Klima-Alarm für Klipp-Schüler – dümmer geht’s nümmer.

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von Horst-Joachim Lüdecke, Michael Limburg und Klaus-Eckart Puls,
Die politische Wochenzeitung „Das Parlament“, gegründet 1951, wird vom Deutschen Bundestag(!) herausgegeben. Sie soll gemäß eigener Auskunft in ihren Zeitschrifts-Beilagen wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge liefern. TRIFFT DAS WIRKLICH ZU? Der jüngst erschienene Beitrag „Klimawandel, was ist das?“ erfüllt diesen Anspruch jedenfalls in keiner Weise. Er strotzt von Einfältigkeiten und sachlichen Falschinformationen.


Die Beilage "Klimawandel, was ist das?" ist hier als pdf beigefügt. Sie setzt in ihrer Überschrift "leicht erklärt" hinzu. Nun ist leichtes Erklären ein ehrenwertes Bemühen, denn wer versteht schon etwas von dem unendlich komplexen Geschehen in Atmosphäre, Weltmeeren und Polareis, das sich überall auf der Erde als "Klima" manifestiert? "Das Parlament" hat die Aufgabe "leicht erklärt" allerdings zu wörtlich genommen. Für die schwierige Thematik vom Klimawandel nahm es nämlich die Beraterfirma „Nachrichtenwerk“ zu Hilfe. Deren Geschäftszweck gemäß Eigenwerbung besteht darin:

Alles verstehen und selbst entscheiden

Dieses Motto hilft ja vielleicht zu verstehen, was das "Nachrichtenwerk" will und kann. Damit unser Verstehen besser gelingt, lasen wir dann bei Nachrichtenwerk weiter: „Das NachrichtenWerk ist eine Übersetzungsagentur für leichte Sprache.“ Über ihre Zielgruppe heißt es: „Die Zielgruppe: Von Texten in leichter Sprache können vor allem Menschen mit einer Behinderung, Senioren, Kinder und Menschen mit Migrations-Hintergrund profitieren.“

Nun wissen wir nicht, wovon "Das Parlament" und ihre Helfer von Nachrichtenwerk wirklich etwas verstehen. Nur wovon sie nichts, absolut nichts verstehen, das steht außer Zweifel: von den elementaren Klimafakten. Darüber hinaus grenzt das, was der hier angesprochenen „Zielgruppe“ geboten wird, bereits an eine Diskriminierung der Menschen. Das Produkt, eine Zusammenstellung von Behauptungen, ist nämlich ein derartiger sachlicher Unsinn, dass er selbst für KITA-Kinder eine Beleidigung ihrer Intelligenz darstellt. Senioren und Menschen mit Migrations-Hintergrund dürften darüber noch mehr empört sein. Was hier vom Herausgeber, immerhin der höchsten deutschen parlamentarischen Instanz, ins Licht der Öffentlichkeit gestellt wird, ist einfach nur peinlich.

Wir gehen jetzt den Behauptungen des "Das Parlament" nach und stellen sie sachlich richtig. Schließlich lesen den Klima-Quatsch des "Das Parlament" auch ausländische Journalisten, werden sich über das intellektuelle Niveau unseres Landes und dessen politischen Vertretern ihre Gedanken machen und vermutlich weiterberichten. 

Punkt 1 – Das Parlament: Was ist Klima-Wandel?

a) Klima ist ein anderes Wort für Wetter.

b) Das Wetter ändert sich gerade, auf der Erde wird es immer wärmer.

c) Klima-Wandel gab es auf der Erde schon immer. Mal wird das Klima wärmer, mal wird das Klima kühler. Das ist normal.

e) Für den Klimawandel gibt es viele Gründe. Aber: ein Klima-Wandel dauert normalerweise viele Jahre. Dann können sich Menschen und Tiere darauf einstellen.

Punkt 1 – Kommentar von EIKE:

Es geht in den Behauptungen des Punkts 1 wie Kraut und Rüben durcheinander. Grob Falsches wechselt  sich wahllos und chaotisch mit wenigstens halbwegs Richtigem ab, verstanden haben die Autoren offensichtlich weder das eine noch das andere.

Zu a): Gemäß Definition der Welt-Meteorologie-Organisation (WMO) ist "Klima" als das mindestens 30-jährige Mittel von Wetterparametern definiert (u.a. Temperaturen, Niederschlag, Sonnenschein-Dauer usw.). Es gibt nicht "das Klima" schlechthin sondern nur Klimazonen von tropisch bis polar. Das haben vielleicht auch Mitglieder des deutschen Bundestages einmal in der Schule gelernt oder wenigstens bei ihren Reisen in der Welt umher als Anschauungs-Unterricht geboten bekommen?

Dass das Wetter sich stets und ständig ändert, hat nichts mit Klima-Änderung in irgend einer Klimazone unserer Erde zu tun. Die Behauptung b) "auf der Erde wird es immer wärmer" ist sachlich falsch. Zumindest seit ca. 18 Jahren erleben wir im Trend global über die Jahre gemittelt einen Temperatur-Stillstand. Im 20. Jahrhundert wurde von den Wetterdiensten auf der Erde ein ungleichmäßiger geringfügiger Erwärmungsstrend gemessen, wobei etwa 1/4 aller verfügbaren Messreihen (es sind ungefähr 2500 brauchbare Einzelreihen von mindestens 100 Jahren Dauer) eine ABKÜHLUNG und keine Erwärmung zeigen [1], [2]. Die geringfügige Erwärmung des 20. Jahrhunderts liegt eindeutig im natürlichen Bereich der Klima-Variabilität der letzten Jahrhunderte, sein Maximum am Jahrhundertende entspricht etwa dem globalweiten mittelalterlichen Klimaoptimum. Das römische Klimaoptimum und insbesondere die beiden Holozän-Maxima, 4000 und 7000 Jahre vor heute waren dagegen noch wärmer.

Der Rest der  Anmerkungen zu Punkt 1 in "Das Parlament" ist nicht falsch, nur simpel, trivial, platt.

Punkt 2 – Das Parlament: Was ist schuld am Klimawandel?

a) Dieses Mal ist es aber anders: Die Menschen sind schuld am Klimawandel.

b) Sie machen viele Dinge, die der Umwelt schaden.

c) Zum Beispiel geben sie zu viele Treibhaus-Gase in die Luft.

d) Treibhausgase sind schlecht für die Umwelt. Treibhaus-Gase sind auch schuld am Klimawandel. Sie entstehen zum Beispiel beim Autofahren. Die Abgase gehen in die Luft und schädigen die Umwelt. Abgase sorgen für den Treibhaus-Effekt.

e) Der Treibhaus-Effekt ist schuld, dass der Klima-Wandel diesmal viel zu schnell geht. Die Folgen sind schlimm.

Punkt 2 – Kommentar von EIKE:

Wieder Kraut und Rüben, in Punkt 2 sind noch mehr sachliche Fehler auffindbar als in Punkt 1.

Zu a) "Die Menschen sind schuld am Klimawandel" widerspricht bereits c) in Punkt 1. Das fällt sogar flüchtigen Lesern auf. Dem "Das Parlament" völlig unbekannt ist, dass bis heute keine einzige begutachtete Fachveröffentlichung einen anthropogenen Einfluss auf Klimawerte nachweisen konnte. Das Problem ist nach wie vor ungelöst und läuft in der Fachliteratur unter "attribution and detection problem". Recht hat "Das Parlament", dass die Menschheit viele Dinge macht, die der Umwelt schaden, bloß weiß es nicht, welche Dinge dies wirklich sind. Zum Beispiel fischt die Menschheit die Weltmeere leer und lässt sie zu Müllkippen verkommen und (nun schauen wir mal ins eigene Haus) sie baut verantwortungslos riesige Windradanlagen in deutschen Naturschutzgebieten, die Fledermäuse und Greifvögel zerschreddern und die Anwohner durch Infraschall gesundheitlich schädigen. Der Gesamtausstoß Deutschlands an CO2 hat dabei durch die unsachgemäße Abschaltung der Hälfte aller Kernkraftwerke sogar zugenommen.

Die Behauptung d) ist bereits gruselig falsch – mit der einzigen korrekten Ausnahme, dass CO2 beim Autofahren entsteht. Mit "Treibhausgasen" ist wohl CO2 gemeint. Um eine Vorstellung von den Fakten zu erhalten, schauen wir uns an, welchen Einfluss das Autofahren im Vergleich mit unserer Ausatmung auf die CO2-Bilanz der Erde hat. Diese Abschätzung kann jeder gute Grundschüler nachvollziehen:

Jeder Mensch atmet 1kg/Tag CO2 aus, macht bei 7 Milliarden Menschen ~3 Gt/a. Auf der Welt fahren eine Milliarde Autos, jedes im Durchschnitt ca. 10.000 km pro Jahr, wobei jedes Auto pro km 0,15 kg CO2 emittiert. Der Weltautoverkehr erzeugt also ~1,5 Gt/a CO2. Es ist daher Fakt, dass wir Menschen mit unserer Ausatmung "das Klima doppelt so stark schädigen" wie der Autoverkehr. Unsere Ausatmung ist nicht naturneutral (wie bei wilden Tieren oder Amazonas-Indianern), denn das von uns erzeugte CO2 entspricht dem bei der Nahrungsmittelherstellung emittierten CO2 (Landwirtschaft, kochen, backen,..). So wird für das Backen eines Laibs Brot bereits 0,7 Liter Erdöl verfeuert.

"Das Parlament" schreibt in d) weiter: Treibhausgase (CO2) sind schlecht für die Umwelt. Das ist naturwissenschaftlicher Unsinn, das genaue Gegenteil ist richtig. Je mehr CO2 in der Luft, umso besser gedeihen und wachsen Pflanzen [3]. Tomatenzüchter wissen dies zum Beispiel, sie begasen ihre Gewächshäuser mit CO2. Der menschgemachte CO2-Anstieg der Erdatmosphäre von grob 100 ppm in den vergangenen 150 Jahren hat bereits zu einer deutlichen Ergrünung der Erde geführt und die Weltgetreideernten verbessert. Satelliten-Mesungen zeigen es.

Zu e): Die Behauptung "Der Treibhaus-Effekt ist schuld, dass der Klima-Wandel diesmal viel zu schnell geht" und "Die Folgen sind schlimm" von "Das Parlament" sind ebenfalls blühender sachlicher Unsinn. Der Klimawissenschaft ist, von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen, bis heute keineswegs bekannt, wie Klimawandel funktioniert. Die Behauptung, der Treibhaus-Effekt sei schuld daran, dass der Klima-Wandel diesmal viel zu schnell gehe, ist infolgedessen Phantasterei und "Die Folgen sind schlimm" in seiner Allgemeinheit sachlich falsch. Klimaerwärmung war für die Menschen der historischen Vergangenheit immer günstig, selbst das heute kalte Grönland wurde früher gemäß seinem Namen für die Landwirtschaft genutzt – Hungersnöte, Seuchen, Extremwetterzunahmen erfolgten dagegen stets in Kaltzeiten (Völkerwanderungen). Ausgerechnet diesmal soll alles anders sein? Wem will "das Palament" denn diesen Bären aufbinden? Selbstverständlich kann natürlicher Klimawandel schlimme Folgen haben, wir müssen uns vor solchen schädlichen Folgen schützen. CO2-Vermeidung gehört nicht dazu, sie ist wirkungslos.

Punkt 3 – Das Parlament: Was ist der Treibhauseffekt?

Dort heißt es u.a.: "… Es wird also immer wärmer. So ähnlich wie in einem Gewächshaus."

Punkt 3 – Kommentar von EIKE:

Schlicht und ergreifend: das ist nichts anderes als physikalischer Schwachsinn. Die Erde ist kein Gewächshaus, und die Atmosphäre hat kein Glas-Dach – weder ohne noch mit CO2. Der Treibhaus-Effekt (besser gesagt ein „ Atmosphäreneffekt“) der Atmosphäre ist vorhanden, jedoch als "Strahlen-Falle", nicht als "Abgas-Hülle". Zusätzliches "anthropogenes" CO2 kann -wenn überhaupt- nur wenige Zehntel Grad bewirken.

Punkt 4 – Das Parlament: Wer verursacht den Treibhauseffekt?

a) Die Menschen sind schuld am Treibhauseffekt. Damit sind sie schuld, dass die Erwärmung so schnell geht. Sie produzieren giftige Gase. Die zwei schlimmsten sind CO2 und Methan. CO2 ist die Abkürzung für das schwere Wort Kohlendioxid. Das ist sehr schädlich.

b) Methan ist auch schlecht für das Klima. Es wird hauptsächlich von Rindern ausgestoßen. Das heißt: auch viel Fleisch essen ist schlecht für das Klima. Es führt auch dazu, dass die Erde wärmer wird.

c) Die Forscher fanden folgendes heraus: in den nächsten 100 Jahren glauben sie: es wird 6,5 Grad wärmer.

Punkt 4 – Kommentar von EIKE:

a) Die Menschen sind schuld am Treibhauseffekt? Hier muss man sich jetzt festhalten. Folglich gab es vor der Industrialisierung keinen Treibhauseffekt? Wir schlagen daher die Autoren des "Das Parlament", die diese Entdeckung machten, für den Nobelpreis zur aufregendsten Umwälzung in der Atmosphärenphysik vor. CO2 ist ferner gemäß "Das Parlament" giftig und schädlich. Dümmer geht’s nümmer! Der verantwortliche Redakteur sollte noch einmal die Grundschulbank drücken. Dort lernt er dann: CO2 ist lebensnotwendiges Naturgas und Hauptbestandteil der Photosynthse [4]. Ohne CO2 gäbe es keine Pflanzen, keine Tiere, kein Getreide, kein Brot und letztlich keine Menschen!  

b) Methan ist ein wesentlich stärkeres Treibhausgas als CO2, wegen seiner weitaus geringeren Konzentration in der Atmosphäre als CO2 aber bedeutungslos. Wir können weiter beruhigt unser Steak genießen.

c) Mit den hier "gebotenen" 6,5 Grad übertrifft "Das Parlament" sogar den alarmistischen Klimarat IPCC mit dessen Modell-Spekulationen von 1,5-4,5 Grad noch um Längen  –  WER bietet mehr?

EIKE – Fazit: Wer solch einen sachlichen Unsinn als Herausgeber  (Deutscher Bundestag!) verantwortet, braucht sich nicht zu wundern, wenn man ihn nicht mehr ernst nimmt.

Quellen:

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Berkeley_Earth_Surface_Temperature

[2] H.-J. Lüdecke, R. Link, F.-K. Ewert: How Natural is the Recent Centennial Warming? An Analysis of 2249 Surface Temperature Records, Int. J. Mod. Phys. C, Vol. 22, No. 10 (2011), http://www.eike-klima-energie.eu/uploads/media/How_natural.pdf

[3] B.A. Kimball: Agronomy Journal, Vol. 75, No. 5 (1982), hier

R.B. Myneni: letters to nature, 386 (1997), hier

M.L. Parry et al.: Effects of climate change on global food production under SRES emissions and socio-economic scenarios, Global Environ. Change 14, 53, 2004

[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Photosynthese

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14 Kommentar(e)

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1

Leider erreicht die Verständlichkeit des Kommentars der Autoren kaum die Zielgruppe des Bundestages, mal abgesehen von der atemberaubenden Feststellung:

„Die Erde ist kein Gewächshaus, und die Atmosphäre hat kein Glas-Dach - weder ohne noch mit CO2.“ –

Das würde sich allerdings gut in eine Bewerbung bei „Das NachrichtenWerk“ einordnen! Das Klima ist halt ein Buch mit sieben Siegeln:
http://tinyurl.com/nlpzlag

2
Siegfried Zülsdorf

Ich bitte um Verständnis für die alleinerziehende Mutti, die mal Füsick studiert hat. Sie hat doch nur Nachhilfeunterricht für ihr Wahlvolk organisiert!

3
Werner Geiselhart

Wenns nicht so ernst wäre, könnte man ja laut herauslachen bei der Lektüre dieses Humbugs.
Die Zielgruppe kenne ich nicht, könnte aber das Waldorf-/Gemeinschaftsschüler-Niveau treffen.
Ist aber ganz im Sinne von rot-grüner Schulpolitik: Bildungsniveau durch obige Schultypen auf Niedrig-Niveau nivellieren (vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich), die Schüler sind dann wesentlich leichter in die gewünschte Richtung zu manipulieren.
Als nächstes ist die Gentechnik dran. Frau Umweltminister will das giftige (sic) Zeugs sofort komplett ganz verbieten, Fakten spielen keine Rolle, längst widerlegte und zurückgezogene Arbeiten (z.B. der groß publizierte Rattenversuch in Frankreich) haben weiterhin Gültigkeit, Zukunftswissenschaften verlassen Deutschland fluchtartig, Wissenschaftbeiräte werden durch Ethikkommissionen ersetzt usw. usw.
Nicht Experten, sondern NGOs bestimmen inzwischen, wo es lang geht.
Am Beispiel Golden Rice kann man fast von einem Verbrechen an der Menschheit sprechen: Millionen von Menschen, vor allem Kindern, könnte mit dessen Anpflanzung geholfen werden. Nicht mal Greenpeace kann in diesem Vitamin A-Reis eine Gefährdung erkennen, kämpft aber erbittert gegen dessen Einführung, da er die Akzeptanz von Gentechnik erhöhen könnte.
Das Ganze ist also absolut vergleichbar mit den perfiden Strategien im Energiebereich: Angstmachen, Fachkritik ignorieren, Kommissionen austauschen, falls widerspenstig, Durchpeitschen auf Gedeih und Verderb.

4
Katrin Meinhhardt

#10: Die traditionelle Toleranz besagte, dass jeder ein gleiches Recht hat, zu glauben das zu sagen, was er für richtig hält, ohne (!) diesen zu beleidigen, natürlich, und es höflich zu sagen.

Im Gegensatz dazu behauptet die Neue Toleranz (frech), dass der Glaube und die Überzeugungen jedes Einzelnen gleich richtig und gleich wahr seien.

Die traditionelle Toleranz entstammt eindeutig der christlichen Ideologie. Dies lässt sich nachweisen und belegen.

Die (verlogene) neue Toleranz ist eine Brut der grün-roten Todesideologie.

Die allergrösste Teil der Soziologie, weltweit, und insbesndere in diesem Land, verehrter Herr T. Heinzow, hat über Jahre, viele Jahre, die falsche neue Toleranz grossgezogen.

In diesem Land stirbt die freie Meinungsäusserung langsam aber sicher aus. Ein Fakt. Und diejenigen, die diese Freiheit töten, kommen aus der grün-roten Mittel- und Oberschicht. Das sind die wahren Mörder.

Zur wichtigen Wiederholung.
Die traditionelle Toleranz schätzt, respektiert und akzeptiert den Menschen, ohne notwendigerweise seinen Glauben oder sein Verhalten gutzuheissen oder daran teilzuhaben. Traditionelle Toleranz macht eine sehr wichtige Unterscheidung, zwischen dem was eine Person denkt oder tut und (!) der Person selbst. Eine Vorbedingung für Kreativität.

Die verlogene und perverse Neue Toleranz behauptet, auf die Spitze gebracht, dass der Mond gleichzeitig dreieckig, viereckig, rund, et cetera sein soll. Das ist absolut ausgeschlossen und unmöglich. Geht es noch dümmer?

Mit der traditionellen und zeitlosen Methode ist (echter) Frieden zwischen den Menschen möglich. Die falsche Neue Methode führt direkt in den Krieg?

5

@ #7 A. Schlohr

Sie werden diese Form der Diffamierung, die ja sehr erfolgreich ist, nicht beseitigen können.

Bei Pegida kann man das gut erkennen, wie das abläuft. Die Kirchen spielen da hervorragend mit, denn beim EPD (evangelischer Pressedienst) wurde sehr schnell aus islamkritisch islamfeindlich.

Und der oberste ex-Pastor sprach von einem Signal für religiöse Toleranz, wbei jeder weiß, daß Christen den Islam tolerieren, aber umgekehrt das weltweit nicht der Fall ist, wenn die Macht bei den Anhängern des Isalam zu finden ist.

Im Bereich bder "Ökoreligion" ist das nicht anders. Der Glaube an die sog. "EE" ist unausrottbar, wie die Trollos hier Tag für Tag beweisen. Und selbstverständlich schreien die Trollos daß die Trolloüberführer lügen ...

6
Gerhard Müller

Wie sagt man: "des Wahnsinns fette Beute"... Und jene welche dieses Pamphlet verfasst haben können noch in den Spiegel sehen??? So einen unglaublichen Müll im Regierungsauftrag zu produzieren schlägt dem Fass den Bogen aus... Obwohl, ist ja nicht der einzige Müll, welcher in Berlin produziert wird... Ein Glück, dass man als Eltern hier intervenieren kann!

7

@Johannes Herbst #6
Sagen wir es mal so...die Presse in Deutschland hat sich von der Politik und anderen kaufen lassen und kann somit ihren Auftrag der Neutralen Berichterstattung nicht mehr nachkommen. Somit ist die Medienlandschaft in Deutschland zu einen Bevormundgs- und Meinungsmanipulationorgan verkommen. Die deutsche Presse ist in ihrer Berichterstattung nicht mehr FREI. Wenn die Presse also behauptet, diese berichtet weiterhin Frei und Ausgewogen und mit freie, meine ich frei von der Einflussnahme von Politik oder anderen Interssensgruppen, dann lügt sich die deutsche Presse selbst in die eigene Tasche/Wertevorgaben.

Man spürt es doch regelrecht als Markt-Bürger, wie sich der gesamte deutsche Medienwald mit der Diktatorischen Willkür Politik einer Grün-Sozialistischen Merkel Machtverwaltungsapparat im schwarzen Marktmantel verbunden hat.
Die Medien in Deutschland greifen sofort jeden an, der sich in irgend einer Weise gegen den etablierten Bundestagseinheitsbrei (Politik) richtet.
Es gibt weder in der Politik, noch in der Medienlandschaft eine alternative Meinung bzw. Opposition.
Alles ist auf die Willkür Linie einer machtverwaltenden Merkel Kanzlerin gebracht. Jeder im Bundestag wird mit Steuergelder (Diätenerhöhungen) und Spiele (Gesetze werden nicht mehr nach Vernunft und Verstand erlassen, sondern zur Befriedigung und damit zum Machterhalt der Politik).
Die Demokratie hat in der Medienlandschaft und in der Politik mit der Merkel-Willkür Politik und das unterwerfen der Opposition unter diese Willkür abgedankt und schweren Schaden erlitten.
Und die Medien haben sich von diesen Merkel-Politikspiel kaufen lassen. Und bekämpfen jeden, der sich gegen die "Alternativlose" Merkelpolitik stemmt. Bestes Beispiel hierfür ist das Auftauchen der AfD in der Politik. Anstatt das die Medien dankbar sind, dass endlich mal eine Gegenmeinung zu dieser alternativlosen Politik der Merkel Willkür auftaucht und damit etwas mehr Demokratie in die Politik und Gesellschaft zurückkehrt, haben die deutschen Medien nichts besseres zu tun, als diese neue Partei mit Dreck und Lügen zu bekämpfen. Die Nazi-Keule wird rausgeholt und alles was ein Diktaturstaat noch so zu bieten hat.

8
Alfred Schlohr

#6: Dann soll die Presse aufhören, Andersdenkende als Leugner zu bezeichnen. Solange dies geschieht, muss die Presse eben damit leben, als Lügenpresse bezeichnet zu werden. Dass wir belogen und betrogen werden, hat man gerade wieder an der inszenierten Demo der Staatsoberhäupter in Paris gesehen. Man kann verstehen, dass es zu riskant ist, dass Politiker vor dem "Fußvolk" laufen, aber die Presse hat auch da überwiegend falsch berichtet. Ein schöner Beweis, dass der Ausdruck "Lügenpresse" berechtigt und richtig ist.

Klimaleugner gibt es per definitionem nicht, Klima-Lügner jedoch sehr wohl.....

9
Johannes Herbst

Natürlich wird da viel Schmarrn geschrieben. Aber ob das viel der Zielgruppe zu lesen bekommen, bezweifle ich. Das ist doch nur eine gutmeinende Papierproduktionsmaschinerie.

Nur: Mit Empörung und Anschuldigungen ändert man da nichts. Da geht eher die Klappe runter.

Eher hilft da schon ein ständiges, freundliches Informieren über Tatsachen. Und zwar in einen Ton und auf einem Niveau, das ankommt.

Beim Wort Lügenpresse als Unwort ging es doch gerade darum, Journalismus und Jounalisten nicht pauschal zu verdammen, sondern darum, eine differenzierte Diskussion anzustoßen.

Mancher Forenschreiber hier auf Eike sollte sich auch überlegen ob er sich dabei wohl fühlen würde, wenn er wegen einer geäußerten Fehlinformation (aus welchen Gründen auch Immer)gleich der Lüge bezichtigt würde.

Da Irren menschlich ist und niemand unfehlbar, wären dann alle Menschen Lügner. Lüge aber ist eine bewusste Fehlinformation gegen besseres Wissen. Das pauschal den Medien zu unterstellen ist nicht richtig.

10

„Lügenpresse „ das Unwort des Jahres 2014. In Sachen Berichterstattung über „Energiewende“ und „Klimawandel“ ist es aber das Bonmot des Jahres!

11

Ich habe den Artikel gar nicht zu Ende gelesen, man bekommt sonst Brechreiz. Das erinnert fatal an das Buch „Neger, Neger, Schornsteinfeger“, die Geschichte eines Afrikanischen Kindes in Hamburg während der Nazi Zeit. Da wurden in den Klassen mit Messlehren die Köpfe vermessen, um den Schülern die politisch korrekte Rassenlehre zu vermitteln. Klar, den Juden erkannt man an der Nase, und den „Klimawandel“ an der CO2 Konzentration (natürlich menschengemacht) in der Troposphäre. So funktioniert politische Indoktrination - vor 70 Jahren die braune, heute die grüne....

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Normann Treinies

Ich bin fassungslos!!

In den 90iger Jahren gab es beim Deutschen Bundestag ein Büro für Technikfolgenabschätzungen.
Dies Büro arbeitete den Abgeordneten zu, die auf diese Weise eine Möglichkeit erhalten sollten, sich unabhängig von der Ministerialbürokratie ein Urteil über wichtige technologische Projekte bilden zu können.
Dieses Büro, für das ich selbst gearbeitet habe, wurde von hochkompetenten Leuten geleitet und arbeitete auf hohem wissenschaftlichen Niveau.
Ich weiß nicht, ob es das Büro noch gibt. Der Rückgriff auf die hier zitierte Quelle läßt mich zweifeln. Bei manchen Äußerungen deutscher Politiker zum Thema Klimawandel oder Energiepolitik hat man sich ja schon öfter gefragt, ob die denn wirklich alle bei ihrem Schulabschlüssen Mathematik, Physik und Chemie abgewählt hatten. Die Erkenntnis, dass es sich bei unserem Parlament offenbar eigentlich um einen Kindergarten handelt, beunruhigt mich aber nun zutiefst.

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Wie sagt man so schön?
Dieses Geschreibsel des "Parlament":
"schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht!"
Es ist unglaublich.

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Rainer Steppan

Das ist von der Art her wie "Und sie erwärmt sich doch", das Werk vom UBA. Nur offene Verarschung in dem Fall. Ich will nicht wissen, was Kindern von Klimakriegern vorgesetzt wird, dass sie eine festen unerschütterlichen Glauben erlangen, Amen!