Fünf Dinge, an die man sich 2015 bzgl. der Klimawissenschaft erinnern sollte

Anthony Sadar
Mit dem Heraufdämmern des neuen Jahres bleiben alte Herausforderungen bestehen. Eine der größten Herausforderungen bezieht sich auf das Umfeld der Wissenschaft zum Klimawandel. So viele Menschen sind beteiligt an der Erwartung desaströser geophysikalischer Bedingungen, die sich aus den modernen Lebensstilen ergeben, befeuert von antiken Energiequellen. Also sorgt Big Money (in Billionen Dollar) für die Fortsetzung vermeintlichen verrückten Wetters, ummantelt als Beweis eines langzeitlichen globalen Klimawandels.


Aber hier folgen fünf Gründe, sich nicht davon überzeugen zu lassen, dass die Menschen schuld sind an solchen Akten der Natur:

1. Tatsächliche Daten triumphieren über Vorhersagen. Egal wie man misst, der globale mittlere Temperaturtrend hat sich während der letzten eineinhalb Jahrzehnte abgeflacht. Obwohl das so ist, wird die Temperaturzunahme um den geringen Bruchteil eines Grads im Jahre 2014 im Vergleich zu früheren Jahren als die höchste Temperatur jemals für das Jahr 2014 hinausposaunt. Trotz dieser fast bedeutungslosen Zunahme gibt es eine deutliche Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Temperaturen einmal mehr zurückgehen werden angesichts des Umstands, dass Sonnenaktivität und Meereszirkulationen unermüdlich dafür sorgen, Wärme rund um den Globus umzuverteilen.

2. Kohlendioxid macht im Luftgemisch der Atmosphäre einen Anteil von nur 0,04% aus. Man vergleiche diesen minimalen Prozentsatz mit Wasser, dem dominanten Klimafaktor. Wasser in gasförmigem Zustand von 0% bis 4% atmosphärischer Konzentration sowie in flüssiger und fester Phase ist offensichtlich der allergrößte Klimatreiber auf dem Planeten.

3. Die Verfechter einer langzeitlichen, vom Menschen verursachten globalen Klimawandel-Katastrophe verwechseln ständig Wetter mit Klima und betreiben hinsichtlich der Daten Rosinenpickerei, um die öffentliche Angst* über ein zukünftiges meteorologisches Chaos zu verschlimmern. Dies erlaubt es beispielsweise politischen Krämerseelen voranzutreiben, was man oftmals als die „sozialen Kosten von Kohlenstoff“ bezeichnet. Diese Phrase sollte nicht verwechselt werden mit irgendeiner ausgewogenen Zustandsbeschreibung wie einer traditionellen Kosten-Nutzen-Analyse. Diese würde wahrscheinlich eine dringend notwendige Perspektive in jede vernünftige Erwägung über Klimasorgen bringen.

[*Das Wort „Angst“ steht so klein geschrieben im Original!]

4. Egal wie brillant Klimaprognostiker oder wie ausgefeilt ihre Algorithmen oder superklasse ihre Computer sind – sie sind weit davon entfernt, mit hinreichender Sicherheit zu wissen, wie die ferne Zukunft aussieht. Dies ist ein Grund, warum man sie skeptisch beäugen muss: die vermeintlich absolute Sicherheit der „settled“ Wissenschaft als der Dreh- und Angelpunkt für die Vermittlung des Falles an die Öffentlichkeit.

5. Und letztens, echtes menschliches Elend schreit nach sofortiger Aufmerksamkeit, und Zugang zu billigen fossilen Treibstoffen ist ein langer Weg, um das Leiden zu lindern. Mindestens eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu moderner Energie und leben stattdessen abhängig von wirklich schmutzigen Treibstoffquellen wie rauchendem Holz und dem Verbrennen getrockneten Dungs. Lediglich ein Prozent Zunahme der so genannten Kohlenstoff-Verschmutzung würde ausreichen, um einer Milliarde der Ärmsten der Welt zu helfen. Da billige, saubere und reichliche Energie die Menschen aus der Armut hebt, ermächtigen und bereichern teure politische Maßnahmen die Politiker und ihre Förderer, die von der Kohlenstoffhysterie zu profitieren hoffen. Folglich sind die Anreize für bedeutende Änderungen gering, was unglücklicherweise dazu führt, dass diejenigen, die am bedürftigsten sind, die Gelüste der Profiteure befriedigen.

Also sollten wir in diesem neuen Jahr um der Erde und seiner Bewohner willen in eine nicht so profitgierige Wissenschaft investieren, wenn es um die Klimazukunft geht. Vielmehr sollten wir wachsamer sein und weniger leichtgläubig auf die Orakelisten der Katastrophe hereinfallen. Über eine Milliarde Menschen werden es uns danken.

Link: http://www.washingtonexaminer.com/five-things-to-remember-about-climate-science-in-2015/article/2558077

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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8 Kommentar(e)

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1
H. Hoffmeister

Hallo Herr Frey,
klar machen wir weiter. Ich frage mich nur, ob wir früher oder später dafür büssen müssen. Einige Beispiele für negative Folgen für Menschen wie uns sind mir schon berichtet worden (verifizieren konnte ich das allerdings nicht). Als Selbständiger ist man glücklicherweise dem Gutmenschen-Diktat nicht so sehr unterworfen, wie beispielsweise von öffentlichen Mitteln abhäbgig beschäftigte Wissenschaftler.
Solange es geht, werde ich dem Klimaalarmismus und Energiewendeirrsinn entgegentreten.
Viele Grüße
H. Hoffmeister

2

Hallo Herr Hoffmeister #6,

danke für Ihren Kommentar. Das ist interessant, aber die Reaktionen von Menschen, denen wir beide (und natürlich andere) so etwas sagen, sind genau die von Ihnen beschriebenen Reaktionen.
Für meine Person kann ich sagen: Natürlich machen wir weiter!!

Und wer weiß? Wenn dieser Winter nichts mehr wird, was heißt das schon? Dass das Leben bequemer ist, zumindest. Und: Im Dezember ist ja die Konferenz in Paris. Wollen wir mal auf den Al-Gore-Effekt setzen?

Chris Frey, EIKE-Übersetzer

3
H. Hoffmeister

Herr Frey,

danke für die Übersetzung von Herrn Sadar's Beitrag. Wie es der Zufall will, habe ich gestern Abend vor einem kleinen Auditorium von 20 Mitbürgern sehr unterschiedlichen Ausbildungshintergrundes einen ebenso kleinen Vortrag "Menschengemachter Klimawandel: Fakt oder Fiktion" gehalten und dabei exakt die fünf Argumente von Herrn Sadar verwendet. Neben einigen wenigen verunsicherten Mitbürgern - man hört ja aus allen Medien lediglich die "Katastrophenbotschaft" - waren natürlich "AGW-Gläubige" anwesend, die mir schnell klarmachten, dass 97% der Wissenschaft die menschengemachte Klimakatastrophe als Fakt betrachten, peak oil kurz bevorsteht und selbst bei Unsicherheit ob der wissenschaftlichen Ergebnisse eine Vorsorge - sprich: drastische Reduktion von CO2-Emissionen - im Sinne der folgenden Generationen definitiv angezeigt ist. Selbstverständlich wurde noch das übliche Totschlagargument verwendet, dass die alte Industrie, Unternehmer und Kapitalisten nur aufgrund der Profite die Zerstörung des Planeten billigend in Kauf nimmen und daher die 3% "Ungläubigen" erklärt werden können.

Fazit: Unsere Medien - inklusive ÖR - haben ganze Arbeit geleistet. Da werden wir 3% wohl abwarten müssen, bis die Auswirkungen dieses Gehirnwaschprogramms in der Lebenswirklichkeit angekommen sind.

Wir machen trotzdem weiter, oder ?

H. Hoffmeister

4
Katrin Meinhardt

Ehre wem Ehre gebührt. Und ich will hier nicht die Spielverderberin spielen, weit gefehlt.

Die US-amerikanische Vorzeigeuniversität, Stanford, die sehr wohlhabend ist (17 Milliarden US-Dollar Stiftung, mehr als Jamaica, bspw.), brüstet sich, an die 40.000 Unternehmen gegründet zu haben, durch deren Studenten, über einen längeren Zeitraum, was nicht bedeuten soll, alle hätten den Durchbruch geschafft. Jedes grössere Technologie-Unternehmen, zumindest in den USA, soll wichtige Verbindungen zu dieser Institution halten und haben. Silicon Valley wäre mit hoher vermuteter Richtigkeit ohne Stanford undenkbar. Google, Yahoo, Apple, eBay, et cetera sind praktisch alle dort entstanden.

Selbst so eine, extrem aussergewöhnliche, erfolgreiche Institution, die unabhängig sein müsste, wenn die in hoher Verwantworung stehenden Menschen nur wollten, geben sich der angeblichen Klimawissenschaft derart unkritisch hin.

Zitat:

"Estimated social cost of climate change too low
Stanford School Of Earth Sciences

A new study by Frances Moore and Delavane Diaz finds that the ‘social cost’ of one ton of carbon dioxide emissions may not be $37, as previously estimated by a recent U.S. government study, but $220."

Quelle: [Titelseite], earth.stanford.edu

[Sinngemässe Übersetzung]
Eine neue Studie will herausgefunden haben, die sozialen Kosten einer Tonne Kohlendioxidemissionen betragen keine 37 US-Dollar, sondern 220 US-Dollar.

Eine erschreckend falsche und sinnlose Erkenntnis. Ist der Einfluss der Schatten-Weltregierung der UN schon so stark geworden? Wenn die Créme de la Créme sich derart manipulieren lässt, diese die Medien kontrollieren, die ständige menschenverachtende Berieselung des Volkes, und so weiter.

[...]

5

„Folglich sind die Anreize für bedeutende Änderungen gering, was unglücklicherweise dazu führt, dass diejenigen, die am bedürftigsten sind, die Gelüste der Profiteure befriedigen.“
Weil mir die die Aussage dieses Satzes als etwas dubios erschien, habe ich mir ihn mir mal im englischen Original angesehen:
“Thus, the incentive for meaningful changes is weak, unfortunately given the powerlessness of those who would benefit.”
Danach würde ich übersetzen:
Die Möglichkeiten, daran etwas groß ändern zu können sind unglücklicherweise sehr gering, denn die Armen, die von solchen Änderungen profitieren könnten sind MACHTLOS.
(MACHTLOS, weil sie zu arm und zu ungebildet sind, um sich nachhaltig, bleibend eindrucksvoll, Gehör zu verschaffen)

BTW: Auch die Menschen, welche am nächsten Montag wieder nach Dresden kommen werden, um dort gemeinsam ihrem Wut und ihrer Enttäuschung über die Aktionen der derzeit machtausübenden gesellschaftlichen Funktionsträger Ausdruck zu verleihen, sind nicht die Spitzen der Gesellschaft.
Es sind keine Intellektuelle, keine wortgewaltige Demagogen, keine Zeitungsschreiberlinge und auch keine Medienprofis sondern zumeist nur Leute wie DU und ICH , welche auch nur ANGST ( Xenophobie googeln ) haben, dass sie ihren zumeist bescheidenen, heutigen Lebensstandard zugunsten anderer, die ihnen fremd sind und mit denen sie unmittelbar gar nichts zu tun haben, einbüßen werden.

6

Die eigentliche Katastrophe ist in der Tat das, was wir produzieren: *klima*abhängige* Energie.

Die erste Zivilisation welche ein kleines Maß an Klima-Unabhängigkeit entwickelte, sie entscheidet: sie will es nicht.

Und die Führer propagieren: das Klima ist ausser Kontrolle.

Das Eine steht in direktem Widerspruch zu dem Anderen, typisch für Klima"wissen"schaft ...

7
Jürgen Staude

Die Phantomwissenschaft "Klimaforschung" hat in der öffentlichen Wahrnehmung schon längst die Physik
verdrängt. Doch nur durch die Beobachtung der Natur ist die objektive Realität zu erkennen. Deshalb ist
ein "atmosphärischer Treibhauseffekt" auch in keinem Physiklehrbuch zu finden.

Mehr dazu auf http://www.klimaschutzlüge.de

8

Komme gerade bewusst wieder hierher.
Gratuliere.
Man sollte weitermachen. Gerade bin ich in Kontakt mit einem eurer Mitwirkenden.
Vielleict darf ich auch einiges von Eike bei mir übernehmen, ich habe disbezüglich, aber auch von anderen Dingen ein paar zaghafte Ansätze auf meiner site.