tätig war, jedoch nicht direkt zugegen. Der erfolgreiche und lobende Besuch war fast zu Ende als jemand diesem Besucher gegenüber (nachlässig) erwähnte, man würde numerische Methoden und Mathematik FORTRAN anwendend lehren. Woraufhin der Besucher spöttelnd gesagt haben soll: FORTRAN ist die Sprache der Bauern. Kupferschmid wiederum, der, wie angedeutet, nicht bei diesem Schauspiel dabei sein konnte, war ob dieser Worte verzückt, und machte sich seinen Reim und schrieb dann sein sehr interessantes Buch.

    Der Autor, Kupferschmid, wollte damit zum Ausdruck bringen. einige (angeblich) totgesagte Sprachen (über)leben halt länger, und Moden kommen und gehen, FORTRAN aber bliebe. Unterstellt, man würde die Sprache „korrekt“ anwenden wollen. Kupferschmid vertritt die Auffassung, es liegt am Benutzer und nicht so sehr an der (angeblichen) „Antiquiertheit“ bestimmter Sprachen. Für Sie nichts neues. Natürlich nicht. Aber, für den weniger gut informierten Leser, vielleicht (auch) von Bedeutung.

    Ich selbst, bin von Programmiersprachen (irgendwie) fasziniert. Und seit Tesla die (meines geringen Wissens zufolge) modernste Fabrik der Welt, in Fremont, Kalifornien, aufbaute, auf den Ruinen eines früheren gescheiterten Projekts, zwischen GM und Toyota (NUMMI, New United Motor Manufacturing, Inc., Start 1984, Ende 2009), in der man alles bauen kann, was das Herz und der Kopf begehren, und dies mit Produkten, Robotern, aus deutscher Produktion, (Herr Ebel, hören Sie mich, dort oben auf dem Mond? Das hätten die verfluchten rot-grünen Marxisten niemals hinbekommen!!!! Und selbst die Chinesen fangen an zu zittern. Beginnender Paradigmenwechsel!) der Firma KUKA, und einem neuen (digitalen) Produktionsansatz, wird auch hier die Bedeutung und Beherrschung von Programmiersprachen sehr deutlich, und deren Mächtigkeit, bei „intelligenter“ Nutzung, will man nicht zurückbleiben und zurückstecken, bei der (sich mehr oder weniger langsam vollziehenden) vierten industriellen (R)evolution.

    Da hier bei EIKE des öfteren über elektrische Autos „geschrieben“ wird, und die Kritik Hand und Fuß hat, das (gerade) angewendete Produktionsmodell, Produktionsverfahren, soll sehr zukunftsträchtig sein, auch wenn das elektrische Auto auf seine Zukunft, wie viele kompetente Menschen vom Fach immer wieder darauf hinweisen, noch warten wird müssen, et cetera. Oder es bleibt ein (vielleicht einseitig rentables) Nischenprodukt, für reiche Menschen.

    Mit sehr freundlichen Grüßen (und danke an Sie und an alle restlichen Autoren für deren immer wieder sehr wertvollen Beiträge)

  3. @#34: Holger Burowski, es ging um die Implementierung in der Praxis, und nicht um theoretisches. Ausserdem vergassen Sie die andere Richtung, nur so wird ein Schuh ‚draus.

    Komisch, sonst orientieren sich die EIKE Foristen vorher erst ‚mal bei wiki-Pravda:
    – de.wikipedia.org/wiki/Gleitkommazahl#Konversionen
    – de.wikipedia.org/wiki/Gleitkommazahl#Dezimalzahlen

    Lassen wir dieses OT jetzt damit gut sein.

  4. #28:Alwin Bruno
    „…es geht um die Beliebigkeit mit der unterschiedliche Computer/Software Hersteller die Konvertierung Dezimal zu/von IEEE 32 bit (etc) versaubeutelten…“

    Da gibt es keine Beliebigkeit, die Zeichenfolge 1.23456 führt bei Konvertierung nach IEEE 754 immer zum selben Bitmuster in der Mantisse, egal welche Hardware oder OS. Jedes Bit der Mantisse repräsentiert ein Element der Summenformel 1/2**n, wobei n von 1 bis zur gewünschten Mantissenlänge (Genauigkeit) läuft.
    Wobei noch zu erwähnen ist, IEEE 754 gibt es erst seit Mitte der 1980er.

  5. @#32: Verehrte Frau Katrin Meinhardt, Sie schrieben „… soll Niklaus Wirth sich über FORTRAN lustig gemacht haben …“

    Nichts ist so alt wie die Denunziation unter Vorspielung falscher Tatasachen und anschliessender Verbreitung durch Hörensagen (eg. Causa Gallileo).

    N. Wirth (und eg. Edsger Dijkstra) wollten Programmiersprachen mit denen die Studis Compiler bauen, Examen + Abschluss machen konnten. Kluge Köpfe fordern und fördern, eben. Und Visionäre: Computer beherrschen für Alle (nicht nur pekuniäre Eliten). Auch ich habe von zwei Instruktoren der Karlsruher Verbindung profitiert.

    Der Compilerbau war aber fest in der Hand der Industriemafia, jede zusätzlich verkaufte Kopie konnte Millionen allein nur an Provision einbringen.

    Auch manche Studies (insbesondere die Söhne und Töchter von Beruf) hatten was gegen Pionierarbeit von Wirth und Dijkstra, immerhin braucht es ein gewisses Talent welches sich durch auswendiggelernten Glauben nicht imitieren lässt.

    So nahmen halt die üblichen Unterstellungen ihren Lauf, und natürlich wachen die Mainstream „Medien“ eisern seit eh und jeh, und heutzutage auch wiki-Pravda, dass dabei kein Falschzeugnis in den Umlauf gebracht wird /sarc

    P.S. wer aus der (angeblichen) Anekdote „You can either call me by name, pronouncing it ‚Veert‘, or call me by value, ‚worth'“ eine Abneigung gegen Fortran ableiten will der glaubt auch dass Georg Cantor die Menge *aller* natürlichen Zahlen korrekt in seiner berühmten Matrix definierte …

  6. #26: Einbindung von FORTRAN-Routinen? In Pascal? Warum wohl? 😉

    Dies wird (mittlerweile) in vielen Sprachen geboten. Allerdings soll Niklaus Wirth sich über FORTRAN lustig gemacht haben, dies im Jahr 1974. Er (und andere) unterschätzte(n) das Potential der Sprache. FORTRAN hat (weiterhin) seine Vorzüge. Vor allem für Ingenieure und Menschen, die an (echten) wissenschaftlichen Problemen arbeiten wollen und müssen. Immer dann, wenn Problem(stellungen) so speziell werden, und kein bereits geschriebenes Programm bereitsteht. Und wer FORTRAN kann, ist kein Sklave der Rechenmaschine, in der Regel. 😉 Gilt ja im Grunde für jeden Programmierer. Dahinter sollten aber vorgebliche Teufels-Versteher schon gekommen sein. :))

    Helau

    Ein wenig verstehen reicht in gewissen Fällen nicht, Monsignore Heinzow. 😉 Sie sind mit Bischof Wright viel näher verwandt, geistig, als Sie sich in Ihren kühnsten Träumen erdacht haben.

  7. @ #24 Pseudonym Nicobaecker

    „ich habe lediglich klargestellt, daß GCMs keine Analoggleichungen für simple Feedbacks implementiert haben.“

    Warum führen Sie eigentlich Selbstgespräche über Dinge, die Sie anderen unterstellen?

  8. #26: Teufel wissen das? :)) Und können zeitkritische Routinen in (!!) Assembler (!!!!!) schreiben? :)) Das würde die nur verwirren. Sie belieben Scherze zu machen. Davon träumen Sie. Teufel können ganz bestimmt nicht in Assembler programmieren. :)) Ganz bestimmt nicht? Nun ja, ich unterstelle das mal. Ich wäre sehr überrascht, wenn diese Idioten, das können dürften.

    An einen Schelm 😉

    Ich risikiere jetzt Kopf und Kragen. (Glücklicherweise weilt Herr Ebel auf dem Mond und Doktor NicoBaecker ist mit seinem Compiler beschäftigt, bis sein privater Weltuntergang auftauchen will. Heheheehe)

  9. #24: Man merkt, Sie können in Fortran nicht programmieren. Und warum verlieren auch Sie so oft den (wissenschaftlichen) Faden? Kein Überblick, natürlich. Verstehen Sie sich (eigentlich) selbst?

    Helau

  10. @#22: J.Reiter, es geht um die Beliebigkeit mit der unterschiedliche Computer/Software Hersteller die Konvertierung Dezimal zu/von IEEE 32 bit (etc) versaubeutelten. Da scheint Ihnen keine Praxis im Wege gestanden zu haben?

  11. @#21: T.Heinzow, alles nur „Kleinigkeiten“, Lochkarten für die IBM in Mürwik, Lochstreifen für die Zuse [warum auch immer die in Flensburg stand und fakturierte], heutzutage Spielzeuge 😉 Erst mit Ada anstatt Algol [Pascal] und Smalltalk anstatt Simula wurde es wirklich interessant (und nicht mehr so langweilig wie Fortran 😉 Auf HP habe ich gewartet bis dass die plotten konnten und Matrizen rechneten (Ding liegt noch im Keller).

    P.S. Informationstheorie, „A Mathematical Theory of Communication“ (1948), „moderner“ Grüdervater, wussten die Amis in Mürwik, kein Wunder bei E-Aufklärung und E-Signalerei.

  12. @ #23 K. Meinhardt

    „Der Teufel steckt im Detail, im wahrsten Sinne des Wortes. Und der weiß das, hoffentlich.“

    Ja, Teufel wissen das und können deshalb auch zeitkritische Routinen in Assembler programmieren. Beim Motorola 68000 (ist z.B. das Herzstück des Atari …ST) lohnte es sich statt Integerdivision/Multiplikation durch/mit 2 die Bits zu verschieben. Und Pascal erlaubte das Einbinden von FORTRAN-Routinen, die Pscal-Compiler produzierten einen recht langsamen Maschinencode. Aber die heutigen „Anwender“ wissen gar nicht, was auf Maschinenebene passiert.

  13. @ #22 J.Reiter

    Was ist der Unterschied zwischen einem halbvollen und halbleeren Glas? Oder eine „Erkältung“ dauert ohne Arzt 7 Tage, mit Arzt nur 1 Woche.

    Mit den Digitalrechnern ist es nicht möglich (alle) Dezimalzahlen genau darzustellen. Deshalb ist „beliebig ungenau“ auch der mathematisch korrekte Ausdruck. Beliebig genau geht nun einmal nicht. Es gibt auch keine ’schnellste‘ Zeit, auch wenn immer wieder die Sportreporter den physikalisch/mathematischen Unfug ständig verbreiten.

  14. Lieber Herr Heinzow,

    ich habe lediglich klargestellt, daß GCMs keine Analoggleichungen für simple Feedbacks implementiert haben. Das ist einfach so.

    Das Modell eines simple Feedback Prozesses ist das Resultat (!) der dynamischen Rechnungen des GCMs, es wird nicht reingesteckt, sondern dient nur als approximatives einfaches Modell zum fitten der komplexen GCM-Ergebnisse.

    Also noch mal: GCMs enthalten keine feedback-Gleichung der Form G=G0/(1-f*G0). G, G0 und f können jedoch aus den Modellergebnissen ermittelt werden, und fitten (partiell) die Ergebnisse an.

  15. #19: Doktor NicoBaecker baut noch an seinem (eigenen?) Compiler, verehrter Herr T. Heinzow. :))

    Ab dem heutigen Tag, noch nicht einmal in 10 Jahren. Keiner von uns wird das noch erleben können. NicoBaecker wäre schon froh, wenn er irgendeinen Quellcode, der etwas komplizierter sein will, selbst kompilieren könnte. Und bei(m totgesagten, von wegen, [diese Tagträumer haben keine Ahnung]) Fortran dürfte er völlig hilflos sein. Trolle lachen über Fortran, aber Fortran lacht über alle Trolle. Was für Amateure.

    MhG

    Auch der (sogenannte) Erfinder der Programmiersprache Pascal, Niklaus Wirth, lachte (anfänglich) über Fortran. Und dann lächelte Fortran zurück. 😉 Man müßte Menschen dieser Art, Ebel und NicoBaecker, dazu verdammen, Fortran erst einmal zu erlernen, mit strengster Prüfung (also Inquisition). 🙂 Denn, die angedeutete Problematik (#17, #19), kann man gar nicht genug unterschätzen. Der Teufel steckt im Detail, im wahrsten Sinne des Wortes. Und der weiß das, hoffentlich.

    Fortran lebe hoch.

  16. @ #20 A. Bruno

    Die Rechner TR 440 und Cyber 76 sagen Ihnen wohl nix? Und auf dem Tischrechner 9810 von HP mit 4 Schieberegistern und begrenztem Speicher wurden Fourieranalysen der planetaren Druckflächen gemacht … .

    Unsereins hat mit diesen Dingern bereits rumgespielt als gerade der Siegeszug der Taschenrechner begann. Damals arbeitete man noch mit Lochkarten, pro Programmzeile eine Lochkarte … . Ach ja, der Rechenstab war damals noch das wichtigste Instrument der Ingenieure nach dem Motto: zwei mal zwei = 3,9 aufgerundet 4.

    Informationswissenschaft gab es damals noch nicht … .

  17. @19: T.Heinzow schrieb „… halbwegs plausible Ergebnisse …“

    Jetzt fangen Sie auch noch an sich in Computer (Informations) Wissenschaften auszukennen /sarc

    Meine Zunft liefert nur vorher/nachher vergleichbare Resultate, eg. Äpfel und Orangen reduzieren wir auf Obst, solange noch rationale Hypernyme vorhanden sind.

    Plausibel dagegen hat den Glauben als irrationale Prämisse und den berechnen wir nicht, obwohl die Schlangenölverkäufer das anders glauben, eg. Bayesian Truth Serum
    http://liawww.epfl.ch/
    Damit wird eg. ganz genau berechnet dass immer die aktuelle Werbung den kausalen Kaufimpuls ausgelöst hat …

    Deswegen ist ein gewaltiger Durchbruch bei der „Forschung“ immer in den nächsten 10 Jahren geplant und finanzierbar, ab jeweils Heute.

  18. @ #17 H. Urbahn

    „Danach führte dasselbe Modell mit denselben Daten in unterschiedlichen Computerumgebungen( Hardware, operating systems usw.)zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen.“

    Das kann bei den Digitalrechnern (basierend auf dem Dualsystem) auch nicht anders sein, denn die Dezimalzahlen werden beliebig ungenau dargestellt. Bei den Parallelrechnern kommt noch hinzu, daß die Parallelisierung von der Qualität des Compilers abhängt und da gab es bereits zu Zeiten der Cyber76 ellenlange Korrekturlisten … für den FORTRAN-Compiler.

    Und wenn hier das Pseudonym NicoBaecker ankommt und was von Implementierung derPhysik in den Programmcode daherfaselt, zeigt er, daß er die Materie nicht kennt, denn bis solch ein neues GCM (neuer Rechner, neuer Compiler, neue Auflösung, reduzierte Parametrisierung …) halbwegs plausible Ergebnisse abliefert, muß an den „Stellschrauben“ fleißig gedreht werden. Man kann über seine rudimentären Kenntnisse der GCM nur schmunzeln.

    Die Simulationsergebnisse bzgl. des Dustbowls in den USA der 30er kamen beispielsweise nur aufgrund solcher Schrauberei (externes Forcing!?) zustande.

  19. #12: Herr Albert Kass, vieles hat ein Ende, und die Wurst hat zwei davon. Glücklicherweise erlauben Sie sich nur einen Scherz, mit uns. 🙂 Methanhydrat wird von gewissen Menschen als einer der Energiequellen der Zukunft betrachtet. Meeresboden. Japan versucht in den kommenden Jahren den Durchbruch zu erzielen. Vor deren Küsten, oder nicht allzu fern davon, sind diese fündig geworden. Projekte (sollen bereits) laufen. Japan erhofft sich (jedenfalls) sehr viel davon.

    #14: Verehrter Herr T. Heinzow, also, das ist wirklich zu lustig, :)) dies könnte sogar stimmen. :)) Irre, diese Ökos sind schon […]. Ich bin fassungslos. :)) Wirklich, ein brillante Spezies. :)) x 10. Welch ein rot-grüner Dünkel. Was werden die Affen im Zoo viel zum Lachen haben, über diesen [..] Dünkel. Und, ich lache sehr oft mit den Affen.

    Als ob die De-Industrialisierung nicht schon reichen würde, auch noch diese Zumutung. Welch eine neuartige Form des Terrors. Fehlt nur noch, jemand meldet diese zum Patent an, oder so. Schade, dass die Affen unsere Sprache nicht sprechen (dürfen). Was für verrückte Zeiten.

    MhG

  20. #9 Sehr geehrter Herr Heinzow,
    ich möchte Sie auf die Arbeit von Huong et al. An evalution of the Software Systems Dependency of global Atmospheric Models aufmerksam machen. Danach führte dasselbe Modell mit denselben Daten in unterschiedlichen Computerumgebungen( Hardware, operating systems usw.)zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen.
    MfG

  21. #9: T.Heinzow sagt:
    „Wie kann es angehen, daß eine automatische Wetterstation (wird als Klimastation mitgenutzt) auf einem Flughafen an der denkbar ungünstigsten Stelle errichtet und betrieben wird?“

    Sehr geehrter Herr Heinzow,
    es ist noch schlimmer als Sie denken:
    Die Landebahnen vieler großer Flughäfen sind BEHEIZT!
    Man macht das um Eisbildung zu hindern und die Landebahn möglichst Nebelfrei zu halten.

    MfG

  22. #11: Werner Moß sagt:

    „Wieso, die Erde ist doch eine Scheibe! Wäre sie eine Kugel, würden wir alle runterpurzeln. Die Erde ist eine Scheibe, die in gleichmäßiger Durchschnittsdämmerung von der Sonne beschienen wird, da sind sich fast alle Klimawissenschaftler fast einig. Da dreht sich keine Kugel, denn weil die Azteken den Göttern keine Menschenopfer mehr schenken, bleibt der Sonnenaufgang aus. Aber vielleicht gibt es bald wieder Menschenopfer, Klimaleugner, die dem Gott des Klimas CO2-neutral dargeboten werden. Dann können wir vielleicht noch die drohende Klimakatastrophe verhindern.“

    Schöner Beitrag, Herr Moß!

    Auch ich kann den Quatsch nur noch mit einem Mix aus Spott, Sarkasmus und Zynismus ertragen.

    MfG

  23. @ #12

    „Somit sind dann doch wohl die „Klimamenüs“ eher ein „Essen für(!) die Klimaerwärmung“.“

    Diese Erkenntnis hat dann dazu geführt, daß die Mensen in HH den mittwöchlichen „Klimateller“ (Spezialessen für die Klimagläubigen) wieder abgeschafft haben. 😉

  24. Sehr geehrter Herr Thüne, #12: Albert Kass u.a.

    unbestreitbar ist, dass man nicht das CO2 reduzieren darf, wenn man Pflanzenwachstum wünscht.
    Unter Fachleuten ist ebenso unbestreitbare, sowohl kausal wie durch langfristige Beobachtung belegt,
    dass rein vegetarische Ernährung für den Mensch gesundheitsschädlich ist.

    mfG

  25. „Es ist also völlig „wurscht“, ob man vegetarisch isst oder nicht, immer wird CO2 ausgeatmet.“

    Für die Emission von sog. Treibhausgasen ist es nicht wurscht, was man isst. So führt der Verzehr der von Ihnen genannten Hülsenfrüchte wie auch von Kohl und Sellerie u.a. zur intestinalen Produktion von CH4, das bei Erreichen eines bestimmten Grenzdruckes auf rektalem Wege in die Atmosphäre entweicht. Und wie man so hört, ist ja CH4 ein viel wirksameres Treibhausgas als das berüchtigte CO2. Somit sind dann doch wohl die „Klimamenüs“ eher ein „Essen für(!) die Klimaerwärmung“.

  26. zu: „Ein Modelldefizit ist auch, dass die Klimaphysiker in ihren Betrachtungen die Erde als „Querschnittfläche“ und damit als „Scheibe“ ansehen und nicht als „Kugel“.“

    Wieso, die Erde ist doch eine Scheibe! Wäre sie eine Kugel, würden wir alle runterpurzeln. Die Erde ist eine Scheibe, die in gleichmäßiger Durchschnittsdämmerung von der Sonne beschienen wird, da sind sich fast alle Klimawissenschaftler fast einig. Da dreht sich keine Kugel, denn weil die Azteken den Göttern keine Menschenopfer mehr schenken, bleibt der Sonnenaufgang aus. Aber vielleicht gibt es bald wieder Menschenopfer, Klimaleugner, die dem Gott des Klimas CO2-neutral dargeboten werden. Dann können wir vielleicht noch die drohende Klimakatastrophe verhindern.

  27. Schön erzählter Beitrag über die Unbelehrbarkeit unserer Klimafanatiker.

    +++++
    Da gerade Karneval ist und das Rheinland in Ausnahmestimmung: Hier der Link zum
    kölschen Grundgesetz: http://tinyurl.com/5ol9pk

    Wenn Herr Dr. Thüne den kölschen Dialekt meint, so heißt es korrekt: Watt soll dä Quatsch.
    .. süll..? ist das evtl. Westfalen Platt aus Düsseldorf?
    Alaaf und Helau

    Wat süll dä Quatsch
    – Wat soll dä quatsch

  28. @ Peter Merbitz #3
    Das Klima, Hr. Merbitz, das Klima….ist das Wetter von Anbeginn der Zeit bis zu dessen Ende…So zu sagen ist das Klima nicht fassbar und auch nicht messbar für den „armseligen“ Menschen. Wir haben seit mindestens 4,5 Milliarden von Jahren ein Wetter und damit auch ein Klima auf dieser Erde. Und jetzt kommt dieser „eingebildete“ Mensch daher und meint das Klima auf 30 Jahre beschränken zu müssen….man muss wirklich einer an der Klatsche haben, wenn man sich auf so einen Schwachsinn (gegen jedes Natur-wissenschaftliche-Verständnis) einlässt.
    Außerdem gibt es nicht „Das Klima“, sondern verschiedene Klimazonen, nur der Vollständigkeit halber. Danke!

  29. „Letztere prüfen nicht kritisch die Meldung, sondern dienen blind nur als Nachrichtenübermittler und Verstärker.“

    Die Aufgabe oder genauer das Geschäftsmodell der Medien ist die Übermittlung von Nachrichten. Eine Überprüfungspflicht hinsichtlich der inhaltlichen Richtigkeit haben die Medien nicht. Wie sollte ein Journalist dieser – wenn sie denn existierte – tatsächlich nachkommen können? Eine entsprechende vertiefte Ausbildung hat er nicht erhalten und wird auch kein Journalist je erhalten können.

    Auch unsereiner kann in seinem Fach zwar theoretisch alles nachprüfen, weil das Handwerkszeug ja erlernt wurde, nur in der Praxis ist das unmöglich.

    Nun gibt es sehr viele Diplom-Kaufleute (BWLer) und es ist deshalb nahezu ausgeschlossen, daß in der BWL sich Scharlatanerie breit machen kann, was aber in der VWL gang und gäbe ist. Man beobachte nur den Euro-Streit und die Verfechter der Rettungsschirme, die, wie man jetzt sieht, gescheitert sind.

    Meteorologie ist ein winziges Fach mit sehr wenigen Akteuren. Prinzipiell kennt da jeder jeden. Die Folge davon ist letztendlich gewissermaßen ein Inzuchtbetrieb ohne wirksame Kontrolle. Hinzukommt die Abhängigkeit von vereinzelten Gigantcomputern, die eine externe Kontrolle der Berechnungen unmöglich machen. Ein GCM, welches auf einer NEC lief, läuft auf einer IBM garantiert nicht. Und damit ist man da, wo man nicht sein dürfte in der Wissenschaft: Eine Kontrolle ist unmöglich und damit erreichen die potentiellen Agency Costs – man schaue bei den Ökonomen nach, was das ist – den Höchstwert.

    Aus der Gentechnik und Pharmazie sind die Fälle aus Korea oder war es Japan, den USA, Indien etc. bekannt, wo gefälscht wurde, was möglich war. Ich will hier keinem unterstellen, das sei in der Klimaforschung so, aber es ist Aufgabe der dort tätigen Wissenschaftler die Entstehung von Agency Costs zu verhindern. Aber genau das passiert nicht, denn wie kann es angehen, daß „geprüfte Datensätze“ der NOAA (hier COOP 3200) derart viele Fehler enthalten, daß man nicht soviel essen kann, wie … ?

    Wie kann es angehen, daß eine automatische Wetterstation (wird als Klimastation mitgenutzt) auf einem Flughafen an der denkbar ungünstigsten Stelle errichtet und betrieben wird?

    Das ist natürlich eine Nachricht, aber die interessiert den Medienkonsumenten nicht. Also wird die auch nicht transportiert. Hund beißt Briefträger ist keine Meldung, aber Brifträger tritt Schßhündchen schon … .

  30. #4 Horst Lauterbach
    Die Behauptung, eine drohende Erderwärmung sei dem anthropogen CO2 Ausstoß geschuldet, ist einerseits ein Geschäftsmodell, mit dem der milliardenschwere Zertifikatehandel von „Verschmutzungsrechten“ in Gang gehalten und noch gesteigert werden soll. Dabei bleibt weitgehend unklar, welchen Wegen die Geldströme folgen und bei wem sie am Ende landen!

    Andererseits impliziert die vorgenannte Behauptung eine an die Allgemeinheit gerichtete Unterstellung, nämlich die einer fahrlässig oder vorsätzlich verursachten Schuld an diesem oder jenem Wetter. Lächerlicher geht es fast nicht mehr, stünde dahinter nicht die Aussage, „Der Mensch gefällt uns nicht, so wie er ist. Wir wollen einen Neuen Menschen!“ Das ist die Wiederholung eines Vorhabens, das schon oft in der Geschichte unsägliches Leid und Blutvergießen verursacht hat.

    Hüten wir uns vor den Apologeten der „Großen Transformation“, die ist nicht nur überflüssig, sondern Ausdruck des Machstrebens solcher Leute. Sie wollen ja die Schablone vorgeben, nach der sich dann jeder richten soll. Sie heißt zur Zeit „Bunt, Marktkompatibel, Geschichts- und Gesichtslos, Umweltbewußt und Gendergerecht“!
    So verbirgt sich auch hinter dem Klima-Alarmismus nichts anderes, als Soziale Indoktrination für Pläne, deren Ziele mit viel nebulösen Verlautbarungen, mit Angsttrompeten und Katastrophen-Szenarien über alle medialen Kanäle betrieben wird.

    Doch die Entwicklung der Menschheit beweist; jeder zivilisierte und vernunftbegabte Mensch mit guter Bildung und Erziehung folgt unwillkürlich einer ihm innewohnenden Moral, die schon in dem Zitat „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!“ ihren Niederschlag gefunden hat und von Kant mit seinem kategorischen Imperativ als Aufruf an die Menschen formuliert wurde. Es ist das große Thema in Goethes Faust und ganz ohne Indoktrination hat sich die Menschheit – oft genug auch durch leidvolle Erfahrungen – dennoch weiter entwickelt, hat gelernt und Neues geschaffen, eifert dem Humanismus eines Albert Schweitzer nach und bewundert Mutter Theresa.

    Unmoral und Menschenverachtung, soziale Kälte und Geldgier haben diesen positiven Trend bis heute gottlob nicht aufgehalten. Sorgen wir dafür, das er anhält!

  31. Leider sind im PIK nicht fröhliche Narren tätig, sondern böswillige Scharlatane!- Einen Wettermann prägt, dass nach einer Woche Stochastik die deterministische Komponente der Änderungen verschlungen hat. Eine Statiskik kann nicht mehr leisten, das ist trivial. – Allerdings gibt als Indikator für wesentliche deterministische Änderungen eine solide Grundlage, den Wärmeinhalt der Ozeane: Der Langsame Durchlauf des solaren Energieflusses lässt die Wassertemperatur um etwa 250 Grad C ansteigen. Ein Teil des Zeitbedarfes geht auf das Konto des Rückflusses von Energie, den Wasser und Eis in der Atmosphäre besorgen und dabei die spärliche Wirkung der sog. Klimagase überlagern.

  32. Die stochastische Komponente des Wetters lässt seinen deterministischen Anteil nach einer Woche verschwinden. Das prägt den Wettermann! Die Wetterstatiskik, das Klima dagegen auf einem soliden Speicher von absorbierter Solarenergie, den Ozeanen. Die Verzögerung des durchlaufenden solaren Energieflusses erhöht ihre Temperaturen um etwa 250 Grad C. Der von Wasser und Eis in der Atmospäre verursachte Rückfluss von Energie liefert einen signifikanten Beitrag zum Zeitbedarf des Durchlaufes absorbierter Solarenergie. Nur deshalb haben die sog. Klimagase keinen Einfluss auf Wetter und
    Klimate! – Der Versuch einer Progose der Wassertemperaturen der Ozeane schließt den Kreis zur Wettervorhersage.

  33. Danke Herr Thüne, daß Sie mal wieder die Idee erwähnen, die hinter dem ganzen Zauber steckt:
    DIE GROßE GESELLSCHAFTLICHE TRANSFORMATION!
    Hitler, Stalin und Mao waren Waisenknaben dagegen, was diese ( Angesichts des erwiesenen Verbrechens was die genannten „Herren“veranstaltet haben )Klimamodellierer oder welches Abziehbild grade zu Markte getragen wird uns menschen auferlegen wollen. Ich such seit etlicher Zeit ein Comicbuch aus den 70 igern : vom Leben auf dem Lande oder so. Im Rückblick bedauer ich es nicht gekauft zu haben. Ich vergleich das immer mit Hitler´s Mein Krampf, wer das einmal gelesen hat ist entweder geheilt oder unheilbar.

  34. Ein bissel herummaulen an dem trefflichen Artikel möchte ich denn doch.
    Natürlich ist Klima ein subjektives Konstrukt, deshalb ist es aber trotzdem existent als eine statistische Größe aus realen Wetterdaten. Ich würde es also nicht als nicht-existent bezeichnen.
    In Gesprächen verwende ich gern den nur wenig hinkenden Vergleich mit dem Begriff „Bevölkerungsdichte“. Auch diese ist ja nur ein statistischer Wert, entstehend aus realen, empirisch erfassten Daten und der Wert der Bevölkerungsdichte und ihrer Varianz ist zweifellos eine nützliche Rechengröße, um alle möglichen wirtschaftlichen Notwendigkeiten ermitteln zu können.
    Natürlich können auch mit Bevölkerungsstatistik die lustigsten, mathematisch nachvollziehbaren Ergebnisse erzielt werden, wie die unumstößliche Tatsache, dass im Vatikan durchschnittlich ca. zwei Päpste pro km² wohnen.

    Noch etwas: „Alle Pflanzennahrung enthält zwangsläufig CO2…“ – dieser Abschnitt sollte vielleicht noch einmal überdacht werden.

  35. Sehr geehrter Herr Wolfgang Thüne, gut gesagt! Helau und Alaaf!

    Trotzdem ist zu befürchten dass die Aufnahmefähigkeit der Gegenseite nicht gerade unbedenklich ist, ganz das Gegenteil: (Klima-)Abneigung projiziert nur (Klima-)Differenzen.

    @All: „Beleuchtungsstärke“, Lichtstärke: die Sonne, als Beleuchtungsquelle, drosselt abends nicht ihre Stärke, warum sollte sie auch. Und gemäss EIKE Artikel (Montag, 23.12.2013 07:44) ist es daher den Ausflüglern in Wintergebirgen (im Winter!) zwangsläufig verboten einen Sonnenbrand zu bekommen oder Bikini zu tragen: die Sonne steht nicht schief genug!

    Was haben Füsiker hier im Forum zu sagen über diesen kritischen Aufprallwinkel auf Atome und Moleküle am akademisch flach gemachten Erdball? Sollte gar die grosse KlimafüsikerZauberKraft der Aufprallwinkel sein, von unbremsbaren Sonnenstrahlen an Atome und Moleküle des Erdballs? /sarc

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