Und ewig strahlen die Wälder?

Trüffelschwein braucht Strahlenschutz; Bild Fotolia © Sébastien Closs

Die schwere Havarie des Kernkraftwerkes in Tschernobyl liegt jetzt knapp 30 Jahre zurück. Doch noch immer scheuen sich viele z.B. Waldpilze zu essen, weil diese besonders viel Strahlung aufgenommen haben könnten. Das liegt an der Vorliebe der Pilze für das Element Caesium, das auch ein strahlendes Isotop hat, welches damals auch erzeugt und weiträumig verteilt wurde. Doch wie ist es heute? Unser Autor, der Strahlenexperte Dr. Hermann Hinsch, hat sich die Sache angeschaut.


Zweifellos, vor allem die bayrischen. Zunächst enthält jeder Mineralboden radioaktives Kalium, Uran, Thorium, Radium und noch einige andere Isotope mit einer gesamten Aktivität um 800 Becquerel pro kg. Im Humus ist es weniger.

1986 geschah das Reaktorunglück von Tschernobyl, und seither ist in manchen Gegenden Bayerns die Radioaktivität der obersten 10 cm von Waldböden um die Hälfte höher (40.000 Bq/m2), allerdings nicht für ewig. Schuld ist Caesium 137 mit 30 Jahren Halbwertszeit. Im Gegensatz zu Feldern und Wiesen hält sich das Caesium im Waldboden hartnäckig in den obersten 10 cm. 

Pflanzen nehmen das Caesium begierig auf, mehr als die natürlichen Radioisotope. Von Natur aus ist die Aktivität in Pflanzen geringer als im Boden, ebenso in den Pflanzen fressenden Tieren, um 100 Bq/kg. Anders bei der Aufnahme von Caesium 137. Noch 2004 konnte man bei Brombeeren bis 500 Bq/kg messen.

Eine ganz unerklärliche Vorliebe für Caesium hat der Hirschtrüffel. Da wurden über 10.000 Bq/kg gemessen. Uns schmecken diese Trüffel nicht, den Schweinen aber sehr, und vor allem dadurch werden sie selber radioaktiv.

Erlegte Schweine werden ausgemessen und kommen bei mehr als 600 Bq/kg zur Tierkörperbeseitigung. In der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft (2, 2015)“ wird berichtet, wie man die Schweine durch Fütterung mit der Chemikalie „Preußisch Blau“ von ihrem hohen Strahlenniveau herunterholen will. Es bindet Caesium.

Die Grünen wird zunächst das Gegenmittel Preußisch Blau beunruhigen. Chemie auf dem Acker ist für sie schon schlimm, und nun noch im Wald, und was für Chemie! Der wesentliche Bestandteil des Salzes ist der Komplex (CN)6. Die Gruppe CN in den Verbindungen HCN (Blausäure) und KCN (Zyankali) ermöglicht die Ermordung unerwünschter Mitmenschen. Zwar sagen die Chemiker, die 6 CN-Gruppen würden so fest zusammenhalten, dass sie sich im Magen nicht auflösen, aber völlig untrennbar sind sie nicht. In einem Industriebetrieb mag das für die Grünen noch angehen. Die Methode wurde schon 1960 in einem amerikanischen Patent beschrieben, aber da ging es um die Extraktion von radioaktivem Caesium aus Lösungen.

Bei realistischer Betrachtung stellt das Salz jedoch nicht einmal für die Schweine eine Gefahr dar.

Aber leiden sie unter der Radioaktivität? Fallen ihnen die Borsten aus, und werden Frischlinge mit 5 Beinen geboren? Natürlich nicht. Das geschieht nicht einmal auf dem Reaktorgelände von Tschernobyl. Die Schweine werden hauptsächlich dadurch radioaktiv, dass sie radioaktive Pilze fressen. Die sind aber auch für Menschen nicht gefährlich, worauf im Anhang zum Artikel hingewiesen wird: Eine Pilzmahlzeit bringt keine höhere Strahlenexposition als ein Flug nach Gran Canaria.

Jedoch gibt es die Ansicht, jede Strahlenexposition wäre gefährlich, und wir leiden bereits unter der natürlichen Strahlung von 2 Millisievert (mSv) pro Jahr. Daher darf am besten nichts dazukommen. So hat die Planung für ein Endlager hochradioaktiver Abfälle das Ziel, niemanden unserer fernsten Nachkommen, oder wer sonst dann in Deutschland lebt, auch unter unwahrscheinlichen Umständen keiner höheren jährlichen Dosis als 0,1 Millisievert auszusetzen. Das ist ein Zwanzigstel der natürlichen Jahresdosis im Flachland. Aber auch die 0,1 Millisievert bringen nach Ansicht unseres Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) noch Menschen um:

„Angenommen, eine Million Menschen wären permanent einer Strahlendosis von 0,1 mSv/a ausgesetzt, dann würden dadurch im statistischen Durchschnitt 5,5 von ihnen pro Jahr zusätzlich an Krebs sterben.“

Unter 100 mSv lässt sich kein Einfluss auf die Gesundheit erkennen. Für 0,1 mSv, einem Tausendstel, glaubt das BfS aber berechnen zu können, mit Komma, dass unter den etwa 250.000 Krebsfällen pro Million 5,5 Tote von der zusätzlichen Strahlung verschuldet werden. Internationale Institutionen sind da seriöser, z.B. UNSCEAR (United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation). UNSCEAR „empfiehlt nicht, kleine Dosen mit großen Individuenzahlen zu multiplizieren, um strahlenbedingte Gesundheitswirkungen in einer Bevölkerung zu berechnen, die kleinen Dosen ausgesetzt ist, welche im Bereich oder unter dem natürlichen Strahlenpegel liegen“. 

UNSCEAR und WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind noch nicht bereit, positive Wirkungen niedriger Dosen anzuerkennen, welche von vielen Wissenschaftlern und den Ärzten der Radonheilbäder behauptet werden. Aber von der LNT-Hypothese (linear no threshold), d.h. lineare Dosis-Wirkungs-Beziehung bis auf Null herunter, rücken sie langsam ab.

Auf jeden Fall sollte man sagen: Was im Bereich der natürlichen Umgebungsstrahlung liegt, muss man nicht fürchten.

Angenommen, ein Reaktorunglück wie Tschernobyl hätte es schon im Altertum gegeben, und Obelix würde jeden Monat ein ganzes Wildschwein an der oberen erlaubten Grenze von 600 Becquerel pro kg verzehren, dann hätte er allerdings seine Strahlenexposition gegenüber Miraculix und anderen normalen Essern verdreifacht. Ein Aufenthalt bei den Helvetiern hätte aber den gleichen oder einen noch höheren Effekt gehabt.

Rational ist also der Grenzwert von 600 Bq/kg nicht zu begründen. Im Norden hat man einen kühleren Kopf behalten, wie die folgende Nachricht vom 22.11.1986 zeigt: 

Oslo (dpa)

In Norwegen werden die zulässigen Höchstwerte für Cäsium in Rentierfleisch von 600 auf 6000 Becquerel pro Kilo angehoben. Diese Entscheidung des Sozial- und des Landwirtschaftsministeriums in Oslo wurde am Freitag unter anderem damit begründet, dass bei Aufrechterhaltung des alten Wertes achtzig Prozent des Rentierfleisches auf der diesjährigen Herbstschlachtung wegen des Unglücks in Tschernobyl vernichtet werden müssten.

Anmerkung der Redaktion: Ein früher Testleser teilte uns dazu seine eigenen Erfahrungen mit:

1987 wohnte ich unweit von Schwetzingen/Baden-Wttbg. (Spargelanbaugebiet). Nach dem Fall-Out dort herrührend von Tschernobyl ging der Spargelpreis in die Knie (so wie heute der EURO). So viel Spargel im Anschluss extrem kostengünstig wie in jenem Jahr habe ich noch nie gegessen.

Anscheinend wurde ich dadurch gestählert, denn nach über 40 Jahre Tätigkeit in Industrie (u.a. bei ABB mit KKW Mülheim-Kläglich und THTR) und Universität (auch heute noch tätig und nicht dahinsiechend) war ich 1 Tag (!!!!) bis heute am Arbeitsplatz fehlend. 

Gutes Gelingen

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20 Kommentare

  1. Ernährungsgewohnheiten spielen kaum eine Rolle. Der Mensch baut aus den Nahrungsbestandteilen seinen Körper auf, behält was er braucht und scheidet das meiste wieder aus. Das häufigste Radioisotop ist Kalium 40, ein kleiner Teil des überall im Körper eingebauten lebenswichtigen
    Kaliums. Nur Uran, Thorium und deren Folgeprodukte können einen Unterschied machen, weil der Körper diese Elemente nicht braucht, die Urantochter Radium aber in die Knochen einbaut. Wer da Angst hat: Keine Paranüsse essen! Pflanzliche und tierische Nahrungsmittel haben sonst aber etwa gleiche Aktivitäten, um 100 Bq. Wir haben etwa 8000 Bq an natürlichen Isotopen im Körper, was 0,3 Millisievert zu unserer natürlichen Strahlenexposition beiträgt. Verzehrt der Kannibale einen Mitmenschen, verdoppelt sich das Aktivitätsinventar des Kannibalen keineswegs, er muß schließlich bald mal, und seine Strahlenexposition verdoppelt sich damit auch nicht. Sein Körper ist nach einiger Zeit wieder auf 8000 Bq. Kurzzeitig erhöht die Mahlzeit schon seine Aktivität und Strahlenexposition. Er müßte aber 2 Personen mit Haut, Haaren und Knochen verzehren, um eine zusätzliche Strahlendosis von 0,1 mSv zu erhalten. Die bleibt auf seinem Strahlenkonto, die zusätzliche Aktivität verschwindet. Wie nach dem Abschalten einer Röntgenröhre.

  2. Ich erinnere mich noch an diesen Frühling 1986, als wir, ich war damals 3,5 jahre alt, einige Zeit nicht mehr draußen spielen durften, weil es ja auf einmal gefährlich sei. Die „Gefahr“ habe ich damals nicht verstanden und verstehe ich heute erst recht nicht, summa sumarum hat man uns aber quasi einen Teil unserer Kindheit geraubt und unsere Eltern in Angst und Schrecken versetzt.
    Die Angst ist leider bei vielen geblieben und wurde durch den Fukushima-GAU (besser gesagt, durch seine mediale und politische Aufarbeitung) aufgefrischt, ja geradezu verstärkt. Ebenjene Angst ist aber für einen gewissen Teil der Bevölkerung extrem hilfreich, war sie schon immer und wird sie auch in Zukunft sein, die Geschichte beweist das. Unsere germanisch-keltischen Vorfahren hatten Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt, danach gab es die Angst vor dem Teufel, schließlich jene Angst vor „dem Russen“ und heutzutage ist es halt „Atom“ und CO2 (und auch wieder „der Russe“). Ich dagegen habe Angst vor dem, was die Mächtigen dieser Erde mit uns und unseren Nachfahren noch alles vorhaben.

    Eine Frage hätte ich noch zur „Strahlungsquelle Mensch“: Könnte bitte einer der Foristen oder vielleicht sogar Herr Dr. Hinsch hier eine Formel zur Berechnung einstellen? So dass man nachvollziehen kann, inwiefern sich zum Beispiel vegetarische im Gegensatz zu fleisch- und pilzhaltiger Ernährung auswirkt; die Unterschiede dürften zwar meines Erachtens gering ausfallen, interessant wäre es aber trotzdem. Vielen Dank schon mal im Voraus

  3. @ #10 und #16

    In dem Phosphat-Dünger, den man jedes Jahr auf Deutschlands Äckern ausstreut, sind etwa 150 t Uran enthalten (vielleicht auch noch Thorium, dazu habe ich keine Zahlen). Damit könnte man bei Benutzung des VOLLSTÄNDIGEN Brennstoffkreislaufes ganz Deutschland mit Strom versorgen und mit diesem Strom auch noch alle deutschen Häuser heizen. Ich habe diese Zahlen nachgeprüft, die Düngermenge mit den Angaben im Stat. Jahrbuch verglichen.

    Aber Deutschland will das nicht, es nimmt eben an, daß jedes keines bißchen Strahlung gefährlich sei (Konjunktiv!!!), obwohl man das noch nie bewiesen hat. — Smart Deutschland????

  4. Tja, Herr Dr.Paul,

    so ist das. Und Herr Minister Peter Altmaier ist eine Strahlenquelle von etwa 16 000 Becquerel (meine Frau etwa 6000 Bq). Damit bestrahlt er sich selber und auch seine Mitmenschen, was ja nun wirklich als verwerflich angesehen werden kann. Oder hat Herr Minister Peter Altmaier erkannt, daß die Strahlung nicht schädlich, sondern daß sie nützlich ist???? Aber warum wird erhöhte Strahlung durch ALARA dann mit viel Finanzmitteleinsatz bekämpft???

  5. @#10: Ist das jetzt Ihr Ernst? Wieso machen die Chinesen das nicht? Ich würde gerne mehr darüber wissen wollen. Wie (!) könnte man das gestalten, die Abtrennung?

    Macht das niemand auf dieser Welt? Was ist denn los? Wo ist der Unternehmergeist? Ein Startup gründen und dann sind die Experten gefragt.

    Wie klein könnte man anfangen? Was wäre ein Minimum an Ausstattung? Wieviele Personal, und welches, muss man einplanen? Meine Herren, jetzt ist Ihr Know-how gefragt. Dafür sind Sie schliesslich da.

    Der Wissenstransfer möge beginnen, ich bin neugierig.

    Mit sehr freundlichen Grüssen

  6. #11: H.Urbahn „Jede Menge Kalium“ befindet sich auch in jeder menschlichen Zelle (intrazellulär), etwa 20 mal soviel wie Natrium
    und daher auch K40,
    deshalb ist der Mensch selbst ein radioaktiver „Strahler“, ca. 8000 Bq,
    die bösen Männer deutlich mehr als die braven Frauen, weil sie mehr Zellen haben.
    Man sollte dagegen vielleicht eine Quotenre….
    Man kann daher mit K40 übrigens am exaktesten das intrazelluläre Volumen eines Menschen messen.
    Die US-Amerikaner, die im Schnitt etwas mehr (natürliche) Strahlung erhalten,
    wurden als Gesamtstrahlungsquelle von
    3000 bis 20000 Bq gemessen.
    (University of Michigan,  http://www.sph.umich.edu)

    Bei den großen regionalen und individuellen Schwankungen ist es medizinisch wirklich Blödsinn,
    von einer „durchschnittlichen“ Strahlungexposition zu reden und diesen „Durchschnitt“ irgendwie sogar noch regulieren zu wollen.
    Das ist so, als sollte man wegen einem ominösen Durchschnitt allen Deutschen den Wurmfortsatz (Blinddarm) operativ entfernen.
    Es ist, zugegeben,
    immer außerordentlich schwierig, ein nicht vorhandenes Problem zu lösen.

    mfG

  7. #7: G.Dehren sagt:
    »@#4
    Wie weitsichtig dieser Staatsmann doch war!!! ;-)))
    Muss das sein?«
    Ja, weil es eben genau diese Parallelen gibt.
    Denke daran, daß Fanatismus und Faschismus sinnverwandt sind. Ohne Fanatismus kein Faschismus; Und dem Fanatismus liegen stets faschistisches Gedankengut inne. Und genau das läßt sich heute gut beobachten.

    Siehe Wikipedia -> Fanatismus -> Erscheinungsformen

  8. Die Strahlenschutzgesetzgebung gilt für Kernbrennstoffe und alles rund um die Kernkraftwerke. Für Dünger gilt die Gesetzgebung nicht. Der Fehler liegt bei unseren Volkszertretern, die verstehen nichts von der Sache, die müssen nur die Finger heben, wenn ihre Partei einen Antrag eingebracht hat. Und die Parteien hören auf das Bundesamt für Strahlenschutz. Und damit mit dem KAPUTTMACHEN in Deutschland nix schief läuft, hatte Trittin als Präsident im Bundesamt für Strahlenschutz einen seiner Freunde eingesetzt, ein GRÜNER, von Beruf Gärtner ( = Dipl.-Ing. für Stadtentwicklung). Seine Aufgabe ist politisch: verhindern, verzögern, verteuern. Die anderen Parteien SPDFDPCDUCSU scheint dieses nicht zu stören.

  9. Als Ergänzung zu den Aussagen zu mineralischen Dünger. Der Dünger enthält jede Menge an das radioaktive K40. Ich erinnere nur daran wie man nach Tschernobyl mit der Cs137 bzw. CS134 enthaltenen Molke umgegangen ist. Deren Aktivität war geringer als die Radioaktivität des Kaliumdünger. Trotzdem haben unsere Radiophobiker durchgesetzt, daß das Molkepulver nicht auf die Felder als Dünger gestreut werden durfte.
    MfG

  10. zu # 9
    “Nun müsste man den hyperintelligenten, sich für die deutsche Elite haltenden Grünen (und dem sich für die Spitze der Welt haltenden Michel) noch sagen, dass mineralische Dünger so viel Uran enthalten, dass man es eigentlich abtrennen und in Kernkraftwerken verwerten müsste.“
    #####################
    Tatsächlich enthalten die heute auf den Feldern verstreuten Phosphor enthaltenen Pflanzendünger so viel Uran, dass man wohl , würde man allein aus den in der Westsahara abgebauten Phosphor- Mineralien enthaltene Uran mithilfe von viel Schwefelsäure abtrennen, um es anschließend zur Stromerzeugung zu nutzen, weit mehr Energie gewinnen könnte als mit sämtlichen Windkraftanlagen der Welt. 🙂

  11. Nun müsste man den hyperintelligenten, sich für die deutsche Elite haltenden Grünen (und dem sich für die Spitze der Welt haltenden Michel) noch sagen, dass mineralische Dünger so viel Uran enthalten, dass man es eigentlich abtrennen und in Kernkraftwerken verwerten müsste.

  12. An 1986 werde ich noch lange denken. Hirschragout im Pfälzer Hof in Guntersblum mit Waldfrüchten, Steinpilze jede Menge im Deidesheimer Hof in Deidesheim, dankbare Wirtsleute, die sich freuten über jedes verkaufte Pilzgericht, Salat ohne Ende, alles vom Feinsten!
    In Freudenstadt war ich damals eingeladen zu Wildschweinbraten, ein reines Festessen.
    Währenddessen pflügten ein paar Deppen in der Pfalz ihre Salatfelder um und fuhren ihren Kohl zum Sondermüll.
    Was hat man schon alles an Dummheit erlebt!

  13. Ein Themenvorschlag für EIKE:

    wie hoch ist die Radioaktivität ca. 5 Jahre nach Stillegung eines Kernreaktors? Welche Teile der Anlage sind wie hoch kontaminiert? Warum läßt man die Reaktoren nicht einfach so lange stehen bis die vorhandene Restaktivität nicht mehr von der normalen Hintergrundaktivität zu unterscheiden läßt?

    In Willy Marts rentnerblogDOTcom las ich, daß nach 25 Jahren die Restradioaktivität auf 4% der anfangs vorhandenen Strahlenmenge gesunken sei. Warum läßt man Reaktoren nicht eben diese 25 Jahre stehen, um sie danach ganz einfach sprengen? Das würde im Vergleich zum Hochsicherheitsabriß heutzutage wohl nur einen Apfel und ein Ei kosten.

    Oder stehen solchen Lösungen die von Herrn Hinsch beschriebenen jenseits von Gut und Böse angesiedelten Strahlenschutzgesetze entgegen?

  14. Sie schreiben:
    »0,1 Millisievert bringen nach Ansicht unseres Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) noch Menschen um:
    „Angenommen, eine Million Menschen wären permanent einer Strahlendosis von 0,1 mSv/a ausgesetzt, dann würden dadurch im statistischen Durchschnitt 5,5 von ihnen pro Jahr zusätzlich an Krebs sterben.“«

    Man kann hier deutlich erkennen, daß in offiziellen Institutionen vermutlich nur ideologisch dressierte Schwachsinnige das Sagen haben. Diese Leute kennen nicht einmal die Ursachen, welche Krebs erzeugen. Trotzdem stellen sie solche verlogenen Behauptungen auf!

    Vor 15 Jahren schrieb man z.B. in den Gefahrstoff-Listen der Unfallversicherungen unter gewisse Stoffen: „steht unter Verdacht Krebs zu erzeugen.“ Ein Verdacht ist aber keine Gewißheit!!! Heute wird durch solche Leute ein solcher „Verdacht“ (der an sich schon mehr als zweifelhaft ist.) zur absolut unantastbaren Wahrheit erhoben, obwohl damals wie heute keinerlei Beweise für solche Annahmen vorliegen.

    Und auf der selben Basis wird heute dem CO2 eine Eigenschaft unterstellt, die man heute ebenfalls zur absolut unantastbaren Wahrheit erheben will.

    Hierzu möchte ich einen Staatsmann zitieren, der noch heute nahezu die gesamte hiesige Medienwelt am Leben erhält.
    »Der Glaube ist schwerer zu erschüttern als das Wissen, Liebe unterliegt weniger dem Wechsel als Achtung, Haß ist dauerhafter als Abneigung, und die Triebkraft zu den gewaltigsten Umwälzungen auf dieser Erde lag zu allen Zeiten weniger in einer die Masse beherrschenden wissenschaftlichen Erkenntnis als in einem sie beseelenden Fanatismus und manchmal in einer sie vorwärtsjagenden Hysterie.«

    Wie weitsichtig dieser Staatsmann doch war!!! ;-)))

  15. #1: w. kowalk sagt:

    „Ich weiß aber, dass Radioaktivität ein normaler Bestandteile unserer Biosphäre ist und kann jedem irrationalen Radiophobiker nur empfehlen, sich eine Rakete zu kaufen und zu einem Planeten zu fliegen, auf dem es keine Radioaktivität gibt; vielleicht findet er ja einen. Alternativ kann er sich auch psychotherapeutisch behandeln lassen, denn Radiophobie ist eine anerkannte Krankheit (und wird von dem Editor noch nicht einmal rot unterstrichelt, weil es wohl im Dictionary steht); vielleicht zahlt’s also die Krankenkasse!“

    Die Idee ist mir einen BESSO wert:

    Die Ökodeppen verlassen unseren ach so geschädigten Planeten mit Kassenraketen!!!

    Für diesen Fall würde ich jedem „Reisewilligen“ die Zuzahlung schenken…

  16. 2 Anmerkungen:
    Das Cs dient als Kaliumersatz und die Waldböden dürften entsprechend wenig Kalium enthalten. Dummerweise ist das Kalium selbst radioaktiv. So kann sich das jeder aussuchen entweder radioaktives Cäsium oder radioaktives Kalium.
    2. Wenn das BfS wirklich an seinen Unfug mit den 5,5 zusätzlichen Toten glaubt, warum schlagen die nicht Alarm und fordern die vollständige Umsiedlung der Bevölkerung in Süddeutschland in die norddeutsche Tiefebene. Ich würde den BFS-„Privatleuten“ noch empfehlen sofort aus ihren Häusern auszuziehen und sich nur noch im Freien aufzuhalten und Urlaube nur noch in Gebieten machen, in dem die Strahlenexposition extrem niedrig ist. Weiterhin sollten das BfS dringend den Gesetzgeber auffordern große Isotopentrennanlagen für die Abtrennung von K40 zu bauen, um die Menschen vor dessen Strahlung zu schützen.
    MfG

  17. Auch wenn jeder Kommentar über die irrationale Radiophobie bei den Ökosozialisten eigentlich überflüssig ist, sei noch einmal das BfS zitiert, welches die durchschnittliche radioaktive ‚Eigenstrahlung‘ jedes Deutschen mit 0,17 mSv/a, angibt. Daher müsste jeder verschiedene Deutsche offenbar als radioaktiver Sondermüll entsorgt werden. Ob dafür Gorleben – wenn es denn von unserer gnädigen Politik einmal als Endlager auserkoren wird – ausreicht, weiß ich auch nicht zu sagen. Ich weiß aber, dass Radioaktivität ein normaler Bestandteile unserer Biosphäre ist und kann jedem irrationalen Radiophobiker nur empfehlen, sich eine Rakete zu kaufen und zu einem Planeten zu fliegen, auf dem es keine Radioaktivität gibt; vielleicht findet er ja einen. Alternativ kann er sich auch psychotherapeutisch behandeln lassen, denn Radiophobie ist eine anerkannte Krankheit (und wird von dem Editor noch nicht einmal rot unterstrichelt, weil es wohl im Dictionary steht); vielleicht zahlt’s also die Krankenkasse!

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